Sie sind auf Seite 1von 25
REFLEKTOR BRYCE DESSNER 20. + 21. OKTOBER 2017 ELBPHILHARMONIE HAMBURG
REFLEKTOR BRYCE DESSNER 20. + 21. OKTOBER 2017 ELBPHILHARMONIE HAMBURG
REFLEKTOR BRYCE DESSNER 20. + 21. OKTOBER 2017 ELBPHILHARMONIE HAMBURG

REFLEKTOR

BRYCE

DESSNER

REFLEKTOR BRYCE DESSNER 20. + 21. OKTOBER 2017 ELBPHILHARMONIE HAMBURG

20. + 21. OKTOBER 2017 ELBPHILHARMONIE HAMBURG

Freude am Fahren WIE NICHTS ZUVOR. BMW IST STOLZER PARTNER DER ELBPHILHARMONIE UND FREUT SICH

Freude am Fahren

WIE NICHTS ZUVOR.

BMW IST STOLZER PARTNER DER ELBPHILHARMONIE UND FREUT SICH AUF UNVERGESSLICHE MOMENTE.

Kraftstoffverbrauch BMW M760Li xDrive V12 Excellence in l/100 km (innerorts/außerorts/kombiniert):

18,4/9,6/12,8; CO 2 -Emission in g/km (kombiniert): 294. Als Basis für die Verbrauchsermittlung gilt der ECE - Fahrzyklus. Abbildung zeigt Sonderausstattungen.

INTRO

Musik ist für ihn ein grenzenloses Projekt:

Bryce Dessner ist nicht nur Gitarrist der legendären Rockband The National, er kom- poniert auch klassische Werke für Orchester und schreibt Filmmusik, etwa für den Oscar- prämierten Western-Thriller »The Revenant«. Der amerikanische Gitarrist und Komponist ist ein musikalisch offener Geist und daher genau der Richtige, um ein neues Elbphilhar- monie-Format zu starten: Im Rahmen von »Reflektor« wird er für ein Wochenende zum Programmchef und lädt Freunde und Gäste seiner Wahl nach Hamburg ein. Für das Pub- likum bedeutet das: Zwei Tage lang gibt es Bryce Dessner in seiner ganzen Vielfalt – mit den Symphonikern Hamburg, dem Ensemble Resonanz, seinem Bruder Aaron und natür- lich mit seiner Band The National.

DAS PROGRAMM

TAG 1 | FREITAG, 20. OKTOBER 2017

20 Uhr | Elbphilharmonie Großer Saal

DESSNER SYMPHONY

Werke von Bryce und Aaron Dessner und weiteren Komponisten, gespielt vom Klavierduo Katia & Marielle Labèque und den Symphonikern Hamburg unter Alan Pierson.

22:30 Uhr | Elbphilharmonie Kleiner Saal

LISA HANNIGAN & AARON DESSNER

Late Night mit der irischen Singer-Songwriterin Lisa Hannigan, an der Gitarre begleitet von Aaron Dessner.

IM RAHMEN VON ELBPHILHARMONIE+

18:30 Uhr | Kaistudio 1

GLOTTAL WOLPERTINGER

Live-Soundinstallation von und mit Jan St. Werner auf Basis u.a. von Gitarrensounds von Bryce Dessner.

TAG 2 | SAMSTAG, 21. OKTOBER 2017

18 Uhr | Elbphilharmonie Kleiner Saal

DESSNER RESONANZ

Das Hamburger Ensemble Resonanz präsentiert Werke für Streich- orchester von Bryce Dessner und Komponisten, die ihn in besonderer Weise beeinflusst haben.

21 Uhr | Elbphilharmonie Großer Saal

THE NATIONAL

Die gefeierte Band um die Brüder Dessner und den Sänger Matt Berninger gibt sich im Großen Saal der Elbphilharmonie die Ehre.

IM RAHMEN VON ELBPHILHARMONIE+

18:30 Uhr | Kaistudio 1

MISTAKEN FOR STRANGERS

Kann es gutgehen, den eigenen Bruder als Roadie mitzunehmen? Dieser schräge Dokumentarfilm über eine Tour von The National gibt die Antwort.

PORTRÄT

PORTRÄT Bryce Dessner DER TEPPICHKNÜPFER Der Gitarrist, Komponist und Universalkünstler Bryce Dessner Wo andere Gräben

Bryce Dessner

DER TEPPICHKNÜPFER

PORTRÄT Bryce Dessner DER TEPPICHKNÜPFER Der Gitarrist, Komponist und Universalkünstler Bryce Dessner Wo andere Gräben

Der Gitarrist, Komponist und Universalkünstler Bryce Dessner

Wo andere Gräben ziehen, baut Bryce Dessner Brücken. Nur wenige bewegen sich so frei und leichtfüßig zwischen Musik- genres hin und her wie der 1976 in Cincinnati geborene Künstler. Die Bandbreite seines Schaffens – sei es als Gitarrist und Song- schreiber der Indierock-Band The National oder als »Klassik«- Komponist international gefeierter Werke – macht ihn zu einem der vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Wer die Hintergründe von Dessners Werken erfassen will, muss sowohl in seine Ver- gangenheit schauen als auch den Blick in die Zukunft richten – auf eine Musikwelt, in der das alte Lagerdenken einer freieren und gemeinschaftlicheren Form der Kreativität weicht.

Cincinnati, Ohio, 1989. Die Zwillinge Aaron und Bryce Dessner machen, was 13-Jährige in der amerikanischen Vorstadt eben so machen: ins Sommercamp fahren, Baseballkarten sammeln – und Gitarre lernen. In ihrem gemeinsamen Schlafzimmer ent- decken sie den Rock’n’Roll, covern The Velvet Underground und The Grateful Dead. Als sie beim Sport Bryan Devendorf kennen- lernen, der Schlagzeug spielt, gründen sie mit ihm ihre erste Band – noch können die drei nicht wissen, dass sie ein gutes Jahrzehnt später gemeinsam internationale Hitlisten erklim- men werden. Die Zwillinge haben schon damals ihre ganz eigene Dynamik; eine Art sich zu verständigen, die ohne viele Worte auskommt. Pillow Talk – Bettgeflüster – werden die ande- ren Mitglieder von The National ihre Geheimsprache irgend- wann taufen. Für das Studium trennen sich Mitte der 90er Jahre erstmals ihre Wege: Während Aaron sich an der Columbia University ein- schreibt, beginnt Bryce sein Geschichtsstudium in Yale. Im Mas- ter kehrt er zur Musik zurück, studiert klassische Gitarre und Komposition. Seine Vorbilder und Einflüsse aus der Klassik sind zunehmend vielfältig und epochenübergreifend: Sie umspan- nen unter anderem die englische Renaissance (John Dowland), das frühe 20. Jahrhundert (Béla Bartók) und die zeitgenössi- sche Minimal Music (Steve Reich und Philip Glass). Nach und

PORTRÄT

nach vervollständigt sich das Bild des Musikers Bryce Dessner – zum Rockgitarristen, der schon als Teenager mit dem Bru- der an Improvisationen schraubte, gesellt sich der ambitionierte Komponist, der aus einem tiefen musikgeschichtlichen Wissen schöpft und sein technisches Können mit jedem Stück erneut auf die Probe stellt.

New York, 1999. Aaron Dessner gründet gemeinsam mit den Devendorf-Brüdern Bryan und Scott sowie Scotts Collegefreund Matt Berninger eine Band. Schließlich stößt auch Bryce hinzu, gemeinsam werden sie zu The National. Die Indieszene boomt im New York der frühen 2000er Jahre; Bands wie The Strokes feiern internationale Erfolge. Der melancholisch-verkopfte Indierock von The National erfreut sich jedoch bei Plattenfirmen zunächst keiner sonderlichen Beliebtheit. Dabei ist ihr Sound einzigartig: Zwischen den musikerfahrenen Dessner-Brüdern und Sänger Berninger, der weder ein Instrument spielen noch Noten lesen kann, entsteht eine spannungsreiche, aber pro- duktive Dynamik. Die ehrgeizig arrangierten Songs der Dess- ners reiben sich an Berningers Texten, versponnenen Geschich- ten über das Verlorensein und die Verworrenheit menschlicher Beziehungen, vorgetragen in einem knarzigen Bariton. Die Veröffentlichung des ersten Albums nehmen die Dess- ner-Brüder selbst in die Hand: Auf dem gemeinsam mit einem Freund gegründeten Label Brassland erscheint 2001 das Erst- lingswerk von The National. Über einige mehr oder weniger holprige Anfangsjahre hinweg, in denen alle Bandmitglieder noch anderweitig Lohn und Brot erwerben müssen, gewinnt The National langsam aber stetig an Bekanntheit. Der Durch- bruch ist spätestens mit dem vierten Album Boxer geschafft. Fanden die Konzerte der Vorjahre noch in Kellerclubs statt, rei- chen inzwischen auch große Mehrzweckhallen nicht mehr aus, und sogar Barack Obama verwendet den Song Fake Empire 2008 für seinen Wahlkampf. Bryce Dessner nutzt indes seine zunehmende Prominenz als Sprungbrett für andere Künstler. 2006 gründet er in seiner Hei- matstadt das Festival MusicNOW, das bis heute Musiker aus den Bereichen Indie und Klassik zusammenbringt.

Musiker aus den Bereichen Indie und Klassik zusammenbringt. The National 2014 beim Festival »Live at the

The National 2014 beim Festival »Live at the Marquee« im irischen Cork

Dass Dessner sich als Mitglied einer großen künstlerischen Gemeinschaft begreift und nicht als kreative Insel, bildet das Fundament seines Schaffens. Das Zwischenmenschliche liegt immer im Herzen seines Bestrebens: »Musik trägt häufig Züge eines Gesprächs«, schreibt er. »Ein Grund, warum Livemu- sik uns so berührt, ist, dass man menschlichen Beziehungen in Echtzeit dabei zusieht, wie sie sich auf der Bühne entfalten. Das trifft auf Orchestermusik wie das grandiose Klarinettenkonzert von Elliott Carter ebenso zu wie auf die westaf- rikanische Popmusik von Ali Farka Touré und Jazz von John Coltrane bis Anthony Braxton. Und auch auf Rockbands, seien es die Beatles oder The Grateful Dead. Das Ganze ist größer als die Summe der Teile.«

New York, 2009. Im Prospect Park in Brooklyn führt das renommierte Kronos Quartet Bryce Dessners Streichquartett Aheym vor mehreren Tausend Zuhörern auf. Die Zusammenarbeit läutet einen Umbruch in seiner Laufbahn ein; seine Klassikkarriere wird nun rasant an Fahrt aufnehmen. Aheym (»Heimwärts«) ist ein sehr persönliches Werk: Es arbeitet die Geschichte von Dessners jüdischer Großmutter auf, die in den 1920ern von Polen nach New York übersiedelte.

PORTRÄT

Der Komponist Bryce Dessner

Die hier zusammenkommenden Erzählebenen – Elemente aus Dessners Fami- liengeschichte, Versatzstücke aus der modernen westlichen und der traditions- reichen jüdischen Musik – zeigen, dass er in seinen Kompositionen vor allem an einem Prozess der Verschmelzung interessiert ist, einer Zusammenführung bislang unverknüpfter Inhalte. So bringt Garcia Counterpoint (2015) die Welten zweier Vorbilder zusammen: einerseits Steve Reich, Pionier der Minimal Music, der die Klassik an den Pop heranrückte (und sich seinerseits auf Barockmusik bezieht); andererseits Jerry Garcia, Gitarrist der Band The Grateful Dead, der den Rock für experimentellere und komplexere Ideen öffnete. Und nicht zufällig trägt eines von Dessners Stücken den Titel Quilting – eine Metapher für seinen sehr bewusst eingesetzten Patchwork-Stil. Bryce Dessner führt dies hauptsächlich auf seine Jahre in New York zurück:

»New York ist eine Stadt, die vom Zusammentreffen und Verschmelzen unter- schiedlicher Kulturen lebt. Auch die Grenzen zwischen den Kunstformen sind hier durchlässiger als anderswo – man denke nur an Andy Warhol, The Vel- vet Underground, John Cage und Merce Cunningham, Patti Smith und Robert Mapplethorpe, Sonic Youth und Mike Kelley, Philip Glass und Robert Wilson. Vom kreativen Humus dieser Stadt und vom freien Austausch der Ideen hier habe ich sehr profitiert.«

Es ist also nicht verwunderlich, dass auch Kunstformen außerhalb der Musik eine zentrale Rolle in Dessners Arbeiten spielen. »Ich umgebe mich gern mit visuellen Künstlern, Choreografen und Schriftstellern, weil sie einen ganz ande- ren Sinn für Form und Sprache besitzen als Musiker«, berichtete er. »Oft über- rascht es mich, wie etwas, das in einer Kunstsparte als fortschrittlich gilt, in einer anderen längst geläufig sein kann.«

Paris, 2015. Bryce Dessner ist in die Metropole an der Seine umgezogen. Hier gewinnt er neue Eindrücke und Inspirationen und blickt mit einer gewissen zeit- lichen und räumlichen Distanz nachdenklich auf frühere Phasen zurück. Dabei reflektiert er auch das unterschiedliche Kunstverständnis auf beiden Seiten des Atlantiks: »Jetzt, da ich in Paris lebe, wird mir bewusst, dass die Europäer die- ses typische amerikanische Gefühl der unbegrenzten Möglichkeiten entweder beneiden oder als allzu naiv ablehnen. Während die Amerikaner Popkultur und jede Art von Zusammenarbeit begeistert aufnehmen, hat die europäische Kultur- szene nach dem Krieg jede Form von Schönheit abgelehnt und sich auf extreme Formen der Abstraktion konzentriert. Doch je länger ich im Ausland lebe, desto mehr wird mir klar, wie wichtig diese offene Atmosphäre wirklich ist.« Dessners Biografie belegt diese Selbsteinschätzung, schließlich hat er schon mit einer Vielzahl namhafter Kulturschaffender zusammengearbeitet. So kom- ponierte er unter anderem Teile des Grammy-nominierten Soundtracks für den Oscar-prämierten Film The Revenant und lieferte 2016 die Musik für eine Bal- lettinszenierung des Choreografen Justin Peck. Und trotz des intensiven Band- alltags und seiner fortlaufenden Komponistentätigkeit ist er auch weiterhin als Kurator und Produzent aktiv. »Wir haben hoffentlich eine Epoche erreicht, in der es nicht mehr um die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stil oder einer Schule geht, sondern um eine wirklich persönliche Sprache«, formuliert er sein Credo. Schließlich ist weder sein Stil als Komponist noch seine Vielseitigkeit Ausdruck einer gespaltenen Künstlerseele: Wie seine Klangteppiche bildet Bryce Dessner eine in sich geschlossene Einheit, die Widersprüche gezielt sucht und überwin- det. Für ihn ist klar: »Ich bin ein und derselbe Musiker, egal, woran ich gerade arbeite.«

JUDITH JUNG

DESSNER SYMPHONY
DESSNER SYMPHONY
DESSNER SYMPHONY
DESSNER SYMPHONY
DESSNER SYMPHONY
DESSNER SYMPHONY

DESSNER

SYMPHONY

Wir gratulieren der Stadt Hamburg, ihren Bürgern und allen Beteiligten

zur gelungenen großartigen Komposition der

Elbphilharmonie,

dem Konzerthaus von weltweiter Bedeutung.

Elbphilharmonie, dem Konzerthaus von weltweiter Bedeutung. Alles, was zählt. Auch in der Elbphilharmonie. Unser

Alles, was zählt.

Auch in der Elbphilharmonie.

Unser Beitrag zur Energieeinsparung - über 10 Millionen Messgeräte in der Betreuung.

Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG | 70771 L.-Echterdingen | minol.de

Niederlassung Hamburg | Spaldingstraße 64 | 20097 Hamburg | Tel.: +49 40 25 40 33-0 | nlhamburg@minol.com

Freitag, 20. Oktober 2017 | 20 Uhr | Elbphilharmonie Großer Saal

DESSNER SYMPHONY

KATIA LABÈQUE KLAVIER MARIELLE LABÈQUE KLAVIER

BRYCE DESSNER GITARRE AARON DESSNER GITARRE

SYMPHONIKER HAMBURG DIRIGENT ALAN PIERSON

Bryce Dessner (*1976) El Chan (2016)

El Charco del Ingenio – Points of Light – Four Winds – Ballade d’Allende – Coyote – Pool of El Chan – Mountain

Aaron Dessner (*1976) Deauville (2015)

Philip Glass (*1937) Four Movements for Two Pianos (2008)

Pause

Bryce Dessner

Quilting (2014)

Hans Abrahamsen (*1952) Stratifications (1975)

Bryce Dessner St. Carolyn by the Sea (2011)

Ende gegen 22 Uhr

DIE MUSIK

WASSERGEISTER UND BEAT-POETEN

DIE MUSIK WASSERGEISTER UND BEAT-POETEN Zu den Werken des heutigen Abends Auch wenn viele Fans von

Zu den Werken des heutigen Abends

Auch wenn viele Fans von The National Bryce Dessner vermutlich nur mit E-Gitarre um den Hals kennen – er selbst sieht sich (auch) als klassischen Komponisten. Diese Facette seines Schaffens wird am heutigen Abend sicht- und hörbar, mit Werken von ihm selbst sowie von Kollegen, die ihn beeinflussten. Den Anfang macht Dessners El Chan aus dem Jahr 2016. Gewidmet ist es sei- nem Freund Alejandro González Iñárritu, Regisseur des Oscar-prämierten Films The Revenant, zu dem Dessner Teile des Soundtracks beisteuerte. Als Dessner

Iñarritu in Mexiko besuchte, faszinierten ihn die vielen Legenden, die sich um die dortige Landschaft ranken. Im Naturschutzpark El Charco del Ingenio beispiels- weise gibt es einen von Felsen eingefassten See, von dem es heißt, er werde von dem Schutzgeist El Chan bewacht – und der lasse seinen schrecklichen Zorn auf jeden niedergehen, der dem Wasser zu nahe komme. Basierend auf dieser und anderen Geschichten komponierte Dessner eine musikalische Fabel in sieben Sätzen, die sich in fast filmischer Weise durch verschiedene Umgebungen und Erzählungen bewegt und in der Einsamkeit des letzten Satzes Mountain endet. Auf Deauville von Bryce Dessners Bruder

Aaron, in dem die beiden E-Gitarren die beiden Klaviere geradezu jagen, folgt Four Movements for Two Pianos von Philip Glass. Der amerika- nische Komponist zählt zu den Vorreitern der Minimal Music, die durch repetitive Struktu- ren eine oft tranceähnliche Wirkung erzeugt. Das gilt auch für die Four Movements, die 2008 für das Klavier-Festival Ruhr entstanden und sich nach einem tumultuösen Einstieg rasant durch die typischen Klangschleifen bewegen. Als einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts ist Glass nicht nur in der Klassik, sondern auch in Pop- und Rockkreisen hoch geachtet. Für Bryce Dessner ist er übri- gens nicht nur ein langjähriges Vorbild, son- dern auch ein ehemaliger Tourkollege.

El Charco del Ingenio

dern auch ein ehemaliger Tourkollege. El Charco del Ingenio Jack Kerouac (1956) In Quilting, uraufgeführt 2014
dern auch ein ehemaliger Tourkollege. El Charco del Ingenio Jack Kerouac (1956) In Quilting, uraufgeführt 2014

Jack Kerouac (1956)

In Quilting, uraufgeführt 2014 vom LA Phil- harmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel, begreift Dessner das Prinzip der Patchwork-Decke als Meta- pher für seine Arbeit. Nicht nur verwebt er hier musikalische Versatzstücke wie Flicken zu einem großen Ganzen: »Als die Partitur Gestalt annahm, begann ich, das Manuskript selbst als eine Art Objekt wahrzunehmen. Seine vertikalen und hori- zontalen Ebenen stellen eine ganz eigene Geometrie her. Die Art und Weise, wie das Notenblatt zusammengewoben wird, erin- nert an die große amerikanische Tradition des Quilting.« Eine weitere wichtige Inspirationsquelle

für Dessner ist die Musik des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen. Hierzu- lande ist er kaum bekannt, denn Abrahamsen positionierte sich schon früh als Gegenentwurf zur deutschen Nachkriegsmoderne. Er setzte dieser von ihm als allzu verkopft angesehenen Musik seine eigene »New Simplicity« entgegen – was aber nicht bedeutet, dass seine Werke simpel gestrickt wären. Der Begriff Stra- tifications stammt aus der Wissenschaft: Als Stratifikationen werden Schichten in Böden oder Felsformationen bezeichnet, Temperaturunterschiede in Wasser- schichten oder soziale Schichten einer Gesellschaft. Abrahamsen imitiert dies mit der vielfachen Überlagerung dissonanter Stimmen, die in schrille, albtraum- hafte Welten zu führen scheinen. Der Titel von St. Carolyn by the Sea schließlich nimmt Bezug auf das gleich- namige Kapitel aus Jack Kerouacs Roman Big Sur aus dem Jahr 1962, in dem der amerikanische Kultautor der Beat Generation über seine Alkoholsucht schrieb. Die Komposition half Dessner nach eigener Angabe auch, ein persön- liches Trauma zu verarbeiten. Mit seinem nachdenklichen Doppelgitarrensolo ist St. Carolyn by the Sea klar von Dessners Hintergrund als Rockmusiker beein- flusst. Dessner selbst gibt an, besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel von Gitarre und Orchester gelegt zu haben: »Die Melodiezüge der Soli wagten sich sporadisch aus der Masse hervor, um nur kurze Zeit später wieder in ihr zu verschwinden.« Das Werk ist in drei Teile gegliedert: Auf den fast romantischen

Einstieg folgt eine Welle des Aufruhrs, durchzogen von getriebenen Streicher- linien, die schließlich über einen bittersüßen Umweg in ein fast triumphales Ende

münden.

JUDITH JUNG

DIE KÜNSTLER

KLAVIER KATIA UND MARIELLE LABÈQUE

DIE KÜNSTLER KLAVIER KATIA UND MARIELLE LABÈQUE Die Schwestern Katia und Marielle Labèque stammen aus Bayonne
DIE KÜNSTLER KLAVIER KATIA UND MARIELLE LABÈQUE Die Schwestern Katia und Marielle Labèque stammen aus Bayonne

Die Schwestern Katia und Marielle Labèque stammen aus Bayonne im Baskenland und sind vor allem für Ihre Synchronität und Energie bekannt. Schon früh zeigten sich ihre musikalische Ambitionen; mit ihrer Neueinspielung von Gershwins Rhapsody in Blue, für die sie auch eine ihrer ersten Goldenen Schallplat- ten erhielten, wurden sie international bekannt. Heute konzertieren Katia und Marielle Labèque regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Wiener Philharmoni- kern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und den gro- ßen amerikanischen und britischen Orchestern und arbeiten dabei mit Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Zubin Mehta oder Esa-Pekka Salonen zusammen. Dabei treten sie in den berühm- testen Konzerthäusern und bei Festivals weltweit auf, unter anderem in der Carnegie Hall New York, der Royal Festival Hall London, der Hollywood Bowl und bei den BBC Proms. Gemein- sam mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle spielten sie mit großem Erfolg vor 33.000 Besuchern auf der Berliner Waldbühne. In der aktuellen Saison gestalten sie eine Residenz bei der Dresdner Philharmonie. Katia und Marielle Labèque setzen sich engagiert für die Musik von heute ein und hatten das Privileg, mit Komponisten wie Thomas Adès, Luciano Berio, Pierre Boulez, Philip Glass, György Ligeti und Olivier Messiaen zusammenzuarbeiten. 2015 brachten sie in der Walt Disney Hall in Los Angeles zusammen mit dem LA Philharmonic Orchestra ein neues Klavierkonzert zur Uraufführung, das Philip Glass eigens für sie geschrieben hatte. Auch mit Bryce Dessner kooperieren die beiden gerne und oft. Neben der aktuellen Musik widmen sich Katia und Marielle Labèque dem historischen Hammerklavier und konzertieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner, Il Giardino Armonico, dem Venice Baroque Orchestra und dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle.

Die besondere Beziehung der Schwestern untereinander und zur Musik ist auch filmisch auf DVD dokumentiert: »The Labèque Way« (Regie: Félix Cábez).

DIE KÜNSTLER

DIE KÜNSTLER SYMPHONIKER HAMBURG Die Symphoniker Hamburg sind seit 1957 das originäre Symphonieorchester aller

SYMPHONIKER HAMBURG

Die Symphoniker Hamburg sind seit 1957 das originäre Symphonieorchester aller Hamburgerinnen und Hamburger. Sie stehen für Konzerte, die höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen, für eine ungewöhnlich vielseitige Musik- vermittlung, für Profil in gesellschaftlichen Debatten und für den traditions- reichen Standort: Die Symphoniker Hamburg sind das Residenzorchester der Laeiszhalle. Die Symphoniker Hamburg gelten nach bald sechs Jahrzehnten als essenzi- eller Bestandteil des Hamburger Musiklebens sowie als Repräsentant der noch jungen Idee einer Musikstadt Hamburg. Der Intendant Daniel Kühnel und der weltweit renommierte Orchesterchef Sir Jeffrey Tate haben sich seit Beginn ihrer Zusammenarbeit im Jahre 2009 mit der profilierten Programmgestaltung einen Namen gemacht. Nicht zuletzt durch anspruchsvolle und unverwechselbare Pro- gramme, die zum Synonym für die Konzerte des Orchesters geworden sind, ist es gelungen, die Zahl der Besucher Jahr für Jahr erheblich und kontinuierlich zu steigern. Ion Marin ist Erster Gastdirigent und Guy Braunstein Erster Gast- künstler der Symphoniker Hamburg. Als »denkendes Orchester« sind die Sym- phoniker Hamburg auf dem Wege, sich als Klangkörper auch international zu etablieren. Tourneen führten unter anderen nach Großbritannien, Italien, Frank- reich, Spanien, die Ukraine, die USA, Japan und China. Sir Jeffrey Tate verstarb überraschend am 2. Juni 2017. International bedeu- tende Dirigenten wir Sir Roger Norrington, Sylvain Cambreling und Karl-Heinz Steffens übernehmen derzeit seine Dirigate.

und Karl-Heinz Steffens übernehmen derzeit seine Dirigate. ALAN PIERSON DIRIGENT Bei Alan Pierson ist sich die

ALAN PIERSON DIRIGENT

Bei Alan Pierson ist sich die amerikanische Presse einig: Die New York Times rühmt ihn als »dynamischen Dirigenten und musikalischen Visionär«, der Bos- ton Globe hält ihn für »talentiert und begeisternd«, Fanfare sieht in ihm »eine der derzeit spannendsten Persönlichkeiten der Neuen Musik«. Pierson ist künstleri- scher Direktor und Dirigent des gefeierten Ensembles Alarm Will Sound, das als »Zukunft der Klassischen Musik« (New York Times) oder »sensationelle Truppe mit überzeugenden Ideen zur Wiederbelebung des Konzerterlebnisses« (New Yorker) bezeichnet wurde. Drei Jahre lang dirigierte Pierson das Brooklyn Philharmonic Orchestra; zudem trat er als Gastdirigent des Los Angeles Philharmonic, des Chicago Symphony Orchestra, der London Sinfonietta und des Steve Reich Ensembles in Erscheinung. Aktuell ist er Chefdirigent des Crash Ensembles Dublin und Vizedirigent des Northwestern University Contemporary Music Ensembles. Alan Pierson arbeitete mit vielen bedeutenden Künstlern zusammen, darunter der Cellist Yo-Yo Ma, die Komponisten Steve Reich, John Adams, David Lang und La Monte Young sowie Choreografen wie Mark Morris, Akram Khan und Eliot Feld. Alan Pierson studierte Physik und Musik am Massachusetts Institute of Tech- nology (MIT) in Boston. Außerdem erlangte er die Doktorwürde im Fach Diri- gat an der Eastman School of Music. Zahlreiche CD-Aufnahmen runden seine Tätigkeit ab.

LISA HANNIGAN & AARON DESSNER
LISA HANNIGAN & AARON DESSNER
LISA HANNIGAN & AARON DESSNER
LISA HANNIGAN & AARON DESSNER
LISA HANNIGAN & AARON DESSNER
LISA HANNIGAN & AARON DESSNER

LISA

HANNIGAN

& AARON

DESSNER

ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS

ES IST DAS BESONDERE,

DAS WELLEN SCHLÄGT.

ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES
ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES
ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES
ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES
ES IST DAS BESONDERE, DAS WELLEN SCHLÄGT. ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES

ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES WAHRZEICHEN FÜR KULTUR.

Freitag, 20. Oktober 2017 | 22:30 Uhr | Elbphilharmonie Kleiner Saal

LISA HANNIGAN & AARON DESSNER

LISA HANNIGAN VOCALS AARON DESSNER GUITAR

Die durch die aktuelle Renovierung des Foyers des Kleinen Saales entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen.

DIE KÜNSTLER

DIE KÜNSTLER LISA HANNIGAN VOCALS Die 1981 in Dublin geborene irische Singer-Songwriterin Lisa Hannigan ist vielen

LISA HANNIGAN VOCALS

Die 1981 in Dublin geborene irische Singer-Songwriterin Lisa Hannigan ist vielen als weiblicher, vokaler Gegenpart des Sängers Damien Rice in Erinnerung. Vor ihrer Karriere als Musikerin studierte Hannigan Kunstgeschichte in der irischen Hauptstadt. 2001 begegnete sie dort Damien Rice und wirkte als Co-Sängerin auf dessen Alben O (2002) und 9 (2006) mit. Ihr außergewöhnliches Talent bewies die Multiinstrumentalistin jedoch vor allem in den Liveshows, in denen sie nicht nur sang, sondern auch E-Gitarre, Bass und Drums spielte. 2007 trennte sich das Paar sowohl privat als auch musikalisch. Hannigan begann eine eigene Solokarriere, erspielte sich mit ihrer Band The Daisy Okell Quartet einen Namen und arbeitete mit Künstlern wie dem Jazzpianisten Her- bie Hancock und der Rockband The Frames zusammen. Im Jahr darauf veröf- fentlichte sie ihr Debütalbum Sea Sew. Auf Anhieb erreichte sie damit die Top 3 der irischen Charts, wurde mit Platin ausgezeichnet und stieß mit ihrem ele- gischen, leicht morbiden Indie-Folk auch in Großbritannien und den USA auf hohe Resonanz. Der Anker in Hannigans Musik ist ihre Stimme, die zwischen rauchig-kratzi- gen Tiefen und kristallinen Höhen wechselt. In ihren Liedern kommen Volkstum und Inseldramatik zusammen; sie singt über Schnee, Vögel, das Ertrinken, auch mal über einen Beerdigungsanzug. Auf ihr zweites Album Passenger (2011) folgte im vergangenen Jahr At Swim, das Aaron Dessner produzierte.

vergangenen Jahr At Swim, das Aaron Dessner produzierte. AARON DESSNER GUITAR Aaron Dessner ist Songwriter,

AARON DESSNER GUITAR

Aaron Dessner ist Songwriter, Multiinstrumentalist, Produzent und Zwillings- bruder von Bryce Dessner. Bekannt wurde Aaron, genau wie Bryce, als Mitglied der Rockband The National, in der er auch heute noch Gitarre, Bass und Key- board spielt und zahlreiche Songs schreibt. Mit der Band veröffentlichte er viele hochgelobte Alben und unternahm Tourneen durch die ganze Welt. Daneben hat sich Aaron Dessner jedoch auch selbst einen Namen als ein- flussreicher Produzent gemacht und mit einigen der talentiertesten und bekann- testen Rockmusikern zusammengearbeitet. So produzierte er etwa jüngst das Album Painting Of A Panic Attack der britischen Indierock-Band Frightened Rabbit und war an dem 2015 veröffentlichten Album Wilder Mind von Mumford & Sons beteiligt. Für die Red Hot Organization, eine Non-Profit-Organisation, die welt- weit mit Mitteln der Popkultur gegen HIV kämpft, produzierte er die Compilation Dark Was The Night mit exklusiven Aufnahmen von Künstlern wie David Byrne, Arcade Fire, Sufjan Stevens und Sharon Jones. Daneben ist Aaron Dessner als Labelbetreiber und Filmkomponist sowie als Mitbegründer und Kurator von drei Musikfestivals tätig. Sein gutes Näschen für spannende Nachwuchskünstler führte ihn auch zu Lisa Hannigan: Als diese gerade mitten in einer Schreibblockade steckte, bot Aaron ihr per E-Mail seine Hilfe beim Songwriting an. Es entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit, die im Sommer 2016 in Hannigans hochgelobtem Album At Swim mündete.

DESSNER RESONANZ
DESSNER RESONANZ
DESSNER RESONANZ

DESSNER

RESONANZ

DESSNER RESONANZ
DESSNER RESONANZ
DESSNER RESONANZ
Festival Für zeitgenössische 1. – 4.11.2017 Musik klangforum Wien, Peter eötvös, ensemble Musikfabrik elbtonal
Festival Für zeitgenössische
1. – 4.11.2017
Musik
klangforum Wien, Peter eötvös, ensemble Musikfabrik
elbtonal
Percussion, ensemble
nDr chor
nDr
elbphilharmonie
Orchester, resonanz
Phillip sollmann,
slam u.v.m.
composer
Mit hits von
harry Partch, gérard grisey, Peter eötvös u.a.

Kampnagel/elBpHIlHaRmOnIe

www.gReatest-HIts-HamBuRg.de

u.a. Kampnagel/elBpHIlHaRmOnIe www.gReatest-HIts-HamBuRg.de principal sponsors elbphilharmonie Kulturpartner Samstag,
u.a. Kampnagel/elBpHIlHaRmOnIe www.gReatest-HIts-HamBuRg.de principal sponsors elbphilharmonie Kulturpartner Samstag,
u.a. Kampnagel/elBpHIlHaRmOnIe www.gReatest-HIts-HamBuRg.de principal sponsors elbphilharmonie Kulturpartner Samstag,
principal sponsors elbphilharmonie
principal sponsors elbphilharmonie

Kulturpartner

principal sponsors elbphilharmonie Kulturpartner Samstag, 21. Oktober 2017 | 18 Uhr | Elbphilharmonie Kleiner

Samstag, 21. Oktober 2017 | 18 Uhr | Elbphilharmonie Kleiner Saal

DESSNER RESONANZ

ENSEMBLE RESONANZ BRYCE DESSNER GITARRE

Bryce Dessner (*1976) Lachrimae (2012)

Johann Sebastian Bach (16851750) Kanon und Fuge aus »Kunst der Fuge« (um 1745)

Bearbeitung für Ensemble von Sir George Benjamin

Bryce Dessner Skrik Trio (2017)

Charles Ives (1874–1954) Fugue / aus der Sinfonie Nr. 4 (1925)

Witold Lutosławski (19131994) Musique funèbre (1958)

Prolog

Metamorphosen

Apogäum

Epilog

Bryce Dessner Garcia Counterpoint / für E-Gitarre solo (2015)

Bryce Dessner

Aheym (2009)

Keine Pause | Ende gegen 19:30 Uhr

Die durch die aktuelle Renovierung des Foyers des Kleinen Saales

entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen.

DIE MUSIK

GESCHICHTSBEWUSSTER VISONÄR

DIE MUSIK GESCHICHTSBEWUSSTER VISONÄR Witold Lutosławski Zu den Werken des heutigen Konzerts Bevor nachher The National
DIE MUSIK GESCHICHTSBEWUSSTER VISONÄR Witold Lutosławski Zu den Werken des heutigen Konzerts Bevor nachher The National

Witold Lutosławski

Zu den Werken des heutigen Konzerts

Bevor nachher The National den Großen Saal rocken, bietet das Konzert des Ensemble Resonanz hier im Kleinen Saal die reiz- volle Möglichkeit, Bryce Dessners musikalische Einflüsse in ihrer ganzen Vielfalt nachzuvollziehen. Gleich zu Beginn zollt er mit Lachrimae einer ganzen Reihe von Komponisten Tribut. Sowohl im Titel als auch in den eröff- nenden Harmonien verweist er auf das gleichnamige Werk des englischen Renaissancekomponisten und Lautenisten John Dowland. Gerade in Dessners frühen Jahren als klassischer Musiker war Dowland eine wichtige Bezugsgröße. Klarer noch ist die Referenz zu Benjamin Brittens Version von Lachrimae – der britische Komponist schrieb um 1950 ebenfalls ein an Dow- land angelehntes Stück für Streicher. Im zweiten Teil von Dess- ners Version weichen die behäbigen Akkorde nach und nach einer großen Nervosität. Sie leitet über in eine Hommage an den ungarischen Komponisten Béla Bartók. Dessen Divertimento lobt Dessner als »Höhepunkt der Streichermusik«. Auch Johann Sebastian Bachs Werke stellen seit Beginn eine Konstante in Dessners klassischer Laufbahn dar. So spielte er auf seinen ersten Konzerten als professioneller Musiker Bach- stücke auf der Gitarre. Heute ist der deutsche Barockkomponist mit seiner berühmten Kunst der Fuge vertreten, für Ensemble arrangiert vom Briten Sir George Benjamin. Skrik Trio wurde als Teil einer von Minimalismus-Pionier Steve Reich kuratierten Konzertreihe in Auftrag gegeben. Das Stück entstand kurz nach der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten Ende 2016, was Bryce Dessner und sein Umfeld zutiefst bestürzte. Die Initialzündung für eine

künstlerische Auseinandersetzung gab ein Video von Yoko Ono, in dem sie als Reaktion auf das Wahlergebnis ohne Unterlass aus vollem Hals schrie. Skrik – norwegisch für »Schrei« – ist zudem eine Anspielung auf Edvard Munchs gleichnamiges, weltberühmtes Gemälde. Dessner zieht Parallelen zwischen Munchs Gedichten und Steve Reichs Kompositionen und erin- nert mit Skrik Trio auch an Reichs Coming-out in der Zeit der amerikanischen Zivilrechtsbewegung. Neben dem politisch aufgeladenen Skrik Trio wirkt Charles Ives’ Fuge aus seiner Vierten Sinfonie geradezu versöhnlich. Zu Lebzeiten weitestgehend unbekannt, gilt der moderne Kompo- nist heute als bedeutende Figur in der amerikanischen Musik- geschichte. Bryce Dessner, der inzwischen in Paris lebt, legt Wert auf seine Verortung zwischen amerikanischen und euro- päischen Einflüssen. Hier erkennt er an, dass Ives mit seiner ungewöhnlichen Experimentierfreudigkeit den Weg für Dessner und seine Zeitgenossen ebnete. Die Musique funèbre (Trauermusik) des polnischen Komponis- ten Witold Lutosławski wurde 1958 in Auftrag gegeben, um den verstorbenen Béla Bartók zu ehren. Die von Lutosławski mit- geprägte Aleatorik – eine Art musikalischer Zufallsgenerator – bot sowohl für den Komponisten als auch den Rockgitarristen Bryce Dessner eine Quelle der Inspiration. Den Abschluss des Konzerts bilden zwei Eigenwerke. Garcia Counterpoint beschwört neben dem erneuten Verweis auf Steve Reich einen weiteren Helden Bryce Dessners herauf: Jerry Garcia, den Gitarristen der Rockband The Grateful Dead und eins von Dessners Jugendidolen. Zuletzt folgt Aheym, das Dessner in der Welt der Klassik zum Durchbruch verhalf. Es arbeitet die Geschichte von Dess- ners jüdischer Großmutter auf, die in den 1920ern aus Polen nach New York übersiedelte. Das Stück basiert – wie die jüdi- sche Musik insgesamt – auf changierenden Rhythmen, während asymmetrische, scheinbar gegenläufige Melodiestränge ein Bild der Entwurzelung, der Reise und des Übergangs entwerfen.

JUDITH JUNG

Melodiestränge ein Bild der Entwurzelung, der Reise und des Übergangs entwerfen. JUDITH JUNG Edvard Munch: Der

Edvard Munch: Der Schrei

DAS ENSEMBLE

DAS ENSEMBLE ENSEMBLE RESONANZ Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das

ENSEMBLE RESONANZ

Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das Ensemble Resonanz zu den führenden Kam- merorchestern weltweit. In innovativen Programmen spannen die Musiker den Bogen von der Tradition zur Gegenwart. Die lebendige Interpretation alter Meisterwerke im Dialog mit zeit- genössischen Kompositionen führt dabei zu oft überraschen- den Bezügen. Das Streichorchester ist demokratisch organisiert und arbei- tet ohne festen Dirigenten, holt sich aber immer wieder künst- lerische Partner wie die Bratschistin Tabea Zimmermann, den Cellisten Jean-Guihen Queyras oder den Dirigenten Riccardo Minasi oder an Bord. Aktuell begleitet der argentinische Diri- gent und Komponist Emilio Pomàrico das Ensemble als Artist in Residence. Konzerte und Produktionen führen die Musiker weltweit an die führenden Konzerthäuser und zu Festivals und lassen stets ein begeistertes Publikum zurück. Als Ensemble in Residence der Elbphilharmonie präsentie- ren die Musiker im Kleinen Saal von Hamburgs neuem Konzert- haus ihre Konzertreihe »Resonanzen«. Darüber hinaus ist das Ensemble hier mit gemeinsam entwickelten Produktionen in diversen Festivals und Education-Projekten zu erleben. Die Heimat des Ensemble Resonanz bleibt im 2014 eröffne- ten resonanzraum im Bunker an der Feldstraße. Hier haben die Musiker nicht nur die monatliche Konzertreihe »urban string« etabliert, die Klassik und Klub auf einzigartige Weise miteinan- der verbindet, sondern veranstalten auch »Ankerangebote«, die das Publikum zu neuen Erfahrungsräumen rund um die Reso- nanzen-Konzerte laden. Für seine einzigartige Architektur wurde der resonanzraum mit dem AIT Architektur-Award sowie dem Publikumspreis des BDA ausgezeichnet. Sein innovatives Programm führte zur Aus- zeichnung als Musikclub des Jahres 2017. Als Kammermusik- saal steht er weiteren Künstlern und Veranstaltern für eigene Konzerte offen und kann auch als Eventlocation genutzt werden.

VIOLINE

Barbara Bultmann**

Juditha Haeberlin**

Gregor Dierck*

Swantje Tessmann*

Tom Glöckner

Hulda Jónsdóttir

Mona Burger

Mari Sawada

Vera Schmidt

Paul Valikoski

Sarah Wieck

VIOLA

Tim-Erik Winzer*

David Schlage

Michael Falter

Lucia Nell

VIOLONCELLO

Saerom Park*

Jörn Kellermann

Olivier Marron

Sarah Wiederhold

KONTRABASS

Benedict Ziervogel*

Mio Tamayama

FLÖTE

Rebecca Lenton

KLARINETTE

Sebastian Borsch

HORN

Swantje Vesper

Hasko Kröger

PAUKE

Michael Weilacher

ORGEL

Rainer Lanz

** Konzertmeisterin

** Stimmführer/in

THE NATIONAL
THE NATIONAL
THE NATIONAL
THE NATIONAL

THE

NATIONAL

THE NATIONAL
E PHIL 09.11.2017   06.12.2017   01.02.2018   07.03.2018 BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR TICKETS
E PHIL 09.11.2017   06.12.2017   01.02.2018   07.03.2018 BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR TICKETS

EPHIL

E PHIL 09.11.2017   06.12.2017   01.02.2018   07.03.2018 BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR TICKETS
E PHIL 09.11.2017   06.12.2017   01.02.2018   07.03.2018 BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR TICKETS

09.11.2017

09.11.2017  
 

06.12.2017

06.12.2017  
 

01.02.2018

01.02.2018  
 

07.03.2018

07.03.2018
06.12.2017   01.02.2018   07.03.2018 BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR TICKETS 040 357 666 66

BUNKER FELDSTRASSE | 21 UHR

TICKETS 040 357 666 66

WWW.ELBPHILHARMONIE.DE

RESONANZRAUM ST. PAULI

Medienpartner

WWW.ELBPHILHARMONIE.DE RESONANZRAUM ST. PAULI Medienpartner Samstag, 21. Oktober 2017 | 21 Uhr | Elbphilharmonie Großer

Samstag, 21. Oktober 2017 | 21 Uhr | Elbphilharmonie Großer Saal

THE NATIONAL

MATT BERNINGER VOCALS

BRYCE DESSNER GUITAR, KEYBOARDS AARON DESSNER GUITAR, BASS, KEYBOARDS

SCOTT DEVENDORF BASS, GUITAR BRYAN DEVENDORF DRUMS

DIE BAND

DIE BAND THE NATIONAL The National ist ohne Zweifel eine der aktuell meistverehrten Bands aus den

THE NATIONAL

The National ist ohne Zweifel eine der aktuell meistverehrten Bands aus den Vereinigten Staaten. Egal ob auf den großen Festivalbühnen, in Kunstgalerien, Fernsehshows oder wie heute im Konzerthaus: Mit leisen Tönen, exzentrischen Bildern und dunkel-melancholischen Texten hat sich die Gruppe über die Jahre zu einer der spannendsten Indierock-Bands unserer Zeit entwickelt. Begonnen hat alles im Jahr 1999 in New York, als sich die beiden Brüderpaare Aaron und Bryce Dessner sowie Scott und Bryan Devendorf mit dem Sänger Matt Berninger zusammentaten. Sie verbrachten viel Zeit im Proberaum, wo auch ihr Debüt The National heranreifte. Genau wie bei ihrem zweiten Album Sad Songs For Dirty Lovers überschlugen sich die Kritikern geradezu vor Lob. Die breite Masse interessierte das erst mal weniger. Noch war The National ein Geheimtipp, spielte vor halbleeren Sälen und wurde, der Bandlegende nach, sogar einmal dafür bezahlt, nicht aufzutreten. Den einen großen Hit, der über Nacht einen weltweiten Hype auslöst, hat The National nie veröffentlicht. Und doch wurden sie mit jedem Album berühmter. Ihre Fanschar wuchs: langsam, organisch und unaufhaltsam. Spätestens mit den nächsten beiden Alben, Alligator (2005) und The Boxer (2007), wurde klar: Hier sind zukünftige Ikonen des Indierocks am Werk. Zu die- ser Zeit begann The National auch die Kampagne von Barack Obama zu unter- stützen; sie gelten als seine Lieblingsband. Es folgten weitere hochgelobte Alben, spannende Filmprojekte und Tourneen, die immer länger dauerten und sie immer weiter um den Globus führten. Das neueste National-Album Sleep Well Beast erschien in diesem September. »Es ist nicht so, als ob wir eine Pause gemacht hätten«, erklärt Matt Berninger, »wir haben uns lediglich von dem Druck befreit, den wir uns gegenseitig auf- erlegen«. Aufgenommen wurde das Album unter anderem in Aaron Dessners Heimstudio in New York. »Es war das erste Mal, dass wir einen Raum nur für uns hatten, wo wir alle Instrumente stehen lassen und Tag und Nacht an unse- ren Songs arbeiten konnten«, berichtet Bryce Dessner. »Wir probierten rum, die Zeit verging, die Sonne ging unter und die riesige Froschbevölkerung in Aarons Teich fing an zu singen.« Die Band nahm sich die Zeit, die sie brauchte. Vor allem aber wollte The National keine Kompromisse eingehen: »Es war uns wichtig, dass wir wirklich neues Terrain erkunden – und das Risiko einge- hen, auf die Nase zu fallen«, sagt Aaron Dessner. »Für mich jedenfalls ist es ein rundes Album geworden.«

RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+
RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+
RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+
RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+
RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+
RAHMENPROGRAMM ELBPHILHARMONIE+

RAHMENPROGRAMM

ELBPHILHARMONIE+

ELBPHILHARMONIE+

GLOTTAL WOLPERTINGER

ELBPHILHARMONIE+ GLOTTAL WOLPERTINGER Soundinstallation von Jan St. Werner Jan St. Werner hat sich in der

Soundinstallation von Jan St. Werner

Jan St. Werner hat sich in der Elektronische-Musik-Szene einen international bekannten Namen gemacht. Viele kennen ihn als die eine Hälfte des Duos Mouse on Mars, doch daneben verfolgt der Wahlberliner eine vielfältige Solokarriere. Bereits seit Mitte der 90er Jahre veröffentlicht er sowohl unter seinem eige- nen Namen als auch unter den Pseudonymen Lithops, Noisemashinetapes oder Neuter River. Zudem arbeitete er mit Markus Popp (»Oval«) und steuerte Musik zu Installationen und Filmen der visuellen Künstlerin Rosa Barba bei. Jan St. Werner war künstlerischer Leiter des Amsterdamer Instituts für Elektronische Musik, ist Gastlektor am Bostoner MIT und Professor für Interaktive Medien und Dynamische Akustik an der Kunstakademie Nürnberg. Seine Klanginstallation Glottal Wolpertinger entstand für ein Radioprojekt der Documenta 14. Sie besteht aus acht unterschiedlichen Kanälen, die ursprüng- lich einzeln auf terrestrischen Frequenzen übertragen wurden und nun akus- tisch übereinander gelegt erklingen. Dadurch ergibt sich »ein scheinbar end- loser Klang, eine Masse aus Schwingungen, die sich kontinuierlich ausbreitet« (Deutschlandfunk Kultur). Ergänzt werden diese »Drones« durch Sounds der Gitarristen Aaron und Bryce Dessner – teils live, teils vom Band.

Freitag, 20. Oktober 2017 | 18:30 Uhr | Kaistudio 1

Band. Freitag, 20. Oktober 2017 | 18:30 Uhr | Kaistudio 1 MISTAKEN FOR STRANGERS Dokumentarfilm über

MISTAKEN FOR STRANGERS

2017 | 18:30 Uhr | Kaistudio 1 MISTAKEN FOR STRANGERS Dokumentarfilm über The National von Tom

Dokumentarfilm über The National von Tom Berninger

Die Band The National besteht bekanntlich aus den Zwillingen Bryce und Aaron Dessner, den Brüdern Scott und Bryan Deven- dorf und dem Sänger Matt Berninger. Matt hat allerdings auch einen (jüngeren) Bruder: Tom. Während Matt in aller Welt als Rockstar gefeiert und von Groupies umschwärmt wird und Leute wie Barack Obama und Werner Herzog persönlich kennt, wohnt Tom mit 30 noch bei den Eltern, hört Heavy Metal und dreht amateurhafte Horrorfilme. Doch wie wäre es, wenn Tom die Band seines Bruders als Roadie begleiten würde? Geprägt von seiner nicht unkompli- zierten Beziehung zu Matt und von der Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz, macht Tom on the road so ziemlich alles anders, als er soll

und verursacht totales Chaos, das er aber mit ungebrochener Begeisterung filmt. Herausgekommen ist eine Mischung aus Tournee-Protokoll, Pseudo-Doku, Slap- stick-Komödie und Psychoanalyse eines komplexen Brüderpaares – natürlich mit viel Musik von The National. Oder, mit den Worten von Filmemacher Michael Moore:

»Eine der besten Band-Dokus, die ich je gesehen habe.«

Michael Moore: »Eine der besten Band-Dokus, die ich je gesehen habe.« Samstag, 21. Oktober 2017 |

Samstag, 21. Oktober 2017 | 18:30 Uhr Kaistudio 1

WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN PRINCIPAL SPONSORS PRODUCT SPONSORS FÖRDERSTIFTUNGEN BMW Coca-Cola Stiftung
WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN PRINCIPAL SPONSORS PRODUCT SPONSORS FÖRDERSTIFTUNGEN BMW Coca-Cola Stiftung
WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN PRINCIPAL SPONSORS PRODUCT SPONSORS FÖRDERSTIFTUNGEN BMW Coca-Cola Stiftung

WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN

PRINCIPAL SPONSORS

PRODUCT SPONSORS

FÖRDERSTIFTUNGEN

BMW

Coca-Cola

Stiftung Elbphilharmonie

Freundeskreis Elbphilharmonie

Montblanc

Hawesko

Klaus-Michael Kühne Stiftung

SAP

Lavazza

Körber-Stiftung

Meßmer

Hans-Otto und

Ruinart

Engelke Schümann Stiftung

Störtebeker

Haspa Musik Stiftung

CLASSIC SPONSORS

Hubertus Wald Stiftung Ernst von Siemens Musikstiftung Cyril & Jutta A. Palmer Stiftung

Aurubis Bankhaus Berenberg Commerzbank AG DG HYP GALENpharma Hamburger Feuerkasse

Mara & Holger Cassens Stiftung Honorarkonsulat der Tschechischen Republik Hamburg

+ Laeiszhalle e.V.

Hamburger Sparkasse Hamburger Volksbank HanseMerkur Versicherungs-

MEDIENPARTNER

NDR

gruppe HSH Nordbank

Der Spiegel

Jyske Bank A/S

Byte FM

KRAVAG-Versicherungen

VAN Magazin

M.M.Warburg & CO

NDR Kultur

ELBPHILHARMONIE CIRCLE

M.M.Warburg & CO NDR Kultur ELBPHILHARMONIE CIRCLE VORSCHAU REFLEKTOR YARON HERMAN Das zweite

VORSCHAU

REFLEKTOR YARON HERMAN

Das zweite »Reflektor«-Wochenende dieser Elbphilharmonie- Saison gestaltet ein nicht minder vielseitiger Kollege von Bryce Dessner: der französisch-israelische Jazzpianist Yaron Herman. Er ist nicht nur ein hypervirtuoser Solist, sondern auch ein begnadeter Improvisator, der sich in allen Stilen zu Hause fühlt. So bringt er in die Elbphilharmonie nicht nur sein Stamm-Trio mit, sondern trifft auch auf die Geneva Camerata, um Klassik, Jazz und Blues zu verquirlen. Und zum krönenden Abschluss feierte er ein Impro-Festival mit Überraschungsgästen, die er zum Teil erst auf der Bühne zum ersten Mal sieht. Wie er es for- muliert: »Sobald man weiß, was kommt, ist es kein Jazz mehr.«

8.–10. März 2018 | Elbphilharmonie

es kein Jazz mehr.« 8.–10. März 2018 | Elbphilharmonie Die Aufzeichnung des Konzerts in Ton, Bild
es kein Jazz mehr.« 8.–10. März 2018 | Elbphilharmonie Die Aufzeichnung des Konzerts in Ton, Bild

Die Aufzeichnung des Konzerts in Ton, Bild oder Film ist nicht gestattet.

IMPRESSUM Herausgeber: HamburgMusik gGmbH Generalintendanz: Christoph Lieben-Seutter Geschäftsführung: Jack F. Kurfess Redaktion: Clemens Matuschek, Simon Chlosta, Fränz Kremer, Laura Etspüler Lektorat: Reinhard Helling Gestaltung und Satz: breeder typo – alatur, musialczyk, reitemeyer Druck: Flyer-Druck.de Anzeigenvertretung: Antje Sievert, +49 40 450 698 03, antje.sievert@kultur-anzeigen.com

BILDNACHWEIS Fotocollagen: breeder typo auf Basis von Fotos von Claudia Höhne; Bryce Dessner (Shervin Lainez); The National – Live at the Marquee (Debbie Hickey); Bryce Dessner (Sydney Dance Company); El Charco del Ingenio (unbezeichnet); Jack Kerouac (Tom Palumbo); Katia & Marielle Labèque (Umberto Nicoletti); Symphoniker Hamburg (J. Konrad Schmidt); Alan Pierson (Cory Weaver); Lisa Hannigan (Rich Gilligan); Aaron Dessner (Shervin Lainez); Ensemble Resonanz (Tobias Schult); Witold Lutosławski (W. Pniewski & L. Kowalski); Edvard Munch: Der Schrei (Norwegische Nationalgalerie Oslo); The National (B & W); Glottal Wolpertinger (Stathis Mamalakis); Yaron Herman (Julien Mignot)

WWW.ELBPHILHARMONIE.DE

WWW.ELBPHILHARMONIE.DE