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Frühjahrsversammlung

Regionalverband Vogtländischer Kleingärtner e.V.


-Sitz Plauen-

PROTOKOLL

Betreff: Mitgliederversammlung-Frühjahr
Termin: 14.03.2018
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Rathaus der Stadt Plauen, großer Ratssaal

TOP 1 Begrüßung
Vorsitzender Donald Scherer
Sehr geehrte Verbandsfreunde,
sehr geehrte Gäste,

zu unserer heutigen Frühjahrsversammlung des Verbandes, möchte ich Sie


herzlich begrüßen und mich im Namen des Vorstandes für Ihr Erscheinen
bedanken.

Uns erreichte die Nachricht, dass unser Verbandsfreund

Peter Meinel _ Vorsitzende des KGV Untermarxgrün e.V.

verstarb.

Wir werden unserem Verbandsfreund ein ehrendes Gedenken bewahren.

Ich bitte Euch für einen Moment, von Euren Plätzen zu erheben und unserem
Verbandsfreund zu gedenken.

Danke

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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TOP 2 Feststellung der Beschlussfähigkeit
Vorsitzender Donald Scherer

Entsprechend der Teilnehmerliste, als Anlage zum Protokoll, sind von


178 Mitgliedsvereinen des RVK e.V.

121 Mitgliedsvereine anwesend.


15 Mitgliedsvereine haben sich entschuldigt
42 Mitgliedsvereine fehlten unentschuldigt

Jedes Verbandsmitglied hat in der Mitgliederversammlung nur eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung wurde 4 Wochen vor Termin schriftlich unter


Angabe der Tagesordnung entsprechende der Satzung fristgemäß einberufen.

Nach § 5 Absatz 3 der Satzung des RVK, wurde die Mitgliederversammlung


somit ordnungsgemäß einberufen und ist beschlussfähig.

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Schriftführer Versammlungsleiter
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TOP 3/4 Anträge zur Tagesordnung
Beschluss der Tagesordnung
Vorsitzender Donald Scherer

Anträge an die Verbandsversammlung bedürfen der Schriftform und müssen


mindestens 1 Woche vor der Verbandsversammlung in der Geschäftsstelle des
RVK e.V. vorliegen.

Bis einschließlich 07.03.2018 wurden keine Anträge durch die Mitgliedsvereine


gestellt.

Daher wird zur heutigen Verbandsversammlung nach der mit der Einladung
postalisch zugestellten Tagesordnung verfahren,
eine Abstimmung nach TOP 4 ist nicht erforderlich

TOP 5 Finanzbericht /
Revisionsbericht
Verbfrdn. Monika Schmutzler

Revisionsbericht 2017 durch die Verbandsfreundin


im Auftrag der Revisionskommission

-Als Anlage dem Protokoll beigefügt-

TOP 6 Diskussion zu den Berichten


Es lagen keine Wortmeldungen zur Diskussion vor.

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TOP 7 Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2017

VR: 60840_Amtsgericht Chemnitz

Beschlussprotokoll der Mitgliederversammlung des Verbandes:


Regionalverband Vogtländischer Kleingärtner e.V., Sitz Plauen

Tag der Versammlung: 14.03.2018


Uhrzeit: 17 : 20 Uhr
Tagungsort: Rathaus Plauen, großer Ratssaal

Die Mitgliederversammlung wurde satzungsgemäß einberufen. Die


Tagesordnung wurde mit der Einladung übergeben.
Die Mitgliederversammlung war beschlussfähig.

Von den 178 Mitgliedsvereinen waren 121 anwesend.

Tagesordnung: TOP 7 Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2017

Die Revisionskommission beantragt auf der Grundlage des Finanz- und


Revisionsberichtes gemäß TOP 5, dem Geschäftsführer, der Buchhalterin und
dem Vorstand durch die Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2017,
Entlastung zu erteilen.

Die Abstimmung durch Handzeichen ergab:

121 JA - Stimmen
0 NEIN - Stimmen
0 STIMMENTHALTUNGEN

Dem Geschäftsführer, der Buchhalterin und dem Vorstand wurden somit durch
die Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt.
Dieser Beschluss wird unter Beschluss Nr. 01/2018 geführt

…........................................ ….................................................
Schriftführer Versammlungsleiter

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TOP 8 Neufassung der Satzung
GF Gerd Steffen

Ab dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union ein einheitliches
Datenschutzrecht. Es ist in der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)
enthalten.
Ihre inhaltlichen Anforderungen ähneln vielfach dem derzeit geltenden Recht.
Gleichwohl bringt sie eine ganze Reihe neuer Anforderungen mit sich, die für
die Praxis wichtig sind.
Sie sind ab dem 25. Mai 2018 buchstäblich „über Nacht“ zu beachten. Neu und
noch ungewohnt ist die Rechtsform, in der das neue Datenschutzrecht erlassen
wurde, nämlich in Form einer Europäischen Verordnung.
Solche Verordnungen gelten unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten der EU.
Einer Umsetzung durch die Gesetzgeber in den Mitgliedsstaaten der EU
bedürfen solche Regelungen nicht mehr.

Neu ist auch, dass der europäische Gesetzgeber die


Datenschutzaufsichtsbehörden ermächtigt, für Verstöße gegen diese Verordnung
Geldbußen in Höhe bis zu 20 Millionen Euro festzusetzen.
Schon aus diesem Grund lohnt es sich ganz gewiss, sich zeitnah mit den
Anforderungen vertraut zu machen, die das neue Datenschutzrecht stellt.

Bereits in der Mustersatzung des LSK für Vereine mit Stand vom 19.09.2016
Integriert als Teil III Anlage 1-1, auf der Dokumenten CD 2016 des RVK,
haben sich die Juristen intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt und
den §8 Datenschutz ausführlich integriert.

Das ist zwingend notwendig, sowohl in den Vereinen als auch im Verband
umzusetzen. Ist das nicht der Fall, so läuft jeder Gefahr eine Flut an
Einzelvereinbarungen zu treffen, nachzulesen auch im Heft „Erste Hilfe zur
Datenschutz-Grundverordnung“, bitte auch im FACHBERATER, Seite 25,
Ausgabe Nr.1 / Februar 2018 beachten.

Einen weiteren Punkt, welchen es zu ändern gab, war die Form und Art der in
der alten Satzung verankerten Verbandsversammlung.
Was zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Satzung im Jahr 2009 noch geltendes
Recht war, hat sich völlig geändert.

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Die Art der Berichterstattung wie:

„Der Geschäftsbericht wird bis Ende des Geschäftsjahres, für das laufende
Geschäftsjahr erstattet. (Herbstversammlung)
Der Kassenbericht wird für das abgelaufene Kalenderjahr bis zum 31.03. des
laufenden Geschäftsjahres erstattet. (Frühjahrsversammlung)“

Gehen gar nicht mehr, denn im Herbst (Oktober) ist das Geschäftsjahr noch
nicht vorbei, die Gartensaison ja, aber nicht das Geschäftsjahr.
So besteht die Forderung Geschäfts- und Finanzbericht in einer Versammlung
zu erstatten.

Und wenn wir von einer Versammlung reden, dann muss es im Jahr eine gemein
same Jahresversammlung aller Mitgliedsvereine (so wie heute) geben, weitere
Versammlungen sind möglich.

Ein weiterer und entscheidender Punkt befasst sich mit der Vertretung des
Vereins oder des Verbandes.
So steht in der alten Satzung

„Der RVK e.V. wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei


Vorstandsmitglieder vertreten. (§ 26 BGB)
Bei dieser gemeinsamen Vertretung ist einer der beiden vertretenden
Vorstandsmitglieder, der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder der
Geschäftsführer.“

Diese Art der Vertretung kann einen Verein oder Verband handlungsunfähig
machen, denn fällt einer für lange Zeit aus ist der Verein nicht zeichnungsfähig,
es können nicht einmal Anmeldungen beim Amtsgericht über den Notar
gemacht werden, es kann keine Vollmacht unterschrieben werden.
Der Vorsitzende ist immer die juristische Person und steht in allen Verträgen
Dann braucht nur noch die Vertretung im Falle der Abwesenheit geklärt zu
werden. Wem das nicht genügt kann nach §30 BGB Personen mit besonderer
Vertretung bestellen.

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Weitere Erläuterungen
In den letzten Jahren haben sich die Schwerpunkte in der Satzung verlagert.
Die finanziellen Mittel gewinnen immer mehr an Bedeutung, deshalb rücken die
Forderungen des Finanzamtes mehr in den Mittelpunkt und es wird gefordert,
dass die Vorschriften der steuerlichen Gemeinnützigkeit nahezu wörtlich
übernommen werden.
Aus diesem Grund sollte der steuerlichen Gemeinnützigkeit auch ein eigener
Abschnitt gewidmet sein. Name, Sitz und Zweck des Vereins bilden schon eine
Einheit und können deshalb zusammengefasst werden.

b. Zweck
Der Verband erstrebt, unterstützt und betreibt die Förderung des
Kleingartenwesens, sowie die Schaffung von Kleingartenanlagen als Grünzonen
und deren umweltfreundliche Gestaltung für die Bedürfnisse

In der Abgabenordnung (AO) gibt es einen Katalog über Förderungen, nur diese
unterliegen der steuerlichen Gemeinnützigkeit. Danach wird nach der AO § 52
(2) Punkt 23, nur die „Kleingärtnerei“ nicht das Kleingartenwesen oder andere
Formulierungen gefördert. Deshalb muss in der Satzung eindeutig
„Kleingärtnerei“ stehen.

Der Verband sichert durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen


die Schaffung und Erhaltung von Dauerkleingartenanlagen.

„Dauernutzung“ ist ein Begriff aus der „Kleingarten- und


Kleinpachtlandordnung“ vom 31. Juli 1919.
Neue Dauerkleingartenanlagen sollten wir auch nicht zwingend errichten. Wir
haben vollauf damit zu tun, die bestehenden Anlagen in den B-Plänen als
Dauerkleingartenanlagen festzuschreiben, z.Z. sind in Sachsen nur ca. 1% der
KGA als Dauerkleingartenanlagen in den B-Plänen eingetragen

Dem Verband obliegt das Vertretungsrecht als General- bzw. Zwischenpächter


zur Weiterverpachtung der angepachteten Kleingartengrundstücke an seine
Mitgliedsvereine.

Die „Kleingarten- und Kleinpachtlandordnung“ vom 31. Juli 1919 schaffte


schon die „Generalpächter“ ab und im BKleingG gibt es nur noch die
„Zwischenpächter“, von den alten Begriffen (vor 1919) sollten wir uns doch mal
so langsam trennen.

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§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
a. durch Austritt
b. durch Ausschluss
c. durch Verlust der Rechtsfähigkeit

Auflösen des Mitgliedsvereins (nach abgeschlossener Liquidation)

Diese Formulierung ist Forderung des Amtsgerichts Stendal

§ 14 Schlussbestimmungen
Die in der Satzung genannten Ordnungen sind nicht Bestandteil der
Satzung.
Diese Formulierung fordert neuerdings das Amtsgericht, da ansonsten bei jeder
Änderung einer Ordnung die gleiche Prozedur wie bei einer Satzungsänderung
notwendig wäre. Genau das wollen wir jedoch mit den Ordnungen umgehen.

Die Neufassung der Satzung wurde vor Ausreichung an die Mitgliedsvereine


Durch die AG Recht des LSK geprüft, alle Änderungen wurden in die Satzung
eingearbeitet.

Bis einschließlich 07.03.2018 gab es eine Anfrage zur neuen Satzung:

Frage 1
Formulierung
Auflösen des Mitgliedsvereins (nach angeschlossener Liquidation)
Ob hier die Formulierung „angeschlossen!“ oder „abgeschlossen gültig sei.
Hier handelt es sich um einen Rechtschreibfehler, richtig muss es heißen
abgeschlossene Liquidation.
Dies wird in der Urfassung, welche über dem Notar beim Amtsgericht
eingereicht wird, geändert

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Frage 2
Wahlen
In der neuen Satzung befasst sich
§ 7 Die Organe des RVK
I. Die Mitgliederversammlung
Abs. Aufgaben der Mitgliederversammlung
(1) g) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer sowie von
Delegierten zum Verbandstag des LSK
Und im weiterem die Absätze (3) bis (9) mit der Wahl

Im Sonstigen lagen keine Anfragen zur Satzung vor.

TOP 9 Diskussion TOP 8


GF Gerd Steffen

Es lagen 2 Wortmeldungen zur Diskussion vor.

KGV Eichberg 3 e.V.


„Müssen wir jetzt alle Änderungen in unsere Satzungen übernehmen, wir haben
erst vor zwei Jahren eine neue Satzung beschlossen?“

Antwort:
Jeder Verein sollte zunächst seine Satzung anhand der Mustersatzung des LSK
Vergleichen. Der wichtigste Punkt ist dabei der gesamte Passus „Datenschutz“.
Als Empfehlung, diesen Passus in den Mitgliederversammlungen beschließen
lassen, den Mitgliedern ausreichen und zunächst als redaktionelle Änderung der
Satzung betrachten, die im späteren eingearbeitet wird. Vereine welche eine
Satzung haben welche älter als 10 Jahre ist, sollten überdenken eine Neufassung
auf Basis der Mustersatzung zu erwägen.

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KGV Comeniusberg e.V.
„Fragestellung zu II. Der Vorstand, der Vorstand des RVK besteht aus 7 bis 10
Mitgliedern …den ein bis vier Beisitzern … und welche Funktion haben
diese…ist es nicht besser gleich die Funktionen festzulegen und so zu wählen ?“

Antwort:
Wieviel Personen in den Vorstand zu wählen sind und wer den Verein im
Rechtsgeschäft vertritt, ist immer der Satzung geregelt. Der § 26 BGB legt
lediglich fest, das jeder Verein einen Vorstand haben muss und dieser aus
mehreren Personen bestehen kann. Die Satzung sollte festlegen, entweder die
Anzahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder oder als Nennung der zu
besetzenden Funktionen. Dabei sollte die Satzung durch eine Von-bis-Spanne
(in Form von Beisitzern) flexibel sein. Ist die Von-bis-Spanne gewählt, dann
muss unbedingt die Mindestzahl gewählt werden. Steht dagegen eine feste
Anzahl und Funktionen, dann sind immer die feste Anzahl und die Funktionen
zu wählen.
Eine Von-bis-Spanne erleichtert dabei die zu findenden Vorstandsmitglieder.
Welche Funktion letztendlich die Beisitzer haben, kann die Geschäftsordnung
festlegen z.B. könnte das sein Obmann für Wertermittlung usw.

Weitere Wortmeldungen lagen danach nicht mehr vor.

Die Diskussion zu den Berichten verlief in einer sachlichen Atmosphäre.

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TOP 10 Neufassung der Satzung des RVK e.V.

VR: 60840_Amtsgericht Chemnitz

Beschlussprotokoll der Mitgliederversammlung des Verbandes:


Regionalverband Vogtländischer Kleingärtner e.V., Sitz Plauen

Tag der Versammlung: 14.03.2018


Uhrzeit: 18 : 00 Uhr
Tagungsort: Rathaus Plauen, großer Ratssaal

Die Mitgliederversammlung wurde satzungsgemäß einberufen. Die


Tagesordnung wurde mit der Einladung übergeben.
Die Mitgliederversammlung war beschlussfähig.

Von den 178 Mitgliedsvereinen waren 121 anwesend.

Tagesordnung: TOP 10 Neufassung der Satzung

Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung erhielten die Mitglieder


rechtzeitig den Satzungsentwurf und hatten die Möglichkeit, Vorschläge
einzureichen und Anfragen zu stellen. Anfragen zur Satzung wurden erläutert.
Der Mitgliederversammlung wird vorgeschlagen die in der Einladung
ausgereichte Neufassung der Satzung des RVK zu beschließen.
Die Satzung tritt mit Eintragung beim Amtsgericht in Kraft. Mit Inkrafttreten
dieser Satzung sind vorherige Satzungen gegenstandslos.

Die Abstimmung durch Handzeichen ergab:

121 JA - Stimmen
0 NEIN - Stimmen
0 STIMMENTHALTUNGEN

Die Neufassung wurde somit mit einer ¾ Mehrheit, der abgegebenen Stimmen
nach BGB § 33 beschlossen.
Der Beschluss wird unter Beschluss Nr. 02/2018 geführt

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Schriftführer Versammlungsleiter

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TOP 11 Aktuelle Informationen
GF Gerd Steffen

Sehr geehrte Verbandsfreunde und Gäste,

• KLEINGARTENENTWICKLUNG

Vor fast genau einem Jahr, gaben wir die Fragebögen zur
Kleingartenentwicklungskonzeption mit der Stadt Plauen aus.
Eine derartige Konzeption war Forderung der Petition zum Erhalt der KGV
Frühauf, durch unseren Verband, mit der Zielsetzung der Fortbestand und den
langfristigen Erhalt unserer KGA zu sichern.

Doch was geschah:


• Ausgabe am 15.03.2017
• Zielsetzung der Abgabe durch die Vereine 30.04.2017
• Erst am 11.09.2017 konnte die Fragebogenaktion abgeschlossen werden
und mit der Auswertung begonnen werden
• Von 134 ausgegebenen Fragebogen wurden 130 abgegeben
• 4 Vereine entzogen sich damit der analytischen Bewertung

Mittlerweile fasst die Konzeption, welche bis 2035 festgeschrieben werden soll
und Teilfachkonzept des „Stadtkonzeptes Plauen 2033“ wird, mehrere
Aktenordner.

So ausführlich wurde sich noch nie mit den Kleingartenwesen nach der Wende
in unserer Stadt beschäftigt.

Dabei gibt es neben Entwicklungstendenzen und sonstigen Analysen, für jeden


KGV die Bewertung der Ausgangslagen und Perspektiven für die Zukunft.
Bewertungen über die Stabilität der Anlage und Handlungsschwerpunkte.
Es wird einen Aktionsplan „Kleingärten 2019/20“ geben, einen jährlichen
Kleingartenbericht, erstmals in 2018.
Begleitet von einer Anzahl von Maßnahme Plänen, welche auch im
Verantwortungsbereich der KGA´s und des RVK liegen werden.
Alles eingebettet in ein Maßnahmen & Umsetzungskonzept.

Dabei steht aber auch die Erhöhung von finanziellen Mitteln im Mittelpunkt.
Das sind Förderungen, Erhöhung von Pachtrückläufen, Bereitstellung von
Mitteln aus dem Haushalt der Stadt.
Das soll beitragen, die KGA´s zu sichern und Mittel für einen Rückbau und
Rückgabe zur Verfügung zu haben.

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Das alles sichert nur eine Kleingarten- Entwicklungskonzeption

*Kurze Präsentation Power Point

Die Konzeption wird weiter verdichtet und noch vor der Sommerpause den
Stadträten der Stadt Plauen zur Beschlussvorlage vorgelegt.
D.h. es wird ein Beschluss des Stadtrates geben müssen, damit allein ist der
Stellenwert nicht zu unterschätzen.

Natürlich muss diese Konzeption weitergeführt werden müssen, da die


Bestandssituationen sich jährlich ändern.
Daher wird es in jedem einen Fragebogen geben werden, diesen bitten wir dann
wirklich in der anberaumten Frist ausgefüllt abzugeben.

Dabei bitten wir um Sorgfältigkeit und genaue Angaben.

*Präsentation Seite 8/9 (Vorstände / kein Vorstand) -Beispiel Wieprechtstr

Rund 165 Aufgaben stehen rund 200 Neuvergaben entgegen.


Das bedeutet eigentlich einen Rückstand des Leerstandes von 35 Parzellen,
Allerdings haben wir im Verband eine Erhöhung des Leerstandes von 78 zu
verzeichnen.
Was ist nun richtig.
Wir denken das hier von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist.
Offenbar wurden Neuvergaben bei Pächterwechsel angegeben, aber einem
Pächterwechsel geht eine Kündigung voraus, die offenbar nicht erfasst wurde.
Das führt natürlich zu einer Verzerrung des tatsächlichen „ISTZUSTANDES“.

Auch hier bitten wir um Beachtung.

Insgesamt müssen Fragebögen schneller und vollständig in den Rücklauf


kommen, bitte fasst das nicht als Gängelei oder Bevormundung auf.
Wir brauchen Eure Zuarbeit, sonst können wir nicht reagieren und schon gar
nicht agieren.

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Aus der Befragung und Auswertung

Hier ist erkennbar, dass viele Schwächen genannt wurden. Allerdings ist die
Problematik der Gewinnung von Vorstandsmitgliedern offenbar kein Thema.

Es ist daher verwunderlich, dass die Problematik aufeinmal akut auftritt, so war
der GF im laufenden Jahr bereits in 3 MV wo es diese Probleme gab im
vergangenen Jahr waren es ebenfalls 3 MV. Es ist gelungen Vorstände zu
bilden. Im Moment gibt es weitere Probleme:

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Aktueller Fall:

Das schrieb ein Vereinsvorsitzender am 12.03.2018

Was heißt das und wie soll es weiter gehen wie ist der Verfahrensweg ?

• Im kurzen wurden die Bedingungen Folgen bei einem Austritt erläutert


• Ausführlich nachzulesen auf der Dokumentenmappe des RVK 2016 unter
Teil 5 Nachgefragt hier 2015_07 Austritt aus dem Kreisverband
• Als Anlage zum Protokoll beigefügt

• Folgen für die Mitglieder als offener Brief durch den RVK-Muster als
Anlage zum Protokoll, Grundlage dieses Briefes bildet dabei die
Argumentation und rechtliche Stellung der AG Recht des LSK
Argumentation Nr. 29 als Anlage zum Protokoll

• Es sollte so jeder Verein rechtzeitig mit dem Problem zum RVK kommen,
neben einer Vereinsauflösung mit erheblichen Folgen, sind auch
Vereinszusammenschlüsse, oder Funktionsvergabe außerhalb des Vereins
(aber auch hier durch Bezahlung durch die Mitglieder, z.B. Beauftragung
eines Steuerbüros, dazu ist eine Satzungsänderung notwendig)
möglich

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• GARTENMARKT

In diesem Jahr führen wir zum 8-mal die Obst, Gemüse- und Blumenschau,
durch.

Diese ist integriert in die 2. Auflage „SpitzenGenuss“ in Plauen.


Die Termine stehen im Veranstaltungsplan.
• Ausstellung Stadt Galerie
• Ausstellung Oheim Passage
• Kleingartenmarkt Klostermarkt
• Aufruf an alle Plauener Vereine und Umgebung zur Ausgestaltung


Neu, eine Woche später, 19. Tag der Vogtländer und 725 Jahre Stadt Adorf
• Aufruf Vereine Oberland, Ausstellung wie Plauen
• Präsentation
• Öffentlichkeitsarbeit


➢ GRÜNGUT & Belehrung

Gartenabfälle verbrennen – wie ist die Rechtslage?

• Mitteilung des Vogtlandkreises vom 29.09.2017


• GARTENFEUER ABBRENNEN VERBOTEN
• LRA VK „Garten und Pflanzenabfälle sind hauptsächlich zu verwerten.
Eine Entsorgung durch Verbrennen ist verboten.“
• Ausnahmen zum Verbrennen von Pflanzenabfällen sind nicht mehr
anzuwenden.
• Bußgelder

Grundsätzlich gilt nach der Pflanzenabfallverordnung vom 25. September 1994


(PflanzAbfV) ein sachsenweites Verbot zum Verbrennen von pflanzlichen
Abfällen. Pflanzliche Abfälle sind organische Materialien und deshalb dem
Biostoffkreislauf wieder zurückzuführen.

Es steht an erster Stelle, die pflanzlichen Abfälle zu kompostieren bzw. in den


Boden wieder einzuarbeiten. Hier wünscht der Gesetzgeber ausdrücklich die
Verwertung auf dem eigenen Grundstück.
Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018
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An zweiter Stelle steht die Abgabe zur Verwertung in einer gewerblich
betriebenen und dafür zugelassenen Kompostieranlage.

Viele Vereine bestellen Container für ihr Grüngut, das ist die bessere Variante
und jeder Verein sollte darüber Nachdenken dies auch so zu tun.

Frage:

KGV Früh auf e.V.

„Wie ist die Rechtslage bei Feuer in sogenannten Feuerschalen ?“

Antwort:
Es ist zunächst zu unterscheiden zwischen dem Verbrennen von pflanzlichen
Abfällen und dem Feuer in Feuerschalen als sogenannte Wärmefeuer oder
Kochfeuer.
Bei Wärme oder Kochfeuer ist davon auszugehen das nur trockenes und
naturbelassenes Holz verwendet wird, wie z.B. Buchenholz zum Grillen.
Weiterhin geht man davon aus, dass jeder Gartenfreund kein Wärmefeuer
entzündet und sich einer Qualmentwicklung aussetzen würde, die ihn oder gar
Gäste belästigt. Daher ist gegen Wärmefeuer am Abend bei gemütlicher Runde
oder Kochfeuer nichts einzuwenden.
Allerdings ist die geltende Polizeiordnung einzuhalten und das Verbrennen von
Pflanzlichen Abfällen im Wärme oder Kochfeuer zu unterlassen.
Brauchtumsfeuer unterliegen der Beantragung in der jeweiligen Kommune.

➢ OBSTBAUMSCHNITT

• Die Schulung zum Obstbaumschnitt sollte am 03.03.2018 stattfinden.


• „Russische Peitsche“ verhinderte diesen Termin
• Neuer Termin 24.03.2018, VH Süd-Ost
• Noch Anmeldungen möglich

• Nach Jahren wieder einmal im Oberland


• Bennewitz
• Gute Resonanz

• Fachberater mit Kenntnisse sind Mangelware im Verband und in den


Vereinen
• Zusätzlicher Erwerb der Kenntnisse sind notwendig
• Derzeit 3 Verbandsfreunde in der Ausbildung zum Fachberater im
Ausbildungsprogramm des LSK (150 Stunden Lehrgang)
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• Müssen noch mehr werden
• Weitere Werbung in den Vereinen

➢ WEITERE SCHULUNGEN und TERMINE

• In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Veranstaltungsplan 2018


aufmerksam machen, dieser ist jeden Vorsitzender in der aktuellen
Ausgabe mit der Einladung zur heutigen Versammlung zugegangen.

Wir führen durch:

• Bereits am 27.04.2018, Kassierer Schulung


• Bitte alle Kassierer schicken
• Notwendigkeit


• Weitere Termine VP 2018, auch Internet unter www.rvk-plauen.de

➢ VORSCHAU KG Gemeinnützigkeit

• 2018 nur ein Verein


• 2019 _37 Vereine

• Was aber verschiedene Vereine bekommen könnten, sind die
Aufforderungen zur finanziellen Gemeinnützigkeit. Wer das bekommt
und sich unsicher ist, der sollte gleich zu uns kommen und um Rat fragen.

• Neue Form ab Veranlagung 2017, Abgabe nur noch elektronisch

➢ RÄUMUNGSKLAGEN

• Art und Weise der Vorgehensweise


• Unterlagen müssen lückenlos los
• Vorprüfung immer über den Verband notwendig
• Rechtliche Form und Vollständigkeit

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➢ LAUBENVERSICHERUNG

• Grundlage Informationsschreiben zur KVD-FED Laubenversicherung als


Anhang zur Einladung
• Listen der Versicherungsnehmer wurden an alle Teilnehmer beim
Eintragen in die Anwesenheitsliste ausgereicht
• Kassierung der Laubenversicherung ab 2019 nur noch über die Vereine
• Aufnahme in Jahresrechnung der Vereine notwendig, dabei ist eine eigene
Organisation notwendig, da der Zahlungstermin zur Laubenversicherung
an den RVK spätestens der 25. Januar des laufenden Jahres ist
• Der RVK muss bis zum 30. Januar des laufenden Jahres an den KVD
bezahlen
• Neuabschluss von Versicherungen nur im RVK, auch Zahlung des
Erstbeitrages, neue Mitglieder werden in die Liste des Vereins eingepflegt
• Eine aktuelle Liste wird den Vereinen immer mit der Jahresrechnung im
Dezember übergeben
• Alle Vereine sind angehalten, Änderungen dem RVK bis zum 30.
November des laufenden Jahres mitzuteilen

➢ VERANSTALTUNGSPLAN

Die endgültige Planung unserer gemeinsamen Verbandsarbeit habt Ihr mit der
Einladung erhalten.
Über die Schulungsveranstaltungen habe ich eingangs gesprochen.

Hinweisen möchte ich auf die angebotenen Busfahrten aufmerksam machen.


Diese habt ihr als Extra Aushang bekommen.
Busfahrten setzen aber immer eine Mindestanzahl von Teilnehmern voraus.
Daher immer schnell die Anmeldungen zu uns.

➢ WERTERMITTLER

Im Herbst hatten wir auf die Nachwuchsproblematik aufmerksam gemacht.


Auch wenn der eine oder andere von Euch sagt, Wertermittler, brauchen wir die,
der unterschätzt den Stellenwert.
Wertermittler sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Fachberatern und
Vorständen. Neben der Ermittlung des Wertes, geben sie Hinweise und
Auflagen an die Vorstände weiter, die die Vorstände wiederum in die Lage
versetzten einen Kleingarten, der den Bestimmungen der RKO entspricht,
neu zu verpachten und tragen damit zur Rechtmäßigkeit bei.
Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018
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In vielen Fällen kann und sollte auch auf eine Wertermittlung nicht verzichtet
werden.
Es haben sich 5 zusätzliche Gartenfreunde gefunden. Erst einmal Danke dafür,
aber dürfen noch mehr sein.

➢ EICHGESETZ

Auch wenn ich Gefahr laufe, dass mich Einzelne bei diesem Thema mit Blumen
in Form von herumfliegenden Blumentöpfen beschenken möchten, muss das
Thema nochmal angesprochen werden.
In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich gezeigt, dass das Thema noch
nicht bei allen so ganz klar ist.

➢ Ganz wichtig, in keinem Verein dürfen Messgeräte ohne gültige Eichung


verwendet werden. Nach dem Gesetzgeber haftet dafür der Vorstand von
bis zu 20.000 €
➢ Die Eichfristen von 6,8 oder 16 Jahren sind einzuhalten

Aktuell liegt ein Fall vor, das ein Gartenfreund die Rechtmäßigkeit der
Abrechnung wegen fehlender Eichung bestreitet und das beschäftigt mitlerweile
Anwälte.

Bitte das Thema sehr ernst nehmen.

➢ SONSTIGES

Abschluss UPV mit ausländischen Bürgern und Asylanten

➢ Unbedingt Merkblatt beachten


➢ Oder in der Geschäftsstelle vorher nachfragen oder vorsprechen
➢ Wichtigkeit unterstreichen

Ausblick auf Leerstandsanalysen / Rettungsleitsysteme

➢ Pläne zur Grunddatei liegen noch nicht von allen Vereinen vor, daher
kann das Thema „Rettungsleitsysteme“ noch nicht bearbeitet werden
➢ Alle Vereine welche noch keinen Lage- und Parzellierungsplan
abgegeben haben, bitte kurzfristig nachholen
➢ Es ist nicht zu vermeiden, dass es jährliche Fragebögen geben wird,
aktuelle Stände zu vertraglich gebundenen/genutzten Parzelle und sich
daraus ergebenden Leerstände sind immer bis 30.11. des laufenden Jahres
dem RVK zu melden
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TOP 12 Präsentation Internetauftritt des RVK
GF Gerd Steffen

• Einleitende Worte
• Fragebögen bzw. Zustimmungserklärungen in der Herbstversammlung
• Abgabe der Erklärungen
• Wichtigsten Bestandteile
• Ziel des Internetauftrittes


• Übergabe an Daniel Liehr


• Präsentation über Beamer mit den wichtigsten Erklärungen, speziell
Mitgliedsvereine, Rechtliches, Dokumentendownload,
Login Bereich


• Auszeichnung

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TOP 13 Tipps vom Fachberater
VFB Torsten Grieser

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TOP 14 Schlusswort des Vorsitzenden
VS Donald Scherer

Sehr geehrte Verbandsfreunde,

abschließend zu unserer heutigen Versammlung, wünsche ich Euch und uns


ein gutes Gartenjahr 2018, einen grünen Daumen, eine gute Ernte, erholsame
Stunden in den Gärten.

In diesem Sinne danke ich für die Aufmerksamkeit und wünsche einen guten
Nachhauseweg.

Ende der Mitgliederversammlung 19:00 Uhr

Anlagen zum Protokoll:

f.R.d.A.

Gerd Steffen
Geschäftsführer

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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Protokoll

über die Prüfung der Kassen- und Buchführung des Regionalverbandes


Geschäftsjahr 2017

Tag der Prüfung: 31. Januar 2018


Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle

Revisoren: Monika Schmutzler


Kristina Hergert
Monika Uhlmann

Prüfungsfeststellungen:

(1) Erfüllung des Finanzplanes 2017

Die vorgesehenen
Einnahmen wurden mit 101,29 % = + 1.013,41 Euro und die
Ausgaben wurden mit 106,72 % = - 5.019,62 Euro
in Anspruch genommen.

Insgesamt entstanden Mehrausgaben von 6,21 Euro.

Diese Mehrausgaben entstanden durch höhere Schulungskosten, Büromaterial,


Bürotechnik, höhere Ausstellungskosten und Rechts-und Versicherungskosten.
Auch höhere Lohnkosten durch die Einstellung ab September der neuen
Sachbearbeiterin
(Doppelzahlung Gehalt September bis Dezember 2017)

Bei allen anderen Kostenarten, gab es unterschiedliche Abweichungen von +41% bis
-43 % der jeweils vorgeschauten Kostenart.
Anlage 1 zum Protokoll_Ergebnisrechnung vom 01.01.-31.02.2017

(2) Ordnung und Sicherheit im Umgang mit den Geld -und Materialfonds

Die auf Stichproben beschränkte Prüfung konzentrierte sich auf die Monate:

Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember


39% des Beleggutes 2017 waren in die Kontrolle einbezogen.

Prüfungsschwerpunkte waren:

- die Bestände der Barkasse und Portokasse am Prüfungstag 31. Januar 2018 mit

426,20 Euro Bargeld und 53,85 Euro an Briefmarken.

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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- die Abstimmung der Bank- und Buchungsbelege mit den Buchungsunterlagen
auf Vollständigkeit (keine Buchung ohne Beleg), und die unterschriftliche
Bestätigung der sachlichen und rechnerischen Richtigkeit sowie wirtschaftlichen
Notwendigkeit.

- die Überprüfung der Vollständigkeit der Einnahmen

- die Überprüfung der Vollständigkeit notwendiger Ausgaben

- der lückenlose Nachweis des verbandseigenen Inventars.

Zu allen Prüfungsschwerpunkten gab es keine Beanstandungen.

(3) Ergebnisrechnung 2017

Der Verband verfügt zum Stichtag 31.12.2017 über folgende Geldbestände:

Konto Sparkasse 8.083,00 Euro


Festgeld Sparkasse 20.000,00 Euro
Bestand Barkasse 176,95 Euro
Bestand Briefmarken 34,00 Euro
Ausreichung zinsloser Darlehen an Vereine
aus dem Konto Sparkasse im Jahr 2017
Naturheilverein Plauen 1.000,00 Euro
(Rückzahlung in 2018)
Morgensonne Markneukirchen 2.500,00 Euro
(Rückzahlung 2018 und 2019)

Gesamt zum Stichtag: 31.793,95 Euro

Die Übernahme der Schlusswerte 2017 in das Rechnungsjahr 2018 erfolgte


ebenfalls ordnungsgemäß.

(4) Finanzplan 2018

Der Finanzplan 2018 berücksichtigt weitgehend die Ergebnisse aus der


Plandurchführung des Vorjahres.

Die Einnahmen liegen lt. Plan bei 79.910,00 Euro


Die Ausgaben werden voraussichtlich bei 77.520,00 Euro
liegen.

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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Der Finanzplan 2018, ist in der vorliegenden Form als real und bedarfsgerecht
einzuschätzen.

Die Anzahl der Parzellen hat sich 2018 weiter um 73 Parzellen verringert,
Waren es 2017 7.172 Parzellen sind es 2018 noch 7.065 Parzellen.
Seit dem Jahr 2002 haben wir einen Rückgang von insgesamt 574 Parzellen.

(5) Gesamteinschätzung

Die Prüfungsfeststellungen bestätigen, dass

- die finanziellen Mittel des Verbandes ordnungsgemäß, sparsam und wirtschaftlich


eingesetzt werden.
- kein aufwendiger Repräsentationsaufwand betrieben wird,
- Rechtsgrundsätze für den buchhalterischen Nachweis eingehalten sind.

Dem Geschäftsführer und der Buchhalterin, können bei der Verwendung und dem
Nachweis finanzieller und materieller Fonds, eine gewissenhafte und
ordnungsgemäße Arbeit bestätigt werden.

Die Revisionskommission beantragt auf der Grundlage dieses Prüfungsergebnisses,


dem Geschäftsführer und der Buchhalterin durch die Mitgliederversammlung für
das Geschäftsjahr 2017, Entlastung zu erteilen.

Plauen, den 31.01.2018

Monika Schmutzler Monika Uhlmann


Revisor Revisor

Kristina Hergert
Revisor

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ARGUMENTATION Nr.29 Nur für den Gebrauch in
den Mitgliedsverbänden des
LSK

„Verein ohne Vorstand“


Teil I Grundsatz
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Ein Verein muss einen Vorstand haben


Mögliche Folgen des Nichtvorhandenseins eines Vereinsvorstandes:
Jeder Verein bedarf natürlicher Personen, die für ihn handeln. Insofern stellt § 26 des
Bürgerlichen Gesetzbuches eine wichtige Bestimmung des Deutschen Vereinsrechts
dar, wonach ein Verein einen Vorstand haben muss, der den Verein gerichtlich und
außergerichtlich im Rechtsverkehr vertritt.
Diese Bestimmung ist auch nicht abänderbar.
Die Satzung eines Vereins wird daher auch nur dann in das Vereinsregister
eingetragen, wenn sie konkrete Bestimmungen darüber enthält, wer Vorstand im
Sinne des § 26 BGB ist und wie dieser Vorstand in der Regel gewählt wird.
Die Handlungsfähigkeit des Vereins setzt also das Vorhandensein von ausreichend
Vorstandsmitgliedern voraus.
Umgekehrt ist ein Verein ohne einen Vorstand nicht mehr handlungsfähig, er kann
also die ihm nach dem Gesetz bzw. Verträgen, Aufträgen usw. obliegenden
Aufgaben nicht mehr wahrnehmen.
Das Nichtvorhandensein von Vorstandsmitgliedern in der für die Vertretung
ausreichenden Anzahl kann insbesondere für den Kleingärtnerverein erhebliche
Folgen nach sich ziehen.
Im Einzelnen sind dies:
• Aufgrund des Fehlens eines Vereinsvorstandes kann der Verein die Anlage nicht mehr
im Auftrage des zuständigen Verbandes verwalten.
Die Verwaltungsvollmacht geht also ins Leere.
Für diesen Fall sehen die Muster-Unterpachtverträge des Landesverbandes vor, dass
die Mitglieder/Pächter eine Verwaltungspauschale an den Verband zu zahlen haben.
Nach dem derzeitigen Vertragsformular beträgt diese Pauschale das Doppelte des im
Verein üblichen Mitgliedsbeitrages;
• Weigern sich die Mitglieder/Pächter, diese Pauschale zu zahlen, wird der Verband
nicht bereit und in der Lage sein, die Verwaltung der Anlage weiter vorzunehmen.
Dies kann im Einzelfall bis zur Beendigung des Zwischenpachtvertrages und damit
zur Aufgabe der Kleingartenanlage führen.

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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In der Regel werden dann die betreffenden Unterpächter zur entschädigungslosen
Beräumung ihrer Kleingärten verpflichtet sein;
• Durch den Wegfall der Ansprechpartner beim Verein sind auch die Verträge mit
Partnern des Vereines (Wasser, Strom, Versicherung) gefährdet. Unter Umständen
kann dies zur Kündigung der Verträge durch den betreffenden Vertragspartner und
zum Wegfall der Versorgung führen;
• Auf Antrag eines Berechtigten kann das Amtsgericht gem. § 29 BGB einen
sogenannten Notvorstand bestellen. Hier kann es vorkommen, dass eine Person zum
Notvorstand bestellt wird, die diese Tätigkeit entgeltlich ausübt, etwa ein
Rechtsanwalt.
Dies kann zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Vereinsmitglieder führen;
• Falls die Handlungsunfähigkeit des Vereins über einen längeren Zeitraum anhält, ist
auch eine Amtslöschung des Vereins durch das Registergericht möglich.
Wie aus dem Vorstehenden zu ersehen ist, kann das Nichtvorhandensein eines
Vorstandes zu erheblichen negativen Folgen für die Mitglieder des Vereins/die
Pächter der jeweiligen Kleingärten führen.
Jeder Verein sollte daher rechtzeitig damit beginnen, geeignete Personen für eine
Vorstandstätigkeit auszuwählen und diese langsam an eine Vorstandstätigkeit
heranzuführen.
Ein bloßes Zuwarten auf die nächste Mitgliederversammlung nach dem Motto „Es
wird sich schon einer finden“ kann zu erheblichen Problemen führen.

Arbeitsgruppe Recht des LSK


Mai 2014

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ARGUMENTATION Nr.29 Nur für den Gebrauch in
den Mitgliedsverbänden des
LSK

„Verein ohne Vorstand“


Teil II Pächterversammlung
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Hinweise zu den Festlegungen der Pächterversammlung vom ……

1. Den Pächtern wird die vorläufig weiter bestehende Gültigkeit ihrer UPV bestätigt.
Der Verband garantiert den Pächtern im Rahmen der UPV weiterhin die Nutzung
der Pachtsache lt. BKleingG. Der Verband beruft sich dabei u.a. auf § 588 BGB,
wonach der Pächter Einwirkungen auf die Pachtsache zu dulden hat, die zur
Erhaltung oder Verbesserung dienen.
2. Vertragspartner in allen Pachtangelegenheiten und damit Pachtgläubiger ist seit
dem o.g. Zeitpunkt ausschließlich der Zwischenpächter. Er behält sich jedoch die
Übertragung der Verwaltung auf Dritte vor.
3. Der Verband wird auf der Grundlage des BKleingG jedem Einzelpächter für die
Verwaltung der Gesamtanlage eine jährliche Verwaltungspauschale in Rechnung
stellen. Entsprechend des Unterpachtvertrages beträgt die Verwaltungsgebühr
das Doppelte des jeweils gültigen Mitgliedsbeitrages. Beitragserhöhungen hat der
Pächter gegen sich wirken zu lassen. Die Zahlung der Verwaltungsgebühr
rechnet zur Zeit folgende Leistungen auf:
• zweimalige Kontrolle der KGA durch den Zwischenpächter im Jahr,
• Erstellung und Zustellung der Jahresrechnungen,
• Organisation und Durchführung mindestens einer jährlichen
Pächterversammlung,
• bürotechnische Verwaltung und Aktualisierung aller zur Pachtsache
gehörenden Verträge und Verhandlung mit dem Eigentümer des Landes.
Nicht zur Verwaltungsgebühr gehören lt. § 5 (4) und (5) BKleingG Nebenleistungen
und Erstattungen von Aufwendungen für die KGA, ebenso Pacht und
Versicherungsschutz sowie sonstige öffentliche Lasten.
Die sich aus dem BKleingG ergebenden Pflichten zur Pflege von Wegen, Gräben,
pachtfreien Flächen und freien Gärten in der KGA durch die Pächter bleiben
bestehen.
4. Jeder Pächter ist verpflichtet, jährlich Arbeitsleistungen zur Erhaltung der
Gesamtanlage und ihrer Gemeinschaftsflächen zu erbringen. Die Stundenanzahl
und die Höhe der Ausgleichszahlung werden zur Pächterversammlung
bekanntgegeben. Die finanziellen Forderungen aus den nichtgeleisteten
Arbeitsleistungen werden mit Rechnungslegung durch den Verband eingefordert.
Die Organisation der Arbeiten und deren Nachweis obliegen einem vom
Zwischenpächter eingesetzten Verantwortlichen.

Frühjahrsversammlung Plauen RVKe.V. vom 14.03.2018


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5. Bebauungen und Reparaturen an vorhandenen Bauwerken richten sich
grundsätzlich nach dem BKleingG, der Sächs. Bauordnung und der
Rahmenkleingartenordnung des LSK. Zum o.g. Zeitpunkt auf der Pachtsache
vorhandene technische Versorgungsleitungen werden vom Zwischenpächter
widerruflich geduldet, soweit sie der realen Versorgung der Pächter dienen und
den allgemeinen Regeln der Technik und Sicherheit entsprechen. Jegliche
Haftungsansprüche aus deren Nutzung lehnt der Zwischenpächter auch im
Namen des Landeigentümers ab; ebenso wie die Kosten- oder
Gebührenübernahme aus der Existenz oder dem Betrieb dieser Anlagen
herrührend.

6. Die Beendigung des Pachtverhältnisses sowie der Neuabschluss von UPV


werden nach den Bestimmungen des BKleingG und des BGB durch den Verband
vorgenommen.
7. Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass alle sich auf der Parzelle
befindlichen baulichen und technischen Anlagen Eigentum des jeweiligen
Pächters sind.

8. Der Zwischenpächter wird im Rahmen seiner Möglichkeiten je Pachtfläche und für


die Anlage innerhalb von vier Wochen Fotos vom Allgemeinzustand und der
Bebauung anfertigen.

9. Die hier aufgelisteten Festlegungen sind für jeden Pächter verbindlich.

Arbeitsgruppe Recht des LSK


Mai 2014

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ARGUMENTATION Nr.29 Nur für den Gebrauch in
den Mitgliedsverbänden des
LSK

„Verein ohne Vorstand“


Teil III Notvorstand
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Notvorstand
Voraussetzung
Ein Verein ist nach außen handlungsunfähig wenn lt. § 26 BGB die erforderliche Anzahl an
Vorstandsmitglieder (siehe Satzung) an der Amtsausübung gehindert sind.
Die Bestellung eines Notvorstandes kommt jedoch nicht in Betracht, wenn der Vorstand sich
z.B. weigert, in einer bestimmten Angelegenheit tätig zu werden, oder wenn zwischen den
Vorstandsmitgliedern Differenzen bestehen.
Antragsberechtigt
Antragsberechtigt sind Vereinsmitglieder, Vorstände von Verbänden, denen der jeweilige
Verein angehört, sowie Dritte, die gegenüber dem Verein Rechte geltend machen wollen oder
eine Pflicht erfüllen wollen.
Antragstellung
Der Antrag ist schriftlich an das Gericht zu stellen. Es ist aber auch möglich, dass der
Beteiligte seinen Antrag zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärt. Aus dem Antrag sollte
Folgendes hervorgehen:
• Um welchen Verein handelt es sich (mit Vereinsregisternummer).
• Worin besteht der „dringende Fall“.
• Woraus ergibt sich die Notwendigkeit, einen Notvorstand zu bestellen.
• Darüber hinaus kann der Antragsteller auch Vorschläge für die zu
bestellenden Personen machen.
Zeitliche oder sachliche Beschränkung des Vorstandsamts
Das Gericht kann die Bestellung zeitlich oder sachlich beschränken. Es ist denkbar,
dass der Notvorstand nur für eine bestimmte Aufgabe (Einberufen einer
Mitgliederversammlung) oder nur für eine bestimmte Zeit bestellt wird.
Bekanntgabe
Der Beschluss des Gerichts ist dem Antragsteller gegenüber bekanntzugeben. Er wird damit
wirksam. Die Amtszeit des Notvorstands beginnt - wie bei der satzungsmäßigen Bestellung -
in dem Moment, in dem er erklärt, das Amt anzunehmen.
Der Notvorstand wird von Amts wegen in das Vereinsregister eingetragen. Wurde
eine Vertretungsbeschränkung angeordnet, ist diese ebenfalls in das Vereinsregister
einzutragen.
Amtszeit
Die Amtszeit des Notverstands beginnt, wenn er die Bestellung annimmt. Sie endet
in der Regel mit dem Wegfall des Bestellungsgrunds - üblicherweise also mit der
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Neuwahl des regulären Vorstands. Es ist aber auch denkbar, dass der Notvorstand
abberufen wird oder sein Amt niederlegt. Den Antrag auf Abberufung kann jedes
Vereins- und Vorstandsmitglied stellen.

Vergütung des Notvorstandes


Bestellt das Gericht ein Nichtmitglied, das üblicherweise nur gegen eine Vergütung
tätig wird oder ist in der Satzung eine Vergütung für die Vorstandstätigkeit
vorgesehen, hat auch der Notvorstand einen entsprechenden Vergütungsanspruch.
Dieser Anspruch besteht aber nur gegen den Verein und nicht gegen das Gericht
oder den Antragsteller.
Aufgrund der neuen Gebührenordnung können Stundensätze bis zu 200 EUR
anfallen und einen Verein durchaus in die Insolvenz bringen.

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Mai 2014

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