Sie sind auf Seite 1von 11

Das Markusevangelium

Portfolio

Das Markusevangelium

Portfolio von René Knipschild

Das Markusevangelium

Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung des Markusevangeliums

1.1 Der Beginn des Wirkens Jesu Christi

1.2 Jesus liebt die Menschen

1.3 Das Reich Gottes

1.4 Jesus stillt den Sturm

1.5 Die Speisung der Fünftausend

1.6 Das wichtigste Gebot

1.7 Jesu Tod und der Missionsbefehl

2. Fragen an das Markusevangelium

2.1 Warum ließen Simon und Petrus für das Nachfolgen von Jesus alles zurück?

2.2 Was ist das Besondere an dem Leprakranken, der von Jesus geheilt wurde?

2.3 Warum lässt Jesus die Menschen in Unkenntnis über seine Gleichnisse?

2.4 Warum sind die Liebe zu Gott und den Menschen die wichtigsten Gebote?

2.5 Warum sollte man ausgerechnet an Jesu Christi Botschaft glauben?

3. Reflexion

3.1 Thema

3.2 Arbeit

3.3 Was nehme ich mit?

4. Impressum

4.1 Authentizitätserklärung

4.2 Copyright

4.3 Quellen

Portfolio

3

3

3

4

4

4

5

5

7

7

7

7

7

8

9

9

9

9

10

10

10

10

Das Markusevangelium

Portfolio

1. Zusammenfassung des Markusevangeliums

1.1 Der Beginn des Wirkens Jesu Christi

Als Jesus mal am Ufer des Sees Genezareth spazieren ging, rief er zwei Fischern namens Simon und Andreas, welche gerade bei der Arbeit waren, zu, sie sollen mit ihm mitkommen. Die beiden ließen alles stehen und liegen und gingen einfach mit Jesus mit. So folgten Jesus die ersten Jünger nach, und Jesus machte sich auf den Weg seiner Tour durch Israel.

In der Stadt Kapernaum predigte Jesus in der Synagoge: Die Menschen waren beeindruckt von dem, was Jesus lehrte. Denn Jesus lehrte eine neue Lehre, aber mit Vollmacht – er war kein Irrlehrer. In dieser Synagoge war auch ein Mann, der von einem bösen Geist besessen war. Der Geist rief durch den Mann: „Was willst Du von uns, Jesus von Nazareth? Bist Du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer Du bist – der Heilige Gottes, den er gesandt hat!“ „Schweig!“, befahl Jesus. „Verlass diesen Mann!“ Da ließ der böse Geist den Mann sich hin- und herwinden, und fuhr aus ihm. Die Leute, die das mitbekamen, waren beeindruckt. Sie fragten sich, was das für eine Lehre sei, die solche Vollmacht hätte. Schnell verbreitete sich das, was Jesus getan hatte, in ganz Galiläa.

1.2 Jesus liebt die Menschen

Nachdem Jesus mit seinen Jüngern aus der Synagoge kam, gingen sie zum Haus der Eltern von Simon und Andreas. Die Schwiegermutter von Simon war krank: Sie lag im Bett und hatte Fieber. Gleich berichtete man Jesus davon. Er ging zu ihr, half ihr auf, und plötzlich war das Fieber verschwunden. Am Abend brachte man alle möglichen kranken und besessenen zu Jesus, und er heilte sie alle. So kam auch ein Leprakranker zu Jesus, und sagte ihm: „Wenn Du willst, mach mich gesund.“ Und Jesus tat es.

Später traf Jesus einen Mann namens Levi, einen Zolleintreiber. Er sagte zu ihm: „Komm, folge mir nach.“ Und Levi tat es. Levi lud Jesus und seine Jünger, zusammen mit vielen anderen Steuereintreibern, zum Essen ein. Diese Steuereintreiber galten als Sünder. Daher kommentierten einige Schriftgelehrten: „Warum isst er mit diesem Abschaum?“ Jesus entgegnete: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten.“

Am Sabbat war Jesus wieder in der Synagoge. Er bemerkte einen Mann, dessen Hand verkrüppelt war. Die Gegner von Jesus, von denen gab es inzwischen ebenso welche, wie auch eben Anhänger, beobachteten ihn genau. Am Sabbat war es nach dem jüdischen Gesetz verboten zu arbeiten. Wenn Jesus nun am Sabbat jemanden heilen würde, quasi arbeiten würde, könnte man ihn anklagen. Jesus wusste natürlich, was diese Leute dachten. So bat er den Mann mit der verkrüppelten Hand vorzutreten und sagte zu den Gegnern: „Ist es nach dem Gesetz verboten, am Sabbat gutes zu tun, oder ist es ein Tag, um böses zu tun?“ Die Gegner schwiegen. Jesus war erschüttert und verärgert über die Hartherzigkeit dieser Menschen. Er sagte zu dem Mann mit der verkrüppelten Hand:

„Strecke Deine Hand aus.“ So tat es der Mann, und die Hand wurde wieder gesund. Die Gegner von Jesus zogen sich daraufhin zurück und schmiedeten gemeinsam mit

Das Markusevangelium

Portfolio

Herodes-Anhängern einen Plan, um Jesus töten zu können.

1.3 Das Reich Gottes

Einmal erzählte Jesus vielen Menschen, die ihm lauschten, folgendes Gleichnis: „Ein Bauer ging hinaus, um zu sähen. Manche der Samenkörner, die er aussähte, fielen auf den Weg, und die Vögel kamen, und pickten sie auf. Andere fielen auf eine dünne Erdschicht mit felsigem Untergrund. Die Pflanzen keimten, doch unter der heißen Sonne verdorrten sie schnell und starben ab, weil die Wurzeln in der dünnen Erdkruste keine Nahrung fanden. Wieder andere fielen unter die Dornenbüsche, die schnell wuchsen und die zarten Halme der Saat erstickten, sodass sie keine Ähren trugen. Wieder andere fielen auf fruchtbaren Boden und brachten eine Getreideernte mit dem dreißig-, sechzig-, ja hundertfachen Ertrag ein.“ Er schloss: „Wer hören will, der soll zuhören und begreifen.“

Als Jesus hinterher mit seinen Jüngern allein war, erklärte er ihnen das Gleichnis. Der Bauer ist der Jeinige, der den anderen Menschen die Botschaft Gottes bringt. Der Samen, der auf den harten Weg fällt, meint Menschen, die die Botschaft hören, doch sogleich kommt Satan, und nimmt ihnen alles weg. Die dünne Erdschicht mit dem felsigen Untergrund steht für Menschen, die Gottes Botschaft mit Freude aufnehmen. Doch wie bei jungen Pflanzen auf einem solchen Boden reichen ihre Wurzeln nicht tief; wenn sie auf Glaubensschwierigkeiten stoßen geben sie auf. Der mit Dornen bewachsene Boden steht für Menschen, die die Botschaft annehmen, aber sich von den Verlockungen des Alltags, vom Verlangen nach schönen Dingen, vereinnahmen lassen, und so keine Frucht aus ihnen entstehen kann. Der gute Boden meint schließlich Menschen, die die Botschaft Jesu annehmen, sie verstehen und entsprechend reiche Frucht hervorbringen, im Glauben aufgehen. Diesen Menschen wird durch ihre Offenheit gegenüber Gott immer mehr geschenkt werden. Das Reich Gottes ist wie ein Senfkorn: Obwohl das Senfkorn zu den kleinsten Samen gehört, wächst es doch zu einer Pflanze heran, in der die Vögel nisten können.

1.4 Jesus stillt den Sturm

Eines Abends, als Jesus mit seinen Jüngern an einem See war, sagte er zu den Jüngern:

„Wir wollen auf die andere Seite des Sees fahren.“ Während der Überfahrt schlief Jesus ein, und das Boot geriet in einen heftigen Sturm, Jesus aber schlief tief weiter. Die Jünger bekamen Angst, das Boot war kurz vor dem Untergang. Schließlich weckten die Jünger Jesus: „Lehrer, macht es Dir denn gar nichts, dass wir umkommen?“ Jesus bedrohte den Wind und befahl dem Wasser: „Schweig! Sei still!“ Sogleich legte sich das Unwetter. Jesus fragte die Jünger: „Warum seit ihr so ängstlich? Habt ihr immernoch keinen Glauben?“ Die Jünger sagten von Ehrfurcht erfüllt zueinander: „Wer ist dieser Mann, dem sogar Wind und Wellen gehorchen?“

1.5 Die Speisung der Fünftausend

Ständig waren so viele Menschen um Jesus und seine Jünger, weil sie von ihm gelehrt werden wollten, dass Jesus und seine Jünger nichteinmal Zeit zum Essen fanden. So sagte Jesus: „Kommt, wir ziehen uns an einen einsamen Ort zurück und ruhen uns aus.“ So fuhren sie über den See an einen abgelegeneren Ort. Die Menschen um Jesus und

Das Markusevangelium

Portfolio

seine Jünger merkten das aber, und liefen um den See herum ihnen voraus. Jesus hatte Mitleid mit den Menschen, denn sie waren wie Scharfe ohne Hirten. So nahm er sich Zeit, sie vieles zu lehren. Als es spät wurde, kamen die Jünger zu Jesus und sagten ihm, er solle die Leute endlich fort schicken, denn sie befanden sich ja in einer sehr abgelegenen Gegend, so dass die Leute sich nichts zu essen besorgen konnten. Doch Jesus lehnte ab:

„Gebt ihr ihnen zu essen.“ Die Jünger wussten nicht, wie sie das anstellen sollten: „Es würde ein Vermögen kosten, den ganzen Menschen hier zu essen zu geben.“ Jesus fragte sie: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie schauten nach und stellten fest: „Wir haben fünf Brote und zwei Fische.“ Jesus forderte die Menge auf, sich in Gruppen ins Gras zu setzen. Dann nahm er das Brot, blickte zum Himmel, und bat Gott um seinen Segen für das Essen. Dann brach er das Brot in Stücke, und die Jünger verteilten Brot und Fisch an die Leute. Am Ende hatten sich alle satt gegessen, und es waren sogar noch mehrere Körbe voller Reste übrig.

1.6 Das wichtigste Gebot

Als sich Jesus eines Tages mit Schriftgelehrten unterhielt, fragte einer von ihnen Jesus nach dem wichtigsten Gebot: „Welches von allen Geboten ist das Wichtigste?“ Er antwortete: „Der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Und Du sollst den Herren, Deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all Deinen Gedanken und all Deiner Kraft lieben.“ Dieses hier ist ebensowichtig: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

1.7 Jesu Tod und der Missionsbefehl

Jesus kündigte seinen Jüngern insgesamt drei Mal seinen Tod an, doch diese verstanden nicht, was das zu bedeuten hatte. Eines Abends saßen die Jünger mit Jesus zusammen, und aßen. Nachdem Jesus den Jüngern sagte, dass einer unter ihnen Jesus verraten würde, konnten sie das nicht glauben. Doch es kam hinterher natürlich so, wie Jesus es sagte. Es handelte sich um Judas, das verriet Jesus allerdings noch nicht. Dann nahm Jesus einen Becher mit Wein und sagte: „Das ist mein Blut, was für viele Menschen vergossen wird, und den Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt.“ So tranken sie alle aus diesem Becher. Etwas später sagte Jesus weiterhin voraus, dass, wenn er verhaftet würde, sich die Jünger zerstreuen würden. Einer unter ihnen würde Jesus sogar verleugnen. Es war Petrus, doch dieser versicherte Jesus, nachdem er Jesus ihm das gesagt hatte, dass er das nie tun würde. Wieder hatte Jesus natürlich recht, und Petrus verleugnete ihn später.

Irgendwann sagte Jesus zu seinen Jüngern, sie waren immernoch unterwegs, die Jünger sollen warten, bis Jesus vom Gebet zurückkehren würde. Er nahm allerdings Petrus, Jakobus und Johannes mit. Schreckliche Angst und Furcht kamen über Jesus. Er sagte zu den dreien: „Bleibt hier und wacht mit mir!“ Jesus ging ein Stück weiter und warf sich zu Boden: „Abba, Vater, Dir ist alles möglich. Lass diesen Leidenskelch an mir vorübergehen. Doch Dein Wille geschehe, nicht meiner.“ Denn Jesus wusste ganz genau, was ihn erwartete. Als er zurück zu seinen drei Begleitern ging, fand er sie schlafend. Er sagte zu Petrus: „Simon! Schläfst Du etwa? Konntest Du nicht eine einzige Stunde mit mir wachen? Seid wachsam und betet, sonst wird euch die Versuchung überwältigen. Denn der Geist ist zwar willig, aber der Körper ist schwach.“ Danach ging er wieder weg, und als er erneut zurückkehrte waren sie wieder eingeschlafen, und das passierte noch ein drittes Mal.

Das Markusevangelium

Portfolio

Dann aber sagte er: „Genug damit! Es ist soweit. Der Verräter ist da, der Menschensohn wird in die Hände der Sünder übergeben.“

Kaum hatte er das gesagt, kam Judas herbei, und zwar mit vielen Männern, die schwer mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Judas begrüßte Jesus mit einem Kuss, das war das Erkennungszeichen für die Männer, um Jesus zu verhaften. So ergriffen sie ihn, und wie Jesus es prophezeit hatte, flüchteten die Jünger. Jesus wurde verhört. Er wurde gefragt, ob er der Sohn Gottes sei, des Höchsten, der Christus – der Erlöser auf den die Juden warteten. Er antwortete mit „Ja“. So verurteilten sie ihn im Sinne der vermeintlichen Gotteslästerung zum Tode. Jesus wurde danach vollkommen unwürdig behandelt – das ist gar kein Ausdruck; er bekam eine Dornenkrone aufgesetzt, wurde verspottet, bespuckt und getreten. Als er dann am nächsten Tag ans Kreuz genagelt wurde, ist ein Schild mit der Aufschrift „König der Juden“ über seinem Kreuz befestigt worden. Jesus wurde zusammen mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Einer der Beiden lästerte über Jesus, der andere jedoch erkannte ihn als den Sohn Gottes, und bekam von Jesus die Zusage, gerettet zu werden. Nachdem Jesus starb, legte man ihn in eine hinterher mit einem Stein verschlossene Grabkammer. Drei Tage später stand er vom Tode wieder auf, der Stein war weggerollt, und Jesus kam zu seinen Jüngern. Diese erkannten ihn jedoch nicht. Als die Jünger mit „dem Fremden“ zusammen saßen und aßen, brach Jesus das Brot, und auf einmal wussten die Jünger, wer „der Fremde“ war, und verstanden. Im selben Augenblick war Jesus vor ihren Augen verschwunden. Doch Jesus hinterließ den Jüngern den Heiligen Geist.

So sollten alle, die sich zu Jesus bekannten, schon auf der Erde mit dem Dreieinigen Gott verbunden sein, und konnten durch Gottes Kraft zum Licht auf der Erde werden. Wer Jesus Christus als das Lamm Gottes, den sündenfreien Menschen, annimmt, eine persönliche Beziehung zu ihm hat, erkennt, dass er selbst vor Gott nicht gerecht werden kann, weil das Gesetz Gottes nicht eingehalten werden kann; der Mensch ist Sklave des Gesetzes, und kein Mensch ist sündenfrei. Man kann allein durch Jesu Liebe am Kreuz gerettet werden, er starb als Sündenfreier als Opfer für alle Sünden jedes einzelnen Menschen. So können Menschen, die Jesus Christus, den lebendigen Gott, annehmen, durch den Heiligen Geist ein Leben in Gottes Gnaden führen. Das ist die Botschaft Jesu, die er, so er, als Mensch und Gott zugleich, auf dieser Erde war, lehrte. Diese Botschaft gilt es weiterzugeben, so lautet der Befehl von Jesus, bis er wiederkommt, und das Ende der Welt und der Anfang des Reiches Gottes, in dem alle, die zu Jesus gehören für immer in Frieden und Freude leben werden, anbricht, während alle anderen in die ewigen Feuer geworfen werden.

Das Markusevangelium

2. Fragen an das Markusevangelium

Portfolio

2.1 Warum ließen Simon und Petrus für das Nachfolgen von Jesus alles zurück?

Jesus Christus war nicht einfach ein dahergelaufener Mann, der den Leuten seine Philosophie „aufs Auge drücken“ wollte. Jesus war zwar ursprünglich „nur“ Fischer, er reiste jedoch als anerkannter Rabbi durch das Land. Rabbis waren jüdische Lehrer, die das Wort Gottes, also das aus heutiger Sicht „alte“ Testament lehrten, die Tora. Es war eine große Ehre, von einem Rabbi erwählt zu werden, von ihm gelehrt zu werden, insbesondere natürlich dann, wenn man, wie Simon und Petrus jeweils, nur beispielsweise ein einfacher Fischer war. In diesem Zusammenhang ist auch noch interessant zu sehen, dass sich Jesus mit Levi, dem Zolleintreiber, abgab, ja sogar mit ihm zusammen aß. Jesus kam für die Schwachen, wie er ja auch auf entsprechende Kritik an seinem Zusammensein mit jenem Zolleintreiber sagte. Als Rabbi, sogar noch mehr, als Sohn Gottes auf Erden, gab er sich mit den untersten der Gesellschaft ab, und liebte sie als Menschen. Vor Gott ist der gesellschaftliche Stand eines Menschen nicht wichtig!

2.2 Was ist das besondere an dem Leprakranken, der von Jesus geheilt wird?

Leprakranke galten als Sünder, ihre Krankheit wurde als Strafe Gottes angesehen. Man hielt sich als „guter Mensch“ von ihnen fern, denn solche Menschen galten als unrein. Oft wurde sogar mit Steinen nach diesen Menschen geworfen, um sie sich diese Kranken vom Leib zu halten. Jesus aber stellte richtig: Diese Menschen sind ebenfalls von Gott geliebt, so heilte Jesus den armen Mann. Der Leprakranke wird also nochmal explizit erwähnt, um zu zeigen, dass Jesus gekommen ist, um die Menschen zu retten, die schwach sind, nicht aber um zu denen zu kommen, die sich für gut halten, die Leute wie den Leprakranken verachten.

2.3 Warum lässt Jesus die Menschen in der Unkenntnis über seine Gleichnisse?

Jesus erklärte den Menschen beispielsweise nicht, wie das Gleichnis der vier Ackerböden gemeint war, dies sagte er nur seinen Jüngern. Als Jesus die Menschen wie oben genannt heilte, wurde seine Vollmacht offenbar. Er war von Gott gesandt. Doch das sagte er nicht ganz direkt. Wenn Jesus Christus „bewiesen“ hätte, wer er war, hätten die Menschen ihm nicht glauben können, sondern hätten gesehen, wer er war. Es geht aber darum, zu glauben, ohne zu sehen. Nur so kommt eine wahrhaftige Beziehung zwischen Mensch und Gott, durch Jesu Christi Tod, zustande. Heute zeigt Gott sich auch nicht direkt: Warum gibt es auch sonst Dinge wie Kindesmissbrauch, Welthunger und Kriege? Jesus Christus kam in eine gefallene Welt, die vom Teufel beherrscht wurde und heute immernoch wird. Wer Chrsitus annimmt, wird aus diesem Desaster gerettet. Dazu gehört aber, ihm zu glauben, nicht auf Beweise zu hoffen. Das ist so, weil Gott es so festgelegt hat, und daher ist es auch der einzige und genau richtige Weg so. Um diesen Satz anzunehmen, bedarf es freilich auch Glauben.

2.4 Warum sind die Liebe zu Gott und den Menschen die wichtigsten Gebote?

Wer Gott lieben will, muss Jesu Christi Botschaft annehmen, so kommt er zu Gott. Nun liebt er Gott mit ganzem Herzen. Die Liebe kommt nur von Gott. Und nun geht es darum,

Das Markusevangelium

Portfolio

diese Liebe weiterzugeben an die Menschen. Jesus sagt: „Wer auch nur dem geringsten geholfen hat, hat mir geholfen; wer auch nur den Geringsten verachtet, verachtet mich.“ So liebt man Gott gerade auch durch die Liebe zu anderen Menschen. Wichtig dabei ist der wohl gewählte Satz: „Liebe Deinen Nächsten so wie Dich selbst.“ So muss man sich erstmal selbst lieben, wie könnte man sonst andere lieben. Sich selbst lieben kann man aber nur, wenn man von Gott geliebt wird, das ist meine Erfahrung. Man kann andere auch nicht mehr lieben, als sich selbst, denn man kann nur weitergeben, was man hat, wohl aber kann man sich für andere aufgeben.

2.5 Warum sollte man ausgerechnet an Jesu Christi Botschaft glauben?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Botschaft der Wahrheit entspricht. Jesus Lebt. „Wers glaubt, wird selig, wer aber nicht, der kommt nicht in den Himmel.“ Es gibt genug Möglichkeiten, die Bibel zu widerlegen. Mit Argumentation kommt man letztendlich nicht weiter. Der lebendige Gott selbst ist der Beweis für die Wahrheit der Bibel. Doch ihn muss man erfahren, sonst kann man nicht glauben. Aber Gott drängt sich nicht auf. Wer sich zu Jesus bekennt, kommt zu ihm, wer nicht, der nicht. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Gott lebt. Denn Gott steht über dem allen, und so ist es sein Wille. Eine wahrhaftige Beziehung zu Gott ist nur durch Jesus Christus möglich, und dazu muss man aus freiem Willen den Herren lieben. So gibt es auf diese Frage nur die Antwort, auf die Christen zu schauen. Diese leben aber oft nicht so, wie Jesus es will, was aber nicht heißt, das Jesu Botschaft an Gültigkeit verliert.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Zu Glauben oder zu Beweisen. Man kann vieles Beweisen. Für mich Beweisen die Wissenschaften, die Gott widerlegen, nur die Dummheit des Menschen. Die Evolutionstheorie ist viel abwegiger als ein Schöpfer, bei genauerer Betrachtung. Doch von dieser Betrachtungsweise werden die Menschen von dem Satan ferngehalten. Einen stichhaltigen, wissenschaftlich belegbaren, Grund gibt es also nicht.

Das Markusevangelium

3. Reflexion

Thema

Portfolio

Von Anfang an war ich, als bekennender Christ, von dem Thema begeistert. Es ist für mich wichtig, die Bibel nicht zu sehr in ihre Einzelteile zu zerpflücken, denn das ist zu wissenschatlich, eben genau so wie bei der letzten Themenfrage beschrieben. Doch deshalb sollte man schon „dahinter“ schauen, denn das Christentum ist keine Kindesreligion. Ohne zu hinterfragen, kann man im Glauben auch nicht wachsen.

Andere Evangelien vorzugeben, die auch länger gewesen wären, hätte ich als Bereicherung angesehen.

Arbeit

Die Arbeit an diesem Portfolio machte mir großen Spaß. Leider begann ich mit dem falschen Evangelium, als ich mich in meiner Studienbibel verblättert hatte. So war Arbeit umsonst. Daran merkte ich aber, dass es mir Spaß machen würde, ein Evangelium zusammenzufassen.

Bei der Zusammenfassung selbst legte ich Wert darauf Kernstellen aus dem Evangelium wiederzugeben, statt das ganze Evangelium zusammenzufassen. Denn viele Aussagen sind wesentlich, man kann diese nicht Komprimieren, man kann nur Aussagen weglassen, für den Anfang jedenfalls.

Die Fragen ergaben sich bei mir schon bei dem Zusammenfassen, so notierte ich sie mir. Bei einigen wusste ich sogleich die Antwort, andere las ich in den Anmerkungen der bereits genannten und unten als Quelle aufgeführten Studienbibel nach.

Was nehme ich mit?

Ich habe gemerkt, dass es eine gute Sache ist, Bibeltexte zusammenfassen und so quasi in besser verständlicher Art darzulegen. Das ist keineswegs ein Ersatz für die Bibel, auch keine Ergänzung, aber eine Heranführung. Ich habe vor, eventuell eine ähnliche Arbeit, im Sinne des Anfangs fälschlicher Weise zusammengefassten Evangeliums, dem Matthäusevangelium, zu erstellen und auf meinem Webspace, wie auch dieses Dokument, als PDF-Datei zu veröffentlichen.

Das Markusevangelium

4. Impressum

4.1 Authentizitätserklärung

Portfolio

Hiermit erkläre ich, René Knipschild, diese Ausarbeitung selbstständig, ohne fremde Mithilfe und Plagiat, erstellt zu haben.

4.2. Copyright

Diese Ausarbeitung ist geistiges Eigentum von René Knipschild. Die Vervielfältigung dieses Dokuments ist nur zum Zwecke der Informierung über das Christentum gestattet, siehe Missionsbefehl, keinesfalls jedoch dürfen Bearbeitungen vorgenommen werden. Weiterhin darf dieses Dokument zu Unterrichtszwecken im Beruflichen Gymnasium der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen verwendet werden, auch hier sind aber Bearbeitungen strengstens untersagt. Um das Dokument anderweitig verwenden zu dürfen, beispielsweise um eben Bearbeitungen vorzunehmen, muss eine schriftliche Genehmigung per E-Mail von René Knipschild eingeholt werden. (E-Mailadresse:

4.3. Quellen

Das Markusevangelium der Bibel Anmerkungen aus der Studienbibel „Begegnung fürs Leben“ (hänssler Verlag 2003) Zahlreiche eigene Erkenntnisse

Das Markusevangelium

Portfolio

Copyright © 2008 René Knipschild

Distribution ohne Genehmigung ist ausschließlich zu Informationszwecken über das Christentum oder Unterrichtszwecken im Beruflichen Gymnasium der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen gestattet!