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JAHRBUCH

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Inhaltsverzeichnis

Herwig Wolfram: Das frühmittelalterliche Kloster Mondsee in heutiger Sicht

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Bernhard Prokisch : Antike Fundmünzen aus Lauriacum -

Die Sammlung Spatt/Enns

13

Elmar Tscholl: Ausgrabungen im römischen Wallsee (Kastell und Vicus)

63

Ferdinand Opll : Die Anfänge der Stadt Freistadt 79

Friedrich Karl Azzola: Der Stein mit einem angeblich frühmittelalterlichen Tau-Kreuz von der Basilika in Lorch

95

Monika Dachs : Eine Cremoneser „Tavoletta da soffitto" im Besitz des

oberösterreichische n Landesmuseums in Linz

113

Hans H o f e r : Das Bürgerspita l zu Weyer/Enns

139

Brigitte Heinzl : Der Schwanenstädter Fund in der kunsthistorischen Abteilung

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161

Geor g Wacha : Landeskund e un d landeskundlich e Forschunge n in Österreic h

179

Hermann Kohl: Eiszeitliche Eisausschmelzformen in Bereich des Traunseebeckens

187

Karl Günther Kunst, Doris Nagel und Gernot Rabeder : Erste Grabungsergebnisse vom Nixloch be i Losenstein-Ternberg

199

Josef Trauttmansdorff und Hans S. Schratter : Qualitative Analyse eines orchideenreichen Halbtrockenrasens

213

Heinz Mitter: Bemerkenswerte Käferfunde aus einer Lichtfalle beim Stift Schlägl, Mühlviertel, Oberösterreich

237

Erich Kritscher : Zur Kenntnis der Ekto- und Endoparasiten der Seelaube Chalcalburnus chalcoides mento (Agassiz 1832), (Pisces, Cyprinidae) aus dem Attersee, Oberösterreich

245

Gerald Mayer: Das Areal der Misteldrossel (Turdus viscivorus) in Oberösterreich

255

Johanna Sieber : Biber in an Inn und Salzach

Oberösterreich - eine aktuelle Bestandsaufnahme

277

Rezensionen

287

Antike Fundmünzen aus Lauriacum

13

Jb. OÖ. Mus.-Ver.

Bd. 134/1

Linz 1989

ANTIKE FUNDMUNZEN AUS LAURIACUM DIE SAMMLUNG SPATT/ENNS

Von Bernhard Prokisch

Die hier vorzustellende Sammlung vorwiegend antiker Münzen, die Verf. im Jahr 1988 zur Ordnung und Bestimmung vorgelegt wurde, befindet sich im Besitz des Ennser Landwirtes und Unternehmers Hermann Spatt, der — auf einigen bereits im väterlichen Besitz befindlichen Stücken aufbau- end — ab 1943 begann, Fundmünzen zusammenzutragen, wobei er vor allem durch Msgr. Marckhgott wesentliche Anregungen erhielt. In den späten Fünfziger- und Sechzigerjahren wurde sodann die Hauptmasse des derzeitigen Materialkomplexes vereinigt, die später noch durch weitere Einzelstücke ergänzt werden konnte. Die Tatsache, daß der Großteil der Münzen Fundmaterial aus dem Be- reich des antiken Lauriacum darstellt, ließ es dienlich erscheinen, die Ob- jekte einem größeren Kreis von Interessierten vorzustellen und sie so der Öffentlichkeit bekannt zu machen; dies umso mehr, als einige bedeutende- re Stücke auch über den Lokalbezug hinaus von Interesse sind. Hinmit versteht sich diese Arbeit vorwiegend als Beitrag zur Sicherung und Verbreiterung der Materialbasis Lauriacenser Fundmünzen; ihre Ein- bindung in die Zusammenhänge des Geldumlaufes bleibt der im Entstehen begriffenen umfassenden Arbeit Günther Dembskis über die Fundmünzen von Lorch vorbehalten. Mein Dank gilt den Herren Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Szaivert und Univ.-Doz. Dr. Hahn, Wien, für ihre Unterstützung bei der Bestimmungs- arbeit, meinem Bruder Wolfgang Prokisch für die Anfertigung der Photos, Herrn Artur Tomani für seine organisatorische Mithilfe sowie dem Besit- zer Herrn Hermann Spatt für die Erlaubnis zur Publikation.

Zur Provenienz

Sämtliche Angaben über die Herkunft der Münzen stammen vom derzeiti- gen Besitzer und werden hier unverändert wiedergegeben. Mit Ausnahme der zwölf im Katalog ausgewiesenen Stücke ), die vor einigen Jahren aus

1

1)

Kat.Nr. 30, 33, 265, 342, 434, 442, 446, 454, 480, 493, 494, 501

14

Bernhard Prokisch

dem deutschen Münzhandel erworben wurden und der Burbe Nr. 642, die von Herrn Spatt während einer Nordafrikareise erstanden wurde, stammt das gesamte Material aus dem Ennser Raum. Der Großteil der Stücke trat aufden Gründen der Familie Spatt im Zuge der landwirtschaftlichen Bear- beitung oder der Anlage von Schotter- und Baugruben zutage, die folgende Liste der in Frage kommenden Parzellen wurde vom Besitzer mit Angaben über die jeweilige Funddichte versehen:

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Kann man somit für die Hauptmasse der Stücke keinen präzisen Fundort angeben, lassen sich doch für einige Münzen nähere Angaben machen. Die Goldmünzen wurden sämtlich auf den Parzellen Enns, EZ 485, GZ 397/1, 397/2, 132/1 gefunden, wobei die drei Aurei (Kat.Nr. 66, 68, 87) angeblich gemeinsam im Zuge von Umbauarbeiten in der Küche des Spatt- schen Anwesens zu Tage traten. 2 )

Zur Materialzusammensetzung

Das vorliegende Konvolut erhält seine Bedeutung aus der Tatsache, daß einerseits zu erwartende Relationen bestätigt werden, andererseits jedoch

2)

auf Parzelle 397/1, im Jahr 1954.

Antike Fundmünzen aus Lauriacum

15

recht überraschende Ergebnisse vorliegen. Hier verblüfft zuallererst das Gold, das unser Wissen über den Lauriacenser Geldverkehr wesentlich er- weitert. 3 ) Die drei Aurei Traianus/Hadrianus hatten bislang eine zeitli- che Parallele nur in dem etwas unsicheren Goldquinar Hadrianus/Ploti- na, 4 ) sie dürften aufgrund der erwähnten Fundnachricht gemeinsam verborgen worden sein, der vorzügliche Erhaltungszustand, v.a. des Ha- drian mit dem Lupa Romana-Revers, erlaubt den Schluß, daß sich das Stück nicht lange im Geldverkehr befunden haben kann. Die beiden restli- chen Goldstücke, von denen der Solidus Constantius II. (Kat.Nr. 517) wohl kaum mit dem 1866 gefundenen Exemplar Deringer 17 = Dembski 17 5 ) identisch ist, belegen den Goldumlauf der Spätantike, der sich bis in byzan- tinische Zeit fortsetzt. Das restliche Material besteht neben einigen griechischen Geprägen, die wohl als Einzelstücke in römischer Zeit ihren Weg an den Donaulimes ge- funden haben, sowie wenigen Republiksdenaren (der üblich schlechte Er- haltungszustand der ubiquitären Legionsdenare verrät ihre lange Umlaufs- zeit) in der Hauptmasse aus Münzen der römischen Kaiserzeit. Wie nicht anders zu erwarten, ist diejulisch-claudische Zeit fast nur mit Asses vertre- ten, erst ab den Flaviern nimmt die Materialmenge zu und bildet für die Zeit von Traianus bis etwa Phillippus I. /IL einen Hauptteil der Sammlung. Mit der Mitte des 3. Jahrhunderts wird das Material plötzlich spärlicher, sowohl die gallienische Periode als auch die Dlyrier sind im Vergleich etwa zur Severerzeit unterrepräsentiert, ebenso der frühe Dominât bis Constan- tinus I. Erst das 4. Jahrhundert zeigt wiederum ein Ansteigen der Stück- zahlen, wobei der starke Anteil Valentinianus I./Valens, der von Demb- ski 6 ) als typisch für Lauriacum erkannt wurde, sich auch hier wiederum nachweisen läßt. Mit dem ausgehenden 4. Jahrhundert bricht die Reihe schlagartig ab und markiert so das Ende des römischen Geldumlaufes. Bezeichnenderweise fehlen auch hier Belege aus frühbyzantinischer Zeit, die beiden anonymen Folles de s 11. Jahrhundert s un d da s skyphat e Stück de s 12. Jahrhundert s (Kat.Nr. 630-632) gehören bereits dem Mittelalter an und stellen eine Ver- bindung zum Einsetzen der Pfennigprägung der Münzstätte Enns im 12. Jahrhundert dar. Neben der allgemeinen chronologischen Schichtung stellt sich die Frage nach einer Gruppierung des Materiales nach etwaigen Fundzusammenge- hörigkeiten, die sich jedoch im vorliegenden Fall aufgrund fehlender An-

3)

G. Dembski, Die Affare Seitschek — Goldmünzendiebstahl aus dem Ennser Museum in der

4)

Nachkriegszeit, in: MMVLaur 18/ 1980, S. 16 — 20. ibidem, S. 20.

5)

ibidem, S. 20.

6)

G. Dembski, Das Ende des römerzeitlichen Geldumlaufes im Ennser Bereich, in: MMV Laur 21/1983, S. 12— 15.

16

Bernhard Prokisch

gaben kaum rekonstruieren läßt. Nach Mitteilung des Besitzers soll das Material einzeln oder in kleinen Partien nach und nach versammelt worden sein. Dagegen könnte man sich jedoch ohne weiteres vorstellen, daß vor allem die reichen Serien der Severer- und frühen Soldatenkaiserzeit zu- mindest teilweise aus größerem Fundzusammenhang stammen, wenn auch konkrete Nachweise dafür fehlen; als wahrscheinlich zu einem Fund gehörig darf die Hauptmasse der zahlreichen Centenionales Valenti- nianus I. / Valens/Gratianus bezeichnet werden, die auch durch ihre ein- heitliche Patina wohl auf einen gemeinsamen Fundort verweisen.

Zum Katalog

Der Katalog folgt in Anordnung und Gestaltung der Reihe Thesaurus Nummorum Romanorum et Byzantinorum (TNRB) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Aus Platzgründen wurde auf eine Aufli- stung der Abkürzungen verzichtet, sie sind im Informationsteil der er- wähnten Bände nachzulesen.

Antike Fundmünzen aus Lauriacum

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