Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014

Inhalt:

Editoral .............................. Seite 2
Gemeinde .......................... Seite 3
Tourismusverband ............. Seite 7
Pfarre ............................... Seite 15
Schulen / Kindergarten .... Seite 19
Vereine ............................ Seite 20
Diverses .......................... Seite 25
Seinerzeit ........................ Seite 27

Impressum ....................... Seite 26
Redaktionsschluss für die
Herbstausgabe:
8. September 2014
Liebe Leserin, lieber Leser!
Bürgermeister Hermann Erler beginnt seinen Text mit: „In der Gemeinde tut sich was …“. Dieser Satz stimmt ganz
sicher, wenn man nur die Bautätigkeiten sieht, die derzeit durchgeführt oder geplant werden. Dass auch viele wichtige
Zukunftsprojekte anstehen, sieht man nicht unmittelbar; verfolgt man aber z. B. die Thematik mit der Versorgung der
Gemeinden mit Breitbandtechnologie, dann wird einem klar, dass hier wieder ein wichtiger Versorgungsauftrag auf
die Gemeinden abgewälzt wird. Neben Schulen, Müll, Kanal, Wasser, … wird in Zukunft auch die Gemeinde ange-
halten sein, die Einwohner und Gäste mit schnellem Internet zu versorgen, da die großen Firmen wie A1 oder Chello
an Gemeinden, die an der Peripherie liegen, kein Interesse haben – hier kann sich jeder seinen Teil denken…
Der Priestermangel bedingt verschiedene Änderungen von gewohnten Leistungen – sei es, dass Prozessionen zu an-
deren Zeiten stattfinden, oder dass es keine durchgehende Betreuung der Kranken im Bezirkskrankenhaus Schwaz
mehr geben kann. Dekan Edi Niederwieser hat die Änderungen in dieser Ausgabe der Prattinge ausführlich beschrie-
ben – lesen Sie seine Gedanken ab Seite 15.
Ich bedanke mich am Ende des Schuljahres wieder bei jenen Schülerinnen und Schülern, die im abgelaufenen Jahr
mir bei der Gestaltung der Tuxer Prattinge freiwillig geholfen haben. Sie waren mit Begeisterung bei der Sache und
haben hier sicher wertvolle Erfahrungen mitnehmen können. Der besondere Aspekt am Projekt Prattinge ist ja für die
Kinder, dass sie wirklich unmittelbar ein Ergebnis in der Hand halten, das in der ganzen Gemeinde aufliegt.
Ich wünsche uns allen einen schönen Sommer ohne schwere Unwetter.
Herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Gemeinde Tux

Liebe Tuxerinnen und Tuxer!
 


n der Gemeinde tut sich
was! Über mehrere Themen
und Beschlüsse möchte ich
in dieser Ausgabe berichten.
Nach Unterbrechung der Bauar-
beiten im Winter wurde Ende
April mit der Fertigstellung des
neuen Abfallwirtschaftszent-
rums in den „Äuelen“ begonnen.
Ende Juni konnten die Arbeiten
abgeschlossen werden. Die Er-
öffnung ist für Samstag den 12.
Juli um 10 Uhr angesetzt, am
Montag den 14. Juli 2014 kön-
nen erstmals Wertstoffe, Sperr-
müll und Problemstoffe abgege-
ben werden. Über die vorgese-
henen Öffnungszeiten und die
betrieblichen Abläufe informiert
eine eigene Broschüre, die recht-
zeitig per Post an alle Haushalte
verschickt wird. Die Abwick-
lung des Betriebes besorgt die
Umweltzone Zillertal, mit der
Abholung der Wertstoffe wurde
nach dem Bestbieterprinzip die
Fa. DAKA beauftragt.
Die Erneuerung des Abschnittes
„Kreuzung Sporthotel bis Hang-
gerbachbrücke“ auf der Tuxer
Landesstraße, mit gleichzeitiger
Regenwasserkanalsanierung und
die Neuasphaltierung auf den
Teilstücken, Gasthof Forelle bis
Schule und Hanggerbachbrücke
bis Burgschrofnbrücke, sollten
bis spätestens 11. Juli abge-
schlossen sein.
Mittelfristig stehen wieder wich-
tige Projekte an. Durch den Aus-
bau der Kinderbetreuung, die
Verkleinerung der Gruppengrö-
ßen, erfreulicherweise aber auch
durch leicht steigende Gebur-
tenzahlen, besteht Handlungsbe-
darf beim Kindergarten. Die Ein-
richtung einer dritten Gruppe
steht ins Haus! Am bestehenden
Standort ist eine Erweiterung nur
schwer möglich. Auch das Feu-
erwehrhaus Lanersbach, Baujahr
1965, ist in die Jahre gekommen.
Der Wunsch nach einem Neubau
wird von der Freiwilligen Feuer-
wehr bereits seit Jahren regelmä-
ßig bei der Gemeinde deponiert.
Solche Projekte bedürfen beson-
ders auch im Hinblick auf eine
mögliche Finanzierung einer so-
liden Vorbereitung und können
nicht von „heute auf morgen“
passieren.
Zunächst ist einmal die Grund-
frage zu klären. Grund ist in un-
serer Gemeinde knapp. Als ers-
ten Schritt für die Umsetzung
künftiger Projekte hat sich der
Gemeinderat für den Ankauf des
Nachbargrundes, angrenzend an
die Schulen und den Sportplatz,
ausgesprochen. Die Vertragsver-
handlungen laufen und können
voraussichtlich in
Kürze abgeschlossen
werden.
Der Neubau eines Vereinshei-
mes für den Fußballclub be-
schäftigt den Gemeinderat seit
längerer Zeit. Der Gemeinderat
ist sich grundsätzlich darüber ei-
nig, dieses zu bauen. Die Finan-
zierung mit Eigenmitteln ist mit
dem HVA 2015 bereits be-
schlossen. Darüber - wie dieses
Gebäude situiert werden soll,
gibt es unterschiedliche Ansich-
ten, auch Differenzen. Ohne
Rücksichtnahme darauf, wie
nahe ein solches Gebäude an das
Schulhaus herangerückt wird
und damit künftige Entwick-
lungsmöglicheiten hindert, nur
damit ´s schnell geht, kann wohl
nicht die Lösung sein. Es gilt,
vorher gut zu überlegen, zu pla-
nen und dann, wenn die best-
mögliche Lösung gefunden ist,
zu bauen!
Der Internet-Breitbandausbau
wird aktuell von der Bundes-
und Landesregierung, unter Aus-
schüttung des „Förder-Füllhor-
nes“ stark propagiert. Für uns als
Tourismusregion, die nicht ge-
rade verkehrsgünstig gelegen ist,
unbestritten ein wichtiges
Thema. Betrachtet man aber di-
verse „Vorgänge“ rund um die
privatisierten, ehemaligen „Pa-
rade Staatsfirmen“ Post und Te-
lekom A1, dann offenbart sich
ein typisch österreichisches Di-
lemma: Der rentable Ausbau des
Breitbandnetzes in den profitab-
len Ballungsräumen wird
I
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
„selbst“ besorgt. Das andere,
weniger profitable Geschäft,
sprich der Ausbau in entlegenen
Gebieten, wird auf die Gemein-
den „abgeschoben“. Diese erhal-
ten zwar lukrative Förderungen
aus Steuermitteln, die aber wie-
der jeder einzelne Bürger mit
seinen Steuern bezahlt. Erinnert
man sich an den Korruptions-
sumpf rund um die Telekom und
an die Akteure, die unverschämt
die „Hand aufgehalten“ haben,
dann kann man sich darüber nur
noch wundern!

Mit den besten Wünschen für ei-
nen schönen Sommer,



Bürgermeister Hermann Erler


Tuxer Vereinstag mit Ehrungen

m 10. Mai fand der
zweite Vereinstag mit
17 Vereinen und Insti-
tutionen statt. Es war ein ab-
wechslungsreicher Nachmittag
mit Vorführungen der Höl-
lenstoana, der Volksbühne, der
Jugendgruppe Rotes Kreuz und
der Feuerwehr. Zur Stärkung gab
es Krapfen und fantastischen
hausgemachten Kuchen von den
Ortsbäuerinnen sowie hervorra-
gend Gegrilltes von Norbert
Kreidl. Spannende Fußballspiele
des FC Tux und viele interes-
sante Stationen der einzelnen
Vereine machten diesen Tag
sehr kurzweilig. Im Zuge des
Vereinstages wurden folgende
Tuxerinnen und Tuxer für ihre
großartigen Leistungen im ver-
gangenen Jahr geehrt:
Paulina Erler 2. Platz in der Ge-
samtwertung beim TSV Landes-
cup
Felix Erler 1. Platz in der Ge-
samtwertung beim TSV Landes-
cup sowie Österreichi-
scher Vize Schüler- und Jun-
gendmeister im Langlauf Staffel
bei der Skilanglauf Master
Alfred Bidner Silber über
15km Freistil und Bronze mit
der Staffel bei der Skilanglauf
Masters WM
Christian Eberharter Welt-
meister über 10km Freistil und
Bronze über 15km Freistil bei
der Skilanglauf Masters WM
Stephanie Brunner Bronze bei
der Österreichischen Skimeister-
schaft im Riesentorlauf
Leopold Ortner Österreichi-
scher Meister im Luftgewehr bei
der Polizeimeisterschaft
Manuela Wechselberger Gold-
medaille bei den Staatsmeister-
schaften der Lehrlinge für Tou-
rismusberufe sowie Vizestaats-
meisterin im Lehrberuf
Koch/Köchin
Wir gratulieren allen zu diesen
herausragenden Leistungen.
Abschließend danke ich allen
Vereinen und Institutionen für
ihren Einsatz sowie dem Schul-
wart Franz Geisler für seine Un-
terstützung. Ein herzlicher Dank
geht auch an die Sparkasse Tux,
an die Hintertuxer Gletscher-
bahn, an den Tourismusverband
Tux-Finkenberg und an den FC
Bayern Fanclub für die sehr at-
traktiven Preise bei der Stempel
Rallye.

Bgm. Stv. Simon Grubauer



A
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014

Eindrücke des Tuxer Vereinstages 2014














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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Jubiläen


Den 85. Geburtstag feierte
am 30. März – Josef Fankhauser, Tux 672


Den 85. Geburtstag feierte
am 25. Mai – Thomas Wechselberger, Tux 396

Den 80. Geburtstag feierte
am 20. Mai – Rosina Geisler, Innersiegler

Den 80. Geburtstag feierte
am 23. Mai – Aloisia Schmid, Tux 650


Den 80. Geburtstag feierte
am 27. Mai – Rudolf Tipotsch, Tux 134
Die Goldene Hochzeit feierten
Anna und Josef Geisler, Tux 22
Josefine und Johannes Schweng, Tux 450


Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und
wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Tourismusverband Finkenberg-Tux

Termine für einen Sommer voller Feste 2014

Juli 2014

04.-06.07.2014 Zillertal Bike Challenge 2013
06.07.2014 Schmankerlfest am Dorfplatz in Finkenberg
08.07.2014 Sun, Fun & Plantschparty im Freischwimmbad Finkenberg
10.07.2014 Brand Hausr – Filmvorführung im Tux-Center
12.07.2014 5. Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach
16.07.2014 Premiere Volksbühne Tux „Der schwarze Koffer“ im Tux-Center
19.07.2014 Fest der Freiwilligen Feuerwehr Finkenberg
19.07.2014 Staudnfest in Tux-Vorderlanersbach
20.07.2014 Weinverkostung auf der Höllensteinhütte
23.07.2014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
29.07.2014 Tuxer Brauchtumsabend im Tux-Center
29.07.2014 Sun, Fun & Plantschparty im Freischwimmbad Finkenberg
30.07.2014 Welcome Party der Schürzenjäger am Dorfplatz in Finkenberg
August 2014
01.08.2014 5. Weltrekordversuch in Boarisch tanzen in Finkenberg
02.08.2014 Open Air der Schürzenjäger in Finkenberg
06.08.2014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
09.08.2014 Schützen-Bataillonstreffen in Tux
10.-17.08.2014 2. Hintertuxer Gletscherkönig Traktor Oldtimer Treffen
10.08.2014 Loschbodnerisch g’sungen & g’spielt
12.08.2014 Sun, Fun & Plantschparty im Freischwimmbad Finkenberg
14.08.2014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
15.08.2014 Landmaschinen Nostalgie Schau in Hintertux
16.08.2014 46. Steinbockmarsch und 4. Naturpark Wandertag Ginzling
17.08.2014 90 Jahr Feier der Bundesmusikkapelle Finkenberg in Finkenberg
20.08.3014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
23.08.2014 Holzhackernacht beim Tux-Center in Tux-Lanersbach
24.08.2014 8. Zillertaler Holzhackmeisterschaft
25.08.2014 Bergmesse bei der Gamshütte in Finkenberg
27.08.2014 Galakonzert der Polizeimusik Tirol im Tux-Center
31.08.2014 Bergmesse der Schützenkompanie Finkenberg auf der Gamshütte
September 2014
03.09.2014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
07.09.2014 Konzert der Bozen Brass im Tux-Center
07.09.2014 Pfarrfest in Finkenberg
13.09.2014 Almabtriebsfest mit Schafen und Haflinger in Finkenberg
14.09.2014 Bergmesse der Jägerschaft Tux auf der Eggalm
15.09.2014 Lesung von Bernhard Aichner „Totenfrau“ im Tux-Center
17.09.2014 Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
23.09.2014 Tuxer Weinherbst im Tux-Center
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
24.09.2014 Letztmalig: Theateraufführung der Volksbühne Tux im Tux-Center
26.-27.09.2014 Hintertuxer Oktoberfest und Almabtrieb in Hintertux
Oktober 2014
30.09.-02.10.2014 IF3 Hintertux Freeski Session am Hintertuxer Gletscher
03.-05.10.2014 Hotzone TV-Park Opening in Hintertux
10.-12.10.2014 Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher
10.10.2014 Schwindelfrei präsentiert: Zirkus Meer im Tux-Center
25.10.2014 Valentinade „Tränen lachen“ im Tux-Center


Vorschau Herbst und Winter 2014/15:

15.11.2014 IRISHSteirisch im Tux-Center
27.-30.11.2014 FIS Ski World Cup Opening Telemark
29.11.2014 Konzert des Bezirksblasorchesters Zillertal im Tux-Center
29.11.2014 Advent’ln tüats in Finkenberg
30.11.2014 Tuxer Advent in Tux-Lanersbach
05.12.2014 Krampusläufe in Tux-Finkenberg
11.12.2014 Bergadvent im Tuxertal im Tux-Center
20.12.2014 Schwindelfrei präsentiert: Der kleine Prinz
24.12.2014 Bergweihnacht in Tux-Finkenberg
30.12.2014 Vorsilvester Fackellauf in Finkenberg
04.01.2015 Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben im Tux-
Center

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014







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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Natürlich Erfrischend – Erlebnisvielfalt vom Tal bis zum Gletscher

KOMM MIT!
In gesunder Höhenlage von
850 bis 3.250 Metern Seehöhe
liegt die Urlaubsregion Tux-
Finkenberg im Tiroler Zillertal
in einem der schönsten Alpen-
hochtäler Österreichs. Hier ent-
decken Familien, Naturliebha-
ber, Berg- und Schneesportler
alles, was den alpinen Bergsom-
mer ausmacht: Frische Bergluft,
gewaltige Naturlandschaften,
weite saftige Almen, klare Was-
ser, imposante Berge und jede
Menge Erholung und Entspan-
nung!

HOCHGEFÜHL!
Im Wander-Eldorado von Tux-
Finkenberg lassen Naturliebha-
ber, Bergsteiger und Gipfelstür-
mer den Alltag hinter sich. Wan-
derer haben 350 km Wege in
Aussicht, Nordic Walker 150 km
und Mountainbiker 95 km. Di-
rekt am Weg liegt alles, was man
sich von einem Natururlaub
wünschen kann: Gesunde Berg-
luft, tosende Wasserfälle und
glasklare Bergseen, urige Al-
men, imposante Gipfel und das
ewige Eis des Hintertuxer Glet-
schers, dem einzigen Ganzjah-
resskigebiet Österreichs.

SINNESFREUDEN!
Der Hochgebirgs Naturpark
Zillertaler Alpen mit 379 km² –
eine unberührte Schutzland-
schaft – wartet nur darauf, ent-
deckt zu werden. Es gilt, mit den
Naturpark Guides bei täglich bis
zu drei geführten Wanderungen
die unzähligen Schätze des Ru-
hegebiets zu erforschen. Für Er-
holungssuchende besteht die
Möglichkeit, mit einer der Som-
merbahnen, den Wandertaxis
und dem kostenlosen Wander-
bus dem Gipfelglück um ein
Stück entgegen zu schweben. E-
Mountainbike-Verleih bei den
Sportfachgeschäften in Tux-Fin-
kenberg ab EUR 25,00 pro
Tag!!!

3.250m ÜBER DEM MEER…
Tux-Finkenberg garantiert das
ganze Jahr über „coole Action“:
Der Hintertuxer Gletscher, Ös-
terreichs einziges Ganzjahres-
Skigebiet, ist ein Berg voller
Eis-Erlebniswelten. Den Traum
vom Sommerskilauf kann man
in 3.250 Meter Höhe auf bis zu
18 Kilometer Gletscherpisten
und Höhensonne in vollen Zü-
gen genießen. Nur ein paar
Gehminuten von der Bergstation
„Gefrorene Wand“ entfernt ist
der Zustieg in den mystischen
Natur Eis Palast. Erlebe die
märchenhaften Eisgebilde, die
nur von der Natur selbst erschaf-
fen werden können. Das nächste
Höhlenwunder findet man am
Fuße der Gletscherzunge, denn
dort liegt die größte begehbare
Naturschauhöhle der Zentralal-
pen, die Spannagelhöhle. Aber
das Beste am Hintertuxer Glet-
scher ist: von der Tiefgarage der
Talstation aus erreicht man kom-
plett barrierefrei mit dem Kin-
derwagen, dem Rollstuhl und Co
die schönste Aussichtsplattform,
die Panoramaterrasse auf
3.250m am Hintertuxer Glet-
scher.

WIR WISSEN WO DER
SPASS WOHNT!
Beim gelungenen Familienur-
laub ist das richtige Angebot für
Eltern und Kinder entscheidend.
Das ultimative Kinderprogramm
der Familienspezialisten in Tux-
Finkenberg kann sich sehen las-
sen, denn der größte Spielplatz
ist die freie Natur. Richtig viel
Spaß bereitet eine Canyoning
Tour durch die Zemmschlucht,
aber auch das Bauen eines
Baumhauses oder ein Kneippbad
in den Fußstapfen des Tuxer Rie-
sen im Tuxbach hat es in sich.
Der 8 km lange Erlebnisweg
Tuxbach mit vielen Spielestati-
onen bringt die Kids hinein in
die Natur. Eine Abkühlung an
heißen Tagen verspricht das Er-
lebnisfreibad Finkenberg.
Großen und kleinen Abenteurern
steht eine Familien-Fackelwan-
derung zur „Riesenfeuer-
schlange“ bevor. Sollte das Wet-
ter mal nicht mitspielen, dann
gibt es keinen Grund traurig zu
sein, denn eine 1000 m² große
Indoor-Spielhalle – die
Playarena in Tux-Vorderla-
nersbach – bietet alles, was ein
Kinderherz begehrt: Hochseil-
garten, Kletterwand, Go-Kart-
Bahn, Riesenrutschen, Trampo-
linpark, eine Mega-Softplayan-
lage uvm. Ein absolutes High-
light ist aber sicherlich die
Schneeballschlacht im Glet-
scherflohpark am Hintertuxer
Gletscher, dem höchstgelege-
nen Spielplatz Europas - und das
mitten im Sommer! Wo gibt’s
denn sowas!

TRADITION UND MO-
DERNE UNTER EINEM
HUT!
Tradition hat einen goldenen Bo-
den in Tux-Finkenberg. Kaum
eine Sommer-Woche vergeht
ohne ein Brauchtums- oder
Volksmusikfest. Die Schman-
kerlfeste sind köstliche Anlässe,
sich am Finkenberger Dorfplatz
einzufinden: vom Melchermuas
über Kasspatzln und Tiroler
Gröstl kosten sich Feinschme-
cker durch die Zillertaler Bau-
ernkuchl. Bei der 5. Zillertaler
Fensterlmeisterschaft und bei
der 8. Holzhackmeisterschaft
in Tux-Lanersbach kann
„mann“ sein Geschick unter Be-
weis stellen. Am 02. August
heißt es in Finkenberg „Es ist
wieder Schürzenjägerzeit“,
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
wenn beim Open Air die Schür-
zenjäger ihren Fans wieder so
richtig einheizen. Das Ende des
Sommers wird im Tuxertal tradi-
tionell mit dem Schaf- und Haf-
linger Almabtrieb in Finken-
berg (13.09.) und zum 26. Mal
dem Hintertuxer Oktoberfest
mit Almabtrieb von der Bichl-
alm in Hintertux (26.-27.09.) be-
gangen. Die Rückkehr der
prachtvoll geschmückten Alm-
tiere wird im Tal nach typischer
Zillertaler Art gefeiert.

SOMMER IST FESTE FEIERN!
04.-06.07.2014 Zillertal Bike Challenge 2014
12.07.2014 5. Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach
19.07.2014 Staudnfest in Tux-Vorderlanersbach
02.08.2014 Schürzenjäger Open Air in Finkenberg
10.-17.08.2014 2. Hintertuxer Gletscherkönig Traktor Oldtimer Treffen
23.-24.08.2014 8. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach
13.09.2014 Schaf- & Haflinger Almabtrieb in Finkenberg
26.-27.09.2014 Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb


Nächtigungen nach Orten – Jahre 2013/2014







Pfarre Tux

Liebe Tuxerinnen und Tuxer!

urra, der ersehnte Som-
mer ist da. Urlaubszeit,
Zeit des Aufatmens und
der Erholung. Ja, auch ich brau-
che Erholung und Abstand von
allem. Es gibt eigentlich kein
„schwaches Jahr“ mehr für uns
Pfarrer und Dekane. Nichts ist
„Durchmarsch“. Auch nach 37
Priesterjahren arbeitet die „Rou-
tine“ nicht gleichsam „aus dem
Stand“. Mehr denn je muss alles
erarbeitet und durchgeplant wer-
den. Der Aufwand wird nicht
kleiner; und das zwingt zu mehr
Selbstmanagement als ich es für
mich in jungen Priesterjahren
gebraucht habe. Die „Haut“ wird
auch nicht dicker, eher dünner
und verletzlicher.

Und doch „glüht“ das Feuer da-
für, Christus und seine Kirche in
der Gemeinde zu beheimaten,
am Reich
Gottes mit-
ten unter
uns weiter
zu bauen,
die „Schäf-
lein“ zu
nähren und
sie auf gute
Weide zu führen.

H
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Am 19. Mai haben wir die Fron-
leichnamsprozession abgehal-
ten. Die neue Regelung für den
Seelsorgeraum kam in Anwen-
dung: ein Umgang am Vor-
abend, einer bei Tag. Es kam
fürs Erste eigentlich nur positi-
ves Echo und Zustimmung. Was
mich gefreut hat: Tuxer fuhren
nach Finkenberg hinaus – und
Finkenberger zu uns herein (ob-
wohl einige von ihnen schon an
der eigenen Prozession am Vor-
abend teilgenommen hatten!).
So ein „Antlasstag“ ist schon im-
mer wieder ein „starker“ Auftritt
einer Dorfgemeinschaft. Wird ja
auch geworben mit dem „starken
Land TIROL“. Aber ehrlich ge-
sagt, müsste sich unser Tux den-
noch immer wieder einmal fra-
gen, ob es denn so „stark“ im
Glauben ist? In der ruhigen Vor-
sommerzeit könnten ja viele im
Tourismus Beschäftige wie auch
Unternehmer wenigstens eine
Kleinigkeit von dem nachholen,
was sie während des Jahres ver-
säumen. „Wenn i Zeit hon, Pfar-
rer, dann kimm i schon wieder
amol.“ Ja, und dann könnten wir
in der Besucherstatistik unserer
Gottesdienste wieder ein kleines
„Plus“ verzeichnen, wie es die
Betriebe ja auch in ihrer Bilanz
begrüßen.

Wenn ihr die Prattinge lest, ist
das Vieh schon auf den Almen.
Und gar mancher rüstet sich
schon für ein auf Fest seiner
Alm. Am liebsten mit Messe. In
mir werden Erinnerungen an
zahlreiche schöne Bergmessen
wach, von denen ich mit großem
„Frieden“ (Almfrieden) heimge-
kehrt bin und lange „gezehrt“
habe. Und ich kann gut verste-
hen, dass auch heute den Berg-
und Wanderfreunden ein solches
Erlebnis schmackhaft zu machen
wäre; wie auch v.a. zum Segen
für Vieh, Alm und Almbetrei-
bern und Hüttenwirten. Wenn ir-
gendwie möglich wäre ich dazu
bereit, ABER: es gibt nicht nur
die Form der Messe, sondern
auch die eines WortGottes-
Dienstes oder einer Bergan-
dacht, die ein geschulter Laie
ebenso halten könnte. Und es
gibt nicht nur den Sonntag! Die-
ser Tag gehört primär der Pfarr-
gemeinde und braucht einen
Rhythmus. Wenn da zu oft etwas
ausfällt oder verschoben wird,
wird es für die „treuen“ Kirch-
gänger (und auch Gäste) proble-
matisch. Treu kann ich nur sein,
wenn auch das Angebot verläss-
lich ist. Ein Pfarrer kann daher
nicht 4 x im Sommer die Sonn-
tagsmesse einer Almmesse „op-
fern“. Ich sehe von daher die
Konsequenz, dass Almbewirt-
schafter nicht ohne vorherige
Absprache mit mir einen Termin
für ein „Almfest“ fixieren. Es
gäbe auch die Möglichkeit eines
Treffens aller Almbewirtschafter
im Herbst bei mir, um die Situa-
tion einmal gemeinsam zu be-
sprechen und an einer gangbaren
Lösung zu arbeiten.

Was mich betrifft, würde ich
meinen Sommer gerne auf der
Alm verbringen. Es zieht mich
zu Freunden, die ich schon län-
ger nicht mehr besucht habe. Als
meine URLAUBSVERTRE-
TUNG kommt wieder Prof OSR
Heinz Überdick. Er freut sich
schon sehr auf Tux und Finken-
berg. Bitte nehmt ihn wieder so
wohlwollend wie immer auf.

Ich wünsche einen schönen
Sommer.

Euer Pfarrer


Rückblick auf den Dekanats-Konzilstag in Strass

eim Regionalen Konzils-
tag des Dekanates Fü-
gen-Jenbach zum Thema
„DIE ZEICHEN DER ZEIT
ERKENNEN“ versammelten
sich am Freitag, 4. April, etwa
160 Interessierte aus nah und
fern im Festsaal in Strass.
Gleich zu Beginn eröffnete die
Gruppe „Bavakaandfriends“ mit
kräftigen Trommelschlägen. Bil-
der und spirituelle Texte vom
brennenden Dornbusch führten
die versammelten TeilnehmerIn-
nen aus dem Dekanat und der
ganzen Diözese zu den brennen-
den Fragen von heute. In zehn
Dialogkreisen stellten sich die
TeilnehmerInnen folgenden
„Zeichen der Zeit“:

✗ Konfessionen und Religio-
nen.
Konkurrenten oder gute Nach-
barn?
✗ Lebensformen heute: Sin-
gle-Leben und Partnerschaft –
Kleinfamilie – (Patchwork-) Fa-
B
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
milien – AlleinerzieherIn. Ge-
schieden-Wiederverheiratet: von
der Gewissenfreiheit und Gottes
Treue im Neubeginn.
✗ „Wir sind so und nicht an-
ders!“
Gleichgeschlechtliche Partner-
schaften – (k)ein Thema im
kirchlichen Leben?
✗ Pflegende Angehörige von
Demenz-, Krebs- und psych.
Kranken: der Alltag gegen Ver-
gessen und Vergessenwerden.
✗ „Wie genial wäre das: Gutes
Leben für alle!“
Wirtschaftliche Gerechtigkeit
und Solidarität.
✗ „Flucht ist kein Verbre-
chen“
Fremd sein – Heimat finden.
✗ Jugend on Tour - Wie tickt
die Jugend heute?
✗ Lebenswelt Tourismus:
Wellness, Samstag-Stau, Prozes-
sion und…?
✗ Gottsuche heute. Moderne
Götter und die Vielfalt
der spirituellen Wege.
✗ Leben in Seelsorge-
räumen:
Pfarrgemeinde leiten
durch Vision, PGR und
Blaulichtpriester?

Ein Auftritt des Ziller-
taler Jugendchors, ge-
meinsame Gruppen-
tänze, liturgische Rituale, über-
raschende Einlagen durch Ju-
gendliche sowie Gäste aus ande-
ren Konfessionen und Religio-
nen brachten Elan und Vielfalt in
den Tag. Dazu gab es am Buffet
noch Köstlichkeiten aus aller
Welt – zubereitet durch KöchIn-
nen aus dem Flücht-
lingsheim St. Ger-
traudi und feinste
Kuchen, dankens-
werterweise mitge-
bracht von zahlrei-
chen Teilnehmerin-
nen. Allen, die mit-
gestaltet haben und
mit dabei waren ein
herzliches Danke!

Bernhard Teißl-Mederer
Dekanatsassistent


Das Sakrament der Krankensalbung

Das Sakrament der Krankensal-
bung wird häufig irrtümlich als
„letzte Ölung“ bezeichnet. Die
Krankensalbung ist jedoch auf
keinen Fall nur für Menschen
gedacht, die dem Sterben nahe
sind.
 
Zeichen der Bestärkung.
Die Krankensalbung ist viel-
mehr ein Zeichen der Bestär-
kung und der göttlichen Hilfe in
Krankheit und körperlicher Be-
schwernis. Sie erinnert daran,
dass Jesus selbst sich stets stär-
kend und heilend den kranken
Menschen zugewendet hat.
Das Sakrament der Krankensal-
bung ist also kein reines Sterbe-
Sakrament zur Stärkung kurz vor
dem Tod, sondern hat stets die
körperliche und seelische Hei-
lung des Kranken im Blick. Inso-
fern ist sie „Lebenssakrament“.
Gespendet wird die Krankensal-
bung vom Priester, der den
Kranken/die Kranke mit dem
Krankenöl salbt, die Kommu-
nion ausspendet und wenn er-
wünscht auch das Sakrament der
Vergebung. Wo im Einzelfall
eine sprachliche Kommunika-
tion nicht mehr möglich ist, aber
die Angehörigen vom Wunsch
des Kranken um Versöhnung
wissen, hat der Priester die
Päpstliche Ermächtigung zu ei-
nem vollkommenen Ablass
(=Nachlass) der Sünden.

Hilfe in schwerer Zeit.
Das will den Menschen dabei
helfen, Leid und Krankheit zu
tragen. Es schenkt ihnen Geduld,
Kraft und Hoffnung in ihrer
Krankheit, sogar angesichts des
Todes.
Letztlich ist dies vom Vertrauen
getragen, dass im Tod kein
dunkles Nichts, sondern Jesus
Christus in all seiner Liebe ge-
genübertreten wird.
(Homepage der Diözese Inns-
bruck)

Veränderte Seelsorgesi-
tuation im Bezirkskran-
kenhaus Schwaz

Durch viele Jahrzehnte
haben die Franziskaner vom
Kloster Schwaz die Seelsorge im
BKH liebevoll und fleißig wahr-
genommen. Vergangenen Som-
mer wurde überraschend der
ständige Seelsorger ins Burgen-
land versetzt und leider kein Pa-
ter nachbesetzt. Wegen großer
Nachwuchssorgen wird heuer im
August auch das Kloster Reutte
(mit Krankenhausseelsorge!)
aufgegeben.
Nun stehen wir in den Dekanaten
Schwaz und Fügen-Jenbach
(Einzugsgebiet des BKH) vor
dem großen Problem, dass wir
den ständigen „VERSEH-
DIENST“ mit dem Sakrament
der Krankensalbung nicht ge-
währleisten können, allein schon
wegen des Pfarrermangels und
Seite 13
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
der zT großen Entfernungen der
Priester zum BKH. Die 2 Pfarrer
von Schwaz können aber auch
nicht hunderten Kranken einen
Besuch abstatten oder die Kran-
kensalbung spenden. Das ist un-
möglich.
Dekan Stanislaus von Schwaz,
Pfarrer in Vomp, springt bisher
immer gerne ein, wenn es „um
die letzte Tröstung“ geht
(manchmal bis zu vier Mal am
Tag bzw. Nacht); aber auf Dauer
kann er dies nicht tun. Da rei-
chen die Kräfte und Zeitressour-
cen nicht.

WIR PRIESTER APPELLIE-
REN NUN AN DIE BEVÖL-
KERUNG, das Sakrament der
Krankensalbung rechtzeitig zu-
hause vom Heimatpfarrer zu
empfangen, um Notfälle im
BKH zu vermeiden. Die Kran-
kensalbung kann auch schon im
vornhinein gewünscht werden,
wenn ein schwerer operativer
Eingriff ansteht. Im unerwarte-
ten Notfall kann selbstverständ-
lich weiterhin vom BKH aus ein
Priester gewünscht werden. Die
Bitte wird dann einfach an die
Stationsschwestern herangetra-
gen. Es könnte aber auch einmal
KEIN Priester erreichbar sein.

Ab Herbst 2014 werden 2 Pas-
toralassistenten zu je 20 Stunden
die KRANKENHAUSSEEL-
SORGE wahrnehmen, regelmä-
ßig Patienten besuchen und die
Wünsche nach Krankensalbung
koordinieren und an uns Priester
weiterleiten.
Uns Pfarrern tut diese Situation
äußerst leid, die Auswirkungen
des Priestermangels immer mehr
auch an jenen Menschen zu spü-
ren, die vorrangig unserer pries-
terlichen Hilfe bedürften. Wir
tun unser Möglichstes, aber es
sind uns immer stärker Grenzen
gesetzt. Wir bitten sehr um Ver-
ständnis, um euer Gebet um
Priester- und Ordensberufungen
und euer Umdenken dahin,
schon im „Schoß der Wohn-
pfarre“ rechtzeitig dieses kost-
bare Sakrament der Stärkung in
leiblicher und seelischer Krank-
heit zu empfangen.
Die Priester und Pastoralassis-
tenten vom Dekanat Fügen-Jen-
bach und Schwaz werden im
Jänner einen eigenen Studientag
zu diesem Thema abhalten, um
die veränderte schwierige Situa-
tion in der Krankenpastoral zu
beraten und nach neuen Wegen
zu suchen, die uns allen ungute
Ängste nehmen und das Ver-
trauen in das DA-SEIN DES
GUTEN HIRTEN CHRISTUS
stärken.

Mit einem ganz besonderen
Gruß an alle Kranken.

Euer Pfarrer
Dekan Edi Niederwieser



Ein DANKESWORT verdient haben sich:
 
 Die KOMMUNIONHELFERinnen
Sie kommen sehr treu zu ihrem schönen Dienst und führen ihn auch sehr würdig aus. Ihre Verlässlichkeit
tut dem Zelebranten gut. Durch sie werden wir immer wieder des Wunders der Brotvermehrung teilhaf-
tig, bei dem der Herr das Brot brach und an seine Jünger weiterreichte, damit sie es dem Volk geben.
Mein Wunsch geht dahin, dass sich noch weitere Männer und Frauen für diesen Dienst finden, um die
jetzigen HelferInnen zu entlasten. Ich verspreche es Dir: Du wirst für dich ganz persönlich einen großen
„inneren“ Gewinn haben. Hab Mut und trotze der allgemeinen Scheu und Menschenfurcht.


 Die SARGTRÄGER
Es tut gut, in unserer hektischen oberflächlichen Zeit diesen Dienst
der Nächstenliebe an Nachbarschaft, Vereinsmitgliedern, Verwand-
ten und Freunden noch als „selbstverständlich“ zu sehen und zu er-
füllen. Ist es doch „Christenpflicht“ den Nächsten zu trösten und ihm
in tiefer Trauer beizustehen. Dieser Dienst wird übrigens schon im
Alten Testament als herausragender Liebesdienst genannt.




Seite 14
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
 Der ORGANISTIN ILSE WB:
Unglaublich; was Ilse leistet! Fast ausnahmslos jeden Samstag, Sonn- und Festtag
Orgeldienst, oft auch zusätzlich noch in Finkenberg, fast sämtliche Begräbnisfei-
ern, Chorproben, Proben mit den mitgestaltenden Kindern und Solisten …. Was
wäre der Gemeindegottesdienst ohne dich!!!
ILSE – WIR DANKEN DIR MIT EINEM DREIFACHEN ALLE-
LUJA! Mögen deine Finger noch viele Jahre flink bleiben.


Erstkommunion der Tuxer Kinder

 

Am 04. Mai wurde Erstkommu-
nion gefeiert. Dieser lang er-
sehnte Tag ist für die Kinder
wohl der wichtigste im 2. Schul-
jahr. Wir möchten uns noch ein-
mal bei ALLEN bedanken, die
dazu beitragen haben, die hl.
Erstkommunion zu einem wun-
derschönen Fest zu machen.
Ein besonderer Dank gilt Herrn
Dekan Edi Niederwieser für die
Vorbereitungen und die stim-
mungsvolle Messfeier. Danke
auch an die Klassenlehrerin Gitti
Erler für die Mitgestaltung der
Feier. Passend zum Thema
“Baum - Jesus bei dir kann ich
aufblühen“, durfte jedes Kind
mit unserem Förster Franz Geis-
ler im Enterwald einen Baum
pflanzen. Dies soll ein Zeichen
sein, wie stark wir in Jesus ver-
wurzelt sind.






Schulen und Kindergarten

Naturerlebnisse der Volksschule Tux

Lama Trekking

Am 19. Mai 2014 konnten ei-
nige Schüler der Volkschule
Tux im Rahmen der Unver-
bindlichen Übung und in Zu-
sammenarbeit mit der Er-
wachsenenschule Tux einen
besonderen Ausflug machen.
Sie lernten die
Lamas Sam, San-
chez, Amadeus
und Ferdl ken-
nen. Alfred, der
Besitzer der
Tiere, erzählte
den Kindern viel
über die Tiere
Seite 15
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
und den Umgang mit ihnen.
Nach dieser Einführung ging
es auch schon bald los und die
Schüler durften die freundli-
chen Tiere abwechselnd an
der Leine führen.

Den Wald erforschen



Im Rahmen der Erwachsenen-
schule Tux durften die Schü-
ler der unverbindlichen
Übung eine Wanderung mit
Mader Alois machen. Lois ist
sehr naturerfahren und konnte
den Schülern einiges über den
heimischen Wald lernen. So
zeigte er ihnen die wichtigs-
ten und bekanntesten Laub-
bäume, Nadelbäume und
Sträucher. Zum Abschluss
schnitzte er noch eine „Mai-
pfeife“ aus Erle.

Faszination Insekten - viel-
seitige Krabbler auf sechs
Beinen

Insekten sind mit Abstand die
vielfältigste Tiergruppe. Sie
sind ein Erfolgskonzept der
Evolution und haben fast alle
Lebensräume erobert.
Im April dieses Jahres bekam
die 4. Klasse Besuch von 2 In-
sektenforschern und deren
Tiere. Die Vorfreude war
groß.
Der Insekten-Experte Mag.
Kurt Lechner und der Natur-
pädagoge Mag. Wolfgang Ba-
cher nahmen uns diese Tiere
mit in unser Klassenzimmer.


Neben Schaukästen mit den
größten und farbenprächtigs-
ten Insekten hatten die Schü-
ler und Schülerinnen auch die
Möglichkeit, lebende Tiere zu
betrachten und auch anzufas-
sen. Mit dabei waren interes-
sante Arten wie Riesen-Stab-
schrecke, Gespenstschrecke
und Wandelndes Blatt.


Projekt: Viel-Falter

Schmetterlinge sind die wohl
auffälligsten Bewohner unse-
rer Wiesen. Je nach Lebens-
raum unterscheiden sich die
Arten und die Anzahl der In-
dividuen enorm. Beim Projekt
"Viel-Falter" (www. viel-fal-
ter.at) lernen SchülerInnen
die Qualität von Lebensräu-
men und ökologische Zusam-
menhänge selbst zu erfor-
schen. Unterstützt werden sie
dabei von Experten, die ihnen
auch den Umgang mit Ke-
scher und Bestimmungsbuch
beibringen.
Die von den SchülerInnen ge-
sammelten Daten werden mit
von Schmetterlingsexperten
erhobenen Daten verglichen
um zu überprüfen, ob man
über häufige und leicht er-
kennbare Arten allgemeine
Rückschlüsse auf die Schmet-
terlingsvielfalt und das Vor-
kommen von selteneren
Schmetterlingen ziehen kann.
Die Ergebnisse werden auf di-
gitalen Karten im Internet
sichtbar gemacht und wissen-
schaftlich publiziert.
In diesem Schuljahr nehmen
die 2. Klasse und die 4. Klasse
am Projekt teil.



Sommererlebnistag der 1.
Klasse

Bei wunderschönem Wetter
durften wir den Sommererleb-
nistag genießen. Irene und
Andrea führten uns Richtung
Seite 16
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Klausboden, wo wir den
"Tarnpfad" erkundeten. Dabei
erkannten die Kinder, dass
man in der Natur oftmals
Dinge erst beim genauen Hin-
sehen wahrnimmt. Auch die
unterschiedlichen Raupen
und die sich daraus entwi-
ckelnden Schmetterlinge fan-
den die Schüler interessant.
Natürlich gefiel ihnen das ab-
schließende Spiel mit den
großen "Schmetterlingsum-
hängen" besonders gut.

Sauber statt Saubär

Die Volksschule Tux nahm
auch heuer wieder an der
Flurreinigungsaktion „Sauber
statt Saubär“ teil. Unterstützt
wurden die SchülerInnen der
3. Klasse dabei durch den Na-
turpark, die Gemeinde Tux
und die Feuerwehr Tux. Es
wurden wieder viele Säcke
mit Müll gefüllt. Die Kinder
konnten so einen kleinen Bei-
trag für eine saubere Umwelt
in Tux leisten und wurden für
die Müllproblematik sensibi-
lisiert.


Zugvogel- Projekt – 3.
Klasse

Die dritte Klasse nahm im
heurigen Schuljahr am „Pro-
jekt Zugvogel“ des ASVÖ
(Allgemeiner Sportverband
Österreichs) teil.
Zentraler Inhalt des Projekts
ist es, Spaß an körperlicher
Bewegung, gesunder Ernäh-
rung und Gemeinschaftssinn
zu entwickeln. Dadurch soll
ein Anstoß gegeben werden,
den Alltag der Kinder, der
häufig von Fernsehen und
langem Sitzen vor dem Com-
puter geprägt ist, aktiver, ge-
sünder und naturverbundener
zu gestalten.
Daher beruht dieses Projekt
auf 3 Themenwanderungen
mit folgenden Schwerpunkt-
themen:
- Ernährung
- Natur
- Sport (Teambildung)
Auf kindgerechte Art und
Weise, mit vielen abwechs-
lungsreichen Spielen, Ge-
schichten und Aktionen wur-
den diese wichtigen Bereiche
den Schülerinnen und Schü-
lern im Rahmen der Wande-
rungen nähergebracht.
Auf der Homepage des Zug-
vogel - Projekts www.zugvo-
gel.at kann man Berichte und
Fotos zu unseren Wanderun-
gen anschauen.

Besuch des Naturparkhauses
in Ginzling

Die Kinder der 2. Klasse mach-
ten sich am 3. Juni gemeinsam
mit der 3. Klasse auf den Weg
ins Naturparkhaus Ginzling.
Nach einer kurvenreichen
Fahrt mit dem Bus kamen alle
doch sehr gut gelaunt an und
wurden sehr herzlich von den
Mitarbeiterinnen des Natur-
parkhauses begrüßt. Auf drei
Gruppen aufgeteilt durften
wir in verschiedenen Statio-
nen mehr über die Funktion
Seite 17
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
des Naturparks erfahren, die
Ausstellungen im Haus erfor-
schen, sowie im Freien spiele-
risch und abwechslungsreich
unterschiedliche Naturerfah-
rungen mit allen Sinnen ma-
chen.
Wir bedanken uns ganz herz-
lich für diesen erlebnisreichen
Vormittag bei Irene, Maria
und Andrea vom Naturpark!
Die Kinder der 2. und 3.
Klasse der VS








Klettern in luftigen Höhen

nde Mai packten 23
Schüler aus Tux ihre
Kletterausrüstung und
machten sich mit Hilfe von
Fahrgemeinschaften der El-
tern auf den Weg nach
Aschau. Das Ziel war das
Kletterzentrum Zillertal. Dort
angekommen, wurde fleißig
gebouldert, im Vor- und
Nachstieg geklettert, die Klet-
terrouten der Selbstsicherung
getestet, aber auch das Klet-
ter-Wissen durch ein Quiz
E
Seite 18
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
vertieft. Ein herzlicher Dank
an die Eltern für die Fahrge-
meinschaften, an Matthias
Leitner, der mit seiner Begeis-
terung und seinem Wissen die
Schüler zusätzlich motivierte
und an Lukas Fiegl für seine
großzügige Unterstützung.
Die Begleitpersonen Her-
mann Geisler und Alexandra
Peer  



Besuch der Firma Herr Steindl und Bergzua
 
ir, die Kinder des
Wahlpflichtfaches
„Natur und Tech-
nik“, der 3.Klasse NMS Tux,
waren am Donnerstag, den
10.04.2014 zu Besuch bei der
Firma „Herr Steindl“ und
„Bergzua“ in Mayrhofen.
Dort hatten wir eine individu-
elle Führung durch das neue
Gebäude und durch alle Ab-
teilungen. Wir lernten alle
Geräte, Stationen und Ar-
beitsschritte kennen und durf-
ten vieles sogar selbst auspro-
bieren. Unter anderem be-
schrifteten wir mit Hilfe eines
Lasers einen Apfel mit unse-
ren Namen. Wir sahen, wie
Textilien bedruckt werden,
wie Autos mit Werbeauf-
schriften beklebt werden und
wie Leuchtschriften entste-
hen. Es war ein tolles Erlebnis
und wir haben viel Interessan-
tes gelernt und gesehen.

DANKE an Andreas Steindl
und an Markus Aschenwald
sowie deren Mitarbeiter für
die tolle Führung und den er-
lebnisreichen Vormittag.

Martina Erler, 3.Klasse NMS
Tux


Traumhafte Schwimmtage der NMS Tux
 
as Wetter spielte mit,
als die Schüler der 1.
Klasse der NMS Tux
vom 11.6. – 13.6.2014 im
Schwimmbad in Hippach mit
dem Schwimmlehrer Herrn
Loibl Toni intensiv auf den
„Fahrtenschwimmer“ trai-
nierten.
Anforderungen:
 10 m Streckentauchen
nach Kopfsprung
 Einmaliges Tiefentau-
chen (ca. 2m) und Heraufho-
len eines ca. 2,5 kg schweren
Gegenstandes
 50 m Rückenschwim-
men ohne Armtätigkeit
 Kopfsprung aus 1 m
Höhe
 Kenntnis der Badere-
geln
 15 min. Schwimmen
im beliebigen Schwimmstil
Alle Schüler zeigten vollen
Einsatz, ehrgeizig trainierten
sie für diese Schwimmprü-
fung. Zum Abschluss hieß es:
„Alle bestanden!“ Die Freude
war groß. Ein weiterer Höhe-
punkt dieser erlebnisreichen
Tage war ein Speed-Wettbe-
werb, bei dem einige Schüler
ihr Schwimmtalent aufblitzen
ließen. Danke, Toni, für die
lehrreichen Trainingseinhei-
ten. Wir haben uns in Hippach
sehr wohl gefühlt.
W
D
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014


Hinter den Kulissen des Tuxer Fernerhauses
 
m 8. Mai fuhren wir im
Rahmen des Wahl-
pflichtfaches „Natur
und Technik“ mit der
Zillertaler Gletscherbahn zum
Tuxer – Fernerhaus. Dort ange-
kommen wurden wir von Bern-
hard Kofler freundlich empfan-
gen und er erzählte uns viele De-
tails vom Um- und Neubau im
letzten Jahr. Kaum zu glauben,
dass man in einer solch kurzen
Zeit, bei teilweise schlechten
Wetterbedingungen, das alles
schaffen konnte. Sehr interessant
war die darauffolgende Führung
durch das gesamte Fernerhaus
und die Erklärungen über die
Wasserversorgung, die Heizung,
die Belüftungsanlagen, das Ab-
wassersystem und die Notstrom-
versorgung. Nicht schlecht
staunten wir in der Küche, wie
groß allein die Waschstraße für
das Schmutzgeschirr und die
Gläser ist. Ein großes Danke-
schön an die Zillertaler Glet-
scherbahnen, die uns diese inte-
ressante Betriebsbesichtigung
ermöglicht haben und vielen
Dank an Bernhard Kofler, für
seine Bereitschaft, die Erklärun-
gen und für die spannende Füh-
rung im neuen Tuxer Ferner-
haus.

Anna und Simon Erler
3. Klasse NMS Tux


Vereine

Floriani der Freiwilligen Feuerwehr Tux am 26. April 2014


(Die Feuerwehr Tux mit beeindruckender Mann-
schaftsstärke von knapp 90 Mann auf dem Kirchplatz
angetreten)

(v,l.n.R: Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Johann
Steinberger, FKUR Dekan Edi Niederwieser, Bgm.
Hermann Erler, HFM Wilhelm Wechselberger, Kdt
HBI Bernhard Kofler, Kdt. Stv. Andreas Steindl)
A
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014

m Samstag, den 26. Ap-
ril 2014 abends lud die
Freiwillige Feuerwehr
Tux wieder zur Florianifeier.
Nach dem Eintreffen der Ehren-
gäste und der Feuerwehrkamera-
den beim Gerätehaus Laners-
bach begleitete die Bundesmu-
sikkapelle Tux die Formation
zum Gottesdienst in die Pfarrkir-
che Tux. Der Festgottesdienst
wurde von Feuerwehrkurat De-
kan Edi Niederwieser zelebriert.
Nach der heiligen Messe erfolgte
die Angelobung von 6 jungen
Kameraden/in, welche in den
Aktivstand überstellt worden
sind.
FM Anna-Katharina Erler
FM Jakob Geisler
FM Andreas Fankhauser
FM Lukas Wechselberger
FM Markus Zusner
FM Josef Geisler

Besonderen Dank für ihre lang-
jährigen Tätigkeiten im Rahmen
des Feuerwehrwesens erhielten
Feuerwehrmänner der Tuxer
Wehr.

Ehrung für 40 jährige Tätig-
keit:
HV Hubert Stöckl

Ehrung für 50 jährige Tätig-
keit:
HFM Gottlieb Gredler

Besonders die Ehrung für 60-
jährige Mitgliedschaft bei der
Feuerwehr ist eine sehr große
Leistung, welche auch einen be-
sonderen Dank verdient.

Ehrung für 60 jährige Tätig-
keit:
HFM Josef Geisler (Lexner)
HFM Hermann Klausner
HFM Wilhelm Tipotsch (Jager
Willi)
HFM Wilhelm Wechselberger

Allen Geehrten ein herzliches
„Vergelts Gott“ für das Engage-
ment und die Kameradschaft.

Gratulation noch einmal allen
angelobten und geehrten Kame-
raden! Allen, die zum Gelingen
der Florianifeier beigetragen ha-
ben ein herzliches „Vergelts
Gott“

Bei einem gemütlichen Abend-
essen im Gasthof Jäger fand der
Festtag seinen Ausklang.

Aktuelle Informationen auf
unsere Homepage unter:
http:/ /www.feuerwehr-tux.at



A
(v.l.n.r: , LM Marco Fankhauser, FM Anna-Katharina Erler, FM Ja-
kob Geisler, HFM Florian Stock FM Andreas Fankhauser, FM Lu-
kas Wechselberger; FM Markus Zusner, FM Josef Geisler, OLM
Christian Tomann, Kommandant HBI Bernhard Kofler)
(v,l.n.R: FKUR Dekan Edi Nie-
derwieser, Bezirksfeuerwehr-
kommandant OBR Johann Stein-
berger, Kdt HBI Bernhard Kof-
ler, HFM Gottlieb Gredler, HV
Hubert Stöckl, Bgm. Hermann
Erler, Kdt. Stv. Andreas Steindl)
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux



m 20. April 2014 gab die
Bundesmusikkapelle
Tux im Zirbensaal des
Tux Centers in Lanersbach ihr
traditionelles Frühjahrskonzert
unter dem Motto „Musik in Be-
wegung“.

Kapellmeister Florian Erler hatte
wieder ein vielseitiges und ab-
wechslungsreiches Programm
zusammengestellt, das sicherlich
für jeden Geschmack etwas zu
bieten hatte.
Die festliche Eröffnung des
Abends erfolgte durch die Fan-
fare „Fanfare Festive“ vom ehe-
maligen Kapellmeister unserer
Kapelle Michael Geisler.
Obmann Martin Geisler durfte
heuer zahlreiche Besucher, da-
runter Bürgermeister Hermann
Erler, der Obmann des Touris-
musverbandes Tux-Finkenberg
Markus Tipotsch, diverse Ob-
männer und Funktionäre der ört-
lichen Vereine sowie unsere Eh-
renmitglieder, Einheimischen,
Gäste und Musikfreunde aus nah
und fern begrüßen und übergab
das Mikrofon an unsere zwei
charmanten Moderatorinnen Ju-
lia Erler und Maria Würtl, die
herzlich und informativ durch
das Programm führten. Es folgte
ein bunter erster Programmteil
mit dem Konzertmarsch „Ad
multos annos – auf viele Jahre“
von Franz Watz. Danach bot un-
ser jüngster Solist Stefan Würtl
einen besonderen Hörgenuss mit
der Fantasie für Flügelhornsolo
„Mein Österreich“ von Anton
Rosenkranz, der mit viel Gefühl
und ausgezeichnetem Spiel das
Publikum begeisterte. Eine
bunte Palette an Klangfarben
wurden in den Operettenmelo-
dien „Das Franz Lehar Wunsch-
konzert“ von Hans Mielenz prä-
sentiert.
Nach den bereits dargebrachten
musikalischen Höhepunkten
wurden die Ehrungen und die
Vergabe der Leistungsabzeichen
vorgenommen. Das Jungmusi-
kerleistungsabzeichen in Bronze
erhielten unsere Hornistin Va-
lentina Geisler sowie Sarah
Tipotsch (Querflöte) und die Ju-
niorleistungsabzeichen wurden
an Sabrina Sporer, Hannah
Rumpl, Angelika Wechselberger
und Lisa Maria Kurz (alle Quer-
flöte) überreicht. Eva Geisler
und Obmann Martin Geisler er-
hielten das Verdienstzeichen in
Grün für ihre langjährigen
Dienste im Ausschuss der Mu-
sikkapelle.
Für die Geehrten wurde die wun-
derschöne böhmische Polka
„Licht und Schatten“ von Guido
Henn gespielt. Nach einer kur-
zen Pause leitete der sinfonische
Marsch „Olandese“ von
Giovanni Orsomando den zwei-
ten Teil unseres Konzertes ein.
Mit dem anspruchsvollen Stück
„Tango Jalousie“ von Jacob
Gade übertrug man eine gehö-
rige Portion an Rhythmus und
Eifersucht an das Publikum. Das
nächste Stück „Beauty and the
Beast“ von Howard Ashman und
Alan Menken erinnerte an den
gleichnamigen Disneyfilm. Das
schöne Werk „Gringos“ von An-
tonio Rossi und der tempera-
mentvolle spanische Marsch
„Arena frei Torero“ von Hans
Freivogel bildeten den Ab-
schluss des Konzertabends.
Dem tosenden Applaus nach zu
urteilen, ist es der BMK Tux
wieder gelungen, mit dem Pro-
gramm die Herzen der Zuhörer
zu erobern. Die Musikantinnen
und Musikanten bedankten sich
bei ihrem Publikum mit den Zu-
gaben „Alt-Starhemberg“ und
„Freudentränen“. Kapellmeister
Florian Erler ließ es sich nicht
nehmen, den Musikantinnen und
Musikanten für die gute Proben-
arbeit, besonders den Probenbe-
such und das gelungene Konzert
zu danken. Ein besonderer Dank
ergeht an die Schützenkompanie
Tux für die Verpflegung der
Konzertbesucher, den Touris-
musverband Tux-Finkenberg,
besonders Andrea Hanser für die
Gestaltung der Plakate und
A
Seite 22
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Flyer, dem Tux Center beson-
ders Franz Fankhauser für die
Licht- und Tontechnik, Fotogra-
fen Andreas Kulmitzer und allen
Einheimischen und Konzertbe-
suchern für die freiwilligen
Spenden.

Stefanie Truéb
Schriftführerin der BMK Tux



BUNDESMUSIKKAPELLE TUX - „MAIBLASEN“

ie Bundesmusikkapelle
sagt „Dankeschön“:

Auf diesem Wege möchten sich
die Musikantinnen und Musi-
kanten der BMK Tux auf das al-
lerherzlichste bei allen Einhei-
mischen und Bewohnern, die wir
heuer beim traditionellen Mai-
blasen besucht haben, für die
großzügigen Spenden und Gast-
freundschaft bedanken.
Ein besonderer Dank ergeht an
die Familie Bernhard Gredler,
die Familie Josef Erler sowie an
die Familie Stock „Berg-
friedalm“ für die gute Verpfle-
gung der Musikantinnen und
Musikanten.
Allen nochmals ein herzliches
„Vergelt´s Gott“.



Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert


m 25.Mai 2014 feierte unser Ehren-
mitglied Johann Grässling seinen 70.
Geburtstag

Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert auf
diesem Wege noch einmal aufs herzlichste
und wünscht dem Jubilar weiterhin Gottes
Segen und noch viele gesunde Jahre im
Kreise seiner Familie.








FC Sparkasse Tux – Frühjahrsbericht

ine durchwachsene Früh-
jahrssaison erlebte die
Tuxer Kampfmannschaft
in der 2. Klasse Zillertal. Vor al-
lem die Wintervorbereitung und
der Start in die Saison verliefen
alles andere als gut. Nachdem
man die ersten beiden Runden
verlor, konnte im dritten Spiel in
Ried/Kaltenbach ein klarer 5:1
Sieg eingefahren werden. Im ers-
ten Heimspiel gegen Herbst-
meister Absam wurde ein Unent-
schieden errreicht, dann folgte
wieder ein Durchhänger mit drei
Niederlagen in Serie, wobei eine
ziemlich deutlich ausfiel. In den
Heimspielen gegen Innsbruck
West (5:2) und Stumm (3:3)
wurden dann wieder 4 Punkte
eingefahren. Gegen den Tabel-
lenführer Mils gab es nichts zu
holen und man verlor auswärts
klar mit 0:4.
Mitte Juni werden noch die ab-
schließenden zwei Partien gegen
Hippach und Mayrhofen ge-
spielt. Aktuell liegt Tux zwei
Runden vor Schluss auf Rang 9
unter 14 Teams. Dabei stehen 24
Punkte zu Buche. 7 Siege stehen
3 Unentschieden und 12 Nieder-
lagen gegenüber.
Bester Torschütze ist Stefan Ti-
potsch mit 18 erzielten Treffern.
Er liegt aktuell auf Rang drei in
der Torschützenliste.
D
A
E
Seite 23
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Allgemein muss man aufgrund
der besonders im Frühjahr
schwierigen Personalsituation
mit dieser Ausbeute leben, hätte
sich aber durchaus mehr erhofft.
Trainer Andi Rausch und sein
Co Alex Haag versuchten aber
das Optimum herauszuholen,
was aufgrund der vielen Ausfälle
(Verletzte, beruflich verhinderte,
Sperren, Urlaub,…) sich als
schwierig gestaltete.

Unsere U8, trainiert von Klotz
Reini und Raderer Gerhard,
spielte ihre Spiele in Turnier-
form. Die jüngsten unseres Ver-
eins entwickeln sich sehr gut, ha-
ben sichtlich Spaß an der Sache
und hielten bei den Turnieren ge-
gen deren Alterskollegen sehr
gut mit! Es ist schön anzusehen,
wie die Kleinen Spaß und Wett-
kampf vereinen und lernen bei
jeder Einheit dazu.
Die U10 hatte eine etwas
schwierigere Saison, tat man
sich gegen einige Teams oftmals
schwer. Trotzdem konnten dann
wieder auch tolle Spiele gezeigt
und gute Ergebnisse eingefahren
werden. Trainer Ali Erler und
sein Co Andi Rausch bringen das
mit einigen Mädchen bespickte
Team immer weiter voran und es
kommen einige gute Talente aus
dieser Mannschaft hervor.

Für unsere U13 verlief das Früh-
jahr sehr gut. Mit teils guten
Leistungen klassiert man sich
zwei Runden vor Schluss auf
dem dritten Tabellenrang. Wo-
bei die Ergebnisse eine nicht so
große Rolle spielen, denn die
Leistungen stimmten meistens.
Die von Holzer Hari und Scheu-
rer Mike betreute Mannschaft
konnte mit jedem Team der Liga
mithalten und tollen Fußball zei-
gen. Mit jedem halben Jahr ist
bei dieser Mannschaft ein klarer
Fortschritt zu erkennen.

Zum Schluss möchte sich der ge-
samte FC-Sparkasse Tux noch
einmal bei allen Trainern,
Sponsoren, Gönnern und vor al-
lem bei den vielen freiwilligen
Helfern recht herzlich bedanken.
Ohne euch wäre ein derart funk-
tionierendes Vereinsleben nicht
möglich. Vergelt´s Gott!

Auf unserer Homepage gibt es
immer zahlreiche Neuigkeiten,
Fotos, Spielberichte und vieles
mehr!

Klick dich rein unter
www.fctux.at



Die Volksbühne Tux präsentiert: Der schwarze Koffer
m heurigen Sommer kommt
die Krimikomödie "Der
schwarze Koffer" von Wer-
ner Schuster zur Aufführung.

Premiere am Mittwoch, den 16.
Juli 2014

weitere Termine:
23.7./6.8./20.8./3.9./17.9./24.9.
2014 (jeweils Mittwoch)

Kurz zum Geschehen:
Beim frisch verheirateten Poli-
zisten Wusserl kommt überra-
schend die Tante seiner Frau aus
Wien zu Besuch und damit ist es
vorbei mit der trauten Zweisam-
keit.
Als Wusserl hört, dass in Wien
eine Bank ausgeraubt wurde und
er im Gepäck der Tante einen
schwarzen Koffer mit brisantem
Inhalt entdeckt, beginnt für ihn
eine äußerst turbulente Zeit.
Kann es tatsäch-
lich sein, dass
Tante Flora die
Bankräuberin
ist?
Um seine über
alles geliebte
Beate vor einer
derartigen Ent-
täuschung zu
schützen und
vor seinem Chef
Kommisar Kil-
ling mustergül-
tig dazustehen,
muss sein guter Freund Rudi
Fröhlich kurzerhand einsprin-
gen?
Doch damit fangen die Probleme
erst richtig an und sogar
Wusserl’s Eheglück steht auf
dem Spiel.
Ob es Wusserl gelingt, aus dieser
Misere ungeschoren herauszu-
kommen und was den braven
Gesetzeshüter sonst noch ins
Schwitzen bringt, sehen Sie bei
uns …………………

Die Volksbühne Tux freut sich
über zahlreiche Besucher aus
nah und fern und wünscht jetzt
schon einen entspannten und
vergnügten Abend.

I
Seite 24
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Die Personen und ihre Darsteller
Franz Theo Wusserl Mathias Geisler
Beate Wusserl Lisa Geisler
Kommissar Hans Geisler
Tante Flora Anna Schösser
Rudi Fröhlich Stefan Erler
Fräulein Nachtigall Christina Geisler
Ein Räuber Franz Tipotsch
Ein Dienstmann Hans Lengauer


Spielbeginn: 20:30 Uhr im Tux
Center in Lanersbach
Kartenvorverkauf: Tourismus-
verband Tux – Finkenberg
Telefon 05287/8506
Restkarten an der Abendkasse ab
20:00 Uhr
Eintrittspreis: Erwachsene € 8,--
Kinder € 4,--

Achtung, das Stück wird nur
im Sommer gespielt. Im Win-
ter gibt es keine Aufführungen
der Volksbühne Tux

Wir haben auch eine eigene
Homepage. Schaut doch mal rein
unter www.volksbuehne-tux.at.
Dort findet ihr Aktuelles, unsere
Spieltermine und auch sonst in-
teressante Informationen und
Bilder ….


Diverses


Herzliches Danke an die Grasausläuter

er Frühling 2014 wurde
in Tux wieder durch die
Grasausläuter der
Bräuchlach`n zum Leben er-
weckt. Laut schallend zogen sie
mit ihren Glocken durch das Tal.
Dabei haben sie Geld für den gu-
ten Zweck gesammelt und dem
Tuxer Vorsorgefonds eine
Spende von € 1.000,-- überge-
ben. Ein ganz herzliches Ver-
gelt`s Gott allen Grasausläutern
der Bräuchlach`n unter ihrem
Obmann Mathias Mader!
Hedwig vom Tuxer Vorsorge-
fonds



Alte Schultasche für einen guten Zweck!

ie alte Schultasche lan-
det zum Ferienbeginn in
der hintersten Ecke des
Kinderzimmers, bevor sie im
Herbst zum Schulstart gegen ein
neues, trendigeres Modell ausge-
tauscht wird? Wohin mit der
noch gut erhaltenen Schulta-
sche? Für den Mistkübel ist sie
eigentlich viel zu schade! Die
Kinder in Rumänien freuen sich
über gut erhaltene Schulsachen.
Auch dieses Jahr werden wieder
aussortierte aber gut erhaltene
Schultaschen und Schulsachen
für bedürftige Familien in Ru-
mänien gesammelt. Engagierte
Asylwer-
berInnen
im Flücht-
lingsheim
Kufstein
werden die
Schulta-
schen rei-
nigen, sor-
tieren und
mit einer
Grundaus-
stattung von Schulmaterialien
bestücken. Anschließend wer-
den die befüllten Schultaschen
nach Satu Mare in Rumänien ge-
bracht, wo der Bedarf für diese
Sachhilfe nach wie vor enorm
und die Freude der Kinder über
die tollen Schulmaterialien sehr
groß ist.
D
D
Seite 25
Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Möchtest auch Du diese Aktion
unterstützen? Es geht ganz ein-
fach:
Das Österreichische Jugendrot-
kreuz organisiert wie jedes Jahr
zu Schulende Schwerpunkt-
sammlungen an Tiroler Pflicht-
schulen. Zusätzlich kannst Du
Deine Schultasche auch bis zum
26. Juli am Recyclinghof deiner
Gemeinde abgeben.
Auch Schulsachen werden benö-
tigt! Saubere, nicht kaputte
Schulsachen wie etwa Bleistifte,
Kugelschreiber, Farbstifte, Ra-
diergummi, Spitzer, Lineal,
Wasserfarben und Pinsel, Zirkel,
Hefte in A4 und A5 (aber bitte
keine Schulbücher) einfach mit
in die Schultaschen geben. Mit
Mal- und Bastelheften kann man
den Kindern noch zusätzlich
eine Freude machen.
Diese Schultaschen und –Sa-
chensammlung ist eine soziale
Umweltaktion von Abfallwirt-
schaft Tirol Mitte, Landesfeuer-
wehrverband Tirol, Land Tirol,
Österreichischen Jugendrot-
kreuz, Stadtwerken Kufstein und
Umweltverein Tirol.



Auflösung der letzten Ausgabe von Seinerzeit
Bild 1: Unterbrentner Lois und Rampl Gstanis- vor dem Ramplhaus.
Bild 2: Grünwald Willi mit seinem Pfeifchen.
Bild 3: Vor 1927, da Haus Schönblick (1927) und Kabusch (1927-29) schon stehen. Vielen Dank den
Anrufern!

Liebe Grüße von der Chronistin.

Engagierte Asylwerber des Flüchtlingsheim Kufstein bei der
Reinigung und Befüllung der gesammelten Schultaschen.
Schülerinnen in ganz Tirol
spenden ihre Schultaschen für
Kinder in Satu Mare.
Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tou-
rismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert.
Herausgeber: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux
Redaktionsteam: Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Ma-
rio, Carmen Erler
Layout: HS Tux
Bankverbindung: Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505
Herstellung: ZILLERDRUCK, Zell am Ziller
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2014
Seinerzeit
zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger
Sind Tuxer auf den Bildern? Wenn ja, wer, wann und wo?




Zwei Lustige - wer kennt sie und wer sind sie?

Seite 27

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