Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2006

Inhalt:
Editoral ..............................Seite 2 Gemeinde ..........................Seite 3 Tourismusverband .............Seite 7 Pfarre...............................Seite 10 Schulen............................Seite 11 Vereine ............................Seite 17 Diverses...........................Seite 20 Impressum.......................Seite 27

Redaktionsschluss für die Herbstausgabe der Prattinge:

6. Sept. 2006
Bitte einhalten!!!

Liebe Leserin, lieber Leser! Diese Prattinge hat ein Hauptthema – die Schließung des Magnesitwerkes vor 30 Jahren. Der frühere Bürgermeister Franz Berger hat uns hier einen tollen Bericht geschrieben, um dieses für die Gemeinde Tux einschneidende Ereignis genauer zu beleuchten. Michael Avanzini hat eine ganze Reihe an Bildern beigesteuert – ich danke beiden dafür. Die Schließung des Werkes war sicherlich für viele ein großer Schock – Existenz- und Zukunftsängste waren sicherlich stark vertreten. Die Neuorientierung in Richtung Tourismus war notwendig und – wie wir heute wissen – die richtige Entscheidung. Auch die Schulen haben einige Berichte abgeliefert – den Schülerinnen und Schülern wurden verschiedene Projekte geboten, die den „normalen“ Unterricht ergänzen und für Abwechslung sorgen sollen. Wie jedes Jahr liegt auch dieser Ausgabe ein Zahlschein für die Druckkostenunterstützung für das Jahr 2006 bei – für jene Leserinnen und Leser, die noch keinen Beitrag geleistet haben. Ich bedanke mich bei den vielen Unterstützern, die ihren Beitrag für 2006 schon geleistet haben – DANKE!! Mit den Wünschen für einen schönen und unfallfreien Sommer verbleibe ich herzlichst, Ihr

Hannes Schuster

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Gemeinde
Der Bürgermeister informiert
Herausforderung, die nur gemeinsam gelöst werden kann. Die Online - Meldung hat bei mehreren Betrieben bereits bisher klaglos funktioniert, also werden es auch die anderen schaffen. Durch die Umstellung entstehen beiderseitige Vorteile, die Originalausdrucke der Meldescheine werden künftig nur noch im jeweiligen Betrieb aufbewahrt. Damit entfällt die „händische“ Abgabe der Scheine bei der Gemeinde. Sommerzeit ist bei uns jedes Jahr gleichbedeutend mit Bauzeit. Viele private Baustellen, Straßenreparaturen und dergleichen können nur im Sommer abgewickelt werden, auch wenn dies wiederum kontraproduktiv für den ohnehin eher schwachen Sommertourismus ist. Die dadurch entstehenden Belastungen (Lärm, Staub, Verkehrsbehinderungen) sind öfters Auslöser für Konflikte. Bauherren und Baufirmen sind angehalten die jeweilige Baustelle so zu organisieren, dass die Belastungen für Anrainer und Bevölkerung möglichst gering gehalten werden. Auch die Gemeinde hat im Sommer gleich mehrere Vorhaben durchzuführen: Die Gehsteigsanierung und Erneuerung des Straßenkanals zwischen Gasthof Forelle und Hotel Tuxertal, Einfahrt Kreuzung Oberes Dorf, ausgelöst durch die Wildbachbaustelle, Asphaltierungsarbeiten größeren Umfangs an Gemeindewegen und die Sanierung des Kindergartendaches sind die wichtigsten Vorhaben für diesen Sommer. Wir bedanken uns im Voraus für das entgegengebrachte Verständnis im Sinne einer Verbesserung und Erhaltung der Infrastruktur. Am 6. Juni wurde die wasserund naturschutzrechtliche Verhandlung für das Schutzprojekt „Wandlawine Hintertux“ durchgeführt. Obwohl die WLV im Vorfeld umfangreiche Untersuchungen durchgeführt und mehrere verschiedene Varianten geprüft hat, stößt das Projekt gleich bei mehreren Grundeigentümern auf massive Ablehnung und hat dadurch keine guten Aussichten auf eine Umsetzung. Neue Variantenuntersuchungen werden erforderlich, Abwarten ist angesagt. Die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten in Hintertux sind durch Gefahrenzonen und kaum vorhandenen Grund ohnehin massiv eingeschränkt. Bedenkt man, dass die Sicherheitsauflagen künftig eher noch verschärft anzuwenden sind, so ist zu hoffen, dass am Ende doch noch eine vernünftige Lösung gelingt. Allen Einheimischen und Gästen wünsche ich einen schönen Sommer! Euer Bürgermeister

Liebe Tuxerinnen und Tuxer! Seit 24. April hat die Gemeinde Tux einen neuen Mitarbeiter. Frau Moidi Stock ist nach mehr als 40 Dienstjahren in den Ruhestand getreten. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurde Herr Stefan Schösser, Haus „Hinteranger“, als Nachfolger ausgewählt. Wir bedanken uns bei Moidi Stock für ihre ausgezeichnete Arbeit und wünschen ihr für die Pension Gesundheit und alles Gute. Stefan Schösser hat sich bereits gut eingearbeitet. Eine große Aufgabe für ihn wird zunächst die Umstellung des Gästemeldewesens auf Online -Meldungen sein. Vom TVB Tux - Finkenberg wurde die Fa. Feratel als Partner ausgewählt, als logische Konsequenz daraus werden wir dieses System auch für das Gästemeldewesen nutzen. Zunächst ist die Umstellung aller größeren Betriebe geplant. Die Umstellung bedeutet für Betriebe und Amt gleichermaßen eine

Hermann Erler Seite 3

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Großes Lob an die Bevölkerung der Gemeinde Tux – tolle Zahlen bei unserer Abfallbilanz 2005
Zwei Drittel des Abfalls konnten wiederverwertet werden. Je mehr Einwohner, desto größer die Abfallmengen. So lautet eine einfache Rechnung. Dass aber die Menge an Rest- und Sperrmüll in den Bezirken InnsbruckLand und Schwaz mit 220.000 Einwohnern im Jahr 2005 trotzdem erstaunlich niedrig ist hat einen Grund. Dies war nur durch die großartige Mithilfe und tolle Mülltrenn-Moral der BevölkeSeite 4 rung möglich. So wurden im vergangenen Jahr fast zwei Drittel des Abfalls wiederverwertet. Dieses erfreuliche Ergebnis präsentierte kürzlich die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) als verantwortliche Umweltserviceorganisation unserer Gemeinde. Die Erfolgszahlen im Detail So haben auch die Bewohner in unserer Gemeinde zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen. Allein im Jahr 2005 wurden 119,65

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Tonnen Papier, 119,45 Tonnen Karton, 14,0 Tonnen Metallverpackungen, 50,5 Tonnen Kunst- und Verbundstoffverpackungen und 157,77 Tonnen Glas gesammelt. Dafür eine herzliches „Danke“ an alle umweltbewussten Gemeindebürgerinnen und -bürger. Beim Wertstoff Glas konnte mit 34,0 Kilogramm pro Einwohner ein neuer Österreichrekord aufgestellt werden: Rund 8.000 gesammelte Tonnen Altglas machen 9 % vermiedenen Abfall aus. Nur 36 % Restmüll, welcher auf die Deponie Ahrental gebracht wurde ist ein tolles Ergebnis. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 landeten noch 43 % Restmüll auf der Deponie. Gut für

Umwelt und Geldtasche – 2 Deponien eingespart! Die gewissenhafte Wertstoffsammlung entlastet die Umwelt. So konnten zum Beispiel in den zehn Jahren zwischen 1994 und 2004 rund 900.000 m3 Müll durch sachgemäße Trennung eingespart werden. Das entspricht etwa zwei Deponien in der Größenordnung der Restmülldeponie Graslboden. Je mehr Wertstoffe wiederverwertet werden, desto größer sind aber auch die Einsparungen für die Gemeinden. Im Jahre 2005 konnten so durch Trennung und Wiederverwertung über 9,2 Mio. Euro an Deponiekosten eingespart werden. Rund ein Drittel davon, nämlich 3,3 Mio. Euro entfallen

auf den Bezirk Schwaz. Seit 13. August ist übrigens die Abgabe von Elektroaltgeräten auf allen Recyclinghöfen kostenlos. Bei der Altglassammlung sind wir mit jährlich 34,0 Kilogramm pro Einwohner österreichweit an der Spitze!

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Jubiläen
Den 80. Geburtstag feierte:

am 6. Juni: Marianne Fankhauser, Tux Nr. 423

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht der Jubilarin und ihrer Familie weiterhin alles Gute.

Einleitung von Bioabfällen in die Kanalisation ungesetzlich
Seit einiger Zeit bestehen Hinweise, dass in privaten Haushalten und gewerblichen Betrieben der Gastronomie und Hotellerie vermehrt Geräte zum Einsatz kommen, die Speisereste und Küchenabfälle zerkleinern und die flüssige FrakSeite 6 tion daraus in die Kanalisation eingeleitet wird. Der für die Wasserwirtschaft zuständige Landesrat Mag. Johannes Bodner hat dazu kürzlich im Rahmen einer Presseinformation beim AIZAbwasserverband unmissverständlich festgestellt, dass die Zerkleinerung von organischen Küchenabfällen mit anschließender Einleitung der Flüssigkeit in die öffentliche Kanalisation wasserwirtschaftlichen und abfallrechtlichen Grundsätzen und Gesetzen widerspricht. Die aus dem Bioabfall abge-

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trennte Flüssigkeit stellt keinesfalls Abwasser, sondern flüssigen Abfall dar, und ist damit als solcher zu entsorgen. Ebenso stellt die bloße Zerkleinerung von biogenen/organischen Abfällen mit anschließender Einleitung in die öffentliche Kanalisation eine unzulässige Abfallentsorgung dar! Immer wieder werden von Firmen derartige Zerkleinerungsgeräte für Küchenabfälle angeboten, von Privatpersonen und Unternehmen angekauft und auch missbräuchlich verwendet. LR Bodner warnt davor, will die Bevölkerung vermehrt aufklären und im Falle eines Missbrauches in Betrieben gegebenenfalls auch die Gewerbebehörden einschalten. Im Gesetz sind

dafür hohe Strafen vorgesehen. Kommunale Kläranlagen sind für die Reinigung von häuslichen Abwässern entsprechend der Vorgaben durch das Wasserrechtsgesetz bemessen, keinesfalls jedoch für die Reinigung von biogenen Abfällen. Die Schmutzfrachtkonzentrationen derartiger Abwässer betragen etwa das 150 – 300fache eines normalen kommunalen Abwassers! Werden 500 Liter eines „verflüssigten Bioabfalls“ in die Kanalisation eingeleitet, entspricht dies einer Schmutzfracht von etwa 600 Einwohnerwerten! Anhand von eigenen Untersuchungen und internationalen Studien zeigten Obmann Bgm. Walter Amor und Geschäftsführer

Dr. Reinhard Rostek im Rahmen der letzten Vollversammlung des AIZ-Abwasserverbandes auf, dass bei weit verbreitetem Einsatz derartiger Geräte mit einer massiven Überlastung der Kläranlage zu rechnen ist. Die Folge davon wäre ein erforderlicher weiterer Ausbau der Kläranlage auf etwa die doppelte Kapazität mit einem Kostenaufwand von etwa 10 Millionen Euro, welcher durch die öffentliche Hand – also letztlich vom Bürger – zu tragen wäre. Davon betroffen wäre besonders die Kläranlage des AIZ-Abwasserverbandes in Strass mit einem hohen touristischen Anteil im Einzugsgebiet.

Tourismusverband
Tux-Finkenberg - Natürlich Erfrischend
„Ent“-Spannend und Tag für Tag aufs Neue begeisternd – so erleben Sie Ihre Urlaubstage in Tux-Finkenberg! Das besondere Etwas verdankt Tux der Kombination aus vielfältiger Natur, natürlicher Herzlichkeit und echter Tradition! Hier, am Ende des Zillertals, spürt man die Gelassenheit der Bergwelt! Einzigartig und überwältigend präsentiert sich der Hintertuxer Gletscher in strahlendem Weiß… umrahmt von saftig grünen Wiesen und stahlblauem Himmel! Wandern, Sport & Abenteuer Ob Abenteuer, Action oder Ruhe und Erholung – die ideale Höhenlage von 850 bis 3.250 Meter bietet optimale Voraussetzungen für Sport- und Naturliebhaber! 350 km markierte Wanderwege eröffnen Ihnen täglich abwechslungsreiche Möglichkeiten. Tosende Wasserfälle, ruhende Bergseen und kristallklare Quellen sorgen für die natürliche Erfrischung zwischendurch. Der Duft von frischen Kräutern und Blumenwiesen begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Gipfelsieg. Unser Wanderführer zeigt Ihnen die faszinierendsten Fleckchen und erzählt dabei von sagenumwobenen Plätzen und alten Tuxer Geschichten! Er entführt Sie auch gerne in eine der urigen Hütten, wo Sie echte Tiroler Gemütlichkeit und traditionelle „Schmankerln“ kennen lernen werden. Das Schnapserl zum Abschluss darf natürlich nicht fehlen! Sommerbahnen & Gletschererlebnis Zahlreiche Seilbahnen und Wandertaxis bringen Sie bequem zu höher gelegenen Ausgangspunkten. Mit der Hintertuxer Gletscherbahn schweben Sie über blau schimmerndes Gletschereis hinauf auf 3.250 Meter und erleben die Faszination „Ewiges Eis“. Oben, auf der Panoramaterrasse angekommen, bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke vom Großglockner über die Dolomiten bis hin zur Zugspitze. Kinderfreuden Strahlende Kinderaugen und unvergessliche Ferien, das Seite 7

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scherflohpark auf 3.250 Meter! Kinderspielfeste!!! Jeden Sonntag in Tux und am 26.7. und 16.8.06 in Finkenberg NEU! * Playarena auf 2000 m² mit ganztägiger Betreuung, Go-Cart-Bahn, Erlebniskletterturm, Softplaystation, Trampolinpark, Kletterwand, uvm! Nur für Mitgliedsbetriebe! Mehr Infos unter: www.playarena.at * Erlebnisweg mit spannenden Überraschungs-Stationen * Gletscherflohpark auf 3.250 Meter mit lustigem Schneereifen-Karussell, Bobbahn, Fotomailstation uvm…

wünschen sich wohl alle Eltern für ihre kleinen Lieblinge! Das tägliche Kinderprogramm in Tux-Finkenberg ist ein besonderes Urlaubserlebnis und verspricht Action, Spaß und Spannung! Wenn wir auf Entdeckungs-

reise in die Berge aufbrechen oder gemeinsam am Lagerfeuer grillen, wird jeder Tag zum Abenteuer. Den besonderen Kick gibt’s beim Kinder-Canyoning oder beim Carven und Toben im Glet-

Sommer-Highlights • Sonnwendfest in Finkenberg am 24.6.06 • Internationaler Gamshüttenlauf 7,5 km am 16.7.06 • Almerisch g’sungen & g’spielt auf der Brandalm am 6.8.06 • „Tuxer Alpen Marsch & Wandertag am 30.7.06 • Steinbockmarsch in Ginzling am 20.8.06 • Feier & 30 Jahre Tuxer Geschichte im Magnesitwerk am 26.8.06 • Bergmesse am Grünberg/Gamshütte am 27.8.06 • Bergmesse am Hoarbergjoch am 10.9.06 • Traditioneller Haflinger- & Schafalmabtrieb in Finkenberg am 16.9.06 • „Absegeln“ der Tuxer Jochgeier in der Klein & Fein Arena in Tux am 16.9.06 • Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb am 29. u. 30.9.06 • Pow(d)er Weekend am Hintertuxer Gletscher vom 13. – 15.10.06

Schade eigentlich…
In der Nacht von Freitag, 9. Juni auf Samstag, 10. Juni 06 wurde zum wiederholten Mal die Tuxer Mühle aufgebrochen und verwüstet. Es entstand erheblicher Sachschaden. Der Bereich des Mühlsteins, in den das Korn zur Mahlung hineinfällt, wurde mit Schmierfett angefüllt. Es ist momentan nicht sichergestellt, dass dieser Mühlstein aufgrund der Verunreinigung noch weiterhin zum Mahlen verwendet werden kann. Die Beschädigung wurde vom Tourismusverband Tux-Finkenberg zur Anzeige gebracht.

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Pfarre
Sommerplanung 2006
Di. 15.8.2006 – 10.30 Uhr: Kl. Prozession So. 1.10.2006: Erntedankfest

Sommerurlaub des Pfarrers:
Von Montag, den 10.7.2006 bis Freitag, den 4.8.2006 Urlaubsvertretung: ein Priester aus Indien, der in der UNI-Innsbruck das Doktorat macht, er heißt Chackochan Nadakkaviliyil, kurz „Chacko“ und spricht recht gut deutsch

Urlaub der Pfarrhelferin Christina:
Erste Ferienwoche: Betreuung der Tuxer Kinder bei WOKIWOGO, dem Jungschar-Ferienlager der Diözese (in Hall) Urlaub vom 15.7. bis 4.8.2006

Wettersegen Herr, du Schöpfer aller Dinge, du hast uns die Welt anvertraut und willst, dass wir ihre Kräfte nützen. Aus dem Reichtum deiner Liebe schenkst du uns die Früchte der Erde, den Ertrag aus Garten und Acker, Wald, Feld und Almen, damit wir mit frohem und dankbarem Herzen dir dienen. Wir bitten dich: Halte Ungewitter und Hagel, Überschwemmung und Dürre, Frost und alles, was uns schaden mag, von uns fern. Schenke uns alles, was wir zum Leben brauchen. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn – Amen.
Mit herzlichen Wünschen für einen guten Sommer, der Pfarrgemeinderat

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Schulen
Volksschule Tux
Rund um ´s Lesen!

Unterstützt wurde das Projekt von der Versicherungsfirma Brindlinger (Im Zuge unseres heurigen Leseprojektes konnten wir im Herbst mit allen vier Klassen die Lesestraße in Zell am Ziller besuchen). Die Kinder besuchten einen Vormittag lang die Lesestraße in Zell, arbeiteten an einem Märchenquiz und konnten anschließend auch noch bei einer Tombola teilnehmen. Ein besonderes Geschenk für die Volksschule Tux ist der Bücherscheck von 200 €. Das Geld wurde von der Firma Brindlinger gespendet und für den Kauf von Erstlesebüchern sowie Detektivgeschichten verwendet. Den Höhepunkt des Leseprojektes bildete sicher ein Lesevormittag, der heuer erstmals an unserer Schule durchgeführt wurde. Einen Vormittag lang durften die Kinder in Vierergruppen ihre

Lesekönnen an verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Es gab Geheimschriftenlesen, Leserätsel, Spiegelschriftlesen, Lupenlesen, Leseschnitzeljagd, Lesezeichenbastelei, Gruselgeschichten und noch viele andere lustige Lesespiele. Eine besonders große Hilfe waren die vielen fleißigen Mamis, die gemeinsam mit den Lehrpersonen die Lesestationen betreuten. Nochmals vielen, vielen Dank für eure Hilfe! Ein weiteres Highlight für die Tuxer Schüler war das Märchenprojekt der HS Tux. Unter dem tollen Titel „Märchenhaft und nicht nur grimm(ig)“ besuchten alle Kinder die Märchenausstellung im Mehlerhaus in Madseit. Dort konnten die Schüler in verschiedenen Räumen mit allen Sinnen in die Märchenwelt eintauchen.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei den Lehrpersonen der Hauptschule Tux für den toll organisierten Märchentag bedanken! Krönender Abschluss der fantastischen Lese- und Schmökerwochen war wohl der Besuch der bekannten Autorin Brigitte Weninger. Unterstützt von der Tiroler Kulturservicestelle stellte sie den Erst- und Zweitklasslern das Buch „Einer für alle, alle für Einen“ vor. Aufgeregt lauschten die Kinder ihrer Vorlesung und lasen voller Motivation und Begeisterung die ausgestellten Bücher. Ein Dankeschön gilt der Buchhandlung Tyrolia Mayrhofen für die Bücherausstellung in unserer Volksschulaula. Die Lehrpersonen Volksschule Tux der

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Erstklassler besuchen das Tuxer Blumenhäusl
Noch bevor der letzte Schnee fiel, besuchten die Schüler der ersten Klasse das Tuxer Blumenhäusl in Lanersbach. In den letzten Wochen hatten wir uns im Sachunterricht intensiv mit den Frühlingsblumen beschäftigt. Der Besuch in der Blumenoase war der krönende Abschluss unserer Blumenwoche. Chefin Burgi zeigte uns im Glashaus viele Blumen – Narzissen, Tulpen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Primeln, Hyazinthen und Gänseblümchen. Zum Schluss bekamen die Schüler noch ein ganz besonderes Geschenk! Alle Kinder durften zwei Sonnenblu-

menkörner setzen und mit nachhause nehmen. Die Schüler der ersten Klasse bedanken sich noch mal

recht herzlich für das tolle Erlebnis!

Lawinenpiepsübung und Schneekunde mit der Skischule Hintertux
Im Zuge unseres diesjährigen Projektes Natur und Technik hat sich die Schischule Hintertux bereit erklärt, uns eine kleine Einführung in die Schneekunde zu geben und uns auch den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgeräten zu erklären. Die fünfzehn Kinder der dritten und vierten Klasse hörten gespannt zu, als sie erfuhren, wie der Schnee aufgebaut ist. Auch ein Blick in die Lupe ließ so manchen erstaunen, als die tollen Schneekristalle zu erkennen waren. Am besten gefiel den Kindern aber sicherlich die Suche nach den tief vergrabenen Piepsgeräten. Es war nicht immer ganz einfach die versteckten Geräte zu finden, aber unter fachmännischer Aufsicht konnte schlussendlich doch noch alles gefunden werden! Vielen Dank der Schischule Hintertux für den tollen und lehrreichen Nachmittag! Die Kinder der dritten und vierten Klasse

Die Lupe macht die wunderschönen Schneekristalle erst sichtbar Seite 12

Wie lange überlebt ein Mensch unter einer Lawine? Nur ca. 15 Minuten

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Hauptschule Tux
Ringelblume, Melisse, Minze, Thymian, Salbei und viele andere mehr
Nun können sie endlich wachsen und gedeihen! Nach einem viel zu kalten Mai konnte erst jetzt im Juni unser Schulkräutergarten fertig gestellt werden. Wie sich vielleicht einige Leser noch erinnern können, wurde letztes Jahr im Herbst mit der Errichtung eines Kräutergartens auf dem Schulgelände begonnen. Bereits bei der Planung und Erbauung waren die Schüler mit Feuereifer dabei. Im heurigen Frühjahr säten wir dann im Rahmen des Biologieunterrichtes einige Kräuter aus, sahen ihnen beim Keimen und beim Wachsen zu und hegten und pflegten sie liebevoll bis es endlich so weit war: Die selbst gezogenen Pflanzen durften eingesetzt werden. Mit weiteren Kräutern, die sie uns gratis zur Verfügung stellte, versorgte uns Frau Anfang Notburga vom Tuxer Blumenhäusl. Außerdem stand sie uns auch mit ihrem Fachwissen und ihrem guten Rat helfend zur Seite. Danke dafür, Burgl!Mit Freude war zu sehen, wie viel Spaß die Schüler an der Arbeit im Garten hatten, (selbst wenn es sich um das „lästige“ Jäten handelte). Einige brachten zu diesen Projektstunden sogar Pflanzen aus Mamas Kräutergarten mit. Auch für diese Mithilfe möchte ich mich natürlich herzlich bedanken. Nun steht einer intensiven Arbeit mit den Pflanzen und mit dem Garten im Rahmen des Biologieunterrichtes, einer Verwendung der Kräuter im Kochunterricht und in den verschiedenartigsten Projekten ( Herstellung von Kräutertees, Kräutersalben und –ölen...) nichts mehr im Wege. In vielen Projektstunden ist ein von Schülern liebevoll geplanter und gestalteter Kräutergarten entstanden. Bei einem dieser Projekte, von Frau Ortner Verena geleitet, entstanden auch die Namensschilder für unsere Kräuter, die unserem Garten seine ganz persönliche Note verleihen. Wie wertvoll so ein Schulgarten für die Unterrichtsarbeit ist, wird sich in den nächsten Jahren sicherlich zeigen. Wir freuen uns darauf! Danke! Wisiol Claudia

Märchenhaft und nicht nur Grimm(ig)
Wie alles begann oder „Es war einmal...“ Am Anfang stand eine Einladung zum Literaturevent „Alles Märchen - alles Andersen“ des „Versicherungsbüros Brindlinger“ in Zell. Gerne folgten wir mit zwei Klassen der Einladung zur Autorenlesung und zum Märchenworkshop. Sichtlich Seite 13

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überrascht über die Beobachtung, dass sich auch noch Hauptschüler von der Fantasie- und Zauberwelt der Märchen einfangen lassen, entwickelte sich unter uns Deutschlehrern die Idee, sich im heurigen Schuljahr ausgiebig mit dem Thema Märchen zu beschäftigen und das Ergebnis der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Vordergrund unserer Projektidee sollte das Lesen und der kreative Umgang mit der Sprache stehen. Spaß und Spiel gepaart mit Wissensfestigung und intensivem Nachdenken sollten die Schüler durch die einzelnen Stationen begleiten. Als Location für die Endpräsentation kam bald das „Mehlerhaus“, ein als Heimatmuseum erhaltenes 400 Jahre altes Bauernhaus in Tux, in Betracht. Mit unserer Idee konfrontiert, zeigte sich der verantwortliche Museumsverein begeistert und freute sich über die Möglichkeit der Konfrontation junger Menschen mit dem „Kulturdenkmal“ ihrer Gemeinde. Auch für uns stellte das Haus mit seinen gemütlichen Stuben, kleinen Fenstern und niedrigen Türen ein sagenumwobenes Tor zur Vergangenheit und zur Märchenwelt -

dar. Nun begann das eigentliche Tun. In unzähligen Unterrichtstunden wurde zum Thema „Märchen“ gearbeitet. Seefahrergeschichten führten in fremde Länder, Indianergeschichten kämpften sich durch den Wilden Westen, Klassiker wurden umgeschrieben/ fortgesetzt, orientalische Lampen wurden gebastelt und vieles mehr. Helfend zu Seite standen uns auch viele Personen aus dem Ort: Sportgeschäfte verliehen gerne Schaufensterpuppen, die wir als Märchenfiguren drapierten, Gemeindesekretäre halfen beim Kopieren des selbst geschriebenen Märchenbuches und viele Eltern sagten ihre Hilfe beim Kuchenbuffet während der Ausstellung zu. ...Und ein Abstellraum unserer Schule füllte sich mit Material. Der Termin zur Eröffnung der Ausstellung rückte näher. Vom 2.5 bis zum 5.5 2006 fand dann in Juns im Mehlerhaus eine Projektwoche zum Thema „Märchen“ statt. Diese Tage waren in jeder Hinsicht „märchenhaft“: An den Vormittagen hatten jeweils die Schüler der VS Tux und der HS Tux , des Kindergartens und Schüler-

gruppen der HS Zell die Möglichkeit, ihr Wissen über Märchen, ihre Lesefähigkeit und ihr Leseverständnis unter Beweis zu stellen. Die verschiedensten Arten von Lesespielen wurden angeboten und es hat den Schülern sichtlich Spaß bereitet. Auf spielerische Art und Weise wurde so während des gesamten Vormittags gelesen, gelesen, gelesen....... Am Donnerstag, den 4.5 und am Freitag, den 5.5 hatten dann die Erwachsenen die Möglichkeit, es den Kindern gleich zu tun. Wir Lehrer freuten uns über „märchenhafte“ Besucherzahlen. Viele Eltern, Verwandte, Freunde... kamen, um zu sehen, welche Arbeiten die Schüler während des Schuljahres vorbereitet hatten (Schülerzeitung, Hörspiel, Film: Märchenpantomime, Lesespiele ohne Ende) und um ihr Wissen über Märchen ein wenig aufzufrischen. Vielen Dank für die freiwilligen Spenden! Ein Teil davon wurde dem Kulturerbe „Mehlerhaus“ und dem JRK zur Verfügung gestellt. Einen herzliche Dank möchten wir auch allen fleißigen und selbstlosen Helfern sagen:

dem Schulwart Franz Geisler für den Transport von „Märchenrequisiten“ Herrn Mattersdorfer Sepp: Wir durften die Räumlichkeiten des Mehlerhauses für unsere Ausstellung benützen Herrn Erler Wilfried: Er stellte uns ein Fernsehgerät und einen Videorekorder zur Verfügung Herrn Stöckl Bernhard und Herrn Heim Franz: Sie überließen uns ihre Schaufensterpuppen, um sie in Märchenfiguren zu verwandeln Herrn Warum Florian: Er gestaltete einen Beitrag über unser Projekt den Elternvertretern Lisi Geisler, Sigrid Geisler, Wechselberger Evelyn und Kirchler Eva: Sie versorgten die Märcheninteressierten mit Getränken und Kuchen Herrn Wechselberger Hans: Er spendierte die Getränke

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Skitour an der Hauptschule Tux

Am Samstag, den 25.März 2006, fand wieder unser alljährliches Projekt „Skitour mit ausgebildetem Bergführer und Lawinenkunde“ statt. Unser Ziel war dieses Jahr die Frauenwand in Hintertux. Geleitet wurde diese Tour von Bergführer und Berg-

retter Georg Kreidl, der uns über das richtige Verhalten im freien Skiraum aufklärte und uns über die Entstehung bzw. über die Vermeidung von Lawinen informierte. Anhand von einem Lawinenprofil sahen wir, aus welchen Schichten der Schnee

aufgebaut ist und durch welche Belastungen eine Lawine ausgelöst werden kann. Weiters wurde das Suchen mit dem Verschüttetensuchgerät vorgeführt und auch von den Schülern selber ausprobiert. Mit Hilfe der Sonde konnten die Seite 15

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Schüler verschiedene Gegenstände im Schnee aufspüren. Unser Dank für die Skitour, die tolle Naturerfahrung und den Einblick in die Arbeit der Bergrettung gebührt unserem Führer, Georg Kreidl, außerdem Herrn Franz Heim

vom „TUXER SPORTHAUS“ und Mader Bernhard, „Insider Sport“ für die kostenlose Verleihung der Tourenausrüstung sowie Klaus Dengg von den Zillertaler Gletscherbahnen für die Freikarten!

Ein herzlicher Dank an alle, die unsere Skitour unterstützt haben. Ohne sie wäre so ein Projekt nicht möglich. Alexandra Lanthaler

SelbA trifft Schule
Bereits zum 2. Mal verbrachten einige Schülerinnen der HS Tux einen gemeinsamen Nachmittag mit der Gruppe SelbA (Selbstständig im Alter). Treffpunkt war die „Tuxer Suppenküche“, die an diesem Nachmittag mit Raten, Denken, Lachen, Singen und Plaudern erfüllt war. Elisabeth, Katharina, Stefanie, Lisa und Isabella forderten die Damenrunde mit ihren Spielen, Tricks, Knobel- und Denkaufgaben zu GedächtnisHöchstleistungen heraus. Die SelbA-Gruppe gab sich aber nicht geschlagen und meisterte die Aufgaben mit links. Köpfe rauchten, Füße tanzten, Bälle flogen, Kugelschreiber flitzten, Augen rollten, Hände klatschten und Lachen ertönte. Ein liebevoll gedeckter Tisch lud zum Rasten, Kaffeetrinken und Schwatzen ein. „SichWohlfühlen“ lag in der Luft. Der Nachmittag verging viel zu schnell und es wurde bald Zeit nach Hause zu gehen. Die gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung machten die gemeinsam verbrachte Zeit zu etwas Besonderem. Simone Wechselberger

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Vereine
Tuxer Schützen in Rom

Am Mittwoch, 24.05.2006, starteten die Tuxer Schützen ihren seit langem geplanten Ausflug in die „Ewige“ Stadt Rom. Insgesamt 41 Personen genossen 5 Tage unter äußerst fachkundiger

Führung von Pfarrer Josef Stock und erlebten viele kulturelle, aber auch gesellige Höhepunkte. Wir waren alle überwältigt und bedanken uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei

unserem „Soge-Pfarrer“ für die genial geplante Reise und die hervorragende Reiseleitung. Die Teilnehmer

FC Sparkasse Tux
U11 ist Meister ! ... 2. Meistertitel nach 2004 den erkrankten Tobias Erler angereist, zeigten die jungen Tuxer und Tuxerinnen von der ersten Minute an, was sie draufhaben. Schnell vorgetragene Angriffe, zweikampfstark und spielerisch top. Bereits nach wenigen Minuten stand es durch Treffer von Christopher Stock 2:0. Sehenswert das 2:0 nach einem Solo, bei dem er nicht weniger als 4 Gegner auf engstem Raum ausSeite 17

Mit einem überzeugenden 8:0 Auswärtssieg gegen den Tabellendritten Fügen fixierte das Team um das Trainergespann Geri Wisiol und Norbert Kreidl den 2. Meistertitel nach 2004. Ohne

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trickste und trocken einschoss. Aber auch Fügen war immer wieder gefährlich. Doch die Abwehr um Libero S. Stock und Goalie P. Fankhauser stand bombensicher. Noch vor der Pause erhöhte der überaus lauffreudige Maxi Kreidl nach einem Pfostenschuss von Patrizia Stöckl auf 3:0. Auch in der 2. Halbzeit zeigte das Team des FC Tux tolle Aktionen und erzielte weitere 5 Tore. 3 Tore erzielte Christopher Stock, je einmal waren in diesem Abschnitt Maxi

Kreidl und Stefanie Brunner(direkte Ecke!) zur Stelle. Kurz vor Schluss setzte Laura Erler einen scharf getretenen Elfmeter knapp übers Tor. Vor dem letzten Spiel hat unsere Mannschaft nicht weniger als 76 Tore erzielt und nur 8(!) erhalten. Die einzigen Punkte gaben wir in Finkenberg beim 1:1 ab. Das sind unsere Meisterkicker: Patrick Fankhauser (Tor), Sebastian Stock, To-

bias Erler, Christoph Brugger, Stefanie Brunner(Abwehr), Philipp Wisiol, Patrizia Stöckl, Laura Erler(Mittelfeld), Maxi Kreidl, Christopher Stock (Angriff). Konstantin Brunner von der U9 hat unseren kleinen Kader in 3 Spielen verstärkt. Vielen Dank dem FC Tux, den Sponsoren und allen Eltern, die uns während des Jahres wieder meisterlich unterstützten.

Bundesmusikkapelle Tux
Dankeschön! Die Musikantinnen und Musikanten der Bundesmusikkapelle Tux möchten sich auf diesem Wege bei allen Einheimischen recht herzlich für die großzügigen Spenden beim diesjährigen Maiblasen bedanken!

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Hinweis in Sachen Platzkonzerte Wie Ihr sicher bereits wisst, finden unsere Platzkonzerte seit letztem Jahr immer dienstags statt. Wie gewohnt, spielen wir beim Musikpavillon in Lanersbach, ab 20.30 Uhr. Wir starten mit dem ersten Platzkonzert am 11. Juli. Natürlich werden wir auch heuer wieder versuchen, euch mit einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programm zu verwöhnen und hoffen, euch ein paar nette Abende bieten zu können! Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, werden wir diesen Sommer wieder ab und zu Zillertaler Krapfen zubereiten und beim Kiosk am Musikpavillon verkaufen. Bei welchen Konzerten ihr die Köstlichkeit erhalten könnt, werden wir kurzfristig anhand eines Postwurfes bekannt geben. So wollen wir hoffen, dass der Wettergott mitspielt und uns den ganzen Sommer über mit schönem Wetter, speziell bei den Platzkonzerten, verwöhnt. Wir würden uns freuen, euch, liebe Einheimischen, zahlreich bei unseren Konzerten begrüßen zu dürfen und verbleiben einstweilen mit musikalischen Grüßen. Die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux.

Die Volksbühne Tux bringt

„GAUNER“
Bei Krauses verkehren so einige dunkle Gestalten. Doch die haben nicht mit der „stocktauben“ Tante Rita gerechnet.

eine heitere Kriminalkomödie in vier Akten von

Hub Fober

TERMINE: Mittwoch -"-"12. Juli 2006 26. Juli 2006 09. August 2006 Mittwoch -"-"23. August 2006 06. September 2006 20. September 2006

KARTENVORVERKAUF: AUFFÜHRUNGEN:

Tourismusverband Tux Tel. 05287/8506 Restkarten an der Abendkasse ab 20:00 Uhr im Gemeindesaal in Lanersbach um 20:30 Uhr

Die Volksbühne Tux freut sich auf euern Besuch und wünscht jetzt schon einen schönen und unterhaltsamen Abend.

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Tennisclub Sparkasse Tux
Der Tennisclub Sparkasse Tux bedankt sich herzlich bei den Sponsoren Stöckl Bernhard und Steindl Mox, die die Mannschaften „U12 männlich“ und „U12 weiblich“ unterstützen.

Diverses
Schließung vor 30 Jahren: Das Magnesitwerk Tux - ein Rückblick vom ehemaligen Bürgermeister Franz Berger
Vor 30 Jahren wurde der Tuxer Magnesitbergbau in 1700 Meter Seehöhe stillgelegt. Der Jahrzehnte alte Bergbaubetrieb wurde im Jahre 1976 endgültig geschlossen und ebenso ging die Geschichte des Bergwerkes zu Ende. Die Vertretung der Gemeinde Tux hat mich ersucht, als ehemaliger Berg- und Hüttenarbeiter sowie als damaliger Bürgermeister bei der Stilllegung des Werkes über den Betrieb und die Situation der Gemeinde mit der Schließung des Betriebes zu berichten. Ich möchte diesem Wunsch gerne nachkommen, weil damit in mir auch Freude geweckt worden ist, dass dieser Betrieb und seine Geschichte gerade in der heutigen schnelllebenden Seite 20 Zeit noch nicht ganz vergessen, vergangen und vorüber ist. Die junge Generation in der Gemeindevertretung nimmt das 30. Jahr seit der Werksschließung zum Anlass, einen Rückblick in die Vergangenheit zu machen. Dies ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung der bergmännischen Arbeit von damals. Der Betrieb hatte in seiner Geschichte die 30iger Jahre, den 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit, sowie den Aufbau des Betriebes nach der Lawinenkatastrophe 1951, bis zum Jahre 1976 überlebt. Für die Gemeinde Tux eine segensreiche Einrichtung und Brotgeber für mehr als 300 Beschäftigte mit ihren Familien. Heute werden solche Berichte von ausgebildeten Journalisten geschrieben. Nachdem ich keine solche Ausbildung habe, möchte ich auf meine Art versuchen, einen Einblick in die Geschichte des Werkes zu geben, so wie ich in meiner 16-jährigen Tätigkeit als Werksarbeiter den Betrieb erlebt habe. So wie ich meine eigene Lebensgeschichte schreibe, erlebten alle anderen Kollegen ihren Arbeitsplatz im Werk auf ihre Weise, gleichgültig, wo sie eingesetzt waren. Es gab verschiedene Arbeitsbereiche, wie die Hüttenarbeit, in der Scheelitaufbereitung, Übertag und Untertag im Bergbau, bei der Seilbahn, der Bauabteilung oder als Maler, Schlosser, Elektriker.

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Andere waren in der Verwaltung, im Laboratorium oder als Konstrukteure, Ingenieure, technische Zeichner, Steiger, Hilfsarbeiter oder Betriebsleiter tätig. Alle hatten den ihnen zugewiesenen Aufgabenbereich und waren dafür verantwortlich. Nachdem mir damals als Bürgermeister die Schließung des Werkes bekannt gegeben wurde, entstanden in mir viele schwierige Fragen, für die wir eine Antwort finden mussten. Und natürlich tauchten auch Erinnerungen über meine abgelaufenen 16 Jahre als Bergund Hüttenarbeiter auf. Soll nun der für Tux segensreiche Betrieb zu Ende sein, alle Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren? Vor allem aber auch die Frage, was kann, soll und muss man als Gemeindevertreter tun? So wie mir, wird es auch allen anderen Kolleginnen und Kollegen ergangen sein. Erinnerungen wurden ganz plötzlich wach gerufen und noch mehr entstand die Frage, wie es in Zukunft weitergeht. Vorerst schaue ich einmal zurück in die Vergangenheit. Ein Schlager betitelt sich: ,, Als ich noch ein kleiner Junge war “. Als ich noch ein kleiner Junge war, noch vor dem 2. Weltkrieg, durfte ich mit meiner Mutter, die Postamtsleiterin war, mit der Seilbahn zum Werk fahren. Das Postamt als Einmannbetrieb erforderte, dass sie die Post ins Werk bringen musste. Die Seilbahn von damals hatte einen Wagen, wie sie bei der

Wanglbahn zum Materialtransport verwendet worden sind. Die Abfahrt wurde durch Drehen der Telefonkurbel angekündigt. Dann ging die Freiluftfahrt zum Werk. Oben angekommen, begegnete mir der Lärm des Betriebes, ein Dröhnen, Maschinen mit Riemenantrieb, Arbeiter in staubiger Bekleidung. Für mich eine ganz andere Welt als drunten im Tal, und ohne einen Gedanken, dass ich hier einmal Arbeit finden und als Bürgermeister mit der Schließung dieses Betriebes zu tun haben werde. Im Jahre 1950 wechselte ich meinen Arbeitsplatz vom Friseurgesellen zum Bergarbeiter. Der Friseur war damals nicht „in“, wie man heute sagt. In den darauffolgenden 16 Jahren konnte ich die Arbeit im Hüttenbetrieb, in der Scheelitanlage und die Bergarbeit im Tagbau und Stollen kennen lernen. Überall gab es harte und gefährliche Arbeit. Als Schmierer beim Brennofen, wo das Material auf ca. 700 Grad erhitzt wurde, mussten teilweise Winterbekleidung

und Handschuhe getragen werden. Nicht gegen Kälte, sondern um sich vor der Hitze zu schützen. In der Scheelit Aufbereitung wurde mit Chemikalien und vor allem mit Salzsäure gearbeitet. Die Arbeit im Bergbau war eine schwere und gefährliche Arbeit. Bevor die Maschinen eingesetzt worden sind, musste alles händisch gemacht werden. Damals gab es noch keine Wetterschicht. Untertag waren es die Gase nach der Sprengung und die große Gefahr des Einsturzes. Ein Arbeitsplatz, der für die heutige Zeit wohl undenkbar ist. Ich möchte diese Arbeitsverhältnisse nicht als schlecht hinstellen, es war einfach die Zeit von damals. Der Betrieb hatte damals auf die bescheidenen Sicherheitsbestimmungen geachtet. Dies war unser Arbeitsplatz, an dem wir unseren Lohn verdienten. Es gab auch die Meinung im Tal, dass die Belegschaft des Werkes einen leichten Arbeitsplatz hat und gut verdient. Ich verstehe diese Ansicht, weil man den Arbeitsplatz der Seite 21

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anderen Berufsgruppe nicht kennt und gerne nur die schöne Seite sieht. Da tauchte bei mir immer wieder der Gedanke auf, ob wir Belegschafter des Magnesitwerkes nicht auch wie andere Berufe im Tal unseren Lohn verdienen mussten. Ich erinnere mich dabei auch an einen besonders schweren Tag bzw. an eine Nachtschicht im Stollen. Am Abend sind wir zu zweit mit unseren Motorrädern zu Nachtschicht gefahren und nach der Schicht zur Heimfahrt war ich alleine, weil mein Kollege in dieser Schicht tödlich verunglückt ist. Ich empfinde bei diesen meinen Gedanken es als ein schönes Zeichen, dass die Barbarakapelle als einziger Zeuge des Betriebes vom heutigen Besitzer weiterhin erhalten wird und damit auch unsere verunglückten Kollegen und Lawinenopfer in Erinnerung bleiben. Auch hier finde ich ein Zeichen der Wertschätzung für die damalige Belegschaft. Es lag wohl auch in der Natur der Sache, dass es gesellschaftspolitische, ja Seite 22

auch religiöse Probleme gab. Aus der heutigen Sicht zurück in die Vergangenheit sind es bescheidene, aber damals doch große Probleme. Der Hüttenbetrieb mit dem Hochofen konnte über das Wochenende nicht stillgelegt werden. Dies hatte zur Folge, dass sonntags in Tag – und Nachtschicht gearbeitet werden musste. Wenn wir am Sonntagvormittag zur Schicht gefahren sind, begegneten uns die Kirchenbesucher zur Hl. Messe. Da hatte man das Gefühl, dass wir die falsche Richtung gewählt hatten. Es war damals die Zeit, wo der Bauer für die Heuarbeit am Sonntag vom Priester um Dispens ersucht hatte. Ich kann mich an den Katholikentag 1962 in Salzburg noch gut erinnern. Thema: „Löscht den Geist nicht aus“. Diese Situation in Tux wurde auch diskutiert. Und es gäbe noch viele andere Ereignisse, an die sich Kolleginnen und Kollegen erinnern werden. Nach meinem Ausscheiden vom Magnesitwerk sind dann Jahre vergangen, das Magensitwerk produzierte

Magnesit und Scheelit weiter und ganz plötzlich kam die überraschende Nachricht von der Betriebsschließung. Für uns alle, ob Gemeindevertretung, Betriebsrat und auch für die gesamte Belegschaft wohl eine schockierende Nachricht. Das Bergwerk war für viele nicht nur Arbeitsstätte, sondern auch eine kleine Dorfgemeinschaft. Von der Kantine bis zur Schule und Barbarakapelle sowie Betriebsarzt war alles vorhanden. Wir alle wussten nicht, wie diese neue Situation ohne Arbeitsplätze zu meistern ist. Als Grund der Schließung schilderte man uns die exponierte Lage des Betriebes. Mit den Weltmarktpreisen war man nicht mehr konkurrenzfähig, da jeder Liter Heizöl mit der kilometerlangen Seilbahn antransportiert werden musste. Ebenso alle anderen Güter, Ersatzteile und Lebensmittel. Die gesamte Produktion musste mit der 8 km langen Seilbahn nach Bühel gebracht, dort auf die Zillertalbahn verladen und schließlich in Jenbach wieder umgeladen werden. So stand die Gemeindevertretung vor einer ernsten und schwierigen Situation. Die Stilllegung beeinflusste nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Zillertalbahn und die Gemeinde Tux. Die Gemeinde wurde durch die Schließung mit etwa 1 Million Schilling Steuerverlust belastet und dies bei einem Normalbudget von 5 bis 6 Millionen Schilling. Aber darüber hinaus war die

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weitere große Frage die Sicherung der Arbeitsplätze für die Werksarbeiter in Zukunft zu bewältigen. Dazu kamen noch die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen im gesamten Werksareal und viele andere Fragen.Alle diese Fragen tauchten ganz plötzlich mit der Schließung auf. Nach den Beratungen im Gemeinderat wurden dann Kontakte mit dem Land Tirol, der Bergbehörde, der Werksleitung und dem Betriebsrat aufgenommen. Die ÖAMAG hatte die Absicht, die Betriebseinstellung in zwei bis drei Jahren durchzuführen. Auch die Auswirkungen und die notwendigen Maßnahmen für die Rekultivierung des Werksund Bergbaugeländes war für die Gemeindevertretung eine wesentliche Frage, ebenso der jahrzehntelange Abbau im Tagbau und in den Stollen im Zusammenhang mit der Sicherheit. Wie und was muss geschehen, damit für alle Zukunft das gesamte Areal abgesichert ist? So wurden auch Kontakte mit der Wildbach- und Lawinenverbauung und der Forstinstpektion eingeleitet. Es tauchten viele Fragen auf, die alle einer Lösung zugeführt werden mussten. Im Landhaus in Innsbruck war eine Informationsrunde über die Frage der Schließung des Werkes angesagt, in der von der ÖAMAG, dem Betriebsrat

und den Betroffenen Bürgermeistern umfassend über die Auswirkung der Betriebsstilllegung informiert werden sollte, damit rechtzeitig vernünftige Lösungen für die Betroffenen erarbeitet werden konnten. Auch der Ausbau der Infrastruktur wurde beraten, wie z. B. Ausbau der Bundesstraße im Raum Zell/Kaltenbach und der Landesstraße Mayrhofen -Tux, geschätzte Kosten 15.0 Millionen Schilling. Eine Arbeitsgruppe wurde eingesetzt, die die geologischen Verhältnisse prüfen sollte, ob Magnesit und Scheelit auch künftig noch wirtschaftlich abgebaut werden konnte. Vom Land wurden die Kosten für Expertengutachten übernommen, um eine neutrale Beurteilung der Situation zu ermöglichen. Damals gab die ÖAMAG erstmalig ihre Bereitschaft zum Verkauf des Magnesitwerkes Tux bekannt. Neben allen Verhandlungen im Behördenverfahren, über eingeholte Fachgutachten, Beratungen mit verschiedenen Gremien, war die Werkschließung eine politische und soziale Frage, die oft heiße Diskussionen brachte. Es gab eine große Meinungsvielfalt um das Magnesitwerk. Den Vorschlag, ein Tiroler Modelldorf entstehen zu lassen, brachten Gegner und Befürworter ins Rampenlicht. Andere

Vorschläge wurden über die Medien in einer nicht immer angenehmen Art und Weise in die Öffentlichkeit gebracht. Dies lag in der Natur der Sache. Bei all diesen für die Gemeindevertretung schweren Entscheidungen ist Meinungsvielfalt auch etwas Positives. Heute erscheint mir, dass nach allen Bemühungen, Ansichten und Meinungsverschiedenheiten das lange Rätselraten um das Areal des Magnesitwerkes Tux ein gutes Ende gefunden hat. Die Gemeinde hat durch entsprechende Umwidmung die Voraussetzungen geschaffen. Die neuen Besitzer wurden die Hintertuxer Gletscherbahnen, die das gesamte Areal samt Gebäude erworben hat. Durch Umschulungen und vertragliche Vereinbarungen konnte ein Teil der Belegschaft eine Arbeitsstätte in Ramsau bekommen, ein weiterer Teil fand Arbeit in Hochfilzen und Tux und schließlich gab es Pensionierungen. Ich glaube auch, dass alle damaligen Vertreter in den Verhandlungen, gleichgültig welcher politischen Richtung sie angehörten oder welche Funktion sie innehatten, ihr Bestes gegeben haben. Das Magnesitwerk Tux hat seine Geschichte beendet, die heute beginnt: „Es war einmal“.

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„30 Jahre Schließung Magnesitwerk Tux“
Wie bereits mehrfach angekündigt, findet in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe zum Thema „30 Jahre Schließung Magnesitwerk Tux“ statt. Der Kulturausschuss der Gemeinde Tux hat in mehreren Sitzungen mit ehemaligen Werksmitarbeitern folgendes Veranstaltungsprogramm ausgearbeitet.

Programm:
Di, 11.Juli 2006 So, 23.Juli 2006 11.00 Uhr Pressekonferenz im Mehlerhaus 17.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „30 Jahre Schließung Magnesitwerk Tux“ im Mehlerhaus in Madseit 18.00 Uhr Begrüßung der ehemaligen Arbeiter und Bewohner des Magnesitwerkes im Mehlerhaus mit Besichtigung der Ausstellung; Bergmannstracht erwünscht 11.00 Uhr Hl. Messe zum Gedenken an alle verstorbenen und verunglückten Bergwerksarbeiter und Bewohner bei der Barbarakapelle am Schrofen Auffahrt ist mit einem Taxidienst organisiert anschließend Festakt auf der Schrofenalm mit Konzert der BMK.Tux und gemütliches Beisammensein Bewirtung durch die Schützenkompanie Tux Wandertipp: 1) Wanderung über die Stockwiese 2) Wanderung über Schneetal 3) Auffahrt mit der Finkenberger Almbahn und Wanderung vom Penken Sa, 26.Aug. 2006 19.30 Uhr Lichtbildervortrag von Franz Berger in der Aula der Hauptschule Tux „Das Magnesitwerk Tux, ein geschichtlicher Streifzug vom Anfang bis zur Schließung“ umrahmt von den Höllenstoanern sowie Lichtbildervortrag von Frau Dir. Anna Wenger in der Hauptschule Tux über die „Schulzeit im Magnesitwerk“ So, 27.Aug. 2006 10.00 Uhr Besuch des Hintertuxer Gletschers mit Besichtigung der Technischen Anlagen und Auffahrt zur Gefrorenen Wand mit dem Gletscherbus

Fr, 25.Aug. 2006

Sa, 26.Aug. 2006

Bei extrem schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche Tux statt. Die Auffahrt mit privaten PKWs auf die Schrofenalm ist aus Haftungsgründen nicht möglich, es ist ein Taxidienst eingerichtet. Seite 26

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Vergelt`s Gott an die „Bräuchlachn“!
Die „Bräuchlachn“ sind eine neu formierte Gruppe junger Männer, die sich darum kümmern wollen, dass in Tux alte Bräuche wieder gepflegt werden und dadurch nicht in Vergessenheit geraten. So wollen sie u.a. das Perchtengehen oder das Ausrücken der Krampusse richtig pflegen. Die erste Aktion war das Grasausläuten am 1. Mai d.Js., und dass dies bei der Bevölkerung sehr gut angekommen ist beweist die Tatsache, dass den Grasausläutern viel Geld gespendet worden ist. Diese stolze Summe von € 1.056,01 haben die Bräuchlachn zur Gänze dem Tuxer Vorsorgefonds, nämlich an Obfrau Hedwig Stock, übergeben. Dafür gebührt den jungen Burschen unter der Leitung von Bernhard Pfister (Koidl) ein ganz herzliches „Vergelt`s Gott“! Wir wünschen euch weiterhin viel Freude und Schwung bei der Durchsetzung eurer Ideen! Der Vorsorgefonds

Impressum: Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Herausgeber: Redaktionsteam: Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Pfarrer Eduard Niederwieser, Hannes
Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler, Michael Avanzini

HS Tux Layout: Bankverbindung: Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen Herstellung:

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