Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2 Gemeinde .......................... Seite 3 Tourismusverband ............. Seite 6 Pfarre ............................... Seite 11 Schulen / Kindergarten .... Seite 13 Vereine ............................ Seite 16 Diverses .......................... Seite 20 Seinerzeit ........................ Seite 23 Impressum ......................... Seite 6
Redaktionsschluss für die Weihnachtsausgabe:

3. Dezember 2012
Liebe Leserin, lieber Leser! Das Jahr 2012 wird in der jüngeren österreichischen Geschichte als DAS Jahr der Skandale in Erinnerung bleiben. Als politisch interessierter Bürger packt einen oft die Wut, wie hemmungslos Politiker jeder Farbe mit ihrer durch die Wähler verliehenen Macht umgehen und sich oder „ihrer Partei“ Geldbeträge zuschanzen, dass einem nur der Mund offen bleibt. Wie man z. B. für ein 8seitiges „Gutachten“ zuerst 12 Millionen verspricht und dann 6 Millionen wirklich bezahlt, ist für mich einfach unvorstellbar und nur mit dem Wohnsitz von Herr Birnbacher in der Faschingshochburg Villach erklärbar – LEI LEI. Neben den Korruptionsskandalen in Österreich ist aber ein Thema viel bedeutender – für jeden von uns, der ein Sparbuch sein eigen nennt. Wie viele Journalisten schreiben, aber inzwischen auch die neuen Chefs der Deutschen Bank zugeben, werden die Sparer mit ihren Notgroschen – sorry Notcents – die Folgen der Wirtschaftskrise bezahlen. Es ist anscheinend gewiss, dass die Regierungen beschlossen haben, die Schulden durch eine Geldentwertung zu beseitigen, weil das der unauffälligste Weg ist. Ein Tausender am Konto ist auch nach ein paar Jahren noch ein Tausender – zumindest rein optisch. Dass eine Geldentwertung von 3 Prozent in 10 Jahren aus einem Tausender nur noch 744 Euro macht, ist eine einfache Rechenaufgabe. Auch hier sind unsere Politiker sehr leise - ein Schelm, der meint, dass sie sich da vielleicht zu wenig auskennen. Genug gejammert – wenden wir uns positiven Meldungen zu; freuen wir uns, dass in der letzten Zeit in Tux zwei diamantene und fünf goldene Hochzeiten gefeiert werden konnten. Herzliche Gratulation dazu! Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst, herzlichst, Ihr

Bitte einhalten!!!

Seite 2

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer!
z. B. die Miete für die Büroräume in Schwaz wäre zu teuer, kann man nur den Kopf schütteln. Die Vermieterin ist nämlich die BIG (Bundesimmobiliengesellschaft), die der Republik Österreich gehört und die Mieterin, die WLV, also eine Dienststelle des Bundes. Das Thema Naturgefahren wird immer sensibler. Der spürbare Klimawandel, ein steigendes Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung, mit dem meiner Erfahrung nach, weder die Bereitschaft zur Eigenvorsorge, noch das Verständnis für Ausnahmesituationen mithalten können, machen in Zukunft die WLV als Servicestelle für die Gemeinden noch wichtiger, als sie ohnehin schon ist! Der Umwelt und Landwirtschaftsminister sollte zuerst bei seiner persönlichen Werbung und bei der Lobbying Kampagne für das gleichermaßen unwirtschaftliche, wie unsinnige Biospritprojekt E 10 sparen, als bei einem derart wichtigen Thema! Der „Strategieplan Zillertal“ wurde mit Hilfe vieler, an der weiteren Entwicklung des Zillertales Interessierter, über ein Jahr lang in vier Arbeitskreisen erarbeitet und am 6. Juli 2012 von allen Zillertaler Bürgermeistern unterzeichnet. Dieser „ Strategieplan“ enthält interessante Vorschläge und Leitsätze wie die Entwicklung des Tales künftig gesteuert werden soll. Der Strategieplan ist im Internet unter www.planungsverbandzillertal.at abrufbar. Der Wert dieses Werkes wird aber an seiner Umsetzung, in der täglichen praktischen Arbeit, in den einzelnen Gemeinden zu messen sein! Bürgermeister

Angesichts von Naturkatastrophen, Muren und Überschwemmungen, welche uns im Sommer über die diversen Medien „frei Haus“ geliefert wurden, ist es unverständlich, dass die Gebietsbauleitung der Wildbach und Lawinenverbauung in Schwaz aufgelassen und mit einer anderen Gebietsbauleitung vereinigt werden soll. Sparen ja, geht dies aber auf Kosten der Sicherheit, wird daraus schnell ein gewagtes Spiel. Wenn dann noch Argumente ins Treffen geführt werden, wie

Hermann Erler

Seite 3

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Jubiläen

Den 90. Geburtstag feierte: am 9. Juli – Ludwig Tipotsch Tux 302 - Stiegen

Den 85. Geburtstag feierte: am 15. August – Maria Wechselberger Tux 572 - Brandegg

Den 80. Geburtstag feierte: am 9. Juni – Viktoria Stock Tux 71 - Zenzer

Den 80. Geburtstag feierte: am 16. August – Rosa Gredler Tux 614 - Neuhäusl

Den 80. Geburtstag feierte: am 3. September – Theresia Wechselberger Tux 404 – Neuraut

Den 75. Geburtstag feierte: am 29. August – Johann Schweng Tux 450

Seite 4

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Den 50. Geburtstag feierte: am 28. August – Vitus Gredler Tux 84

Die Diamantene Hochzeit feierten: Maria und Franz Warum Tux 471

Die Diamantene Hochzeit feierten: Anna und Josef Hochmuth Tux 674

Die Goldene Hochzeit feierten: Christine und Anton Erler Tux 360 Die Goldene Hochzeit feierten: Gertrude und Georg Erler Tux 191
Seite 5

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Die Goldene Hochzeit feierten: Hildegard und Engelbert Fankhauser Tux 508

Die Goldene Hochzeit feierten: Anna und Hermann Kreidl Tux 535

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

Die Goldene Hochzeit feierten: Aloisia und Alfred Schmid Tux 650

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

Seite 6

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Tourismusverband Tux-Finkenberg
HERBSTZAUBER – GLETSCHERPOW(D)ER

ux-Finkenberg präsentiert sich im Herbst in einem unvergleichlich schönen Farbschauspiel aus bunten Wäldern, tiefblauem Himmel und dem sanften Weiß des Hintertuxer Gletschers. Die ersten Pulverschneepisten gehen einher mit anregendem Aprés Ski Zauber und erholsamer Wanderwellness lässt die Energien für den bevorstehenden Winter aufladen. Herbstzauber im Wanderparadies Tux-Finkenberg Die Luft ist glasklar, die bunten Blätter rascheln unter den Wanderschuhen und die Sonne schickt ihre letzten warmen Strahlen in die Bergwelt der Tuxer und Zillertaler Alpen. Für Naturliebhaber, Wanderbegeisterte und Gipfelstürmer heißt es,

T

350 km gepflegte Wanderwege zu erkunden, in den urigen Hütten am Ziel des Weges zu rasten und die Natur zu genießen. Gletscherpow(d)er in Hintertux Mit strahlender Laune und glitzernd-spritzigen Ideen startet Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet in den Gletscherherbst 2012. Maximalen Schneespaß bei minimalen Fahr- und Wartezeiten und zusätzlich grandiose Aussichten garantieren die modernen Lifte und Bahnen bis in 3.250 m Höhe am Hintertuxer Gletscher. Auf bis zu 60 km bestens präparierten Pulverschneepisten und einem fantastisch geshapten Funpark können sich die ersten Wintersportler der Saison nach Herzenslust austoben!

Herbstferien für große und kleine Gletscherflöhe Tux-Finkenberg bringt Action, Spaß und Abenteuer für Groß und Klein unter einen Urlaubshut. Gletscherfloh „Luis“ freut sich über ganz viele Spielgefährten in seinem Gletscherflohpark auf 3.250m, dem wohl höchstgelegenen Spielplatz Europas. Bei den zahlreichen Geschicklichkeitsspielen in der freien Natur am Erlebnisweg Tuxbach können sich die Kids selbst ein wenig fordern. Egal wie auch das Wetter ist, für die kleinen Gäste hat TuxFinkenberg in der Playarena immer etwas Spannendes auf Lager. Ob im 1000 m² großen Indoorspielpark oder auch beim Outdoorprogramm werden neue Freundschaften geschlossen.

Seite 7

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Veranstaltungshighlights im Herbst 2012 05.-07.10.2012 12.10.2012 19.10.2012 12.-14.10.2012 27.10.2012 Hotzone.tv Park Opening am Hintertuxer Gletscher Reisevortrag „JAPAN“ von Marcus Haid im Tux-Center Vortrag von Dr. Gerald Zimmermann im Tux-Center Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher Tuxer Rocknacht im Tux-Center

Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben

S

chon jetzt an Weihnachten denken und Karten für das Weihnachtsund Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben schenken! Das bereits traditionelle Konzert im Tux-Center findet am Mittwoch, den 02.01.2013 um 20.30 Uhr statt! Kartenbestellung und Reservierung im Tourismusverband Tux-Finkenberg, Tel. 05287/8506 oder info@tux.at.

ACHTUNG! Limitierte Kartenanzahl! Eintritt im Vorverkauf: EURO 19,00, an der Abendkasse EURO 22,00. Kinderermäßigung!

Seite 8

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Veranstaltungen Tux-Finkenberg
Datum OKTOBER
05. 07.10.2012 11.10.2012 12.10.2012 12.10.2012 12. 14.10.2012 12.10.2012 13. 20.10.2012 19. 23.10.2012 19.10.2012 21.10.2012 27.10.2012 Hotzone.tv Park Opening - Snowboard Opening am Hintertuxer Gletscher Hohenhaus Tenne 10 Jahres-Jubiläum Multimedia – Reisevortrag „JAPAN“ von Marcus Haid Musikantn spielt´s auf… - Musikanten-Stammtisch Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher Kirchtag mit Live-Musik "Bergland Duo" Polish Pow(d)er Week am Hintertuxer Gletscher Ungarisches Gletscherfestival Vortrag von Dr. Gerald Zimmermann "Die geheimen Botschaften des Körpers" Schwindelfrei präsentiert: Tris - „Die Beste(n) im Westen“ Tuxer Rocknåcht mit der Zillertaler Mundart-Rock Band "CIELA" und Vorgruppe "Skyshape" Tux Tux Tux Tux Tux Finkenberg Tux Tux Tux Finkenberg Tux
Hintertuxer Gletscher

Name

Ort

Veranstaltungsort

Beginnzeiten

Hohenhaus Tenne in Hintertux Tux-Center in TuxLanersbach im Hotel Tuxertal in Tux-Lanersbach Hintertuxer Gletscher Restaurant Pizzeria Alte Brücke Hintertuxer Gletscher Hintertuxer Gletscher Tux-Center in TuxLanersbach Volksschule Finkenberg Tux-Center in TuxLanersbach

20:30

20:30

NOVEMBER
09. 11.11.2012 11.11.2012 Freeheeler European Opening am Hintertuxer Gletscher Schwindelfrei präsentiert: SPRING STRING QUARTET Winter Opening Party Advent'ln tüats - traditionelle Adventfeier in Finkenberg Tuxer Advent mit Nikolauseinzug und Weihnachtsmarkt Bergadvent im Tuxertal - besinnliche Adventmusik von den Zillertaler Weisenbläsern, den Vielsaitigen, Peter Hausberger, dem Tiroler Dreierlei und den Schlitterer Sängern, durch das Programm führt Martina Moser - ORF Tirol Weltuntergangs-Party mit DJ Loni Kinderweihnacht in Finkenberg Spielenachmittag für Kinder um das Warten auf das Christkind zu versüßen Theater „Da ist der Wurm drin“ Vorsilvester-Party für Kinder Tux Tux
Hintertuxer Gletscher Tux-Center in TuxLanersbach Hexenkessel in TuxVorderlanersbach Dorfplatz in Finkenberg Dorfplatz in TuxLanersbach Tux-Center in TuxLanersbach

DEZEMBER
01.12.2012 01.12.2012 02.12.2012 13.12.2012 Tux Finkenberg Tux Tux

20:30

21.12.2012 24.12.2012

Tux Finkenberg

Hexenkessel in TuxVorderlanersbach Glocke in Finkenberg

14:00

26.12.2012 30.12.2012

Tux Tux

Tux-Center in TuxLanersbach Eislaufplatz in TuxLanersbach

13:00 - 17:00

Seite 9

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012 30.12.2012 31.12.2012 Vorsilvester-Fackellauf Silvester Party Finkenberg Tux
Finkenberger Almbahnen / Festgelände Dornau Hexenkessel in TuxVorderlanersbach

Pfarre Tux
Tux und Finkenberg ab Dezember 2012 ein gemeinsamer „SEELSORGERAUM“ ???

„S

eelsorgeraum“, kurz SR, (bitte immer so lesen in diesem Geleitwort), dieses Wort geistert schon seit sieben Jahren durch unsere Diözese. Und manchen Pfarreien steht es vor wie ein „Schreckgespenst“: „Was, wir sollen keinen Priester mehr am Ort bekommen, wenn uns der amtierende verlässt, krank wird, ausfällt, stirbt? Wir sollen „eingemeindet“, zusammengelegt werden mit einer anderen Pfarre(n)? Ein Laie soll uns leiten? Wer hält denn dann die Beerdigungen, Taufen und Trauungen? .... Das können wir uns nicht vorstellen.“ Seelsorge-Raum nennen wir das „pastorale Kind“, das unter Schmerzen geboren werden muss, weil uns die Priester ausgehen, und die Diözesen sich wirklich Gedanken machen, wie unsere Pfarrgemeinden bestehen bleiben können als „Reich Gottes mitten unter uns“. … Nur schade, dass es dazu immer erst eine drängende Notlage braucht, die über die ganze Entwicklung einen Schatten wirft wie eben jetzt den schmerzhaften Priestermangel.

 In ca. 8 Jahren werden es nur mehr 90 Priester sein, davon die Hälfte über 70 Jahre alt, nur mehr 30 Ordenspriester. Und damit müssen dann 16 Dekanate auskommen und auch zentrale Schaltstellen wie das Ordinariat besetzt werden!!! Dieser Mangel hat die Diözese veranlasst ein Modell zu entfalten, wie ordentliche Seelsorge (Pastoral) bei Wahrung der Eigenständigkeit der Pfarrgemeinden garantiert werden kann. Sie nennt dieses Modell „Seelsorgeraum“. (Wahrscheinlich ist es in 10 Jahren auch schon wieder von der Entwicklung überholt) Wie sieht ein Seelsorgeraum aus? 1. Verantwortlich für die Leitung eines SR, in dem mehrere Pfarreien zusammengefasst (aber nicht „eingemeindet“) werden, ist immer ein Priester. Er ist Pfarrer dieses SR. 2. Die einzelnen Pfarreien des SR können auch durch einen PfarrkuratorIn, KoordinatorIn oder Pastoralassistent(in) vor Ort mitgeleitet werden. 3. Je nach Größe des SR steht zur Sicherung vor allem der Dienste, die priestergebunden sind (Sakramentenspendung; hl. Messe), ein Vikar zur Seite. Für uns in FinkenbergTux ist kein Vikar und kein

Pastoralassistent vorgesehen!!! Nur je 5 Std Sekretariat für die Pfarren und evtl eine KoordinatorInStelle für 4 Std. Den Vorteil einer 20-Std.-Stelle haben wir dzt nur dadurch, dass Fr. Helga Sporer auch 10 Std Dekanatssekretärin macht, solange ich Dekan bin. 4. Gremien wie PGR und PKR bleiben jeder Pfarre erhalten und werden in einem SRRat zusammengeführt, der die Pastoral und kirchliche Feiern (zB Prozessionen, Metten, Osternacht, Firmung ...) koordiniert. 5. Finanzen werden nicht zusammengelegt, sondern bleiben der jeweiligen Pfarre. Das Dekanat Fügen-Jenbach (seit 1989 ein Doppeldekanat) weist mit den Pfarren und Exposituren 19 Seelsorgestellen auf, und reicht von Hinteriß bis Hintertux, von Gallzein bis an die Gemeindegrenze von Kramsach. Derzeit schon wirken nur noch 6 Pfarrer im gesamten Dekanat!!! Kaplan

 Derzeit wirken in der Diözese 150 Priester für 287 Seelsorgestellen, Altersdurchschnitt 64 Jahre, 85 Ordenspriester die für Aushilfen zur Verfügung stehen
Seite 10

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Penz ist 99 Jahre! Max Falschlunger hilft im SR Achental als Vikar und P. Erich Geir in Fügen. Wenn in knapp 10 Jahren nur mehr die prognostizierten 90 Priester für die ganze Diözese zur Verfügung stehen, dann bekommt unser Dekanat anteilmäßig nur mehr 5 Priester! Das heißt im Klartext: wenn der Pfarrer von Tux-Finkenberg ausfällt (Pensionierung, Versetzung, Krankheit oder Todesfall), dann kommt unser Seelsorgeraum zum SR HippachAschau-Dornbauberg dazu und muss von dort aus mitbetreut werden. Im Tuxertal wohnt dann für lange Zeit kein Priester mehr. Bis jetzt Sind in unserem Dekanat die Seelsorgeräume „Achental“ (Eben, Pertisau, Achenkirch mit Expositur Hinterriß); JenbachWiesing-Münster; St. Margarethen-Strass-Schlitters; FügenUderns-Ried/Kaltenbach (mit 16.9.) und Aschau-HippachDornauberg (Ginzling) errichtet. Unser SR Tux-Finkenberg, den wir im Advent errichten werden, ist im Verhältnis klein; und dennoch wirkt er auf mich mit der zusätzlichen verantwortungsvollen Aufgabe als Dekan so manches Mal überfordernd. V.a die vielen Feste und Gottesdienste, die doppelt gefeiert werden müssen, sind eine häufige Überforderung. In dieser Richtung werden wir am meisten nachdenken und verändern müssen in Absprache mit den betroffenen Trägern. Es ist jetzt schon sehr schwer Aushilfen zu bekommen (auch wegen der Abgelegenheit des Tales); zu-

Grafik Dekanat Fügen-Jenbach

dem sind die Vertretungen auch eine finanzielle Belastung. Um das Problem einer günstigeren Gottesdienstzeit am Sonntag lösen zu können, brauchen wir ganz dringend neue WortGottesDienstLeiterInnen dazu. Mir wäre es ein Anliegen, den Gottesdienst in beiden Pfarren einheitlich um 9.30 feiern zu können (das wäre in FBG familiengerechter und für Tux auch). Ich bin überzeugt, wenn sich die TuxerInnen und FinkenbergerInnen noch stärker aktiv in verantwortliche und mitgestaltende Bereiche des Pfarrlebens einbringen, und in Solidarität und Loyalität zusammenschau-

en, was gemeinsam zum Wohl einer lebendigen Pfarrgemeinde getan werden muss, dann können wir uns auf einen guten Weg machen, der uns Ängste nimmt und Zuversicht schenkt. In diesem Sinn hofft einen guten Weg und grüßt euch Euer Pfarrer und

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern des Mutes.“ (Paulus)

Seite 11

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

SEELSORGERAUM TUX - FINKENBERG
m 14.09.2012 hatte der PGR Tux und Finkenberg die erste gemeinsame Klausur im Hotel Hintertuxerhof. Geleitet wurde diese PGR-Sitzung von unserem Dekanatsassistenten Mag. Bernhard Teissl-Mederer . Themenschwerpunkt dieser Klausur: GEMEINSAMER SEELSORGERAUM Was bedeutet es, ein Seelsorgeraum zu sein?         Miteinander arbeiten Zusammen abstimmen Gemeinsam einen Pfarrer teilen Bildungsveranstaltungen, Hospiz,.. alles ist Seelsorge Zeit der Mobilität – Seelsorge braucht kleinere und größere Räume Jede Pfarre hat einzelne Charismen Toleranz, Verzicht – die Pfarren Tux und Finkenberg arbeiten eng zusammen GEMEINSAM unser Pfarrleben mitgestalten

A

Schulen und Kindergarten
Neues aus dem Kindergarten Tux
uch in diesem Sommer wurde ein zweiwöchiger Sommerkindergarten im Gemeindekindergarten Tux angeboten. Dieses Angebot wurde sehr gut von den Familien angenommen und die Kinder hatten gemeinsam mit ihren Betreuerinnen eine ausgesprochen erlebnisreiche und tolle Zeit. Besonders genossen haben die Kinder die Aktivitäten in der Natur. So wurde zum Beispiel im Garten ein Sommerpicknick gemacht, der Spielplatz besucht, gewandert, gebadet und ge-

A

planscht. Wir wollen uns deshalb recht herzlich bei der Eggalmbahn für die kostenlose Fahrt, beim Hotel Central für die Benützung des Hallenbades und bei dem Busunternehmen Christophorus für die Freifahrt bedanken. Nach den zwei schönen Wochen im Sommerkindergarten konnten sich die Kinder und Pädagoginnen in den verbleibenden Sommerferien noch gut erholen. Somit starteten wir dann gestärkt am 3.September 2012 in ein neues Kindergartenjahr. In

der Gruppe von Nicole Geisler (Igelgruppe) sind 24 Kinder und die Gruppe von Marina Schnegg (Schmetterlinggruppe) wird von 23 Kindern besucht. Der Kindergartenbeginn ist immer eine sehr spannende und aufregende Zeit für Kinder und Eltern, sowie auch für uns Betreuerinnen. Für die Kinder beginnt mit dem Kindergarteneintritt ein neuer Lebensabschnitt und fordert somit eine erste kurze Trennung von den Eltern, sowie den Aufbau von Vertrauen zu den Pädagoginnen, das Kennenlernen

Seite 12

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

anderer Kinder und das Zurechtfinden in einem völlig neuen Umfeld. Jedoch wurde diese sensible Phase der Eingewöhnung von allen neuen Kindergartenkindern toll gemeistert und sie haben sich schon recht gut bei uns eingelebt. Somit steht einem schwungvollen Start in die goldene Herbstzeit nichts mehr im Wege. Ebenso neu in diesem Kindergartenjahr ist, dass wir die Kin-

der ganztägig mit Mittagstisch betreuen. Die Kinder werden an diesen Tagen von 07:00 bis 17:00 betreut. Zudem wird es auch eine Ferienbetreuung in den Weihnachtferien und in den Semesterferien geben. Natürlich haben wir uns auch dieses Jahr wieder ein schönes Jahresthema unter dem Titel „Lasst uns eintauchen in die wunderbare Welt der Musik!“ ausgesucht. Dabei werden die Kinder ver-

schiedenste Instrumente, sowie Musikrichtungen und Tänze kennen lernen. Ihr seht, wir haben also in diesem Jahr sehr viel vor und freuen uns schon jetzt auf ein neues, erlebnisreiches Kindergartenjahr 2012/2013! Eine schöne Herbstzeit wünscht das Kindergartenteam vom Kindergarten Tux

1. Literatur - Café der Volksschule Tux: Tuxer Nachwuchsautoren präsentieren ihre Werke

A

n der Volksschule Tux wird viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder in einem festgelegten Rahmen selbstständig und frei lernen dürfen. Es ist längst erwiesen, dass Lernen aus eigenem Antrieb und von eigenen Interessen geleitet, am Nachhaltigsten ist. Ein Schwerpunkt in diesem Zusammenhang ist das Schreiben von „Freien Texten“ im Deutschunterricht. Dieser Grundsatz stammt aus der Freinet-Pädagogik und folgt dem Motto „Den Kindern das Wort geben“. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur die üblichen Aufsatzformen zu

vorgegebenen Themen kennen lernen, sondern fähig werden, sich schriftlich kreativ auszudrücken. Es entstehen so immer wieder tolle Texte im Unterricht und durch das Literaturcafé bekamen die Schüler die Möglichkeit, diese einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Bestandteil der Veranstaltung war natürlich auch das „Vorlesen“. Es passte hervorragend zu den anderen Leseaktionen, die wir im vergangenen Schuljahr, im Hinblick auf die Verleihung des „Gütesiegels

Lesen“ durchführten. Die Kinder merkten, dass es gar nicht so einfach ist, einen Text betont, verständlich und flüssig vorzulesen. Sie bereiteten sich sehr gründlich darauf vor und die Zuhörer waren beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität der vorgetragenen Texte. Unser Dank gilt besonders Marlies und Roman Erler für die Getränkespenden, sowie den Elternvertretern und ihren HelferInnen, die für das leibliche Wohl während des Literaturcafés sorgten.

Seite 13

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Volksschule Tux: Verleihung des „Gütesiegel Lesen“ Gut lesen, gern lesen und viel lesen!

Die Volksschule Tux hat sich im Rahmen dieser Aktion sehr intensiv der Leseförderung gewidmet und bekam am 27. Juni als eine von nur zwei ausgewählten Schulen im Bezirk das „Gütesiegel Lesen“ verliehen. Tirolweit erhielten 40 Schulen das Gütesiegel. Eine gut sortierte Schulbibliothek sowie zahlreiche Leseaktionen im vergangenen Schuljahr, wie zum Beispiel 100 Minuten Lesezeit pro Woche, das Literaturcafé, diverse Autorenlesungen, Lesen im Kindergarten, Partnerleseprojekte, Lesetrainingsprogramme, Lehrerfortbildungen u.v.m. führten zur Verleihung dieser Auszeichnung, auf die wir sehr stolz sind.

I

m vergangenen Schuljahr begann eine große Leseinitiative des Landes Tirol.

VS Tux – 3. Klasse: Naturerlebnistage Alpenrose/Ginzling

A
Seite 14

m Donnerstag, den 28. Juni war es soweit. In der Früh ging es mit dem Bus nach Ginzling. Daniel und Sebastian von Natopia erwarteten uns bereits. Gemein-

sam wanderten wir von Breitlahner Richtung Alpenrose. Auf dem Weg dorthin machten wir immer wieder Halt und erfuhren mit Hilfe von Spielen interessante Sachen über die heimische Tier- und Pflanzen-

welt. Es wurden Blumen gesucht, Insekten unter die Lupe genommen. Am späten Nachmittag erreichten wir die „Alpenrose“ und wurden von den Wirtsleuten freundlich begrüßt.

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Nach dem Abendessen wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns. Daniel erzählte uns eine spannende Geschichte über die Schmuggler im Zillertal und im Anschluss durften wir selber versuchen Schmugglersteine an einer Zollwache vorbei zu schleusen. Das war wirklich sehr aufregend. Nach einem anstrengenden Tag fielen alle müde in die Betten.

Am 2. Tag ging es nach dem Frühstück Richtung Gletscher. Dort wurden Steintürme gebaut, Bachmonster gezeichnet und viele kleine Wassertierchen gefangen, bewundert und dann natürlich wieder freigelassen. Auf dem Nachhauseweg machten wir Halt für eine Mittagspause, um uns für den restlichen Weg zu stärken. Eine Wasserschlacht am Bach durfte natürlich auch nicht fehlen.

Es waren spannende, erlebnisund lehrreiche Tage in unseren Bergen. Vielen Dank an das Team vom Zillertaler Naturpark, der Gemeinde Tux, Daniel und Sebastian von Natopia und vor allem bei den Wirtsleuten der Alpenrose für die gute Verpflegung. Schüler und Lehrer der VS Tux (3. Klasse)

Vereine
FC-Sparkasse Tux – Sommerbericht 2012

A

uch im Sommer war der FC-Sparkasse Tux nicht untätig. Einen Frühschoppen beim Trachtenverbandsfest in Lanersbach, Ausflug nach Velden, Jahreshauptversammlung und der Meisterschaftsauftakt standen am Sommerprogramm. Leider war es bis jetzt nicht möglich das alljährliche Ver-

einsturnier durchzuführen, der Wettergott meinte es in diesem Jahr nicht besonders gut mit uns und so hoffen wir auf den vierten Ersatztermin, um den Vereinsturniersieger 2012 zu küren, denn einige Mannschaften hätten sich er noch eine Rechnung mit dem Vorjahressieger, der „Schrammelgasse“, zu begleichen.

Am 07. August 2012 fand im Hotel Jäger die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Im Vorstand des FC Sparkasse Tux hat es interne Veränderungen gegeben. Gastl Mario hat nach vielen Jahren als Spieler und Vorstandsmitglied sein Amt aus familiären Gründen niedergelegt. Die Funktion des sportlichen Leiters übernimmt fortan

Seite 15

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Franzi Schneeberger, als Schriftführerin wird unsere Zeremonienmeisterin Andrea Schweinberger zukünftig beim FC Sparkasse Tux tätig sein. Wir danken unserem Mario recht herzlich für die vielen Jahre, die er dem FC Sparkasse Tux zur Seite gestanden ist und wünschen ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute. Auch der Kassier konnte einen positiven Jahresabschluss präsentieren, der nur durch die vielen Sponsoren erwirtschaftet werden konnte. Stellvertretend für alle Sponsoren und Gönner möchten wir unseren beiden Hauptsponsoren, der Sparkasse Schwaz und der Zillertaler Gletscherbahn recht herzlich für Ihre Unterstützung danken. Die Kampfmannschaft hat nach einer recht kurzen Sommerpause das Training Anfang Juli wieder aufgenommen. Das Trainerteam Rausch Andreas und Kratky Albert setzten auch in diesem Jahr wieder auf einen jungen Kader. Trainer Andreas

Rausch betonte in der Jahreshauptversammlung, dass das Team in der Fair Play Wertung ganz weit vorne zu finden war und die Moral und der Zusammenhalt in dieser jungen Mannschaft sehr gut ist. Für diese Saison konnte Christoph Wildauer aus Mayrhofen und Georg Oberlechner aus Finkenberg mittels Leihvertrag ausgeliehen werden, die auch in der vergangenen Saison souveräne Leistungen gezeigt haben. Auch unser „Tisi“ Matthias Geisler hat mit Herbst die Svg Mayrhofen verlassen und bereits vor Ende des Leihvertrages wieder zu seinem Heimverein gewechselt, was natürlich eine große Hilfe für die Mannschaft ist. In den ersten fünf Spielen der Herbstsaison 2012 konnten bislang 4 Punkte mit einem verletzungsbedingt geschwächten Kader erzielt werden. Mit Gerhard Gastl, Mario Gastl, Reinhard Kratky und Matthias Dengg fehlen unserer Kampfmannschaft momentan wichtige, routinierte Spieler, die aber

hoffentlich bald wieder fit sein werden, um unsere Jungen auf dem Platz zu unterstützen. Auch im Nachwuchsbereich hat sich einiges geändert. Im Herbst 2012 gibt es keine Spielgemeinschaft mit Finkenberg und Mayrhofen. Der FC-Sparkasse Tux ist heuer in der Lage, selber die benötigten zwei Nachwuchsmannschaften zu stellen. Die U7, U9 und U12 trainieren und spielen in Tux. Drei ältere Spieler können mittels Leihvertrag in Mayrhofen weiterspielen. Auch bei den Trainern gab es einige Veränderungen. So trainiert Peter Troger in diesem Jahr unsere jüngsten Kicker, die U7. Die U9 wird weiterhin von Ali und Erwin Erler betreut, bei der U12 übernehmen ab sofort Holzer Harald und Scheurer Mike das Kommando. Alle Kinder, die Freude am Fußball haben und Interesse daran, einmal bei einem Training mitzumachen, können sich gerne bei unserem Nachwuchsleiter Haag Alexander, unter der

Seite 16

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Telefonnummer 0664 127 47 07 melden. Wir danken auch allen Eltern für die gute Zusammenarbeit und hoffen weiterhin auf viele spannende Spiele mit unseren Nachwuchskickern.

Zum Schluss möchte sich der gesamte FC-Sparkasse Tux noch einmal bei allen Sponsoren, Gönnern und vor allem bei den vielen freiwilligen Helfern recht herzlich bedanken. Ohne euch wäre ein derart funktionierendes Vereinsleben nicht möglich. Vergelt´s Gott

Auf unserer Homepage gibt es immer zahlreiche Neuigkeiten, Fotos, Spielberichte und vieles mehr! Klick dich www.fctux.at rein unter

Bundesmusikkapelle Tux
ieder ist ein Konzertsommer vorbei; am 11.09.2012 veranstaltete die Bundesmusikkapelle Tux das letzte Sommerkonzert in diesem Jahr. Sehr zahlreich waren die Zuhörer vertreten, danach konnten wir uns mit einer guten Jause stärken, zu der uns unser Bürgermeister Hermann Erler und seine Gattin Maria eingeladen hatten - an dieser Stelle möchten wir uns wieder sehr herzlich dafür bedanken! Ein Dank gebührt auch jenen, die uns während der gesamten Konzertsaison hilfreich unter die Arme gegriffen haben, wie unsere fleißigen Kellnerinnen, die unsere Besucher mit Getränken versorgt haben sowie an Hausmeister Franz, der uns nicht im Dunkeln tappen lässt

W

und uns beim „plundang“ behilflich war. Ein Dank ergeht auch an jene Musikanten, die immer anwesend sind, wenn es darum geht, die Bühnenelemente und die Bestuhlung für die Konzerte auf- und abzubauen. Heuer war uns der Wettergott auch ein paarmal freundlich gesinnt - wir konnten einige

Konzerte im Musikheim in Lanersbach abhalten und so auch mit einer Köstlichkeit aufwarten - nämlich mit Zillertaler Krapfen. Hier ergeht nun auch ein herzliches Dankeschön an die Frauen unserer Musikanten, die die Besucher mit ihren wunderbaren Krapfen immer sehr verwöhnen! Nun möchten wir uns auch bei allen Einheimischen, Gästen sowie unseren Ehrenmitgliedern für den Besuch, den kräftigen Applaus und für die Treue zur Tuxer Musik während der ganzen Konzertsaison bedanken! Die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux.
Seite 17

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Ehrungen bei der Volksbühne Tux

A

nlässlich der Jahreshauptversammlung der Volksbühne Tux am 14. April 2012 konnten 2 langjährige Mitglieder geehrt werden. Für 25 Jahre: Hedwig Stock und Maria Wechselberger Hedwig hat laut ihren Aussagen aber bereits vor mehr als 60 Jahren Theater gespielt.

In den anschließenden Worten der Ehrengäste (Bürgermeister Hermann Erler, TVB-Obmann Markus Tipotsch, Landesverbandsobmann Werner Kugler, Bezirksobmann Franz Klausner) wurde den Geehrten nochmals und Sepp Mader (Jewer) nachträglich zu seinem runden Geburtstag gratuliert. Auch wurde das große Engagement und der Einsatz der Vereinsmitglieder

gelobt, sei es in spielerischer Hinsicht, bei der Bewirtung der Gäste und auch in der Gemeinschaftspflege. Die Volksbühne Tux ist ein rühriger und anerkannter Verein, der einen hohen Stellenwert hat. Für die kommende Spielsaison wünschen die Ehrengäste alles Gute.

Ausflug der Volksbühne Tux
m 25. August machten wir uns auf den Weg nach Krimml, von wo wir mit dem Hüttentaxi zum Tauernhaus gebracht wurden. Nach einer kurzen freien Zeitgestaltung – spazieren gehen, Karten spielen oder Kühe schauen – wurden wir beim Mittagessen im Tauernhaus von der Familie Geisler (Abstammung der Geiselhöfe) kulinarisch ganz hervorragend ver-

A

wöhnt. Nach dem Essen ging es zu Fuß durch das wunderschöne Tauerntal, in dem es insgesamt 21 Almen gibt (davon werden 8 Almen von Südtirolern bewirtschaftet), vorbei an den imposanten Wasserfällen zurück nach Krimml. Als krönenden Abschluss konnten wir uns dort das Gastspiel der SteinhauserBühne aus dem Ahrntal „Maria Schnee“ anschauen, das uns alle sehr begeisterte. Nach einem

kurzen Einkehrschwung mit den Steinhausern ging die Fahrt wieder zurück nach Tux. Da es auch der Wettergott mit uns gut gemeint hat, war es für die Dabeigewesenen kulturell, kulinarisch und von der wunderschönen Gegend her ein ganz toller Ausflug. Danke an Hermann für die Organisation. Obmann Hans Geisler

Seite 18

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Danke

R

echt herzlich bedanken möchten wir uns bei allen Einheimischen für das fleißige Theater schauen, für das weiter empfehlen an die Gäste, für die positiven Rückmeldungen, aber auch für die Ehrlichkeit, uns auf so manchen Fehler aufmerksam zu machen. Obmann Hans Geisler

Diverses
„SchwindelFREI“ setzt weitere kulturelle Akzente
erne möchten wir euch an dieser Stelle auf unsere zwei „Herbstveranstaltungen“ hinweisen. Was erwartet euch? Ein musikalisches Kabarett mit einem hochkarätigen Tiroler Künstlertrio und ein sicherlich interessanter, herausfordernder Konzertabend.

G

TRIS – musikalisches Kabarett
„Die Beste(n) im Westen“ Einfach dreimalig! Schrill. Schräg. Schonungslos. Der Humor der drei „Clowninnen“ ist alles andere als trocken. Sie zelebrieren in ihrem Programm das Band der Freundschaft und singen sich durch deren Höhen, Hüften und Tiefen. Die magische Zahl 3 zieht sich durch das Programm der Freundinnen, die sich einig darüber sind, dass sie den Ursprung jeder Beziehungsform leben. Nur die Eigenheiten und geheimen Sehnsüchte der drei Damen stehen der anfänglichen Harmonie im Wege. Ein kurzweiliges Programm so wahr und verrückt wie das Leben! Eine der drei Akteurinnen, Helga Jud, begeisterte bereits im letzten Herbst gemeinsam mit Manfred Unterluggauer als Clown-Duo „Herbert & Mimi“ das heimische Publikum. Termin: So. 21.10.2012 Beginn: 20.30 Uhr Ort: VS Finkenberg

Seite 19

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

SPRING STRING QUARTET
Rock, Jazz, Klassik Das österreichische Streichquartett ist für seinen schrägen Zugang zur Musik bekannt. Den Musikern gelingt es, abseits von allen gängigen „GeigenmusikKlischees“, die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten eines klassischen Streichquartetts neu zu definieren. An diesem Abend präsentiert uns die hochklassige Formation, die im Spannungsfeld zwischen Rock und Klassik ihre ganz eigene Spielwiese gefunden hat, unterhaltsame, aber auch anspruchsvolle Darbietungen. Eine musikalische Herausforderung erwartet euch. Termin: So. 11.11.2012 Beginn: 20.30 Uhr Ort: Tux-Center Infos zur Kartenbestellung findet ihr auf unserer Homepage (www.schwindelfrei.at).

Erfreulicher Baufortschritt bei der Rosenkranzkapelle!
urch die überaus große Hilfe vieler Wohltäter und sicher auch mit ebenso großer Hilfe von oben, ist es gelungen die Kapelle außen bereits fertigzustellen.

D

terialspenden oder sehr günstigen Konditionen bei Baumaterialien einen großen Beitrag geleistet haben. - Und für die Spende der Glocke sowie einer wunderschönen Rosenkranzikone. Allen ein großes Vergelt`s Gott! Die Muttergottes wird es allen sicher vielfach vergelten. Für die geplante Fertigstellung und Einweihung im Mai 2013 sind noch einige größere Ausgaben besonders für die Fensterverglasung und die Madonna zu bewältigen. Bisher wurden großartige € 17.145,- gespendet, die Ausgaben belaufen sich bis jetzt auf € 21.354,-. Wenn jemand noch finanziell helfen will oder vielleicht sogar eine Fensterverglasung (€ 1.420,-) widmen möchte, wird

Ich habe während der Bauphase von vielen Einheimischen und Gästen Zuspruch und Lob erhalten, was mich sehr freut und wofür ich mich auch bedanke. Nun möchte ich einmal Zwischenbilanz ziehen und mich herzlich bedanken: - Bei all den Menschen, für die großzügige finanzielle Hilfe. - Bei allen Helfern für die vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden. - Bei den „Schönebnern“ wo anlässlich ihres Kapellenfestes € 750,- für die Rosenkranzkapelle gespendet wurde. - Bei allen beteiligten Firmen, die durch Gratisleistungen, Ma-

das gerne und dankbar angenommen. Tel. 0664 855 67 45 Spendenkonto bei der Sparkasse Tux Konto-Nr.00501521256 BLZ 20510 Franz Geisler (Schulwart) Vorderlanersbach 240

Seite 20

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Almen.Zukunft.Geben
ünf junge Freiwillige setzen sich zur Zeit im Rahmen einer Umweltbaustelle des Österreichischen Alpenvereins (OeAV) auf 1850m in den Naturparkgemeinden Tux und Finkenberg des Hochgebirgs-Naturpark Zillertal eine Woche lang für den Erhalt der Almflächen ein und greifen den Almbauern der Elsalm beim Schwenden und Entsteinen der Fläche kräftig unter die Arme. „In unserer Projektwoche können wir in einer Phase, in der die Almen mit immer größeren strukturellen Problemen zu kämpfen haben, einen kleinen Beitrag leisten! “, erklärt die 28 jährige Johanna, eine Teilnehmerin auf der Umweltbaustelle des OeAV. Verpflegung und ein Dach über dem Kopf bekommen die TeilnehmerInnen von der Agrargemeinschaft Elsalm zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns, dass die jungen Leute heroben sind und uns helfen. Wenn mehrere Leute beieinander sind, geht auch viel weiter.“ freut sich Alfred Kreidl, der Obmann der Agrargemeinschaft. Ziel der in der Woche umgesetzten Maßnahmen ist die Erhaltung der Nutzbarkeit der Flächen.

F

Vielfältige Funktionen Die Erhaltung der Almflächen ist aus mehreren Gründen wichtig für die Region. Die Almen stellen im Landschaftsbild offene Flächen dar und tragen somit schon lange zur Ästhetik der von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzten Kulturlandschaft im Zillertal bei. Der Tourismus profitiert sowohl im Sommer, als auch im Winter von den Almen. Eine Auflassung der Almen würde oftmals eine Gefährdung der darunter

liegenden Bereiche bedeuten. ÖVP-Klubobmann Josef Geisler hält fest: „Von nicht mehr beweideten Flächen mit hohen Gräsern geht eine erhöhte Lawinengefahr aus, nicht mehr gereinigte Bachrunsen können ganze Hänge feucht und instabil werden lassen. Die Bewirtschaftung der Flächen bedeutet somit vorbeugenden Katastrophenschutz.“ Zusätzlich bilden die Almen die Grundlage für die Erzeugung hochwertiger Milchund Fleischprodukte. „Die Gemeinde Tux ist eine klassische Almgemeinde mit historischem Hintergrund. Die Almen sind eine über Jahrhunderte geschaffene Kulturlandschaft, die erhalten und gepflegt werden muss, sonst verschwindet sie.“, unterstreicht Hermann Erler, der Bürgermeister der Naturparkgemeinde Tux. Die Zukunft Im Hochgebirgs-Naturpark Zillertal wird derzeit eine Biotopkartierung und Analyse der Almen im Rahmen der Masterarbeit von Janina Lorz durchgeführt. Ziel ist es, in den nächsten Jahren flächendeckende Daten

über die Almflächen zu sammeln. „Schon jetzt zeigen die Befragungen, dass es für die Almbauern immer schwerer wird, die Pflegemaßnahmen auf den Almen durchzuführen. Daher sind Freiwilligen-Projekte wie das auf der Elsalm besonders wichtig“, betont Naturparkbetreuerin Katharina Weiskopf. Die Erkenntnisse sollen die Bauern in Zukunft auch bei Ansuchen um Förderungen unterstützen. Die Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft der Alpen steht im Zentrum der seit 1986 veranstalteten Umweltbaustellen und sollen auch in Zukunft dieses Ziel verfolgen. „Es wäre schön, in Zukunft weitere Freiwilligen-Projekte in Zusammenarbeit mit dem OeAV umzusetzen“ ergänzt Weiskopf. Für alle Beteiligten der Umweltbaustelle ist klar, diese Woche hilft mit, dass die Elsalm auch in Zukunft bewirtschaftet wird und dieses Stück Kulturlandschaft auch für folgende Generationen erhalten bleibt. Dieses Projekt des OeAV wird von Almdudler unterstützt.

Seite 21

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Neue Mitarbeiter der Prattinge

Mario Geisler, Lisa Kreidl, Maria Tipotsch, Anna Pfister, Sophie Geisler, Lukas Kohlmair;

Seinerzeit Letzte Ausgabe
I) Große Schulklasse: Die Lehrerin soll eine Nenin gewesen sein, Pfarrer Wibmer, Das einzelne Mädchen zw. der 3. u. 4. R. ist Schuster Moidal, im weißen Kleid soll eine Gschwandlin sein, ansonsten wenig Meldungen. II) Erstkommunion: Bild vor dem Kabusch Haus - 13. April 1953 : 1. Reihe, v.l.: Magnesitwerk , Schösser Lies, Maria Wechselberger (Neuraut), Boder Midl, Boder Nannal, Sonnleiten Brigitte, Geisl Annelies, Magnesitwerk, Kasbichl Moidal. 2.Reihe; Pfarrer Knabl, Test Moidal, Bäckn Lies, Jewer Lois, Magnesitwerk, Krummer Reinhard, Auer Emmi, Riepl Heidi,Lehrerin Potykanovic. 3. Reihe: Altenhaus Gustl, ? , Grasegger Karl (Pater Raimund), Infang Toni, Joggn Gerhard, Barmer Hansl III) Hochzeit von Mariacher Midl und Sage Hanes (Zimmermeister): 1. Reihe v.l.: Kabusch Mene, Häusl Anna, Gachtn Robert, das Brautpaar, Sage Anna, Sage Liesl, Sage Karl. 2. Reihe: Krummer Haisal, Zenzer Karl, Sage Jogge, Zenzi Mariacher, Briggeler Lois, ? , Sage Hermann, Mariacher Thresl oder Midl, Mariacher Anna oder Emma, Mariacher Hansl, Mariacher Trudl, ? , ? , ? , Frau und Herr Gebert (Kraftwerk), Viktl oder Moidl.

Seite 22

Tuxer Prattinge – Ausgabe Herbst 2012

Seinerzeit
zusammengestellt von der Ortschronistin Ilse Wechselberger

Wer und wo ist dies? Bitte helft mir wieder - Danke!

Die Postkarte schickte mir eine Tuxerin (Monika Kiesling, geb. Fankhauser), die sie in einem "verrückten Münchner Möbelhaus" entdeckte. Es entstand ca. 1956, die Aufnahme wurde auf der Decke des Kellers des Hauses "Alpenblick" gemacht und abgebildet sind: v.l.:Franz Heim, Erich Kirchler, Martin Kirchler, Simon Hochmuth (mit Hut), Erika Erler, Elsa und Alois Kreidl und die Musikanten Georg Schösser und Hansl Rainer.
Seite 23

Laserarbeiten in bester Qualität

wir lasern ...

› auf Holz, Metall, Glas, Kunststoff, Leder › Geschenke, Give-Aways, Schilder, uvm. › gerne auch in kleinen Auflagen!
www.herr-steindl.at

Related Interests