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Das Klinikum Ludwigshafen

- wie die unten genannten Krankenhäuser -


in den Fängen der
„Neuen Pergamon Krankenhaus-Managementgesellschaft“
(NPK)

Bis auf das vorgewarnte Klinikum Ansbach wurden die oben genannten Einrichtungen wie eine
Zitrone ausgepresst. Meist mussten die Mitarbeiter mit Notlagentarifverträgen für die Machen-
schaften der NPK bluten.
Gegen die inzwischen insolvente NPK wurden Forderungen von rund 30 Millionen Euro ange-
meldet. Für die krummen Geschäfte wurden die NPK-Geschäftsführer in allen Fällen nicht zur
Verantwortung gezogen.
Die Verurteilung von Volker Graf - er gründete 1995 zusammen mit Jürgen Matschke die NPK -
zu 3 Jahren Haft erfolgte alleine wegen dessen erwiesener Untreue in Zusammenhang mit sei-
ner Tätigkeit als Geschäftsführer des Klinikums Ludwigshafen.
Es wurde festgestellt, dass sich Graf nicht selbst bereichert hat. Die veruntreuten Boni von rund
1,5 Millionen Euro verblieben bei der NPK. Dadurch konnte die drohende Insolvenz hinausge-
schoben werden. Graf sagte im Prozess aus, dass sich dieses System seit 2000 so eingebür-
gert hatte. Deshalb sind auch die weiteren NPK-Geschäftsführer nicht frei von Schuld.

Es ist zu befürchten, dass die Stadt Ludwigshafen nichts mehr unternimmt. Aussage von
OB Eva Lohse: „Ich bin aber insgesamt froh, dass ein Schlusspunkt gesetzt wurde.“

Klar: Die über viele Jahre lang nicht vorhandene Überwachung der Klinikum-
Geschäftsführung durch den Aufsichtsrat soll nicht noch mehr bekannt werden.
Graf muss drei Jahre hinter Gitter

Das Landgericht Kaiserslautern hat den früheren Geschäftsführer des Klinikums


Ludwigshafen Volker Graf zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Das
Gericht folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Da Graf - nach seinen Angaben - zurzeit nur ein Monatseinkommen von rund 400
Euro hat, ist er nun drei Jahre lang nicht mehr auf die wirtschaftliche Unterstützung
seiner Frau angewiesen. Seine Frau braucht ihm für die Zeit auch nicht „Unterkunft
und Verpflegung gewähren (Aussage Graf)“.

Graf hatte zugegeben, fast 1,5 Mio. Euro Bonuszahlungen von Lieferanten nicht an
das Klinikum Ludwigshafen weitergeleitet zu haben. Das Geld verblieb bei der
Krankenhaus-Management-Gesellschaft „Neue Pergamon“ (NPK).

Die NPK wurde 1995 von den beiden Hauptgesellschaftern Volker Graf (ca. 47 %)
und Jürgen Matschke (ca. 31 %) gegründet. Beide waren gleichzeitig auch Ge-
schäftsführer der inzwischen insolventen NPK.

Volker Graf hat am 11. Mai 2007 Privatinsolvenz angemeldet. Jürgen Matschke ist
Vorstand des Klinikums Ansbach (Bayern).

Nachdem jetzt endgültig feststeht, dass die veruntreuten Boni bei der NPK verblie-
ben sind – was unternimmt die Stadt Ludwigshafen um an das dem Klinikum Lud-
wigshafen zustehende Geld zu kommen?
„Die Rheinpfalz“ vom 15. Dezember 2009
Metropolregion: Nicht befriedigend http://www.morgenweb.de/meinung/kommentar/20091215_srv0...

Metropolregion

Thomas Schrott zum Urteil im Graf-Prozess

Das ging erstaunlich schnell. Schon nach eineinhalb Prozesstagen


fällte das Landgericht das Urteil. Dass es für den früheren Chef
des Ludwigshafener Klinikums, Volker Graf-Laitinen, trotz
Geständnisses nicht mehr zu einer Bewährungsstrafe reicht, war
abzusehen und ist völlig richtig. Immens ist der Schaden, den er
jahrelang mit vorenthaltenen Bonuszahlungen anrichtete.

Leider nicht zur Sprache kamen beim Prozess aber viele andere
Vorwürfe, die aus Prüfberichten der Stadt Ludwigshafen
resultierten und zu einem Gesamtschaden von zehn Millionen
Euro führten. Dabei ging es etwa um üppige
Kreditkartenrechnungen, Dienstwagenregelungen und
Altersteilzeitverträge sowie Aktiengeschäfte. Nun ist es schon
sinnvoll, einen Strafprozess auf wesentliche Punkte zu
konzentrieren, beim Fall Graf ließen die Justizbehörden in
Kaiserslautern aber vieles unberücksichtigt. Nicht beleuchtet
wurde auch die (mangelhafte) Kontrolle des Managers und seiner
weit verzweigten Gesellschaft NPK. Bei einer leicht kritischen
Anmerkung (in Richtung Ex-OB Wolfgang Schulte) beließ es das
Gericht, als sie den Managervertrag ansprach. Die Affäre Graf
war nicht nur ein Polit-Poker in Ludwigshafen, sondern auch ein
Wirtschaftskrimi. Die strafrechtliche Aufarbeitung ist
unbefriedigend - sie fiel größtenteils aus.

Mannheimer Morgen
15. Dezember 2009

Adresse der Seite: http://www.morgenweb.de/meinung/kommentar


/20091215_srv0000005172407.html

1 von 1 15.12.2009 18:47


Metropolregion: "Straftaten über Jahre hinweg" http://www.morgenweb.de/region/metropolregion/20091215_srv...

Landgericht Kaiserslautern: Drei Jahre Haft für ehemaligen Ludwigshafener Klinikumschef Volker Graf-Laitinen
wegen Untreue

"Straftaten über Jahre hinweg"


Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Schrott

Kaiserslautern/Ludwigshafen. Ein leichtes Kopfnicken blieb die einzige sichtbare


Gemütsregung, mit der Volker Graf-Laitinen den Urteilsspruch zur Kenntnis nahm. Das
Landgericht Kaiserslautern verurteilte den ehemaligen Geschäftsführer des Ludwigshafener
Klinikums wegen Untreue in 44 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Der
52-Jährige hatte zwischen 2002 und 2005 Bonuszahlungen von Lieferanten in Höhe von
1,4 Millionen Euro nicht an das Klinikum weitergeleitet, sondern das Geld bei seiner
privaten Krankenhausgesellschaft Neue Pergamon (NPK) belassen.

"Der Angeklagte hat sich zwar nicht persönlich bereichert, aber vorsätzlich die
Vermögensbetreuungspflicht gegenüber dem Klinikum verletzt", erklärte der Vorsitzende
Richter der Zweiten Strafkammer, Ernst Friedrich Wilhelm, in der Urteilsbegründung. "Das
waren schon gewerbsmäßige Taten, um die wirtschaftliche Situation der NPK zu
verbessern." Erschwerend komme hinzu, dass sich das Fehlverhalten über Jahre hinweg
gezogen habe.

Angeschlagene Gesundheit

Ähnlich sah dies Staatsanwältin Bettina Wachter, die auf eine Freiheitsstrafe von drei
Jahren plädierte. "Hier liegt ein besonders schwerer Fall von Untreue vor." Der Schaden,
den der Angeklagte angerichtet hatte, sei wohl realistischerweise nicht
wiedergutzumachen. Graf hatte Privatinsolvenz angemeldet. Zudem läuft gegen die NPK
ein Insolvenzverfahren, das die Stadt Ludwigshafen angestrengt hatte, um einen
Vollstreckungstitel über 1,7 Millionen Euro einlösen zu können.

Rechtsanwalt Dr. Ingo Minoggio, der eine Strafe von zwei Jahren und elf Monaten gefordert
hatte, stufte das Verhalten des Angeklagten als "mildeste Form des Vorsatzes" ein.

Grafs Vertrag am Klinikum habe "Interessenkonflikte impliziert". Dieser sei sowohl


Geschäftsführer der privaten NPK als auch Manager beim städtischen Krankenhaus
gewesen "Dabei wurde nichts abgegrenzt. Der Aufsichtsrat hätte sich mehr Gedanken
machen müssen", meinte der Verteidiger und fügte hinzu, dass es "heute bessere Verträge"
gebe. Nur kurz streifte das Gericht diesen Aspekt und meinte, dass die unterschiedlichen
Interessenlagen nicht allein von Graf zu verantworten gewesen seien. Auf die Anhörung
von Zeugen wurde allseits verzichtet.

Als strafmildernd wertete die Kammer das Geständnis des nicht vorbestraften Angeklagten
und dessen angeschlagene Gesundheit. "Nach dem Zusammenbruch der NPK war ich
längere Zeit in klinischer Behandlung", berichtete Graf-Laitinen. Er bestätigte Angaben des
Gerichts, wonach er einen Selbstmordversuch hinter sich habe. Seine Ärzte hätten ihn als
arbeitsunfähig bezeichnet. Seit einem Jahr versuche er aber, als Chef einer kleinen
Weinhandlung wieder einer geregelten Beschäftigung nachzugehen.

Wann Graf seine Haftstrafe antreten muss, ist unklar. "Vor Weihnachten sicherlich nicht
mehr", meinte die Staatsanwältin. "Es könnte Frühling werden", vermutet der Verteidiger.
Wegen der langen Zeitspanne von 20 Monaten zwischen Anklageerhebung und
Prozessbeginn gilt ein Monat der Haftstrafe als bereits verbüßt, so das Gericht.

Ludwigshafens OB Eva Lohse bezeichnete das Urteil als angemessen. Sie bedauerte, dass
zahlreiche Pflichtverletzungen Grafs, die die städtischen Revisoren aufgedeckt hätten, vor
Gericht nicht behandelt worden seien. "Ich bin aber insgesamt froh, dass ein Schlusspunkt
gesetzt wurde."

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

1 von 1 15.12.2009 18:23


Kai sersl autern
Klinik-Affäre - Drei Jahre Haft für Graf
Das Landgericht Kaiserslautern hat am Montag den früheren Geschäftsführer des Klinikums
Ludwigshafen, Volker Graf, wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.
Die Richter folgten damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Ein Monat der Strafe gilt wegen der langen Verfahrensdauer als verbüßt. Die
Verteidigung hatte für eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten
plädiert. Graf hatte in dem Verfahren vor dem Landgericht Kaiserslautern
zugegeben, dass er dem Klinikum Bonuszahlungen von Lieferanten in Höhe
von knapp 1,5 Millionen Euro vorenthalten hatte. Diese Boni hätten nach
Auffassung des Gerichts der Klinik zugestanden.

Graf hatte die Zahlungen bei der Krankenhaus-Managementgesellschaft "Neue


Volker Graf vor
Pergamon" belassen, bei der er ebenfalls Geschäftsführer war. Dadurch habe
Gericht
der Angeklagte seiner Management-Firma eine "zusätzliche Einnahmequelle
zur Verfügung stellen" wollen, sagte der Richter. Selbst bereichert habe er
sich jedoch nicht.

Privatinsolvenz und Selbstmordversuch


Als strafmildernd wertete das Gericht zudem das Geständnis des Mannes sowie seine angeschlagene
Gesundheit. Wie in dem Verfahren bekannt wurde, ist er in Behandlung und hat einen Selbstmordversuch
hinter sich.

Die Stadt hat vergeblich versucht, Schadenersatz von dem 52-Jährigen einzuklagen. Der hat
Privatinsolvenz angemeldet und deshalb nichts gezahlt. Heute betreibt er in Berlin einen kleinen
Weinhandel und hat nach eigenen Angaben im Monat ein Einkommen von 400 Euro.

URL: http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=5737050/1if5m8h/index.html

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1 von 1 14.12.2009 22:14


Metropolregion: Graf räumt Untreue ein http://www.morgenweb.de/region/metropolregion/20091211_srv...2

Justiz: Früherer Ludwigshafener Klinikum-Chef legt Geständnis am Landgericht Kaiserslautern ab / Urteil am


Montag?

Graf räumt Untreue ein


Von unserem Redaktionsmitglied

Thomas Schrott

Kaiserslautern. Die entscheidenden Sätze überließ Volker Graf-Laitinen seinem Verteidiger.


"Ich räume die Vorwürfe ein. Ich wollte weder das Krankenhaus schädigen noch mich selbst
bereichern", zitierte Rechtsanwalt Dr. Ingo Minoggio aus einer Stellungnahme, mit der der
Ex-Geschäftsführer des Ludwigshafener Klinikums gestern vor dem Landgericht
Kaiserslautern die Anklagepunkte bestätigte. Diese wirft ihm Untreue in einem besonders
schweren Fall vor, weil er Bonuszahlungen von 1,5 Millionen Euro zwischen 2002 und 2005
nicht an das Klinikum, sondern an die von ihm geleitete Krankenhausgesellschaft "Neue
Pergamon" (NPK) weitergeleitet habe.

Der Prozess dürfte sich durch das Geständnis erheblich verkürzen. Auch das Strafmaß
grenzte der Vorsitzende Richter der Zweiten Großen Strafkammer, Ernst Friedrich Wilhelm,
schon knapp eine Stunde nach Prozessauftakt ein. Er nannte eine Spanne zwischen zwei
Jahren und elf Monaten sowie drei Jahren und einem Monat. Dies sei bei einem
"Erörterungstermin" vor sechs Wochen mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung
besprochen worden, falls der Angeklagte ein umfassendes Geständnis ablege, so Wilhelm.

Mit teilnahmslosem Blick verfolgte Graf-Laitinen im dunklen Anzug und dezenter Krawatte
die Verlesung der Anklageschrift. Staatsanwältin Bettina Wachter listete 70 Einzelfälle der
Untreue auf und sprach von einem vorsätzlichen Verhalten und "erheblichen
Einnahmequellen" für die NPK.

"System hat sich eingebürgert"

Der Diplom-Volkswirt will die Frage nicht näher vertieft haben, ob die Boni für das Klinikum
oder die NPK gedacht seien, weil er negative Auswirkungen auf seine Gesellschaft
befürchtet habe. Er gestand, die Rahmenverträge für die Lieferanten ausgehandelt und die
Anweisung gegeben zu haben, die Boni nicht an das Klinikum weiterzugeben. "Dieses
System habe sich seit 2000 eingebürgert", sagte der Ex-Manager, der sein damaliges
Monatsgehalt mit 20 000 Euro angab. Darüber hinaus habe er keine Einkünfte erhalten.

Ab 2003 sei die NPK wegen Preisverfalls im Plasmabereich in Schwierigkeiten gekommen


und habe zwei Krankenhäuser für 30 Millionen Euro verkauft. Graf-Laitinen sprach von
berechtigten Ansprüchen des städtischen Klinikums durch die Bonuszahlungen.

Die Forderungen hätten aber nicht erfüllt werden können, weil die Stadt einen
Insolvenzantrag für die NPK gestellt habe, so seine Darstellung der Vorgänge. Dies stieß
bei etlichen Zuhörern auf totales Unverständnis, weil sie sich an die erfolglosen
Bemühungen der Stadt erinnerten, an ihr Geld zu kommen.

Der 52-jährige Professor, der vor drei Jahren Privatinsolvenz anmeldete, versuchte danach
vergeblich, als Berater wieder beruflich "auf die Füße zu kommen". Er sei als "kleiner
Weinhändler" in Berlin tätig, erzählte Graf-Laitinen, der in zweiter Ehe mit einer Ärztin
verheiratet ist. Sein Monatseinkommen betrage rund 400 Euro. "Meine Frau unterstützt
mich wirtschaftlich und gewährt mir Unterkunft und Verpflegung."

Der Prozess wird am Montag fortgesetzt, möglicherweise fällt dann bereits das Urteil.

Mannheimer Morgen
11. Dezember 2009

Adresse der Seite: http://www.morgenweb.de/region/metropolregion/20091211_srv0000005157288.html

2 von 2 11.12.2009 23:1


Kaiserslautern
Ex-Klinikumschef räumt Vorwürfe ein
Vor dem Landgericht Kaiserslautern hat der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums
Ludwigshafen, Volker Graf, eingeräumt, Geld unterschlagen zu haben. Dem Klinikum soll
dadurch ein Schaden von knapp 1,5 Millionen Euro entstanden sein.

Er habe gezielt Bonuszahlungen von Lieferanten nicht an das Krankenhaus


weitergeleitet, sagte der 52-Jährige vor dem Landgericht Kaiserslautern. Ihm
sei einfach nicht klar gewesen, ob er diese Bonuszahlungen hätte an das
Klinikum weiterleiten müssen. Er beließ das Geld dann bei einer
Krankenhausmanagement-Firma, deren Mehrheitsgesellschafter er war. Laut
Anklage handelte es sich um siebzig Einzelbeträge, die Summen lagen
zwischen rund dreihundert und mehr als 160.000 Euro.

Der Angeklagte gab an, mit seiner Firma inzwischen insolvent gegangen zu
sein. Er lebe heute von 400 Euro monatlich. Die Stadt Ludwigshafen hatte sich
zwar einen Schadenersatzanspruch in Höhe von 1,5 Millionen Euro gegen den
Mann erstritten, gezahlt hat ihr der Angeklagte aber wegen seiner Insolvenz
bislang nichts.

Vor dem Geständnis hatten sich Gericht, Anklage und Verteidigung auf ein Höchststrafmaß von drei Jahren
und einem Monat geeinigt.

nid=1682/did=5721910/1exrrqu/index.html

Der SWR ist Mitglied der ARD Sitemap | Impressum | © SWR 2009

10.12.2009 19:22
Ex-Klinikumsmanager drohen rund drei Jahre Haft http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel/20091210...

Justiz: Geschäftsfüher soll städtischem Klinikum fast 1,5 Millionen Euro vorenthalten
haben

Ludwigshafen/Kaiserslautern. Eine Haftstrafe von rund drei Jahren


wegen Untreue droht dem früheren Geschäftsführer des Klinikums
Ludwigshafen. Einem entsprechenden Vorschlag der 2. Strafkammer des
Landgerichts Kaiserslautern stimmten heute zum Prozessauftakt
Staatsanwaltschaft und der Angeklagte zu. Der 52-Jährige räumte ein,
Bonuszahlungen von Lieferfirmen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro
nicht an das Klinikum weitergeleitet zu haben. Er war damals auch
Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter eines Unternehmens, das
für verschiedene Kliniken die Einkäufe erledigte. Als solcher handelte er
mit den Lieferfirmen Preise aus, seine Firma erhielt dafür Provisionen.
Gleichzeitig wurden bestimmte Bonuszahlungen für die Kliniken
vereinbart, die von der Höhe des Umsatzes abhängig waren. Er habe in
seiner Firma die Anweisung gegeben, die Bonuszahlungen nicht an das
Klinikum Ludwigshafen weiterzuleiten, gab der 52-Jährige zu.

Laut Anklage handelte es sich um siebzig Einzelbeträge, die Summen


lagen zwischen rund dreihundert und mehr als 160.000 Euro. Zugleich
war der studierte Volkswirt Geschäftsführer des Klinikums - das
Management des Krankenhauses war seinem Unternehmen übertragen
worden. Er sei davon ausgegangen, dass er berechtigt sein könnte, die
Boni zu behalten, ließ der Angeklagte über seinen Anwalt erklären. Er
habe aber diese Frage nicht prüfen lassen weil sonst seiner Firma
womöglich wirtschaftlicher Schaden entstanden wäre. Der Angeklagte
erklärte, er habe als Geschäftsführer ein Monatsgehalt von etwa 20.000
Euro bezogen. Seine Firma sei mittlerweile pleite, auch er habe
Insolvenz angemeldet und lebe heute von 400 Euro monatlich. Die Stadt
Ludwigshafen hat sich zwar einen Schadenersatzanspruch in Höhe von
1,5 Millionen Euro gegen den Mann erstritten, gezahlt hat ihr der
Angeklagte aber wegen seiner Insolvenz bislang nichts.

Versuche, in der Gesundheitsbranche als Berater neu anzufangen, seien


gescheitert, so der Angeklagte: "Die Leute googeln halt." Die Richter
hatten dem Angeklagten - ein Geständnis vorausgesetzt eine
Freiheitsstrafe zwischen zwei Jahren und elf Monaten sowie drei Jahren
und einem Monat in Aussicht gestellt. Der Prozess soll am Montag
fortgesetzt werden. (dpa)

10. Dezember 2009

Adresse der Seite: http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel


/20091210_graf.html

1 von 2 11.12.2009 23:09


Ludwigshafen: Volker Graf droht eine Haftstrafe http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel/20091209...

Landgericht: Prozess gegen Ex-Klinikumschef beginnt morgen

Volker Graf droht eine Haftstrafe


Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Schrott

Der Polit-Krimi um den früheren Klinikum-Geschäftsführer beschäftigte 2005 monatelang


die Kommunalpolitik, morgen beginnt der strafrechtliche Schlusspunkt der Affäre. Vor dem
Landgericht Kaiserslautern muss sich Volker Graf (Bild) wegen Untreue in besonders
schwerem Fall verantworten. Laut Staatsanwaltschaft hat der 52-Jährige Boni-Zahlungen
von 1,468 Millionen Euro zwischen 2002 und 2005 nicht an das Klinikum abgeführt,
sondern an die von ihm geleitete Krankenhausgesellschaft "Neue Pergamon". Dem
Ex-Manager droht eine Haftstrafe.

"Die Taten sind so schwerwiegend, dass nach derzeitigem Erkenntnisstand keine


Bewährungsstrafe in Betracht kommt", erklärte gestern Staatsanwältin Bettina Wachter auf
"MM"-Anfrage. "Es ist mehr als ein normaler Fall von Untreue." Die 70 Einzeltaten
erstrecken sich über einen Zeitraum von drei Jahren, meinte die Anklagevertreterin. Die
Ermittlungsakten umfassen 80 Tathefte und 30 Sonderbände. Das Strafmaß bei Untreue in
einem besonders schweren Fall reiche bis zu zehn Jahren Haft.

"Mehr als normale Untreue"

Die Zweite Strafkammer des Landgerichts Kaiserslautern, die sich auch mit der Hafenaffäre
gegen Sigurd Kunkel befasst hatte, beraumte im Graf-Prozess bislang fünf
Verhandlungstage bis 11. Januar an. Zunächst sollen fünf Zeugen gehört werden, sagte ein
Gerichtssprecher. Die Verhandlungsdauer hänge stark von den Einlassungen des
Angeklagten ab. Nach früheren Angaben des Graf-Verteidigers Dr. Ingo Minoggio habe es
"eher handwerkliche Fehler als ein kriminelles Handeln" seines Mandanten gegeben.

Weitaus größere Dimensionen hat die Affäre nach Ansicht der städtischen Revisoren. Der
frühere Klinikumschef habe einen Schaden von rund zehn Millionen verursacht.
Zweieinhalb Jahre lang hatten die Revisoren Unterlagen gesichtet. Dem Vernehmen nach
waren zuvor viele Belege vernichtet und Computer-Festplatten gelöscht worden. Die
Rechnungsprüfer beanstandeten unter anderem Reisekosten, Spesen und großzügigen
Dienstwageneinsatz. Zudem stießen sie auf erstaunlich üppige Altersteilzeitverträge.

"Viele Angaben aus dem städtischen Prüfbericht sind verjährt oder strafrechtlich nicht
relevant", begründete Wachter die Tatsache, dass längst nicht alle Kritikpunkte zur
Anklage geführt hatten. "Wir haben uns auf die wesentlichen Brocken konzentriert. Die
Beweislage bei den Boni-Zahlungen ist sehr eindeutig."

Nachdem sich zunächst im Klinikum-Aufsichtsrat die SPD und Arbeitnehmervertreter gegen


eine sofortige Abberufung Grafs ausgesprochen hatten, zogen fast alle Fraktionen ab
Frühsommer 2005 an einem Strang. Der Manager wurde zum vorzeitigen Abgang
gedrängt.

Vollstreckung erwirkt

Das Klinikum erwirkte vor dem Landgericht Frankenthal gegen Graf einen
Vollstreckungstitel über 1,7 Millionen Euro. Gleichwohl hegt die Stadt wenig Hoffnung, dass
sie Geld bekommt. Aus doppeltem Grund: Graf hat Privatinsolvenz angemeldet, und in dem
Insolvenzverfahren gegen die NPK haben auch andere Gläubiger Forderungen mit über 25
Millionen Euro erhoben.

Mannheimer Morgen
09. Dezember 2009

Adresse der Seite: http://www.morgenweb.de/region/ludwigshafen/artikel/20091209_srv0000005145893.html

1 von 1 09.12.2009 22:55


Pressemeldung vom 17.03.2008

Anklage gegen Prof. Dr. Volker Graf


17. März 2008

Anklage gegen Prof. Dr. Volker Graf

Die Staatsanw altschaft Kaiserslaute rn hat den Geschäftsführer der


„Neue Per gamon Krankenhau smanagement GmbH“ (NPK) in Hamm,
Prof. Dr. Volker Graf, w egen Untreue in 70 besond ers schweren Fällen
zu einer Wirtschaftsstrafkammer d es Landgerichts Kaiserslautern an-
geklagt. Der 50jäh rige Angeschuldi gte soll das Klinikum der Stadt
Ludwigshafen a. Rh. von Janu ar 2003 bis Mai 2006 um Beträge in Höhe
von insgesamt 1.468.586,05 EUR gesch ädigt haben. Es handelte sich
hierbei um Bonusz ahlungen von Lief eranten und Dienstleistern des
Klinikums, die von der NPK vereinna hmt und pflichtwidrig nicht an das
Klinikum weitergeleitet worden sein sollen.

Geschäftszweck der im Jahr 1995 gegründeten NPK war die Übernahme der
Trägerschaft von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Der Angeschuldig-
te bestimmte als Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter die Geschicke
des Unternehmens maßgebend. Im Jahr 1996 übertrug das Klinikum Lud-
wigshafen a. Rh. im R ahmen eines „Managementvertrags“ seine Betriebs-
führung der NPK. Der Angeschuldigte wu rde zum Geschäftsführer auch des
Klinikums bestellt. Li eferungen und Dienstleistungen Dritter gegenüber dem
Klinikum wurden in den Folgejahr en über die NPK abgewickelt. Gegenstand
der vertraglichen Vere inbarungen mit Lieferanten und Dienst leistern war
auch die F rage, wem deren um satzabhängig zu leistende Bonuszahlungen
zugute kommen sollten. Nach Einschät zung der Staatsanwalts chaft ergibt
sich aus den Verträgen eindeutig, da ss entsprechende Beträge zwar unmit-
telbar von der NPK vereinnahmt, aber an das Klinikum weitergeleitet werden
sollten. Der Angeschuldigt e unt erließ es, die Weiter leitung z u v eranlassen.
Er gibt an, er habe den Verträgen mangels ausreichender Rechtskenntnisse
eine s olche Verpflic htung nicht entno mmen. Die Höhe der Betr äge ist un-
streitig.

Angesichts der Vielzahl der Fälle, der Dauer der Tatbegehung und der Höhe
des Schadens geht die Staatsanwalt schaft von gewerbsmäßigem Handeln
aus, das eine Tat „besonders sc hwer“ wiegen lässt. In solchen F ällen ist die
Strafe Freiheitsstrafe von sechs M onaten bis zu zehn Jahren. Ansonsten
wird Untreue (§ 266 Strafges etzbuch) mit Freiheitsstra fe bis zu fünf Jahren
oder mit Geldstrafe bestraft. Eine unmittelbare Bereicherung des Ange-
schuldigten ist nicht festgestellt (dies ist für die Tatbestandserfüllung auch
nicht erforderlich, da es nur auf den Nac hteil bei dem Geschädigten an -
kommt). Jedoch profitierte der Angeschuldigte von der Tat jedenfalls mittel-
bar als Mehrheitsgesellschafter der NPK.

Helmut Bleh
Leitender Oberstaatsanwalt

Staatsanwaltschaft Kaiserslautern
- Medienstelle -
Nachfolgend Auszüge aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern
vom 17.03.2008 gegen Volker Graf.

Darin heißt es u.a.:


Der 50jährige Angeschuldigte soll das Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein
von Januar 2003 bis Mai 2006 um Beträge in Höhe von insgesamt 1.468.586,05 EUR
geschädigt haben. Es handelte sich hierbei um Bonuszahlungen von Lieferanten und
Dienstleistern des Klinikums, die von der NPK vereinnahmt und pflichtwidrig nicht an
das Klinikum weitergeleitet worden sein sollen.
Eine unmittelbare Bereicherung des Angeschuldigten ist nicht festgestellt (dies ist für
die Tatbestandserfüllung auch nicht erforderlich, da es nur auf den Nachteil bei dem
Geschädigten ankommt). Jedoch profitierte der Angeschuldigte von der Tat jedenfalls
mittelbar als Mehrheitsgesellschafter der NPK.

Die NPK-Gesellschafter Graf, Matschke, Schulte und von Entress-Fürsteneck waren


im Zeitraum Januar 2003 bis Mai 2006 – zumindest zeitweise - Geschäftsführer der
NPK. Somit dürften sie von den, dem Klinikum Ludwigshafen vorenthaltenen,
Bonuszahlungen profitiert haben.

Laut Eintrag vom 22.12.2003 im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm HRB 1993 (siehe
Anhänge) hatte die NPK ein Stammkapital von 2.729.400 Euro. Hauptgesellschafter sind
Volker Graf (ca. 47 % Geschäftsanteile) und Jürgen Matschke (ca. 31 %). Beide waren,
wie auch Dr. Wolfgang Schulte und Silvio von Entress-Fürsteneck, zu folgenden Zeiten
auch Geschäftsführer der NPK:

Volker Graf
22.06.1995 Eintragung: Bestellung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
05.09.2006 Eintragung: Löschung als GF -einzelvertretungsberechtigt-

Jürgen Matschke
22.06.1995 Eintragung: Bestellung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
14.09.2004 Eintragung: Löschung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
15.02.2006 Eintragung: Bestellung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
05.09.2006 Eintragung: Löschung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
Jürgen Matschke ist als Vorstand beim Klinikum Ansbach (www.klinikum-ansbach.de)
im öffentlichen Dienst angestellt und wird mit öffentlichen Geldern bezahlt.

Dr. Wolfgang Schulte


19.09.2002 Eintragung: Bestellung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
07.04.2004 Eintragung: Löschung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
http://www.wolfgangschulte.de

Silvio von Entress-Fürsteneck


23.06.2004 Eintragung: Bestellung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
05.09.2006 Eintragung: Löschung als GF -einzelvertretungsberechtigt-
Handelsregister B des Amtsgerichts Hamm Ausdruck Nummer der Firma: HRB 1993
Abruf vom 20.3.2008 10:08 Seite 1 von 3
Nummer der a) Firma Grund- oder a) Allgemeine Vertretungsregelung Prokura a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag a) Tag der Eintragung
Eintragung b) Sitz, Niederlassung, Zweigniederlassungen Stammkapital b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende b) Sonstige Rechtsverhältnisse b) Bemerkungen
c) Gegenstand des Unternehmens Direktoren, persönlich haftender Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und
besondere Vertretungsbefugnis

1 2 3 4 5 6 7

1 a) 1.779.400,00 a) a) a)
Neue Pergamon Krankenhausmanagement GmbH EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft mit beschränkter Haftung 11.12.2003
Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer Gesellschaftsvertrag vom 05.05.1995 zuletzt geändert am 18.08.2002 Adkins
b) bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei
Hamm Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer b)
gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Tag der ersten Eintragung:
c) 22.06.1995
die Übernahme der Trägerschaft von b) Tag der letzten Eintragung:
Einrichtungen des Gesundheitswesens, etwa Geschäftsführer: 19.09.2002
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen u. ä. Dipl.-Volkswirt Dr. Graf, Volker, Hamm Dieses Blatt ist zur
und/oder deren Geschäftsführung. einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen Fortführung auf EDV
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als umgeschrieben worden und
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen dabei an die Stelle des
Geschäftsführer: bisherigen Registerblattes
Dr. Schulte, Wolfgang, Ludwigshafen, *30.09.1947 getreten. Freigegeben am
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen 11.12.2003.
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen
Geschäftsführer:
Matschke, Jürgen, Stuttgart, *31.12.1946
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

2 2.729.400,00 a) a)
EUR Die Gesellschafterversammlung vom 17.06.2003 hat die Änderung des 22.12.2003
Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) und mit ihr die Erhöhung von Gehlen
des Stammkapitals um 950.000,00 EUR beschlossen.
b)
Beschl. Bl. 142 ff. SB

3 b) a)
Nicht mehr 07.04.2004
Geschäftsführer: Adkins
Dr. Schulte, Wolfgang, Ludwigshafen, *30.09.1947

4 b) a)
Nicht mehr 07.04.2004
Geschäftsführer: Adkins
Petrich, Goerg, Lauingen, *20.02.1954

5 a)
07.04.2004
Adkins
Handelsregister B des Amtsgerichts Hamm Ausdruck Nummer der Firma: HRB 1993
Abruf vom 20.3.2008 10:08 Seite 2 von 3
Nummer der a) Firma Grund- oder a) Allgemeine Vertretungsregelung Prokura a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag a) Tag der Eintragung
Eintragung b) Sitz, Niederlassung, Zweigniederlassungen Stammkapital b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende b) Sonstige Rechtsverhältnisse b) Bemerkungen
c) Gegenstand des Unternehmens Direktoren, persönlich haftender Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und
besondere Vertretungsbefugnis

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b)
Herr Georg Petrich wurde
versehentlich als
Geschäftsführer gelöscht. Er
war nie an der Gesellschaft
beteiligt.Berichtigend
eingetragen .

6 b) a)
Geschäftsführer: 23.06.2004
von Entress-Fürsteneck, Silvio, Haltern, *22.02.1958 Adkins
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

7 b) a)
Nicht mehr 14.09.2004
Geschäftsführer: Rellermeyer
Matschke, Jürgen, Stuttgart, *31.12.1946

8 a) a)
Die Gesellschafterversammlung vom 04.12.2004 hat die Änderung des 25.02.2005
Gesellschaftsvertrages in § 5 (Gesellschafterversammlung), § 6 Becker
(Gesellschafterbeschlüsse) und § 10 (Ausscheiden von
Gesellschaftern) beschlossen. b)
Beschluss Bl. 177 ff. SB

9 b) a)
Geschäftsführer: 15.02.2006
Matschke, Jürgen, Stuttgart, *31.12.1946 Berhorst
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10 b) a)
Geschäftsführer: 13.06.2006
Oswald, Hartwick, Erfurt, *18.10.1956 Berhorst
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Handelsregister B des Amtsgerichts Hamm Ausdruck Nummer der Firma: HRB 1993
Abruf vom 20.3.2008 10:08 Seite 3 von 3
Nummer der a) Firma Grund- oder a) Allgemeine Vertretungsregelung Prokura a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag a) Tag der Eintragung
Eintragung b) Sitz, Niederlassung, Zweigniederlassungen Stammkapital b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende b) Sonstige Rechtsverhältnisse b) Bemerkungen
c) Gegenstand des Unternehmens Direktoren, persönlich haftender Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und
besondere Vertretungsbefugnis

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11 b) a)
Geschäftsführer: 05.09.2006
Atrio, Sixto D., Plettenberg, *21.05.1966 Berhorst
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr
Geschäftsführer:
Dipl.-Volkswirt Dr. Graf, Volker, Hamm
Nicht mehr
Geschäftsführer:
Oswald, Hartwick, Erfurt, *18.10.1956
Nicht mehr
Geschäftsführer:
von Entress-Fürsteneck, Silvio, Haltern, *22.02.1958
Nicht mehr
Geschäftsführer:
Matschke, Jürgen, Stuttgart, *31.12.1946

12 b) a)
Durch Beschluss des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein (3 c IN 09.10.2006
355/06 Lu) vom 27.09.2006 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter Berhorst
bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft
nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.
Von Amts wegen eingetragen.

13 b) a)
Durch Beschluss des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein (3 c IN 18.10.2006
355/06 Lu) vom 13.10.2006 ist über das Vermögen der Gesellschaft Berhorst
das Insolvenzverfahren eröffnet worden.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.


Von Amts wegen eingetragen.