Tuxer Prattinge – Sommer 2011

Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2 Gemeinde .......................... Seite 3 Tourismusverband............. Seite 8 Pfarre............................... Seite 13 Schulen / Kindergarten .... Seite 16 Vereine ............................ Seite 23 Diverses .......................... Seite 28 Seinerzeit ........................ Seite 31 Impressum....................... Seite 12
Redaktionsschluss für die Herbstausgabe:

19. September 2011
Liebe Leserin, lieber Leser! Das „Tux Center“ hat das erste Jahr hinter sich. Die vielen Diskussionen pro und contra „Tux Center“ sind hinter uns – ich glaube, das „Tux Center“ hat sich als Veranstaltungszentrum im hinteren Zillertal gut etabliert. Das ab Seite 11 abgedruckte Programm für das zweite Halbjahr 2011 zeigt einen bunten Veranstaltungsreigen mit vielfältigen Themen: ein Kindermusical, Kabarettabende, Vorträge und Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen – es sollte für jeden was dabei sein. Die Kulturinitiative Schwindelfrei ist hier sicherlich eine tolle Bereicherung für das „Tux Center“ und bringt attraktive Veranstaltungen in das Tuxertal. Da Bürgermeister Hermann Erler bis zum Redaktionsschluss auf Kur war, gibt es dieses Mal ein Vorwort des Vizebürgermeisters Simon Grubauer. Er berichtet in einem kurzen Auszug über die aktuell anstehenden Themen, die durch die Verantwortlichen der Gemeinde bearbeitet werden. Auf einen tollen Artikel darf ich hier noch besonders hinweisen – Ali Bidner hat die beiden Tuxer Weltklassevolkslangläufer Michael und Christian Eberharter befragt – ein sehr interessanter und lesenswerter Artikel ab Seite 24. Ich wünsche uns allen einen schönen und unfallfreien Sommer, Herzlichst, Ihr

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Gemeinde Tux
Herstellung der Mauer samt Absturzsicherung erfolgt durch die TUBAG. Die Gesamtkosten für beide Projekte betragen rund € 132.000. In dieser Summe ist auch der Anteil des Landes zur Herstellung der Busaufstellflächen enthalten. Generell wurden bei den Haltestellen fehlende Busbuchten bemängelt, leider sind diese aus den verschiedensten Gründen nicht überall realisierbar. Liebe Tuxerinnen und Tuxer! voll im Gange. Die Arztpraxis von Dr. Jutta Wechselberger wird voraussichtlich im August eröffnet. Die Vermietung der Wohnungen erfolgt ab September 2011. Verbauung Wandlawine Hintertux: Sämtliche Verhandlungen sind nun positiv abgeschlossen. Am 6. April wurden die Errichtungskosten von rund 13 Mio € wie folgt aufgeteilt: Bund 55 %, Land 20 %, Gemeinde 25 %. Errichtet werden 13140 lfm StahlSchneebrücken und 140 lfm Verwehungszäune. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll die Dimension dieses Projektes. Voraussichtliche Bauzeit: 15 Jahre, Beginn 2012 Vereinstag: Bei „Kaiserwetter“ fand am 7. Mai der 1. Tuxer Vereinstag statt. Es war ein spannender und abwechslungsreicher Nachmittag. 19 Vereine und Institutionen präsentierten sich und es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft jedes einzelne Mitglied hinter „seinem“ Verein steht. Auf diesem Weg möchte ich allen noch einmal für ihr großes Engagement danken! Für den bevorstehenden Sommer wünsche ich euch viele Gäste, schönes Hagerwetter sowie auch einige erholsame freie Tage.

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iel ist in Bewegung! So könnte man die aktuelle Situation in unserer Gemeinde auf den Punkt bringen.

Nachstehend ein kleiner Auszug der aktuellen Themen: Besonders erwähnen möchte ich die neue Gemeinde- Homepage www.gemeinde-tux.at. Viele wichtige und nützliche Informationen sind jederzeit abrufbar und vor allem immer aktuell. Zeitnahe Information ist uns ein erklärtes Anliegen und mit der neuen Homepage ist ein erster wichtiger Schritt gesetzt. Errichtung Busbuchten Kreuzung Sporthotel sowie Eggalmbahn: Bei einem Lokalaugenschein gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit wurden sämtliche Bushaltestellen und Schutzwege unter die Lupe genommen. Vor allem die Kreuzung Sporthotel Kirchler hat sicherheitstechnisch sehr schlecht abgeschnitten, da keine klare Einbindung der oberen Dorfstraße in die Landesstraße gegeben ist. Im Bereich des Tux Centers / Eggalmbahn werden eine Busbucht sowie ein Fußgängerübergang errichtet. Die

Neugestaltung Dorfplatz Hintertux: Am 4. April wurde den Hintertuxern das Projekt zur Neugestaltung des Dorfplatzes vorgestellt. Das Projekt beinhaltet den Abbruch des alten Nennladens und die Errichtung eines kleinen verkehrsberuhigten Platzes mit Bänken, Trinkbrunnen und Bepflanzung. Vorgesehen wurden auch Parkplätze sowie eine Ladezone. Die Baukosten für die neue Platzgestaltung belaufen sich auf rund € 165.000. Die Arbeiten sollten spätesten Ende Juli abgeschlossen sein. Durch den Abbruch des ehemaligen Ladens verkürzt sich die Engstelle und wird übersichtlicher. Recyclinghof und Bauhof (gegenüber Tankstelle): Zum Ideenwettbewerb für den neuen Recycling- und Bauhof fand am 30. März ein Hearing statt. Mittlerweile sind 5 Entwürfe samt Modell eingelangt. Die Jury, bestehend aus DI Kotai, Ing. Leis, Hrn Steinberger (ATM) sowie dem Bauausschuss wird im nächsten Schritt jeden Entwurf prüfen und entsprechend reihen. Ehemaliges TVB-Gebäude: Zur Zeit sind die Umbauarbeiten

Bgm. Stv. Simon Grubauer

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Baustelle Eggalm Parkplatz

Tuxer Vereinstag

Jubiläen Den 80. Geburtstag feierten:

am 18. März – Josef Geisler Tux 414 - Lahnbach

am 9. April – Josef Steindl Tux 692 - Madseiterhof

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Am 13. Mai – Lony Kabusch Tux 438

Am 20. April – Josef Rainer Tux 441 - Dorfschmiede

Das Fest der Goldene Hochzeit feierten:

Margarita und Ignaz Erler, Tux 706

Maria und Peter Sporer, Tux 555

Den 85. Geburtstag feierte:

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.
am 25. März – Maria Steindl, Tux 268

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Malwettbewerb „Crazy Bike“
ahrrad-Gutschein und Anerkennungspreise an Schwazer BezirkssiegerInnen 1.600 Schüler aus Tirol und Südtirol haben sich heuer am Malwett-

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Martin Pair aus der Volksschule Gerlosberg gezeichnet. Martin darf sich über den Gewinn eines Fahrrad-Gutscheins im Wert von 250 Euro freuen. Gutscheine von einem Sportgeschäft im Wert von 100 Euro (2. Platz) und 50 Euro

baut worden ist. Es handelt sich um ein echtes „Genuss-Fahrrad”. Auf kreative Art und Weise hat Adrian ein Rad aus seinem Lieblingsessen gemalt. So verfügt sein „Crazy Bike” u.a. über ein Vorderschutzblech aus Salat, einen Baguette-Gepäcksträger, ein Erdbeer-Vorderrad mit Apfel-Achse, einen Maiskolben-Lenker mit Salami und ein RettichVorderlicht. Ziel des Malwettbewerbs ist es, die Bindung an das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad über Kreativität und Spaß zu stärken und ein positives, „cooles“ Image zu schaffen. Durch den Malwettbewerb setzen sich SchülerInnen intensiv mit dem schnellen, gesunden und klimafreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad auseinander. Der Mal- und Zeichenwettbewerb „Crazy Bike“ wurde heuer erstmals im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „Schulen mobil“ in Tirol und Südtirol durchgeführt. Das Interreg IV AProjekt Italien Österreich „Schulen mobil“ versteht sich als Informationsplattform für PädagogInnen zum Thema „umweltfreundliche Mobilität in Schulen“. Ziel von „Schulen mobil“ ist es, mit kreativen und spielerischen Unterrichtsmodulen umweltfreundliches Verkehrsverhalten von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Foto: v.l.n.r. Martina Abraham (Klimabündnis Tirol), Andrea Fuchs (Klassenlehrerin, in Vertretung für Paulina Erler, 3. Platz), Martin Pair (1. Platz), Bgm. Josef Kerschdorfer (Gemeinde Gerlosberg), Ulrike Umshaus (Land Tirol), Alora Tunjic (2. Platz) Foto: Klimabündnis Tirol

bewerb „Crazy Bike“ beteiligt. Eine Jury hat jetzt den Tiroler Landes- und die BezirkssiegerInnen ausgewählt. Heute wurden in der Volksschule Gerlosberg die BezirkssiegerInnen aus Schwaz von Land Tirol und Klimabündnis Tirol ausgezeichnet. Das „coolste“ und fantasievollste Fahrrad im Bezirk Schwaz hat

(3. Platz) gab’s für die Zweitplatzierte Alora Tunjic aus der Volksschule Mayrhofen und die Drittplatzierte Paulina Erler aus der Volksschule Tux. Auf der Auszeichnungsveranstaltung war auch das „Crazy Bike“ des Landessiegers Adrian Hann aus der Volksschule Bruggen in Landeck zu sehen, das von einem Spezialisten fahrtauglich nachge-

„ Gib das Gacki in das Sacki!“

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erantwortungsvolle Hundehalter – auch in unserer Gemeinde Flocki, Bella und Arco haben manchmal nur eines im Sinn.

Aber Frauerl und Herrl haben den Überblick – sie entfernen den Hundekot. Und tragen damit aktiv zu Sauberkeit auf Wiesen, Feldern, Straßen und Gehsteigen bei.

Einfacher geht’s gar nicht. „Gib das Gacki in das Sacki!“ heißt die Devise, die beim Spaziergang mit den vierbeinigen Lieblingen Konflikte erspart und obendrein Hun-

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stecker“ und Aufkleber mit dem Konterfei des Vorbildwuffi machen darauf aufmerksam, wie’s geht. Und Sackspender, gefüllt mit den erprobten und bestens geeigneten Gackisackerln, erleichtern die Entfernung von Hundekot – punktgenau wo die vierbeinigen Lieblinge gerade mal müssen. Liebe Hundehalter, tragen auch Sie dazu bei, dass Mensch und Tier verträglich und konfliktfrei miteinander auskommen. Das „Gacki in das Sacki!“ ist in diesem Sinne ein wichtiger Beitrag. dehalter zum Vorbild macht, wie man souverän mit den Hinterlassenschaften von Bello & Co. umgeht. Auch in unserer Gemeinde starten wir jetzt gemeinsam mit verantwortungsvollen Hundehaltern die Aktion zur Vermeidung von unliebsamem Hundekot im öffentlichen Raum. Die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) stellt das Rüstzeug zur Verfügung. Auffällige „WiesenFür eine Gemeinde mit Hund, jedoch ohne störenden Hundekot.

Fassaden super sanieren!

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ichtige Tipps und Hinweise zum Fenstertausch und zur Fassadensanierung

ankommt. Die Experten von Energie Tirol raten, bei Fassadensanierungen Fenster und Fassade gleichzeitig zu sanieren. Gründe wie hohe Energieeinsparungen, besserer Wohnkomfort, aber auch weniger Bauschäden sowie die mit nur einer Baustelle einhergehenden Kostenersparnisse sprechen dafür. Auf Profis setzen Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol: „Neben der Auswahl hochqualitativer Fenster und einer ausreichenden Wärmedämmung kommt es vor allem auf den bauschadensfreien Fenstereinbau an. Besonders wichtig ist es deswegen, dass sich Bauherren bereits in der Planungsphase eingehend informieren und ein qualifiziertes Bauunternehmen mit der Sanierung beauftragen.“ Richtig dämmen Zur Sicherung einer hohen Bauqualität wird bei einem Fenstertausch mit Fassadendämmung eine Dämmstärke von 20 cm emp-

fohlen. Die Fenster sollten nach außen versetzt und der Fensterstock überdämmt werden. Besonderes Augenmerk ist auch auf den luft- und winddichten Einbau der Fenster zu legen. Kondensat- und Schimmelprobleme können so vermieden werden. Aber auch Energiespar- und Schallschutzgründe sprechen dafür. Auf gute Fensterqualität setzen Zentral für einen hohen Wohnkomfort ist schließlich die Qualität des Fensters. Empfohlen wird eine 3-fach Wärmeschutzverglasung mit thermisch entkoppeltem Randverbund und sehr guter Dämmung des Fensterrahmens. Wärmeschutzverglasungen mit einem Gesamt-U-Wert von 0,9 W/m2K (Uw:< 0,9 W/m2K) sind übrigens nur mehr geringfügig teurer. Neuer Infofalter Interessierte melden sich bitte bei Energie Tirol unter der BeratungsHotline 0512-589913 in Innsbruck oder in einer der zwölf regionalen

Mit einem Fenstertausch und einer entsprechenden Fassadendämmung kann mehr als die Hälfte der Heizkosten eingespart werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass „richtig“ saniert wird – das erfordert Qualität am Bau und einen Bauherrn, der weiß, worauf es

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Energie Service Stellen in Tirol. Wichtige Tipps und Hinweise zur hochwertigen Fassadensanierung finden Bauherren außerdem im

neuen Informationsfalter „Super Sanieren – Fenstertausch und Dämmung“ des Landes Tirol, der bei Energie Tirol, Tel.: 0512-

589913, E-Mail: office@energietirol.at erhältlich ist.

Tourismusverband Tux-Finkenberg
Natürlich erfrischend – Erlebnisvielfalt vom Tal bis zum Gletscher

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o die Berge das Tal küssen. Die Region TuxFinkenberg im Tiroler Zillertal ist ein wohltuendes Naturprodukt, das mit erfrischender Natürlichkeit Körper, Geist & Seele auf neue Höhen bringt. Der Anmut des Tuxertals kann sich keiner entziehen, vor allem, wenn der Hintertuxer Gletscher und die umliegende Tuxer Bergwelt im Sommer eine Schleppe aus Blumen- und Kräuterwiesen tragen. Denn hier spürt man die Urkraft der Berge, die Einzigartigkeit und Gelassenheit! Berge erleben und Natur genießen Wandern im Herzen der Tuxer Alpen, das bedeutet durchatmen, sich frei wandern und damit Gesundheit und Wohlbefinden tanken. Tux-Finkenberg überzeugt nicht nur mit Berggipfeln und idyllischer Landschaft, auch die Zahlen können sich sehen lassen: 350 km markierte Wanderwege, 150 km ausgewiesene NordicWalking-Strecken und mehr als 70 km Mountain-Bike-Routen, von leicht bis anspruchsvoll, stehen allen Bergfexen zur Verfügung. Bewegung macht Spaß und überwältigende Bergpanoramen belohnen den Aufstieg. Die 3 Sommerseilbahnen, Wandertaxis und der kostenlose Wanderbus erleichtern den ersten Anstieg und schon sind die Gipfel zum Greifen nah. Wenn im Sommer die Tuxer und Zillertaler Alpen sämtliche Facetten ihrer Schönheit offenbaren, werden die urigen Berghütten und Almen zur Wolke sieben. Das Bodenständige und Traditionelle wird bevorzugt, denn wer braucht schon Luxus, wenn das Panorama fünf Sterne hat! Mit den Naturpark-Guides des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen auf Entdeckungsreise zu gehen ist sicherlich eine Herausforderung, denn so viel Naturschönheit muss man erst verarbeiten können. Den Sonnenaufgang in den Bergen bei einer Fotosafari mit nach Hause nehmen, botanische Entdeckungsreisen unternehmen, bei einer LamaTrekking-Tour die Umgebung erkunden oder spannende Höhlenforschungstouren in die faszinierende Spannagelhöhle machen – das alles klingt nach mehr. Täglich werden bis zu vier verschiedene Wanderungen im Naturparadies Tux-Finkenberg angeboten! Der „Tuxer Riese“ Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet und präsentiert gletschercooles Vergnügen bis 3.250 Meter über dem Meer – und das mitten im Sommer! Bis zu 18 km präparierte Pisten, Gletschertouren mit Guides, die über die Entstehung der Gletscher berichten, die makellose Schönheit einer Gletscherspalte im Natur Eis Palast auf sich wirken lassen oder einfach nur auf der Panoramaterrasse die wunderschöne Welt der Gipfel betrachten, unzählige Möglichkeiten werden hier geboten. Die Auffahrt zum Hintertuxer Gletscher ist „barrierefrei“ – von der Tiefgarage der Talstation auf 1.500m Seehöhe bis hinauf zur Panoramaterrasse auf 3.250m – mit den Gletscherbussen 1,2 und 3.

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Kinderjux in Tux! Mit einem Ausflug auf Europa‘s wohl höchstgelegenen Kinderspielplatz, dem Gletscherflohpark auf 3.250 m, geht es im Abenteuerland Tux-Finkenberg in die Sommerferien. Entlang des Tuxbachs macht das Wandern am Erlebnisweg so richtig Spaß! Eine Fackel-Familienwanderung zum „Tuxer Riesen“ sowie Kinderfeste in Tux-Lanersbach und Finkenberg lassen bei Kids und Teens keine Langeweile aufkommen. Egal wie auch das Wetter ist, für die kleinen Gäste hat TuxFinkenberg in der Playarena immer etwas Spannendes auf Lager – mit einem abwechslungsreichen und abenteuerlichen Wochenprogramm für alle von 0 bis 16 Jahren. Ob im 1000 m² großen Indoorspielpark oder beim Outdoorprogramm werden neue Freundschaften geschlossen. Für Kinder, die bei den PlayarenaMitgliedsbetrieben ihren Urlaub verbringen, ist der Eintritt in die Playarena mit Wochenprogramm kostenlos – aber – keine Angst,

auch Kids, die nicht bei den Familienspezialisten des Tuxertales wohnen, können das Abenteuerprogramm buchen. Herzhafte und traditionelle Festerlebnisse In Tux-Finkenberg kommt natürlich keine Langeweile auf. Beinahe jedes Wochenende ist ein Fest. Die sommerfrischen Eröffnungswochen werden mit der großen Johann Strauß Gala mit Eva Lind im Dreivierteltakt eingeläutet,

bevor der Grenzlandchor Arnoldstein aus Kärnten seine wunderschönen Lieder im Tux-Center erklingen lässt. Hey-Mann! heißt es anfangs August wieder in Finkenberg, wenn die Schürzenjäger die Berge wieder zum Rocken bringen, der Schaf- und Haflinger Almabtrieb und das Hintertuxer Oktoberfest zeigen die Tradition im Tuxertal, wenn das Almvieh nach wunderschönen Sommertagen wieder in ihre Ställe zurückkehrt.

Die besten Veranstaltungen im Sommer 2011 26.06.2011 TT Wandercup in Hintertux 01.07.2011 Die große Johann Strauß Gala mit Eva Lind 07.07.2011 Vortrag von Hofrat Dr. Karl Gabl 09.07.2011 Grenzlandchor Arnoldstein 16.-17.07.2011 2. Zillertaler Fensterlmeisterschaft in Tux-Lanersbach 03.08.2011 Schmankerlfest in Finkenberg 06.08.2011 Schürzenjäger Open Air in Finkenberg 07.08.2011 17. Almerisch g’sungen und g’spielt 19.08.2011 Klassisches Sommerkonzert 27.-28.08.2011 Die Holzhackernacht und die 5. Holzhackmeisterschaft 09.09.2011 Kabarett mit Carl Michael Belcredi 10.09.2011 Schaf- & Haflinger Almabtrieb in Finkenberg 23.-24.09.2011 Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb

Sommerfrische Bergerlebniswochen vom 25.06. – 08.10.2011
7 Nächte inkl. 6 Tage Zillertal Activcard, alle Bergbahnen in Tux und im Zillertal, Finkenberg-Hintertux Shuttle, freier Eintritt in alle Freibäder im Zillertal,… ****Hotel mit HP p.P. ab € 549,00 ***Hotel mit HP p.P. ab € 369,00 Frühstückspension mit ÜF p.P. ab € 219,00 Appartement für 4 Personen ab € 179,00

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011

Veranstaltungen im Sommer 2011 in der Region Tux-Finkenberg
Juli 2011
01.-03.07. 08.07. 08.07. 09.07. 09.-16.07. 10.07. 16.-17.07. 23.-24.07. 30.07. 31.07. Zillertal Bike Challenge mit Zieletappe am Tuxer Fernerhaus in Hintertux Sommereröffnungskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in Finkenberg Kinder- und Jugendtag im Tux-Center Grenzlandchor Arnoldstein im Tux-Center HSV Trainingslager in Finkenberg Schmankerlfest in Finkenberg 2. Zillertaler Fensterlmeisterschaft bei der Bergfriedalm in Tux-Lanersbach Tag der offenen Tür und Feuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr Finkenberg Staudnfest der Schützenkompanie Tux in Tux-Vorderlanersbach Torseemarsch, Tuxer Wandertag und Cross Lauf Tux in Tux-Lanersbach

August 2011
03.08. 05.08. 06.08. 07.08. 12.08. 20.08. 21.08. 27.-28.08. Schmankerlfest in Finkenberg Hüttenfeste am Penkenjoch, 2. Weltrekordversuch in Boarisch Tanzen und Soundcheckparty im Festgelände der Schürzenjäger in Finkenberg Schürzenjäger Open Air in Finkenberg 17. Almerisch g’sungen und g’spielt auf der Brandalm Zarewitsch Don Kosaken in der Pfarrkirche in Tux-Lanersbach 43. Steinbockmarsch und 29. Ginzlinger Wandertag in Ginzling Familienfest in Finkenberg Die Holzhackernacht und die 5. Holzhackmeisterschaft in Tux-Lanersbach

September 2011
04.09. 10.09. 11.09. 16.09. Pfarrfest in Finkenberg Schaf- und Haflinger Almabtrieb in Finkenberg Bergmesse und Almfest auf der Eggalm Sommerabschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in Finkenberg

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011
23.-24.09. 24.09. Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb in Hintertux Almabtrieb in Finkenberg

Oktober 2011
30.09.-2.10. 07.-09.10. Hotzone.tv Park Opening am Hintertuxer Gletscher Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher

Sommerfrische Eröffnungswochen 2011

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on Kindermusical über Blasmusik bis hin zur Klassik und zu interessanten Vorträgen, in der Ferienregion Tux-Finkenberg wird der Sommer mit unzähligen Veranstaltungen kräftig eingeläutet! Das Programm während der Eröffnungswochen in TuxFinkenberg vom 26.06. – 10.07.2011 versprechen ein Programm für Jedermann. Am 26.06. wird kräftig gewandert, wenn der TT Wandercup am Hintertuxer Gletscher Station macht. Ein tolles Rahmenprogramm mit Musik und Radio-Live-Übertragung vom Sommerberg ist des Wanderers Lohn nach seiner Tour. Eine Familienroute und eine Expertenroute wurden ausgearbeitet und freuen sich auf zahlreiche Wanderer! Den Auftakt des musikalischen Programms im Tux-Center bilden die besten Musiker amerikanischer High-Schools am 29. Juni, wenn die American Music Abroad wieder durch Europa tourt. Ein klanggewaltiges Spektakel, das

man sich nicht entgehen lassen sollte! Den ersten Höhepunkt der Eröffnungswochen bildet „Die große Johann Strauß Gala“ mit dem Prager Sinfonieorchester am 01. Juli. Als Stargast wird die in Jenbach geborene und aufgewachsene Sopranistin Eva Lind erwartet. Sie eroberte die großen Bühnen der Welt, sie sang in der Mailänder Scala, in der Carnegie Hall in New York und dem Opera House in Sidney, um nur ein paar Stationen ihrer Karriere zu erwähnen. Am Sonntag, den 03.07. wird die Zillertal Bikechallenge von Mayrhofen über das Penkenjoch bis zur Zieletappe am Tuxer Fernerhaus zur Hauptattraktion von begeisterten Mountainbikern und Wanderern sowie Einheimischen entlang der Strecke. Ein kräftiges „Anfeuern“ der zukünftigen Kings/Queens und Princes/Princesses wirkt wie Adrenalin für den letzten, doch sehr schweren Zielhang zum Fernerhaus. Weitere Highlights dieser beiden Eröffnungswochen in TuxFinkenberg sind das Galakonzert der Bundesmusikkapelle Tux am

05.07., das Kindermusical der Musikschule Tux „Cats for Kids“ am 06. Juli und der Fachvortrag „Mit den Wolken auf du im Hochgebirge“ von Hofrat Dr. Karl Gabl am 07. Juli. Nach dem Tag der „Kinder und Jugend“ am 08. Juli im Tux-Center bildet der Grenzlandchor Arnoldstein am Samstag, den 09. Juli, den krönenden Abschluss der Eröffnungswochen. Die schönsten Kärntner Lieder werden beim einzigen Konzert in Tirol zu hören sein. Kulinarisch enden die Eröffnungswochen beim Schmankerlfest in Finkenberg am 10. Juli am idyllischen Dorfplatz. Die Gaumen der Festbesucher werden mit Zillertaler Krapfen, Kiachl, Bauernbratl und vielen weiteren regionalen Spezialitäten verwöhnt. Kartenreservierungen und Vorverkauf für Veranstaltungen im Tux-Center in den Büros des Tourismusverbandes in Tux und Finkenberg, 05287/8506, info@tux.at. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter www.tux-center.at.

Veranstaltungen 2011 im Tux-Center
Juli 2011
01.07. 05.07. 06.07. 07.07. 20.30h 20.30h 19.00h 20.30h Die große Johann Strauß Gala mit Stargast Eva Lind Galakonzert der Bundesmusikkapelle Tux Cats for Kids – Das Kindermusical der Musikschule Tux Vortrag von Hofrat Dr. Karl Gabl

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011
08.07. 09.07. 13.07. 20.07. 27.07. 31.07. ab15.00h 20.30h 20.30h 20.30h 20.30h 20.15h Tag der Kinder & Jugend – Schulabschluss Grenzlandchor Arnoldstein Die Rosskur – Premiere der Volksbühne Tux Tuxer Brauchtumsabend – Genuss mit allen 5 Sinnen Theateraufführung „Die Rosskur“ Vortrag Naturpark Zillertaler Alpen: Das Leben in der Kampfzone

August 2011
02.08. 10.08. 19.08. 23.08. 24.08. 20.30h 20.30h 20.30h 20.30h 20.30h American Music Abroad – Voices Tour Theateraufführung „Die Rosskur“ Klassisches Sommerkonzert Tuxer Brauchtumsabend – Genuss mit allen 5 Sinnen Theateraufführung „Die Rosskur“

September 2011
09.09. 21.09. 20.30h 20.30h Carl Michael Belcredi – Kabarett Tuxer Brauchtumsabend – Genuss mit allen 5 Sinnen

Oktober 2011
05.10. 07.10. 15.10. 21.10. 20.30h ab 18.00h 20.00h 16.00h Vernissage Jörg Rothleitner Tuxer Weinherbst Galakonzert der Original Tiroler Kaiserjägermusik Schwindelfrei präsentiert: Die Jukebox von Herbert & Mimi

November 2011
04.11. 19.11. 20.30h 20.30h Tuxer Rock(nåcht) mit Ciela Schwindelfrei präsentiert: Blues Night mit Andy Egert & Band

Dezember 2011
15.12.. 21.12. 28.12. 20.30h 20.30h 20.30h Bergadvent in Tux Klassischer Klavierabend mit Dr. Sonya Suhnhee Kim Winterpremiere „Die Rosskur“ der Volksbühne Tux

Vorschau 2012
04.01. 13.04. 02.06. 20.30h 20.30h 20.30h Neujahrskonzert Wiltener Sängerknaben Schwindelfrei präsentiert: Kabarett mit Herbert Steinböck Schwindelfrei präsentiert: Whyrauch

Jeden Dienstag vom 12.07. – 13.09.2011 Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux!

Impressum: Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Herausgeber: Redaktionsteam: Bgm. Hermann Erler, TVB GF Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser,
Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler

HS Tux Layout: Bankverbindung: Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505

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Pfarre Tux
Liebe TuxerInnen!

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ie Ferienzeit und damit auch meine Urlaubszeit naht; es ist Zeit für eine kurze Bilanz mit erfreulichen Meldungen aus dem Pfarrleben, die ihr auf den Bildern sehen könnt. Dass das Osterfest auf den 2.spätest möglichen Termin fiel, brachte es mit sich, dass ein Fest auf das andere folgte. (Es gilt ja

zu bedenken, dass mit Finkenberg alles doppelt gefeiert wird.) Die Hl. ERSTKOMMUNION schenkte uns ein Fest voller Freude an den Kindern. Durch die Mithilfe aller wurden sie bestens vorbereitet. Dazu lachte auch der „Wettergott“. Musikkapelle war ausgerückt und schmückte das

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Fest mit schönen Klängen. Die Kirche war fantastisch geschmückt und die Kinder „überstrahlten“ alles. Sie sangen mit lebendigen hellen Stimmen unterstützt vom Chor der Volksschule. Regnerisch erwischte es die FLORIANIFEIER, passend zum Löschelement der Feuerwehr, dem Wasser. Aber das tat dem Fest des Schutzpatrons keinen Abbruch. Wir danken der FW Tux für ihren selbstlosen Einsatz zu jeder Zeit und bei allen Nöten. „Den Nächsten zur Wehr – Gott zur Ehr.“ Inzwischen waren schon unsere Jugendlichen der 3. + 4. Kl. HS „heiß“ auf das Fest der HL. FIRMUNG. Sie hatten sich den „Firmpass“ erworben durch den Besuch von 5 Firmstunden, die von Müttern bestens gehalten

wurden; in der Mitfeier von Gottesdiensten, Aktivitäten im sozialen und liturgischen Bereich und die Teilnahme an der Nachtwallfahrt auf den Georgenberg. Immer wieder blitzte bei ihnen auf, wozu junge Kirche eigentlich fähig sein kann, wenn sie will und geführt wird. Zum Fest der Geistsendung rückten dann wieder die MUSIKKAPELLE und auch die SCHÜTZENKOMPANIE Tux aus. Danke der BMK und den Schützen sowie der FW Tux für die Sicherung des Verkehrs.! Die Festmesse wurde sehr lebendig gestaltet, HSDI Geri hatte den Gesang übernommen und Maria Würtl die Instrumentalgruppe. Und im Rahmen der Firmbegleitung, zu der auch die Jugendleiterin des Dekanates, Fr. Doris

Stadlmair, viel beitrug, ereigneten sich zwei kleine „Wunder“: JUKIZ Tux ist entstanden, eine Gruppe von 8 Firmlingen, die sich regelmäßig treffen möchte. Zwei Nachmittage ist Doris schon hereingekommen und hat mit den Kids einiges unternommen, Spiel, Diskussionen usw. Wie das Bild zeigt, hat die „Vertrauensübung SICH-FALLENLASSEN-KÖNNEN“ großen Spaß gemacht. Die Jugendlichen warten natürlich, dass es weiter geht und sich im Herbst eine Begleitung aus Tux findet. Und ganz spontan ist auch die JUNGSCHARGRUPPE ins Leben gerufen worden, die VSL Gerda unter der Begleitung von Doris führt. DANKE! Da werden tolle Stunden gehalten, Freude und Spass auch an lebendiger Kirche erlebt. Jetzt hätte ich noch die dringende Bitte, dass auch die Zahl der Ministranten sich wieder mehren würde und sich ein Erwachsener findet, der bereit ist die MINI’s zu betreuen. Wir sind dzt leider nicht in der Lage unsere kirchl. Feste mit genügend MINI’s zu besetzen. Mit diesen erfreulichen Nachrichten für euch gehe ich vom 11. Juli bis 2. August in Urlaub und wünsche euch eine schöne Sommerzeit. Vertreten wird mich Pfr.i.R. Heinz Überdick, der vergangenes Jahr bei uns das Goldene Priesterjubiläum gefeiert hat. Nehmt ihn bestens auf, wie ich das von euch kenne. Grüßen will ich noch alle älteren und kranken Menschen und ihnen alles Gute wünschen. Herzlich euer Pfarrer

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011

Hl. Johannes Nepomuk unser „Brücken – Patron“
ei der Enterwald-Brücke ist seit Jahrzehnten, früher in der Obhut von „Branter Heinrich“ eine Statue des Hl. Johannes Nepomuk. In den Wintermonaten wurde sie durch die Fa. Niederhauser wieder auf Hochglanz gebracht und restauriert.

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Durch die Bereitschaft der Landjugend und den Fleiß von Tol Josef und Kofl Mathias wurde das Marterl sauber gestrichen. So konnte zu seinem Namensfest am 16. Mai unser „Brückenheiliger“ Johannes Nepomuk wieder seinen Platz einnehmen und hält Wache bei Wassergefahr, er hilft gegen

Verleumdung und steht ein für Ehre und Verschwiegenheit. Ein herzliches „Vergeltsgott“ an Josef und Mathias von Lisi Schösser

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011

Schulen und Kindergarten
Frühlingszeit im Kindergarten
Auch von uns gibt es Neues zu berichten. Wie bereits bekannt ist, hat Marina Schnegg aus Imst nach den Semesterferien ihren Dienst bei uns angetreten. Nun sind bereits 4 Monate vergangen und Marina hat sich gut eingelebt. Sie ist äußerst engagiert bei der Sache und öffnet mit ihrer offenen Art nicht nur Kinderherzen. Wir sind sehr froh, dass sie unser Team komplett macht und hoffen, sie bleibt uns noch eine Weile erhalten. Nach Ostern wurde eifrig auf die Familienfeier vorbereit. Heuer haben wir entschieden, keine Muttertagsfeier zu gestalten, sondern für beide Elternteile gemeinsam und deren Familien ein Fest auszurichten. Da wir uns sehr intensiv mit dem Mittelalter beschäftigt haben, viel die Wahl des Themas nicht schwer- wir machen ein Mittelalterfest. Am 20. Mai war es dann soweit. Der Zirbensaal im Tuxcenter war voll und wir sehr aufgeregt. Zum Menuett sind wir in den Saal eingeschritten und das Stauen war groß, als alle unsere Kostüme gesehen haben. Lieder und Tänze folgten und das absolute Highlight war unser Königspaar. Unser Dank gilt allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Wir bedanken uns bei Michael, der uns in Technischen Fragen zur Hilfe stand, bei Ilse, welche alle Kostüme genäht hat, dem Schuh Fritz für das Stanzen der vielen, vielen Löcher und dem Team der Cafe´Bar Tuxcenter für die gute Bewirtung! Jetzt kurz vor den Ferien blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das viele neue Türen geöffnet hat, uns alle sehr gefordert und die Kinder, so hoffe ich, bestmöglichst gefördert hat. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Ganzen beigetragen haben. Jeder noch so kleine Dienst ist wichtig und wertvoll. So verbleibe ich mit den besten Wünschen, Nicole

VS Tux – Sauber statt Saubär

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nde April durfte die 3. Klasse der VS Tux an der Flurreinigungsaktion „Sauber statt Saubär“ teilnehmen. Unterstützt durch die Abfallzone Zillertal, den Naturpark Zillertaler Alpen und die Gemeinde konnten die Kinder so ihre Heimatgemeinde ein Stück sauberer machen. Die Schüler waren erstaunt, wie viel Müll einfach in der Natur weggeworfen wird und gehen in Zukunft sicher sensibilisiert mit dem Thema Müllproblematik um.

Unverbindliche Übung „Interessens- und Begabungsförderung“

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uf spannende Erkundungstouren im Wald konnten sich kürzlich die Kinder der Unverbindlichen Übung „IB“ mit Gemeindewaldaufseher Franz Geisler begeben. Der Wald wurde mit allen Sinnen wahrgenommen, spannende Naturerfahrungsspiele wurden gespielt und die Kinder lernten viel

Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner. Die Kinder und Lehrerinnen der VS Tux möchten sich ganz herzlich bei Franz Geisler für die tollen und lehrreichen Nachmittage bedanken!

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Bienenhotel ab sofort geöffnet

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eißt es seit Ende März an der VS Tux. Im Rahmen der Unverbindlichen Übung „Interessens- und Begabtenförderung“ wird in diesem Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Zillertal ein Projekt zum Thema Wildbienen durchgeführt.

Nachdem die Kinder im Herbst schon selbst eine Nisthilfe für zu Hause bauten und uns im Jänner ein Biologe viel Wissenswertes über die Wildbienen erzählte, wurde jetzt der Bau eines Schulbienenhotels in Angriff genommen. Die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache und so

konnte das Hotel an einem Nachmittag fertig mit Nistmaterial für die Bienen befüllt werden. Nun sind die Schüler und Lehrerinnen schon gespannt, ob sich auch bald die ersten Bewohner im Bienenhotel ansiedeln und werden dies mit Interesse beobachten.

Wie die fleißigen Bienen.....

.... arbeiteten die Schüler der Volksschule Tux und lernten, lasen so einiges von den Insekten. Im Unterricht und mit vielen Materialien wurde das Bienenvolk kennengelernt. Auch konnte im Garten der Volksschule ein kleines Bienenhotel, das von der unverbindlichen Übung "Interessensund Begabtenförderung" mit den Lehrpersonen Andrea und Bianca gebaut wurde, besichtigt werden. In der letzten Woche besuchten uns die Imker Andreas Klausner und unser Schulwart Franz Geisler in der Volksschule. Für die Kinder war dies ein wunderbares, unvergessliches Highlight, das sie auch in ihrem Tagebuch am nächsten Tag folgendermaßen niederschrieben: Das sind Auszüge aus den Kindertagebüchern der 2. Klasse: Peter Kammerlander:

Gestern kamen der Imker Andreas zu uns in die Schule, er hatte einen Bienenschaukasten mit. Wir durften die Bienenkönigin anschauen. Sie ist die Größte im Schwarm. Sie legt den ganzen Tag nur Larven, das wird sehr anstrengend sein. Marcel Erler: Gestern war der Imker Andreas da. Er hatte einen Schaukasten mit. Wir haben alles gesehen Bienen und Drohnen und sogar die Bienenkönigin. Und dann hatten wir ein Honigbrot probieren dürfen. Aber das war vielleicht gut! Andreas ist deshalb gekommen, weil wir das Projekt Bienen haben. Es war ein toller Vormittag! Maria Erler: Gestern am 15.5.2011 waren Andreas und Franz da. Die Imker waren sehr nett und haben uns viel

erzählt. Die Honigschleuder war groß und dick und unten bei der Öffnung ist der Honig herausgeflossen und wir haben ihn probiert. Er hat gut geschmeckt ebenfalls das Honigbrot. Es war der tollste Tag meines Lebens! Amelie Erler: Am 16. Mai sind Andreas und Franz die Imker zu uns in die Schule gekommen. Wir haben einen Schaukasten gesehen. Da war eine Bienenkönigin drin. Die Honigschleuder hat den Honig durchgeschleudert und er ist unten wieder herausgekommen. Wir haben ihn dann probieren dürfen. Andreas und Franz haben uns alles gezeigt. Im Schaukasten sind mindestens 1000 bis 4000 Bienen drin. Mir hat es sehr gut gefallen und euch? Die Schüler und Lehrpersonen der Volksschule Tux möchten sich auf

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diesem Wege nochmals recht herzlich bei unserem Schulwart Franz Geisler und beim Imker Andreas Klausner für den Einsatz und das Engagement bei unserem

Bienenprojekt bedanken! Den Unterschied von Größe und Gestalt der Drohnen, Arbeiterinnen und Königin beim Bienenschaukasten sowie die Waben und die

Honigschleuder mitsamt köstlicher Honigverkostung war sehr beeindruckend! Vielen Dank!

Danke an den Herrn Pfarrer, unsere Eltern, Verwandten, Lehrerinnen, der Musikkapelle und allen, die am Gelingen unserer Erstkommunion mitgeholfen haben.

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Volksschule Tux – Gesunde Jause zugunsten „Schüler helfen Schülern“

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m die Aktion „Schüler helfen Schülern“ des Tiroler Jugendrotkreuzes zu unterstützen bereiteten die Schüler der 3. Klasse der VS Tux kürzlich eine Gesunde Jause zu. Der Erlös aus dem Verkauf (€ 202,--) kommt in Not geratenen Tiroler Familien zugute. Es war eine Freude, die Kinder beim engagierten Arbeiten für den guten Zweck zu beobachten. Ein großer Dank gebührt auch den Eltern, die die Zutaten für die gesunde Jause zur Verfügung stellten!

LESEN ist ........... ABENTEUER im Kopf!

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edes Jahr werden die Schüler der vierten Klasse Volksschule von unserer Schulbibliothekarin Gerda Aschenwald mit dem Schulbibliothekshelferdienst vertraut gemacht. Die Viertklassler arbeiten mit großem Einsatz beim Verleih in der Früh sowie in der großen Pause. Damit das Entlehnen der Bücher aus der Bibliothek in diesem Ausmaß (pro Tag werden meist 20 - 25 Bücher ausgeliehen) möglich ist, war der Ankauf eines eigenen Bibliotheksverwaltungsprogrammes der Schulbücherei schon vor Jahren vonnöten. Das Programm zeigt wieviel Bücher jeder Schüler in einem gewissen Zeitraum ent-

lehnt, welche Kinder vergessen haben Bücher zurückzugeben (es gibt eigene Mahnlisten, die alle drei bis vier Wochen ausgedruckt werden), und das Programm ermöglicht auch, dass alle Kinder mit ihren eigenen Büchereiausweisen Bücher und Hörbücher entlehnen sowie auch zurückgeben können. Das tolle Bibliotheksprogramm ist sehr kostenintensiv und deshalb gilt unser besonderer Dank der Raiffeisenkasse Tux mit Franz Kreidl, der uns jedes Jahr beim Finanzieren des Programmes unterstützt! Ein weiteres Dankeschön gilt allen Schülern der vierten Klasse, die mit großer Sorgfalt heuer wie-

der die Bibliotheksentlehnungen gemanagt haben. Recht herzlich bedanken möchte ich mich auch bei unserer Schulbibliothekarin Frau Gerda Aschenwald, die mit großem Engagement die Kinder immer wieder zum Lesen motiviert, den Viertklasslern das Programm erläutert, in der Früh und in den Pausen die Schüler bei der Bücherauswahl berät, neue Bücher herzeigt, die Bücher in der Bücherei sortiert, etikettiert und neu einordnet. Vielen herzlichen Dank für deine tolle Arbeit! Julia Ritzl, Schulleiterin der Volksschule Tux

LESEPROJEKT: "GRUSELSTUNDE im KELLER"

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urz vor den Tuxerferien durften die Zweitklassler ein ganz besonderes Erlebnis miteinander teilen! Die Hauptschulkinder der 2. Klasse mit Klassenvorstand Frau Claudia Wisiol luden die Volksschüler zur Gruselstunde in den Keller. Mit

großer Aufregung wurde auf diesen Tag hingefiebert! Dann gab es kein Zurück mehr. Mit großer Angst gingen die Schüler mit ihrer Klassenlehrerin Julia Ritzl in den Keller. Dort erwarteten viele Geister die Kinder. Die Poltergeister lasen schreckliche Gruselmenüs

vor und lernten den Volksschulmädels und der Frau Lehrerin Julia Ritzl so richtig das Fürchten! Gellende Schreie und befehlende Forderungen nach Respekt ließen alle so richtig erzittern. Als dann noch ferngesteuerte Spinnen und eklige Schlangen auf uns zukrab-

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belten, war das Entsetzen perfekt. Mit Stolz aber auch einer großen Portion Respekt verließ die Volksschultruppe den Gruselkeller. Auch der Ausgang war noch

perfekt mit einem Riesengespenst dekoriert worden. Die Kinder der Volksschule möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich bei den Hauptschü-

lern der 2. Klasse und bei den beiden Deutsch - Lehrerinnen Frau Claudia Wisiol und Frau Andrea Mader bedanken!

Zeitabschnitte einteilen und vorstellen können!

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in wichtiges Thema im Sachunterricht der 1. und 2. Klasse ist das Thema Zeit. Für Kinder ist es sehr schwer vorstellbar und erfahrbar wie lange Jahre, Jahreszeiten, Monate, Wochen und Tage dauern. Gestern, heute, morgen, ... die Zeit vergeht und Zeitabschnitte sind schwer vorstellbar. Deshalb ist es auch in der Grundstufe sehr wichtig und Teil des Lehrplans Feste zu organisieren und zu feiern um Zeitabschnitte besser verstehen bzw. erfahren zu können. Die Kinder der Klassen organisieren ihre Geburtstagsfeste sehr genau und freuen sich schon tagelang darauf. In allen Klassen der Volksschule nehmen wir uns die Zeit für die Kindergeburtstage, bilden Sitzkreise, formulieren schöne Geburtstagsgrüße, singen Lieder, arbeiten mit der Geburtstagskette und jausnen eine kleine Geburtstagsjause. Dabei wird die Klassengemeinschaft gefördert und das Geburtstagskind bildet den Mittelpunkt der Feier. Dies ist

auch ein sehr wichtiges Erlebnis der Kinder, das sie sehr genießen. Hier bei den Fotos ist die Geburtstagsfeier von Lea Erler, 2. Klasse, abgebildet. Ein besonderes Ritual ist dabei, dass das Geburtstagskind Baby- und Kinderfotos mitnimmt. Diese werden neben die Geburtstagskette gelegt. Für jeden

Monat gibt es eine kleine Perle und für jedes Jahr eine große Perle. Die Fotos werden den Mitschülern gezeigt und neben das jeweilige Lebensjahr gelegt. Somit kann die "Zeit" auf eine andere Art und Weise dargestellt und erfahren werden. Besonders lustig sind Kinderfotos, wo Mitschüler abgebildet sind.

Imker aus Leidenschaft

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olche Schulnachmittage sollte es im Sinne unserer Schüler wohl mehrere geben. Klausner Andreas, Geisler Hans und unser Schulwart Geisler Franz weihten die 2. Klasse der Hauptschule in die Geheimnisse der Honigproduktion ein. Dass sich die drei Herren mit Leib und Seele der Imkerei verschrieben haben, war unschwer zu erkennen.

Anhand eines Bienenschaustockes konnten die Schüler die Arbeit der Bienen beobachten, Klausner Andreas zeigte ihnen, mit wie viel Fingerspitzengefühl man Königinnen markiert, unser Schulwart baute mit ihnen Rahmen für die Waben und Geisler Hans ließ uns verschiedene Honigarten kosten. Anschließend durften die Schüler selbst Honig schleudern und den

frisch gewonnenen Honig auch sofort genießen. Vielen Dank an Andreas, Hans und Franz für die Mühe, die ihr euch gemacht habt und für die tolle Präsentation, mit der ihr in einigen Schülern bestimmt das Interesse an der Bienenzucht geweckt habt.

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Gespenstermenüs im Schulkeller
Vorspeisen: Schweinesuppe mit gekochten Rinderaugen Horrorsuppe mit Katzenherz Hauptspeisen: Schimmelschnitzel mit Algenspinat Kreuzotter paniert mit Spinnenbeinen Katze eingelegt in Motoröl Nachspeisen: Frische Schmetterlingslarven in Blutsauce Spinneneier auf Himbeereis Diese und andere leckere Gerichte wurden den Volksschülern im Schulkeller schmackhaft gemacht. Unsere Schüler ließen sich allerlei Gruseliges einfallen.Von kriechenden Vogelspinnen, über Schlangen, Schleimkugeln und echten Geistern war alles dabei. Mit verstellten Geisterstimmen präsentierten sie ihre ekligen Rezept-ideen. In die Gespensterschreie der Hauptschüler stimmten auch die Schüler der 2. Klasse VS mit ein. Eine Woche darauf besuchten uns die Kleinen mit ihren Tagebüchern und lasen uns stolz ihre Eindrücke von der Gruselstunde vor. DER KELLER DER LEICHEN von Josef Geisler Unser Keller ist alt, kalt und von gruseliger Gestalt. Sein Gerüst wird gehalten vom Skelett meiner Alten. Wer es wagt, steigt hinunter, wird aber vielleicht nicht mehr munter. Ein weiteres gemeinsames Projekt der 2. Klasse Hauptschule mit der 2. Klasse Volksschule ist die Vorbereitung mehrerer "Kasperltheaterstücke", welche dann der 1. Klasse VS vorgespielt werden. Immer geht es darum spielerisch um die Verbesserung der Lesefähigkeit der einzelnen Schüler und um die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühles der verschiedenen Altersgruppen untereinander. Wisiol Claudia und Ritzl Julia

Auf der Suche nach dem Monster

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m Dienstag, den 7.6.2012, begab sich die 2. Klasse der Hauptschule Tux mit Herrn Matthias Danninger vom Naturpark Zillertaler Alpen auf Forschungsreise Richtung Klausboden. Ein Monster mit eiförmigem

Kopf, eigenartigem Körper, sechs Beinen und kiemenartigen Schwanzfortsätzen war im Tuxertal zu finden. Unglaublich, so etwas sollte es bei uns wirklich geben? Nachdem die Schüler das Tier nach der Anleitung von Herrn Danninger zeichneten, stürzten sie

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sich auch schon mit ihrer Vorlage ins Geschehen. In kleineren Gewässern und Bächen sollte dieses Lebewesen zu finden sein. Tatsächlich wurden die ersten Schüler nach einiger Zeit gleich fündig.

Sie entdeckten die räuberische Steinfliegenlarve und andere interessante Lebewesen unter den Steinen und im Schlamm. Unter dem Mikroskop entpuppte sich dieses Tierchen dann wirklich als

Monster. Dies war wieder einmal ein toller, lehrreicher Nachmittag mit viel eigenständiger Forschungsarbeit, den die Schüler der Naturparkschule Tux genießen durften.

Wienfahrt 2011

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m 1. Mai fuhren wir, die 4. Klasse der Hauptschule Tux, in unsere Bundeshauptstadt Wien. Mit dem Zug ging es von Jenbach zuerst nach Linz. Dort sahen wir uns das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen an. Uns wurde gezeigt, wie schlimm die Häftlinge damals behandelt wurden. Wir sahen die verschiedenen Baracken, Duschsäle und Verbrennungsöfen. Danach fuhren wir weiter nach Wien. Dort angekommen, bezogen wir erst einmal unsere schöne Bleibe, das Hostel Hütteldorf. Wir erlebten eine tolle Woche mit unseren Lehrern Frau Wechselberger Simone und Herrn Geisler Hermann. Mit der U-Bahn fuhren wir zu den verschiedenen Plätzen der Stadt. Unter anderem besichtigten wir das Parlament, die Albertina, das Schloss Schönbrunn, den Tiergarten Schönbrunn, den Stephansdom und das Ö3 Studio. In einer kulturellen und interessanten Woche lernten wir viel über unsere Bundeshauptstadt. Wir besuchten spannende Führungen und besichtigten einige Straßen Wiens. Zum Beispiel sahen wir uns in der Albertina eine Kunstausstellung von Roy Lichtenstein an. Im Ö3 Studio durften wir den Moderatoren bei

der Arbeit zusehen, im Parlament erfuhren wir, wie ein Gesetz beschlossen wird. Auch der Prater und das tolle Musical „Der Tanz der Vampire“ standen auf dem Programm. Viele Straßenkünstler begegneten uns auf den Straßen Wiens, denen wir gespannt zusahen. In dieser Woche erkannten wir auch, dass es in einem Museum nicht immer langweilig sein muss. Wie zum Beispiel im technischen Museum, in dem wir selbst viele spannende Versuche machen konnten. Wir machten auch eine tolle Rundfahrt entlang der Ringstraße. Dabei hielten wir an der Karlskirche und am Stephansdom. Auch die Donauinsel wurde von uns

erobert. Dort fuhren wir am Donauturm hoch, machten einen kleinen Spaziergang und durften dann auch noch auf einer schwimmenden Trampolinanlage hüpfen. Die UNO (United Nations Organization) wurde ebenfalls von uns besucht. Auf internationalem Boden wurde uns viel zu dieser Organisation erzählt. Es war eine tolle und spannende Woche, doch trotzdem waren wir alle froh, am Freitag wieder mit dem Zug nach Hause fahren zu können. Barbara Trummer

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Vereine
FC Sparkasse Tux - Frühjahrsbericht
Kampfmannschaft Für unsere Kampfmannschaft verlief das Frühjahr sehr erfreulich. Vom einzigen Abstiegsrang unter 14 Mannschaften, bedingt durch die Zurückziehung eines Vereins, hielt man sich deutlich fern und steht zwei Runden vor Schluss im hinteren Mittelfeld, allerdings noch mit Chancen eine einstellige Tabellenposition zu erreichen. Nach intensiver Wintervorbereitung ab Mitte Jänner begann die Frühjahresmeisterschaft Anfang April am Achensee, wo man aber deutlich verlor. Die darauffolgenden drei Spiele konnte man allesamt mit Punkterfolgen abschließen, wobei die Heimspiele gegen Waidring und Wildschönau mit 3:2 bzw. mit 2:0 gewonnen werden konnten und man in Kössen gegen den damaligen Aufstiegsaspiranten ein 0:0 holte. Mit diesen wichtigen Ergebnissen konnte man im April einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Im Auswärtsspiel gegen den Meister der 1. Klasse Ost, den SV Schmirn, gab es nichts zu holen. Aber in den beiden Heimspielen gegen Tulfes und Schlitters (2:2 und 2:0) sowie im Auswärtsmatch in Ellmau (3:3) wurde wieder gepunktet und kann dadurch den Verbleib in der 1. Klasse Ost für die Spielsaison 2011/12 bereits frühzeitig fixieren. Die guten Ergebnisse sind sicherlich auf die sehr gute kämpferische Leistung in nahezu allen Partien zurückzuführen, die Einstellung und Motivation der gesamten Mannschaft ist bemerkenswert und im Training wird sehr gewissenhaft gearbeitet. Nicht nur aufgrund dieser Tatsachen ist diese Frühjahrssaison beachtlich, auch deshalb weil sehr viele junge Spieler in die Kampfmannschaft eingebunden wurden. So hatte man zum Beispiel im Heimspiel gegen den SV Schlitters (2:0 Sieg) einen Altersdurchschnitt von 20,5 Jahren! Sehr viele 15 und 16 jährige sind bereits nicht mehr aus dem Kader, teilweise aus der Stammformation wegzudenken und werden in der nächsten Saison sicherlich eine tragende Rolle im Dress des FC Sparkasse Tux übernehmen. Trainer Andi Rausch und Albert Kratky forcieren diesen Weg der Jungen wirklich sehr, leisten tolle Arbeit und an dieser Stelle gebührt ihnen ein großes Dankeschön! In den letzten beiden Runden gastiert man am Samstag, den 04. Juni 2011 gegen den direkten Tabellenkonkurrenten FC Hochfilzen und in der Schlussrunde hat man am Samstag, den 18. Juni 2011 den Absteiger SC Kundl 1b zu Gast im Tuxer Alpenstadion. U7 - Die Kleinsten unseres Vereins werden von Ali Erler und Erwin Erler betreut und bestreiten ihre Meisterschaft in Turnierform. Es ist schön zu sehen, welch Ehrgeiz diese junge Garde bereits entwickelt und die vielen Mädchen und Burschen genießen sichtlich diese besondere Form der Freizeitgestaltung. U10 - Die Mannschaft von Trainer Haag Alexander und Wisiol Gerold entwickelt sich hervorragend. Im oberen Tabellenmittelfeld zu finden zählt in dieser Altersklasse sicherlich die spielerische Leistung noch mehr, und diese ist in den meisten Partien wirklich beachtlich. Viele Zuschauer verfolgen auch immer gespannt die Spiele und bewundern ihre Kleinen - und das zu Recht! Im nächsten Spieljahr wird diese Mannschaft unter dem gleichen Trainergespann als U11 in die Saison gehen. Die in Finkenberg stationierte U11 (Trainer Rausch Andi) tat sich in dieser Saison altersbedingt ein wenig schwerer, holte aber bis dato 13 Punkte und zeigte zudem einige tolle Leistungen. Viele Spiele wurden sehr knapp mit nur einem Tor Unterschied verloren und man hat noch immer die Chance, auf Tabellenplatz 4 unter 10 Teams nach vorne zu kommen. Die U13 (in Mayrhofen) steht an der Tabellenspitze und hat gute Chancen den Meistertitel zu erringen. Drei Tuxer Spieler tragen ihren Teil dazu bei, fahren immer nach Mayrhofen zum Training und sind ein wichtiger Teil der erfolgreichen Mannschaft. Die von Trainer Albert Kratky betreute U16 ist sehr wichtig für die jeweiligen Kampfmannschaften der SPG Tux/Finkenberg/Mayrhofen. Viele vor allem Tuxer Spieler dieser erfolgreichen Mannschaft sind aus dem Kader der Kampfmannschaft nicht mehr wegzudenken und müssen aufgrund der Personalnot fast an jedem Wochenende gleich für 2 Mannschaften auflaufen, meistern diese Aufgabe aber mit Bravour. Diese Mannschaft steht zwei Runden vor Schluss auf Platz 5 unter 12 Mannschaften, zudem ist die Heimbilanz im Tuxer Alpenstadion mit 8 Siegen, 1 Unentschieden und nur einer Niederlage sehr stark. Das Training wurde gemeinsam mit der Tuxer

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Kampfmannschaft abgehalten, so profitierten die U16 und auch die Kampfmannschaft von einer guten Trainingsbeteiligung. Neue Dressen für den FC Sparkasse Tux von Intersport Hintertux - Familie Tipotsch… Fürs Frühjahr wurde unsere Kampfmannschaft neu eingekleidet! Intersport Hintertux stellte unserer Mannschaft eine neue Dressen Garnitur zur Verfügung. Der gesamte FC Sparkasse Tux möchte sich auf diesem Wege bei Hansjörg Tipotsch - Intersport Hintertux - recht herzlich für dieses Sponsoring bedanken und hofft natürlich mit den neuen Dressen erfolgreich zu sein!

Das Tuxer Vereinsturnier wird am Sonntag, den 19. Juni 2011 ausgetragen. Der FC Sparkasse Tux hofft auf zahlreiches Erscheinen von Jung und Alt! Das legendäre Vereinsturnier verspricht wieder einen geselligen Nachmittag, egal

ob am Spielfeld oder beim Bewundern der fußballerischen Leistungen. Für Speis und Trank ist natürlich wieder bestens gesorgt! Immer informiert: www.fctux.at

Michael und Christian Eberharter: zwei Tuxer an der Spitze des internationalen Volkslanglaufs
Der Name Eberharter war viele Jahre ein Begriff für Erfolge im alpinen Skirennlauf. Dass ausgerechnet die beiden Cousins von Olympiasieger und Weltmeister Stefan Eberharter seit Jahren im FIS Marathoncup der Langläufer sowie bei den großen Volkslangläufen der Welt im Spitzenfeld zu finden sind, mag viele doch etwas überraschen. Ein Interview mit zwei Ausnahme-Athleten. Michael Eberharter, 28, von Beruf Soldat im HLSZ Hochfilzen und derzeit in der Ausbildung zum Unteroffizier, hat seine sportliche Karriere als Biathlet begonnen, wo er ein JuniorenEuropacuprennen gewinnen konnte. Im Jahre 2003 wechselte er ins Lager der Langläufer und war bei insgesamt 8 Weltcuprennen im Einsatz, u.a. bei der Tour-de-Ski 2007, die er damals gemeinsam mit Olympiasieger Christian Hoffmann bis zum Ende durchlaufen konnte. Es folgten einige erfolgreiche Rennen im ContinentalCup, bevor sich Michael auf die Langdistanz-Langlaufrennen spezialisierte. Christian Eberharter, 33, von Beruf Radio- und Fernsehtechniker, gilt als der klassische „Amateursportler“, der sich neben seinem Beruf auf die großen Langlauf-Marathons vorbereitet. Erst im Alter von 20 Jahren hat er die Liebe zum Langlaufsport entdeckt und ist damals als Betreuer seines

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etwas mehr als 1,5 Stunden vorbei. Ich habe einen unglaublichen Respekt vor den Leistungen der vielen Hobbysportler, die oft 4, 5 oder mehr Stunden mit vollem Einsatz unterwegs sind. Es wäre für mich selbst unvorstellbar, so lange auf Langlaufskiern zu laufen. Michael: Während des Rennens denke ich natürlich nicht an die Menschenmassen, die hinter mir laufen, da konzentriere ich mich nur auf meine eigene Leistung und versuche, eine gute Platzierung zu erreichen. Wenn ich dann nach dem Rennen die riesigen Massen an Langläufern ins Ziel kommen sehe, freue ich mich sehr, wie viele Leute die Leidenschaft des Skilanglaufsports mit mir teilen. Frage: Ihr beide seid als absolute Spezialisten in der SkatingTechnik über lange Distanzen bekannt. In der vergangenen Saison seid ihr auch viele Rennen in der klassischen Technik gelaufen. Was war der Grund und wie ist es euch bei diesen Rennen ergangen? Michael: Aufgrund des Wechsels zum Skinfit-Racingteam, dem ersten privat finanzierten Langlaufteam Österreichs, haben wir das Hauptaugenmerk auf die Gesamtwertung des FISMarathoncups gelegt, bei dem von den 11 Rennen 7 in der klassischen Technik gelaufen werden. Das erste Rennen in Liberec (CZE) war sehr schwierig für mich, und ich habe viel Erfahrung gesammelt. Beim zweiten Rennen, dem König-Ludwig-Lauf in Oberammergau, ist es mir dann sehr gut ergangen und ich konnte wertvolle Punkte für die Gesamtwertung holen. Christian: Da ich in den vergangenen Jahren das Hauptaugenmerkt fast nur auf die Skating-

Bruders eher zufällig und zum Spaß bei den ersten Volkslangläufen angetreten. Sehr bald konnte er aber mit der Elite mithalten und ist seit einigen Jahren immer im Spitzenfeld zu finden. Frage: Wenn man an Volkslanglauf denkt, so kommen einem Begriffe wie Vasalauf, Engadin-Skimarathon oder Koasalauf in den Sinn, bei dem oft bis zu 16.000 Langläufer am Start sind. Was ist eigentlich der große Unterschied zwischen dem Langlauf-Weltcup und dem FIS-Marathoncup sowie den traditionellen Volkslanglaufrennen? Michael: Im Weltcup werden derzeit vorwiegend Distanzen vom Sprint bis maximal 30 Kilometer gelaufen. Die Ausnahme bildet der traditionelle 50km Weltcup in Oslo, der jährlich abwechselnd einmal in der klassischen und einmal in der freien Technik (Skating) gelaufen wird sowie die 50-Kilometer-Rennen bei Olympia und Weltmeisterschaften. Das sind die einzigen Langdistanzrennen im Weltcup. Beim FIS-Marathoncup werden bei den 11 größten Langlaufveranstaltungen der Welt (Worldloppet) Distanzen von mindestens 42 km bis zu 90 km absolviert, bei denen jeder mitlaufen kann, vom

Hobbysportler bis zu den EliteMarathonläufern und teilweise auch Weltcupläufern. Christian: Die Strecken bei den Weltcuprennen sind bedingt durch die ausschließliche Teilnahme von Profis wesentlich schwerer und weisen oft sehr lange Anstiege auf. Beim 50km Weltcupbewerb in Oslo weist das Höhenprofil der Strecke beispielsweise einen Anstieg von insgesamt 2.000 Metern auf. Bei den Volkslangläufen mit den vielen Hobbysportlern am Start wären solche extremen Streckenprofile natürlich nicht zielführend, denn Distanzen von 42 Kilometern und mehr sind an sich schon eine sehr große Herausforderung für jeden Sportler. Frage: Die großen MarathonVeranstaltungen, egal ob im Laufen, Radfahren aber auch im Skilanglauf erfreuen sich unglaublicher Beliebtheit. Die Teilnehmerzahlen müssen von den Veranstaltern limitiert werden und die Rennen sind oft Monate zuvor ausgebucht. Welches Gefühl ist es, an der Spitze von so großen Menschenmassen zu laufen und sogar als Sieger ins Ziel zu kommen? Christian: Wenn wir ein SkatingRennen über 42 km laufen, dann ist unser Rennen in der Regel in

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Technik gelegt hatte, habe ich bei den FIS-Rennen in der klassischen Technik erst einmal sehr viel Erfahrung gesammelt. Gerade in dieser Technik hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert und die traditionellen nordischen Nationen wie Norweger oder Schweden laufen hier auf einem sehr hohen Level. Es wird hier über die gesamte Strecke fast ausschließlich in der Doppelstocktechnik gelaufen und der klassische Diagonalschritt findet bei der Elite kaum noch Einsatz. Hier muss ich mich noch verbessern, bin aber trotzdem mit meinen Ergebnissen in dieser Technik zufrieden. Frage: Wie ist es euch insgesamt in der vergangenen Saison ergangen? Michael: Beim Rennen der La Sgambeda/Livigno ITA sowie dem Dolomitenlauf in Obertilliach konnte ich zwei Top 10 Ergebnisse im FIS Marathoncup erzielen. Bei meinem „Lieblings-FISMarathon“, dem Engadin Skimarathon in der Schweiz mit über 12.000 Teilnehmern, wurde ich 15. und damit bester Österreicher. Wenn man bedenkt, dass unter den ersten 15 insgesamt 7 aktive Weltcupläufer waren, so war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Mein dritter Sieg beim heimischen Koasalauf im Februar hat mich natürlich sehr gefreut! Christian: Mein bestes Rennen war ebenfalls der La Sgambeda in Italien, wo ich als 23. mit nur 15 Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel kam und wertvolle FIS-Punkte sammeln konnte. Beim Int. Ganghoferlauf in Leutasch wurde ich im Zielsprint nur knapp geschlagen und landete auf dem erfreulichen dritten Rang. Beim Dolomitenlauf wurde ich 26.

Frage: Wie viele Rennen seid ihr in der vergangenen Saison gelaufen? Christian: Insgesamt waren es 10 Rennen in den Ländern Ö, D, ITA, FRA, CH und CZE und 364 Rennkilometer Michael: Insgesamt bin ich 12 Rennen gelaufen, in Summe wa-

filzen und in Tux optimale Trainingsbedingungen vorgefunden. Christian: Die Vorbereitung für den Winter beginnt in der Regel bereits Anfang Mai mit viel Radfahren und Laufen. Ab August/September trainieren wir sehr viel auf den Skirollern. Das Training auf Schnee Anfang Novem-

Zieleinlauf beim Koasalauf 2011 über 50km Skating: Sieger - Michael Eberharter Foto: Koasalauf-OK ber in Norwegen war aber sehr ren es 375 Rennkilometer wichtig für uns, denn so konnten Frage: Wie ist es euch trotz des wir bereits bei den ersten Rennen recht schneearmen Winters Anfang Dezember mitmachen. Ab gelungen, euch optimal auf diese Ende November war in meiner Heimatgemeinde Tux die Loipe in vielen Rennen vorzubereiten? Betrieb und bedingt durch die Michael: Durch das Skinfit- Höhenlage des Tuxertals konnte Racingteam haben wir bereits ich dort bis Mitte März bei besten Anfang November zwei Wochen Bedingungen trainieren. in Norwegen auf Schnee trainieren können. Dort haben wir opti- Frage: Wie seht ihr die Entmale Bedingungen vorgefunden wicklung des Langlaufsports in und wir konnten auch das neue Österreich? Wo stehen wir im Skimaterial ausgiebig testen. Dies Weltcup und wie sieht es mit war besonders wichtig, da wir der Nachwuchsarbeit im Langbeide dieses Jahr zu Fischer Ski lauf aus? gewechselt sind. Nach unserer Rückkehr haben wir sprichwört- Michael: Im Weltcup sind vor lich nach Schnee und Trainings- allem über die Sprintdistanz 1-2 möglichkeiten gesucht. Ab Ende Leute schon ganz vorne mit dabei November habe ich aber in Hoch- und haben bereits mit sehr guten

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Leistungen aufgezeigt. Bei den Distanzrennen fehlt derzeit noch etwas das „Zugpferd“ ähnlich einem Christian Hoffmann, wo man sich bereits im Training an der Weltspitze orientieren kann. Wenn man aber einigen vielversprechenden Nachwuchstalenten das notwendige Vertrauen schenkt und mit ihnen professionell arbeitet, können in einigen Jahren mehrere Österreicher wieder ganz vorne im Weltcup zu finden sein. Christian: Der Langlaufsport erlebt seit einigen Jahren einen unglaublichen „Boom“ und langsam kommt diese Begeisterung auch zu uns, in das an sich vom

alpinen Skilauf dominierte Österreich. Wenn man bedenkt, dass unser Ski-Sponsor Fischer derzeit fast 1 Mio. Langlaufskier pro Jahr absetzt, so zeigen diese Zahlen schon, welche Zuwachsraten der Langlaufsport erlebt. Beim Nachwuchs wird in vielen Tiroler Skivereinen eine sehr gute Arbeit geleistet, aber es ist heutzutage nicht einfach, Kinder und Jugendliche für einen „harten“ Ausdauersport wie Langlaufen, bei der über das ganze Jahr über trainiert werden soll, zu begeistern. Wir in Tux versuchen derzeit in einem gemeinsamen Projekt von Wintersportverein und Schule die Kinder spielerisch an das Thema Lang-

laufen heranzuführen. Dazu gehört natürlich auch Biathlon, das bei den Kindern großen Anklang findet. Es geht nicht immer nur darum, die Kinder ausschließlich zum Rennsport zu bringen, man sollte vielmehr versuchen, den Kindern über den Sport in der freien Natur eine sinnvolle Alternative zu Internet und TV zu ermöglichen. Wenn man diese Kinder dann auch noch in späteren Jahren auf der Langlaufloipe antrifft, dann erfüllt mich das mit großer Freude. Das Interview führte A. Bidner

Die Bundesmusikkapelle Tux sagt: „Dankeschön!“

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uf diesem Wege möchten sich die Musikantinnen und Musikanten der Bundesmusikkapelle Tux bei allen Einheimischen für die großzügigen Spenden beim diesjährigen Maiblasen bedanken. Außerdem ein besonderer Dank an Familie Erler (Piz), an Familie Gredler (Birkenhof) sowie an Familie Stock( Bergfried- Bergriedalm) für die Verpflegung der Musikan-

ten. Allen nochmals ein herzliches „Vergelt´s Gott“! Hinweis auf die Sommerkonzerte: Die Musikkapelle Tux eröffnet die Konzertsaison am Dienstag, den 5.7.2011, es findet ein GalaKonzert im herrlichen Zirbensaal des Tux-Center statt. Ein buntes, abwechslungsreiches Programmzusammengestellt von Kapellmeister Florian Erler- erwartet die Konzertbesucher; traditionelle

Blasmusik aus Österreich aber auch Werke von namhaften internationalen Komponisten gehören zum Repertoire. Die Konzerte finden dann wöchentlich jeden Dienstag statt mit Beginn um 20.30 Uhr! Wir, die Musikantinnen und Musikanten, freuen uns, zahlreiche Einheimische und Gäste bei unseren Sommerkonzerten begrüßen zu dürfen!

VOLKSBÜHNE TUX - Scheckübergabe an Tuxer Vorsorgefonds

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ie Volksbühne Tux hatte den Erlös der Aufführung vom „Föhn“ am 6. April dem Tuxer Vorsorgefond gespendet. Im Rahmen des Abschlussessens am Ostermontag im Gasthof Jäger konnten wir Frau Hedwig Stock einen Scheck in Höhe von € 2.200,-- übergeben.

Für 55 Jahre: Thomas Wechselberger Für 50 Jahre: Anna Goldmann Anna Schösser Hans Mader Rudl Tomann Walter Großgasteiger Für 25 Jahre: Franz Tipotsch Hans Geisler Auch konnten wir 6 neue Mitglieder (Jakob Geisler, Lisa Geisler, Mathias Geisler, Katharina Tipotsch, Walter Trueb und Elisa-

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Volksbühne Tux am 7. Mai 2011 konnten 8 langjährige Mitglieder geehrt werden.

beth Geisler) für unseren Verein gewinnen. In den anschließenden Worten der Ehrengäste (Bürgermeister Hermann Erler, TVB-Obmann Markus Tipotsch, Bezirksobmann Franz Klausner) wurde die hervorragende Leistung aller Mitwirkenden beim „Föhn“ in den höchsten Tönen gelobt und auch für den sehr positiven und engagierten Umzug ins Tux Center gedankt. Auch erging nochmals eine besondere Gratulation an alle Geehrten und alle Mitglieder wurden weiterhin um ihren Einsatz gebeten.

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om 14. auf 15. Mai 2011 hat uns unser wohlverdienter Ausflug nach Südtirol geführt. Am Samstag starteten wir um 06:00 Uhr in Hintertux. Nach einer ausgiebigen Frühstückpause in Sterzing ging die Fahrt weiter Richtung Bozen zum Schloss Sigmundskron. Dort haben wir uns das äußerst sehenswerte und interessante Mountain Museum von Reinhold Messner angeschaut. Im netten Schlossgarten haben wir uns noch ein wenig für

die anschließende Weinverkostung in Eppan gestärkt. Der Kellermeister Heini gab uns einen kurzen Einblick in seine Arbeit und zum Thema Wein. Danach konnten wir unter seiner Anleitung noch 5 Weine verkosten und so Mancher ist dabei zum Weinliebhaber geworden. Den Abend verbrachten wir in unserem Hotel in Leifers und wir ließen den Tag noch bei einem Glaserl Wein auf der Hotelterrasse Revue passieren und entsprechend ausklingen. Am Sonntag war dann das Wetter

nicht mehr so schön, aber wir ließen uns nicht abhalten und nach einem reichhaltigen Frühstück ging unsere Fahrt zur RittenTalstation in Bozen. Mit der Dreiseilumlaufbahn wurden wir komfortabel auf den Ritten nach Oberbozen gebracht. Dort – im Hotel Regina - erwartete uns bereits Klaus, der Chef des Hauses. Er hat mit uns eine Rundwanderung zu den Erdpyramiden gemacht und viel Interessantes und Wissenswertes erzählt. Nicht alle haben die 1 ½-Stündige

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Tuxer Prattinge – Sommer 2011

Wanderung auf sich genommen und so haben sich die im Hotel „Zurückgebliebenen“ die Zeit mit einem „Karter“ und bei einem Glasl Wein vertrieben. Nach Rückkehr unserer wanderfreudigen Truppe haben wir im Hotel

Regina ein hervorragendes Menü genossen und vor der Talfahrt wurde vor der Bergstation der Rittenbahn noch ein Erinnerungsfoto an unseren Ausflug gemacht. Um ca. 16:00 Uhr traten wir wieder die Heimreise an und Christi-

an, unser Chauffeur, hat uns wieder bestens zu Hause abgeliefert. Alles in allem war es wieder ein sehr schöner, gemütlicher Ausflug, der für jeden Geschmack etwas geboten hat.

ach dem sehr erfolgreichen, ernsten Stück „Föhn“ kommt im Sommer 2011 wieder ein „lustiges“ zur Aufführung. Die Rosskur – ein volkstümlicher Schwank in 3 Akten von Hans Naderer. Kurz zum Geschehen: Der Rochus Doppelreiter ist ein arger Schwerenöter. Immer wieder mal schaut er ein bisschen daneben. Dieses Mal hat es ihm ihr Sommergast Irene Fink angetan. Mit allen Mitteln versucht er, mit Hilfe des Kleinhäuslers Kassian Lipp, seine Frau Kordula los zu werden, damit er seine neue Eroberung sogar letzten Endes noch zur Bäuerin machen kann. Als sich die Kordula mehr oder weniger freiwillig vom Hof

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macht, scheint für den verliebten Bürgermeister das Glück perfekt. Doch dann ändert sich das Blatt und die rosarote Brille bekommt langsam Sprünge. Seine Eroberung entpuppt sich als der totale Reinfall.

schoren herauskommt und was seine Frau Kordula wohl mit ALLEM zu tun hat …. all dies sehen sie bei uns. Die Volksbühne Tux freut sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern. Spieltermine 13.7./27.7./10.8./24.8.2011 (jeweils Mittwoch) Spielbeginn: 20:30 Uhr im Tux Center in Lanersbach Kartenvorverkauf: Tourismusverband Tux – Finkenberg Telefon 05287/8506 Restkarten an der Abendkasse ab 20:00 Uhr

Ob der inzwischen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommene Bürgermeister aus dieser Geschichte halbwegs unge-

Diverses
Die Tuxer Jugendgruppe des Roten Kreuzes

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eit Anfang des Jahres 2011 gibt es nun endlich in Tux eine Rot Kreuz Jugendgruppe. Wie wir wissen, ist die Jugendarbeit auf dem Sektor der Ersten Hilfe eine der wichtigsten Aufgaben, die das Rote Kreuz bestreitet. Diesem Anliegen haben wir uns verpflichtet gefühlt und kurzerhand selbst eine Jugendgruppe ins Leben gerufen. Gerade in einem peripheren Gebiet wie dem Tuxertal ist es nicht immer einfach, die Arbeit des Roten Kreuzes voranzutreiben, das hat

viele verschiedene Gründe. Unsere Jugendgruppe soll nun zusätzlich ein Zeichen setzen, dass dieser junge Sektor des Roten Kreuzes für uns sehr wichtig ist. Die Jugend ist unsere Zukunft. Unter diesem Motto wollen wir dieses besondere Aufgabenfeld im Tuxertal weiterentwickeln. Wir wissen, dass die Erste Hilfe in unserer Gesellschaft nach wie vor in gewisser Art und Weise ein Tabuthema ist. Die Menschen haben vielfach Angst Erste Hilfe zu leisten. Dem gilt es zu begeg-

nen, indem man versucht, sehr breit gefächert in der Bevölkerung zu agieren. Dabei steht die Jugendarbeit natürlich ganz oben. Die Tuxer Jugendgruppe besteht mittlerweile aus 10 Mitgliedern zwischen 12 und 14 Jahren. Betreut werden die 10 jungen Lebensretter von Schweinberger Andrea, Erler Franz und Pfister Marion. Einmal die Woche findet ein Jugendgruppenabend statt, wo auf spielerische Art und Weise versucht wird, die spannenden und wichtigen Themen der Ersten

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Hilfe zu vermitteln. Weiters gibt es verschiedene Abzeichen (Bronze, Silber und Gold), die man bei Jugendgruppenbewerben erreichen kann. Sind all diese Abzeichen erworben, so ist man im Besitz einer vollwertigen Berufsausbildung, und zwar der des Rettungssanitäters. Diese Ausbildung befähigt dazu, auch hauptberuflich

in das Rote Kreuz einzusteigen. Somit werden durch diese Ausbildung viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Allen voran ist man befähigt, Menschen in Not zu helfen, was einerseits für die Gesellschaft, andererseits für die eigene Persönlichkeit einen großen Profit bedeutet. Zusätzlich gewinnt man

Kameradschaften, die auch lange über eine Jugendgruppe hinaus bestehen bleiben. Alles in allem ist die Arbeit der Ersten Hilfe und auch Sanitätshilfe eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe für unsere Gesellschaft, stark verbunden mit persönlichkeitsbildendem Charakter für unsere Jugend.

Sicher und komfortabel fernsehen

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er kennt die Problematik nicht: Viele Arbeiten an neuen TV Geräten fallen nicht unter die Garantieleistungen des Produzenten. Das Einstellen eines neuen Senders wird so zum Konflikt zwischen Verkäufer und Konsumenten, da Händler auf Grund der Kostensituation diese Zusatzleistungen

meist verrechnen. Die neue „ALL IN SERVICE“ Dienstleistung setzt genau hier an. Innerhalb der 2 jährigen Garantie werden alle Arbeiten am TV Gerät, die nicht unter die Garantie des Herstellers fallen, kostenlos und schnell durchgeführt. Die neue Dienstleistung gibt es ab sofort beim Kauf eines Panasonic LCD

oder Plasma TV Gerätes. Einem komfortablen und sicheren Empfang von Information und Unterhaltung steht so nichts mehr im Weg. Nähere Informationen bei Wilfried Erler, MSc 6293 Tux 381 Tel. 05287/87769 oder 0676/3037020

Seinerzeit – zur letzten Ausgabe
Meine Frage „Möchten wir heute noch so leben?“ wurde nur 1x beantwortet und das mit „Jein“. Gibt es wirklich so wenige Meinungen darüber in unserer Gemeinde oder ist es zu mühsam zu telefonieren? Ich freue mich über jeden Anruf. Zum 2. Bild wurde viel angerufen mit verschiedenen Antworten – so gefällt es mir. Es ist natürlich die Familie von „Hansen“. v.l.: Liesl, die Schwester des Bauern, Moidal, Tochter der ersten Frau, Anna und Ludwig, die Bauersleute, mit ihren Kindern Loise und Lois, Bruder Seppal, Heim Sepp (mit Korb), Baler Zenzl (Boderhäusel) und Krauter Stanis (ein Knecht).. Die Aufnahme wurde 1938 gemacht. Diesmal ist ja alles klar, das nächste Mal kommt wieder etwas zum Erraten. Liebe Grüße von eurer Chronistin.

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Seinerzeit
zusammengestellt von der Ortschronistin Ilse Wechselberger

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SERVICE

All-In

All-In Service für Ihr TV-Gerät
beinhaltet zusätzlich zur 2-jährigen Herstellergarantie noch folgende Leistungen* • Individuelle Programmierung • Software-Aktualisierung • Senderaktualisierung • Neuprogrammierung
Wilfried Erler Sound.TV Lanersbach 381 • 6293 Tux • Tel. +43 5287 87769 • e-mail: info@erler.tv
*gilt für alle Panasonic Fachhandelsmodelle

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