You are on page 1of 141

Bundesministerium der Verteidigung Bonn

,

30. Januar 1980

Ich erlasse die Zentrale Dienstvorschrift

Handgranaten, Handflammpatronen und die Granatpistole 40 mm

ZDv 3/17
Im Auftrag

Jürgen Brandt General Generalinspekteur der Bundeswehr Die - HDv 215/51 - LDv 215/10 "die Ausbildung mit Handgranaten", Ausgabe Oktober 1968, - HDv 215/34 - LDv 215/34 "Ausbildung mit den Panzerabwehr-Kampfmitteln", Ausgabe Dezember 1964, treten hiermit außer Kraft. Federführung Führungsstab des Heeres I 8 Hinweis der Fa. Breuer-Computerpublishing zum Aktualisierungsgrad: Änderungen einschl. Änderung Nr. 35 (vom 22.04.1998) eingearbeitet.
Lutzerath, den 23.08.1999

1-5 Vorbemerkung 1. Diese Dienstvorschrift enthält die Beschreibung und Handhabung der Handgranaten, Handflammpatronen und der Granatpistole. Sie regelt die Ausbildung an diesen Kampfmitteln sowie dieser Waffe und gibt Hinweise für den Kampf. Nur eine gründliche Ausbildung stellt sicher, daß der Soldat die Kampfmittel und diese Waffe wirksam einsetzen kann. Sie gilt für alle Teilstreitkräfte und gehört in die Hand der Führer, die Soldaten an diesen Kampfmitteln und dieser Waffe ausbilden. 2. Ziel der Ausbildung ist es, - mit Handgranaten den Feind mit einem Zielwurf kampfunfähig zu machen, - mit Handflammpatronen den Feind mit einem gezielten Schuß zu blenden sowie Fahrzeuge und sonstiges Material in Brand zu setzen, - mit der Granatpistole, Feind in und hinter Deckungen zu bekämpfen. 3. An Gefechtsübungen mit Handgranaten sollen - Teileinheitsführer und - besonders ausgewählte Soldaten vornehmlich der im Orts- und Häuserkampf eingesetzten Truppengattungen teilnehmen; die Entscheidung trifft der jeweilige Ausbildungsleiter. 4. Beim Umgang mit Handgranaten, Handflammpatronen und der Granatpistole sind die Bestimmung der - ZDv 3/12 "Schießen mit Handwaffen". - ZDv 44/IOVS-Nfl) "Schießsicherheit". - TDv 1010/012-13 "Granatpistole 40 mm" und der - AnwFE 183/10OVS-NfD "Bestimmungen für das Vernichten von Munition" zu beachten. 5. Die Blätter dieser Dienstvorschrift sind farbig gekennzeichnet:

6-7 rot = Handgranaten blau = Handflammpatronen grün = Granatpistole. Textteile, die für mehrere Kampfmittel gelten, sind nicht farbig gekennzeichnet.
-

6. Textstellen, die Sicherheitsbestimmungen enthalten oder Tätigkeiten und Verfahren beschreiben, die der Sicherheit von Personal und Material dienen, sind am Rand mit

S
gekennzeichnet. (Hinweis der Redaktion: hier nicht gekennzeichnet) 7. Textteile, die nur für den Ausbilder von Bedeutung sind, sind eingerahmt und tragen den Vermerk "Hinweis für den Ausbilder".

III. . Kapitel 2 I. IV. II.Inh 1 Inhaltsverzeichnis Teil A Kapitel 1 I. IV. II. III. Handgranaten und Handflammpatronen Allgemeine Angaben und Handhabung der Handgranaten Allgemeines Handhabung Wurftechnik Allgemeines Wurfarten a Allgemeines b Wurf im Stehen c Wurf im Knien d Wurf im Liegen Werfen mit Handgranaten in der Ausbil Allgemeines Vorbereitende Ausbildung Werfen mit Übungshandgranaten a Schulwerfen b Gefechtswerfen Werfen mit Gefechtshandgranaten a Allgemeines b Schulwerfen c Gefechtsübungen Handflammpatronen Allgemeines Beschreibung a Die Handflammpatrone b Die Übungshandflammpatrone Handhabung Schießen mit Übungshandflammpatronen und Handflammpatronen in der Ausbildung 101-119 101-111 112-119 201-221 201-202 203-221 203-206 207-211 212-214 215-221 301-333 301-305 306-310 311-315 311-313 314-315 316-333 316-321 322-328 329-333 401-425 401-403 404-413 404-410 411-413 414-418 419-425 Kapitel 3 I. II. Kapitel 4 I. II.

II. IV. II. . II. II. Handflamm patronen und der Granatpistole 40 mm Sicherheitsbestimmungen Allgemeines Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung a Gefechtshandgranaten b Zusätzliche Bestimmungen für die Handgranatenwurfanlage. Ladetätigkeiten und Schießen Beseitigen von Störungen Technische Durchsicht und Pflege Schießausbildung mit der Granatpistole . II. Haus c Übungshandgranaten 901-958 901-903 904-942 904-913 914-918 919-925 501-504 501-502 503-504 601-628 601-604 605-613 614-619 620-621 622-628 701-716 701 702-706 702-703 704 705-706 707-712 713-716 801-806 801-802 803-806 III.Inh 2 Teil B Kapitel 5 I. Kapitel 6 I. Teil C Kapitel 9 I. Die Granatpistole 40 mm Beschreibung Bezeichnung und Zweck Munition Bedienung Grundsätze Trageweise der Waffe und der Munition . Kapitel 7 I. Kapitel 8 I. IV. III. V. Allgemeines Schießtechnik a Allgemeines b Anschläge c Zielübungen Schießübungen Justieren Grundsätze für den Feuerkampf Allgemeines Einsatzmöglichkeiten Sicherheitsbestimmungen für den Umgang mit Handgranaten.

Red. d. Sorten von Handgranten Die Spreng-/Splitterhandgranate DM5 1A1 Die Splitterhandgranate DM41A1 Die Übungshandgranate DM58 Schulwerfen mit Übungshandgranaten (Übersicht) Wurfplatz für den Zielwurf mit Übungshandgranaten Wurfstand für das Werfen mit Gefechtshandgranaten Sorten von Handflammpatronen Die Handflammpatrone DM34 Die Übungshandflammpatrone DM38 Schießstand für das Schießen mit Handflammpatronen Wurf.Inh 3 d) Handflammpatronen und Übungs handflammpatronen e) Granatpistole 40 mm Verhalten bei Blindgängern und Versagern a) Gefechtshandgranaten b) Übungshandgranaten e) Handflammpatronen d) Übungshandflammpatronen e) Granatpistole .: hier nicht enthalten) Änderungsvorschlag (Anm. 926-930 931-942 943-958 943-950 951 952-954 955-957 958 III.: hier nicht enthalten) .und Schießordnung Schießbahn für Granatpistole mit Übungspatrone für Standortübungsplätze 1 2 3/1-5 4/1-3 5/1-6 6 7 8/1-5 9 10 11 12/1-4 13/1-2 14 Stichwortverzeichnis Änderungsnachweis (Anm. d. Red. Anhang Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3 Anlage 4 Anlage 5 Anlage 6 Anlage 7 Anlage 8 Anlage 9 Anlage 10 Anlage 11 Anlage 12 Anlage 13 Anlage 14 Aufbau der Ausbildung mit Handgranaten.

Sie werden aus einer Deckung. 104. Allgemeines 101. Sie enthalten den Handgranatenzünder mit Detonator und sind mit Sprengstoff gefüllt. 106. Sprenghandgranaten haben keinen Metallkörper und wirken vor allem durch den bei der Detonation entstehenden Luft . geworfen. Die in der Bundeswehr eingeführten Gefechtshandgranaten und Übungshandgranaten enthält Anlage 2. Splitterhandgranaten haben einen Metallkörper. Sie werden vornehmlich beim Kampf um befestigte Stellungen und im Ortsund Waldkampf verwendet. (2) Sprenghandgranaten und (3) Spreng/Splitterhandgranaten. Es gibt (1) Gefechtshandgranaten und (2) Übungshandgranaten.101-106 Teil A Handgranaten und Handflammpatronen Kapitel-1 Allgemeine Angaben und Handhabung der Handgranaten I. Handgranaten sind ein wichtiges Kampfmittel für den Nahkampf. der Kraft und der Geschicklichkeit des werfenden Soldaten ab. um den Feind kampfunfähig zu machen. 105. um den Feind in oder hinter Deckungen niederzukämpfen oder ihn zu zwingen. die Schutz vor den Splittern bietet. 103. Wurfweite und Treffaussicht hängen von der Wurftechnik. Es werden unterschieden: (1) Splitterhandgranaten. Gefechtshandgranaten sind gelboliv gestrichen oder eingefärbt und chromgelb beschriftet. Sie wirken durch Splitter in einem Umkreis bis etwa 20 m und durch den bei der Detonation entstehenden Luftdruck. 102. seine Deckung zu verlassen.

Die Schutzkappen der Übungshandgranatenzünderoberteile können lichtblau oder gelboliv eingefärbt sein. 110. 107. . 109. dem Übungshandgranaten-Zünderoberteil und der Übungshandgranaten-Ladung. .oder Splitterhandgranate geworfen. 108. die beste Wirkung wird in Deckungen auf Grund der dort vorhandenen Verdämmung erzielt. Es sind beschrieben: . Die Übungshandgranate DM58 kann in der Ausbildung als Übungs-Splitterhandgranate oder als Übungs-Sprenghandgranate geworfen werden.die Splitterhandgranate DM41A1 in der Anlage 4. Der Übungshandgranaten-Körper zerlegt nicht. Die Übungshandgranaten bestehen aus dem Übungshandgranaten-Körper. Die Übungshandgranate DM58 (Anlage5) ist eine Nachbildung der Spreng-/Splitterhandgranate DM5 1 /DM5 1A1. DieSpreng-/SplitterhandgranateDM51/DM5lAlistinder Ausbildung nur auf Wurfständen (Anlage 8) zu werfen. die Beschriftung ist erhaben geprägt.Die Spreng-/SplitterhandgranateDM51/DM5lAlinderAnlage 3. Im freien Gelände ist der Luftdruck nur in unmittelbarer Nähe wirksam. Übungshandgranaten sind lichtblau angestrichen oder eingefärbt. Spreng-/Splitterhandgranaten haben einen abnehmbaren Splitterkörper aus Metall und Kunststoff. bleibt frei II Handhabung 112. Sprenghandgranaten werden verwendet. die Splitterwirkung ist gering. außerdem soll die Ausbildung mit Übungshandgranaten auf den Umgang mit Gefechtshandgranaten vorbereiten. wenn der Feind in Dekkung gezwungen werden soll. 111. Mit Übungshandgranaten erlernt der Soldat die Handhabung und die Wurftechnik. Sie stellt durch Knall und Rauchentwicklung die Detonation von Gefechtshandgranaten dar. Nach Maßgabe des Ausbildungsleiters wird sie als Spreng.oder als Sprenghandgranate geworfen werden. Bei Verwendung als Übungs-Sprenghandgranate ist der Übungs-Splitterkörper vor dem Wurf abzunehmen.107-112 druck. Sie können entweder als Splitter.

in Tragebeuteln (Bild 101 und 102). Die Splitterhandgranate DM41A1 wird wie die Spreng-/ Splitterhandgranate DM5 1/DM5 1A1 entsichert und geworfen.in der kleinen Kampftasche bzw.113-116/1 113. im Rucksack oder . . 116. 114. Übungshandgranaten werden nicht wurffertig geliefert. dem Auftrag und dem Bereitschaftsgrad.in den äußeren Beintaschen der Hose des Feldanzuges oder .sie sind vor der Ausgabe an den Mann wurffertig zu machen (Anlage 5). Der Soldat trägt die Handgranaten . Tragebeutel lassen sich behelfsmäßig aus ausgesonderten Seesäcken (mit Tragegurten) oder aus Sandsäcken herstellen. Die Trageweise der Übungshandgranaten und Gefechtshandgranaten richtet sich nach der Lage. 115. Gefechtshandgranaten DM51/DM51A1 und DM41A1 werden wurffertig geliefert.

.116/2 Bild 101 Bild 102 Anmerkung: Bild 103 bleibt aus redaktionellen Gründen frei.

3. Tätigkeiten beim Entsichern: 1. ist der Splitterkörper abzunehmen: 1. Bild 104 118.117-118/1 117. Handgranaten sind durch den Sicherungssplint gesichert. Handgranate mit der Wurfhand so umfassen. mit der Wurfhand den Splitterkörper abnehmen und ablegen. Das Aufsetzen des Splitterkörpers auf die Sprenghandgranate erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge. Handgranate mit der Wurfhand gegen den Oberschenkel halten (rechte Wurfhand gegen den rechten Oberschenkel. linke Wurfhand gegen den linken Oberschenkel). 2. . 2. daß der Sperrbügel zwischen Daumen und Zeigefinger liegt (Bild 105 und 106). Handgranate mit dem Splitterboden gegen die Handfläche der Wurfhand drücken und um etwa 12 0' nach links drehen (Bild 104). Sprenghandgranate in die Wurfhand nehmen. Soll die Spreng-/Splitterhandgranate DM51/DM51A1 als Sprenghandgrante verwendet werden.

das gilt besonders dann. Splitterkörper drückt. bei der Spreng-/Splitterhandgranate DM51/DM5IA1 mit dem Zeigefinger der freien Hand den Abzugsring des Sicherungssplints aus den Klemmbacken herausdrücken (Bild 107 und 108) und 4. Der Sicherungssplint läßt sich leicht herausziehen. wenn die Handgranate als Sprenghandgranate geworfen wird. Ein zu starkes Drücken erschwert das Ziehen des Sicherungssplints.bzw. daß der Sicherungssplint mit einer kurzen Drehbewegung der freien Hand herausgezogen werden kann (Bild 109 und 110). Bild 105 . den Zeigefinger der freien Hand so in den Abzugsring des Sicherungssplints haken.3. wenn der Soldat den Sperrbügel leicht gegen den Spreng.

118/3 Bild 106 Bild 107 .

118/4 Bild 108 Bild 109 .

Der Sperrbügel muß bis zum Wurf ohne Unterbrechung fest gegen den Handgranatenkörper gedrückt bleiben. Nach dem Herausziehen des Sicherungssplints ist die Handgranate entsichert. Auf keinen Fall darf der Griff der Wurfhand bis zum Wurf gelockert werden. .119/1 Bild 110 119. die Splintenden vor dem Herausziehen zusammenzudrücken. Es ist verboten. Wird der Griff gelockert. zündet die Handgranate und detoniert nach 3 bis 5 Sekunden. Unmittelbar nach dem Entsichern ist die Handgranate auf das Ziel zu werfen.

Beim Werfen der Handgranate wird der Sperrbügel durch das Öffnen der Wurfhand freigegeben.und transportsicher. Beim Herausziehen des Sicherungssplints ist der Sperrbügel leicht gegen den Spreng. der den Verzögerungssatz anzündet.bei Handgranatenzündern der Gefechtshandgranaten den Detonator und damit die Sprengladung zur Detonation. . Durch den Anschlag des Schlagstücks auf das Anzündhütchen entsteht ein Feuerstrahl. Die Sprengkörperhülsen der Gefechtshandgranaten sind aus Faserwerkstoffen oder Kunststoff und bei der Spreng-/Splitterhandgranate DM51/DM51A1 mit einem abnehmbaren Splitterkörper umhüllt. Splitterkörper zu drücken und in dieser Stellung von der Wurfhand festzuhalten. Dadurch kann das vorgespannte Schlagstück herumschnellen. Die Handgranate ist so handhabungs. . Splitterkörper und wird in dieser Stellung vom Sicherungssplint gehalten. die den Sprengkörper und gegebenenfalls den Splitterkörper bei der Detonation zerreißt.bei der Übungshandgranate den Knallsatz in der Übungshandgranaten-Ladung zur Wirkung. Dieser brennt in der vorgegebenen Verzögerungszeit ab und bringt .119/2 Hinweis für den Ausbilder Bei wurffertigen Handgranaten liegt der Sperrbügel dicht am Spreng. Die Sprengkörperhülse umschließt die Sprengladung.bzw.bzw. den Sperrbügel abwerfen und auf das Anzündhütchen schlagen. Der Sprengstoff bildet nach der Zündung im Sprengkörper eine verdichtete Gasmenge.

Der Bogenwurf (Bild201) wird meist gegen weiter entfernte Ziele angewandt. wenn ausgeschlossen ist. daß sie von Ästen oder Tarnnetzen abgelenkt werden oder zurückprallen und den Werfer oder seine Nachbarn dadurch gefährden kann. Bei der Ausbildung mit Handgranaten muß neben der Wurftechnik und Wurfleistung das gefechtsmäßige Verhalten des Soldaten im Vordergrund stehen. die Handgranate aus oberen Stockwerken dicht an der Hauswand auf Feind fallen zu lassen. Im Ortskampf kann es zweckmäßig sein. Wurfarten a) Allgemeines 203. Die Grundsätze für den Kampf mit Handgranaten enthält die ZI)v 3/11 "Gefechtsdienst aller Truppen".im Schleuderwurf. Im Waldkampf kann er die Handgranate auch rollen. 202.im Bogenwurf oder . 204. In den Bildern 201 bis 215 benutzt der Werfer jeweils die rechte Hand als Wurfhand.201-204 Kapitel 2 Wurftechnik 1. Wurfweite und Treffaussicht hängen vor allem von der Wurftechnik mit der Handgranate ab. den Einbau von Handgranaten als Versteckte Ladung die ZI)v 3/701 VS-NfD "Pionierdienst aller Truppen . II. Zum Wurf entsichert der Soldat die Handgranate möglichst in oder hinter einer Deckung. der am Fußpunkt des Gebäudes Deckung sucht.Sperren und Sprengen". Der Soldat wirft . Die Wirkung der Handgranate im Ziel ist abhängig von der Treffgenauigkeit des Werfers. Dazu holt der Soldat mit dem Wurfarm weit . Allgemeines 201.

Bild 202 . von der Seite oder von oben über die Finger abrollend. angewendet.205 aus und wirft die Handgranate mit kräftigem Armzug in Richtung Ziel. Der Soldat wirft die Handgranate mit einer kurzen Schleuderbewegung aus dem Unterarm heraus von unten.und Waldkampf. Der Schleuderwurf (Bild 202) wird gegen Ziele in kurzen Entfernungen. Das Ausschwingen des Wurfarms nach dem Loslassen der Handgranate bewirkt nicht nur eine bessere Treffaussicht und größere Wurfweite. besonders im Orts. sondern verhindert auch eine Verkrampfung des Wurfarms. Bild 201 205.

.

. Der Soldat steht in oder hinter einer Deckung mit dem Wurfarm nach hinten. Im Stehen erreicht der Soldat mit dem Bogenwurf die größte Weite.Stehen.oder Schleuderwurf im . Bild 203 . Die Körperhaltung richtet sich nach der Lage und dem Gelände.Knien oder . 208. Die Handgranate hält er mit der Wurfhand auf dem Oberschenkel des zurückstehenden Beins und entsichert sie in dieser Haltung (Bild 203).Liegen anwenden. Der Soldat kann den Bogen. Die Handwaffe ist griffbereit abgestellt oder abgelegt. b Wurf im Stehen 207.206-208 206.

Bild 204 . Die freie Hand zeigt in Zielrichtung (Bild 204). Zum Wurf verlagert er das Körpergewicht unter gleichzeitiger weit ausholender Bewegung des Wurfarms auf das zurückgestellte Bein.209 209.

Bild 205 1) In der Ausbildung mit Gefechtshandgranaten ist unmittelbar. nachdem die Handgranate die Wurfhand verlassen hat. .210 210. Die Handgranate wird mit kräftigem Schwung aus der Schulter unter Drehen des Oberkörpers in der Hüfte geworfen. Die Handgranate ist bis zum Aufschlag im Ziel zu beobachten 1). in Deckung zu gehen und dort bis 5 Sekunden nach der Detonation zu verbleiben. Dabei wird die Wucht des Wurfes durch den zurückschwingenden freien Arm und die gleichzeitige Körperdrehung erhöht (Bild 205).

Der Soldat entsichert die Handgranate nach Nr. Aus niedrigen Deckungen ist im allgemeinen der Bogenwurf im Knien zweckmäßig. 208. den Schleuderwurf anzuwenden (Bild 206). Der Werfer entsichert in der Dekkung in seitlicher Körperlage. Die Handwaffe liegt griffbereit. Wurfarm nach oben.211-212 211. Bild 206 c) Wurf im Knien 212. Die Handgranate hält er dabei in der Wurfhand auf dem Oberschenkel (Bild 207). Auf geringe Entfernung kann es zweckmäßig sein. .

. Mit der freien Hand in Zielrichtung zeigend. wirft er mit links. die Fußspitzen stemmen sich gegen den Boden. Zum Wurf kniet der Soldat. Das nicht belastete Bein stützt den Körper so. daß der Oberkörper zum Schwungnehmen in der Hüfte gedreht werden kann. wirft der Soldat die Handgranate wie beim Wurf im Stehen mit kräftigem Schwung auf das Ziel (Bild 208).213 Bild 207 213. auf das linke Knie. verlagert er das Körpergewicht auf das rechte Knie. indem er sich dem Ziel halb zuwendet und mit dem Wurfarm nach hinten ausholt. Wirft er mit rechts.

212. Der Soldat entsichert die Handgranate nach Nr. daß er die geworfene Handgranate bis zum Aufschlag verfolgen kann 2). in Deckung zu gehen und dort bis 5 Sekunden nach der Detonation zu verbleiben . Gegen Ziele in geringer Entfernung kann es zweckmäßig sein. die Handgranate im Schleuderwurf zu werfen (Bild 210). nach vorn so in die Deckung fallen (Bild 209). die Schwungbewegung ausnutzend. nachdem die Handgranate die Wurfhand verlassen hat. 2) In der Ausbildung mit Gefechtshandgranaten ist unmittelbar.214/1 Bild 208 214. Nach dem Loslassen der Handgranate läßt sich der Soldat.

214/2 Bild 209 Bild 210 .

217. Das andere Bein liegt ausgestreckt am Boden. Der Soldat wendet ihn an. Der Wurf im Liegen kann .215-219/1 d) Wurf im Liegen 215. Bild 211 . Der Wurf mit aufgerichtetem Oberkörper erfolgt meist als Bogenwurf. Der Wurf im Liegen erfordert besondere Geschicklichkeit und Kraft. auf eine Seite und entsichert die Handgranate. der Wurf ohne Aufrichten nur als Schleuderwurf. Zum Bogenwurf nach dem Aufrichten legt sich der Soldat. Dazu hält er sie in der Wurfhand auf dem Oberschenkel des angewinkelten. Wurf arm nach oben.ohne Aufrichten ausgeführt werden. Die Handwaffe liegt griffbereit (Bild 211). 216. oben liegenden Beines.mit aufgerichtetem Oberkörper oder . wenn er durch feindliches Feuer niedergehalten wird oder wenig Deckung hat. 218.

stützt er sich nur mit dem linken Ellenbogen ab (Bild 213). Zum Wurf zieht der Werfer unter Anheben des Oberkörpers das rechte Knie an und stemmt sich mit dem rechten Fuß gegen den Boden.219. Bild 212 Kann der Werfer den Oberkörper nicht aufrichten. Die linke Hand stützt den aufgerichteten Oberkörper ab (Bild 212). Bild 213 .

220. Der Werfer holt mit seinem Wurfarm Schwung und wirft die Handgranate auf das Ziel (Bild 214). Nach dem Wurf läßt sich der Soldat nach vorn so in Deckung fallen, daß er die Handgranate bis zum Aufschlag verfolgen kann 3). Gegen Ziele in geringer Entfernung kann der Schleuderwurf zweckmäßiger sein. Die Handgranate wird nach Nr 218 entsichert.

3)

In der Ausbildung mit Gefechtshandgranaten ist unmittelbar, nachdem die Handgranate die Wurfhand verlassen hat, in Deckung zu gehen und dort bis 5 Sekunden nach der Detonation zu verbleiben.

221 221. Beim Wurf im Liegen ohne Aufrichten muß der Soldat den Schleuderwurf anwenden (Bild 215). Die Wurfweite ist dabei gering. Der Soldat entsichert die Handgranate nach Nr. 218. Bild 215

301-305 Kapitel 3 Werfen mit Handgranaten in der Ausbildung 1. Allgemeines 301. Die Ausbildung mit Übungshandgranaten bereitet den Soldaten auf das Werfen mit Gefechtshandgranaten vor. Das Werfen ist drillmäßig zu üben, um Wurfweite und Treffaussicht zu steigern. Der Soldat muß die Wurftechnik sicher beherrschen. 302. Der Unterricht ist auf ein Mindestmaß zu beschränken; die praktische Ausbildung hat Vorrang. Die Handhabung von Gefechtshandgranaten und Übungshandgranaten mit eingebauter Übungshandgranaten-Ladung ist während des Unterrichtes in geschlossenen Räumen verboten. 303. Vor der praktischen Ausbildung muß sichergestellt sein, daß den Soldaten die Art der verwendeten Handgranate und die Wirkungsweise des Zünders bekannt sind. 304. Die Ausbildung mit Handgranaten (Anlage 1) besteht aus - der vorzubereitenden Ausbildung, - dem Schulwerfen mit Übungshandgranaten, - dem Gefechtswerfen mit Übungshandgranaten, - dem Schulwerfen mit Gefechtshandgranaten und - den Gefechtsübungen mit Gefechtshandgranaten. 305. Beim Werfen mit Handgranaten sind - Feldanzug und - Stahlhelm zu tragen. Beim Werfen von Übungshandgranaten, ausgenommen beim Vorüben nach Nr. 323, müssen zusätzlich die Handwaffe und die ABC-Schutzmaske am Mann sein. Es ist Gehörschutz 4) zu tragen.
4) ZDv 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit"

Fensteröffnungen. 310. . III. In der vorbereitenden Ausbildung soll der Soldat den Weit. Übungshandgranaten dürfen nicht auf dem Wurfstand für Gefechtshandgranaten geworfen werden. Beim Schulwerfen mit Übungshandgranaten soll der Soldat die Handhabung der Handgranate und die Wurftechnik in allen Körperlagen erlernen sowie Treffsicherheit gewinnen.im Kampf um Stellungen auch in besetzte Kampfstände und Unterstände. Vorbereitende Ausbildung 306. 308. Beim Weitwurf kommt es darauf an. Weitwurfübungen sollen das Gefühl für den erforderlichen Kraftaufwand beim Werfen von Handgranaten auf verschiedene Entfernungen vermitteln. 309. Bei den Wurfübungen und beim Werfen im Gefechtsdienst dürfen Übungshandgranaten mit oder ohne Übungshandgranaten-Ladung verwendet werden. ist verboten. wenn es in den Übungshandgranatenkörper eingeschraubt ist. in denen sich Personen aufhalten. der gezielte Wurf gegen den Körper eines anderen Soldaten. sind Übungshandgranaten mit Übungshandgranaten-Ladung zu werfen.306-311 II. Wo immer möglich. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad stetig zu steigern. Bei Zielwurfübungen soll der Soldat auch kleine Ziele wie Kampfstände. um am . Luken und Scharten treffen. daß heißt. Einen Anhalt für den Zielaufbau eines Handgranatenwurfplatzes enthält Anlage 7. bleibt frei. . Werfen mit Übungshandgranaten a) Schulwerfen 311. Übungshandgranaten dürfen geworfen werden: . 307. Das Werfen Mann gegen Mann.im Ortskampf auch in Räume. Das Übungshandgranaten-Zünderoberteil mit der Übungshandgranaten-Ladung darf nur geworfen werden.und Zielwurf mit Übungshandgranaten üben. damit sich der Soldat an die Verzögerungszeit und den Detonationsknall gewöhnt. Ziele in einer Entfernung bis etwa 25 m im Bogenwurf zu treffen.in jedem Gelände.

haben die Würfe zu wiederholen.im Gefechtsdienst. 5) ZDv 3/11 "Gefechtsdienst aller Truppen (zu Lande)" .312-315 Gefechtswerfen mit Übungshandgranaten und Schulwerfen mit Gefechtshandgranten teilnehmen zu können.und Zielwurf werfen. 313. Werfer.beim Gefechtsschießen mit Übungs.oder Gefechtsmunition.bei Gefechtsübungen mit Manövermunition. . Es ist zweckmäßig. die die Bedingungen nicht erfüllen. Die Übungshandgranate kann bei allen Übungen mit oder ohne Splitterkörpernachbildung geworfen werden. Die 7 Schulübungen mit Übungshandgranaten sind mit ÜbHGr-S-1 bis 7 bezeichnet (Anlage 6). 315. Vor der Teilnahme an den Schulübungen müssen die Soldaten in der vorbereitenden Ausbildung Übungshandgranaten im Weit. Einzelne Gefechtsübungsphasen sind so anzulegen. b) Gefechtswerfen 314. - 312. Dazu sind im Gelände in den geforderten Entfernungen Zielkreise anzulegen. Hierzu sind Übungshandgranaten zu werfen: . daß die Kampfgemeinschaft den Feuerüberfall mit Handgranaten 5) anwenden muß. Der Werfer erhält dazu 3 Übungshandgranaten mit eingeschraubter Übungshandgranaten-Ladung. . wenn der Leitende die Verwendung von Übungshandgranaten allgemein -oder auf bestimmte Phasen beschränkt . die Bogenwurfübungen (ÜbHGr-S-1 bis 3) und die Schleuderwurfübungen (ÜbHGr-S-4 bis 6) zusammengefaßt in je einem Durchgang werfen zu lassen.zuläßt. Beim Gefechtswerfen mit Übungshandgranaten soll der Soldat in seiner Kampfgemeinschaft die richtige und zweckmäßige Verwendung von Handgranaten als Ergänzung seiner Handwaffe erlernen.

Zögert der Werfer. in der Handgranatenwurfanlage. 320. . Haus. muß ihn die Auf -sieht mitreißen. Unmittelbar. Alle Personen im Gefahrenbereich tragen den Stahlhelm. 319.Beide verlassen sofort im Sprung die Werferstellung nach links und rechts hinten und gehen in den Notdeckungen in Deckung. ruft die Aufsicht beim Werfer: "Raus" . Handgranaten sind erst unmittelbar vor dem Wurf zu entsichern. muß ihn die Aufsicht mitreißen und beide gehen in der Notdeckung in Deckung. ob die Handgranate DM5 1/DM5 1A1 als Spreng. 6) ZDv 44/10 VS-Nfd "Schießsicherheit" . Haus verlassen beide sofort im Sprung den erreichten Platz und gehen hinter der nächsten Schutzwand in Deckung. Der Ausbildungsleiter legt vor Beginn des Werfens fest.In der Handgranatenwurfanlage. daß er einwandfrei erkennen kann.oder Splitterhandgranate geworfen wird. Der Griff der Wurfhand darf bis zum Wurf nicht mehr gelockert werden. Fällt einem Werfer die entsicherte Handgranate aus der Hand. 318.als Schulwerfen auf dem Wurfstand (Anlage 8). nehmen der Sicherheitsgehilfe und der Werfer unverzüglich Deckung und verbleiben dort bis 5 Sekunden nach der Detonation. 317.316-321 IV. sie unmittelbar nach dem Entsichern wirft und beim Wurf losläßt. ob der Werfer die Handgranate richtig handhabt. Der Sicherheitsgehilfe stellt sich so neben oder hinter den Werfer. nachdem die Handgranate die Wurfhand verlassen hat. 321. Ein Hinauszögern des Wurfes nach dem Entsichern ist verboten. In der Ausbildung ist das Werfen von Gefechtshandgranaten nur bei Helligkeit zu üben . Zögert der Werfer. Haus (Anlage 8).als Gefechtsübung in der Handgranatenwurfanlage. Werfen mit Gefechtshandgranaten a) Allgemeines 316. . Der Gefahrenbereich 6) ist nur auf Befehl des Leitenden zu betreten. Der Soldat wirft im Einzelwurf stehend aus der Werferstellung bzw.

soweit keine ständige Beobachtungsmöglichkeit vorhanden ist.den treffsicheren Wurf 7) üben.der Vorübung nach Nr. Das Vorüben kann entfallen. Der Soldat trägt die Handgranate offen in der Wurfhand zur Werferstellung. aus der später die Gefechtshandgranaten geworfen werden. Der Ausbildungsleiter entscheidet. durch einen Offizier oder Unteroffizier an der Wartelinie. 320 der Vorschrift ist zu üben.die Wirkung und die Verwendungsmöglichkeiten der Gefechtshandgranaten als Ergänzung der Handwaffe kennenlernen und .die Scheu vor der Gefechtshandgranate ablegen. In der Werferstellung überzeugt sich der Sicherheitsgehilfe vor dem Entsichern. daß der Werfer die Handgranate in der 7) Die Kontrolle erfolgt durch den Leitenden (Anlagen 8.Schulübungen mit Übungshandgranaten und . Das fördert die Sicherheit und erleichtert die Aufsicht. 323. Beim Schulwerfen soll der Soldat . dann die Linkshänder. . . Das Verhalten von Aufsicht und Werfer nach Nr. 325. 326. wenn der Soldat an . 13) oder. Gefechtshandgranaten dürfen beim Schulwerfen nur einzeln an den Soldaten zum Wurf ausgegeben werden. wenn der Soldat innerhalb der letzten 4 Wochen mit Gefechtshandgranaten geworfen hat. Die wurffertigen Übungshandgranate ist im Bogenwurf stehend zu werfen. 323 teilgenommen hat. Vor dem Werfen mit Gefechtshandgranaten auf dem Wurf stand ist der Ablauf des Werfens in einem nach Anlage 8/3 gekennzeichneten Gelände mit Übungshandgranaten vorzugeben. In der Werferstellung halten sich nur der Sicherheitsgehilfe und der Werfer auf. Dabei gelten die Bestimmungen für das Werfen mit Gefechtshandgranaten. Die Werferstellung muß in Größe und Form der Stellung entsprechen. 324.322-327 b) Schulwerfen 322. Mit dem Werfen von Gefechtshandgranaten ist erst zu beginnen. ob der Ausbildungsstand seiner Soldaten die Teilnahme am Werfen mit Gefechtshandgranaten erlaubt. Beim Schulwerfen mit Gefechtshandgranaten werfen zunächst die Rechtshänder. 327.

verteidigt vor uns liegendes Haus. welche Soldaten die Gefechtsübung werfen (Vorbemerkung Nr. die Reihenfolge ist beliebig. Schulübung GefHGR-S Wurf: Bogenwurf stehend Zielentfernung: 20m Ziel: Trichter Zahl der GefHGr: 1 Ausführung: Einzelwurf Bedingung: keine Bemerkung: Die Schulübung ist . 331. Hält der Werfer die Handgranate nicht in der Wurfhand. das Haus zu nehmen. Beispiel: Feind. 320 der Vorschrift ist zu üben. Mit Gefechtshandgranaten ist eine Schulübung zu werfen. Wir.328-331 Wurfhand hält (er fragt zum Beispiel: "Werfen Sie mit der rechten oder linken Hand?"). Die Übungen sind in eine Lage zu stellen. An einer Gefechtsübung in der Handgranatenwurfanlage. 3).je nach Anzahl der zugewiesenen Gefechtshandgranaten . Haus 8) dürfen nur Soldaten teilnehmen. c) Gefechtsübungen 329.mit ver schiedenen Entfernungen zu wiederholen. um damit dem Stoßtrupp die Voraussetzungen für den weiteren Angriff zu schaffen. läßt der Sicherheitsgehilfe ohne Eile die Handgranate in die Wurfhand wechseln. im Rahmen eines Stoßtrupps als Teil des Sturmtrupps bis an das Haus herangekommen. Der Ausbildungsleiter entscheidet gemäß dem Ausbildungsstand. die Sonderbestimmungen des jeweiligen Truppenübungsplatzes sind zu beachten. 328. Vor dem Werfen einer Gefechtsübung ist die jeweilige Übung mit Übungshandgranaten und Manövermunition vorzuüben. 330. vermutlich in Gruppenstärke. haben den Auftrag. die innerhalb der letzten 3 Monate die Schulübung mit Gefechtshandgranaten geworfen haben. 8) Diese Wurfanlagen (Anlage 8/4-5) werden auf ausgewählten Truppenübungsplätzen eingerichtet. Das Verhalten von Aufsicht und Werfer nach Nr. Mit der Gefechtsmunition können 2 Gefechtsübungen geworfen werden. .

meldet:"Fertig". fertigmachen zum Wurf! Erwartete Maßnahmen Schtz 1 sichert Richtung Eingang Schtz 2 sichert nach rechts rückwärts. Prüfen: . Überwachen der Wurfhand.Gehörschutz. nimmt HGr in rechte Hand. Ablauf Schtz 1 stellt G 3 an die Wand. . Schtz 1 HGr in linken Gang.332 332. SG:"Sturmtrupp nimmt Haus. Bild 301 . Gefechtsübung GefHGr-G1 (Bild 301) Einlage/Befehl Ausgangslage Schtz 1 links neben Eingang (1 m Abstand). Schtz 2 rechts neben Eingang (2 m Abstand).Sitz des Stahlhelms. Sicherheit SG gegenüber Schtz 1.

.

Schtz 1 HGr in linken Gang.333/1 Einlage/Befehl SG: "Schtz 1 Wurf! ErwarteteMaßNahmen Schtz 1 entsichert. SG:"Sturmtrupp nimmt Haus. Gehörschutz. Bezieht Stellung an Wand ecke zu Raum B. 1 Sprenghandgranate 10 Manöverpatronen Gefechtsübung GefHGr-G2 Einlage/Befehl Erwartete MaßNahmen Schtz 1 sichert Richtung Eingang. fertigmachen zum Wurf! " SG: " Schtz 1 Wurf Phase 1 (Bild 302) Schtz 1 stellt G3 an die Wand. Er tritt zurück und nimmt Waffe auf. " Sicherheit SG beobachtet Wurf und Lage der HGr tritt zurück in Dek kung. Schtz 2 rechts neben Eingang (2 m Abstand). Schtz 2 sichert nach rechts rückwärts. Er tritt zurück und nimmt Waffe auf. Überwachen der Wurfhand. tritt um Wandvorsprung und wirft HGr mit rechter Hand nach links in Gangecke. Schtz 1 entsichert.Sitz des Stahlhelms. meldet:"Fertig". Ausgangslage Schtz 1 links neben Eingang (1 m Abstand). Sicherheit SG gegenüber Schtz 1. SG beobachtet Wurf und Lage der HGr und tritt zurück in Dek kung. SG: "Rein! ÜBUNGSENDE Munitionseinsatz: Schtz 1 333. Meldet:"Linker Gang frei. tritt zum Wandvorsprung und wirft HGr mit rechter Hand nach links in Gangecke. Prüfen: . nimmt HGr in rechte Hand. Schtz 1 stürmt mit Feuerstoß nach links in den Gang. .

Sicherheit . Meldet:"Linker Gang frei. geht hinter Schtz 1 an der Wand in Stel lung und sichert rückwärts. Bezieht Stellung an Wand ecke zu Raum B.333/2 Einlage/Befehl SG: "Rein! Erwartete Maßnahmen Schtz 1 stürmt mit Feuerstoß nach links in den Gang. " Schtz 2 stürmt ebenfalls in den Gang.

ruft"Raum B frei" und geht an Mauer kante Gang zu Raum C in Stellung. Er tritt zurück und nimmt Waffe auf. geht hinter Schtz 1 an Wand in Stellung und sichert nach rückwärts. Schtz 1 entsichert. nimmt HGr in linke Hand. Fertigmachen zum Wurf! " SG: " Schtz 1 Wurf! Erwartete Maßnahmen Schtz 1 stellt G3 an die Wand. tritt um Wandvorsprung und wirft HGr mit linker Hand in Raum B. Schtz 2 folgt. SG: "Rein! Bild 303 . Sicherheit Überwachen der Wurfhand. meldet:"Fertig". Schtz 1 stürmt mit Feuerstoß in Raum B. SG beobachtet Wurf und Lage der HGr und tritt zurück in Dek kung.333/3 Einlage/Befehl Phase 2 (Bild 303) SG: " Sturmtrupp nimmt Raum B.

.

SG beobachtet Wurf und Lage der HGr und tritt in Deckung zu rück.333/4 Einlage/Befehl nahmen Phase 3 (Bild 304) SG. Er tritt zu rück und nimmt Waffe auf. Sicherheit Überwachen der Wurfhand. meldet:"Fertig"."Sturmtrupp greift weiter an. Schtz 1 entsichert. Fertigmachen zum Wurf! " SG: "Schtz 1 Wurf! Erwartete MaßSchtz 1 stellt G 3 an die Wand. Schtz 1 HGr in Gang zu Raum C. tritt um Wandvorsprung und wirft HGr mit linker Hand in den Gang zu Raum C. . nimmt HGr in linke Hand.

333/5 Einlage/Befehl SG: "Rein! Erwartete Maßnahmen Schtz 2 stürmt mit Feuerstoß in den Gang. geht vor Raum C links an der Wand in Stellung und si chert in Richtung Ein gang zu Raum C. Sicherheit ÜBUNGSENDE Munitionseinsatz: Schtz 1 Schtz2 3 Sprenghandgranaten 20 Manöverpatronen 10 Manöverpatronen . geht in Stel lung und sichert nach rückwärts. Schtz 1 tritt um die Ecke.

Übungshandflammpatronen. Beschreibung a Die Handflammpatrone 404. 403. Zerlegesatz und Treibladung sowie . Handflammpatronen erzeugen Blend. Allgemeines 401. 402. Es gibt . Besatzungen gepanzerter Kampffahrzeuge werden geblendet.Abzugseinrichtung mit Treibladungsanzünder und Treibladung. unter günstigen Bedingungen werden gepanzerte Kampffahrzeuge in Brand gesetzt. Eine Übersicht enthält Anlage 9. Die Handflammpatrone (Bild 401 und Anlage 10) besteht aus .401-404 Kapitel 4 Handflammpatronen I.Patronenhülse mit Brandkörper. Die Brandkörperladung der Handflammpatrone flammt nach dem Aufschlag blitzartig auf und entwickelt starke Hitze und Nebel.und Brandwirkung. Handflammpatronen werden vor allem im Ortskampf und im Kampf in ausgebauten Stellungen eingesetzt. II. Die weiteste Kampfentfernung beträgt etwa 90 m.Handflammpatronen und . Bild 401 .

Die Patronenhülse ist gelboliv gefärbt.405. Bild 402 .zwei Sperrknöpfen und . .der Griffstücksperre. . Die Abzugseinrichtung ist rehbraun. . die mit einer zweiten in der Abzugseinrichtung gemeinsam den Brandkörper ausstößt. In der Patronenhülse befinden sich der mit Brandstoff gefüllte Brandkörper und eine Treibladung.dem Gehäuse. Die Abzugseinrichtung (Bild 402) besteht aus . . 406. erdbeerrot beschriftet und hat einen rehbraunen Farbring.dem Abzug.dem Griffstück. Patronenhülse und Abzugseinrichtung sind fest miteinander verbunden. 407.der Schlagstücksperre.

. Zum Schießen mit der Handflammpatrone ist die Griffstücksperre einzudrücken und das Griffstück soweit nach hinten zu klappen. Danach wird der Brandkörper ohne Verzögerung ausgestoßen.408. dann ist der Abzug zurückzuziehen. bis die Sperrknöpfe nach außen treten.

wenn dieser am Ziel nicht zerplatzt ist oder das Ziel verfehlt hat . Der Brandstoff wird dann über eine Fläche von etwa 15 m Breite und 50 m Länge verteilt.5 Sekunden oder einer Flugstrecke von etwa 50 bis 90 Metern. Die Abzugseinrichtung ist rehbraun. Die Übungshandflammpatrone (Bild 403 und Anlage 11) besteht aus .5 s durch einen Zerlegesatz gezündet. Der Brandkörper wird nach etwa 1. 413.3 bis 2. Abmessung und Gewicht entsprechen der Handflammpatrone DM34. b Die Übungshandflammpatrone 411. erzeugt einen weißen Fleck und eine Staubwolke und ermöglicht dadurch das Erkennen des Treffers. Dieser zerplatzt am Ziel. . wenn er beim Aufschlag nicht zerplatzt ist oder eine Flugstrecke von 50 bis 90 m zurückgelegt hat. Form.Abzugseinrichtung mit Treibladungsanzünder und Treibladung. zerplatzt er und gibt den Brandstoff frei. Zerlegesatz und Treibladung sowie .3 bis 2. Schlägt der Brandkörper nach einer Flugstrecke von mehr als 8 Metern auf einen harten Gegenstand. Die Übungshandflammpatrone enthält anstelle des Brandstoffes einen Darstellungskörper mit Kalkfüllung. Dieser erzeugt die Brandwirkung.409-413 409.Patronenhülse mit Darstellungskörper. 410. Die Patronenhülse ist lichtblau gefärbt und rehbraun beschriftet.nach etwa 1. Bild 403 412. Der Zerlegesatz zerlegt den Darstellungskörper .

Jeweils 3 Handflammpatronen sind in einer Tragetasche verpackt. Sie werden in Packkisten zu je 17 Tragetaschen geliefert.in das Koppel gesteckt (Bild 405).414-415 III. Der Soldat trägt Handflammpatronen . 415. Bild 404 .in der Kunststofftragetasche (Bild 404) oder . Handhabung 414.

416/1 Bild 405 416. mit dem Daumen die Griffstücksperre eindrücken. Handflammpatrone aus der Tragetasche nehmen oder aus dem Koppel ziehen. mit der anderen das Griffstück fassen. das Griffstück nach hinten klappen. Schießen mit der Handflammpatrone: 1. . 2. mit einer Hand die Patronenhülse. 4. bis die Sperrknöpfe nach außen treten (Bild 406). 3.

dabei die Handflammpatrone mit beiden Händen festhalten (Bild 407). Bild 407 .in Anschlag gehen.416/2 Bild 406 5.

die Wirkung des Brandkörpers im Ziel beobachten. 2. bei Kurzschüssen und bei starkem Gegenwind zum Schutz vor zurückfliegenden Phosphorteilchen Deckung nehmen. Handflammpatrone grob in Zielrichtung halten und Abzug nach vorn drücken. 417. mit der anderen Hand das Griffstück gegen die Patronenhülse klappen. danach mit Daumen und Zeigefinger einer Hand beide Sperrknöpfe nach innen drücken und 4. Wurde die Handflammpatrone zum Schießen fertiggemacht. 7. aber nicht verschossen. Mit einer Hand die Patronenhülse. Bild 408 . ist sie zu sichern (Bild 408): 1. In der Ausbildung ist das Sichern ausschließlich mit abgeschossenen Übungshandflammpatronen zu üben.6. mit der anderen das Griffstück fassen.Handflammpatrone grob über die Patronenhülse auf das Ziel richten. 3.Abzug zurückziehen und 8.

418/1 418. Mit der Handflammpatrone schießt der Soldat in den Anschlägen - stehend(Bild409und410), - kniend(Bild411), - liegend (Bild 412) oder - Hüftanschlag (Bild 407). Bei allen Anschlägen muß der Soldat darauf achten, daß - er den Rückstoß der Handflammpatrone mit beiden Händen abfängt und - die nach hinten verlängerte Mittellinie der Patronenhülse nicht auf das Gesicht zeigt bzw. die Handflammpatrone nicht an der Wange anliegt (Verletzungsgefahr). Bild 409

418/2 Bild 410 Bild 411

419-421 Bild 412

IV. Schießen mit Übungshandflammpatronen und Handflammpatronen in der Ausbildung 419. Die Ausbildung mit Übungshandflammpatronen bereitet den Soldaten auf das Schießen mit der Handflammpatrone vor. Für die Unterweisung in der Bedienung der Handflammpatrone sind Übungshandflammpatronen zu verwenden. 420. Übungshandflammpatronen dürfen auch außerhalb des Schießstandes und gegen stehende und fahrende gepanzerte Kampffahrzeuge sowie gegen unbemannte Übungshäuser und Bunker verschossen werden. Beim Einsatz von Übungshandflammpatronen im Gefechtsdienst gegen gepanzerte Kampffahrzeuge sind deren Luken vorher zu schließen. Die Entfernung zum fahrenden Ziel soll etwa 25 Meter betragen, die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht höher als 18 bis 20 km/h sein.

offenes Licht und Feuer beim Umgang mit Handflammpatronen sind verboten. Zerplatzte Darstellungskörper verschossener Übungshandflammpatronen sind nach der Ausbildung einzusammeln. 425. Der Gefahrenbereich für das Schießen mit Handflammpatronen und Übungshandflammpatronen ist in der ZDv 44/10 VSNfD "Schießsicherheit" festgelegt.421. Die Ausbildung mit Handflammpatronen in geschlossenen Räumen sowie Rauchen. 424. 423. . Jeder Soldat darf zum Schießen je Durchgang nur eine Handflammpatrone empfangen. Vor dem Schießen mit Handflammpatronen muß der Soldat mindestens eine Übungshandflammpatrone verschossen haben. 422.

Die Granatpistole ist geei. Bild 501 502.gnet. ungepanzerte Ziele bis zu einer Entfernung von 350 m auch in oder hinter Deckungen zu bekämpfen. Bezeichnung und Zweck 501. Sie ist ein Einzellader mit Kipprohrverschluß. Die Zieleinrichtung ist mit einem Klappvisier für 50 m und 100 m und einem Leitervisier für 150 m bis 350 m Kampfentfernung versehen (Bild 501). gezogenem Rohr und ausziehbarer Schulterstütze. 9) TDv 1010/0 12-13 " Granatpistole 40 mm .501-502 Teil B Die Granatpistole 40 mm Kapitel 5 Beschreibung I. Die Granatpistole 40 mm 9) ist eine Handwaffe zum Verschießen von Patronen 40 mm.

Der Wirkungsradius liegt bei ca. Durch die Detonation können Verstärkungen und Verbarrikadierungen beseitigt.503-504 II. . DieÜbungspatrone40mmx46dientzurAusbildungander Granatpistole und zur Vorbereitung auf das Schießen mit der Gefechtsmunition. Die Gefechtspatrone 40 mm x 46 ist eine Spreng-/Splitterpatrone. Aufgrund der Leuchtspur ist es dem Schützen möglich. Nach der Detonation werden 600 schrotförmige Splitter frei. Sie hat die gleichen ballistischen Eigenschaften wie die Gefechtspatrone. 4-5 m. Die Übungspatrone ist wie die Gefechtspatrone zu handhaben. Die Munition wird entweder über die Aufschlagzündeinrichtung oder die Selbstzerlegeeinrichtung zur Wirkung gebracht. geschlossene Fensterläden und Türen geöffnet. Sie wirkt ähnlich wie eine Handgranate. Stellungen hinter Dachziegeln freigelegt werden. die Flugbahn zu verfolgen und die Treffpunktlage im Ziel festzustellen. Munition 503. 504.

Innerhalb von Gebäuden trägt der Soldat die Granatpistole senkrecht am Körper.vor der Reinigung eine Sicherheitsüberprüfung durch.ist die Granatpistole sofort wieder zu sichern. Die Trageweise der Granatpistole wählt der Soldat der Gefechtssituation entsprechend im allgemeinen selbst. 604. Dabei stellt er fest.vor der Übergabe der Waffe und .vor dem Laden. entspannten und gesicherten Zustand mitgeführt werden. die Mündung zeigt nach oben. II. . In der geschlossenen Ordnung ist die Trageweise der Waffe zu befehlen. 603. Nach dem Absetzen . Zum Vorzeigen (auch zur Übergabe an eine andere Person) und zur Waffendurchsicht faßt der Soldat die Waffe mit der linken . Bei Bewegungen zu Fuß und auf dem Kraftfahrzeug darf die Granatpistole nur im entladenen.601-607 Kapitel 6 Bedienung I. die Mündung muß bereits grob in Zielrichtung zeigen.vor jeder Handhabung der Waffe. Zum Schießen ist die Granatpistole erst unmittelbar vor dem Inanschlaggehen zu entsichern. Die rechte Hand hält die Waffe am Griff -stück.nach dem Schießen.Mündung noch grob in Zielrichtung . Der Schütze führt . 602. Grundsätze 601. 607. . daß die Funktionssicherheit erhalten bleibt und niemand gefährdet wird. . Trageweise der Waffe und der Munition 605. ob die Waffe frei von Munition ist. 606. Die Granatpistole ist stets so zu behandeln.

Dies gilt vor allem für . daß er sie bei Bedarf schnell einsetzen kann (Bild 602). trägt der Soldat die Waffe so auf dem Rücken. In der Bewegung trägt der Schütze die Granatpistole wie das Gewehr G3 oder die Maschinenpistole. die jeweilige STAN-Waffe trägt er dann auf dem Rücken. Bild 601 608. damit der Überprüfende in das Patronenlager sehen kann.608-610 Hand am Rohr. .das Hinlegen und Aufstehen. 610. Zur Sicherheitsüberprüfung entriegelt er das Rohr. Im oder unmittelbar vor dem Einsatz trägt der Soldat die Waffe in der Hand. Ist der unmittelbare Einsatz der Granatpistole nicht vorgesehen.die Bewegungsarten und . 609. mit der rechten Hand am Griffstück und hält sie mit der Mündung nach links oben vor die Mitte des Oberkörpers (Bild 601).

ist sie in der Tragetasche aufzubewahren. ist wegen des großen Kalibers besonders gegeben. . Rohr und Verriegelungseinrichtung sauber bleiben. Bild 602 611.611-612 Bei allen Bewegungsarten ist darauf zu achten. 612. Wird die Granatpistole im Fahrzeug mitgeführt. Die Munition ist in Tragegurten mit je sechs Patronen verpackt (Bild 603). daß das Rohr verschmutzt. daß Mündung. Die Gefahr.

Der Tragegurt wird schräg über dem Oberkörper getragen (Bild 604). .613 Bild 603 613.

bis es einrastet (Bild 605). Einschieben um 90' gedreht und danach durch nochmaliges Drehen um 90' arretiert. . 615.drückt das Rohr nach unten. .umfaßt der Soldat die gesicherte Waffe mit der rechten Hand am Griffstück (Zeigefinger gestreckt entlang des Abzugbügels). bis das Rohr in die Ladestellung kippt. Zum Laden . Die Schulterstütze wird vor dem Ausziehen bzw. Ladetätigkeiten und Schießen 614.614-615 III. Alle Ladetätigkeiten sind nur bei gesicherter Waffe vorzunehmen (Sicherungshebel auf Stellung"S").zieht mit der linken Hand den Verriegelungshebel so weit zurück. Bild 605 .führt eine Patrone bis zum Anschlag in das Patronenlager ein und . Der Schütze kann bei eingeschobener oder ausgezogener Schulterstütze laden und schießen.

Bild 606 617. . I 618.sichert der Schütze die Waffe. a.zieht die Patronenhülse aus dem Patronenlager und . so entlädt und entspannt der Schütze die Granatpistole. . . bis das Rohr in Ladestellung kippt.die Waffe entsichern.den Schlaghahn nach unten drücken und somit die Waffe spannen (Bild 606).verriegelt das Rohr oder lädt gegebenenfalls neu. .zieht der Schütze den Verriegelungshebel zurück.die der Zielentfernung entsprechende Zieleinrichtung aufklappen. Zum Schießen muß der Schütze . bis das Rohr in die Ladestellung kippt.zieht den Verriegelungshebel zurück. 619.616-619 616. Nach der Schußabgabe . . Erfolgte keine Schußabgabe. Zum Entladen ist die Granatpistole zu sichern. Bei entspanntem Schlaghahn .

. . bis es einrastet. 10) TDv 1010/012-13 "Granatpistole 40 mm" .sichert die Waffe und .drückt das Rohr nach unten. . bis der tatsächliche Zustand festgestellt ist. .620 nimmt die Patrone aus dem Patronenlager (Bild 607) und drückt das Rohr nach unten. Stellt der Soldat eine Störung 10) an der Granatpistole fest so betrachtet er die Waffe solange als geladen.betätigt den Abzug und bringt dabei den Schlaghahn langsam in Ruhestellung. Die Schulterstütze ist ggf einzuschieben. b. Bei gespanntem Schlaghahn .entsichert die Waffe.nimmt die Patrone aus dem Patronenlager (Bild 607). .zieht der Schütze den Verriegelungshebel zurück. bis es einrastet. Beseitigen von Störungen 620. bis das Rohr in Ladestellung kippt.hält den Schlaghahn mit dem Daumen fest. - Bild 607 IV.

Beschädigungen oder Störungen meldet er unverzüglich.621-623 621. Zum Reinigen der Granatpistole 40 mm ist das Reinigungsgerät der Panzerfaust 44 mm zu verwenden (Bild 608). dann feuert er erneut ab. Technische Durchsicht und Pflege 622.den Zustand. Der Benutzer ist verantwortlich für . 623. Die Patrone ist als Versager zu behandeln 11).die Reinigung und Pflege sowie . kann er nach einer weiteren Minute Wartezeit die Waffe entladen. .die Vollständigkeit der Granatpistole mit Zubehör. V. bleibt der Schütze mindestens eine Minute im Anschlag. Bleibt auch dieser Abschußversuch erfolglos. Zündet eine Patrone nicht. Bild 608 11) ZDv44/lOVS-NfD"Schießsicherheit" .

Durchziehen mit Reinigungsdochten.vor Waffenappellen und Technischen Materialüberprüfungen C. 626. Die Reinigung ist vorzunehmen . das Reinigungsöl soll einige Stunden einwirken können.624-628 624.nach jeder Benutzung.Reinigen und Trocknen mit dem Putzlappen. Nach jedem Schießen ist das Rohr mit der ölgetränkten Reinigungsbürste durchzuziehen. 628. Nach dem Reinigen ist die Granatpistole auf Gängigkeit und Funktion zu prüfen. . 625. . bis Rohr und Dochte sauber bleiben und . Staub und Fremdkörpern mit Hilfe des Reinigungspinsels. . .in regelmäßigen Abständen bei Nichtgebrauch (Anhalt 1/4 Jahr)und . Die Reinigung umfaßt: .mehrmaliges Durchziehen der ölgetränkten Reinigungsbürste durch das Rohr vom Patronenlager zur Rohrmündung. 627.leichtes Einölen des Rohres und der beweglichen Teile. .Entfernen von Schmutz. Die Granatpistole ist für Pflegearbeiten und Technische Durchsichten der Materialerhaltungsstufe 1 nicht zu zerlegen.

die Atemtechnik und das Abkrümmen ebenso wie bei den anderen Handwaffen anwenden. wie z.701-705 Kapitel 7 Schießausbildung mit der Granatpistole I. Der Schütze muß die Besonderheiten des Zielens mit der Granatpistole beherrschen.B. das Rohr schräg nach oben zu richten. Der fehlende Mündungsknall und der verhältnismäßig geringe Rückstoß gewährleisten eine hohe Treffsicherheit. sondern immer mit dem Gehäuse aufliegt (Bild 701). Schießtechnik a Allgemeines 702. so daß die . Er kann gegen sie auch wirken. Er wirkt diesen Abweichungen durch Wahl eines entsprechenden Haltepunktes entgegen. II. Die Wirkung seines Feuers im Ziel kann er unter Umständen selbst nicht beobachten. Mit der Granatpistole bekämpft der Schütze kleine Einzelziele bis zu einer Entfernung von 100 m. c Zielübungen 705. b Anschläge 704. wenn sie sich in oder hinter Deckungen befinden. größere Einzelziele. Ziele in Entfernungen ab 150 m zwingen ihn dazu. 703. Der Schütze muß darauf achten. Der Schütze muß beachten. Lastkraftwagen bis 150 m und Flächenziele bis 350 m. daß Wind die Flugbahn des Geschosses beeinflußt. daß die Waffe nicht mit dem Rohr. Allgemeines 701. Der Schütze muß das Zielen. Die Anschläge der Granatpistole entsprechen den Anschlägen mit dem Gewehr.

Er muß diese ungewohnte Körperhaltung schnell und sicher einnehmen. daß der Schütze die Zielentfernung möglichst genau schätzt. Anhand vorher ermittelter Strecken im bebauten und unbebauten Gelände schult der Ausbilder die Fähigkeit seiner Soldaten. Hinweis für den Ausbilder: Ziel dieser Ausbildung ist es.706 Bild 701 Schulterstütze nicht mehr genau in die Schulterbeuge paßt und er den Oberkörper zurücknehmen muß. 200 m) und die Anfälligkeit gegen Wettereinflüsse (z.B. Die geringe Fluggeschwindigkeit der Patrone. Entfernungen schnell und sicher zu bestimmen. daß jeder Schütze die einzelnen Ziele den Entfernungsmarken der Zieleinrichtung genau zuordnen kann. die schnell abfallende Flugbahn (ab ca. Wind) erfordern es. . Das Zielen über Kimme und Korn und das Vermeiden von Zielfehlern erfolgt wie mit dem Gewehr. 706.

.Übungszweck: - Voraussetzung: Anschlag: Anzeigeart: Zielentfernung: Visierentfernung: Zieldarstellung: Schußzahl: Bedingung: Anzug: Bemerkungen: In einer Entfernung von 50 m ist eine Fensterattrappe (100 cm x 100 cm). die Schützen müssen dann die Bedingungen der GP-S-3 erfüllt haben. 709. Schießübungen 707. folgender Anzug zu tragen: . 710. bei 100 m . 708.und Maschinenpistolenschützen). .seitlich versetzt . sofern der Einheitsführer keine Abweichungen befiehlt. .707-710 III. je nach Art der Übung). Bemerkungen 3 Patronen ÜbMunition je Zielentfernung 1 Treffer nach Nr 709 12) Die Attrappen können auf Metall. Der Stahlhelm ist immer zu tragen.oder Ziegelwänden aufgemalt.Magazintaschen (Gewehr.Koppeltragehilfe.ABC-Schutzmaske (in der Tragetasche oder aufgesetzt.eine Türattrappe (100 cm x 200 cm) aufgebaut 12). Die Schießübungen mit Übungsmunition dürfen auf Standortübungsplätzen (Anlage 14) und Truppenübungsplätzen. Präzisionsschuß auf 50 m und 100 m Bekämpfen von Feind innerhalb eines Ge bäudes sicheres Handhaben der Waffe stehend oder kniend aufgelegt durch Beobachtung 50m l00 m 50m l00 m s. GP-S-1: . Sie sind in Eigenleistung herzustellen. in Umrissen dargestellt oder tatsächlich aufgebaut sein. die GPS-3 mit Gefechtsmunition nur auf den dafür vorgesehenen Schießbahnen von Truppenübungsplätzen geschossen werden. DasSehulschießenmitderGranatpistoleumfaßt3Schießübungen. Daneben kann die Granatpistole bei Gefechtsschießen eingeplant werden. . Bei den Schießübungen ist.Feldanzug.

Voraussetzung: GP-S-1 geschossen .Zielentfernung: 250-300 m .Anzeigeart: durch Beobachtung . wiederholt er die Teilübung.Anschlag: stehend oder kniend aufgelegt . weist ihm der Leitende eines der beiden Ziele erneut zu. GP-S-2 .Visierentfernung: 250-300 m . weist ihm der Leitende eines der beiden Ziele erneut zu und befiehlt einen freihändigen Anschlag. GP-S-3 . das Ziel gilt als getroffen. Bemerkungen 3 Patronen ÜbMunition je 1 Treffer auf Einzel. Hat der Soldat nach beiden Teilübungen noch Munition. 8 Steckscheiben" Stürmender Schüt ze" (Scheibe Nr 7) (Tiefe 15 m. Hat der Schütze nach der zweiten Teilübung noch Munition übrig.Übungszweck: - Voraussetzung: Anschlag: Anzeigeart: Zielentfernung: Visierentfernung: Zieldarstellung: Schußzahl: Bedingung: Anzug: Bemerkungen: In einer Entfernung von 125 m-150 m ist eine LKw-Scheibe aufgebaut. links oder rechts der LKw-Scheibe stehen in einer Entfernung von 200 m ca. Hat er mit dem ersten Schuß nicht getroffen. Bemerkungen . 712. Danach bekämpft er den LKw.und Flächenziel nach Nr 709 . danach schießt er auf die Jür".Schußzahl: 3 Patronen Spreng-/Splittermunition . wenn das Geschoß inner halb der Zielgruppe aufgeschlagen ist.Zieldarstellung: s. Der Schütze bekämpft zuerst das Flächenziel"Abgesessene In fanterie".711-712 Der Schütze visiert zuerst das" Fenster" an.Bedingung: beide Flächenziele getroffen .Anzug: nach Nr 709 Bekämpfen eines großen Einzelzieles und eines Flächenzieles GP-S-1 erfüllt stehend oder kniend freihändig durch Beobachtung 125 m-200 m 150 m 200 m s.Übungszweck: Bekämpfen von Flächenzielen auf weite Entfernung . Breite 30 m). 711.

von Waffeninstandsetzungspersonal justiert. Sind ungenügende Trefferergebnisse auf einen Waffenfehler zurückzuführen. wiederholt er eine Teilübung unter der ABC-Schutzmaske. IV. Hat er beide Ziele bekämpft und noch Munition übrig.713-714 - Bemerkungen: In einer Entfernung von 250 bis 300 m sind je 10 Steckscheiben so aufgebaut. Justieren 713. Justieren nach der Höhe Der Soldat verdreht mit einem Kreuzschlitzschraubendreher die Exzenterwelle des Winkelvisiers (Bild 702). wird die Granatpistole von einem Schießlehrer für Handwaffen bzw. Bild 702 714. daß sich zwei verschiedene Flächenziele mit ca. Dabei bewirkt eine . Die Übung GP-S-3 kann auch mit Übungsmunition geschossen werden. 20 x 50 m Ausdehnung ergeben.

Zielentfernung: 50m .Anzeigeart: durch Beobachtung . Bei Linksschüssen ist das Visierlager nach rechts. eine Linksdrehung ein Senken. Danach muß der Soldat die Klemmschraube wieder fest anziehen.Übungszweck: Anschießen . 5 cm.Visierentfernung: 50m . Bild 703 716. nach rechts mit der Hand verschieben. Zum Überprüfen der Justierung wird folgende Übung geschossen: . Justieren nach der Seite. bei Rechtsschüssen nach links zu verschieben.715-716/1 Rechtsdrehung ein Anheben des Treffpunktes. Klemmschraube lösen (Bild 703) und Visierlager nach links bzw. Eine Rastung ergibt bei einer Schußentfernung von 50 m eine Treffpunktveränderung von ca. 715.Anschlag: sitzend aufgelegt am Anschußtisch .

716/2 - Zieldarstellung: Schußzahl: Bedingung: Anzug: Scheibe Nr 2 3 Patronen ÜbMunition 3 Treffer innerhalb der 6er-Ringzahl nach Nr 709 Die Waffe ist dann justiert. wenn mit 3 Schuß bei gleichbleibendem Haltepunkt (Zielkreuz) 3 Treffer innerhalb der 6er-Ringzahl erzielt werden. .

.ungepanzerte Fahrzeuge. Allgemeines 801.Verbarrikadierungen. beseitigt einfache Verbarrikadierungen. der sich innerhalb von Räumen befindet. Mit der Granatpistole kämpft der Soldat gegen .während des Sturmlaufes flankierend eingesetzt wird. .Kampfstände. 806. Es ist möglich. II Einsatzmöglichkeiten 803.801-806 Kapitel 8 Grundsätze für den Feuerkampf I. Besondere Bedeutung hat die Granatpistole im Ortskampf. Die Sprengwirkung der Munition öffnet Hauszugänge und zerstört bzw. Je nach Auftrag und Lage entscheidet der Gruppenführer oder Zugführer über den Einsatz der Granatpistole.einzelne Soldaten oder Gruppen. Im Waldkampf kann der Schütze mit der Spreng-/Splittermunition auch dann wirksam kämpfen. .unmittelbar vor dem Sturmlauf als Vorbereitung oder . Der jeweils eingeteilte Soldat trägt neben seiner STAN-Waffe die Granatpistole und die Munition. 802. Die Splitter wirken auch gegen den Feind. alle Granatpistolen eines Zuges zusammenzufassen und geschlossen einzusetzen. 805. wenn sie . er schießt dann in seine unmittelbare Nähe. Die Granatpistole gehört zur Wahlausstattung von Gruppen und Zügen. Gut eignet sich die Granatpistole auch beim Sturm auf feindliche Stellungen. 804. . wenn er den Feind nicht sieht.

und Schießordnung in Anlage 13 enthaltenen Bestimmungen. Der Ausbildungsleiter legt vor Beginn des Werfens fest.dieZDv 44/10 VS-NfD"Schießsicherheit". Neben den Sicherheitsbestimmungen in diesem Kapitel gelten die in der Wurf . Der Soldat wirft im Einzelwurf stehend aus .901-904 Teil C Sicherheitsbestimmungen für den Umgang mit Handgranaten. . Veränderungen an den in dieser Dienstvorschrift beschriebenen Kampfmitteln vorzunehmen. Allgemeines 901. Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung a Gefechtshandgranaten 904. .als Gefechtsübung in der Handgranatenwurfanlage. Übungshandflammpatronen und Granatpistole 4 0 mm sind außer den in dieser Dienstvorschrift festgelegten Bestimmungen zu beachten: . Haus (Anlage 8). ob die Handgranate DM51/DM51A1 als Spreng.als Schulwerfen auf dem Wurfstand (Anlage 8). Handflammpatronen und der Granatpistole 40 mm Kapitel 9 Sicherheitsbestimmungen I.oder Splitterhandgranate geworfen wird. 903. II. In der Ausbildung ist das Werfen von Gefechtshandgranaten nur bei Helligkeit zu üben . Beim Werfen mit Handgranaten sowie beim Schießen mit Handflammpatronen.die Benutzungsordnung für Standortübungsplätze oder die Sonderbestimmungen der Truppenübungsplätze. 902. Es ist verboten.

.in geschlossenen Räumen und . 214. 911. Der Soldat trägt die Handgranate offen in der Wurfhand zur Werferstellung (Nr 326). Ein Hinauszögern des Wurfs nach dem Entsichern ist verboten. 906. 907. Es ist verboten. Gefechtshandgranaten dürfen beim Schulwerfen nur einzeln an den Soldaten zum Wurf ausgegeben werden. ob der Werfer die Handgranate richtig handhabt. Nach dem Herausziehen des Sicherungssplints ist die Handgranate entsichert. nachdem die Handgranate die Wurfhand verlassen hat. 910. Unmittelbar. Der Griff der Wurfhand darf bis zum Wurf nicht mehr gelockert werden (Nr 318). Handgranaten sind erst unmittelbar vor dem Wurf zu entsichern.905-911 der Werferstellung bzw. 319). Während des Werfens dürfen nur Handgranaten des gleichen Modells geworfen werden. daß er einwandfrei erkennen kann. 909. 908: Der Sicherheitsgehilfe stellt sich so neben oder hinter den Werfer. Vor der praktischen Ausbildung muß den Soldaten die Art der verwendeten Handgranate und die Wirkungsweise des Zünders bekannt sein (Nr 303). Die Verwendung der Handgranate DM51/DM5IA1 als Sprenghandgranate und Splitterhandgranate während eines Werfens ist verboten. zündet die Handgranate und detoniert nach 3 bis 5 Sekunden (Nr 119). Der Sperrbügel muß bis zum Wurf ohne Unterbrechung fest gegen den Handgranatenkörper gedrückt bleiben. in der Handgranatenwurfanlage. 220. Die Ausbildung an Gefechtshandgranaten .bei offenem Licht oder Feuer ist verboten. 905. sie unmittelbar nach dem Entsichern wirft und beim Wurf losläßt (Nr 317). Auf keinen Fall darf der Griff der Wurfhand bis zum Wurf gelockert werden. Haus (Nr 316). Lockert der Werfer den Griff. die Splintenden vor dem Herausziehen zusammenzudrücken. nehmen der Sicherheitsgehilfe und der Werfer unverzüglich Deckung und verbleiben dort bis 5 Sekunden nach der Detonation (Nr 210.

Alle Personen im Gefahrenbereich tragen den Stahlhelm (Nr. Haus den erreichten Platz hinter die nächste Schutzwand und nehmen unverzüglich Deckung. Das Werfen ist beim ersten Blindgänger zu unterbrechen. auch wenn es nicht die natürliche Wurfhand ist. 13) 14) Die von der Wand/Ecke abgewandte Seite ZDv 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" . ruft der Sicherheitsgehilfe: "Raus! Beide verlassen sofort im Sprung . 915. Nach jedem Durchgang sind eventuell entstandene Trichter auf dem Sandboden der Wurfanlage einzuebnen. Haus wird die Handgranate immer mit der "Außenhand" 13) geworfen. 320). In der Handgranatenwurfanlage. b) Zusätzliche Bestimmungen für die Handgranatenwurfanlage. wenn der Blindgänger gesprengt wurde 14). muß ihn der Sicherheitsgehilfe mitreißen (Nr. Fällt einem Werfer die entsicherte Handgranate aus der Hand. Alle Soldaten bleiben bis zur jeweiligen Detonation dicht an der Wand. Haus. Der Gefahrenbereich ist nur auf Befehl des Leitenden zu betreten. Zögert der Werfer. Der Sicherheitsgehilfe vergewissert sich davon. sondern die Detonation abwartet.die Werferstellung nach links und rechts hinten .912-917 912. daß die Handgranate in den beabsichtigten Bereich gefallen ist. Auf keinen Fall darf die Wurfhand nach dem Entsichern der Handgranate gelockert oder noch einmal gewechselt werden. Restteile der Handgranaten und verschossene Manöverpatronen sind einzusammeln. 321). Leitender/Sicherheitsgehilfe achten darauf. 916. Haus 914. alle Soldaten verlassen die Handgranatenwurfanlage. daß keiner der Schützen zu früh nach dem Wurf losspringt. 917. Das Werfen darf erst fortgesetzt werden.in der Handgranaenwurfanlage. 913. Dazu kann er die Schützen am Koppel oder an der Schulter festhalten und dann freigeben.

Die geworfenen Übungshandgranaten sowie Sperrbügel und Schutzkappen sind auf Befehl einzusammeln. ob der Knallsatz jeder geworfenen Übungshandgranate explodiert ist. Der Sicherheitsgehilfe vergewissert sich. 308). Es ist verboten . Die Handhabung von Gefechtshandgranaten und Übungshandgranaten mit eingebauter Übungshandgranaten-Ladung ist während des Unterrichts in geschlossenen Räumen verboten (Nr.Übungshandgranaten mit Treibladungspulver oder anderen Explosivstoffen zu füllen oder . 12 zu verfahren. Nr. 923. 921. 922. Das Werfen Mann gegen Mann. Übungshandgranaten-Körper und ÜbungshandgranatenZünderoberteile sind vor der Wiederverwendung zu reinigen. Wird beim Einsammeln durch Sichtprüfung ein Blindgänger festgestellt. ist nach Anlage 5. 302). 309). 924. Aufgerissene Übungshandgranaten-Körper dürfen nicht mehr verwendet werden (Anlage 5.Übungsladungen der Übungshandgranaten durch zusätzliche Explosivstoffe oder Verdämmung zu verstärken. Die nächsten Werfer des eingeteilten Rennens halten sich entweder in der Wartezone oder unmittelbar hinter der Blende zum Eingang der Wurfanlage auf. Übungshandgranaten dürfen nicht auf dem Wurfstand für Gefechtshandgranaten geworfen werden (Nr. 920. Das Übungshandgranaten-Zünderoberteil DM18 mit der Übungshandgranaten-Ladung DM48 darf ohne den Körper der Übungshandgranate DM58 nicht geworfen werden (Nr. ist verboten. in diesem Fall ist ein zusätzlicher Sicherheitsgehilfe zur Aufsicht einzuteilen.918-924 918. 13). Für das Fertigmachen der Übungshandgranate DM58 zur Wiederverwendung sind ausschließlich die auf dem Versorgungsweg gelieferten Teile nach den Bestimmungen der Anlage 5 zu benutzen. das heißt der gezielte Wurf gegen den Körper eines Soldaten. . Nr. c) Übungshandgranaten 919.

14 zur Wiederverwendung fertigzumachen.Er muß die Wirkung des Brandkörpers im Ziel beobachten.925-930 925. 420). 930. daß . 928. Jeder Soldat darf zum Schießen je Durchgang nur eine Handflammpatrone empfangen (Nr. 927. die Handflammpatrone nicht an der Wange anliegt (Verletzungsgefahr) (Nr. Handflammpatronen sind in der Ausbildung nur auf Schießständen (Anlage 12) besonders festgelegter Truppenübungsplätze zu verschießen. 929. 424). offenes Licht und Feuer beim Umgang mit Handflammpatronen ist verboten (Nr. Sichern) sind ab- . bei Kurzschüssen und bei starkem Gegenwind ist zum Schutz vor zurückfliegenden Phosphorteilchen Deckung zu nehmen.die nach hinten verlängerte Mittellinie der Patronenhülse nicht auf das Gesicht zeigt bzw. Die Ausbildung mit Handflammpatronen in geschlossenen Räumen sowie Rauchen. Bei allen Anschlägen muß der Soldat darauf achten. 418).a. Überprüfte Übungshandgranaten-Körper sind von eingewiesenen Soldaten durch Auswechseln der zur Wirkung gekommenen Übungshandgranaten-Ladung unter Beachtung der Bestimmungen der Anlage 5. Nr. Für die Unterweisung in der Bedienung der Handflammpatrone und Übungshandflammpatrone (u. Vor dem Schießen mit Handflammpatronen muß der Soldat mindestens eine Übungshandflammpatrone verschossen haben (Nr. 422). Die Entfernung zum fahrenden Ziel soll etwa 25 Meter betragen. d) Handflammpatronen und Übungshandflammpatronen 926. Beim Einsatz von Übungshandflammpatronen im Gefechtsdienst gegen gepanzerte Kampffahrzeuge sind deren Luken vorher zu schließen.er den Rückstoß der Handflammpatrone mit beiden Händen abfängt und . . die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht höher als 18 bis 20 km/h sein (Nr. 423). Übungshandflammpatronen dürfen auch außerhalb des Schießstands und gegen stehende und fahrende gepanzerte Kampffahrzeuge sowie gegen unbemannte Übungshäuser und Bunker verschossen werden.

bis der tatsächliche Zustand festgestellt ist. Eine geladene Granatpistole darf nur aus der Hand gegeben werden. 417 und 419). wenn der Auftrag im Gefecht dazu zwingt. ist sie so zu handhaben. Solange nicht geschossen wird. als sei sie geladen. Der Übernehmende hat sich sofort vom Lade.Mündung noch grob in Zielrichtung . so betrachtet er die Waffe solange als geladen. bleibt der Zeigefinger stets außerhalb des Abzugbügels. 939. 934. 936. 938. 933. Zum Schießen ist die Granatpistole erst unmittelbar vor dem Inanschlaggehen zu entsichern. daß die Funktionssicherheit erhalten bleibt und niemand gefährdet wird. Das Laden der Granatpistole darf nur im gesicherten Zustand durchgeführt werden (Sicherungshebel auf Stellung "S"). Nach dem Absetzen . 935.ist die Granatpistole sofort wieder zu sichern. 15) TDv 1010/012-13 "Granatpistole 40 mm" .und Sicherheitszustand zu überzeugen. 932. Stellt der Soldat eine Störung 15) an der Granatpistole fest. 937. . Ist der Ladezustand der Granatpistole unbekannt.entspannten Zustand abgelegt werden. Die Granatpistole ist so zu behandeln. die Mündung muß bereits grob in Zielrichtung zeigen. e) Granatpistole 40 mm 931. Die Granatpistole darf ohne formelle Übergabe nicht aus der Hand gegeben werden. Die Granatpistole darf nur im .gesicherten.entladenen und . Bei allen Bedienungsgriffen ist die Granatpistole zu sichern.931-939 geschossene Übungshandflammpatronen zu verwenden (Nr.

vor jeder Reinigung eine Sicherheitsüberprüfung durch. Gefechtshandgranaten sind Blindgänger. wenn nach dem Wurf die Zündeinrichtung versagt hat.nach jedem Schießen. Dabei stellt er fest. . Es ist verboten. Bei Nacht faßt der Überprüfende dazu ins Patronenlager oder überzeugt sich durch Hineinsehen mit Rotlicht. Blindgänger von Gefechtshandgranaten zu berühren oder aufzunehmen. Verhalten bei Blindgängern und Versagern a) Gefechtshandgranaten 943. wenn der Blindgänger weiter als 10 m vor der Werferstellung . Detoniert eine geworfene Gefechtshandgranate nicht. . 945.940-945 940. Sie sind nach den Bestimmungen der AnwFE 183/100 VSNfD "Bestimmungen für das Vernichten von Munition" zu vernichten. Das Werfen kann danach fortgesetzt werden. Schießübungen mit Übungsmunition können auf Standortübungsplätzen und Truppenübungsplätzen. Der Deckungsgraben darf nicht verlassen werden. 942. 944. 941. Vor jedem Schulwerfen mit Gefechtshandgranaten auf einem Standortübungsplatz muß der Leitende den zum Vernichten von Munition örtlich zuständigen Instandsetzungsoffizier (Mun) oder Feuerwerker benachrichtigen und sich von diesem bestätigen lassen. Schießübungen mit Gefechtsmunition dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Schießbahnen von Truppenübungsplätzen geschossen werden. Der Schütze führt . bleiben Werfer und Sicherheitsgehilfe 5 Minuten in der Werferstellung in Deckung. daß das Patronenlager frei ist. Im übrigen gelten die Sicherheitsbestimmungen der ZI)v 3/12 "Schießen mit Handwaffen". . III. daß er sich für das Vernichten von Blindgängern abrufbereit hält.vor jeder Handhabung der Waffe.bei der Übergabe der Waffe und .vor jedem Laden. ob die Granatpistole frei von Munition ist.

Haus befindet (Nr. Das Betreten des Zielgeländes ist nur den zur Vernichtung von Blindgängern berechtigten Personen erlaubt. befiehlt der Leitende einen oder mehrere Absperrposten und weist sie in ihren Auftrag ein. . die nach Beendigung des Werfens im Zielgelände liegen. Blindgänger. Vernichtet der zuständige Berechtigte 16) die Blindgänger. Der Leitende hat die Lage von Blindgängern in einer Skizze festzuhalten. wenn . 16) AnwFE 183/100 VS-NfD "Bestimmungen für das Vernichten von Munition". hat er dem Leitenden Vollzug zu melden. 948. Nr. 949. Können Blindgänger nach Beendigung des Werfens nicht sofort vernichtet werden. er vermerkt darin. Das Werfen ist zu unterbrechen. daß keine Unbefugten das Zielgelände betreten.sich ein Blindgänger in der Handgranatenwurfanlage. 206 bis 212 .ein Beauftragter der Kommandantur die Verantwortung übernommen hat. sind entsprechend den örtlichen Bestimmungen entweder . Die Blindgänger sind von einem InstOffz (Mun). 950. 946. 916).ein Blindgänger in einer Entfernung weniger als 10 m vor der Werferstellung liegt. Jeder Blindgänger ist in die Einheitsschießkladde einzutragen.alle Blindgänger gesprengt sind oder . 947. wer die Vernichtung vorgenommen hat. Die Posten sind dafür verantwortlich. dabei darf nicht in die Nähe des Blindgängers geworfen werden. Erst dann schließt der Leitende die Schießkladde ab.vom Leitenden unverzüglich der zuständigen Kommandantur mit Skizze zur Sprengung zu melden.auf Veranlassung des Leitenden und anhand der übergebenen Skizze von dem zur Vernichtung von Munition Berechtigten zu vernichten oder . schießtechnischen Offizier oder Feuerwerker zu vernichten. bevor das Werfen fortgesetzt wird.946-950 liegt. Sie dürfen den Wurfstand erst verlassen. wenn .2 Blindgänger im Zielgelände liegen oder .

951-957 b) Übungshandgranaten 951. Nach Beendigung des Schießens sind Blindgänger und Versager der zuständigen Kommandantur zu melden. Sie sind wie Versager der Handflammpatronen zu behandeln. in einem geeigneten Behälter. daß der Übungshandgranatenboden vom Körper des sie tragenden Soldaten wegzeigt. die nicht zerlegt wurden. 954. die Handflammpatrone 2 Minuten im Anschlag auf das Ziel festzuhalten. abzulegen und zu einem vom Leitenden befohlenen Platz zu tragen. danach auf einen vom Leitenden zu befehlenden gesonderten Platz abzulegen und 3. 953. Blindgänger sind Darstellungskörper der Übungshandflammpatronen. Versager sind Handflammpatronen. 2. die nicht zerlegt wurden. bei denen nach dem Zurückziehen des Abzugs die Anzündung versagt hat. 957. z. 12 festgelegten Bestimmungen gehandhabt werden. c) Handflammpatronen 952. Blindgänger von Übungshandgranaten sind nach einer Wartezeit von 5 Minuten einzusammeln und gesondert abzulegen. bei denen nach dem Zurückziehen des Abzugs die Anzündung versagt hat. Sie sind dabei so zu halten. der Versager dem Leitenden zu melden. Versager sind Übungshandflammpatronen. Blindgänger sind Brandkörper der Handflammpatronen.B. Nr. 956. Diese Übungshandgranaten dürfen nur von einem dafür ausgebildeten Unteroffizier nach den in der Anlage 5. . Für das Schießen mit Übungshandflammpatronen auf einem Standortübungsplatz oder in freiem Gelände gilt Nr. d) Übungshandflammpatronen 955. Sie sind nach einer Wartezeit von 5 Minuten auf Befehl des Leitenden und unter Aufsicht eines Feuerwerkers mit einer Schaufel aufzunehmen. In diesem Fall ist 1. 944 sinngemäß. einer Kiste.

dann feuert er erneut ab.958 e) Granatpistole 958. Blindgänger sind der Truppenübungsplatzkommandantur zu melden! 17) ZDv 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" . Bleibt auch dieser Abschußversuch erfolglos. kann er nach einer weiteren Minute Wartezeit die Waffe entladen. Die Patrone ist als Versager zu behandeln 17). Zündet eine Patrone nicht. bleibt der Schütze mindestens eine Minute im Anschlag.

ZDv 3/17 Anhang .

.

Anlage 2 (Nr 103) .

Anlage 2 (Nr 109) .

Die Einzelteile zeigen die Bilder 4. DM51/ DM51A1. Die Handgranate DM51/DM51A1 wird wurffertig als Splitterhandgranate geliefert (Bild 1). HAND.5 und 6. Handgranatenzünder DM82/ DM82A1B1 Versorgungsnummer: 1330-12-156-7340/1330-12-308-5051 Austauschnummer: GV30. Spreng/Splitter. den man abnehmen kann. . Bild 1 2. Der sechseckige Sprengkörper der Sprenghandgranate (Bild 2) ist von einem tonnenförmigen Splitterkörper (Bild 3) umhüllt. Versorgungsartikelbezeichnung: GRANATE. Der Handgranatenzünder DM82/ DM82A1 (Bild 5) ist aufgeschraubt.Anlage 3/1 (Nr 108) Die Spreng-/Splitterhandgranate DM51/DM51A1 1.

Anlage 3/2 Bild 2 Bild 3 .

.

Technische Daten: . .Anlage 3/4 Bild 6 3.Gewicht der Splitterhandgranate 450 g.

107 mm. 33. 2. 599. .3 mm.0 s. VerpacktsindSpreng-/SplitterhandgranatenDM51/DM51A1 zu 10 Stück wurffertig in einem Packkasten. 4.0 . 4. das Gewicht der vollen Packkiste 23 kg. chromgelb. Splitteranzahl Sprengstoffgewicht Verzögerungszeit Farbanstrich Beschriftung 154 g.5 mm.0 ± 1.2. etwa 6500. Das Gewicht des vollen Packkastens beträgt 5. 3 Packkästen sind in einer Packkiste. 64 g l00 mm.- Gewicht der Sprenghandgranate Gewicht des Handgranatenzünders Länge der Sprenghandgranate Länge der Splitterhandgranate Durchmesser der Splitterhandgranate Schlüsselweite der Sprenghandgranate Splittergröße . 57 mm. gelboliv.3 kg.

.Munitionsmerkblatt "GRANATE.Anlage 3/5 5. HANDGRANATE. DM51/DM5IA1 Spreng/Splitter Nr 1330 .Munitionsmerkblatt "ZÜNDER. DM82/ DM82A1B1 Nr 1330 2022 .5" und das .8". HAND. Weitere Einzelheiten enthalten das .2011 .

HAND. Handgrantenzünder DM82. Der Handgranatenzünder ist aufgeschraubt. Die Splitterhandgranate DM41A1 (Bild 1) wird wurffertig geliefert. Er ist aus Stahlblech gefertigt und mittig gefalzt.Anlage 4/1 (Nr. Versorgungsnummer: 1330-12-308-4234 Austauschnummer: GJ90. Der Handgranatenkörper hat Eiform. Vor dem Falzen wird eine Stahlspirale mit Sollbruchstellen eingelegt. Versorgungsartikelbezeichnung: GRANATE. Die Teile der Splitterhandgranate DM41A1 zeigt Bild 2. Bild 1 2. 10 8) Die Splitterhandgranate DM41A1 1. . DM41A1 Splitter.

.

4.Splitterwirkung . gelboliv.3. . Technische Daten: .Beschriftung 446 g.5 kg.0±1.0 s. 152 g. 30 Packhülsen in einer Packkiste. narzissengelb 4. 60 mm.Länge mit Zünder .Gewicht . Verpackt sind Splitterhandgranaten DM41A1 wurffertig einzeln in Packhülsen. bis 20 m Umkreis.Verzögerungszeit . Das Gewicht der vollen Packkiste beträgt 28.Durchmesser .Farbanstrich . 104 mm.Sprengstoffgewicht .

Weitere Einzelheiten enthalten das . DM82". DM 41. 1330-2022-8 Blatt 1 VS-NfD .Munitionsmerkblatt Nr. Splitter. HANDGRANATE. DM41A1. HAND.IZUENDER. HAND.Anlage 4/3 5. DM82A1B1.Munitionsmerkblatt Nr. ZUENDER. HANDGRANATE. Handgranatenzünder DM82 GRANATE. . Handgranatenzünder DM72" und das . Splitter. 1330-2011-4 Blatt 1 VS-NfD "GRANATE.

Er besteht aus der .115.923.Anlage 5/1 (Nr.Sprengkörpernachbildung (Bild 2) und . Der Übungshandgranaten-Körper läßt sich mehrmals verwenden (Nr.110. . . 10). 924.dem Übungshandgranaten-Zünderoberteil und .951) Die Übungshandgranate DM58 1.Splitterkörpernachbildung (Bild 3).dem Übungshandgranaten-Körper. Die Übungshandgranate DM58 (Bild 1) entspricht in Form und Größe der Spreng-/Splitterhandgranate DM51 und besteht aus .der Übungshandgranaten-Ladung Bild 1 2.

Anlage 5/2 Bild 2 Bild 3 .

Das Übungshandgranaten-Zünderoberteil (Bild 4) besteht aus .Schutzkappe und . 7. Das Zusammensetzen der Splitterkörpernachbildung mit der Sprengkörpernachbildung erfolgt sinngemäß umgekehrt. 4. 5. . . den Knallsatz und den Abschlußnapf auf. 6. Im oberen Teil des Übungshandgranaten-Körpers befindet sich eine Bohrung mit einem Innengewinde zum Einschrauben des Übungshandgranaten-Zünderoberteils.Übungssprenghandgranaten oder . Je nach Übungszweck lassen sich Übungshandgranaten als . Die Splitterkörpernachbildung kann der Werfer nach einer Linksdrehung der Splitterbodennachbildung um etwa 120<> von der Sprengkörpernachbildung abziehen.Sperrbügel. Die Übungshandgranaten-Zünderoberteile sind in gespanntem Zustand zu 10 Stück in einer Packschachtel.Übungszünderkörper. Die Gewinde und Passungen für das Zusammenfügen der Hauptteile der Übungshandgranate unterscheiden sich von denen der Spreng-/Splitterhandgranate DM51. Sie nimmt den Anzündhütchenträger mit Anzündhütchen.Übungssplitterhandgranaten werfen. 8.Anlage 5/3 3. Die Übungshandgranaten-Ladung (Bild 5) besteht aus einer Messinghülse mit einem Gewinde zum Einschrauben in das Übungshandgranaten-Zünderoberteil. . die von einem Kunststoffbeutel umschlossen ist.Schlagstück und Schlagstückfeder. .Sicherungssplint mit Abzugsring. den Verzögerungssatz. verpackt. Dadurch lassen sich Teile der Gefechtshandgranate mit Teilen der Übungshandgranate nicht zusammenfügen.

.

Aufgerissene Übungshandgranaten-Körper dürfen nicht mehr verwendet werden. Äußerliche Reinigung des Übungshandgranaten-Körpers. 12. Durch Sichtprüfung stellen die einsammelnden Soldaten fest. ob die Ladung zur Wirkung gekommen ist (zu erkennen an der offenen. Ein hierfür ausgebildeter Unteroffizier schraubt das Übungshandgranaten-Zünderoberteil mit der nicht gezündeten Übungshandgranaten-Ladung aus dem Übungshandgranaten-Körper. Übungshandgranaten-Ladungen in ÜbungshandgranatenZünderoberteil einschrauben. Aus den geworfenen Übungshandgranaten sind die Übungshandgranaten-Zünderoberteile mit zur Wirkung gekommenen Übungshandgranaten-Ladungen herauszuschrauben und mit den Sperrbügeln. Dabei muß das gewindefreie Ende der Übungshandgranaten-Ladung vom Körper wegzeigen. 3. 11. geschwärzten Bohrung des Übungshandgranatenkörpers).Handgranaten-Ladung. 13. Bei der Sichtprüfung festgestellte Blindgänger sind so zu halten. 10. . Schutzkappen und Sicherungssplinten zurückzuliefern. Zur Wiederverwendung des Übungshandgranaten-Körpers sind folgende Tätigkeiten durch einen besonders eingewiesenen Soldaten durchzuführen: 1.Übungshandgranaten-Zünderoberteil und . 2. Nach jedem Werfen sind zu ersetzen: . Schutzkappen und Sicherungssplinte sind auf Befehl einzusammeln. 14. Einzelheiten enthält das Munitionsmerkblatt "Übungshandgranate DM58 Nr.9. Nicht zur Wirkung gelangte oder beschädigte Übungshandgranaten-Ladungen sind gemäß Versorgungsweisung Heer 23 VSNfD "Versorgung mit Munition" zurückzuliefern. Sie sind gesondert abzulegen. Die geworfenen Übungshandgranaten sowie die Sperrbügel. Der Übungshandgranaten-Körper ist mindestens fünfzigmal wiederzuverwenden. daß die Bohrung vom Körper des sie tragenden Soldaten wegzeigt. 1330-2018-5". Übungshandgranaten-Körper sind vor Wiederverwendung zu reinigen. Achtung: Das Nachspannen der Übungshandgranaten-Zünderoberteile ist verboten.

Die Hand des Soldaten darf die Bohrung nicht verdecken. Übungshandgranaten-Ladung mit Übungshandgranaten-Zünderoberteil in den Übungshandgranaten-Körper einschrauben. .Anlage 5/6 Achtung: Bei dieser Tätigkeit muß die Bohrung der Übungshandgranaten-Ladung vom Körper des Soldaten wegzeigen.

Anlage 6 (Nr 313) .

Kampfstände) ist möglich. Ein zusätzlicher Zielaufbau für Ziele am Boden (z.Anlage 7 (Nr 306) Wurfplatz für den Zielwurf mit Übungshandgranaten 1. Auf einem Wurfplatz (Bild 1) werden die Fensteröffnungen durch quadratische Holzrahmen mit einer Seitenlänge von 100 cm dargestellt und in verschiedenen Höhen aufgebaut. Beim Zielwurf gegen Öffnungen ist ein besonderer Zielaufbau notwendig. Der Wurfplatz hat eine Ausdehnung von etwa 30 x 30 m. 3. Bild 1 . B. 2. er ist mit rotweiß gestrichenen Pfählen einzugrenzen. Wurfübungen auf Ziele am Boden sind dagegen ohne besondere Hilfsmittel in jedem Gelände möglich.

.

Wurfstände für Gefechtshandgranaten sind auf Truppenübungsplätzen von der Truppenübungsplatzkommandantur anzulegen.40 m Höhe und 0.Az 40-30-30-10 vom 04. abgedeckte Ni18) 19) "Grundsätzliche militärische Infrastrukturforderung und allgemeine Richtlinie für Ausbau und Nutzung eines Standortübungsplatzes". . Der Deckungsgraben muß Platz bieten für . An beiden Enden des Deckungsgrabens sind Stufen zum Ein. 200 m davon entfernt ist die Werferstellung. Der rückwärtige Rand des Gefahrenbereichs ist die Wartelinie. Der Gefahrenbereich ist in der ZDv 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" geregelt.dem Deckungsgraben. Fassung: November 1980 BMVg Fü H IV 5 .der Werferstellung und .den Sanitätsdienstgrad 19).den Sicherheitsoffizier. .den Munitionsausgeber. auf welchen Standortübungsplätzen Wurfstände für Gefechtshandgranaten anzulegen sind 18). 323. .und Aussteigen anzulegen.den Schreiber und . Der Wurfstand besteht aus . 03. Der Deckungsgraben hat eine Länge von 20 bis 25 m.ein Rennen (6 bis 8 Soldaten). 329. .den Leitenden. 316. Der Ausbau ist auf Truppenübungsplätzen von der Truppenübungsplatzkommandantur.80 m breit sein. Außerdem sind im linken Teil des Deckungsgrabens (Ausstiegseite zur Werferstellung) zwei von einander getrennte. 1981 ZDv 44/10 VS-NM "Schießsicherheit" .dem Zielgelände. auf Standortübungsplätzen von der Finanzbauverwaltung vorzunehmen. Das Bundesministerium der Verteidigung legt fest. Anl 13 Nr 2. 5) Anlagen für das Werfen mit Gefechtshandgranaten I. er muß mindestens 1.60 m Stärke zu schützen. 2. 904.60 m tief und darf höchstens 0.Anlage 8/1 (Nr 112. Wurfstand 1. . Gegen die Werferstellung ist er zusätzlich durch einen Erdwall von 0.

Weitere Maßangaben zur Werferstellung enthält Bild 1. Die Werferstellung soll aus Sandsäcken gebaut sein. Bei einer Anlage des Wurfstandes (Bild2) ist die Größe des Gefahrenbereichs zu beachten.20mund25mmitjeeinemDurchmesservonl. Die Trichter sind von der Werferstellung in den Entfernungen15m. Der Boden der Werferstellung muß eben sein und die Größe von 1. 3.B.Anlage 8/2 sehen für den Schreiber und den Munitionsausgeber und Stichgräben als Zugang einzubauen. 6 0 m anzulegen. 5. Die Entfernung vom Deckungsgraben zur Werferstellung muß mindestens 25 m betragen. Beton oder Erde). Wird anderes Baumaterial verwendet (z. Zugleich ist an der linken Seite des Ausstiegs eine Beobachtungsmöglichkeit für den Leitenden zu schaffen. 6. Bild 1 4. muß es den gleichen Schutz bieten 20).00 m x 2. DasZielgeländemitdreiTrichternsolleineFlächevon30mx 50 m haben. .20 m haben.50 m und einer Tiefe von etwa 0.

7. Deckungen vorhanden sein. Az 68-16-72-04 vom 05. 20) BMVg U 111 2. die sich vor der Wartelinie innerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten. Beim Werfen mit Gefechtshandgranaten auf dem Wurfstand müssen für alle Personen.Der Wurf stand ist mit rotweiß gestrichenen Pfählen einzugrenzen und mit einem Flaggenmast zu versehen. August 1977 "Durchführungshinweise Handgranatenwurfstand" .

.

Den Ablauf des Werfens regelt der Leitende oder einer der Sicherheitsgehilfen. Gefechtsübungen werden als Werfen des Einzelschützen oder der kleinen Kampfgemeinschaft (zwei Werfer nacheinander) durchgeführt. Leitender oder andere Person. Es dürfen an die Soldaten mehrere Gefechtshandgranaten ausgegeben werden. SO = Sicherheitsoffizier.Ein bis zwei Werfer.je Werfer ein Sicherheitsgehilfe . . Handgranatenwurfanlage. 330) und Sprenghandgranaten DM51/DM51A1 und Manövermunition für Handwaffen. Diese sind in den äußeren Beintaschen der Hose des Feldanzuges zu tragen. 11. Der Leitende kann zugleich die Funktion eines Sicherheitsgehilfen übernehmen. Haus 9. Sch = Schreiber. SG = Sicherheitsgehilfe. Zum Einsatz kommen Übungshandgranaten und Manövermunition für Handwaffen bei der vorbereiteten Ausbildung (Nr. Zeichenerklärung zu Bild 2: L = Leitender. II. In der Wurfanlage werden Gefechtsübungen durchgeführt. + = Sanitätsdienstgrad. 10. .ggf. W = Werfer. In der Wurfanlage (Bild 3) dürfen sich höchstens 5 Personen aufhalten: .Anlage 8/4 8. M = Munitionsausgeber. 12.

.

Anlage 9 (Nr 403) .

Länge (ohne Griffstück) .Farbanstrich • Patronenhülse • Abzugseinrichtung . 51mm. 406 mm. Der Zerlegesatz zündet den Brandkörper nach einer Flugstrecke von 5 0 bis 9 0 Metern oder nach etwa 1.Anlage 10 (Nr 404) Die Handflammpatrone DM34 1. 5. rehbraun. DM34.3 bis 2. Versorgungsnummer: 1330-12-159-7679 Austauschnummer. wenn er beim Aufschlag nicht zerplatzt ist. . erdbeerrot. RP. 2. 3. Die Handflammpatrone DM34 (Bild 1) hat einen Brandkörper mit einem Zerlegesatz.Brandstoff . 240 g. RP Nr 1330-5014-3". Der Brandkörper wird durch eine zweiteilige Treibladung ausgestoßen. Weitere Einzelheiten enthält das Munitionsmerkblatt "ABSCHUSZGERAET UND GRANATE. KV92. gelboliv mit rehbraunem Farbring. BRAND. 17 Tragetaschen in einer Packkiste. Versorgungsartikelbezeichnung: ABSCHUSZGERAET UND GRANATE.5 s.Gewicht . Verpackt sind je drei Handflammpatronen DM34 in einer Kunststofftragetasche. 4. Technische Daten: . BRAND.Durchmesser . DM34.Beschriftung 620 g.

Bild 1 3. 406 mm. Versorgungsnummer: 1330-12-168-0995 Austauschnummer: KV93. .Kalkstoff . 240 g.Farbanstrich • Patronenhülse • Abzugseinrichtung .Gewicht . lichtblau. DM38. rehbraun. rehbraun. 51 mm. Versorgungsartikelbezeichnung: ABSCHUSZGERAET UND GRANATE.Beschriftung 620 g. 2.Länge (ohne Griffstück) . UEBUNG. Technische Daten: . Die Übungshandflammpatrone DM38 (Bild 1) hat einen Darstellungskörper mit einem Zerlegesatz.Durchmesser . Der Darstellungskörper wird durch eine zweiteilige Treibladung ausgestoßen.3 bis 2.Anlage 11 (Nr 411) Die Übungshandflammpatrone DM38 1. Der Zerlegesatz zerlegt den Darstellungskörper nach einer Flugstrecke von 50 bis 90 Metern oder nach etwa 1.5 s. wenn er beim Aufschlag nicht zerplatzt ist.

DM38 Nr 13305018-3". 17 Tragetaschen in einer Packkiste. Verpackt sind je drei Übungshandflammpatronen in einer Kunststofftragetasche. . 5. Weitere Einzelheiten enthält das Munitionsmerkblatt "ABSCHUSZGERAET UND GRANATE. UEBUNG.4.

2.Die örtliche Lage wird durch die zuständige Kommandantur/den Standortältesten im Benutzungs. Etwa in der Mitte dieses Platzes ist ein Ziel aufzustellen.und Standortübungsplätze erhalten bei Bedarf einen Schießstand für das Schießen mit Übungshandflammpatronen. bei Standortübungsplätzen die Standortverwaltung zuständig. 3.10 bis 0. Als Platz dafür ist eine Fläche von etwa 60 m x 150 m auszuwählen.50 m Höhe und 0.Für Bauausführung und -unterhaltung sind bei Truppenübungsplätzen die Kommandantur. Anl 13/1 Nr. Ziele können sein: . Bild 1 . Sie soll frei sein von höherer Bodenbewachsung. 926. 2.Anlage 12/1 (Nr. Truppen.eine Platte aus 5 bis 6 mm starkem Eisenblech von mindestens 3 m Breite und 2.Eine Mauer aus Beton oder Ziegelsteinen von 6 m Länge.20 m Stärke (Bild 1) .50 m Höhe mit angedeuteten Türen und Fenstern.und Bodenbedeckungsplan festgelegt. 2) Schießstände für das Schießen mit Handflammpatronen a) Schießstand für das Schießen mit Übungshandflammpatronen 1.

.

Bild 2 . kniend und liegend vorzusehen (Bild 2).Anlage 12/2 4.In 30 m und 35 m Entfernung sind Stellungen/Deckungen für die Anschläge stehend (angelehnt an einer Mauer und im Kampfstand.

5.Der Gefahrenbereich der ZI)v 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" für das Schießen mit Übungshandflammpatronen ist zu beachten. 6.Aufbau und Einteilung entsprechen denen für das Schießen mit Handflammpatronen (Bild 4). b) Schießstand für das Schießen mit Handflammpatronen 7.Die Anlage dieser Schießstände (Bild 3) erfolgt nur auf besonders vom BMVg festgelegten Truppenübungsplätzen. Ein Schießen mit der Übungshandflammpatrone ist auf diesen Ständen nicht erlaubt.

8.Ziel und Stellungen entsprechen denen auf dem Schießstand für Übungshandflammpatronen.
21) Der Gefahrenbereich der Wv 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" ist trotz der geringeren Abmessung der Einzäunung zu beachten.

Den Aufbau und die Einteilung des Schießstandes zeigt Bild 4. .Anlage 12/4 9.

22) 23) 24) Gefechtsmunition Abweichungen für die Gefechtsübungen in der Handgranatenwurfanlage. Soweit noch keine Beobachtungsmöglichkeit für den Leitenden vorhanden ist. 902) Wurf. 2.Anlage 13/1 (Nr.und Schießordnung 1. 944) 4.überzeugt sich nach dem Werfen/Schießen von der Sicherheit und Sauberkeit des Wurfstandes/Schießstandes. Haus (Anlage 8/4) geworfen. . D a r ü b e r h i n a u s sind für das Werfen von Gefechtshandgranaten und Schießen von Handflammpatronen nachstehende Bestimmungen zu beachten.als Sicherheitsgehilfe soll . Gefechtshandgranaten dürfen in der Ausbildung nur auf dem Wurfstand und in der Handgranatenwurfanlage.läßt die Lage der Blindgänger in einer Skizze festhalten. 3. Der Leitende 23) . .weist während des Werfens (Schießens) den Werfern/ Schützen die Stellung zu und regelt das Beziehen und Räumen der Stellung. Handflammpatronen 22) nur auf Schießständen (Anlage 12) besonders festgelegter Truppenübungsplätze verschossen werden. Auf Standortübungsplätzen ist beim Werfen von Gefechtshandgranaten und Schießen mit Übungshandflammpatro nen ein für das Vernichten der Munition Berechtigter zu be nachrichtigen. hat er ebenfalls bis 5 Sekunden nach der Detonation in Deckung zu bleiben. Haus enthalten Kapitel 9 und Anlage 8/4. .hält sich beim Wurf der Gefechtshandgranate im Dekkungsgraben auf und beobachtet durch das Sichtfenster den Ablauf des Werfens 24).der Leitende möglichst der Einheitsführer oder ein Stellvertreter sein. (Nr. Für das Werfen von Handgranaten sowie das Schießen mit Handflammpatronen und der Granatpistole gelten die Bestimmungen der ZI)v 44/10 VS-NfD "Schießsicherheit" und sinngemäß die ZDv 3/12 "Schießen mit Handwaffen". .ein Offizier oder Unteroffizier mit Portepee möglichst in der Dienststellung eines Zugführers . Beim Werfen mit Gefechtshandgranaten soll .eingeteilt werden. .

25) Abweichungen für die Gefechtsübungen in der Handgranatenwurfanlage. . . daß er alle Tätigkeiten des Werfers/Schützen überwachen kann. . Der Sicherheitsgehilfe . 5. . Haus enthalten Kapitel 9 und Anlage 8/4. daß er Sichtverbindung zur Werferstellung hat (Anlage 8/2). . .meldet Blindgänger oder Vrsager. .überwacht die Tätigkeiten des Werfers/Schützen und schreitet bei Gefahr sofort ein. wenn die Handgranate DM51/DM51A1 als Sprenghandgranate zu werfen ist. beim Schießen auf Standortübungsplätzen dem zur Vernichtung von Munition Berechtigten und belehrt Posten. daß diese sowohl für den Leitenden als auch für den Sicherheitsgehilfen sichtbar ist.läßt gegebenenfalls den nicht geworfenen Splitterkörper der Spreng-/Splitterhandgranate aufnehmen und .gibt die Zielansprache und den Befehl zum Wurf/Schuß.erläutert dem Werfer/Schützen die Übung. . .bleibt bei Blindgängern von Gefechtshandgranaten nach dem Wurf mit dem Werfer 5 Minuten in der Werferstellung in Deckung.Anlage 13/2 - - meldet Blindgänger und Versager unverzüglich der Kommandantur.und Abgang der Rennen verantwortlich. .hat seinen Platz beim Werfen von Gefechtshandgranaten am Eingang des Deckungsgrabens so zu wählen.hält sich beim Wurf der Gefechtshandgranate im Dekkungsgraben auf und bleibt vom Abwurf bis 5 Sekunden nach der Detonation in Deckung. Der Sicherheitsoffizier 25) . . die zur Absperrung des Zielgeländes zurückgelassen werden müssen. .geht beim Werfen mit Gefechtshandgranaten mit dem Werfer nach dem Wurf unverzüglich in Deckung und verbleibt dort bis 5 Sekunden nach der Detonation. 6.ist beim Werfen von Gefechtshandgranaten für die Sicherheit im Deckungsgraben und auf Anweisung des Leitenden für den Zu.steht so.entläßt den Werfer/Schützen aus der Stellung.setzt zum Zeichen der Wurf-/Schießerlaubnis eine rote Flagge so.läßt beim Werfen mit Spreng-/Splitterhandgranaten den Splitterkörper abnehmen und ablegen.

Anlage 14 (Nr 708) .

Bild 1 Versorgungsartikelbezeichnung: a) GRANATE. DM2 1. Spreng. HANDGRANATE. Die Sprenghandgranate DM21 und der Handgranatenzünder DM42A1B1 werden nicht wurffertig. zu b) 1330-00-028-5853 (alt 1330-50-028-5853).Anlage 14/1 Die Sprenghandgranate DM21 1. . b) ZUENDER. Austauschnummer: zu a) GK 10. zu b) GJ 72. Versorgungsnummer: zu a) 1330-00-028-5846 (alt 1330-50-028-5846). HAND. sondern getrennt voneinander gelagert und transportiert (Bild 1). DM42A1B1.

die fest miteinander verklebt sind. Die Einzelteile der Sprenghandgranate DM21 zeigt Bild 2. In den Deckel ist ein Gewinde für den Handgranatenzünder eingeschnitten. Oben ist er durch einen Deckel und unten durch einen Boden verschlossen. . Der Handgranatenkörper besteht aus zwei zylindrischen Fiber-Hülsen. Vor dem Werfen muß der Handgranatenzünder in den Handgranatenkörper eingeschraubt werden.Anlage 14/2 2.

Bild 2 .

asphaltimprägniert).Anlage 14/3 3. Bild 3 .5 kg. schwarz. ohne (Fiber.Länge . 4 bis 5 s. Das Gewicht einer gefüllten Packkiste beträgt etwa 23.Sprengstoffgewicht .Farbanstrich - Beschriftung der Handgranate Modellkennzeichen des Handgranatenzünders etwa 354 g. etwa 200 g. Verpackung 50 Handgranaten DM21 sind in einer Packkiste DM305 verpackt (Bild 3).Verzögerungszeit . 115 mm.Gewicht mit Zünder . 54 mm. 4.Durchmesser . Technische Daten: . chromgelb.

Weitere Einzelheiten enthält das Munitionsmerkblatt HANDGRANATE DM21. Spreng. 1330-2011-2. Bild 4 5. 6.Anlage 14/4 Die Handgranatenzünder DM42A1B1 sind in Packschachteln zu je 25 Stück verpackt. 8 Packschachteln befinden sich in einer Packkiste (Bild 4). Der in diesem Munitionsblatt beschriebene Handgranatenzünder DM42B1 weist gegenüber dem Modell DM42A1B1 nur unerhebliche Unterschiede auf. Das Gewicht der gefüllten Packkiste beträgt etwa 28 kg. Zusätzliche Sicherheitsbestimmungen für die Sprenghandgranate DM21 Neben den im Kapitel 6 dieser Dienstvorschrift festgelegten Sicherheitsbestimmungen sind für Sprenghandgranaten DM21 folgende zusätzliche Sicherheitsbestimmungen zu beachten: .

4. Die Handgranate nimmt er gleich in die Wurfhand.Anlage 14 / 5 1. auf Befehl des Leitenden begibt er sich in die Werferstellung. Der Soldat empfängt Handgranate und Handgranatenzünder getrennt. 3. Erst dort schraubt er unter Aufsicht des Sicherheitsgehilfen den Handgranatenzünder in die Handgranate ein. Vor Ausgabe der Handgranate an den Werfer zieht der Munitionsausgeber den Klebstreifen von der Öffnung der Mundlochbuchse ab. . den Zünder in die andere Hand. 2.

954. Anl 13 952. 926-930 419-425 943-958.Schießen B Blindgänger. AnI 13 956.Granatpistole .An113 204. 904 316-333. AnI 6 Anl 8 701.An113 958 9 5 1.Übungshandgranaten .An16 401-425 414-418 901.Handflammpatronen .711 617 . 217 -219 313. AnI 5. AnI 1 306 301-310.Gefechtshandgranaten .Übungshandflammpatronen Bogenwurf Bogenwurfübungen D Deckungsgraben E Einzelziele Entladen der Granatpistole 40 mm 702 AnI 13 Nr 4 704 418 709 305 702 301-333 302 901-925. Verhalten bei . AnI 13 943-950. 904 311-315. Anl 13 304.903. 207.Abk-Ent Stichwortverzeichnis A Abkrümmen Absperrposten Anschläge mit Granatpistole Anschläge mit Handflammpatrone Anzug beim Schießen mit der Granatpistole Anzug beim Werfen mit Handgranaten Atemtechnik Ausbildung mit Handgranaten -Handhabung beim Unterricht -Sicherheitsbestimmungen -Übersicht über den Aufbau -Vorbereitende Ausbildung -Werfen in der Ausbildung -Werfen mit Gefechtshandgranaten -Werfen mit Übungshandgranaten Ausbildung mit Handflammpatronen -Handhabung -Sicherheitsbestimmungen . 212.

711.Schießbahn für Standortübungs plätze (Übungspatrone) -Sicherheitsüberprüfung -Störungen -Technische Durchsicht und Pflege H Handgranaten -Beschreibung -Entsichern AnI 5 315 701.Wurfstand Gefechtswerfen mit Übungshand granaten -Verhalten bei Blindgängern und Versagern Gehörschutz Geschoßflugbahn Granatpistole -Entladen der Waffe -Grundsätze für den Kampf -Haltepunkt -Justieren -Klappvisier -Ladetätigkeit -Leitervisier -Munition -Pflege . Anl 8/3 104 118.318 . Anl 8/ 1.615.617 501 503-504 622-628 Anl 14 602. Anl 13 314. 327 112.302 328 116 302 323 317-320.119.318 114-119.315 951 305 703 618. 323.119. Anl 5 118.712 321.716 501 614. Anl 4. AnI 8. 309.Fer-Han F Fertigmachen von Übungshand granaten Feuerüberfall mit Handgranaten Flächenziele G Gefahrenbereich für das Werfen mit Handgranaten Gefechtshandgranaten -Entsichern -Handhabung -Schulübung -Trageweise -Unterricht über -Vorüben -Verhalten in der Werferstellung .619 803-806 703 713.607 620-621 622-628 101-119 Anl 3. 904.

302 203 203 317. 901. Anl 13 309. 316-333.327 901-925 103-110. 921-922. Anl 8/1. Anl 9. AnI 12.320.311-315. Anl 8/3 329-333 201 112-119. Anl 1.416-425 423.An12 328 313. AnI 10 418 404-410. Anl 13 AnI 13 . Haus Handflammpatrone DM34 -Anschläge -Beschreibung -Fertigmachen zum Schießen -Gefahrenbereich für das Schießen -Handhabung -Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung -Sichern -Sorten -Schießen mit -Schießstand -Schießordnung 101-119 315 321.Han Handgranaten -Feuerüberfall -Gefahrenbereich beim Werfen -Gefechtsübungen mit -Grundsätze für den Kampf -Handhabung -im Ortskampf -im Waldkampf -Sicherheit in der Werferstellung -Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung -Sorten -Schulübung mit Gefechtshand granaten -Schulübungen mit Übungshand granaten -Trageweise -Verhalten bei Blindgängern und Versagern -Verhalten in der Werferstellung -Weitwurfübungen -Werfen in der Ausbildung -Werfen mit Gefechtshandgranaten -Werfen mit Übungshandgranaten -Werferstellung -Wurfarten -Wurfordnung -Wurftechnik -Zielwurfübungen Handgranatenwurfanlage. Anl 8/4 401-425. 904-913 307-309. AnI 6 Anl 8.930. 327 306 Kap 3. 919-925.An19 408. Anl 6 116 943-950 317 -320. AnI 10 408 Anl 12 414-418 926-930 417 403.913. Anl 13 203-221 An113 202 306 329-333.

325. Anl 1 313.327 Anl 8/l. AnI 4 AnI 4 .206. Anl 8/4. 110. AnI 12. AnI 6 316-328. Anl 13 105. 220. Anl 13 702-706 702-712 205. Anl 1 311-313.5 Anl 8/1-4 713 Anl 13 423.211.904.214. Anl 13 Anl 8/ 1.217. Anl 8/3.320. Anl 2.An16 Anl 8/1 . Anl 12 325 622 Anl 8/2 . Anl 12.Han-Spl Handflammpatrone DM34 -Trageweise -Verhalten bei Blindgängern und Versagern -Zerlegesatz L Leitender beim Schießen/Werfen Leitungspersonal Linkshänder M Munitionsausgeber R Rechtshänder Reinigungsgerät S Sanitätsdienstgrad Sanitätspersonal Schießlehrer Schießordnung für das Schießen mit Handflammpatronen Schießstand für Handflammpatronen Schießtechnik (Granatpistole) Schießübungen mit der Granatpistole Schleuderwurf Schleuderwurfübungen Schreiber Schulübung mit Gefechtshandgranaten Schulübungen mit Übungshandgranaten Schulwerfen mit Gefechtshandgranaten Schulwerfen mit Übungshandgranaten Sicherheit in der Werferstellung Sicherheitsbestimmungen Sicherheitsgehilfe Sicherheitsoffizier Splitterhandgranate DM4 1A1 -Beschreibung 415 952-956 410 Anl 13 Anl 13 118. Anl 6 326 Kap 9 317. 912. 3 .221 313. AnI 12 3 2 8.5. 915.908. Anl 1.5.327. Anl 12.911. Anl 1.

905. AnI 5. 315. 904-913 116 627 116 612.119 321.302 116 107. 914-918 114-119.926 403.324 314.119 321. An13 An13 118. AnI 8/1-Anl 8/3 112-119. AnI 13 312-313. 302. Anl 6 311-313 116 302 951 306-309. AnI 2.Spl-Übu Splitterhandgranate DM41A1 -Entsichern -Gefahrenbereich für das Werfen -Handhabung -Trageweise Spreng-/Splitterhandgranate DM51/DM51A1 -Beschreibung -Entsichern -Gefahrenbereich für das Werfen -Handhabung -Trageweise T Technische Durchsicht der Granatpistole Tragebeutel für Handgranaten Tragegurt für Munition der Granatpistole Trageweise der Granatpistole Trageweise von Handflammpatronen U Unterricht mit Handgranaten Übersicht über die in die Bundeswehr eingeführten Handgranaten Übungshandgranate DM58 -Beschreibung -Entsichern -Fertigmachen zur Wiederverwendung An15 -Gefechtswerfen -Handhabung -Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung -Schulübungen -Schulwerfen -Trageweise -Unterricht -Verhalten bei Blindgängern und Versagern -Werfen Übungshandflammpatrone DM38 -Anschläge Übungshandflammpatrone DM38 118. AnI 2 AnI 1. Anl 9. An16 An15 118. AnI 8/1-Anl 8/3 112-119. 411-413.302 923-929. AnI 5. 904.119.613 605-611 415 302 110. Anl 2. Anl11 418 .

930 415 955-957 413 943-950 958 952-954 955-957 951 607 306. Anl 12 An113 Anl 12 926-930 417.912. AnI 11 408 Anl 12/4 414-416 408. Anl 13 316. 323. 330.214. Verhalten bei -Gefechtshandgranaten -Granatpistole -Handflammpatronen -Übungshandflammpatronen -Übungshandgranaten Vorzeigen der Granatpistole W Weitwurfübungen Werfen in der Ausbildung Werfen mit Gefechtshandgranaten Werfen mit Übungshandgranaten -Gefechtswerfen -Schulwerfen Werfer Werferstellung -Sicherheit in der Wurf arten -Bogenwurf -Schleuderwurf -Wurf im Knien -Wurf im Liegen -Wurf im Stehen Wurfordnung 411-413.217-219 205.211.Übu-Wur -Beschreibung -Fertigmachen zum Schießen -Gefahrenbereich für das Schießen -Handhabung -Schießen mit -Schießordnung -Übungshandflammpatrone DM38 -Schießstand -Sicherheitsbestimmungen für die Ausbildung -Sichern -Trageweise -Verhalten bei Blindgängern und Versagern -Zerlegesatz V Versager.221 212-214 215-221 207-211 Anl 13 .207. 323.321.327 203-221 204. 320. 326.315 311-313.946 317-320.206.212. 319.217 220. 419-425. 325.909 311-315 314. Anl 7 301-310 316-333. AnI 6 317. 945.907.

710-712.Wur-Zie Wurfplatz (Handgranatenwurfplatz) -Zielwurf mit Übungshandgranaten -Zielgelände Wurfstand Wurftechnik Z Zerlegesatz der Handflammpatrone Ziele für Granatpistole Zieleinrichtung der Granatpistole Zielen mit der Granatpistole Zielgelände Zielwurfübungen mit Handgranaten 305.323.309. Anl 6.An17 AnI 7 An18/2-3 112.716.904. AnI 7 . Anl 13 202 410. Anl 8/3 306. 803-806 501 705-706 Anl 8/2.316. Anl 8.413 502.