============ Tuxer Prattinge - Jubiläumsausgabe Herbst 2013

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Inhalt:
Editoral .............................. Seite 2 Gemeinde .......................... Seite 3 Tourismusverband ........... Seite 10 Pfarre............................... Seite 17 Schulen / Kindergarten .... Seite 19 Vereine ............................ Seite 28 Diverses .......................... Seite 32 Seinerzeit ........................ Seite 35 Impressum....................... Seite 16
Redaktionsschluss für die Weihnachtsausgabe:

30. November 2013
Liebe Leserin, lieber Leser! Ein runder Geburtstag ist immer etwas Besonderes – deshalb darf ich Ihnen auch hier die 100. Ausgabe der Tuxer Prattinge mit ein wenig Stolz präsentieren. Ich kann auf mehr als 75 Ausgaben zurückblicken, die ich mit den Tuxer Schülerinnen und Schülern gestalten durfte. Waren früher 5 Ausgaben pro Jahr zu machen (4 normale Zeitungen und die vom unvergessenen Joasn Michl zusammengestellte Faschingsprattinge) so sind es derzeit 4 Ausgaben, die von uns zu erstellen sind. Die Schülerinnen und Schüler sind immer mit Feuereifer dabei, haben sie am Ende doch ihre Arbeit als gedrucktes Werk in der Hand. Die Prattinge ist als Kind des damaligen Ortsleitbildes ja kein Medium für tagesaktuelle Nachrichten – das geht aufgrund der vierteljährlichen Erscheinungstermine gar nicht – sondern das vielfältige Leben im Ort, in der Pfarrgemeinde und in den Vereinen wird über die Prattinge in jeden Haushalt getragen und so wirkt die Zeitung sicherlich auch gemeinschaftsfördernd. Als Neuerung nicht nur für die Julibäumsausgabe gibt es zu berichten, dass die Prattinge in Zukunft in Farbe produziert wird. Ich bitte daher, das Fotomaterial in entsprechender Qualität zu liefern. Das Onlinearchiv ist wie gewohnt unter www.tuxer-prattinge.at zu finden. Es gab in diesen 100 Ausgaben sehr viele Personen, die in irgendeiner Weise am Gelingen des Projektes Prattinge beteiligt waren. Da es nicht möglich ist, diese Personen einzeln hervorzuheben, möchte ich mit pauschal bedanken und gleichzeitig für die Zukunft um die weitere Unterstützung bitten. Ein großer Dank gilt auch den finanziellen Unterstützern und Sponsoren, ohne die es die Zeitung auch nicht in der Form geben würde – DANKE! Abschließend wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen schönen Herbst. Herzlichst, Ihr

Hannes Schuster

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Gemeinde Tux
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! im wahrsten Sinn des Wortes, die Finger wund. Heute ist die „Tuxer Prattinge“ für viele ein lieb gewordenes Medium, das vierteljährlich erscheint. Ein Medium, welches sicher nicht mit den aktuellsten Neuigkeiten aufwarten kann, dafür aber das Geschehen in den Vereinen, im örtlichen Tourismus in der Pfarre und in der Gemeinde den Lesern näher bringt. Auch von „Auslandstuxern“ erhalten wir öfters Rückmeldungen, dass sie sich immer wieder freuen, wenn sie die“ Prattinge“ zugeschickt bekommen. „Medienwelt“ im Kleinen! Seit Jahren gestalten nunmehr Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Tux, unter Lehrer Hannes Schuster, mit viel Engagement die“ Prattinge“. Der damalige Gedanke, die Kommunikation zwischen den beteiligten Institution und Vereinen und der Bevölkerung zu verbessern, ist heute aktueller denn je. Er bedarf einer ständigen Weiterentwicklung. Neben der laufend gebotenen Information im Internet auf www.gemeinde-tux.at , den postalischen Aussendungen zu verschiedensten Themen, den regelmäßigen öffentlichen Gemeinderatsitzungen und Öffentlichen Gemeindeversammlungen, zuletzt am 20. August 2013, bietet die Gemeinde nun auch einen“ Newsletter“ Service, zu jeweils aktuellen Themen, an. Sollte jemand diesen Newsletter noch nicht erhalten haben, oder eine Zusendung wünschen, kann dieser auf der Gemeindehomepage, unter „Newsletter“ aktiviert werden. In Erinnerung an die verstorbenen ehemaligen Redaktionsmitglieder Peter Kabusch, Joasn Michl und Egger Karl, bedanke ich mich bei der aktuellen Redaktion unter Hannes Schuster und gratuliere herzlich zum Jubiläum. Ich wünsche mir, dass die „Tuxer Prattinge“ auch in Zukunft ein lebendiges und buntes Medium unserer Gemeinde bleibt.

Die einhundertste Ausgabe der „Tuxer Prattinge“ ruft Erinnerungen an die Anfänge im Jahr 1993 wach. Eine Idee, geboren in den Diskussionen rund um das „Tourismusund Gemeindeleitbild“, wurde Realität. Die erste Redaktionssitzung fand im Pfarrwidum statt. Pfarrer Dr. Otto Walch, Peter Kabusch +, Joasn Michl +, Karl Egger +, Thekla Erler, Florian Warum, Gerold Wisiol, Franz Berger und ich als Bürgermeister, bildeten das Team. Gedruckt wurde das Blatt auf der alten „Gestetner“ Maschine von Dr. Otto Walch. Die engagierte „Redaktionssekretärin“ Lisi Schösser drückte sich beim Zusammenheften der losen Blätter,

Bürgermeister Hermann Erler

Newsletterservice der Gemeinde Tux
Die Anmeldung zum Newsletterservice der Gemeinde Tux finden Sie auf der Startseite der Homepage in der linken Leiste – einfach draufklicken, Daten eingeben und schon erhalten Sie in Zukunft den Tuxer Gemeindenewsletter.

www.gemeinde-tux.at

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Pfarrer Dr. Otto Walch
Hallo liebe Tuxer! Es ist ein Kind der damaligen Sitzungen zum Gemeindeleitbild, die Prattinge. Gemeinde, Tourismus und Pfarre gemeinsam haben es aus der Taufe gehoben. Ich erinnere mich gerne an die langen Druckabende und die vielen Umrundungen fürs Zusammenlegen und Heften. Heute halte ich es schmunzelnd in den Händen und schaue es noch immer recht genau durch. Es gibt mir Informationen und Einblicke in eine vergangene Heimat, für die ich mich noch immer recht interessiere. Die Zusammenarbeit aller Kulturträger einer Region in dieser Form ist ein Glücksfall und soll noch lange weiter gut gedeihen. Sie ist auch für spätere Zeiten ein wichtiger Zeitzeuge. So darf ich euch alle herzlich aus dem Lechtal grüßen. Euer „alter“ Pfarrer Otto  

Thekla Hauser
Hallo liebe Tuxer! „Mit dieser 100. Ausgabe der Tuxer Pråttinge kann man wohl sagen, dass aus dem aus der Leitbild-Initiative heraus keimenden, kleinen Pflänzchen von damals nunmehr ein schöner, regelmäßig blühender Baum gewachsen ist. Die Saat ist sicherlich viel besser aufgegangen, als ich es mir jemals vorstellen konnte. Demut und Dankbarkeit erfüllt mich! Ich wünsche dem heutigen Redaktionsteam weiterhin viel Spaß und tolle Ideen. Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich auch allen treuen Lesern.“ Thekla Hauser     

Gertrud Junk
"Ich gratuliere sehr herzlich zur 100. Ausgabe der Prattinge und freue mich, dass nach wie vor so viele aktive Mitwirkende der Prattinge mit Berichten, Fotos und Terminen Leben einhauchen. Vor allem freut es mich, dass die Schule und viele Schulkinder so aktiv dabei sind. Dieses Engagement ist für die Zeitung eine enorme Bereicherung und meiner Meinung nach für die Kinder eine wichtige Herausforderung, wo sie ihr Können und Talent unter Beweis stellen können. Bei der 1. Ausgabe der Prattinge betrat man Neuland und niemand wusste, wie sich das weiter entwickelt. Heute aber ist die Prattinge in der Gemeinde Tux ein fester Bestandteil und nicht mehr wegzudenken. Ich wünsche allen Beteiligten weiterhin Elan und viele Ideen für die Tuxer Prattinge." Herzliche Grüße von Gertrud Junk

  
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Baufortschritt des Abfallwirtschaftszentrum Tux:

 

 

   

 

Jubiläen

Den 85. Geburtstag feierte am 7. Juli – Elisabeth Wechselberger, Tux 424

Den 80. Geburtstag feierte am 2. Juli – Maria Lötsch, Tux 56

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Den 80. Geburtstag feierte am 31. Juli – Maria Fankhauser, Klausboden

Den 30. Geburtstag feierte am 2. Juli – Bgm-Stv. Simon Grubauer Tux 338

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

Naturparkschulen im Zillertal bekommen Zuwachs
Die Volksschule sowie die Neue Mittelschule Tux wurden ausgezeichnet

M

it einem großen Festakt im Rahmen der 30Jahr-Feier der Volksschule Tux wurde am 25. Juni die Auszeichnung der Volksschule (VS) Tux und der Neuen Mittelschule (NMS) Tux zur Naturparkschule gefeiert. Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) und das Land Tirol haben beiden Tuxer Schulen im Beisein von rund 300 Ehren- und Festgästen das begehrte Prädikat verliehen. Eine qualitätsvolle Umweltbildung wird zu einer immer wichtigeren Aufgabe unserer Gesellschaft. Das betonten unisono LA Gebi Mair, der Vizepräsident des VNÖ Volkhard Maier und Paul Steger, Vizeobmann des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen. In der Naturparkregion werden viele Akzente in diese Richtung gesetzt und die Umweltbildung besitzt einen wichtigen Stellenwert in der Naturparkarbeit. Die Anerkennung für das Engagement der beiden Tuxer Schulen ließen auch LHStv. Ingrid Felipe und LR Dr. Beate Palfrader mit Grußworten übermitteln, die

Grußworte von LA Gebi Mair
leider nicht persönlich an der Verleihung teilnehmen konnten. Insgesamt folgten rund 300 Ehren- und Festgäste der Einladung in die Aula der NMS Tux. Verschiedene Einlagen der beiden Schulen machten die von BGM Hermann Erler moderierte Veranstaltung zu einer kurzweiligen und spannenden Feier. Die Tuxer Bäuerinnen sorgten für die kulinarischen Highlights des Nachmittags. Naturparkschule Brandberg als Vorreiter In der Naturparkregion Zillertaler Alpen war die VS Brandberg Vorreiter bei den Naturparkschulen. Bereits im Jahr 2009, ein Jahr nach Beginn des gleichnamigen VNÖProjekts, wurde der VS Brandberg dieses Prädikat verliehen. Sie war

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Naturparkschulen in Tux Genau das - ein engagiertes und am Projekt interessiertes Lehrerteam um die beiden DirektorInnen Gerda Aschenwald (VS Tux) und Gerold Wisiol (NMS Tux) hat zusammen mit der Naturparkbetreuung das Projekt gestartet und war sichtlich erfreut und erleichtert über die gestrige Auszeichnung als Belohnung des eingeschlagenen Wegs und Motivation für die Zukunft. Sichtlich stolz über die Auszeichnung war auch BGM Hermann Erler, der den Wert des Hochgebirgs-Naturparks für die Region und die Bedeutung dieser Zusammenarbeit mit und für den Nachwuchs unterstrichen hat. LA Gebi Mair betonte die Wichtigkeit, unsere Natur und die Tiroler Schutzgebiete Wert zu schätzen und mit Leben zu füllen und damit bereits in den Schulen der Region anzusetzen. Er zeigte sich stellvertretend für die Landesregierung begeistert, wie positiv sich die jüngste Naturparkgemeinde im Zillertal (2006) entwickelt hat und wünscht den Naturparkschulen viel Spaß und Erfolg bei ihrer Zusammenarbeit mit der Naturparkbetreuung rund um Willi Seifert und Katharina Weiskopf.

Verleihung des Prädikats Naturparkschule an die Volksschule und die Neue Mittelschule Tux
damals eine der ersten Schulen ganz Österreichs, der diese Auszeichnung zuteil wurde. Seitdem arbeiten Schule und Naturpark eng zusammen. Naturparkschule – Konzept mit Hand und Fuß Hinter dem Konzept steht die enge Kooperation von Partnern, insbesondere der Schule und des jeweiligen Naturparks. Das Modell „Naturparkschule“ richtet sich nach österreichweit einheitlichen Kriterien des VNÖ. Diese garantieren Mindeststandards, lassen aber auch viel Freiraum für regionale Schwerpunkte. Die Basis des Konzepts bilden gemeinsam abgestimmte, ausformulierte Lernziele. Über sie soll der Naturpark zu einem festen und spannenden Bestandteil des Schullebens werden. Die Naturparkschulen im Zillertal wollen den Kindern die Wertschätzung für die eigene Region vermitteln und damit eine Grundlage für die Akzeptanz des Hochgebirgs-Naturparks schaffen. Wichtigster Faktor für eine aktive und langfristig erfolgreiche Naturparkschule ist das ständige Engagement der LehrerInnen. Nicht zu vergessen die Kinder als eigentliche Akteure der Naturparkschulen! VNÖ-Vizeobmann Maier war begeistert vom Engagement der Tuxer Schulen und der gelungenen Feier und wünschte ihnen alles Gute auf ihrem weiteren NaturparkschulenWeg. Vor allem das einstudierte Musical und der Tanz der Schüler haben ihn und die weiteren Festgäste beeindruckt.

Hochgebirgs-Naturpark soll im Tuxer Tal wachsen Naturpark Vize-Obm. Paul Steger und LA Gebi Mair nahmen die Feier zum Anlass, sich für eine Erweiterung des noch kleinen Flächenanteils der Gemeinde Tux am Schutzgebiet auszusprechen. Erste Planungen für eine Erweiterung im Bereich der Tuxer Alpen seien ja bereits vorhanden. Es gebe sehr wertvolle Gebiete im Bereich der Gemeinden Tux und Finkenberg, die dafür geradezu prädestiniert seien. Damit würden die Gemeinden ein deutliches Zeichen zur weiteren Etablierung des 1991 verordneten Ruhegebietes Zillertaler Hauptkamm setzen, der 2001 zum Hochgebirgs-Naturpark erklärt wurde. Im Bereich der Umweltbildung, der Unterstützung von Almen und im Tourismus gibt es ja bereits eine tolle Zusammenarbeit mit dem Naturpark, freuen sich Mair und

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Steger über die Entwicklung des Schutzgebiets im Tuxer Tal. Lust auf mehr… Die Verleihung des Prädikats war nur der Startschuss für die weitere

Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen und dem HochgebirgsNaturpark. Nun gilt es, die ausgearbeiteten Inhalte und Lernziele umzusetzen. Die nächsten Veranstaltungen sind schon geplant, noch vor Schulschluss begibt sich die NMS

Tux auf eine spannende Erlebnisreise zu den Gletschern im Zemmgrund und die VS Tux verlegt ihr Klassenzimmer Anfang des kommenden Schuljahres für ein paar Tage in den Naturpark.

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Tux in alten Ansichten

   

   

   

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Tourismusverband Tux-Finkenberg

ERSTES FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 TELEMARK
am Hintertuxer Gletscher
ie Sportregion Tux-Finkenberg mit Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet Hintertuxer Gletscher wird erstmals zum Austragungsort des FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 in der jungen FIS-Disziplin Telemark! Von 28.11. – 01.12.2013 werden die Pisten von Athleten mit dem besonderen K(n)ick gefüllt sein. Die Telemarker geben Tux-Finkenberg einen wichtigen touristischen Impuls. Besonders freut sich das Organisationskomitee auf ein beachtliches Teilnehmerfeld aus mindestens 14 Nationen mit ca. 120 aktiven Sportlern. Das Besondere am Telemarkrennen ist, dass es die verschiedenen nordischen Disziplinen miteinander vereint. Neben der Abfahrt ist ein Sprung zu meistern, natürlich mit einer klassischen Telemarklandung. Der Rennläufer muss einen Kreisel (360° Steilwandkurve) durchfahren und anschließend noch eine Skating Passage bewältigen, bis er endlich die Ziellinie überquert. Der Fahrstil ist ein wichtiger Bestandteil in der Punktevergabe, die Läufer sollten vermeiden, die vorgegebene Mindestweite bei Sprüngen nicht einzuhalten oder keinen Telemarkschritt zu machen – dafür gibt es Penalties (Sekundenstrafen). Somit sind die Rennen kurzweilig und vom Start bis ins Ziel spannend. Die Durchführung des FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 TELEMARK Hintertuxer Glet-

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scher liegt in den erfahrenen Händen Das Programm: des „Wintersportverein Hippach“, dem Hintertuxer Donnerstag, 28.11.2013 Gletscher und des feierliche Eröffnungs-Zeremonie in TourismusverbanTux-Lanersbach des Tux-Finkenberg. An drei RennFreitag, 29.11.2013 tagen werden zwei Sprint-Bewerb am Hintertuxer Gletscher verschiedene Disziplinen (Sprint-Bewerb und Parallel Samstag, 30.11.2013 Sprint-Bewerb) Parallel Sprint-Bewerb am durchgeführt. InsgeHintertuxer Gletscher samt werden bei dem FIS SKI Siegerehrung am Medal Plaza in WORLD CUP OTux-Lanersbach PENING 2013 TELEMARK ca. 150 Sonntag, 01.12.2013 freiwillige Helfer im Einsatz sein. Parallel Sprint-Bewerb am Zahlreiche VeranHintertuxer Gletscher staltungen in der Region lassen die Zeit zwischen den der Kleinen Tenne in Lanersbach Bewerben als kurzweilig erscheistattfinden. nen. So findet am Donnerstag, den Ebenfalls am 30.11. findet die 28.11.2013 die feierliche Eröff"Guitar Night" der Kulturinitiative nungs-Zeremonie in Tux-LanersSchwindelfrei im Tux-Center statt. bach mit vielen Highlights statt. Jeder, der die neue, alte Sportart Am Freitag, den 29.11.2013 erhal- selbst mal ausprobieren möchte, ten die Athleten tatkräftige Tele- kann übrigens am „Freeheeler“ Temark-Unterstützung durch das lemark Testival-Gelände am HinFreeheeler European Opening in tertuxer Gletscher, sich die pasTux-Lanersbach mit der "Freehee- sende Ausrüstung ausleihen und ler" Movie-night" am Medal-Plaza, gleich an einem Telemark Workam Samstag, den 30.11.2013 wird shop teilnehmen. am Medal-Plaza die Siegerehrung des FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 TELEMARK sowie die "Freeheeler Winnersparty" in

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Alles Wissenswerte rund um das FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 TELEMARK Hintertuxer Gletscher findet man auch unter www.fis-worldcup.at.

HERBSTZAUBER – GLETSCHERPOW(D)ER

T

ux-Finkenberg präsentiert sich im Herbst in einem unvergleichlich schönen Farbschauspiel aus bunten Wäldern, tiefblauem Himmel und dem sanften Weiß des Hintertuxer Gletschers. Die ersten Pulverschneepisten gehen einher mit anregendem Aprés Ski Zauber und erholsamer Wanderwellness lässt die Energien für den bevorstehenden Winter aufladen.

Herbstzauber im Wanderparadies Tux-Finkenberg
Die Luft ist glasklar, die bunten Blätter rascheln unter den Wanderschuhen und die Sonne schickt ihre letzten warmen Strahlen in die Bergwelt der Tuxer und Zillertaler Alpen. Für Naturliebhaber, Wanderbegeisterte und Gipfelstürmer heißt es, 350 km gepflegte Wanderwege zu erkunden, in den urigen Hütten am Ziel des Weges zu rasten und die Natur zu genießen.

terreichs einziges Ganzjahresskigebiet in den Gletscherherbst 2013. Maximalen Schneespaß bei minimalen Fahr- und Wartezeiten und zusätzlich grandiose Aussichten garantieren die modernen Lifte und Bahnen bis in 3.250 m Höhe am Hintertuxer Gletscher. Auf bis zu 59 km bestens präparierten Pulverschneepisten und einem fantastisch geshapten „betterpark Hintertux“ können sich die ersten Wintersportler der Saison nach Herzenslust austoben! NEU!!! Top-Gastronomie am Tuxer Fernerhaus und Spannagelhaus ab Oktober/November 2013!!

im Festzelt gefeiert, tags darauf kommen die festlich geschmückten Kühe von der Bichlalm zurück nach Hintertux. Einer der wohl schönsten und traditionellsten Almabtriebe in Tirol feiert den Festausklang mit dem „Spatzen Sound“ am 28. September.

Herbstferien für große und kleine Gletscherflöhe
Tux-Finkenberg bringt Action, Spaß und Abenteuer für Groß und Klein unter einen Urlaubshut. Gletscherfloh „Luis“ freut sich über ganz viele Spielgefährten in seinem Gletscherflohpark auf 3.250m, dem wohl höchstgelegenen Spielplatz Europas. Bei den zahlreichen Geschicklichkeitsspielen in der freien Natur am Erlebnisweg Tuxbach können sich die Kids selbst ein wenig fordern. Egal wie auch das Wetter ist, für die kleinen Gäste hat Tux-Finkenberg in der Playarena immer etwas Spannendes auf Lager. Ob im 1000 m² großen Indoorspielpark oder auch beim Outdoorprogramm werden neue Freundschaften geschlossen.

Brauchtum im Tuxertal
Für Mensch und Tier heißt es im Herbst wieder, Abschied vom Almleben zu nehmen und ins Tal zurück zu kehren. Die Almfestwochen beginnen mit der Heimkehr der Schafe und Haflinger in Finkenberg. Am 14. September ziehen Hunderte Bergschafe von ihrer „Sommerresidenz“ Berliner Hütte hinab ins Tal. Bereits zum 25. Mal findet das Hintertuxer Oktoberfest statt. Am 27. September wird mit den „Ursprung Buam“ kräftig

Gletscherpow(d)er Hintertux

in

Mit strahlender Laune und glitzernd-spritzigen Ideen startet Ös-

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Veranstaltungshighlights im Herbst 2013
23.09.2013 27.09.2013 27./28.09.2013 01.-03.10.2013 04.-06.10.2013 11.10.2013 11.-13.10.2013 28.11.-01.12.2013 30.11.2013 01.12.2013 „Die Wilden Siebziger Jahre im Himalaya“ von Prof. W. Nairz 40 Jahre Jubiläum des Steinschafzuchtvereins Tux-Hinteres Zillertal Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb IF3 Hintertux Freeski Session Hotzone.tv Park Opening am Hintertuxer Gletscher 4. Tuxer Weinherbst Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher FIS SKI WORLD CUP OPENING 2013 TELEMARK am Hintertuxer Gletscher „Adventl’n tüats“ am Dorfplatz in Finkenberg Tuxer Advent in Tux-Lanersbach mit Nikolauseinzug und Krampuslauf

Veranstaltungen Herbst 2013 Oktober 2013
01. - 03.10.2013 02.10.2013 03.10.2013 04.10.2013 04.-06.10.2013 05.10.2013 10.10.2013 11.10.2013 11. - 13.10.2013 13.10.2013 17.10.2013 23. - 27.10.2013 23. – 26.10.2013 24.10.2013 25.10.2013 31.10.2013 iF3 Hintertux Freeski Session am Hintertuxer Gletscher und im Tux-Center iF3 Party mit DJ´s in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach „Après-Ski für Snowboarder“ mit DJ NLP in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Opening Warm up Party in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Hotzone.tv Park Opening 2013 am Hintertuxer Gletscher "Analog Opening Night" in der Hohenhaus Tenne in Hintertux Helmut aus Mallorca und Rokky Aitch in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux 4. Tuxer Weinherbst im Tux-Center in Tux-Lanersbach Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher Internationaler Zillertaler Berglauf-Sprint in Finkenberg Olaf Henning live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Ungarisches Gletscher Testival am Hintertuxer Gletscher Kölsches Ski Opening 2013 in Hintertux „Rabaue“ live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Schwindelfrei präsentiert: 5/8erl in Ehr'n im Tux-Center in Tux-Lanersbach „Antonia aus Tirol“ live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux

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November 2013
08.11.2013 09.11.2013 10. – 13.11.2013 15.11.2013 21.11.2013 22.11.2013 23.11.2013 23. – 24.11.2013 28.11. 01.12.2013 29.11.2013 30.11.2013 30.11.2013 30.11.2013 Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach und in der Disco Tux 1 in Hintertux Herbstball mit Live-Musik "Hokus Pokus" im Restaurant Pizzeria Alte Brücke in Finkenberg Olaf Henning Fanreise 2013 in Hintertux Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach und in der Disco Tux 1 in Hintertux „Ina Colada“ live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach und in der Disco Tux 1 in Hintertux Live-Musik „Stodlgang!“ in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Goodboards Testtage am Hintertuxer Gletscher FIS Ski World Cup Opening Telemark in Tux Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach und in der Disco Tux 1 in Hintertux „Advent'ln tüats“ am Dorfplatz in Finkenberg Große Telemarker´s Ski Worldcup Party mit LIVE Musik in der Kleinen Tenne in TuxLanersbach Schwindelfrei präsentiert: Guitar Night im Tux-Center in Tux-Lanersbach

Dezember 2013
01.12.2013 05.12.2013 05.20.2013 06.12.2013 07.12.2013 08.12.2013 12.12.2013 12.12.2013 19.12.2013 23.12.2013 25.12.2013 27.12.2013 30.12.2013 30.12.2013 30.12.2013 31.12.2013 31.12.2013 31.12.2013 31.12.2013 Tuxer Advent am Dorfplatz in Tux-Lanersbach Krampusläufe in Tux „Markus Becker“ live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach und in der Disco Tux 1 in Hintertux Winter Opening Party im Hexenkessl in Tux-Vorderlanersbach Ambrosiusmesse der Imker in Finkenberg Bergadvent im Tuxertal im Tux-Center in Tux-Lanersbach Helmut aus Mallorca und Rokky Aitch in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux „Antonia aus Tirol“ live in der Hohenhaus Tenne und in der Disco Tux 1 in Hintertux Olaf Henning live in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Antonia aus Tirol live in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Erotic Night in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Vorsilvester-Fackellauf in Finkenberg Vorsilvester-Party für Kinder beim Eislaufplatz in Tux-Lanersbach Olaf Henning live in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Silvesterparty im Hexenkessl in Tux-Vorderlanersbach Silvesterparty mit DJ "Motschas" im Restaurant Pizzeria Alte Brücke in Finkenberg Große Silvesterparty mit DJ "Tom Tenne" in der Kleinen Tenne in Tux-Lanersbach Große Silvesterparty mit Open Air Disco in der Disco „Tux 1“ in Hintertux

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Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben, 02.01.2013
Schon jetzt an Weihnachten denken und Karten für das Weihnachts- und Neujahrskonzert der Wiltener Sängerknaben schenken! Das bereits traditionelle Konzert im Tux-Center findet am Freitag, den 03.01.2014 um 20.30 Uhr statt! Kartenbestellung und Reservierung im Tourismusverband Tux-Finkenberg, Tel. 05287/8506 oder info@tux.at. ACHTUNG! Limitierte Kartenanzahl! Eintritt im Vorverkauf: EURO 19,00, an der Abendkasse EURO 22,00.

Tux am Nabel der Weltbühne
Das Tux-Center als direkte Vorstation zu New York City
ch habe Namen im Kopf, der von Julia Rosa Stöckl sagt mir wohl am meisten. Die Schauspielerin ist durch Kinofilme, TV Produktionen und Theaterproduktionen bekannt und groß geworden. Die Zillertaler werden sie am ehesten als ihresgleichen kennen, nämlich als ein Hippacher Madl, was nicht nur der Mundart Herr ist, sondern auch des Jodelns mächtig! Die anderen Namen die auf dem Programm des DIVA Monodrama

I

Festivals erscheinen, klingen nicht ganz so heimisch: Bonfilio, Byrne, Davis und Milo, sie gehören dem Kreis der internationalen Darsteller an. Reinhard Göber, Regisseur und Autor, welcher das Festival gemeinsam mit Julia Rosa Stöckl leitet, gehört mit Michel, Heiss und der Hauptschullehrerin Wisiol dem Kreise der deutschsprachigen Darsteller an.

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Ganz auf Augenhöhe begegneten sich die Darsteller und Gäste am vergangenen Wochenende in Tux und das sollte auch so sein, denn das Programm war gewagt! Gewagt und doch hochgradig gelungen. Obwohl die wenigsten Produktionen in Deutscher Sprache aufgeführt wurden, wurde das Publikum nicht müde, die Theater und Tanz Performances mit größtem Interesse zu verfolgen. Schnell wurde man in den Bann des Monodramas gezogen, unvorstellbar, wie variabel und dynamisch eine einzige Person eine ganze Bühne in ihren Bann ziehen kann. Sylvia Milo schaffte es, das Publikum für 1.5 Stunden mit ihrem englischsprachigen Stück “The Other Mozart” in eine Welt zu entführen, die nachdenklich, traurig und emotional berührend war. Das gekonnte Einbinden einer lästigen Tuxer Stallfliege ließ keinen Zweifel mehr am großen Improvisationstalent der Polin. Wohl am meisten in der Tiroler Kultur verwurzelt waren die Aufführungen “Jugend ohne Heimat?”, von den Tuxer Hauptschülern unter der Leitung von Claudia Wisiol und “Leaving Ziller Valley RELOADED” von Stöckl und Göber. Diese beiden Stücke präsentierten einen erfrischenden Mix aus Tiroler Kultur, gepaart mit den Einflüssen aus aller Welt, dem übrigens auch das hinterste Tuxertal ausgesetzt ist. Die Tanzperformance von Bonfilio

und Heiss überzeugte durch eine sehr gelungene Verbindung aus Antike und Moderne, wenn aus einer Muschel plötzlich die Töne einer Skypeverbindung erklingen, durchzog ein kollektives Schmunzeln das Publikum. Eine bravouröse Körpersprache der Tänzerin Bonfilio ließ keinen Zweifel über die Bedeutung der Geschichte, welche sie ohne Worte erzählte. Aber auch geographisch weniger entfernte Themen, wie die “Zonenmädchen”, von Michel und Göber präsentiert, fanden ihren Weg ins Herz des Publikums. Rückblickend bleibt festzustellen, dass das gewagte Programm ein voller Erfolg war und es zu begrüßen wäre, wenn mehr Tiroler Dörfer den Mut hätten, sich aufrecht und stolz mit Kultur auf solch ho-

hem Niveau zu befassen. Tux ist somit zum zweiten Mal Heimat für Österreichs Monodrama Festival gewesen! Keine kleine Herausforderung, bedenkt man, dass die in Tux uraufgeführten Stücke als nächste Station auf das „United Solo International Monodrama Festival“ nach New York City gehen werden. Trotz aller Internationalität blieb aber das Thema Heimat nicht hinten an. Die in Zellberg produzierten Lodentaschen, welche die Tiroler Adlerin handbemalte, befassten sich ebenfalls mit dem Thema „Heimat“. Der Reinerlös von 1.600,00 Euro wurde zugunsten der Hochwasserkatastrophe den betroffenen Menschen in Kössen gespendet. © Maren Krings, September 2013

Fotos: ©360°Photography- Maren Krings und DIVA Arts Collective

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Nächtigungsstatistik Mai bis August 2013

Seilbahninfrastruktur für den Winter 2013 / 14

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler NMS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 Zillerdruck, Zell am Ziller

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Pfarre Tux
Liebe Pfarrfamilie! Liebes Team der Prattinge!
 

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eit über 35 Jahren gestalte ich Pfarrbriefe und Gottesdienstpläne. In den Anfangsjahren als Kooperator in Matrei a. Br. musste ich die Exemplare des Pfarrbriefes sogar noch händisch hektographieren! Was habe ich doch geschnipselt, Buchstaben ausgestochen, Schriftsätze und Gestaltung

läufst du stets „hinterher“. ABER: in Summe doch ein sehr positives Jahr mit vielen schönen Stunden und kirchlichen Festzeiten. Sehr intensiv und aufwändig erlebe ich die Vorbereitung und Begleitung zu den Sakramenten ERSTKOMMUNION und FIRMUNG. Da gilt es so viel zu mobilisieren,

ausgetestet, Grafiken vergrößert, verkleinert um die „Wirkung“ für das Publikum „vorauszulesen“ … hat ja doch keine(r) gemerkt, ob ich mich da an 20 verschiedenen Schriften versucht habe, Grafikbücher und CD’s gewälzt … Ich weiß, wovon ich rede; darum vorweg zur 100. Ausgabe der Prattinge: „Vergelt’s Gott“ und „bravo!“ dem Team rund um die Prattinge, motiviert von Hannes; für die riesengroße Mühe (auch wenn’s mit PC leichter geht als früher), die Geduld, wenn’s um die Pünktlichkeit der Beiträge aus der Pfarre geht … Die PRATTINGE ist sehr wichtig für alle. Und nun einige „Highlights“ und Anmerkungen aus der Pfarre: Das vergangene Schuljahr war für mich sehr „durchwachsen“, haben sich doch „Schwächen“ in meinem Kreislauf gezeigt, die mich öfters ins Spital gezwungen haben (zuletzt auch in den Ferien). Die Zeit, die du verlierst, kannst du als Pfarrer kaum noch aufholen und so

angefangen von der Suche und Schulung von BegleiternInnen der Stunden in den Kleingruppen, zu den Elternabenden, den Vorbereitungsgottesdiensten, der Gestaltung der Feste selbst bis zu den Proben … SUPER, dass sich immer wieder Eltern bereit erklären FirmhelferIn

und Tischmutter zu machen, mitzuwirken vom Kirchenschmuck bis zur Reinigung, von der Gestaltung von Plakaten bis zur Bereitung der Agapen. SUPER, dass sich die Lehrpersonen von VS und HS sowie der Musikschule unter der Leitung von Maria Würtl immer wieder ganz selbstverständlich einbringen vor allem in der musikalischen Gestaltung. Wie oft heißt es da auch proben und Stunden „verschenken“. Und dementsprechend froh und schön sind auch unsere Feste. DANKE. „VERGELT’S GOTT!“. Die Pfarrgemeinde weiß es zu schätzen. Und auch zahlreiche Gäste aus anderen Pfarrgemeinden wie auch dem benachbarten Deutschland loben in „höchsten Tönen“ unsere schönen Feiern. Wir brauchen uns nicht verstecken. Wir dürfen uns ehr freuen! Ich hätte nur die Bitte: nehmen wir doch alle diesen „Schwung“, diese Begeisterung immer wieder von neuem auf. Lassen wir uns nicht in die alte Lethargie

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zurückfallen. WERT-schätzen wir stets die FEIER DES GLAUBENS. Jahr eine Jugendmesse gestalten. Denn sie haben es ja „drauf“. Da würden würde sich Jung und Alt freuen. Auf keinen Fall zu danken vergessen möchte ich der BMK TUX: es ist großartig, dass ihr immer wieder selbstverständlich unsere kirchlichen Feste mitgestaltet mit eurem schönen Spiel und zu Ehren der Kinder und Jugendlichen ausrückt. Das gilt auch für die Schützenkompanie. Hoffe, dass euch die so Beschenkten doch manchmal loben. Zuletzt noch ein besonderes „Highlight“: Wir freuen uns, dass in den vergangenen vier Jahren in Tux ein deutlicher Geburtenzuwachs zu verzeichFreude; schöne Texte, schöne Lieder, „brave“ Kinder …Spätestens da haben dann alle gemerkt, wie schön und lebendig eine größere Taufgemeinschaft sein kann, wenn man sich öffnet und nicht verschließt. Ich denke mit Dankbarkeit zurück und dokumentiere mit Erlaubnis des „Bildlmacher“ die Freude der Eltern. Noch viel Schönes gäbe es zu erzählen, etwa von der beeindruckenden Segnung der ROSENKRANZKAPELLE auf Gemais

Viel Freude und Begeisterung konnten wir an den FIRMLINGEN erleben, so zäh es gelegentlich ist sie zu motivieren und anzusprechen. Wir haben schon noch

junge Menschen mit dem Herz am rechten Fleck. Und die Begeisterung, mit der zB eine Gruppe selbst bei der Firmung im Chor gesungen hat – toll! Danke dem DI Geri Wisiol und Monika Pfister & Co. für ihren Einsatz! Jetzt wär’s halt toll, kämen die Jugendlichen öfters zusammen und würden zB 4 Mal im

nen ist. Die vielen Aufgaben in zwei Pfarren, in verschiedenen Gremien und im Dekanat bringen es mit sich, dass fixe Tauftermine angesetzt werden müssen. Im „Normalfall“ aber kommt es selten zu mehr als zwei Kindern. Umso größer die Überraschung, als für die Tauffeier am So. 4. August gleich vier Kinder angemeldet waren! Wir hatten ein nettes anregendes Taufgespräch, in dem sich die Eltern sehr engagierten (natürlich „bei an Glasl Wein“). Und die Tauffeier dann: die war so ein wunderschönes Erlebnis. Eine so nette harmonische Gemeinschaft mit so viel

(wie großartig hat Geisler Franz sie erbaut, unterstützt von vielen großherzigen Spendern und Helfern! Die Gottesmutter wird es euch reichlich lohnen!); zu erzählen auch von der herrlichen Bergmesse auf dem Geiseljoch, von Hochzeiten mit glückstrahlenden Brautpaaren, von Urlaubsfreuden, … auch von riesig großem Leid, das noch immer in der tiefsten Seele „brennt“ trotz der großen Hilfsbereitschaft; zu berichten wäre von tragischen Todesfällen, die immer noch traurig machen (auch mich); usf. doch heute will ich bei der Freude bleiben und wünsche euch allen einen bunten, frohen Herbst. Euer

der bei der Dekanatskonferenz am 11. Sept. erneut für fünf Jahre zum Dekan von Fügen-Jenbach gewählt worden ist.

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ADVENT-KALENDER 2013
Die Pfarre möchte heuer wieder die Initiative eines Adventkalenders aufgreifen und beim Musikpavillon täglich ein Fenster öffnen. Wer Ideen hat und gerne mitgestalten will, ist herzlich dazu eingeladen. Bitte im Pfarrhaus bei Christina oder bei Alexandra Peer melden.

Schulen und Kindergarten
Musikschule Tux
Herzliche Gratulation zur 100sten Ausgabe der TUXER PRATTINGE von der MUSIKSCHULE TUX, die das 50. Musikschuljahr mit der Adventstunde im Dezember abschließt. Großer Dank ergeht an alle, die bei den Veranstaltungen mitwirkten, besonders an alle Musikschüler und –lehrer, und natürlich auch an alle Eltern, die ihren Kindern den Musikschulunterricht ermöglichen. Die Musikschule dankt aber auch für alle finanzielle Unterstützung – voran der Gemeinde Tux und dem TVB Tux-Finkenberg – und den vielen „Freiwilligen Spendern“, die ihr Interesse durch den zahlreichen Besuch bei den verschiedenen Konzerten zeigten.

Neues vom Kindergarten
as Kindergartenjahr ist trotz personeller Veränderung gut gestartet. So möchten auch wir euch Neues berichten. Wir betreuen heuer 46 Kinder in zwei Gruppen. Unser Team besteht aus einer Kindergartenpädagogin und 4 Assistentinnen. Neu dazugekommen ist Elisabeth Mader aus Madseit. Sie hilft in beiden Gruppen aus, wenn Not am Mann (an der Frau) ist. Weiter mit dabei sind Angelika Hörhager (sie übernimmt die Gruppenführung in der Vögleingruppe), Brigitte Geisler ( Gruppenführend in der Eichhörnchengruppe), Eva Wechselberger ( zuständig für Integration) und meine Wenigkeit. Ich kümmere mich um die Vor- und Nachbereitung, die Administration, Elternarbeit, Vorschule und Öffentlichkeitsarbeit.

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Welche Ziele haben wir uns heuer gesetzt? Nun, erstmal, dass alle Kinder, Eltern und Mitarbeiter gerne in den Kindergarten kommen. Weiter, dass gute Bildungs- und Erziehungsarbeit geleistet wird. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Schwerpunkt ist der Natur- und Umweltschutz- daher … Unser Jahresthema: Die Vier Elemente „ Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel.

Meine Glieder sind die Bäume. Ich bin der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur…“ (Indianische Weisheit) Dieser Indianische Spruch spiegelt das wieder, was wir den Kindern heuer nachdrücklich vermitteln möchten: Wir sind selbst Natur! Wir haben das große Glück in einer einmaligen Naturlandschaft zu leben, groß zu werden, alt zu werden. Andere fahren tausende Kilometer
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um unsere gute Luft zu riechen, unser reines Wasser zu schmecken und unseren klaren Himmel zu sehen. Wer im Sommer in einer der vielen südlichen Urlaubsdestinationen war, weiß, wie sauber es bei uns überall ist. Hoffentlich wissen wir das alles auch zu schätzen. Umweltbegegnung, Umweltschutz, Müll vermeiden und trennen , mit Energie sparsam umgehen und Wasser sparen. Das sind die Grundhaltungen, die wir mit den Kindern erarbeiten und leben möchten. Dabei helfen uns die vier Elemente – in den Hauptrollen: Element Feuer – „Flämmchen" Feuer hat die Menschen schon immer fasziniert und ist für die meisten etwas Bedrohliches. Auch früher galt Feuer als Zeichen des Himmlischen Zorns. Ob Blitze, Vulkane, Lavaströme, Brände: Wir kennen die ungeheure Kraft dieses Elements, aber auch die sonnigen Seiten. So ist es auch bei Flämmchen, die Tochter der Sonne. Sie und ihre Menschenfreunde erleben allerhand „feurige“ Abenteuer in der Welt der Menschen Element Wasser – „Plitsch und Platsch“ In der Mythologie steht Wasser für Gefühle und das Unbewusste. Wir kennen alle den Spruch: „Da ist aber jemand nah am Wasser gebaut.“ Heutzutage lieben wir Wasser vor allem wegen seiner reinigenden Kraft – und dem Spaß, darin zu planschen. Schon die Vorstellung eines kühlen Sees erfrischt uns. Wasser ist sehr kostbar, denn es ist die Quelle des Lebens. Ohne Wasser gäbe es keine blühenden Wiesen und Felder, sondern nur trostlose Wüsten. Die Wasserzwillinge Plitsch und Platsch lassen uns eintauchen in das Wasserreich und entführen uns in die Tiefen des Meeres. Element Luft – „Windi“ Ohne die Luft könnten wir nicht leben, denn wir brauchen sie zum Atmen. Und manchmal träumen wir davon, fliegen zu können und dass uns Flügel wachsen. Luft und Wind haben etwas Erleichterndes und Erhebendes. Doch manchmal ist die Atmosphäre so verschmutzt und stickig, dass uns die Luft zum Atmen „weg bleibt.“ Deshalb ist es wichtig, schonend mit diesem Element umzugehen, damit uns nicht eines Tages „die Puste ausgeht“. Windi, die Tochter der Luft, reitet mit uns auf den Wellen des Windes und sorgt immer wieder für Wirbel und allerhand Unsinn. In luftigen Höhen geht sie auf große Fahrt, und wie es sich für einen richtigen „Luftikus“ gehört, sorgt sie für viel Spaß und gute Laune. Element Erde –„Knolle“ Die Erde beschenkt uns jeden Tag aufs Neue mit Nahrung. Deshalb nennen wir sie liebevoll „Mutter Erde“ und achten und lieben sie, wie unsere eigene Mutter. Sie ist beschützend, nährend und standhaft und sorgt immer für uns. Manchmal wird sie allerdings auch wütend, und dann bebt die Erde, dass wir uns fürchten. Der Sohn von diesem Element heißt Knolle. Er führt uns tief ins geheimnisvolle Innere dieser Erde. Doch als unsere Freunde wieder an der Oberfläche erscheinen, warten weitere spannende „Erdabenteuer“ auf die Kinder – und auf uns!

Wir wünschen uns ein schönes, erlebnisreiches und vor allem unfallfreies Jahr und euch Lesern einen Herbst, der zum Spazieren und Wandern einlädt und viel Zeit für das, was euch wichtig ist, euer Kiga – Team!

Abschlusswoche der 4. Klasse der Volksschule Tux

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ie 4. Klasse der frisch gebackenen Naturpark Schule VS Tux besuchten den Natur Eis Palast, um einiges über den Gletscher zu erfahren. Auch einen Erlebnistag im Freizeitpark „Camping Aufenfeld“ ließen sie sich nicht entgehen. Die letzte Schulwoche hätte nicht besser starten können. Bei traumhaftem Wetter machte sich die Abschlussklasse auf nach Hintertux. Im Nu gelangten die Kinder mit Hilfe der Gletscherbahn auf 3250 Meter. Roman Erler informierte die Schülerinnen und Schüler über Interessantes von unserem Gletscher. Danach marschierte die ganze

Gruppe durch den Natur Eis Palast und bestaunte die vielen Highlights. Anschließend hatten sich die Kinder die stärkende Jause auf der Panorama Terrasse verdient und genossen den Ausblick auf unsere Bergwelt. Im Tal wieder angekommen, ließen sie sich auch einen kurzen Abstecher zum Hintertuxer Hof mit seinem großartigen Spielplatz nicht nehmen. Am Mittwoch stand der Erlebnistag im Freizeitpark „Camping Aufenfeld“ auf dem Programm. Gestartet wurde mit Ballspielen und einer Runde Pit-Pat. Danach gönnte man sich schon eine Pause am See. Voller Elan und gestärkt marschierten

die Kinder anschließend in die Kletterhalle und bezwangen die senkrechten oder gar überhängenden Wände dank Lukas mit Bravour. Auch ein Sprung in den Badesee durfte nicht fehlen. Als krönenden Abschluss gab es noch ein leckeres Eis! Die 4. Klasse möchte sich besonders bei Roman für die Einladung in seinen Natur Eis Palast und bei Lukas für seine Einladung zum Schnupperklettern bedanken. Großer Dank gilt auch der Gletscherbahn, dem Hintertuxer Hof und dem Camping Aufenfeld. Volksschule Tux

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VS Tux - ein Rückblick auf das Schuljahr 2012/13

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in ereignisreiches Schuljahr liegt hinter uns. Zum ersten Mal fand die Schulische Tagesbetreuung statt. Nach intensiver Vorbereitung konnte bereits im September 2012 die Tagesbetreuung für 20 Schüler angeboten und durchgeführt werden. Das Mittagessen wurde in der Grillkuchl eingenommen und nach einer kurzen Pause erledigten die Schüler ihre Hausübungen und schulischen Angelegenheiten. Anschließend durften sie ihre Freizeit mit einer Betreuerin gestalten. Im Dezember 2012 ging die Klassenlehrerin der 1. Klasse in Frühmutterschutz. Ihre Stelle konnte leider nicht nachbesetzt werden, und so fanden einige Umstellungen statt. Jede Lehrperson übernahm einen Teil der Stunden und die beiden 3. Klassen mussten in einigen Fächern zusammengelegt werden. Nachdem uns die NMS größere Klassenräume für unsere 26 Schüler zur Verfügung stellte und die Stunden neu verteilt wurden, verlief der Unterricht nach wenigen Wochen wieder in seinen gewohnten Bahnen. Den Höhepunkt im letzten Schuljahr erreichten wir dann am 25.

Juni 2013: 30 Jahre Volksschule Tux und die Verleihung Prädikat Naturparkschule an die Volksschule Tux und die Neue Mittelschule Tux wurde gebührend gefeiert. Nach einem Rückblick unseres Bürgermeisters über die verschiedenen Schulgebäude in Tux folgte ein inhaltlicher Rückblick über die Weiterentwicklung der Volksschule von der Schulleiterin Gerda Aschenwald. Die Schüler der 4. Klasse führten dann ihr Musical „ Der Adler im Hühnerhof“ mit Unterstützung aller Volksschüler und der Musikschule Tux / Monika

Pfister auf. Die Aufführung war ein großer Erfolg, die Schüler haben das Musical sehr gut eingelernt und toll gesungen und gespielt. Im Anschluss an das Musical fand dann die Übergabe der Urkunden Naturparkschule an die VS und NMS Tux statt. Zu guter Letzt konnten sich alle Gäste, Eltern und Schüler noch ein Bild von unserer Schule machen und einen Einblick in Projekte zur Natur, alte Schulfotos und Chroniken, das Schmetterlingsprojekt und den Unterricht in der Freiarbeit gewinnen.

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Schuljahr 2013/14
m heurigen Schuljahr besuchen 74 Schüler in 4 Klassen die Volksschule Tux. Die Schulische Tagesbetreuung findet auch heuer wieder für 15 Schüler von Montag bis Donnerstag statt. Wir dürfen auch heuer wieder eine neue Lehrerin an unserer Schule willkommen heißen. Daniela Riegler aus Oberperfuß ist Stützlehrerin und unterrichtet auch Englisch, Werken, Zeichnen und ist in der Schulischen Tagesbetreuung tätig. Barbara Hörhager ist Klassenlehrerin der 1. Klasse/ 19 Schüler, Brigitte Erler ist Klassenlehrerin in der 2. Klasse/ 10 Schüler, Sabina Anfang ist Klassenlehrerin in der 3. Klasse/ 21 Schüler und Manuela Tesar ist Klassenlehrerin der 4. Klasse /24 Schüler. Gerda Aschenwald unterrichtet Deutsch in der 4. Klasse, Integration und ist in der Bibliothek und in der Schulischen Tagesbetreuung tätig. Werken wird von Angelika Miller unterrichtet und Dekan Eduard Niederwieser

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unterrichtet Religion in der 2. Klasse. Wir gratulieren Frau Kathrin Kainzner zur Geburt ihrer Tochter Hanna, Frau Eva-Maria Oblasser zur Geburt ihrer Tochter Emma und

wünschen Frau Martina Marschner alles Gute in der Volksschule Fügen. Wir wünschen allen Schülern, Lehrerin und Eltern ein gutes und erfolgreiches neues Schuljahr.

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Großer Erfolg der NMS Tux mit der Jugendproduktion zum Thema „HEIMAT“

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chüler der NMS Tux im Alter von zehn bis vierzehn Jahren setzten sich im letzten Schuljahr unter der Leitung von Frau Wisiol Claudia in den unterschiedlichsten Projekten mit dem Heimatbegriff auseinander. Die Ergebnisse waren am 6. September 2013 im Rahmen des DIVA- Festivals im Tux-Center zu sehen. In einem Filmprojekt näherten sich Kameramann Tipotsch Stefan und eine Gruppe junger Menschen dem Thema „Heimat“, indem sie die Empfindungen und Erfahrungen anderer einfingen: Wie sehen und verstehen die Tuxer ihre Heimat?

Wie erfahren Menschen, die hier ihr Zuhause gefunden haben, ihre neue Heimat und vermissen sie ihre alte? Fühlen sich junge Menschen heute sogar im Internet heimisch? Im Deutschunterricht der ersten Klasse entstanden wunderschöne lyrische Texte zum Thema „Zuhause“. Danica und Leon bezauberten mit serbischen, bzw. kroatischen Liedern zum Thema, Jennifer entführte die Zuschauer in die Geschmacks- und Geruchswelt ihrer Heimat, Jessica, Nadja, Sarah, Andrea, Sophie G., Magdalena, Alina, Sabrina, Lea und Maria hinterfrag-

ten den Heimatbegriff und schickten ihre Fragen auf Papierflugzeugen ins Publikum, und Sophie und Mario befremdeten mit einer etwas eigenartigen Liebesgeschichte. Zum Abschluss begeisterten die jungen Menschen, indem sie ein Stück ihrer Heimat „verschenkten“. Aufgrund des großen Interesses und der vielen Anfragen werden wir diese Produktion am 8.11.2013, um 19:00 Uhr noch einmal im TuxCenter zeigen. Wir freuen uns jetzt schon auf viele Zuschauer. An diesem Abend wird es auch die Möglichkeit geben, den entstandenen Film als DVD-R zu erstehen.

Neue Redakteure
Hintere Reihe von rechts: Maria Tipotsch, Mario Geisler, Sophie Geisler Mittlere Reihe von rechts: Daniel Wisiol, Simon Erler, Stefan Pusnik, Valentina Geisler Erste Reihe von rechts: Caroline Gredler, Lisa Aschenwald, Stephanie Geisler Nicht am Foto: Anna-Theresia Kofler

   

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Vereine
Volksbühne Tux

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ei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen wieder einige Punkte auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch den Obmann und den Berichten von Kassierin und Schriftführerin sowie der Aufnahme von einem Neumitglied wurde der gesamte Ausschuss neu gewählt. Noch vor der Wahl teilt der Obmann der Versammlung mit, dass Frau Gretl Abraham auf eigenen Wunsch aus dem Ausschuss ausscheidet. Er nimmt die Gelegenheit wahr, gratuliert Gretl nachträglich zu ihrem 85. Geburtstag und bedankt sich für ihre über 40 jährige Tätigkeit im Ausschuss als Beirat, Spielleiterin sowie Spielleiter-Stellvertreterin.

Schriftführer-Stv.: Susanne Aigner Spielleiter: Hans Lengauer Bühnenwart: Hubert Ehrenbeck Zeugwart: Maria Wechselberger Beirat: Franziska Mader Anlässlich dieser Versammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt: Bezirksobmann Franz Klausner und der Kulturreferent der Gemeinde Tux Franz Erler übernehmen die Ehrung von Herrn Alois Mader für seine 40-jährige Mitgliedschaft. Herr Gustav Erler ist bei der Jahreshauptversammlung nicht anwesend. Ihm wird für seine 25-jährige Mitgliedschaft beim Verein zu einem späteren Zeitpunkt die Tafel sowie die Ehrennadel überreicht.

In den anschließenden Worten der Ehrengäste wurde der Einsatz und die Arbeit aller Mitglieder gelobt und vor allem nochmals den Geehrten für ihre langjährige Tätigkeit im Verein gedankt. Weiters wird die vorbildliche Arbeit des Vereins hervorgehoben, besonders auch die Kleidung des Ausschankteams. Dass im Winter keine Aufführungen der Volksbühne stattfinden, wird bedauert, es gibt allerdings viele andere Volksbühnen, die ebenfalls ihre Winteraufführungen aufgrund der niedrigen Besucherzahlen eingestellt haben. Abschließend möchten wir noch darüber informieren, dass die Volksbühne Tux ab sofort eine eigene Homepage hat. Darin wird über alles Aktuelle und auch über alte Stücke, Ehrungen, unsere Mitglieder etc. berichtet. Schaut doch mal rein unter www.volksbuehne-tux.at

Anschließend wurde der neue Ausschuss wie folgt gewählt: Obmann und Spielleiter-Stv.: Hans Geisler Obmann-Stv.: Stefan Erler Kassier: Elisabeth Stock Kassier-Stv.: Anna Großgasteiger Schriftführer: Renate Kreidl

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FC-Sparkasse Tux – Sommerbericht 2013

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uch in der Sommerpause hat sich beim FC-Sparkasse Tux einiges getan: Bei grandiosem Wetter und 10 teilnehmenden Mannschaften ging am 16. Juni 2013 das Tuxer Vereinsturnier über die Bühne! Es wurden wieder packende Szenen auf dem Platz geboten und es entwickelten sich wirklich spannende Spiele, vor allem dann, wenn die Entscheidungsspiele in den Gruppen zu absolvieren waren. Der Spaß kam aber an diesem Nachmittag nicht zu kurz und so konnten alle Teams einen teilweise harten, aber trotzdem angenehmen Tag verbringen. In den beiden 5er Gruppen konnten etwas überraschend der FC Toni und Panik Juns ihre Gruppen gewinnen und standen sich im großen Finale gegenüber. Diesmal nicht im Finale dabei waren die Rekordsieger aus der Schrammelgasse, die dem FC Toni den Vorzug in der Gruppe überlassen mussten. Die legendäre Truppe von Panik Juns schlug in deren Gruppe Topfavorit LA City ebenfalls und stand sensationell im Finale. Im großen Finale konnte der FC Toni gleich einen super Beginn verzeichnen und somit sicherte sich der FC Toni zum ersten Mal den Titel des Tuxer Vereinsmeisters! Eine souveräne Leistung an diesem Tag von der jungen Truppe, bei der der Altersschnitt bei unter 18 Jahren

lag. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Triumph! Tuxer Vereinsturnier 2013 Endplatzierung: 1. FC Toni 2. Panik Juns 3. LA City 4. Schrammelgasse 5. WSV Tux 6. HCV 7. Bräuchlachn 8. Gstackä Heilöses 9. Feuerwehr 10. Sogela Am 28. August 2013 fand im Hotel Central die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Vorstand des FC-Sparkasse Tux wurde neu gewählt. Obmann: Markus Steindl Obmann Stv.: Norbert Kreidl Kassier: Stefan Schösser Kassier Stv.: Thomas Kreidl Schriftführerin: Andrea Schweinberger Schriftführer Stv.: Robert Gastl jun. Sportlicher Leiter: Franz Schneeberger Nachwuchsleiter: Alexander Haag Zeugwarte: Stefan Geisler, Herbert Erler, Franz Josef Geisler und Stefan Tipotsch Bei den ausgeschiedenen Vorständen bedanken wir uns recht herzlich für ihre jahrelange Arbeit und ihren

unermüdlichen Einsatz für den FCTux. Von zwei ganz lieben Damen müssen wir uns ebenfalls verabschieden. Unsere beiden Mädls in der Kantine, Tini und Lisi werden das Lokal in der neuen Saison nicht weiterführen. Wir bedanken uns für euren Einsatz und für viele nette Stunden im Vereinslokal!! Neu im Lokal für das leibliche Wohl zuständig sind Marion und Markus Stadler. Der Kassier konnte einen ausgeglichenen Jahresabschluss präsentieren, der nur durch die vielen Sponsoren und die Unterstützung der Gemeinde Tux erwirtschaftet werden konnte. Stellvertretend für alle Sponsoren und Gönner möchten wir unseren beiden Hauptsponsoren, der Sparkasse Schwaz und der Zillertaler Gletscherbahn recht herzlich für Ihre Unterstützung danken. Bedanken möchten wir uns auch bei den vielen freiwilligen Helfern, ein Verein lebt von seinen Idealisten, die viele wertvolle Stunden damit verbringen, das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Die Kampfmannschaft hat die Saison in der 2. Klasse nach dem Abstieg im Frühjahr erfolgreich gestartet. Andreas Rausch, Trainer der Kampfmannschaft sieht diesen „Neuanfang“ als Chance, die Spielkultur dieser jungen und überaus motivierten Mannschaft zu verbessern und ohne Druck an spielerischen Entwicklungen zu arbeiten.

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Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut und auch die Kameradschaft in der Mannschaft lässt auf Erfolge hoffen. Unsere Kampfmannschaft wurde zum Meisterschaftsauftakt neu eingekleidet! Familie Heim vom Tuxer Sporthaus in Lanersbach stellte uns eine neue Dressengarnitur zur Verfügung! Der gesamte FC Sparkasse Tux möchte sich auf diesem Wege bei der Familie Heim für dieses Sponsoring bedanken und hofft natürlich mit den neuen Dressen erfolgreich zu sein Im Nachwuchsbereich startet der FC-Sparkasse Tux mit drei Mannschaften. Die U8 mit Trainer Klotz Reinhard und Gerhard Raderer, die U10 mit Ali Erler und Andreas Rausch sowie die U13 mit dem Trainerteam Holzer Hari und Scheurer Mike. Bei unseren jüngsten „Kickern“ steht natürlich der Spaß am Sport im Vordergrund. Auf unserer Homepage gibt es immer zahlreiche Neuigkeiten, Fotos, Spielberichte und vieles mehr! Klick dich rein unter www.fctux.at

Tuxer Feuerwehr trainiert auf sehr hohem Niveau
urde die Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten ein paar Mal pro Jahr mittels Sirenenalarm zu Bränden alarmiert, so hat sich dies in den letzten 20 Jahren gewaltig geändert.

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Bernhard Pfister und Marcel Kreidl) die Fortbildung unter dem Motto "Einfach und Sicher" durchgeführt. In einem sich aufbauenden Modulsystem wird von Grund auf das notwendige Wissen vermittelt. In diesen beiden Jahren wurden insgesamt 10 Module durchgeführt, wobei jedes Modul 3 mal stattfindet, um für die Feuerwehrmitglieder ein terminlich breites Angebot anbieten zu können. Die Inhalte sind neben Pumpen, Leitern und technischen Rettungsgeräten wie die Bergeschere auch die Kernkompetenz der Feuerwehr, die Brandbekämpfung. Hier wurden die meisten Änderungen in taktischer als auch in ausrüstungstechnischer Hinsicht gemacht. Kannte man früher zur Brandbekämpfung in Gebäuden nur den Hochdruckschlauch, hat man diese Methode in Tux gänzlich verändert. Heute wird mit leichten Faltschläuchen in einem Gebäude der Brandraum sehr rasch erreicht. Das Löschwasser wird beim Tanklöschfahrzeug mit einem speziellen Netzmittel aufbereitet, um eine deutlich effektivere Löschwirkung zu erreichen. Moderne Hohlstrahlrohre

Durch den technischen Fortschritt hat sich das Aufgabengebiet der Feuerwehren stark vergrößert, die Einsätze haben sich zeitgleich vervielfacht. Durch die "Stille Alarmierung" mittels Pager bekommt man als NichtFeuerwehrmann(-frau) eine Ausrückung nur gelegentlich mit. Im vergangenen Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr Tux über 80 mal zu Hilfe gerufen.

verschäumen diesen Löschwasserzusatz. Damit erreicht er sichtbar seine volle Wirkung. Zusätzlich werden ein Nebellöschsystem, mobile Rauchvorhänge, sowie die Technik der Überdruckbelüftung eingesetzt, um Rauchgasverschleppungen zu minimieren und Fluchtwege rauchfrei zu halten. Anfängliche Skepsis wurde sehr rasch von Begeisterung abgelöst.

Die Heißausbildung im Übungscontainer verlangt den Männern und der Ausrüstung alles ab Kommandant Bernhard Kofler erzählt voller Stolz: "Ich hätte mir nicht gedacht, dass unsere Idee mit dem Ausbildungsteam zu einem so tollen Erfolg führen kann. Teils waren bei einem Modulen insgesamt 83, einmal sogar 93 Kameraden anwesend. Manchmal besuchen Kameraden die sehr interessanten und lehrreichen Ausbildungsmodule auch mehrmals. Durch den sehr guten Ausbildungsstand und die neuen Techniken konnte die

Organisationsübergreifende Übung mit dem Roten Kreuz Um an der Einsatzstelle eine professionelle Dienstleistung bieten zu können, bedarf es allerdings auch eines umfangreichen Wissens der Feuerwehrmitglieder. Seit 2012 wird mit einem 5-köpfigen Ausbildungsteam (Günther Stock, Markus Mader, Hubert Kreidl,

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  Schlagkraft unserer Feuerwehr gewaltig erhöht werden." Die Themenschwerpunkte des Ausbildungsteams im kommenden Jahr werden aller Voraussicht nach im Bereich Erdgas, Atemschutz-Notfallmanagement und Tiefgaragen liegen. Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Tux.   Brandbekämpfung im 11. überirdischen Geschoß im Hotel Berghof

Bundesmusikkapelle Tux

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ie Sommerkonzertsaison ist am 14. September 2013 mit dem letzten Konzert im Zirbensaal des Tux Centers zu Ende gegangen. In neun Konzerten – davon ein Benefizkonzert zugunsten der durch einen Brand in Not geratene Familie – versuchte die Bundesmusikkapelle Tux, unter der Leitung von Kpm. Florian Erler, Einheimische und Gäste mit ihrer Musik zu erfreuen. An dieser Stelle danken wir unseren fleißigen Krapfenbacherinnen und den Kellnerinnen und Kellnern, die für das leibliche Wohl unserer Konzertbesucher sorgten. Ein großes „Vergelt´s Gott“ ergeht auch an unseren Bürgermeister Hermann Erler und seine Gattin Maria für die gute Jause nach dem Sommerabschlusskonzert, an den Hausmeister Franz, der uns immer ins rechte Licht rückte und allen Ehrenmitgliedern und Konzertbesuchern für ihre Treue und den kräftig gespendeten Applaus. Die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux

Jungmusik Tux Auch heuer im Frühjahr und Sommer waren die Jungmusiker wieder außerordentlich fleißig und absolvierten zahlreiche Proben und gaben ihr Können mit sehr viel Eifer und Freude bei einem kleinen Konzert am 27.08.2013 im Tux Center zum Besten. Die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux freuten sich sehr über die tolle Leistung der Jungmusikantinnen und Jungmusikanten und hoffen diese bald in unserer Kapelle begrüßen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön ergeht hier an Kapellmeister Florian Erler und Jugendreferentin Maria Würtl für diese Jugendarbeit der Kapelle. Vielen, vielen herzlichen Dank!

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Höllnstoana - Geliehene Sachen Gesucht
Wenn es hobtets Trochtn, Lederhosn, Pfoatn oda sonschtiges fu die Höllnstoana dahuam gonz egal ob fia Groaß oder Kluan, oft gebtses bittschen mea zrugge a insang Verein, mia hent froah und kleidn domit neue Mitglieder ein. Uns fehlt nämlich so viel Kleidung und wir wissen nicht mehr wer was hatte.... Franziska Mader

Diverses
Ein Heimspiel im Zillertal
Fashionshow by Wendy&Jim

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um Bersten voll war die Tiefgarage des Tux-Center in Lanersbach (Tirol) beim „HOMERUN“ des Modelabels WENDY&JIM am 10. August 2013. Das Publikum spürte bei der Fashionshow einen Hauch der großen Modewelt im Zillertal. Shows in Modemetropolen wie Paris, Mailand, London oder New York gehören zum Alltag der beiden Kreativgeister des Labels WENDY&JIM, Hermann Fankhauser und Helga Ruthner, die zur musikalischen Unterstützung DJ WOLFRAM ins hintere Zillertal mitgebracht hatten und auf Einladung von „SchwindelFREI – Kultur im Tal“ der 2000-EinwohnerGemeinde die Ehre gegeben haben. Die Präsentation eines Querschnitts ihres bisherigen Schaffens sowie von Teilen der neuen Kollektion
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war nichts Herkömmliches, sondern etwas Einzigartiges für die „Österreicher des Jahres 2008“. Das Präsentieren von selbst produzierten Teilen sei zwar immer ein spezieller Höhepunkt im Jahr, aber „du musst dich um alles Mögliche kümmern und kannst dich nicht einzig auf das Entwerfen und Schneidern konzentrieren“, so die beiden nach einigen Jahren am internationalen Modeparkett mit Höhen und Tiefen. „Bei keiner Show hatten wir so tolle Models wie hier, nirgends war das Catering so perfekt wie heute und zum ersten Mal kommen wir danach auch noch selber zu Wort“, meinte Helga Ruthner im Anschluss an die vielumjubelte Show. Das österreichische Designerduo vertraut bei sämtlichen Shows auf unkonventionelle Models, die meist

kurz zuvor auf der Straße angesprochen werden und nach einem obligatorischen Casting über den Catwalk gehen. In Tux zeigten Wirte, Bankangestellte, Kaufleute oder Schüler vor rund 400 Zuschauern des „Homerun“ (zu deutsch „Heimspiel“) bisher ungeahnte Modelqualitäten. Im Publikum waren neben den Familien der beiden Modeschöpfer auch viele ihrer Freunde und Bekannten sowie Modeinteressierte aus Nah und Fern. Am weiteren SchwindelFREI-Programm stehen ein Gastspiel der „5/8erl IN EHREN“ am 25. Oktober und die „GUITAR NIGHT“ mit Franco Morrone und David Mana am 30. November, jeweils im TuxCenter. Florian Warum

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  Fotos: Lukas Gansterer

DANK und INFORMATION zur ORGEL der PFARRKIRCHE TUX

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erzlichen Dank allen, die mit einer Spende den Grundstein für die Generalreinigung der Orgel gelegt haben. In einem fachkundigen Bericht wird der ORGELBAUMEISTER CHRISTIAN ERLER die Höhe des Kostenvoranschlages verständlich machen und die nötigen Arbeiten erklären. Bitte helft auch weiterhin mit, unserer Orgel nach all den 28 „Dienstjahren“ endlich die ihr zuständige Reinigung zu ermöglichen. Vergelt`s Gott! Die Orgel der Pfarrkirche Lanersbach aus der Sicht eines Orgelbauers Die Orgel wurde 1986 von der Firma Heftner aus Krems als mechanische Schleifladenorgel errichtet. Seit 27 Jahren steht sie nun im Dienst der Pfarre und begleitet den Jahreslauf bei Sonntags- und Festgottesdiensten sowie anderen bewegenden Anlässen wie Taufe, Hochzeit und Beerdigung. In diesen 27 Jahren hat sich natürlich einiges an Staub in der Orgel

angesammelt. Feine, bis zu 0,5 mm dünne Winddurchgänge in den Pfeifen sind teilweise verlegt, und Lederteile, die als Dichtungsmaterial dienen, brüchig oder undicht. Verständlich, dass sich Verstimmungen einstellen. Um eine Orgel für Generationen in einem einwandfreien Zustand zu erhalten, sind jährlicher Service sowie die Reinigung des Instruments in einem Zeitrahmen von 15 bis 20 Jahren üblich. Auch eine Orgel braucht etwas Pflege. Die ca. 960 Pfeifen gehören gereinigt und kontrolliert, die ca. 780 Lederbälgchen erneuert. Auch ist die Mechanik auf Zehntelmillimeter neu einzustellen, um die ursprüngliche Spiel- und Klangqualität wieder herzustellen. Dass

damit ein gewisser finanzieller Aufwand verbunden ist, ist klar. Aber sollte das Instrument auch in Zukunft und für spätere Generationen zur Verfügung stehen, ist die Wartung dringend anzuraten.

Mit gutem Beispiel voran!
15 professionelle Ersthelfer für die Tuxer Bevölkerung

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nter dem Motto „Raus aus der Couch – rein ins Leben“ haben sich 15 Jugendliche in der Jugendgruppe des Roten Kreuzes gefunden um sich mit sehr viel Elan und Interesse dem

Erlernen der Ersten Hilfe und Sanitätshilfe zu widmen. In unzähligen Übungsabenden wurde theoretisches Wissen über diverse Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes usw.

vermittelt. Zudem wurde die

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============ Tuxer Prattinge - Jubiläumsausgabe Herbst 2013 ============

 
nicht zu kurz. Neben diversen Feierlichkeiten war dieses Jahr vor allem das gemeinsame Camping- und Grillwochenende in Ginzling ein abwechslungsreicher und spannender Ausklang des Jugendgruppenjahres, bevor wieder mit vollem Elan ins nächste Jahr gestartet wird. (Eine kurze Auszeit für die Betreuer, denn die Jugendlichen hätten am liebsten ohne Pause und voller Interesse sofort wieder mit dem Erlernen neuer Versorgungsmöglichkeiten begonnen). Besucht uns doch mal auf unserer Homepage: www.jg-tux.at. Versorgung Verletzter oder lebensbedrohlich Erkrankter in vielen verschiedenen Szenarien praktisch geübt. Sogar bei gemeinschaftlichen Aktivitäten, wie dem Rodelabend, wurden die Jugendlichen von einer Übung direkt auf der Rodelstrecke überrascht und konnten gleich an Ort und Stelle die korrekte Versorgung von Unfallopfern demonstrieren. Um diese Szenarien möglichst realistisch zu gestalten, gibt es Betreuer, die einen eigenen „Schminkkurs“ für realistische Unfalldarstellung besuchte. Das Highlight des Jugendgruppen-Jahres ist aber sicherlich der jährlich stattfindende Landes-Jugend-Wettbewerb. Ein Leistungsbewerb bei dem sich alle Tiroler Rotkreuz-Jungendgruppen in den verschiedensten Kategorien messen können. Je nach Alter der Jugendlichen und Ausbildungstand werden theoretisches und praktisches Wissen von Erste Hilfe bis zur vollständigen Sanitätshilfe überprüft und die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber oder Gold vergeben. Ein dreitägiges Event mit 60 Gruppen und 500 äußerst ehrgeizigen jungen Teilnehmern, bei denen man die Freude am Helfen und die Zusammengehörigkeit der Gruppen in unvergleichlicher Weise erleben kann, wurde besucht. Aufgrund von terminlichen Problemen konnte aus unseren Reihen heuer leider nur eine Gruppe mit 6 Jugendlichen in der Bewerbsstufe Bronze teilnehmen. Es mussten an verschiedenen Stationen zum Teil „schwerst verletzte“ Personen versorgt werden. Unsere Jugendlichen konnten ihr Können unter Beweis stellen, indem sie die korrekte Durchführung eines Notrufs demonstrierten und versorgten äußerst professionell Verbrennungen, starke Blutungen, Verätzungen des Auges, offene Knochenbrüche, führten falls nötig die stabile Seitenlage durch und reanimierten erfolgreich mit Zuhilfenahme eines Defibrillators. Die Tuxer Gruppe konnte den ausgezeichneten 6. Platz (mit 86% erreichten Punkten) von insgesamt 13 Gruppen erreichen. Herzliche Gratulation. Natürlich kommt auch die Gemeinschaft und der Spaß in der Gruppe

Auf diesem Wege auch noch mal ein großes Dankeschön an das Betreuerteam, allen voran Franz Erler und Bernhard Geisler, für die Organisation und Durchführung der vielen Gruppenabende und unzähligen Stunden, die für die Vorbereitungen der Schulungsinhalte und sehr realistischen und aufwändigen Unfallszenarien nötig waren und dafür, dass ihr unsere Gruppe zu einer der besten Ersthelfer landesweit gemacht habt.

Grußworte der Ortschronistin Ilse Wechselberger
ch habe nach dem frühen Tod von "Joasn Michl" die Sparte "Seinerzeit" übernommen weiterzuführen. Ich mache es sehr gerne, und die Rückmeldungen sagen mir, dass es passt. Mir geht langsam das Material aus, schickt mir bitte alte Fotos, ihr bekommt alles wieder.

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Liebes Team, macht so weiter, ich glaube, die Prattinge ist nicht mehr wegzudenken. Herzlichen Glückwunsch zur 100. Ausgabe, mich freut es, dass ich mit dabei sein kann.

Zur letzten Ausgabe Bild 1: Familie Jakob und Philomena Rahm mit ihren Kindern Erwin (am Schoß), Anna, Franz, (liegend) und Joggl (ca. 8 Jahre alt). Aufnahme entweder 1938 od. 1941. Von den anderen Bildern keine Antwort.

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Seinerzeit
zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse Wechselberger

Bild 1: Prozession - Wer erkennt sich oder die Anderen und wann war es? Bild 2: Schneeräumung im Winter 1951 - die Schüler mussten auch mithelfen. Wer erkennt sich oder einen anderen? Bild 3: Aus alter Zeit - Hof "Neustift" - vor meiner Zeit. Liebe Grüße, Ilse

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