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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 1, Januar 2013

>> intern
Herzliche Einladung zum

E 10113

CDU-Kreisparteitag
Freitag, 22. Februar 2013, 19.00 Uhr Dorfhalle, Seewiesenstr. 32, 71522 Backnang-Steinbach
TAGESORDNUNG: 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der satzungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit 3. Beschlussfassung über die Tagesordnung und Geschäftsordnung 4. Wahl der Versammlungsleitung 5. Wahl der Mandatsprüfungskommission, einer Zähl- und Antragskommission 6. Wahl der Vertreter für die Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Europawahl 7. Wahl der Vertreter für die Bezirksvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Europawahl 8. Berichte a) Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden b) Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters c) Prüfungsbericht der Kassenprüfer d) Tätigkeitsbericht der Kreistagsfraktion (schriftlich) e) Tätigkeitsberichte der Vereinigungen (schriftlich) 9. Aussprache über die Berichte und Entlastung 10. Wahl des Kreisvorstandes und Bekanntgabe der Wahlergebnisse a) Kreisvorsitzende/r b) drei Stellvertreter/innen c) Kreisschatzmeister/in d) Kreispressesprecher/in e) Kreisschriftführer/in f) Internetbeauftragte/r g) bis zu 15 Beisitzer/innen 11. Wahl von 2 Kassenprüfern 12. Anträge 13. Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann zum Thema: FRAUENPARTIZIPATION 14. Diskussion 15. Verschiedenes 16. Schlusswort der/des neu gewählten Kreisvorsitzenden - Ende des Parteitages mit der Nationalhymne -

Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender

Fristende zur Abgabe von - Kandidatenvorschlägen für die Wahlen - Anträgen ist Freitag, 15.02.2013 beim CDU-Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Str. 14, 71332 Waiblingen, Email: info@cdu-remsmurr.de, Fax: 07151/15715

Bei der Wahl der Vertreter zur Aufstellung der Landesliste für die Europawahl sind nur CDU-Mitglieder wahlberechtigt, die Bürger der Europäischen Union und am Wahltag (22.02.2013) mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten innerhalb der Europäischen Union leben.

Die Baden-Württemberg-Partei.

>>> Unsere Abgeordneten
Dr. Joachim Pfeiffer MdB

KREISTEIL
schützend vor Steuerschlupflöcher statt dabei mitzuhelfen diese zu stopfen! Der sicher geglaubte Steuerschatz in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro kann nicht gehoben werden. Dabei hatte der Bund fest zugesagt auf seinen Anteil zu verzichten, damit vor allem klamme Städten und Gemeinden wieder auf die Beine kommen. Und mehr noch: Durch die Bundesrat-Blockade verjährten zahlreiche Ansprüche zum Jahreswechsel und sind für den Fiskus damit verloren! Zweitens wendet sich rot-grüne Politik gegen die Leistungsträger der Gesellschaft und gefährdet damit die Substanz unserer Volkswirtschaft. Das seit Langem von Steuerexperten geforderte Gesetz zum Abbau der „kalten Enteignung“? Ebenfalls im Vermittlungsausschuss abgelehnt! Den Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen entgehen damit Steuerentlastung von rund sechs Milliarden Euro im Jahr. Die Ablehnung begründet ExFinanzminister Steinbrück mit dem geringen Entlastungseffekt von 2 Euro im Monat. Die Realität sieht anders aus: Alleinstehende mit einem Jahresbrutto von 35.000 Euro hätten durch das Gesetz rund 170 Euro mehr im Jahr. Der Umgang mit Zahlen scheint keine Kernkompetenz der SPD-Führung zu sein. Nur so lässt sich erklären, warum die SPD ihre geplante Steuerreform für gerecht hält. Denn klar ist: Die Anhebung des Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent ist ungerecht, weil Spitzenverdiener bereits das Gros der Steuerlast schultern. Die gewünschte Vermögensabgabe bedroht kleine und mittlere Unternehmen, weil eine Trennung zwischen privatem und betrieblichen Vermögen nur schwer möglich ist. Drittens plant man großzügige Geschenke an die Nichtverdiener im Land. So beschlossen die Grünen auf ihrem Parteitag die ALGII-Sätze kräftig raufzusetzen. Die ohnehin hohen Sozialausgaben würden damit weiter ansteigen und die Sparziele der Schuldenbremse gefährden. Auch den europäischen Krisenländern will man unter die Arme greifen: Steinbrück und Konsorten plädieren für die Einführung von Eurobonds und damit der Vergemeinschaftung der Schulden. Unerwähnt bleibt allerdings, dass der deutsche Steuerzahler dann jährlich rund 55 Milliarden Euro oder 674 Euro pro Kopf an Zinsmehrkosten zu schultern hat. Verantwortungsvolle Konsolidierungspolitik sieht anders aus! Damit muss jedem klar werden: Eine Koalition von Steinbrück und Trittin setzt die Sparampel auf Rot und die Schuldenampel auf Grün. Lassen Sie uns deshalb in diesem Jahr dafür sorgen, dass die Pläne der Opposition nur Wunschdenken bleiben. Herzlichst

Entscheidungsjahr 2013 – Bleibt Deutschland auf Erfolgskurs oder droht uns rot-grüner Schiffsbruch?
Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,
schon in diesem Monat tritt David McAllister als CDU-Spitzenkandidat in Niedersachsen bei der Landtagswahl an. Damit Deutschland unter einer unionsgeführten Bundesregierung in der Erfolgsspur bleibt, sind die politischen Ziele klar: Erneut gilt es die Direktmandate und das bestmögliche Zweitstimmenergebnis in den Wahlkreisen Waiblingen und BacknangSchwäbisch Gmünd zu erringen! Bitte kämpfen Sie mit Norbert Barthle und mir für einen starken Beitrag des Rems-Murr-Kreises zum Bundesergebnis! Auch die Landtage der wirtschaftsstarken Bundesländer Bayern und Hessen werden im Herbst neu gewählt. Fest steht also: CDU und Schwesterpartei CSU müssen sich in diesem Jahr ganz besonders ins Zeug legen, um die politische Konkurrenz abzuhängen. Nur mit einer politisch starken Union kann der erfolgreiche Konsolidierungs- und Wachstumskurs weiter beschritten werden! Schaut man sich hingegen an, was SPD und Grüne bislang fabriziert haben, kann es einem Angst und Bange um unser Land werden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Erstens betreiben beide Parteien eine Stillstands- und Verhinderungspolitik statt sich an politischen Lösungen zu beteiligen. Verantwortungslos nutzen sie die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat aus, um wichtige politische Vorhaben der Regierungskoalition abzuschmettern - mit verheerenden Folgen. Das mühsam mit den Schweizern ausgehandelte Steuerabkommen? Im Vermittlungsausschuss abgeschmettert! Im Ergebnis stellt sich die Opposition

Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender

SPRUCHECKE
Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher.
Albert Einstein
Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 2

>>> Unsere Abgeordneten
Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

KREISTEIL
Krippenplatz in Anspruch nehmen, sondern sich eigenständig um die Betreuung ihres Kleinkindes kümmern, werden in Zukunft mit 100 Euro monatlich unterstützt. Verzichten die Eltern auf eine Barauszahlung zugunsten ihrer privaten Altersvorsorge oder Ausbildung ihres Zöglings, erhalten sie einen zusätzlichen Bonus von 15 Euro pro Monat. Gleichzeitig stellt der Bund insgesamt 4,6 Milliarden Euro für den Ausbau von Kindertagesstätten und Tagespflegestellen bereit, um dem rechtmäßigen Anspruch aller unter Dreijährigen auf einen Krippenplatz ab August 2013 gerecht zu werden. Prognosen zufolge werden bundesweit 39 Prozent der ein- und zweijährigen Kinder dieses Angebot wahrnehmen - das sind 780.000 Krippenplätze mehr als vor fünf Jahren. In Baden-Württemberg erwartet man eine Betreuungsnachfrage von 34 Prozent (Stand heute: 23 Prozent). Zukünftig haben Eltern also die Qual der (Aus-)Wahl, wie sie ihr Kleinkind betreuen <<< wollen.

Auf den

PUNKT
gebracht

Der Deutsche Nachwuchs ist 2013 gut betreut– U3-Betreuung

Ob in der Obhut Dritter oder eigenständig zuhause - mit der Einführung des Betreuungsgeldes ab 1. August 2013 fördert die christlich-liberale Koalition bereits die Jüngsten unserer Gesellschaft und ermöglicht den Eltern die Wahl, wie sie ihren Nachwuchs in den ersten 36 Monaten betreuen wollen. Damit setzt die CDU-geführte Bundesregierung einen weiteren wichtigen Meilenstein für das neue Jahr. Eltern, die keinen öffentlich geförderten

Norbert Barthle MdB

Mit guten Nachrichten ins neue Jahr starten!
Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte in dieses neue Jahr 2013 mit guten Nachrichten starten - die weniger guten kommen von ganz alleine... Beginnen möchte ich mit einer Nachricht aus meinem Bereich: Der Bekämpfung der europäischen Euro-Krise. Denn trotz aller Schwierigkeiten ist der Euro in den vergangenen Monaten weiter stabilisiert worden. CDU/CSU und FDP haben dabei die Verhandlungspositionen unserer Bundesregierung mitgestaltet und gestärkt. Unser Ansatz zur Schaffung einer Stabilitätsunion beruht im Wesentlichen auf vier Säulen: Erstens, wir stärken die Wirtschafts- und Währungsunion durch schärfere Überwachungs- und Sanktionsinstrumente. Zweitens, wir verpflichten hochverschuldete Euro-Staaten zu tiefgreifenden Strukturreformen, die zur Wiederherstellung ihrer Wettbewerbsfähigkeit notwendig sind. Drittens, wir verknüpfen eine stärkere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit aller Euro-Staaten mit gezielten Wachstumsimpulsen. Und schließlich viertens, wir errichten Rettungsschirme, die es Euro-Staaten mit Refinanzierungsproblemen ermöglichen, ihre finanzielle Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. In Irland und Portugal haben wir damit sichtbare Erfolge - und auch in Griechenland sind die Fortschritte sichtbar! Auch vom Arbeitsmarkt gibt es gute Nachrichten: Deutschland ist nicht nur die wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft Europas, es ist das einzige Land in der Europäischen Union, das deutlich weniger Arbeitslose hat als vor dem Krisenjahr 2009. Die Arbeitslosigkeit ist auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Fast 42 Millionen Menschen sind erwerbstätig. Da die Menschen in unseren Nachbarländern nicht dümmer oder fauler sind als wir, muss das etwas mit der guten Politik der CDU-geführten Bundesregierung zu tun haben, auch wenn die Opposition diesen Zusammenhang gerne leugnet. Verbesserte Beschäftigungsperspektiven und steigende Löhne haben mit dazu beigetra-gen, dass die Einnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen deutlich angestiegen sind und sich somit neue Spielräume eröffnen. Und wenn die SPD im Bundesrat endlich die Blockade aufgibt und wir die „kalte Progression“ bereinigen können, haben wir alle wieder mehr Netto vom Brutto - und das kommt jetzt endlich auch bei den Rentnerinnen und Rentnern an, die sich in den nächsten Jahren über spürbare Rentenerhöhungen freuen können. Für mich persönlich zählt auch das Betreuungsgeld zu den guten Nachrichten des vergangenen Jahres. Nach jahrelangem Hin und Her hat sich die Koalition endlich dazu durchgerungen, echte Wahlfreiheit für Eltern herzustellen - und nicht, wie bisher, ausschließlich die Fremdbetreuung finanziell zu unterstützen. Gegenüber den bis zu 1.000 Euro, die den Staat monatlich ein Krippenplatz kostet, sind die 100-150 Euro Betreuungsgeld zwar eher wenig, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Abschließend lande ich noch einmal bei der Haushaltspolitik, die liegt mir einfach am Herzen. Eine gute Nachricht habe ich besonders für die jüngeren Generationen: Wir werden die Vorgaben der Schuldenbremse drei Jahre früher einhalten, als wir das selbst im Grundgesetz festgeschrieben haben - und das trotz Euro-Krise! Wir sind damit auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt einen großen Schritt weitergekommen; in Zukunft muss endlich gelten, dass der Staat nur soviel ausgeben darf, wie er einnimmt. Natürlich ist damit der billionenschwere Schuldenberg aus den vergangenen 60 Jahren noch nicht abgebaut, aber wir sind auf dem richtigen Kurs - und das nicht durch Steuererhöhungen, sondern durch Begrenzen der Ausgaben!

Ihnen und uns allen ein erfolgreiches Jahr 2013!

Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 3

>>> Aus dem Kreisverband

KREISTEIL

Für die Teilnahme an der Veranstaltung benötigen Sie eine Einlasskarte!
Bestellung von Einlasskarten und Tischreservierungen sind ausschließlich über die CDU-Landesgeschäftsstelle möglich: - Telefon: 0711 66904-11 - E-Mail: service@cdu-bw.de oder online unter: www.aschermittwoch-fellbach.de

PARKEN
Wir bitten Sie dringend, den ausgeschilderten Parkplatz P 3 zu benutzen. Von dort aus ist die Alte Kelter in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Fußweg ist beschildert.

Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 4

>>> Aus dem Kreisverband
Claus Paal MdL

KREISTEIL
Verwaltungsreform. Sie bringt bis heute jährlich 130 Mio. Euro Einsparungen. Die Neuverschuldung wäre vermeidbar gewesen. Mit Verzicht auf die grün-rote Klientelpolitik müssten wir keine Polizeireform durchführen, die Studiengebühren wären nicht abgeschafft worden, wir hätten keine Gemeinschaftsschulen eingeführt und kein G8/G9 parallel laufen lassen. Auch die Aufblähung der Verwaltung, durch die sinnfreie Schaffung eines Integrationsministeriums, wäre dadurch vermeidbar gewesen. Die Neuverschuldung wäre laut §18 Landeshaushaltsordnung gar nicht zulässig gewesen. Dieses Gesetz galt seit dem 1. Januar 2008 und wir haben uns daran gehalten. Da die Schuldenbremse Grün-Rot nicht ins Konzept der Schuldenmacherei passte, wurde sie im Hauruck-Verfahren so verändert, dass nun bis 2020 neue Schulden gemacht werden dürfen. Das ist keine seriöse Finanzpolitik. Baden-Württemberg verabschiedet sich langsam aber sicher aus der Liga der ersten Länder im Bund. Wir sind auf dem Weg haushaltspolitisches Mittelmaß zu werden. Das dürfen wir Grün-Rot nicht durchgehen lassen. <<<

Landeshaushalt von Grün-Rot ist inakzeptabel
Der Landeshaushalt 2013/14, den GrünRot kurz vor Weihnachten beschlossen hat, ist vollkommen inakzeptabel. Es ist fahrlässig in Zeiten historisch hoher Steuereinnahmen neue Schulden in Milliardenhöhe zu machen. Dies führt uns weiter und tiefer in die Schuldenfalle. Die Finanzkrise in Europa ist hauptsächlich auf eine viel zu hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte zurückzuführen. Und Grün-Rot sorgt jetzt dafür, dass auch Baden-Württemberg diesen Weg geht. Vom Musterland macht uns diese Landesregierung direkt zu einem haushaltspolitischen Sünderland. Die CDU Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg hat diesen Doppelhaushalt abgelehnt. Baden-Württemberg kann aus heutiger Sicht 2013 und 2014 mit Steuermehreinnahmen von 3,7 Milliarden Euro rechnen. Wir befinden uns damit auf einem Rekordniveau wie noch nie zuvor. Trotzdem plant Grün-Rot eine Neuverschuldung von 3,3 Milliarden Euro. Der Landeshaushalt wird bis 2014 um rund ein Fünftel gegenüber dem letzten Haushalt in Unionsverantwortung aufgebläht. 13 von 15 Ministerien erhöhen ihre Einzelhaushalte. Die Landesregierung redet dabei von einem Sparhaus-

halt. Dass dies eine versuchte Täuschung ist, ist offensichtlich. Ich fordere Grün-Rot auf, sich die solide und generationengerechte Haushaltspolitik der früheren CDUFDP-Regierung zum Vorbild zu nehmen. In den Jahren 2008, 2009 und 2011 erzielten wir jeweils eine Nullverschuldung. 2012 kam es aufgrund der Überschüsse aus 2011 auch zu keiner neuen Schuldenaufnahme. Wir haben zu Regierungszeiten nachhaltige strukturelle Einsparungen durchgeführt - ein Beispiel von vielen ist die umfassende

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!
Seit Dezember 2012 fährt die S-Bahn auch nachts und ersetzt den regionalen Nachtbus. Es war zu Beginn meiner zehnjährigen Arbeit als Mitglied der Regionalversammlung, als wir uns für die Einführung und Weiterentwicklung des regionalen Nachtbussystems stark gemacht haben. Im Jahr 2000 startete das Nachtbus-

system mit 14.200 Fahrgästen. Im Jahr 2011 hat sich das Fahrgastaufkommen um das 15-fache gesteigert, auf über 220.000 Kunden. Es sind nicht nur jugendliche Nachtschwärmer, auch Schichtarbeiter, Kulturbegeisterte oder Reisende, alle Altersgruppen nutzen dieses Angebot, um sicher und kostengünstig nachts an ihr Ziel zu kommen. Der Kleine Schlossplatz als zentraler Abfahrtsort hat seine Kapazitätsgrenze erreicht. Die Busse können das hohe und weiter steigende Aufkommen nicht mehr bewältigen. Deshalb hat die Regionalversammlung sich entschieden: „Nachtaktiv“ steigt vom Bus auf die S-Bahn um. In Zukunft wird die S-Bahn in Wochenendnächten und vor Feiertagen stündlich vom Hauptbahnhof über Waiblingen nach Backnang und Schorndorf sowie zum Flughafen verkehren. Davon profitiert der Rems-Murr-Kreis mit seinen beiden S-Bahn-Linien S 2 und S 3. Der Reisekomfort und die Sicherheit werden zunehmen, da das Warten am Schlossplatz und das Gedränge auf der Fahrt nach Waiblingen entfallen. Zudem können die S-Bahnen durch den Sicherheitsdienst der Bahn begleitet werden. Weitere Angebote des Landkreises er-

gänzen die S-Bahn mit Nachtbussen, etwa der Nachtbuslinie N31 über Korb und Weinstadt sowie mit Ruftaxis. Ich persönlich hätte mir eine mutigere Lösung in der Fläche gewünscht, wie das der Ring politischer Jugendorganisationen gefordert hat. Andere Landkreise habe es bereits vorgemacht und die Fahrgäste stimmen mit den Füßen ab. Daher bin ich überzeugt, wir werden dieses Angebot, auch im RemsMurr-Kreis- weiterentwickeln können und müssen. Als Christdemokraten können wir stolz sein, Motor dieser Entwicklung zu sein. Zu einem international geprägten Ballungsraum gehören diese Angebote einfach dazu. Manch ein Bus tagsüber ist schlechter besetzt als die bisherigen Nachtbusse. Politik heißt für mich Gestaltung von Veränderung. Nicht das Verschlafen von Entwicklungen In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam ein gesundes und ein hellwaches Jahr 2013! Ihr

Matthias Pröfrock MdL Vorsitzender CDU Region Stuttgart
Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 5

>>> Aus der CDU-Fraktion

KREISTEIL

CDU-Fraktion im Verband Region Stuttgart

S-Bahn-Nachtverkehr und neue Strecken: die Region Stuttgart bekommt Metropolencharakter!
Der Fahrplanwechsel stellt einen Quantensprung in der verkehrlichen Entwicklung der Region Stuttgart dar: mit der Einführung des Nachtverkehrs auf allen SBahnlinien an Wochenenden und vor Feiertagen wird das Rückgrat des ÖPNV in der Region an das sich rasch verändernde Freizeitverhalten angepasst. Durch die Verlängerung der S4 von Marbach nach Backnang und mit der vollen Inbetriebnahme der S60 von Böblingen über Renningen nach Leonberg kommen zwei neue Strekken hinzu, die den Umstieg vom Individualverkehr noch attraktiver machen. Der regionale Nachtbus „nachtaktiv“, vor knapp einem Jahrzehnt eingeführt und seither ständig ausgebaut, hat sich durch seinen Erfolg bei den Fahrgästen selbst überholt. Mit der Nacht-S-Bahn werden schnelle Verkehrsverbindungen aus und in die Fläche der Region realisiert und gleichzeitig noch mehr Menschen befördert. Aber nur durch ein intelligentes Nachtbussystem in den Landkreisen gelingt es, den Fahrgästen den Fahrkomfort zukommen zu lassen, den sie an den anderen Tageszeiten gewohnt sind. Es ist Aufgabe der Landkreise, nach den ersten Wochenenden mit SBahn-Nachtverkehr selbstkritisch die Mobilitätskette zu prüfen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln. Gleichzeitig kann nun die langersehnte Frühanbindung des Flughafens realisiert werden. Der ÖPNV wird damit nicht nur dem veränderten Freizeitverhalten, sondern auch den Arbeits- und Lebensbedingungen in einer der wirtschaftstärksten Regionen angepasst. Als zwingenden Schritt sieht die CDU-Regionalfraktion die schnellstmögliche Realisierung eines SBahn-Nachtverkehrs auch am Donnerstag an. Aber es bleibt festzuhalten: mit der Einführung der Nacht-S-Bahn bekommt die Region Stuttgart Metropolencharakter! Der Ausbau des Liniennetzes schreitet voran. Die Verlängerung der S4 von Marbach nach Backnang ist eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen im RemsMurr-Kreis der vergangenen Jahre. 80.000 Einwohner profitieren in diesem Einzugsbereich unmittelbar von einer besseren Anbindung an die Bereiche Ludwigsburg und den Stuttgarter Norden. Mit der S60 von Böblingen nach Renningen wurde die erste Querverbindung zwischen zwei SBahnlinien in Betrieb genommen. Sindelfingen als viertgrößte Stadt der Region ist dadurch vollends in den schienengebundenen ÖPNV integriert. Die organische Entwicklung des S-Bahn-Systems durch Verbindungen landkreisübergreifender Teilräume wäre ohne die Aufgabenträgerschaft des Verbands Region Stuttgart schlechter möglich gewesen. Die „Erfolgsgeschichte S-Bahn“ ist bei weitem noch nicht am Ende: mit den neuen S-Bahn-Fahrzeugen ab 2013 wird der Fahrkomfort erheblich verbessert. Jetzt müssen zügig auch weitere Ausbauvorhaben angegangen werden: 2013 sollte der Grundsatzbeschluss zur S-Bahn-Anbindung des Landkreises Göppingen fallen. Der einzige Landkreis der Region, der nicht unmittelbar an die Landeshauptstadt grenzt, würde dadurch einen wirksamen Fortschritt im ÖPNV erfahren. Dr. Joachim Pfeiffer MdB, Fraktionsvorsitzender <<<

Seine erste Biografie
Ein Politiker mit Charakter, er hat seinen eigenen Kopf und folgt unbeirrt seinen Prinzipien, selbst wenn er aneckt – und gerade dadurch eroberte Manfred Rommel die Herzen der Stuttgarter und Baden-Württemberger. Josef Schunder erzählt mit viel Empathie und einem kritischen Blick aus dem spannenden und ereignisreichen Leben eines großen Politikers. Mit zahlreichen unveröffentlichten Fotos und einem Vorwort von Christian Ude.
Josef Schunder Manfred Rommel. Die Biografie € 24,95. ISBN 978-3-8062-2588-4

„Manfred Rommels Leben und Wirken zu beschreiben – ist dieses Ansinnen nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt?“ fragt der Autor Josef Schunder in seiner Einleitung der kürzlich erschienenen Rommel-Biografie. Nein, denn ihm gelingt es vortrefflich, die vielen Stationen des Politikers und Privatmenschen vorzustellen, den er selbst als Journalist noch sechs Jahre als Stuttgarter Oberbürgermeister erlebt hat. Er zeichnet das Bild eines Mannes, das nicht glorifiziert, sondern auch die kritischen Stimmen zu Wort kommen lässt.
Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 6

>>> Aus den Ortsverbänden
CDU Aspach

KREISTEIL

40 Jahre CDU Aspach
Am 17. November feierte der CDU-Gemeindeverband Aspach sein 40 jähriges Bestehen. Bei der Begrüßung erläuterte Vorsitzender Wolfgang Klenk die verschiedenen Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Aspacher CDU. In Anbetracht vieler Länder, die noch meilenweit von einer echten Demokratie entfernt sind, bezeichnete Klenk die Demokratie hierzulande als ein „sehr kostbares Gut“. Den freudigen Anlass des 40 jährigen Bestehens der CDU Aspach wertete Klenk als den Erfolg vieler engagierter Menschen, die sich aktiv in die Kommunalpolitik einbringen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ließ Walter Müller die letzten 40 Jahre Revue passieren und überbrachte die Glückwünsche des Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Paul Otterbach, der alters- und gesundheitsbedingt an der Feier leider nicht teilnehmen konnte. Gründungsmitglied Burkhard Schwarz erzählte, wie es zur Gründung der CDU in Aspach kam und schilderte, wie er vor 40 Jahren die Gründungsversammlung erlebt hatte. Rudi Herrmann wurde vom Vorsitzenden Wolfgang Klenk für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Wenn es um Plakatierungsaktionen bei Wahlkämpfen geht, so ist Rudi Herrmann schon seit langer Zeit ein stets verlässlicher und fleißiger Wahlhelfer. Die beiden anwesenden CDU-Abgeordneten Norbert Barthle und Wilfried Klenk wissen, dass sie sich bei Wahlkämpfen auf Rudi Herrmann stets verlassen können. Um sich aus erster Hand über das Thema „Euro-Krise“ informieren zu lassen, hatte die CDU-Aspach den heimischen Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle einge-

laden. Barthle, als haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion an der aktuellen Diskussion direkt beteiligt, nutzte die Chance, über die Situation in Berlin im allgemeinen und die „Euro-Rettung“ im besonderen zu berichten. Zunächst versicherte er den zahlreichen Mitgliedern und Gästen der CDU, dass er die weit verbreitete Sorge über die Entwicklung in einigen Ländern der Eurozone sehr gut nachvollziehen könne. „Es ist inzwischen für uns alle offensichtlich geworden, dass die Währungsunion in der Form, wie sie in den ersten Jahren ihrer Existenz aufgestellt war, nicht dauerhaft existieren kann. Jeder weiß heutzutage, dass es ein Fehler von Rot-Grün war, Griechenland für den Euro zuzulassen, aber wir müssen mit der aktuellen Situation zurechtkommen,“ so Barthle. Und da arbeite die Koalition konsequent an einer verbesserten Stabilitätsarchitektur für Europa, zu der der ESM, also der Europäische Stabilitätsmechanismus, einen wesentlichen Beitrag leisten werde. „Ich habe dem ESM daher - trotz vieler Proteste - im Bundestag zugestimmt und bin von seiner Wirksamkeit überzeugt.“ Der auf europäischer Ebene beschlossene und inzwischen von fast allen Staaten ratifizierte ESM-Vertrag setzte aus seiner Sicht ein deutliches Signal für nachhaltige

Stabilität innerhalb Europas. Denn es könnten auch in Zukunft Situationen auftreten, in denen akut in Schwierigkeiten geratene Euro-Länder kurzfristig von ihren Partnern unterstützt werden müssen. „Ein im Falle des Nichthandelns möglicher Flächenbrand hätte aus unserer Sicht unabsehbare Folgen für ganz Europa und damit auch für die deutsche Wirtschaft und unsere öffentlichen Haushalte,“ warnte

Lion Jeutter (l.), Rosely Schweizer (2. v.r.) und David Müller (r.) mit Peter Hauk MdL beim CDU-Bundesparteitag 2012 in Hannover.

Barthle. „Aber ich sage auch ganz deutlich: Ziel aller jetzigen und zukünftigen Maßnahmen darf nur die kurzfristige zielgerichtete Krisenhilfe sein, ganz ausdrücklich nicht die dauerhafte Alimentierung von Staaten.“ Der ESM dürfe daher nicht isoliert von den anderen, ebenso wichtigen Bausteinen für eine dauerhaft stabile Währungsunion betrachtet werden. Barthle: „Eine Währungsunion kann nur funktionieren, wenn jedes Mitgliedsland aus eigener Kraft solide wirtschaftet und wettbewerbsfähig ist. Ein fundamentaler Baustein im neuen Regelungsgefüge Europa ist neben dem ESM daher auch der im Januar von den Staats- und Regierungschefs fast aller Mitgliedstaaten beschlossene Fiskalvertrag. Die Einführung von Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild in allen anderen Euro-Staaten, die mit diesem Vertrag verpflichtend sein wird, ist eine entscheidende Weichenstellung für die Stabilisierung unserer Gemeinschaftswährung! Solidarität gibt es nur gegen Solidität; Bürgschaften übernehmen wir nur, wenn echte Strukturreformen durchgeführt werden.“ Leistungen des ESM dürfRems-Murr 1/2013 >>> Seite 7

>>> Aus den Ortsverbänden
ten daher auch nur von Staaten beansprucht werden, die die Vorgaben des Fiskal-Vertrages umsetzen - insbesondere die der nationalen Schuldenbremsen. Es sei auch in keiner Weise so, dass Deutschland mit dem ESM die Verpflichtung für einen verantwortungsvollen Umgang mit deutschen Steuergeldern aus der Hand gebe. Barthle: „Der Deutsche Bundestag wird seine Haushaltsverantwortung im Zusammenhang mit dem ESM in vollem Umfang wahrnehmen. Dass ESM und die Parlamentsbeteiligung auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, hat das Bundesverfassungsgericht gerade erst ausdrücklich bestätigt.“ Der Deutsche Bundestag musste nicht nur den ESM-Vertrag durch ein Zustimmungsgesetz ratifizieren und den deutschen Beitrag zum Stammkapital des ESM genehmigen; der Deutsche Bundestag oder seine Gremien werden auch danach bei allen Entscheidungen einbezogen, wenn dies die Haushaltsverantwortung erfordert. „Dies gilt insbesondere für die Entscheidungen, einem in Not geratenen Euro-Mitgliedstaat eine Finanzhilfe zu gewähren oder vorhandene Hilfen aufzustocken. Wir sind sogar soweit gegangen und haben festgelegt, dass der deutsche Vertreter in den Entscheidungsgremien des ESM einer finanziell wirksamen Maßnahme nur zustimmen darf, wenn es vorher einen positiven Beschluss des Deutschen Bundestages gibt. Andernfalls muss er mit ‚Nein’ stimmen.“ Nicht ganz ohne Genugtuung merkte Barthle an, dass dieses Gesetz auch ganz wesentlich seine Handschrift trage.“ Nach anschließenden Fragen der Gäste und Diskussion wurde zur baden-württembergischen Landespolitik übergegangen.

KREISTEIL
Jahrzehnten erfolgreichen baden-württembergische Schullandschaft ihren grünroten Ideologiestempel aufzudrücken. Auch zahlreiche Fragen zur Landespolitik wurden vom Landtagsabgeordneten Wilfried Klenk beantwortet und gemeinsam diskutiert. Vorsitzender Wolfgang Klenk hob die Ar-

Der Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk ging insbesondere auf die Polizeireform und den Umbau der baden-württembergischen Schullandschaft durch die grün-rote Landesregierung ein. Die Gäste waren vor allem über die Schulpolitik der grün-roten Landesregierung besorgt. Die grün-rote Landesregierung versucht der seit vielen

beit der CDU-Aspach auch dahingehend hervor, dass es eine gute Zusammenarbeit mit den CDU-Abgeordneten gibt und die CDU-Aspach auch stets die Sorgen und Nöte der Kommunen an die Abgeordneten heranträgt. Nach einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend in geselliger Runde aus. Wolfgang Klenk

CDU Backnang

Wahlen und Ehrungen im Mittelpunkt
Dr. Volker Schwarze wurde bei der Mitgliederversammlung der CDU Backnang unter der Tagungsleitung von CDU Kreisgeschäftsführer David Müller wieder für 2 Jahre zum Vorsitzenden des Stadtverbands gewählt. In seinem Rechenschaftsbericht ging Dr. Schwarze auf das zurückliegende Jahr ein. Höhepunkte waren die traditionelle Dreikönigsbegegnung mit Landtagspräsident Guido Wolf, das Linsen-und Spätzle-Essen, das Sommerfest auf dem Hofgut Hagenbach mit Beiträgen von Norbert Barthle MdB und Wilfried Klenk MdL und eine Veranstaltung zum Thema Windkraft in Baden-Württemberg. Verschiedene Aktionen in Sachen Weiterbau der B14 wurden durchgeführt. Außerdem fand eine Besichtigung des neuen Familen- und Sportbades in Backnang statt. „Für ein breites Spektrum in der Bevölkerung attraktiv zu sein ist wichtig für uns“, so Dr. Schwarze. Nach dem Bericht zur Kassenprüfung durch Fritz Kübler wurde gewählt. Als Stellvertreter stehen dem Vorsitzenden wieder Erika Parsche und Manuel Häußer zur Seite. Klaus Althoff als Schatzmeister, Ingrid Beerkircher als Pressesprecherin, Christa Breuninger als Schriftführerin und Viktor Andreas als Internetbeauftragter wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nach dem Ausscheiden der Beisitzer Mathias Wurche und Christian Schwalbe sind Andreas Schildknecht und Markus Schildknecht neu dabei. Weiterhin Beisitzer sind Ursula von Hennigs, Kathrin Braun, Dr. Gerhard Ketterer, Erik Mai, Christoph

Wilfried Klenk MdL bei seinem Bericht aus der Landespolitik. Dörr, Harald Lenzen, Gerhard Winter und Sören Schörle. Dr. Schwarze bedankte sich bei Fritz Kübler, der nach langjähriger Tätigkeit als Kassenprüfer aufhört. Sein Amt übernimmt Ernst Kress. Zweiter Kassenprüfer bleibt weiterhin Michael Selig. Es folgten Grußworte von den CDU-Vereinigungen. Willtrud Krüger sprach für die Frauen Union und in Vertretung für die Senioren Union Backnang, Viktor Andreas für die Junge Union Backnanger Raum.

Dr. Schwarze dankt Fritz Kübler.
Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 8

>>> Aus den Ortsverbänden
Beide dankten für die stets gute Zusammenarbeit. Andreas betonte auch die gute Integration von jungen Aktiven im Stadtverband. Wilfried Klenk MdL berichtete aus der Landespolitik u.a. über Bildung und Verkehr. „Die Realschule, die erfolgreichste Schulform in der Mitte der Gesellschaft, wird von der grün-roten Landesregierung ohne Not aufgegeben. Sie setzt auf ein Zwei-Säulen-Modell.“ Klenk hält dies für unverantwortlich: „Gerade die Realschule hat eine so hohe Akzeptanz auf dem dualen Ausbildungsmarkt, weil es gelingt, Schülerinnen und Schüler durch besonderen Realitätsbezug zu fördern, zu fordern und auszubilden.“ Nach wie vor würden keine neuen Straßen gebaut und Minister Hermann versuche immer noch mit allen Mitteln, S21 zu verhindern. Der Wahlkreisabgeordnete Klenk lobte die Kommunal-

KREISTEIL

Der neu gewählte Vorstand.

Die Jubilare.

Ein Dank an David Müller. re. Cornelia Eusebi, Christa Breuninger, Willtrud Krüger, Christa Volkmer und Christoph Dörr für 25 Jahre. Ramona Hirsch, Monika Riek, Michael Selig, Sören Schörle, Harald Lenzen und Ernst Kress für 10 Jahre. „Bei der politischen Arbeit sind mir Inhalte und die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort wichtig“, so Dr. Schwarze in seinem Schlusswort. Ingrid Beerkircher <<<

politik für eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik und stellte dem Land dafür kein gutes Zeugnis aus: „Die neue Landesregierung schafft es tatsächlich, bei höheren Steuerreinnahmen neue Schulden aufzunehmen, anstatt den Haushalt zu konsolidieren“, kritisierte Klenk. Dr. Schwarze berichtete in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender aus dem Gemeinderat. „2013 wird für Backnang ein gutes Jahr. Im Gegensatz zum Land muss Backnang keine neuen Schulden machen“. Investitionsschwerpunkt sind die Schulen und Kindertagesstätten. In der Gartenstraße wurde eine große Entwicklung angestoßen, dazu noch das neue Familien- und Sportbad, das Anfang Dezember eröffnet wird. Auch im Mineralfreibad wurde Vieles erneuert. „Darauf kann Backnang stolz sein. So sind wir konkurrenzfähig“, sagte Dr. Schwarze. Der BK-Bus wird erweitert mit einer neuen Linie zum neuen Hallenbad. Die Weiterführung der S4 von Marbach nach Backnang wird ebenfalls eingeweiht. Mit Hinblick auf die Kommunalwahl 2014 merkte Schwarze an: „Backnang

braucht eine starke politische Kraft im Gemeinderat.“ Für ihre langjährige Treue wurden auch in diesem Jahr wieder Mitglieder geehrt. Barbara Norberg, Hanne Rieger, Bernhard Kraus, Dr. Albrecht Kuke, Dr. Frank Nopper, Otmar de Riz und Harald Seitter für 30 Jah-

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>>> Aus den Ortsverbänden
CDU Fellbach

KREISTEIL

Ein Dankeschön für 50 Jahre CDU – und große Heiterkeit
„Angela Merkel ist eine gute Bundeskanzlerin!“ Heftiger Applaus honorierte diese Aussage von Oberbürgermeister Christoph Palm bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Stadtverbandes Fellbach in der Oeffinger Besenwirtschaft der Familie Schmieg. Deshalb waren alle umso erstaunter, als nach dem Abklingen fest, dass sich die SPD von der Agenda 2010, das einzige, was sie in vielen Jahren richtig gemacht hatte, verabschiedet. Peer Steinbrück sei nicht kanzlerfähig und für die Union keine Gefahr. Erst recht müsse man vor dem SPD-Kandidaten im örtlichen Wahlkreis keine Angst haben. Der ehemalige Polizeigewerkschafter habe sich in einem Brief an seine Unterstüt- Christoph Palm geht optimistisch ins Wahljahr 2013. zer gegen den Kanzlerternehmern zusammengeschlossen, um kandidaten ausgesprochen, aber nun müsauf dem Kappelberg einen Windpark mit se er ihn im Wahlkampf ja unterstützen. bis zu fünf Windrädern zu errichten. HeftiMit unserem Kreisvorsitzenden jedenfalls ger Protest kam hierzu von der Jungen habe man einen hervorragenden KandidaUnion. In einer erst kürzlich erschienenen ten. Niemand im Raum sah das anders. Pressemitteilung sprach sich die JU FellIn gemütlicher Atmosphäre wurde am bach gegen diesen Windpark und für einen letzten Donnerstag im November an die verbesserten Netzausbau aus. Die EnergieVeranstaltungen des zu Ende gehenden wende könne nicht bedeuten, dass sich Jahres erinnert und die kommunalpolitijede Kommune einfach ein Windrad auf ihren Hausberg stellt, ohne über die ökonomische Situation nachgedacht zu haben. Und auch die Gemeinderatsfraktion ist skeptisch und hat der Stadt den Auftrag erteilt, eine mögliche Bürgerbefragung zu prüfen. Das Oeffinger Mitglied Konrad Pflug berichtete aus dem Arbeitskreis, der am 19.11. über die Zukunft der Fellbacher CDU beraten hatte, den er moderierte. Dabei wurde überlegt, wie die CDU sich am besten für die Gemeinderatswahlen 2014 inhaltlich präsentiere und welche Rahmenbedingungen dafür wünschenswert wären. Der JU-Vorsitzende Stefan Hämmerle bedankte sich bei den CDU-Mitgliedern für Konrad Pflug erzählt von den Ergebnissen deren Unterstützung und bei seinem Team des Arbeitskreises. sche Situation der Kappelbergstadt erläutert. Der Vorsitzende Harald Rienth sprach sich bei der Bildungsfrage für ein 2-SäulenModell nach sächsischem Vorbild aus, wonach die zweite Säule keine Gemeinschaftsschule sein dürfe. Wichtig, vor allem für das Maicklerschulzentrum, sei der Erhalt der differenzierten Abschlüsse. Der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Hans-Ulrich Spieth, stellte fest, dass die Stadt finanziell großartig da stehe und durch den Prozess der Staffel ´25 echte Bürgerbeteiligung in Bezug auf Infrastruktur und Verkehr stattgefunden habe. Ein strittiger Punkt bleibt der Ausbau der Windkraft. So hatte sich eine Interessengemeinschaft aus Grünen und grünen Un-

Hans-Ulrich Spieth berichtet aus der Fraktion. des Applauses höhnisches und albernes Gelächter zu hören war. Christoph Palm verdutzt, manche im Saal schon ahnend, der Vorsitzende am Tisch in der Ecke hinter dem Redner kriegt sich kaum mehr ein. Harald Rienth wusste genau, was oder wer da gerade losgelacht hatte. Es waren die kleinen Hexenpuppen, die im Besen als Dekoration aufgestellt waren und auf Applaus und lautes Klopfen heiter reagierten. Auch ist nach deren Meinung SchwarzGelb keine erfolgreiche Bundesregierung, aber dafür sind es ja schließlich nur Hexen. Christoph Palm setzte seinen Ausblick auf das wichtige Wahljahr 2013 fort und stellte

Harald Rienth blickt auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück.
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Der JU-Vorsitzende Stefan Hämmerle berichtet über seine Arbeit.

>>> Aus den Ortsverbänden

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Gemütliche Atmosphäre in Schmieg’s Kellerbesen. im Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im November wurde Stefan Hämmerle in den Jugendgemeinderat gewählt. Der Hauptdank des Abends aber galt den langjährigen Mitgliedern der Christlich Demokratischen Union, die vom Vorsitzenden geehrt wurden. Unter ihnen auch Franz Haas, der es auf unglaubliche 50 Jahre Mitgliedschaft gebracht hat. Herbert Aldinger, Gerhard Ebinger und Gunther Gerecke wurden für ihre 40-jährige Treue geehrt, Kurt Bräuninger für 35 Jahre. Volker Kurz ist nun auch schon seit 25 Jahren dabei, Markus Fried wurde für 20 Jahre geehrt. Maria Dußling ist seit 15 Jahren Mitglied, Christel Schwegler seit 10 Jahren. Fabian Zahlecker, Pressereferent <<<

Gutes Essen, gute Gespräche.

Ehrung für die langjährigen Mitglieder.

CDU Korb

Korber CDU-Mitglieder besuchen Joachim Pfeiffer in Berlin
Mitglieder der CDU Korb haben vom 25. bis zum 28. November im Rahmen einer politischen Bildungsreise auf Einladung des Waiblinger CDU-Bundestagabgeordneten Dr. Joachim Pfeiffer MdB die Bundeshauptstadt besucht. Auf dem Programm standen neben einer Stadtrundfahrt durch das teils schon vorweihnachtlich geschmückte Berlin unter anderem der Besuch des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude, ein Besuch im Bundespräsidialamt mit Führung durch das Schloss Bellevue, Informationsgespräche bei der Deutschen Bahn AG und im Auswärtigen Amt sowie der Besuch der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Berlin-Hohenschönhausen. In der baden-württembergischen Landesvertretung stand der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer der Gruppe zum Gespräch und zur Diskussion zur Verfügung. Neben Mitgliedern der CDU Korb nahmen auch noch andere Gruppierungen aus dem Wahlkreis Waiblingen an der Fahrt teil. Aus Korb waren neben den Mitgliedern der CDU und einigen Einzelpersonen auch 12 Frauen vom Frauenchor des Liederkranzes Korb-Steinreinach dabei. Martin Hannig <<<

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>>> Aus den Ortsverbänden
CDU Korb

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rassen, darunter auch Leitungen des deutschen Höchstspannungsnetzes. Obwohl diese Stromautobahnen für das Landschaftsbild unvorteilhaft sind, werden sie akzeptiert. Die CDU Korb setzt sich dafür ein, Alternativen aufzuzeigen, wie in Korb Energie eingespart und erzeugt werden kann, ohne so massiv in die Landschaft einzugreifen, wie dies bei den geplanten Windkraftanlagen der Fall wäre. Die Resolution im Wortlaut finden Sie auch unter www.cdu-korb.de Martin Hannig <<<

CDU Korb lehnt Windkraftanlage auf der Buocher Höhe ab
Auf ihrer Mitgliederversammlung am 15. November hat die Korber CDU eine Resolution zur Windenergie verabschiedet und mit breiter Mehrheit beschlossen, Windräder auf der Buocher Höhe abzulehnen. Die Korber CDU bekennt sich zur Energiewende. Auch die Gemeinde Korb muss ihren Beitrag leisten, um eine nachhaltige Energieversorgung aufzustellen und den Energieverbrauch zu senken. Doch die gesellschaftliche Akzeptanz ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein Gelingen der Energiewende. Der Bau moderner Großwindkraftanlagen greift vielerorts massiv in das Landschaftsbild ein. Daher müssen die Vor- und Nachteile eines Standortes gut gegeneinander abgewogen werden. Die Buocher Höhe ist eines der reizvollsten Naherholungsgebiete im Remstal und zieht zahlreiche Besucher aus der gesamten Region an. Die CDU Korb setzt sich dafür ein, dass auch künftig auf der Buocher Höhe Natur ohne Beeinträchtigung erlebbar und die Naherholungsfunktion erhalten bleibt. Bereits jetzt tragen die Gemeinde Korb und ihre Bürgerinnen und Bürger eine Last für die funktionierende Energieversorgung, denn über die Gemarkung der Gemeinde Korb verlaufen mehrere Stromt-

CDU Plüderhausen

Ehrungen bei der Plüderhäuser Union
Im Dezember traf sich der CDU-Gemeindeverband Plüderhausen zu seiner Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende Ulrich Scheurer berichtete über die zahlreichen Aktivitäten im Jahr 2011. Schwerpunkte waren dabei die Landtagswahl sowie die Volksabstimmung zu Stuttgart 21. Auch der politische Aschermittwoch im „Adler“ mit dem damaligen Staatssekretär Dr. Dietrich Birk (CDU) bescherte wieder ein volles Haus Bereits eine feste Größe ist auch das Schülerferien- Ehrung der Jubilare Günther Stahl (2. v.l.) und Anna Bartsch (r.) progamm der Plüderhäuser Union unter der bewährten Leitung von CDU-Gemeinderat Marcus Weller. Unser Schatzmeister Walter Ramisch konnte mit schwarzen Zahlen aufwarten. Anschließend durfte der Vorstand folgende Mitglieder für ihre lange Aktivität und Treue zur CDU, auszeichnen: Georg Hurler (15 Jahre), Anna Bartsch (30 Jahre), Dr. Walter Knigge, Gerhard Spohn, Günther Stahl (alle 40 Jahre), Waltraud und Peter Skobowsky (jeweils 45 Jahre). Ulrich Scheurer würdigte die Verdienste jedes Einzelnen. Im Anschluss berichtete unser Landtagsabgeordneter Claus Paal über die aktuellen Themen aus dem Land. Es erfolgte eine rege Diskussion über die Landespolitik sowie über den aktuellen Zustand der CDU. Für das Jahr 2013 sind Schwerpunkte die Bundestagswahl sowie die Vorbereitung der Kommunalwahlen 2014. Auch der bereits schon traditionelle politische Aschermittwoch, politische Frühschoppen sowie das Schülerferienprogramm stehen wieder auf der Tagesordnung. Ulrich Scheurer <<<

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Aktuelle Informationen auch auf Facebook:

www.facebook.de/CDURemsMurr
Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 12

>>> Aus den Ortsverbänden
CDU Remshalden
Nach den Rechenschaftsberichten des Vorsitzenden, Schatzmeisters Martin Lütgarth und dem Bericht der Kassenprüfer erfolgte die Entlastung des gesamten Vorstandes einstimmig. Vom stellv. Kreisvorsitzenden Christoph Palm wurde die Arbeit des seitherigen Vorsitzenden gewürdigt und dem zukünftigen Vorstand alle guten Wünsche auf den Weg gegeben. Da alle bisherigen Vor-

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standsmitglieder sich zur Wiederwahl stellten, ging dies zügig voran. Die schriftlichen Voten zu den Neuwahlen erfolgten fast alle einstimmig. Auf Antrag aus den Reihen der anwesenden CDUMitglieder wurde Josef Woltering einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Den Abschluss bildete die Einladung zum traditionellen Weihnachtsessen im Lamm in Hebsack. <<<

Mitgliederversammlung
Nach 20-jähriger Amtszeit trat Josef Woltering nicht mehr als Vorsitzender an und gab den „Stab“ weiter an den bisherigen stellv. Vorsitzenden Klaus Schäfer.

CDU Schorndorf

Im Zentrum der Energie
Mehr Power für Schorndorf
Im Rahmen der energiepolitischen Veranstaltungsreihe „Mehr Power für Schorndorf“ besuchten Mitglieder und Freunde der CDU Schorndorf das „Zentrum der Energie“ in Wendlingen. Die Besucherinnen und Besucher wurden von Johannes Früh, der diese Veranstaltung organisiert hatte, vor Abfahrt begrüßt und über den Ablauf des Tages informiert. Er versprach „eine spannende Veranstaltung mit vielen Hintergrundinformationen rund um das Thema Strom und Energie, Transport und Logistik von Strom.“

Guntram Zeitler (erster v. r.) begrüßte die Mitglieder und Freunde der CDU Schorndorf. Guntram Zeitler empfing die CDU-Grupeindruckende Steuerungszentrale bei unpe in Wendlingen, am mit modernster serer Besichtigung live kennenzulernen. Technik überwachten Gebäude der TransIm Anschluss wurden persönliche Fragen netBW GmbH. Das Unternehmen betreibt direkt aus erster Hand beantwortet. das Übertragungsnetz in Baden-WürttemJoachim Seufferle, Medienreferent <<< berg. Es besteht aus rund 3.236 Kilometern Höchstspannungsleitungen. Überwacht wird das Ganze von der Hauptschaltleitung hier in Wendlingen, die zu den modernsten Europas gehört. Rund um die Uhr - an 365 Tagen im Jahr - wird von dort aus das Übertragungsnetz der TransnetBW geführt und das Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -verbrauch in der Regelzone der TransnetBW sichergestellt. Die Besuchergruppe hatte die Johannes Früh dankt Guntram Zeitler für einen Blick seltene Möglichkeit, diese be- hinter die Kulissen der TRANSNET BW.

Joachim Seufferle, Medienreferent der CDU Schorndorf.

Besuch der CDU Schorndorf im Zentrum der Schaltzentrale der TRANSNET BW.
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>>> Aus den Ortsverbänden
CDU Schorndorf

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Voller Erfolg: Politik bei Linsen & Spätzle
Dr. Joachim Pfeiffer MdB beantwortete konkrete Fragen zu aktuellen Themen
Das Interesse, politische Themen zusammen mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Joachim Pfeiffer zu diskutieren und Informationen und aktuelle Entwicklungen aus der Politik direkt aus erster Hand zu erfahren, war groß. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren waren dazu eingeladen. Fast alle Plätze waren bei der Veranstaltung „Politik bei Linsen & Spätzle“ der CDU Schorndorf zusammen mit der Senioren Union Schorndorf in der Gasthausbrauerei „Kesselhaus“ belegt. Die Gäste wurden vom Vorsitzenden der Senioren Union Erich Wenzel begrüßt. Dieser übergab das Wort an Helmut Topfstedt, der die Besucher dazu motivierte, sich aktiv in das politische Geschehen einzumischen und bei der Senioren Union Schorndorf mitzumachen. Noch im Dezember findet die Mitgliederversammlung statt, bei der ein neuer Vorstand gewählt wird. Hierzu lud Topfstedt die Gäste ein und wies darauf hin, dass eine Mitgliedschaft in der CDU nicht nötig ist, um bei der Senioren Union mitzumachen. Im Anschluss daran berichtete Dr. Joachim Pfeiffer fast zwei Stunden direkt aus

Politik bei Linsen & Spätzle: Dr. Joachim Pfeiffer MdB berichtet über aktuelle politische Themen. seiner täglichen Arbeit in Berlin und beantworte konkrete Fragen aus der Runde. Dabei ging er auf bundes- und landespolitische Themen ein. CDU Stadtverbandsvorsitzender, Ingo Sombrutzki, dankte unserem Bundestagsabgeordneten für seinen Besuch und verabschiedete die Seniorinnen und Senioren mit dem Wunsch für eine aktive »neue« Senioren Union und einem gesegnetem Weihnachtsfest. Joachim Seufferle, Medienreferent <<<

CDU Schorndorf

Heißer Hugo, Kinderpunsch und Jagertee
CDU Schorndorf wieder dabei beim Weihnachtsmarkt
Beim Schorndorfer Weihnachtsmarkt der Vereine servierte die CDU Schorndorf in diesem Jahr Heißen Hugo, Kinderpunsch und Jagertee. Rechtzeitig zum Start des

Egon Weiss Kuka und Helmut Topfstedt am Stand der CDU Schorndorf. Weihnachtsmarkts begann es zu schneien, und so war der CDU-Stand mit den heißen Getränken wieder einmal vom Anfang bis zum Schluss gut besucht. Mitglieder der CDU Schorndorf wechselten sich bei der Standbesetzung ab und führten interessante Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Zahlreiche Stadträte der CDU Gemeinderatsfraktion stellten sich am weihnachtlich geschmückten Stand den Fragen zur politischen Arbeit des Schorndorfer Ortsverbands. Joachim Seufferle, Medienreferent <<<

Winter und Schneefall in Schorndorf. CDU Schorndorf dabei beim Weihnachtsmarkt.
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>>> Aus den Vereinigungen
Frauen Union Backnang

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Frauen Union Backnang

Frauenunion feiert ökumenischen Gottesdienst
Wie jedes Jahr im Herbst hatte die Frauenunion Backnang zu einem ökumenischen Gottesdienst in das „Totenkirchle“ eingeladen. Die Vorsitzende, Willtrud Krüger, war erfreut über den sehr guten Besuch am Spätnachmittag des 10. November. Gestaltet wurde der Gottesdienst zum Thema „Sorgen“ - wie bereits im Vorjahr von Pfarrerin Tamara Götz von der Matthäuskirche Backnang. Sie begann mit „Guten Morgen liebe Sorgen“ von Jürgen von der Lippe und leitete dann über zum Philipperbrief „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen, lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ In ihren Ausführungen lud sie ein, jetzt zu leben und Gott hinzulegen, was mich bedrückt. Diese Predigt regte zum Nachdenken an. Vielen Dank an Frau Pfarrerin Götz. Willtrud Krüger <<<

Frauen Union spendet für Karla
Anlässlich ihres ökumenischen Gottesdienstes im „Totenkirchle“ hatte die Frauen Union Backnang unter ihrer Vorsitzenden, Willtrud Krüger, beschlossen, die Kollekte dem „Karla“ zukommen zu lassen. Karla ist ein neues Wohn- und Hilfsangebot in Backnang für Frauen, die wohnungslos sind oder akut von Wohnungslosigkeit bedroht werden. Karla bietet ihnen die Chance auf einen privaten wie beruflichen Neuanfang. Es bietet acht Plätze in zwei Wohngruppen und ist z. Zt. voll belegt. Jede Frau hat ihr eigenes abschließbares Zimmer. Zusätzlich stehen zwei Notschlafplätze zur Verfügung. Im Rahmen des Tags der offenen Tür wurde die Gelegenheit genutzt, sich vor Ort direkt zu informieren. Frau Krüger übergab dem Leiter der Einrichtung, Herrn Heiser, die Kollekte. Er freute sich sehr darüber, denn das Ziel der Erlacher Höhe ist es, Menschen in sozialen Notlagen zu helfen und die Spende könne er hierfür verwenden. Er sagte spontan zu, im kommenden Jahr zur Frauen Union zu kommen, um die Damen noch gezielter zu informieren. Willtrud Krüger <<<

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>>> Aus den Vereinigungen
Senioren Union Schorndorf

KREISTEIL

Senioren Union Schorndorf wählt neuen Vorstand
Helmut Topfstedt ist neuer Vorsitzender
Die Senioren Union Schorndorf hat einen neuen Vorstand mit Helmut Topfstedt als Vorsitzendem gewählt. Der bisherige Vorsitzende Erich Wenzel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Schon bei der Veranstaltung „Politik bei Linsen & Spätzle“ motivierte Helmut Topfstedt Mitglieder und Freunde der CDU ab 60 Jahren, sich aktiv in das politische Geschehen einzumischen, und bei der Senioren Union Schorndorf mitzumachen. Eine Mitgliedschaft in der CDU ist nicht nötig, um sich bei der Senioren Union einzubringen. Er selbst wurde motiviert - wie er in einem Interview kürzlich sagte, als er von der Arbeit des Vorstandes der CDU Schorndorf aus der Projektgruppe „Leben im Alter“ hörte. Helmut Topfstedt freut sich auf seine neue Funktion als Vorsitzender und die gemeinsame Arbeit im neu gewählten Vorstand. Joachim Seufferle <<<

Neu gewählter Vorstand der Senioren Union Schorndorf. v.l.n.r: Frieder Frank, Rüdiger Schöneweiß, Sabine Becker-Rapp, Wolfgang Schrodt, Helmut Topfstedt (Vorsitzender), Wolf-Eberhardt von Hennigs (Kreisvorsitzender), Hannelore Wurst, Erich Wenzel (Ehrenvorsitzender), Johannes Amberger, Egon Weiss Kuka. Es fehlt: Margit Scheirich.

Senioren Union Backnang

Adventsfeier
Zu dieser Veranstaltung hatte Herr von Hennigs unseren Landtagsabgeordneten Wilfried Klenk eingeladen. Zu Beginn berichtete Herr von Hennigs über die Bundesvorstandssitzung am 19. und 20. November in Berlin. Ein Thema waren z.B. die ständig steigenden Wohnungsmieten, auch der Modernisierungszuschlag auf die Wohnungsmieten in Höhe von 11% der Modernisierungsfinanzierungskosten. Ein anderes Thema ist ein Protest der Senioren Union des Landes gegen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, weil der sich gegen die Besserstellung in der Rentenberechnung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind, sperrte, entgegen dem Parteitagsbeschluss in Hannover. Um 15 Uhr begann Herr Klenk seinen Vortrag über „Aktuelles aus der Politik“. Er beschränkte sich hierbei nicht nur auf die Landespolitik sondern sprach alle aktuellen Themen an. Im Jahr 2013 wird es vier bedeutende Wahlen geben. Drei Landtagswahlen in Niedersachsen (Januar), Bayern (September) und Hessen (Dezember) sowie die Bundestagswahl im Herbst, deren genauer Termin noch nicht feststeht. In den drei Ländern ist die Union an der ReRems-Murr 1/2013 >>> Seite 16

gierung beteiligt und die wirtschaftliche Lage ist in allen drei Ländern sowie auch in der Bundesrepublik insgesamt hervorragend. Trotzdem kann die Union nicht von vornherein von einem Wahlsieg ausgehen, wie die vergangenen Wahlen in BadenWürttemberg und Nordrhein-Westfahlen sowie die Oberbürgermeisterwahlen in Stuttgart und Karlsruhe gezeigt hatten. In NRW mussten vorgezogene Neuwahlen stattfinden, weil die rot-grüne Regierung dort wegen eines verfassungswidrigen Haushaltes gescheitert war. Trotzdem erhielt sie bei der Wahl mehr Sitze als zuvor. In Baden-Württemberg wurde der Doppelhaushalt 2013/14 beschlossen. Obwohl das Steueraufkommen um 3 Mrd. EUR gewachsen ist, macht die grün-rote Landesregierung über 3 Mrd. EUR neue Schulden. Nach der Schuldenbremse, die von Oettinger und dem leider verstorbenen SPD-Politiker Struck in die Wege geleitet wurde, dürfen die Länder ab 2019 keine neuen Schulden mehr machen. Der Freistaat Bayern hat schon im 7. Jahr in Folge keine neuen Schulden mehr aufgenommen und in diesem Jahr sogar 1 Mrd. alte Schulden abgebaut. Ein weiteres Thema war die Bildungspolitik der grün-roten Regierung. Im Gegensatz zu finanziellen Schieflagen, die noch korrigiert werden können, wirken Fehler in der Bildungspolitik irreparabel in die Zu-

kunft fort. Die Landesregierung ist dabei, die Existenz von Realschulen in Frage zu stellen. In BW gab es bisher ein dreistufiges Bildungssystem von Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Dazu kam das berufliche Gymnasium. Alle Schularten waren durchlässig je nach Neigung und Fähigkeiten der Schüler. Dies führte zu besten Ausbildungserfolgen im Land. Durch die Bestrebungen der neuen Landesregierung soll dieses gut funktionierende Schulsystem zerstört werden. Allmählich bildet sich in der GEW und bei den Eltern Widerstand dagegen aus. Zum Thema Verkehrspolitik ging Herr Klenk auf die Problematik von Stuttgart 21 ein. Für den grünen Verkehrsminister Herrmann ist nach eigener Aussage das Hauptziel, dieses Projekt doch noch zu verhindern. Der Ausbau neuer Straßen ist von ihm nicht gewünscht. Dadurch ist im Backnanger Raum besonders der Ausbau der B14 und der Autobahnzubringer betroffen. In der Hochschulpolitik hat die grün-rote Landesregierung die Studiengebühren wieder abgeschafft, wofür sie viel Beifall von den Betroffenen erhalten hat. Die durch den Wegfall entstehenden Mehrkosten in Höhe von 130 Mio. EUR muss der Steuerzahler tragen. Energiepolitik: Überall im Land sollen neue Windkraftwerke gebaut werden, was

>>> Aus den Vereinigungen
für die Verpächter der dafür benötigten Flächen sehr lukrativ ist. Der energetische Nutzen dagegen ist fraglich. Mehr Ertrag bieten Windparks in Nord- und Ostsee. Hierzu müssen aber Stromleitungen gebaut werden, gegen deren Bau gerade die Grünen vor Ort Widerstand leisten. Nach Meinung von Herrn Klenk muss das EEG modifiziert werden. Heute wird z. B. aus dem Ausland billiger Atomstrom eingeführt, um damit Pumpspeicherwerke zu betreiben, deren Strom dann als Ökostrom angepriesen wird. Als letzten Punkt sprach Herr Klenk die Polizeireform an, deren Nutzen er für fragwürdig hält. Den Ausführungen von Herrn Klenk folg-

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te noch eine rege Fragerunde mit Diskussionen, in denen die von Herrn Klenk angesprochenen Themen vertieft wurden. Auch wurden Dinge in Hinblick auf die Bundestagswahl angesprochen, z.B. die Frage der Wahlbeteiligung, die auch unter uns Senioren sehr zu wünschen übrig lässt. Dr. Albrecht Kuke <<<

JU Region Stuttgart

JU Region Stuttgart öffnet sich weiter für Mitglieder
Satzungsbeschluss ermöglicht Mitgliedern aus den Kreisen, für den Vorstand zu kandidieren - „24h Aktion“ mit der CDU zu regionalen Themen und Vorhaben geplant
Am diesjährigen Regionaltag mit anschließender Weihnachtsfeier in Stuttgart Weilimdorf wurde die Satzung der JU Region Stuttgart geändert. Zukünftig können auch einfache JU Mitglieder aus den Kreisverbänden in den Regionalvorstand gewählt werden. Bisher konnten nur Delegierte ein Amt im Gremium wahrnehmen. „Um die JU Region Stuttgart interessanter für alle Mitglieder in den Kreisen zu machen, wollen wir eine bessere Mitwirkungsmöglichkeit schaffen“, so der Vorsitzende Matthias Scheible. Die entsprechenden Änderungen wurden sodann von den anwesenden Mitgliedern und notwendiger 2/3 Mehrheit beschlossen. Darüber hinaus stand die Diskussion mit Regionalpräsident Thomas Bopp im Mittelpunkt des Regionaltags. Für Bopp ist der ÖPNV definitiv ein Thema, welches über die Kreisgrenzen hinweg geführt werden müsse und dementsprechend weiterhin ein wichtiges Thema für die Region Stuttgart sei. Insbesondere im Bereich Nachtbusangebot gäbe es mit den neuen Anbindungen an die Nacht-S-Bahnen Ergänzungsbedarf. Insbesondere in Esslingen und dem Rems-Murr-Kreis. Positiv fallen dabei insbesondere Böblingen und Ludwigsburg auf. Dabei erläuterte Regionalpräsident Thomas Bopp, dass bis im Sommer 2013 87 neue Fahrzeuge ans Netz gehen würden. se haben. Insgesamt müsse man wieder mehr für das Thema S21 werben und dürfe nicht Fehler der Vergangenheit wiederholen, insbesondere das Feld den Gegnern überlassen. Auch der Bahn und S21-Sprecher Dietrich wäre sehr an einem engen Austausch und gemeinsamen Veranstaltungen gelegen. Ebenfalls beherrsche das Thema Windkraft derzeit die Politik innerhalb der Region. Dabei gäbe es ein bundesweit einmaliges Bürgerbeteiligungsverfahren im Rahmen der Erörterung bzgl. Vorranggebiete, bei dem Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen vorbringen könnten. Der Region stehe aber noch ein langer Weg bevor bis alle Interessen bedient seien. Darüber hinaus stand die geplante „24h Aktion“ der JU in der Region Stuttgart zur Debatte. Gemeinsam mit der CDU Region Stuttgart und der Regionalfraktion wolle man 2013 einen 24h Aktionstag planen, wo Veranstaltungen in allen Stadt- und Landkreisen abgehalten werden, um auf regionale Themen und Vorhaben hinzuweisen und die Bürgerinnen und Bürger zu informieren. Eine Abstimmung soll hier zunächst zwischen dem CDU Regionalvorsitzenden Matthias Pröfrock, dem Regionalrat Jan Tielesch und dem JU Regionalvorsitzenden Matthias Scheible stattfinden. Stephan Ogroske <<<

Ruftaxis wie es in Esslingen oder Rems Murr noch gang und gäbe ist, sollen dann auch der Vergangenheit angehören. Beim Thema S-21 bekräftigte Thomas Bopp, dass das Projekt weiterhin sinnvoll sei und sich die Projektbefürworter wieder verstärkt zu Wort melden müssten. Er sehe sonst die Gefahr, dass die öffentliche Stimmung wieder kippen könnte. Dramatisch sei die Außendarstellung der Bahn. Hier fordert Bopp mehr Transparenz und einen fairen Umgang miteinander. Die negativen Schlagzeilen betreffend Kostenexplosion hätten sehr nachdenklich gestimmt. Allerdings könne man am Thema Störungen im Gleisvorfeld gut beobachten, dass der Kopfbahnhof seine Schwächen hat, welche langwierige Auswirkungen auf alle 16 Glei-

Rems-Murr 1/2013 >>> Seite 17

>>> Aus den Vereinigungen/Aus dem Kreis

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UdVF Nordwürttemberg mit neuem Vorstand und klaren Zielen
Mitgliederversammlung der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge in Stuttgart
mann fungiert als Schriftführer, Norbert Strohmaier als Internetreferent - in diesem Zusammenhang lohnt sich der Besuch auf der neugestalteten Internetseite www.udvf-nw.de! Die Pressearbeit übernimmt Ulrich Willenberg. Als Beisitzer engagieren sich Dr. Karin Eckert, Hans Gangl, Bärbel Häring, Waltraud Illner, Cornelia Juchert, Gerhard Kandora, Christoph Kapteina, Ulrich Kussinger, Manfred Martin, Roland Stricker, Susanne Wetterich und Viktoria Mehlhaff. In ihrem Schlusswort dankte Helga Ruhnke Hans-Peter Carlhoff herzlich für V.l.n.r.: Christoph Kapteina, Iris Ripsam, Hans-Peter Carlhoff, Helga Ruhnke, Ulrich Scheu- seine gute Sitzungsleitung und betonte: rer und Karin Maag MdB. „Wir wollen das Schicksal der Vertriebenen im Bewusstsein der Menschen wach Die UdVF ist die Vereinigung innerhalb der CDU, die sich für die halten und gleichzeitig den Kontakt zu den Menschen, den LandBelange der Vertriebenen einsetzt und im zusammenwachsenden schaften und zur Kultur im Osten Mitteleuropas voranbringen. InEuropa die Brücke zu der alten Heimat vieler Deutscher im Osten teressierte, die selbst Wurzeln im Osten haben oder sich ihm verschlagen will. So konnte die alte und neue Bezirksvorsitzende der bunden fühlen, sind bei der UdVF Nordwürttemberg immer herzUdVF Nordwürttemberg Helga Ruhnke eine positive Bilanz des lich willkommen!“ Ulrich Willenberg <<< vergangenen Jahres ziehen: Mit verschiedenen Veranstaltungen zu interessanten Themen und einer politisch-kulturellen Exkursion nach Schlesien konnte die UdVF Nordwürttemberg zahlreiche Mitgliederentwicklung (Stand: 31.11.2012) Menschen erreichen und die Belange der Vertriebenen in die DisOrtsverband Zugänge Abgänge Bestand Veränderung kussion einbringen. seit 1.1. seit 1.1. Nicht zuletzt in Bezug auf die Perspektiven der geplanten Gedenkstätte gegen Vertreibung in Berlin und die Einführung eines Vertriebenen-Gedenktages am 5.8. wurde von der UdVF immer Berglen 1 15 7% wieder nachgehakt. So auch auf der Versammlung in Stuttgart, wo Korb 2 43 5% die Bundestagsabgeordneten Karin Maag (Stuttgart) und Steffen Burgstetten-Kirchberg 1 27 4% Bilger (Ludwigsburg) Rede und Antwort standen. Aspach 1 29 4% Und die Mitglieder honorierten die erfolgreiche Arbeit des Vor1 47 2% Leutenbach standes: Helga Ruhnke wurde einstimmig als Vorsitzende bestäWinnenden 3 2 101 1% tigt, ebenso überzeugend wurden Roland Liebl, Iris Ripsam und Ulrich Scheurer als ihre Stellvertreter bestätigt. Wolf-Dieter SchuPlüderhausen 2 2 61 Remshalden 62 Rudersberg 3 3 46 Schwaikheim 1 1 31 35 Sulzbach (Murr) Welzheim 36 Winterbach 1 55 -2% Murrhardt 1 2 51 -2% 49 -2% 2 1 Kernen i.R. Waiblingen 2 5 127 -2% 1 2 38 -3% Urbach Schorndorf 3 9 224 -3% Weissach i.T.-Allmersb. 1 32 -3% Oppenweiler 1 29 -3% Weinstadt 5 107 -4% -5% 142 10 3 Backnang Fellbach 3 14 216 -5% 2 20 -9% Alfdorf Auenwald-Althütte 4 21 -16%

SUMME
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>>> Geburtstage

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IMPRESSUM

Herausgeber: CDU-Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Straße 14, 71332 Waiblingen, Telefon 0 7151 / 5 15 25, Fax 1 57 15, E-Mail: info@cdu-rems-murr.de Verantwortlich: Kreisteil: David Müller Landesteil: Florian Weller, Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg Hasenbergstr. 49 b, 70176 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 904 - 0, Fax - 50 E-Mail: presse@cdu-bw.de Verlag, Gesamtherstellung und Anzeigenverwaltung: SDV Service-Gesellschaft für Druck, Verlag und Vertrieb mbH Augustenstr. 44, 70178 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 905 - 0, Fax - 99 E-Mail CDU intern: intern@SDV-Stuttgart.de Geschäftsführerin: Bernadette Eck (- 25) Anzeigen: Helga Wais (- 23) Planung Satz: Karin Richter (- 12), Fax -55 Gestaltung dieses CDU intern: Ilona Goldner-Schäufele (- 15), Fax -55 Bezugspreis: Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Absender:

CDU-Kreisverband Rems-Murr Postfach 11 09, 71332 Waiblingen PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, E 10113

CDU intern ist das offizielle Mitteilungsblatt des Kreisverbandes Rems-Murr. Es erscheint monatlich für alle Mitglieder.

WAS WANN WO …
CDU Winterbach: Infoabend mit Claus Paal Am: 17.01.13, um 20 Uhr Ort: VfL Winterbach, Vereinsgaststätte, Nebenzimmer, Lerchenstraße SenU Fellbach: 1. Stammtisch 2013 Am: 23.01.13, um 12 Uhr Ort: Alte Kelter, Fellbach Dr. Pfeiffer spricht über „Altersarmut - Altersrente“ CDU Fellbach: Besentreff Am: 25.01.13, um 17 Uhr Ort: Aldingers Rebstöckle, Rommelshauser Str. 2, Fellbach. Den Schwerpunkt bilden dieses Mal kommunalpolitische Themen, die sie bei einem Viertele mit Vertretern der Gemeinderatsfraktion und unserem Oberbürgermeister diskutieren können.

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LESERBRIEFE
Um den Austausch über das CDU intern zu verbessern, drucken wir auch gerne Ihren Leserbrief ab. (Auswahl und Kürzung behalten wir uns vor.) Senden Sie uns diesen bitte bis 28. Januar 2013 an: info@cdu-rems-murr.de oder CDU Rems-Murr, Leserbriefe, Postfach 1109, 71332 Waiblingen

Veranstaltungen der CDU - die Gelegenheit - sich zu informieren!

REDAKTIONSSCHLUSS
für das nächste CDU intern

Montag, 28. Januar 2013
Gericht stärkt Vermieter
Vermieter können ihre Eigenleistungen für Hausmeister-Tätigkeit und Gartenpflege als Betriebskosten auf die Mieter abwälzen. Die Vergütung kann in der Höhe erfolgen, die eine Drittfirma erhalten hätte. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 14. November verkündet. Nur die Mehrwertsteuer darf der Vermieter nicht in Ansatz bringen. Der BGH verwies auf eine gesetzliche Regelung, die den Ansatz von Sach- und Arbeitsleistungen des Vermieters ausdrücklich vorsehe. Damit hatte die Klage eines Vermieters aus Köln Erfolg, der seine Eigenarbeiten im Mietshaus bei den Betriebskosten in Rechnung stellte. Er hatte eine Liste mit den Arbeiten aufgestellt und sich drei Angebote von Drittfirmen geben lassen. Das günstigste Angebot legte er bei seiner Eigenabrechnung ohne die Mehrwertsteuer zugrunde.

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(Aktenzeichen: Bundesgerichtshof VIII ZR 41/12)