Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2008

Inhalt:
Editoral...............................Seite 2 Gemeinde ..........................Seite 3 Tourismusverband .............Seite 8 Pfarre ...............................Seite 13 Schulen............................Seite 15 Vereine ............................Seite 20 Diverses...........................Seite 29 Seinerzeit.........................Seite 35 Impressum .......................Seite 11
Redaktionsschluss für die Frühjahrsausgabe:

8. März 2009
Liebe Leserin, lieber Leser! Die Weihnachtsausgabe der Prattinge ist immer geprägt von den Rechenschaftsberichten der verschiedenen Vereine, die im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung die Tätigkeiten des vergangenen Jahres noch einmal ins Gedächtnis rufen. 2008 war ein äußerst intensives Jahr für Schützen und Musikkapelle – beide Traditionsvereine hatten ja runde Geburtstage zu feiern. Aber auch die anderen Vereine waren nicht weniger beschäftigt, wie Sie ab der Seite 20 lesen werden. Die letzten Wochen und Monate waren durch ein großes Thema bestimmt – die Krise der Finanzbranche, die letztlich auch alle anderen Wirtschaftsbereiche mehr oder weniger in Mitleidenschaft zieht. Wir werden die Auswirkungen sicherlich im nächsten Jahr zu spüren bekommen, aber wenn ich die Berichterstattung der Medien so mitverfolge, kommt mir der Spruch ins Gedächtnis, den mein Professor im Gymnasium immer wieder gebrauchte: „Vor Angst gestorben ist auch tot!“ Ich glaube, diese Krise kann uns wieder bewusst machen, dass übertriebenes Profitstreben und grenzenlose Spekulationen nie von langer Dauer sind – bis jetzt sind noch alle Blasen einmal geplatzt. Hoffen wir, dass es gelingt, diese Probleme rasch zu meistern und vielleicht sogar als Chance zu sehen, neue Wege des Wirtschaftens zu gehen. Ich darf an dieser Stelle allen danken, die in irgendeiner Art und Weise an der Tuxer Prattinge mitarbeiten. Ich hoffe, ich kann auch im nächsten Jahr wieder auf diese Mithilfe zählen – DANKE. Danke auch allen Leserinnen und Lesern – besonders jenen, die unsere Arbeit durch den jährlichen Druckkostenbeitrag unterstützen. Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe der Prattinge viel Vergnügen und wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr. Herzlichst, Ihr

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Gemeinde
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! Schulen: Einrichtung einer Bibliothek in der Hauptschule, Installation einer Brandmeldeanlage im gesamten Gebäude Neubau der Polytechnischen Schule in Mayrhofen, die Gemeinde Tux hat dazu einen Anteil von 28,81% - das sind € 572.000,-- zu leisten Naturparkhaus Ginzling: der „Neuen Heimat Tirol“ ein Baugrundstück in der Größe von 2.000 m² erworben. Straßen, Plätze und Wege:

Das Jahr 2008 ist bald Geschichte. Ein kurzer geraffter Rückblick soll die wichtigsten Anlässe und Entscheidungen im Jahresablauf nochmals in Erinnerung rufen. Neben den laufenden Sanierungen und Instandhaltungen der Infrastruktureinrichtungen, konnten besonders in diesem Jahr wiederum sehr viele, wichtige Investitionen und Anschaffungen durchgeführt werden. Die nachstehende Aufzählung beinhaltet nur die wichtigsten Erledigungen:

Schulen und Kindergarten: Kindergarten: neues Mobiliar Wohnbau Schlosserfeld: und neue Böden in beiden Gruppenräumen

Ausbau der „Oberen Testgasse“ in Vorderlanersbach, damit haben die Anlieger endlich eine ordentliche Zufahrt. Neugestaltung des Platzes im Nach dem Beitritt der Gemeinde „Unteren Dorf“ gegenüber FeuTux zum „Hochgebirgs- erwehrhaus. Naturpark Zillertaler Alpen“, ist die Gemeinde Tux auch mit einem erheblichen Beitrag beim Bau des Naturparkhauses dabei. Dieses Bauwerk ist wirklich gelungen und wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen gerne besucht.

Neubau der Hoserbachbrücke Sanierung der Wege „Nösslau“ und „Klausboden –Ludwigshof“

Nach Vorarbeiten und Erschließung durch die Gemeinde errichtet die gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft „Neue Heimat Tirol“ 20 Wohnungen im Mietkaufmodell Beleuchtung des Wanderweges und 5 Reihenhäuser im Eigen- Madseit – Hintertux. tumsmodell. „Tux Center“ mit Veranstaltungssaal, Tourismusverband, Grundkauf: Als Reserve und Zukunftsvor- Vereinsräumen und Cafe: sorge hat die Gemeinde in un- Gründung einer Gesellschaft mit mittelbarer Nähe des Projektes je 50 % zwischen der Gemeinde

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Tux und dem TVB Tux- Wildbach Finkenberg. bauung: Abschluss des Generalplanervertrages mit dem Sieger des Architektenwettbewerbes Arch. DI Gsottbauer, Innsbruck. Durchführung der Bauverhandlung sowie der Gewerbe- und Wasserrechtsverhandlung. Ausschreibung der Baumeisterarbeiten. Kultur und Denkmalpflege: Sanierung der „Junsermühle“, gemeinsam mit dem TVB TuxFinkenberg und dem Bundesdenkmalamt. Sanierung des Schindeldaches am Mehlerhaus. Lawinenver- legende Luggi Gredler. Ehrung für den Leiter der Erwachsenenschule Egger Karl sowie Ehrung von Vereinsfunktionären durch das Land Tirol. Auszeichnung von erfolgreichen Tuxer Lehrlingen: Bettina Klausner, Landessiegerin bei den Köchen, Verleihung des goldenen Leistungsabzeichens an Andreas Geisler, Maschinenbauer und Georg Fankhauser, Installateur durch die Wirtschaftskammer Tirol. Abschluss der Verbauungen am „Inneren- und äußeren Lahn- Öffentliche Gemeindeverbach“ sowie der Lawinenver- sammlung: bauung „Brandter Rinnen“ in Die Öffentliche GemeindeverJuns. sammlung am 10. November Revision der Gefahrenzonen- 2008 war gut besucht. Die Bepläne in diesen Gebieten sowie sucher erhielten durch Raumim Bereich der im Vorjahr fertig planer Arch. Kotai, von DI gestellten Verbauung „Schmit- Gsottbauer, Hans Steinberger tenberg“ in Hintertux. von der Umweltzone Zillertal und und durch Bgm. Hermann Erler und die jeweiligen Ausschussvorsitzenden umfassende Information zu den aktuellen Themen.

Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung konnten in den letzten 10 Jahren in der Gemeinde Tux Schutzbauten mit einer Gestaltung einer Urnenwand Gesamtbausumme von 10,5 am Friedhof. Millionen € umgesetzt und errichtet werden. Wasser, Kanal, Müll: Feiern, Ehrungen und Auszeichnungen:

Liebe GemeindebürgerInnen! Nach dieser keinesfalls vollständigen Aufzählung darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass im abgelaufenen Jahr von den GemeinderätInnen, allen Mitarbeitern der Gemeinde und mir, als Bürgermeister, ein groEhrung der erfolgreichen Tuxer ßer Arbeitsaufwand und voller SportlerInnen und der Teilneh- Einsatz gefordert war. mer an den Special Olympics und Abschiedsfeier für Biathlon- Ein herzliches „Danke“ an die

Schwarzbrand, Grasegg, Naustein, Erschließung mit Wasserleitung und Abwasserkanal, Errichtung Hochbehälter „Templ“, Kosten ca. € 820.000,Sanierung der Installationen im Hochbehälter Juns „Ausseraue“. Umstellung der Müllabfuhr auf das Verwiegesystem. Feuerwehr: Bestellung eines LAST Fahrzeuges im Austausch gegen ein altes KLF.

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KollegeInnen des Gemeinderates, meinem Stellvertreter und an alle Mitarbeiter der Gemeinde Tux. allen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, im Sozialsprengel, den Selbsthilfegruppen, den Ärzten. Die Gemeinschaft lebt von Leuten, die mehr tun als Bedanken möchte ich mich aber ihre Pflicht! Allen ein herzliches ganz besonders bei allen Frau- „Vergelts Gott“ en und Männern, welche sich Jahr für Jahr in den verschie- Bedanken darf ich mich auch bei densten Funktionen uneigennüt- allen Behörden und Ämtern, der zig für die Gemeinschaft unserer BH Schwaz, dem Amt der TiroGemeinde einsetzen. Sei es in ler Landesregierung, der Wildder Pfarrgemeinde, in den vielen bach- und Lawinenverbauung Vereinen, in den Schulen, den sowie bei den vielen InstitutioKulturträgern, im Bereich Si- nen und Firmen, mit denen die cherheit und Katastrophen- Gemeinde Tux während des schutz, Feuerwehr, Bergrettung, ganzen Jahres eine ausgeLawinenkommissionen, Rettung; zeichnete pflegt. Zusammenarbeit

Ich wünsche allen Tuxerinnen und Tuxern, besonders auch unseren Urlaubsgästen, Frohe, besinnliche Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr 2009 Ihr Bürgermeister

Hermann Erler

Wichtige Information der Fa. DAKA (Entsorgung mit Verantwortung)
Richtige Vorgehensweise bei Tankstilllegung Nachdem wir in der letzten Zeit immer wieder über die korrekte Vorgehensweise bei der Stilllegung von Tankanlagen angefragt wurden, dürfen wir Sie wie folgt aufklären: Die Stilllegung einer Tankanlage ist eine beabsichtigte Anlagenänderung und daher bei der Genehmigungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft, Gemeinde, etc.) anzuzeigen, welche die Anlage genehmigt hatte. Seitens der Behörde wird ein Bescheid über die Stilllegung erlassen, welcher im Allgemeinen die folgenden Nebenbestimmungen enthält: Der/Die unterirdische/n Lagerbehälter ist/sind zu entleeren, zu reinigen und zu entgasen und in der Folge entweder oder einzuschlämmen1 auszugraben. Alle produktführenden Leitungen sind zu entleeren. A: Ausgraben: Das Ausgraben des/der unterirdische/n Lagerbehälter/s, der Füllschächte, der Zapfsäulenschächte, des Betankungsflächenaufbaues hat unter Beisein eines Sachverständigen zu erfolgen, der ein Gutachten über den Umfang der vorgefundenen Mineralölkontaminationen zu erstellen hat. oder B: Einschlämmen: Der/Die unterirdische/n Lagerbehälter ist/sind einer Innenrevision zu unterziehen/von einem befugten Unternehmen mittels einer Druckprobe auf Dichtheit zu prüfen, und das Ergebnis hierüber ist der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde zur Kenntnis zu bringen. Nach der Innenrevision/Druckprobe ist eine Bodenerkundung der Lagerstelle (z.B. Schürfgrube, Rammkernsondierung, Bodenprobenanalyse, Bodenluftanalyse) von einem Sachverständigen durchführen zu lassen, welcher ein Gutachten über die bei der Bodenerkundung getroffenen Feststellungen hinsichtlich Mineralölkontaminationen zu erstellen hat. Erst nach Feststellung des Sachverständigen, dass keine Kontamination vorliegt, und im Falle einer Kontamination nach Zustimmung des Sachverständigen, dass der Verbleib des Lagerbehälters im Erdreich die Sanierungsarbeiten nicht unnötig behindert, darf der Lagerbehälter mit Magerbeton oder Sand bis zum Domdeckel eingeschlämmt werden.
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Aufgelassene unterirdische Lagerbehälter sind primär auszugraben. Lediglich in Einzelfällen (z.B.: bei Gefährdung der Standsicherheit von Gebäuden, Überbauung etc.) können Lagerbehälter im Boden verbleiben, wobei dann die unter B stehenden Auflagen zu beachten bzw. umzusetzen sind. A und B: Wird bei den Ausgrabungsarbeiten/Bodenerk undungen mineralölkontaminiertes Erdreich festgestellt, ist vom beigezogenen Sachverständigen zu beurteilen, ob eine Verunreinigung des Grundwassers vorliegt und ein Bodenaushub (siehe Festsetzungsverordnung) möglich und notwendig ist. In folgenden Fällen unterliegen sie einer Meldeverpflichtung an die Bezirksverwaltungsbehörde: Bei Feststellung einer Grundwasserverunreinigung ist unverzüglich die Bezirks-

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verwaltungsbehörde (Wasserrechtsreferat) zu verständigen und das o.z. Gutachten vorzulegen. Bei Feststellung einer Bodenverunreinigung ist die Bezirksveraltungsbehörde (Wasserrechtsreferat / Gewerbereferat) nach Beendigung der Sanierungsmaßnahmen und unter Anschluss eines Gutachtens über die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen zu verständigen. Bei Feststellung keiner Kontamination ist das Gutachten der Fertigstellungsmeldung beizulegen. Entsorgung des Bodenaushubes: Der Sachverständige hat jene Bereiche festzulegen, bei denen aufgrund des Umganges mit Mineralölen die begründete Annahme besteht, dass eine Mineralölkontamination vorliegt. Dies gilt insbesondere für die Bereiche um Zapfsäulen, Füllschächte, Domschächte und Betankungsflächen. Hinweis: Das aus diesen Bereichen entnommene Material gilt als gefährlicher Abfall und ist als solcher zu entsorgen. Dies gilt nur dann nicht, wenn vor der Aushubtätigkeit eine Ausstufung nach der Festsetzungsverordnung 1997, BGBl. II Nr. 227/1997 i.d.F. BGBL II Nr. 178/2000 vorgenommen wurde. Über die ordnungsgemäße Entsorgung der ausgegrabenen Lagerbehälter ist der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde ein schriftlicher Nachweis vorzulegen. Unser Herr Georg Nachtschatten steht Ihnen für nähere Informationen unter der Rufnummer 0664/6107754 gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co.KG Georg Nachtschatten Dr. Artur Eder Vertrieb Tank/Kanal Laborleitung

Gesetzliche Pflicht der Räumung von Gehwegen
Mangelnde Schneeräumung kann teuer werden, warnen die Tiroler Versicherungsmakler. Viele Haus- und Grundbesitzer kennen meist ihre gesetzlichen Pflichten beim Schneeräumen nicht. In der Zeit zwischen 6.00 und 22.00 Uhr müssen Hausbesitzer die Gehsteige und Gehwege entlang ihrer Grundstücksgrenze von Schnee und Verunreinigungen säubern. So sieht es das Gesetz vor. Bei Schnee und Glatteis müssen die Gehwege auch gestreut werden. Gibt es keinen Gehsteig, gilt das auch für den Straßenrand auf einer Breite von einem Meter entlang des Grundstückes. Auch Schneewächten oder Eiszapfen an den Dächern müssen entfernt werden. Bei Dachlawinen-Gefahr muss das Dach geräumt oder Gehsteig vorübergehend gesperrt werden. Wenn der Grundstückseigentümer diesen Verpflichtungen nicht nachkommt, kann er für Schäden haften. Solche Schäden sind zwar normalerweise in der Haftpflichtversicherung gedeckt. Die Versicherungsmakler empfehlen aber, bei Abschluss einer Haftpflichtversicherung oder auch nachträglich zu prüfen, ob dieser Versicherungsschutz auch tatsächlich mit im Paket ist.

Neue Fahrplatzvermittlung compano-tirol.at
Weniger Spritkosten Fahrgemeinschaften durch pendeln täglich mit dem Auto zur Arbeit. 90.000 davon ohne Beifahrer. Wer alleine pendelt, vergeudet jedoch nicht nur Geld, sondern auch Energie. „Besser gemeinsam fahren und Spritkosten sparen“, meint dazu das Land Tirol und verweist auf die Internetplattform companotirol.at. Gemeinsam fahren! Die Teilnahme an companotirol.at ist ganz leicht. Wer einen Fahrplatz anbietet oder sucht, kann über die Internetplattform kostenlos eine Fahrgemein-

Die gestiegenen Treibstoffpreise belasten die Tiroler Haushalte stark. Gerade für PendlerInnen, die auf ihr Auto angewiesen sind, bieten Fahrgemeinschaften eine echte Alternative! Über die neue Fahrplatzvermittlung des Landes, compano-tirol.at, lassen sich einfach, schnell und kostenlos die passenden Fahrgemeinschaften bilden. Rund 110.000 TirolerInnen

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schaft bilden. Einzige Voraussetzung dafür ist eine Registrierung. Sie dient der Vermittlung, aber auch der Sicherheit der TeilnehmerInnen. Durch die Registrierung weiß man immer genau, bei wem man mitfährt bzw. wen man mitnimmt. Das schafft Vertrauen, aber auch Haftungsfragen werden so geklärt. Kosten sparen! Bei einer Fahrgemeinschaft von zwei Personen mit abwechselnder Nutzung der Autos erspart sich jede Person zumindest die Hälfte der Treibstoffkosten im Jahr. Nicht eingerechnet sind hierbei die Kosten für Verschleißteile und Reparaturen durch die verringerte Abnutzung. Wie hoch die Einsparungen alleine an Spritkosten sind, zeigt ein Beispiel eines Pendlers aus Schwendau, der auf seinem Weg zur Arbeit nach Innsbruck und retour täglich 140 km zurücklegt. Bei einem Verbrauch von 8 Liter auf 100 km spart er durch die Fahrgemeinschaft 1.500 Euro an Spritkosten pro Jahr. Nähere Informationen unter www.compano-tirol.at. In unserem Gemeindeamt liegen auch ein Informationsfalter sowie ein Aufkleber für Ihren Pkw auf.

Jubiläen Den 80. Geburtstag feierte:
am 10. November – Franz Tipotsch, Tux Nr. 507

Auszeichnungen:
Landessiegerin im Lehrlingswettbewerb 2008 Bettina Klausner (Köche) Leistungsabzeichen Landeslehrlingswettbewerb Andreas Geisler Waldhäusl (Maschinenbau) Georg Fankhauser Siedlung (Installateur)

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht dem Jubilar sowie den ausgezeichneten Lehrlingen und ihren Familien weiterhin alles Gute.

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Christbaumspenden
Dieses Jahr wurden die Christbäume für die Plätze Vorderlanersbach – von der Agrargemeinschaft Auen-Heuwald Kirchplatz Lanersbach – von der Agrargemeinschaft Gemais Bauhof – von der Agrargemeinschaft Lanersbach Mehlerhaus – von der Agrargemeinschaft Hintertuxer Galtalpe gespendet. Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei allen Spendern.

Wohnanlage Schlosserfeld
In der Wohnanlage Schlosserfeld sind noch 2 Reihenhäuser frei. Die Kaufpreise liegen zwischen € 293.068,-- für ein Reihenhaus mit einer Nettonutzfläche von ca. 98 m² sowie 2 Tiefgaragenabstellplätzen und € 351.750,- für ein Reihenhaus mit einer Nettonutzfläche von ca. 119 m² sowie ebenfalls 2 Tiefgaragenplätzen. Weiters stehen auch noch Mietkaufwohnungen (3- und 4Zimmer-Wohnungen) zur Verfügung. Hier liegt die durchschnittliche Bruttomiete (inklusive Tiefgaragenabstellplatz, Bewirtschaftungs-, Heiz- und Instandhaltungskosten sowie Warmwasserkosten) bei ca. € 7,60 pro m² Wohnnutzfläche. Nähere Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt Tux oder direkt bei der NEUEN HEIMAT TIROL, Frau Katharina Isser (05123330-241 oder isser@nht.co.at.

Tourismusverband Tux-Finkenberg
Emotionen in Weiß!
tersportfans kommen! herzlich will-

Eingebettet zwischen den Zillertaler und den Tuxer Alpen, inmitten der Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000 liegt eines der schönsten Hochtäler Tirols, das Tuxertal, mit seinen Orten Tux und Finkenberg. Durch die Höhenlage bis 3.250 Meter über dem Meer liegen hier Schneesicherheit und weiße Winterlandschaften ganz in der Sache der Natur, denn Tux-Finkenberg bietet einfach mehr… Einfach traumhaft! 227 bestens präparierte Pistenkilometer glitzern in der Sonne wie Diamanten, der tiefblaue Himmel zeigt sich hinter den weißen Bergspitzen und das Schneeparadies TuxFinkenberg heißt alle Win…mehr Qualität Die Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000 überzeugt mit 59 topmodernen Liftanlagen, 227 pulvrigen Pistenkilometern in allen

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Schwierigkeitsgraden, 800 ha Pistenfläche und 30 urigen Skihütten. Die vier Skiberge Penken, Rastkogel, Eggalm und Hintertuxer Gletscher versprechen jeden Tag aufs Neue ein Pistenerlebnis ohne Wartezeiten für Skifahrer, Snowboarder und Freeskier gleichermaßen. Ab 6. Dezember geht’s los, es heißt wieder einsteigen in eine der Seilbahnen der Finkenberger Almbahnen, der Rastkogelbahn, der Eggalmbahn oder in den nagelneuen Gletscherbus 1 am Hintertuxer Gletscher! …mehr Winter Der Hintertuxer Gletscher hat immer Saison. Eine Reise ins ewige Eis ist daher Pflicht, zumal Österreichs einziges Ganzjahresgebiet sogar eine Pulverschneegarantie von Oktober bis Mai übernimmt. Wintersportbegeisterte kommen hier voll und ganz auf ihre Rechnung, denn 86 Pistenkilometer von leichten Abfahrten bis schwierigsten Hängen werden hier tagtäglich bestens präpariert. Neuerdings ist auch die „Hintertuxer Gletscherbustrilogie“ komplett. Der Gletscherbus 1 von Hintertux zur Sommerbergalm geht diesen November in Betrieb und ergänzt die sicheren Zweiseilumlaufbahnen am Tuxer Ferner. Zum Ausklang des Gletschererlebnisses warten zweierlei Abenteuer: die 12 km lange, beschneite Talabfahrt Schwarze Pfanne, die 1.750 Höhenmeter überwindet oder die berüchtigten Aprés Ski Partys in den urigen Skihütten und Lokalen. …mehr Erlebnis Nach Alternativen zum Skifahren braucht man in TuxFinkenberg nicht zu suchen, man wird rasch fündig. Täglich werden hier 28 km Langlaufloipen präpariert, die sowohl klassische Langläufer als auch Skater gleichermaßen ansprechen. Für Tourengeher stehen unzählige unberührte Tiefschneehänge zur Verfügung und für jene, die ihr Herz-Kreislaufsystem auf angenehme Weise in Schwung bringen möchten, bewandern das Naturparadies auf 68 km Winterwanderwegen. Hüttenzauber pur mit einer lustigen Rodelpartie auf einer der 3 beleuchteten Naturrodelbahnen bringt eine Extra-Portion Geselligkeit in den Urlaub. Zu einem Highlight haben sich das Eisstockschießen und das Eislaufen auf den Natureislaufplätzen in Lanersbach und Finkenberg entwickelt. Diese Plätze sind auch ein „Hot Spot“ für Kids. …mehr Spannung Wer noch mehr Action in seine schönste Zeit im Jahr bringen möchte, der sollte seinen Adrenalinspiegel bei einer Eisklettertour am Hintertuxer Gletscher, bei einem Tandem-Paragleitflug über das Tuxertal, beim Höhlentrekking in der Spannagelhöhle oder beim Winter-Canyoning mit einem unserer Actionclubs steigen lassen. …mehr Erholung Nach einem luftigen Wintersporterlebnis empfiehlt es sich, ins umfangreiche Tuxer Wellnessangebot mit Körper, Geist und Seele einzutauchen. Von der erstklassigen Hotellerie, einzigartig im gesamten Zillertal, bis hin zur Privatpension, von der Gourmetküche bis zu den Tiroler Schmankerln, in der Erholungsregion TuxFinkenberg gibt’s alles, was das Herz begehrt. …mehr Spaß Was die Jüngsten in den Ferien wollen, das wissen die Kinderexperten in Tux-Finkenberg genau. Denn hier werden ihnen die Wünsche von den Augen abgelesen. Sei es in der Playarena, der 1000 m² großen Indoorspielhalle mit unzähligen actionreichen Spielmöglichkeiten und Unterhaltungsprogramm, in einer der fünf Kinderskischulen, wo mit einer Leichtigkeit das Skifahren erlernt werden kann, im Brunos Kinderpark an der Bergstation der Eggalmbahn oder im Gästekindergarten, wo sich die Kleinsten bei ausgelassenen Schneeballschlachten, beim Schneemann bauen oder beim Basteln fröhlich unterhalten. Bei all diesen Aktivitäten unterstützt ein Kindertaxi die Sprösslinge, sie werden morgens vom Hotel abgeholt und am späten Nachmittag wieder wohlbehalten und gut gelaunt zurückgebracht. …mehr Service, Zahlen & Fakten ☺ Kostenloser Sportbus, Rodelbus und 1-EuroNightliner ☺ 227 km Pisten – 800 ha Pistenfläche ☺ 59 Lifte – Liftkapazität 107.800 Pers./h ☺ Pulverschnee von Oktober bis Mai ☺ 100%ige Schneesicherheit das ganze Jahr ☺ 365 Tage im Jahr Skibetrieb …mehr Unterhaltung 05.01.2009 traditioneller Perchtenlauf in Tux und Finkenberg 28.03.-04.04.2009 Kölsche Winterwoche in Hintertux 18.04.-02.05.2009 Flower Pow(d)er Frühlingsskilauf am Hintertuxer Gletscher Jeden Montag: Fire on Snow – spektakuläre Skishow mit Feuerwerk, Winterfeste, etc. Jeden Donnerstag: AprésSki-Stars Live – Helmut aus Mallorca, Micki Krause, Rabaue,…

Veranstaltungen im Winter 2008/2009
Dezember 08 26.12. Top Charts live Act Cuba club Sommer Hit Suivamente - live in der Disco Gletscherspalte

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26.12. 28.12 30.12. 30.12. 31.12. Jänner 09 05.01. 05.01. 07.01. 08.01. 16.01. 21.01. 21.01. 22.01. 24.01. 28.01. 29.01. Peter Wackel - Johanna, du... um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach. Vorsilvesterparty für Kids von 13.00 – 17.00 Uhr beim Eislaufplatz in Lanersbach Vorsilvesterparty in Finkenberg Bergsilvester in Tux-Finkeberg

Perchtentag mit den „Bergcasanovas“ ab 22.00 Uhr im Laterndl Pub in Finkenberg – Eintritt frei! Perchten schauen mit Zillertaler Gipfelwind – live in der Disco Gletscherspalte „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Helmut aus Mallorca Mr. Tux Tux Hintertux - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Die Grubertaler - live in der Disco Gletscherspalte „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Tim Toupet - live in der Disco Gletscherspalte Mickie Krause, der wahre Partykönig - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Jännerloch Ball mit Zillertaler Local Sound - live in der Disco Gletscherspalte Markus Becker, das Rote Pferd - live in der Disco Gletscherspalte Die Dorfrocker - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1.

Februar 09 04.02. „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach 05.02. Mickie Krause, der wahre Partykönig – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. 06.02. Die Jungen Zillertaler – live in der Disco Gletscherspalte 12.02. Roland Brüggen Band – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. 14.02. 2. Jungbauern Winterspektakel mit Zillertal Power – live in der Disco Gletscherspalte 14.02. „Zillertaler Mander“ ab 22.00 Uhr im Laterndl Pub in Finkenberg- Eintritt frei! 18.02. „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach 19.02. Olaf Henning, der König des Partyschlagers - Lasso,... - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. 24.02. Kinderfaschingsparty – von 13.00 – 17.00 Uhr beim Eislaufplatz in Lanersbach. 27.02. Ibiza Winter House Music Night mit DJ Hoody live in der Disco Gletscherspalte März 09 04.03. 04.03. 05.03. 06.03. 07.03. 11.03. 12.03. 14.03. 18.03. 19.03.

„Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Markus Becker, das Rote Pferd – live in der Disco Gletscherspalte Rabaue – die Hände zum Himmel,… – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Klassischer Klavierabend mit der bekannten amerikanischen Pianistin „Dr. Sonya Sunhee Kim“ in der Aula der Hauptschule Tux um 20.30 Uhr. „Z3“ ab 22.00 Uhr – im Laterndl Pub in Finkenberg; Eintritt frei! Schilehrer Ball mit Hot Spot – live in der Disco Gletscherspalte Antonia aus Tirol – Rotes Pferd, Gummiboot… – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Rock Party mit Jabberwalky – live in der Disco Gletscherspalte „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Helmut aus Mallorca – Mr. Tux Tux Hintertux – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus

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Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. „Grubertaler“ ab 22.00 Uhr im Laterndl Pub in Finkenberg- Eintritt frei! Mickie Krause, der wahre Partykönig – um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1.

21.03. 26.03.

April 09 28.03. – 04.04. 01.04. 01.04. 02.04. 04.04. 07.04. 09.04. 12.04. 13. bis 19. 04. 17.04. 17.04. 18.04. 23.04. 25.04. 30.04.

Kölsche Winterwoche – in Hintertux Die Söhne Mannheims – Sensationell – live in der Disco Gletscherspalte „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Olaf Henning –um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. 2. Zillertaler Krokus Ball mit den Zillertaler Bergcasanovas – live in der Disco Gletscherspalte Osterhasenparty für Kids – von 13.00 – 18.00 Uhr beim Hotel Central Marc Pircher - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. "Osterhasenparty" der Landjugend Finkenberg mit Live-Musik im Laterndl Pub Kölsche Osterwoche in Hintertux X-act mega Cover Band - live in der Disco Gletscherspalte Saisonabschlussball mit den "Zillertaler Haderlumpen" ab 22.00 Uhr im Laterndl Pub in Finkenberg - Eintritt frei! „Der Gustl und sein Schutzengel“– präsentiert von der Volksbühne Tux im Gemeindesaal in Lanersbach Liveprogramm - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1. Saison Ball mit die Jungen Zillertaler in der Hohenhaus Tenne in Hintertux Helmut aus Mallorca - Mr. Tux Tux Hintertux - um 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und um 22.30 Uhr in der Disco Tux 1.

Wöchentlich: jeden Montag ab 29.12.2008

Jeden Montag

Jeden Dienstag Jeden Freitag Jeden Samstag

"Fire on Snow" - einzigartige Ski- und Snowboardshow Die Skischulen aus Tux und Finkenberg veranstalten im Winter 2008/2009 jeden Montag in der Arena Hinteranger in Lanersbach eine eindrucksvolle Ski- & Snowboardshow. Tolle Lichteffekte, heiße Musik und viel Abwechslung in den Darbietungen versprechen ein beeindruckendes Erlebnis. Freuen Sie sich auf eine spannende Performance der Race-Carver und Snowboarder, z.B. beim Fackellauf, bei den Wedel- & Fahnenformationen und beim Nostalski... Zum Abschluss gibt’s ein Feuerwerk! Eintritt frei! Schießstand – Luftgewehrschiessen Luftgewehr- und Luftpistole-Schießen für Einheimische und Gäste jeden Montag von 19.00 - 22.00 Uhr beim Schießstand in der Volksschule Tux in Lanersbach. „Die Partyvögel“ – live ab 16.30 Uhr in der Hohenhaus Tenne und ab 22.30 Uhr in der Disco Tux 1 in Hintertux Das Mehlerhaus ist von 13.00 – 17.00 Uhr geöffnet! Die Playarena in Vorderlanersbach ist von 9.30 – 18.00 Uhr geöffnet!

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

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Pfarre Tux
Liebe Tuxer/innen!
in Jenbach z.Bsp. war viele Monate wegen Burn-outs außer Gefecht!) Wir sind in der Steuerungsgruppe gerade dabei, die Seelsorgeräume für unser Dekanat festzulegen und personell zu besetzen. Und überall stoßen wir auch auf die Notwendigkeit, in der Organisation unserer Feste neue Zeiten / neue Formen zuzulassen und zu fördern. Die Tradition darf sich ja nicht allein auf die Uhrzeit beschränken bzw. hat mit ihr am wenigsten zu tun, sondern muss den Inhalt angehen. Und dieser Inhalt muss es z.Bsp. den Trägerkorporationen und kirchl. Mitwirkenden wert sein, von einer bisherigen Fixzeit abzurücken und Neues zu versuchen. Es geht nimmer anders. Wir werden mit der Spannung leben müssen zwischen einer möglichst großen Verlässlichkeit in den Zeiten und einer möglichst großen Flexibilität. Diese kann nicht nur vom Pfarrer verlangt werden, der sich ständig dehnen und strecken sollte wie der Gummiring eines Einweckglases. Da muss die ganze Gemeinde flexibler werden (bei der Ankunft der Gäste sind es die meisten ja auch. - Aber da geht es ums Geschäft. Und bei der Bereitung des Gottesreiches?) Ich staune, wie gut und unkompliziert viele Verschiebungen bei den Gottesdiensten akzeptieren wenn ich in Zukunft manches Nein werde sagen müssen. (Werd‘ auch nicht jünger). Und jetzt, liebe TuxerInnen – bereiten wir uns schon auf ein ganz besonderes Geschenk für die Pfarrfamilie und ganze Gemeinde vor: die Primiz des Andreas Geisler aus Juns. Am 28. Juni 09 nachmittag wird er im Dom zu Innsbruck zum Priester geweiht und am 4./5. Juli 09 feiert er mit seiner Heimatgemeinde das erste hl. Messopfer, die Primiz. Es kann für das Pfarrpatrozinium kein schöneres Geschenk geben. Für diese Feier haben wir ein Primiz-Organisationskomitee (POK) gegründet, in dem folgende Personen vertreten sind: Dekan Cons. Edi Niederwieser, BGM Hermann Erler, Hermann Grubauer OBM PGR, Josef Mader Kirchenchor, Josef Erler LJ, Franz Josef Haag FW, Gerlinde Haas HS, Gerda Aschenwald VS, Nicole Geisler f. Familie u. KIGA, Hermann Erler TVB, Christian Tomann u. Hubert Fankhauser Schützen, Martin Geisler BMK, Agnes Erler Bäuerinnen, Christina Burgstaller PHH und Maria Tipotsch Pfarrsekretärin. Eingeladen hatten wir zu dieser 1. Sitzung auch den Primiziant Andreas, damit er uns seine Wünsche für das große Priesterfest skizziert: „Für die Primiz wünsche ich mir, dass es nicht mein Fest wird, sondern ein Fest der ganzen Pfarre bzw. Gemeinde. Es soll ein Fest des Glaubens und der Berufung werden. Im Mittelpunkt will nicht ich selber stehen, sondern der Weg, der für alle ist.“ Zu den einzelnen Sachkreisen (Organisation, Liturgie usw.) wird es kleine AK geben, die sich mit der Bevölkerung und den anderen Vereinen vernetzen. Wir sind sehr froh, wenn sich Vereine und alle Gemeindemitglieder in der ers-

In der letzten Ausgabe hat die Pfarre mit ihren Mitteilungen pausiert. Es geht ja mit der Arbeit auch in der Pfarre sehr oft drunter und drüber und wir sind sehr ausgelastet. Spricht ja doch für die Lebendigkeit im Pfarrleben. Da werde ich an ein adventliches Bibelwort vom Propheten Isaia (43,19) erinnert: „Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“ Ich denke, am ehesten merken manche Menschen etwas vom „Neuen“ in der Pfarre, wenn eine zeitliche Umstellung nötig ist oder ein bisheriger Service nicht mehr in der gewohnten Form gewährt werden kann (z.B. die Mette in Hintertux oder persönliche Wunsch-Tauftermine). Das Neue wird nicht immer sofort mit offenen Armen aufgenommen (geht mir übrigens manchmal nicht anders). Doch gilt es auch zu bedenken: wie war das früher mit einem Pfarrer ganz allein für Tux und noch a bissl früher sogar noch mit einem zusätzlichen Kooperator. (Junge Leute wissen gar nicht mehr was ein Kooperator ist.) Und wie schaut das heute aus mit zwei Gemeinden und der Aufgabe als Dekan dazu (eigentlich ist das ja eine herausgehobene Stellung; auch für Tux!)? Kein Wunder, dass da auch strukturell einiges geändert werden muss, wenn die letzten Priester nicht auch noch verschlissen werden sollen. – (Wobei der aufgehobene Zölibat nicht unbedingt der Sofortlöser des Problems wäre; der verheiratete evang. Pfarrer

und sich umstellen. So gut es geht versuche ich entgegen zu kommen, aber auf die Dauer ist’s unmöglich und ich bitte um das nötige Verständnis dafür,

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ten Phase mit ihren Ideen beim POK melden und ihre Mithilfe anbieten. In der Jännermitte 09 haben wir die nächste Sitzung und bis dahin habt ihr alle Zeit für eure Rückmeldungen an‘s POK. Liebe TuxerInnen – Ich denke, das Christuskind beschenkt unsere Gemeinde so unerhört groß, dass aus unserem Herzen nur lauter Dank aufsteigen kann in der Form, dass die Wege aller wieder mehr zu Gott in die Kirche führen und wir den Andreas betend begleiten. Zum Schluss möchte ich noch alle herzlich grüßen, besonders auch die Betagten und Kranken, und ein frohes gnadenvolles Weihnachtsfest wünschen. Herzlich Euer Pfarrer

Festgottesdienste im Weihnachtskreis
Heiligabend 24.12. 16.00 Uhr Kinderweihnacht (WOGO ohne Kommunion), Gest.: Volksschule 23.00 Uhr Weihnachtsmette (Kirchenchor) Christi Geburt, 25.12. 10.00 Uhr Hochamt (Kirchenchor) 2. Weihnachtsfeiertag „Stephani“, 26.12. 10.00 Uhr Amt, es singt der Familiendreigesang Kröll Fest der Heiligen Familie, 28.12. Messe um 10.30 Uhr, gest. als Familiengottesdienst Polnische Messe in Hintertux, 17.30 Uhr Silvester, 31.12. 17.00 Uhr Wortgottesdienst zum Jahresschluss / in FBG Messe 2009 Amt um 10.00 Uhr Amt um 10.30 Uhr (Kirchenchor) Weitere Festtermine So. 3. Mai, 9.30 Uhr Sa. 6.6.,18.00 Uhr, mit Bischof Manfred Scheuer Sa. 9.5. Abendmesse

„Neujahr“ Dreikönig

Erstkommunion Firmung Floriani

*** Priesterweihe des Andreas Geisler: So. 28.06., 15.00 Uhr, im Dom Primiz Sa./So. 4./5. Juli

„Die Geschichte vom dunklen Stern“
Vor bald 2000 Jahren versammelten sich alle Sterne am nächtlichen Himmel, denn sie wussten, dass die Zeit der Geburt Christi nahe war. Natürlich war es für sie Ehrensache, zu diesem Fest besonders hell und strahlend zu leuchten. Doch eigenartig, ein einziger Stern leuchtete nicht. Grau, glanzlos und dunkel hing er mitten unter ihnen. Die anderen Sterne entdeckten ihn schnell. Sie tuschelten zusammen, lachten den glanzlosen Stern aus und jagten ihn schließlich davon. Da merkte der dunkle Stern, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Er wurde sehr traurig und fing an zu weinen. Wie kleine Bäche benetzten ihn die Tränen. Und siehe da, je mehr die Tränen flossen, umso heller wurde der Stern. Als sein Tränenstrom endlich versiegte, waren alle seine grauen Schichten fortgewaschen, und er strahlte heller als alle andern zusammen! So kam es, dass gerade dieser reingewaschene Stern am Geburtstag unseres Christkindes über dem Stall von Bethlehem leuchten durfte. Ein Märchen ... Was sagt es uns? Sollten nicht auch wir STERN sein für andere, STERN für unsere Nächsten? Oder ... sieht man auch unser Licht nicht vor lauter grauer Schichten, die es überdecken? Wir kennen sicher alle unsere eigenen grauen Schichten. Spüren wir sie, die dunklen Schich-

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ten in unseren Seelen? Erst dann, wenn wir sie spüren und sie uns stören, kann sich etwas ändern. Dann wird: aus Intoleranz – Toleranz aus Lieblosigkeit – Liebe aus Missgunst – Mitfreude aus Gleichgültigkeit – Anteilnahme aus Mutlosigkeit – Hoffnung Dann können wir den Versuch wagen, Licht für andere zu werden. Zünden wir unsere Lichter an, und lassen wir die grauen Schichten in unseren Herzen nicht zu dick werden. (aus einer Andacht der KFBÖ)

Schulen und Kindergarten
Herbstzeit im Kindergarten

Kindergarten und Schule erleben im Herbst wohl die intensivste Zeit des Jahres. Fast vier Monate durchgehend können Gemeinschaften gebildet und Inhalte vermittelt werden. Im September stand noch das gegenseitige Kennen lernen im Vordergrund, bei manchen auch der etwas schwere Abschied von Zuhause. Bald schon aber haben sich alle Kinder an den neuen Tagesablauf gewöhnt und es konnte mit der eigentlichen Bildungsarbeit begonnen werden. Welche Inhalte wurden vermittelt? Der Herbst und seine VielfaltErntedank Als Unterthema wurde der Apfel gewählt. Arten und Eigenschaften, Wert und Verarbeitung. Zum Abschluss haben wir uns die Obstpresse in Mayrhofen angeschaut.

Teilen macht das Leben „WERT – VOLL“ Jetzt stand die religiöse Erfahrung im Vordergrund. Wie kann ich ein Miteinander so gestalten, dass keiner benachteiligt wird? Den Kindern wurde es in Form von Licht vermittelt. Wir selber sind das Licht und leuchten für andere, machen das eigene Leben und das der anderen hell. Dieses Thema fand in der Martinsfeier seinen Abschluss. Ein wunderbares Fest – unser Dank gilt nochmals allen, die mitgeholfen haben, dieses Fest zu gestalten. Schöpfung – ein Geschenk Aufbauend auf unser Jahresthema machen wir uns über die Entstehung der Erde Gedanken. Uns wurde die Welt, in der wir leben, nur geliehen, so wie alles, was uns umgibt. Mit Leihgaben geht man sorgfältig und achtsam um. Wir dürfen aus dem Vollen schöpfen und können dankbar dafür sein.

In dieser Zeit stand der Basar auf dem Programm. Auch hier gilt der Dank allen, die mitgeholfen haben. Es wurden 2335 € erwirtschaftet. Nach Abzug aller Ausgaben bleiben rund 1000 € für die Kindergartenkasse. Verwendet wird das Geld für den Vorschülerausflug ins Planetarium, Spielzeug und Montessori – Materialien. Vergelt´s Gott im Namen der Kinder und des Teams! Jetzt steht das Weihnachtsfest bevor. Im Kindergarten legen wir viel Wert auf eine ruhige und stimmungsvolle Umgebung. Es wird der Adventkranz gemeinsam gebunden, ein Adventweg gelegt, an dem bis Weihnachten 24 Lichter brennen. Wieder wird die Welt jeden Tag ein bisschen heller und freundlicher. Geschichten und Lieder, Adventgedichte und tägliches Adventfeiern stehen auf dem Programm. Es wird auch versucht den Kindern zu vermitteln, dass das größte Geschenk uns Gott

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mit seinem Sohn – mit Jesus – gemacht hat. Ein Kind hat mich beim Aufbauen der Krippe gefragt wo denn nun das Jesukindlein ist. Es fehlt noch! „ „Nun“, habe ich gesagt, „das Jesuskind wird erst geboren. Jetzt machen sich Josef und Maria auf den Weg nach Bethlehem. Das Baby ist noch im Bauch von Maria.“ Nach kurzem Überlegen erwiderte das Kind: „Aber die Krippe miaß mo schu herrichten, Tante!“ Wir wünschen allen Lesern eine Adventszeit, in der noch Zeit bleibt die Krippe für das Jesuskindlein herzurichten, das Team vom Kindergarten Tux!

Volksschule Tux - Projekt Tux
Wandertag zum Magnesitwerk Am 11. September sind wir auf die Schrofenalm gewandert. Berger Franz hat uns die Barbara Kapelle gezeigt und wo das Magnesitwerk früher war. Die Stolleneingänge haben wir auch gesehen. Franz arbeitete auch im Magnesitwerk. Man musste um 4 Uhr aufstehen und die Schicht begann um 6 Uhr. Sie hörte um 14 Uhr auf. Die Pulverkapseln durften erst um 9 Uhr oder um 17 Uhr gesprengt werden. Sie hatten auch besondere Arbeitsgeräte wie den Bohrer und der Schremmhammer. Zu Mittag gab es eine Kantine, wo es Essen gab. Und Berger Franz ging von der Frühschicht nach Hause. In Vorderlanersbach ging die Schrofenbahn hinauf. An der Schrofenalm haben wir gejausnet und an der Barbara Kapelle standen alle Verstorbenen. Nachher waren wir am Baggersee. Da haben wir Magnesit gefunden! Dann sind wir heruntergewandert. Die Bergkinder sind mit dem Taxi nach Hause und die Buskinder mit dem Bus. Das war unser toller Wandertag. Das Mehlerhaus Am 26. September waren wir im Mehlerhaus. Wir sind mit den Bus nach Madseit gefahren. Da hatte uns Stift Ilse schon eingeheizt. Ilse hat uns viele Bilder gezeigt und in der Stube hat man die warme Luft durch ein Loch in das Schlafzimmer geleitet. Wir haben auch alte Musikinstrumente gesehen. Auch bewunderten wir Bauerngeräte, Waffen vom Krieg und Schelit vom Magnesitwerk. Stift Ilse hat uns alles gezeigt. Das war toll! Vielen, vielen Dank für die gute Führung, Ilse! Tuxer Schulen früher - heute Am 13.10.08 war die ehemalige Lehrerin und Musikschullehrerin Ilse Wechselberger und Lois von der Bank in der Schule. Die Schüler haben viele Fragen gestellt und die beiden haben uns geantwortet. Wir haben uns dann noch Dia-Bilder von den früheren Schulen in Tux angeschaut. Das war auch ganz, ganz toll! Danke, dass ihr euch für uns Zeit genommen habt! Geschrieben von Geisler, 4.Klasse Markus

Auf nach Schwaz!
Die dritte und vierte Klasse der Volksschule Tux fuhren gemeinsam nach Schwaz. Während die Drittklassler das Planetarium und das Silberbergwerk besuchten, begaben sich die Großen auf einen kleinen Schnüffelrundgang durch Schwaz. Mit dem Rätselheft bestückt, ging es durch die Franz-Josef-Straße zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, zurück zum Rathaus, am Franziskanerkloster und Fuggerhaus vorbei bis zum Schloss Freundsberg. Auf dem Rätselpfad mussten Gebäude gesucht und knifflige Rätsel gelöst werden. So manche Fragen bereiteten den Kindern gar arge Denkarbeit. Das große Endziel war das Schloss Freundsberg! Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf und konnten in Ruhe die einzel-

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nen Stockwerke des Museums erkunden. Das Plumpsklo wurde zum Highlight für alle Schüler! Zum Schluss mussten wir noch schnell zur Bushaltestelle rennen. Die Kinder der dritten Klasse erwarteten uns schon. Bleibende Eindrücke gab es zu verarbeiten. Der Film „Reise durch das Weltall“ ließ so manche Kinderherzen höher schlagen – der neueste Traumberuf vieler ist es einmal Astronaut zu werden. Auch die Führung durch das Silberbergwerk wurde ein voller Erfolg. Der Höhepunkt der Führung war sicherlich die Explosion und die tolle Fahrt mit „den wilden Hunden“ (=Zug).

Leben mit der Natur - Die Verwendung von verschiedenen Heilkräutern
denn sie sind mit allen guten Energien ausgestattet, die unsere Erde für uns Menschen bereithält. So haben auch einige Schüler der ersten und zweiten Klasse sich diese Überlieferungen zu Nutze gemacht und aus Kräutern, die bei uns in jedem Garten wachsen und zum Teil auch in freier Natur vorkommen, Tees, Salben, Hustensirup, Kräutersalz, Kräutertopfen, usw. zubereitet. Auf diese Weise haben sie viel Wissenswertes über die Heilkraft von Ringelblume, Pfefferminze, Melisse, Thymian, Salbei, Anis, Fenchel, ... erfahren. Viele neue Ideen und Anregungen brachte dieses Jahr Frau Erler Agnes mit, die einen Nachmittag lang mit uns in der Schulküche die verschiedensten Heilmittel hergestellt hat. Vielen Dank dafür! Claudia Wisiol

Heilpflanzen werden seit Jahrtausenden eingesetzt und waren nie wirklich vergessen, wohl aber zurückgedrängt. Die Erfahrung mit ihnen gründet sich auf berühmte Namen wie Hippokrates, Pythagoras, aber auch auf die

Beobachtungen, die einfache Menschen, Bäuerinnen, ... über die Jahrhunderte mit ihnen gemacht haben. Heilkräuter sind aus allen Prüfungen, denen man sie unterzogen hat, immer als Sieger hervorgegangen. Und sie werden Sieger bleiben,

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Drogenprojekt der HS Tux "Starke Kinder - starke Teenager"
sis für gute soziale Kompetenzen. Unsere Kinder und Jugendlichen lernen Probleme aus eigener Kraft zu bewältigen. Unterstützung und Hilfestellung in dieser Lebensphase bedeutet, sie zu einer aktiven, gesundheitsbewussten und kreativen Lebensführung zu lenken und ihren Lebensmut zu fördern. Basis guter Suchtprävention ist das Begreifen, was Sucht mit mir - mit uns zu tun hat oder haben könnte. Nur so stellen Jugendliche vernetzte Denkweisen her und werden im Krisenfall auf Lösungsoptionen zurückgreifen können. Zum Schluss wurden Teile der schöpferischen Arbeiten in unserem Schulhaus präsentiert. In Zusammenarbeit mit avomed, kontakt&co, B.I.T. und Polizei wurden zwei Informationsstunden organisiert, in denen Fachleute zum Thema Stellung nahmen und mit den Schülern direkt ins Gespräch kamen.

Über fünf Wochen erstreckte sich dieses Projekt der beiden vierten Klassen, an dem die Schüler jeweils zwei Stunden hintereinander in Religion und Biologie arbeiteten. Dabei bewältigten sie folgende Arbeitsaufträge: - Was ist Sucht und wie entsteht Sucht? - Drogen, die aus Pflanzenteilen hergestellt werden - Drogen, die im Labor hergestellt werden -

Hauptinhaltsstoffe einer Zigarette und ihre Wirkungen - Folgen des Langzeitrauchens - Andere Verhaltensweisen, die zur Sucht werden können - Was sagt das Jugendschutzgesetz? - Wer bin ich / Selbstporträt - Körperwahrnehmung - Was zum Glücklichsein gehört - Was macht mich glücklich? / Puzzle Selbstvertrauen, Unabhängigkeit und Kreativität sind die Ba-

Das geht uns alle an - Informationsveranstaltung für die beiden 4. Klassen der HS Tux zum Thema Jugendschutzgesetz und Sucht
Im Anschluss an unser fünfwöchiges Drogenprojekt haben wir für die Schüler der 4. Klassen eine Informationsveranstaltung in Form einer Doppelstunde mit Frau MMag. Birgit Sief von der Drogensuchtberatung Tirol, mit Herrn Revierinspektor Stefan Erlacher von der Polizeiinspektion Schwaz und Herrn Major Karl Kraus vom Landespolizeikommando Tirol organisiert. Die Jugendlichen wurden eindringlich über das Jugendschutzgesetz, über Ausgehzeiten, über ihre Strafmündigkeit und über ihre Rechte und Pflichten informiert. Auszüge aus dem Jugendschutzgesetz: • Absolutes Lokalverbot für Kinder unter 14, die ohne Aufsichtsperson unterwegs sind • Jugendliche unter 16 dürfen keinen Alkohol erwerben oder konsumieren und nach 1.00 Uhr in keinem Lokal mehr anzutreffen sein • Jugendliche haben die Pflicht, ihr Alter nachzuweisen Das Jugendschutzgesetz nennt sich so, weil es unsere Jugend schützen soll. Im Vortrag von Frau Sief wurde den Schülern nochmals eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig ausreichende und gesunde „Tankstellen“ für die Zufriedenheit und das Wohlbefinden sind. Mit „Tankstellen“ sind jene Einflüsse und Faktoren gemeint, die ein erfülltes Leben ermöglichen, sprich gesunde Familien, Freunde, sinnvolle Hobbys und Beschäftigungen. Derart gestärkte Persönlichkeiten sind für Suchtverhalten viel weniger anfällig und nicht von schädlichen Faktoren marionettenähnlich steuerbar. Gesundheit ist also kein Zustand, sondern die Kraft mit dem Auf und Ab des Lebens gut umgehen zu können. Dieses und vieles mehr war für unsere Schüler dieser Altersstufe sicher äußerst interessant zu erfahren. In diesem Sinne haben auch wir Erwachsene die Aufgabe, richtig, vernünftig und verantwortungsbewusst zu handeln. Verena Ortner/Claudia Wisiol

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Vorstellungsgespräch hautnah erleben
Um unseren Schülern ein praxisnahes Training zu ermöglichen, haben sich vier Experten aus verschiedenen Branchen der Arbeitswelt bereit erklärt, Vorstellungsgespräche mit den angehenden berufstätigen jungen Menschen zu führen. Diese realitätsechte Situation und das erhaltene Feedback helfen unseren Schülern garantiert, im späteren Leben ähnliche „wirkliche“ Vorstellungsgespräche gut vorbereitet und souverän zu meistern. Unser herzlicher Dank gilt Hans Wechselberger - Spar-Markt, Roland Eberl – Werbeagentur diepraxis, Hans Erler – Bauwesen, Franz Heim – Tuxer Sporthaus. Claudia Wisiol, Verena Ortner

Ein Vorstellungsgespräch ist ein wichtiger Teil einer Berufsbewerbung. Beim persönlichen Gespräch kann man den Stellenbewerber besser kennen

lernen. Dabei achten die Personalchefs besonders auf Erscheinungsbild, Umgangsformen und Sprache.

Ein Lese-Erlebnis – Autorengespräch mit Rudolf Gigler
lesen versuchte er, die Schüler in ihrer Gefühlswelt anzusprechen, sie zu motivieren, aktiv an der Gestaltung der Lesung teilzunehmen, sie zum herzhaften Lachen zu bringen und v. a. Spaß am Lesen zu vermitteln. Texte, die das Leben schreibt, lassen den Leser oder Zuhörer nicht kalt, sondern nehmen ihn unmittelbar hinein in das Geschehen. So kann dieses Autorengespräch mit dem erfolgreichen Schriftsteller auch als Anregung betrachtet werden, vermehrt unsere neu gestaltete Schulbücherei zu nutzen und rege die durch den Verkauf der Lesebausteine angekauften neuen Bücher auszuleihen. Verena Ortner

Am 5. Dezember führte eine Lesereise den steirischen Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Gigler auch in die Hauptschule Tux. In zwei sehr vergnüglichen, packenden Stunden

ließ er die Schüler aller Schulstufen erleben, dass Geschichten aus Büchern sehr lebendig und fühlbar sein können. Durch sein lebhaftes und abwechslungsreiches Erzählen und Vor-

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Musikschule Tux
Herzliche Gratulation an Anna und Monika Pfister zum “Ausgezeichneten Erfolg”, den die beiden sich beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb ersungen haben. Musiklehrer und Musikschüler wünschen euch weiterhin viel Freude und Erfolg mit der Musik! Adventstunde der Musikschule Tux Vorankündigung: am 23.12. findet um 16.30 Uhr wie alle Jahre unsere Adventstunde in der Hauptschule Tux statt. Unter anderem gelangt das Musical „Die vier Kerzen“ zur Aufführung. Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Besucher!

Vereine
Ein besonderer Schützenjahrtag!

Jubiläumsjahr „ 200 Jahre Schützenkompanie Tux“, Ernennung von neuen Ehrenmitgliedern, viele Ehrungen und Neuwahlen bei den Tuxer Schützen Bei der Jahreshauptversammlung am 16. November 2008 im Gasthof Jäger berichtete Obmann Franz Erler über das abgelaufene Jubiläumsjahr der Tuxer Schützen. Begonnen hat das Jahr mit der Erstellung und Verfassung eines Jubiläumsbu-

ches „200 Jahre Schützenkompanie Tux“. Dieses Buch wurde dann bei der gleichzeitig eröffneten Ausstellung im Mehlerhaus „200 Jahre Schützenkompanie Tux und 175 Jahre Musikkapelle Tux“ präsentiert. Das Bataillonstreffen der Kompanien des Oberen Zillertals fand anlässlich der Stammgästewoche in Hintertux statt. Insgesamt 14 Schützenabordnungen nahmen an diesem Fest teil und konnten sich über die An-

wesenheit des neuen Landeshauptmannes Günter Platter, der somit seinen ersten offiziellen Auftritt als neuer Landeshauptmann bei uns in Hintertux hatte, sowie des obersten Schützen des Landes Tirol, Major Otto Sarnthein, freuen. Bei insgesamt 9 Ausrückungen der gesamten Kompanie betrug die Stärke im Durchschnitt 44 Mann, dazu kamen noch etliche Ausrückungen der Fahnenabordnungen. Aus gegebenem Anlass wurde sechs altgedien-

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ten Schützenkameraden die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Dies sind Alois Kreidl (Grasegg), Thomas Wechselberger (Neurauth), Josef Anfang (Rampler), Franz Geisler (Wieleiten), Josef Fankhauser (Anderler) sowie Rudolf Tipotsch (Jager).

Ebenfalls wurden wieder zahlreiche Kameraden mit der Langjährigkeitsmedaille ausgezeichnet:

55 Jahre Mitglied 50 Jahre Mitglied 40 Jahre Mitglied 25 Jahre Mitglied 15 Jahre Mitglied

Josef Anfang (Rampler) Josef Geisler (Waldegg), Otto Stock (Samer) Hubert Erler (Willeiter), Franz Hochmuth, Hans Mader (Kössler), Sepp Mader (Jeber), Karl Stock (Säge) Martin Fankhauser (Anderler), Oswald Gredler, Karl Tipotsch (Reutten), Peter Tipotsch (Reutten) Josef Fankhauser jun. (Anderler)

Hauptmann Willi Schneeberger, Josef Geisler (Waldegg), Hermann Huber (Regimentskommandant), Bürgermeister Hermann Erler

Hauptmann Willi Schneeberger, Otto Stock (Samer), Hermann Huber (Regimentskommandant), Bürgermeister Hermann Erler

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Hauptmann Willi Schneeberger, Josef Anfang (Rampler), Hermann Huber (Regimentskommandant), Bürgermeister Hermann Erler

Nach vierjähriger Amtszeit wurde der Ausschuss neu gewählt: Hauptmann Oberleutnant Leutnant Fähnrich I. Fähnrich II. Fähnrich-Leutnant I. Fähnrich-Leutnant II. Obmann Obmannstellvertreter Kassier Schriftführer Munitionswart Waffenwarte Chronist Kassaprüfer Obmann Franz Erler Willi Schneeberger (Tuxerhof) Franz Geisler (Himmen) Sepp Mader, Hubert Fankhauser, Peter Geisler Franz Hochmuth (Peterler) Franz Tipotsch (Sägerain) Alois Mader (Jeber) Martin Tomann Franz Erler Christian Tomann Wilfried Geisler Hubert Fankhauser Martin Sporer Franz Geisler (Himmen), Christian Geisler (Waldegg), Peter Geisler, Winterhaus Alois Mader Thomas Wechselberger, Roland Tipotsch

Die Schützenkompanie Tux sucht zum Kauf für die Marketenderinnen mehrere gut erhaltene Zillertaler Röckl (evtl. auch nur Oberteile ohne Schürzen).

Ankaufspreis nach Vereinbarung!
Anruf bei Obmann Franz Erler 0664/8398908 oder 05287/87623

Schützengilde Tux
Der Vorstand der Schützengilde Tux wünscht allen Mitgliedern und deren Familienangehörigen sowie allen Tuxern und Urlaubsgästen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches NEUES JAHR 2009. Ein herzliches Vergelt ´s Gott allen, die uns im vergangenen Vereinsjahr fleißig geholfen und finanziell unterstützt haben. Das Schießlokal ist von September bis Ende April jeden Montag von 19.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Alle Tuxer, die diesen schönen und gesunden Freizeitsport ausüben möchten, besonders unsere Jugend, sind herzlich willkommen. Wenn wir schon eine solche Sportanlage n Tux haben, so wäre es wohl für die Kinder und Jugendlichen sehr sinnvoll, diese Chance im Sportschießen zu nützen. Die

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Gilde benötigt dringend junge Nachwuchsschützen, damit der Fortbestand der Schützengilde auch für die weitere Zukunft gesichert ist. Es besteht ein Schulsportservice und wird sogar von der Landesregierung gefördert. So können wir nur hoffen, dass unsere Schulvorgesetzten an diesem Schulprojekt Interesse zeigen, um den Schülern die Ausübung des Schießsportes zu ermöglichen. Bei den vorgesehenen Sportstunden ist ein Regionaltrainer und ein Gildenverantwortlicher anwesend, die den Schülern das Sportschießen erklären und praktisch beibringen. In einigen Orten im Zillertal wird dieses Schulprojekt gemeinsam mit der Schule und der örtlichen Gilde sehr erfolgreich durchgeführt. Diese Gilden haben kaum Nachwuchssorgen. So wollen wir auf diesem Wege neue Mitglieder, sprich die Jugend, für den Schießsport gewinnen und begeistern. Bei uns wird Vereinsarbeit geleistet und darüber hinaus sind wir bestrebt, einen guten Sport-Hobbyschützen hervorzubringen. Wir nehmen auch an den 10 BezirksrundenWettkämpfen teil. Wir wünschen den Schützen einen guten Verlauf in dieser Meisterschaft. Vielleicht können wir im kommenden Jahr schon mit einer eigenen Jugendmannschaft im Bezirk antreten. Dies würde sich der Vorstand wünschen und wir sagen heute schon für alle Schützen „Gut-Schuss“. Schützengilde Tux

WIR WÜNSCHEN FROHE FESTTAGE, ZEIT ZUR ENTSPANNUNG, BESINNUNG AUF DIE WIRKLICHEN DINGE UND VIELE LICHTBLICKE IM KOMMENDEN JAHR

FC Sparkasse Tux
Rückblick Herbstsaison 2008 Nach einer langen Herbstsaison legt sich nun der Winterschlaf über den Meisterschaftsbetrieb im Tuxer Fussballgeschehen – ein kurzer Rückblick: Nach nur zweiwöchiger Sommerpause begann Anfang Juli schon wieder die Vorbereitung auf die neue Herbstsaison, die mit Ende Juli startete und sich bis Anfang November hinzog. In Zahlen betrachtet: 14 Meisterschaftsspiele mit 4 Siegen, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen, gleichbedeutend mit dem 9. Tabellenrang, 6 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Für unseren neuen Trainer Richard Anfang war von Beginn an klar, dass unser primäres Ziel dem Klassenerhalt gilt. Der Kader der Kampfmannschaft mit ausschließlich heimischen Spielern ist leider sehr klein und Ausfälle von Leistungsträgern – sei es aus beruflichen, privaten oder verletzungsbedingten Gründen sind schwer zu kompensieren. Auf teilweise ansprechende Leistungen folgten oft erschreckend schwache Spiele und umgekehrt: Eines der größten Probleme – die Konstanz. Hinzu kommt, dass zu viele Torchancen benötigt werden um Tore zu erzielen und andererseits wurden Gegner teilweise förmlich eingeladen, Tore zu schießen. Hier gilt es in der Winterpause, in der Vorbereitung auf die kommende Frühjahrssaison, die Hebel anzusetzen und unser Spiel effizienter zu gestalten. Schön wäre natürlich auch, wenn sich der eine oder andere, der seine Fussballschuhe schon zu zeitig an den sprichwörtlichen Nagel gehängt hat, wieder zur Mannschaft stoßen würde. Damit könnte man die Breite im knapp bemessenen Kader doch erheblich erweitern. Zum Abschluss des Berichtes über die Kampfmannschaft aber noch ein Highlight im durchwachsenen Herbst: Der Sieg im TirolCup über die SVG Mayrhofen! Solche Siege sind der Lohn eines Freizeitkickers und setzen wunderbare Emotionen frei – das ist das Schöne am Fussball. Die Mannschaft der Altersstufe U15 bildet diese Saison eine Spielgemeinschaft mit Finkenberg und Mayrhofen. Trainer ist hier nach seinem Rückzug aus dem Kampfmannschaft Gerold Wisiol, der die meisten seiner Schützlinge schon in der U9 und U11 trainiert hat. Nach 10 absolvierten Spielen liegt seine Mannschaft mit 18 Punkten am 5. Tabellenplatz, 7 Punkte hinter dem Leader. Also gute Aussichten für eine erfolgreiche Frühjahrssaison.

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Um unsere Kleinsten, die U8, kümmert sich unser langzeitdienender Funktionär Thomas Kreidl. Die U8 bestreitet ihre Meisterschaft in Turnierform und bisher 15 Begegnungen: Mit 9 Siegen, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen liegt man an 7. Stelle von 18 Mannschaften. Bravo! Bleibt noch zu sagen, dass der Fussballverein in Tux zahlreiche Kinder und Jugendliche betreut und ausbildet, ihnen eine sinnvolle, sportliche Tätigkeit an der frischen Luft bietet – und das ohne großen Kostenaufwand für die Beteiligten. Um demgegenüber den Kostenaufwand des Vereins allerdings halbwegs abdecken zu können, ist man auf die großartige Unterstützung der Eltern, unserer Sponsoren und Gönner, der zahlenden Mitglieder, sowie vieler Zuschauer bei allen Heimspielen angewiesen. Wir hoffen, ihr haltet uns auch weiterhin die Treue und unterstützt damit unseren Verein. Mit sportlichen Grüßen verabschieden wir uns in einen hoffentlich erfolgreichen und schönen Winter! Wie schon in den Vorjahren veranstalteten auch heuer wieder die Fussballer des FC Sparkasse Tux die "Tuxer Kegelmeisterschaft" und das "Tuxer Schnitzl- & Hendlwatten".

Die Mannschaften U12 und U9 werden auch heuer wieder von ihren letztjährigen Trainern Josef Gabriel und Andreas Rausch betreut. Leider können sich diese Mannschaften in ihren Klassen noch nicht durchsetzen und liegen vorläufig am letzten Tabellenplatz, doch mit dem Enthusiasmus, den beide Trainer mitbringen und ihren Schützlingen zu vermitteln versuchen, wird sich auch dies im Frühjahr ändern lassen – wobei gesagt werden muss, dass in diesem Alter immer noch der Spaß am Spiel das Wichtigste bleiben soll.

Tuxer Kegelmeisterschaft 2008
Mädchen 1. Lisa Kreidl (43 Kegel) Buben 1. Christopher Stock (60 Kegel) 2. Stefan Steindl (58) 3. Tobias Erler (51) 4. Patrick Fankhauser (50) Damen 1. Elisabeth Kurz (66 Kegel) 2. Helene Geisler (60) 3. Gerda Fankhauser (59 / 2er Streicher) 3. Frieda Kratky (59 / 2) 5. Karoline Erler (54 / 2) 6. Evi Gastl (54 / 1) Herren 1. Thomas Geisler (71 Kegel) 2. Georg Erler (68 Kegel) 3. Franz Geisler (65) 4. Alexander Haag (63) 5. Thomas Kurz (60 / 4er Streicher) 6. Franz Stöckl (60 / 3) 6. Mario Gastl (60 / 3)

Den KegelmeisterInnen wurde jeweils ein Pokal überreicht, alle „Top-Platzierten“ durften aus einer Reihe von tollen Sachpreisen wählen …

Tuxer Schnitzl- & Hendlwatten 2008
(Für die, die es nicht mehr kennen: Watten ist ein Kartenspiel. An dem Spiel nehmen vier Spieler teil, wobei die Gegenübersitzenden jeweils zusammenspielen. Jeder Spielteilnehmer erhält fünf Karten. Ziel jedes Paares ist es, pro Spiel drei Stiche zu erzielen und damit zu gewinnen. Kritisch (Machtl - Weli Spitz), Ladinisch, Deutn, Schlag, Trumpf, do Rechte, O'reißn, ... - nur einige Begriffe aus vergangenen Zeiten.)

1. Friedl Stock 2. Hedwig Stock 3. Georg Erler 4. Albert Kratky 5. Franz Stock Für die fleißigen Kartenspieler gab es neben viel Schnitzelund Hendlfleisch eine Reihe netter Sachpreise. Der FC Sparkasse Tux möchte sich auf diesem Wege bei allen Teilnehmern an unseren beiden

Bewerben bedanken! Ein großer Dank auch an den Wirt Sepp Pleier vom „Cafe Tester“, der uns die Durchführung der Veranstaltungen in seiner Kegelbahn bzw. seinem Gasthaus ermöglichte. Ebenfalls ein großes Dankeschön richten wir an die Spender der vielen Sachpreise über die sich alle Teilnehmer sehr freuten!

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Tuxer Gewinntipp 2008 … alljährliches TOTO-Gewinnspiel im Herbst
Mit elf Richtigen aus 13 zu tippenden Herbstpartien des FC Sparkasse Tux sicherten sich heuer gleich zehn Teilnehmer die Hauptgewinne im Gesamtwert von € 1.100,-! Franz Stock, Tux 43; Andrea Schösser; Bernhard Schösser; Michael Haag, Mayrhofen; Julia&Babsi, Tux; Ronny Wechselberger; Andreas Mader; Juli Schneeberger; Julia Widmann; Bettina Stöckl. Weitere fünf Mitspieler schafften es eine Kolonne ohne einen richtigen Tipp ("Negativtipp") abzugeben und teilen sich € 100,-: Peter Erler, Tenner; Raimund Fieg, Finkenberg; Mathias Mader; Josef Schiestl, Zell; Bettina Stöckl. Ebenfalls € 100,- war der Schein von Mathias Geisler wert, der bei der Joker-Wertung aus allen mit fünf Kolonnen vollständig ausgefüllten Tippscheinen gezogen wurde. Allen Gewinnern herzliche Gratulation!

Kinder des FC Tux sagen „Danke“

Unsere jüngsten Fussballer möchten sich bei ihrem Taxi-Chauffeur Michael Mader „ganz fest“ für die sicheren Fahrten und die gute Betreuung bei den Auswärtsspielen bedanken! DANKE für die tollen neuen Dressen deines Taxi-Betriebes „Siebzehnzwölf - 1712“!

Neue Trainingsanzüge für alle Mannschaften des FC Sparkasse Tux
Groß war die Spannung vor allem unter allen Nachwuchskickern des FC Sparkasse Tux, die Tag für Tag am Sportplatz in Lanersbach einen Teil ihrer Freizeit verbringen: „Wie schaunt se denn eppa aus?“ „Ma hent de lässig!“, hieß es dann schließlich, als die neuen Trainingsanzüge an die einzelnen Mannschaften verteilt wurden. Vielen Dank an unseren Hauptsponsor, die Sparkasse Schwaz - Zweigstelle Tux, sowie an Klaus und Matthias Dengg, Zillertaler Gletscherbahnen, die die Einkleidung aller Fussballer ermöglichten!

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Toll anzusehen, wenn unsere Kleinsten der U8 und U9 alle im gleichen Trainingsanzug rund um ihre Betreuer quer über den Fussballplatz wuseln oder die Größeren der U12, U15 und Kampfmannschaft einheitlich gekleidet zu ihren Spielen erscheinen. Nochmals vielen Dank an unsere Gönner, die unser Auftreten als Mannschaft mit einheitlichen Anzügen zeigen bzw. das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mannschaften von klein bis groß auch sichtbar unterstreichen. Christian Kurz

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Weihnachten 2008

Cäcilia-Jahreshauptversammlung der BMK TUX am 16. November 2008
Den Auftakt zur Feier der Hl. Cäcilia bzw. Jahreshauptversammlung der Bundesmusikkapelle Tux bildete die Gestaltung des Gottesdienstes in der Pfarrkirche in Lanersbach gemeinsam mit dem Kirchenchor Tux. Durch einige Terminkollisionen musste die BMK die Cäcilienfeier vorverlegen und traf somit jenen Sonntag, den auch die Schützenkompanie Tux als Seelensonntag nutzte. So bot sich den vielen Messbesuchern ein grandioses Bild in der Tuxer Kirche, gefüllt unter anderem von Musikkapelle, Schützenkompanie, Fahnenabordnungen sowie dem Kirchenchor. Nach der Hl. Messe wurde die Schützenkompanie auf den Friedhof begleitet, wo die Kranzniederlegung stattfand. Anschließend trafen sich Musikantinnen und Musikanten sowie alle geladenen Gäste im Sporthotel Kirchler ein um dort die Jahreshauptversammlung abzuhalten. Obmann Martin Geisler eröffnete die Sitzung mit einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder und der Begrüßung aller Anwesenden - allen voran die Ehrenmitglieder der BMK Tux, BM Hermann Erler, TVB-Obmann Willi Schneeberger, Kirchenchorleiter Johann Schweng, alle Musikantinnen und Musikanten mit deren Begleitung, die Marketenderinnen und den etwas später dazugekommenen Pfarrer Edi Niederwieser. Nach der Begrüßung fuhr der Obmann mit seinem Jahresbericht fort. Ausrückungen, Ereignisse und Geschehenes wurden erläutert und das eine oder andere hervorgehoben. Besonders angesprochen wurde das Jubiläumsjahr der Tuxer Musik und das aus diesem Grunde veranstaltete Bezirksmusikfest in Hintertux mit seinem reibungslosen Ablauf. Großen Dank entrichtete Obmann Martin Geisler an Gemeinde, Tourismusverband und die gesamte Tuxer Bevölkerung für die großartigen Unterstützungen und Spenden während des Jahres und lobte besonders die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit diesen! Nach Berichten der Schriftführerin und des Kassiers sowie dessen Entlastung meldete sich Jugendreferentin Maria Würtl zu Wort. Von ihr besonders hervorgehoben wurde der Fleiß der Musikschüler, die fast jedes Mal bei diversen Veranstaltungen dabei waren. Derzeit befinden sich wieder einige Jungmusikanten in Ausbildung. Und so wird ab Jänner sicher wieder der eine oder andere Jungmusikant die Musikkapelle verstärken. Sehr erfreulich war die Überreichung einer Urkunde und des Leistungsabzeichens in Bronze für das momentan jüngste Mitglied der Kapelle, nämlich dem Flügelhornisten Stefan Würtl, der auch gleichzeitig von Obmann und Kapellmeister angelobt wurde. Zwei weitere Musikanten, Raimund und Philipp Fieg, traten ebenso zu einer Prüfung an, dem Leistungsabzeichen in Silber. Beide absolvierten dies mit Bravour. Herzliche Gratulation seitens der Musikkapelle! Die Jugendreferentin beendete ihren Bericht und übergab das Wort Kapellmeister Michael Geisler. Dieser richtete seinen Dank an die gesamte Kapelle für den Fleiß das ganze Jahr über und den sehr guten Probenbesuch. Besonders hervorgehoben wurden das gute Gelingen der im letzten Jahr entstandenen CD, das Frühjahrskonzert und einige andere Ausrücken. Der Kapellmeister wünschte sich für das kommende Jahr ein Zusammenbleiben der gesamten Kapelle und weiterhin gute Zusammenarbeit. TVB-Obmann Willi Schneeberger entrichtete als erster Ehrengast seine Grußworte an die Musikkapelle. Er dankte für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr seitens des TVB und der Schützenkompanie. Willi Schneeberger erwähnte ebenfalls das gut abgelaufene Bezirksmusikfest, das auch ein sehr guter Auftakt zur Stammgästewoche gewesen sei. Auch die Fahrt nach Berlin, die die Musikkapellen Tux und Finkenberg eine Woche nach der Jahreshauptversammlung antraten, wurde von ihm angesprochen. Er meinte dazu, dass dies zwar eine Art Werbefahrt sei, diese aber mit einem Ausflug verbunden werden kann und der TVB auch ein interessantes Rahmenprogramm organisieren werde. Bürgermeister Hermann Erler dankte im Namen der Gemeinde und meinte, die Bundesmusikkapelle Tux wäre ein Aushängeschild für diese. Er sprach ebenso wie sein Vorredner das 175-Jahrjubiläum mit der daraus entstandenen Festschrift, CD und das Bezirksmusikfest an und gratulierte der gesamten Kapelle dazu. Ganz besonders gratulierte der Bürgermeister Kapellmeister bzw. Bezirkskapellmeister Michael Geisler zu seinem Konzert in Fügen, das er anlässlich des 60Jahrjubiläums des Bezirksverbandes Zillertal zusammenstellte und leitete. Kirchenchorleiter Johann Schweng hielt seine Rede bescheiden und bedankte sich für die musikalische Mitwirkung einiger Musikanten bei diversen Messen. Nach den Grußworten aller Ehrengäste und dem Allfälligen übernahm der Obmann die Schlussrede, bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden vor allem aber bei den Marketenderinnen, bei der „Putz-

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frau“ Wastl und stellvertretend für alle Kropf´nbocherinnen bei Gitti Erler. Somit war die Jahreshauptversammlung beendet und der gemütliche Teil des Tages konnte beginnen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen spielte das Duo „Mia Zwoa“ zum Tanz auf, und es wurde bis in den Abend hinein gefeiert. Carmen Erler

Rückblick 2007/2008 – WSV TUX
Obmann Andreas Erler konnte am 14. November 2008 in der Aula der Volksschule Tux seinen Ausschuss und viele WSV-Mitglieder zur Jahreshauptversammlung herzlich begrüßen. Als Ehrengäste wurden Bürgermeister Hermann Erler, Vizebürgermeister Franz Erler, TVB-Vorstand Willi Schneeberger, Ehrenmitglied Edi Troger, Harald Stock als Obmann der „Jochgeier“ und Hauptschuldirektor Gerold Wisiol willkommen geheißen. Gleich zu Beginn war es dem Obmann ein Anliegen, sich bei allen Sponsoren, Helfern, Grundbesitzern und Institutionen, die den Verein immer wieder tatkräftig unterstützen, zu bedanken. Die gute Zusammenarbeit und das angenehme Gesprächsklima mit der Gemeinde, mit den Bergbahnen und dem TVB-TuxFinkenberg sind eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Vereinsarbeit. Die Saison 2007/08 ging erfolgreich zu Ende. Im alpinen Bereich konnten bezirks- und tirolweit tolle Ergebnisse erreicht werden. Sofia Gabriel, Julian Tesar, Tatjana Haufe, Theresa Geisler, Elena Haufe, Alexander Stock, Simon Brugger, Daniel Wisiol, Jana Tesar, Clemens Gabriel und Christoph Bidner waren eifrige Rennteilnehmer und fuhren so manchem Konkurrenten davon. In der Schülerklasse konnten Tobias Erler, Stefanie Brunner, Alexander Anfang und Julia Killian ihr Können zeigen und verbuchten hervorragende Erfolge. Im ÖSV-B-Kader war der WSV Tux durch Hannes Geisler und Martina Geisler vertreten. Nina Tipotsch fuhr im ÖSV-Nachwuchskader. Spaß und Freude beim Skifahren, das sind für Vizeobmann und Trainer Andreas Rausch die Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Kinderund Schülertraining. Dass die Bewegung und das Miteinander im Vordergrund stehen, hat der „Tuxer Kinderskitag“ gezeigt, bei dem 60 „ganz Kleine“, „Kleine“ und „etwas Größere“ mit Begeisterung dabei waren und einen tollen Skitag am Hinteranger erlebten. Andreas Rausch dankte den Bergbahnen für ihr Entgegenkommen bei den Liftkarten und Trainingsmöglichkeiten und den Eltern für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Der Saisonbericht Nordisch durch Sektionsleiter und Trainer Alfred Bidner fällt nicht minder erfreulich aus. Er ist sehr stolz auf seine „Mander“, die durch ihr großes Bemühen und ihre Trainingsdisziplin stets im Vorderfeld der verschiedensten Bewerbe zu finden waren. Die 5 Nachwuchsläufer Markus Fankhauser, Matthias Fankhauser, Josef Fankhauser, Lukas Muigg und Christoph Bidner erreichen tolle Platzierungen. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Markus Fankhauser, der weiterhin im TSV-A-Kader bleibt. Auch die „älteren Semester“ mischten bei Volksläufen vorne mit. Tanja Erler, Christian Eberharter und unser Trainer Alfred Bidner erreichten TopPlatzierungen. Michael Eberharter bestritt als „longdistance-runner“ nicht weniger als 18 Rennen. Trotz seiner guten Erfolge wurde er im ÖSVKader leider nicht berücksichtigt. Ludwig Gredler, das Aushängeschild des WSV Tux, hat mit der Saison 2007/08 seine Karriere beendet. Mit der Bronzemedaille bei der Militärweltmeisterschaft mit der Patrouille über 25 km verabschiedete er sich von seiner aktiven Zeit. Er bleibt dem ÖSV aber als Trainer im Europacup erhalten. Alfred Bidner freut sich schon auf seine tägliche Trainingsrunde auf der „Luggi-Gredler-Loipe“. Begeistert war der Ausschuss des WSV Tux über die vielen Anmeldungen zur Tuxer Meisterschaft im Langlauf, die am 23. Februar 2008 in der „Madseitarena“ durchgeführt wurde. 91 Langlaufbegeisterte, vom Zwergerlteilnehmer bis zum AK III-Läufer, machten diese Veranstaltung zu einem Highlight der letzten Saison. Den Titel des Tuxer Meisters konnten sich schlussendlich Theresa Geisler und Christoph Bidner bei den Kindern, Patricia Stöckl und Markus Fankhauser bei den Schülern und Maria Wechselberger und Christian Eberharter bei den Erwachsenen holen. Realisiert werden soll in dieser Saison ein nordisches Nachwuchsprojekt, das darauf abzielt, Kinder der Volks -und Hauptschule spielerisch zum Langlaufen zu bringen und den Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Claudia und Gerold Wisiol stellen sich dem WSV tatkräftig zur Seite. Hans Wechselberger vom SPAR-Markt war als Kassaprüfer tätig und stellte den Antrag auf Entlastung des Kassiers und des Vorstandes, der von der Vollversammlung einstimmig angenommen wurde. Außerdem war er von der Arbeit des Ausschusses so begeistert, dass er sich spontan

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entschloss, die Getränke des Abends zu spendieren. In den Grußworten der Ehrengäste wurde vor allem Obmann Andreas Erler gelobt, der sein Team sehr gut im Griff hat und auf engagierte und motivierte Leute zählen kann. Bürgermeister Hermann Erler betonte vor allem, dass ein Verein, der Kinder und Jugendliche fördert, sich seiner Verantwortung sehr bewusst zu sein hat. Er dankte dem Ausschuss für seine Arbeit, die ein wichtiger Beitrag zu einem aktiven Gemeindeleben darstellt. Dass der Verein sich positiv weiterentwickelt und sich auf dem richtigen Weg befindet, zeigt die steigende Teilnehmerzahl bei den Tuxer Meisterschaften, wo sich Menschen verschiedenster Altersklassen im Skilaufen, Langlaufen und Rodeln messen und dabei Gemeinschaft und Teamgeist erleben. Genaue Platzierungen und Rennergebnisse sind auf der Homepage des Wintersportvereins www.wsvtux.at nachzulesen. Simone Wechselberger

Diverses
Ortsbauernschaft Tux
Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht (Balser) Ortsbäuerin und Ortbauernobmann in ihren Funktionen mit großer Mehrheit bestätigt! Gebietsbäuerin des hinteren Zillertales kommt aus Tux. Im Herbst fanden Neuwahlen des Ortsbauernrates, der Bäuerinnenorganisation und der Landjugend statt. Dabei wurden viele Ausschussmitglieder in ihrer Funktion bestätigt. Einige schieden auf eigenen Wunsch Ortsbauernrat Obmann: Obmannstellvertreter: Ausschuss: aus. All denen ein recht herzliches „Vergelt´s Gott“ für die geleistete Arbeit! Es zeigt sich immer öfter, dass Funktionen nicht mehr angenommen werden, weil Stress und hohe Arbeitsbelastung in unserer „so modernen“ Zeit leider dazugehören. Ein weiterer Faktor ist, dass Öffentlichkeitsarbeit sehr oft in unsachgemäßer Kritik endet. All jene, die die Wahl angenommen haben, sollen darüber hinwegsehen, denn auch in der heutigen Zeit braucht unsere Gesellschaft Leute, die in der ersten Reihe stehen und sich nicht bücken und drücken, wenn aus dem Hinterhalt Stimmen und Seitenhiebe kommen. Den bestätigten und neu gewählten Funktionären herzliche Gratulation und viel Schaffenskraft!

Fankhauser Konrad “Kern“ Geisler Paul “Willeiten“ Geisler Franz jun. „Himmen“ Erler Hubert “Willeiter“ Fankhauser Bernhard „Nösslau“ Mader Florian “Jennewein“ Kreidl Alois “Grasegg“ Wechselberger Hannes “Neustift“ Forstarbeiterbundes sowie als Vertreter des Forum Land bzw. Vertreter der Nichtbäuerlichen Berufe in den Ortsbauernrat kooptiert. Am 3. Oktober haben die Bäuerinnen neu gewählt. Unser Team setzt sich wie folgt zusammen:

Weiters wurden Geisler Franz sen. „Himmen“ als Vertreter der bäuerlichen Pesionisten und Geisler Franz „Winterhaus“ als Vertreter des Tiroler Land- und

Tuxer Bäuerinnen Ortsbäuerin: Stellvertreterin und Gebietsbäuerin: Ausschuss:

Erler Agnes „Innertal“ Geisler Maria „Himmen“ Tipotsch Elisabeth „Reutnhof“ Fankhauser Hildegard „Nösslau“ Stock Gertraud „Zenzer“ Erler Gitti „Lippner“ Wechselberger Eva „Neustift“ Erler Christina „Ludwigshof“

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Auf diesem Weg möchten wir uns bei den zwei ausgeschiedenen Mitgliedern Fankhauser Sonja „Kern“ und Klausner Gertraud „Grünwald“ für die geleistete Arbeit herzlich bedanken. Ein herzliches Danke allen, die uns immer tatkräftig unterstützen, z.Bsp. beim Tuxer Advent. Mit dem Erlös dieser Veranstaltung konnten wir in den letzten 6 Jahren Euro 10 800.- an Spenden verteilen (Bäuerliche Soforthilfe, Tuxer Vorsorgefond, Rada, usw.). Ein besonderes Anliegen ist uns die Tracht. Wir möchten versuchen bei den Begräbnissen der Frauen mit der Festtagstracht mit schwarzem Tuch und dunkler Schürze zu gehen. Wir hoffen, es unterstützen uns viele. Die Bauern, Bäuerinnen und die Landjugend Tux wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr 2009.

Der neue Ausschuss der Landjugend Tux Obmann: Erler Josef Obmannstellvertreter: Erler Hannes Ortsleiterin: Fankhauser Stefanie Ortsleiterstellvertreterin: Tipotsch Bernadette Kassier: Geisler Philipp Schriftführer: Erler Daniela Beiräte: Fankhauser Franziska Geisler Christina Geisler Lisa Erler David Erler Herbert Wechselberger Mathias Wir, die Landjugend Tux, möchten auch im nächsten Jahr zahlreiche Aktivitäten wie z.B. Fahnenschwingen, Erntedank, Fahne tragen bei Prozessionen, Nikolaus, Rodeln, Törgelen, Schifahren, Snowblade-Contest usw. durchführen. Wir hoffen auch für die nächsten Jahre auf Unterstützung, auch über einen Beitritt zur Tuxer Landjugend würden wir uns freuen, denn nur gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen!

Vier Kerzen Eine Kerze für den Frieden, weil der Streit nicht ruht. Für den Tag voll Traurigkeit eine Kerze für den Mut. Eine Kerze für die Hoffnung, gegen Angst und Herzensnot. Wenn verzagt sein unsren Glauben heimlich zu erschüttern droht. Eine Kerze die noch bliebe, als die wichtigste der Welt; eine Kerze für die Liebe, weil nur diese wirklich zählt!

Herbstfahrt nach Assisi und Umbrien - die Tuxer Senioren auf Reisen
Am 2. September machten wir uns in einem komfortablen Reisebus auf den Weg zum hl. Franziskus. Wir – das war eine bunt gemischte Gesellschaft unter der Leitung von Cons. Josef Stock. Das erste Abendessen im modern ausgestatteten Hotel „DAL MORO“ war der Auftakt zu vielen kulinarischen Genüssen während der sechs Tage. Fürs leibliche Wohl war also bestens gesorgt. Doch auch Kultur, Besinnung, gemeinsame Andachten und geselliges Beisammensein kamen nicht zu kurz. Getreu dem Motto der Reise „Auf den Spuren des hl. Franz von Assisi“ feierten wir in San Stefano gemeinsam eine hl. Messe, besuchten die Franziskus-Basilika mit dem Grab des Heiligen, sein Geburtshaus, San Damiano, Santa Chiara und erfuhren viele Einzelheiten aus dem Leben des hl. Franz und der hl. Klara. Am 3. Tag besichtigten wir Perugia, verweilten am Nachmittag im Heiligtum „Portiuncula“, den Abschluss bildete „Assisi bei Nacht“.

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Am nächsten Morgen fuhren wir nach Greccio ins heilige Tal von Rieti und kehrten auch beim Franziskusheiligtum „Rivo Torto“ ein. Den Höhepunkt der herbstlichen Pilgerreise bildete die Fahrt auf den heiligen Berg „La Verna“, mit der Eucharistiefeier, bei der besonders der verstorbenen Angehörigen gedacht wurde. Die Heimreise verlief – wie alle Busfahrten – harmonisch, alle Teilnehmer achteten auf Pünktlichkeit, Hedwig sorgte für gute Stimmung, der Chaffeur für sichere Fahrt. Sepp zeigte uns noch einige Sehenswürdigkeiten und erzählte allerlei Humorvolles. Eine dabeigewesene Pensionistin möchte im Namen der begeisterten Teilnehmer allen Verantwortlichen für die erlebnisreiche Woche von Herzen danken. Ilse Wechselberger

Vom Tuxer Vorsorgefonds
Das Jahr 2008 ist schon bald wieder Vergangenheit und so ist es für den Tuxer Vorsorgefonds wieder Zeit, Bilanz über das abgelaufene Jahr zu ziehen. Dank der Großzügigkeit vieler Tuxerinnen und Tuxer, aber auch Auswärtiger und Gäste, waren wir wieder imstande, zu helfen. Ein herzliches Danke für all diese Spenden! Ganz besonders Vergelt`s Gott sagen wir aber auch für alle privaten Spenden, ob groß oder klein, für alle „Weihnachtsspenden“ 2007 und insbesondere für alle Kranz- und Blumenspenden im abgelaufenen Jahr. Auch einige Vereine und Firmen haben uns in diesem Jahr mit einer Spende bedacht:

Tuxer Bäurinnen ................................................................................................................. € 2.000,-Spende Erlös Theateraufführung „Floitenschlagstaude“.................................................... € 750,-Die „Bräuchlachn“, Spende Grasausläuten........................................................................ € 500,-„City“ Lanersbach – Schnapserturnier................................................................................ € 400,-Krapfenteam Hedwig Stock ................................................................................................ € 300,-FC Sparkasse Tux – Vereinsturnier ................................................................................... € 200,-Dafür konnten wir wieder einiges bewegen: - Kostenübernahme Hauskrankenpflege einer pflegebedürftigen Person ........................€ 956,50 - diverser Pflegebedarf Fa. Kostner ..................................................................................€ 50,40 - Anschaffung Gehbock .....................................................................................................€ 120,96 - Anschaffung diverser Pflegegeräte (Hebegurt, Tragegurt, Patientenlifter, Badelifter) ..€ 2.615,58 - Anschaffung Gehbock und Rollmobil ..............................................................................€ 255,56 - Anschaffung Pflegebett und Badelifter............................................................................€ 1.638,30 - Anschaffung Badelifter ....................................................................................................€ 837,00 - Anschaffung Spezialrollstuhl ...........................................................................................€ 1.800,00 - Kostenübernahme für die Tagesbetreuung beim RADA.................................................€ 2.874,50 Ausgaben insgesamt im abgelaufenen Jahr .............................................................€ 11.148,80 Die verschiedenen Geräte werden immer nach Bedarf angekauft und sind zur Zeit fast vollständig im Einsatz. Durch eure Spenden ist es möglich, schnell zu handeln und vor allem werden sämtliche Gerätschaften kostenlos verliehen. Das ist in Zeiten, wo allerorts vom Sparkurs geredet wird, sicher eine großartige Einrichtung, die auch keiner Institution (Krankenkasse, Land Tirol, Gemeinde etc.) etwas kostet. An dieser Stelle sei auch einmal festgehalten, dass seit der Gründung des Tuxer Vorsorgefonds vor ca. 20 Jahren durch Hedwig Stock kein einziger Cent für die Verwaltung dieses Fonds aufgewendet wurde. Hedwig führt vom Beginn an sämtliche anfallende Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und Hingabe durch und hat dafür aber nie irgendeine Aufwandsentschädigung angenommen. Dafür gebührt ihr allergrößter Dank und Respekt. Vergelt´s Gott auch den Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde, die die Pflegebetten und diversen Geräte bei Bedarf zustellen. Nicht zuletzt auch ein Dankeschön an Erwin Erler, Gemeindekassier, der jedes Jahr die Kasse prüft. Dieser Ausgabe der Prattinge liegt wieder ein Zahlschein für den Vorsorgefonds bei. Wir freuen uns, wenn ihr uns unterstützt, „von Tuxern – für Tuxer“ da zu sein. In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern ein schönes, friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr! Franz Erler, Bgm.Stv. und Obmann-Stv. des Tuxer Vorsorgefonds

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Liebe Tuxerinnen und Tuxer!
len und die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Eine Woche später darf ich dann in Tux meine Primiz feiern. Zu diesen Feiern darf ich euch schon jetzt alle herzlich einladen. Wir treffen tagtäglich viele Entscheidungen. Entscheidungen zu treffen ist mitunter nicht immer einfach, besonders wenn es um Lebensentscheidungen geht. Ich denke Gott lädt uns neben allen großen und kleinen Entscheidungen ein, eine Entscheidung zu treffen, eine einzige – die Entscheidung, das Leben in einer unumkehrbaren Weise in Gottes Hände zu legen und vertrauensvoll das eigene Leben in der Gegenwart Gottes zu leben. Es geht darum, dass wir wirklich und wahrhaft vertrauen wollen, dass Gott etwas mit unserem Leben vorhat, dass Gott da ist und uns begleitet. Diese eine Entscheidung heißt eigentlich nur Ja zu sagen zur je eigenen Berufung.

Am 12. September 2008 wurde ich von Bischof Dr. Manfred Scheuer in Innsbruck zum Diakon geweiht und habe so mein JA zu Gott und meiner Berufung gesprochen. Es war ein sehr wichtiger Tag in meinem Leben. Es war der Tag meiner inneren Lebensentscheidung, meiner Hingabe an Gott. Viele Tuxerinnen und Tuxer haben mich in all den Jahren auf dem Weg meiner Berufung getragen und unterstützt und viele haben mich am Tag meiner Weihe begleitet. So ist es mir ein Bedürfnis auf diesem Wege allen ein Vergelt´s Gott zu sagen. Ich danke für euer

Mittragen im Gebet, für die vielen Glück- und Segenswünsche und die Zeichen der Verbundenheit. Einen besonderen Dank möchte ich den Tuxer Bäuerinnen für die Bereitstellung der Agape am Domplatz sagen, die ein wahrer „Gaumenschmaus“ war, wie ich von vielen Miemingerinnen und Miemingern und auswärtigen Gästen erfahren konnte. Am 28. Juni 2009 werde ich durch Bischof Dr. Manfred Scheuer die Priesterweihe empfangen und so im Auftrag der Kirche hinausgehen in die Welt, um den Dienst am Wort Gottes treu und gewissenhaft zu erfül-

Mit lieben Grüßen Euer Andreas Geisler

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Tuxer Wirtschaftsbund
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! Wir nähern uns immer schneller den letzten Tagen des Jahres 2008 und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um über abgelaufene Veranstaltungen und Aktivitäten des Wirtschaftbundes zu berichten. Mit einer Landtags- und Nationalratswahl war es sicher eines der ereignisreichsten Jahre. Wahlkampfveranstaltungen bildeten den Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Die Wahlergebnisse in Tux spiegelten einen allgemeinen Trend wider, weg von den Volksparteien hin zu den polarisierenden Parteien. Daher wird es für eine erfolgreiche Zukunft unbedingt notwendig sein, wieder ein stärkeres Profil zu erarbeiten und gerade jetzt, in der Finanzkrise, unsere großen Stärken Wirtschaft und Sicherheit deutlicher heraus zu arbeiten. Zur positiven Einstimmung auf die Sommersaison fand Ende Juni der Tuxer Wirtschaftsbund Event 2008 mit Dr. Cay von Fournier statt. Es ging um Antworten auf die Fragen, ob Geiz wirklich geil ist, ob unsere Dienstleistung einen Wert hat, und wie wir den Wert unserer Leistung richtig kommunizieren. Im Spannungsfeld zwischen Preis und Wert muss man den Wert von Dienstleistungen oder Gütern kommunizieren und nach Möglichkeiten suchen, unverwechselbar oder einzigartig zu werden. Im zweiten Teil ging Dr. Fournier noch einen Schritt weiter und nahm zur Situation des Personals Stellung. Vielfach wird dieses nur als „Kostenfaktor“ gesehen. Aber auch das Personal ist ein Wert an sich, denn nur mit motiviertem, freundlichem Personal kann ein Betrieb auf Dauer erfolgreich sein.

Als Ehrengast des Abends durften wir den Landtagsabgeordneten Josef Geisler begrüßen. Ihm und den zahlreichen Besuchern dieses unterhaltsamen und informativen Abends möchte ich meinen allerherzlichsten Dank aussprechen. Danken möchte ich auch den Wirtsleuten, der Familie Hans Jörg und Traudl Tipotsch sowie den Mitarbeitern vom Hotel Neu Hintertux, die uns routiniert und freundlich mit regionalen Köstlichkeiten in allerbester Qualität verwöhnt haben. Ohne Sponsoren ist es nicht möglich, solche Abende zu veranstalten. Daher gilt mein größter Dank der Sparkasse Schwaz, die immer wieder meine Ideen und Vorträge unterstützt. Ein herzliches Dankeschön auch an die Tischlerei Thomas Schösser für die großzügige Unterstützung. Trauriger Höhepunkt des Jahres 2008 ist die weltweite Finanzkrise, deren Auswirkungen wir wohl zeitversetzt im nächsten Jahr auch etwas zu spüren bekommen werden. Entgegen der allgemeinen Stimmung möchte ich jedoch nicht in das große Jammern der Medien einstim-

men, sondern darauf hinweisen, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Eine Chance zu mehr miteinander und weniger gegeneinander. Die Wirtschaft ist letztlich, wie die Politik, immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Statt Ellbogenmentalität und Rücksichtslosigkeit finden wir ja vielleicht zurück zu unseren alten Werten, wie Rücksichtnahme, Wertschätzung und Verantwortung. Der weltbekannte österreichische Psychologe Viktor Frankl bezeichnete das Selbstwertgefühl als das wertvollste Gut des Menschen. Selbstwert kommt nicht von den Dingen, die wir besitzen, sondern von dem was wir für andere sind. Nur gemeinsam, mit vereinten Kräften, gegenseitigem Respekt und Achtung können wir in eine erfolgreiche Zukunft gehen. Ich wünsche allen Tuxern und Tuxerinnen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie und viel Erfolg für die kommende Saison. Wilfried Erler

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Seinerzeit
zusammengestellt von der Ortschronistin Ilse Wechselberger

Bericht über das Foto in der letzten Ausgabe. Es war am 15. August 1952. Aufmarsch zu Einweihung zur Kirche in Hintertux. Treffpunkt in Madseit – Holzschlag. Stabführer ist Hüttn Sepp, Pfarrer Knabl und Kapellenmeister Stanis Geisler sind auf dem Bild, sowie ein Flügelhornist ist Plattner Sepp. Danke für die Anrufe.

Zwei neue Bilder mit der gleichen Bitte: Wer erkennt sich und wann wurde diese Aufnahme gemacht?

Bitte anrufen - 87414 - DANKE! Liebe Grüße Ilse.

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Raiffeisen wünscht frohe Weihnachten. Und ein erfolgreiches neues Jahr.

www.raibatux.at

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