Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Inhalt:
Editoral .................................... Seite 2
Gemeinde ................................ Seite 3
Tourismusverband ................. Seite 10
Pfarre ..................................... Seite 16
Schulen / Kindergarten .......... Seite 21
Vereine .................................. Seite 28
Diverses ................................. Seite 32
Seinerzeit ............................... Seite 47
Impressum ............................... Seite 6

Redaktionsschluss für die
Herbstausgabe:

12. 9. 2016
Liebe Leserin, lieber Leser!
Seit dem Frühjahr betrifft das Flüchtlingsthema auch Tux jetzt mit der Aufnahme von derzeit 2 Familien
aus Afghanistan bzw. dem Irak ganz unmittelbar. Dieses Thema und die Diskussion darüber sind sehr oft
mit großen Emotionen behaftet. Mir fällt hier besonders die extreme Positionierung in der Diskussion negativ auf – hier wird meistens nur schwarz oder weiß argumentiert. Ich denke aber, dass auch bei diesem –
sicherlich schwierigen Thema – eine differenzierte Herangehensweise notwendig ist. Komplette Ablehnung
ist meiner Meinung nach genauso falsch wie übertriebene Sozialromantik. Da müssen wir sicher alle noch
dazulernen. Etwas aber müssen wir alle unbedingt einfordern: es sind die hier gültigen Gesetze und Werte
von allen zu beachten – ganz egal, woher man kommt und welcher Religion man angehört. Ich denke hier
besonders an das Verhalten den Frauen gegenüber!
In der Gemeinde tut sich viel, wie man am Umfang von dieser Ausgabe der Prattinge sehen kann. Es gibt
heuer die Stammgästewoche, der FC Tux hat ein neues Vereinsheim erhalten, die Vereine sind sehr aktiv
und auch die Bildungseinrichtungen können von vielen Aktivitäten zusätzlich zum normalen Betrieb berichten. Im Kulturerbe „Mehlerhaus“ wurde die Vereinsführung neu gewählt. Auch die neue Ausstellung
über den Sommer ist gerade eröffnet worden. Auf der Titelseite sehen Sie die beiden Künstler Norbert und
Claudia Wisiol, die diese Ausstellung gestaltet haben. Einen Bericht darüber finden Sie auch in dieser Ausgabe der Prattinge.
Den Leserinnen und Lesern der Prattinge wünsche ich einen schönen Sommer (hoffentlich besser als der
heurige Mai und Juni),
herzlichst, Ihr

Seite 2

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen! Liebe Tuxer!

D

ie Landwirtschaft ist
eine der Grundlagen für
den Wohlstand in unserer Gemeinde. Bei den heurigen
Ausstellungen der Braun- und
Fleckviehzüchter wurde wieder
einmal sichtbar, mit wieviel Leidenschaft und Freude unsere
Bauern ans Werk gehen. Genau
diese Hingabe, mit der sie die
Aufgaben angehen, stellt aus
meiner Sicht eine markante
Charaktereigenschaft
aller
Tuxer dar.

Auch für die Touristiker ist dieses Jahr mit der traditionellen
Stammgästewoche ein besonderes. So eine Woche gelingt natürlich nur, wenn die ganze Bevölkerung mithilft. Wenn jeder
sein Bestes gibt und gleichzeitig
den Anderen wertschätzt, wird
es in unserer Gemeinde auch
weiterhin eine positive Entwicklung mit einer Fülle an Perspektiven geben.
Keine Perspektiven fanden die
Flüchtlingsfamilien in ihrer Heimat vor. Angst um das eigene
Leben und das der Familie
brachten sie nach Tux. Ich mag
mir gar nicht vorstellen, wie es
ist, die eigene Heimat verlassen
zu müssen.
Ich denke an die vertraute Umgebung, mit den vielen Lieblingsplätzen, wo man hingeht,
um Kraft zu schöpfen. Vor allem stelle ich es mir auch furchtbar vor, die Menschen, mit denen man aufgewachsen ist, zu

verlassen.
Denn
das
gewachsene, zwischenmenschliche Vertrauen ist es, das uns
festigt und Halt im Leben gibt.
Ein Umfeld, das einen anerkennt ist die Voraussetzung, damit sich die eigenen Fähigkeiten
überhaupt erst entfalten können.
Ich bedanke mich bei allen, die
sich einbringen und mithelfen,
den Flüchtlingsfamilien so ein
Umfeld zu bereiten.
Ich wünsche Euch allen einen
erfolgreichen Sommer mit vielen schönen Momenten.

Bgm. Simon Grubauer

Zillertaler Gemeinden einigen sich mehrheitlich auf eine gemeinsame Sperrstundenregelung

D

ie neue Sperrstundenregelung soll sowohl
für Veranstalter als
auch Anrainer von Veranstaltungsstätten Vorteile bringen.
Das Zillertal, in Werbebroschüren als das aktivste Tal der Welt
gepriesen, ist Schauplatz unzähliger Veranstaltungen, die im
Laufe der letzten Jahre sowohl
von der Anzahl als auch von der
Intensität bzw. Dauer her stetig
gestiegen sind. Auch die Gesellschaft mitsamt ihrer Ausgehkultur hat sich zum Leidwesen von
Veranstaltern und Anrainern

über die Jahrzehnte massiv verändert. Wo früher Feste mit guten Besucherzahlen am späten
Nachmittag begonnen und am
Abend ihren Höhepunkt gefunden haben, warten heute Veranstalter vergeblich auf ihre Gäste,
die oftmals nicht vor 22 oder 23
Uhr eintreffen. Durch den verzögerten Beginn hat sich über
die Jahre der Festablauf stetig
bis mitten in die Nacht bzw. in
die frühen Morgenstunden verschoben. Ein Zustand, der zu
viele Nachteile wie vermehrte
Anrainerbeschwerden, Vandalismus, geringere Umsätze für

Veranstalter,
bringt.

etc.

mit

sich

Mit der neuen Sperrstundenregelung soll sich die Ausgehkultur verändern
Die neue Sperrstundenregelung
sieht vor, Musik aller Art (LiveMusik, Tonband, etc.) um spätestens 1 Uhr abzudrehen und
das Veranstaltungsareal bis spätestens um 2 Uhr zu leeren. „Mit
der frühzeitigen Beendigung
von Veranstaltungen, erwarten
wir uns einen früheren Beginn
und damit bessere Umsätze für
die
Veranstalter,
ruhigere

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Nächte für Anrainer und weniger Sachbeschädigungen in den
Gemeinden“, so PV-Obmann
Bgm. Hansjörg Jäger. „Natürlich braucht es Zeit, das Ausgehverhalten der Festbesucher zu
ändern. Wenn jedoch Grenzen
über die ausgestellten Veranstaltungsgenehmigungen
gesetzt werden, so wird die Umstellung recht rasch erfolgen“,
zeigt sich Obmann-Stv. Bgm.
Robert Pramstrahler zuversichtlich.
Positives Vorbild Flachgau
Auch im Flachgau haben Bürgermeister auf die Auswüchse

von Veranstaltungen mit einer
früheren Sperrstunde vor vier
Jahren reagiert. Die Erfahrungen dort zeigen, dass Anrainerbeschwerden und Vandalismus
erheblich zurückgegangen sind
und auch die Veranstalter mit
der Regelung sehr zufrieden
sind.
Steuerung über Veranstaltungsgenehmigung
Die
Veranstaltungsgenehmigung ist das zentrale Steuerungsinstrument, um die gewünschten Effekte erzielen zu
können. Dort werden neben der
Sperrstunde auch weitere Dinge

wie Lautstärke, Sicherheit, etc.
vorgeschrieben. „Bürgermeisterkollegen haben mir gesagt,
dass sie sich genau ansehen werden, ob die Auflagen der Veranstaltungsgenehmigung auch eingehalten werden. Sollte dem
nicht so sein, dann muss der betroffene Veranstalter damit
rechnen, bis auf weiteres keine
Veranstaltungsgenehmigung
mehr zu bekommen. Die neue
Regelung ist daher alles andere
als zahnlos“, so PV-Obmann
Bgm. Hansjörg Jäger abschließend.

Der Gemeinderat

von links: Josef Scheurer, Wilfried Erler, Walter Bertoni, Franz Erler, Alexandra Peer, Hermann Egger, Simon Grubauer, Franz Geisler, Maria Tipotsch, Wilhelm Schneeberger, Vitus Gredler, Alfred
Pertl, Peter Widmoser.
Bürgermeister: Simon Grubauer
Bürgermeister-Stellvertreter: Vitus Gredler
Gemeindevorstand: Alexandra Peer, Franz Erler, Wilhelm Schneeberger

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Die Ausschüsse
Überprüfungsausschuss:
Alfred Pertl (Vorsitzender)
Wilfried Erler
Walter Bertoni
Peter Widmoser
Wilhelm Schneeberger
Bauwesen und Raumordnung:
Simon Grubauer (Vorsitzender)
Vitus Gredler
Hermann Egger
Franz Erler
Wilhelm Schneeberger
Wasser-, Kanal- und Müllangelegenheiten sowie Umwelt:
Wilhelm Schneeberger (Vorsitzender)
Vitus Gredler
Josef Scheurer

Straßen, Wege und Verkehr:
Hermann Egger (Vorsitzender)
Josef Scheurer
Peter Widmoser
Franz Erler
Franz Geisler
Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur:
Alexandra Peer (Vorsitzende)
Simon Grubauer
Peter Widmoser
Maria Tipotsch
Franz Geisler
Sport und Vereine:
Walter Bertoni (Vorsitzender)
Alexandra Peer
Maria Tipotsch

Geburtstage und Jubiläen

Den 90. Geburtstag feierte
am 25. März - Maria Steindl
Tux 268

Den 90. Geburtstag feierte
am 6. Juni – Marianna Fankhauser
Tux 423

Den 85. Geburtstag feierte
am 18. März – Josef Geisler
Tux 414

Den 85. Geburtstag feierte
am 13. Mai – Lony Kabusch
Tux 438

Seite 5

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Den 85. Geburtstag feierte
am 23. Mai – Wechselberger Max,
Tux 424

Den 80. Geburtstag feierte
am 7. März – Alois Tipotsch,
Tux 578

Den 80. Geburtstag feierte
am 15. März – Gustav Erler,
Tux 724

Den 80. Geburtstag feierte
am 16. März – Maria Muigg,
Tux 490

Den 80. Geburtstag feierte
am 28. März – Fankhauser Wilhelm,
Tux 174

Den 80. Geburtstag feierte
am 6. Mai – Hochmuth Hilda,
Tux 670

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert.
Herausgeber:
Redaktionsteam:
Layout:
Bankverbindung:
Herstellung:
Seite 6

Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux
Bgm. Simon Grubauer, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster
NMS Tux
Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505
Zillerdruck, Zell am Ziller

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten
Annelies und Wilhelm Fankhauser,
Vorderlanersbach 174

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten
Hildegard und Alois Kreidl,
Vorderlanersbach 17

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste
und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.
Geboren wurden

Schneeberger Anna Giulia,
geb. am 08.04.2016

Teresa Stöckl
geb. am 22.05.2016

Seite 7

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Österreichliste.at: Schluss mit dem Senderchaos

I

mmer den Lieblingssender auf Knopfdruck und
viele neue Programme in
höchster Qualität (HD). Die
Österreichliste.at schafft Ordnung auf der Fernbedienung.
Jetzt kostenlos downloaden
unter www.österreichliste.at
Besitzer von SAT-Schüsseln
kennen das Problem seit Jahren:
Man sucht seinen Lieblingssender, „zappt“ verzweifelt durch
hunderte, teils fremdsprachige,
Programme, und wirft schlussendlich frustriert die Fernbedienung ins Eck. Damit ist jetzt
Schluss! Die Österreichliste,
eine Initiative für die österreichischen TV-Zuseherinnen und
Zuseher, unterstützt von ATV,
RTL Österreich, ServusTV, R9
sowie dem ORF – schafft jetzt
Ordnung im Senderchaos. Und
das sogar vollautomatisch und
kostenlos. Zusätzlich ermöglicht die Österreichliste den
Empfang vieler neuer Sender in
besonders hoher Qualität (HD),
da einige über den herkömmlichen automatischen Sendersuchlauf oftmals nicht gefunden
werden können. Regionale Vor-

lieben werden dabei automatisch beachtet. Das bedeutet: Ein
Tiroler bekommt zum Beispiel
ORF 2 HD Tirol auf Programmplatz 2, ein Kärntner ORF 2 HD
Kärnten.
Einfache Installation der HDSender made in Austria
Um die neue Programmvielfalt
in ihrer ganzen Breite mit den
neuen HD-Sendern aus Österreich nutzen zu können, muss
ein Update Ihres TV-Gerätes oder des HD-Sat-Receivers
durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Gerät

(ab Baujahr 2010) dieses Update
über USB unterstützt. Dazu
müssen Sie unter www.österreichliste.at ihr TV-Gerät bzw.
den SAT-Receiver auswählen
und die für ihr Bundesland passende Programmliste auf einen
USB-Stick downloaden. Diesen
USB-Stick stecken sie dann in
den USB-Port ihres Gerätes. Die
Installation erfolgt vollautomatisch und selbstverständlich kostenfrei.
Alle, die diese Installation nicht
selbst vornehmen möchten, können sich an ihren lokalen Kommunikationselektroniker wenden: www.kel.at.

E-CARSHARING – MEIN E-CAR IST DEIN E-CAR

A

utos – der Inbegriff von
Freiheit und Spaß. Unverzichtbar für den Weg
zur Arbeit, den Großeinkauf,
den Urlaub. Unvorstellbar, ein
Leben ohne sie. Aber stimmt das
wirklich?
Wir opfern unseren Fahrzeugen
nämlich auch wertvollen Raum
und jede Menge Geld. Ein Auto
verursacht Kosten von mehreren
hundert Euro pro Monat und
steht an neun von zehn Tagen
ungenutzt herum. Wie lange
sind wir noch bereit viel Geld

Seite 8

für unsere „Stehzeuge“ aufzubringen? Solange bis es gute Alternativen gibt und eine gäbe es
da bereits!
Carsharing – die ideale
Lösung
Wieso teilt ihr euer Auto und die
dafür anfallenden Kosten nicht
einfach mit Freunden, Bekannten und Nachbarn? Beim Carsharing werden alle Kosten unter den Nutzern aufgeteilt, trotzdem wird die individuelle Freiheit nicht eingeschränkt. Car-

sharing ist die perfekte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr
und der ideale Zweitwagenersatz. Die durchschnittliche Tagesstrecke die wir in unseren

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Autos bewältigen ist kürzer als
50 km. Elektroautos sind deshalb exzellente Carsharing Autos! Schnelle Sprinter für kurze
Strecken, lärm- und schadstofffrei mit heimischer Energie
im Tank!
Energie Tirol hilft weiter
Ihr habt Interesse am E-Carsharing und braucht Unterstützung
bei der Umsetzung in eurer
Nachbarschaft? Energie Tirol
kann helfen. Seit Anfang Februar, sitzt dort ein Experte in Sachen Elektromobilität und alternative Mobilitätslösungen. Mit
dem Projekt So fährt Tirol 2050

sollen alle Tirolerinnen und Tiroler mit ins Elektroboot geholt
werden. Eines ist klar: Mit dem
Ausbau der Elektromobilität
kann der Wandel hin zu einer
nachhaltigen und effizienten
Mobilität gelingen. Die Vorteile
der E-Mobilität liegen auf der
Hand:

Elektroantrieb
hat
einen höheren Wirkungsgrad

Elektroautos
sind
lokal emissionsfrei und
leise

Service- und Wartungsaufwand werden reduziert


Der
Kraftstoff
stammt aus erneuerbaren
Energieträgern

Der Kraftstoff wird
regional erzeugt und steigert die regionale Wertschöpfung
Habt Sonne im Herzen
und Strom im Tank –
so fährt Tirol 2050!

Schultaschen gesucht!
wie neu. Zum Wegwerfen also
viel zu schade!

SchülerInnen in ganz Tirol sind
dazu aufgerufen ihre alte
Schultasche für einen guten
Zweck zu spenden

G

ebrauchte
Schultaschen für Kinder in
Not
Spätestens beim Schulwechsel
bekommen die Kinder eine neue
Schultasche, meist einen Schulrucksack. Was aber passiert mit
der
‚alten‘
Schultasche?
Die überwiegende Anzahl der
Schultaschen sind nach ihrem
Gebrauch in der Volksschule
noch gut, bis sehr gut erhalten.
Manche sehen sogar noch aus,

Wohin also mit der alten
Schultasche?
Natürlich zur Tiroler Schultaschen & -sachensammlung.
Bereits zum achten Mal sammeln die Projektpartner dieser
sozialen Umweltaktion gut erhaltene, gebrauchte Schultaschen für Kinder aus Flüchtlingsfamilien und für bedürftige
Familien bei uns in Tirol. Sie
sammeln die Schultaschen, um
ihnen ein “zweites Leben” zu ermöglichen und gewähren damit
eine Hilfe zur Selbsthilfe. Denn
eine gute Bildung ist Grundlage
für eine bessere zukünftige Lebenssituation. Die Schultaschen
der Tiroler Sammelaktion bereiten den Kindern viel Freude.
Umso mehr, wenn sich im der
Schultasche noch brauchbare
und saubere Schulutensilien,
wie Buntstifte, Radiergummis,
Kugelschreiber, Wasserfarben
mit Pinsel, Hefte in A5 und A4,
(aber bitte keine Schulbücher),
… befinden. Auch mit Mal- und
Bastelheften kann man den
SchülerInnen eine große Freude
bereiten.

„Die Hilfsbereitschaft der Tiroler Schulkinder und ihrer Eltern
ist unbeschreiblich. Mit ihren
großzügigen
Sachspenden
schenken Sie hunderten Kindern
aus Flüchtlingsfamilien in Tirol
einen
vielversprechenden

Schulstart.“ so Ing. Alexander
Würtenberger, ATM-Projektkoordinator.
Helfen Sie bitte beim Helfen!
Die Schultaschen können bis
01.August an allen Tiroler Recyclinghöfen abgegeben werden. Anschließend werden sie
von Flüchtlingen gereinigt und
befüllt. Nach der Sammelaktion
werden diese Bildungsschätze
an bedürftige Flüchtlingskinder
in Tirol ausgegeben.
(Bildnachweis: GAIN)

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Tourismusverband Finkenberg-Tux
Stammgäste sind in Tux daheim
von Peter Leitner

W

ie kann es dazu kommen, dass eine Vielzahl an Gästen einer
Tourismusregion seit Jahrzehnten die Treue hält? Ist´s alleine
die wunderschöne Tiroler Natur,
die Menschen aus aller Herren
Länder anlockt? Ist`s ein wenig
auch die Bequemlichkeit der Urlauber, die eben auf Altbewährtes setzen? Aber wie kann`s
dann sein, dass die Gäste Generationen übergreifend ihr Urlaubsdomizil zu schätzen wissen? Längst zu Stammgästen geworden sind?
In Tux-Finkenberg kennen sie
des Rätsels Lösung schon lange.
Es ist schlichtweg die Gastfreundschaft, die Gäste auch zu
Freunden macht und ihren Urlaubsort zu einer zweiten Heimat werden lassen. Und
schließlich fühlt man sich ja bekanntlich nirgendwo wohler als
eben DAHEIM!
Zum achten Mal Stammgästewoche
Der Ausdruck schlechthin für
die gelebte Freundschaft zwischen Stammgästen und Einheimischen ist in Tux-Finkenberg
die heuer vom 25. Juni bis 3. Juli

zum achten Mal organisierte
Stammgästewoche, die Beleg
einer seit vielen Jahren gelebten Freundschaft der Einheimischen mit ihren Stammgästen
ist. Als die Stammgästewoche
1986 erstmals durchgeführt
wurde, war noch nicht zu erahnen, zu welcher Erfolgsgeschichte diese im olympischen
Vier-Jahres-Rhythmus durchgeführte Veranstaltung werden
sollte.
Die Zahlen des Events im
Überblick
Wer Freundschaften mit seinen
Stammgästen pflegt, nimmt
auch entsprechende Mühen auf
sich. Dies zeigt sich in Tux-Finkenberg an den vielen Helfern,
die im Einsatz sind, um die
Stammgästewoche zu einem Erfolg werden zu lassen. Rund 400
Personen werden etwa am großen Festumzug am 26. Juni teilnehmen. Zirka 40 Vereine aus
Tux und Finkenberg wollen die
anwesenden Stammgäste, die
aus rund 40 Nationen kommen,
auf eine unvergessliche Reise
durch die Ferienregion mitnehmen.

Der Galaabend wird von rund
120 Personen inklusive Cateringpersonal bestritten. Bei den
diversen anderen Veranstaltungen, welche für die Stammgäste
ebenfalls zu einem besonderen
Erlebnis werden sollen, werden
rund 200 Personen im Einsatz
sein.
Viele Programmpunkte der
Stammgästewoche sind längst
zu lieb gewonnenen Traditionen
geworden. Im Zentrum steht die
Pflege
der
persönlichen
Freundschaften, die bei allen
möglichen Gelegenheiten zelebriert wird. Rund 1500 Stammgäste werden es auch in diesem
Jahr sein, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, ihre Urlaubsregion von der
schönsten Seite kennen zu lernen. Und natürlich bleibt immer
noch genügend Zeit für Tratsch
mit den eigenen Gastgebern.
Echte
Freundschaftspflege
eben!
Erstmals auch ein Golfturnier
Guten Freunden lässt man auch
gerne die eine oder andere Überraschung zukommen. Und so
wird das diesjährige Programm
der Stammgästewoche ergänzt
mit einer Neuerung. Erstmals
wird ein eigenes Golfturnier
am neuen Golfplatz in Uderns
ausgetragen, der einer der
schönsten in den Alpen überhaupt ist und den Stammgästen
damit ein perfektes Ambiente
bietet. Die 18-Loch-Anlage erstreckt sich auf mehr als 65 Hektar und bietet einen herrlichen
Blick auf die umliegende Bergwelt des Zillertals.
Neu ist auch ein Besuch in den
Swarovski Kristallwelten, wobei es dafür zwei Varianten gibt.
Zunächst jene für Wanderer, die

Seite 10

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
das reich an Überraschungen
und Showeinlagen auf der Festbühne sein wird. „Der traditionelle Gala-Abend ist weit mehr
als ein Dankeschön des Tuxertales an seine treuen Stammgäste.
Er ist der herzliche Ausdruck
von Verbundenheit, Respekt
und gelebter Gastfreundschaft“,
heißt es von Veranstalterseite.

mit dem Wandertaxi bis unterhalb der Vallruckalm fahren
und von dort über das Geiseljoch zur Weidener Hütte marschieren. Von dort folgt der
Transport nach Wattens und
später die Heimkehr mit dem
Bus. Für weniger Wanderbegeisterte gibt es eine Busfahrt zu
den Kristallwelten mit Abfahrt
von Hintertux ab 9.30 Uhr.
Höhepunkt der Festivitäten ist
der bereits erwähnte Gala-

Abend am 1. Juli, dem seit Bestand eine einzigartige Atmosphäre nachgesagt wird. Hier
wird die Gastfreundschaft ganz
besonders gepflegt, wenn Gastgeber und Stammgäste gemeinsam am Tisch sitzen und feiern.
Das Miteinander ist die Kernbotschaft des Abends. Natürlich erwartet die Stammgäste
auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm,

Rund 900 Liter Mineralwasser,
950 Liter Wein sowie 1300 Liter
Bier und Radler werden konsumiert. 640 Laufmeter an Tischtüchern sind nötig. Und zur
Schaffung einer speziellen Atmosphäre werden zirka 2.500
Sternspritzer abgebrannt.
Tux-Finkenberg und seine
Stammgäste – das ist zweifelsfrei eine besondere Beziehung,
die vom 25. Juni bis 3. Juli wieder ganz besonders gepflegt
wird. Huagachten (Sich unterhalten) und Feiern ist angesagt. Und wenn`s vorbei ist,
freuen sich alle schon auf die
nächste Stammgästewoche, die
dann 2020 stattfinden wird.

Seite 11

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Das Programm der Stammgästewoche






25. Juni: Begrüßung der Stammgäste mit einem Bergfeuer
26. Juni: Festumzug in Tux
27. Juni: Almwandertag im Tuxertal
28. Juni: Faszination Gletscher und Schmankerlfest am Dorfplatz Finkenberg mit großer Stammgästeehrung, Galakonzert des Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
29. Juni: Sternwanderung zum Penkenjoch, Premiere „Zu früh getraut“ der Volksbühne
Tux im Tux-Center
30. Juni: Wanderung über Geiseljoch zu den neuen Swarovski Kristallwelten in Wattens, Tux-Finkenberg Stammgäste-Golfturnier am Golfplatz Uderns, Stammgästeehrung
im Tux-Center, Galakonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg beim Musikpavillon
1. Juli:
Galaabend im Festzelt in Hintertux
2. Juli:
Zielankunft der Zillertal Bike Challenge am Tuxer Fernerhaus, Verabschiedung der Stammgäste

ZAUBERHAFTer Bergsommer in Tux-Finkenberg!

V

on sanften Wiesen in
Finkenberg am Eingang
des Tuxertales bis zum
ewigen Eis des Hintertuxer Gletschers entdecken Familien, Naturliebhaber,
Bergund
Schneesportler alles, was den
alpinen Bergsommer ausmacht.
Gesunde Höhenluft, frisches
Quellwasser, sattgrüne Almwiesen und imposante Berge sind die
Zutaten für einen zauberhaften
Bergsommer und versprechen
jede Menge Erholung und Entspannung!
WANDER LUST
Das Wander-Eldorado in TuxFinkenberg lockt mit eindrucksvollen Berggipfeln, tosenden
Wasserfällen,
rauschenden
Bergbächen, glasklaren Seen
und einer saftigen Almenregion.
350 km Wanderwege, 150 km
Nordic-Walking-Strecken und
95 km Mountainbike-Routen
ergänzen hier das Angebot. Und
am Talschluss glänzt strahlend
weiß das ewige Eis des Hintertuxer Gletschers, dem einzigen
Ganzjahresskigebiet
Österreichs.

Seite 12

BERGLUFT
Der Hochgebirgs-Naturpark
Zillertaler Alpen – eine 379 km²
unberührte Schutzlandschaft wartet nur darauf, entdeckt zu
werden. Auf eigene Faust oder
mit erfahrenen Naturparkguides
kann diese schützenswerte Welt
täglich bei bis zu drei verschiedenen Themenwanderungen erforscht werden. Für Erholungssuchende, welche sich den Gipfelsieg erleichtern möchten, besteht die Möglichkeit, mit einer
der Sommerbahnen, den Wandertaxis und dem kostenlosen
Wanderbus dem Gipfelglück
ein Stück näher entgegen zu
schweben.
E-MountainbikeVerleih in ausgewählten Sportfachgeschäften in Tux-Finkenberg ab EUR 29,00 pro Tag!

EWIGES EIS
Am Hintertuxer Gletscher, Österreichs einzigem GanzjahresSkigebiet, können Sonnenskifahrer und Snowboarder auch
während der Sommermonate auf
bis zu 18 km präparierten
Skispisten „abfahren“. Wenige
Gehminuten von der Bergstation
„Gefrorene Wand“ entfernt ist
der Zustieg in den mystischen
Natur Eis Palast. Ein funkelndes Naturerlebnis verzaubert
seine Besucher und lässt staunen
über gefrorene Wasserfälle, glitzernde Eisstalaktiten und einen
Gletschersee. Das nächste Höhlenwunder findet man am Fuße
der Gletscherzunge, denn dort
liegt die größte Felshöhle der
Zentralalpen, die Spannagel-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
höhle. Die atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berggipfel und das ewige Eis auf der
Panoramaterrasse auf 3.250 m
bleibt selbst Familien mit Kinderwägen, Rollstuhlfahrern und
Co nicht verwehrt und können
barrierefrei von der Tiefgarage
der Talstation problemlos aus erreicht werden.
KINDER SPASS
Nicht nur Bergsportler und Naturgenießer werden in der Ferienregion Tux-Finkenberg fündig,
sondern auch Familien. Das
trendige Kinderprogramm der
Familienspezialisten in Tux-Finkenberg kann sich wirklich sehen
lassen. Mit viel Spannung werden im Sommer 2016 die TUX
Welten eröffnet: verschiedene
neue Themenwege und –welten
wie zB die Schluchtwelt, Natur, Tier- und Pflanzenwelt geben
spielerisch Einblick und garantieren Spaß, Action und ganz viel
Erlebnis für Klein und Groß! Im
Gletscherflohpark am Hintertuxer Gletscher – Europas
höchstgelegenem Spielplatz –
kann man mitten im Sommer
eine
fröhliche
Schneeballschlacht veranstalten und danach

eine Runde im Schneereifenkarussell drehen. Die SommerbergArena lädt zu einer Gletscherflohsafari und die Eggalm zu einer lustigen Wanderrallye. Ein
leichter Wanderweg entlang des
Tuxbach ist ebenfalls ideal für
Familien mit Kindern, ebenso
wie eine Familien-Fackelwanderung (29.06., 13.07., 27.07.,
10.08. und 24.08.2016). Im Tal
gibt es die 1.000 m² große
Playarena in Tux-Vorderlanersbach mit Hochseilgarten, Kletterwand, Go-Kart-Bahn, Riesenrutschen, Trampolinpark, eine
Mega-Softplayanlage, Kreativzone uvm. Wer bei so viel Spiel
und Spass eine Abkühlung gebrauchen kann ist im Erlebnisfreibad Finkenberg richtig.
FESTE FEIERN
Tradition hat seit jeher goldenen
Boden im Zillertal. Kaum eine
Sommer-Woche vergeht ohne
ein Brauchtums- oder Volksmusikfest. Die Bergfeuer (25.06.)
zur Sommer-Sonnenwende sind
die sichtbaren Zeichen, dass der
Almsommer beginnt und gleichsam auch der Auftakt zur 8.
Stammgästewoche in Tux-Finkenberg. Gefolgt wird das ganze

von Schmankerl- und Staudnfesten, Sommerkonzerten und
Theaterabenden. Bei der 7. Zillertaler Fensterlmeisterschaft
und bei der 10. Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach
kann jede(r) Hobby-Holzhacker
sein Geschick unter Beweis stellen. Am 01. August bebt Finkenberg wieder wenn beim Open
Air die Schürzenjäger ihren
Fans bei bestem Alpenrock so
richtig einheizen. Beim 3. Hintertuxer Gletscherkönig bringen Oldtimer Legenden die
Sammler- und Fanherzen zum
Schlagen im typischen Zweitakt.
Das Almabtriebsfest in Finkenberg mit Schafen und Haflingern (10.09.) zusammen mit dem
bekannten Entertainer Marc Pircher sowie das traditionelle Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb von der Bichlalm in Hintertux (23.09.-24.09.) runden das
Spätsommerprogramm ab. Bei
beiden Festen wird nach typischer Zillertaler Art bis in die
frühen Morgenstunden die Rückkehr der prachtvoll geschmückten Almtiere gefeiert.

Veranstaltungen Sommer 2016
Juni 2016
09.06.2016
11.06. – 12.06.2016
17.06.2016

Tux-Finkenbergbuch – Buchpräsentation von Maren Krings
Wochenende des offenen Tales im Zillertal
50 Jahr-Feier vom Schwimmbad in Finkenberg ab 18.00 Uhr im Schwimmbad Finkenberg
17.06. – 19.06.2016 Schwindelfrei präsentiert: literatux 16
25.06.2016
Bergfeuer im Tuxertal
21.06.2016
Abschlusskonzert der LMS Zillertal – Expositur Tux
25.06. – 03.07.2016 8. Stammgästewoche im Tuxertal
28.06.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
28.06.2016
Schmankerlfest am Dorfplatz in Finkenberg
29.06.2016
Premiere Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im TuxCenter
30.06.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg beim Musikpavillon
Finkenberg
Juli 2016
01.-03.07.2016
Zillertal Bike Challenge 2016
05.07.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center

Seite 13

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
06.07.2016
08.07.2016
09.07.2016
12.07.2016
12.07.2016
14.07.2016
16.07.2016
20.07.2016
21.07.2016
23.07.2016
23.07.2016
23.07.2016
26.07.2016
28.07.2016
August 2016
02.08.2016
02.08.2016
02.08.2016
03.08.2016

Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
American Music Abroad – Silver Tour im Tux-Center in Tux-Lanersbach ab
20.30 Uhr
Musikfest der BMK Finkenberg am Dorfplatz in Finkenberg
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux in Hintertux
Sun, Fun and Planschparty beim Erlebnisschwimmbad in Finkenberg
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
7. Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach
Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
American Musik Aboard – Freedom Tour beim Musikpavillon in Finkenberg
ab 20.00 Uhr
Staudnfest der Schützenkompanie Tux in Tux-Vorderlanersbach
Feuerwehrfest der FFW Finkenberg beim Feuerwehrhaus Finkenberg
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg

Sun, Fun and Planschparty beim Erlebnisschwimmbad in Finkenberg
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
Schmankerlfest und Welcomeparty der Schürzenjäger am Dorfplatz in Finkenberg
05.08.2016
Soundcheckparty der Schürzenjäger in Finkenberg
06.08.2016
Open Air der Schürzenjäger in Finkenberg
09.08.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux in Hintertux
10.08.2016
Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
11.08.2016
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
14.08.2016
Loschbodnerisch g´sungen und g´spielt auf der Höllensteinhütte
14.08.2016
Tuxer Gassenfest und die Ursprung Buam beim Kasermandl in Tux-Vorderlanersbach
16.08.2016
Sun, Fun and Planschparty beim Erlebnisschwimmbad in Finkenberg
16.08.2016
Konzert der Polizeimusik im Tux-Center in Tux-Lanersbach
17.08.2016
Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
18.08.2016
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
20.08. – 21.08.2016 10. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach
21.08. – 28.08.2016 3. Hintertuxer Gletscherkönig – Oldtimer Traktoren Treffen
23.08.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
24.08.2016
Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
25.08.2016
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
28.08.2016
Bergmesse der Schützenkompanie Finkenberg auf der Gamshütte
30.08.2016
Sommerkonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
September 2016
01.09.2016
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
04.09.2016
Pfarrfest am Dorfplatz in Finkenberg
07.09.2016
Theateraufführung „Zu früh getraut“ der Volksbühne Tux im Tux-Center
08.09.2016
Sommerkonzert der BMK Finkenberg beim Musikpavillon in Finkenberg
09.09.2016
Abschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center
10.09.2016
Almabtriebsfest mit Schafen und Haflingern und Marc Pircher in Finkenberg
11.09.2016
Bergmesse der Jägerschaft Tux auf der Eggalm
13.09.2016
Tuxer Weinherbst im Tux-Center
17.09.2016
Abschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Aula der
Volksschule Finkenberg
21.09.2016
Brauchtumsabend im Tux-Center in Tux-Lanersbach
23. – 24.09.2016
Hintertuxer Oktoberfest in Hintertux
Seite 14

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
29.09. – 02.10.2016

Hotzone.tv Parkopening in Hintertux

Wöchentliche Veranstaltungen im Sommer
Tuxer Mühle
Mehlerhaus in Madseit
Diashow „Bergerlebnis
Tuxertal“
Geführte Gletschertour
Kinderfeste in Hintertux
Playarena
Geführte Wanderungen

Jeden Montag von 20.06. – 23.09.2016 von 13.00 – 16.00 Uhr bei der
Tuxer Mühle in Juns
Jeden Montag und Freitag von 24.06. – 23.09.2016 ist die Ausstellung
„Ewigkeit im Augenblick“ von 13.00 – 18.00 Uhr im Mehlerhaus in
Madseit geöffnet
Jeden Montag von 20.06. – 23.09.2016 findet die Diashow Bergerlebnis
Tuxertal um 20.30 Uhr in der Aula der Volksschule Finkenberg statt.
Von Juli bis September findet jeden Montag, Mittwoch und Freitag um
12.00 Uhr eine Geführte Gletschertour statt. Treffpunkt um 12.00 Uhr
bei der Panoramaterrasse am Hintertuxer Gletscher
Jeden Sonntag im Juli und August 2016 findet in Hintertux beim Hotel
Hintertuxerhof ein großes Kinderfest statt. Bei Schlechtwetter entfällt
das Kinderfest
Jeden Samstag von 21.06. – 16.09.2016 hat die Playarena von 13.00 –
18.00 Uhr für jedermann geöffnet. Eintritt: € 6,00
Von Mai bis Oktober findet täglich bis zu 3 geführte Wanderungen
vom Naturpark Zillertaler Alpen statt!

Vorschau Herbst/Winter 2016/17:
24.-27.11.2016
26.11.2016
27.11.2016
05.12.2016
16.12.2016
25.12.2016
30.12.2016
30.12.2016
03.01.2017
Winter 16/17

4. FIS Ski World Cup Opening Telemark am Hintertuxer Gletscher
Advent’ln tüats in Finkenberg
Tuxer Advent in Tux-Lanersbach
Krampusläufe in Tux-Finkenberg
Bergadvent im Tuxertal im Tux-Center
Bergweihnacht in Tux-Finkenberg
Vorsilvester Fackellauf in Finkenberg
Kinder-Vorsilvesterparty in Tux-Lanersbach
Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben
Skishow der Tuxer Skischulen

Nächtigungsstatistik November 2015 bis Mai 2016

Seite 15

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Pfarre Tux
Liebe Leserfamilie der Prattinge! Liebe Pfarrgemeinde!
„Endlich Sommer in Sicht, endlich Land in Sicht“ …
So fühle ich es gerade, auch
wenn die Sonne uns nur spärlich
ihre Strahlen spendet. Die Bittgänge um „Wachswetter“ nützen augenscheinlich.

Seite 16

BITTGÄNGE – die werden zu
meiner Freude noch sehr gut angenommen. Da spüre ich die
Sorge um die Schöpfung mit,
die Sorge um die bäuerliche
Existenz (die nicht von maschineller und menschlicher Kraft
allein bestehen kann), den Hunger nach Brot in allen Facetten
aber auch die Dankbarkeit dem

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Herrgott gegenüber als großzügigen Spender aller Gaben; und
da erlebe ich Gemeinschaft im
Beten und Bitten, denn
zusammen erreicht man mehr.

Kranken in der Pfarre gebetet.
Von Deck ging‘s dann in Venedig. Die 290 Teilnehmer kamen
aus ganz Österreich; ich hatte
die Tiroler Gruppe (55 P) zu be-

da sind wir noch in der „Herrgottsfrüh“ gegangen…

treuen. Den ersten Besuch hatten wir allerdings schon dem hl.
AMBROSIUS von Mailand abgestattet. Weil er der Patron der
IMKER ist, habe für unsere
Imker fest um reiche Honigausbeute gebetet.
Die zweite Fahrt führte mich mit
110 Pilgern aus Tirol gemeinsam mit Pfarrer Gatterer (Ibk)
zum schon 29. Mal nach Lourdes. Für mich als Betreuer bedeuten solche Pilgerreisen eine
große Anstrengung, aber der
große Segen, der davon ausgeht,
ist das mehr als wert. Natürlich
war da die Tuxer Gemeinde in

VERGELT’S
GOTT
den
WORTGOTTESDIENSTLEITERN für ihr Mitwirken,
dem VORBETER „Thuml“,
der sich in seinem unermüdlichen Vorbeten als ein kleines
„Atemwunder“ erweist; dem
KREUZTRÄGER Franz mit
seinem wunderbar angemessenen Schritt und den LAUTSPRECHERTRÄGERN!
Den Bauern wünsche ich von
Herzen eine gute Heuernte
und reichen Segen auf den Almen für Mensch und Tier.
Ich selber habe zwei wunderbare Pilgerreisen unternehmen
dürfen. Die erste führte mich
auf einem großen Kreuzfahrtschiff zu den „Heiligen am Mittelmeer“ mit Ausfahrt Genua
nach Amalfi, wo der hl. Ap. Andreas begraben liegt; weiter
nach Malta zum Missionsapostel Paulus und dann nach
Dubrovnik, wo der hl. Blasius
begraben
liegt. Natürlich habe
ich dort für
unsere
Ärzte Jutta
und Peter
und
alle

meinen Gedanken ständig dabei! Auch da wieder: betende,
Gnade-suchende und erflehende
Gemeinschaft buchstäblich zu
er-fahren, das können tausende
Filme, Diskussionen und Gespräche niemals ersetzen. Aufbruch wagen, auf „Fremde“ zugehen, von interessanten Lebensgeschichten hören, zur
Grotte gehen, lebendige Gottesdienste feiern, singen, lachen,
fröhlich sein, … das alles ist wie
frisches Quellwasser, ist lebendige Kirche, ist GNADE. Können diese Gnade nicht alle brauchen?
Vor diesen Pilgerfahrten aber
hat unsere Pfarrgemeinde das
wunderbare Fest der hl. Erstkommunion gefeiert. Erstmals
hielt ich keinen Religionsunterricht, besuchte gelegentlich die
Kinder und war schon gespannt
auf das Ergebnis: Ich darf die
RL Barbara Thielen sehr loben: die Kinder waren ausgezeichnet vorbereitet! Hätte ich
nicht besser gemacht. Klassenlehrerin Ruth Klieber stand ihr
mit allen Kollegen und Musikschule bestens zur Seite; es

wurde fleißig geprobt und geprobt – und so feierten wir eine
toll gestimmte Festmesse. „Einsame Spitze!“ Nicht vergessen
möchte ich auch die Unterstützung durch die Eltern, die
zahlreiche Dienste übernahmen
bis hin zur Gestaltung der
Tischrunden daheim. Als engagierte Koordinatorin bewährte
sich Ingrid Korunka. Und in
bewährter Qualität hat „Winterhaus“ Franz die Fotos aufgenommen. Allen: DANKE –
DANKE

VERGELT’S
GOTT!

Seite 17

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Im Dekanat kommt es zu Personalveränderungen: so stehen
die Pensionierung von Pfarrer
Peter Mayr als Leiter im Seelsorgeraum St. MargarethenStrass-Schlitters an, der „Ortswechsel“ von Pfarrer Marek
Ciesilski vom Seelsorgeraum
Jenbach-Wiesing-Münster
in
die Pfarre Innsbruck-Hötting
und der Abschied des PAss
Dieudonnè Mfutila vom Raum
Achenkirch-Eben. Diese Wechsel mit der Übergabe der Verantwortlichkeiten (Finanzen, Güter, Dokumente etc.) muss ich
zT begleiten und durchführen,
ebenso dann die Einstände der
Nachfolge-Pfarrer vornehmen.

Ein Termin jagt den anderen und
ich weiß kaum, woher ich dazu
eine Aushilfe für uns herbekomme. An manchen Wochenenden erwarten mich bis zu 4
Messen. Von daher muss ich
wieder einmal um Verständnis
bitten, wenn ich für Tauftermine
kein „Wunschkonzert“ spielen
kann. Es geht einfach nicht. Zugleich DANKE ich für alles
Verständnis, wenn unsere beiden Pfarren im SR Tuxertal sehr
gefordert sind, den Dekan immer wieder teilen zu müssen.
DANKE.
Als sehr belastend habe ich die
plötzliche Abschiebung unseres
Flüchtlings
Shakeel

MASIH erlebt (immer noch).
Nach fast vier Jahren Bleibe im
Widum Finkenberg (zuerst in
Tux) haben wir ihn eigentlich
„in Sicherheit“ gewägt; und mit
der radikalen Verschärfung des
Flüchtlingsstromes und der damit hervorgerufenen Handlungskrise ging’s von heut auf
morgen. Shakeel konnte den Behörden nicht ausreichend beweisen, dass er als Christ verfolgt
wurde und deshalb aus Pakistan
(in der Weltliste auf Rang 6 geführt!) geflüchtet ist. Jetzt aber
wurden uns Bilder zugespielt,
die den Anschein erwecken,
dass er erneut in die Hände einer
Terrorgruppe gefallen ist. ---Dagegen bin ich sehr froh, dass die
Gemeinde Tux zwei Asylantenfamilien aufgenommen hat
und sie eine „Welle der Gewogenheit“ und Hilfsbereitschaft
empfängt und ihnen eine kleine
Ersatzheimat schenkt.
Und nun einen herzlichen Gruß
an euch alle und schöne Sommerzeit mit viel Sonne!
Euer

Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei der Vorstellung der Erstkommunion-Kinder in der Frühjahrsausgabe habe ich Maxi Schösser einen falschen Nachnamen gegeben. Vielmals um Entschuldigung. (Alexandra
Peer)

a

Ganz fescht Vergelt’s Gott

llen Familien, die mit
„Kranzablösen“
die
Pfarrkirche und die Kapelle Mariahilf mit ihren Spenden anstelle eines Kranzes oder
von Blumen bedacht haben.
(Wobei ich Blumen am Grab
liebe und mich immer auf’s
Neue daran erfreu‘, dass ihr die
Grabstätten eurer Lieben so
schön und aufmerksam pflegt!
Großes dickes Lob dafür!)
Diese Gaben braucht die Pfarrkirche dringender denn je, denn
wir stehen finanziell nicht auf
der großen Haben- sondern der
Seite 18

Minus-Seite und wissen oft
nicht, wie wir die vielfältigen
Ausgaben für die Erhaltung der
Gebäude und der Unterstützung
der Seelsorge aufbringen werden. Ständig fallen dringende
Restaurierungen und Reparaturen an: der Glockenstuhl wird
nicht mehr lang halten und
„scheppert“ nach Erneuerung
(ca 24.000 Euro!), die Trockenlegung der Außenfassade ist
anstehend und kann hoffentlich
in einem Atemzug mit der Sanierung des Oberen Dorfes und

Kirchplatzes angegangen werden (sicher noch einmal dieselbe
Summe); die Kirchenheizung
frisst Unmengen Strom und

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
müsste auf eine neues kostensparendes Heizsystem umgestellt werden; das Pfarrhaus
macht wohl auf keinen Tuxer
(geschweige denn Gast) einen
„glücklichen“ repräsentativen
Eindruck, schaut eher schäbig
aus; Heizung, Fenster, Wasserleitungen, Balkone und Stiegenaufgang … kurz alles gehörte
saniert oder …. neu gebaut.
Dazu verfügen wir über keinen
einzigen geeigneten Raum, in
dem pfarrliches Leben für alle
Altersstufen gestaltet werden
könnte …
Die Sorgenfalten eures Pfarrers
werden nicht kleiner. Es „blockiert“ mich seit Jahren ein
 

freies Herz zu haben, wenn so
viele Missstände scheinbar ganz
wenigen nur auffallen. Dabei
leistet der PKR hervorragende
Arbeit und bemüht sich nach
Kräften! Ich kann euch sagen,
dass die Pfarre Tux sich echt
schwertut, mit dem Erlös aus
„Klingelbeutel“ und Zuschuss
aus dem Kirchenbeitrag das
Auskommen zu finden. Die Erträge aus dem Sonntagsopfer
gehen parallel mit dem schwachen Sonntagsbesuch deutlich
zurück! Der laufende Betrieb ist
heutzutage nicht mehr billig!
Auch für die Kirche nicht. Dennoch VERGELT’S GOTT allen, die immer ständig einen

Beitrag ins „Sackl“ legen oder
sich an den großen Vorhaben
großzügig(st) beteiligen.
Darum mein inständiges Anliegen: übergeht BITTE in Zukunft nicht eure Pfarre mit Aktionen aus dem Vereinsleben, den
Festen, Kranzablösen und Gaben bei Taufe oder Hochzeit.
Der Herrgott wird die Wohltäter
der Kirche reich belohnen!
Euer Pfarrer,
der auch einmal „sumpern“
wird dürfen. (Weil er die Pfarre
liebt und für sie Verantwortung
hat)

Hurra – die Urlaubszeit ist da …

J

a - darauf freuen sich alle
auch im Pfarrhaus. Wir haben viel fest geleistet und
sind müde oder benötigen dringend Zeit für die Familie oder
die Heuarbeit usw.

Weil es immer schwerer wird
Aushilfen zu bekommen bitte
ich um Verständnis dafür, dass
an den Wochentagen die Messen entfallen und Bürozeiten reduziert werden. Sonntagsmessen werden keine entfallen.

Unsere Urlaube:
Pfarrer: 11.-16. / 18.-23. Juli /
8.-13. August
Sekretärin Helga: 19.-31. Juli /
16.-28. August
Haushälterin Christina macht
flexiblen Urlaub.

Internet-Links für „Kirchensurfer“
Die tägliche Leseordnung der Messe: http://www.erzabtei-beuron.de/_SA-mobile/schott/schott_anz/index.html
DIÖZESE INNSBRUCK
Bischof Manfred Scheuer: Predigten, Ansprachen und Referate
Tiroler Kirchenzeitung: www.tirolersonntag.at
Priesterseminar: www.priesterseminar-innsbruck.at
Welthaus der Diözese Innsbruck: www.welthaus-innsbruck.at
KIRCHE IN ÖSTERREICH
Katholische Kirche Österreich: www.katholisch.at
Bischofskonferenz: www.bischofskonferenz.at
Kirchenbeitrag: www.kirchenbeitrag.at
Kathpress: www.kathpress.at
Kirchenzeitungen: www.meinekirchenzeitung.at
Telefonseelsorge Online (anonym): www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
ORDEN
Männer- und Frauenorden: www.ordensgemeinschaften.at
Orden in facebook: www.facebook.com/ordensgemeinschaften.at
WELTKIRCHE
Vatikan: www.vatican.va
Konzilsdokumente: Alle Dokumente in mehreren Sprachen zum Nachlesen
„Weil es bestimmt NICHT schadet, sich immer wieder genauere Informationen zu suchen und nicht jeglichen
oberflächlichen „Sagern“ zum Thema Kirche aufzusitzen. Ja, auch ein wenig mehr über kirchliche Inhalte
Bescheid zu wissen und sich fortzubilden.

Seite 19

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Goldenes Ehrenzeichen der Diözese für Elisabeth „Lies“ Schösser

I

m Diözesanhaus Innsbruck
wurden am Freitagnachmittag, dem 29. April an 25 verdiente ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Diözese Ehrenzeichen verliehen.
In einem Festakt mit Familien
und Freunden der Geehrten hat
Diözesanadministrator Jakob
Bürgler neun goldene und 16 silberne Ehrenzeichen vergeben.
Die Ehrenzeichen der Diözese
in Gold und Silber werden als
öffentliche Anerkennung an
verdiente Laien im ehrenamtlichen Dienst für Glaube und Kirche verliehen. Kriterien für die
Verleihung des Ehrenzeichens
sind etwa besonderes Engagement im pastoralen Dienst, im
Kirchenraum,
administrative
Leistungen, Leistungen im sozialen,
kulturell-gesellschaftlichen oder im Bildungsbereich
bzw. modellhafte Leistungen.
Unter diesen Geehrten hätte
auch unsere Lies sein sollen, leider hat es ihre Gesundheit nicht
zugelassen. Hier nun ihre Würdigung:
Elisabeth Schösser ist 1945 geboren worden, seit 1967 verheiratet und Mutter von vier Söhnen. Mit ihrem Mann hat sie einen Tischlerbetrieb geführt, der
nun vom ältesten Sohn weitergeführt wird.
Frau Schössers Ehrenamtlichkeit beginnt schon in der Jugend, wo sie sich als Jugendleiterin und Talschaftführerin der
Jugendlichen angenommen hat.
Seit 1974 ist sie in der Frauenrunde führend tätig und konnte
viel zum guten Zusammenleben
im Ort beitragen. Auf ihre Initiative entstand die monatliche
„Huagachtstube“, ein Treffpunkt für die Älteren. Ebenso

Seite 20

entstand eine wöchentliche
Nachmittagsbetreuung von behinderten und betagten Menschen, damit die Angehörigen
einen Nachmittag frei haben.
Daraus entstand der Verein
„RadA“ (raus aus dem Alltag).
Aktionen, die seit 40 Jahren gut
funktionieren und eine große
Bereicherung darstellen.
Durch ihr Engagement in der
Pfarre war es die logische Konsequenz, dass sie vor 37 Jahren
in den Pfarrgemeinderat gewählt wurde und bis 2012 dort
tätig war.

tagen, Wallfahrten („mit der Bibel im Rucksack“), der Aktion
Familienfasttag der KFB konnte
sie im Dekanat Fügen/Jenbach
vieles
bewirken.
Weiters
brachte sie sich im Diözesanvorstand der KFB von 2000-2008
ein.

Kommunionhelferdienste leistet
sie seit 1988 und zwei Jahre später wurde sie als Wortgottesdienstleiterin eingesetzt. Das
Austeilen der Krankenkommunion ist ihr ebenso seit vielen
Jahren ein Anliegen.

Ja – Lies, du bist und warst
und bleibst eine „spezielle“
Perle, auch wenn dich deine
Gesundheit jetzt in deinem
Engagement
stark
einschränkt. Wir sind sehr stolz
auf dich, dass du nun wie eine
Olympionikin zwei Ehrenzeichen tragen darfst. Die eigentliche Belohnung wird dir bestimmt der Herrgott schenken. Ich kann nur im Namen
der ganzen Pfarrfamilie gratulieren und dir VERGELT’S
GOTT 1000 Mal sagen.

Von 1987-2013 hat sie mit großer Freude den Blumenschmuck
in der Kirche übernommen, sowie Mesnerdienste und Gestaltung der Sterberosenkränze.
Im Dekanatsteam der KFB arbeitete sie 15 Jahre mit und hatte
die Leitung 10 Jahre inne. Durch
die Organisation im Team von
Dekanatsfrauentagen, Einkehr-

Frau Schösser wird als eine
Perle im hintersten Zillertal bezeichnet und kann auf viel Gelungenes im Rahmen der Mitmenschlichkeit und tragender
Gemeinschaft in der Pfarre zurückblicken.

Dein Pfarrer

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Schulen und Kindergarten
Erlebnisreicher Frühling im Tuxer Kindergarten

D

as zweite Semester des
heurigen Kindergartenjahres war reichlich geprägt an Festen, Exkursionen
und Besuchen von Eltern im
Kindergarten, die uns ihre Berufe näherbrachten.
Unsere Elternvertreter waren
sehr fleißig und haben erstmalig
ein wunderschönes Frühlingsfest für Kinderkrippe und Kindergarten organisiert. Mit Stationen zum Basteln, Schminken,
Kresseköpfe säen und einem
Hindernislauf war für alle Kinder im Garten des Kindergartens
Spiel und Spaß angesagt. Auch
an das leibliche Wohl wurde gedacht und keine Mühen gescheut, eine leckere Jause mit
Kuchen und belegten Broten
herzurichten. Das etwas kühle,
aber trockene Wetter trug ebenfalls zum Gelingen des Festes
für Groß und Klein bei. Vielen
Dank den Elternvertretern für
euren Einsatz!
Die Kinder der Fischegruppe erlebten einen tollen Vormittag
mit Katharina T. Das Handwerk
der Frisörin war für die Kinder
sehr interessant. Ob Haare
schneiden, flechten, färben u.ä.,
das alles zeigte sie den Kindern
anhand einer Puppe.

Die „Piraten“ durften mit Carmen T. und Franz St. in den Beruf des Gastronomen schnuppern. In gemeinsamer Arbeit
machten wir verschiedene
Smoothies, falteten Servietten
und deckten den Tisch, so wie es
sich in einem Restaurant gehört.
Auch das Essen mit Messer und
Gabel und das Verhalten bei
Tisch muss gelernt sein.
Passend zum Jahresthema „Gesundheit“ haben wir uns im
Frühling auch mit dem „Krank
sein“ beschäftigt. Alexandra P.
und Bernadette G. haben daher
alle Gruppen in die Praxis von
Dr. Peer auf Besuch eingeladen.
Wir durften unseren Herzschlag
hören, die Ohren untersuchen,
Verbände und Gips anlegen,
und vieles mehr.
Nicht nur Ärzte sind um unsere
Gesundheit besorgt, auch Sanitäter sind Tag täglich für unser

Wohlbefinden im Einsatz. Franz
Erler hat die Aufgaben der Rettung erklärt. Was ist Erste Hilfe?
Wie werden Verbände angelegt? Sogar in den Rettungswagen durfte ein Blick geworfen
werden.
Wichtig für unser Wohlbefinden
ist auch die richtige Ernährung.
Wo kommen Lebensmittel her?
Was sind die täglichen Aufgaben eines Landwirtes? Die Seesterne machten daher eine Exkursion zum „Kuchlerhof“ um
sich das einmal ganz genau anzuschauen.
Am 1.Juni, dem Welt-MilchTag, machte der gesamte Kindergarten schlussendlich einen
Ausflug in die Sennerei nach
Mayrhofen. Wir haben auf dem
Schaubauernhof und mit einem
Rundgang durch die Sennerei
einen sehr abwechslungsreichen
und informativen Tag erlebt, der
uns mit Sicherheit lange in Erinnerung bleibt. Vielen Dank den
Bäuerinnen und der Gemeinde,
die diese Exkursion mit der
Übernahme der Buskosten unterstützt haben!
Auch Stefan und dem Bauhofteam möchten wir an dieser
Stelle für die neue Sandkiste für
die Piratengruppe danken. Wir
wissen euren Einsatz für die
Tuxer Kindergartenkinder sehr
zu schätzen!

Seite 21

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Ein Buch für dich - ein Buch für mich

U

nter diesem Titel läuft
das
Leseprojekt
2015/16 der Organisation "Rotary". Mit großer
Freude nahmen wir daran Teil
und somit erhielt beim ersten
Besuch von Bettina Presl jedes
Kind ein Exemplar des Buches
"Die Konferenz der Tiere", welches aufgrund des aktuellen Weltgeschehens ausgewählt
wurde. Neugierig wurden die
bunten Bilder studiert und sofort
mit dem Schmökern begonnen.
Die Schüler erfuhren von der
deutschsprachigen Minderheit
in Siebenbürgen, die schulische

Unterstützung durch Lesemittel
sucht. Jedes Kind brachte somit
ein altes, gut erhaltenes Buch
mit in die Schule, das beim

zweiten Besuch des Vereins von
Bettina übernommen wurde.

Junior-Cup

D

ieses Jahr fand der Raiffeisen Junior Cup für
die 3. Und 4. Klasse bei
guter Witterung statt. Sportliche
Betätigung hat besonders bei
Volksschulkindern einen ausgesprochen positiven Effekt auf

die Entwicklung. Die dabei vermittelten Werte wie Teamgeist,
Zusammenhalt und Fairness
sind wichtige Grundlagen für
heranwachsende junge Menschen. Jedes Kind freute sich anschließend über eine Urkunde.

Benedikt und Luca sammelten
am meisten Punkte und dürfen
sogar beim Bezirkscup teilnehmen.
Ein herzliches Dankeschön an
Benedikt und Michael für die
nette Betreuung.

Blühende Gemeinden für Bienen und CO – Abschlussveranstaltung
in der Volksschule Tux

D

er Bienenzuchtverein
Hippach,
Ramsau,
Schwendau und Zell am
Ziller organisierte gemeinsam
mit dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, den

Seite 22

Schulen, Gemeinden und Partnern aus der Region ein tolles
Wildbienen- und HonigbienenProjekt. Die Imker kamen dabei
im Herbst in die Volksschule
Tux und erklärten den Schülern

in einer spielerischen Unterrichtseinheit das Leben der Bienen. Alle Kinder erhielten anschließend ein Säckchen Krokuszwiebeln mit dem Auftrag,
diese noch im Herbst einzuset-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
zen. Im Frühjahr sollten die Kinder dann das Wachsen der Krokusse beobachten, beschreiben
und fotografieren.
Am Donnerstag, dem 1. Juni,
konnten dann die Schüler der
Volksschule Tux Irene Fankhauser, Antonia Muigg und dem

Geschäftsführer des Naturpark
Wilfried Seifert vom Naturpark
ihre tollen Arbeiten, Bilder,
Fantasiegeschichten, Dokumentationen und sogar ein Tagebuch
einer Honigbiene vorstellen.
In einer abschließenden Ziehung konnte dann Tobias Erler

aus der 2. Klasse als der Gewinner eines Besuches im Alpenzoo
Innsbruck mit seiner Familie gezogen werden.

Aktion "Sauber statt Saubär"

A

uch wir beteiligten uns
wieder am Projekt
"Sauber statt Saubär". Gemeinsam mit Katharina vom Naturpark sowie
Walter Bertoni halfen wir, unser Tal von sich über den Winter angesammelten Unrat und
Verschmutzungen zu befreien.

zum Besitzer bzw. auf die Müllstation. Als Belohnung ließen
wir uns anschließend eine Breze

und erfrischenden Traubensaft
schmecken.

Ausgestattet mit Handschuhen
und jeder Menge Müllsäcke
wurden keine Mühen gescheut
und absolut nichts war den fleißigen Helfern zu anstrengend.
Nicht nur normaler Haushaltsmüll wurde zu Tage gebracht,
auch eine Rodel und eine Eisenstange fanden ihren Weg zurück

Naturparkhaus Ginzling

I

m Mai fand wieder ein ganz
besonderer Termin im Rahmen des Naturparks statt.
Die Kinder der zweiten Klasse
besuchten das Naturparkhaus
in Ginzling. So konnten die

SchülerInnen ihr Wissen rund
um die Naturparkregionen im
Zillertal erweitern. Zu Beginn
wurden gemeinsam Namenschilder gebastelt, die die Kinder voller Stolz mit nach Hause

nehmen konnten. Besonders interessant war es, zu erfahren,
wie man das Alter eines Baumes feststellen kann. Weiters
lernten die Kinder, wie man ein

Seite 23

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Mikroskop bedient und betrachteten damit besondere
Steine und ihre Besonderheiten.
Das Highlight war der vorbereitete Stationsbetrieb, bei dem die

SchülerInnen in Gruppen verschiedene Suchaufträge erledigen sollten. Die Ergebnisse wurden von den einzelnen Gruppen

stolz präsentiert. Bevor wir wieder unsere Heimreise antraten,
fand noch ein Ratespiel im
Freien statt. Es war ein sehr lehrreicher und schöner Vormittag.

„Projekt Vielfalter“

A

uch in diesem Schuljahr
wurde das Projekt
Vielfalter von der
zweiten Klasse fortgeführt. In
Zusammenarbeit mit den Schulen wird dieses Projekt von der
Universität Innsbruck (Institut
für Ökologie) durchgeführt. Es
werden Beobachtungen und
Zählungen durchgeführt, die die
Forschungsarbeit der Spezialisten und den Erhalt der Vielfalt
unterstützen. Die SchülerInnen
lernten alles Wissenswerte über
Schmetterlinge: von den Körperteilen bis hin zu der Entwicklung der Falter. Großen
Eifer zeigten die Kinder beim
Erlernen der verschiedensten
Arten der Schmetterlinge und
erkannten innerhalb kürzester
Zeit die zahlreichen heimischen
Falter.
Endlich war es Zeit, mit den
„wissenschaftlichen Beobachtungen“ zu beginnen. An einem

sonnigen Vormittag starteten
alle Kinder als „Forscher“, auf
der Suche nach Schmetterlingen. Immerhin konnten drei
Kinder einen Falter entdecken
und ihn auch identifizieren. Die
Suche nach Schmetterlingsraupen war leider nicht so erfolgreich. Es ließen sich leider
keine Raupen finden. Trotzdem
war der Ausflug in die Natur
nicht ganz ohne Erfolg. Statt den

Raupen konnten viele andere Insekten und bekannte Blumen
entdeckt werden.
Zum Glück hatten zwei Schülerinnen der Klasse mehr Glück
bei der Raupensuche. Diese
werden nun täglich mit frischen
Brennnesseln gefüttert, bis sie
sich verpuppen. Die Spannung
ist groß: „Wann schlüpft der
erste Schmetterling?“

Heilige Erstkommunion

A

m 1. Mai war es soweit
und die Zweitklässler
durften ihre erste Kommunion empfangen. Wochenlang davor begannen schon die
Vorbereitungen für diesen großen Tag. Erstkommunionlieder wurden eingeübt und mehrmals mit der gesamten Schule
geprobt. Durch die ausgezeichnete Arbeit der Religionslehrerin Barbara Thielen wurden die
Kinder bestens auf das Sakrament der Eucharistie vorbereitet. Die Tischmütter der zweiten Klasse bemühten sich besonders, mit den Kindern nette und

Seite 24

lehrreiche Nachmittage zu gestalten. Es wurde gebastelt, gesungen, gebacken und gelernt.
Die Kinder waren begeistert.
Zum Glück war uns der „Wettergott“ gnädig, sodass der Einzug in die Kirche stattfinden
konnte. Begleitet von unserem
Pfarrer Dekan Edi Niederwieser, den Ministranten, unserer
Musikkapelle und den Angehörigen schritten die Kinder stolz
zur Kirche. Diese war wundervoll geschmückt und die Kinder
strahlten in ihren Erstkommunionskleidern, geschmückt mit
den selbst gebastelten Kreuzchen. Besonders schön war es

für alle Mitwirkenden, gemeinsam dieses besondere Fest zu
feiern. Auch der Gesang der
Erstkommunionkinder wurde
vom Chor der Volksschule unterstützt, sowie von Lehrpersonen und SchülerInnen anderer
Klassen instrumental begleitet.
Danke für das schöne Fest mit
der ganzen Kirchengemeinde!
Ein Bericht aus der Sicht eines
Erstkommunionkindes:

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

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Seite 25

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

„Die Welt ist bunt“
Fünf Kinder der VS Tux beschäftigten sich in den letzten
Wochen mit ihren Herkunftsländern und ihrer Muttersprache.
Am Schluss dieses Projektes

Vereine

Seite 26

präsentierten sie ihre Ergebnisse
und wir durften gemeinsam die
jeweiligen Sprachen kennenlernen und auch das ein oder an-

dere Wort in Ungarisch, Englisch, Serbisch und Farsi lernen.
Hier stellen sich die Kinder
nochmals vor:

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Sommererlebnistag der Viertklassler der Volksschule Tux

A

m Freitag, dem 3. Juni
2016, fand der Sommererlebnistag für die
Schüler der 4. Schulstufe der VS
Tux statt.
Man traf sich bereits um 7.30
Uhr in der Schule mit der Betreuerin Irene Fankhauser vom
Naturparkteam und machte sich
sogleich auf den Weg Richtung
Gemais. Bereits während des
Aufstieges erklärte Irene den
Schülern immer wieder besondere Pflanzen und deren Bedeutung. Nach dem dreiviertelstündigen Aufstieg machte man bei
einem Stall Halt, und die Kinder
konnten erst einmal ihren Durst
und ihren Hunger stillen. Im
Laufe des weiteren Vormittags

konnte Irene den Kindern in
vielfältiger Weise und in Spielen die heimische Natur näher
bringen, so konnten die Schüler
zuerst ihr Wissen über Schmetterlinge und Raupen in einem
Zuordnungsspiel auffrischen,
anschließend mussten die Kinder in Rahmen eines Memoryspieles verschiedene Pflanzen
suchen. Jetzt sollten die Kinder
Geräusche, die sie in ihrer Umgebung wahrnehmen in eine Geräuschelandkarte eintrage. Nach
einer weiteren Stärkung erklärte
Irene den Schülern das Rotkehlchenspiel. Die Kinder mussten
dazu zuerst einmal Bodennester

bauen und dann für die Vogelkinder „Zahnstocherregenwürmer“ sammeln.
Am Rückweg nach Lanersbach
war noch Zeit, Waldgeister aus
Blättern, Reisig und Steinen mit
Salzteig an Bäume am Wegesrand zu kleben.
Der Sommererlebnistag gefiel
den Schülern ganz besonders
gut, was sich auch daran zeigte,
dass sie bei allen Spielen und
Naturlerneinheiten mit ausgesprochen großen Eifer und großer Einsatzbereitschaft dabei
waren.
Ein ganz besonderer Dank geht
natürlich an unsere Betreuerin
vom Naturpark Irene Fankhauser.

Sportliche Aktivitäten an der NMS TUX
Zusätzlich zum herkömmlichen Sportunterricht bekommen die Schülerinnen und Schüler noch weitere
Möglichkeiten angeboten. Hier eine Auswahl:

Hip Hop Tänzer

Le Parcour – Freerunning mit Profis

Seite 27

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Piepsschulung und Lawinenkunde mit Stefan
Pichlsberger von der Bergrettung Tux

Skitour mit Helfern von der Bergrettung Tux
Weiters:
Schneeschuhwanderung, Fitnessstudio Shape in
Mayrhofen und Hotel Bergland, Faustball, Ultimate Frisbee, Yoga und Entspannungsübungen,
Ropeskipping, Damenfußball;

Klettern im Kletterzentrum Aschau

Vereine
FC Sparkasse Tux

N

ach vielen Jahren der
Planung war es heuer
im Frühjahr endlich so
weit. Der FC-Sparkasse Tux
durfte endlich in das neu errichtete Vereinsheim einziehen.
Über die Wintermonate entstand
durch viele fleißige Hände unser
neues Vereinsgebäude, auf das
wir sehr stolz sind. Um die Eigenleistungen des Vereins zu finanzieren, wurden im Frühjahr
fleißig Bausteine verkauft. Allen Bausteinsponsoren dürfen
wir auf das allerherzlichste für
ihre Unterstützung danken,
durch eure Hilfe war es möglich
Seite 28

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
ein wunderschönes Lokal mit
Küche einzurichten.
Ein großer Dank ergeht natürlich auch an die Gemeinde Tux
für die Umsetzung des Projektes, allen Planern und Baufirmen für die wohlwollende Zusammenarbeit und ihr Verständnis für so manche kurzfristigen
Sonderwünsche. Auch unseren
eigenen Leuten gebührt ein großer Dank für unzähligen Arbeitsstunden, die für den Verein
geleistet wurden, allen voran

Stefan Schösser für die Bauaufsicht.
Sobald wir im Herbst in die neue
Saison starten, sind natürlich
alle herzlich eingeladen, bei einem Spiel vorbei zu schauen.
Wo wir bei einem nicht so ganz
glücklichen Thema gelandet
wären. Ab Herbst wird die
Kampfmannschaft des FC-Sparkasse Tux wieder in der 2.
Klasse zu finden sein. Nach dem
Aufstieg vergangenes Jahr lief
leider nichts so, wie wir uns das
vorgestellt haben. Von Anfang

an kam unsere 11 nicht so richtig in Schwung, verletzungsbedingte Ausfälle, niedrige Trainingsbeteiligungen und etwas
Pech taten noch ihr übriges.
Lange Zeit galt nichts als verloren, aber nach der bitteren Niederlage gegen Achenkirch war
es leider fix. Doch was unsere
Kicker nicht verloren haben, ist
ihr Kampfgeist und ihre Kameradschaft, so heißt es Vollgas in
die neue Saison um dort wieder
alles zu geben.

Volksbühne Tux

M

it dem Stück "Zu
früh getraut", einer
Boulevardkomödie
von Klaus Mitschke, präsentiert
die Volksbühne Tux diesen
Sommer wieder ihr schauspielerisches Können.
Kurz zum Inhalt:
Die junge Studentin Flo erwacht
im Apartment des völlig verkaterten David. Als David seinen
Freund Ian bittet, ihm sein
Hemd aus dem Schlafzimmer zu
holen, muss er fassungslos feststellen, dass dieses Hemd auf
zwei hübschen Beinen, die nicht
Davids Verlobten Vanessa gehören, daher kommt. Bei David
bricht Panik aus, hat er doch,
wie eine gefundene Heiratsurkunde verrät, die hübsche Studentin tags zuvor geheiratet.
Seine Verlobte Vanessa kommt
kurz darauf in die Wohnung,
weswegen Flo in der Not als Davids Cousine ausgegeben wird.
Davids Vater der nun ebenfalls
klingelt, kennt diesen Teil der
Familienchronik allerdings auch
noch nicht. Die Mütter der beiden Damen, die ebenfalls in der
Wohnung auftauchen, sind natürlich streng voneinander fern-

zuhalten. Schließlich ziehen David und Ian, den Friedensrichter
Paul, dem David die ganze Aufregung zu verdanken hat, hinzu.
Kann er die Ehe mit Flo annullieren? Erst als das Chaos wirklich nicht mehr schlimmer werden kann, kommt die ganze
Wahrheit ans Licht...

Termine: jeweils Mittwoch
29.6., 6.7., 20.7., 10.8., 17.8.,
24.8 und 7.9.2016
Auf zahlreiche Zuschauer und
Theaterfreunde aus Nah und
Fern freut sich die Volksbühne
Tux!

Seite 29

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Die Schauspieler freuen sich
über viele Zuschauer.

Rückblick auf die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

B

ei der Jahreshauptversammlung am 2. April
2016 im Hotel Neuhintertux standen einige Punkte auf
dem Programm. Obmann Hans
Geisler eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung aller
Anwesenden und der Ehrengäste. Nach einem kurzen Rückblick von der Schriftführerin
über die zahlreichen Tätigkeiten
im abgelaufenen Vereinsjahr,
dem Bericht der Kassierin sowie
Der neue Ausschuss:
Obmann: Hans Geisler
Obmann-Stv.: Stefan Erler
Kassier: Elisabeth Stock
Kassier-Stv.: Anna Großgasteiger
Schriftführer: Bernadette Tipotsch

der Aufnahme von Neumitgliedern wurde der Ausschuss unter
der Leitung von Bezirksobmann
Franz Klausner gewählt. Bei
den anschließenden Worten der
Ehrengäste gratuliert Bürgermeister Simon Grubauer zum
gewaltigen Erfolg und der super
Leistung zum Stück "Der Tuxer
Schafer" und bedankt sich für
das Engagement. TVB-Obmann
Markus Tipotsch erwähnt, dass
die Volksbühne das Tux-Center

sehr zu schätzen und zu nutzen
weiß und wünscht, wie auch Bezirksobmann Franz Klausner,
dem neuen Ausschuss und den
Spielern für das neue Stück alles
Gute. Zum Schluss bedankt sich
der Obmann bei der scheidenden Schriftführerin Renate
Kreidl für ihre geleistete Arbeit.
Wir freuen uns auf ein gutes und
aktives Vereinsjahr!

Schriftführer-Stv.: Susanne Aigner
Spielleiter: Hans Lengauer
Bühnenwart: Hubert Ehrenbeck
Zeugwart: Maria Wechselberger
Beirat: Franziska Geisler

Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux

B

lasmusik hat viele Facetten, das wurde am 23.
April in beeindruckender Art und Weise von den Musikantinnen und Musikanten der
Bundesmusikkapelle Tux beim
Frühjahrskonzert unter dem
Motto „Marsch und Swing – So
schön ist Blasmusik“, im
Zirbensaal des Tux Centers in
Lanersbach unter Beweis gestellt.

Seite 30

Kapellmeister Florian Erler
hatte ein sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles Konzertprogramm, sowohl mit modernen als auch klassischen und
traditionellen Stücken zusammengestellt, das sicherlich für
jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Die festliche Eröffnung des Abends erfolgte durch
die kurze „Mercedes Fanfare“
von Rudolf Bodingbauer und
darauf folgte der schwungvolle

Eröffnungsmarsch „Salemonia“
von Kurt Gäble. Maria Wechselberger durfte im Namen der
Bundesmusikkapelle Tux zahlreiche Besucher, darunter Bürgermeister Simon Grubauer, den
Obmann des Tourismusverbandes Tux-Finkenberg Markus Tipotsch,
Bezirkskapellmeister
Michael Geisler, diverse Obmänner und Funktionäre der örtlichen Vereine sowie Ehrenmitglieder, Einheimische und Gäste

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
und Musikfreunde aus nah und
fern begrüßen und führte wie
immer charmant und informativ
durch das Konzertprogramm. Es
folgte ein bunter erster Programmteil mit dem musikalischen
„Morgenständchen“
„Mattinata“ von Ruggero Leoncavallo. Danach bot Solistin
Maria Wechselberger einen besonderen Hörgenuss mit dem
Solostück für Saxophon „Valse
Vanite“ von Rudy Wiedeoeft,
wo sie mit viel Gefühl und ausgezeichnetem Spiel die Zuhörer
begeisterte. Mit einem Werk
voller Esprit und majestätischer
Erhabenheit vom Tiroler Günter
Dibiasi „La Principessa – Die
Prinzessin“ ging es weiter. Nach
den bereits dargebrachten musikalischen Höhepunkten wurden
die Ehrungen vorgenommen.
Unserem Hornisten Franz Geisler „Himmen Franz“ wurde die
Verdienstmedaille in Gold für
65 Jahre aktive Mitgliedschaft
und langjährige treue Dienste in
der Kapelle überreicht. Der Gemeinde Tux wurde an dieser
Stelle herzlich gedankt für die
Instrumentenspende in Form einer Klarinette. Für den Geehrten
und als Dankeschön an die Gemeinde wurde die wunderschöne Polka „Freude an der

Blasmusik“ von Franz Gerstbrein gespielt. Nach einer kurzen Pause leitete die Eröffnungsmelodie zum Grand Prix
der volkstümlichen Musik den
zweiten Teil des Konzertes ein.
Das nächste Stück „Die glorreichen Sieben“ von Elmer Bernstein erinnerte an den gleichnamigen Westernfilm. Mit dem
Jazz-Klassiker „Petite Fleur“
von Sidney Bechet begeisterte
Solist Martin Geisler auf seiner
Klarinette das Publikum. Eine
bunte Palette an Klangfarben
wurden in der Filmmusik „Born
Free“, arr. von Frank Bernaerts
präsentiert. Der Traditionsmarsch „Hoch- und Deutschmeister Marsch“ von Dominik
Ertl bildete den Abschluss des
Konzertabends. Dem tosenden
Applaus zu urteilen ist es der
BMK Tux wieder gelungen mit
dem Programm die Herzen der
Zuhörer zu erobern. Die Musikantinnen und Musikanten bedankten sich bei ihrem Publikum mit den Zugaben „Alte Kameraden“ von Carl Teike und
„Heimatgrüße aus Tirol“ einer
Volkweise Arr. von Prof. Hannes Apfolterer, wo sich vier Musikanten der BMK Tux als sehr
gute Sänger präsentierten. Mit
abschließenden Dankesworten

verabschiedete sich die Bundesmusikkapelle Tux endgültig.
Ein spezieller Dank ergeht an
die Schützenkompanie Tux für
die Verpflegung der Konzertbesucher, an die Gemeinde Tux für
die zur Verfügungstellung des
Zirbensaales, dem Tourismusverband Tux-Finkenberg für die
Übernahme der Druckkosten
der Flyer, Florian Hellbert für
die Gestaltung der Flyer, Technikmeister des Tux Centers
Franz Pfister, Fotografen Andreas Neurauter, Burgl Anfang
für den Blumenschmuck auf der
Bühne, den sie die letzten Jahre
beigesteuert hat bzw. bei der
Firma Kröll, die diese Tradition
übernommen hat, Kapellmeister
Florian Erler für die perfekte
Zusammenstellung des Konzertprogrammes, Obmann Erwin
Geisler für die organisatorische
Arbeit und an alle Einheimischen und Konzertbesuchern für
den gespendeten Applaus und
die freiwilligen Spenden.
BUNDESMUSIKKAPELLE
TUX
Stefanie Truéb

Fotos: Andreas Neurauter

„Tag der Jugend“
 

„M

usik verbindet –
Jung und Alt“ – unter diesem Motto
lud die Bundesmusikkapelle
Tux am 19.03.2016 in der

Neuen Mittelschule Tux zum
„Tag der Jugend“ ein um Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv anzusprechen, um so

ihr Interesse für die Musikkapelle zu wecken.
Erster Programmteil des Abends
war das Konzert der Jungmusik

Seite 31

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Tux. Kapellmeister Florian Erler und Jugendreferentin Maria
Wechselberger haben mit intensiver Probenarbeit die Jungmusikanten auf das gemeinsame
Zusammenspiel sowie auf das
Konzert am „Tag der Jugend“
vorbereitet, um ihnen somit den
Einstieg in die „große Musik“ zu
erleichtern. Die Nachwuchsmusikanten boten den Zuhörern ein
tolles Programm und begeister-

ten mit ihrem Können. Highlight des Konzertes war es, dass
die BMK Tux gemeinsam mit
der Jungmusik Tux ein modernes Stück und einen traditionellen Tiroler Marsch einstudiert
hat, welche beim Schlussteil des
Konzertes gemeinsam zum Besten gegeben wurden. Nach dem
gelungenen Konzert konnte jeder Besucher unter fachkundiger Anleitung sein Können an
den verschiedenen Instrumenten

unter Beweis stellen und jedes
Instrument testen, oder sich einfach einmal zeigen lassen, wie
denn überhaupt ein Ton hervorgebracht wird.
Ein großer Dank ergeht an alle
neugierigen Besucher, an die
fleißigen Jungmusikanten der
Jungmusik Tux, an Herrn
DadNMS Gerold Wisiol für die
zur Verfügungstellung der Aula
und der Klassenräume in der
NMS Tux und an die Organisatoren der BMK Tux, die mit viel
Engagement den „Tag der Jugend“ vorbereitet und gestaltet
haben.
Bundesmusikkapelle Tux
Stefanie Truéb

 „MAIBLASEN“ 
 
Die Bundesmusikkapelle sagt
„Dankeschön“.
Auf diesem Wege möchten sich
die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux auf das
Allerherzlichste bei allen Einheimischen und Bewohnern, die
wir heuer beim traditionellen
Maiblasen besucht haben, für
die großzügigen Spenden, Gastfreundschaft und Bewirtung bedanken. Allen nochmals ein
herzliches „Vergelt´s Gott“.
 

Diverses
40 Jahre Seniorenbund Tux-Finkenberg am 21.04.2016

W

ir begannen diesen
Festtag mit einer Hl.
Messe für lebende
und verstorbene Mitglieder, zelebriert von Pater Erich aus Fügen und umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Hans
Rainer. Anschließend trafen wir
uns zum Mittagessen im Tux
Center. Als Ehrengäste konnten
Seite 32

wir
Bezirksobmann
Alois
Leitinger, Bürgermeister Simon
Grubauer, Bürgermeister Andreas Kröll, die Altbürgermeister Hermann Erler und Franz
Berger und unsere Ehrenobfrau
Hedwig Stock begrüßen. Erfreulich war auch, dass so viele Mitglieder anwesend waren.

Ein kurzer Rückblick auf die
40 Jahre:
Am 02. Feber 1976 wurde der
Rentnerbund (so hat er damals
geheißen) gegründet. Der damalige Bürgermeister Franz Berger
war als „Taufpate“ tätig und Josef Steindl wurde zum Obmann
gewählt. Es wurden schöne Ta-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
gesfahrten und gesellige Nachmittage organisiert. Der Rentnerbund hatte zu Beginn 54 Mitglieder. Nach 18 Jahren hat
Hedwig Stock im Jahre 1994 die
Führung übernommen. Es wurden nun größere Reisen unternommen. Auch im Ausland waren sie viel unterwegs und Hedwig hat interessante Flugreisen
organisiert. Vor allem aber zu
erwähnen sind die schönen Advent- und Geburtstagsfeiern und
die vielen Besuche mit Groiggn
und siaßen Krapflang. Ihr Humor, ihre Witze werden uns immer in Erinnerung bleiben. Im
Feber 2010 hat Hedwig das Amt
der Obfrau an mich übergeben.
Aktuell zählt der Seniorenbund
180 Mitglieder. Es werden jährlich drei bis vier Ausflüge, Wanderungen und zweimal im Jahr
eine Mehrtagesfahrt organisiert.
Außerdem feiern wir einmal im
Jahr gemeinsam die runden Geburtstage und Ehejubiläen sowie
die Adventfeier und besuchen
die Operette in Kufstein.
In den letzten sechs Jahren wurden mit den Zillertaler Verkehrsbetrieben 7.000 km - Gott
sei Dank – unfallfrei, gefahren.
Ein Dank an die fleißigen
Mitfahrer für ihre Treue.

Anna Schösser, Beirätin
Neu Marianne Erler, Beirätin
Neu Maria Schweiger, Beirätin
Neu Hermann Erler, Beirat
Von den alten Beiräten sind
Martha Erler und Hansl Schösser ausgeschieden und Stock
Lisl „Bergfried“ ist im Dezember 2014 verstorben.
Ich bedanke mich bei Hansl und
Martha für die jahrelange unterstützende Arbeit für unseren
Verein und wünsche ihnen noch
viele schöne Jahre mit uns und
ihren Familien. Mit den neuen
Beiräten hoffe ich auf gute Zusammenarbeit und ein gutes
Miteinander.

Bei der Neuwahl wurde
wie folgt gewählt:
Maria Wechselberger, Obfrau
Alois Mader, Obmann
Stellvertreter und Kassier
Sepp Gredler, Schriftführer

Mit einer kurzen Fotorückschau
bei Kaffee und Kuchen und an
netten Huagacht ließen wir die
Feier ausklingen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns bei dem Fest unterstützt haben: bei der Gemeinde Finkenberg, der Gemeinde Tux, für die Benützung
des Zirbensaales, beim TVB
Tux – Finkenberg, die uns immer freundlich aufnehmen und
uns mit Rat und Tat zur Seite
stehen, beim Geschäftsführer
Hermann Erler, beim Hausmeister Franz Pfister, bei Elisabeth
Stock, den Bäuerinnen fürs Kochen, den Kellnerinnen, den Kuchenbäckerinnen, Schösser Lisi
für den Kaffee, den Musikanten Alfred und Toni,
Anfang Burgl für die Blumenspende, meiner Enkelin Julia für die Fotorückschau, meinem Mann
Thomas, der viele Taxidienste macht, einfach allen die irgend einen Beitrag
geleistet haben „Vergelt‘s
Gott“
Maria Wechselberger

15 Jahre RadA - 700. RadA Nachmittag

D

ies konnten wir am
10.06.2016 im Höllenstoana- RadA-Raum
feiern. Zu einem geselligen
Nachmittag luden wir Freiwilli-

gen von RadA ein, und viele kamen: Leni Wechselberger,
Christina Wechselberger, Klaus
Rainer (PDL v. AWH Zell a.
Ziller), Dr. Peter Peer, dessen
Idee sie 2001 in Angriff nahmen

und „RadA“ ins Leben riefen;
Maria Hager, geb. Geisler und
Altbürgermeister Hermann Erler, die auch hierzu gehören, ließen sich entschuldigen. Dekan

Seite 33

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Ein Sack voll Geld: 700 Eineuromünzen, ein großes "Vergelts
Gott" Dr. Peter Peer für die großzügige Spende!
Edi Niederwieser, Bürgermeister Simon Grubauer, Maria
Dollinger (Obfrau vom SGS
Mayrhofen), Anneliese Erler
(Obfrau Vorsorgefond Tux) sowie Hedwig Stock, ehemalige
Freiwillige und viele RadA
Gäste waren da.
Elisabeth
Geisler
(Obfrau
RadA) blickte in einer kurzen

W

Ein schöner Nachmittag, der
viel zu schnell vorbeiging! Ein
großer Dank ALLEN, die zum
Gelingen beigetragen haben!
Elisabeth Geisler, Obfrau und
Maria Geisler, Schriftführerin

Neuer Ortsstellenleiter Rotes Kreuz Tux

erner
Preschern
wurde am 4. Mai
2016 zum neuen Obmann der Ortsstelle Tux gewählt. Er folgt damit Dr. Daniel
Seite 34

Ansprache noch einmal auf 15
Jahre RadA Tux zurück. Simon
Grubauer bedankte sich für die
Einladung und will auch, so wie
sein Vorgänger, RadA weiterhin
gerne
unterstützen.
Maria
Dollinger, fand nur lobende
Worte über die Einrichtung
RadA – nur von Freiwilligen -.

Unser Pfarrer, Dekan Edi Niederwieser, gedachte in einer Andacht mit Krankenkommunion
der verstorbenen RadA Gäste.
Bei Kaffee, Kuchen (danke den
fleißigen Bäckerinnen) und belegten Broten (danke Harald unser Koch für alle Fälle),
wurde munter d´rauf los erzählt:
wisst ihr noch, ach ja – so war
das! -; und: ja, dahin ging unser
Ausflug; genau, die haben uns
besucht – gesungen, Bilder gezeigt, gespielt und, und, und…
Toni und Alfred, spielten uns
dazu „schiane schneidige Sticklang“ auf. Besonders das Tuxer
Lied wurde von „allen“ mitgesungen.

Rainer nach, der die letzten acht
Jahre die Geschicke der Dienststelle leitete. Werner Preschern

war bereits seit der Ortsstellengründung vom 01.01.1992 bis
2004 Ortsstellenleiter.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Als Freiwilligenvertreter wird in
Zukunft Lukas Tipotsch fungieren. Dr. Daniel Rainer wird den
Tuxern als Ortsstellenleiterstellvertreter erhalten bleiben. Das
Rote Kreuz Tux ist und bleibt
eine besondere Dienststelle.
Nicht nur die Entfernung zum
nächsten Notarztstützpunkt sondern auch stark saisonale Belastungen, auftretende Straßensperren durch Lawinen- und
Murengefahr bedeuten immer
wieder eine besondere Herausforderung für die Tuxer Rot
Kreuz Mannschaft. Dies alles
kann nur bewältigt werden aufgrund eines über die Maße herausragenden Engagements unserer freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeiter vor Ort (3

hauptamtliche und 25 freiwillige Mitarbeiter). Durch das
FRIST RESPONDERSYSTEM
sind immer einige Sanitäter aus
Tux auf Rufbereitschaft, die im
Notfall noch vor dem Eintreffen
des Rettungswagen und Notarztes die notwendige medizinische
Erstversorgung
durchführen.
Speziell in unserer geographischen Lage ist dieses Frist Respondersystem ein notwendiges
Bindeglied in einer gut funktionierenden Rettungskette.
Eine starke Jugendgruppe, viele
fördernde Mitglieder und Gönner tragen dazu bei, dass dies alles funktioniert. Die gute Zusammenarbeit zu unseren beiden Ärzten Frau Dr. Jutta Wechselberger und Dr. Peter Peer ist

ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Systems. Die immer
schwieriger werdenden Rahmenbedingungen werden der
neuen Ortsstellenleitung für die
Zukunft sicherlich spannende
Zeiten bescheren. Eine dringend
notwendige neue Ortsstelle als
Projekt für die Zukunft verleihen dem Ganzen zusätzliche
Würze.

„... und morgen hab’ ich wieder Deutschkurs“
Gespräch mit Familie Naderi

S

eit einem halben Jahr leben Fawad und Shazia
Naderi mit ihren Kindern in Österreich und seit
Februar in Tux. Unendlich
weit weg von ihrer Heimat.
Die Schüler der dritten Klasse
der Neuen Mittelschule haben
sich mit der Familie zum Interview getroffen.

Afghanistan. Der Binnenstaat in
Südasien ist etwa 15 Mal größer
als Österreich, hat mit 29,8 Millionen Menschen knapp viermal
so viele Einwohner und war in
der Hippie-Zeit das Urlaubsland. 49 verschiedene Sprachen
- Paschto und Dari sind die
Amtssprachen - und Unmengen
an Bodenschätzen sprechen eigentlich für einen enormen
Reichtum dieses Landes am
Hindukusch mit seinen sechs
Nachbarstaaten China, Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Und
egal ob sowjetische Truppen,
Mudschaheddin, Taliban oder
andere: Seit 1979, also seit fast

40 Jahren will das Gebirgsland
nicht zur Ruhe kommen.
Das Land: Reich und Arm zugleich
„Wie seid ihr geflohen? War die
Flucht von langer Hand geplant
oder musste es von heute auf
morgen gehen“? wollten die
Mädchen und Buben wissen.
Das Weggehen von Daheim und
die Flucht standen nie auf ihrem
Plan. So wie wir in Europa,
wollten auch sie die Schule besuchen, zur Arbeit gehen, Geburtstage feiern, Volleyball
spielen, sich am Wochenende
mit Freunden treffen oder einfach nur ein normales Leben
führen. Weil in Afghanistan
aber seit vielen Jahren TalibanMilizen – und nicht nur die – die
Bevölkerung terrorisieren, entschloss sich die Familie im
Spätherbst 2015 zur Flucht.
Kohle, Kupfer, Eisenerz, Lithium, Uran, Chromit, Gold,
Zink, Talk, Baryt, Schwefel,
Blei, Marmor, Schmucksteine
(z. B. Lapislazuli), Metalle der

seltenen Erden, Erdgas und
Erdöl mit einem unvorstellbaren
Wert zwischen 900 Billionen
und 3 Trillionen US-Dollar wären doch eigentlich eine solide
Basis für einen stabilen Staatshaushalt, medizinische Versorgung mit genügend Krankenhäusern und top ausgebildeten
Ärzten (diese ist sehr teuer und
kaum leistbar) sowie Bildung
für alle und ein Leben ohne Zukunftsängste. An dieser Stelle
sei daher die Vermutung nach
einer teils sehr bewussten Destabilisierung dieser Region durch
den Westen erlaubt.
Von einer Urlaubsreise weit
entfernt
Einerseits ist die Sehnsucht nach
Sicherheit und einem Leben
ohne Überlebensangst irgendwo
anders auf der Welt der Motor
für diese Strapazen. „Mit dem
Auto, zu Fuß und mit dem Boot“
war die sechsköpfige Familie
unterwegs, so der gelernte
Tischler und Lackierer weiter.
Zuerst ging es von zuhause „mit
Seite 35

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
dem Auto in den Iran und von
dort ein Stück zu Fuß weiter in
die Türkei“. Auf der anderen
Seite taucht immer wieder die
Frage auf, ob dieses Vorhaben
gut geht. Auf türkischem Boden
wäre aus dem Traum nach Frieden nämlich fast ein Albtraum
geworden: Plötzlich waren
Ahmad und Farshit wie vom
Erdboden verschluckt. Mit einem Schlag hätten auf ihrer
Weiterreise über Griechenland,
Mazedonien, Serbien und Ungarn bis nach Östereich nur noch
Fotos an die beiden Buben erinnert. „Bilder, Dokumente, ein
Handy und die Kleidung. Das ist
alles, was wir von Zuhause mitgenommen haben. Wir haben
noch Geschwister in Kunduz,
die wir manchmal über Skype
hören. Aber unsere Kinder haben leider keine Großeltern
mehr, die hat man umgebracht“,
berichtet Mutter Shazia. Die
ausgebildete Schneiderin hat
sich hauptsächlich um die Erziehung der vier Kinder gekümmert. Bei diesen Schilderungen
hätte man in der Klasse wohl die
berühmte Stecknadel fallen hören, so ruhig war es.
„Es war sehr schwierig. Wir haben Haus und Auto für verkauft
und das Geld (als Europäer
könnten wir uns mindestens einen guten Mittelklassewagen
dafür kaufen, Anm.)
den unterschiedlichsten Leuten gegeben“,
gibt der Familienvater zur Antwort. Ja,
Frieden habe es in
Afgahnistan auch gegeben, aber nie für
lange Zeit. „Heute
bin ich Gott sei Dank
hier und morgen habe
ich wieder Deutschkurs. Es ist eine süße
Sprache, aber sehr
schwierig“, so Fawad. Die Eltern hoffen sehr,
dass ihr Asylantrag positiv bewertet wird. Solange es für die
Seite 36

Familie keinen Asylstatus gibt,
sind höchstens gemeinnützige
Arbeiten für drei Euro pro
Stunde erlaubt. „Ich hoffe, dass
ich irgendwann auch arbeiten
darf, denn ich möchte für meine
Familie wieder selbst sorgen“.
Geboren in Afghanistan, zuhause in Tux: Das soziale Umfeld
„Die Häuser sind nicht so groß
wie hier. Die Architektur ist anders und Schlangen oder Skorpione sind oft Mitbewohner. Die
Fahrräder sind kleiner und die
Reifen schmäler, aber die Straßen hier sind besser. Ja und zum
Sport machen, kann man hier
einfach die Wege benützen. Weniger schön finde ich das nasse
Wetter“, sagt Ahmad. So etwas
wie Alltag sei sogar ein bisschen
möglich gewesen, denn er und
Basira konnten die Schule besuchen und Vater Fawad mit seiner Arbeit für die Familie sorgen. Doch die zermürbende Ungewissheit, ob man selbst und
die Familie von den Taliban verschont werden und man den
Sonnenaufgang am nächsten
Tag überhaupt noch erleben
wird, ... das sorgt für tiefe Narben.
Der Alltag
„Wie ist das mit dem Essen und

dem Einkaufen? Bekommt ihr
bei uns alle Sachen für eure Küche?“ war eine weitere Frage.

„Die wichtigsten Grundnahrungsmittel kaufen wir einmal
im Monat ein“, weiß Mutter
Shazia zu erzählen, „und immer
wieder mal kommt sogar ein
Händler mit afghanischen Gewürzen und liebgewonnenen
Dingen hier her“. Beim Essen
schleichen sich dann immer
wieder Gedanken an die Zeit in
Kunduz mit ihren Freunden und
der Familie ein. Etwa an das
Neujahrsfest zu Frühlingsbeginn („Nowruz“), wenn laut persischem Kalender das neue
(Sonnen-)Jahr beginnt. Aus
Reis, Fleisch und Gemüse bereiten sie die meisten Gerichte zu
und würzen diese mit unglaublich schmackhaften Gewürzen
wie Safran, Koriander oder Kardamon. Ein Beispiel für die fantastische Küche sind „Falafel“.
Sie sehen aus wie Fleischlaibchen, sind aber aus Kichererbsenpürree und werden in einer
Pfanne mit sehr heißem Fett
rausgebacken. Zusammen mit
Salzgurken, Tomaten, Salat und
Humus (oder Joghurtsauce)
werden diese in oder mit Fladenbrot gegessen. Dazu passt auch
sehr gut Petersilien-Salat.
Ein neues Leben
„Absolut ja, wir haben schon
Heimweh. Aber es ist sehr schön
hier, wir fühlen uns sehr wohl
und es ist endlich sicher“ sagen die Eltern.
„Ja, ich hab hier schon
Freunde gefunden“, ergänzt mit Farsat der
jüngste Sproß der Familie und zieht dabei seine
schwarzen
Augenbrauen
abwechselnd
nach oben und unten.
Der fünfjährige geht in
den Kindergarten und
träumt davon, eines Tages Polizist zu sein.
Seine Geschwister Farshit und Basira besuchen die
Volksschule, Bruder Ahmad ist
Schüler der ersten Klasse

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Hauptschule. Er möchte später
Arzt werden, um anderen Menschen zu helfen. Zusammen mit
einheimischen Kindern sieht
man die vier Kinder auf Aghanistan beim Fußballspielen. Vater Fawad Naderi hat übrigens in
Afghanistan Volleyball gespielt
und ist in der neuen Heimat der
Familie auf der Suche nach Mitspielern. „Wir glauben nicht,
dass es in Afghanistan irgendwann in nächster Zeit Frieden
geben wird. Falls doch, würden
wir natürlich auch gerne wieder
zuhause leben“, so Vater Fawad,

„und mit unseren Freunden,
Nachbarn und dem Rest unserer
Familien zum Beispiel Geburtstag feiern“. Auch in Afghanistan

haben sie Kuchen gebacken, die
Kerzen ausgeblasen und dabei
alles Schlimme rundherum für
kurze Zeit vergessen. Hier helfen ihnen Deutschkurse, gemeinsamer Sport und Besuche
von und bei den Nachbarn bei
der Integration in ihrer neuen
Heimat. Und sogar während der
Sommerferien werden Lehrer
zweimal pro Woche mit den Naderi’s Deutsch lernen.
Für die nähere Zukunft wünschen sich die bekennenden
Moslems erst mal, dass der Ra-

madan (den Kinder bis 12 Jahre
und schwangere Frauen nicht leben müssen; er begann am 6.
Juni) rasch und ohre Krankheit

vorübergeht. Außerdem freuen
sie sich darauf, Brauchtum und
Feste unserer Kultur kennen zu
lernen. „Gesundheit für die Familie und für alle anderen Menschen, Schulabschluss für die
Kinder, eventuell Arbeit und ein
gutes und sicheres Leben“ sind
die weiteren Wünsche der Familie Naderi. „Ich hab es cool gefunden, als wir von neuen Mitschülern und neuen Mitbürgern
gehört haben. Ich findes es gut,
dass wir als Gemeinde helfen
könenn. Es ist schön, dass sie
hier sind und wir haben ja auch
Platz“, meinten Moritz Stock
und Hannah Rumpl für die
Klasse.
Jakob Erler, Marcel Erler, Alexander Geisler, Peter Kammerlander,
Elias Kohlmeier, Moritz Stock,
Aleksejs Zimonins, Isabella Bidner,
Amelie Erler, Lea Erler, Katharina
Pertl, Hanna Rumpl und Lena
Sporer haben die Fragen gesellt.
Sie dürfen sich über eine Einladung
zu einem afghanischen Essen bei
Familie Naderi freuen. Claudia Wisiol und Raphaela Rainer waren interessierte Zuhörerinnen. Als Übersetzer geholfen hat Mostawa, ein im
Ramsau lebender Iraner.

Florian Warum

PS: Mithilfe zur Flüchtlingsbetreuung ist immer herzlich willkommen;
bitte bei Flüchtlingsbetreuer Michael Wechselberger melden: 0699 16340310

Backgammon

B

ack heißt zurück und
Gammon ist ein alter
Ausdruck für Spiel
(game); Ziel des Spieles ist es,

geschlagene Steine wieder ins
Spiel zurückzuwürfeln und als
Erster alle Spielsteine aus dem
Spielfeld zu bringen. Ein altes
Spiel neu entdeckt. Wer es noch
schnell lernen will, findet auf
youtube ein nettes einfaches Video zum Erlernen: www.youtube.com/watch?v=vw5LTF4
faMA (Backgammon lernen
Deutsch)
Oder schaut einfach in der CafeBar Tux Center immer montags

ab 20.00 Uhr vorbei, um es spielend zu erlernen. Fortgeschrittene oder Profis sind herzlich
eingeladen ihr Können und Wissen weiterzugeben.
Es ist schon viele Jahre her, dass
die letzte Tuxer Meisterschaft
bei Friedl im Cafe Post gespielt
wurde. Vielleicht gibt es eine
Wiederbelebung?
Alexandra Peer

Seite 37

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Für Alt und Jung – Handy Sprache
SMS – die häufigsten Ausdrücke und was sie bedeuten
8ung: Achtung
AKLA: Alles klar?
4u: für dich – (Englisch) for you
DAD: Denk an dich
RUMIAN: Ruf mich an
STIMST: Stehe im Stau
BB: Bis bald – bye bye
BBB: Bis bald, Baby – bye bye baby
Thx: Danke – thanks
HASE: Habe Sehnsucht

Alte Dialektwörter aus Tux:
Isl - Staub
Hoacha Dille - Dachboden
Pfleahar - Kartoffeln
untruaschnt – unvermutet
Ste-ile - alter Schrank
kietln - rückgängig machen
Hiele – Bettdecke/Überbett
loade – ängstlich
strumpfizn – ausmelken
Lånke – Mittelfuß
Kaschgar - runder Holzbehälter
pachzn - mit Kraft biegen

Meditation ist ein WEG zu mehr Lebenskraft!

D

azu gibt es eine sehr
einfache
Meditation,
die ich hier nun vorstellen möchte. Du kannst dich dafür hinlegen, dich hinsetzen, oder wenn du sehr wenig Zeit
hast, kannst du die Meditation
auch im Stehen machen, zum
Beispiel während eines Spaziergangs.

Schließe deine Augen und atme
ein paarmal tief ein und aus.
Dann atme ruhig weiter. Stelle
dir vor, dass du Ruhe einatmest,
und Frieden ausatmest. Dadurch
kehrt mit jedem Atemzug mehr
und mehr Ruhe in dir ein und
Frieden umgibt dich.

Nun erlaube dir vorzustellen,
dass aus deinen Füßen große,
starke Wurzeln wachsen, die
sich tief in die Erde graben und
sich mit ihr verbinden. Bitte darum, dass die Erdenergie, die
Kraft von Mutter Erde, nun
durch diese Wurzeln in dich
strömt und dich erfüllt. Lasse dir
dafür so viel Zeit, wie du möchtest. Nun stelle dir vor, wie sich
dein Kronenchakra*, welches
sich direkt am Scheitel befindet,
zu öffnen beginnt. Bitte jetzt darum, dass die universelle Lebensenergie, das strahlende
Licht Gottes, durch dein Kronenchakra in dich strömt und
dich ganz erfüllt. Stelle dir vor
wie all deine Zellen in diesem
Licht zu funkeln beginnen.
Nimm dir auch dafür so viel Zeit
wie du möchtest.
Mit etwas Übung und Vertrauen
wirst du den Energiefluss immer
mehr spüren und wahrnehmen.
Gut geerdet und mit Licht erfüllt

stehst du mit beiden Beinen fest
im Leben und du kannst alle
Herausforderungen des Lebens
besser meistern und im Vertrauen bleiben.
Diese Meditation kann beliebig
erweitert werden. Bei körperlichen Beschwerden zum Beispiel
kann es hilfreich sein, grünes
Heilungslicht zu visualisieren.
Das Schöne an einer Meditation
ist, dass es kein richtig oder
falsch gibt. Wenn es sich für
dich gut und stimmig anfühlt,
wirst du die positiven Veränderungen spüren.
*(Chakren sind feinstoffliche
Energiezentren)
„Es gibt nichts Gutes, außer
man tut es!“ Auch für sich selber! Erich Kästner
Elisabeth Geisler, Meditationslehrerin
www.deinweg-el.at
0664 9160801

Neuigkeiten und neue Aufstellung des Vereins:
Kulturerbe s’Mehlerhaus
Obfrau: Alexandra Peer, Stellvertreter: Franz Geisler (Himmen)

Seite 38

Kassiererin: Maria Tipotsch;
Stellvertreterin: Ilse Wechselberger (Stift)

Schriftführer: Simon Grubauer;
Stellvertreter: Peter Widmoser

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Herzlichen Dank an dieser
Stelle an Erler Franz (Wieleit),
der seit Bestehen des Kulturvereins das Mehlerhaus mit viel
Einsatz und Engagement geführt hat, weiters vielen Dank an
Ilse Wechselberger (Stift) für
deine Zeit und Arbeit während
des ganzen Jahres nicht nur zu
den Öffnungszeiten, vielen
Dank an Anna Tipotsch für
deine gute Seele und Blumenpflege im Haus, vielen Dank an

Franz Erler (Tol)
für die jahrelangen
Dienste als Kassier.
Allen sei hier noch
gedankt, die um
und im Mehlerhaus
tatkräftig zur Hilfe
standen. Bitte unterstützt uns weiterhin so fleißig oder
schaut doch selber
vorbei. Die neue
Ausstellung heißt:
„ewigkeit im augenblick“ von claudia wisiol
und norbert feldner; Spiegelungen des seins in lyric und fotografie;
bildskulpturen-dreidimensionale kompositionen im
goldenen schnitt aus dem schoß
der natur.
Unsere Öffnungszeiten im Sommer 2016 vom 20. Juni – 23.
Sept. 2016 jeden Montag und
Freitag von 13.00 – 18.00 Uhr
Die letzte Ausstellung "Verborgene Schätze" wurde von 2442

Personen besucht. Wir bedanken uns bei allen, die uns weiterempfohlen haben.
GEHEIMTIPP: viele Paare sagen „ja“ im Mehlerhaus!!!

Alexandra Peer

Anno dazumal

Gästeehrung ca. 1983/84: von li nach re: im Bild
Wilma Egger; BGM Reinhard Wechselberger,
damals ältester geehrter Gast – Agnes aus Wattens, kam schon vor dem 2. Weltkrieg ins Hohenhaus; Tourismusobmann Alois Kreidl

Franz Dengg (1910) und „Hohenhaus“ Hermann
Wechselberger (1909), die ersten Liftpioniere
von Hintertux, in der Mitte Klaus Dengg; die
Aufnahme wurde an der Bergstation der 4er
Einseilumlaufbahn am Sommerberg im Frühling
1973 gemacht

Seite 39

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Bild oben: „Maschgraball“ im Unterwirt um 1952
Von li nach re: Wilfried Rieser,
Hugo Klausner, Alois Kreidl (Central), Kirchler Martin (Schuster), ganz
re Josef Kabusch
vorne: Ing. Weiß; maskiert: vermutlich: Warum Midl/Erika Erler
(Schlosser), Stöckl Eva
Bild unten: in der Stube vom Unterwirt – die „ersten Schürzenjäger“
Von li nach re: Martin Kirchler
(Schuster), Mitte: die hübsche junge
Dame: Frau Sonnleitner (Ehefrau von
einem Magnesit Werksarbeiter),
Alois Kreidl (Central)
Die Fotos wurden uns dankenswerterweise von Hermann Egger zur Verfügung gestellt.
Liebe Tuxerinnen und Tuxer: Solltet
ihr interessante Fotos von anno dazumal haben – so bitten wir euch diese
für die nächsten Ausgaben der Prattinge bereitzustellen.

Ilse´s Hausbrot

Zutaten: 1 kg Brotmehl oder ¾
kg Weizenmehl und ¼ kg Roggenmehl – oder 1 kg Dinkelmehl; 1 Würfel Germ, 1 EL
Salz, ca. 2 dag Brotgewürz, ca.
½ l lauwarmes Wasser
Zubereitung: Mehl in eine
Schüssel geben, das Salz und
das Brotgewürz darüberstreuen,
den Germ daraufbröckeln, mit
dem Wasser übergießen und fest

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mit der Hand oder mit einer Maschine kneten – bis ein glatter
Teig entstanden ist. Zugedeckt
lässt man den Teig an einem
warmen Ort doppelt so groß aufgehen. Das dauert ca. ½ Stunde.
Nun auf bemehlter Fläche einen
Laib oder einen oder zwei Wecken formen, auf Backpapier
geben, mit Wasser bestreichen,
mit Mehl bestäuben und ein paar
Mal quer einschneiden. Jetzt
noch einmal 10 Minuten gehen
lassen. Inzwischen das Backrohr
auf 200° Heißluft vorheizen.
Das Blech mit dem Brot ins
Rohr schieben, nach 10 Minuten
auf 175° zurückschalten und ca.
½ Stunde fertig backen. Wenn
man auf den Boden des Brotes

klopft, muss es hohl klingen –
dann ist es fertig gebacken. Auf
einen Rost legen, zugedeckt
auskühlen lassen.
Ins Rohr eine Metallschüssel
mit heißem Wasser stellen – es
entsteht Dampf, der gut fürs Backen ist.
Gutes Gelingen wünscht Euch
Ilse Wechselberger (Stift)
Fotos folgen!
Liebe Tuxerinnen und Tuxer,
solltet Ihr noch alte Rezepte für
Schliachternudeln, Schissalnudeln, Kotzngschroa … haben,
würden wir uns freuen, wenn Ihr
diese der Prattinge zur Verfügung stellt.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Rendezvous von Literatur und Musik

D

as Literaturfestival „literatux“ ging vom 17. – 19.
6. 2016 an mehreren
Schauplätzen über die Bühne
und bot von Poetry slam über Dialektmusik und „Hüttenliteratur“ aus allen Tiroler Landesteilen bis hin zur Vernissage der
Ausstellung „Ewigkeit im Augenblick“ ein kunterbuntes Kulturprogramm.
Im heurigen Kalenderjahr hatte sich
der Kulturverein schwindelfrei
ganz der Literatur und Musik verschrieben und Veranstaltungen in
der NMS Tux, im Tux-Center, auf
der Höllensteinhütte und im Mehlerhaus organisiert. An den drei
Veranstaltungstagen waren Autoren und Musikgruppen aus allen Tiroler Landesteilen vertreten.
Das literarische Wochenende hatte
seinen Beginn bereits am Freitagvormittag in der NMS Tux, der unter dem Motto „Let’s read!“ jungen
Schreibkünstlern eine Bühne bot. In
verschiedenen Workshops haben
Schüler der 3. und 4. Klasse unter
Anleitung ihrer Lehrpersonen und
mit der Unterstützung durch den
Südtiroler Autor Wolfgang Nöckler
kreative Schreibversuche gestartet.
Die entstandenen Werke wurden
ebenso präsentiert wie das Buch

Junge, einheimische Schreibtalente bei ihrer Präsentation
„Tankstellenräubern auf der Spur“
des Hippacher Schülers Moritz
Hanser und der Schülerroman „Die
„zehn“ und das Mädchen“ von jungen Autoren aus der NMS Stumm
in Begleitung ihres Lehrers
Hanspeter Haspinger. Norbert
Feldner rundete das Programm ab,
indem er Inhalte seiner Kinder- und
Jugendbücher auf sehr lebendige
Art und Weise präsentierte. Das
von den jungen Schreibern dargebotene Programm zeugte davon,

Die Lesebühne „Mundwerk“ und das „Guitarmonika-Trio“ im
Tux-Center

dass Spaß und Freude Begleiter bei
der Erstellung der Texte waren.
Bei der Abendveranstaltung am
Freitag im Tux-Center betraten
dann „Mundwerk“ und das „Guitarmonik-Trio“ die Bühne. „Mundwerk“ ist Südtirols erste Lesebühne. Wortgewaltig, abwechslungs- und spannungsreich verschafften sich die drei Bühnenliteraten Lene Morgenstern, Wolfgang
Nöckler und Giovi (der Südtiroler
Poetry-Slam-Landesmeister 2015)
Gehör. Das Publikum zeigte sich
begeistert, ebenso die Akteuere:
Der kleinere Rahmen im Foyers des
Tux-Center ließ das Publikum die
Faszination der Wortspielereien direkt spüren, Blickkontakte der Autoren zu ihren gepannt Zuhörenden
und umgekehrt ermöglichten direkten Austausch.
Ebenso ungewöhnliche und überraschende Klänge zauberte das
Guitarmonika-Trio in den Raum.
Die drei aus dem Pustertal und der
Gegend um Eppan stammenden
Studenten erwiesen sich als die perfekte Hausmusik für die „Mundwerker“. Die Kombination von Gitarre, Ziehharmonika und Gesang
ließ zauberhafte Melodien zu, die
die Musiker gekonnt und in intensiver Art und Weise ihrem Publikum
anvertrauten. Am Ende dieses

Seite 41

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Die musikalischen und literarischen Akteure auf der Höllensteinhütte
Abends stand für alle „Dagewesenen“ fest: „So etwas gehört gehört!“
Am Samstag übersiedelte das literarisch und musikalisch interessierte Publikum auf die Höllensteinhütte. Die ziemlich widrigen
Wetterbedingen vor der Haustür
ließen die rustikale und gemütliche
Atmosphäre der Almhütte doppelt
wirken und so bot sich den Musikgruppen aus Nord-, Süd- und Osttirol und den Literaten auf und vor
der kleinen Bühne ein idealer Boden für ihre Darbietungen. Die
hauptsächlich im Dialekt vorgetragenen – teils humorvollen, teils
nachdenklichen Songs der Gruppen
„Kuchlrock“ aus Osttirol, „Die
Klåmpra“ aus dem Südtiroler Ahrntal und „Die Zåggla“ aus dem Zillertal ließen diesen Nachmittag zu
einem musikalisch-sinnlichen Genuss werden.
Die bunt gemischte Gruppe der Literaten/-innen, die Prosatexte und
Lyrik zum Besten gab, traf auf ein
motiviertes, sehr aufmerksames
und ausdauerndes Publikum. Manches Vorgetragene sorgte für herzhafte Lacher, anderes brachte überraschende Wendungen oder auch
Nachdenkliches und Trauriges.
Am Sonntag, 19. 6. stand dann die
Vernissage der Ausstellung „Ewig-

Seite 42

keit im Augenblick“ im Mehlerhaus auf dem Programm. Zwei unterschiedliche Künstler, zwei unterschiedliche Herangehensweisen an
ihre Motive – und doch ein harmonisches wie spannendes Rendezvous von Fotografie/Text und Plastik: Claudia Wisiol und Norbert
Feldner zeigen ab sofort im Kulturerbe Mehlerhaus ihre Werke. Die
Ausstellung ist für jedermann bis
Ostern 2017 zugänglich.
Fotografieren bedeutet für Claudia
Wisiol, den Augenblick für die
Ewigkeit abzulichten. Dem aufmerksamen Betrachter entging bei
der Vernissage nicht, was im Alltag
oft untergeht: Tanzende Wassertropfen, verborgene Lichteffekte,
magische Erscheinungen von oft
unbeachteten Dingen der Natur –
teils klar erkennbar, teils verschwommen. Nicht weniger durchdringend sind die zu den Fotografien gewählten Texte von Claudia
Wisiol, auf denen das Hauptgewicht der Ausstellung liegt. Oft
geht sie von persönlichen Erfahrungen und Eindrücken aus und zieht
dann große Kreise. Alltägliche
Dinge und Gefühlsregungen werden in Kleinschreibung plötzlich
bedeutend. Die Texte verdichten,
kehren Inneres nach außen, die Lyrik wird nah am Menschen gestrickt
und berührt deshalb umso mehr.
Claudia Wisiol mag die „Wortklaubereien“, den Klang und Schwung

der Wörter und vor allem das, was
Wörter im Leser und Zuhörer auslösen, was in den Wörtern und dazwischen steckt. Einige ihrer lyrischen Texte hat sie im Buch mit
dem Titel „im augenblick die ewigkeit“, erschienen im TAK-Verlag,
inzwischen auch auf den Markt gebracht.
Norbert Feldner, der ebenso wie
Claudia Wisiol in Hopfgarten im
Defereggental aufgewachsen ist,
betonte bei der Vernissage vor allem die Wichtigkeit des intensiven
Spürens des Augenblicks, das erst
„echtes“ Leben ausmacht. Vieles in
der Natur ist nach einer perfekten
Ordnung, dem „Goldenen Schnitt“
geschaffen. Für Norbert Feldner ist
dieser Bild für Dynamik und Ruhe,
für das Leben und Wachsen und für
die Ewigkeit. Viele seiner Objekte
sind nach diesem Goldenen Schnitt
entwickelt, die enthaltenen Uhren
stehen für den Augenblick, die verfließende Zeit. Die geladenen Gäste
zeigten sich von der Präsentation
und der Lesung sehr beeindruckt
und berührt.

„Bauernblut“ von Norbert Feldner
Der Kulturverein „Schwindelfrei“
bedankt sich an dieser Stelle bei all
jenen, die durch ihre Unterstützung
und Mithilfe dieses Literaturfestival „literatux“ zu einem Erlebnis
gemacht haben.
Verena Ortner

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Seite 43

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Vorschau für September
Samstag, 10. September:
1. Repair Cafe im Tuxcenter
Wenn ihr defekte Gegenstände
wie elektrische Kleingeräte, zerrissene Jeans, reparaturbedürftige Spielsachen, ein Fahrrad
mit einem Patschen, einen
wackligen Stuhl usw. zu Hause
habt, bringt diese einfach mit ins
Repair Café am 10. September
von 14 – 17 Uhr im Tuxcenter.
Gemeinsam mit euch begeben
sich unsere kundigen Fachleute
auf Fehlersuche und finden
meistens gemeinsam eine gute
Lösung. Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gibt es

keine, aber einen Versuch ist es
immer wert. Es treffen sich
Gleichgesinnte und tauschen
ihre Erfahrungen zu technischen
und handwerklichen Problemen
aus. Gleichzeitig kann man aber
auch bei einer gemütlichen
Tasse Kaffee plauschen und diskutieren. Freiwillige Spenden
sind jederzeit willkommen!
Zusätzlich an diesem Nachmittag findet auch eine ErklärBAR
statt: Hier wird euch geholfen,
wenn ihr Fragen zu eurem
Handy, Smartphone oder Computer habt. Der Umgang mit der
Alltagselektronik, Adressen eingeben, Funktionen erklären,
Einstellungen gemeinsam vornehmen oder grundlegende
Handgriffe werden dort gemeinsam erarbeitet. Junge erklären
den Älteren wie es funktioniert.
Repair Café Tirol ist eine gemeinsame Initiative des Landes
Tirol, der Abfallwirtschaft Tirol
Mitte GmbH, des Tiroler Bildungsforums und ihrer Repair-

Café-KooperationspartnerInnen.
http://www.repaircafe-tirol.at
MACH MIT!!!
Wir freuen uns auf euch!!!
Sonntag, 11. September:
90 Jahre Hintertux bei Tux –
Bergmesse mit unserem Dekan
Edi Niederwieser auf dem Tuxer
Joch mit Einweihung des restaurierten Gipfelkreuzes durch die
Jungbauernschaften Tux und
Schmirn.
Beginn: 11 Uhr – anschließend
gemütliches Beisammensein im
Tuxer Joch Haus gemeinsam
mit den Bürgern aus der Gemeinde Schmirn.
Wir freuen uns auf euer Kommen und auf euer Mitfeiern.

Buchtipp: Zwischen Schaumstoff von Didi Drobna
Didi Drobna erzählt in ihrem
Debutroman die Geschichte von
zwei Schwestern auf einer abenteuerlichen Reise. Sie folgen der
Spur eines Mannes und müssen
dabei sich selbst finden. Es gibt
Geschichten von Großmüttern
mit Zauberhaaren, von Rollstuhl-fahrenden
Seemännern
und charmanten Irren aus der
Nervenheilanstalt.
Didi Drobna geboren 1988 in
Bratislava, lebt seit 1991 in
Wien, schloss die Schulbildung
parallel in Wien und Bratislava
ab, studierte Kommunikationswissenschaft und Germanistik
an der Universität Wien und arbeitet jetzt in der IT-Branche.

Seite 44

2010 erhielt sie den Exil-Literaturpreis, seitdem ist sie Mitglied
der Exil-AutorInnenwerkstatt
der Edition Exil. Seit 2012 studiert sie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in
Wien. 2012 gewann sie den
FM4 Literaturpreis Wortlaut,
2013 das Startstipendium für Literatur des bm:ukk, 2014 ist sie
Finalistin für das Kültür Gemma
Kulturstipendium der Stadt

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 
Wien, 2016 wurde ihr Buch
„Zwischen Schaumstoff“ in „Innsbruck liest“ als Sonderauflage
von 10.000 Exemplaren aufgelegt. 2016 war sie auch als Finalistin beim 9. Wartholzer Literaturpreis. Wer die Tiroler Tageszeitung aufmerksam gelesen

hat, konnte am 13. April in einer
ausführlichen
Beschreibung
mehr über die junge Autorin erfahren.
Didi Drobna verbringt ein paar
Tage in Tux und liest am Sonntag, den 3. Juli ab 20.00 Uhr in

der NMS TUX. Für die Schüler
der 3.+ 4. NMS nimmt sie sich
am Montag, den 4. Juli Zeit. Lieber Tuxer, nehmt euch am Sonntag-Abend eine Stunde Zeit und
lasst euch von Didi und ihrer angenehmen Stimme verzaubern.

Kennenlern-Party in der Krabbelstube

E

ingeladen sind: Babys,
die 2015 geboren worden
sind – bitte in Begleitung
eurer Eltern, Mamas oder Papas
kommen.
Wann: am Dienstag, den 26. Juli
von 13.00 bis 17.00 Uhr

Treffpunkt: in der Krabbelstube
Lanersbach 472

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Es gibt Kaffee/Tee und Kuchen
für die Erwachsenen, für die
Kleinen gibt es ein Treffen mit
euren Spielkameraden.

Isabella/Daniela/Alexandra

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bedarfserhebung der Gemeinde Tux:
Wir bitten Dich dieses Formular bei Interesse im Gemeindeamt abzugeben
oder um eine telefonische Mitteilung.

Name: _____________________________________
Adresse: ___________________________________
Telefonnummer: _____________________________
Ich habe Interesse für:
Betreubares Wohnen

Essen auf Rädern

Seite 45

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Betreubares Wohnen ist eine
besondere Wohnform für ältere
Menschen, für die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und
Sicherheit wichtig sind.
Die ca. 50 m² großen Wohnungen sind barrierefrei, verfügen
über einen Wohnraum mit Küche, eigenem Schlafzimmer und
rollstuhlgerechtem Badezimmer
mit WC, und sind individuell
möblierbar. Die zentrale Lage
und ein Gemeinschaftsraum ermöglichen es, das Bedürfnis
nach Gemeinschaft in einem
stimmigen sozialen Umfeld abzudecken.
Zielgruppe sind im Besonderen:

Ältere Menschen (über
70jährige) – alleinstehend
oder Ehepaare
Menschen mit leichtem bis
mittlerem
Pflegebedarf
(Pflegegeldbezug,
Rollstuhlfahrer)
Über 60jährige mit schlechter Wohnsituation (kein
Lift, schlechte Heizung, entlegene Lage)
Ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung, die
über Empfehlung der Mobilen Dienste aufgrund einer
besonderen sozialen Situation vorgeschlagen werden.

Um ein gewisses Maß an Sicherheit zu gewährleisten, werden die Bewohner mit einem

Handsender ausgestattet und
eine Ansprechperson vom Sozialsprengel oder einem anderen
mobilen Dienst für die soziale
Arbeit beauftragt.
Essen auf Rädern liefert ein
Mittagessen direkt nach Hause vor allem für ältere oder berufstätige Tuxer.

3-gängiges Menü (Suppe,
Hauptspeise, Nachspeise)
Lieferung in Styroporbehältern, einzeln portioniert,
einfach erwärmbar (z.B.
Mikrowelle, Herd)
Lieferung täglich oder
wahlweise an einzelnen
Tage.

Seinerzeit - letzte Ausgabe
Bild 1: wenig Erfolg, die Häuser sind folgende:
v.l.: Alter Stall beim Briggeler, Alter Vide (heute Dr. Jutta Wechselberger und Wohnungen der Gemeinde), Stockwirt, Kellnerhäusl (heute in Juns), Altes Schulhaus.
Schüler ist vielleicht links außen Helmut Kabusch. Kennt wirklich niemand einen Schüler auf dem
Bild? Ich kann es nicht glauben. Lehrer Gruber soll auf dem Bild sein. Er war bis 1937 in Tux. Der
Herr Pfarrer oder der Herr Kooperator hat noch keinen Namen. Bitte helft mir weiter.
Der Platz ist dort, wo heute die Häuser von Hans Schweng und Martin Erler stehen.
Bild 3: Gasthof Brücke dürfte ca. im Jahre 1928 sein

Seite 46

Tuxer Prattinge - Ausgabe Sommer 2016 

Seinerzeit
zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger

Bild 1: Vorderlanersbach
- welches Jahr?
Bild 2: Theater in der
Volksschule - Wer ist
wer? und Wann? Wie
hieß das Theaterstück?
Bild 3: Wo ist diese Aufnahme gemacht worden?
Was wurde aufgestellt?
Wer war dabei?

Seite 47

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