Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014

 

Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2
Gemeinde ......................... Seite 3
Tourismusverband .......... Seite 11
Pfarre .............................. Seite 15
Schulen / Kindergarten.... Seite 23
Vereine ............................ Seite 30
Diverses .......................... Seite 35
Seinerzeit ........................ Seite 43
Impressum ...................... Seite 20
Redaktionsschluss für die
Frühjahrs- / Osterausgabe:

9. März 2015
Liebe Leserin, lieber Leser!
In den letzten Wochen beeindruckte eine Frau die nationalen Medien und Berichterstatter: die ehemalige Richterin
Irmgard Griss hat in hochkompetenter Art und Weise einen Bericht präsentiert, der leider das Gefühl bestätigt, das
viele politikinteressierte Bürger in den letzten Jahren wahrgenommen haben. Viele unserer Politiker reagieren nur
noch auf Meinungsumfragen oder Schlagzeilen in kleinformatigen Zeitungen, es ist keine Strategie zu erkennen,
Gruppen werden gegeneinander ausgespielt, die Fachkompetenz ist für schwierige Zusammenhänge nicht ausreichend. Frau Griss hat auf jede Frage eine verständliche Antwort gewusst, hat die Probleme beim Namen genannt
ohne direkte, persönliche Beschuldigungen auszusprechen. Eigentlich wäre es Zeit, dass die betreffenden Personen –
wie z.B. in Deutschland üblich – persönliche Konsequenzen ziehen oder sich zumindest entschuldigen.
Für die heurige Titelseite der Tuxer Weihnachtsprattinge habe ich ganz kurzfristig einen kleinen Foto Wettbewerb
veranstaltet. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse haben eine Woche Zeit gehabt, mit Handy oder Fotoapparat
ein weihnachtliches Foto zu schießen – der erste Preis sind neben der Veröffentlichung auf der Titelseite auch ein
kleiner Geldpreis. Es war sehr schwierig, hier das beste Foto herauszusuchen – deshalb sind alle Einreichungen noch
klein im Bereich „Diverses“ abgedruckt. Ich bedanke mich bei den Kindern für ihr Engagement, hier mitzumachen.
Ein aufrichtiges „Danke“ ergeht an dieser Stelle an ALLE Helfer und Unterstützer, die das Projekt „Tuxer Prattinge“
tragen und weiter am Leben erhalten. Im Laufe meiner Tätigkeit für die „Prattinge“ habe ich einige Ortszeitungen
kommen und gehen gesehen – wir halten inzwischen bei der 105. Ausgabe und gehen in das 23. Jahr! Ich danke
besonders den zahlreichen Leserinnen und Lesern, die die Druckkostenbeiträge einzahlen – ohne euch wäre es
schwierig, die derzeitige Qualität mit färbigem Druck aufrecht zu erhalten.
Ich wünsche uns allen ein schönes Weihnachtsfest und das Beste für das Jahr 2015,
herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer!

E

uch allen wünsche ich ein
frohes gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes
Neues Jahr 2015.
Die Vorzeichen für den ersehnten,
weltweiten „Weihnachtsfrieden“
sind ernüchternd! Wirtschaftskrisen wohin man schaut, Völkerhass
und Kriege, in einer Art und
Weise, die seit den leidvollen Erfahrungen der 2 Weltkriege nicht
mehr vorstellbar waren. Krieg in
der Ukraine, in Europa!
In dieser Ausgabe findet sich auch
ein Bericht über unseren Gemeindebürger, Obergefreiten Georg
Fankhauser, der gegen Ende des 2.
Weltkrieges im Jahre 1944 von einem Kriegsgericht der Deutschen
Wehrmacht zum Tode verurteilt
und hingerichtet wurde. Selbst 70
Jahre später muss uns so ein
Schicksal aufrütteln, zumal die damalige NSDAP Heimatpartei eine

unrühmliche Rolle gespielt hat.
Nach den Ausführungen eines
namhaften Historikers hätte seine
Hinrichtung verhindert werden
können. Auch wenn wir uns heute
- 70 Jahre später - kein genaues
Urteil mehr über die damaligen
Vorgänge bilden können: ob Widerstandskämpfer oder Gefallener
- auf jeden Fall eine Tragödie und
ein Toter zu viel! Wahrhaftig ein
dunkles und trauriges Kapitel unserer Geschichte!
Nie wieder
Krieg!
Wir sollten doch eigentlich dankbar sein, dass bei uns in Österreich,
im Land Tirol, in der Gemeinde,
Sicherheit, Stabilität, Chancen auf
Bildung für alle und weitgehender
politischer Konsens gegeben sind.
Diese Faktoren, welche letztlich
den Frieden ausmachen, gilt es
aber tagtäglich zu bewahren und zu
verteidigen, im „Kleinen“ wie im
„Großen“!
Der „Tuxer Advent“ am 30. November war diesmal ein ganz besonderes Erlebnis. Veranstaltet
von den örtlichen Vereinen war
das Fest heuer außerordentlich gut
besucht und wurde mittlerweile zu
einem beliebten Treffpunkt für
Einheimische. Der „Tuxer Advent“ ist wohl ein typisches Beispiel dafür, wie gut etwas funktionieren kann, wenn viele am „gleichen Strick“ ziehen!

Zum
Jahresabschluss darf ich
mich als Bürgermeister bei allen bedanken, die
zum guten Gelingen unserer Gemeinschaft beitragen. Oft geschieht dies überhaupt ohne Vorankündigung und ohne entsprechende Aufmerksamkeit. Merken
tut man´s nur dann, wenn etwas
nicht geschieht! Stellvertretend für
alle „guten, stillen Geister“ in der
Gemeinde darf ich diesmal die
Frauengruppe um Maria Wechselberger, Neuraut, die immer fleißig
den Friedhof ausjäten, nennen.
Herzliches Vergeltsgott!
Danke sagen möchte ich dem Pfarrer samt seinen HelferInnen, den
Schulen, allen Vereinen und Kulturträgern, den Sicherheits - und
Rettungsorganisationen, viele davon , wie z. B. die Feuerwehr arbeiten freiwillig und unentgeltlich,
den Ärzten, den Sozial- und Pflegediensten und allen Institutionen
und Ämtern mit denen wir das
ganze Jahr über gute Kontakte
pflegen. Herzlichen Dank! Frohe
Weihnachten und Prosit Neujahr.
Bürgermeister

Hermann Erler

Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Erledigungen und Aktivitäten
der Gemeinde im Jahr 2014:






Genehmigung des überarbeiteten Raumordnungskonzeptes durch das Amt der Tiroler Landesregierung
Vorstellung des neuen Tux Buches
Vereinstag für die Tuxer Vereine
Internationales Jahrestreffen des Gemeindenetzwerkes „Allianz in den Alpen“ im Tux Center
Zillertal – Ahrntaltreffen in Mayrhofen
Sportsponsoring Stefanie Brunner gemeinsam mit dem TVB Tux-Finkenberg
Beschluss Standort neues Vereinsheim FC Tux
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 



















Grundkauf „Neurautgrund“ Gp. 462 angrenzend an die Schulen und den Sportplatz als Vorsorge für künftige, kommunale Vorhaben
Verkauf der Grundparzelle 210/3 in Juns an die Alpenländische Heimstätte zur Errichtung von Mietwohnungen
Vertragserrichtung (Einräumung Vorkaufsrecht und Nachbesiedelungsrecht für die Gemeinde) und Baubeginn Neue
Heimat Tirol, Haus mit 14 Wohnungen, „Schlosserfeld II“
Grundsatzbeschluss zur Einrichtung einer 3. Kindergartengruppe ab September 2015 in der ehemaligen „Suppenküche“ im Vereinshaus
Sanierung der Schäden nach Grundwassereintritt im Heizraum der Neuen Mittelschule
Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Abfallwirtschaftszentrums
Bau und Fertigstellung des letzten Abschnittes „Regenwasserkanal Tux – Lanersbach“
Baubeginn Kanalsanierung und Neuerrichtung Kanal „Hintertux Nord“
Baubeginn Interessentenstraße „Stockach-Lamper“
Errichtung Steinschlagschutz am Nausteinweg
Diverse Reparaturen an verschiedenen Gemeindewegen
Enormer Baufortschritt beim bisher umfangreichsten Lawinenschutzprojekt „Wandlawine“ Hintertux
Grundsatzbeschluss zum Projekt „Steinschlagschutz Tux-Lanersbach Oberes Dorf“
Behebung und Vorfinanzierung der Hochwasserschäden vom 13. August 2014 am Tuxbach
Neubau von Quellstuben für die „Klausbodenquellen“ und die „Guggerquelle“ sowie Neufassung eines Quellastes
der „Guggerquelle“
Grundsatzbeschluss zum Wasserrechtsverfahren des Projektes „Untere Tuxbachüberleitung“ durch die Verbund
AHP
Vergabe von Ingenieurleistungen und Erhebung der Privatflächen in den Orten Tux und Hintertux, welche in den
Öffentlichen Regenwasserkanal eingeleitet werden
Beschluss und Antrag an die Landesregierung sowie Baubeginn zum Ausbau des Glasfasernetzes LWL
Beleuchtung des „Pitzenweges“ in Hintertux
Erlassung einer Verordnung: Leinenpflicht für Hunde und Verpflichtung zur Aufnahme von Hundekot

Über die vorstehenden Erledigungen hinaus waren im abgelaufenen
Jahr viele andere alltägliche aber
bedeutsame Entscheidungen zu
treffen oder Beschlüsse zu fassen.
Die Gemeinderatsprotokolle sind
im Internet unter www.gemeindetux.at nachzulesen.
In Summe gesehen war es wiederum ein arbeitsreiches Jahr, wel-

ches auch für mich als Bürgermeister eine enorme Herausforderung
bedeutet hat. „Nur gemeinsam sind
wir stark“! Unter diesem Motto
darf ich mich beim Vizebürgermeister, den jeweiligen Ausschussvorsitzenden und allen GemeinderätInnen für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken.
Einen besonderen Dank und ein
großes Lob haben sich auch alle

Mitarbeiter und Angestellten der
Gemeinde, vom Kindergarten,
Kinderkrippe, über die Schulen,
die Verwaltung, den Bauhof, der
Forstaufsicht und den Reinigungskräften verdient: Danke!
Bgm. Hermann Erler

Geburtstage und Jubiläen

Den 85. Geburtstag feierte am 30. September Ignaz Erler, Tux 706 - Willeit
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Den 80. Geburtstag feierte am 30. Oktober
Madgalena Tipotsch, Tux 507 - Enterwald

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Den 80. Geburtstag feierte am 31. Oktober
Josef Scheurer, Tux 183

Den 80. Geburtstag feierte am 19. November
Maria Gredler, Tux 581

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den
Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

Über die Arbeit der Lawinenkommissionen

W

enn sich auch der Winter 2014/15 bisher in einer „Soft Variante“
zeigt, die Lawinenkommissionen
haben für unsere Gemeinde eine
wichtige Bedeutung und erfüllen
eine schwierige Aufgabe, als „ehrenamtliche Sachverständige“ im
Dienste der Sicherheit für Einheimische und Gäste. Besonders gilt
es zu bedenken, dass die Kommissionen immer Prognoseentscheidungen zu treffen haben. Hinterher
wissen es „manche“ immer besser,
Lawinenkommission Tux:
Vorsitzender: Bgm. Hermann Erler
Günther Steiner, Tux Nr. 277
Franz Hochmuth, Tux Nr. 667
Georg Kreidl, Tux Nr. 144
Bernhard Pikl, Tux Nr. 376 f
Hans Mitterer, Tux Nr. 552
Hubert Bidner, Tux Nr. 327
Reinhard Wechselberger, Tux Nr. 46
Franz Geisler jun., Tux Nr. 189

dass diese oder jene Sperre „nicht
notwendig gewesen wäre“. Trotz
moderner Technik der drei in der
Gemeinde stationierten Messstellen (Tuxerjoch, Wandspitze, Rastkogelschigebiet) und dem Lawinenlagebericht, bleibt eine große
Bandbreite an Ermessensentscheidung für die einzelnen Kommissionsmitglieder. Diese haben verpflichtend an regelmäßigen Schulungen teilzunehmen. Die einzelnen Kommissionen arbeiten nach

dem Tiroler Lawinenkommissionsgesetz und nach einer vorgegebenen Geschäftsordnung. Die Zuständigkeitsbereiche sind genau
abgegrenzt. Für die Tuxer Landesstraße, im Gemeindegebiet Finkenberg bis zur Rosengartenbrücke, ist die Lawinenkommission
der Gemeinde Finkenberg zuständig.
In der Gemeinde Tux arbeiten
seit vielen Jahren 3 Kommissionen:

Lawinenkommission Zillertaler Gletscherbahnen:
Vorsitzender: Norbert Pichlsberger, Tux Nr. 773
Paul Geisler, Tux Nr. 303
Manfred Hochmuth, Tux Nr. 670
Martin Wechselberger, Tux Nr. 408
Franz Mader, Tux Nr. 137
Lawinenkommission Hintertux:
Vorsitzender: Norbert Pichlsberger, Tux Nr. 773
Franz Hochmuth, Tux Nr. 667
Bernhard Kofler, Tux 725
Klaus Dengg, Tux Nr. 750
Mader Stefan, Tux Nr. 722

Bei den Mitgliedern der einzelnen Kommissionen darf ich mich für die verlässliche und gewissenhafte Arbeit bedanken. Bgm. Hermann Erler
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Energieberatung Zillertal neu konzeptioniert!

Z

ielformulierung im Umsetzungskonzept der Klima- und
Energiemodellregion Zillertal
war und ist, die Energieberatung im Zillertal weiter zu etablieren
und geographisch auszubauen. Neben
der bisherigen Beratungsstelle in
der
Umwelt-Zone-Zillertal
in
Schwendau können interessierte
Zillertaler Bürger nunmehr auch
die Beratungsstelle im Gemeindeamt Fügen aufsuchen.
Unabhängiges,
produktneutrales
und kostenloses Beratungsservice
Mit dem Energie Service Zillertal
steht im Zillertal ein kostenloses Informationsangebot zur Verfügung. Gemeindebürger aus dem ganzen Zillertal können sich von Energieexperten
in einem persönlichen Gespräch produktneutral, unabhängig und kostenlos beraten lassen. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auf der Sanierungsberatung.

Die Energieberater geben wichtige
Tipps:
● Wie dämme ich meine Gebäudehülle?
● Fenster und Verglasungen
● Die richtige Heizung für mein Haus
● Wärmepumpe
● Richtig heizen mit Holz
● Solar-, Photovoltaikanlagen
● Wohnraumlüftung
● Energieausweis
● Förderungen
Beratungstermine:
Jeden ersten und dritten Freitag im
Monat wird von 15 bis 18 Uhr ein Beratungsnachmittag in den Räumlichkeiten der Umweltzone Zillertal in
Schwendau bzw. in der Gemeinde Fügen angeboten.
Terminvereinbarungen (unbedingt
erforderlich):
Bei der Umweltzone Zillertal,
Augasse 2, 6283 Schwendau, Tel.:

05282/55066 oder E-Mail: umweltzone@atm.or.at oder direkt über die
Homepage von Energie Tirol:
www.energie-tirol.at/energieservice.
Vorortberatung:
Bei einer geplanten Gesamtsanierung
eines Gebäudes wird eine Energieberatung vor Ort angeboten. Dabei analysieren die Energieberater das Gebäude, Einsparungspotentiale werden
erhoben und Sanierungsmaßnahmen
empfohlen. Die Vorortberatung wird
vom Land Tirol finanziell unterstützt.
So fällt lediglich ein Unkostenbeitrag
in der Höhe von 120 Euro an.
Als Träger der Klima- und Energiemodellregion Zillertal freuen wir
uns auf starke Nutzung des Beratungsangebotes durch die Zillertaler Bevölkerung und bedanken uns bei unseren
Kooperationspartnern Umwelt-ZoneZillertal, Energie Tirol und Gemeinde
Fügen.
Bgm. Hansjörg Jäger

Schwendau
Büro Umweltzone, Augasse 2
DI Gerhard Mariacher
Freitag, 03. Oktober 2014
Freitag, 07. November 2014
Freitag, 05. Dezember 2014
Freitag, 09. Jänner 2015
Freitag, 06. Februar 2015
Freitag, 06. März 2015
Freitag, 03. April 2015
Freitag, 08. Mai 2015
Freitag, 12. Juni 2015

Fügen
Gemeindeamt, Hauptstraße 58
Ing. Sepp Rinnhofer
Freitag, 17. Oktober 2014
Freitag, 21. November 2014
Freitag, 19. Dezember 2014
Freitag, 23. Jänner 2015
Freitag, 20. Februar 2015
Freitag, 20. März 2015
Freitag, 17. April 2015
Freitag, 22. Mai 2015
Freitag, 26. Juni 2015

Christbaumspenden
Dieses Jahr wurden die Christbäume für die Plätze
Vorderlanersbach – Franz Hundsbichler, Obergeisler
Mehlerhaus – Hans Geisler, Winterhaus
Lanersbach / Kirchplatz – Martin Tipotsch, Reutten
Juns / Bauhof – Peter Erler, Innertal
gespendet.
Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen Spendern.

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

„Abfallverbrennung ist verboten!“

A

bfallverbrennung ist verboten!
Wer Abfälle im Holzofen
verbrennt, vergiftet Luft und
Boden mit gefährlichen Substanzen wie Salzsäuregasen, Formaldehyd und krebserregenden Dioxinen. Die Giftstoffe werden
eingeatmet und können über den
Garten in den Nahrungskreislauf gelangen.
In der Tiroler Heizungsanlagenverordnung ist festgelegt, dass
in Holzöfen nur „naturbelassenes“
Holz mit einem Wassergehalt von
weniger als 25 % sowie hochwertige Holz- und Rindenbriketts, die
der ÖNORM entsprechen, verbrannt werden dürfen.

in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Energie Tirol sowie weiteren Kooperationspartnern zur
Verbesserung der Luftqualität in
Tirol. Gemeinsames Ziel ist es,
eine schadstoffarme Nutzung des
klimafreundlichen und heimischen
Energieträgers Holz zu fördern.

Wann liegt Abfallverbrennung
vor?
Das heißt, nicht nur das Verbrennen von Hausmüll und Plastikabfällen, sondern auch das Verheizen
von behandeltem Holz, Altholz oder Baustellenholz ist Abfallverbrennung. Außerdem ist zu beachten, dass auch das Heizen mit Kartonagen und Papier Schadstoffe
freisetzt.

Auf die richtige Holzqualität
kommt es an
Schadstoffarm und kostengünstig
können Einzel- und Kaminöfen nur
mit hochwertigen Holzbrennstoffen betrieben werden. Beim Kauf
sollte deswegen vor allem auf gute
Holzqualität und regionale Herkunft geachtet werden.

Abfallverbrennung ist nachweisbar
Ein Verdacht auf Müllverbrennung
liegt nahe, wenn die Holzasche
nicht fein und hellgrau bis weiß,
sondern dunkel ist und Verunreinigungen aufweist. Abfallverbrennung hinterlässt auch entsprechende Spuren an der Heizanlage
und am Kamin und kann mit einer
Asche-Analyse
nachgewiesen
werden. Wer Abfall verbrennt, ruiniert im Übrigen seine eigene
Heizanlage und muss mit entsprechend hohen Sanierungskosten
rechnen.
Aktiv für eine saubere Luft
„Richtig heizen mit Holz“ ist eine
Umweltinitiative des Landes Tirol

Holz ist ein klimafreundlicher, heimischer Energieträger und unverzichtbar für die nachhaltige Energieversorgung von Tirol. Heizen
mit Holz birgt aber auch Risiken.
So trägt in den Wintermonaten der
Hausbrand
wesentlich
zur
Feinstaubbelastung bei. Auf die
Holzqualität sollte besonders geachtet werden.
Wassergehalt unter 20 %
Trockenes Holz sollte einen Wassergehalt von unter 20 % aufweisen. Halbtrockenes Holz nur kaufen, wenn eine geeignete Lagermöglichkeit im Freien vorhanden
ist. Feuchtes Holz gibt weniger
Energie ab, raucht beim Abbrand
und führt durch Ruß- und Teerbildung zur Versottung des Kamins,
im Extremfall zum Kaminbrand!

Lagermöglichkeit berücksichtigen
Trockenes Holz in gut belüfteten
Räumen stapeln. In schlecht belüfteten Kellern oder Garagen Brennstoff längstens eine Heizsaison lagern. Wer wenig Platz hat kann auf
Holzbriketts oder ein „OfenholzAbo“ vom Fachhändler oder landwirtschaftlichen Fachbetrieb zurückgreifen.
Tipps zum Kostensparen
Trockenes Hartholz wie Buche hat
einen höheren Energiegehalt und
ist deswegen auch teurer als
Weichhölzer wie Fichte und
Tanne, die wesentlich schneller abbrennen. Für einen Kostenvergleich unbedingt auf die Maßeinheit achten. Am besten abschätzbar
ist bei Stückholz der Kauf in
Raummetern.
Nähere Informationen und ein
Film unter www.tirol.gv.at/richtigheizen sowie bei Energie Tirol unter 0512-589913 bzw. per E-Mail:
office@energie-tirol.at.

„Richtig heizen mit Holz“ ist eine
Initiative von Land Tirol und Energie Tirol in Zusammenarbeit mit
den Gemeinden zur Verbesserung
unserer Luftqualität.

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Nationale Anerkennung für den Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

A
 

uszeichnung zum „Naturpark des Jahres
2015“

Der
Hochgebirgs-Naturpark
Zillertaler Alpen wurde von einer unabhängigen ExpertInnenJury des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) zu Österreichs „Naturpark des Jahres
2015“ gewählt.
„Der VNÖ vergibt jährlich einem
Naturpark für herausragende Leistungen im Bereich der vier Säulen
der Naturpark-Arbeit den Titel
Naturpark des
Jahres“, so
Volkhard Maier, Vize-Präsident
des VNÖ. Aus insgesamt acht Bewerbern aus ganz Österreich wurde
der Hochgebirgs-Naturpark von
einer ExpertInnen-Jury in den Bereichen Naturschutz, Erholung,
Bildung,
Regionalentwicklung
und Kommunikation zum Naturpark des Jahres 2015 gewählt.
„Ich freue mich sehr mit dem Naturpark über diese Auszeichnung.
Das ist ein Beleg mehr für die
ausgezeichnete Arbeit, die unsere
KollegInnen in den Tiroler Naturparken leisten“ erklärt LH-Stv. Ingrid Felipe stolz.

Zum „Naturpark des Jahres“ wird
jeweils der Naturpark gewählt, der
sich in der Arbeit zu den vier Säulen besonders hervorhebt, der innovative Projekte umsetzt und sein
Potenzial
zur
Weiterentwicklung voll ausschöpft. Der
VNÖ gratuliert dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen
sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.
Naturpark-Schwerpunkte 2015
Der Hochgebirgs-Naturpark sieht
sich als Vorbildregion für naturnahe Erholungs- und Erlebnisangebote im alpinen Raum sowie die
Umsetzung der NaturparkschulenIdee und will auch im Jahr 2015
die Naturschutz- und Bildungsprojekte weiterentwickeln.
„Wir sind bereits in der konkreten
Planung mehrerer Freiwilligenprojekte auf naturschutzfachlich
wertvollen Almen im Naturpark,
dabei werden wir im kommenden
Jahr einen Schwerpunkt im
Zemmgrund setzen“, berichtet Naturparkbetreuerin Katharina Weiskopf. Daneben ist ein Kletterkonzept in Vorbereitung, in dem die

Interessen der Erholung Suchenden, Grundeigentümer, Almbewirtschafter und des Naturschutzes
in Einklang gebracht werden soll.
Einen weiteren Schritt in der Naturparkentwicklung verspricht ein
Pilotprojekt im Zillertal, mit dem
der Grundstein für ein Besucherlenkungs- und Besucherleitsystem
in allen Tiroler Naturparken gelegt werden soll. Dabei werden sowohl die Anreise in sowie die Mobilität innerhalb der Naturparkregion, als auch die Lenkung im Gelände untersucht. „Im Frühjahr
präsentieren wir auch den VideoClip „Sauber statt Saubär“. Dieser
ist ein Gemeinschaftsprodukt zahlreicher Partner und ein weiterer innovativer Mosaikstein unserer Initiative „Saubere Berge““, berichtet
GF Willi Seifert.

Bekanntgabe des Wahlergebnisses
zum „Naturpark des Jahres 2015“
mit den Verantwortlichen des Naturparks Zillertaler Alpen
(Foto: Naturpark Zillertaler Alpen)

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Zusatzinformationen - Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen
Zahlen und Daten:

Gletscher:

379 km2
1.000 – 3.509 m
Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm (Verordnung 1991)
80 Gletscher mit knapp 40 km2

Almen:
Gemeinden:

70 bewirtschaftete Almen mit rund 100 km2
Mayrhofen, Brandberg, Finkenberg, Tux, Fraktion Ginzling

Größe:
Höhenlage:
Schutzgebiet:

Schutz: Vom Steinbock bis zum
Gletscherfloh, vom HochgebirgsPionier bis zu Orchideen auf den
Almen und Bergmähdern - der Naturpark liegt im größten Schutzgebietsverbund der Alpen und weist
eine besondere Artenvielfalt auf.
Das „Tauernfenster“ ist reich an
Kristallen wie Granat, Bergkristall
und Amethyst. Mit Umweltbaustellen und Freiwilligenprojekten
unterstützt der Naturpark die artenreichen Almen. Mit dem Rangerprogramm geht der Naturpark neue
Wege in den Bereichen Naturschutz und Bewusstseinsbildung.
Für die Initiative „Saubere Berge“
erhielt der Naturpark im Jahr 2014
einen Umweltpreis.
Bildung: Die Naturparkschule
Brandberg war die erste Naturparkschule in Westösterreich. Im
Jahr 2013 wurden auch die Neue
Mittelschule Tux und Volksschule
Tux mit dem Prädikat Naturparkschule ausgezeichnet. Das Umweltbildungsprogramm bietet einund mehrtätige Module an. In Zusammenarbeit mit der Universität
Innsbruck wurden 11 Module im
Hochgebirge entwickelt. Im Sommer finden neben dem Sommerprogramm, Vorträgen und Ex-

kursionen die Naturpark- Ferienwochen für Kinder aus der Naturparkregion statt.

Alpen“. Der Umweltbonus im Zillergrund ist ein Best-Practice im
Bereich „Sanfte Mobilität“.

Erholung: Mit zahlreichen alpinen Schutzhütten, 80 Gletschern
und vielen Gipfeltouren ist der Naturpark ein beliebtes Wander- und
Bergsteigergebiet sowie ein international bekanntes Kletter- und
Bouldergebiet. Im Sommer bietet
der Naturpark aktuell fünf Naturpark-Ausstellungen und über 200
geführte Wanderungen für Gäste
und Einheimische an. Der „Berliner Höhenweg“ ist als Trekkingpauschale im Naturparkhaus buchbar. Über 100 Naturpark-Partnerbetriebe identifizieren sich mit dessen Philosophie und sind wertvolles Bindeglied zwischen Gast und
Schutzgebiet.

Die bisherigen „Naturparke des
Jahres“:
• 2003 Rechberg
• 2004 Pöllauer Tal
• 2005 Heidenreichsteiner Moor
• 2006 Raab-Örség-Goričko
• 2007 Steirische Eisenwurzen
• 2008 Dobratsch
• 2009 Obst-Hügel-Land
• 2010 (keine Prämierung)
• 2011 Kaunergrat
• 2012 Sparbach
• 2013 Weißbach
• 2014 Weißensee

Regionalentwicklung: Als Impuls
für eine nachhaltige Entwicklung
wurde im Jahr 2008 im Bergsteigerdorf Ginzling das Naturparkhaus errichtet. Im Rahmen des Interreg- Projektes „Pfitscherjoch
grenzenlos“ wurde der Campingbereich „Ewige Jagdgründe“, der
Themenweg „Schlucht.Welten“
sowie eine Wanderausstellung umgesetzt. Seit 2012 ist der Naturpark
Mitglied im internationalen Gemeindenetzwerk „Allianz in den

Auskunft und Information:

Hochgebirgs-Naturpark
Zillertaler Alpen
GF Willi Seifert
Naturparkhaus Nr. 239
6295 Ginzling
Tel: +43/(0)5285/ 5218-1
willi.seifert@naturpark-zillertal.at
www.naturpark-zillertal.at

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Vor 70 Jahren:

Georg Fankhauser (1916-1944)
Am 11. Dezember 1944 erging an
Maria Fankhauser in Vorderlanersbach die knappe Nachricht,
dass ihr Sohn Georg einen Monat
zuvor von einem Feldkriegsgericht
im nördlichen Norwegen verurteilt
und soeben hingerichtet worden
sei. Nähere Informationen über die
ihm zur Last gelegten Vergehen
fehlten. Frau Fankhauser erfuhr
lediglich, dass Georg auf dem
Friedhof von Valnesfjord begraben
wurde. Wie in derartigen Fällen
üblich, wurde der Familie
ausdrücklich untersagt, Todesanzeigen oder Nachrufe in Zeitungen
zu veröffentlichen. Was war geschehen?
Anklage und Feldurteil sind nicht
erhalten und der Hergang der
Ereignisse ist aus Mitteilungen des
Bruders Gottlieb, der wie Georg

Fankhauser im 136. Gebirgsjägerregiment Dienst tat und einem
Bericht
des
zuständigen
Armeerichters nur in Ansätzen
rekonstruierbar. Fest steht, dass die
2. Gebirgsdivision, zu der das Gebirgsjägerregiment gehörte, seit
1940 im nördlichen Norwegen im
Einsatz war und sich nach der gescheiterten Eroberung von Murmansk und jahrelangen äußerst
verlustreichen Kämpfen im Herbst
1944 unter schwierigsten Bedingungen und Entbehrungen auf
dem Rückzug befand. Kameraden
berichteten Gottlieb Fankhauser,
dass sein Bruder einer Gruppe
zugeteilt war, die den Auftrag
hatte, trotz des Vormarsches der
sowjetischen Armee eine Stellung
zu halten – ein Befehl, der wie es
scheint nicht bis zur letzten Konsequenz befolgt wurde. Am 11. November 1944 mussten sich Georg
Fankhauser
und
Hermann
Jenewein aus Pfunds im Tiroler
Oberland
vor
dem
Divisionsgericht verantworten. Beide
wurden
wegen
angeblicher
„Feigheit“ vor dem Feind nach §
85 des Militärstrafgesetzes zum
Tod verurteilt. Die gleiche Strafe
traf sechs weitere Angeklagte des
136. und 137. Gebirgsjägerregiments. Eine Zuchthausstrafe wäre
möglich gewesen, wurde aber offenbar nicht erwogen. Welche
Rolle die von der Heimatgemeinde
angeforderte Stellungnahme zur
politischen Zuverlässigkeit Georg
Fankhausers dabei spielte, muss
offen bleiben. Sie bescheinigte ihm
eine nicht ausreichend „nationalsozialistische Einstellung“ und

dürfte eine Begnadigung jedenfalls
nicht begünstigt haben. Während
für vier der acht Verurteilten wegen eingereichter Gnadengesuche
ein Aufschub der Hinrichtung
genehmigt wurde, wurden die
Urteile gegen Georg Fankhauser,
Hermann Jenewein und zwei
weitere Soldaten vier Wochen
nach der Verhandlung vollstreckt.
Ein letzter Brief erreichte wenig
später die Familie: „Ich bin nun
heute am Ziele meines Lebens und
nehme von Euch, meine Lieben,
von dieser Welt Abschied… Gott
schütze Euch alle für alle Zeiten;
mir war ein hartes Los auferlegt,
bin aber einerseits froh, daß ich für
immer erlöst bin … So lebe nun,
meine geliebte Heimat Tux und
Zillertal im schönen Tirol, für immer wohl … Ich bin in Gott gestorben.“
Deutsche
Wehrmachtsgerichte
verhängten in den Kriegsjahren
25.000 bis 30.000 Todesurteile –
mehr als der berüchtigte nationalsozialistische
Volksgerichtshof
und alle übrigen NS-Gerichte
zusammen. Zwischen 18.000 und
22.000 dieser Urteile wurden vollstreckt. Am 21. Oktober 2009,
mehr als 60 Jahre nach Kriegsende,
beschloss der österreichische Nationalrat mit den Stimmen von
ÖVP, SPÖ und Grünen die Aufhebung aller Urteile der NS-Militärjustiz und damit die späte Rehabilitierung der Opfer – späte
Gerechtigkeit auch für Georg
Fankhauser.
Dr. Gisela Hormayr

Frau Dr. Gisela Hormayr ist Historikerin, lebt in Bad Häring – Anfang Mai 2015 erscheint ihr Buch zu den
Todesopfern in der NS-Zeit, das im Auftrag der Kulturabteilung des Landes Tirol geschrieben wurde:
„Die Zukunft wird unser Sterben einmal anders beleuchten“. Opfer des katholisch-konservativen Widerstands
in Tirol 1938-1945. Studienverlag Innsbruck.
Georg Fankhauser ist nicht der einzige Zillertaler darin: 1942 wurde der Priester Felix Gredler aus Mayrhofen
im KZ Dachau ermordet und in den letzten Kriegstagen wurden Ferdinand Eberharter, Adolf Martinek, und
Johann Rieder erschossen, die in Widerstandsgruppen tätig waren.

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Tourismusverband Finkenberg-Tux
Emotionen in Weiß!

I

nmitten der Tuxer und Zillertaler Alpen liegt das wohl
schönste Tiroler Alpenhochtal,
das Tuxertal. 100% Schneegarantie ist hier selbstverständlich, denn
durch die Höhenlage von 850 –
3.250 Metern gibt es hier Schnee
nonstop und das von Oktober bis
Mai!

Lust auf Endlosigkeit.
Mit 62 modernen Aufstiegsanlagen in fünf Skigebieten, die insgesamt 196 Kilometer Pisten erschließen, ist die Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 eine Skiregion der Superlative. Insider
empfehlen eine Pistentour vom
Penkenjoch-Finkenberg über das
Skigebiet Rastkogel zur Eggalm.
Und das Beste kommt zum
Schluss: der Hintertuxer Gletscher. Wer eine ganze Gletscherrunde packt, überwindet an einem
Tag 15.000 Höhenmeter und 60
Abfahrtskilometer. Die beschneiten Talabfahrten nach
Tux-Vorderlanersbach, Tux-Lanersbach und Hintertux sind für jeden Wintersportler das reinste Vergnügen!
Lust auf Pulverschnee.
Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet, der Hintertuxer Gletscher, eröffnet 60 Kilometer
traumhafte Naturschneeabfahrten
mit Pulverschneegarantie von Oktober bis Mai. Die Aussicht von
der Panoramaterrasse auf 3.250 m
auf die Dreitausender ringsum und
365 Tage Ski- und Snowboardvergnügen im Jahr machen den Hintertuxer Gletscher zum „besten
Gletscherskigebiet weltweit“. Eine
Top-Gastronomie versprechen die

neuen Einkehrmöglichkeiten, das
Tuxer Fernerhaus mit dem Bedienungsrestaurant „Wirtshaus zum
Tuxer Ferner“ und das Spannagelhaus!
Lust auf Winterfeeling.
Insgesamt 28 km gespurte Langlaufloipen und 2 Natureislaufplätze mit Eisstockbahnen in
Tux-Lanersbach und Finkenberg
stehen den Wintersportlern abseits
der Pisten zur Verfügung. Drei beleuchtete Naturrodelbahnen mit
urigen Einkehrmöglichkeiten in
der Höllensteinhütte, der Grieralm
und der Bichlalm bringen eine
Extra Portion Geselligkeit mit in
den Urlaub. Für winterliche Abwechslung sorgen die 68 km geräumten
Winterwanderwege.
Mit modernen Schneeschuhen die
unberührte Winterlandschaft erkunden, Natur pur erleben, die frische, gesunde Luft einatmen und
einfach die Stille in sich aufnehmen und Kraft für den Alltag tanken, das ist Winterwellness in
Tux-Finkenberg.
Lust auf Gaudi.
Relaxen, chillen und sich von den
Sonnenstrahlen verwöhnen lassen.
30 Skihütten und Restaurants in
den Skigebieten mit Sonnenterrassen in der Ski- & Gletscherwelt
Zillertal 3000 verdienen durchwegs das Prädikat „urig & echt“
oder „stilvoll & trendy“. Après
Ski- und Partylokale geben bis in
die Nacht hinein Vollgas, die Feierlaune nimmt und nimmt kein
Ende! Das Veranstaltungsprogramm kann sich auch diesen
Winter wieder sehen lassen, sei es
in den Hotels, Bars oder auch im

Tux-Center. Akrobatische Meisterleistungen der Tuxer Skischulen
werden bei der Skishow „Fire on
Snow“ in der Arena Hinteranger in
Tux-Lanersbach wieder zu sehen
sein. Der Nightliner bringt alle
Partytiger, Kulturfans und Nachtschwärmer schnellstmöglich und
bequem durch die Tuxer und Finkenberger Veranstaltungsmeile.
Lust auf FamilyFun.
Für eine erste Schneekostprobe
gibt es an der Bergstation der Eggalmbahnen einen Kinderpark
mit Ski-Karussell, Zauberteppich,
Babylift und Snow Tubing. Für
erste Freestyle Versuche steht der
Family-Park Hintertux am Sommerberg den Kids zur Verfügung.
Bei den fünf Skischulen bekommen die Kleinen spielend die
Kurve auf Ski und Board. Das was
den jüngsten Feriengästen Spaß
macht, wissen auch die Tuxer Familienspezialisten.
Die
„Playarena“, eine 1.000 m² große
Indoor-Spielhalle mit einem actionreichen Fun- und Animationsprogramm, wartet mit vielen coolen Attraktionen auf die kleinen
Gäste. Es wird also absolut nicht
langweilig in Tux-Finkenberg!
Das ist Tux-Finkenberg:






Kostenloser Sportbus, Rodelbus
Nightliner
196 km Pisten – 599 ha Pistenfläche
62 Lifte – Liftkapazität 115.655
Pers./h
Pulverschnee von Oktober bis
Mai
100%ige Schneesicherheit das
ganze Jahr
365 Tage im Jahr Skibetrieb

Lust auf Feiern.
30.12.2014
Vorsilvesterparty für Kinder in Tux-Lanersbach
04.01.2015
Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben

Seite 11

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
FIRE ON SNOW:

14-tägig am Montag bei der Arena Hinteranger in Tux-Lanersbach

Alle Veranstaltungen in der gesamten Region unter www.tux.at/events.htm.

Veranstaltungen im Winter 2014/2015 in der Region Tux-Finkenberg
Dezember 2014
20.12.
22.12.
22.12.
26.12.
29.12.
30.12.
30.12.
31.12.

Schwindelfrei präsentiert: „Der kleine Prinz“ im Tux-Center
Skishow "Fire on Snow" - Generalprobe in der Arena Hinteranger
Weihnachtskonzert der LMS Zillertal – Expositur Tux
Ausstellungseröffnung “Verborgene Schätze” im Mehlerhaus in Madseit
Skishow "Fire on Snow" - Generalprobe in der Arena Hinteranger
Vorsilvester-Fackellauf in Finkenberg
Vorsilvester-Party für Kinder in Tux-Lanersbach
Bergsilvester im Tuxertal

Jänner 2015
04.01.
12.01.
26.01.

Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben im Tux-Center
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger

Februar 2015
06.02.
09.02.
17.02.
19.02.
23.02.

Volksmusikabend der LMS Zillertal - Expositur Tux im Tux-Center
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger
Kinder-Faschingsparty im Tux-Center
Klassischer Klavierabend von Dr. Sonya Suhnhee Kim im Tux-Center
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger

März 2015
09.03.
14.03. -21.03.
21.03. -28.03.
23.03.
31.03.

Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger
Düsseldorfer Woche 2015 in Hintertux
Kölsche Winterwoche 2015
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger
Kinder-Osterhasenparty im Tux-Center

April 2015
05.04. -12.04.
06.04.
09.04.
11.04.
18.04.

Seite 12

Kölsche Osterwoche 2015 in Hintertux
Skishow "Fire on Snow" in der Arena Hinteranger – letztmalig!
Da Huawa, da Meier und I im Tux-Center
Großer Saisonball in der Hohenhaus Tenne in Hintertux
Frühjahrskonzert Bundesmusikkapelle Tux im Tux-Center

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
Täglich: Aprés Ski-Party mit Live-Musik in den Lokalen von Tux-Finkenberg
26. Dezember 2014 – April 2015: Jeden Freitag im Winter wird im Mehlerhaus in Madseit von 13.00 bis
18.00 Uhr eine Ausstellung „VERBORGENE SCHÄTZE“ zu sehen sein.
Detailliertes Winterprogramm: www.tux.at und www.tux-center.at

Jahresbericht Tux-Center 2014

D

as abgelaufene Jahr war in
unserem Veranstaltungshaus Tux-Center wieder
ein großartiger Erfolg. Insgesamt

besuchten ca. 13.000 Personen
etwa 140 verschiedene Events, Seminare,
Theateraufführungen,
Platzkonzerte, Gästeehrungen, etc.

Die meistbesuchten Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr 2014:
21.02.2014
Herbert Pixner Projekt
12.11.2014
Sparkasse Tux (Zoggl Franz)
10.05.2014
Ball der Landjugend Tux
03.10.2014
Hotzone
Durch das abwechslungsreiche
Unterhaltungsangebot hatten die
Tuxer Bevölkerung und die Gäste
des Tuxertals vielfältige Möglichkeiten, einzigartige Veranstaltungen im Tux-Center zu genießen.
04.01.2015
06.02.2015
17.02.2015
19.02.2015
31.03.2015
09.04.2015
18.04.2015
24.04.2015
01.05.-02.05.2015
08.05.2015
09.05.2015
03.06.2015
06.07.2015
27.11.-28.11.2015

Mit großem Erfolg konnten auch
einige Seminare und Kongresse
durchgeführt und entsprechend
Nächtigungen in der Region erzielt
werden. Eine kurze Vorschau auf
die Veranstaltungen im Jahr 2014

Seit Beginn des Tux-Centers waren bereits mehr als 60.000 Personen bei ca. 600 Veranstaltungen
anwesend.
420 Personen
420 Personen
400 Personen
400 Personen
verspricht schon jetzt viel gute Unterhaltung, schöne Augenblicke,
genussvolle Stunden und eine
kleine Auszeit

Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben
Volksmusikabend der LMS Zillertal – Expositur Tux
Kinder-Faschingsparty
Klavierkonzert Sonja Sunhee Kim
Kinder-Osterhasenparty
Da Huawa, da Meier und I
Frühjahrskonzert der BMK Tux
Kindermusical der LMS Tux
Schwindelfrei: Guitar Festival
Muttertagskonzert der LMS Tux
Ball der Landjugend Tux
A Nacht in Tracht
American Music Abroad
FIS TELEMARK WORLD CUP OPENING 2015

Die Volksbühne Tux spielt an folgenden Terminen: 15.07. Premiere, 22.07., 05.08., 19.08., 02.09.
und 16.09.2015. Die Platzkonzerte
der Bundesmusikkapelle Tux finden in den Sommermonaten wieder dienstags statt. Die Geschäftsführung des Tux-Centers möchte

sich bei allen Personen und Institutionen recht herzlich bedanken, die
das Haus mit Veranstaltungen beleben und bei allen Besuchern, die
davon Gebrauch machen. Wir
wünschen allen eine besinnliche
Weihnachtszeit und eine gute Wintersaison, verbunden mit dem
Wunsch, auch unsere Gäste zum

Besuch des Tux-Centers zu animieren und das Programm in den
Häusern auszuhängen.
Willi Schneeberger,
Geschäftsführer Tux-Center
Hermann Erler,
Bürgermeister Tux

Seite 13

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Seite 14

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Pfarre Tux
Liebe TuxerInnen, liebe Pfarrgemeinde!
viel Lob bekommen. DARUM
WERDEN WIR IM KOMMENDEN JAHR DIESE ORDNUNG
BEIBEHALTEN UND SONST
VORLÄUFIG NICHTS UMSTELLEN. Danke für die positive
Einstellung zu notwendigen Veränderungen. Man will ja eigentlich
nur das „Beste“ aus der angespannten Situation machen.

„PUNKT FÜR PUNKT“ möchte
ich jetzt einige Gemeindeentwicklungen herausgreifen und „Bilanz“
über das vergangene Jahr ziehen.
NEUE ZEITEN – und FEIERFORMEN AN FESTTAGEN
Die äußerst angespannte Situation
des Priestermangels zwingt uns zu
neuen Wegen, in jeder Gemeinde
sonn- und feiertags die Gottesdienste sicher zu stellen. Die Neuordnung von Weihnachtsmette,
Karwoche und Osternacht sowie
die neue Prozessionsordnung mit
einer Abend- und einer Tagprozession sind von der Bevölkerung
nach anfänglicher Skepsis und Kritik gut angenommen worden und
haben von so mancher Seite auch

Statistik zur Priesterzahl in Diözese und bischöfl. Priesterseminar
Priesterseminar: die Diözesen
Innsbruck, Feldkirch und Linz haben sich wegen des Mangels an
Berufungen zusammengetan und
führen ein gemeinsames Priesterseminar in Innsbruck. Dzt sind nur
7 Kandidaten im Seminar; 5 aus
Linz und 2 aus Vbg. Der einzige
Kandidat aus Tirol macht dzt sein
Praktikum als Diakon und wird im
Juni 2015 zum Priester geweiht.
Dann ist für mind. sechs Jahre
keine einzige Weihe für unsere Diözese zu erwarten.
Statistik der Priester in der Diözese IBK:
Priester im Dienst der Diözese:
148
Priester im Dienst der Diözese aus
anderen Diözesen: 30
Ordenspriester im Dienst der Diözese: 30

Taufen
Erstkommunion
Eheschließungen
Kirchenaustritte
Widerruf des Austrittes (3 Mon.)
Ergebnis der Zählsonntage
Die GOTTESDIENSTE werden
in unserer Pfarrgemeinde mit sehr
viel Liebe und Engagement gestaltet. Das ist mir wichtig und da-

2008
14
22
5
3
--380

Priester im Ruhestand: 43
Ständige Diakone: 57
Priester über 70 noch im Dienst oder im Ruhestand: ca. 90 (Weltund
Ordenspriester)
Priester im "Ruhestand": 55
Auf dem Weg zu einem neuen
Miteinander im Seelsorgeraum
Tux-Finkenberg machen wir
vorerst nur zögerliche Schritte
aufeinander zu. Offenkundig
nicht nur ein Problem der Kirche,
sondern auch anderer Gruppen,
Vereine, Verbände (zB TVB)… Es
scheint der Hunger nach gefeiertem Glauben nicht groß genug zu
sein, um das Bedürfnis nach einem
Gottesdienst in ein „MUSS“ zu
verwandeln und dafür halt einmal
die 9 km nach FBG oder umgekehrt zu fahren. Und offenkundig
scheint immer noch ausreichend
Angebot da zu sein, bzw. es
„kratzt“ viele überhaupt nicht
mehr, ob man noch zu einer Messe
kommt oder nicht (selbst an den
„hohen“ Feiertagen nicht). Und
das tut mir als Seelsorger sehr weh.
Dazu eine Vergleichsstatistik der
Gottesdienstbesucher in unserer
Pfarre:
Politische Gemeinde Tux
Einwohnerzahl: 1.911 röm.kath.
1.718
Trend der letzten 5 Jahre:

2013
24
18
4
7
--213 = bezogen auf Kath. NUR 12,4 %

für bin ich auch den Wortgottesdienst-Leitern sehr dankbar.
Ebenso den Lektoren und musikalischen Gruppen. Ein speziel-

les LOB geht an den Kirchenchor. Er hat sich unter dem engagierten fachkundigen Chorleiter
Rainer Hans wieder ein Stück

Seite 15

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
weiter entwickelt und singt ausgezeichnet. Dabei bräuchte er ganz
dringend Verstärkung. Also, Männer, Frauen und Jugend – nix
wie auf zum Chor. Fasst euch ein
Herz und sucht auf diese Weise einen wunderbaren Zeitausgleich
(wie mir eine Ischgler Junghotelierin sagte).
Sehr große Freude bereiten auch
die Ministranten. So viele hatten
wir, seit ich da bin, noch nie. Sie
sind alle wahnsinnig nett, fleißig
und mit Feuereifer dabei. DANKE
EUCH MINI’S!!!
Vereinbarungen für Hochzeiten
und Taufen bitte grundsätzlich
NICHT PER HANDY zu treffen,
sondern über einen Besuch im
Pfarrbüro. Es ist so schön, wenn
einem z.B. das Baby vorgestellt
wird und man die Freude aus den
Gesichtern der Eltern ablesen
kann. Zudem braucht man fast immer auch Einsicht auf den PC und
Daten, die nicht im Handy sind.
Bitte also um Verständnis in dieser
Sache.
Die pfarrliche KOMMUNIKATION immer schwerer machen die
Gesetze zum Datenschutz, die
nun auch voll im Kirchenraum zu
greifen beginnen und anzuwenden
sind. So müsste ich mir im Todesfall jedes Mal schriftlich die Zustimmung zur Aussendung der
Parte geben lassen, obwohl alle
Dorfbewohner nur darauf warten
und auch die Betroffenen selbst
(zumindest im ländlichen Raum)
ein starkes Interesse an der Veröffentlichung haben in der Erwartung des Trostes großer Anteilnahme. Weiter bedürfen Fotoveröffentlichungen (z. Bsp.: bei Erstkommunionkindern und Firmlingen) der Zustimmungserklärungen
derer, die am Photo zu sehen sind.

Seite 16

In die gleiche Rubrik fällt auch unser Maildienst, der den Gemeindebewohnern die Gottesdienstpläne,
INFO’s aus der Pfarre und Todesanzeigen ins Haus bringt. Ich wiederhole noch einmal: wer diesen
Dienst nicht möchte, braucht es
nur im Pfarrbüro sagen. Dann
wird die Adresse sofort aus dem
Verteiler genommen. Bis jetzt haben erst ca. 3 diesen Dienst aufgekündet. Bitte schenkt unserem Servicedienst weiter die wohlwollende Zustimmung.
Zu guter Letzt noch eine Neuigkeit
zu meiner persönlichen Zukunft.
Am Heiligen Abend darf ich meinen 65-iger feiern. Ich stehe jetzt
fast 39 Jahre im Schuldienst und
werde mit 1.1.2015 die Schulpension antreten. Es war für mich
eine der allerschönsten Aufgaben
als Priester, mitten unter den Kindern und Jugendlichen zu sein,
ihnen Freude und Begeisterung für

den christlichen Glauben, für das
Evangelium, für Christus, für die
Liturgie, für die Kirche, für liebevolles Miteinander der Menschen
usw. zu lehren, aufzuzeigen und
Beispiel zu geben. Ich bin all die
Jahre gerne in die Schule gegangen und habe von den Kindern so
ungeheuer viel Liebe und Zuwendung zurückbekommen, dass ich
einerseits mit großer Wehmut aus

dem Schuldienst ausscheiden
werde, andererseits aber mit riesengroßer Dankbarkeit.– Ich freu
mich schon auf ein Stück weniger
Gebundenheit und hab gleich
schon die erste Fortbildungstagung
im Jänner gebucht. Auch mit der
Pfarre hab ich noch einiges vor mit
der Zeit, die mir nun hinzugegeben
wird.
Und jetzt freue ich mich schon auf
Weihnachten, das Fest der Geburt
des Erlösers. Ich gehe gerne durch
den Advent als „Ausschau-Haltender“ nach dem „wahren Glück, das
der Welt das Leben gibt“ (Kirchengebet). Ich freu mich über jeden/jede, die diesen Weg der Sehnsucht nach dem nahen Gottesreich
mitgeht mit mir. Als Priester brauche ich dringend Weggefährten,
die meine „Sehnsucht“ wachhalten, wenn ich zu ermüden drohe.
Dass es sie auch in der Pfarrgemeinde Tux gibt, das glaube ich.

So wünsche ich allen Gemeindebewohnern, Saisonangestellten und
Gästen gnadenreiche und frohe
Weihnachten.
Euer

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Firmung 2015 - Jugend im Feuer(-geist)

F

rüh wie noch nie haben wir
in diesem Schuljahr mit der
Vorbereitung auf die hl. Firmung gestartet. In Tux sind 42
Firmbewerber, in Finkenberg 28
gemeldet. Sie sollen sich in den
kommenden Momenten bewähren
und ins Kirche- und Christsein
noch mehr hinein wachsen.
Begonnen haben wir im November
mit einem „Tag der Orientierung“,
bei dem die Jugendlichen von Fr.
auf Sa. auswärts in der Jugendher-

berge „Hoadacher“ (Aschau) übernachtet und zu den „ernsten“ Stunden und Gruppenübungen zu Fragen des Glaubens auch viel Spaß
gehabt haben.
Diese 2 Tage der Orientierung für
Jugendliche (einer folgt noch im
Frühjahr) werden von der Dekanatsjugendseelsorgerin PastoralAssistentin Doris Stadlmair und
den beiden Jugend- und Jungscharleitern des Dekanats Sonja Bacher
und Patrick Taxacher mit viel

„Pfiff“ und Liebe zur Jugend gestaltet und ersetzen diesmal die inhaltliche Arbeit der „Tischbegleiterinnen“.
Die Firmlinge haben auch einen
FIRMPASS erhalten, auf dem Gottesdienstbesuch und Mitarbeit bei
der „Schnupperlehre im Pfarrleben“ eingetragen werden. Ganz
wichtig ist auch die Bereitschaft
von Eltern und Paten, ihren Glauben und ihr Kirche-sein konsequent zu vertiefen und sich weiterzubilden. Glaube und Christsein
sind dynamisch und vom EinladeRuf Jesu vorgegeben: „Folgt mir
nach!“ Also mit anderen Worten
ausgedrückt: „Macht euch auf den
Weg. Bleibt nicht stehen.“
Das ist mein Wunsch an die ganze
Pfarrgemeinde: Entfacht die Begeisterung für euren Glauben neu,
gebt der Jugend ein glaubwürdiges
Zeugnis und macht euch auf den
Weg der Nachfolge.
Pfarrer Edi Niederwieser

Bedeutung der STERNSINGERAKTION
 

Sternsingen: Wussten Sie, dass...
* die im Matthausevangelium angeführten „Magier aus dem Osten"
aus Mesopotamien kamen?' Nach
ihren astronomischen Berechnungen erwarteten sie ein besonderes
Heilsereignis - die Geburt Christi.
* Gold, Weihrauch und Myrrhe
die traditionellen Königsgaben waren. Die Heiligen Drei brachten
diese dem neugeborenen Messias
als Geschenke dar.
* Im Mittelalter die Heiligen Drei
Könige als mächtige Schutzherren
der Reisenden galten und gegen
Feuer, Diebstahl und Krankheit angerufen wurden?
Und darum viele Hotels und Gasthöfe ihren Namen trugen: zB „zum
Mohren“, „Mohrenwirt“, „goldener Stern“, „Gasthof Stern“, Hotel
„Drei Könige“, „zur Krone“ usw.

(„Waltiser“, ein in FBG gebräuchlicher Name heißt eigentlich Balthasar!)
* dass die Gebeine der Hlg. 3
Könige seit dem 12. Jh im Kölner Dom ruhen (im prachtvollsten Goldschrein des MA)
* C+M+B für „Christus mansionem benedicat" steht? Das
heißt übersetzt „Christus
segne dieses Haus " Es ist ein
Zeichen für den Wunsch nach
Frieden und Segen für die im
Haushalt lebenden Menschen.
*. Dass die Hlg. 3 Könige so
geschminkt werden, dass sie
die damals bekannten drei Erdteile
verkörpern?
* dass sie so geschminkt werden,
dass sie das Kindes- und Jugend-

alter, Erwachsenen- und Greisenalter darstellen, was bedeutet:
Alle Generationen sollen den
menschgewordenen Gott anbeten
und ehren (auf dem Taufschein stehen noch als einzigem Dokument
Seite 17

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
drei Generationen)
* Die Katholische Jungschar
1955 das Sternsingen aufgegriffen hat? Sternsingen ist seitdem
ein von Kindern getragenes
Brauchtum, lebendige Verkündigung und wirksame Hilfe für
unsere Mitmenschen in der

„Dritten Welt". Vielen Dank für
Ihren Beitrag an die Sternsinger! Denn somit können jedes
Jahr 500 Projekte gefördert werden. Und jede Spende kommt
zur Gänze an.
Der Segen für das neue Jahr
„Christus mansionem benedicat" -

„Christus segnet diese Haus",
schreiben die Sternsinger von alters her an die Türstöcke. Der Segensspruch soll auch zum Jahreswechsel 2014-15 den besuchten
Familien Unheil abwenden und
Glück und Frieden bringen.
Info der Katholischen Jungschar

Das Sakrament der Krankensalbung

D

as Sakrament der Krankensalbung wird oft
irrtümlich als „letzte Ölung“ bezeichnet.
Die Krankensalbung ist jedoch auf keinen
Fall nur für Menschen gedacht, die dem Sterben
nahe sind.
WAS BEREITET MAN FÜR DIE SALBUNG
VOR?
a.
b.
c.
d.
e.
f.

Ein weißes Tischtuch, mit dem der Tisch oder das
Nachtkästchen gedeckt wird
Eine Kerze und Zünder
Kreuz(chen)
Einen Wattepauschen oder Wattepads
Weihwasser
Gefäß mit warmem Wasser + Tüchlein für die Reinigung der Hände d. Priesters vom Öl

ABLAUF DER KRANKENSALBUNG
Die Feier beginnt mit der Eröffnung:



Begrüßung
Weihwasser-Ritus
Eröffnungsgebet oder Einführung
Wenn gewünscht (Lebens-)Beichte oder allgemeines Schuldbekenntnis, Vergebungsbitte

Wortgottesdienst: eine kurze Lesung, die eine
Auslegung/Trostwort erweitert werden kann.
Es schließt sich die Feier der Salbung an:



Fürbitten für den
Kranken
Schweigende
Handauflegung
(auch der Angehörigen!)
Lobpreis und Anrufung Gottes über
das Öl (Pr.: „wir
loben dich“ – Alle:
„wir preisen dich“)
Heilige Salbung
auf Stirn und
Hände mit Spendeformel
Gebet nach der Salbung
Vater unser

Falls der Kranke dies wünscht, folgt nun die Krankenkommunion, in jedem Fall endet die Feier mit
dem Segen des Priesters.
In schweren Fällen ist es empfehlenswert, den
Kranken mit dem Priester einige Minuten diskret für
ein „Vier-Augen-Gespräch“ allein zulassen. Sehr
oft kann er dem Patienten die Ernsthaftigkeit der
Lage trostvoll nahe bringen und die Wort-Losigkeit
der Angehörigen stützen.

Jesus, kranke Menschen erfasst Du mit Deiner Hand und richtest sie auf.
Nach dem sinkenden Petrus streckst Du Deine Hand aus und rettest ihn.
Den Kindern legst Du die Hände auf und segnest sie.
Den traurigen Jüngern zeigst Du Deine wunden Hände und sagst:
Seht und begreift!
Jesus, ergreife auch mich mit Deiner Hand.
Denn in Deiner Hand ist alles gut.
Danke, Du gute, zärtliche Hand.
(Quelle unbekannt)

Seite 18

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Neuer Schwung mit dem Gotteslob „Neu“

Erfahrungen mit dem neuen Gebetund Gesangsbuch

M

it diesem Advent haben
wir das GOTTESLOB
NEU schon ein Jahr in
Verwendung. Wir haben sehr darauf gewartet, waren neugierig, haben eine schöne „Stange Geld“ dafür bezahlt („Vergelt’s Gott“ noch
einmal allen privaten Spendern
und Sponsoren wie unseren beiden
Banken und der Gemeinde!). – und
wurden belohnt. Fast ein Jahr
mussten wir auch noch auf das Orgelbuch für den „Stammteil“ des
GOTTESLOB NEU warten. Aber
allein mit dem Österreich-Teil kamen wir schon sehr gut zurecht.
Mit der vollständigen Ausgabe der
Orgelbücher können wir nun den

Schatz gänzlich heben an Gebeten,
Meditationen, Andachten, Litaneien, Messteilen, sinnvollen Erklärungen der Sakramente … Wir
finden zahlreiche Lieder wieder
vor, die wir lange vermisst hatten,
die wir früher so gerne gesungen
hatten. Wir finden neues Liedgut
vor, das großteils recht leicht zu erlernen ist, das man ganz spontan
anstimmen kann. Rhythmische Jugend- und Kinderlieder auch, die
man früher auf Blättern austeilen
musste. Auch Lieder aus anderen
Diözesen, die uns an die EINHEIT
der Landeskirche denken lässt.
Und von der „Stimmung“ her
kommt mir vor: das GOTTESLOB NEU ist nicht nur österreichischer, sondern sogar „tirolerischer“ geworden. Es kommt unserem fröhlichem Gemüt viel eher
entgegen als das GOTTESLOB
ALT mit dem manchmal „kirchenschweren“ Duktus der Gesänge.
Freilich: Gewöhnungsbedürftig
ist es auch; vor allem in der Handhabung der Einteilung der einzelnen Abschnitte, Kapitel und Nummern. Eine Seniorin beklagt sich
zB zu Recht, <dass ihr das viele
„Blattln“ mit den nicht mehr so ge-

lenken Fingern eines alten Menschen Mühe bereitet. Das Papier
sei ihr auch zu dünn.> Aber: Organistin und ich müssen suchen und
uns neu zurechtfinden; die neuen
Liednummern erst nach und nach
uns merken. Wird noch Jahre brauchen. Wir verwendeten das „alte“
nicht umsonst vier Jahrzehnte!!
Das kannten wir großteils. Haben
auch weit weniger Lieder und Gebete verwendet als aus dem GOTTESLOB NEU. Dazu muss man
stets auf der Hut sein, weil so manches vertraute Lied, das man auswendig kannte, mit einem neuen
Text verändert, ergänzt oder „beschönigt“ worden ist. Da heißt es
immer das GOTTESLOB NEU
zur Hand nehmen und aufschlagen. Und da brauchen wir alle
noch lange Geduld, Engagement,
„Goodwill“ und Offenheit. Ich
bitte euch alle darum. Es wird sich
„lohnen“. Denn:
Das GOTTESLOB NEU ist trotz
aller Abstriche ein sehr schönes
Gebet- und Gesangsbuch geworden. Es hilft uns sehr, die Freude
an Gott zu besingen und anzubeten.
Ist überzeugt Euer Pfarrer

25. Dezember - Christtag: warum hängt man zu Weihnachten Kugeln an
den Christbaum?

I

ch habe gelesen, dass man ursprünglich nur Äpfel und
Nüsse an den Christbaum
hängte. Erst später wurden diese
durch silber- und goldfarbene
Glaskugeln ersetzt.
Die Kugel ist ein sehr schönes
Symbol für die Welt. Sie erinnert
uns daran, dass Gott diese Welt erschaffen hat und dass er sie nach
wie vor liebt. Deshalb sieht man
auf alten Bildern in Kirchen häufig, wie Gott-Vater die ‚Weltkugel
liebevoll in seinen Händen hält.
Eine Glaskugel ist aber auch zer-

Seite 19

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
brechlich. Auch diese Welt ist vergänglich und es gibt Leid und Tod
in ihr. Zugleich ist die Kugel seit
alten Zeiten Symbol für GanzWerden, Heilung, Glück und Segen.

Jesus ist von „Gott in unsere Welt
gekommen“ um, uns Menschen
Heilung, Glück, Segen, ja ewiges
Leben zu bringen. Darum singen
wir in diesen Tagen: „Der Heiland
ist geboren“ und „Christ, der Retter
ist da!“ Ich denke, es passt sehr

gut, dass wir gerade am Geburtsfest Jesu schöne Kugeln an den
Christbaum hängen.
aus: Karl Veitschegger: Frag den
Festprofi, Graz, Sonntagsblatt,
2013

Trauung für Urlaubsgäste möglich?

I

mmer wieder werden Wünsche
an mich herangetragen, ob unsere Pfarrkirche für eine kirchliche Trauung - sowohl evangelisch wie auch katholisch - benutzt
werden kann und ich dafür zur
Verfügung stehe. Dazu eine grundsätzliche Antwort.
Selbstverständlich ist das möglich
als Zeichen der Gastfreundschaft
und Offenheit der Pfarrgemeinde,
sowohl für katholische als auch
evangelische Paare.
WENN:
Kirchenrechtlich die Voraussetzungen dazu gegeben sind. Dies
festzustellen, ist IMMER DER
PFARRER DER WOHNSITZGEMEINDE (von Braut oder Bräutigam) zuständig und daher ERSTER ANSPRECHPARTNER. Der
Pfarrer bzw. Seelsorger der Wohnsitzgemeinde führt die Aufnahme
des Trauungsprotokolls durch und
muss die DELEGATION ZUR
TRAUUNG AUSSERHALB DER
PFARRGEMEINDE darin erteilen. Bei Paaren aus dem Ausland
muss das Protokoll auch noch vom
zuständigen bischöflichen Ordinariat beglaubigt werden; und kommt

dann erst zu mir. Bei Inländern ist
das nicht nötig.
P.S. Auch evangelische Paare haben Meldepflicht bei ihrem Heimatpastor! Und auch bei der für
unser Tal zuständigen evangelischen Kirchengemeinde in Jenbach, welche die Eintragung der
Trauung vornimmt. (Ist auch mit
Kosten verbunden!)
Die Pfarrgemeindemitglieder von
Tux/Fbg haben den Vorrang vor
Gästen! Darum muss ich für sie die
Termine frei halten und kann den
Gästen eine Trauung meist erst um
17.00 Uhr anbieten.
Die diözesane Verordnung erlaubt
KEINE „EVENTHOCHZEITEN“
AUSSERHALB DER KIRCHE
(Berg, Alm, See, Fluss, Schigebiet,
Tandemflug etc.). Das gilt auch für
die Einheimischen!
Trauungen in Fremdsprache sind
immer „Goodwill“, dazu habe ich
keine Verpflichtung! Es ist nicht
von uns Priestern zu erwarten, dass
wir den umfangreichen komplizierten Schriftverkehr sowie die
Gestaltung der Trauung in einer
Fremdsprache abwickeln können.

Darum müssen die Hochzeiter den
Priester – ausgestattet mit Delegation – selber mitnehmen.
Darum, meine lieben Vermieter,
NICHT SOFORT BUCHUNGEN
VORNEHMEN, sondern zuerst
immer Info beim Pfarramt einholen! Die kirchliche Kompetenz für
Trauungen und Sakramente liegt
bei uns richtig, nicht an der Rezeption.
Euer

Dekan Fügen-Jenbach
Übrigens habe ich bei Trauungen
für Hotelgäste schon viele nette
Bekanntschaften geschlossen.

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert.
Herausgeber:

Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux

Redaktionsteam:
Layout:

Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler
HS Tux

Bankverbindung:

Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505

Herstellung:

ZILLERDRUCK, Zell am Ziller

Seite 20

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

DIE TUXER ORGEL BERICHTET VOLL FREUDE:

„P

ünktlich zu meinem 28.
Geburtstag konnte der
Termin im Sommer 2015
für die Generalreinigung festgesetzt werden. Ich danke noch einmal ganz herzlich allen, die die
aufwändigen Arbeiten durch Spenden ermöglichen. Orgelbaumeister
Christian Erler erledigte Ende Oktober die dringendsten Reparaturen
und behob die größten Verstimmungen.
Wie mein „INNENLEBEN“ momentan noch aussieht, zeigen die
folgenden Bilder, die Pfarrkirchenrat Werner Preschern schoss: deutlich sichtbar sind Staub und Film
zwischen und auf den Pfeifen und
Holzrastern, nicht zu sehen sind
die Dichtungen (die teilweise undicht werden) und die Verschmutzungen im Pfeifeninneren. Ich

glaube, diese Fotos sind für jeden
ein Beweis dafür, dass etwas getan
werden muss, um mir wieder viele
Jahre lang stimmige, einwandfreie
Töne zu entlocken.

Darauf freut sich sehr eure dankbare und hoffnungsvolle Orgel“
i.A. Ilse Wechselberger

Seite 23

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Schulen und Kindergarten
Ein Tag im Kindergarten

M

orgens 07:00 Uhr im
Kindergarten. Das Licht
geht an, ein „Guten
Morgen – wie geht`s?“, Computer
einschalten und E-Mails checken.
Die Gruppenräume werden gelüftet, sorgsam wird ausgewähltes
Spielmaterial auf die Tische verteilt. „Was könnte den Kindern
heute Spaß machen? Lego, Ketten
fädeln, Knetmasse oder eine einfache Schüssel, gefüllt mit Reis zum
Schütten und wühlen?“
Das Taxi fährt vor, es bringt die
„Hintertuxer Fuhre“. Die Kinder
laufen um die Wette. Für mich
war´s ein wenig zu schnell. Ich
weine – schnell versucht eine der
„Tanten“ mich zu trösten und abzulenken. Der eine oder andere

Seite 24

braucht Hilfe bei den Schuhen, oder wenn die Jacke einfach nicht
am Haken hängen bleiben will. Der
Jausenrucksack wird auf den vorgesehenen „Jausenwagen“ gehängt. Jetzt schnell in den Gruppenraum. Der Tante die Hand geben und „Guten Morgen“ sagen
gehört dazu. Das haben wir schnell
gelernt. Dann endlich kann gespielt werden. Aber was soll ich
tun?
Manch einer weiß genau, was er
will. Andere brauchen Zeit oder
Hilfe bei der Entscheidung. Wichtig ist, dass „ich“ entscheiden darf.
Dann macht es auch Spaß!
Ich wähle die Bauecke. Dort kann
ich mit den Tieren spielen und mit
den Bauklötzen einen riesigen Stall
bauen.

Nach und nach füllt sich der Raum.
Kinder wechseln von einem Spiel
zum anderen, neue Kinder kommen dazu, haben unterschiedliche,
richtig spannende Ideen. Es wird
auch spürbar lauter. Manchmal zu
laut – gut, dass eine der „Tanten“
bei der Tür herein schaut und das
Licht ausschaltet. Das bedeutet, ich
muss mich hinsetzen und gut zuhören.
„Aha – heute geht´s in den Turnsaal. Lauf- und Fangspiele –
coooool! Da mach ich mit.“ 5 Kinder von beiden Gruppen schließen
sich an. „Feuer, Wasser, Sturm“ ,
„Katz und Maus“ – das macht
Spaß. Ich bin diesmal nicht dabei,
aber die Tante verspricht mir, dass
sie heute noch einmal hinunter
geht. „Ok, dann eben das nächste
Mal“.
In der Zwischenzeit ist es im Gruppenraum leiser geworden. Endlich.
Jetzt kann ich es mir auf der Büchercouch gemütlich machen und
mein Lieblingsbuch anschauen.
Vielleicht liest es mir auch jemand
vor - ich frage mal.
Wieder andere sind dabei, aus alten
Schachteln und Joghurtbechern ein
Raumschiff zu basteln. „Das ist der
Antrieb- da kommt Feuer heraus –
siehst du es?“ „Aber klaro“ antworte ich, und das Kind strahlt
über das ganze Gesicht.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
Spielen macht hungrig. Gott sei
Dank hat die „Tante“ schon den
Jausentisch hergerichtet. Ich hole
mir meine Tasche, meinen Teller
und Becher und decke den Tisch.
„Mmhh- meine Mama hat mir etwas Gutes eingepackt!“ Ich habe
Zeit zum Essen – so viel ich
möchte. Und meine Freunde sitzen
bei mir, das ist schön.
Nach der zweiten Runde im Turnsaal wird wieder das Licht ausgeschaltet, ich höre einen Glocken-

schlag. Jetzt wird es Zeit zum Aufräumen. Wir helfen alle zusammen. Jeder hat eine Aufgabe bekommen. So ist es für keinen zu
viel.
Leise Musik wird eingeschaltet,
nacheinander schleichen wir durch
den Raum und versuchen einen
Kreis zu bilden. Endlich spielt die
„Tante“ mit der Gitarre. Das Nikolauslied tönt durch den Raum. Es
klingt so schön, wenn alle Kinder
singen. Ein Gebet wird gesprochen

– nächste Woche kommt der Nikolaus im Wald. Darauf müssen wir
uns vorbereiten.
Langsam aber sicher geht ein ausgefüllter,
abwechslungsreicher
Vormittag im Kindergarten dem
Ende zu. Ich bin ganz schön müde
geworden. Beim Verabschieden
freue ich mich auf Zuhause – und
auf das Nikolausfest mit all meinen
Freunden. Ein segensreiches und
friedvolles
Weihnachtsfest
wünscht das Kiga –Team!

„The Crystal Tools from Mount Olperer“
Ein etwas anderer Englisch Unterricht: Ziel war es, ein etwas trockenes Thema (indirekte Rede) den Schülern
abwechslungsreich und interessant näher zu bringen. Hier unsere Eindrücke von unserer Exkursion ins Jöchlhaus nach Madseit. „The Crystal Tools from Mount Olperer“
 

First a visit in Jutta´s kitchen. Stories about gold
digging in Amerika.

 

 

We all listened very carefully.
 
 

Seite 25

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

How a spear was used. What kind of deer was hunted.

An arrow with a crystal arrow head. Produced in the
„Ötzidorf“.
 
 

A bow like our ancestors used.

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Here a painting how Tux looked like in the „Ice
Age“
 

From the „Ice Age“and „Stone Age“ back into the
real snow in TUX/Madseit Thank you for the interessting lesson in the 4th class of the NMS TUX
 

Here Jutta showed us arrowheads, blades and scratchers

 

 

 

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Wahlpflichtfach für die 8. Schulstufe der NMS Tux
WEGE ZUR KÖRPERLICHEN, GEISTIGEN UND SEELISCHEN GESUNDHEIT

D

as Streben nach Glück,
nach Ausgeglichenheit im
körperlichen, psychischen
und geistigen Sinn ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Die schnelllebige Zeit, in der wir beruflich wie
privat viele Dinge zugleich und in
großer Geschwindigkeit erledigen
müssen, stellt eine riesige Herausforderung für uns Menschen dar.
Vor allem auch für die kommende
Generation,- für unsere Kinder.
Zumindest in den Industrieregionen entwickelt sich Stress zu einer
der häufigsten Krankheitsursachen. Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Burn-out… sind heute auf
dem Vormarsch.
Sind wir längere Zeit angespannt,
hat dies Erschöpfung und auf längere Zeit Krankheit zur Folge. Entspannung, also Loslassen ist nötig,
damit wir uns unserer Seele bewusst werden und sie in Einklang
mit dem Körper bringen können.
Und dieser Einklang ist wiederum
erst die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, aber auch für Genuss und Gesundheit. Das, was
entspannt und einfach gut tut
und das, was einen herausfordert,
muss sich die Waage halten.
Es ist wissenschaftlich erwiesen,
dass sich Sport auf Körper, Geist

und Seele positiv auswirkt. Bewegung fördert die Gesundheit und
kurbelt die Selbstheilungskräfte
des Körpers an. Beim Projekt
„Wege zur körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit“
nimmt Sport deswegen eine wichtige Rolle ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung der Haltungsmuskulatur sowie die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems. Programmpunkte werden
unter anderem Aqua-Gymnastik,
Training im Fitnessraum, Jogging,
Nordic Walking, Rope-Skipping
und das Training mit Physio-Bällen sein. Doch nicht nur regelmäßiger Sport schafft einen Rhythmus
zwischen Anspannung und Entspannung, sondern auch meditative Techniken sorgen dafür. Die
Schüler gewinnen mit Hilfe dieses

Entspannung durch richtiges Atmen mit Energetiker
Herrn Eberl Mike aus Ginzling

frei gewählten Unterrichtsgegenstandes Einblicke in die verschiedensten Techniken der Entspannung und des Loslassens
(Heilsame Tiefenatmung, Yoga,
Qi Gong, Bio-feedback, Phantasiereisen, Autogenes Training, Naturmeditation, Muskelentspannung
nach Jacobsen, usw.), um später,
vielleicht im stressigen Berufs- oder Studienleben oder in anstrengenden Lebenssituationen auf die
ein oder andere Entspannungstechnik zugreifen zu können.
Vielen Dank an dieser Stelle an
Herrn Kreidl Helmut „Hotel Central“, der uns für unsere Entspannungsübungen einen geeigneten
Raum in seinem Hotel zur Verfügung stellt.
Wisiol Claudia und Rausch Andreas

Qi Gong- Lehrer Mag. Heinz-Peter Steiner

Seite 27

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

pro: Holz Tirol lädt die 2. Kl. der NMS Tux zu einem Walderlebnistag ein

I

n Tirol sind die Menschen unverkennbar mit Wald und Holz
verbunden. Deshalb ist es
wichtig, den Kindern die Faszination dieser einzigartigen Natur, in
der sie leben dürfen, näher zu bringen.
pro:Holz in Tirol setzt sich für den
vermehrten Einsatz von Holz, die
Schaffung und Erhaltung von Ar-

beitsplätzen sowie für die Erhöhung der Wertschöpfung in den
Regionen ein.
Die 2. Klasse hat am Vormittag des
28.10.2014 in Wiesing einen
Walderlebnistag mit Herrn DI Gregor Drewes verbracht. Mit Spaß
und Spannung wurde vermittelt,
dass Waldpflege wichtig ist, dass
Holz bei uns wächst und einen

wichtigen Wirtschaftszweig darstellt, und dass mehr Holz zuwächst als genutzt wird. Außerdem
vertieften die Schüler ihr Wissen
über die häufigsten Baumarten in
unserer näheren Umgebung.
Pro:Holz lud die Kinder dann zu
einem Mittagessen ein und am
Nachmittag besichtigten sie das
neue Sägewerk“ Karl Stock“.

Schule mal anders - Eine spannende Lesenacht
m 21.11. fand die Lesenacht der 3. und 4. Klasse
statt. Um 18 Uhr mussten
wir in der Schule sein.
Wir richteten den Schlafsack und alles, was man
halt zum Übernachten braucht, her.
Am wichtigsten aber waren unsere
Lieblingsbücher, sonst würde es ja
nicht „Lesenacht“ heißen. Am Anfang haben wir einen tollen Stationsbetrieb gemacht. Es gab ein lustiges Bewegungsspiel und meine
Lieblingsstation: die Millionenshow am Computer. Wir mussten
auch Detektivgeschichten lösen
und haben ein lustiges Lesezeichenmonster gebastelt. Bei einer
anderen Station durften wir verschiedene Geheimschriften ausprobieren. Toll war auch die Station mit den Gruselgeschichten,
die wir im Dunkeln mit der Taschenlampe vorlesen konnten. Danach haben wir alle gemeinsam in
der Aula Nudelsuppe mit Würstel
und als Nachtisch Pudding gegessen. Das hat sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen mach-

A

ten wir mit unseren Taschenlampen einen kleinen Spaziergang.
Dann kam die „Leseralley“ durch
das ganze Schulhaus. Das war ganz
schön anstrengend. Wir mussten
zum Beispiel die gesamten Stufen
im Schulgebäude zählen. Nach
dem Ganzen waren wir natürlich
hundemüde. Alle gingen Zähne
putzen und machten sich bereit
fürs Bett. Wir durften noch mit den
Taschenlampen lesen, doch dann
fielen uns schnell die Augen zu.
Am nächsten Tag um 7 Uhr gab es
zum Frühstück alles was das Herz
begehrt.

Die Lesenacht ist einfach das
coolste Schulerlebnis, das es in der
Volksschule gibt.
Ein großes Dankeschön an: Silvia
Erler, Hermann Grubauer und das
Team vom „Hotel Tuxertal“ für
das köstliche Abendessen, Uschi
Kreidl für den Geschirrverleih, die
Elternvertreterinnen und Helferinnen für das Frühstück sowie an die
Bäckerei Stock für die kostenlosen
Brötchen.
Die Kinder und Lehrpersonen der
3. und 4. Klasse
(geschrieben von Miriam Stock, 4.
Klasse)

Volksschule Tux

A

bschluss des Lehrganges
Schulmanagement
von
VD Gerda Aschenwald
Im Schuljahr 2011/12 übernahm
ich recht unerwartet und kurzfristig

Seite 28

die betraute Leitung der Volksschule Tux. Die neuen administrativen Aufgaben waren sehr herausfordernd. Dazu gehörten die Arbeit
mit der Schuldatenbank und Sokrates, dem Programm zur Erhebung

sämtlicher Schuldaten, die Erstellung einer Lehrfächerverteilung,
die Leitung von Konferenzen und
noch vieles mehr. Hilfe und Unterstützung hatte ich unter anderem
von Herrn Gerold Wisiol, Direktor

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
der neuen Mittelschule Tux, den
ich immer wieder um Rat fragen
konnte. Hilfreich, wenn auch sehr
zeitintensiv und fordernd, war der
Lehrgang für Schulische Führungskräfte und Management, den
ich im November 2014 erfolgreich
abschließen konnte.
Aktuelles Schuljahr
Im Schuljahr 2014/15 werden 62
Schüler/innen von 9 Lehrer/innen
unterrichtet.
1. Klasse: BEd Michaela Ruth
Klieber, 19 Schüler
2. Klasse: BEd Barbara Hörhager,
14 Schüler

3. Klasse: VOL Andreas Buchberger, 10 Schüler
4. Klasse: Dipl. Päd. Sabina
Kreidl, ab 18. Dezember: BEd Julia Naschberger, 19 Schüler
Weiters unterrichten VD Gerda
Aschenwald, OLfWE Brigitte Miller, Pfarrer Dekan Eduard Niederwieser, Dipl. Päd. Eva-Maria Oblasser und Relgionslehrerin Barbara Thielen.
Unterstützt werden wir in der schulischen Tagesbetreuung (17 Schüler) von Frau Daniela Erler. An
dieser Stelle möchten wir unseren
Kolleginnen Gitti und Manuela zur

Geburt ihrer Söhne herzlich gratulieren und alles Gute wünschen.
Ich möchte mich bei allen Kollegen und Kolleginnen für die gute
Zusammenarbeit bedanken und allen, die zu einem positiven Schulklima und zur Unterstützung beitragen, ebenfalls ein herzliches
Vergelt´s Gott aussprechen.
Für die Schulgemeinschaft
Gerda Aschenwald

Schwerpunkte der Volksschule Tux
Lesen
Seit dem Schuljahr 2011/12 sind
wir eine Leseschule. Eine gut sortierte Bibliothek, Leseprojekte und
die Verbesserung der Lesetechnik
im Unterricht sollen unsere Schüler zu guten und begeisterten Lesern machen. Im Herbst fand bereits die beliebte Aktion „Lesenacht“ statt. Außerdem veranstalteten wir zur Aktualisierung unseres Leseangebotes in der Bibliothek eine Kauf- und Tauschaktion.
Alte Bücher konnten günstig erworben oder gegen ein neues Buch
eingetauscht werden.
Naturpark

dem Team des Naturparkhauses
durften die Kinder die Ausstellung
im Haus erforschen und abwechslungsreiche Stationen und Naturerfahrungen mit allen Sinnen machen.

Da wir im Juni 2013 zur Naturparkschule ernannt wurden, haben
wir einige Projekte und Aktionen
in unseren Schulalltag integriert.
Die 2. Klasse besuchte heuer schon
das Naturparkhaus Ginzling. Mit

Unverbindliche Übung Interessen- und Begabungsförderung
In diesen Unterrichtsstunden dürfen sich 14 Schüler der 2. und 3.
Klasse über besondere Inhalte
freuen. In Zusammenarbeit mit der
Erwachsenenschule Tux lernten
die Kinder Wissenswertes über
Bienen und den Bauernhof. Auch
das Musical „Zwerg Nase“ im
Landesjugendtheater
Innsbruck
begeisterte die Kinder.

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Vereine
Ausflug der Volksbühne Tux

Dieses Jahr hatte der Ausschluss
beschlossen, nur einen halbtätigen
Ausflug zu machen und so ging die
Fahrt am 13. September Richtung
Strass im Zillertal zu einem gemeinsamen Mittagessen. Anschließend gab es eine äußerst interessante Stadtführung in Schwaz und
wir haben viel Neues und Wissenswertes über unsere Bezirkshauptstadt erfahren.
Am Abend wurde die Aufführung
„Der Weibsteufel“ von der Werksbühne Tyrolit im Silberbergwerk
Schwaz angeschaut.

Es war eine beeindruckende Aufführung und durch den nicht alltäglichen Veranstaltungsort zugleich
noch ein Ausflug mit Abenteuercharakter.
Alle Teilnehmer waren begeistert
und haben noch lange über dieses
besondere Erlebnis gesprochen.
Benefizveranstaltung für die Lebenshilfe in Ramsau
Die letzte Aufführung der Krimikomödie „Der schwarze Koffer“
(am 24.9.2014) wurde für einen
guten Zweck gespielt. Es konnte
ein Reinerlös in Höhe von €
1.200,-- an die Lebenshilfe Tirol

"Werkstätte Ramsau“ überwiesen
werden.
Bei dieser Gelegenheit bedanken
wir uns noch einmal bei allen Zuschauern aus nah und fern für den
zahlreichen Besuch und freuen uns
schon auf die nächste Spielsaison.
Im Sommer 2015 kommt das
Volksstück „Der Tuxer Schafer“
zur Aufführung.

Die Bundesmusikkapelle Tux auf Reisen…

A
 

m 10. Oktober 2014 war es
soweit, der wohlverdiente
Ausflug in das schöne Slowenien war in greifbare Nähe gerückt. Mit guter Laune und ein
paar „Watterkochten“ im Gepäck
ging es mit 43 Mann in der Früh
los. Auf den Weg in die Hauptstadt
von Slowenien – Ljubljana, machten wir eine nette Kaffeepause im
Felbertauernhaus und eine Mittagspause im Hotel Kärntnerstube
in Paternion. Am späteren Nachmittag sind wir im Hotel Meksiko
Seite 30

in Ljubljana angelangt. Ganz aufgeregt starteten wir am Abend zum

Höhepunkt unseres Musikausfluges. Wir fuhren nach Begunje zum

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
berühmten Gasthaus Avsenik, wo
wir zuerst die Galerie und die musikalischen Anfänge von Slavko
Avsenik und seinem Ensemble im
hauseigenen Museum besichtigt
haben. Danach beim gemütlichen
Abendessen, durften wir die Erfinder der Oberkrainer Musik, die Avsenik Hauskapelle, mit ihren berühmten und wunderbaren Oberkrainer Melodien wie zB das Trompetenecho, das Hirtenlied, Auf der
Autobahn, den Slowenischen Bauerntanz, Tante Mizzi, uvw. live erleben. Es war ein fantastischer und

lustiger Abend wo auch das eine
und andere Tanzbein geschwungen
wurde. Am nächsten Tag, gestärkt
nach einem guten Frühstück, fuhren wir in die im nordwestlichsten
Teil Sloweniens gelegene Gemeinde Bled, wo wir bis Abend
den Tag zur freien Verfügung hatten. Viele spazierten um den wunderschönen Bleder See oder besichtigten die Burg von Bled. Einige ruderten mit den traditionellen
Ruderbooten Pletnas zu den Inseln
am Bleder See. Beim Abendessen
im Restaurant Mlino haben wir den

wunderschönen und sonnigen Tag
ausklingen lassen. Am Sonntag
ging es leider wieder in Richtung
Heimat. Auf der Heimfahrt haben
wir im Braugasthof Falkenstein in
Lienz gemütlich zu Mittag gegessen. Am frühen Abend sind wir
alle wieder gesund und mit beeindruckenden Erinnerungen an diesen fantastischen Musikausflug in
Tux angekommen. Ein riesiges
Dankeschön an dieser Stelle an Julia Erler und Erwin Geisler für die
gesamte Planung und Organisation
dieses Ausfluges.

  

 

Cäcilienfeier der Bundesmusikkapelle Tux
 

T

raditionell hielt die Bundesmusikkapelle Tux die heurige Cäcilienfeier samt Jahreshauptversammlung am letzten
Sonntag im Kirchenjahr, dem
Christkönigsfest ab. Wie jedes Jahr
wurde dieser Tag, mit einer feierlichen Messe, in der Pfarrkirche zum
Hl. Thomas, wunderschön musikalisch umrahmt. Im Anschluss trafen sich die Mitglieder der BMK
Tux sowie alle geladenen Gäste im
Gasthof „Jäger“ zur Jahreshauptversammlung. Obmann Martin
Geisler eröffnete nach dem köstlichen Mittagessen die diesjährige
Jahreshauptversammlung mit der
Begrüßung aller anwesenden Musikantinnen und Musikanten mit
deren Begleitung und begrüßte
weiters unsere Ehrenmitglieder der
Kapelle, unsere Marketenderinnen, stellvertretend für unseren
Herrn Bürgermeister - Franz Erler
vom Kulturausschuss der Gemeinde, Schützenobmann Christian Tomann, Schützenhauptmann

Willi Schneeberger, für den Tourismusverband
Tux-Finkenberg
Hermann Erler, unseren Pfarrer
Dekan Edi Niederwieser und
Wilfried Erler und alle freiwilligen
stillen Helfer der Bundesmusikkapelle Tux. Einige geladene Ehrengäste haben sich für die Jahreshauptversammlung entschuldigt.
Mit einer Gedenkminute wurde
den verstorbenen Mitgliedern der
Kapelle gedacht. Es folgten die
nächsten Punkte der Jahreshauptversammlung und Obmann Martin
Geisler sprach an dieser Stelle ein
großes Dankeschön unseren Marketenderinnen, der Gemeinde Tux,
dem TVB Tux-Finkenberg, unserem Pfarrer, der Schützenkompanie Tux, allen Müttern und Lebensgefährten der Mitglieder, unseren
Ehrenmitgliedern, sämtlichen Institutionen und Vereinen, allen
Einheimischen für die freiwilligen
Spenden während des ganzen Jahres und allen freiwilligen Helfern
und besonders allen Mitgliedern

der BMK aus. Schriftführerin Stefanie Truéb übernahm das Wort
und berichtete detailliert über alle
Ausrückungen, Proben und Ereignisse des Musikjahres der BMK.
Die Kassiererin Julia Erler legte
aufgrund der korrekten Kassaführung einen umfassenden Kassenbericht vor. Nachdem die Entlastung des Kassiers stattgegeben
wurde, meldete sich unsere Jugendreferentin Maria Würtl zu
Wort. Besonders hervorgehoben
wurde der Fleiß, der Einsatz und
die Aktivitäten der Jungmusikanten der JUNGMusik Tux bei sämtlichen Auftritten und Proben während des ganzen Jahres. Isabella
Erler (Klarinette), Sarah Tipotsch
(Querflöte), Michael Scheurer
(Schlagwerk), Carina Maria Hotter
(Marketenderin) und Claudia Bertoni (Marketenderin) wurden angelobt und herzlich in die Reihen der
BMK Tux aufgenommen. Das
Wort übernahm danach Kapellmeister Florian Erler. Er bedankte

Seite 31

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
sich bei jedem einzelnen Musikanten für den Einsatz und die Disziplin während des letzten ereignisreichen Jahres. Nach den Grußworten

unsere Ehrengäste folgte der Punkt
Allfälliges, wo die Neuwahlen des
Ausschusses stattgefunden haben.
Walter Stock leitete die Wahl und

Obmann:
Obmann Stv.:
Kapellmeister Stv.:
Kassier:
Kassier Stv.:
Schriftführerin:
Schriftführerin Stv.:
Jugendreferentin:
Jugendreferent Stv.:
Zeugwart:
Zeugwart/Archivarin Instrumente & Bekleidung:
Zeugwart/Archivar Noten:
Beiräte:

Nach den Neuwahlen bedankte
sich der „alte“ Obmann Martin
beim „alten Ausschuss“ für die
langjährige gute Zusammenarbeit
und gratulierte dem „neuen“ Ausschuss und wünschte gutes Gelingen und eine gute Zusammenarbeit

es wurde der neue Ausschuss wie
folgt gewählt:

Erwin Geisler
Julia Erler
Maria Würtl
Martin Geisler
Josef Hell
Stefanie Truéb
Kathrin Wechselberger
Maria Würtl
Stefan Würtl
Franz Erler
Julia Widmann
Raimund Fieg
Josef Erler, Franz Geisler, Benjamin Schragl

für die Zukunft. Der frisch gewählte Obmann Erwin Geisler beendete die Sitzung und dankte in
seinem Schlusswort für das Vertrauen und den unermüdlichen Einsatz und wünschte uns allen ein gutes und erfolgreiches Musikjahr

2015. Die Jahreshauptversammlung war beendet, und es wurde
zum gemütlichen Teil der Cäcilia
eingeleitet.
Stefanie Truéb

   

Am 18. Oktober 2014 feierte unser Ehrenmitglied
Josef Erler seinen 65. Geburtstag

Am 04. Dezember 2014 feierte unser Ehrenmitglied
Walter Stock seinen 65. Geburtstag

Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert auf diesem Wege noch einmal aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren Josef und Walter weiterhin Gottes Segen und noch viele gesunde Jahre im Kreise eurer Familien.
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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Tennissport in Tux Saison 2014

A

uch im abgelaufenen Sommer 2014 konnte der TC
Sparkasse TUX wieder
eine positive Bilanz vorweisen.
Bereits wie in den letzten Jahren
konnten unter Mithilfe unserer wenigen Helfer des Tennisclubs die
Tennisplätze in Tux in hervorragenden Zustand gebracht werden.
Im Sommer 2014 war die Ausübung des Tennissportes durch den
verregneten Sommer im Allgemeinen recht spärlich. Nichts desto
trotz konnten wir wieder mit 2
Mannschaften bei den Damen in
der Tiroler Tennismeisterschaft
antreten. Ein großer Dank an alle
Damen, die sich dafür begeistern
konnten und die Spiele mit tollen
Ergebnissen absolvierten.
Auch bei der Tennis Clubmeisterschaft der Damen konnten wir mit
einer regen Beteiligung aufwarten
und es konnte alles planmäßig
durchgeführt werden.
Bei den Damen im A - Bewerb
kürte sich Tina Brugger vor Stock
Erika zum Meister 2014. Im B Bewerb konnte Hochmuth Bianca
mit taktischem Spiel gegen Hochmuth Barbara den Sieg in dieser
Gruppe für sich entscheiden.
Auch das Doppel mit gemischten
Paaren (Herren & Damen) wurde
in diesem Sommer wieder abgehalten und auch hier wurde ein schöner, sportlicher Tag auf der Tennisanlage in Tux verbracht.
Sieger wurden Stoff Roswita und
Stock Erika.

Weiteres ist es uns auch im abgelaufen Sommer gelungen, das Kindertraining für unsere einheimischen Kinder wieder zu organisieren.
Mit Anna Maria Wechselberger
aus Finkenberg hatten wir eine
junge, engagierte Sportlerin, die
sich sehr bemühte, unseren Kindern mit Ihrem Wissen und Erfahrung, das Tennis zu erlernen. 23
Kinder aus Tux konnten wir somit
wieder mit Tennis begeistern und
am Ende der Saison war der Erfolg
bei den Kindermeisterschaften
wieder zu erkennen. Spannende
Technikbewerbe
für
unsere
Kleinsten und tolle Matches bei
den fortgeschrittenen Kindern waren garantiert und alle Kinder auf

der Tennisanlage zeigten ihr Können.
Ein großer Dank gilt all unseren
Sponsoren, wie Sparkasse, Gemeinde und TVB Tux, die uns immer materiell sowie finanziell unterstützen, um den Tennisbetrieb
aufrecht zu erhalten. Ein Dankeschön an alle Tennisspieler, Mitglieder und den kompletten Ausschuss für die Zusammenarbeit.
Wir hoffen, dass der Tennissport in
Tux doch noch eine Zukunft hat
und sich Herren und Damen sowie
Kinder im Sommer 2015 wieder
zum Tennis animieren lassen.
Obmann Bernhard Stöckl & Ausschuss

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

WSV Tux

S

tart in die neue Saison!
Seit Anfang November bereiten sich die Kinder des
WSV Tux schon fleißig auf die
Saison 2014/15 vor. Jeden Montag
und Donnerstag findet ein HallenKonditionstraining statt, bei dem
durchschnittlich 30-35 Kinder teilnehmen. Auch mit dem Skitraining wurde bereits seit einigen
Wochen wieder begonnen. Zuerst
am Gletscher sowie am Sommerberg, jetzt hoffen natürlich alle,
dass es auch im Tal und auf der Eggalm bald losgeht. Der WSV Tux
bedankt sich an dieser Stelle recht
herzlich bei den Zillertaler Gletscherbahnen für die Freikarten im
Herbst sowie bei den Eggalmbah-

nen für die tollen Trainingsbedingungen. Auch der Ausschuss des
WSV Tux hat seine Tätigkeiten
wieder aufgenommen. Der Tuxer
Advent konnte wieder reibungslos

über die Bühne gebracht werden,
zudem wurden in den ersten Ausschusssitzungen wieder zahlreiche
Veranstaltungen für unsere Tuxer
Einheimischen geplant

Hier eine Vorschau der wichtigsten Veranstaltungen
16.01.2015
1. Kids-Cup NORDISCH
23.01.2015
1. Kids-Cup ALPIN
01.02.2015
Tuxer Meisterschaft RODELN
06.02.2015
2. Kids-Cup ALPIN
13.02.2015
Tuxer Kinderskitag 2015
20.02.2015
Tuxer Meisterschaft BIATHLON & 2. Kids-Cup NORDISCH
21.02.2015
Tuxer Meisterschaft ALPIN & 3. Kids-Cup ALPIN
27.02.2015
Tuxer Meisterschaft LANGLAUF & 3. Kids-Cup NORDISCH
07.03.2015
Tuxer VASALAUF
05.05.2015
Jahreshauptversammlung WSV Tux mit Neuwahlen
Zu den einzelnen Veranstaltungen werden wir natürlich früh genug mittels Postwurf informieren. Schaut auch
auf unsere Homepage, wo alle aktuellen Infos zu sehen sind. Der WSV Tux freut sich auf einen tollen, verletzungsfreien Winter 2015!

Bilder vom Hallentraining:

30-35 WSV-Kids trafen sich 2x pro Woche zum
Konditionstraining

Seite 34

Am Ende des Trainings gab’s immer einen Trampolin-Hochsprungbewerb. Dabei überquerten mehrere Kinder sogar die 2-Meter-Grenze

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Diverses
Die Sparkasse in Tux gratuliert
ürzlich in der Sparkasse
in Tux: Kundinnen und
Kunden drehten am
Glücksrad und konnten
dabei einen Startbonus
für einen s Bausparvertrag gewinnen. Zusätzlich verloste die
Sparkasse in Tux „Schenk TuxFinkenberg-Gutscheine“.

K

2014 noch die staatliche Prämie
ausnützen. Für jeden Neuabschluss
erhalten Kunden einen Startbonus
Höhe von 30 Euro", erklärt Martin

Tipotsch,
Geschäftsstellenleiter
der Sparkasse in Tux.

"Bausparen ist immer noch eine
der beliebtesten und sichersten
Sparformen. Schön, dass in der
Aktionswoche so viele Menschen
in unsere Sparkasse gekommen
sind. Wir gratulieren den Gewinnerinnen ganz herzlich. Jeder, der
sich heuer noch für einen s Bausparvertrag entscheidet, kann für
Bild von links: Christine Schweinberger, Mario Gastl (Sparkasse),
Astrid Erler und Silvia Erler mit Sohn Adrian

Tuxer Bäuerinnen

S

echs Jahre sind schon wieder vorbei und die Wahl stand vor der Tür. Agnes Erler legte das Amt als
Ortsbäuerin zurück und so musste ein neuer Ausschuss gewählt werden. Das Ergebnis lautet:

Obfrau:
Wechselberger Eva (Neustift)
Stellvertreterin u.
Schriftführerin:
Erler Christine (Außeraue)
Ausschuss:
Erler Agnes (Innertal), Fankhauser Hildegard (Nößlau),
Fankhauser Sonja (Kernhof), Geisler Maria (Himmen),
Geisler Sabine – Kassierin (Lexner), Stock Carolin
(Kuchlerhof).
Ein großer Dank gilt unserer Agnes Erler, die ihr Amt 3 Perioden,
das sind 18 Jahre, in hervorragender Weise geleitet hat. Vergelt`s
Gott! Danke auch den ausgeschiedenen Mitgliedern: Erler Gitti
(Lippner), Stock Gertraud (Zenzer) und Tipotsch Elisabeth (Reutten) für ihre geleistete Arbeit. Unsere fixen Termine im Jahr sind der
15. August –Maria Himmelfahrt,
an dem wir die von unserem Herrn
Pfarrer geweihten Kräuterbuschen

an alle verteilen und so Segen in
die Häuser bringen. Der Tuxer Advent ist für uns ein sehr wichtiger
Tag, an dem wir immer unsere
Kassa füllen, um wieder in Not geratenen Menschen helfen zu können. Allein in den letzten sechs
Jahren wurden von den Tuxer Bäuerinnen 19.000 Euro gespendet.
Zum Großteil kam es Tuxer Familien zugute, aber auch der „Bäuerlichen Soforthilfe“ (diese wurde ja

von Hedwig Stock ins Leben gerufen!), die ohne großes Aufsehen in
Not geratenen bäuerlichen Familien hilft.
Genau da möchten wir allen
DANKE sagen, die uns immer voll
unterstützen und da sind, wenn wir
starke Hilfe brauchen. DANKE
auch allen, die unsere mit viel
Liebe gebackenen Kekse, Zelten,
Krapfen, aber auch die Gestecke
und Kränze kaufen. Wir tun aber
auch etwas für die Weiterbildung,
Seite 35

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
in Form von Kursen und Lehrfahrten, aber auch etwas für die Gemeinschaft, indem wir rodeln oder
wandern gehen.
Dem neuen Ausschuss alles Gute,
viel Erfolg, viel Kraft und Freude
für die nächsten sechs Jahre. Herzliche Gratulation unserer Maria
Geisler (Himmen) zur wiedergewählten Gebietsbäuerin. Ein Anliegen und eine Bitte hätten wir
noch: ALLE FRAUEN, die ein
Röckl mit schwarzem Einsatz
und schwarzer Schürze besitzen,

möchten es bitte bei der Beerdigung einer Frau anziehen und so der
Verstorbenen die
letzte Ehre erweisen. DANKE!
In diesem Sinne
wünschen die Tuxer
Bäuerinnen allen ein
gesegnetes
Weihnachtsfest und ein
gutes,
gesundes
neues Jahr 2015.
 

s‘ Mehlerhaus
 

M

it der neuen Ausstellung
„Verborgene Schätze eine Reise in die Höhlen und Klüfte der Zillertaler Alpen“ eröffnete s’Mehlerhaus die
Sommersaison 2014.
Während des ganzen Frühjahrs
wurde an der Errichtung gearbeitet, dazu braucht es immer wieder
Leute, die mit ihren Ideen und mit
dem nötigen Know-how zur Errichtung so einer Ausstellung beitragen. Kein geringerer wie der
Ginzlinger Künstler Alfred Kröll
konnte dafür gewonnen werden.
Mit Walter Ungerank, einem anerkannten Experten für Gestein und
Geologie, wurde die Einrichtung
der Ausstellung fachlich begleitet.
Der Naturpark Zillertaler Alpen
mit Geschäftsführer Willi Seifert
und seinen Mitarbeitern unterstützten uns mit Rat und Tat. Finanziell
wurden wir von der Gemeinde
Tux, dem TVB Tux-Finkenberg,
dem Naturpark, sowie von der
Sparkasse Tux sehr gut unterstützt,
dafür allen ein großes Dankeschön.
Das Herzstück der Ausstellung ist
die „Mehlerhaus Höhle“, eine
nachgebaute Höhle mit original
Bildern aus der Spannagel Höhle,
die uns unser ehemaliger Pfarrer
Dr. Otto Walch zur Verfügung gestellt hat. Die Höhle wurde mit

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Spezial-Lichteffekten ausgestattet,
damit der Besucher sich wie in einer Höhle fühlen kann. Für die
Kinder wurde eine Schatzkiste aufgebaut, wo sie nach kostbaren Mineralien graben können, die gefundenen Schätze können sie dann
mit nach Hause nehmen.
Nach einer sehr erfolgreichen
Sommersaison 2014 wurde nun bei
der Jahreshauptversammlung am
21.11.2014 in der Bergfried Alm
der Jahresablauf nochmals besprochen. So konnten wir im heurigen
Sommer an 30 Öffnungstagen
nicht weniger als 1209 Besucher
begrüßen, das sind im Durchschnitt 40 Personen pro Öffnungstag. Dafür dürfen wir uns ganz besonders bei unseren Vermietern
bedanken, die das Mehlerhaus bereits fix in ihr Wanderprogramm
aufgenommen haben - „Vergelts

Gott“. Der Eintritt ins Mehlerhaus
ist nach wie vor gratis, es ist unser
Bestreben, das Haus weiterhin frei
zugänglich zu halten, damit es einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden kann.
Besonders der Urlaubsgast schätzt
diese Kultureinrichtung sehr und
nicht selten wird auch die Existenz
und die Erhaltung dieser alten
Tuxer Bausubstanz des Mehlerhauses sehr löblich anerkannt.
Das Angebot, im Mehlerhaus zu
heiraten wird fleißig angenommen:
in diesem Jahr haben sich 6 Paare
das Jawort im Mehlerhaus gegeben. Verschiedene Feiern wie Geburtstage, Verwandtschaftstreffen,
10 Jahresfeier des Vereins Tukkes
usw. runden den Jahresablauf in

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
unserer Kulturstätte ab. Eine lebendige Einrichtung eben, kein totes Museum.
Mit 26. Dezember 2014 öffnet
das Haus wieder und ist dann bis
zum 10. April 2015 wieder jeden
Freitag von 13.00 Uhr bis 18.00
Uhr geöffnet.

Wir laden bereits jetzt schon - besonders auch die einheimische Bevölkerung - ganz herzlich ein, zu
uns ins Mehlerhaus zu kommen.
Wir freuen uns über jeden einzelnen Besucher.
Neben der aktuellen Ausstellung
sind auch die Dauerausstellungen

„Magnesitwerk Tux“ und „Bäuerliche Handwerksgeräte“ weiterhin
zu sehen.
Unsere Chronistin Ilse Wechselberger wird weiterhin das Haus an
den Öffnungstagen betreuen und
den Besuchern fachkundige Auskünfte erteilen.

Bildbeschreibung:

Versteinertes Holz

Fundort Zillergrund - Sundergrund

mehr als 40.000 Jahre alt.
Zu sehen im Mehlerhaus in Madseit

Friedenslicht 2014

A

uch heuer bringen die Jugendgruppen des Roten
Kreuz Tux und der Feuerwehr Tux am
23.12.2014 ab 14:00 das Friedenslicht von Haus
zu Haus. Den Jugendlichen und den Betreuern beider
Vereine bereitet es große Freude auf diese Weise allen
Einheimischen und Gästen ein frohes Weihnachtsfest zu
wünschen.

Tuxer Vorsorgefonds

D

ie Weihnachtsprattinge ist
wieder eine gute Gelegenheit für den Tuxer Vorsorgefonds, Bilanz vom abgelaufenen
Jahr zu ziehen und vor allem den
vielen Spendern während des ganzen Jahres ein ganz herzliches
Danke auszusprechen.
Wir konnten auch im Jahr 2014
wieder einiges bewegen und insbesondere 2 Familien, die mit schwerer Krankheit eines Familienmitgliedes sehr belastet sind, unter die
Arme greifen. Zudem wurde ein
neues Pflegebett angekauft und für
verschiedenste Pflegegeräte und
Pflegehilfsmittel insgesamt ein Betrag von ca. € 4.500,-- ausgegeben.
Unterstützt wurde auch eine Familie, indem der wöchentliche Transport für eine zu pflegende Person

ins Altersheim und zurück finanziert wurde. Für die vielen Weihnachtsspenden 2013, für alle
Kranz- und Blumenspenden und
auch für jede kleine und große
Spende möchten wir uns hier nochmals aufs Herzlichste bedanken.
Ein besonderes Vergelt`s Gott den
immer spendablen Tuxer Bäurinnen für € 200,--, den Bräuchlachen
für € 1.000,-- vom Grasausläuten
und an die Spender anlässlich der
Cold Water Challenge Steindl
Mox, Tipotsch Franz, dem Bauhofteam mit Bürgermeister und
dem Team vom Tuxer Blumenhäusl für insgesamt € 525,--.
Herzliches Vergelt`s Gott auch für
die äußerst großzügigen Geburtstagsspenden von Franz Schneeberger über € 685,-- und von Marion

und Ing. Markus Stock über €
1.080,--!
Es ist ein gutes Gefühl, wenn man
weiß, dass man helfen kann, wenn
jemand in Not gerät. Wir haben
daher dieser Weihnachtsprattinge
wieder einen Zahlschein beigelegt
und versichern, dass alle Spenden
„von Tuxern – für Tuxer“ in unserem Tal bleiben.
Wenn jemand für die Pflege eines
Angehörigen ein Pflegebett oder
verschiedene Hilfsmittel benötigt,
kann er sich gerne bei Stefan
Wechselberger vom Bauhof melden. Die Sachen werden kostenlos
zur Verfügung gestellt und auch
ins Haus geliefert. Dafür ein großes Vergelt`s Gott an Stefan und
das ganze Bauhofteam für die Mithilfe! Ebenfalls Vergelt`s Gott an

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
Elisabeth Geisler, Tux Nr.117, die
zurückgebrachte Geräte wieder
reinigt und desinfiziert.
Danke auch unserem Gemeindekassier Erwin Erler und Stefan
Schösser für das Überprüfen der
Kasse. Und abschließend natürlich
ein aufrichtiges Vergelt`s Gott an

die Gründerin des Vorsorgefonds,
Hedwig Stock, die trotz ihres stolzen Alters diese Einrichtung noch
immer äußerst gewissenhaft und
sorgfältig führt und verwaltet!
„Es gibt nichts Gutes, außer man
tut es“ – nach diesem Motto wollen
wir mit dem Tuxer Vorsorgefonds

ins Neue Jahr 2015 starten und
wünschen euch allen eine friedliche Advent- und Weihnachtszeit
und alles Gute, besonders Gesundheit fürs Neue Jahr!
Schriftführerin
Anneliese Erler Juns

Die Raiffeisenbank Tux 2014

2

014 geht langsam zu Ende
und wir blicken auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück.
Die Raiffeisenbank Tux ist seit der
Gründung im Jahr 1897 Eigentum
der Tuxer Bevölkerung. Unsere
Aufgabe ist es, die Mitglieder und
Kunden in allen finanziellen Angelegenheiten fair, ehrlich und partnerschaftlich zu beraten sowie zu
unterstützen. Durch unsere Selbständigkeit können wir Entscheidungen schnell und unabhängig
treffen.
Mit maßgeschneiderten Finanzierungen gingen 2014 viele Wünsche
von Traumhaus, Traumauto und
anderen Dingen in Erfüllung.
Auch bei den derzeit niedrigen
Zinsen sind wir stets bemüht, attraktive individuelle und vor allem
sichere alternative Anlageformen
für die Sparer zu finden. Dabei
greifen wir unter anderem auf das
Know-How der Raiffeisen Landesbank Tirol und der Raiffeisen
Töchter (Capital Management,
Versicherung, Bausparkasse, Vermögensverwaltung)
zurück.
Dadurch sind wir in der Lage, auch
als kleine örtliche Bank unsere
Kunden umfassend und qualitativ
zu beraten.
Natürlich ist uns auch die Jugend
sehr wichtig, deshalb startete im
Jänner der 44. Internationale Raiffeisen Jugendwettbewerb, bei dem
die Kinder tolle Bilder gestalteten.
Am Ende des Schuljahres wurden
die 3 besten Zeichnungen jeder
Klasse gesucht und in der Raiffeisenbank Tux ausgestellt. Bei der
Preisverteilung in der Aula der
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NMS Tux erhielten die Sieger tolle
Preise.
Im April organisierte der Raiffeisen Club die jährliche Fahrt ins
Gardaland. Die Busse waren innerhalb weniger Wochen ausgebucht.
Der Ausflug war ein voller Erfolg
und findet natürlich im April 2015
wieder statt.
Im Mai und Juni wurden die Vorentscheidung und das Bezirksfinale des Raiffeisen Juniorcups
durchgeführt. Die Kinder der 3.
und 4. Klasse Volksschule gaben
bei den diversen Ballspielen ihr
Bestes und bekamen für die Teilnahme eine Urkunde sowie ein leckeres Eis.
Die 4. Klasse Volksschule absolvierte im Juni die Fahrradprüfung
in Mayrhofen. Organisiert vom
Land Tirol und von der Polizei, unterstützt vom Raiffeisen Club bestanden alle Kinder die Fahrradprüfung und erhielten als Anerkennung einen Fahrradhelm.
Zum Schulabschluss luden wir die
4. Klasse NMS zur Bankbesichtigung ein, in der wir den Schülern
erklärten, wofür es überhaupt eine
Bank braucht und wie der Alltag
des Bankers aussieht. Natürlich
durfte die Besichtigung des Tresorraumes nicht fehlen. Zur Erinnerung bekamen alle ein Klassenfoto
für das letzte Schuljahr in Tux.
Im Juni gewann Herbert Geisler
beim Gewinnspiel der Raiffeisen
Versicherungen ein neues TOMTOM Go Navigationsgerät, Leopold Ortner freute sich im Oktober
über den Erhalt eines von 444
brandneuen Galaxy Tabs 4 beim

Gewinnspiel der Raiffeisen Bausparkasse.
Nach den Sommerferien bekamen
die Kinder der 1. Klasse Volksschule wie jedes Jahr den SumsiRucksack als Schulstartgeschenk
für ihre zukünftigen Abenteuer im
Freien.
Für die 10-14 jährigen fand im
September das Jugendevent mit
dem Kinofilm „Der 7. Zwerg“ in
Mayrhofen statt. Eintritt, Popcorn
und ein Getränk waren für die Kinder mit Raiffeisen Juniorcard gratis.
In der Raiffeisen Sparwoche mit
dem Weltspartag am Freitag dem
31. Oktober nahmen wieder viele
Tuxer unsere Sparkompetenzen in
Anspruch. Die Kinder wurden mit
tollen Geschenken für das fleißige
Sparen belohnt, alle Erwachsenen
luden wir am Freitag zu einem bäuerlichen Buffet mit Käse von der
Junsbergalm, Speck und Hausbrot
ein. Anstelle der Sparwochengeschenke für die Erwachsenen spendeten wir heuer EUR 1.000,- an
„RadA“.
Für die ganz Kleinen fand im November das Sumsi-Event im Planetarium in Schwaz statt. Dort konnten sich die Kinder „Das Zauberrif“ in 3D ansehen. Für die
Sumsikarteninhaber waren Eintritt,
Popcorn und ein Getränk kostenlos. Auch die Sumsi war bei der gelungenen Veranstaltung hautnah
zu Besuch.
Tradition und Brauchtum sind für
uns sehr wichtig. Daher unterstützen wir Tuxer Vereine wie: RadA,
Tuxer Vorsorgefonds, Schützen-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
kompanie, Schützengilde, Freiwillige Feuerwehr, Volksschule, Neue
Mittelschule,
Schulbibliothek,
Bergrettung, Wintersportverein,
Volksbühne, Landjugend und viele
andere mit Sponsorbeiträgen.

Im Dezember widmen wir uns
ganz den Raiffeisen Bausparern,
denn am 32. Dezember ist es zu
spät!
Die Mitarbeiter der Raiffeisenbank
Tux bedanken sich bei allen Kun-

den für die angenehme Zusammenarbeit, das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr.

 
RadA Tux
 

E

s ist nicht zu glauben, aber
bald ist das Jahr 2014 zu
Ende.
Wie schnell doch die Zeit vergeht,
der vergangene Winter – der keiner
war -, das Frühjahr, der nicht so
schöne, sehr nasse Sommer, der
Herbst und schön langsam wird
wieder der Winter einkehren.
Auch in diesem Jahr haben die
Freiwilligen wieder viele RadA
Nachmittage gestaltet, auch ein
Ausflug auf die Höhlensteinhütte
wurde gemacht.
Es ist immer schön zu sehen, wie
gerne unsere Gäste RadA besuchen. Freitagnachmittag ist Zeit
zum Watten, Mensch ärgere Dich
nicht spielen, zum Singen, gemütlich Kaffee trinken und zum miteinander Erzählen!
Zum Ende des Jahres möchten wir
nun danken!
Danken allen, die die RadA Nachmittage besuchen
- allen Freiwilligen für die Gestaltung der Freitagnachmittage
- den Taxifahrern für den Hol- und
Bringerdiensden Höllensteinern
für den Raum
- Renate und Herbert für den
Schlüssel
- für die Kuchenspenden

- für die großzügigen Geldspenden
- Christian für die Übernahme der
Taxikosten
- der Gemeinde Tux, die immer für
RadA da ist
Ein großes Danke auch an alle, die
ich vergessen haben sollte, für die
vielen großen und kleinen Dinge,
die für RadA geleistet werden.
Mit einem Gedicht von Maria Fankhauser zum Abschluss möchte ich
nun allen, die diese Zeilen lesen,
eine ruhige und besinnliche Adventzeit wünschen, ein gesegnetes
Weihnachtsfest und ein gesundes

und für die Welt friedvolles Neues
Jahr!
Maria Geisler für RadA (Schriftführerin)
A´biss´l meahr Gemüatliachkeit,
und wiagar Hektik a´der Zeit.
A´biss´l meahrer Zammenruck´n
Meahrar ratscht´n, wiagar
buckl´n!
Des winsch i enk,
und Glick an Hauf´n,
atia a´Boisl zum verschnauf´n.
Aft wecht´s all´s zu pack´n sei,
mitnander geaht´s,
kim, häng di ei!
(Maria Fankhauser)

Tuxer Kirchenchor
Der TUXER Kirchenchor möchte sich auf diesen Wegen beim Stock Siegfried und Maria (Bäckerei) für die
spontane Einladung zur Cäcilia Feier im Hotel Central ganz herzlich bedanken.
Vergelt’s Gott tausendmal für euer Wohlwollen dem Chor gegenüber

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

„DER KLEINE PRINZ“
 

Z

„Man sieht nur mit dem Herzen
gut. Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar“.

Aktualität verloren. Im
Jahr 1943 in New York
erstmals
erschienen,
liegt es mehr als 70
Jahre später unter den
wichtigsten 100 Büchern des Jahrhunderts
der französischen Zeitung Le Monde auf
Platz vier.

Das Schwarze Theater der Katholischen Jungschar Innsbruck zeigt
die Reise des kleinen Prinzen auf
dessen Suche nach dem Glück. Das
Werk von Antoine de Saint Exupéry zählt zu den bekanntesten der
Weltliteratur und hat in einer Zeit
von Terror, Unterdrückung und
Flüchtlingsströmen leider nicht an

Das Stück handelt über
den Werteverfall der
Gesellschaft und ist ein
Plädoyer für ein Mehr
an Freundschaft und
Menschlichkeit. Eintrittskarten im Vorverkauf beim
TVB
Tux-Finkenberg
(Tel.
05287/8506)
und
unter

um Abschluss des SchwindelFREI-Jahres 2014 reist
„Der kleine Prinz“ am
Samstag, 20. Dezember 2014 um
20.30 Uhr im Tux-Center um die
Welt.

z

Gratulation der Jugendgruppe Rotes Kreuz Tux

um
Wahnsinns-Erfolg
beim heurigen Landesjugendbewerb und zum Titel
VIZE – LANDESSIEGER 2014!
Dass Tirols Jugendliche die richtige Einstellung mitbringen, wenn
es ums Helfen geht, das bewiesen
beim heurigen Rotkreuz-Jugendbewerb in Hall gut 300 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren.
Für die knapp 50 Bewerbsgruppen
aus ganz Tirol bot sich die Gelegenheit, das übers Jahr erlernte
Wissen sowie ihr beharrliches
Training unter Beweis zu stellen
und sich mit Gleichaltrigen zu
messen.
Die Teilnehmer bewiesen ihr Können bei simulierten Notfällen, die
sehr real inszeniert wurden: von

Seite 40

www.schwindelfrei.at sowie an
der Abendkasse. SchwindelFREI
wünscht gute Unterhaltung.

Verkehrs- über Arbeitsunfälle, bis
hin zu internen Erkrankungen, von
leichten
Versorgungen,
wie
Druckverband und Schienungen,
bis hin zu Reanimationen mit Defibrillation mussten die Jugendlichen sehr anspruchsvolle PraxisStationen absolvieren. Nicht nur
Ruhe bewahren oder die richtige
Erste Hilfe zu leisten, ist dabei gefragt. Auch Teamwork und der
richtige psychologische Umgang
mit den „Unfallopfern“ werden bewertet. Für das Leistungsabzeichen in Bronze müssen die TeilnehmerInnen die komplette Erste
Hilfe in Theorie und Praxis beherrschen. Für das Silberne Leistungsabzeichen wird das Wissen auch

aus Teilen der Sanitätshilfe gefordert und geprüft.

Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 
Herzliche Gratulation den Jugendlich zum Leistungsabzeichen in SILBER und dem hervorragenden 6. Platz landesweit.

Gruppe SILBER:
Valentina, Anna-Katharina, Jakob, Josef, Hannes,
Stefan mit Betreuern Bernhard und Franz

Versorgung eines „Patienten“ mit Kreislaufstillstand - Wiederbelebung unter zu Hilfenahme von
Beatmungsbeutel und Defibrillator

Unsere Bronze-Gruppe konnte heuer besonders
punkten und hat den hervorragenden 2. Platz erreicht, mit dem unglaublichen Ergebnis von nur 2
Punkten Rückstand auf den Landessieger!

Die Teilnehmer der Gruppe Leistungsabzeichen
BRONZE

Sophie, Jennifer, Daniel, Florian, Mario, Maria, Michelle

Eine gehörige Portion RESPEKT gebührt den Jugendlichen für ihr unermüdliches Engagement welches sie bei
den vielen Übungs- und Schulungsabenden zeigen.
Die Tuxer Bevölkerung kann sich glücklich schätzen, so
kompetente Ersthelfer in ihrer Gemeinde zur Verfügung
zu haben. Ersthelfer, die die Zeit bis zum Eintreffen eines
Rettungsmittels professionell zu überbrücken wissen und
vielleicht dem einen oder anderen Bürgen durch ihr beherztes Einschreiten einmal das Leben retten könnten.
Ein großer DANK gilt vor allem aber dem BetreuerTeam Franz Erler, Bernhard Geisler und Marc Wechselberger für die unzähligen Stunden zur Vorbereitung auf
die Bewerbe und die viele Geduld, die nötig ist, um die
TEAMS so weit zu bringen!
Weitere Details und viele Fotos auf www.jg-tux.at

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Die Einsendungen für den Wettbewerb zur Titelseite Weihnachten 2014

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2014
 

Seinerzeit
zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger

Lanersbach: noch sehr klein - wann
kann das gewesen sein?
Bitte sagt es mir.

Winterbetrieb am Hinteranger – wann
ca.?

Familie Alexander Stock mit Ehefrau – wie heißt die Frau und
welche „Stock’s“

Seite 43

Wenn’s um Tirol geht, ist nur
eine Bank meine Bank.

EI

NSAM

www.raiffeisen-tirol.at

GE

M

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