Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009

Inhalt:
Editoral...............................Seite 2 Gemeinde ..........................Seite 3 Tourismusverband .............Seite 9 Pfarre ...............................Seite 13 Schulen / Kindergarten ....Seite 18 Vereine ............................Seite 21 Diverses...........................Seite 29 Seinerzeit.........................Seite 31 Impressum .......................Seite 11
Redaktionsschluss für die Sommerausgabe:

15. Juni 2009
Liebe Leserin, lieber Leser! Eine Nachricht hat die Tuxer Bevölkerung in der letzten Zeit sehr aufgeregt: die geplante Schließung der Filiale der Post in Lanersbach. Nach der Schließung des Postamtes Hintertux vor einigen Jahren soll auch in Lanersbach das Postamt – angeblich aus wirtschaftlichen Gründen - geschlossen werden. Dieser Beschluss fügt sich nahtlos ein in die festzustellende Tendenz, nur noch die Ballungsräume als wichtig anzusehen. Was am „Land“ passiert, ist nicht so wichtig – es sind ja auch hier viel weniger Wählerstimmen zu gewinnen. Dass sich die Tuxer Gemeinde hier massiv zu wehren versucht, ist das Gebot der Stunde. Dass die Bundespolitik hier nichts macht und solche Aktionen stillschweigend zur Kenntnis nimmt oder nur mit einem „Pseudoprotest“ versieht, ist auch ein weiterer Beweis für das fehlende Bekenntnis zum ländlichen Bereich. Ob der Einspruch der Gemeinde Erfolg haben wird ist zu hoffen, aber aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre eher zu bezweifeln. Lesen Sie dazu aber den Bericht des Bürgermeisters auf der Seite 3. Der Winter liegt in den letzten Zügen – und damit kann über die vielen Aktivitäten in den vergangenen Wochen berichtet werden. Der WSV Tux hat viele Veranstaltungen durchgeführt und die Artikel dazu sind in den Vereinsnachrichten zu entnehmen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling Herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009

Gemeinde
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! jemand einen Widerspruch? Ist man als BürgerIn tatsächlich zu schwer von Begriff um diese Vorgangsweise zu verstehen? Da kann einem sprichwörtlich „die Galle“ hochsteigen. Globalisierung, Marke „Österreichischer Eigenbau“! Wenn man sich anschaut, wie viele kleine Betriebe in unserer Gemeinde, unter schwierigen Konkurrenzbedingungen, aber trotzdem erfolgreich wirtschaften, so ist einfach nicht nachvollziehbar, dass das Postamt TUX, bei 2000 Einwohnern und 890.000 Gästenächtigungen im Jahr, nicht mit einem ausgeglichenem Ergebnis zu führen sei!? Natürlich haben Internet und e-mail und die Liberalisierung des Postmarktes auch in Tux ihre Spuren hinterlassen. Trotzdem drängt sich die Frage auf, ob den Verantwortlichen der Post überhaupt etwas daran gelegen ist, die Organisation und Abläufe in den kleinen Filialen Markt – und Kunden orientiert zu gestalten? Bisher durchgeführte Recherchen bestärken meine Ansicht, dass die Methode der internen Ergebnisdarstellung bewusst darauf abzielt, „kleine“ Postämter als von vornherein unrentabel hinzustellen. Damit ist ein Argument für die Schließung gefunden, die Konzernorganisation wird dadurch gestrafft und der Gewinn der Aktionäre erhöht. Dass die Infrastruktur in geographisch entlegenen Gebieten darunter leidet, ist für die Verantwortlichen der Post offensichtlich kein Thema. Für die Gemeinde aber allemal! Die Post meint hintergründig damit punkten zu können, wenn sie jedoch ohne konkret zu werden, alle möglichen „Postpartner“ ins Spiel bringt. Ein Lebensmittelmarkt, gleich welcher Marke oder Kette dieser angehört, kann nicht als vollwertiger Ersatz für ein Postamt gesehen werden. Positiven Beispielen aus anderen Gegenden stehen mehr negative gegenüber. Landesweit hat sich auch bereits eine Bank als möglicher Partner angeboten. Die zuständigen Post/ PSK Bosse winkten postwendend ab. „Wo PSK draufsteht, ist auch PSK drin“ so ihre Begründung! Im Klartext: die lukrativen Geschäfte machen wir selbst, die weniger lukrativen gönnen wir den Anderen... Es bleibt den geneigten LeserInnen überlassen, sich selbst einen Reim drauf zu machen. Der Gemeinderat hat sich in der Sitzung am 11.März ausführlich mit der Thematik beschäftigt. Das Postamt Tux wird wegen unserer besonderen, verkehrsmäßigen und geographischen Lage, auch in Zukunft als unverzichtbarer Bestandteil der Infrastruktur und als für Einheimische wie Gäste, gleichermaßen wichtig angesehen! Deshalb werden wir die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen und auf jeden Fall um den Erhalt des Postamtes kämpfen. Ob wir damit Erfolg haben wird sich zeigen, aber wer nicht kämpft hat schon im Vorhinein verloren! Die Vertreter der Koalitionsregierung in Wien, auch der jetziSeite 3

Ohne jede Vorinformation wurde von der Post AG am 3. März mitgeteilt, dass die „Postfiliale“, Postamt 6293 Tux, so wie 300 andere „kleine defizitäre Postämter“ in Österreich, geschlossen werden soll. Als Ersatz wolle man einen „Postpartner“ finden, welcher die bisherigen Dienstleistungen der Post weiterführt, wobei die Kunden – wörtlich - dadurch sogar profitieren sollen! Soweit, so gut! Keine 10 Tage später jubelt die Post in einer Aussendung des Pressedienstes www. ots.at. über ein hervorragendes Bilanzergebnis im Jahr 2008! Ein Umsatzplus von 5,4% für den gesamten Konzern, im Bereich „Fillialnetz“ „gute Entwicklung bei Finanzdienstleistungen“, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern i.H. von 169,5 Mio EUR bedeute eine Ertragsteigerung um + 4,1%. Über eine solide Eigenkapitalquote in Höhe von 40 % wird ebenso berichtet, wie über die geplante Sonderkapitalausschüttung, zusätzlich zur Basisdividende, welche der Aktionärs Hauptversammlung am 6. Mai vorgeschlagen werden soll. Sieht hier

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 ge Bundeskanzler, die vor der Wahl noch versicherten, dass es zu keinen weiteren Postamtschließungen kommen darf, halten sich jetzt einige Monate nach der Wahl, in dieser Causa verdächtig ruhig! Wir jedenfalls werden sie an ihre Aussagen erinnern… Mit freundlichen Grüßen, euer Bürgermeister Hermann Erler

Baubeginn Mehrzweckgebäude „Tux Center“
Ende April beginnt der Bau des Mehrzweck- und Veranstaltungsgebäudes. Ein großer Teil der Bauarbeiten soll bis Mitte Dezember 2009 abgeschlossen werden. Die künftigen Nutzer können dann nach und nach einziehen. Die darin untergebrachten Vereine freuen sich, dass nunmehr ein Projekt umgesetzt wird, das seit langer Zeit auf der Wunschliste stand. Es ist ein wichtiger Beitrag zur örtlichen Infrastruktur, sowohl für die Bevölkerung als auch für die Urlaubsgäste. Den Vereinen bietet sich damit die Möglichkeit, verschiedenste Veranstaltungen, unabhängig von Jahreszeit und Wetterlage, durchzuführen. Gerade für unsere Jugend können damit zusätzliche Angebote – auch abseits der Apre`s Ski und Disco Szene – geschaffen werden! Dem Projekt ist eine sehr lange Diskussions- und Vorbereitungsphase vorausgegangen. Zunächst wurden drei Standortuntersuchungen und mehrere Variantenanalysen von verschieden Fachleuten und Architekten eingeholt. Erst Jahre später haben sich Gemeinderat und TVB dazu entschlossen das Projekt zu verwirklichen und mit jeweils zur Hälfte zu finanzieren. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben. Aus 7 Teilnehmern ging der Entwurf „ Architekturwerkstatt Dipl. Ing. Gsottbauer“ Innsbruck, ausgewählt von einer Fachjury, als Sieger hervor. Nach den erforderlichen Beschlüssen des Tourismusverbandes und des Gemeinderates kommt nun dieser Entwurf, in modifizierter Form, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der künftigen Nutzer und auf Basis einer gesicherten Finanzierung, zur Ausführung. Im Gemeindrat wurden die Beschlüsse dafür teilweise einstimmig, in jedem Falle aber mit ¾ Mehrheit gefasst. Nachdem es sich um ein bedeutendes Projekt handelt, wurde in der Projektsvorbereitung besondere Sorgfalt auf die Planung, die mehrfache Nutzbarkeit der einzelnen Räume und vor Allem auf eine gesicherte Finanzierung gelegt! Das Vorhaben ist also gründlich durchdacht und vorbereitet. Wie bei allen anderen Baustellen sind wir während der Bauzeit auf das Wohlwollen und das Verständnis der Nachbarn angewiesen, wir möchten deshalb im Vorfeld bereits darum bitten. Bisher wurden 65 % der Arbeiten nach dem Vergabegesetz ausgeschrieben und größtenteils vergeben. Die Auftragssummen liegen bisher durchwegs unter den geschätzten Beträgen, sodass die voraussichtlichen Gesamtbaukosten mit rd. 6,5 Mio EUR eingehalten werden können. Die Gemeinde finanziert ihren Anteil wie folgt: 1,44 Mio EUR Eigenmittel, 0,6 Mio EUR Zuschuss des Landes und den Rest von ca. 1,21 Mio mit einem Darlehen, geplante Laufzeit ca. 10 Jahre. Es ist normal, dass öffentliche Bauvorhaben auch der Kritik ausgesetzt sind. Damit muss und kann man leben, zumal es sich um ein für die Gemeinde und den Tourismus wichtiges Projekt handelt. Es gab bisher kein vergleichbares Vorhaben in der Gemeinde, über das so lange und ausführlich beraten, so oft informiert wurde und auch die künftigen Nutzer intensiv eingebunden waren! Wir sind überzeugt, dass das Werk gelingt! Bgm. Hermann Erler

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Hier noch einmal eine Übersicht der endgültigen Raumaufteilung:

a. Probelokal, Garderobe und Büro Musikkapelle Untergeschoß: b. Heiz- und Lüftungszentrale c. Archive Gemeinde und TVB sowie Prospektlager TVB d. Lagerraum Wintersportverein Tux e. Lagerraum „Die Bräuchlach`n“ f. Garage und Lager Bergrettung g. Tiefgarage für ca. 40 Stellplätze Kellergeschoß: a. Einsatzzentrale Bergrettung b. Vereinsraum Musikkapelle c. Vereinsraum Volksbühne d. Kulissen und Kostüm-Lager Volksbühne e. Garderoben und Backstage-Bereich f. Lager für Stühle, Catering und Lokal g. Toilettenanlagen h. Besucher Garderoben i. Haupteingang und Fojer Erdgeschoß: a. Infocounter Tourismusverband b. Cafe c. Cateringküche d. Zweiter Eingang und Haupt-Fojer e. Veranstaltungssaal und Bühnenraum – Saalkapazität bei Konzertbestuhlung ca. 330 Sitzplätze, bei Bestuhlung mit Tischen ca. 220 Sitzplätze Obergeschoß: a. Verwaltung TVB b. Seminarraum 1 ca. 50 m² c. Seminarraum 2 ca. 90 m² d. Galerie Saal mit ca. 40 Sitzplätzen e. Regieraum

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Aus dem Standesamt
Bevölkerungsstand zum 31.12.2008 Polizeilich gemeldete Personen Staatsangehörigkeit insgesamt Hauptwohnsitz Deutschland 229 78 Italien 1 0 Niederlande 3 2 Bosnien-Herzegowina 15 12 Kroatien 40 38 Slowenien 0 0 Restliches Jugoslawien 26 23 Türkei 4 2 Slowakische Republik 23 11 Tschechische Republik 8 4 Polen 2 1 sonstige EU-Staaten: 6 2 andere europäische Staaten: 30 12 Afrika: 3 2 Asien: 1 1 Amerika 5 2 Ausland zusammen 396 190 Österreich 1.874 1.716 Insgesamt 2.270 1.906 Im Vergleich: Summen vom 31.12.2007 2.244 1.908

Wohnsitz 151 1 1 3 2 0 3 2 12 4 1 4 18 1 0 3 206 158 364 336

Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen der letzten 5 Jahre Geburten: Sterbefälle: (Tuxer) Eheschließungen: (Tuxer und Auswärtige) 2008 15 9 7 2007 17 15 13 2006 11 8 22 2005 20 10 12 2004 24 12 17

Von den 15 Geburten 2008: waren 11 männlich und 4 weiblich 9 Sterbefälle 2008: waren 4 männlich und 5 weiblich 13 Eheschließungen 2008: waren 8 Tuxer Paare und 5 auswärtige Paare

Über die Arbeit der Lawinenkommissionen
Die Öffentlichkeit erfährt meist wenig über die Arbeitsweise dieser wichtigen Einrichtungen. Welche Aufgaben haben sie? Wer ist in den Lawinenkommissionen? Die Bestellung der Mitglieder und deren Aufgaben sind nach dem Tiroler Lawinenkommissionsgesetz geregelt. Die Kommission unterstützt Seite 6 und berät den Bürgermeister bei auftretender Lawinengefahr und im Falle einer Katastrophe. Die Mitglieder werden mit Bescheid für eine bestimmte Funktionsdauer bestellt. Mitglied in einer Lawinenkommission kann nur jemand sein, der über bestimmte fachliche Voraussetzungen und Kenntnisse über Naturgefahren verfügt. Die betreffende Person muss auch bereit sein, sich ständig weiterzubilden. Gerade im abgelaufenen schneereichen Winter gab es oftmals Lawinen-Warnstufe 4. Die Kommissionen waren echt gefordert und hatten mehrere heikle Situationen zu bewältigen. Besonders die LWK

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Hintertux hat mit der Beurteilung der „Wandlawine“ der Auenweg war aus Sicherheitsgründen mehrmals
LWK Hintertux Norbert Pichlsberger, Vorsitzender Klaus Dengg Bernhard Kofler Hans Mader Franz Hochmuth

zu sperren - eine große Verantwortung zu tragen! In der Gemeinde Tux sind 3 Kommissionen eingerichtet,

die Zuständigkeitsbereiche sind geographisch genau abgegrenzt:
LWK Tux Bgm. Hermann Erler, Vorsitzender Franz Hochmuth Mitterer Johann Reinhard Wechselberger Kreidl Georg Hubert Bidner (Loipen und Wanderwege) Steiner Günther (Schigebiet Eggalm) Geisler Franz (Schigebiet Rastkogel) Gredler Karl (Schigebiet Rastkogel)

LWK für das Schigebiet Gletscherbahn Norbert Pichlsberger, Vorsitzender Ing. Franz Mader Manfred Hochmuth Martin Wechselberger Paul Geisler

Ich darf diese Gelegenheit nutzen um jedem einzelnen Kommissionsmitglied, für die

verantwortungsvolle Aufgabe und die Bereitschaft ehrenamtlich für die Bevölkerung

zu arbeiten, herzlich zu danken! Bgm. Hermann Erler

Jubiläen

Den 80. Geburtstag feierte am 15. Jänner Kassian Wechselberger, Tux Nr. 319

Den 80. Geburtstag feierte am 24. Jänner Ludwig Erler, Tux Nr. 367

Den 80. Geburtstag feierte am 12. Februarr

Den 85. Geburtstag feierte: am 12. Jänner Seite 7

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Theresia Geisler, Tux Nr. 193 Elisabeth Fankhauser, Tux Nr. 336

Auszeichnungen durch die Wirtschaftskammer Bereits 2007 wurde Herr Philipp Geisler Landessieger im Lehrlingswettbewerb (Einzelhandelskaufmann). Seine Lehre absolvierte er beim Sport Nenner, Stefan Mader in Hintertux. Aufgrund eines Versehens wurde es leider verabsäumt, ihm von Seiten der Gemeinde für diese hervorragende Leistung zu gratulieren. Dies möchten wir hiermit nachholen und wünschen Philipp weiterhin alles Gute auf seinem Lebensweg.

Informationsveranstaltung Sanieren bringt`s!
Land startet Beratungsinitiative zu neuer einkommensunabhängiger Sanierungsförderung Mit 1. April 2009 tritt die neue Wohnbauförderung des Landes in Kraft. Für Sanierungen sind besonders attraktive, einkommensunabhängige Förderungen vorgesehen. „Sanieren bringt`s!“ heißt es deswegen auf einer Informationsveranstaltung von Energie Tirol und Land Tirol am Dienstag, 28. April in der Hauptschule Hippach, Lindenstraße 34 in Schwendau. Auf dem Programm des Beratungsabends stehen die neuen Förderbestimmungen, die Förderhöhen sowie die erforderlichen technischen Voraussetzungen für ihren Bezug. Der Informationsabend, der gemeinsam von Energie Tirol und der Abteilung Wohnbauförderung veranstaltet wird, startet um 19 Uhr in der Hauptschule Hippach in Schwendau. Bis zu 8.000 Euro Ökobonus zusätzlich Mit den neuen Richtlinien werden sowohl die Fördermittel für die energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen und für umweltfreundliche Heizungen erhöht als auch die Zusatzförderung Ökobonus verdoppelt. Zentrale Bedingung für den Bezug des Ökobonus ist, dass „umfassend“ saniert wird. Das heißt, dass zumindest drei Bauteile bzw. zwei Bauteile und das Heizungssystem saniert werden müssen. Der Ökobonus funktioniert dabei nach folgendem Prinzip: Je höher die Energieeinsparungen im sanierten Gebäude im Vergleich zum Ausgangsgebäude sind, desto höher ist auch der Förderzuschuss. Sehr gute Wärmedämmung und hochwertige Fenster Voraussetzung für den Bezug des Ökobonus ist aber auch, „richtig“ zu sanieren. Das heißt, die Fördermittel können dann angesprochen werden, wenn bestimmte technische Anforderungen erfüllt werden. Diese Anforderungen beziehen sich auf eine sehr gute Wärmedämmung, auf eine hohe Fensterqualität sowie auf ein umweltfreundliches Heizsystem. Beispielsweise beschränken sich viele Bauherren noch immer auf Dämmstärken von 14 cm, was nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Hochwertige ÖkobonusSanierungen erfordern Außenwand-Dämmstärken um die 20 cm. Im Bereich Fenster sind DreischeibenWärmeschutzverglasungen Stand der Technik. Energie Tirol bietet produktneutrale Beratung Wer sich bereits im Vorfeld informieren will: Auf unserem Gemeindeamt liegt ein Informationsfalter auf, in dem einfach und leicht verständlich die speziellen bautechnischen Anforderungen des Ökobonus erklärt sind. Energie Tirol, die Energieberatungseinrichtung des Landes, steht außerdem im Rahmen des Informationsschwerpunkts „Sanieren bringt`s!“ unter der Servicenummer 0512-589913 für kostenlose und produktneutrale Impulsberatungen zur Verfügung.

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BU: Eine hochwertige Sanierung der obersten Geschoßdecke erfordert 30 cm Dämmstärke.

Wichtige Information betr. Reisepässe, Personalausweise etc.
Da ab 1. April die Reisedokumente mit Fingerabdruck auszustellen sind, konnten die Anträge für Reisepässe und Personalausweise nur mehr bis zum 19. März 2009 im Gemeindeamt abgegeben werden. Seit 20. März 2009 müssen die Reisedokumente direkt bei der Bezirkshauptmannschaft in Schwaz oder am Dienstag (in der Zeit von 09:00 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 15:00 Uhr) im Marktgemeindeamt Zell am Ziller beim Amtstag der BH Schwaz beantragt werden. Bitte daher in Zukunft unbedingt darauf achten, dass vor geplanten Reisen die Reisedokumente rechtzeitig auf ihre Gültigkeit überprüft und die Anträge entsprechend frühzeitig bei der Bezirkshauptmannschaft Schwaz eingebracht werden. Dies gilt auch für Schulfahrten.

Tourismusverband Tux – Finkenberg
Flower Pow(d)er Frühlingsskilauf – Glücksgefühle bis zum höchsten Punkt - in 3.250 m über dem Meer
Endlich ist es wieder soweit! Im Natur- und Sportparadies Tux-Finkenberg ist der Wakeup Call zum Flower Pow(d)er Frühlingsskilauf bereits laut zu hören. Raus in die Natur und rauf auf den Hintertuxer Gletscher, wo der Winter noch längst nicht vorbei ist. Denn während im grünen Gletschertal Tux bereits frisches Grün aufzieht und die Frühlingsboten in ihren bunten Farben in den Wiesen und Feldern leuchten, ist in Österreichs einzigem Ganzjahres-Skigebiet noch alles in Weiß zu haben, von Pulver bis Firn. Bis zu 70 km Seite 9

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Pisten sind in Topform und warten nur darauf, von den sonnenhungrigen Skifahrern erobert zu werden. Und auch für Freeskier und Snowboarder hat sich das Warten gelohnt, denn ein perfekt geshapter betterpark Hintertux am Fuße des Olperers (3.476 m) lädt nach seinem Winterschlaf zum „Shredden und Jibben“ ein. Sowohl die Pros als auch die Rookies unter den Freestylern zeigen ihr Können in der 120 Meter langen Superpipe oder bei einer der drei Lines (Pro Line, Medium Line, Easy Line) mit Kickern bis zu 10 Metern Höhe. Keep on moving! Die mystische Welt eines Gletschers kann man auf 3.250 m erleben. Entstand doch im Tuxer Ferner ohne Einwirken von menschlicher Hand der „Natur Eis Palast“. Das Farbspiel des Gletscherblau, durchbrochen von Sonnenlichtstrahlen, zu beschreiben ist nicht möglich, es lässt dieses einzigartige Ambiente nur erahnen. Oder die wunderschöne Aussicht auf die Bergwelt der Zentralalpen mit einer Fernsicht von 100 km von der Panoramaterrasse auf 3.250 m genießen – das alles ist ein wahres Stück Paradies und verleiht ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit. In der wohltuenden Gletschersonne Party feiern gehört zum Sonnenskilauf dazu – Après-Ski Stimmung, heiße Rhythmen und traumhafte Firnhänge sorgen für unendliches Sonnenskivergnügen. In den Liegestühlen am Tuxer Fernerhaus und bei der Sommerbergalm findet jeder, Wintersportler als auch Fußgänger, sein Plätzchen zum Relaxen. Den Winter „zum Schwitzen“ bringt ein gletscherkühles Glas Champagner in der Sommerbergarena und in der Hohenhaus Tenne geben sich die Stars der Aprés-Ski Szene die Türklinke in die Hand. Wellness pur für Body & Soul – Nach einem Tag voller Sonnenstrahlen und Pulverschnee eintauchen in die Welt der Entspannung und Erholung – sich in den Wellness- und Spa Bereichen der Hotels verwöhnen lassen, den Sinnen freien Lauf lassen und den Körper in seiner schönsten Form entdecken – all das bieten die Tuxer und Finkenberger Pensionen, Gasthöfe und Wellnesshotels. Die bereits legendären Flower-Pow(d)er Frühlings-Pauschalwochen gibt’s vom 18.04. bis 09.05.2009 und bieten: 7 Übernachtungen inkl. 6 Tages-Skipass und Tuxer Sportbus Appartement für 4 Personen p. P. ab € 289,-Gemütliches Privathaus/ÜF/p.P. ab € 319,-***Sterne Hotel/Gasthof/HP/p.P. ab € 499,-****Sterne Hotel/Sauna/HP/p.P. ab € 669,-Bequem und einfach online die persönliche Lieblingsunterkunft finden unter www.tux.at. Partytime nonstop in Tux-Finkenberg: 28.03.-04.04.2009 Kölsche Winterwoche in Hintertux – Köln trifft Zillertal 02.04.2009 Olaf Henning – live in der Hohenhaus Tenne und im Tux 1 in Hintertux 04.04.2009 2. Zillertaler Krokosball mit den Stimmungskanonen „Zillertaler Bergcasanovas“ in der Disco Gletscherspalte in Lanersbach 13.04.-19.04.2009 Kölsche Osterwoche in Hintertux – Revival der Winterwoche 17.04.2009 „X-Act“ live zu Gast in der Disco Gletscherspalte in Lanersbach 18.04. 2009 Betterpark Spring Opening am Hintertuxer Gletscher Seite 10

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 25.04. 2008 Großer Saisonball mit den Jungen Zillertalern und toller PartyStimmung! Mehr Veranstaltungen und aktuelle Infos unter www.tux.at Highlights zur Flower Pow(d)er Frühlingszeit: • Bis zu 70 Pistenkilometer – wohltuende Gletschersonne und herrliche Schneebedingungen • Gratis Tuxer Sportbus • Skiverleih und Skiservice bequem, direkt im Skigebiet Hintertuxer Gletscher • Testen Sie bereits heute die neuesten Ski-Modelle von morgen • Glücksgefühle und Gletscherbräune kostenlos, aber nicht umsonst! Hintertuxer Gletscher Special: Ab 9. Mai starten am Hintertuxer Gletscher die noch günstigeren Skitarife für den heiß begehrten Sommerskilauf!!

Veranstaltungen im Frühjahr 2009
28. März bis 04. April 2009: Kölsche Winterwoche – Eine Woche lang Party mit Zillertaler und Kölscher Musik in Hintertux 02. April 2009: Olaf Henning, der Aprés Ski-Star mit seinem Hit „Jungfrauenchor“, ist live zu Gast um 16.30 Uhr in der Hohenhaustenne in Hintertux und um 22.30 Uhr im Tux 1. 04. April 2009: 2. Zillertaler Krokos Ball in der Disco Gletscherspalte mit den „Zillertaler Bergcasanovas“ 13. April bis 19. April 2009: Kölsche Osterwoche – Zillertaler und Rheinländer Musikgruppen geben sich für eine weitere Woche die Türklinke in die Hand! 18. April bis 09. Mai 2009: Flower Pow(d)er – Frühlingsskilauf am Hintertuxer Gletscher 25. April 2009: Saisonball mit den „Jungen Zillertalern“ in der Hohenhaus Tenne in Hintertux, ab 21.00 Uhr 26. April bis 04. Mai 2009: The Polish Pow(d)er Week in Hintertux… Sonnenskilauf auf polnische Art… 30. April 2009: Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Tux in der Aula der Hauptschule Lanersbach, Beginn um 20.15 Uhr

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

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Pfarre Tux
Liebe TuxerInnen, Pfarrgemeinde! liebe Das Jahr hat zunächst mit großem Schwung begonnen, doch dann hat mich eine zache Grippe einige Wochen geplagt und ich musste zahlreiche Termine verschieben oder „passen“. Das Primizkomitee hat sich zunächst zusammengesetzt und einen Plan für den Ablauf erstellt, der ein sehr schönes Fest für die ganze Gemeinde erwarten lässt. Als Festort wurde die Nähe zur Kirche gewählt, weil dies für die Infrastruktur rund um den Gottesdienst und Verpflegung beim Pfarrfest am günstigsten ist. Die „Stammvereine“ und Korporationen, die bisher schon die Feste in Tux organisieren sind einschließlich Ortsbauernschaft eingebunden und werden für einen sehr guten Ablauf sorgen. Es sind aber noch viele Details zu klären und zu organisieren und für Anregungen und Ideen aus der Pfarrfamilie wären wir sehr offen und warten darauf. Ich denke, dass sich dieses Fest allein schon inhaltlich von den anderen unterscheiden und darum das Engagement über die Vereinsebene hinausgehen muss auf die Pfarrgemeinde. Darum: Ideen und Mitarbeit sind sehr willkommen! Über den Festplan kann ich hier nur so viel verraten, dass die Primiz am Samstag 4.07. Abend mit dem Empfang des Primizianten, einer Festandacht und anschl. Rahmenprogramm begonnen wird. Am Sonntag 5.07. – unserem Patrozinium – wird Andreas mit seiner Heimatgemeinde beim Pavillon das erste Messopfer (eben „Primiz“) feiern. Wir hoffen, dass schönes Wetter ist und die ganze Pfarre mit einem Pfarrfest mitfeiern kann; denn das ist der Wunsch des Primizianten. Mehr kann ich hier aber nicht verraten, denn Andreas liest ja auch die Prattinge und soll noch nicht alles wissen. Anfang Jänner ist Pfarrer Heinrich Kleinlercher von Eben-Pertisau verstorben. Ich hatte als Dekan die Aufgabe mein erstes Priesterbegräbnis zu organisieren, was eine große Herausforderung bedeutete. Interimsmäßig musste ich auch beide Pfarreien oben einige Wochen administrativ leiten und die Nachlassenschaft regeln. Jetzt bin ich froh, dass diese Aufgaben mit der Bestellung eines Aushilfspriesters (bis 31.8.) beendigt sind. Aber mit der Errichtung eines Seelsorgeraumes AchentalEben warten schon die nächsten Sitzungen und Gespräche. Wenn ihr die Prattinge lest, haben wir auch schon den Großteil der Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen. Die bereitet wirklich große Freude und veranlasst auch zu Hoffnungen, dass nach dem Fest der Erstkommunion „etwas“ weitergeht, wir zB ein Team für Familiengottesdienste gewinnen und dann regelmäßig einen Familiengottesdienst werden halten können. Die Mütter sind mit großem Eifer dabei und können die Kinder sehr gut motivieren. Die Kinder selbst: Begeisterung pur. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.“ (Jesuswort) Um Motivation geht es auch bei der Firmvorbereitung. Die gestaltet sich ungleich schwerer. Jugendliche mit all ihren „Flausen“ und ihrer altersbedingten Distanz zur Kirche für ein Sakrament vorzubereiten bedeutet eine große Herausforderung. Ich möchte an dieser Stelle einmal den beiden Religionslehrerinnen der Hauptschule Gerlinde Haas und Verena Ortner - meinen Dank und größtes Lob aussprechen für ihren Einsatz und ihr Engagement. Die Firmvorbereitung sieht für unsere Jugendlichen drei Nachmittage zu drei Stunden vor (Themen: Gott ruft und sendet mich / Liturgie als Feier geisterfüllter Gemeinde / Geist und Ungeist in der Welt), zwei Einsätze im Pfarr- und Gemeinschaftsleben und sechs Gottesdienstbesuche. Im Grunde sind unsere Jugendlichen alle nette Kerle und Mädchen. I mag sie. Die Gruppendynamik lässt oft leider den Ungeist stärker erscheinen und verdrängt die vielen positiven Seiten bei manchem Bub / Mädchen eher als dass diese hervorgebracht und verstärkt würden. Das finde ich schade und es wäre eine tolle Sache, könnten wir alle dieses Problem besser in den Griff kriegen. Aber dies ist in allen Gemeinden gleich. Möge der Geist kräftig das gute Potential unserer Jugend „anheizen“ und wir am 6. Juni mit unserem Bischof ein begeisterndes Firmfest feiern. Bis in den Juni hinein warten auch auf den PKR große Aufgaben: es gilt die Kapelle Mariahilf in Vorderlanersbach fertigzustellen. Seite 13

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Innen und außen verputzen und malen, das Kirchdach komplett erneuern, Bänke zu reparieren und eine neue Heizung einbauen. Dann sollte auch der Kirchturm der Pfarrkirche rot angestrichen werden wie alle Kirchen auf Tiroler Seite. Dies ist alles mit sehr hohen Kosten verbunden und aus dem Pfarrbudget nicht zu bezahlen. Die Bevölkerung wird daher herzlichst gebeten ein kräftiges Scherflein beizutragen und auch verschiedene Aktionen wie Kranzablösen („Vergelt’s Gott“ dafür!!!) und „Festlen“ diesem Zweck zu widmen. Bis zur Primiz sollte das Kirchlein in neuem Glanz erstrahlen. Und wenn alles klappt, wird bis zur Primiz auch der Kirchturm unserer Pfarrkirche eine neue viel schönere und stärkere Außenbestrahlung haben. (Dafür steht ein großer Sponsor) Sollte etwa unsere Kirche in schwächerem Licht erscheinen als die Häuser in der Umgebung ringsum? Ist nicht gerade sie der Mittelpunkt des Dorfes und schenkt am Abend / Nacht das Gefühl richtig „heimzukommen“? Zuletzt noch eine Neuerung. In der Adventzeit haben Schösser Lisi, Kabusch Loni, Wechselberger Leni, „Reutten“ Lies und Mader Lois von mir die Ausbildung und den Auftrag bekommen, abwechselnd mit mir den Kranken und Betagten die Hauskommunion zu überbringen. Es gibt nämlich Zeiten, wo ich beim besten Willen keine Stunde dafür entbehren kann (zB unmittelbar vor einem großen Fest, Termine auf Dekanats- und Diözesanebene, im Urlaub oder bei Krankheit). Die Leute sollen nicht in ihrer Sehnsucht nach der „Wegzehrung“ zu kurz kommen. Der Wunsch nach Hauskommunion geht zuerst immer über mich bzw. das Pfarrbüro. Bringt bitte unseren Kommunionhelfern Vertrauen und Offenheit entgegen. Loben möchte ich am Schluss noch den guten Messbesuch am Werktag. Diese betende Kerngemeinschaft ist für die Pfarre äußerst wichtig und wertvoll! In ihr zeigt sich ein Hunger nach dem Wesentlichen, nach einem Quellgrund, der auch für den Pfarrer Stütze bedeutet. Nun wünsche ich allen ein gesegnetes Osterfest. Meine Hoffnung ist, dass dieses zentrale Fest unseres Glaubens TuxerInnen auf den Weg (zur Kirche) bringt, die sonst viele Dinge des Lebens vorreihen. „Wenn ER nicht oberste Priorität hat, mühen sich die Bauleute des Lebens vergebens.“ (frei nach einem Jesuswort) Ostern – Auferstehung – erlöstes Leben. ALLELUJA! Herzlich Euer

Gottesdienste Karwoche - Ostern 2009 in der Pfarrgemeinde Tux
5. April: Palmsonntag 10.00 Uhr: Palmweihe - Einzug und Meßfeier f. d. Pfarrgemeinde Gründonnerstag - Einsetzung des Priestertums 09.30 Uhr: MINI-Probe für alle! (mit Josef) 19.30 Uhr: Eucharistiefeier + „Ölbergandacht“ (Anbetung) Karfreitag - gebotener Fastentag 09.30 Uhr: MINI-Probe für alle! (mit Josef) 15.00 Uhr: Sterbestunde unseres Herrn große Karfreitagsliturgie mit Kreuzenthüllung und – verehrung Karsamstag – Trauertag – Grabesruhe Jesu 09.30 Uhr: MINI-Probe für alle! (mit Josef) 21.00 Uhr: Feier der Osternacht mit Feuerweihe – Einzug – Exultet – Osteramt – Speisensegnung Kerzen mit Tropfbecher an der Kirchtür kaufen Seite 14

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 12. April – Ostersonntag Hochfest der Auferstehung Jesu 10.00 Uhr: Osteramt der Pfarrfamilie Ostermontag: Osteramt um 10.00 Uhr Die Karwochen- und Ostergottesdienste hält Prof. Josef Stock „Sage“ – ich feiere heuer mit der Gemeinde Finkenberg.

Wesen der Karwoche: Von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“
Die Karwoche ist die intensivste und wichtigste liturgische Zeit im Jahr. „Grand Liturgie“ ist angesagt, Inszenierung der Heilsfeiern. Der Begriff Karwoche leitet sich von althochdeutsch "kara", Sorge, Kummer her. Das Messbuch und das Stundenbuch sprechen auch von Heiliger Woche. In der langen Geschichte der Liturgie wurde sie auch Große bzw. Hohe Woche genannt. Die Entstehung der Karwoche ist im 3. Jahrhundert anzusiedeln. Das Paschafasten diente der Vorbereitung auf das frühchristliche Paschafest und dauerte zwischen einem Tag und einer Woche. Die Bedeutung der Karwoche wird selbst von vielen Christen unterschätzt. Sie dient dem Gedächtnis des Leidens Christi, das mit seinem messianischen Einzug in Jerusalem beginnt. Sie bringt die zentrale Aussage des christlichen Glaubens zum Ausdruck: Gottes Sohn hat durch sein Sterben und seine Auferstehung den Tod besiegt und so den Menschen erlöst. In der Karwoche wird dem Leiden und Sterben Jesu Christi gedacht, in der Osterwoche die Auferstehung gefeiert. Beides gehört zusammen wie die Vorder- und Rückseite einer Medaille. Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche wie ein Portal für die folgenden Tage. Der Gottesdienst beginnt mit der Palmensegnung. Die Leseordnung sieht für diesen Tag auch die Leidensgeschichte vor, das Evangelium des Tages berichtet von dem dramatischen Fortgang der heiligen Woche: Aus dem Triumphzug wurde der Kreuzweg. Der Gründonnerstag hat nichts mit der Farbe Grün zu tun. Der Name leitet sich ab vom mittelhochdeutschen "grinen", greinen, was soviel wie klagen bedeutet. Mit dem Einschub „Und das ist heute“ wird im Hochgebet während der Eucharistiefeier in besonderer Weise an die Einsetzung der Eucharistie beim Letzten Abendmahl Jesu in Jerusalem erinnert. Traditionell wird zum Gottesdienst am Gründonnerstag noch mit Glockengeläut geladen und auch die Eröffnung wird noch feierlich mit Orgel gestaltet. Dann allerdings schweigen beide bis zum Gloria in der Osternacht. Die Liturgie sieht vor, dass der Altar nach dem Gottesdienst vollständig entblößt wird. Die Sinne sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren: Das Leiden Jesu Christi zur Erlösung der Menschheit. Am Karfreitag erinnert sich die Kirche an das Sterben Jesu Christi. Die Bibel überliefert als Zeitpunkt „die neunte Stunde“ also nachmittags um drei Uhr. Seit jeher ist dafür nicht eine Eucharistiefeier, sondern eine Liturgie zum Gedächtnis unserer Erlösung vorgesehen. Die Orgel schweigt (auch nicht zum Anstimmen!) und: es gibt keinen Segen! Die Gestaltung ist schlicht und dennoch feierlich, klar und groß. Die Kreuzverehrung stammt aus der Tradition Jerusalems und Roms. Ein verhülltes Kreuz wird zum Altar getragen, dort unter dreimaligem Anruf enthüllt und den Gläubigen zur Verehrung angeboten. Der Karsamstag ist der stillste Tag im Jahr und liturgielos! Leider wird dieser Tag oftmals zu einer alleinigen Phase der Vorbereitung herabgesetzt. Seine Bedeutung ist jedoch eine völlig andere: Gott hat seinen Sohn in die Welt geschickt und dieser wurde den MenSeite 15

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 schen gleich, bis zum Tod. Er ist hinab gestiegen in das Reich des Todes; in der Vorstellung der Menschen der der Nicht-Ort Antike schlechthin. Nicht das Sterben, sondern das Tod-Sein ist der tiefste Punkt menschlicher Existenz. Ostern ist das zentrale Fest des Christentums, hierin gründet und begründet sich die gesamte Glaubenslehre. Gottes Sohn hat durch sein Sterben und seine Auferstehung den Tod besiegt und so den Menschen erlöst. Der Name „Ostern“ leitet sich ab vom althochdeutschen Wort „Eostaria“, das Morgenröte bedeutet. Die Auferstehung selbst ist nirgendwo in der Bibel beschrieben. Interessant ist auch, dass die Christen von alters her die Kirchen „geostet“ haben, dahin wo die Morgenröte aufleuchtet und dadurch erinnert, dass die Frauen „beim ersten Licht“ zum Grab kamen. (Am Sabbat durften sie wegen der Ruhe ja nicht hingehen) Auf die Feier in der Osternacht wird seit dem 2. Vatikanischen Konzil wieder besonderer Wert gelegt. Die Kirche erwartet nächtlich wachehaltend die Auferstehung des Herrn. Symbolisch wird dies durch das Licht getan. Zunächst ist es dunkel in der Kirche, was den Tod von Jesus bedeutet, doch durch Kerzen wird Helligkeit, was die Auferstehung von Jesus bedeutet, in den Raum gebracht. Pfarrer Edi Niederwieser

„Scheu dich nicht“

Kreuz - Meditation zum Karfreitag
Scheu dich nicht zu glauben, wenn du voller Zweifel bist. Gott geht mit dir mit, Schritt für Schritt -, in deinem Leben! Scheu dich nicht zu lachen, wenn die Freude überspringt. Lachen kann befreien, Lachen und Weinen -, beides ist Leben! Scheu dich nicht zu beten, wenn du deine Grenzen spürst. Beten schafft dir Weite. Weite und Nähe -, beides ist Leben! T.: Hermann Simon

Scheu dich nicht zu weinen, wenn der Schmerz zu heftig wird. Schmerz löst sich in Tränen und Wasser -, Wasser ist Leben. Scheu dich nicht zu schreien, wenn die Wut unbändig wird. Wut bringt Kraft und Mut, Kraft und Mut brauchst du zum Leben. Scheu dich nicht zu träumen, wenn die Zukunft dunkel ist. Träume sind nicht nur Schäume, Träumen gibt Hoffnung, Hoffnung ist Leben.

Terminvorschau
3. Mai, 9.30 Uhr: 9. Mai, 19.30 Uhr: 8.-20. Mai: 22. Mai, ganztägig 6.6., 18.00 Uhr 11. Juni, 9.30 Uhr 21. Juni, 9.30 Uhr: 28. Juni 4./5./6. Juli ERSTKOMMUNION FLORIANI-Messe BITTGÄNGE PFARRWALLFAHRT für Andreas nach Madonna delle Corona FIRMUNG mit Bischof Dr. M. Scheuer FRONLEICHNAMSprozession HERZ-JESU-Prozession PRIESTERWEIHE Andreas im Dom PRIMIZFEST von Andreas

Ab Mai an jedem 13.: Nachtwallfahrt Georgenberg

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Ostersymbole erklärt
Warum das Fest Ostern heißt, weiß man übrigens nicht genau. Das Wort hängt auf jeden Fall mit „Osten“ und „Morgenröte“ zusammen. Möglicherweise gab es eine heidnische Gottheit der Morgenröte, deren Name dann ins Germanische übersetzt wurde. Außerdem sollen die Frauen, die das leere Grab Jesu fanden, nach Osten geschaut haben, weil sie dachten, von dort käme er zurück. Und so haben die Christen schon in der Zeit der Frühkirche die Gotteshäuser „geostet“ (nach Osten ausgerichtet), damit das Morgenlicht zur Messe genau hinter dem Altar herein leuchten konnte als österliches Zeichen. (Bis zum II. Vatik. Konzil durfte die späteste Messe gerade noch um 11.00 gefeiert werden!). In der Poebene eine Kathedrale zu „osten“ fiel ja nicht schwer, aber in unserem gebirgigen Tiroler Gelände erbrachten die Baumeister wahre architektonische Meisterleistungen, um auf jedem „Pinggl“ die Kirche mit dem Hauptaltar nach Osten auszurichten. Das Osterlamm Das Lamm ist Inbegriff selbstloser Hingabe und Sinnbild der Unschuld, Reinheit und Sanftmut. Es diente den Menschen schon früh als Opfertier, das bei Ernten, Siegen, Geburten und Gefahren geschlachtet wurde. Im Neuen Testament ist Jesus Christus das Lamm. So bezeichnet ihn Johannes der Täufer: "Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt" (Job 1,29). Erst nach dem Opfertod Jesu am Kreuz und seiner Auferstehung begreifen die Christen, was Johannes meinte. Das Osterei Im Christentum gilt das Ei als Auferstehungssymbol. Es bietet sich ein Vergleich zwischen dem aus dem Grab auferstandenen Christus mit dem Küken an, das die Eischale sprengt: Wie Jesus Christus das verschlossene Grab verließ, so durchbricht das reife Küken die Eischale. Bei einem Kirchenlehrer aus dem vierten Jahrhundert heißt es: "Gleich einem Ei springt das Grab auf." Damit erhält das Osterei seine christliche Bedeutung. Der Osterhase Der Hase ist das erste frei lebende Tier, das schon im zeitigen Frühjahr (wenn viele Landschaften noch tief verschneit sind) Junge gebiert ("Märzhasen"). So wurde der Hase zum Bild des neuen Lebens nach der Winternacht und damit zum Symbol der Auferstehung, womit die Verbindung zu Ostern gegeben war. Vielleicht ist von daher das Amt des "Eierbringers" auf ihn übergegangen. Die Osterkerze Das Licht der Osterkerze ist ein Symbol für Christus. Diese Symbolik wird noch verstärkt durch das Einritzen des Kreuzes und dazu die Buchstaben Alpha und Omega aus dem griechischen Alphabet. Die Geschichte seines Lebens und Sterbens wird in seine österliche Verklärung hinein genommen: Der Gekreuzigte ist auferstanden! Das Kreuz Das Kreuz ist unter allen christlichen Symbolen das bekannteste. Zweihundert Jahre etwa hat es gedauert, bis sich das Kreuzzeichen im Christentum durchzusetzen vermochte. Die frühchristlichen Gemeinden sahen das Kreuz als Zeichen und Instrument von Tod und Strafe und damit als Ausdruck von Schmach und nicht so sehr als Heilszeichen. So verwundert es nicht, dass Kreuzesdarstellungen kaum zu finden sind. Wenn Kreuze dargestellt wurden, dann meist in Form eines griechischen T (= Tau) oder eines Ankers. Erst allmählich gewannen Kreuzesdarstellungen Seite 17

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Verbreitung. Bis zum Ende des 6. Jhdt. waren Kreuze nie mit einer Christusfigur versehen. Die bildliche Darstellung der Passion wäre zu schmerzlich gewesen. Mit Beginn des Hochmittelalters erschienen immer häufiger leidende Christusgestalten am Kreuz. Die Wunden an den Händen wurden tiefer, die quälende Dornenkrone und reichlich Blut kamen hinzu, und das lange Gewand schrumpfte zum schmalen Lendentuch.

Schulen und Kindergarten
Der Winter im Kindergarten!
Heuer konnten wir den Winter von Anfang an wirklich genießen. Im neu gestalteten Garten haben wir jetzt viel Platz zum Tellerrutschen, und an Schnee hat es heuer auch nicht gemangelt. Bewegung im Freien – das haben wir genossen! Beim Thema „Tiere im Winter“ haben wir unter anderem ein Vogelhäuschen gebastelt und die Fütterung am Klausboden besucht. In dieser Zeit hat Stefanie Oberhuber aus Finkenberg ihr letztes Blockpraktikum vor dem Schulabschluss gemacht. Anschließend ging es auf die Piste. Nicht unbedingt das beste Wetter haben wir heuer gehabt, aber wer ein guter Schifahrer werden möchte, muss bei jedem Wetter raus. Luggi´s Schischule und sein Team hat unsere Sprösslinge rund um gut betreut. Es war eine tolle Woche! Vielen Dank noch mal für den kostenlosen Schikurs!!! Nach den Ferien ging es bei uns drunter und drüber. Nicht nur ob der Faschingszeit, auch weil zwei Kinder fast gleichzeitig schwer erkrankt sind. Diese Tatsache hat uns schon alle, auch die Kinder, mitgenommen. Viele Gespräche, Gebete und Aktionen haben uns aber wieder Hoffnung schöpfen lassen. Wir wünschen den Angehörigen nochmals viel Kraft und Ausdauer, vor allem aber Mitmenschen, die euch in dieser schweren Zeit unterstützen und begleiten. In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein schönes Osterfest im Kreise eurer Familie, das Kindergartenteam!

VS Tux bekam Besuch aus Belgien, Finnland und Schweden
Am Dienstag, den 20. Jänner 2009 besuchten uns die COMENIUS – Partner der Hauptschule Mayrhofen. Die Besucher beobachteten die Schüler beim selbständigen Lernen in der Freiarbeit. Die Seite 18 Kinder ließen sich durch die vielen Lehrpersonen nicht sonderlich beeindrucken, grüßten unsere Gäste mit einem freundlichem „Hello!“ und arbeiteten vertieft an ihren jeweiligen Aufgaben weiter. Die Gastlehrer waren sehr überrascht, wie leise und intensiv die Kinder hier arbeiteten. Unsere Besucher sahen nach der Freiarbeit noch den Film über den Volksschul-

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 sporttag und im Anschluss daran konnten wir bei einem gemeinsamen kleinen Frühstück noch Informationen über verschiedene Schulmodelle und –systeme verschiedener Länder austauschen. Ein sehr beeindruckender Vormittag, der durch das Kennenlernen neuer Kollegen und Freunde für uns alle eine Bereicherung war. Julia Ritzl, Schulleiterin der Volksschule Tux

Fasching in der Volksschule - Schüler berichten von der Faschingsfeier
Am 24.2. 09 feierten wir Fasching in der Schule. Es war sehr lustig, jeder hat sich lustig verkleidet. Die halbe Klasse ist als Indianer gegangen. Zuerst haben wir noch bis neun gelernt. Dann ist es weiter gegangen mit lustigen Spielen. Nach dem Spielen im Turnsaal haben wir einen Faschingskrapfen gegessen. Mario Geisler Am Anfang haben wir in der Klasse arbeiten müssen. Ich war als Cowgirl verkleidet. Mein braunes Hemd hatte ganz lange Fransen. Und einen Revolver hatte ich auch. Nach einiger Zeit gingen wir in den Turnsaal. Es waren verschiedene Stationen aufgebaut: Kartoffelwettlauf, kleine Geräte zum Spielen, Teebeutelweitwerfen und Luftballone. Andrea Steiner Zuerst hatten wir Unterricht. Danach sind wir in die Aula gegangen. Wir mussten Schokolade mit einem Messer schneiden. Dann mussten wir mit einem Strohhalm m und ms von einem Teller auf den anderen legen. Danach haben wir mit einem Strohhalm Wattebällchen gepustet. Zum Schluss haben ein paar Kinder Singstar gespielt. Andreas Fankhauser

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Die abenteuerliche Lesenacht
Angst, wenn sie ganz alleine in den Turnsaal gehen müsse und das machen wir nun, aber nur alle gemeinsam. Ich wusste, dass sich die Frau Lehrerin Julia als Gespenst verkleidet, weil ich so Angst hatte, dass ich geweint habe, hat es mir die mutige Lehrerin gesagt. David untersuchte das Leintuch noch genau, das dass für echt gehaltene Gespenstlein herabgeworfen hatte. Dann enthüllte sich der Schulgeist und alle hatten keine Angst mehr! Wir stolperten die Stiegen hinauf, da alle sehr müde waren. Dann ging es mit dem stillen Lesen weiter. Ich konnte nicht mehr lesen und auch ich nicht schlafen – ich lag einfach da und tat nichts. Es wurde morgen und alle hatten die müden Augen schon offen. Mhhhh, es gab Frühstück! Nun war es wieder soweit die Bäuche platzten uns. Nach dem guten Essen fuhren alle wieder heim. Am Abend war ich froh wieder in meinem Bett zu liegen. Geschrieben von Sofie Wechselberger, 4. Klasse, VS Tux

Es war an einem Nachmittag an einem Freitag. Wir Kinder aus der 3. und 4. Klasse versammelten uns in der Volksschulaula. Danach gingen wir in die Klassen und packten unsere Schlafsäcke und die Unterlegmatten bis zu den Büchern aus. Alle waren sehr aufgeregt! Nach der Arbeit stellte sich der wilde Haufen in einer Zweierreihe an und es ging in den Turnsaal. Die Autorin Sabine Weinberger erzählte uns etwas über das Buch „Flügellos“, wo ein kleines Schmetterlingsmädchen einen großen Totenfalter besiegte. Die

aufgeregte Horde war schon sehr hungrig als erst die Leselaufspiele begannen. „Pizza“, riefen alle gemeinsam! Wir aßen und aßen bis uns die Bäuche platzten. Nun war der Abendspaziergang aber fällig! Alle marschierten hinter dem Bach entlang. Die Theresa aus der 3. Klasse erzählte uns wirklich eine gruselige, gruselige Gruselgeschichte, die uns allen Angst machte. „Endlich angekommen!“, dachten wir. Frau Lehrerin Gerda las uns Sätze vor, was uns Angst macht und was uns Freude macht. Sie sagte, sie hätte

Schülerrennen der Hauptschule Tux
Am 20. März konnte mit einwöchiger Verspätung das Schülerrennen für die Hauptschüler auf der Eggalm durchgeführt werden. 62 Schülerinnen und Schüler waren am Start. Das ergibt eine Beteiligung von ca. 90%. So einen Wert gibt es in keiner anderen Schule! Zum Erfolg dieser Veranstaltung trägt sicher auch die Seite 20 Familienwertung bei, wo nicht die schnellste Zeit gewinnt, sondern der geringste Abstand zu einer Mittelzeit gerechnet wird. Hier gewann Fankhauser Bernhard und sein Sohn Bernhard mit einer Abweichung von 0,61 Sekunden. Die schnellste Schülerin war Theresa Geisler; der schnellste Hauptschüler 2009 war Simon Brugger. Wir bedanken uns bei den Tuxer Bergbahnen, der Raiffeisenbank Tux, dem Bergrestaurant Eggalm, den freiwilligen Helfern, beim Sparmarkt Wechselberger und dem WSV Tux für die Unterstützung.

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Puppentheater Projekt in der Hautpschule Tux
steckt, hat sich vorerst niemand vorstellen können. Unter der Anleitung von Prof. Walter Knapp, Leiter der Puppenbühne "Gogolori" in Schwaz,entstanden, angefangen mit einem einfachen Styroporblock, 6 Figuren aus dem Buch von Antoine de Saint Exupery "DER KLEINE PRINZ". Ein Ausschnitt aus dieser bezaubernden Geschichte wird dann am 8. Mai als Marionettentheater aufgeführt. Die große Herausforderung in den kommenden Projektstunden wird nun sein, diese an je 8 Fäden befestigten Marionetten zum Leben zu erwecken. Wir freuen uns darauf und hoffen jetzt schon auf möglichst viele Besucher bei dieser Schulveranstaltung.

In verschiedene Rollen schlüpfen, die unterschiedlichsten Charaktere verkörpern, das werden einige Schüler der HS Tux bei einer Schulaufführung am 8. Mai dieses Jahres anlässlich eines Comeniustreffens und

der 30 Jahre HS-Tux - Feier in einer etwas anderen, ungewohnten Art tun: Sie werden ihren in vielen Arbeitsstunden selbst hergestellten Puppen Leben einhauchen. Wie viel Arbeit hinter einer einzigen Marionettenfigur

Vereine
Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Tux am 23. Jänner 2009
Als würdigen Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung zelebrierte Feuerwehrkurat Dekan Edi Niederwieser in der Hintertuxer Kirche für die Feuerwehrkameraden einen Dankgottesdienst, an dem, so wie auch an der Hauptversammlung, zahlreiche Ehrengäste, sowie Vertreter von Vereinen und Institutionen teilnahmen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden folgte der Bericht des Kommandanten Bernhard Kofler, welcher auf ein einsatzmäßig ruhiges Jahr zurückblicken konnte. Es handelte sich großteils nur um Kleineinsätze. Einsatzstatistik im abgelaufenen Jahr: 55 mal wurde die FF Tux im abgelaufenen Jahr zu Hilfe gerufen! davon zu 8 Brandeinsätzen 24 technischen Einsätzen 20 Brandsicherheitswachen 3 Fehlalarmen Insgesamt leisteten 528 Mann 1.367 Einsatzstunden! Übungsstatistik im abgelaufenen Jahr: 105 Übungen (12 ATSÜbungen, 24 Gruppenübungen, 1 Übungsnachmittag, 1 Abschnittsübung, 1 Funkübung, 9 Gesamtübungen, 1 Theoretische Schulung, 5 Technische Übungen, 51 Bewerbsproben bei zwei Bewerbsgruppen) Besonders hervorgehoben wurde, dass am Übungsnachmittag 45 Kameraden teilgenommen haben. Auch die Abschnittsübung, an der 7 Feuerwehren teilnahmen, war ein Erfolg. Seite 21

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Weiterbildung: Die Feuerwehr Tux hält hinsichtlich Ausbildung ein sehr hohes Niveau. Im vergangenen Jahr besuchten wiederum 35 Mann verschiedenste Kurse an der Landesfeuerwehrschule! Neuanschaffungen: Das Löschfahrzeug (LFB-A) in Hintertux wurde mit einer neuen Akku-Bergeschere ausgestattet. Das LFB-A wurde mit einer neuen Tragkraftspritze der Marke Rosenbauer FOX 3 und der Tank Tux wurde mit einem leistungsstarken Aggregat ausgestattet. Am 9. Mai 2009 wird die Einweihung des neuen LAST Fahrzeuges stattfinden. Jugendfeuerwehr: Zurzeit sind 9 Burschen bei der Jugendfeuerwehr. Die Jugend war mit 21 Übungen und gesamt 940 Stunden sehr fleißig! Gratuliert wird der Feuerwehrjugend und Ihren Betreuern zu den Leistungen beim Wissenstest in Ramsau (1-mal Gold, 3-mal Silber, 3mal Bronze) Anlässlich der Jahreshauptversammlung wurde Jugendfeuerwehrmann Michael Erler, Sohn von Bgm. Erler Hermann, in den Aktivstand übernommen. Am 30.08.2008 wurde in Tux der BezirksjugendfeuerwehrSporttag mit 81 Teilnehmern von 11 Jugendfeuerwehren aus dem Bezirk abgehalten. Kassabericht: Kdt. Stv. Andreas Steindl trug in Vertretung des erkrankten Kassiers Wilfried Geisler den Kassabericht vor. Für seine ausgezeichnete Arbeit wurde Kassier Geisler in Abwesenheit Dank ausgesprochen und nach dem erfreulichen Kassabericht wurde der Kassier einstimmig entlastet. Wettbewerbsgruppen: Den beiden Wettbewerbsgruppen „4 Sauger“ und „1. und 2. Rohr vor“ wird zu ihren guten Leistungen gratuliert. Die Feuerwehr Tux hat als einzige Feuerwehr im Bezirk neun Mann in Gold beim Atemschutz! Von 33 aktiven ATS Geräteträgern haben 25 Mann ein Leistungsabzeichen! Eine besondere Gratulation erging an OBM Günther Stock für das Erreichen des Feuerwehrleistungsabzeichens (FLA) in Gold. Es traten insgesamt 104 Teilnehmer zu diesem Bewerb an. Davon haben 61 Teilnehmer den Bewerb mit Erfolg und 43 Teilnehmer ohne Erfolg beendet. Grußworte: Dekan und Feuerwehrkurat Edi Niederwieser ließ in seinen Grußworten wissen, dass er gerne bei der Feuerwehr Tux ist. Leider musste er sein bereits begonnenes Seminar für Feuerwehrkuraten kurzfristig abbrechen, da in seinem Dekanat ein Pfarrer verstorben war. Der Wunsch vom Kuraten Edi wäre es, mehr ins Feuerwehrgeschehen eingebunden zu werden. Er stehe der Feuerwehr mit ganzem Herzen als Kurat zur Verfügung. Bezirkskommandant Stellvertreter Albert Bichler erklärte in seinen Grußworten, dass die Tätigkeit bei der Feuerwehr auch eine große Verantwortung ist. Denn ein guter Einsatz ist nur mit guter Ausbildung möglich! Bichler dankte auch den Arbeitgebern für die Freistellungen während der Ausbildungen bei der Feuerwehr. Er dankte der Feuerwehr Tux für die Bereitschaft, den Landesparallelbewerb 2009 in Tux auszuführen. Für Hansjörg Eberharter war es die erste Jahreshauptversammlung in Tux als Abschnittskommandant. Er zeigte sich überzeugt, dass 105 Übungen sowie 35 absolvierte Kurse bei der Feuerwehr Tux positive Wirkung hinterlassen werden. Er gratulierte der Feuerwehr Tux für die gute Arbeit. Abschließend wünschte er der Feu-

v.l.n.r. (Kdt. Stv. Andreas Steindl, OBM Günther Stock, Kdt. Bernhard Kofler) Seite 22

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 erwehr Tux viele Übungen und wenig Einsätze. Bürgermeister Hermann Erler gratulierte dem Kommandanten Bernhard Kofler für die Arbeit der Feuerwehr und dankte ihm für die Übernahme des Amtes „Feuerwehr Kommandant“ vor einem Jahr. Diese Funktion ist eine große Verantwortung und Verpflichtung zugleich. „Für mich ist es beruhigend, eine gute Feuerwehr vor Ort zu wissen“ meinte Bgm. Erler und erklärte weiters zur Jugend gerichtet, dass Verantwortung und Verpflichtung für sich selbst und für andere nicht nur in der Feuerwehr, sondern auch in der Schule und im späteren Beruf enorm wichtig seien. Zum Abschluss bedankte sich Kommandant Bernhard Kofler für das ihm und dem Kommando entgegen gebrachte Vertrauen und richtete noch einmal einen besonderen Dank an alle, die die Feuerwehr über das ganze Jahr hinweg unterstützt haben und zum Gelingen des Oktoberfestes beigetragen haben. Aktuelle Informationen auf unsere neuen Homepage unter:
http://www.feuerwehr-tux.at

Information aus gegebenem Anlass:
Alarmierung der Feuerwehr ausschließlich über die Notrufnummer 122 unabhängig wie groß ein Einsatz ist! Im Notfall nicht versuchen, per Telefon Feuerwehrleute (Kommandant, Zugs und Gruppenkommandanten, etc.) anzurufen! Es geht unnötig wertvolle Zeit verloren! Der zuständige Disponent in der Leitstelle Tirol kann sofort nach Eingang der Meldung die erforderlichen Einsatzkräfte alarmieren! Das Kommando der Feuerwehr Tux

Frühjahrskonzert der BMK TUX
Bereits seit 9. Jänner sind die Musikantinnen und Musikanten der BMK Tux dabei, sich in wöchentlichen Proben auf das diesjährige Frühjahrskonzert vorzubereiten. Kapellmeister Michael Geisler hat auch dieses Mal wieder ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Für jede Art von Musikgeschmack wird etwas dabei sein. Von Walzerklängen und Polka, über Filmmusik und Märsche bis hin zu sehr bekannten und modernen Rhythmen. Die Musikanten selbst freuen sich schon sehr auf dieses Konzert und geben hiermit den dafür vorgesehenen Termin bekannt: Das Frühjahrskonzert findet am Donnerstag, den 30. April 2009, wie gewohnt in der Aula der HS Tux statt (Beginn um 20.30 Uhr). Die BMK Tux freut sich darauf, wieder viele Einheimische bei diesem Konzert begrüßen zu dürfen!

TC Sparkasse Tux - Auftakt der Tennissaison SOMMER 2009
Der Frühling kommt langsam näher und der Tennisclub Sparkasse TUX beginnt mit seinen Vorbereitungen. Voll motiviert gehen wir in die kommende Tennissaison. Die Mitglieder des Tennisclubs warten gespannt auf die Fertigstellung der Tennisanlage, die wie in den letzten Jahren von unseren Platzwarten und Mitgliedern in Stand gesetzt wird. In der kommenden Saison wird der Club mit zwei Damenmannschaften bei der Tiroler Tennismeisterschaft antreten. Da sich durch eine Umstellung in den Bundes- und Landesverbänden die Alterseinteilungen geändert haben, können wir keine dritte Mannschaft stellen. Alle hoffen aber auf eine erfolgreiche Meisterschaft und die Damen werden versuchen, die tollen Ergebnisse der letzten Jahre wieder zu erreichen. Im August wird dann die Jugend für die im Herbst stattfindende Meisterschaft gemeldet und wir hoffen auch dort mit mind. 2 Mannschaften vertreten zu sein. Unser großes Anliegen und Hauptaugenmerk wird auch Seite 23

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 im Sommer 2009 auf die Förderung unserer Kinder und Jugendlichen gelegt, und wir können zuversichtlich mit unserem altbewährten Trainer Herrn Scheicher Daniel aus Stans in die Trainingszeit starten. Wir starten immer in den zwei letzten Schulwochen mit dem Training und würden uns freuen, wenn wir auch in diesem Sommer wieder viele Kinder bei uns zum Training begrüßen könnten; Trainingsalter: ab der ersten Klasse Volksschule. Die Anmeldung kann in den Schulen gemacht werden. Auch für alle Erwachsene bieten wir Tennisstunden unter professioneller Führung an. Es würde uns natürlich freuen, wenn wir auch in diesem Sommer wieder viele Kinder, ob Anfänger oder bereits Fortgeschrittene und Könner bei uns auf der Tennisanlage in TUX begrüßen könnten. Ebenso freut es uns natürlich, wenn bei unseren Sportveranstaltungen die Eltern, Opas und Omas oder sportbegeisterte kommen, um die Erfolge der Kinder und Jugendlichen zu honorieren. Wir hoffen und erwarten uns wieder eine gute Zusammenarbeit mit unserem Sponsor, der Sparkasse TUX, dem Tourismusverband Tux / Finkenberg und der Gemeinde TUX. Obmann Bernhard Stöckl

Tuxer Kinderskitag

Tuxer Zwergerl- und Kindermeister 70 begeisterte Kinder nahmen beim diesjährigen Tuxer Kinderskitag, welcher der 3. Bewerb des Tuxer Kidscup ist, teil. Für einen kleinen Verein wie den Wintersportverein Tux ist dies wirklich eine äußerst erfreuliche Zahl. Wurde man in den letzten Jahren oft mit Sonnenschein belohnt, so hatten dieses Jahr unsere Skikids mit strengem Frost zu kämpfen. Nichts-desto-trotz zeigten alle tolle Leistungen, sowohl im ersten Lauf, welcher als RTL ausgetragen wurde, als

. Brugger Simon beim Zielsprung. ter wurde. Danke allen freiwilligen Helfern für die tolle Unterstützung, zusammen geht einfach alles viel leichter. Danke auch der Fam. Tipotsch - Gasthof Jäger - für die super Bewirtung bei der Preisverteilung sowie unserem Sponsor der KidscupSerie, Sport Nenner. Gratulation noch einmal allen Kindern, es war eine Freude euch zuzusehen. Seid weiter mit solcher Begeisterung dem Skisport treu. Ski heil!

auch im 2. Durchgang, in dem alle Slalomartisten auf ihre Kosten kamen. Natürlich konnte nicht jedes Kind den ersten Platz belegen, ein frischer Faschingskrapfen im Ziel ließ so manche Enttäuschung jedoch schnell wieder vergessen. Vielen Dank unserem SPAR-Hans für diese tolle Spende. Bei der Preisverteilung leuchteten dann alle Kinderaugen, gab es doch für jeden Teilnehmer einen Pokal. So war es am Ende dann gar nicht mehr so wichtig, wer Erster bzw. Letz-

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Die Klassensieger: Zwergerl 1: Kurz Lisa-Maria und Erler Noah Zwergerl 2: Erler Lea und Pfister Clemens Kinder 1: Gabriel Sofia und Tesar Julian Kinder 2: Schneeberger Theresa und Brugger Simon

Tuxer Kinderskispringen am Höllensteinlift
Nachdem viele Tuxer Kinder zurzeit vor dem Fernseher sitzen, um Schlierenzauer & Co bei der WM in Liberec die Daumen zu drücken, haben wir uns entschlossen kurzfristig ein Kinderspringen anzusetzen. Neuhäusl Stefan schob uns eine tolle Schanze auf, über 30 Kinder waren pünktlich zum Training da und so konnte dann das 1. Tuxer Kinderspringen über die Bühne gehen. Alle zeigten dabei wirklich tolle Leistungen, allein schon der Mut, sich über die wahrlich nicht kleine Schanze (Höhe 1,50 m) zu trauen, war sehr bemerkenswert. Das Wichtigste: die wenigen Stürze endeten glimpflich, es verletzte sich niemand. Bei der Preisverteilung am Schanzentisch wurden dann alle Kinder für ihren Mut mit einer kleinen Überraschung belohnt. Danke an Wisiol Geri für die Moderation, Troger Edi und Rausch Hans, welche als Kampfrichter am Balken bzw. Schanzentisch fungierten sowie allen anderen freiwilligen Helfern, welche beim Auf- und Abbau der Sprungarena beteiligt waren. Ergebnisliste unter www.wsvtux.at

WSV Tux - Saisonbericht Sektion Nordisch
Auf einen erfolgreichen und arbeitsintensiven Winter kann die Sektion Nordisch des WSV Tux zurückblicken. Der Schwerpunkt der Arbeit lag vor allem bei den Kindern und Schülern, denen der Langlaufsport in einem Projekt mit spielerischen Elementen vermittelt werden sollte. Hierfür wurde zuerst durch die Unterstützung von vielen Sponsoren zu den bestehenden Langlaufskiern rund 15 neue Langlaufsets (Ski/Schuhe/Stöcke) angeschafft, die in den Umkleideräumen des FC-Tux deponiert werden konnten. Somit konnten alle Kinder auch ohne eigene Langlaufausrüstung an diesem Projekt teilnehmen. An rund 20 Tagen wurden die Kinder durch Sektionsleiter Ali Bidner, Trainer Manni Erler und unter großem Einsatz von Hauptschuldirektor Gerry Wisiol und seiner Frau Claudia Wisiol auf dem „Neurautfeld“ beim Fussballplatz der Spaß am Langlaufsport vermittelt. Anfang März wurde auch noch ein Kinder- und Schülerbiathlonrennen veranstaltet, bei dem mehr als 40 Kinder teilnahmen. Ehrengast Luggi Gredler konnte sich am Schiessstand (es wurde mit Tennisbällen durch Reifen geschossen) von teilweise hervorragenden Schussleistungen überzeugen und war auch von den Leistungen der Kinder in der Loipe beeindruckt. Ein Dank ergeht hier an Wechselberger Franz (Neuraut) für das Training auf dem Neurautfeld, dem TVB Tux mit Loipenfahrer Hubert, allen Sponsoren sowie den Sportgeschäften Sport Nenner, Bernhards Skistadl und Stefans Skistall sowie Gerry und Claudia Wisiol für ihren Einsatz! Die Tuxer Langlaufmeisterschaft Ende Februar stellte wie immer die Höhepunkt der Sektion Nordisch dar, und mehr als 80 Teilnehmer waren in der Berghausarena in Madseit am Start (siehe eigener Bericht Tuxer Langlaufmeistschaft). Bei den vielen Rennen auf nationaler wie internationaler Ebene können die Tuxer Langläufer wieder auf eine sehr erfolgreiche Rennsaison 08/09 zurückblicken. Michael Eberharter, der in dieser Saison erstmals keinem offiziellen Kader angehörte und sich auf die großen Volksläufe konzentrierte, gewann die Bronzemedaille bei der österreichischen Meisterschaft in der Verfolgung hinter dem Sieger, Olympiasieger Christian Hoffmann und wurde Tiroler Meister in der Langdistanz in Heiterwang. Bei vielen international sehr stark besetzten Rennen hatte Michael das Seite 25

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 Glück leider nicht immer auf seiner Seite und verlor bei fast allen Rennen nur in der Sprintentscheidung den Sieg. Michael wurde 2. Beim Int. König-Ludwig-Lauf in Oberammergau, 2. beim traditionellen Koasalauf, 2. beim Int. Ganghoferlauf in Leutasch und 2. beim nordischen Achenseelauf, und es fehlten immer nur wenige Zehntelsekunden auf den Sieg! Beim Dolomitenlauf über 50km in Lienz wurde Michael ebenfalls in einer Sprintentscheidung ausgezeichneter 5., beim größten Volkslauf der Schweiz, dem Engadin-Skimarathon wurde Michael unter den 11.000 Teilnehmern Gesamt 16. und damit bester Österreicher. Christian Eberharter hat in dieser Saison erneut bewiesen, dass er in der Langdistanz (42km und 50km) zu den stärksten Läufern zählt. Der größte Erfolg war sicherlich der Gewinn der TirolTrophy, die aus der Gesamtwertung der 3 großen Volksläufen Ski-Trail Tannheimertal, Koasalauf und Gsieser Tallauf besteht. Christian folgte damit Luggi Gredler, der im Vorjahr diesen Titel gewinnen konnte. Christian gelang ein 4. Rang beim Ski-Trail Tannheimertal (bester Österreicher!), und ein 8. Rang beim Koasalauf und 18. beim Gsieser Tallauf, was ihm letzten Endes den Sieg bei der Tirol-Trophy einbrachte. Zudem wurde Christian 7. beim KönigLudwig-Lauf, 3. beim nordischen Achenseelauf, 9. beim Ganghoferlauf, 2. beim Grenzlandcup in Walchsee und hervorragender 41. beim Engadin-Skimarathon in der Schweiz. Für Alfred Bidner lief die Saison nicht ganz nach Wunsch und er konnte krankheitsbedingt an vielen Rennen nicht teilnehmen. Zu Beginn der Saison wurde er 2. beim Nordischen Achenseelauf und 9. beim Saalfeldner Skimarathon. Zum Ende der Saison kehrte die Form wieder langsam zurück und Alfred wurde mit der Bronzemedaille in der AK I bei den Tiroler Meisterschaften in der Langdistanz belohnt. Tanja Erler hat in diesem Rennwinter wieder gezeigt, dass sie zu den besten Damen Österreichs über die Langdistanz gehört und bei vielen internationalen Rennen ausgezeichnete Platzierungen erreicht. Durch den Sieg beim Tannheimer Skitrail, den 2. Rang beim Koasalauf und den 4. Rang beim Gsieser Tallauf gewann Tanja die Gesamtwertung in der Tirol-Trophy. Damit ging der Gewinn der Tirol-Trophy sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an zwei Athleten des WSV Tux! Tanja gewann zudem den Int. Ganghoferlauf in Leutasch, wurde 3. beim König-LudwigLauf in Oberammergau, 2. beim nordischen Achenseelauf und 22. beim EngadinSkimarathon (beste Österreicherin!). Markus Fankhauser wurde Tiroler Schülermeister in der Langdistanz und wurde Sieger bei der Vereinscupwertung des Tiroler Skiverbandes in der Schülerklasse II. Zudem gewann Markus die Silbermedaille bei den Tiroler Meisterschaften im Sprint, wurde 1. beim TT-Cup im Skiwechselbewerb, wurde 1. und 3. bei den Grenzlandcups und als Schülerläufer (!) 4. in der Jugendklasse beim nordischen Achenseelauf.

v.l.n.r. Markus Fankhauser, Ali Bidner, Michael Eberharter, Christian Eberharter Seite 26

Sieger der Tirol-Trophy 2009: Tanja Erler und Christian Eberharter

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009

Nordic Ladies Day
Sechs Ladies nahmen am 12. Februar 09 die Möglichkeit wahr, mit zwei Spitzenläufern der Tuxer Langlaufszene eine Trainingseinheit zu absolvieren - die perfekte Vorbereitung auf die Langlaufmeisterschaft. Christian Eberharter und Ali Bidner gaben ihr Bestes, um uns Damen auf Vordermann zu bringen. Wir wurden in die neuesten Erkenntnisse der Technik eingewiesen und konnten uns im Windschatten der beiden Trainer voll auf unsere Beinarbeit und Stockführung konzentrieren. Ausgeklungen ist die Trainingseinheit mit einer heißen Tasse Tee, bei der auch die

letzten eingefrorenen Gliedmaßen wieder auftauen konnten.

Vielen Dank an Christian und Ali!

Rodelrennen am Junser Gletscher
34 kälteresistente Kinder nahmen beim im Rahmen vom Tuxer Kinder – und Schülerriesen abgehalten Rodelrennen auf dem „Junser Gletscher“ teil. Die Tagesbestzeit bei den Mädchen holte sich Geisler Teresa mit einer Zeit von 50,47. Bei den Jungs konnte Wechselberger Rene mit einer Zeit von 44,73 die absolute Tagesbestzeit markieren.

Tuxer LL-Meisterschaft 2009
Wieder einmal hat der Langlaufsport im Tuxertal ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Am Sonntag, den 22. Februar 2009 fanden sich knapp 80 Langlaufbegeisterte in der „Berghaus Arena“ in Madseit ein, um auf der äußerst anspruchsvollen Loipe ihr Bestes zu geben. Loipenfahrer Hubert Bidner hatte perfekt präpariert und die Teilnehmer konnten es kaum erwarten, sich in die Spur zu stürzen. Die meisten Langläufer, vom Zwergerl bis zum AK IIHerrn, entschieden sich für die Skatingspur, die laut Sektionsleiter Nordisch Ali Bidner der Klassikspur überlegen war. Als die Kampfrichter endlich ihr „Start frei“–Signal gaben, war die Spannung kaum mehr auszuhalten. Die zahlreich erschienen Fans entlang der Loipe wurden Augenzeugen der verschiedensten Langlauftechniken, die hinsichtlich der Kreativität keinen Wunsch offen ließen. Nach den Vorläufen und Klassenwertungen kam es dann in den Meisterschaftsrunden zu packenden Duellen. Bei den Damen konnte Maria Wechselberger ihren Titel verteidigen und bei den Herren kam es zu einer knappen Entscheidung zwischen Christian Eberharter und Luggi Gredler, bei der sich schließlich Christian Eberharter durchsetzen konnte und sich damit den Tuxer Langlaufmeisterschaftstitel wieder einmal holte. Die anschließende Siegerehrung fand im Alpinhotel Berghaus statt, wo sich Jung und Alt trafen, um die begehrten Siegertrophäen entSeite 27

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 gegenzunehmen. Siege und Platzierungen wurden noch bis spät in die Nacht gefeiert. Wir danken Ulli und Thomas vom Alpinhotel Berghaus für die Bewirtung und „Unterkunft“. Damit so eine tolle Veranstaltung reibungslos über die Bühne gebracht werden kann, benötigt man viele Helfer und Unterstützer. Wir bedanken uns bei Konrad Fankhauser „Kernhof“ fürs Feld, beim TVB mit Loipenfahrer Hubi, bei den Kampfrichtern, bei SPAR-Hans für die Süßigkeiten für die Kinder, bei Gerold Wisiol für die Moderation und bei allen freiwilligen Helfern.

Sektionsleiter Alfred Bidner mit den Tuxer Tuxer Meister 2009 Christian Eberharter & Zwergerl- Kinder und Schülermeistern Maria Wechselberger Zwergerlmeisterin: Fankhauser Julia Zwergerlmeister: Fankhauser Michael Kindermeisterin: Schneeberger Theresa Kindermeister: Tesar Julian Schülermeisterin: Geisler Theresa Schülermeister: Fankhauser Markus Langlaufmeisterin: Wechselberger Maria Langlaufmeister: Eberharter Christian

Tuxer Meisterschaft Rodeln 2009
rierte Rodelstrecke begrüßte die Teilnehmer der Tuxer Rodelmeisterschaft 2009 die erstmals in der Wintersportverein-Geschichte von der Grieralm gestartet wurde. Auf der anspruchsvollen und mit Kriterien nicht geizenden Grieralmer Rodelstrecke gab es Rodelsport auf hohem Niveau. Am Ende konnte sich Andi Rausch mit 2,85 Sekunden knapp vor Andi Erler behaupten und darf sich nun erstmals Tuxer Meister nennen. Auf den dritten Rang in der Gesamtwertung kam Markus Erler. Bei den Damen wurde wie im letzten Jahr Gabriela Stock mit 8 Sekunden vor Karoline Erler Tuxer Rodelmeisterin. Beachtenswert ist die Tatsache, dass Gabriela die viertbeste Gesamtzeit aller Teilnehmer erreichen konnte – Respekt!!! In der Tuxer Riesen Wertung führt nun „Das A-Team“ vor dem Team „Biathlonfreunde 1“ und den „Biathlonfreunden 2“. Bei den Damen liegt die Mannschaft „Just 4 Fun“ voran, dicht gefolgt von den „Biathlonfreundinnen“ und dem Team „Die Gemütlichen“. Wir bedanken

Tuxer Rodelmeister 2009: Andi Rausch Tuxer Rodelmeisterin 2009: Gabriela Stock Tux/Grieralm. Traumhaftes Wetter, massenhaft Schnee und eine PERFEKT präpaSeite 28

Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009 uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für`s Mitmachen, bei der Bergrettung Tux für Ihren Einsatz, bei den beiden Taxiunternehmen „Siebzehnzwölf“ sowie „Siegfrieds Taxi“, beim „Ludwigshof“ für`s Parken und die Hilfe beim Glühwein und natürlich ganz besonders bei den Hüttenwirten Maria und Hermann (und deren Mitarbeiter) für die Bewirtung und die traumhafte Präparierung der Rodelbahn. Danke!

Diverses
Wohngeld ab 0 Prozent*! Sanierungsoffensive von Raiffeisen
Aufgrund der weltweiten Klimadiskussion gewinnen Klimaschutz und Energieeffizienz eine neue Bedeutung. Die Raiffeisenbank Tux stellt deshalb finanzielle Mittel für Ihre energieeffiziente Haus- oder Wohnungssanierung bereit und bieten zugleich Finanzierungslösungen mit Wohngeld um 0 Prozent*! Wenn’s um energieeffizientes Wohnen geht, ist nur eine Bank meine Bank – Raiffeisen! In der Raiffeisenbank Tux bekommen Sie „alles aus einer Hand“ – vom Erstgespräch bis zum individuellen Finanzierungsangebot, das alle Fördergelder berücksichtigt. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch stehen Ihnen die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Tux gerne zur Verfügung. Profitieren auch Sie von Wohngeld um 0 Prozent*! • weniger Rückzahlung als Darlehensaufnahme • Wohngeld um bzw. deutlich unter 0 %* Beispiel: Landesförderung für Renovierer und Sanierer Investition in Heizungstausch und Solaranlage Gefördertes Wohnhaussanierungsdarlehen, Laufzeit 10 Jahre halbjährliche Rückzahlungsrate -35% Annuitätenzuschuss vom Land Tirol ergibt Rückzahlung im Monat = Gesamtrückzahlung € 169,-- x 120 (Laufzeit 10 Jahre) € € € € € 25.000,-1.560,-546,-169,-20.280,--

Die Raiffeisen Versicherung sichert das neu Geschaffene ab. Der Raiffeisen SicherheitsCheck umfasst die vier Sicherheitsfelder Vorsorgen, Anlegen, Mobilität und Wohnen. Alle Kunden, die bis 30. Juni 2009 eine Sicherheits-Check-Beratung durchführen, können an der Verlosung von 15 Lebensversicherungen mit einer Einmalprämie von EUR 1.000,- teilnehmen. Jeder Kunde erhält dabei symbolisch ein Sicherheitspickerl. *inkl. Landesförderungen für Renovierer und Sanierer

An alle Freunde der Meditation
Ich möchte nun regelmäßig einen Meditationsabend veranstalten. Dieser wird immer am 1. Montag im Monat sein. Somit starten wir am 6. April um 20.00 Uhr. Aus Platzgründen ist nur eine geringe Teilnehmerzahl möglich, deshalb bitte ich um eine telefonische Anmeldung. Das jeweilige Thema wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Kosten: freiwilliger Energieausgleich Tel: 0664 1363200 Ort: Vorderlanersbach 117 Ich freue mich auf dein Kommen! Geisler Elisabeth

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009

ca. 1938 vor dem Löberhaus in Juns

von links: Mariacher Lois, Scherz Kirchler Martin, „Schuster Machtl“ Heim Franz, „Tenner Franz“ Kirchler Hubert, „Briggelar“ Kirchler Erich, „Briggelar“ Löber Hans Kirchler Richard (am Schoß), Briggelar Löber Moidl (spätere Jewe Moidl) Löber Thresl (spätere Kern Bäurin) Löber Anna (Tal Nanne) Kirchler Eva, Briggelar Löber Viktl (Löberbäurin) das Foto stellte uns Anna Erler „Tal Nanne“ zur Verfügung

Seinerzeit Fotos aus der Weihnachtsausgabe
1. Bild: August 1952 – Besuch des Bundespräsidenten Theodor Körner am Magnesitwerk v.l.: Anni Bidner, Hans Hotter, Irma Pfister (verh. Mikesch), Horst Greisinger. 2. Bild: Fronleichnam 1950, fotografiert von Zenzl Mariacher, verh. Plattner, hinter dem Stockwirt v.l.: Gretl Abraham (Neuraut), Sepp Geisler (Greut – Löber), Liesl Gredler (Loach – Schweiz – Kanada), Emil Mayr (Außerzarge)

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Tuxer Prattinge - Ausgabe Frühjahr 2009

Seinerzeit
Zusammengestellt von der Ortschronistin Ile Wechselberger

Welches Haus ist es, wer sind die Leute und in welchem Jahr wurde die Aufnahme gemacht?

Das Bild wurde ca. 1900 gemacht. Ein Gerstenacker und dazu steht auf der Rückseite etwas Interessantes: Der Acker wurde zwei Mal auf den Knien gejätet (= Unkraut ausgerissen). Dieses wurde im Brunnen gewaschen und an die Kühe verfüttert. Ich möchte gerne wissen: Was ist das kleine Gebäude hinter dem Acker, rechts neben dem alten Widum? Wer erkennt sich oder weiß, wer abgebildet ist und wann das Foto entstand?

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