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VFB LÜ BECK

M A N N S C H A F T S A N A LY S E

KIHYUN KIM
HINWEIS

Obwohl Abstoß laut der publizierten Fußball-Regel für Out of Play gilt, wird
hierbei jedoch zur Erleichterung der Verständnis als In Play gehandelt. Ich
bin der Ansicht, dass Abstoß mit In Play stärker verbunden ist verglichen zu
anderen Out of play.

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OFFENSIV

▪ Spielaufbau gegen Zustellen

▪ Spielaufbau

▪ Ü bergangsspiel

▪ Herausspielen von Torchancen

▪ Umschalten nach der Ballerboerung

▪ Standard

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Besonderheiten im ersten Halbzeit (0:0)
vgl. 03:55, 09:25, 27:03
▪ Das Einsetzen zum gezielten Stürmer(#9 oder #10)
entweder direkt oder über einen beiden IV.
▪ 3 Mittelfeldspieler bieten sich kurz an, um ohne den Ball
ihre Gegenspieler zu binden.
10er
▪ Beim Einsetzen zum gezielten Stürmer setzt sich der
9er
ballnahe Außenspieler ab.
▪ Nach dem zweiten Ballgewinn versucht die eg.
Mannschaft in die Tiefe zu spielen.
▪ Weitere Anschlussaktionen nach dem Abstoß waren in
meisten Fällen missgelungen, denn 9er und 10er haben
im Laufduell verloren oder 9er konnte sogar aus dem
Prung den Ball nicht gut köpfen.

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Besonderheiten im ersten Halbzeit (0:0)
vgl. 12:20
▪ Lässt sich ein Mittelfeldspieler nach außen fallen, rückt
6er 8er der Außenspieler nach innen ein.
8er
8er
8er ▪ Da lag jedoch keinen Versuch vor, über Mittelfeldspieler
6er
das Spiel aufzubauen.
▪ Nach dem langen Ball sind die gg. 3 Mittelfeldspieler sind
schnell zurückgewichen und verengen den Raum um den
Ball. Das heißst im Umkehrschluss, dass die Position der
eigenen 3 Mittelfeldspieler nicht optimal bereit sind, für
den zweiten Ball zu kämpfen.
▪ Am Ende der ersten Halbzeit sind daher die eigene 3
Mittelfeldspieler sind aufgefächert und vorgeschoben
verglichen zu vorherigen Abstöße. (vgl. 44:05)

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Besonderheiten im zweiten Halbzeit (1:1)
vgl. 82:25
▪ Im zweiten Halbzeit wird ein Stürmer(#33) eingewechselt,
derren Körpergroße 1.89m ist.
▪ In der Nähe von dem Anstoßkreise schafft die eg.
Mannschaft eine Ü berzahlsituation, um Raum um den
Ball im Voraus zu besetzen und den zweiten Ball zu
sichern.
#33
▪ Der eingewechselte Stürmer kämpft direkt nicht gegen
den gegnerischen IV, der zum Laufduell fähig ist, sondern
gegen den gegnerischen Mittelfeldspieler. Dadurch kann
er die Ü berlegenheit seiner Köpergroße ausnutzen.
▪ Der andere Strümer läuft dem gegnerischen IV, um seine
Herausrücken zu verhindern. Falls er seine Position
verlässt, kann der Stürmer den freigewordenen Raum
besetzen bzw. sprinten in die Tiefe.

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Meine Idee zur Verbesserung
Problem
▪ 1. Es scheint zu sein, dass VfB Lübeck mit 4 Spielern
einschließlich Torwart die gg. 3 Stürmer flach
überspielen könnten. VfB Lübeck hat jedoch
ausgenommen der wenigen Fällen direkt zum gezielten
Stürmer per Langball eingesetzt. Zu empfehlen ist,
Abstoß variable zu gestalten zur effektiven
Spielfortsetzung.
▪ 2. Stehen die eg. Mittelfeldspieler tiefer und schieben sie
bis zum Höhe der Anstoßkreise langsamer vor, dann tut
es der eg. Mannschaft schwer, für den zweiten Ball zu
kämpfen. Bei solchem Fall ist Gewinnen zum Ball
hauptsächlich abhängig von der Leistungsfähigkeit des
gezielten Spieler. Zum empfehlen ist, Distanz zwischen
der eg. Spieler und dem Ball zu steuern.

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Meine Idee zur Verbesserung
Lösung (1)
▪ Die gg. Mannschaft verteidigt im Raum, aber
gegnerorientiert, deswegen sollte die eigene Mannschaft
das ausnutzen.
▪ Die beiden eg. Stürmer agieren miteinander. z.B einer
steht hinter dem Gegner, anderer steht vor.
▪ Rückt der gg. AV nach innen zur Absicherung ein, dann
AV
wird der Handlungssraum von dem eingesetzten Spieler
größer.
▪ Rückt der gg. AV zum eg. eingesetzten Spieler heran, dann
wird der Raum dahinter größer, den die eg. Stürmer von
anderer Seite nutzen können.
▪ Positionieren sich die eg. Mittelfeldspieler nicht näher zum
Ball als gg., sollte das sofortige Einsetzen zu Stürmern nicht
ausgeführt werden.
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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Meine Idee zur Verbesserung
Lösung (2)
▪ Das ist genauso wie in der zweiten Halbzeit.
▪ Der eg. Stürmer lässt sich bis zum Bereich des Mittelfelds
fallen, um seine Ü berlegenheit bzw. Körpergröße
ausnutzen zu können.
▪ Die eg. Mittelfeldspieler, die in den markierten Bereich
die Ü berzahl herstellten, positionieren sich im Voraus
näher zum erwartenden Ball, um für den zweiten Ball zu
kämpfen.

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SPIELAUFBAU GEGEN ZUSTELLEN


Zusammenfassung
▪ VfB Lübeck bevorzugt beim Abstoß die Vertikalität bzw.
direkt nach vorne zu spielen. Die Effektivität sieht jedoch
gering aus.
▪ In der ersten Halbzeit hat die eg. Mannschaft nach dem
Abstoß den Ball nicht gut gesichert. Obwohl es der
weiteren Anschlussaktionen manchmal gelang, gab es
keine Fälle 16er zu erreichen und Tor zu schießen.
▪ Im zweiten Halbzeit wird ein großer Stürmer
eingewechselt und die Organisation des angreifenden
Team verändert sich. In der Erwartung zum zweiten Ball
positionierten sich eg. Mittelfeldspieler in der Nähe von
dem Anstoßkreise engeinander, um die Ü berzahl
herzustellen. Die Ballannahme der Stürmer scheint
besser zu sein. Weitere Aktionen wurden jedoch nicht
erfolgreich fortgesetzt.

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SPIELAUFBAU GEGEN PRESSING


Besonderheiten
▪ Gegner : im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Das Einsetzen zum gezielten Stürmer(#9 oder #10 oder
#33), die vor der gg. letzten Verteidigungslnie agieren,
wird nach dem Rückpass zum Torwart stattfinden.
▪ Das Einsetzen zum gezielten Stürmer über IV mit dem
Langball.
▪ Jeder Spieler bevorzugt mit wengien Kontakten nach
vorne zu spielen.
▪ Ab dem zweiten Halbzeit erfolgten einigen sicheren
flachen Aufbauspiel über den linken IV.

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Ü BERGANGSSPIEL
Besonderheiten
▪ Besitzt die eg. Mannschaft den Ball in der gegnerischen
Hälfte, befinden sich 4-5 Spieler hinter dem Ball.
▪ 8er laufen situativ nach vorne, um die Ü berzahl gegen
die letzte Line zu schaffen.
▪ Das Angriff durchs Zentrum kaum beobachtbar. Die eg.
Mannschaft bevorzugt über die Seite zu spielen.
▪ Direktes Spielen in Verschiebebewegung ohne die
6er Spielverlagerung.
8er
▪ Nicht maximale, sondern nötige Breite ist beobachtbar,
8er
um schnell den gg. Tor zu erreichen und sich gut auf
Umschatlen einzustellen.

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HERAUSSPIELE N VON TORCHANCE N


Besonderheiten
▪ Ist die eignen Mannschaft zum Ballbesitz in der
gegnerischen Hälfte passen sie so so schäf wie möglich.
▪ Zumindest 2 Spieler besetzten 16er und einer lauert in
der Nähe von oder im 16er abgesetzt.
▪ Wenn sich der Ball auf einem Flügel befindet, agieren
Stürmer im Strafraum hinter dem Rücken des Gegners,
damit sein Gegenspieler gleichzeitig den Ball und sie im
Blick nicht halten können.
▪ Ist der Ball in der gelben markierten Zone, flankt das
angreifende Team unverzögert.
▪ #10 kann nicht nur auf den rechten Flügel, sondern auch
auf den linken Flügel sichere Hereingabe schlagen, denn
er Beidfüßigkeit besitz.
▪ #22 dribbelt mit dem rechten Fuß situativ von dem
rechten Flügel nach innen, aber schießt nicht.
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U M S C H A LT E N N A C H D E R B A L L E R B O E R U N G
Besonderheiten
1. Tor
▪ Die meisten Torchancen einschließlich Erzielen der zwei
2.Tor Toren erfolgten durch den sehr zielstrebigen und
schnellen Kontor auf den rechten Flügel, das der rechten
Außenspieler (#22) und der Stürmer (#10) mitspielen.
(vgl. 37:50, 41:00, 42:49, 44:20 / Tore 57:43, 90:30)
▪ Nach der Balleroberung blickt das angreifende Team
immer in die Tiefe und spielt über den rechten Flügel,
um zum gegnerishen Tor zu gelangen.
▪ Ist sofortiges Spielen in die Tief unmöglich, baut das
Team ganz kurzweile auf und spielt unverzögert nach
vorne.
▪ In meisten Fällen erobert 6er (#8) den ersten Ball und
spielt sauber nach vorne.
▪ Das effektive Umschalten zum Angriff erfolgte nach der
Balleroberung im ersten rechten Drittel.

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I N P L AY
Zusammenfassung
▪ VfB Lübeck richtet sich sehr stark darauf, nach vorne und
in die Tiefe zu spielen.
▪ Breit wie nötig Raum aufteilen, um schnelles Angriff und
blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und
umgekehrt zu gewährleisten.
▪ Direktes Spielen in Verscheibebewegung ohne die
Spieverlagerung.
▪ Ist der Ball in den eigenen Hälfte, wird er hinter die Kette
oder den Stürmer, der vor der letzten Verteidigungslinie
agiert, eingesetzt.
▪ Die offensivaktionen erfolgen über die Seite beim Ball in
den gegnerischen Hälfte.
▪ Umschalten von Abwehr auf Angriff im rechten Flügel ist
das effektivste Angriffsmittel.

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S TA N D A R D
Anstoß
vgl. 45:06, 66:07
▪ Findet der Ballführende Lücke im Zentrum zwischen den
Linien, spielt er nach vorne.
▪ Findet der Ballführende keine Lücke zwischen den Linien,
wechselt er andere Kanal (rechter Flügel, rechter
Halbraum, Zentrum, linker Halbraum und linker Flügel) ,
um nach vorne spielen zu können.

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S TA N D A R D
Freistoß in der eg. Hälfte
vgl. 59:57
▪ Freistoß wird hauptsächlich per Langball zum gezielten
Punkt eingesetzt. Da kommt das aufeinander
abgestimmte Laufverhalten. Einer geht in die Tiefe und
anderer kommt raus, um den zweiten Ball weiterleiten
zu können.
▪ In die Tiefe laufende Spieler können entweder Stürmer
oder Außenspieler sein. In wengien Fällen stoßt 8er
hinzu.
▪ Freistoß ausgenommen im oder neben dem eigenen
Strafraum wird 6 von 8 auf den linken Seite ausgeführt.
▪ Es wird kaum beobachtet, dass der Kicker zur
Ballsicherung den Ball zirkuliert. Am höchsten wird nach
3 Zuspiele nach vorne gespielt (vgl. 82:54)

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S TA N D A R D
Freistoß in der gg. Hälfte
▪ Kein Freistoß kam in der Nähe von dem gegnerishen
Strafraum vor

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 18


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S TA N D A R D
Eckstoß
vgl. 74:13
▪ Gegner : Raumverteidigung
▪ Die beiden Kicker stehen an der Ecke. Einer ist Rechts-
und anderer Linksfußer. Das heißt, dass sowohl
Outswing als auch Inswing möglich sind und der gezielte
Punkt bzw. Spieler und Raum ist situativ unterschiedlich.
Je nach der eg. Zeichen, das die Mannschaft vorher
versprochen haben, können die Spieler in dem Strafraum
die folgende Aktion antizipieren und schneller reagieren.
▪ Die Laufwege der Spieler, die zum Tor sprinten, sind
jedoch kaum unterschiedlich.
▪ Aktive Einlaufen von 4 Spielern.
▪ Der ballfernste Spieler lauret auf den zweiten Ball und
TW derren Laufweg ist kürzer oder bewegt sich rückwärtig.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 19


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S TA N D A R D
Einwurf im zweiten und letzten Drittel
▪ Fast alle Einwürfe (11/13) richten sich nach vorne.
▪ In wenigen Fällen (2/13) wird horizontal angespielt, der
angespielte Spieler spielt jedoch in wenigen Sekunden
nach vorne.
▪ Einwurf im zweiten Drittel zielt sich darauf ab,
Mitspielern vor der letzten Verteidigungslinie
einzuwerfen. Nach dem Einwurf versucht die eg.
Mannschaft nicht auf andere Seite zu verlagern, sondern
entlang der Seitelinie den Ball zu spielen. (vgl. 77:30,
90:02)
▪ Einwurf im letzten Drittel zielt sich darauf ab, Rücken des
Gegners oder direkt zum Strafraum einzuwerfen. Dabei
laufen Stürmer aufeinander abgestimmt, um den Raum
zu kreiern. Anschließend schlägt der angespielte Spieler
Hereingabe mit ersten oder zweiten Kontakt. (vgl. 60:35,
61:49, 79:31, 88:06)
27.12.2020 Kihyun Kim Seite 20
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O U T O F P L AY
Zusammenfassung
▪ VfB Lübeck ist beim Standard auch direkt nach vorne zu
spielen wie In Play
▪ Insbesondere sind die unverzögerten Hereingabe nach
dem vertikal-diagonalen Einwurf im letzten Drittel und
das sofortiges Einsetzen und tiefe Laufwege hinter die
Kette beim Freistoß auffällig.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 21


DEFENSIV

▪ Zustellen gegen Spielaufbau

▪ Abwehr im letzten Drittel

▪ Abwehr im zweiten Drittel

▪ Abwehr im ersten Drittel

▪ Umschalten nach dem Ballverlust

▪ Standard

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 22


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ZUSTELLEN GEGEN SPIELAUFBAU


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Die eg. Mannschaft verteidigt Raum, aber im
gegnerorientiert.
▪ Vor allem ist allerdings Zentrum zu!
▪ Die eg. Verteidiger halten ihre Positionen unabhängig
von der gg. Position, um Zentrum zu sichern, anstatt nur
Gegner zu orientieren (vgl. 42.09).

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 23


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ZUSTELLEN GEGEN SPIELAUFBAU


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Auf einer Seite bleiben die gg. Spitze und der Flügel
Stürmer (vgl. 38:31, 54:36)
▪ Dadurch wird der Abstand zwischen der mittleren und
linken IV.
▪ Der gg. 8er zieht den erweiterten Raum durch.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 24


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ABWEHR IM LETZTEN DRITTEL


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Es gibt kaum Unterschied verglichen zur Zustellen gegen
das gg. Abstoß.
▪ Die beiden Stürmer bleiben erst mal im Zentrum und
üben keinen Druck zum Torwart aus, ohne dass die gg.
Mannschaft Rückpass machen.
▪ Bei der gg. Rückpass übt die eg. Mannschaft den Druck
aus.
▪ Der Torwart spielt sowohl flach als auch Luft.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 25


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ABWEHR IM ZWEITEN DRITTEL


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Die eg. Mannschaft setzt den Gegner unter Druck 10-
15m vor dem gg. Strafraum und stellt vor allem den
Passweg zum Zentrum zu.
▪ Ist der gg. Torwart zum Ballbesitz, bleiben die eg. beiden
Stürme zunächst im Zentrum. Die beiden Stürmer setzt
den gg. Torwart nicht unter Druck, ohne dass die gg.
Mannschaft zum Torwart Rückpass machen.
▪ Jeder Spieler bleibt seinen Abstand zum Gegenspieler
am mindestens 2-3 Schritte, um per eingesetzte Langball
nicht überspielt zu werden.
▪ Das aufeinander abgestimmte Laufverhalten der beiden
Stürmer : Einer geht, anderer sichert dahinter ab, um
den Passweg auf dem Zentrum zuzustellen. Sie
versuchen, nicht direkt den Ball zu erboern, sonderen
provozieren nach außen zu spielen.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 26


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ABWEHR IM ZWEITEN DRITTEL


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Die eg. linke Innenverteidiger positionieren sich erst
leicht abgesetzt im Halbraum beim Ball wie die
Abbildung. Dabei versuchen sie ihre Blick gleichzeitig zu
ihrem Gegenspieler und den Ball zu halten.
▪ Wird der Ball nach außen gespielt oder Ist gegnerischen
ballführenden IV zum Ballbesitz im Halbraum, verringert
der eg. ballnahen IV seinen Abstand zu seinem
Gegenspieler.
▪ Wird der Ball nach außen angespielt, verschiebt die
Mannschaft seitlich. Die Außenspieler lenkt den gg.
angespielten Spieler nach außen.
▪ Der linke Innenverteidiger rückt aus seiner Position
heraus, um seinen Gegenspieler dran zu sein. Dadurch
freigewordenen Raum besetzt der ballnahen Spieler
situativ.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 27


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ABWEHR IM ZWEITEN DRITTEL


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Zieht die gegnerische 8er in die Tiefe durch, die über die
Linie zwischen der eigenen Verteidigern sind, geht der
eigene 6er oder 8er mit ihm mit.
▪ Erweitert die Abstände zwischen den Spielern der letzten
Linie, lässt sich 6er nach hinten fallen. Da wird 5er Kette
geschafft. (vgl. 03:32)

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 28


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ABWEHR IM ZWEITEN DRITTEL


im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen
▪ Am Anfang der ersten Halbzeit ist der gg. 6er immer frei
geworden. (vgl. 03:18, 06:23, 17:39). Denn der eg. 6er
und 8er vorrangig ist, den Ball zur gg. Spieler, die vor der
3er-Kette agieren, zuzumachen. Außerdem ist Grund
dafür, dass der gg. 6er hinter und zwischen den eg.
beiden Stürmer agieren. Und er versucht immer aus den
Deckungsschatten rauszukommen, um sich anzubieten.
Der Laufweg vom eg.6er zum gg.6er ist daher zu weit (vgl.
16:38).
▪ In dem Zeitpunkt (vgl. 24:23) verringert der eg. 6er schon
dem gg.6er mehr als vorher, um die Aufdrehung zu
verhindern.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 29


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ABWEHR IM ERSTEN DRITTEL


Je näher zum eigenen Tor, desto näher am Gegner sein
▪ Die eg. Spieler sind umso näher am Gegner, je näher der
zum eigenen Tor ist. Dieser Tendenz wird stark im
Strafraum beobachtet. Die eg. Verteidiger im Strafraum
versuchen, den Ball und seinen jeweiligen Gegenspieler
ständig wahrzunehmen (vgl. 28:21, 32:23). Sie stellen
sich ihre Körperstellung schräg oder wenden ihre Arme,
um Abstand zu messen oder Sprung zu verhindern.
▪ Der gg. Angriff ist dadurch auf den ersten Pfosten
ausgerichtet, dass ein gg. Spieler über zwischen den
Spielern durchzieht. (vgl. 28:21, 32:23, 40:41)
▪ Sehr starke mannorientierte Verteidigung im Strafraum.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 30


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ABWEHR IM ERSTEN DRITTEL


Je näher zum eigenen Tor, desto näher am Gegner sein
▪ Nach der Einwechslung (#18) zum gg. rechten
Flügelspieler wird auf den rechten Seite gefährlich, da er
schnell ist. (vgl. 62:00)
▪ Die Häufigkeit des Einsetzens zur gg. Eingewechselten
Spieler erhöht sich.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 31


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ABWEHR
Pattern von Gegner
▪ Der Ball wird aus der gg. Sicht hauptsächlich nach
Rechtaußenbahn angespielt. Die gg. ballnahe 8er läuft in
die Tiefe und die gg. ballnahe Flügelspieler bietet sich
kurz an. (vgl. 16:50)
▪ Lockert die gg. Mannschaft erst zur einer Seite heraus, zu
kurzweile die e.g. Mannschaft zu binden. Danach
verlagert sie diagonal auf anderer Siete.
▪ Der saubere Spielaufbau in und entgegen der
Verschiebebewegung erfolgt durch den gg.6er.
▪ Auf den Linke Seite wird schnelles Angriff nach der
Spielverlagerung oder Umschalten durchgeführt

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 32


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ABWEHR
Einschätzung eigener Verteidigung
▪ Die Ü bergabe und Ü bernahme erfolgt sehr schnell,
während sie verteidigen. (vgl. 03:18, 36:47)
▪ Die gegenseitige Absicherung erfolgt situativ durch IV,
IV 6er, 8er und AB.
▪ Die Aufdrehung der gg. 6er auf Spielrichtung zu
6er
verhindern war schwierig.
▪ Vorwärtige und mütige Verteidigung, Sobald der Ball im
8er
AB Pressingzone ist.
▪ Der Balleroberung wird in meisten Fällen beim
markierten Raum stattfinden

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 33


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Besonderheiten beim Abstoß
▪ Beim Ballverlust nach dem Einsetzen per Langball über
den Torwart oder IV versucht die eg. Mannschaft
Gegenpressing zu machen, wenn der Ball in der Nähen
von Mittelfeldspielern landen wird. Klappt das nicht,
ordent die Mannschaft wieder sich.
▪ Beim Ballverlust nach dem Angriffsversuch laufen die
Stürmer gegenbenfalls dem gg. Ballführend bzw. Torwart,
um ihn sofort unter Druck zu setzen.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 34


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Besonderheiten beim Abstoß
▪ Die Häufigkeit der Balleroberung nach dem Abstoß
erhöht sich in der zwetien Halbzeit im Vergleich zur
ersten Halbzeit, dem gg Tor zu gelangen ist jedoch
ebenfalls schwierig.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 35


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Besonderheiten in der zweiten Halbzeit
▪ Die Unterstützung der Mittelfeldspieler beim Angriff
ermöglicht, sowohl in der Nähe von dem Strafraum
freiwerdende Spieler bzw. Ü berzahl zu schaffen als auch
nach dem Ballverlust Gegenpressing zu machen (vgl.
37:54 41:04 42:46 58:00) Sofortiges Pressing ist ohne
Unterstützung der Mittelfeldspieler kaum möglich. (vgl.
65:21)
▪ Umschaltverhalten der eg. Mannchaft ist sehr gut
trainiert, aber die gegenseitige Absicherung nach dem
Ballverlust muss verbessert werden (vgl. 65:27)
▪ Nach dem Umschalten sind Spieler auf
Mannverteidigung angewiesen (vgl. 65:27)
▪ Verspätung zum Ball, auf Mann anhänglich, Kein
Zurückweichen und seitliches Verschieben zum
Vernichten der freigewordenen Raum.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 36


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I N P L AY
Zusammenfassung
▪ Im Raum, aber gegenerorientiert verteidigen im letzten
und mitteleren Drittel.
▪ Je näher zum eigenen Tor, desto näher am Gegnersein im
ersten Drittel. Insbesondere im Strafraum stark
beobachtbar.
▪ Nach dem Einsetzen über den Torwart oder IV macht die
Mannschaft gegenpressing, um den zweiten Ball zu
gewinnen, wenn der Ball in der Nähen von
Mittelfeldspielern landen wird.
▪ Nötige Breite schon beim Spielaufbau, um das
blitzschnelle Umschalten von Angriff auf Abwehr zu
gewährleisten
▪ Der Balleroberung wird in meisten Fällen im ersten
Drittel stattfinden.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 37


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S TA N D A R D
Anstoß
vgl. 00:00, 59:07, 91:40
▪ Der gg. linke Flügelspieler schafft die maximale breite,
während der gg. rechte nach innen eingerückt ist.
▪ Der Anstoß wird über den gg. 6er zur linken Seite
weitergeleitet.
▪ Die beiden eg. Stürmer läuft zum angespielten Spieler,
dabei schaffen die gg. Mittelfeldspieler keinen Block,
sondern überschreiten.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 38


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S TA N D A R D
Freistoß in der gegnerischen Hälfte
▪ Bei dem direkten Freistoß sind 4 eg. Spieler Mauer.
▪ Eg. 3 Spieler verteidigen mannorientiert.
▪ #20 verteidigt die gg. Spitze.
▪ 2 eg. Spieler stehen leicht zum Ball, um sich auf Notfall
vorbereiten zu können. (vgl. 11:24)
▪ Bei dem indirekten Freistoß ist #10 Mauer. Das bezieht
sich auf das Umschalten von Abwehr auf Angriff. (vgl.
10:50, 34:31)

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 39


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S TA N D A R D I S I E R T E S I T U AT I O N
#39 Eckstoß (In-Swing, rechtfüßiger Kicker)
#17 TW #20
▪ #39, #17 und #20 sind der linke, mitte und rechte IV
#10
#22
▪ Die gelb markierte eg. IV verteidiger 5er Raum und
orientieren sich an dem Raum.
▪ Die übliche Spieler auf dem 16er orientieren sich an dem
Mann.
▪ Nimmt der eg. linke Innenverteidiger (#39) die Aktion
der Kicker wahr, besetzt er situativ zum ersten Pfosten.
▪ #10 und #22 stehen am nähsten zum gegenerischen Tor
vergliechen zu Mitspielern, um schnelles Umschalten
nach dem Ballgewinn zu gewährleisten.

27.12.2020 Kihyun Kim Seite 40


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S TA N D A R D I S I E R T E S I T U AT I O N
Eckstoß (Out-Swing, rechtfüßiger Kicker)
#20 TW #17 #39
▪ Was anders ist verglichen zur Organisation beim In-Swing,
#10 dass die gelb markierte IV zum ersten Pfosten und Ball
#22 näher stehen.

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M A N N S C H A F TA N A LY S E - D E F E N S I V

S TA N D A R D I S I E R T E S I T U AT I O N
Einwurf im letzten Drittel
▪ Ü berzahl bzw. versucht einen zu doppeln (vgl. 47:02,
53:13, 69:08, 80:12)

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M A N N S C H A F TA N A LY S E - D E F E N S I V

O U T O F P L AY
Zusammenfassung
▪ Beim Anstoß laufen eg. 2 Stürmer ab, um den gg.
angespielten Spieler unter Druck zu setzen. Ü bliche
Spieler weichen in der Erwartung zum Ballgewinn zurück.
▪ Beim Eckstoß bleiben 2 eg. IV vor dem 5er-Raum. Beim
In-Swing besetzt ein Spieler situativ den ersten Pfosten.
Beim Out-Swing besetzt der eg. IV (#17) ihn.
▪ Beim defensiven Standard steht der Stürmer (#10) am
nähsten zum gg. Tor. Das Verhalten bezieht sich auf das
effektive Kontor.

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