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Einleitung

Ist ein Mensch einer oder mehreren lebensbedrohlichen, hochgradig ängstigenden und

ausweglosen Situationen ausgesetzt wie etwa wie etwa Tod, schweren Unfälle, oder sexueller

Gewalt und zeigt daraufhin anhaltende pathologische Symptome von Intrusion,

Vermeidungsverhalten, negativer affektiver oder kognitiver Veränderung sowie auffällige

Abweichungen in Erregung und Reaktivität die zeitgleich oder nach betreffender Situation

verstärkt auftreten, so spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (APA,

2013)

Die Relevanz der Thematik wird angesichts der aktuellen politischen Situation der

Flüchtlingswellen besonders deutlich, bei der unter den Geflüchteten PTBS Raten von bis zu

50% festgestellt werden. (Standpunkt BPtK; TUM). Besonders bei geflüchteten Kindern,

deren PTBS Prävalenz im Vergleich zu Deutschen Gleichaltrigen bis zu 15-mal höher

angegeben wird, erscheint es in Hinblick auf die dem Entwicklungsabschnitt geschuldete

evident erhöhte Vulnerabilität (Meisner-Stedman, 2008; Yates, Dodds, Sroufe, & Egerland,

2003; Briggs-Gowan, Carter, & Ford, 2012) angebracht die Diagnose, die erst vor kurzem

auch an Kinder angepasst wurde (APA, 2013), in ihrer Konzeption zu prüfen.

Kinder blieben lange als Opfer Posttraumatischer Störung unbeachtet.

Diagnose wurde von der Pathologie von Soldaten her abgeleitet und demnach anhand

der Phänomenologie des Erwachsenpathologie konstruiert (Trimble, M.D. 1985)

Glaube: „Würde sich auswachsen“ = erhöhte Resilienz (Scheeringa, Zeanah, Myers,

& Putnam, 2005) Vorstellung spielt mit hinein: Wunschvorstellung friedliche

Entwicklung (Scheeringa 19)

Annahme des Fehlens kognitiver Verarbeitungsmechanismen zum Verstehen der

Ernste des Traumas und um die Ereignisse im Gedächtnis zu behalten (Benedek,

1985)

So blieb die PTBS bei Kindern lange Zeit größtenteils unerforscht. Einer der Vorreiter auf

dem Gebiet war Anfang und Mitte der 90er Michael Scheeringa (1993, 1995, 1998, …), der

den Mangel der Diagnosecharakteristika des DSM IV nachwies und mit seinen Ergebnissen

maßgeblich für die Miteinbeziehung eines Subtyps der PTSD für Kinder unter sechs Jahren

im DSM V beitrug (Scheeringa, 2011).

Doch auch die revidierte Diagnose wird immer noch dafür kritisiert sie bilde die

folgenschwere Pathologie einer besonders chronischen - Traumatisierung in früher Kindheit

unzureichend ab. (van der Kolk 2006, 2009, van der Kolk et al., 2009; Rosner & Steil, 2012;

Enlow, 2013)

Die Arbeit versucht die Besonderheiten der PTBS im Kleinkindalter im Hinblick auf die

kognitive Unreife, Äußerung der Symptomatik und Entwicklungsbezogene Vulnerabilität

zusammenzufassen und gibt einen Einblick auf zukünftige mögliche und vielleicht nötige

Entwicklungen.

Zudem wird versucht in Anbetracht der aktuellen Flüchtlingswellen ein Exkurs in die

Transkulturelle Übertragbarkeit des Konstrukts gemacht werden.

Können Kleinkinder überhaupt traumatisiert werden?

Nicht Entwicklungs-Kapazitäten?

Indikatoren:

- Vor Spracherwerb: Unbewusst Erwachsenen Fokus: Infantile Amnesie + werden

vergessen

- können nicht sprechen (kohärentes narrativ ab etwa 36m)

- sind unbewusst (Erinnerungen nur cond. reaction)

gemeinsames Missverständnis

Deklarative Erinnerungen brauchen Sprache um zu entstehen (Bauer 1997, Bauer 1998)

Bildsprache (Bauer)

Spezielle Form der Erinnerung (Hüther, Korittko, Wolfrum. & Besser, 2010)

Kolks physical memorys (van der Kolk, 1994) / DSM V- physical sensations (APA, 2013)

Flashbacks (Salomons, Osterman, Janet ; Gagliese, Katz, 2004; Ratican 1992)

Vor 18m weniger reexperiencing < vermeidung & hyperarousal (Scheeringa, Zeanah, 1995)

Vor 9m schnell remittierende konditionierte Reaktion = nicht abstrakte Bezüge der

Symptomatik PTSD <Scheeringa 19(Scheeringa&Gansenbauer2000); Scheeringa 19

youngest age possible>

Kontinuum zw. Cond response und PTSD

Kontinuumsdefinition der PTBS DSM V &Kontinuums Definition(Stafford, Zeanah,

Scheeringa, 2003)

Unterschiede in der Symptomäußerung

Entwicklungsbezogene komplexe Traumafolgestörung

DTD

Transkulturelle Gültigkeit der PTBS Diagnose

Konstrukt immanente Übertragbarkeit

Traumakritik exmanent (?)

Conclusio

Quellen

BlaBlaBlaAPA…