Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2 Gemeinde.......................... Seite 3 Tourismusverband ............ Seite 8 Pfarre .............................. Seite 11 Schulen / Kindergarten.... Seite 17 Vereine ............................ Seite 20 Diverses .......................... Seite 22 Seinerzeit ........................ Seite 27 Impressum ........................ Seite 4
Redaktionsschluss für die Frühjahrsausgabe:

9. Juni 2014
Liebe Leserin, lieber Leser! Ein bemerkenswerter Winter neigt sich dem Ende zu; er wird als ein sehr niederschlagsarmer und sehr warmer Winter in Erinnerung bleiben. Zumindest bei uns nördlich der Alpen, hat doch heuer der Süden wirklich den ganzen Schnee abbekommen. Trotzdem war die Pistenqualität wie in den letzten Jahren hervorragend – den Schneekanonen sei Dank! Trotzdem scheint sich für den Winter 2013 / 14 ein beträchtliches Nächtigungsminus abzuzeichnen. In großen Teilen Mitteleuropas bis an die Alpen in Süddeutschland kam ja gar kein richtiges Wintergefühl auf – ich erinnere mich noch gut an das heurige Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen: es war fast wie die Kulisse zu Felix Mitterers Piefke Saga - saftig grüne Wiesen und ein kleines weißes Band für die Skispringer …. In dieser Ausgabe der Prattinge finden Sie auch die Übersicht über den Jahresabschluss der Gemeinde Tux für das Budgetjahr 2013 – es wurden ca. 8 Millionen Euro im ordentlichen und außerordentlichen Haushalt bewegt. Gerade in Zeiten, in denen der zu verteilende „Kuchen“ nicht größer wird, ist es oft schwierig, die notwendigen Investitionen und Projekte durchzuführen. Hier jeden zufrieden zu stellen, wird wahrscheinlich nicht möglich sein. Die höchsten Feiertage im Kirchenjahr rücken näher – alle Informationen zu den Gottesdiensten in der Karwoche und zu Ostern sowie besinnliche Texte zum Nachdenken finden Sie im Kapitel Pfarre ab Seite 11. Ich wünsche allen ein frohes Osterfest und ein schönes Frühjahr 2014, herzlichst, Ihr

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Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer!
Herausforderung für die Gemeinde, wobei die Aufgaben immer mehr werden, die Einnahmen sich aber gleichbleibend bis leicht stagnierend entwickeln. Eines der größten Bauvorhaben der letzten Jahre, der Neubau des Straßen- und Oberflächenwasserkanals soll im Frühjahr 2014 abgeschlossen werden. In diesen und andere von der Gemeinde errichtete Oberflächenkanäle werden neben den Straßenwässern auch viele „private“ Dach- und Vorplatzwässer eingeleitet. Deshalb kommt die Gemeinde, in Anbetracht enormer Bau- und auch Folgekosten, künftig nicht umhin von den Privateinleitern einen Beitrag zu verlangen. Vom Gemeinderat wurde dazu als erste Maßnahme eine digitale Erhebung der Dachflächen und Vorplätze in Auftrag gegeben und das Büro für Kulturbautechnik DI Peter Pollhammer aus Langkampfen, mit der weiteren Aufbereitung betraut, um für die Einhebung einer Gebühr auch korrekt nachvollziehbare und objektive Grundlagen zu haben. Dazu sind Erhebungen, vor Ort, auf den einzelnen Liegenschaften notwendig. Die betroffenen Eigentümer werden noch rechtzeitig schriftlich verständigt. Es wird höflich gebeten, den Mitarbeitern des Büros Pollhammer, die von einem Bauhofmitarbeiter begleitet werden, die erforderlichen Auskünfte zu erteilen und damit die Erhebungen zu erleichtern. Noch ein Geschenktip für den Osterhasen: Das gut gelungene, sehr interessante „Neue Tux Buch“, ist bei der Gemeinde und beim TVB Tux- Finkenberg zum Preis von 30,-- Euro erhältlich. Allen GemeindebürgerInnen und Gästen wünsche ich ein frohes Osterfest. Bürgermeister

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er vergangene Winter mit ausgesprochen milden Temperaturen zeigte einige, sehr unterschiedliche Aspekte. Einerseits hat sich die Notwendigkeit der künstlichen Pistenbeschneiung drastisch bestätigt. Zum anderen ist die Entwicklung der Nächtigungszahlen bis Ende Februar ernüchternd. Mit starken Einbußen ist zu rechnen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich selbst auf Grund der späten Osterfeiertage die Saisonbilanz noch zum Positiven wendet. Diese Entwicklung wird genau zu analysieren sein, um daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Das gilt nicht nur für unsere Gemeinde, auch aus anderen „Tourismushochburgen“ Tirols hört man die gleichen Meldungen. Man darf gespannt sein, wie sich das „Zillertaler Schnapsl“ mit Präsident Putin bei der Olympiade in Sotschi werbemäßig auswirkt. Gemessen am Zustand der Straßen und Wege ist kein Unterschied zu den vorhergehenden strengen Wintern festzustellen. Mit Ausnahme der Neubaustrecken gibt es auf der Landesstraße, besonders aber auf den Gemeindewegen, großen Sanierungsbedarf. Alljährlich eine

Hermann Erler

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Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 ZILLERDRUCK, Zell am Ziller

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„Ehrenamtliche Hospizbegleitung“ im Bezirk Schwaz Vier Informationsabende zur Ausbildung

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eunzehn Frauen und Männer sind im Bezirk Schwaz für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als ehrenamtliche HospizbegleiterInnen tätig. Sie unterstützen Menschen, die schwer krank oder bereits in der letzten Lebensphase sind und entlasten deren Angehörige. Sie schenken Zeit, hören zu und lassen sich ganz auf die Bedürfnisse der Personen ein, bei denen sie regelmäßig zu Besuch sind. Was sie motiviert?

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Die Überzeugung, etwas Sinnvolles zu tun. Die Erfahrung, Menschen in einer schweren Zeit durch einfühlsame Begleitung Halt und Freiraum geben zu können. Die Dankbarkeit für all die intensiven Begegnungen, die sie während ihrer Einsätze erleben dürfen.

Die Hospizgruppen im Bezirk Schwaz suchen Verstärkung Ehrenamtliche Hospizbegleitung ist eine anspruchsvolle

Aufgabe. Neben Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Offenheit und Flexibilität müssen ehrenamtliche HospizbegleiterInnen auch die Bereitschaft mitbringen, sich auf das ganz persönliche Sterben eines Menschen einzulassen – und auf die Situation und Bedürfnisse des sozialen Systems, dem er angehört. Eine entsprechende Ausbildung ist daher Voraussetzung für die Tätigkeit als ehrenamtliche/r HospizbegleiterIn. Die nächste Ausbildung im Bezirk Schwaz

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findet von Oktober 2014 bis Mai 2015 statt. An vier Informationsabenden wird Gabi Hauser, die Regionalbeauftragte der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft für den Bezirk Schwaz, Interessierte über die Ausbildung informieren und aus dem Alltag von HospizbegleiterInnen berichten. „Ich freue mich, an diesen vier Abenden allen Interessierten aus der Region die Hospizidee näher zu bringen“, sagt Gabi Hauser und lädt herzlich ein: „Die Informationsabende sind eine Gelegenheit, sich unverbindlich ein Bild von der ehrenamtlichen Hospizbegleitung zu machen und Näheres über die Ausbildung zu erfahren.“

Informationsabende zur Ausbildung „Ehrenamtliche Hospizbegleitung“ Freitag, 14. März 2014, 19:30 Uhr, Pfarrsaal Uderns, Caritaszentrum Mittwoch, 26. März 2014, 19:30 Uhr, S’Zentrum (Knappensaal) Schwaz An diesem Abend mit Impulsvortrag von Elisabeth Zanon, Vorsitzende der Tiroler HospizGemeinschaft: „Das Ehrenamt als Basis der Hospizbewegung“ Dienstag, 8. April 2014, 19:30 Uhr, Sozialzentrum Jenbach Montag, 28. April 2014, 19:30 Uhr, Volksschule Finkenberg, Aula Die Teilnahme an den Informationsabenden ist kostenlos!

Anmeldung für die Informationsabende erbeten: Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Heiliggeiststraße 16 6020 Innsbruck Tel. 0512 7270-38 office@hospiz-tirol.at Bitte entnehmen Sie weitere Informationen dem Falter im Anhang und unserer Homepage: www.hospiz-tirol.at Bei Rückfragen steht Ihnen Gabi Hauser gerne zur Verfügung: DGKS Gabi Hauser Tiroler Hospiz-Gemeinschaft Regionalbeauftragte Bezirk Schwaz Tel. 0676 88188 50 gabi.hauser@hospiz-tirol.at

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Jubiläen

Den 85. Geburtstag feierte am 15. Jänner – Kassian Wechselberger Tux 319

  Den 85. Geburtstag feierte am 12. Februar – Theresia Geisler, Infang

  Den 80. Geburtstag feierte am 23. Dezember – Frieda Grässling  

Den 80. Geburtstag feierte am 14. Februar – Maria Wechselberger, Außertal, Tux 10  

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.
    Den 80. Geburtstag feierte am 24. Februar – Simon Gredler, Loach Tux 581  

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Bevölkerungsstand zum 31.12.2013
 

 

  Polizeilich gemeldete Personen nach Ortsteilen  Ortsteil  gesamt  m  w  Inl.  Ausl.  HWS  NWS  Vorderlanersbach  798  399  399  653  145  659  139  Lanersbach  639  308  331  487  152  534  105  Juns  486  249  237  401  85  436  50  Madseit  156  78  78  146  10  146  10  Hintertux  319  149  170  140  179  152  167  Sommerberg+Gletscher  65  49  16  17  48  6  59  insgesamt  2.463  1.232  1.231  1.844  619  1.933  530  ==================================================================   

Standesfälle der letzten 5 Jahre: 
  Geburten:  Sterbefälle:  Eheschließungen:  Scheidungen:  Hochzeitsjubiläen:    Goldene Hochzeit:                                      Diamantene Hochzeit:   
 

2013  2012  2011  2010  2009  19  22  29  22  18  17  15  16  19  13  13  13  14  15  20  1  4  3  3  2  6  6  5  2  6  1  2  ‐  ‐  ‐ 

 

Tourismusverband Finkenberg-Tux
 

Veranstaltungen Frühjahr 2014 
April 2014 29.03.-05.04.2014 05.-12.04.2014 11.04.2014 11.-13.04.2014 15.04.2014 19.04-10.05.2014 19.-20.04.2014 20.04.2014 20.04.2014 21.04.-26.04.2014 25.04.2014 26.04.2014 26.04.-30.04.2014 27.04.2014 Mai 2014 03.-04.05.2014 10.05.2014 17.05.2014 23.05.2014 Juni 2014 06.06.2014 14.-15.06.2014 18.06.2014 21.06.2014 28.06.2014 Düsseldorfer Woche 2014 Kölsche Winterwoche 2014 – 10 Jahre Kölsche Woche Open Air Konzert „BRINGS“ am Hintertuxer Gletscher Völkl Split & Freeride Camp am Hintertuxer Gletscher Osterhasen Kasperltheater für Kids im Tux-Center Flower Pow(d)er Wochen in Tux-Finkenberg Ästhetiker Shred DÄYS am Hintertuxer Gletscher Osterhasenparty der Landjugend Finkenberg Frühjahrskonzert der BMK Tux im Tux-Center Kölsche Osterwoche 2014 Nachhaltig – Szenen von heute für morgen - Theaterkunst Großer Saisonball in Hintertux The Polish Pow(d)er Week in Tux-Finkenberg Filmvorführung “Chakaranda” mit Maria Schiestl (Sterntaler-Aktion) Ästhetiker Shred DÄYS am Hintertuxer Gletscher Ball der Landjugend Tux im Tux-Center Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg Kindermusical „Im Dschungel ist die Hölle los“ der Musikschule Zillertal, Expositur Tux „Tux meets Africa“ mit der Gruppe YASA (presented by Schwindelfrei) Tage des offenen Tales im Zillertal Abschlusskonzert der LMS Zillertal - Expositur Tux im Tux-Center Bergfeuer im Tuxertal Sommereröffnungskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg

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Zum 5. Mal in Folge geht ein HolidayCheck Award nach Tux!

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olidayCheck zeichnet das Hotel Alpin-Spa Tuxerhof****s zum fünften Mal in Serie mit dem begehrten HolidayCheck Award 2014 als eines der beliebtesten Hotels weltweit in der Kategorie Wellness aus! Einmal mehr beweist sich die Gletscherregion Tux-Finkenberg als eine der qualitativ hochwertigsten Regionen im ganzen Land. HolidayCheck, das größte unabhängige Bewertungsportal, verlieh wieder ihre HolidayCheck Awards 2014 an die beliebtesten Hotels der Welt in sechs verschiedenen Kategorien. Das Hotel Alpin-Spa Tuxerhof ****s in Tux-Vorderlanersbach

schaffte den Sprung an die Spitze der österreichischen Hotels. In der Kategorie „Wellness“ setzte sich der Tuxer Vorzeigebetrieb klar an die Spitze. Mit Weiterempfehlungsraten von 100%, 5,9 Sonnen und ausschließlich positiven Bewertungen hat es das Hotel der Familie Schneeberger geschafft, zu den Besten der Besten zu gehören. Das Prädikat „Top Hotel 2014“ konnten gleich drei Hotels in Tux-Finkenberg für sich gewinnen: Hotel Alpenhof und das Hotel Klausnerhof in Hintertux und das Hotel Testerhof in TuxVorderlanersbach. „Tolles Hotel mit hervorragendem Service. Große Zimmer mit hochwertiger

Ausstattung“, „Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist grandios, wir kommen wieder!“ sind die Meinungen der Gäste, die von ihren Urlaubserfahrungen in den ausgezeichneten Hotels auf HolidayCheck berichten. Mehr als 982.000 Gäste gaben im Jahr 2013 ihre objektive Meinung zu ihren Urlaubsdestinationen ab und kürten daraus die Top Hotels 2014 und verliehen die HolidayCheck Awards 2014. Die Gäste in der Region TuxFinkenberg kann es freuen, denn sie genießen ihren Urlaub auf weltweit höchstem Qualitätsniveau!

rühjahrswonne & Gletschersonne Gletschersonne und Glückshormone satt! Im Frühling zieht die Natur im Tuxertal alle Register: Flower Power im Tal und herrlicher Powder auf dem Hintertuxer Gletscher. Die sonnenhungrigen Skifahrer können sich auf 59 Kilometer glitzernde Firnhänge, herrlich breite und bestens präparierte Pisten und wohltuende Gletschersonne einstellen und zwar nonstop. Die gemütlichen Skihütten, Bergrestaurants, trendigen Après-SkiLocations und sonnigen Chillout-Plätzchen sind begehrte Treffpunkte. Schneegarantie und Après Ski! Dank des Ganzjahresgletscherskigebiets Hintertuxer Gletscher und der perfekten Höhenlage gilt die Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3.000 als 100

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Flower Pow(d)er Frühlingsskilauf  
Prozent schneesicher. Nach einem perfekten Skitag in den Bergen lockern die Partylöwen ihre Waden im Tuxer Nachtleben oder vergnügen sich bei einer der zahlreichen Partys und Veranstaltungen. Hotellerie und Gastronomie vom Feinsten! Auch im Tal erweist sich die Gletscherregion Tux-Finkenberg als eine der qualitativ hochwertigsten Regionen. Ausgezeichnete Restaurants, eine hervorragende Hotellerie und luxuriöse Wellnesstempel in der gehobenen Hotelkategorie verwöhnen ihre Gäste. Ferien im Schnee – juchee! Die Tuxer Familienspezialisten haben sich besonders auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern eingestellt. Diese Hotels bieten zum Beispiel den Luxus an, dass die kleinen Skifahrer vom kostenlosen Kindertaxi abgeholt werden. In einer der fünf Skischulen angekommen, übernehmen die Skilehrer das Brettl- und Snowboardtraining in mehreren Sprachen. In altersund leistungsgerechten Kinderkursen und mit passenden Lernhilfen wie etwa Kinderkarussells haben die „Snowhorns“ den Bogen in kürzestmöglicher Zeit raus. Attention Freestyler! Wenn sich die Halfpipe, Rails und Kicker in den Funparks der Winterskigebiete in Wasser auflösen, geht’s am Hintertuxer Gletscher erst richtig los! Den Ridern präsentiert sich der Snowpark am Fuße des Olperers ab Ende März/Anfang April mit einem sensationellen ParkSetup. Frühjahrsgenüsse auf einen Blick:

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 193 gepflegte Pistenkilometer in der Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 - 59 km Firn- und Pulverschneehänge im Ganzjahresskigebiet Hintertuxer Gletscher - Seilbahnen der Superlative – ohne Wartezeiten - Ein perfekt geshapter Snowpark am Fuße des Olperers - Atemberaubende Fernsicht von der Panoramaterrasse auf 3.250 m Entspannung auf den Sonnenterrassen, Skihütten und Bergrestaurants Gratis Tuxer Sportbus Hervorragende Hotellerie und ausgezeichnete Restaurants / Gastronomie Luxuriöse Wellnesstempel in der gehobenen Hotelkategorie Ausgelassene Partystimmung in den Aprés-Ski-Locations in Tux-Finkenberg Aprés-Ski Garantie in TuxFinkenberg DJs, Live-Acts und garantiert heiße Stimmung – im Aprés SkiFrühling geht die Post ab! 26.04.2014 Großer Saisonball in Hintertux Achtung! Ab 10. Mai starten am Hintertuxer Gletscher die noch günstigeren Skitarife für den heiß begehrten Sommerskilauf!!

Veranstaltungen Tux-Center 2014  
März 2014 26.03.2014 April 2014 20.04.2014 25.04.2014 27.04.2014 Mai 2014 10.05.2014 23.05.2014 Juni 2014 06.06.2014 18.06.2014 Juli 2014 01.07.2014 04.07.2014 10.07.2014 15.07.2014 16.07.2014 22.07.2014 23.07.2014 29.07.2014 August 2014 05.08.2014 06.08.2014 12.08.2014 20.08.2014 26.08.2014 September 2014 02.09.2014 03.09.2014 Winterkonzert der Speckbacher Stadtmusik Hall i.T. Frühjahrskonzert der BMK Tux Nachhaltig – Szenen von heute für morgen - Theaterkunst Filmvorführung Chakaranda – mit Maria Schiestl Ball der Landjugend Tux Kindermusical der LMS Zillertal – Expositur Tux Schwindelfrei: „Tux meets Africa“ – Tanzperformance IYASA Abschlusskonzert der LMS Zillertal - Expositur Tux Sommereröffnungskonzert der BMK Tux Konzert der American Highschools Filmvorführung Brand Hausr Platzkonzert der BMK Tux Premiere Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ - Kriminalkomödie Platzkonzert der BMK Tux Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ Tuxer Brauchtumsabend im Tux-Center Platzkonzert der BMK Tux Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ Platzkonzert der BMK Tux Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ Platzkonzert der BMK Tux Platzkonzert der BMK Tux Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 07.09.2014 09.09.2014 17.09.2014 24.09.2014 Oktober 2014 01.10.2014 03.10.2014 10.10.2014 25.10.2014 November 2014 15.11.2014 Dezember 2014 07.12.2014 11.12.2014 Konzert der Bozen Brass Platzkonzert der BMK Tux Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ Theateraufführung der Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ IF3 Hintertux Freeski Session Filmpremiere Hotzone.tv Park Opening Videonight Schwindelfrei: Varieté und Akrobatik Zirkus Meer Tränen lachen – eine Hommage an Karl Valentin und Liesl Karlstadt Kabarett Konzert von Irish Steirisch Regimentstreffen der Zillertaler Schützenkompanien Bergadvent im Tuxertal

Pfarre Tux
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!
arf ich euch auf Ostern hin einen kritischen Text zumuten? „Was ist nach dem Tod?" – Osterumfrage unter Straßenpassanten v. Lothar Zenetti (in: L. Zenetti, Texte der Zuversicht, München 1987, 6. Aufl., S. 64): „Mit dem Tod ist alles aus klarer Fall, da kommt nichts mehr, endgültig Schluss, vorbei, Endstation, mein´ ich auch paar Erinnerungen noch, vielleicht doch bald vergessen. Früher glaubte man an Auferstehung Jesus und so.

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Aber woher will man das wissen; das gibt’s doch gar nicht: Himmel und sowas; überhaupt das Ganze: tot ist tot. Würmer höchstens, paar Knochen noch oder so; Verwesung, chemisch ganz klar. Ich weiß nicht manchmal –Unsinn so was gibt’s nicht, aber es könnte doch sein – nein, machen Sie sich keine Hoffnung. Mit dem Tod ist alles aus; können sich drauf verlassen; denken Sie an mich wenn – Meine Damen und Herrn, wir danken Ihnen für das Gespräch. Schöne Ostern!"

Dieser Text des Frankfurter Dichterpfarrers Lothar Zenetti erinnert uns daran, dass viele – und manchmal wohl auch wir – zweifeln, die Dunkelheit in uns stärker ist als das Licht. An Ostern feiern wir aber nicht nur die Auferstehung Jesu, sondern auch unsere eigene. Die Osternacht beginnt in völliger Dunkelheit. Wir halten es nochmals bewusst aus in der Dunkelheit unseres Grabes – in der dunklen Kirche. Aber dann ..., dann kommt der Diakon oder Priester mit dem Licht der neuen Osterkerze, die am Osterfeuer, in dem alles Alte verbrannt wurde, in die Kirche und er singt, ja er jubiliert direkt: „Lumen Christi“ (Christus das Licht) und die

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 Gläubigen antworten: „Deo gratias“ (Dank sei Gott). Das Licht Christi möchte in alle Winkel unseres Herzens dringen, die Wärme des Lebens in die innere Kälte bringen, die Lebendigkeit in die Starre, Vertrauen in die Angst. Ostern ist d i e Feier des Lebens. Wir feiern die Überwindung des Todes durch das Leben. Christus hat den Tod besiegt. Das Leben ist stärker als der Tod. Wann sonst sollten/müssten Christenmenschen, die oft genug behaupten „einen Glauben zu haben“ (Betonung: auch ohne Kirche und ohne zum Gottesdienst zu gehen) in die Kirche kommen und das Geheimnis des Glaubens in der Osterfestmesse feiern?! Dieses Geheimnis konnte und kann auch heute nicht ohne die Kirche, die auf Petrus und die Apostel gegründet ist, überliefert und gefeiert werden. Dieses Geheimnis brauchte immer und braucht auch jetzt und in Zukunft Menschen, die miteinander das ALLELUJA – CHRISTUS LEBT – ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN gemeinsam anstimmen und feiern. Wer dies als „Privatsache“ erachtet, der muss sich um die Echtheit und Tiefe seines Glaubens anfragen lassen. Ich freue mich schon sehr, wenn ich mit möglichst vielen Gläubigen die Karwoche und das Fest der Auferstehung feiern kann. Gibt’s für Christen Schöneres?! Frohe und gnadenreiche Ostern wünscht allen Euer

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Herzliche Bitte um Kranzspenden

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as sind Kranzspenden? Auf Wunsch von Verstorbenen bzw. Angehörigen wird bei Beisetzungen öfters auf Blumen und Kränze verzichtet und stattdessen der dafür gedachte Geldbetrag an Organisationen/Vereine oder an die Pfarrgemeinde anlässlich großer Vorhaben gespendet. Liebe Pfarrfamilie! In den letzten Jahren haben wir vom Pfarrkirchenrat euch immer wieder bitten müssen, die Pfarre großzügig finanziell zu unterstützen. Und immer wieder seid ihr diesem Wunsch nachgekommen und habt kräftig der Pfarrkassa unter die Arme gegriffen und geholfen. So konnten wunderbare Pläne gelingen, Sanierungen und Restaurierungen wie etwa die in neuem Glanz erstrahlte Mariahilf-Kapelle, die kostbaren Leidenstücher an den Altären, die wir zur Fastenzeit aushängen, oder die sanierte Turmstiege und das vom Hagel zerstörte Kirchendach. Doch die Kirche bleibt eine „ewige“ Baustelle und so warten mehrere akut dringende Vorhaben, die wir aufgrund des angespannten Budgets (noch) nicht in Angriff nehmen können, aber sollten. 1. Heizung: Kirchen- und Pfarrhausheizung belasten das Budget ungemein. Das Pfarrhaus ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand (z.B. ohne echten Wärmeschutz und Wärmeverglasung, uralte

Leitungen, 30 Jahre alte Heizung, etc.) und gehörte dringend renoviert (eher abgerissen und neu gebaut). Die Kirchenbankheizung ist nicht effizient genug und verschlingt dennoch weit über zehntausend Euro. Sie gehört dringend auf ein kostengünstigeres Modell umgestellt. Daran arbeiten wir. Kostenpunkt geschätzt sicher ca. 25 – 30 tausend Euro. 2. Die Orgel ist seit ihrem Einbau (1986) nie restauriert worden. Sie zeigt schwere mechanische Mängel, die es der Orgelspielerin und dem Chor sehr schwer machen. Das gehört dringend restauriert. Die Orgel ist – wiewohl im Hintergrund – doch die Hauptdarstellerin der Liturgie und darf nicht so sträflich behandelt werden. Ein Spendenkonto gibt es schon bei der RAIBA. Wir werden das Vorhaben gemeinsam mit der diözesanen Orgelkommission angehen. Kosten geschätzt auf mind. € 15.000. 3. Das Läutwerk ist dringend zu reparieren und zu adaptieren: Empfindliche musikalische Ohren werden es hören können, dass unsere Glocken „scheppern“ und keinen schönen Klang haben. Das hängt damit zusammen, dass man damals die Glocken auf dem Joch einen halben Meter tiefer gesetzt und ans Metall statt Holz angeschweißt hat. So überträgt sich die tonnenschwere Last der Glocken aufs Metall und den Glockenstuhl und scheppert. Das führt zu

ständigen Reparaturen von Klöppel und Mechanik. Die Glocken haben auch einen viel kürzeren Weg zum Ausschwingen und bringen deshalb nicht den weichen Ton zustande, den sie bei weiterem Weg und auf Holz befestigt, hätten. Die Reparatur bzw. Sanierung ist dringend! Kostenpunkt ca. € 24.000,--. 4. Außensanierung und Trockenlegung der Kirchmauern: Offene Augen werden schon länger festgestellt haben, dass die Mauer bröckelt, dass Feuchtigkeit an den Seitenaltären hereindringt … Es gehörte rundum abgegraben und ein Kiesbett um die Mauersockel herum, dass Kälte und Nässe nicht an der Mauer aufsteigen können. Vielleicht können wir dies nächstes Jahr im Rahmen der fürs Dorfzentrum geplanten Straßensanierung angehen. Kostenpunkt noch offen, aber sicher nicht wenig. Und so seht ihr alle, dass die Pfarre überfordert ist, diese Beträge aufzubringen. Wir kommen mit dem Jahresbudget gerade so über die Runden. Wir verfügen kaum über Erspartes. Der Pfarrkirchenrat bittet euch daher sehr um Unterstützung, indem ihr bei den Kranzablösen öfters auch die Pfarre bedenkt und beschenkt. Euer Pfarrer

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DANKE!!!
Dass der 2. Tuxer Adventkalender so gut gelingen konnte, möchten wir uns ganz besonders bei folgenden Personen bedanken:  Schulwart Franz Geisler: für die Vorbereitung der Holzrahmen  Jungschargruppe, allen voran Britta Pertl, für die Gestaltung der einheitlichen Nummern  Widmoser Peter: für die technische Abwicklung und Beleuchtungsmontage  Musikverein Tux: für die Benützung des Musikheims  Erler „Zeggal“ Franz: für die Organisation des Schlüsseldienstes und Leihgabe der Bänke  Geisler Franz (Förster): für die Christbäume  Gemeindearbeiter: für die kleinen und großen Arbeiten um den Adventkalender  Tourismusverband: für die Christbaumbeleuchtung  Der Jungschargruppe, den Ministranten, den Bäuerinnen, Familie Warum und dem Pfarrgemeinderat, die den Adventkalender mit einer Agape oder Frühstück bereichert haben.  Alle Künstler, kreativen Köpfe, Kindergarten, Volksschule, NMS bzw. alle freiwilligen und unfreiwilligen Helfer, die mit Eifer und Freude dabei waren. Wir haben uns sehr über die positiven Rückmeldungen und Besucher gefreut. So viele unterschiedliche und liebevoll gestaltete Fenster haben die Adventzeit zu etwas Besonderem gemacht, ganz speziell die Enthüllung der Krippe von Stock Johann am 24. Dezember nach der Kindermette. Danke sagen Christina und Alexandra

Ein DANKESWORT verdient
Haben sich: Das Ehepaar Agnes und Alois MADER für die jahrelange aufmerksame gewissenhafte BETREUUNG und GESTALTUNG DES SCHRIFTENSTANDES in unserer Pfarrkirche. Das braucht viele Stunden des Nachschauens, Fahrten zum Einkauf, gewissenhafte Abrechnung, Gespür für die „Kunden“ usw. Und: es ist Dienst an der Verkündigung. Zugleich die BITTE an alle: bedient euch rege am Schriftenstand, und bezahlt alles gleich. UND: es ist nicht erlaubt privat Schriften auszulegen. V.a auch nicht von der verbotenen PIUS-Bruderschaft. Diese werden sofort entfernt. - Für Anregungen jedoch sind wir sehr offen. Fr. WARUM MARIA für den täglichen treuen Auf- und Zusperrdienst der Pfarrkirche. Ein unbemerkter „kleiner“ Dienst nur. Aber er verlangt große Gewissenhaftigkeit und Verlässlichkeit. Dafür „Midl“ darfst du als erste und letzte in unser schönes Gotteshaus schauen und spüren: „der Herr segnet mich und die meinen“. Den MINISTRANTEN für ihren Einsatz. Ihr seid (meist) sehr gewissenhaft und immer freundlich zu eurem Pfarrer. Mit euch hat auch die Gemeinde große Freude. Ohne euch wäre die Messe kein Fest. Wir brauchen euch und bitten: seid weiter fleißig und eifrig. Danke auch den Eltern, die euch immer wieder an den Dienst erinnern und den so wichtigen Dienst mittragen. Danke der Helga, die im Pfarrbüro die Einteilung macht.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Erstkommunion 2014

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Sternsingen 2014
 

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ir bedanken uns ganz herzlich bei allen Sternsingern und ihren Begleitern für ihre tatkräftige Unterstützung bei dieser Spendenaktion. Auch für die Verköstigung unserer Sternsinger während des Tages gilt ein

großer Dank. Es sind € 9.961,88 gespendet worden. Allen ein

großes Vergelts Gott. Ein großes Dankeschön gilt der Familie Egger für das gute Mittagessen in der Hohenhaus-Tenne und für die nette Unterhaltung in der Kinder-Disco. Pfarre Tux

   

Unterschied zwischen Weihe und Segnung?
Die Weihe Bestimmendes Merkmal der Weihe ist die Änderung der weltlichen Zweckbestimmung! Mit der Weihe ist eine Wirkung bleibender Art verbunden. Durch sie werden Personen oder Dinge aus dem profanen Bereich ausgesondert und ganz für Gott und für den Gottesdienst geweiht. Zur Verdeutlichung des Begriffe "Weihe": mit Ölsalbung Weihe von Personen = consecratio; (Priester, Bischöfe) Weihung von Orten und Sachen = dedicatio; (Altäre, Glocken) ohne Ölsalbung = benedictio constitutiva; (Ambo, Taufstein) Von einer “Weihe” im eigentlichen Sinn spricht die Kirche nur bei Menschen und Dingen, die sie dadurch ganz in den Dienst Gottes stellen will. So werden z.B. Kirchen, Altäre, Kelche, Glocken geweiht und dadurch für ihre religiöse Funktion vorbehalten. Speisen werden in diesem Sinne nicht geweiht, sondern gesegnet. Sie dienen dem vergänglichen irdischen Leben, nicht dem himmlischen. Insofern dürfen auch WortGottesDienstLeiterinnen Osterspeisen segnen, wie mancher von euch das Brot daheim segnet, bevor er es anschneidet.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 Weihen und Weihungen können diejenigen vornehmen, welche die Bischofsweihe empfangen haben, sowie Priester, denen es von Rechts wegen oder durch rechtmäßige Ermächtigung gestattet wird. Die benedictiones invocativae (Anrufungs-Segnungen) sind je nach ihrem Bezug zur kirchlichen Wortverkündigung und Sakramentenspendung sowie je nach ihrer Bedeutung im Leben der Kirche (Diözese, Pfarrei) dem Bischof oder Pfarrer vorbehalten. Segnungen ohne den oben genannten direkten kirchlichen oder liturgischen Bezug, vor allem die Segnungen im Leben der Familie und das alltägliche Leben, können auch von Laien vorgenommen werden. Die Segnung   An der Zweckbestimmung der Sache oder an dem Wesen der Person wird durch die Segnung nichts geändert. Die Segnung von Dingen für den Alltag soll uns unseren Glauben stärken und uns helfen, diese Dinge so zu gebrauchen, dass es für uns, für andere Menschen und für die Natur gut ist. Auch Menschen werden gesegnet und so Gott besonders anvertraut. Jede Segnung ist ein Lobpreis Gottes und eine Bitte um seinen Segen. Dinge oder Personen können gesegnet werden, indem sie mit Weihwasser besprengt oder mit dem Kreuz bezeichnet werden. (z.B. bei der Kindersegnung oder der Segnung des Adventskranzes). Gottes Segen sei mit euch allen, der Segen des strahlenden Lichts. Sonnenschein leuchte und erwärme die Herzen, bis sie zu glühen beginnen und die anderen kommen, sich an ihnen zu wärmen. Irischer Segenswunsch P.S. Ich komme sehr gerne, um Wohnungen und Heime zu segnen. Auch mit Fahrzeugen, Rädern dürft ihr kommen sie segnen zu lassen. Auch bei Vieh und Stall gehört der Segen immer wieder einmal „aufgefrischt“….

Schulen und Kindergarten
Eishockeyprojekt an der NMS Tux

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urch gute Zusammenarbeit mit dem EHC Zell/Ziller war es auch heuer wieder möglich ein Eishockeyprojekt an der NMS Tux anzubieten. Unter der Leitung von Mag. Pavol Mlynek, Sportlehrer in der

Tourismusfachschule und Eishockeytrainer, konnten die Buben wöchentlich von Dezember bis Februar Technik und Tricks vom Profi lernen. Die komplette Ausrüstung konnte vom EHC Zell/Ziller ausgeliehen werden. Der Transport wurde in Form

von Fahrgemeinschaften durch die Eltern der Eishockeyspieler organisiert. Ein ganz herzlicher Dank gebührt in diesem Zusammenhang wiederum der Sparkasse Tux, die dieses Sportprojekt kräftig unterstützt hat.

Eishockeyspieler und Betreuer der NMS Zell und Tux auf der Kunsteisanlage in Zell/Ziller.

 

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Tolle Wintersporttage der 1. Klasse der NMS Tux

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om 3.2.2014 bis zum 6.2.2014 fanden die diesjährigen Wintersporttage der NMS Tux statt. Montag: Ausgerüstet mit Schneeschuhen, Rucksäcken voller Würste und mit viel Vorfreude ging es hinauf auf die Eggalm. Herr Roman Erler (Natursport Erler) begleitete uns und ließ uns an seinem reichen Erfahrungsschatz und seinem Wissen über die Natur und ihre Zusammenhänge teilhaben. Zuerst erkundeten wir im freien Gelände die Schneesituation, Roman gab uns Einblicke in die Lawinenkunde und erklärte uns, wie es zu dem Phänomen des Südföhns in unseren Breitengraden kommt. Mit den Schneeschuhen wanderten wir dann über steile Hänge abwärts bis zur Hütte von Herrn Preschern Werner. Dieser verwöhnte uns mit allerlei Köstlichkeiten. In der Nähe der Hütte weihte uns Roman noch in die

ten, brutzelten unsere Würstchen bereits auf der Glut unseres Lagerfeuers. Danke, Roman und danke, Werner,- ihr habt zum Gelingen eines wunderschönen Tages viel beigetragen. Dienstag: Rodeln und „Schneeskulpturenbauen“ auf der Höllensteinhütte Großen Spaß machte uns bereits der Aufstieg zur Höllensteinhütte, denn durch Schneeballschlachten, „Einsalzen“ und Trink- und Plauderpausen erschien uns der Weg nicht so lang. Unsere kreativen Schneefiguren und unsere phantastischen Geschichten dazu begeisterten unsere Lehrer. Mittwoch: Naturpark: Winter- Naturerlebnistag

Kunst des Feuermachens ein. Während wir Salti und Riesensprünge in den Tiefschnee wag-

Auf dem Programm standen Spiele zu den Themen „Winterschlaf“, „Winterruhe“, „Winterstarre“, „Tierspuren im Schnee“ und „Wer bin ich?“. Auf dem Weg Richtung Elsalm gab es eine Spurensuche, wobei wir Tierfährten, Fraßspuren, Losungen, Geräusche,… genauestens unter die Lupe nahmen. Nach einer Mittagspause machten wir uns an den Bau eines „KlassenIglus“. Diese gemeinsame Arbeit stärkte unser Team, da wir uns alle gemeinsam überlegen mussten, welche Strategien wir anwenden könnten, um unser Iglu rasch und so groß wie möglich zu errichten. Danke an dieser Stelle an Frau Fankhauser Irene und an Frau Breu Carola vom Naturpark, die uns an diesem Tag begleiteten. Donnerstag: „X-Day“ im Kühtai

Schitage der Volksschule Tux

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om 15. bis 17. Jänner 2014 fanden heuer zum zweiten Mal die dreitägigen Schitage der Volksschule Tux statt. 72 Schüler und Schülerinnen, 6 Lehrerinnen sowie 6 Schilehrer verbrachten schöne und

unfallfreie Tage auf der Schipiste. Zu Mittag stärkten wir uns entweder im Berggasthaus Eggalm, im Vogelnest oder in Heidi`s Schihütte. Für die Gastfreundschaft und das kostengünstige Mittagessen möchten

wir uns herzlich bei diesen Betrieben bedanken. Eine Schülerin aus der 4. Klasse berichtet: Am Mittwoch fand der erste Schitag statt. Es war ein sonniger Tag und die ganze Schule

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 freute sich schon auf das Schifahren. Alle kamen pünktlich, nur ein paar Kinder verspäteten sich. Ich war eine von denen, die erst ein bisschen später kamen. Um 8:40 Uhr waren aber dann alle Kinder bei der Eggalm-Talstation und warteten schon gespannt auf den ersten Schitag. Als ich ankam, war meine ganze Gruppe schon da. Unser Schilehrer hieß Andi und wie wir später erfuhren war er 31 Jahre alt. Dann ging es richtig los. Erst fuhren wir Tiefschnee, dann ein paar Waldwege und Schanzen. Auf der Piste waren zwar nicht viele Leute, wir fuhren aber trotzdem nicht darauf. Nach einer Weile haben wir Hunger bekommen und wir sind ins Vogelnest essen gegangen. Es gab Nudeln und Speck. Nach einer halben Stunde sind wir wieder weitergefahren. Am Nachmittag ist nichts Aufregendes mehr passiert und dann war der erste Schitag zu Ende. Es war sehr schön. Besonders bedanken möchten wir uns bei den 3 Tuxer Schischulen: Schischule 3000, Luggi´s Schischule und Skischule Tuxertal, die uns jeweils 2 Top-Schilehrer kostenlos zur Verfügung stellten. Ein großer Dank gilt auch den Tuxer Bergbahnen, die diese Aktion der Volksschule mit Gratiskarten unterstützte.

  

 

Neues vom Kindergarten
chon zum zweiten Mal wurde der Ferienkindergarten in den Weihnachtsund Semesterferien angeboten. Dieses Angebot ist wichtig für berufstätige Mütter und wird auch gerne angenommen. Die 26 jährigen Kinder werden vom Kindergarten- und Kinderkrippenpersonal gut betreut. Es wird versucht, ein abwechslungsreiches Programm anzubieten. Im Jänner findet auch immer unser Schikurs statt. Erst kürzlich habe ich von den hohen Preisen für Schikurse in Innsbruck und Umgebung gelesen. In Tux zahlen die Eltern lediglich 30 € für 5 Tage je 4 Stunden Kurs inklusive Mittagessen. Dieses einmalige Angebot nehmen auch viele Eltern in Anspruch. 43 Kinder waren auf der Eggalm und dem Rastkogel unterwegs. Allen hat es sehr gut gefallen – beim Rennen am Hinteranger haben die

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kleinen Schikanonen ihr Können unter Beweis gestellt. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Schischule Tuxertal, der Eggalm-Bahn und der Zillertaler Gletscherbahn für die kostenlose Auffahrt der Betreuerinnen, sowie dem Gasthaus Eggalm für die gute Bewirtung. Leider konnten wir bisher noch keine zweite Pädagogin für unseren Kindergarten anwerben.

Wir sind jedoch trotzdem sehr bemüht, für die Kinder ein pädagogisch wertvolles Programm zu planen und durchzuführen. 46 Kinder besuchen unsere Einrichtung und jedes ist „Einzigartig Anders“ – so steht es in unserer Konzeption. 2 Jahre lang haben wir uns in regelmäßigen Abständen getroffen und uns Gedanken über folgende Bereiche gemacht:

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014  Das Bild vom Kind  Unsere Werte und Ziele  Unsere Auffassung von Erziehung , Pädagogik und Bildung  Unser Handeln im Bildungsgeschehen sowie dem  Bildungsalltag/ Tagesablauf Es machen sich sehr viele Menschen Gedanken über den Bildungsstandard in Österreich. Für uns war es wichtig, nicht nur die Zielerreichung in den Vordergrund zu stellen, sondern das Zusammenleben der Generationen, den Umgang miteinander und vor allem die Erziehung zur Selbständigkeit. Das schließt mit ein, dass Kinder schon früh lernen, Entscheidungen zu treffen. Wir sind davon überzeugt, dass wir alle voneinander lernen können. Die Jungen von den Alten, aber auch umgekehrt. Jedes Kind, das zu uns kommt, ist eine Bereicherung. Wir wünschen den Lesern ein frohes Osterfest. Das Team vom Kindergarten Tux!

Vereine
Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert
Am 12. Februar 2014 feierte unser Ehrenmitglied Anton Wechselberger (Stift) seinen 75. Geburtstag. Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert auf diesem Wege noch einmal aufs herzlichste und wünscht dem Jubilar weiterhin Gottes Segen und noch viele gesunde Jahre im Kreise seiner Familie. HINWEIS: Das heurige Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux findet am Sonntag, 20. April 2014 im Zirbensaal des Tux-Centers statt.    

Tuxer Kinderskitag 2014
ei winterlichen, aber perfekten Pistenbedingungen fand am 13.2. am Hinteranger der diesjährige Tuxer Kinderskitag statt. Über 70 Skikids mussten die anspruchsvollen Läufe ( Slalom + Riesenslalom) bewältigen. Unter den Augen zahlreicher Eltern und sonstigen Fans zeigten alle Kinder tolle Leistungen. Die Preisverteilung fand im Anschluss an das Rennen im Zielgelände statt, bei welcher alle Teilnehmer einen Pokal sowie eine Tafel Schokolade erhielten.

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Der WSV Tux bedankt sich bei den Eggalmbahen, bei allen freiwilligen Helfern sowie bei

SPAR-Hans für die Unterstützung. Vergelt`s Gott!

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Tuxer Meisterschaft 2014

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ufgrund widriger Wetterverhältnisse am Samstag, den 22.2.2014 musste die diesjährige Tuxer Meisterschaft Alpin auf Sonntag verschoben werden. Das Warten hatte sich schlussendlich gelohnt. Am Renntag fand man beste Pisten- und Wetterverhältnisse vor. Aufgrund der Verschiebung hatten leider nicht mehr alle 120 genannten Rennläufer Zeit unds so waren am Ende knapp 90 skibegeisterte Teilnehmer am Start. Das Motto Hier die Klassensieger:

lautete: "Ein bäriger Skitag für alle Tuxer Einheimischen" Erfreulich, dass über 30 Familienteams am Start waren, unter denen dann Sachpreise im Wert von 300€ verlost wurden. Großes Dankeschön an dieser Stelle an Insider-Sportshop, Tuxer Sporthaus, Intersport Hintertux, Sport Nenner, Erler Alfred, Friseursalon Verlockend, Hintertuxerhof und Berggasthaus Eggalm.

Danke auch an alle freiwilligen Helfer sowie an die Eggalmbahnen für die großartige Unterstützung während des ganzen Wochenendes. Im spannenden Finallauf kürten sich schlussendlich Erler Daniela und Geisler Andi zu den Tuxer Meistern 2014. Wir gratulieren recht herzlich!

Zwergerl 1: Stock Lisa und Geisler Felix Zwergerl 2: Peer Maria und Geisler Simon Kinder 1: Peer Anna und Pertl Samuel Kinder 2: Erler Lea und Nikic Karlo Schüler: Erler Martina und Tesar Julian Jugend: Bertoni Claudia und Tipotsch Stefan AK V: Fankhauser Thomas AK IV: Kurz Thomas AK III: Stock Gaby und Erler Erwin AK II: Peer Alexandra und Kirchler Hanspeter AK I: Rausch Andreas und Erler Daniela Allg.: Wechselberger Kathrin und Geisler Andi

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Diverses
Schwindelfrei 2014 – Tanz, Theater & Akrobatik
ir haben in den letzten drei Jahren 18 Veranstaltungen (Konzerte, Literaturabende. Kindertheater, Kabaretts, Fashionshows, Filmabende…) abgewickelt. Mit 2700 Besuchern haben wir gezeigt, dass auch die etwas andere Kultur in Tux einen Platz einnehmen kann. Auch wenn

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das mit großem Aufwand der sieben Vereinsverantwortlichen verbunden war, haben wir das immer sehr gerne gemacht. Bis jetzt war es uns möglich, mit Hilfe von Sponsoren und Fördermitgliedern eine finanzielle Basis zu schaffen, um kulturelle Vielfalt ins Tal zu bringen. Allerdings mussten auch wir feststellen, dass es mittlerweile im

Zillertal eine Flut an Veranstaltungen gibt, die es nicht einfacher werden lässt. Deshalb haben wir uns im Vereinsvorstand entschlossen, in Zukunft mit drei Kulturtagen oder Festivals über drei Tage einen neuen Schritt zu setzen.

Folgende drei Veranstaltungen stehen heuer auf unserem Programm: Tux meets Afrika – Eine Begnung der Volkstanzgruppe ”Höllnstoana” mit “Iyasa”, einer Musik & Theatergruppe aus Zimbawe UMNTWANA. AFRIKA Herr Lebestein besucht Afrika. Während einer wahnwitzigen Busfahrt, eingezwängt und durchgerüttelt, erzählt er von Umntwana, seinem afrikanischen Brieffreund... "Umntwana" bedeutet in Ndebele, der Sprache der Zulu in Südafrika "Kind". Humorvolle und berührende Episoden einer afrikanischen Kindheit. Eine Coproduktion - 9 Tänzer, Musiker & Schauspieler der Gruppe IYASA aus Zimbabwe gemeinsam mit einem Schau- & Puppenspieler des ThEATRO PICCOLO. Die Geschichte wird in deutscher Sprache erzählt und gespielt, von den afrikanischen Künstlern aufgegriffen und in Tanz und Musik fortgeführt. So wird eine Brücke gebaut, die es dem Publikum ermöglicht, diese Kultur zu verstehen und zu erfühlen. Eine schwarz-weiße Mischung aus Tanz, Puppen- & Schauspiel und pulsierender Musik. Beeindruckende Stimmen, faszinierende Chöre, Livemusik und ein Rhythmus, der mitreißt! Ein Erlebnis für Jung & Alt, das man so schnell nicht vergessen wird. Freitag, 6. Juni 2014, Tux-Center 10.30 Uhr: Vorstellung für Kindergarten und Schüler der Volksschule 20.30 Uhr: Abendvorstellung –Tux meets Afrika mit der Volkstanzgruppe „Höllnstoana“ und „Iyasa“ aus Afrika

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 Akrobatik &Varietè –Zirkus Meer 3000 Auftritte europaweit seit 16 Jahren bei vielen Straßenfestivals, historischen Stadtfesten und weiteren diversen Veranstaltungen zeugen vom hohen Niveau dieser Akrobatikgruppe aus Innsbruck. Egal ob die Duoakrobatik „Aqua forte“, das Babylonische Kartenhaus, die Leonardobrücke oder die Salon- Kraftakrobatik und Entfesselung - die Künstler des Zirkus Meer sind spezialisiert auf Cirque Nouveau-Aktionen, die den Besucher in eine ganz besondere, atemberaubende Welt eintauchen lassen. Freitag, 10. Oktober , Tux-Center, Beginn: 20.30 Uhr  Das Schwarze Theater Innsbruck – „Der kleine Prinz“ Illusionstheater für Groß und Klein der katholischen Jungschar der Diözese Innsbruck. Im faszinierenden Licht des Schwarzen Theaters zieht der Kleine Prinz das Publikum auf seine einzigartige Weise in seinen Bann. Das Werk des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft, als ein Stück, das immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit zu sehen ist. Unglaubliche Effekte, liebenswerte Begegnungen und eine ergreifend herzhafte Geschichte versprechen ein Theatererlebnis der besonderen Art. Diese Veranstaltung findet im Dezember 2014 statt.

Dörfliche Nachbarschaft
wischenmenschliches zwischen Einst und Jetzt „Wie will ich meine Zeit verbringen – und mit wem?“ So könnte die grundlegende Frage lauten, wenn es gilt, das eigene Dasein zu gestalten. Hört man nun die Erinnerungen der älteren Generation, kommt bald die Vermutung auf, dass einem das (Über)Leben aktuell recht leicht fällt. Es mangelt an wenig, zumindest materiell. Doch wie sieht es mit dem Immateriellen aus, wie etwa dem Zwischenmenschlichen aber auch dem eigenen Befinden. Solche weichen Fakten lassen sich nicht als Kontostand anzeigen. Auch spielen sie kaum eine

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Rolle in den Nachrichten. Dort gilt vielmehr: Geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut. Doch im Sinne von uns Menschen müsste der Satz umgedreht werden: Geht's uns allen gut, geht's der Wirtschaft gut. Doch dieses „Gut-Gehen“ – auch als Glück zu benennen – lässt sich schwer abbilden und deshalb ist es auch schwer nachzuvollziehen, was sich diesbezüglich in und zwischen den Menschen getan hat. Aus diesen Überlegungen heraus entwickelte sich ein Projekt mit dem Titel „Dörfliche Nachbarschaft“. Ethnographie und Kunst wurden dabei vereint, um sozialen Veränderungen inner-

halb von dörflichen Gemeinschaften in den letzten rund 200 Jahren auf den Grund zu gehen. Mittels Archivrecherche und vor allem mittels Gesprächen ergab sich dazu eine weitreichende Sammlung an Funden und Erkenntnissen. Ausgearbeitet wurde diese anschließend in Grafiken und einem begleitenden Heft, das weiterführende Texte bietet. Die Absicht ist es, auf diese Weise zu ermöglichen, sich Bilder vom Zusammenleben zu machen. Im Idealfall entsteht eine Art Überblick, der eine neue Perspektive auf das Zwischenmenschliche ergibt; und womit die Antworten auf die zu Beginn gestellte Frage nach dem „Verbringen-der-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014 Zeit“ womöglich anders ausfällt – auch für Lanersbach. Lanersbach und die dörfliche Nachbarschaft Lanersbach war eines von vier Tiroler Dörfern, die im Rahmen des Projektes 2013 besucht wurden – die anderen Orte waren Gries im Sulztal, das O-Dorf in Innsbruck und Ranalt im Stubaital. Da das Zusammenleben eine vielschichtige und auch schwierige Sache ist – „Wer was anderes behauptet, lügt sich in den Sack.“, wie es eine Gesprächspartnerin formulierte – bleibt hier für Tiefergehendes der Verweis auf das Ergebnis des Projektes, einer Art Ausstellung für den Wirtshaustisch, die im Mehlerhaus Platz gefunden hat. Als Ersatz kann aber in diesem Rahmen auf ein paar allgemeine Tendenzen hingewiesen werden. In gewissem Sinne hat sich die Nachbarschaft verlagert. Durch den Tourismus sind Fremde – die „Frend'n“ – einem näher gerückt als der direkte Nachbar. Diese Beziehungen sind temporär und zunehmend flüchtiger. Zusammen mit dem Pendeln zur Arbeit ersetzten sie das lokale 'Wirtschaften'. Kurz und prägnant fasst dies folgendes Zitat zusammen: „Bevor ich Erdäpfel grabe, gehe ich arbeiten!“. Seit den 50ern krempelt diese Tendenz das soziale Gefüge um und der Einzelne verfügte bald über genug finanzielle Kraft, die Dinge selbst zu regeln. Die Notwendigkeit, sich mit den unmittelbar Nächsten auseinanderzusetzen, kam abhanden und alle lösen ihre Alltäglichkeiten selbst. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass dies nun in Abhängigkeit von einem kaum beeinflussbaren Außen geschieht. Was dies bedeuten kann – auch mit Blick in Richtung Zukunft –, berichten Privatzimmervermieter, die trotz großer Mühe heute nur schwer ihre Zimmer zu vernünftigen Preisen vermieten können. Stark verkürzt lässt sich sagen: Das Meiste kommt von Außen und das Meiste geht nach Außen. Der eigene Ort wird nicht als Grundlage für ein gutes Leben erkannt, was auch als ein Verlust von Bodenständigkeit gesehen werden kann. Ein Aspekt, der dies begünstigte, war die Automobilisierung in den letzten 50 Jahren – „Zu Fuss gehen nur die Touristen.“ – wodurch der Supermarkt oder das auswärtige Einkaufszentrum erreichbar wurden. Die Chancen Nicht zurück, nur vielleicht anders vorwärts Das Resümee kann nicht eine Umkehr des bisherigen Fortschritts sein. Vieles davon schätzen wir aus gutem Grund. Allerdings dürfte im Wissen dieser Prozesse und Faktoren die Antwort auf die Frage, wie wir unsere Zeit verbringen wollen, eine andere sein. Vielleicht haben wir im Fortschreiten ein paar wichtige Elemente des Lebens übergangen? Eventuell tut deshalb ein Blick auf jene Zeit gut, wo der Ort für den Lebensunterhalt sorgte; nicht um dahin zurückzukehren, aber um die

sich im Dorf „über den Weg zu laufen“ verringerten sich; auch durch die Ausrichtung der Gasthäuser auf den saisonalen Gast und nicht zu vergessen durch den Arbeitsalltag der meisten. Es fehlt somit an Gelegenheiten zum Austausch, kein Wissen um die Anderen entsteht und damit auch kein Bewusstsein für die lokalen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Der genaue Blick liefert ein komplexes Zusammenspiel von äußeren und inneren Faktoren, wodurch es vor allem zu einer gewissen Vereinzelung der Menschen kam. Der Vergleich mag gewagt sein, doch in gewisser Weise erinnert die Lebensrealität im Dorf an städtische Zusammenhänge, wo der Einzelne auf sich selbst gestellt, den Alltag bewältigt, doch dabei Unsicherheit fühlt; ein Zustand, der für so manch seelisches Unwohlsein als Ursache gilt.

Abhängigkeit von Außen durch lokale Initiativen zu ergänzen und sich so ein Stück weit Unabhängigkeit vom globalen Hin und Her zu erarbeiten. Denn es liegt nahe, gegenwärtige Faktoren menschlichen Unglücks – das Gefühl der Verlorenheit, der fehlenden sozialen Absicherung – auf die Vereinzelung im Alltag zurückzuführen, die die Entwicklungen des Zwischenmenschlichen in den letzten Jahrzehnten wenn auch nicht derart massiv wie im Städtischen aber eben auch in dörflichen Gemeinschaften prägten. Vielleicht gelingt es im Wissen dessen, die Verhältnisse so zu adaptieren, dass nicht nur die Tradition an den Ort bindet, sondern auch ein optimistischer Blick auf die lokalen Möglichkeiten. Weiterführendes zum Projekt und Kontaktdaten finden sich unter: nachbarschaft.islandrabe.com

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Rotes Kreuz bietet wieder Reisen & Erholung trotz Einschränkungen
em Alltag entfliehen, in geselliger Runde fremde Orte und Kulturen erleben – einfach wieder einmal Urlaub machen. Jeder kennt dieses schlummernde Gefühl von Fernweh. Wären da nicht körperliche Einschränkungen, die diese Gedanken oftmals wieder schwinden lassen. Vor genau zehn Jahren hat das Rote Kreuz in Oberösterreich zum ersten Mal das „Betreute Reisen“ angeboten, seit Jahren gilt dieses Angebot auch in enger Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz in Tirol. „Unser Ziel ist es, vom ersten Moment an für Urlaubsfreude zu sorgen. Wer mit dem Betreuten Reisen unterwegs ist, braucht sich weder mit organisatorischen noch mit gesundheitlichen Fragen belasten – dafür ist ein erfahrenes Rotkreuz-Team zuständig,“ beschreibt Peter Mader, Sozialreferent des Roten Kreuzes in Tirol das Angebot. „Rundumservice, entspannte,

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fröhliche Atmosphäre und Hilfeleistungen im Bedarfsfall, das sind die wesentlichen ‚Zutaten’ unseres Erfolgsrezeptes“. Insgesamt stehen 27 Urlaubsdestinationen zur Auswahl – Österreich, Kroatien, Italien und Spanien. Zu den diesjährigen Highlights zählen eine Flugreise nach Sardinien und eine Kreuzfahrt ins östliche Mittelmeer und zu den griechischen Inseln. Kontakt und weitere Informationen zum betreuten Reisen: Hotline Gesundheits- und soziale Dienste Rotes Kreuz Tirol 057 144 - 418 Downloadbar ist der neue Reisekatalog auch unter http://oerk.at/reisen2014

Foto: Rotes Kreuz OÖ

Auflösung der letzten Ausgabe von Seinerzeit
Familie Mariacher: R. v. l. : Trudi; Vater Lois, Zenzi, Mutter Zenzl, Emma R. v. l. : Hansl Lois, Sepp, Thresal, Midl, Anna Das Farbbild wurde 1980 aufgenommen. Von den anderen beiden Bildern erhielt ich keine Antwort – Schade.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Raus aus dem Alltag
m 15.01.2014 fand die Jahreshauptversammlung von RadA Raus dem Alltag mit Neuwahlen im Hintertuxerhof statt. Ja, vier Jahre waren schon seid der Vereinsgründung RadA vergangen. Wir möchten nun hier den neuen Vorstand vorstellen: Obfrau: Christine Widmoser 1. Obfrau/Stellvertreterin: Elisabeth Geisler 2. Obfrau/Stellvertreterin: Roswitha Stoff Schriftführerin: Maria Geisler 1. Schriftführer/Stellvertreterin: Alexandra Peer 2. Schriftführer/Stellvertreterin: Daniela Pfister Kassiererin: Annelies Erler 1. Kassier/Stellvertreterin: Midi Steindl

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2. Kassier/Stellvertreterin: Maria Kurz An dieser Stelle möchten wir dem scheidenden Vorstand danken, im Besonderen Annemarie Kranebitter, die ihre Aufgabe als Schriftführerin super gemacht hat. Die Krönung war ihr Buch mit Bildern über knapp 14 Jahre RadA. „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Sinn geben.“ Wilhelm von Humboldt

In diesem Sinne wünsche ich dem gesamten Vorstand und vor allem unseren freiwilligen Helferinnen eine gute Zeit. Maria Geisler Schriftführerin

Fertigstellung Rosenkranzkapelle
Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte im Spätherbst 2013 die Rosenkranzkapelle fertiggestellt werden. Ich möchte mich nochmals bei allen, die in irgendeiner Weise bei der Realisierung dieses Projektes mitgeholfen haben, herzlich bedanken. Vergelt’s Gott! Die Baukosten beliefen sich insgesamt auf € 41.866. An Geldspenden gingen großartige € 40.855 ein, wovon € 700 weitergespendet wurden. Die Kapelle steht tagsüber für alle Besucher zum Verweilen und Beten offen. Jeden Dienstag um 19.30 Uhr und jeden Freitag um 15.00 Uhr wird ein Rosenkranz gebetet. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Franz Geisler

Gesegnet sind die, die geben können, ohne sich daran zu erinnern, und die, die nehmen können, ohne es zu vergessen. (Elisabeth Bibesco)

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2014

Seinerzeit
zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger

Wer stellt sich wo den Fotografen?

Wer raucht sein Pfeifchen in einer Arbeitspause, wann und wo?

Lanersbach vor langer Zeit mit großem Gletscher – Wann? Ungefähr, bitte.

Lanersbach 500 • 6293 Tux Tel 05287/ 87 500 Fax DW 5 M 0664/ 500 33 05 office@malerinfo.at www.malerinfo.at

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