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Die Schwazer Jugend klärt auf – Vorsicht

beim Einkaufen!

Standardbild eines Neonazi: Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel. Richtig? Nein. Der Trend geht zunehmend in eine andere Richtung. Diskreter und modischer Kleidungsstil ist gefragt. Als normaler Jugendlicher, der ganz normale Mode trägt, mit ganz normalen Aufdrucken will man erscheinen, doch dahinter versteckt sich menschenverachtendes Gedankengut. Ganz vorn dabei ist hier genau diese Modemarke: „Thor Steinar“. Mit seinen nordisch-germanischen Runensymbolen, nicht sofort für Außenstehende erkennbar, hat sich Thor Steinar zu einer der beliebtesten Marken der rechten Szene entwickelt.

Thor Steinar gelangt aber auch immer häufiger in unpolitische Käuferschichten, da europaweit ebenso normale Sport- und Modegeschäfte die Marke verkaufen. Grund dafür ist die hohe Profitrate, die bei einigen Geschäftsführern wichtiger als die Moral zu sein scheint.

Herkunft

Der Name „Thor Steinar“ leitet sich einerseits vom germanischen Gewitter- und Wettergott Thor (oder Donar) ab, was eine eindeutige Sprache spricht. Das folgende Wort „Steinar“ ist in Anlehnung an den Namen des Generals der Waffen-SS Felix Steiner gewählt.

Der Aufdruck auf der Kapuzenjacke „No Inquisition“, stellt einen Adler dar, der einen Fisch in seinen Klauen hält, wobei dieser Fisch für das Christentum steht. Der Fisch ist eines der ältesten christlichen Symbole.

Das ursprüngliche Logo von Thor Steinar war eine Binderune aus einer Kombination der Tiwaz-Rune und der Siegrune (siehe unten), Die Siegrune wurde in dem bekannten Erkennungszeichen der SS verwendet.

wurde in dem bekannten Erkennungszeichen der SS verwendet. Die Deutsche Staatsanwaltschaft bezeichnet das neue Logo

Die Deutsche Staatsanwaltschaft bezeichnet das neue Logo (siehe Rückseite ganz oben) als „Andreaskreuz mit zwei Punkten“ und erklärte es für „unbedenklich“.

Weitere Informationen unter http://investigatethorsteinar.blogsport.de/ http://inforiot.de/red/ und natürlich über Google.