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Sandini

DIE PANZER

WAFFEN-

ARSENAL*-

Sandini

KAMPFPANZER W DER AUSFUHRUNG D

Sandini

DIE PANZER IVEFAMILIE

Ein Vorgänger (Daimler-BenzGroktraktor

mit 7.5 cm-lleschütz) des Panzer 1V.

Er stand arn Eingang der Kaserne des Pantersegirnents I in Etfurt.

von Horst Scheibert

Band 104

DM 9,80

PODZUN-PALLAS-VERLAGGmbHu6360Friedberg 3 (Dorheim)

Sandini

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Podzun-Palfas-VerlagGmbH, Markt 9,6360 Friedberg 3 (Dorheim)

Das Waffen-Arsenal: Gesamtredaktion Hont Scheibert

VORBEMERKUNGEN

Da die beiden bisherigen Hefte ( 14 und 35 1 iiber den Karnpfpanzer IV

vergriffen sind - zum Teil auch bereits die Hefte (2. 3,s1,60,62,66,68, 72, 76 und 77), in denen Abarten von ilrm gezeigt wurden - entschlo~ sen wir uns. einen weiteren Band über den Karnpfpanzer IV und seine

Familienmitglieder zu fertigen. Auch in diesem - wie stets Brauch bei Folgeheften eines Waffentypes - gibt es keine Wiederholungen von Fotas und Skizzen zu den friilieren Heften.

QUELLEN

- Bundesarchiv Koblenz (BA)

- FarbabbiM~ingen:TAMIYA (3 X)

- Skizzen H, L. Doyle

- Archiv Podzun-hllas-Verlag

- Archiv H. Riebenstahl

- Archiv Dietrich

- Herr W. Horn { Uniformzeichnungen)

Vertrieb:

Podzun-Pdlar-VerlagGmbH Markt 9,Po~tfach3 14 6360 Friedherg 3 (Dorheim) Telefon: 0603 1131 3 E U. 3 160

Telex: 415961

VerkauFrpreis für tj~t~rreich:77,-

AUeinvertrieb

für Österreich:

Prerwpofivcrtrith Salzhurg 5081 Salzburg-AniT Niederalm 300

Tclefon: 0624613721

Schilling; Schweiz: 9-80 qfr

Für den drierreichiwhen Buchhandel: Verlapuclieferung Dr. Franz Hain,

lnrlu~triebofStadlaii. Dr. Otto-Ncurath-Garw 5. 12 70 Wien

COPYRIGHT 1987 PODZZJN-PALLAS-VERLAG GMBH. 6360 FRIEDBERC 3

Panzer IV A des Panzerregiments 7 ( 10. Pz.Div.) 1940. (BA)

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Die Familie

Sie ist die gröAte innerhalb aller Panzerfami- lien und unifafit mit Vor,whlägen. Planungen, Prototypen und wirklich in Serie gegangenen eine riesige Zahl. In diesem Heft sollen jedoch nur die Panzer vorgestellt werden. von denen mehr als zwei Typen gebaut worden sind. Wir sparen uns Texte zu den Entwicklungen, Erprohangen und Veränderungen. da es Iiier81er - auch in den vorgenaiinten Heften sowie irn WA-Sonderheft "Kaiiipfpanzea in Farbe" - atisreichende Angaben gibt. Wir legen - wie zumeist in den Folgeheften - den Schwerpunkt auf Abbildungen. Geordnet nach dem Zeitpunkt ihrer Ent- stehung gab es folgende iit Serie gegangene Karnpfpanzer IV, Abarten und Urnbariten:

Kampfpanser TV (kurz) der

Ausführungen A-F1 Munitionstrager IV fiir das Karl-Cerat

Hrückenlegepsnzer 1V 1 1940)

Karnpfpanzer IV (lang) der Ausfulirung F2-J Panzerjiiger ( Hornisse. später

( 1942-1945)

(1936-1941)

( 1939)

Nashorii ) anit 8,K cin L/7 1 Sturnipanzer 1V (Brumrnbiir) mit

(19431

15

cm StuH 43

11943)

Panzerliaubi tze iV (Hummel) niit

15

cm sFH 1811 L130

( 1943)

Munitionstrikger IV

(für die Hummel) Sturmgescliiitr IV mit

( 1943)

7.5

crn LI48

( 1943)

Jagdpanzer IV mit

7.5

cm L148

( 1944)

Flakpanzer IV (Möbelwagen)

mit 3.7 crn

Flak

f 1944)

- Flakpanzer lV (Wirbelwind)

Daneben gab es eine noch größere Zahl an

mit 2 crn Vierlingsflak

(1944)

Prototypen der oben genannten und von Ab-

Serie gingen, Kampfpanzer IV mit Zusatzaus-

- Flakpanzer IV {Ostwind) mit 3.7 Cm Flak

( 1944)

arten ( z. B. Infanteriesturmsteg und Fahrge- stell Panzer IV, Panzerfähre, Waffenträger CW

- Flakpanzer lV 1K ugeihlitx

(1944)

IVb, Flakganzer (Mhklwagen) mit 2 cm-

- Jagdpanzer lV/70( V) mit 7,s cm L170

(

1944)

Vierling. Flakpanzer "Kugel blitz"), die nie in

- Jagdpanzer IVJ70(A) mit

rüstungen (2. B. Tauchgerät. Minenrrille), ein

7.5 Cm L170

(

1944)

verkürztes Panzer-IV-Fahrgestell für die IFH 18 (Wespe) sowie zahlreiche Planungen, die nicht über das Reißbrett hinauskamen. Sie alle können - schon aus Platzgrunden - nicht in diesem Band vorgestellt werden. zumal sie n~iclazum Teil sclion in den bereits erwllinten Heften beschrieben sind und auch neu= braiichbares Bildmaterial nicht zu finden war.

Krtmpfpanzer 1V der Ausführung H.

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Die Kampfpanzer IV A bis F1

Während die Ausfühmng B gegenüber der A

eine gerade Fahrerfront (ohne MG) und eine andere Kornmandantenkuppe! zeigt. ist bei der Ausführung C das koaxiale MG in der

Blende unter Panzerschutz. Die Ausführung D

zeigt enneut die gewinkelte Fahnerfront mit Bug'WG,jedoch mit einer neuen Blende. Ab E gibt es Zusatzpanzerungen sowie eine neiie VG-Kugelhlende und ab F E breitere Ket- ten und wieder die ungewinkelte gerade Fah- rerfront. Alle Ausführungen sind nicht leicht - insbesondere niclit von der Rückseite - zu iintersclieiden, zumal - wenn auch nur verein- zelt - noch Miscl~formendurcli Nachrüstun-

gen entstanden.

Ohen:

Panzer IV A heim Einmarsch den 4JPz.Rpt. 1

in Karlshad arn 4. 10. 1938.

Ein Panzer 1V A mit dem weificn Kreuz als nationales Zeichen im Feldzug Fepen Polen 1939. Das Flc3lzerhündel 4Kniippelteppich)

auf dem Heck diente al5 Unterlage auf mo- raqtigen Stellen.

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Turm des Panzer IV A (StahJFz-Rgt. 1 ) in Polen 1939. Links auf dem

Heck stehend ein gefangener poln~schesOberst.

939. Pai

nzer ( voi*n ein Pa

nzer 1V Al wartrn auf dc

-

iri iiie deirnat (MG sind auhgrriüut).

rnmport

-

:----

U,:

Ein Panzer IV A der S./Fz.Rgt. 1 bei einer Parade in Polen 1939

Befehlspanzer der I .IPz.Rpt. 1 (vor der Kettenahdeckung der Komman-

deur Oberstleutnant Koppenhur~lirn Feldzug gegen Frankreich -

1040.

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Unten:

Ansichten cie~Turmes der Ausführung :Ivon vorn und hinten.

Ein Panzer IV A bei einer Watühung mit Hilfe von Knüppelteppichen. Frühjahr 1940. (BA)

Links:

Links eine Ausfiihrung

14. rechts eine B. Gut

erkennbar die Unterschiede: Turm Fahrer- front, Luken. BUR-MG.Panzerrqiment 3. Mirz 1939 in Bninn.

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Oben:

Die Rückansicht eines L. Beachtenswert das iiher d~mAuspufftopf

liegende Auspuffsystem für den Turrnscl~wenkm~tor(erst ah C

vorhandenE.

Oben:

Eine Aiist?~liriinpC des 5. Pz.Dw. (Div.Zcichcn sichc Fahrerfront

zwi5chcn den hci~tenLi1lit.n).

Rcchh ohcn:

Noch cin Bild riii~Polcii. In diesem Fclilz~igkamcn nchen allen A utitI R dic cnten Au~tTihrun~tiiC 7itrn 1:iils;itr.

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Noch nicht unigenictete, zumeist riiis Panzer-Enatzahteilungen stammende Panzer 1V [kurz3 kamen als Notbehelf sogar noch bei der Invasion 1944 ziim Einsatz.

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Die Aucfithrung 1)zeigt crneut die sclion von der A hcr heknnntc

gewinkeltt. Falircrfront. einen zusätzlichen ßlendenrnantel und ein

Bug-MG ini viereckigen Rahmen.

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Eine Arisfuhriing T> niit eipenartipcr Anhrinpung von Kc~eavclaiifrollenarn Tiitm und einer Plane rim Biig. Das Bug-MC; ist unter einer Schiitzplane.

Kiil~land.Miirz 1041.

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Ohen cine Ausführung D 19. Panzer-Division) im Frankreich-

felclzug

1940: rechts ein Panler IV 11 in Riilh.isand 1941 mit eigen-

artigem Zeichen (arispefülltes taktisches der Panzertriippe mit (verrnutlich 7wci) Punkten daruntcr und einer 5 danclhen) neben

dcr Falirerluke. (BA)

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Die Ausführung zeigt Zusatzpanzerungen um den Oberteil der Wanne sowie kaum merkhare Änderun- gen arn Leitrad lind der Fnhrcrluke. D3 ein Teil der 11-Ausf~hmngenauch noch nachträpjich Zusatzpan-

zerungen erhielten. sind heide schwer zu unterschei-

den. Ist der nelie Entlufter auf dcm Turrndach er- kennbar (s. links). ist es mit Sicherheit ~ineE. Aiis

die~emGrrind dUrfte der Kampfpanzes 1V der 1 2.

n:ichtriiglicher Zusatzpanxerung versehene Ausfiih-

links ohen abgebildete Panzer-Division eine mit

nmp D sein.

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q 8unrr(njsn\f rap alriuyJaZy ~iayssrdniaip 1nB ~y3si41az oiod sasa!q

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Mit Uinrüsttiny iler Ausfuhrung F auf dic lange 7,5 cm-KwK LI43 wurde dicser F I und der mit der alten kürzeren Kanone nunrnelir F F hezeich-

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Die Skizze und das Bild links unten zeigen die Ausfiihrung Krupp, das untere Foto die von Magiriis.

Vom

gah es zwei Typen I Krupp und

Magirus). die sich vorrangig

durch ihre Rriicken wnterschie- den. Sie wirrden auf den Fahr-

gestellen der Ausführungen C (nur vereinzelt) uild D trans- portiert. Weiteres Rildmaterial siebe

Rand 6H.

Rrückenlegepanzer

IV

Von den insizcsamt 10 gebauten Bfiickenlegepanzer IV wurden bis 194 1 wieder 15 zu Kampfpanzet 1V umgerkstet.

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Munitionsträger IV

für das Karl-Gerät

Für den 60 cin-Viirser "Karl" LJ8-44, Gerät 40. wurden Munltions-

falirze~igehenhtigt

und

Iiierzu

das. Fahrgestdl deq Kampfpan-

7er~IV - Ausfulirungen D und F - penominen.

Weiteres Bildninterial siehe Hand 43.

.1

*.

4,*

Munitionsträger für das KarlGerät auf der Ausführung IY/D.

Oben und unten:

Munitionsträ5ea fir das KatlClerät auf der Au~fühnrngIVlF

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Die Kampfpanzer IV F2 bis J

Diese Ausfühmngen werden auch alsPanzer IV {lang) bezeiclinct, da sie sich von den A bis F 1 optisch ain eindringliclisten durch ihre lange Kanone unterscheiden. Diese Umrüstilng war durch das Auftreten der T-34 und KW- 1 mit ihrer längeren Kanone und starkeren Ban- zerung notwendig geworden.

Abgesehen von der längeren Kanone gab es bei der F2 gegenüber der F I kaum Unterschie-

de.

zweifach durchbrochene Miindungsbremse und bei der späteren Produktion schon Schur-

zen.

Ab H wurde die Kanone um noch weitere 38 crn verlängert (nunmehr L148 statt der bisher L143 ). Auch zusätzliche Panzerplatten arn Bug und vor der Fahrerfront wurden obli- gatorisch. Daneben zeigte sie eine Fliegerab wehrlafette (MG1 arn T~irmund die nunmehr feststehende Antenne wurde an der linken hinteren Ecke der Wanne befestigt. Die letzte Ausführung J ist nur schwer von der H zu unterscheiden. da die nunmehr am Turm weggefallenen Sichtblenden und Pistolenöff- nunpen durcli die Turinschürzen nicht zu er- kennen sind. Ani sichersten ist sie mit Blick auf das Heck auszumachen: dort fehEt nämlich der kleine Ausptifftopf für den Motor zum

Schwenken des. Turmes. Er war aus Ersparnis-

gründen weggefallen. Spätere J zeigten bereits

Stiitzrollen

und Laufrader ohne Gummiauf-

Die Ausfülirung G zeigte eine nunmehr

lage (Stahlrader). Alles wird noch dadurclr erschwert, da durch

den Einbau sparerer Ersatzteile und Nach- rüstungen viele Mischausführungen entstanden sind.

Oben und unten die Ausfuhriiilp F I. Düs ulifert. Foto strrrilmr aus Nordafrikii ( 1942) und zeigt einen von der Bcsatziing gesprengten F 7. Die runde Mündungshremse ist gut zu erkennen.

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Drei weitere Ausfiihrungen F ? zeigt diese Seite.

Oben links:

Ebenfalls ein erbeuteter Karnpfpanzer FVlF 2 bei der Kapitulation

in Nordafrika.

Oben :

F 2 der Panzergrenadier-Division "GroMeutsch'tand" in der Ukraine 1942.

Links:

Ein F 2 bei der Werkstattkornpanie des Panzerregiment5 3 - Rulh-

land/Sommer 1942.

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I

t

Alles Ausfiihrun~enG. Bis auf das Foto rechts unten gehiiren diese Kampfpanzer f V zum Panzcrrefiment 1. Auch wenn oben links die Antenne

nicht aukestellt ist. ist an der rechten Seite die Antennenschutzschiene erkennbar.

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Die sicheren Untenchiedc zum G sind : Antennen nunmehr hinten links (nicht nichr ahklapphar). der einteilige Deckel der Kommandan- ten-Kuppel. die lanperc Kanone und Zcisatzpanzerung. Zimrnerithe- wiirf und Schzirlen lassen rtiit Iioher Wahschcinl~chkeitaiif eine AUS- fihrung II schliefSen. wenn es hcidcs vereinzelt auch bei iruheren

Typen gab.

Sehr scEiwer ist da5 Unterscheiden zur Aiisilihrung I. d;i die Schürzen Merkmale verriccken und es immer znhlrrichcrc Mischtypcn gab. Das

cinzigc w irklicli sichere Merknial ist cler kastenfilrrnige Auspufftopf dcq Ililfsmo~orclinks neben clcrn groben Auspuff arn Ilrck. I-Fierzu muth nlan den Kampfpan7crjcdoch von hinten sehen (s. Bild oben).

Alle drei Fotos dieser Scitc stammen vom P:inzerrcpiment

Pnn7t.r-Divicioii.

1 der

I.

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Zwei Offiziere der Panzertriippe aus der Zeit 1942143. Der linke trägt die wendhare Wfnterkombination -je nach Bedarf mit weiliea oder grauer Seite nach auihen. Dazu wurden um den Fuß lederventärkte Filz- stiefel ( Walinkis "nach deutscher Art") getragen.

Ohen und unten je eine Ausfuhrung H. Der obere Panzer stammt vermutlich aus dem Jahr 1941/43. da ohne Zimmcritbcwurf und noch mit Ralkenkreuz. A h E944 wurde immer seltener das Ralkenkreuz - zumindest auf die Schüs- zen - arifgetragcn. Der untere Karnpfpanzer IVJHzeigt sehr deritlich den Drei- zack. ein späteres Zeichen der 2. Panzer-Divi5ion. (L x HA)

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Oben:

Vemi~itlichein H (Panzerrepirnent 1) mit Zimrnerithewurf.

Ohen rechts:

Diesc Ausführung H des Panzerregirnents 1 (Ende 1943 in Istrien)

zeigt ein interessantes Tarnnetz (Truppenversuch).

Dieser Kampfpanzer IVIH steht heute in einem Freiland-Museum in Finnland.

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Wie bereits gesagt. sind die 1 und H nur sehr schwer zu unterscheiden, zumal die Schiirzen Mcrk- male wie: Wegfall der st.it1iclien Sichtluken fiir Fahrer

iind Funker sowie Stahlstützaollen verdecken. Kampf-

panzer mit "Tlioma-Schilder" ( Drahtgitter statt Scliüa- zen) sind immer I-Ausführungen. Bilder aiis cler Zeit vor Mai I944 kOnnen keine 1 sein. Ohcn eine 1 vor

dem MailSnder Dom.

Beide5 sind Obungsbilder und zeigen vermutlich I-Ausführungen. die cchon vom Werk aus Haltcningen für ein Fliegerabwehr-MG mitbrachten. Nachrüstunpen gab es jedoch auch bei H-Ausführungen. ( 1 X RA)

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Oben :

Dieses Foto (1 16. Pz.Div.1 vom 23.3.45 zeigt mit Sicherheit die Ausfihning 1

(s.den etwas ramponierten Thama- Schild).

Rechts ohcn:

Ein Karnpfpanzes FVlI der SS-Panzer- Division "Hitlefiugend". (BA)

Rechts:

Diese Ausführung E zeigt sogar auf der Turnschürze einen Zimmeritbelag. (RA)

Die Ausfihrung E ist bis Kriegsende gebaut

worden. Die Panzer IV wurden noch nach

dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen

Ländern eingesetzt. Ihr letztes scharfes Gefecht führten sie auf syrischer Seite im israelisch/arahischen Krieg 1967.

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Hornisse

Nashorn

Sd.Kfz. 164

Eine - so von der schwachen Panzerung und Höhe des Oberbaues abgesehen wird - gute Verbindung des bewahrten Fahrgestells des

Kampfpanzer 1V mit der legendlren 8,s cm-

Kanone. Gebaut wurden von diesem Psnzer-

jiiger 494 in den Jahren 1943 bis 1945. Der

iirsprüngliche Name "Hornisse" wurde nach einer Neiiordn~ingder Namen bald in "'Nas-

horn''

umgewandelt. Die 8.8 cm-Kanone er-

hielt in dieser Form die Bczeiclinung Pak 43

(LI71).

Weitere Angaben und Andchten sind in den Bänden 2.3 und 60 zri finden.

Links oben und links:

Trotz des etwas hinderlichen langen Rohres

der 8.8 cm Pak 4311 war er einer der besten Panzerjäger. lm Winter jedoch zeigte sich der oben offene Kampfraurn von seiner ungünstigsten Seite.

(1 X BA)

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rir

"'L

- A

Seine Höhe - auf dem iinteren Foto gut erkennbar - war ein weiterer Nachteil. Da keine Defensiv-Bewaffnung vorgesehen war, pah es Truppenimprorisationen

fiir Halterunpen (s. oben). um mit einem normalrn MG Fegen Luft- und Erd-

feind aktiv werden zu kijnnen. (7 X RA)

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Sturmpanzer IV

Ein Zuqaninienhati de~Falirge~tellsvnn dein Kampfpnnzer IV mit der 15 cm-Stzirmlinii-

l>itte43.

Van ihm wliisden ii~sgesamt306 in den Jahren

1943 bis 1945

hergeite'llr. Sie W iirdcii hatipt-

Bcl~licli den vier Sturmpaiizet3bteil1~n,e.en 216. 117. 218 iind 219 7ugefhhrt. Der Erst-

eiiisatz erfolgte bei der Operation "Zitadelle"

ESulllni~r1943) in Riifiland; zu rpiteren Ein-

s.itzen kam es in Italien iintI iin Wcstcn.

Weitere Angaben iind Abbildungen ~ieliein

den Randen 3 tind 76.

Den Stiirrnpanzer IV pah es in 7wci Vcnio-

nen. Die Masse hatte kein MG in einer Kugel-

blende zurNnlivetteidi~ung;diese Version ist

in 7wei A nsicliten iiiif dieser Seite ;ihpetiEIJrt.

Sandini

Die spätere Ausführung zeigte eine MG-Kupelblende links neben

der Sturrnhaiihitze lind erhielten an der Dachluke einen Führungs- ring zur Aufnahme eines schwenkbaren Fliegerabwehr-MG.

Fast alle '"Rrurnnihären" trugen Seitenschürzen und erh~eltenei- nen Zimmeritbewurf. Fahrzeuge mit einer zusätzlichen Schirrnan- tenne waren Befelilsfahrseupe.

-

-

-_

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Panzerhaubitze

nHummel"

Das Karnpffahrzeug hatte zumeist das Fahrge- stell des G~cliütxwagenIIIJIV ( äuf3kreFonn die deq Pz. IV: Antrieb der des Pz. III). Nur die allerernten zeigten ein seines Pz. IV-Fahr- gestefl. Wie beim "Nashorn" war auch hier der Karnpfraurn offen. rnit aH den wi tterunprshe- dingten Schwierigkeiten. Von 1943 bis 1945 wurden 666 "Hammel" gefertigt. Der Ersteinsatz erfolgte - wie bei mehreren Karnpffahrzeugen der zweiten Krie~hälfte- beim-Unternehnien "Zitadellev"

im Sommer 1943. Usprünglich hatte jedes

Pz.Art.RgZ. der Panzer-Divisionen nur eine Batterie mit sechs '"Hummel". In den splteren Jahren gab es bei einigen Divisionen auch zwei dieser Batterien. Weitere Angaben, Skizzen und Abbildungen sind in den Banden 3 und 76 zu finden.

Rechts oben:

"Hummel" der 5. Panzer-Division (Pz.Art. Rgt. 1 16) auf dem Marsch ( 1944). Hierzu

wurde die Haubitze in einer am Rug befestigten Haltetung pezurrt. (BA 1

Dieses Geschütz zeigt die Fahrerfront der ersten Serie; später gah es den Vorbau nur noch fiir den links sitzenden Fahrer. Mit ihm war L. B. das Pz.Art.Rpt. 73 (I. Panzer- Division) ausgerüstet.

Sandini

&*'

E?'

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Munitionsträger

nH~mmel"

Der Mtinitionsträ~er"Hummel" war mit Aus- nahme des Geschiitzes haugleich mit der er-

sten Serie der Panzerhaubitze "Hummel".

dienten zur Versorgung dieser Haubitzen auf dem Gefechtsfeld. Das "I Iolieitsabzeichen" auf

dem von Amerikanern. erbeuteten Munitions-

tr5ger (s.Foto unten) ist keine unpriingliche Bemalung, sondern eine Ausschmückunp dc5

Fotos (vtmut lich ein Flaggentuch).

Sie

Sandini

Sturmgeschütz IV

Nach dem Auslaufen

der Oberbau des Sturmge~cliütz1lF

nunmehr auf das Fahrgestell des Kampfpan-

wurde

des Karnpfpanzer 111

zer IV gesetzt.

Insgesamt wurden 1.138 ge-

baiit.

Eiligegliedert wurden

sie in Sturmge-

schütz-, Panzerjhger- und PanzerabteiPunpen;

je nach Bedarf uiid Mangel an anderen Jagd-

panzern bzw. Kampfpniizern. Abgeseheii von

den acht Lacifrollen ist fOr ihn der kubische

Fahreworbaii typisch. Ein weiteres Bild von ihm ist im Band 2 dieser

Reilie zu finden.

Fotos vom Stiirmgeschütz IV gibt es -

der Iiolien Zn111 nii gefertigten - nur wenige,

da zum Kriegsende nur noch wenige fotogra-

fiert wurde.

trotz

Unten: Ein fast fertiges Sturmgeschütz IV in der Werkhalle von

KruppCruson. Es zeigt bereits den Zirnmeritihew~irfund den

Schutzschild für das MG.

Unten: Dieses Sturmpeschiitz IV - es gehorte zur 12 1. Inf.Div. - wurde

Herbst 1944 an der Kurlandfront aufgenommen.

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Jagdpanzer IV

Praktisch das Stiimgeschütz 1V in kwerer Form. Insgesamt wurden von ihm 768 herge-

stellt. Er kam

vorrangig in PanzejRger-Ver-

banden zum Eimatz - zuerst bei der Pnnzer-

division "Hemann Göring". Weitere Ahbildunpen und Angaben sind in den Rinden 2 und 62 die~erReilie zu finden.

Die obere Zeichnung zeigt ein friihes Modell (ohne Mündun~shrernse).das jedoch nur an Aushildun~sstitten Verwendung fand. Auf dem unteren

Bild die Form der an

der Front verwendeten - hier ohne Seitenschürzen, die üblich waren.

I

I

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Flakpanzer IV n~öbelwagen"

Sd.Kfz. 16113

Es war die Montage einer 3.7 cm-Flak 43 hin-

auf

dem Fahrgestell des Kampfpanzer IV. Die

(nicht offizielle) Bezeichniing erhielt er von

der Truppe wegen seiner Hijhe iiber drei Me-

ter.

Insgesamt wurden von 1944 bis 1945 240 ge- fertigt. Die Bestückiing mit einem Flakvier-

ling 38 gab es nur als Prototyp. Von ilim wie

auch dem mit der 3.7 cm-Flak gibt es weitere

Fotos lind Angaben im Band 5 I.

ter

abklappbaren

Splitterschritzwanden

Zum Einsatz konnten die Seitenwände teilweise (rechts unten) oder ganz

(links unten) abgeklappt werden.

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Flakpanzer IV

99 Wirbelwind"

Als erster echter Flakpanzer mit ausreichen-

dem Panzerschutz fiir die Resatzung, geringe-

rer Höhe sowie drehbarem Turm erschien En- de 1944 der mit einem Flakvierling 38 ausge- stattete Flakpanzer "Wirbelwind". Von ihm

wurden über 100 hergestellt. Weitere Angaben und Fotos sind im Band 51

zu fiiiden.

Der Kampfraum war ohen offen und die

Kampfraum-Besatzung bestand aus drei Sol-

daten. Fast alle 'Wisbelwind" hatten Zimme-

ritbewurf und Fahrerftontverstarkung

-

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Flakpanzer IV

99Ostwind"

In seiner Form fihnlich dem Fhkpanzer "Wir-

,.

-

helwindv', zeigt er anstelle von dessen Flak-

vierling eine 3.7 cm-Flak 43. Praktisch war er der verbesserte "Miibelwa~en". V - Nut 65 Stück wurden von ihm produziert.

Auch über ihn gibt es weitere Angaben irn

Band 5 I.

Die 3.7 crn war wirksamer gegen Flirgzeu~c.

Der "Ostwind"

sollte daher den Wirbel-

wind" ersetzen. Sie begleiteten Panzeran- griffe und waren hierfür zugweise in Panzer-

rcgirncnter ringegliedert.

/ I

1

Sandini

Die Ausfuhrungern "Wirbelwind" (links) und "Ostwind"

dem Geschütz der Richtschiitze und rechts und links die Ladeschützen - gut erkennbar.

in Feuerstellung. Inahesondere beim linken Foto ist die Stellung der Besatzung - hinter

I

Flakpanzer IV

nKugelblitz"

Von ihm wurde nur noch ein Vorseße von

finf Fahrzeugen gebaut. Sie kamen zwar noch zur Truppe, fanden aber an der Front keinen

Einsatz mehr.

Er zeigt zwei 3 cm-Flak MK 103/38 nebenein-

ander irn nunmehr auch oben geschlossenen

Turm - jedoch immer noch auf dem bewähr-

ten Fahrgestell des Kampfpanzer IV. Weitere Abbildungen sind in den Bänden 5 1 und 77.

Diese "Endlösung" der Flakpanzer IV gab es auf Panzer IV-Fahrgestellen sowohl rni t vier (s. Rand 5 1) als auch mit drei Stützsollen - analo~zum Jandrianzer IV

Sandini

Artillerie auf Kampfpanzer IV

In Ergfinzung zi~den schon in Band 66 ge-

xeigteii Ceschiitzen der Artillerie auf Fnlirpe-

stellen de~Kampfpanzer EV hier drei

weitere

Abbildungen.

-

Mit

Aiisnahrne

der

"Heu-

schrecke" gab es nur wenig Exemplare.

Rechts:

Die seltene Aufnahme einer 17.8 cm-Pak auf

einem Panzer IV-Versiich~fa~irpeFtell.Es gab nur zwei Exemplare (hier bei der 16. Pz.13iv.l

Die Truppe nannte ihn "Der stiise Ernil". lialb Panzerjäper, halb Artillerie.

Der Ziisarnmenhsu

Rheinmetal') einer

dcm Fahrgestell des Gewhützwagen 111JIV.

1

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L

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Auch die Firma Krupp stellte zwei Zusammenbauten vor. Einen. bei dem

Turm und Geschütz abgesetzt werden konnten ("Heuschrecke*') auf dem normalen Fahrgestell IV (s. Band 66) und einen festen Zusammenbau (mit oben offenem Turm) auf einem verkürzten (zwei Laufrollen weniges) Pan-

zer IV-Fahrpestell.

Sandini

Jagdpanzer IV mit Sturmkanone 42 LU0

Auch iiber ihn ist bereits in den Bänden 2 und Vom Jagdpanzer IV L148 sind sie durch das

62 geschrieben worden. Da er jedoch ein längere Kanonenrohr (ohne Mündungsbremse)

und durch den beim CJ70 wieder typischen

(zahlreiches) Mitglied der Panzer IV-Familie

ist, zeigen wir hier noch einige, bisher in die-

ser Reihe noch nicht veröffentlichten Fotos. Der schwere Aufbau und das lange Rohr wa-

Es gab von ihm drei Versionen:

rea jedoch eine Oberfordemng des Kampfpan- zer IV-Fahrgestells.

Kampfpanser IV-Bug zu untescheiden.

- ohne erhöhte Wanne

- mit erhöhter Wanne, jedoch ohne Panzer-

schutz über dem

losung] und

Heck (sog. Ubetgangs-

- mit erhiihter Wanne und durchgehendem Panzerschutz.

Unten und rechte Seite oben:

Dieser Jagdpanzer 1V der

"Zwischenlösunp" - s. auch die beiden oberen Fotos der

gegenüberliegenden Seite - zeigt noch den typischen

Kampfpanzer IV-Bug mit dem Oberteil der Wanne. Auf der Skizze trägt er Thoma-Schilde. Spätere Ausführungen haben auch über dem Weck Seiten- Panzerungen.

Sandini

Diese beiden Fotos zeigen die splitere Ausführung mit ncvem Bug und ohne das Wannenobcrtcil. FIierd urch wurde der Japd- panzet niedriger und gcschoßabweisender.

V

.

Sandini

Der Kampfpanzer IV wiirde nurh an Verbündete (Finnland. Rumiinien. Ungarn und Riilgsrien) ahpgeben. Sie sind mit jeweik einer Ahhildiinp auf dieser Seite vertreten.

Olicn cin finnischer, unten ein unparischer Karnpfpanzcr IV.

Ohen ein butgarischer. iin ten ein rumin ischer Knrnpfpanzer 1V.

Sandini

Wie schwer die einzelnen Typen zu erkennen sind, ist an dieser Auswahl typischer Einsatzfotos zii sehen - ?

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Militärische Museen

SammlungenundArchive

WEHRMACHTSMUSEUM

ARDACGER

I

Anschrift:

I A - 331 1 Ardagger a. d. Donau NiederÖsterreich

I

I Telefon: 00437479-239

I

I

Offnungszeiten:

Vom 15. März bis 3 1. Oktober

täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Angaben zum Museum:

Es ist das pr6ßte private Militärmuseum Oster- reichs und umfrifit mit seinen Objekten die

1945. Es zeigt 250 ver-

schiedene

Zeit von

19 14 bis

Waffen,

Pkw

und Lkw (darunter auch je einen Mercedes-

k 3000 S) sowie 200 Uni-

40

Motorräder,

75

Lkw

1500 und

formen. Daneben werden Funkgeräte, Strornaggregate, Munition und Sprenggeräte gezeigt. Führungen und fotografieren lauf Anfrage)

mtiglich.

MODELL-PANZER

MIT METALLKEITEN

gesucht.

Günter Weyh

Tel. 06 142164647

MaAlocher Str. 1

6090 Rümelsheim

HANDBUCH DER DEUTSCHEN INFANTERIE 1939-45

ßlledarung- Unlforrnen- Bewaffnung

Ausrüstung - Elnsette

AEex Buchner

Der Verfasser des neuen Buches ist als Historiker und als Autor zahlrei- cher BUcher bekannt. Alex Buchner ist immer pradestiniert, ein außer- gewöhn1iches und besonderes Buch vorzulegen.

Mit diesem neuen Werk geht er vbl- lig andere Wege und die Art der Dar- stellung der Deutschen Snfanterle des Zweiten Weltkrieges ist in der Tat eli~erpewohnlich:

Der Leser erlebt den inneren Aufbau einer Division, die Gliederung, die Bewaffnung

- begonnen bei den Schiitzengruppen bis zum Regiment, von den schweren Infante. riewaffen zum Art ilferie-Regiment, von der Aufklärtingsabteilung, dem Pionierbatail- Ion, der Nachrichtenabteilung, bis hmn zu den Verwaltungs- und Nachschubdiensten, den SanitBtsdkensten, den Veterinärdiensten usw.

Dies alles stellt Alex Ruehner so transparent und ü.bersichtllchdar. daß hier ein wlrk-

liehes Handbuch für alle Interessierte und auch für die Historiker geschaffen wurde. Viele Bilder zu ledern Thema und Unterthema runden die Betrachtung jedes Komple- xes ab. Dazu kommt noch die prazise Beschreibung aller Infanteriewaffen, aber auch dre Darstellung der Rangabzeichen, die Soll-Starken, schließlich die Verluste einzel- ner Divisionen usw. Mit diesem Buch kann ein Standardwerk Ober die Deutsche Infanterie vorgelegt wer- den, wie man es in dieser Form noch nie gesehen hat. Aus dem Inhalt:

Die deutschen Infanteriedlv!sionen 1939 bis 1945-Gliederung, Starken, Bewaffnung, Ausstattung mit Rangabzeichen innerhalb einer Infanterledivision - Die Schutzen- gruppe - Der SchUtzenzug- Die Sch(Jtzenkornpanie- Leichte lnfanteriewaffen -Das In- fanteriebataillon - Das Infanterieregiment - Schwere lnfanteriewaffen - Panzernah- kampf - Die Aufklgrungsabteilung -Dfe Panrerjagerabteilung - Das Artillerieregiment -Das Rionierbataillon - Die Nachrichtenabtsilung - Die Verwaltungs- und Nachschub- dienste - Dve Sanitätsdienste - Die Veterinardienste - Die Hilfswilligen - Die Divisions- pfarrer - Der Pivisionsstab - Die Munition- Die neue Infanteriedivision 43 - Neue Infan- teriewaffen - Verluste e~nzelnerDivisionen - Urteile Ober den deutschen Soldaten.

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KAMPFPANZER W DER AUSFUHRUNGH

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JAGDPANZER IV Mm 7,s cm PAK LI48

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