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Motherboard

A7V8X

Benutzerhandbuch
G1097
Checkliste

Erste Ausgabe
August 2002

Copyright © 2002 ASUSTeK COMPUTER INC. Alle Rechte vorbehalten.


Kein Teil dieses Handbuchs, einschließlich der darin beschriebenen Produkte und Software,
darf ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung von ASUSTeK COMPUTER INC.
(“ASUS”) in irgendeiner Form, ganz gleich auf welche Weise, vervielfältigt, übertragen,
abgeschrieben, in einem Wiedergewinnungssystem gespeichert oder in eine andere Sprache
übersetzt werden.
Produktgarantien oder Service werden nicht geleistet, wenn: (1) das Produkt repariert,
modifiziert oder abgewandelt wurde, außer schriftlich von ASUS genehmigte
Reparaturen, Modifizierung oder Abwandlungen; oder (2) die Seriennummer des
Produkts unkenntlich gemacht wurde oder fehlt.
ASUS STELLT DIESES HANDBUCH “SO, WIE ES IST”, OHNE DIREKTE ODER
INDIREKTE GARANTIEN, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF
GARANTIEN ODER KLAUSELN DER VERKÄUFLICHKEIT ODER TAUGLICHKEIT
FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK, ZUR VERFÜGUNG. UNTER KEINEN
UMSTÄNDEN HAFTET ASUS, SEINE DIREKTOREN, VORSTANDSMITGLIEDER,
MITARBEITER ODER AGENTEN FÜR INDIREKTE, BESONDERE, ZUFÄLLIGE
ODER SICH ERGEBENDE SCHÄDEN (EINSCHLIESSLICH SCHÄDEN AUF GRUND
VON PROFITVERLUST, GESCHÄFTSVERLUST, BEDIENUNGSAUSFALL ODER
DATENVERLUST, GESCHÄFTSUNTERBRECHUNG UND ÄHNLICHEM), AUCH
WENN ASUS VON DER WAHRSCHEINLICHKEIT DERARTIGER SCHÄDEN AUF
GRUND VON FEHLERN IN DIESEM HANDBUCH ODER AM PRODUKT
UNTERRICHTET WURDE.
SPEZIFIKATIONEN UND INFORMATIONEN IN DIESEM HANDBUCH DIENEN
AUSSCHLIESSLICH DER INFORMATION, KÖNNEN JEDERZEIT OHNE
ANKÜNDIGUNG GEÄNDERT WERDEN UND DÜRFEN NICHT ALS
VERPFLICHTUNG SEITENS ASUS AUSGELEGT WERDEN. ASUS ÜBERNIMMT
FÜR EVENTUELLE FEHLER ODER UNGENAUIGKEITEN IN DIESEM HANDBUCH
KEINE VERANTWORTUNG ODER HAFTUNG, EINSCHLIESSLICH DER DARIN
BESCHRIEBENEN PRODUKTE UND SOFTWARE.
In diesem Handbuch angegebene Produkt- und Firmennamen können u.U.
eingetragene Warenzeichen oder Urheberrechte der entsprechenden Firmen sein und
dienen nur der Identifizierung oder Erklärung zu Gunsten des Eigentümers, ohne
Rechte verletzen zu wollen.

ii
Inhalt

Funktionen
FCC/CDC-Erklärungen ................................................................... vi
Sicherheitsinformationen ............................................................... vii
Über dieses Handbuch ................................................................. viii
Aufbau dieses Handbuchs .................................................. viii
In diesem Handbuch verwendete Schreibweisen ................. ix
Wo findet man weitere Informationen .................................... ix
ASUS-Kontaktinformationen ........................................................... x
A7V8X-Spezifikationen ................................................................... xi

Kapitel 1: Produkteinführung
1.1 Willkommen! ....................................................................... 1-1
1.2 Packungsinhalt ................................................................... 1-1
1.3 Sonderfunktionen ............................................................... 1-2
1.3.1 Leistungsmerkmale ................................................ 1-2
1.4 Motherboard-Überblick ....................................................... 1-4
1.4.1 Hauptkomponenten ............................................... 1-4
1.4.2 Hauptspezifikationen ............................................. 1-8

Kapitel 2: Hardwareinformationen
2.1 Motherboard-Installation ..................................................... 2-1
2.1.1 Ausrichtung ............................................................ 2-1
2.1.2 Schraubenlöcher .................................................... 2-1
2.2 Motherboard-Layout ........................................................... 2-2
2.3 Bevor Sie anfangen ............................................................ 2-3
2.4 CPU (Zentraleinheit) ........................................................... 2-4
2.4.1 Überblick ................................................................ 2-4
2.4.2 Installieren der CPU ............................................... 2-5
2.5 Systemspeicher .................................................................. 2-6
2.5.1 Überblick ................................................................ 2-6
2.5.2 Speicherkonfigurationen ........................................ 2-7
2.5.3 Liste der qualifizierten DDR400-Hersteller ............ 2-7
2.5.4 Installieren eines DIMMs ....................................... 2-8
2.5.5 Entfernen eines DIMMs ......................................... 2-9
2.6 Erweiterungssteckplätze .................................................. 2-10
2.6.1 Installieren einer Erweiterungskarte .................... 2-10
2.6.2 Konfigurieren einer Erweiterungskarte ................ 2-10

iii
Inhalt
Sicherheitsmaßnahmen

2.6.3 PCI-Steckplätze ................................................... 2-12


2.6.4 AGP-Steckplatz ................................................... 2-12
2.7 Jumper ............................................................................. 2-13
2.8 Steckanschlüsse .............................................................. 2-17

Kapitel 3: System einschalten


3.1 Erstmaliges Starten ............................................................ 3-1
3.2 POST-Sprachmeldungen ................................................... 3-2
3.3 Ausschalten des Computers .............................................. 3-4

Kapitel 4: BIOS-Setup
4.1 Verwalten und Aktualisieren des BIOS ............................... 4-1
4.1.1 Aktualisieren des BIOS mit ASUS EZ Flash .......... 4-1
4.1.2 Aktualisieren des BIOS mit AFLASH ..................... 4-3
4.2 BIOS-Setup-Programm ...................................................... 4-7
4.2.1 BIOS-Menüleiste .................................................... 4-8
4.2.2 Erklärungsleiste ..................................................... 4-8
4.3 Menü “Main” ..................................................................... 4-10
4.3.1 Primary und Secondary Master/Slave ................. 4-12
4.3.2 Keyboard Features .............................................. 4-16
4.4 Menü “Advanced” ............................................................. 4-17
4.4.1 Chip Configuration ............................................... 4-20
4.4.2 I/O Device Configuration ...................................... 4-23
4.4.3 PCI Configuration ................................................ 4-25
4.5 Menü “Power” ................................................................... 4-27
4.5.1 Power Up Control ................................................ 4-29
4.5.2 Hardware Monitor ................................................ 4-31
4.6 Menü “Boot” ...................................................................... 4-33
4.7 Menü “Exit” ....................................................................... 4-35

Kapitel 5: Software-Unterstützung
5.1 Installieren eines Betriebssystems ..................................... 5-1
5.2 Support-CD-Informationen ................................................. 5-1

iv
Inhalt
5.2.1 Ausführen der Support-CD .................................... 5-1
5.2.2 Hauptmenü ............................................................ 5-2
5.2.3 Menü “Drivers” ....................................................... 5-3
5.2.4 Menü “Software” .................................................... 5-4
5.2.6 ASUS-Kontaktinformationen .................................. 5-5
5.2.7 Weitere Informationen ............................................ 5-6
5.3 Software-Informationen ...................................................... 5-8
5.3.1 ASUS Update ........................................................ 5-8
5.3.2 ASUS MyLogo2™ .................................................. 5-9
5.3.3 ASUS PC Probe ...................................................5-11
5.3.4 E-Color 3Deep ..................................................... 5-16
5.3.5 Winbond Voice Editor .......................................... 5-19
5.3.6 Mehrkanal-Audiofunktion ..................................... 5-23

v
FCC/CDC-Erklärungen
FCC-Erklärung
Dieses Gerät stimmt mit den FCC-Vorschriften Teil 15 überein. Sein Betrieb
unterliegt folgenden zwei Bedingungen:
• Dieses Gerät darf keine schädigenden Interferenzen erzeugen, und
• Dieses Gerät muss alle empfangenen Interferenzen aufnehmen,
einschließlich derjenigen, die einen unerwünschten Betrieb erzeugen.
Dieses Gerät ist auf Grund von Tests für Übereinstimmung mit den
Einschränkungen eines Digitalgeräts der Klasse B, gemäß Teil 15 der FCC-
Vorschriften, zugelassen. Diese Einschränkungen sollen bei Installation des
Geräts in einer Wohnumgebung auf angemessene Weise gegen
schädigende Interferenzen schützen. Dieses Gerät erzeugt und verwendet
Hochfrequenzenergie und kann, wenn es nicht gemäß den Anweisungen
des Herstellers installiert und bedient wird, den Radio- und Fernsehempfang
empfindlich stören. Es wird jedoch nicht garantiert, dass bei einer
bestimmten Installation keine Interferenzen auftreten. Wenn das Gerät den
Radio- oder Fernsehempfang empfindlich stört, was sich durch Aus- und
Einschalten des Geräts feststellen lässt, ist der Benutzer ersucht, die
Interferenzen mittels einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen zu
beheben:
• Empfangsantenne neu ausrichten oder an einem anderen Ort aufstellen.
• Den Abstand zwischen dem Gerät und dem Empfänger vergrößern.
• Das Gerät an die Steckdose eines Stromkreises anschließen, an die
nicht auch der Empfänger angeschlossen ist.
• Den Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker um Hilfe
bitten.

Um Übereinstimmung mit den FCC-Vorschriften zu gewährleisten,


müssen abgeschirmte Kabel für den Anschluss des Monitors an die
Grafikkarte verwendet werden. Änderungen oder Modifizierungen
dieses Geräts, die nicht ausdrücklich von der für Übereinstimmung
verantwortlichen Partei genehmigt sind, können das Recht des
Benutzers, dieses Gerät zu betreiben, annullieren.

Erklärung des kanadischen Ministeriums für


Telekommunikation
Dieses Digitalgerät überschreitet keine Grenzwerte für
Funkrauschemissionen der Klasse B, die vom kanadischen Ministeriums für
Telekommunikation in den Funkstörvorschriften festgelegt sind.
Dieses Digitalgerät der Klasse B stimmt mit dem kanadischen ICES-
003 überein.
vi
Sicherheitsinformationen
Elektrische Sicherheit
• Um die Gefahr eines Stromschlags zu verhindern, ziehen Sie die
Netzleitung aus der Steckdose, bevor Sie das System an einem
anderen Ort aufstellen.
• Beim Anschließen oder Trennen von Geräten an das oder vom System
müssen die Netzleitungen der Geräte ausgesteckt sein, bevor die
Signalkabel angeschlossen werden. Ziehen Sie ggf. alle Netzleitungen
vom aufgebauten System, bevor Sie ein Gerät anschließen.
• Vor dem Anschließen oder Ausstecken von Signalkabeln an das oder
vom Motherboard müssen alle Netzleitungen ausgesteckt sein.
• Erbitten Sie professionelle Unterstützung, bevor Sie einen Adapter oder
eine Verlängerungsschnur verwenden. Diese Geräte könnte den
Schutzleiter unterbrechen.
• Prüfen Sie, ob die Stromversorgung auf die Spannung Ihrer Region
richtig eingestellt ist. Sind Sie sich über die Spannung der von Ihnen
benutzten Steckdose nicht sicher, erkundigen Sie sich bei Ihrem
Energieversorgungsunternehmen vor Ort.
• Ist die Stromversorgung defekt, versuchen Sie nicht, sie zu reparieren.
Wenden Sie sich an den qualifizierten Kundendienst oder Ihre
Verkaufsstelle.

Betriebssicherheit
• Vor Installation des Motherboards und Anschluss von Geräten müssen
Sie alle mitgelieferten Handbücher lesen.
• Vor Inbetriebnahme des Produkts müssen alle Kabel richtig
angeschlossen sein und die Netzleitungen dürfen nicht beschädigt
sein. Bemerken Sie eine Beschädigung, kontaktieren Sie sofort Ihren
Händler.
• Um Kurzschlüsse zu vermeiden, halten Sie Büroklammern, Schrauben
und Heftklammern fern von Anschlüssen, Steckplätzen, Sockeln und
Stromkreisen.
• Vermeiden Sie Staub, Feuchtigkeit und extreme Temperaturen. Stellen
Sie das Produkt nicht an einem Ort auf, wo es nass werden könnte.
• Stellen Sie das Produkt auf eine stabile Fläche.
• Sollten technische Probleme mit dem Produkt auftreten, kontaktieren
Sie den qualifizierten Kundendienst oder Ihre Verkaufsstelle.

vii
Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch enthält Informationen, die Sie bei der Installation des
ASUS A7V8X Motherboards benötigen.

Aufbau dieses Handbuchs


Dieses Handbuch besteht auf folgenden Teilen:
• Kapitel 1: Produkteinführung
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionen des A7V8X Motherboards.
Hier werden auch die besonderen Eigenschaften des Motherboards
und die von ihm unterstützte neue Technologie kurz beschrieben.
• Kapitel 2: Hardwareinformationen
Dieses Kapitel listet die Hardware-Einrichtungsvorgänge auf, die Sie
bei Installation von Systemkomponenten beachten müssen. Es
beschreibt die Schalter, Jumper und Steckanschlüsse auf dem
Motherboard.
• Kapitel 3: System einschalten
Dieses Kapitel beschreibt die Einschaltfolge und informiert über die
BIOS-Piepcodes.
• Kapitel 4: BIOS-Setup
Dieses Kapitel erklärt das Ändern von Systemeinstellungen über die
BIOS-Setup-Menüs. Zudem werden die BIOS-Parameter detailliert
beschrieben.
• Kapitel 5: Software-Unterstützung
Dieses Kapitel beschreibt den Inhalt der Support-CD, die im
Motherboard-Paket enthalten ist.

viii
In diesem Handbuch verwendete Schreibweisen
Um bestimmte Aufgaben richtig ausführen zu können, beachten Sie
folgende Symbole, die im ganzen Handbuch verwendet werden.

GEFAHR/VORSICHT: Informationen zur Vermeidung von


Verletzungen bei einer Aufgabe.

ACHTUNG: Informationen zur Vermeidung von Beschädigungen


der Komponenten bei einer Aufgabe.

WICHTIG: Informationen, die bei einer Aufgabe beachtet werden


MÜSSEN.
HINWEIS: Tipps und Zusatzinformationen als Hilfe bei einer
Aufgabe.

Wo findet man weitere Informationen


Folgende Quellen liefern zusätzliche Informationen über das Produkt und
Software-Updates.
1. ASUS-Websites
ASUS-Websites enthalten weltweit aktualisierte Informationen über
ASUS-Hardware und Softwareprodukte. ASUS-Websites sind in
ASUS-Kontaktinformationen auf Seite x aufgelistet.
2. Optionale Dokumentation
Ihr Produktpaket kann eine optionale Dokumentation enthalten, z.B.
Garantiezettel, die vom Händler hinzugefügt wurden. Diese
Dokumente sind nicht Teil des Standardpakets.

ix
ASUS-Kontaktinformationen
ASUSTeK COMPUTER INC. (Asien-Pazifikraum)
Adresse: 150 Li-Te Road, Peitou, Taipei, Taiwan 112
Allgemeines Tel.: +886-2-2894-3447
Allgemeines Fax: +886-2-2894-3449
Allgemeines E-Mail: info@asus.com.tw

Technischer Support
MB/Anderes (Tel): +886-2-2890-7121 (Englisch)
Notebook (Tel): +886-2-2890-7122 (Englisch)
Desktop/Server (Tel): +886-2-2890-7123 (Englisch)
Support-Fax: +886-2-2890-7698
Support-E-Mail: tsd@asus.com.tw
Website: www.asus.com.tw
Newsgruppe: cscnews.asus.com.tw

ASUS COMPUTER INTERNATIONAL (Amerika)


Adresse: 6737 Mowry Avenue, Mowry Business Center,
Building 2, Newark, CA 94560, USA
Allgemeines Fax: +1-510-608-4555
Allgemeines E-Mail: tmd1@asus.com

Technischer Support
Support-Fax: +1-510-608-4555
Allgemeiner Support: +1-502-995-0883
Website: www.asus.com
Support-E-Mail: tsd@asus.com

ASUS COMPUTER GmbH (Europa)


Adresse: Harkortstr. 25, 40880 Ratingen, BRD, Germany
Allgemeines Fax: +49-2102-442066
Allgemeines E-Mail: sales@asuscom.de (nur bei Marketingfragen)

Technischer Support
Support-Hotline: MB/Anderes: +49-2102-9599-0
Notebook (Tel): +49-2102-9599-10
Support-Fax: +49-2102-9599-11
Support-E-Mail: www.asuscom.de/de/support (für Online-Support)
Website: www.asuscom.de

x
A7V8X-Spezifikationen
CPU Sockel A für AMD Thoroughbred, Athlon XP/Athlon/Duron
600 MHz ~ 2,4 GHz+

Chipsatz North Bridge: VIA KT400


Southbridge: VIA VT8235

Front Side Bus (FSB) 266/200 Mhz

Speicher 3 x DDR-DIMM-Sockel
Maximal 3 GB ungepufferte PC2700/2100/1600 Nicht-ECC-
SDRAM-Speicher. (Hinweis: PC2700 unterstützt maximal 2
DIMM. PC3200 unterstützt maximal 1 DIMM.)
ASUS-Website-Liste mit neuesten, qualifizierten DDR400/DDR333-Modulen.

Erweiterungssteckplätze 1 x AGP 8X
6 x PCI (ein Gemeinsamer mit firmeneigenem, drahtlosem
ASUS-Steckplatz (Option))

IDE 2 x UltraDMA 133/100/66

Flexibles Serial-ATA Promise-Controller unterstützt einen ATA133-Kanal und zwei


(optional) Serial-ATA-Anschlüsse

RAID (optional) Unterstützt RAID 0 oder RAID 1 durch einen ATA133- und/
oder zwei Serial-ATA-Anschlüsse

Audio (optional) Realtek 6-Kanal-CODEC


S/PDIF-Ein/Aus-Interface

LAN (optional) Broadcom 10/100 MBit/s oder 1 GBit/s Ethernet-Controller

USB 2.0 VT8235 integriertes USB 2.0


6 x USB 2.0-Anschluss

IEEE 1394 (optional) VIA 1394-Controller


2 x 1394-Anschluss

Sonderfunktionen ASUS POST Reporter (optional)


ASUS MyLogo2
ASUS EZ Flash
ASUS Q-Fan
BIOS in mehreren Sprachen
Stromverlust-Neustart
ASUS Jumperfree
SFS (Stepless Frequency Selection)
Unterstützt S/PDIF-Ein/Aus-Interface (nur Audio-Modell)
ASUS C.O.P. (CPU-Überhitzungsschutz)
AGP-Warn-LED

(Fortsetzung auf nächster Seite)

xi
A7V8X-Spezifikationen
Rückseitige E/A- 1 x Parallel
Anschlüsse 2 x Seriell
1 x PS/2-Tastatur
1 x PS/2-Maus
1 x Audio-E/A (nur Audio-Modell)
4 x USB 2.0
1 x RJ-45-Anschluss (nur LAN-Modell)

Interne E/A- CPU/Strom/Gehäuse-LÜFTER-Anschlüsse


Anschlüsse 20 pol. ATX-Netzanschluss
IDE-LED-Anschluss
Gehäuseeinbruch, SM-Bus, SIR
SmartCard-Lesegerätanschluss
Frontpanel-Audioanschluss (nur Audio-Modell)
Game-Anschluss (nur Audio-Modell)
S/PDIF-Ein/Aus-Anschluss (nur Audio-Modell)
CD/AUX/Modem-Audioeingang (nur Audio-Modell)
2 x 1394-Anschluss (nur 1394-Modell)
1 x USB 2.0-Anschluss unterstützt 2 USB 2.0-Anschlüsse
2 x Seriell-ATA-Anschluss (nur Seriell-ATA-Modell)

BIOS-Funktionen 4 MB Flash ROM, Award BIOS, TCAV, PnP, DMI2.0,


WfM2.0, SM BIOS2.3, BIOS in mehreren Sprachen, ASUS
EZ Flash, ASUS MyLogo2

Industriestandard PCI 2.2, USB 2.0

Verwaltbarkeit WfM 2.0. DMI 2.0, Gehäuseeinbruch, SMBus

Formfaktor ATX-Formfaktor: 30,5 cm x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll)

Support-CD-Inhalt Gerätetreiber
ASUS PC Probe
Trend Microtm PC-cillin 2002 Antivirensoftware
ASUS LiveUpdate-Programm
InterVideo WinCinema- [WinDVD/WinRip/WinCorder/
WinProducer] Software (optional)

Zubehör Benutzerhandbuch
Support-CD
2 x UltraDMA 133/100/66-Kabel
IDE-Kabel
Diskettenlaufwerkkabel
E/A-Abschirmung
2-port USB 2.0/ Game-Port-Modul
2-port IEEE 1394-Modul (nur 1394-Modell)
2 x IEEE 1394-Kabel (nur 1394-Modell)
2 x Seriell-ATA-Kabel (nur Seriell-ATA-Modell)

* Änderungen der Spezifikationen sind vorbehalten.

xii
Kapitel 1

Dieses Kapitel beschreibt die


Funktionen und Eigenschaften des
A7V8X-Motherboards. Es beinhaltet
kurze Erklärungen der speziellen
Attribute, sowie die neuen
Technologien, die es unterstützt.

Produkteinführung
Kapitelübersicht
1.1 Willkommen! ................................................... 1-1
1.2 Packungsinhalt .............................................. 1-1
1.3 Sonderfunktionen .......................................... 1-2
1.4 Motherboard-Überblick ................................. 1-4

ASUS A7V8X motherboard


1.1 Willkommen!
Vielen Dank für den Kauf des ASUS® A7V8X Motherboards!
Das ASUS A7V8X Motherboard ist mit den neuesten Technologien
ausgestattet, um maximale Leistung für Sockel-A-Prozessoren
anzubieten. Basierend auf dem VIA KT400-Chipsatz mit DDR 400-
Unterstützung, enthält das ASUS A7V8X auch Funktionen wie AGP 8X,
Serial-ATA, USB 2.0 und optionales 6-Kanal-Audio, Gigabit-LAN und
1394. Spezielle ASUS-Funktionen wie ASUS C.O.P., Q-Fan, MyLogo2 und
mehr, runden das attraktive Ausstattungspaket dieses Produktes ab und
maximieren den Wert und Nutzen für seinen Besitzer.
Vor Installation des Motherboards und Ihrer Hardwaregeräte sollten Sie
die im Paket enthaltenen Artikel anhand der folgenden Liste prüfen.

1.2 Packungsinhalt
Es müssen folgende Artikel im ASUS A7V8X-Paket enthalten sein.
ASUS A7V8X Motherboard
ATX-Formfaktor: 30,5 cm x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll)
Support-CD für ASUS A7V8X-Serie
ASUS 2-Port-USB 2.0/ GAME-Port-Modul
ASUS 2-Port IEEE 1394-Modul (nur Modell 1394)
2 x 1394-Kabel (nur Modell 1394)
2 x Serial-ATA-Kabel (nur Serial-ATA-Modell)
2 x 80-adriges Flachbandkabel für UltraDMA/66/100/133 IDE-Laufwerke
40-adriges IDE-Kabel
Flachbandkabel für ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk
E/A-Abschirmung
Beutel mit zusätzlichen Jumperkappen
Benutzerhandbuch
Anleitung zur Schnelleinrichtung und Bezugskarte (nur Verkaufspaket)
Aufkleber für Jumper und Steckanschlüsse (nur Verkaufspaket)

Sollte eines der obigen Gegenstände beschädigt sein oder fehlen,


dann wenden Sie sich bitte an Ihre Verkaufsstelle.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 1-1


1.3 Sonderfunktionen
1.3.1 Leistungsmerkmale
AGP 8X-Unterstützung
AGP 8X (AGP 3.0) ist die nächste Generation der VGA-Schnittstellen-
Spezifikation, die höhere Grafikleistungen mit höheren Bandbreiten-
Geschwindigkeiten bis zu 2,12 GB/s ermöglicht. Mit einem 533-MHz-Bus
ist AGP 8X doppelt so schnell wie AGP 4X.

Serial-ATA-Technologie (optional)
Serial-ATA ist die nächste Generation der ATA-Spezifikation, die eine
skalierbare Leistung für heute und morgen bietet. Mit Übertragungsraten
bis zu 150 MB/s ist Seriell-ATA schneller als das derzeitige Parallel-ATA,
und das bei einer 100%igen Softwarekompatibilität.

DDR400- (PC3200) Unterstützung


DDR400 (PC3200), der neueste und schnellste Standard für DDR-
Speicher, unterstützt Bandbreiten bis zu 3,2 GB/s zur Steigerung der
Systemleistung.
(Hinweis: PC2700 unterstützt maximal 2 DIMMs. PC3200 unterstützt maximal 1
DIMM-Modul.)

Gigabit-LAN (optional)
A7V8X mit BroadCom Gigabit-LAN liefert Übertragungsgeschwindig-
keiten, die bis zu zehnmal schneller sind, als herkömmliche 10/100-
Ethernet-Verbindungen. Gigabit-LAN ist der Netzwerkstandard für die
Zukunft und ist ideal für die Bewältigung großer Datenmengen wie Video,
Audio und Sprache.

USB 2.0 -Technologie


USB 2.0 ist der neueste Verbindungsstandard für die nächste Generation
von Komponenten und Peripheriegeräten. Mit 480 MB/s liefert USB 2.0
superschnelle Datenübertragungen über eine einfache Verbindung und ist
damit bis zu 40mal schneller als USB 1.1 . Die höhere Bandbreite von
USB 2.0 ermöglicht den Anschluss von Geräten, wie hochauflösenden
Kameras für Videokonferenzen, Scanner und Drucker der nächsten
Generation und schnellen Speichergeräten. USB 2.0 ist abwärts-
kompatibel zu USB 1.1.

1-2 Kapitel 1: Produkteinführung


IEEE 1394-Unterstützung (optional)
Die IEEE 1394-Schnittstelle ist eine sehr schnelle digitale Schnittstelle für
Audio/Video-Anwendungen, wie z.B. digitales Fernsehen, digitale Video-
Camcorder, Speichergeräte und andere tragbare PC-Geräte.

ASUS Q-Fan-Funktion

Die ASUS Q-Fan-Technologie passt die Geschwindigkeit des Lüfters


intelligent der Systembelastung an, um einen ruhigen, kühlen und
leistungsstarken Betrieb zu garantieren. Siehe Details auf Seite 4-34.

C.O.P. (CPU-Überhitzungsschutz)

Mit installiertem AMD® Athlon XP™ schützt das Motherboard die CPU
automatisch vor Überhitzung, um die Lebenszeit des gesamten Systems
zu verlängern. Wenn die CPU-Temperatur einen kritischen Wert
überschreitet, schaltet sich der PC automatisch ab.

6-Kanal-Audio (optional)
A7V8X bedient sich eines integrierten Realtek-CODECs, welcher
erstklassiges 6-Kanal-Audio liefert, ohne eine zusätzliche Soundkarte
kaufen zu müssen.

InterVideo WinCinema- (WinDVD/WinRip/WinCorder/


WinProducer) Software (optional)
Es gibt einen Bonus! InterVideo WinCinema mit WinDVD-, WinRip-,
WinCorder- und WinProducer-Software für Multimediazwecke. (Nur OEM-
Version)

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 1-3


1.4 Motherboard-Überblick
Machen Sie sich vor der Installation des A7V8X Motherboards mit seiner
Konfiguration und den verfügbaren Funktionen vertraut, um sich die
Installation und künftige Upgrades zu erleichtern. Eine gute Kenntnis der
Motherboard-Spezifikationen hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden, die die
Platine und ihre Komponenten beschädigen könnten.

1.4.1 Hauptkomponenten
Es folgen die Hauptkomponenten des A7V8X Motherboards, die auf Seite
1-7 abgebildet sind.

1. North Bridge-Controller 19. 10/100 oder 1Gbit-LAN-


2. CPU -Sockel ControllerL
3. DDR-DIMM-Sockel 20. AGP-Steckplatz
4. ATX-Netzanschluss 21. Mausanschluss
5. Diskettenlaufwerkanschluss 22. Paralleler Anschluss
6. IDE-Anschlüsse 23. RJ-45-AnschlussL
7. AGP-Warn-LED 24. AudioeingangA
8. South Bridge-Controller 25. AudioausgangA
9. ASUS ASIC 26. MikrofoneingangA
10. RAID-IDE-Anschluss* 27. USB 2.0-Anschlüsse 3 und 4
11. SATA-Anschlüsse* 28. Serielle Anschlüsse 1 und 2
12. Flash-ROM 29. USB 2.0-Anschlüsse 1 und 2
13. SATA-Controller* 30. Tastaturanschluss
14. Standby-Anzeige
15. Super-E/A-Controller * - nur SATA-Modell
E
16 IEEE 1394-AnschlussE - nur IEEE-Modell
L
17. IEEE 1394-ControllerE - nur LAN-Modell
A
18. PCI-Steckplätze - nur Audio-Modell
(Hinweis: Der blaue PCI-
Steckplatz ist ein Standard-PCI-
Steckplatz und ein optionaler
firmeneigener ASUS-Steckplatz)

Seite 1-8 enthält die Spezifikationen einer jeden Komponente. Kapitel


2 enthält detaillierte Informationen über die Komponenten.

1-4 Kapitel 1: Produkteinführung


1 2 3 4

6
20
7

19 8

18 9
10
11
17
12

16

15 14 13

21 22 23

24

25

26

30 29 28 27

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 1-5


1.4.2 Hauptspezifikationen
1 North Bridge-Controller. VIA® KT400 unterstützt den AGP 8X-
Modus, 266/200 MHz Front Side Bus und den neuesten 400/333/
266/200 MHz 64-Bit-Speicherbus.
2 CPU-Sockel. Sockel 462 (Sockel A) aufgelötet, ZIF- (Nullkraft)
Sockel für AMD Athlon XP/Athlon/Duron-Prozessoren, mit 600 MHz
~ 2,4 GHz-Systembus.
3 DDR-DIMM-Sockel. Diese drei 184-pol. DIMM-Sockel unterstützen
bis zu 3 GB Systemspeicher mittels ungepufferten nicht-ECC
PC3200/2700/2100/1600 DDR-DIMMs.(Hinweis: PC2700
unterstützt maximal 2 DIMMs. PC3200 unterstützt maximal 1
DIMM-Modul.)
Auf der ASUS-Website (www.asus.com) sind die neuesten, qualifizierten DDR400-Module aufgelistet.

4 ATX-Netzteilanschluss. Dieser 20-pol. Anschluss dient einer ATX


+12V-Stromversorgung. Das verwendete Netzteil muss mindestens
1A auf der +5V-Standby-Leitung ausweisen (+5VSB).

5 Diskettenlaufwerkanschluss. Dieser Anschluss nimmt das


beigefügte Flachbandkabel des Diskettenlaufwerks auf. Eine Seite
des Anschluss hat eine Kerbe, um ein falsches Einstecken des
Diskettenlaufwerkabels zu verhindern.

6 IDE-Anschlüsse. Diese Dual-Kanal-Bus-Master-IDE-Anschlüsse


unterstützen bis zu vier Ultra DMA133/100/66-IDE-Geräte in den
PIO-Modi 3 & 4. Die primären (blau) und sekundären (schwarz)
Anschlüsse haben eine Kerbe, um ein falsches Einstecken des
IDE-Flachbandkabels zu verhindern.
7 AGP-Warn-LED. Um das Motherboard vor dem Durchbrennen zu
schützen, leuchtet diese rote LED, wenn eine 3,3V-AGP-Karte im
AGP-Steckplatz eingefügt wird. Wenn diese LED leuchtet, kann
das System selbst durch Drücken des Netzschalters nicht
eingeschaltet werden.
8 South Bridge-Controller. Der integrierte VIA® VT8235-
Peripheriegeräte-Controller unterstützt mehrere E/A-Funktionen,
wie 2-Kanal-ATA/133-Bus-Master-IDE-Controller, bis zu sechs USB
2.0-Anschlüsse, LPC-Super-E/A-Schnittstelle, AC’97-Schnittstelle
und PCI 2.2-Schnittstelle.

9 ASUS ASIC. Dieser Chip führt mehrere Systemfunktionen aus, z.B.


Überwachung der Hardware und der Systemspannung, etc.

1-6 Kapitel 1: Produkteinführung


10 RAID-IDE-Anschluss. Dieser Einkanal-Anschluss unterstützt Ultra
ATA133/100/66-Festplatten in RAID 0- oder RAID 1-
Konfigurationen. (nur SATA-Modell)

11 SATA-Anschlüsse. Dieser Anschluss nimmt das beigefügte Serial-


ATA-Kabel auf. Eine Seite des Anschluss hat eine Kerbe, um ein
falsches Einstecken des Kabels zu verhindern. Serial-ATA ist ein
evolutionärer Ersatz für Parallel-ATA. (nur SATA-Modell)

12 Flash-ROM. Diese 4-MB-Firmware enthält das programmierbare


BIOS-Programm.
13 SATA-Controller. Der Promise-Controller unterstützt einen
ATA133-Kanal und zwei Serial-ATA-Anschlüsse. (nur SATA-Modell)

14 Standby-Anzeige. Diese LED leuchtet, wenn das Motherboard mit


Standby-Strom versorgt wird. Sie dient zur Erinnerung, dass Sie
das System ausschalten, bevor Sie Geräte ein- oder ausstecken.

15 Super-E/A-Controller. Diese LPC- (Low Pin Count) Schnittstelle


bietet die allgemein verwendete Super-E/A-Funktion. Der Chipsatz
unterstützt einen leistungsstarken Diskettenlaufwerk-Controller für
ein 360-K/720-K/1,44-M/2,88-M-Diskettenlaufwerk, eine parallele
Multi-Modus-Schnittstelle, zwei serielle Schnittstellen nach UART-
Standard, einen Standard-Infrarotanschluss (SIR), ein SmartCard-
Lesegerät und eine Flash-ROM-Schnittstelle.
16 IEEE 1394-Anschlüsse. Diese Anschlüsse nehmen die
beigefügten zwei (2) IEEE 1394-Kabel auf. (nur 1394-Modell)

17 IEEE 1394-Controller. Dieser sehr schnelle serielle Bus bietet


verbesserte PC-Anschlussmöglichkeiten für Audio und Video, sehr
schnelle zusätzliche Datenspeicherungsgeräte und andere
tragbare Geräte.
18 PCI-Steckplätze. Diese sechs 32-Bit-PCI 2.2-Erweiterungs-
steckplätze unterstützen Bus-Master-PCI-Karten wie SCSI- oder
LAN-Karten mit einem maximalem Durchsatz von 133 MB/s.
(Hinweis: Der blaue PCI-Steckplatz ist ein Standard-PCI-Steckplatz
und ein optionaler firmeneigener ASUS-Steckplatz)
19 Gigabit-LAN- oder LAN-Controller. Das BroadCom Gigabit-LAN
liefert Übertragungsgeschwindigkeiten, die bis zu zehnmal
schneller sind als herkömmliche 10/100-Ethernet-Verbindungen.
Ideal zur Bewältigung großer Datenmengen wie Video, Audio und
Sprache.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 1-7


20 AGP-Steckplatz. Dieser AGP- (Accelerated Graphics Port)
Steckplatz unterstützt 1,5V AGP8X-Grafikkarten für 3D-
Grafikanwendungen.

21 PS/2-Mausanschluss. Dieser grüne 6-pol. Anschluss dient zum


Anschließen einer PS/2-Maus.
22 Paralleler Anschluss. Dieser 25-pol. Anschluss nimmt einen
parallelen Drucker, einen Scanner oder andere Geräte auf.

23 RJ-45-Anschluss. Dieser Anschluss verbindet ein LAN


(ortsgebundenes Netzwerk) über einen Netzwerk-Hub. (nur LAN-
Modelle)
24 Audioeingang. Dieser Audioeingang (hellblau) nimmt ein
Bandabspielgerät oder andere Audioquellen auf. Im 6-Kanal-Modus
wird diese Buchse zum Audioausgang/Lautsprecherausgang
(hinten). (nur Audio-Modelle)
25 Audioausgang. Dieser Audioausgang (hellgrün) nimmt einen
Kopfhörer oder einen Lautsprecher auf. Im 6-Kanal-Modus wird
diese Buchse zum Lautsprecherausgang (vorne). (nur Audio-
Modelle)
26 Mikrofoneingang. Dieser Mikrofoneingang (rosa) nimmt ein
Mikrofon auf. Im 6-Kanal-Modus wird diese Buchse zum
Lautsprecherausgang (Mitte/Subwoofer). (nur Audio-Modelle)

27 USB 2.0-Anschlüsse 3 und 4. Diese zwei 4-pol. USB- (Universal


Serial Bus) Anschlüsse nehmen USB 2.0-Geräte auf.

28 Serielle Anschlüsse 1 und 2. Diese 9-pol. COM1/COM2-


Anschlüsse dienen Zeigegeräten oder anderen seriellen Geräten.
29 USB 2.0-Anschlüsse 1 und 2. Diese zwei 4-pol. USB- (Universal
Serial Bus) Anschlüsse nehmen USB 2.0-Geräte auf.
30 PS/2-Tastaturanschluss. Dieser violette 6-pol. Anschluss dient
zum Anschließen einer PS/2-Tastatur.

1-8 Kapitel 1: Produkteinführung


Kapitel 2

Dieses Kapitel beschreibt die Methoden zur


Hardwareeinrichtung, die Sie bei der
Installation von Systemkomponenten
anwenden müssen. Es umfasst Details zu
Switches, Jumpern und Anschlüssen auf
dem Motherboard.

Hardwareinformationen
Kapitelübersicht
2.1 Motherboard-Installation ............................... 2-1
2.2 Motherboard-Layout ...................................... 2-2
2.3 Bevor Sie anfangen ....................................... 2-3
2.4 CPU (Zentraleinheit) ...................................... 2-4
2.5 Systemspeicher ............................................. 2-6
2.6 Erweiterungssteckplätze ............................. 2-10
2.7 Jumper .......................................................... 2-13
2.8 Steckanschlüsse .......................................... 2-17

ASUS A7V8X motherboard


2.1 Motherboard-Installation
Stellen Sie vor dem Installieren des Motherboards sicher, dass die
Konfiguration Ihres Gehäuses auch zum Motherboard passt. Das A7V8X
besitzt den ATX-Formfaktor, der 30,5 x 24,5 cm (12 x 9,6 Zoll) misst.

Die Netzleitung muss vor dem Installieren oder Ausbauen des


Motherboards abgezogen sein. Andernfalls könnten Sie sich verletzen
und die Motherboard-Komponenten beschädigt werden.

2.1.1 Ausrichtung
Bei der Installation des Motherboards vergewissern Sie sich bitte, dass Sie
es in der korrekten Ausrichtung im Gehäuse einbauen. Der Rand mit den
externen Anschlüssen kommt an die Rückseite des Gehäuses, wie aus
der untenstehenden Abbildung ersichtlich.

2.1.2 Schraubenlöcher
Stecken Sie neun (9) Schrauben in die eingekreisten Löcher, um das
Motherboard am Gehäuse zu befestigen.
Die Schrauben nicht zu fest anziehen! Das Motherboard könnte sonst
beschädigt werden.

Legen Sie diese Seite


auf die Rückseite des
Gehäuses

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-1


2.2 Motherboard-Layout
24.5cm (9.6in)
OVER_VOLT1
PS/2KBMS CPU_FAN1
T: Mouse
B: Keyboard KBPWR1
USBPWR_12
USBPWR_34
USB1.1
T: USB0

Socket 462
B: USB1

DDR DIMM1 (64/72 bit, 184-pin module)

DDR DIMM2 (64/72 bit, 184-pin module)

DDR DIMM3 (64/72 bit, 184-pin module)


COM1

ATX Power Connector


PARALLEL PORT

COM2

VIA
USB2.0 Top:
T: USB1 RJ-45 KT400
B: USB2 Chipset

30.5cm (12.0in)
PWR_FAN1

FLOPPY1
Top:Line In
Center:Line Out AUX1
Below:Mic In 0 1 2 3 4 5
CD1

SEC_ IDE1
PRI_ IDE1
Accelerated Graphics Port (AGP Pro)

AGP_WARN1
FP_AUDIO1

PCI1
GBLAN
or ROM_SIP1
LAN
Chip
VIA SMB_CON1
PCI2 VT8235
Chipset TRPWR1

Audio
Codec
PCI3 ASUS
CR2032 3V
Lithium Cell
ASIC
A7V8X
®

CMOS Power
with Hardware
SPDIF1 Monitor
MODEM1 CLRTC1
SPEECH
PCI4
Controller
PROMISE

PRI_RAID1
PDC20376
SerialATA
Controller

SEC_SATA1
PCI5
USBPWR_56

Super

VIA 4Mbit
I/O

1394 Firmware
Controller Hub
IDELED1

PRI_SATA1
CHASSIS1
PCI6 SB_PWR1
USB56 SMARTCARD1 CHA_FAN1

IEEE1394_1 IEEE1394_2 GAME1 WPCI_USB1 IR_CON1 AFPANEL1 PANEL1

Die Funktionen Audio, SATA, Gigabit-LAN, LAN und 1394 sind


optional. Diese Komponenten sind im obigen Motherboard-Layout grau
abgebildet.

2-2 Kapitel 2: Hardwareinformationen


2.3 Bevor Sie anfangen
Beachten Sie vor dem Installieren der Motherboard-Komponenten oder
Ändern von Motherboard-Einstellungen folgende Vorsichtsmaßnahmen.

1. Ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose, bevor Sie eine
Komponente anfassen.
2. Tragen Sie vor dem Anfassen von Komponenten eine geerdete
Manschette, oder berühren Sie einen geerdeten Gegenstand bzw.
einen Metallgegenstand, damit statische Elektrizität diese nicht
beschädigen kann.
3. Halten Sie Komponenten an den Rändern fest, damit Sie die ICs
auf ihnen nicht berühren.
4. Legen Sie eine deinstallierte Komponente auf ein geerdetes
Antistatikpolster oder in die Verpackung, in der sich die
Komponente befand.
5. Vor dem Installieren oder Ausbau einer Komponente muss die
ATX-Stromversorgung ausgeschaltet oder das Netzkabel aus
der Steckdose gezogen sein. Andernfalls könnten das
Motherboard, Peripheriegeräte und/oder Komponenten stark
beschädigt werden.

Wenn die grüne LED (SB_PWR1) leuchtet, ist das System


eingeschaltet oder im Soft-off-Modus. Schalten Sie vor Entfernen oder
Installieren einer Motherboard-Komponente das System aus.

Die rote LED (AGP_WARN1) schützt das Motherboard vor dem


Durchbrennen bei Einbau einer falschen AGP-Karte. Wenn Sie eine
3,3V-AGP-Karte in den 1,5V-AGP-Steckplatz stecken, leuchtet diese
LED und das System lässt sich nicht einschalten. Diese LED leuchtet
nicht, wenn eine 1,5V-AGP-Karte eingesteckt wird.

AGP_WARN1

ON OFF
Incorrect Correct
AGP Card AGP Card
SB_PWR1
A7V8X
®

ON OFF
Standby Powered
A7V8X Onboard LED Power Off

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-3


2.4 CPU (Zentraleinheit)
2.4.1 Überblick
Dieses Motherboard besitzt einen CPU-Steckplatz vom Typ Sockel A
(462). AMD-Prozessoren werden mit Frequenzen im Gigahertz-Bereich
angeboten, um den Leistungsanforderungen aktueller Computer-
Plattformen und Anwendungen gerecht zu werden. Das A7V8X
unterstützt AthlonTM XP/AthlonTM- und DuronTM-Prozessoren.

CPU NOTCH
TO INNER
CORNER

AMD™ CPU

A7V8X
®

CPU NOTCH
LEVER LOCK

A7V8X Socket A

Jede AMD-CPU verfügt über eine Markierung an Pin1. Diese Markierung


erkennt man an einer “abgeschnittenen” Ecke und/oder einem goldenen
Quadrat oder Dreieck. Beachten Sie diese Markierung beim Ausrichten
der CPU. Der nächste Abschnitt enthält Details zur Installation.

Damit eine Überhitzung verhindert wird, Installieren Sie einen aktiven


CPU-Kühler, der die gesamte Fläche der CPU abdeckt und eine
ausreichende Wärmeableitung für den von Ihnen verwendeten CPU-Typ
bietet. Weitere Hinweise finden Sie der Installationsanleitung für Ihren
CPU-Kühler.

2-4 Kapitel 2: Hardwareinformationen


2.4.2 Installieren der CPU
Installieren Sie eine CPU wie folgt:

1. Finden Sie den Sockel 462 und


öffnen Sie ihn, indem Sie den Hebel
vorsichtig vom Sockel zur Seite
wegziehen. Ziehen Sie dann den
Hebel hoch. Der Sockelhebel muss
ganz geöffnet sein (90 bis 100 Grad).
2. Stecken Sie die CPU richtig
ausgerichtet ein. Die abgeschnittene
oder goldene Ecke der CPU muss
auf die innere Ecke der Sockelbasis
zeigen, die dem Hebelscharnier am
nächsten liegt.

Die CPU muss sich mühelos einfügen lassen. Stecken Sie die CPU
nicht gewaltsam in den Sockel, um die Pins nicht zu verbiegen. Wenn
die CPU nicht hineinpasst, prüfen Sie ihre Ausrichtung und schauen
Sie nach verbogenen Pins.

4. Sobald die CPU ganz eingesteckt ist, drücken Sie sie fest an, und
schließen den Sockelhebel, bis er einrastet.
5. Legen Sie den Lüfter und den Kühlkörper auf die CPU. Der
Kühlkörper muss die CPU ganz abdecken. Befestigen Sie den Bügel
des Kühlkörpers vorsichtig an den Plastikklemmen an der Sockelbasis.
Dank dem zusätzlichen Gewicht des CPU-Lüfters und dem Bügel des
Kühlkörpers ist keine weitere Kraft nötig, um die CPU festzuhalten.

Sie dürfen beim Befestigen eines Prozessorlüfters nicht die


Motherboard-Oberfläche mit den Lüfterklammern ankratzen, um
Schäden an der CPU zu vermeiden. Beim Befestigen eines
Kühlkörpers an der CPU dürfen ungeschützte CPU-Kondensatoren
nicht mit dem Kühlkörper in Berührung kommen, um eine
Beschädigung zu vermeiden!

Vergessen Sie nicht, die richtige Bus-Frequenz einzustellen und den


CPU-Multiplikator auf der Standardeinstellung zu belassen, damit
keine Probleme beim Systemstart auftreten.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-5


2.5 Systemspeicher
2.5.1 Überblick
Das Motherboard ist mit drei DDR- (Double Data Rate) DIMM- (Dual Inline
Memory Module) Steckplätzen bestückt. Diese Steckplätze unterstützen
bis zu 3 GB Systemspeicher mittels 184-pol. ungepufferten, nicht-ECC
PC3200/2700/21001600-DIMMs. (Hinweis: DDR400 unterstützt nur einen
(1) Steckplatz. DDR333 unterstützt nur zwei (2) Steckplätze.)

104 Pins

A7V8X 80 Pins

A7V8X 184-Pin DDR DIMM Sockets

Ein DDR-DIMM lässt sich wegen einer Kerbe nur in einer Richtung
einpassen. Stecken Sie ein DIMM-Modul NICHT gewaltsam in einen
Steckplatz, da es sonst beschädigt werden könnte.

Die DDR-SDRAM-Technologie entwickelte sich vorwiegend aus dem


PC66-, PC100-, PC133-Speicher, bekannt unter SDR- (Single Data Rate)
SDRAM. DDR-Speicher sind jedoch fähig, zwei Datenvorgänge in einem
Taktzyklus auszuführen und verdoppeln so den Durchsatz von SDR-
Speicher. Ein 200-MHz-DDR-DIMM unterstützt z.B. einen 100-MHz-
Speicherbus und ein 266-MHz-DDR-DIMM einen 133-MHz-Speicherbus.
DDR-übertragungsrate DDR-Grundfrequenz

400MHz 200MHz

333MHz 166MHz

266MHz 133MHz

200MHz 100MHz

Ein DDR-DIMM ist genau so groß wie ein SDR-DIMM, besitzt jedoch eine
184-pol. Kontaktfläche im Vergleich zu den 168 Polen eines SDR-DIMMs.
Zudem hat ein DDR-DIMM nur eine Kerbe, während ein SDR-DIMM über
zwei Kerben verfügt. Daher ist ein DDR-DIMM nicht abwärtskompatibel zu
einem SDR-Modul und wird nur in Steckplätze installiert, die für DDR-
DIMMs ausgelegt sind.
2-6 Kapitel 2: Hardwareinformationen
2.5.2 Speicherkonfigurationen
Sie können DDR-DIMMs in den Größen 64 MB, 128 MB, 256 MB, 512 MB
und 1 GB in die DIMM-Steckplätze installieren.

Installieren Sie DDR-DIMMs nur in folgenden Kombinationen. Sonst


startet das System nicht.

DDR-DIMM1 DDR-DIMM2 DDR-DIMM3


(Reihen 0&1) (Reihen 2&3) (Reihen 4&5)
SS/DS SS/DS SS/DS
SS/DS SS/DS SS/DS
* SS - Einseitiges DIMM
DS - Doppelseitiges DIMM

2.5.3 Liste der qualifizierten DDR400-Hersteller


Die folgende Tabelle listet die PC3200-DDR400-Speichermodule auf, die
für dieses Motherboard auf Grund von Tests geeignet sind.
Hersteller Modell Größe
Samsung M368L6423DTM-CC4 512 MB
Samsung M368L6423DTM-CC4 256 MB
Kingston KVR400X64C25/512 512 MB

DDR400-Module werden derzeit nur von einem (1) DIMM-Steckplatz


unterstützt. Verwenden Sie nur getestete und geeignete DDR400-
DIMMs, siehe obige Liste. DDR-DIMMs von anderen Herstellern sind
für dieses Motherboard ungeeignet. Die ASUS-Website
(www.asus.com) enthält eine Liste mit den neuesten, geeigneten
Herstellern von DDR400-Modulen.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-7


2.5.4 Installieren eines DIMMs
Das Netzkabel muss vor dem Ein- oder Ausbau von DIMMs oder
anderen Systemkomponenten ausgesteckt sein. Andernfalls könnten
das Motherboard und die Komponenten stark beschädigt werden.

Installieren Sie ein DIMM wie folgt:

1. Entriegeln Sie einen DIMM-Steckplatz, indem Sie die Haltebügel nach


außen drücken.
2. Richten Sie ein DIMM auf dem Steckplatz so aus, dass die Kerbe auf
dem DIMM mit der Öffnung im Steckplatz übereinstimmt.

Entriegelter Haltebügel

3. Drücken Sie das DIMM fest in den Steckplatz, bis die Haltebügel
zurückklappen und das DIMM richtig festhalten.

Verriegelter Haltebügel

2-8 Kapitel 2: Hardwareinformationen


2.5.5 Entfernen eines DIMMs
Entfernen Sie ein DIMM wie folgt.

1. Drücken Sie die Haltebügel gleichzeitig nach außen, um das DIMM zu


entriegeln.

Halten Sie das DIMM beim Drücken der Haltebügel leicht mit Ihren
Fingern fest. Es könnte sonst plötzlich herausspringen und beschädigt
werden.

2. Nehmen Sie das DIMM aus dem Steckplatz heraus.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-9


2.6 Erweiterungssteckplätze
Sie möchten später u.U. Erweiterungskarten installieren. Das Motherboard
besitzt sechs PCI-Steckplätze und einen AGP- (Accelerated Graphics
Port) Steckplatz. Die folgenden Unterabschnitte beschreiben diese
Steckplätze und die von ihnen unterstützen Erweiterungskarten.

Das Netzkabel muss vor dem Installieren oder Ausbauen von


Erweiterungskarten ausgesteckt sein. Bei Nichtbeachtung können Sie
sich verletzen und die Motherboard-Komponenten beschädigen.

2.6.1 Installieren einer Erweiterungskarte


Installieren Sie eine Erweiterungskarte wie folgt.

1. Lesen Sie vor dem Installieren der Erweiterungskarte die mit ihr
gelieferte Dokumentation durch, und stellen Sie die Hardware der
Karte richtig ein.
2. Entfernen Sie den Deckel von Ihrem Systemgehäuse (wenn das
Motherboard bereits in einem Gehäuse installiert ist).
3. Entfernen Sie die Abdeckung (Slotblende) am Ende des zu
verwendenden Steckplatzes. Legen Sie die Schraube zur Seite.
4. Richten Sie den Kartenanschluss an den Steckplatz aus, und drücken
Sie die Karte hinein, bis sie festsitzt.
5. Befestigen Sie die Karte mit der zuvor entfernten Schraube am
Gehäuse.
6. Verschließen Sie das Gehäuse wieder.

2.6.2 Konfigurieren einer Erweiterungskarte


Nach dem Installieren der Erweiterungskarte müssen Sie sie mit einer
Software konfigurieren.

1. Schalten Sie das System ein, und ändern Sie ggf. die BIOS-
Einstellungen. Kapitel 4 informiert über das BIOS-Setup.
2. Weisen Sie der Karte einen Interrupt (IRQ) zu. Beziehen Sie sich auf
die Tabellen auf der nächsten Seite.
3. Installieren Sie die Softwaretreiber für die Erweiterungskarte.

2-10 Kapitel 2: Hardwareinformationen


Standard-Interrupt-Zuweisungen
IRQ Priorität Standardfunktion
0 1 System-Zeitgeber
1 2 Tastatur-Controller
2 K.A. Programmierbares Interrupt
3* 11 Übertragungsanschluss (COM2)
4* 12 Übertragungsanschluss (COM1)
5* 13 Soundkarte (manchmal LPT2)
6 14 Diskettenlaufwerk-Controller
7* 15 Druckeranschluss (LPT1)
8 3 System-CMOS/Echtzeituhr
9* 4 ACPI-Modus, wenn benutzt
10* 5 IRQ-Halter für PCI-Steuerung
11* 6 IRQ-Halter für PCI-Steuerung
12* 7 PS/2-kompatibler Mausanschluss
13 8 Numerischer Datenprozessor
14* 9 Primärer IDE-Kanal
15* 10 Sekundärer IDE-Kanal
* Diese IRQs sind normalerweise für ISA- oder PCI-Geräte verfügbar.

IRQ-Zuweisungen für dieses Motherboard

A B C D E F G H

PCI-Steckplatz 1 — — — teilt — — — —
PCI-Steckplatz 2 teilt — — — — — — —
PCI-Steckplatz 3 — teilt — — — — — —
PCI-Steckplatz 4 — — teilt — — — — —
PCI-Steckplatz 5 — — — teilt — — — —
PCI-Steckplatz 6 teilt — — — — — — —
AGP-Steckplatz teilt — — — — — — —
USB 1.1 UHCI 1 — — — — — teilt — —
USB 1.1 UHCI 2 — — — — — teilt — —
USB 1.1 UHCI 3 — — — — — teilt — —
USB 2.0 EHCI — — — — — teilt — —
AC97 Codec — — — — — — nutzt —
Onboard LAN — — teilt — — — — —
Onboard 1394 — teilt — — — — — —
Onboard SATA — teilt — — — — — —
Onboard IDE — — — — nutzt — — —

Bei Verwendung von PCI-Karten in gemeinsamen Steckplätzen


müssen die Treiber die Option “IRQ gemeinsam verwenden” (IRQ-
Sharing) unterstützen oder die Karten brauchen keine IRQ-Zuweisung.
Ansonsten kommt es zu Konflikten zwischen den zwei PCI-Gruppen.
Das System wird instabil und die Karte nicht verwendbar.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-11


2.6.3 PCI-Steckplätze
Dieses Motherboard verfügt über sechs 32-Bit-PCI-Steckplätze. Sie
unterstützen PCI-Karten wie LAN-, SCSI-, USB- und andere Karten, die
mit den PCI-Spezifikationen übereinstimmen. Eine in einem PCI-
Steckplatz installierte LAN-Karte ist nachfolgend abgebildet.

Der blaue PCI-Steckplatz ist


ein Standard-PCI-Steckplatz
und ein optionaler
firmeneigener drahtloser
ASUS-Steckplatz.

2.6.4 AGP-Steckplatz
Dieses Motherboard besitzt einen AGP- (Accelerated Graphics Port)
Steckplatz für +1,5V-AGP-Karten. Achten Sie beim Kauf einer AGP-Karte
auf die +1,5V-Spezifikation. Auch müssen die Kerben auf den goldenen
Kontaktstellen der Karte, in den AGP-Steckplatz auf dem Motherboard
passen.
Bei Installation einer falschen AGP-Karte, z.B. eine SiS305-basierte AGP-
Karte oder eine andere 3,3V-AGP-Karte, leuchtet die integrierte rote LED
(AGP_WARN1) auf, um anzuzeigen, dass die Karte nicht vom
Motherboard unterstützt wird. Bei leuchtender LED lässt sich das System
auch nicht durch Drücken des Netzschalters einschalten und verhindert
somit eine permanente Beschädigung des Motherboards.

Installieren Sie nur 1,5V-AGP-Karten auf diesem Motherboard!

A7V8X
®

Keyed for 1.5v

A7V8X Accelerated Graphics Port (AGP)

2-12 Kapitel 2: Hardwareinformationen


2.7 Jumper
1. Tastaturstrom (3-pol. KBPWR1)
Mit diesem Jumper aktivieren oder deaktivieren Sie die Tastatur-
Weckfunktion. Setzen Sie ihn auf die Pins 2-3 (+5VSB), wenn der
Computer beim Drücken einer Taste auf der Tastatur aufwachen soll
(Standardeinstellung ist die Leertaste). Diese Funktion benötigt eine
ATX-Stromversorgung mit mindestens 1A auf dem +5VSB-Leiter und
eine entsprechende Einstellung im BIOS (siehe Abschnitt 4.5.1 Power
Up Control).

KBPWR1

1 2 2 3

+5V +5VSB
®

A7V8X
(Default)

A7V8X Keyboard Power Setting

2. VKERN-Überspannung (3-pol. OVER_VOLT1)


Bei Aktivierung ermöglicht dieser Jumper CPU-VKERN-Bereiche
zwischen 1,7V und 2,05V. Ist er deaktiviert, liegt die VKERN-Einstellung
zwischen +1,5V und +1,85V. Der Wert für CPU VKERN kann im BIOS-
Setup eingestellt werden.
Bei Einstellung auf eine sehr hohe Kernspannung kann Ihre CPU
permanent beschädigt werden. Sie sollten die Standardeinstellung
(Disable) beibehalten.

OVER_VOLT1

1 2 2 3

OVERVOLT OVERVOLT
ENABLE DISABLE
(Default)

A7V8X
®

A7V8X CPU Over Voltage Setting

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-13


3. USB-Gerät aufwecken (3-pol. USBPWR_12, USBPWR_34,
USBPWR_56)
Setzen Sie diese Jumper auf +5V, um den Computer über
angeschlossene USB-Geräte aus dem S1-Ruhemodus (CPU hielt an,
DRAM aktualisierte sich, System verbraucht wenig Strom)
aufzuwecken. Bei Einstellung auf +5VSB wacht er aus dem S3-
Ruhemodus (CPU bekommt keinen Strom, DRAM aktualisiert sich
langsam, Stromversorgung ist reduziert) auf. Beide Jumper sind in der
Standardeinstellung auf die Pins 1-2 (+5V) gesetzt, da nicht jeder
Computer diese Art der Stromversorgung unterstützt.
Die Jumper USBPWR_12 und USBPWR_34 betreffen die hinteren
USB-Anschlüsse. Der Jumper USBPWR_56 ist für den internen USB-
Anschluss, mit dem Sie die vorderen USB-Anschlüsse verbinden
können.

1. Sind diese Jumper auf +5VSB gesetzt, benötigt diese Funktion


eine Stromversorgung mit mindestens 2A auf dem +5VSB-Leiter.
Ansonsten schaltet sich das System nicht ein.

2. Der gesamte Stromverbrauch darf weder im Normal- noch im


Ruhemodus die Leistung der Stromversorgung überschreiten
(+5VSB).

USBPWR_12
USBPWR_34
1 2 2 3

+5V +5VSB
(Default)
®

A7V8X USBPWR_56
1 2 2 3

+5V +5VSB
A7V8X USB Device Wake Up (Default)

2-14 Kapitel 2: Hardwareinformationen


4. Echtzeituhr-RAM löschen (CLRTC1)
Mit diesen Jumpern löschen Sie das Echtzeituhr- (RTC) RAM im
CMOS. Durch Löschen der RTC-RAM-Daten im CMOS entfernen Sie
die Einstellungen für Datum, Uhrzeit und System-Setup aus dem
CMOS. Die RAM-Daten im CMOS werden mit einer integrierten
Knopfbatterie aufrecht erhalten.
So wird das RTC-RAM gelöscht:
1. Schalten Sie den Computer aus und ziehen Sie das Netzkabel.
2. Nehmen Sie die Batterie heraus.
3. Schließen Sie den Jumper durch Aufsetzen der Steckbrücke kurz,
und nehmen Sie sie nach 3 Sekunden wieder ab.
4. Installieren Sie wieder die Batterie.
5. Schließen Sie die Netzleitung an, und schalten Sie das System ein.
6. Halten Sie die Taste <Entf> während des Startvorgangs gedrückt,
und rufen Sie das BIOS auf, um die Daten neu einzugeben.

CLRTC1
1 2 2 3
A7V8X
®

Clear CMOS
Normal
(Default)
A7V8X Clear RTC RAM

5. ROMSIP1-Einstellung (3-pol. ROM_SIP1)


Mit diesem Jumper wählen Sie das besteTiming für die CPU zur
Verbesserung der Systemleistung. Die Standardeinstellung Hardware-
ROMSIP (Pins 1-2) stabilisiert das System.

ROM_SIP1
A7V8X
®

1 2 2 3

HARDWARE SOFTWARE
ROMSIP ROMSIP
A7V8X ROMSIP Setting (Default)

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-15


6. WPCI_USB-Einstellung (6-pol. WPCI_USB1)
Dieser Jumper verbindet einen Satz USB-Signale mit dem PCI-Steckplatz
6 zur Unterstützung einer drahtlosen ASUS-Karte. Da USB-Signale von
einigen reservierten Pins des PCI-Steckplatzes benutzt werden und um
Kompatibilität mit anderen PCI-Karten zu garantieren, sollte er in der
Standardeinstelung bleiben, wenn Sie keine drahtlose ASUS-Karte
verwenden.

WPCI_USB1

6 5
®

A7V8X
4 3 4 3
2 1
Wireless Original
PCI_USB PCI
reserved pin
A7V8X WPCI_USB Setting (Default)

2-16 Kapitel 2: Hardwareinformationen


2.8 Steckanschlüsse
Dieser Abschnitt beschreibt und illustriert die internen Steckanschlüsse auf
dem Motherboard.
Der rote Streifen auf Flachbandkabeln muss immer mit Pin 1 der
Anschlüsse verbunden werden. Pin 1 liegt normalerweise dem
Netzanschluss von Festplatten und CD-ROM-Laufwerken am
nächsten, kann bei Diskettenlaufwerken jedoch auch auf der
gegenüberliegenden Seite sein.

1. Festplattenzugriffsanzeige (2-pol. IDE_LED1)


Dieser Anschluss versorgt die Festplattenzugriffsanzeige mit Strom.
Bei Lese- oder Schreibaktivitäten von Geräten, die mit dem primären
oder sekundären IDE-Anschluss verbunden sind, leuchtet diese LED.

A7V8X IDELED1

TIP: If the case-mounted LED does not


A7V8X IDE Activity LED light, try reversing the 2-pin plug.

2. Diskettenlaufwerksanschluss (34-1 pol. FLOPPY1)


Dieser Anschluss unterstützt das beigefügte Flachbandkabel für
Diskettenlaufwerke. Verbinden Sie ein Kabelende mit dem Motherboard
und das andere Ende mit dem Diskettenlaufwerk. (Pin 5 wurde auf
Boardseite entfernt und im Kabelstecker geschlossen, um ein falsches
Einstecken zu vermeiden).
FLOPPY1

A7V8X
PIN 1
NOTE: Orient the red markings on
the floppy ribbon cable to PIN 1.

A7V8X Floppy Disk Drive Connector

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-17


3. IDE-Anschlüsse (40-1 pol. IDE1, IDE2)
Dieser Anschluss unterstützt das beigefügte Flachbandkabel für
UltraDMA/133/100/66-IDE-Festplatten. Verbinden Sie den blauen
Anschluss des Kabels mit dem primären (empfohlen) oder sekundären
IDE-Anschluss. Verbinden Sie dann den grauen Anschluss mit dem
UltraDMA/133/100/66-Slave-Gerät (Festplatte) und den schwarzen
Anschluss mit dem UltraDMA/133/100/66-Master-Gerät. Es wird
empfohlen, nicht-UltraDMA/133/100/66-Geräte mit dem sekundären
IDE-Anschluss zu verbinden. Bei Installation von zwei Festplatten
muss das zweite Laufwerk als Slave-Gerät konfiguriert werden, indem
sein Jumper entsprechend gesetzt wird. Die Jumper-Einstellungen
sind in der Festplatten-Dokumentation angegeben. BIOS unterstützt
den Start von einem bestimmten Gerät. Haben Sie mehr als zwei
UltraDMA/133/100/66-Geräte, dann kaufen Sie bitte ein weiteres
UltraDMA/133/100/66-Kabel. Zwei Festplatten lassen sich mit zwei
Flachbandkabeln als Master-Geräte konfigurieren – ein Kabel für den
primären und das andere für den sekundären IDE-Anschluss.

1. Pin 20 entfällt auf jedem IDE-Anschluss, damit er zum


abgedeckten Loch auf dem UltraDMA-Kabelstecker passt. Dies
verhindert falsch ausgerichtete Kabel beim Anschließen.

2. Das Loch neben dem blauen Anschluss am UltraDMA/133/100/66-


Kabel ist absichtlich.

NOTE: Orient the red markings


(usually zigzag) on the IDE
ribbon cable to PIN 1.
SEC_IDE1
PRI_IDE1

A7V8X
®

A7V8X IDE Connectors PIN 1

Verwenden Sie ein 80-adriges IDE-Kabel für UltraDMA/133/100/66-


IDE-Geräte. Das im Motherboard-Paket enthaltene UltraDMA/66-Kabel
unterstützt auch UltraDMA/133/100.

2-18 Kapitel 2: Hardwareinformationen


4. RAID-ATA/133/100/66/33-Anschluss (40-1 pol. PRI_RAID)
Mit dem integrierten Seriell-ATA-Controller-Chip unterstützt dieser
Anschluss eine RAID 0- oder eine RAID 1-Konfiguration. Mit der RAID-
Funktion können Sie ein Festplatten-Array konfigurieren und
zusätzliche IDE-Geräte unterstützen. Mit diesem Anschluss können
Sie eine Festplatte installieren (nur Master-Modus).

NOTE: Orient the red markings


(usually zigzag) on the IDE

PRI_RAID1
ribbon cable to PIN 1.

A7V8X
®

PIN 1

A7V8X PRI_RAID Connectors

Wichtige Hinweise zur RAID-Funktion:

1. In der Standardeinstellung folgen die Laufwerke, die Sie mit an die


PRI_RAID- Anschlüssen angeschlossen haben, dem ATA133/100/
66/33-Protokoll als unabhängige Laufwerke statt Festplatten-Array.

2. Der Anschluss unterstützt keine ATAPI-Geräte, z.B. CD-ROMs,


DVD-ROMs etc.

3. Für RAID 1 können Sie zwei beliebige Anschlüsse aus


Parallel- ATA- und Seriell-ATA-Anschlüsse wählen. Für RAID 0
können Sie zwei oder drei beliebige Anschlüsse aus Parallel-
ATA- und Seriell-ATA-Anschlüssen wählen.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-19


5. Gehäuseeinbruchsanschluss (4-1 pol. CHASSIS1)
Dieser Kontakt ist für ein Gehäuse mit Einbruchserkennungsfunktion
bestimmt. Hierfür wird ein externer Erkennungsmechanismus benötigt,
z.B. einen Sensor oder Mikroschalter. Beim Entfernen eines
Gehäuseteils wird der Sensor aktiviert und sendet ein Warnsignal zu
diesem Anschluss, um einen Einbruch in das Gehäuse zu melden.
Die mit “Gehäusesignal” und “Erde” markierten Pins sind in der
Standardeinstellung mit einer Jumpersteckbrücke kurzgeschlossen.
Um die Funktion zur Gehäuseeinbruchserkennung zu verwenden,
müssen Sie die Jumpersteckbrücke entfernen.

CHASSIS1
Chassis Signal
+5VSB_MB

GND

A7V8X
®

A7V8X Chassis Alarm Lead

6. SMBus-Anschluss (6-1 pol. SMB_CON1)


Sie können SMBus- (System Management Bus) Geräte mit diesem
Anschluss verbinden. Geräte kommunizieren über die SMBus-
Schnittstelle mit einem SMBus-Host und/oder anderen SMBus-
Geräten. SMBus ist eine bestimmte Implementierung eines I2C-
Busses, ein Mehrgerätebus, über den mehrere Chips an den gleichen
Bus angeschlossen werden können und der jeden einzelnen Chip
durch Einleitung einer Datenübertragung als Master aktiviert.

SMB_CON1

A7V8X
®

1
FLOATING
SMBCLK

Ground
SMBDATA
+3V

A7V8X SMBus Connector

2-20 Kapitel 2: Hardwareinformationen


7. ATX-Netzanschlüsse (20-pol. ATXPWR1)
Dieser Anschluss wird mit einer ATX-Stromversorgung (PC-Netzteil)
verbunden. Der Stecker der Stromversorgung kann nur in eine
Richtung in diesen Anschluss gesteckt werden. Drücken Sie den
Stecker, richtig ausgerichtet, ganz hinein.

Beachten Sie, dass Ihr Netzteil (ATX 2.03) mindestens 20A auf der
+3,3V Leitung und 25A auf der +5V Leitung liefert . Die empfohlene
Mindest-Wattleistung beträgt 300W und 400W (oder höher) für ein voll
konfiguriertes System. Das System wird instabil und lässt sich u.U.
nicht einschalten, wenn die Stromversorgung nicht ausreicht.

ATXPWR1

+3.3VDC +3.3VDC
-12.0VDC +3.3VDC
COM COM
PS_ON# +5.0VDC
COM COM
COM +5.0VDC
COM COM
®

A7V8X -5.0VDC PWR_OK


+5.0VDC +5VSB
+5.0VDC +12.0VDC

A7V8X ATX Power Connectors

8. SmartCard-Lesegerät-Anschluss (14-1 pol. SMARTCON1)


Dieser Anschluss nimmt ein optionales SmartCard-Lesegerät auf, so
dass Sie bequem z.B. Finanz-, Krankenkassen-, Telefon- oder
Reisedienste über eine Software mit einer SmartCard-
Benutzeroberfläche abwickeln können.

SMARTCARD1
SCRREST

SCRRES#
SCIO
NC
NC

NC

A7V8X
®

1
SCPWR#

NC
VCC
NC

SCRCLK

GND
NC2

A7V8X Smartcard Connector

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-21


9. CPU-, Gehäuse- und Strom-Lüfteranschlüsse
(3-pol. CPU_FAN1, PWR_FAN1, CHA_FAN1)
Die Lüfteranschlüsse unterstützen Lüfter mit 350mA~740mA (8,88W
max.) oder insgesamt 1A~2,22A (26,64W max.) bei +12V. Verbinden
Sie die Lüfterkabel mit den Lüfteranschlüssen auf dem Motherboard,
wobei der schwarze Leiter eines jeden Kabels zum Erdungsstift des
Anschlusses passen muss.

Vergessen Sie nicht die Lüfterkabel mit den Lüfteranschlüssen zu


verbinden. Eine unzureichende Belüftung im System kann die
Motherboard-Komponenten beschädigen. Dies sind keine Jumper!
Setzen Sie KEINE Jumpersteckbrücken auf die Lüfteranschlüsse!

CPU_FAN1
+12V
Rotation
GND

PWR_FAN1
GND
+12V
Rotation
A7V8X
CHA_FAN1
®
Rotation
+12V
GND

A7V8X 12-Volt Fan Connectors

10. Netzteiltemperatursensoranschluss (2-pol. TRPWR1)


Besitzt Ihre Stromversorgung eine Wärmeüberwachungsfunktion,
verbinden Sie ihr Wärmesensorkabel mit diesem Anschluss.

A7V8X
®

TRPWR1
Power Supply
Thermal Sensor

A7V8X Thermal Sensor Connector

2-22 Kapitel 2: Hardwareinformationen


11. USB-Sockel (10-1 pol. USB_56)
Reichen die USB-Anschlüsse an der Rückseite nicht aus, ist ein USB-
Sockel für zusätzliche USB-Anschlüsse verfügbar. Er stimmt mit der
USB 2.0-Spezifikation überein, die eine Verbindungsgeschwindigkeit
von bis zu 480 Mbit/s unterstützt. Dieser Geschwindigkeitsvorteil
gegenüber den herkömmlichen 12 Mbit/s von USB 1.1 ermöglicht
schnellere Internet-Verbindungen, interaktive Game-Programme und
Simultanbetrieb sehr schneller Peripheriegeräte.
Ist im Paket ein USB 2.0/GAME-Modul enthalten, schließen Sie das
USB-Kabel an diesen Sockel an. Das Modul hat zwei USB 2.0-
Anschlüsse, die USB-Peripheriegeräte der nächsten Generation, z.B.
hochauflösende Kameras, Scanner und Drucker, unterstützen.

USB+5V
LDM5
LDP5
GND
NC

A7V8X
USB_56
®

(Blue) 1
USB+5V
LDM6
LDP6
GND

A7V8X USB 2.0 Header

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-23


12. GAME/MIDI-Anschluss (16-1 pol. GAME1) (nur Audio-Modell)
Dieser Anschluss unterstützt ein GAME/MIDI-Modul. Ist im Paket ein
optionales USB 2.0/GAME-Modul enthalten, verbinden Sie das GAME/
MIDI-Kabel mit diesem Anschluss. Der GAME/MIDI-Anschluss des
Moduls verbindet einen Joystick oder ein Game-Pad zum Spielen von
Game-Programmen, und MIDI-Geräte zum Abspielen oder Bearbeiten
von Audiodateien.

J1CY

J1CX
J1B2

J1B1
GND
GND
+5V

+5V
A7V8X
®

GAM1

+5V
MIDI_IN
J2B2
J2CY
MIDI_OUT
J2CX
J2B1
A7V8X Game Connector

13. Interne Audioanschlüsse (4-pol. CD1, AUX1, MODEM1)


(nur Audio-Modelle)
Diese Anschlüsse ermöglichen einen Stereo-Audioeingang von
Tonquellen wie CD-ROM, TV-Tuner oder MPEG-Karte. Der MODEM-
Anschluss ermöglicht eine Schnittstelle zwischen dem integrierten
Audio und einer Voice-Modemkarte mit ähnlichem Anschluss. Auch
ermöglicht er gemeinsames Verwenden des Mono-Eingangs (z.B.
Telefon) und Mono-Ausgangs (z.B. Lautsprecher) zwischen dem Audio
und einer Voice-Modemkarte.

AUX1(White)
CD1(Black)

MODEM1
Modem-In
Right Audio Channel
Ground
Ground
Left Audio Channel

Ground
A7V8X
Ground
®

Modem-Out

A7V8X Internal Audio Connectors

2-24 Kapitel 2: Hardwareinformationen


14. IEEE 1394-Anschluss (8-1 pol. IEEE1394_1, IEEE1394_2)
(nur 1394-Modell)
Dieser Stecker nimmt über einen beigefügten IEEE 1394-
Anschlusshalter zwei IEEE 1394-Anschlüsse auf. Verbinden Sie das
Halterkabel mit diesem Stecker und installieren Sie dann den Halter in
der Schlitzöffnung hinten am Systemgehäuse.

Ground

Ground
Ground

Ground

Ground
Ground
TPB+

TPB+
TPA+

TPA+
+12V

+12V
TPB-

TPB-
TPA-

TPA-
A7V8X
®

IEEE1394_1 IEEE1394_2

A7V8X IEEE-1394 Connectors

15. ASUS iPanel-Anschluss (24-1 pol. AFPANEL1)


Dieser Anschluss ermöglicht die Verbindung eines optionalen ASUS
iPanels, ein leicht verwendbarer Laufwerkseinschub mit E/A-Anschlüssen
und Status-LEDs an der Vorderseite. Verwenden Sie kein ASUS iPanel,
dann können Sie ein optionales drahtloses Sende- und Empfangs-
Infrarotmodul mit dem SIR-Anschluss verbinden.

AFPANEL1
SMBDATA

SMBCLK
+3VSB
IRRX

IRTX
GND
+5 V

NC
NC
NC
NC
NC
NC
GND
NC

+5VSB
CHASSIS#
EXTSMI#
+5V
MLED-
PCIRST#
BATT
NC

Connect to AFPANEL Connector

Connect to iPanel
IRRX

IRTX
GND
+5 V

A7V8X
®

SIR
NC
NC
GND
NC

+5VSB

A7V8X iPanel Connector


IR_CON

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-25


16. Digitaler Audioanschluss (6-1 pol. SPDIF1) (nur Audio-Modelle)
Dieser Anschluss unterstützt ein S/PDIF-Audiomodul für digitale
anstelle von analogen Tonausgaben. Verbinden Sie ein Ende des
Audiokabels mit dem S/PDIF In/Out-Anschluss auf dem Motherboard
und das andere Ende mit dem S/PDIF-Modul.

SPDIF1
SPDIF_IN GND
A7V8X
®

+5V
SPDIF_OUT GND
1

A7V8X Digital Audio Connector

Das S/PDIF-Modul ist nicht im Motherboard-Paket enthalten.

17. Frontplatten-Audioanschluss (10-1 pol. FP_AUDIO1)


(nur Audio-Modelle)
Dies ist eine Schnittstelle für das Intel-Frontpanel-Audiokabel zur
bequemen Verbindung und Steuerung von Audiogeräten.

Bei Verbindung des Intel-Frontpanel-Audiokabels müssen Sie die


Steckbrücke von den Jumpern Line out_R, BLINE_OUT_R, Line out_L
und BLINE_OUT_L entfernen.

FP_AUDIO1
MIC2 AGND
MICPWR +5VA
Line out_R BLINE_OUT_R
NC
®

A7V8X Line out_L BLINE_OUT_L

A7V8X Front Panel Audio Connector

2-26 Kapitel 2: Hardwareinformationen


18. Seriell-ATA-Anschluss (7 pol. PRI_SATA1, SEC_SATA1)
(nur SATA-Modell)
Diese Anschlüsse nehmen das primäre Serial-ATA- (PRI_SATA1) und
ein sekundäres Serial-ATA- (SEC_SATA1) Kabel auf. Verbinden Sie
hiermit das Serial-ATA-Kabel, und verbinden Sie es dann mit einer
Serial-ATA-fähigen Festplatte.

RSATA_RXN1
RSATA_RXN2

RSATA_RXP1
RSATA_RXP2

RSATA_TXN1
RSATA_TXN2

RSATA_TXP1
RSATA_TXP2
GND

GND

GND

GND

GND

GND
A7V8X
®

A7V8X SATA Connectors SEC_SATA1 PRI_SATA1

19. Infrarotmodulanschluss (10-1 oder 10-2 pol. SIR)


Diese Anschlüsse unterstützen ein optionales drahtloses Sende- und
Empfangs-Infrarotmodul. Das Modul wird an einer kleinen Öffnung im
Systemgehäuse befestigt, das diese Funktion unterstützt. Sie müssen
auch den Parameter UART2 Use As im BIOS für eine Verwendung mit
Infrarot konfigurieren.
Verbinden Sie ein Flachbandkabel vom Modul mit dem SIR-Anschluss
auf dem Motherboard, gemäß den an der Rückseite angezeigten
Definitionen der zehn Pins.

Standard Infrared (SIR)


IRRX
GND
IRTX
+5V

Front View Back View

SIR
IRTX

CIRRX
CIR+5V
GND

A7V8X
®

IRTX +5V
GND (NC)
IRRX

A7V8X Infrared Module Connector

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 2-27


20. Systemkonsolenanschluss (20-pol. PANEL1)
Dieser Anschluss unterstützt mehrere System-Frontpanelfunktionen.

Keyboard Lock Speaker


Power LED Connector

Speaker
Keylock
Ground

Ground
Ground
PLED+

PLED-

+5V

Ground
ExtSMI#
Ground

Ground
PWR

Reset
®

A7V8X
Reset SW
ATX Power
SMI Lead Switch*
* Requires an ATX power supply.
A7V8X System Panel Connectors
• System-Betriebsanzeigeanschluss (3-1 pol. PLED)
Dieser 3-1 pol. Anschluss dient der System-Betriebsanzeige. Die LED
leuchtet, wenn das System eingeschaltet wird, und blinkt, wenn das
System den Ruhemodus aktiviert hat.
• Tastatur-Verriegelungsanschluss (2-pol. KEYLOCK)
Verbinden Sie diesen 2-pol. Anschluss mit einem am Gehäuse
befestigten Schalter, um die Tastaturverriegelung aktivieren zu können.
• Systemwarnton-Lautsprecherleiter (4-pol. SPKR)
Verbinden Sie diesen 4-pol. Anschluss mit einem am Gehäuse
befestigten Lautsprecher, um Systemsignale und Warntöne zu hören.
• Systemverwaltung-Unterbrechungsanschluss (2-pol. SMI)
Dieser 2-pol. Anschluss aktiviert einen Suspend-Modus, oder “grünen”
Modus, auf dem System, wobei die Systemaktivität sofort verringert
wird, um Energie zu sparen und die Lebenszeit bestimmter
Systemkomponenten zu verlängern. Verbinden Sie den am Gehäuse
befestigten Suspend-Schalter mit diesem 2-pol. Anschluss.
• ATX-Netzschalter/Soft-off-Schalteranschluss (2-pol. PWR)
Verbinden Sie diesen Anschluss mit einem Schalter, der den System-
strom steuert. Durch Drücken des Netzschalters wechselt das System
zwischen EIN und RUHE, oder EIN und SOFT OFF, je nach BIOS-
oder Betriebssystems-Einstellungen. Ist das System eingeschaltet und
halten Sie den Netzschalter länger als 4 Sekunden gedrückt, wird es
ausgeschaltet.
• Resettasteranschluss (2-pol. RESET)
Verbinden Sie diesen 2-pol. Anschluss mit einem am Gehäuse
befestigten Reset-Schalter, um das System ohne Ausschalten neu zu
starten.

2-28 Kapitel 2: Hardwareinformationen


Kapitel 3

Dieses Kapitel beschreibt den


Anschaltvorgang und bietet Information zu
den BIOS-Piepton-Codes.

System einschalten
Kapitelübersicht
3.1 Erstmaliges Starten ....................................... 3-1
3.2 POST-Sprachmeldungen ............................... 3-2
3.3 Ausschalten des Computers ........................ 3-4

ASUS A7V8X motherboard


3.1 Erstmaliges Starten
1. Verschliessen Sie nach Vervollständigen aller Anschlüsse das
Systemgehäuse wieder.
2. Alle Schalter müssen ausgeschaltet sein.
3. Verbinden Sie das Netzkabel mit dem Netzanschluss an der Rückseite
des Systemgehäuses.
4. Verbinden Sie das Netzkabel mit einer Steckdose, die einen
Überspannungsschutz besitzt.
5. Schalten Sie die Geräte in folgender Reihenfolge ein:
a. Monitor
b. Externe SCSI-Geräte (beginnend mit dem letzten Gerät in der Kette)
c. Systemstrom (bei Verwendung einer ATX-Stromversorgung
müssen Sie den Schalter an der Stromversorgung (Netzteil) und
den ATX-Netzschalter vorne am Gehäuse betätigen).
6. Nach dem Einschalten leuchtet die Betriebsanzeige auf der Frontplatte.
Bei ATX-Stromversorgungen leuchtet die System-LED nach Betätigen
des ATX-Netzschalters. Stimmt Ihr Monitor mit “grünen” Standards
überein, oder hat er eine “Strom-Standby”-Funktion, leuchtet die Monitor-
LED oder die System-LED zeigt nach dem Einschalten orange oder grün
an. Das System durchläuft jetzt Einschaltselbsttests. Während der Tests
erzeugt das BIOS Signaltöne oder Meldungen erscheinen auf dem
Bildschirm. Wird 30 Sekunden nach Einschalten des Systems nichts
angezeigt, hat es einen Einschaltselbsttest u.U. nicht bestanden. Prüfen
Sie die Einstellungen und Anschlüsse der Jumper, oder bitten Sie Ihren
Händler um Hilfe.
Award-BIOS-Signaltoncodes
Signalton Bedeutung
Ein kurzer Ton bei Fehlerfreies POST
Anzeige des Logos
Lange Töne in Endlosschleife Kein DRAM installiert oder erkannt
Ein langer Ton gefolgt von Grafikkarte nicht gefunden oder Grafik-
drei kurzen Tönen kartenspeicher ungültig
Hochfrequente Töne, wenn das CPU überhitzt;
System läuft System läuft mit niedrigerer Frequenz

Bei Aktivierung von ASUS POST Reporter™ hören Sie keine BIOS-
Signaltöne. Statt dessen hören Sie POST-Sprachmeldungen.

7. Halten Sie beim Einschalten <Entf> gedrückt, um das BIOS-Setup


aufzurufen. Beachten Sie die Anweisungen in Kapitel 4.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 3-1


3.2 POST-Sprachmeldungen
Dieses Motherboard enthält den Winbond-Sprach-Controller zur
Unterstützung der Sonderfunktion ASUS POST Reporter™. Diese
Funktion erzeugt POST-Sprachmeldungen, die Sie auf Systemereignisse
und den Boot-Status aufmerksam machen. Bei einem Systemstartfehler
wird die Ursache des Problems angesagt.
Diese POST-Meldungen lassen sich mit der im Paket enthaltenen
Winbond Voice Editor-Software wunschgemäß anpassen. Sie können die
Standardmeldungen durch Aufnahme eigener Meldungen ersetzen.
Es folgt eine Liste mit POST-Standardmeldungen und entsprechenden
Maßnahmen, sofern nötig.
POST-Meldung Maßnahme
No CPU installed • Installieren Sie einen AMD Thor
oughbred/Athlon XP/Athlon/ Duron-
Prozessor im CPU-Sockel.
System failed CPU test • Prüfen Sie, ob die CPU richtig
installiert ist.
• Wenden Sie sich an Ihren
Fachhändler.
System failed memory test • Installieren Sie 184-pol. unge-
pufferte PC3200/2700/2100/1600-
DIMMs in die DIMM-Steckplätze.
• Prüfen Sie, ob die DIMMs richtig in
die DIMM-Steckplätze installiert
wurden.
• Prüfen Sie, ob Ihre DIMMs
fehlerfrei sind.
• Hinweise zur Installation eines
DIMM sind in Abschnitt “2.5
Systemspeicher” angegeben.
System failed VGA test • Installieren Sie eine PCI-VGA-Karte
in einem der PCI-Steckplätze, oder
eine 1,5V-AGP-Karte im AGP-
Steckplatz.
• Prüfen Sie, ob die VGA/AGP-Karte
fehlerfrei ist.
System failed due to CPU overclocking • Prüfen Sie im BIOS die CPU-
Einstellungen im JumpeFree-
Modus und verwenden Sie nur die
empfohlenen Einstellungen.

3-2 Kapitel 3: System einschalten


POST-Meldung Maßnahme
No keyboard detected • Prüfen Sie, ob die Tastatur richtig
mit dem violetten PS/2-Anschluss
an der Rückseite verbunden ist.
• In Abschnitt “1.4.1 Haupt-
komponenten” ist die
Anschlussstelle angezeigt.
No floppy disk detected • Prüfen Sie, ob ein
Diskettenlaufwerk mit
Diskettenlaufwerkanschluss auf
dem Motherboard verbunden ist.
• Siehe Abschnitt “2.8
Steckanschlüsse.”
No IDE hard disk detected • Prüfen Sie, ob eine IDE-Festplatte
mit einem der IDE-Anschlüsse auf
dem Motherboard verbunden ist.
• Siehe Abschnitt “2.8
Steckanschlüsse.”
CPU temperature too high • Prüfen Sie, ob der CPU-Lüfter
richtig funktioniert.
CPU fan failed • Prüfen Sie den CPU-Lüfter und
stellen Sie sicher, dass er sich nach
dem Einschalten des Systems
einschaltet.
CPU voltage out of range • Prüfen Sie die Stromversorgung
und stellen Sie sicher, dass sie
fehlerfrei ist.
• Wenden Sie sich an Ihren
Fachhändler.
System completed Power-On Self Test • Keine Maßnahme
Computer now booting from operating • Keine Maßnahme
system

ASUS POST Reporter™ kann im BIOS-Setup deaktiviert werden.


Siehe Abschnitt “4.4.2 I/O Device Configuration”.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 3-3


3.3 Ausschalten des Computers
Beenden Sie erst das Betriebssystem und fahren das System herunter,
bevor Sie es ausschalten. Bei ATX-Stromversorgungen können Sie nach
Beenden oder Herunterfahren des Betriebssystems den ATX-Netzschalter
betätigen. Unter 95/98/2000/XP klicken Sie bitte auf das Start-Menü.
Klicken Sie anschließend auf Herunterfahren oder Ausschalten und dann
auf die OK-Schaltfläche, um den Computer auszuschalten. Die
Stromversorgung schaltet sich nach dem Herunterfahren von Windows
aus.

Die Meldung “Sie können den Computer jetzt ausschalten” wird nicht
angezeigt, wenn Sie mit ATX-Stromversorgungen herunterfahren.

3-4 Kapitel 3: System einschalten


Kapitel 4

In diesem Kapitel finden Sie Informationen


über Veränderungen der
Systemeinstellungen durch die Menüs des
BIOS-Setups. Darüber hinaus werden
genaue Beschreibungen der BIOS-
Parameter angegeben.

BIOS-Setup
Kapitelübersicht
4.1 Verwalten und Aktualisieren des BIOS ........ 4-1
4.2 BIOS-Setup-Programm .................................. 4-7
4.3 Menü “Main” ................................................. 4-10
4.4 Menü “Advanced” ........................................ 4-17
4.5 Menü “Power” .............................................. 4-27
4.6 Menü “Boot” ................................................. 4-33
4.7 Menü “Exit” .................................................. 4-35

ASUS A7V8X motherboard


4.1 Verwalten und Aktualisieren des BIOS
Es wird empfohlen, das Original-BIOS des Motherboards auf eine
startfähige Diskette für den Fall zu speichern, dass Sie das Original-
BIOS später wieder installieren müssen.

4.1.1 Aktualisieren des BIOS mit ASUS EZ Flash


Mit ASUS EZ Flash können Sie das BIOS mühelos aktualisieren,
ohne langwierig von einer Diskette starten und ein DOS-basiertes
Programm verwenden zu müssen. EZ Flash ist in der BIOS-Firm-
ware integriert und kann durch Drücken von <Alt> + <F2> während
des Einschaltselbsttests (POST) aufgerufen werden.
Aktualisieren Sie das BIOS mit ASUS EZ Flash auf folgende Weise:
1. Laden Sie die neueste BIOS-Datei von der ASUS-Website herunter
(z.B. www.asuscom.de). Speichern Sie die Datei auf einer Diskette.
ACHTUNG: Es können nur Standard-Floppylaufwerke benutzt werden.

Eine BIOS-Datei im ZIP-Format muss zunächst entpackt werden!


Notieren Sie sich den BIOS-Dateinamen auf Papier. Im EZ Flash-
Bildschirm müssen Sie den genauen BIOS-Dateinamen eingeben.

2. Starten Sie erneut den Computer.


3. Drücken Sie <Alt> + <F2> während des POSTs, um folgenden EZ
Flash-Bildschirm anzeigen zu lassen.

ASUS EZ Flash V1.00


Copyright (C) 2002, ASUSTeK COMPUTER INC.

[Onboard BIOS Information]


BIOS Version : ASUS A7V8X ACPI BIOS Revision 1001 Beta 003
BIOS Model : A7V8X
BIOS Built Date : 07/29/02
Please Enter File Name for NEW BIOS: _
*Note: EZ Flash will copy file from A:\, Press [ESC] to reboot

Die BIOS-Daten im obigen Bildschirm sind nur eine Referenz. Ihr


Bildschirm zeigt u.U. nicht genau die selben Daten an.

4. Legen Sie die Diskette mit der neuen BIOS-Datei in das


Diskettenlaufwerk. Es wird die Meldung “WARNING! Device not ready.”
ausgegeben, wenn Sie mit Schritt 5 ohne Diskette im Laufwerk
fortfahren.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-1


5. Geben Sie bei der Aufforderung “Please Enter File Name for NEW BIOS:
_” den Namen der BIOS-Datei ein, die Sie von der ASUS-Website
heruntergeladen haben, und drücken Sie dann die Eingabetaste.
EZ Flash wechselt automatisch zum Laufwerk A und sucht nach dem
eingegebenen Dateinamen. Es wird dann folgende Meldung angezeigt.

[BIOS Information in File]


BIOS Version: A7V8X Boot Block
WARNING! Continue to update the BIOS (Y/N)? _

Bei unabsichtlich falscher Eingabe des BIOS-Dateinamens wird die


Meldung “WARNING! File not found.” angezeigt. Drücken Sie die
Eingabetaste, um die Meldung zu entfernen, und geben Sie den
richtigen Dateinamen ein. Drücken Sie die Eingabetaste.
6. Geben Sie beim obigen Prompt Y ein, um die Aktualisierung
fortzusetzen. Geben Sie N ein, um EZ Flash zu beenden. In diesem
Fall startet das System ohne aktualisiertes BIOS neu. (Beachten Sie,
dass zu diesem Zeitpunkt kein deutscher Tastaturtreiber geladen ist
und dementsprechend die Tasten Y und Z vertauscht sind, wenn Sie
ein deutsches Keyboard verwenden.)

Flash Memory: SST 49LF004


1. Update Main BIOS area (Y/N)? _
2. Update Boot Block area (Y/N)? _

7. Geben Sie bei beiden Punkten Y ein, um den BIOS-Bereich und den
Bootblock-Bereich zu aktualisieren.

Während der Aktualisierung des BIOS-Bootblocks darf das System


NICHT ausgeschaltet oder zurückgesetzt werden! Sonst startet das
System nicht mehr.

8. Nach der Aktualisierung wird die Meldung “Press a key to reboot”


angezeigt. Drücken Sie eine beliebige Taste, um das System mit
aktualisiertem BIOS neu zu starten.

4-2 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.1.2 Aktualisieren des BIOS mit AFLASH
Erstellen einer startfähigen Diskette
AFLASH.EXE ist ein Programm zum Beschreiben des Flash-Speichers,
um das BIOS durch Upload einer neuen BIOS-Datei in das
programmierbare Flash-ROM auf dem Motherboard zu aktualisieren.
Diese Datei funktioniert nur im DOS-Modus. Bestimmen Sie die BIOS-
Version des Motherboards, indem Sie die letzten vier Ziffern des Codes
prüfen, der beim Systemstart oben links auf dem Bildschirm angezeigt
wird. Je höher die Ziffern, desto neuer ist die BIOS-Datei.
1. Geben Sie beim DOS-Prompt FORMAT A:/S ein, um eine startfähige
Systemdiskette zu erstellen. Kopieren Sie NICHT AUTOEXEC.BAT und
CONFIG.SYS auf diese Diskette.
2. Geben Sie COPY D:\AFLASH\AFLASH.EXE A:\ ein (wobei D Ihr
CD-ROM-Laufwerk ist), um AFLASH.EXE auf die erstellte Startdiskette
zu kopieren.
AFLASH funktioniert nur im DOS-Modus. Es funktioniert nicht im MS-
DOS-Eingabeaufforderungsmodus unter Windows und auch nicht, wenn
bestimmte Speichertreiber während des Systemstarts von der Festplatte
geladen werden. Sie sollten den Neustart mit einer Diskette vornehmen.

3. Starten Sie den Computer mit der Diskette neu.

Im BIOS-Setup muss “Floppy” die erste Option in der Boot-Reihenfolge


sein.

4. Geben Sie im DOS-Modus A:\AFLASH ein und drücken anschließend


die Eingabetaste, um AFLASH auszuführen.

Wenn nach Flash Memory: das Wort “unknown” erscheint, ist der
Speicherchip nicht programmierbar oder wird vom ACPI BIOS nicht
unterstützt und kann daher nicht vom Flash Memory Writer
programmiert werden.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-3


5. Wählen Sie 1. Save Current BIOS to File aus dem Hauptmenü und
drücken anschließend die Eingabetaste. Das “Save Current BIOS To
File”-Fenster erscheint daraufhin.

6. Geben Sie den Dateinamen und den Pfad wie z.B. A:\XXX-XX.XXX ein
und drücken anschließend die Eingabetaste.

4-4 Kapitel 4: BIOS-Setup


Aktualisieren des BIOS
Aktualisieren Sie das BIOS nur, wenn Sie Probleme mit dem
Motherboard haben und sicher sind, dass diese Probleme durch ein
neues BIOS behoben werden. Durch unbedachtes Aktualisieren
könnten Sie weitere Probleme schaffen.

1. Laden Sie eine aktualisierte ASUS BIOS-Datei vom Internet (WWW


oder FTP) herunter (z.B. www.asuscom.de oder ftp.asuscom.de) und
speichern Sie sie auf die zuvor erstellte Startdiskette.
2. Starten Sie Ihr System mit der Diskette.
3. Geben Sie AFLASH beim Prompt “A:”ein und drücken anschließend
die Eingabetaste.
4. Geben Sie im Hauptmenü 2 ein und drücken anschließend die
Eingabetaste. Das “Update BIOS Including Boot Block and ESCD”-
Fenster erscheint daraufhin.
5. Geben Sie den Dateinamen des neuen BIOS und den Pfad wie z.B.
A:\XXX-XX.XXX ein und drücken anschließend die Eingabetaste.
Drücken Sie die Eingabetaste, um diesen Vorgang abzubrechen.

6. Drücken Sie Y, wenn Sie zur Bestätigung des BIOS-Updates


aufgefordert werden, um den Aktualisierungsvorgang zu starten.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-5


7. Das Programm beginnt mit der Aktualisierung der BIOS-Daten im
Flash-ROM. Der Bootblock wird nur bei Bedarf aktualisiert. Dies
verringert die Wahrscheinlichkeit von Startfehlern, sollten während des
Aktualisierungsvorgangs Probleme auftreten. Nach der
Programmierung wird die Meldung “Flashed Successfully” angezeigt.

8. Fahren Sie gemäß den Anweisungen auf dem Bildschirm fort.

Treten bei der Aktualisierung des neuen BIOS Probleme auf, schalten
Sie das System NICHT aus, da dies zu Startproblemen führen könnte.
Wiederholen Sie bitte den Vorgang. Bleibt das Problem bestehen,
dann laden Sie bitte die Original-BIOS-Datei, die Sie auf der
Startdiskette gespeichert haben. Kann das “Flash Memory Writer”-
Programm eine komplette BIOS-Datei nicht erfolgreich aktualisieren,
startet das System vermutlich nicht mehr. Wenden Sie sich bitte in
diesem Fall an den ASUS-Kundendienst.

4-6 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.2 BIOS-Setup-Programm
Dieses Motherboard besitzt ein programmierbares Flash-ROM, welches
mit dem in Abschnitt “4.1 Verwalten und Aktualisieren des BIOS”
beschriebenen Programm aktualisiert werden kann.
Verwenden Sie das BIOS-Setup-Programm zum Installieren eines
Motherboards, zur Neukonfiguration des Systems oder bei “Run Setup”-
Meldungen. Dieser Abschnitt erklärt das Konfigurieren des Systems mit
diesem Programm.
Auch wenn Sie nicht aufgefordert werden, das Setup-Programm
auszuführen, möchten Sie die Konfiguration Ihres Computers u.U. später
ändern. Sie möchten z.B. die Kennwortfunktion aktivieren oder
Einstellungen der Energieverwaltung ändern. Hierfür müssen Sie Ihr
System mit dem BIOS-Setup-Programm neu konfigurieren, damit der
Computer diese Änderungen erkennt und sie im CMOS-RAM des Flash-
ROMs ablegt.
Das Setup-Programm befindet sich im Flash-ROM auf dem Motherboard.
Beim Start des Computers erhalten Sie Gelegenheit, dieses Programm
auszuführen. Rufen Sie das Setup-Programm durch Drücken der <Entf>-
Taste während des Einschaltselbsttests (POST) auf; sonst setzt POST
seine Testroutinen fort.
Möchten Sie das Setup-Programm nach dem POST aufrufen, starten Sie
das System neu durch Drücken von <Strg> + <Alt> + <Entf> oder durch
Drücken der Reset-Taste am Gehäuse. Sie können das System auch neu
starten, indem Sie es aus- und wieder einschalten. Letzteres sollten Sie
aber nur dann tun, wenn die ersten beiden Methoden fehlschlagen.
Das Setup-Programm ist für eine bequeme Bedienung entwickelt. Es ist
ein menügesteuertes Programm, in dem Sie durch unterschiedliche
Untermenüs scrollen und die vorab festgelegten Optionen auswählen
können.

Die BIOS-Software wird ständig aktualisiert. Daher sind die folgenden


BIOS-Setup-Bilder und Beschreibungen nur eine Referenz und
entsprechen u.U. nicht dem, was Sie auf dem Bildschirm sehen.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-7


4.2.1 BIOS-Menüleiste
Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine Menüleiste mit den
folgenden Auswahlmöglichkeiten:
MAIN Hiermit ändern Sie die Grundkonfiguration des Systems.
ADVANCED Hiermit aktivieren und ändern Sie erweiterte Funktionen.
POWER Hiermit konfigurieren und aktivieren Sie
Energieverwaltungsfunktionen.
BOOT Hiermit konfigurieren Sie das Standard-Systemgerät zum
Auffinden und Laden des Betriebssystems.
EXIT Hiermit beenden Sie das aktuelle Menü oder das Setup-
Programm.
Zum Zugriff auf die Optionen in der Menüleiste drücken Sie die rechte oder
linke Pfeiltaste auf der Tastatur, bis das gewünschte Element markiert ist.

4.2.2 Erklärungsleiste
Am unteren Bildschirmrand gibt es eine Erklärungsleiste. Mit den Tasten in
dieser Leiste navigieren Sie durch die verschiedenen Setup-Menüs. Es
folgt eine Tabelle mit Tasten in der Erklärungsleiste und ihren
entsprechenden Funktionen.
Navigationstaste(n) Funktionsbeschreibung
<F1> oder <Alt + H> Zeigt ein Hilfefenster an jeder Stelle im BIOS-
Setup an
<Esc> Wechselt zum Menü Exit, oder kehrt von einem
Untermenü zum Hauptmenü zurück
Links/Rechts Wählt den Menüpunkt links oder rechts an
Hoch/Runter Setzt die Hervorhebung herauf oder herunter
- (Minus-Taste) Scrollt rückwärts durch die Werte für das
markierte Feld
+ (Plus) oder Leertaste Scrollt vorwärts durch die Werte für das
markierte Feld
<Eingabe> Ruft ein Auswahlmenü für das markierte Feld
auf
<Pos1> / <BildAuf> Setzt den Cursor auf das erste Feld
<Ende> / <BildAb> Setzt den Cursor auf das letzte Feld
<F5> Stellt den aktuellen Bildschirm auf seine
voreingestellten Setup-Werte zurück
<F10> Speichert Änderungen und beendet das Setup

4-8 Kapitel 4: BIOS-Setup


Allgemeine Hilfe
Neben dem Fenster “Item Specific Help” bietet das BIOS-Setup-
Programm auch eine allgemeine Hilfe. Sie können diese Hilfe an jeder
Stelle im Menü durch Drücken von <F1> oder der Kombination <Alt> +
<H> aufrufen. Das Fenster “General Help” listet die Tasten der
Erklärungsleiste und ihre Funktionen auf.
Speichern von Änderungen und Beenden des Setup-Programms
In ”4.7 Menü Exit” sind Details zum Speichern von Änderungen und
Beenden des Setup-Programms angegeben.
Bildlaufleiste
Wird eine Bildlaufleiste rechts im Hilfefenster angezeigt, gibt es weitere
Informationen, die nicht in das Fenster passen. Scrollen Sie mit <BildAuf>
und <BildAb> oder den Hoch-/Runter-Tasten durch das gesamte
Hilfedokument. Drücken Sie <Pos1>, um die erste Seite anzuzeigen, und
<Ende> für die letzte Seite. Schließen Sie das Hilfefenster durch Drücken
der Eingabetaste oder <Esc>-Taste.

Untermenü
Links neben bestimmten Feldern sehen Sie ein
nach rechts weisendes Zeigersymbol (siehe links).
Es bedeutet, dass es zu diesem Feld ein
Untermenü gibt. Ein Untermenü enthält weitere
Optionen für einen Parameter. Um ein Untermenü
anzuzeigen, wählen Sie bitte das Feld und drücken
dann die Eingabetaste. Das Untermenü erscheint.
Mit Erklärungstasten geben Sie im Untermenü, wie
in einem Menü, Werte ein und springen von Feld zu
Feld . Mit der <Esc>-Taste kehren Sie zum
Hauptmenü zurück.
Machen Sie sich gründlich mit den Erklärungstasten und ihren Funktionen
vertraut. Üben Sie das Navigieren durch die verschiedenen Menüs und
Untermenüs. Haben Sie eines der Felder unabsichtlich geändert, laden Sie
die Setup-Standardwerte durch Drücken des Hotkeys für Standardwerte
<F5>. Während des Navigierens im Setup-Programm werden Erklärungen
im Fenster “Item Specific Help”, rechts neben jedem Menü, angezeigt. Dieses
Fenster zeigt den Hilfetext für das gerade hervorgehobene Feld.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-9


4.3 Menü “Main”
Beim Aufruf des Setup-Programms erscheint das folgende Fenster.

System Time [XX:XX:XX]


Hier wird das System auf die eingegebene Uhrzeit (normalerweise die
aktuelle Zeit) eingerichtet. Das Format ist Stunde, Minute, Sekunde.
Gültige Werte für Stunde, Minute und Sekunde sind Stunde: (00 bis 23),
Minute: (00 bis 59), Sekunde: (00 bis 59). Mit den Tasten <Tab> oder
<Umschalt> + <Tab> bewegen Sie sich zwischen den Stunde-, Minute-
und Sekunde-Feldern.

System Date [XX/XX/XXXX]


Hier wird das System auf das eingegebene Datum (normalerweise das
aktuelle Datum) eingerichtet. Das Format ist Monat, Tag, Jahr. Gültige
Werte für Monat, Tag und Jahr sind Monat: (1 bis 12), Tag: (1 bis 31), Jahr:
(bis 2099). Mit den Tasten <Tab> oder <Umschalt> + <Tab> bewegen Sie
sich zwischen den Monat-, Tag- und Jahr-Feldern.

Legacy Diskette A [1.44M, 3.5 in.];


Legacy Diskette B [1.44M, 3,5 in.]
Hier können Sie den Typ des installierten Diskettenlaufwerks einstellen.
Konfigurationsoptionen: [None], [360K, 5.25 in.], [1.2M , 5.25 in.], [720K ,
3.5 in.], [1.44M, 3.5 in.] und [2.88M, 3.5 in.]
Floppy 3 Mode Support [Disabled]
Dies wird zur Unterstützung älterer japanischer Diskettenlaufwerke
benötigt. Die Funktion Floppy 3 Mode ermöglicht das Lesen und
Beschreiben von 1,2 MB (im Gegensatz zu 1,44 MB) einer 3,5-Zoll-
Diskette. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

4-10 Kapitel 4: BIOS-Setup


Supervisor Password [Disabled] / User Password [Disabled]
Mit diesen Feldern richten Sie Kennwörter ein. Markieren Sie zu diesem
Zweck das passende Feld und drücken anschließend die Eingabetaste.
Geben Sie ein Kennwort ein und drücken dann die Eingabetaste. Sie
können bis zu acht alphanumerische Zeichen eingeben. Symbole und
andere Zeichen werden ignoriert. Geben Sie zur Bestätigung des
Kennworts das Kennwort wieder ein, und drücken Sie anschließend die
Eingabetaste. Das Kennwort ist jetzt auf [Enabled] gesetzt. Es erlaubt
vollen Zugriff auf die BIOS-Setup-Menüs. Um das Kennwort zu löschen,
markieren Sie bitte dieses Feld und drücken anschließend die
Eingabetaste. Das gleiche Dialogfeld wie oben erscheint. Drücken Sie die
Eingabetaste. Das Kennwort ist nun auf [Disabled] gesetzt.

Hinweis zu Kennwörtern
Im Main-Menü des BIOS-Setup-Programms können Sie Kennwörter
angeben. Die Kennwörter kontrollieren den Zugriff auf das BIOS
während des Systemstarts. Sie brauchen bei der Eingabe nicht auf
Klein- oder Großschreibung zu achten. Das BIOS-Setup-Programm
ermöglicht Ihnen die Angabe von zwei unterschiedlichen Kennwörtern:
Supervisor-Kennwort und User-Kennwort. Ist kein Supervisor-
Kennwort eingerichtet, kann jeder das BIOS-Setup-Programm
aufrufen. Andernfalls wird das Supervisor-Kennwort zum Aufruf des
BIOS-Setup-Programms und zum vollen Zugriff auf die
Konfigurationsfelder benötigt.
Kennwort vergessen?
Haben Sie Ihr Kennwort vergessen, können Sie es durch Löschen des
CMOS-Echtzeituhr- (RTC) RAM entfernen. Die RAM-Daten mit den
Kennwortinformationen werden mit einer integrierten Knopfbatterie
aufrecht erhalten. In Abschnitt “2.7 Schalter und Jumper” ist das
Löschen vom RTC-RAM erklärt.
Halt On [All Errors]
Dieses Feld legt die Fehlertypen fest, die das System stoppen können.
Konfigurationsoptionen: [All Errors], [No Error], [All but Keyboard], [All but
Disk] und [All but Disk/Keyboard]

Installed Memory [XXX MB]


Dieses Feld zeigt automatisch die Größe des herkömmlichen Speichers
an, der vom System während des Startvorgangs erkannt wurde.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-11


4.3.1 Primary und Secondary Master/Slave

Type [Auto]
Bei Wahl von [Auto] wird eine IDE-Festplatte automatisch erkannt. War
der Erkennungsvorgang erfolgreich, belegt das Setup die restlichen Felder
dieses Untermenüs automatisch mit den richtigen Werten. Ist die
automatische Erkennung fehlgeschlagen, ist die Festplatte u.U. zu alt oder
zu neu. Wurde die Festplatte bereits auf einem älteren System formatiert,
erkennt das Setup u.U. falsche Parameter. Wählen Sie in diesen Fällen
[User Type HDD], um die Parameter der IDE-Festplatte manuell
einzugeben. Der nächste Abschnitt enthält Details.

Vor dem Konfigurieren einer Festplatte müssen Sie über die richtigen
Konfigurationsdaten, die vom Hersteller des Laufwerks stammen,
verfügen. Bei falschen Einstellungen kann das System die installierte
Festplatte u.U. nicht erkennen.

4-12 Kapitel 4: BIOS-Setup


[User Type HDD]

Geben Sie hier manuell die Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren pro
Spur für das Laufwerk ein. Diese Daten finden Sie in der zugehörigen
Dokumentation oder auf dem Typenschild.

Partitionieren und formatieren Sie nach Eingabe der IDE-


Festplattendaten im BIOS neue IDE-Festplatten mit einem
Datenträger-Verwaltungsprogramm, wie z.B. FDISK. Dies ist zum
Lesen und Schreiben von Daten von/auf der Festplatte erforderlich.
Zudem müssen Sie die Partition primärer IDE-Festplatten aktivieren.

Ist kein Laufwerk installiert oder entfernen Sie ein Laufwerk ohne Ersatz,
wählen Sie [None].
Weitere Optionen für das Type-Feld sind:
[CD-ROM] - für IDE-CD-ROM-Laufwerke
[LS-120] - für LS-120-kompatible Diskettenlaufwerke
[ZIP] - für ZIP-kompatible Laufwerke
[MO] - für magneto-optische IDE-Laufwerke
[Other ATAPI Device] - für hier nicht erfasste IDE-Geräte
Nach Ihren Einstellungen in diesem Untermenü drücken Sie <Esc>, um
zum Main-Menü zurückzukehren. Bei Anzeige des Main-Menüs zeigt das
Festplattenfeld die Größe der von Ihnen konfigurierten Festplatte.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-13


Translation Method [LBA]
Legen Sie hier den Festplattenmodus fest. Bei Aktivierung des LBA
(Logical Block Addressing)-Modus wird die 28-Bit-Adressierung der
Festplatte ohne Rücksicht auf Zylinder, Köpfe oder Sektoren verwendet.
Der LBA-Modus ist erforderlich für Laufwerke, deren Speicherkazität höher
als 504 MB ist. Konfigurationsoptionen: [LBA], [LARGE], [Normal], [Match
Partition Table] und [Manual]

Cylinders
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Zylinder. Der richtige Wert ist in der
Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern,
wählen Sie bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual] für das
Translation Method-Feld.

Head
Dieses Feld konfiguriert die Lese/Schreibköpfe. Der richtige Wert ist in der
Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu ändern,
wählen Sie bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual] für das
Translation Method-Feld.

Sector
Dieses Feld konfiguriert die Anzahl der Sektoren pro Spur. Der richtige
Wert ist in der Festplatten-Dokumentation angegeben. Um dieses Feld zu
ändern, wählen Sie bitte [User Type HDD] für das Type-Feld und [Manual]
für das Translation Method-Feld.

CHS Capacity
Dieses Feld zeigt die maximale CHS-Kapazität des Laufwerks an. Der
Wert wurde vom BIOS auf Grund der eingegebenen Laufwerkdaten
berechnet.

Maximum LBA Capacity


Dieses Feld zeigt die maximale LBA-Kapazität des Laufwerks an. Der
Wert wurde vom BIOS auf Grund der eingegebenen Laufwerkdaten
berechnet.

4-14 Kapitel 4: BIOS-Setup


Multi-Sector Transfers [Maximum]
Diese Option setzt die Anzahl der Sektoren pro Block automatisch auf die
vom Laufwerk unterstützte Höchstzahl. Die automatische Konfiguration
dieses Felds setzt den Wert nicht immer auf den schnellsten Wert des
Laufwerks. Sie können dieses Feld auch manuell konfigurieren. Der
optimale, manuell einstellbare Wert ist in der Festplatten-Dokumentation
angegeben. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie bitte [User Type HDD]
für das Type-Feld. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [2 Sectors], [4
Sectors], [8 Sectors], [16 Sectors], [32 Sectors] und [Maximum]

SMART Monitoring [Disabled]


Dieses Feld aktiviert oder deaktiviert das S.M.A.R.T. (Self-Monitoring,
Analysis and Reporting Technology)-System, das sich einer internen
Überwachungstechnologie für Festplatten bedient. Dieser Parameter ist
normalerweise deaktiviert, denn die von SMART Monitoring verwendeten
Ressourcen setzen u.U. die Systemleistung herab.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

PIO Mode [4]


Hiermit können Sie einen PIO- (Programmed Input/Output) Modus für das
IDE-Gerät festlegen. Die Modi 0 bis 4 erhöhen schrittweise die Leistung.
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3] und [4]

Ultra DMA Mode [Disabled]


Die Ultra DMA-Funktion verbessert Übertragungsgeschwindigkeiten und
Datenintegrität für kompatible IDE-Geräte. Mit [Disabled] wird die DMA-
Fähigkeit unterdrückt. Um dieses Feld zu ändern, wählen Sie bitte [User
Type HDD] für das Type-Feld. Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4],
[5] und [Disabled]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-15


4.3.2 Keyboard Features

Boot Up NumLock Status [On]


Mit diesem Feld können Sie die Num-Taste beim Systemstart verriegeln.
Konfigurationsoptionen: [Off] [On]

Keyboard Auto-Repeat Rate [6/Sec]


Dies steuert die Geschwindigkeit, mit der das System das wiederholte
Drücken einer Taste registriert. Sie kann zwischen 6 bis 30 Zeichen pro
Sekunde eingestellt werden. Konfigurationsoptionen: [6/Sec], [8/Sec], [10/
Sec], [12/Sec], [15/Sec], [20/Sec], [24/Sec] und [30/Sec]

Keyboard Auto-Repeat Delay [1/4 Sec]


Dieses Feld legt das Intervall zur Anzeige des ersten und des zweiten
Zeichens fest. Konfigurationsoptionen: [1/4 Sec], [1/2 Sec], [3/4 Sec] und
[1 Sec]

4-16 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.4 Menü “Advanced”

CPU Speed [Manual]


Ist das Motherboard auf JumperFree™ eingestellt, können Sie in diesem
Feld die interne Taktfrequenz der CPU bestimmen. Wählen Sie [Manual],
wenn die zwei nachfolgenden Felder geändert werden sollen. Bei Wahl
einer Taktfrequenz, höher als vom CPU-Hersteller empfohlen, kann das
System u.U. stehen bleiben oder abstürzen.

CPU Frequency Multiple (CPU Speed ist auf [Manual] gesetzt)


Dieses Feld legt das Vielfache zwischen der internen Frequenz (CPU
Speed) und der externen Frequenz der CPU fest. Stellen Sie dieses
Feld zusammen mit der CPU-Frequenz (MHz) dem CPU-Takt
entsprechend ein.

CPU Frequency Multiple ist nur verfügbar, wenn Sie einen


unverriegelten Prozessor besitzen. Ist das Frequenzvielfache Ihres
Prozessors verriegelt, können Sie die Einstellung dieses Punktes nicht
verändern.

CPU External Frequency (MHz) (CPU Speed ist auf [Manual] gesetzt)
Diese Funktion teilt dem Taktgenerator mit, welche Frequenz zum System-
und PCI-Bus gesendet wird. Die Bus-Frequenz (externe Frequenz)
multipliziert mit dem Bus-Faktor entspricht dem CPU-Takt.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-17


Memory Frequency (Mhz) [Auto]
In diesem Feld können Sie eine höhere Speicherfrequenz für eine bessere
Systemleistung festlegen. Die im Kontextmenü angezeigten Optionen
hängen von der CPU-Frequenz (MHz) ab. Konfigurationsoptionen: [Auto],
[200] , [266], [333] und [400]

CPU VCore Setting [Auto]


Bei Einstellung auf [Manual] können Sie die Kernspannung bestimmen,
mit der die CPU versorgt wird (siehe nächsten Punkt). Dieser Punkt kann
nur im JumperFree-Modus geändert werden; andernfalls sollten Sie die
Standardeinstellung [Auto] beibehalten, damit das System die geeignete
CPU-Kernspannung automatisch festlegen kann.
CPU VCore [1.750V]
Wenn der obige Parameter CPU VCore Setting auf [Manual] gesetzt ist,
können Sie in der CPU VCore-Option eine bestimmte CPU-Kernspannung
auswählen. Dieses Feld ist nicht verfügbar, wenn die CPU VCore Setting
auf [Auto] gesetzt ist.

AGP Voltage [Auto]


Dieser Punkt steuert die AGP-Betriebsspannung. Er kann nur im
JumperFree-Modus geändert werden; andernfalls behalten Sie bitte die
Einstellung [Auto] bei. Konfigurationsoptionen: [1.8V], [1.7V], [1.6V], [1.5V]
und [Auto]

System Performance [Optimal]


In diesem Feld stellen Sie die DRAM SPD-Zeitsteuerung ein. [TURBO] ist
am schnellsten, das DRAM muss dies nur unterstützen können.
Konfigurationsoptionen: [Optimal] und [Turbo]

CPU Level 1 Cache, CPU Level 2 Cache [Enabled]


Diese Felder ermöglichen die Wahl des Standards [Enabled] oder
[Disabled], um den integrierten CPU-Cache Level 1 und Level 2 ein- oder
auszuschalten. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

PS/2 Mouse Function Control [Auto]


Mit der Standardeinstellung [Auto] erkennt das System eine PS/2-Maus
während des Startvorgangs. Wird eine Maus erkannt, belegt das BIOS die
PS/2-Maus mit IRQ12. Andernfalls steht IRQ12 für Erweiterungskarten zur
Verfügung. Bei Einstellung auf [Enabled] wird IRQ12 vom BIOS reserviert,
ganz unabhängig davon, ob eine PS/2-Maus während des Startvorgangs
erkannt wird oder nicht. Konfigurationsoptionen: [Enabled] und [Auto]

4-18 Kapitel 4: BIOS-Setup


USB Legacy Support [Auto]
Dieses Motherboard unterstützt USB (Universal Serial Bus)-Geräte. Mit
der Standardeinstellung [Auto] erkennt das System ein USB-Gerät
während des Startvorgangs. Wird es erkannt, wird der USB-Controller-
Legacy-Modus aktiviert. Andernfalls wird der USB-Controller-Legacy-
Modus deaktiviert.
Wenn Sie dieses Feld auf [Disabled] setzen, ist der USB-Controller-
Legacy-Mode deaktiviert, ganz gleich, ob ein USB-Gerät verwendet wird
oder nicht. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled] und [Auto]

OS/2 Onboard Memory > 64M [Disabled]


Unter dem Betriebssystem OS/2, bei installiertem DRAM größer als 64 MB
müssen Sie diese Option auf [Enabled] setzen. Andernfalls belassen Sie
die Standardeinstellung [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und
[Enabled]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-19


4.4.1 Chip Configuration

SDRAM Configuration [By SPD]


Mit diesem Parameter können Sie die optimalen Zeitsteuerungen für
die Punkte 2–5 festlegen, je nach verwendeten Speichermodulen.
Die Standardeinstellung [By SPD] konfiguriert die Punkte 2–5 durch
Lesen des Inhalts im SPD (Serial Presence Detect)-Gerät. Das
EEPROM auf dem Speichermodul speichert kritische Daten über das
Modul, z.B. Speichertyp, Größe, Geschwindigkeit, Spannungs-
Schnittstelle und Modulbänke. Konfigurationsoptionen: [User Defined]
und [By SPD]
Die SDRAM-Parameter (Punkte 2~5) lassen sich nur konfigurieren,
wenn SDRAM Configuration auf [User Defined] gesetzt ist.

SDRAM CAS Latency (Der Wert hängt vom SDRAM SPD ab)
Dieser Punkt steuert die Latenz zwischen dem SDRAM-Lesebefehl und
der Zeit, zu der die Daten verfügbar werden. Konfigurationsoptionen:
[1.5T], [2T] und [2.5T]

SDRAM RAS to CAS Delay (Der Wert hängt vom SDRAM SPD ab)
Dieser Punkt steuert die Latenz zwischen dem aktiven DDR-SDRAM-
Befehl und dem Lese/Schreibbefehl. Konfigurationsoptionen: [2T] und
[3T].

SDRAM RAS Precharge Delay (Der Wert hängt vom SDRAM SPD ab)
Dieser Punkt steuert die Leerlauftakte nach Ausgabe eines
Voraufladebefehls an das DDR-SDRAM. Konfigurationsoptionen: [2T] und
[3T]

4-20 Kapitel 4: BIOS-Setup


SDRAM Active Precharge Delay (Der Wert hängt vom SDRAM SPD ab)
Dieser Punkt steuert die Anzahl der DDR-SDRAM-Takte, die für DDR-
SDRAM-Parameter verwendet werden. Konfigurationsoptionen: [5T], [6T],
[7T] und [8T]

SDRAM 1T Command Control


Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Enabled] und [Auto]

SDRAM Bank Interleave


Konfigurationsoptionen: [Disabled], [2 Bank], [4 Bank] und [Auto]

Graphics Aperture Size [64MB]


Diese Funktion legt die Größe des dargestellten Speichers für AGP-
Grafikdaten fest. Konfigurationsoptionen: [4MB], [8MB], [16MB], [32MB],
[64MB], [128MB], [256MB], [512MB] und [1024MB]

Die Konfigurationsoptionen [1024MB] und [512MB] sind nur bei


Verwendung einer AGP 8X-Grafikkarte verfügbar.

AGP Capability [8X Mode]


Dieses Motherboard unterstützt die AGP 8X-Schnittstelle zur
Verbesserung der Grafikleistung mit höheren
Bandbreitengeschwindigkeiten von bis zu 2,12 GB/s. AGP8X ist abwärts-
kompatibel. Bei Einstellung auf [1X Mode] hat die AGP-Schnittstelle nur
einen Datendurchsatz von maximal 266 MB/s, auch bei Verwendung einer
AGP 8X-Karte. Konfigurationsoptionen: [Auto], [1X Mode], [2X Mode], [4X
Mode] und [8X Mode]

AGP Drive Strength [Auto]


Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Manual]

AGP Drive N Control [E]


Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C],
[D], [E] und [F]

AGP Drive P Control [F]


Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C],
[D], [E] und [F]

AGP performance control [Disabled]


Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

AGP Fast Write control [Disabled]


Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-21
Video Memory Cache Mode [UC]
USWC (uncacheable, speculative write combining) ist eine Cache-
Technologie für den Grafikspeicher des Prozessors. Durch Ablage der
Anzeigedaten in den Cache wird die Anzeigegeschwindigkeit stark erhöht.
Wählen Sie UC (uncacheable), wenn Ihre Grafikkarte diese Funktion nicht
unterstützt; andernfalls startet das System nicht. Konfigurationsoptionen:
[UC] und [USWC]

Memory Hole At 15M-16M [Disabled]


Dieses Feld reserviert einen Adressbereich für ISA-Erweiterungskarten.
Durch Einstellen des Adressbereichs auf einen bestimmten Wert ist dieser
Speicherbereich für andere Systemkomponenten nicht verfügbar.
Erweiterungskarten haben nur Zugriff auf Speicher bis zu 16 MB.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Delayed Transaction [Disabled]
Bei Einstellung auf [Enabled] befreit diese Funktion den PCI-Bus, wenn
die CPU auf 8-Bit-ISA-Karten zugreift. Dieser Vorgang verbraucht ca. 50-
60 PCI-Takte ohne PCI-verzögerte Transaktion. Wenn Sie PCI-Karten, die
nicht PCI 2.1-konform sind, verwenden, dann setzen Sie bitte dieses Feld
auf [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Enabled] und [Disabled]
Onboard PCI IDE [Both]
Dieses Feld aktiviert den primären oder den sekundären IDE-Kanal, oder
beide. Sie können beiden Kanäle auch [Disabled] setzen.
Konfigurationsoptionen: [Both], [Primary], [Secondary] und [Disabled]
DRAM Burst Length
Konfigurationsoptionen: [4] und [Auto]
S2K Bus Driving Strength
Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Manual]
S2K Strobe P Control
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C],
[D], [E] und [F]
S2K Strobe N Control
Konfigurationsoptionen: [0], [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [A], [B], [C],
[D], [E] und [F]

4-22 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.4.2 I/O Device Configuration

Onboard FDC Swap A & B


Hiermit können Sie die Buchstaben von Diskettenlaufwerken vertauschen.
Konfigurationsoptionen: [No Swap] und [Swap AB]

Floppy Disk Access Control [R/W]


Bei Einstellung auf [Read Only] werden auf Disketten kopierte Dateien
geschützt, indem sie mit dem Diskettenlaufwerk gelesen aber nicht
beschrieben werden können. Die Standardeinstellung [R/W] gestattet das
Lesen und das Beschreiben. Konfigurationsoptionen: [R/W] und [Read
Only]

Onboard Serial Port 1 [3F8H/IRQ4]


Onboard Serial Port 2 [2F8H/IRQ3]
In diesen Feldern stellen Sie die Adressen für die integrierten seriellen
Anschlüsse ein. Serial Port 1 und Serial Port 2 müssen unterschiedlich
adressiert sein. Konfigurationsoptionen: [3F8H/IRQ4], [2F8H/IRQ3],
[3E8H/IRQ4], [2E8H/IRQ10] und [Disabled]

UART2 Use As [COM Port]


In diesem Feld wählen Sie das Gerät aus, das dem UART2 zugewiesen
wird. Konfigurationsoptionen: [COM Port], [IR] und [Smart Card Reader]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-23


Onboard Parallel Port [378H/IRQ7]
In diesem Feld stellen Sie die Adresse für den integrierten parallelen
Anschluss ein. Ist dieses Feld deaktiviert, können Parallel Port Mode und
ECP DMA Select nicht konfiguriert werden. Konfigurationsoptionen:
[Disabled], [378H/IRQ7] und [278H/IRQ5]

Parallel Port Mode [ECP+EPP]


In diesem Feld stellen Sie den Betriebsmodus des parallelen Anschlusses
ein. Bei [Normal] läuft der Betrieb mit normaler Geschwindigkeit, jedoch
nur in einer Richtung; bei [EPP] läuft der parallele Anschluss bidirektional;
bei [ECP] läuft der parallele Anschluss im bidirektionalen DMA-Modus; bei
[ECP+EPP] läuft der Betrieb mit normaler Geschwindigkeit im Zwei-Weg-
Modus. Konfigurationsoptionen: [Normal], [EPP], [ECP] und [ECP+EPP]

ECP DMA Select [3]


In diesem Feld konfigurieren Sie den DMA-Kanal des parallelen
Anschlusses für den ausgewählten ECP-Modus. Diese Wahl ist nur
möglich, wenn der Parallel Port Mode auf [ECP] oder [ECP+EPP]
eingestellt wurde. Konfigurationsoptionen: [1] und [3]

Onboard AC97 Audio Controller [Auto]


Mit diesen Feldern aktivieren oder deaktivieren Sie den integrierten AC97-
Audio-Controller. Konfigurationsoptionen: [Auto] und [Disabled]

Onboard Game Port [200H-207H]


In diesen Feldern stellen Sie die Adressen für die integrierten Game-
Anschlüsse ein. Game-Anschlüsse müssen unterschiedliche Adressen
haben.Konfigurationsoptionen: [200H/207H], [208H-20FH] und [Disabled]

Onboard MIDI I/O [Disabled]


In diesen Feldern stellen Sie die Adressen für die integrierten MIDI-
Anschlüsse ein. MIDI-Anschlüsse müssen unterschiedliche Adressen
haben.Konfigurationsoptionen: [330H-331H], [300H-301H] und [Disabled]

Speech POST Reporter [Enabled]


Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie die ASUS POST
Reporter™-Funktion. Details hierzu sind in “1.3 Sonderfunktionen” und
“3.2 POST-Sprachmeldungen” angegeben. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] und [Enabled]

Bei Aktivierung des POST-Reporters ist der Warnton des Summers


deaktiviert.

4-24 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.4.3 PCI Configuration

Slot 1/5, Slot 2, Slot 3, Slot 4, Slot 6 IRQ [Auto]


Diese Felder weisen jedem PCI-Steckplatz automatisch ein IRQ zu. Die
Standardeinstellung für jedes Feld ist [Auto], wobei IRQ-Zuweisungen
durch Auto-Routing bestimmt werden. Konfigurationsoptionen: [Auto],
[NA], [3], [4], [5], [7], [9], [10], [11], [12], [14] und [15]

PCI/VGA Palette Snoop [Disabled]


Einige Nicht-Standard-Grafikkarten, z.B. Grafikbeschleuniger oder MPEG-
Videokarten, zeigen Farben u.U. falsch an. Setzen Sie dieses Feld auf
[Enabled], um dieses Problem zu beheben. Bei Verwendung von
Standard-Grafikkarten belassen Sie dieses Feld auf die
Standardeinstellung [Disabled]. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und
[Enabled]

PCI Latency Timer [32]


Belassen Sie dieses Feld für die beste Leistung und Stabilität auf die
Standardeinstellung [Disabled].

USB Function [Enabled]


In diesem Feld wählen Sie den USB-Anschluss aus, der aktiviert werden
soll. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Primary VGA BIOS [PCI VGA Card]


In diesem Feld wählen Sie die primäre Grafikkarte aus.
Konfigurationsoptionen: [PCI VGA Card] [AGP VGA Card]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-25


Onboard LAN Boot ROM
Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie das integrierten LAN-
Boot-ROM. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Onboard ATA device First [No]


In diesem Feld wählen Sie das integrierte ATA zuerst aus.
Konfigurationsoptionen: [No] und [Yes]

4.4.3.1 PCI IRQ Resource Exclusion

IRQ XX Reserved [No/ICU]


Diese Felder zeigen an, ob der für jedes Feld angezeigte IRQ von einer
Legacy- (Nicht-PnP) ISA-Karte verwendet wird. Die Einstellung [No/ICU]
für ein IRQ-Feld bedeutet, dass das ISA Configuration Utility (ICU)
verwendet wird und dass dieser bestimmte IRQ NICHT von einer Legacy-
ISA-Karte benötigt wird. Setzen Sie bei Installation einer Legacy-ISA-
Karte, die einen bestimmten IRQ benötigt und bei NICHT-Verwendung der
ICU das IRQ-Feld auf [Yes]. Konfigurationsoptionen: [No/ICU] und [Yes]

4-26 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.5 Menü “Power”
Das Power-Menü hilft Ihnen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Diese
Funktion schaltet nach einer Inaktivitätszeit den Bildschirm und die
Festplatte aus.

Power Management [User Defined]


Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie die automatischen
Energiesparfunktionen. Bei Einstellung auf [Disabled] sind die
Energiesparfunktionen deaktiviert, ungeachtet der anderen Einstellungen
in diesem Menü. Die Option [User Defined] ermöglicht das Einstellen einer
Inaktivitätszeit, bevor das System den Suspend-Modus aktiviert. Siehe
den Punkt “Suspend Mode”.
Bei Einstellung auf [Max Saving] spart das System die meiste Energie. Bei
dieser Einstellung wechselt das System nach kurzer Systeminaktivität
automatisch in den Suspend-Modus. [Min Saving] spart am wenigsten
Energie, da das System den Suspend-Modus nur nach langer
Inaktivitätszeit aktiviert. Konfigurationsoptionen: [User Defined], [Disabled],
[Min Saving] und [Max Saving]

Video Off Option [Suspend -> Off ]


Dieses Feld bestimmt, wann die Videoausschaltfunktion für
Energieverwaltung des Monitors aktiviert wird. Konfigurationsoptionen:
[Always On] und [Suspend -> Off]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-27


Video Off Method [DPMS OFF]
Dieses Feld definiert die Videoausschaltfunktionen. Die DPMS (Display
Power Management System)-Funktion gestattet dem BIOS die Steuerung
der Grafikkarte, sofern diese DPMS unterstützt. [Blank Screen] schaltet
nur den Bildschirm aus. Dies betrifft Monitore ohne Energieverwaltung
oder “Grün”- Funktionen.

Auch wenn ein Bildschirmschoner installiert ist, zeigt er nicht an, wenn
[Blank Screen] für das obige Feld gewählt ist.

[V/H SYNC+Blank] schaltet den Bildschirm und das vertikale und


horizontale Abtasten aus. Konfigurationsoptionen: [Blank Screen], [V/H
SYNC+Blank], [DPMS Standby], [DPMS Suspend], [DPMS OFF] und
[DPMS Reduce ON]

HDD Power Down [Disabled]


Alle IDE-Festplatten auf dem System werden nach einer Inaktivitätszeit,
die in diesem konfigurierbaren Feld eingestellt ist, ausgeschaltet. Diese
Funktion betrifft keine SCSI-Festplatten. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] [1 Min] [2 Min] [3 Min]...[15 Min]

ACPI Suspend To RAM [Disabled]


Mit diesem Feld aktivieren oder deaktivieren Sie die ACPI Suspend-to-
RAM-Funktion. Zur Unterstützung dieser Funktion muss die +5VSB-
Leitung der Stromversorgung fähig sein, mehr als 720mA zu liefern.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Suspend Mode [Disabled]


Hier wird die Zeit, ab wann das System den Suspend-Modus aktiviert,
eingestellt. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [1~2 Min], [2~3 Min], [4~5
min], [8~9 Min], [20 Min] und [30 Min]

PWR Button < 4 Secs [Soft Off]


Bei Einstellung auf [Soft off] funktioniert der ATX-Schalter als normaler
System-Netzschalter, wenn er weniger als 4 Sekunden gedrückt wird. Bei
[Suspend] bekommt der Schalter eine Doppelfunktion, die den Sleep-
Modus im System aktiviert, wenn er weniger als 4 Sekunden gedrückt
wird. Wird der ATX-Schalter jedoch länger als 4 Sekunden gedrückt,
schaltet sich das System immer aus. Konfigurationsoptionen: [Soft off] und
[Suspend]

4-28 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.5.1 Power Up Control

AC PWR Loss Restart [Disabled]


Hiermit stellen Sie ein, ob das System nach Stromausfällen neu starten
kann. Bei [Disabled] bleibt das System ausgeschaltet, während [Enabled]
das System neu startet. [Previous State] stellt den Systemstatus wieder
her, der vor dem Stromausfall herrschte. Konfigurationsoptionen:
[Disabled], [Enabled] und [Previous State]

Wake/Power Up On Ext. Modem [Disabled]


Bei [Enabled] schaltet sich der im Soft-off-Modus befindliche Computer
ein, wenn das externe Modem einen Anruf bekommt; bei [Disabled]
schaltet er sich nicht ein. Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Der Computer kann erst Daten empfangen oder senden, wenn er und
seine Anwendungen voll in Betrieb sind. Daher kann nicht gleich eine
Verbindung hergestellt werden. Wird ein externes Modem bei
ausgeschaltetem Computer aus- und wieder eingeschaltet, läuft eine
Initialisierungskette ab, die das System einschaltet.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-29


Wake/Power Up By PS/2 Keyboard [Space Bar]
Hiermit können Sie das System mit bestimmten Tasten auf der Tastatur
einschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung, die
mindestens 1A auf der +5VSB-Leitung liefert. Konfigurationsoptionen:
[Disabled], [Space Bar], [Ctrl-Esc] und [Power Key]

Wake/Power Up By PS/2 Mouse [Disabled]


Bei Einstellung auf [Enabled] können Sie das System mit der PS/2-Maus
einschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-Stromversorgung, die
mindestens 1A auf der +5VSB-Leitung liefert. Konfigurationsoptionen:
[Disabled] und [Enabled]

Power Up On PCI Card [Disabled]


Bei Einstellung auf [Enabled] können Sie das System über eine PCI-LAN-
oder Modemkarte einschalten. Diese Funktion benötigt eine ATX-
Stromversorgung, die mindestens 1A auf der +5VSB-Leitung liefert.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Automatic Power Up [Disabled]


Hiermit schaltet sich das System unbeaufsichtigt bzw. automatisch ein.
Durch Wahl von [Everyday] schaltet sich das System zu einer bestimmten
Tageszeit oder mit [By Date] an einem bestimmten Tag zu einer
bestimmten Uhrzeit ein. Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Everyday]
und [By Date]

4-30 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.5.2 Hardware Monitor

MB Temperature [xxxC/xxxF]
CPU Temperature [xxxC/xxxF]
POWER Temperature [N/A]
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt die Motherboard- und
CPU-Temperaturen automatisch und zeigt sie an.
Besitzt Ihre Stromversorgung ein 2-pol. Wärmesensorkabel, verbinden Sie
es mit dem TRPWR-Anschluss auf dem Motherboard, damit das BIOS die
Temperatur der Stromversorgung automatisch erkennt (den TRPWR-
Anschluss finden Sie auf Seite 2-29). Der Punkt “POWER Temperature”
zeigt N/A an, wenn Sie nicht die richtige Stromversorgung haben. Mit
[Ignore] wird die automatische Erkennung der Netzteiltemperatur
deaktiviert.

CPU Fan Speed [xxxxRPM] oder [N/A]


Chassis Fan Speed [xxxxRPM] oder [N/A]
Power Fan Speed [xxxxRPM] oder [N/A]
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt die Geschwindigkeiten der
Lüfter für CPU, Gehäuse und Stromversorgung automatisch und zeigt sie
in RPM (Umdrehungen pro Minute) an. Sind keine Lüfter an das
Motherboard angeschlossen, zeigt das betreffende Feld N/A.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-31


VCORE Voltage, +3.3V Voltage, +5V Voltage, +12V Voltage
Die integrierte Hardware-Überwachung erkennt den Spannungsstatus
automatisch über den integrierten Spannungsregler.

Q-Fan Control [Disabled]


Hier können Sie die intelligente ASUS Q-Fan-Funktion, die die
Lüftergeschwindigkeiten für einen leistungsfähigeren Systembetrieb
reguliert, aktivieren oder deaktivieren. Ist dieses Feld auf [Enabled]
gesetzt, erscheinen die Punkte Fan Speed Ratio und Speed Up/Down
Response Time, damit Sie die geeignete Lüftergeschwindigkeiten und
entsprechende Reaktionszeiten einstellen können.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Fan Speed Ratio [10/15]
Hier können Sie das geeignete Verhältnis der Lüftergeschwindigkeit für
das System festlegen. Die Standardeinstellung [10/15] ist das
Mindestverhältnis der Lüftergeschwindigkeit. Wählen Sie ein höheres
Verhältnis, wenn zusätzliche Geräte installiert sind und das System mehr
Belüftung braucht. Dieser Punkt erscheint nur, wenn Q-Fan Control auf
[Enabled] gesetzt ist. Konfigurationsoptionen: [10/15], [11/15], [12/15], [13/
15], [14/15] und [Full Speed]

Speed Up/Down Response Time [16 Sec/32Sec]


Zeigt die Zeit an, bevor die Lüftergeschwindigkeit sich auf den Wert
einstellt, der im Feld Fan Speed Ratio eingestellt ist. Dieser Punkt erscheint
nur, wenn Q-Fan Control auf [Enabled] gesetzt ist. Konfigurationsoptionen:
[16 Sec/32 Sec], [32 Sec/64 Sec], [48 Sec/96 Sec] und [64 Sec/128 Sec]

Überschreitet eines der überwachten Punkte seinen Bereich, erscheint


die folgende Meldung: “Hardware Monitor found an error. Enter Power
setup menu for details”. Sie erhalten die Aufforderung “Press F1 to
continue or DEL to enter SETUP”.

4-32 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.6 Menü “Boot”

Boot Sequence
Im Boot-Menü können Sie mit den Hoch/Runter-Tasten aus vier möglichen
Typen von Startgeräten wählen. Mit <+> oder der <Leertaste> setzen Sie
Geräte an eine höhere Stelle und mit <-> an eine tiefere Stelle. Durch
Herauf- und Herabsetzen von Geräten ändert sich die Suchpriorität des
Systems nach einem Startgerät beim Einschalten. Konfigurierbare Felder
sind Removable Device, IDE Hard Drive, ATAPI CD-ROM und Other Boot
Device.

Removable Device [Legacy Floppy]


Konfigurationsoptionen: [Disabled], [Legacy Floppy], [LS-120], [ZIP] und
[ATAPI MO]

IDE Hard Drive


Hier wählen Sie aus, welche IDE-Festplatte in der Startreihenfolge
verwendet wird. Drücken Sie die Eingabetaste, um die Produkt-IDs aller
angeschlossenen IDE-Festplatten anzeigen zu lassen.

ATAPI CD-ROM
Hier wählen Sie aus, welches ATAPI CD-ROM-Laufwerk in der
Startreihenfolge verwendet wird. Drücken Sie die Eingabetaste, um die
Produkt-IDs aller angeschlossenen ATAPI CD-ROM-Laufwerke anzeigen
zu lassen.

Other Boot Device Select [INT18 Device (Network)]


Konfigurationsoptionen: [Disabled], [SCSI Boot Device] und [INT18 Device
(Network)]

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-33


Plug & Play O/S [No]
Hiermit könnnen Sie entscheiden, ob Sie die Konfiguration der PCI-Bus-
Steckplätze von einem Plug-and-Play- (PnP) Betriebssystem anstelle vom
BIOS vornehmen lassen. Bei Wahl von [Yes] weist das Betriebssystem die
Interrupts neu zu. Ist ein Nicht-PnP-Betriebssystem installiert, oder sollen
Interrupt-Einstellungen nicht neu zugewiesen werden, belassen Sie bitte
die Standardeinstellung [No]. Konfigurationsoptionen: [No] und [Yes]

Reset Configuration Data [No]


Das ESCD (Extended System Configuration Data) enthält Daten über
Nicht-PnP-Geräte. Es hat auch aufgezeichnet, wie das System beim
letzten Startvorgang konfiguriert wurde. Wählen Sie [Yes], wenn diese
Daten während des Einschaltselbsttests (POST) gelöscht werden sollen.
Konfigurationsoptionen: [No] und [Yes]

Boot Virus Detection [Enabled]


Hier können Sie die Virenerkennung beim Systemstart aktivieren, um
einen virenfreien Bootsektor zu gewährleisten. Wird ein Virus erkannt,
stoppt das System und zeigt eine Warnung an. Sie können dann den
Vorgang fortsetzen oder das System mit einer virenfreien, startfähigen
Diskette neu starten, um das System weitergehend zu untersuchen.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Quick Power On Self Test [Enabled]


Dieses Feld beschleunigt den Einschaltselbsttest (POST), indem ein
zweiter, dritter und vierter Neutest ausgelassen wird.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Boot Up Floppy Seek [Enabled]


Wenn diese Funktion aktiviert ist, durchsucht das BIOS das
Diskettenlaufwerk, um festzustellen, ob es 40 oder 80 Spuren hat.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]

Full Screen Logo [Enabled]


Hiermit aktivieren oder deaktivieren Sie eine Vollbildschirm-Logoanzeige.
Konfigurationsoptionen: [Disabled] und [Enabled]
Die obige Funktion muss auf [Enabled] gesetzt sein, wenn Sie die
ASUS MyLogo2™-Funktion verwenden möchten.

Interrupt Mode [APIC]


Bei Einstellung auf APIC (Advanced Programmable Interrupt Controller)
können Sie Interrupt-Routings verteilen, die von den 16 IRQs abweichen.
Bei Einstellung auf PIC (Programmable Interrupt Controller) können Sie
nur die 16 IRQs verwenden. Konfigurationsoptionen: [PIC] und [APIC]

4-34 Kapitel 4: BIOS-Setup


4.7 Menü “Exit”
Sind Sie mit dem Auswählen aus den verschiedenen Menüs des Setup-
Programms fertig, speichern Sie die Änderungen und beenden Sie das
Setup. Wählen Sie Exit in der Menüleiste, um folgendes Menü anzeigen
zu lassen.

Mit <Esc> wird dieses Menü nicht sofort beendet. Wählen Sie eine der
Optionen aus diesem Menü oder <F10> aus der Erklärungsleiste, um
das Setup zu beenden.

Exit Saving Changes


Sobald Sie mit dem Auswählen fertig sind, wählen Sie diese Option aus dem
Exit-Menü, damit die ausgewählten Werte im CMOS-RAM gespeichert
werden. Das CMOS-RAM wird, unabhängig davon ob der PC aus- oder
eingeschaltet ist, von einer integrierten Batterie mit Strom versorgt. Bei Wahl
dieser Option erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie [Yes], um
Änderungen zu speichern und das Setup zu beenden.
Möchten Sie das Setup-Programm ohne Speichern der Änderungen
beenden, fragt Sie eine Meldung, ob Sie die Änderungen nicht zuvor
speichern möchten. Das Drücken der Eingabetaste speichert
Änderungen beim Beenden.

Exit Discarding Changes


Wählen Sie diese Option nur, wenn Sie die Änderungen im Setup-
Programm nicht speichern möchten. Wenn Sie andere Felder als Datum,
Uhrzeit und Kennwort geändert haben, bittet Sie das BIOS vor dem
Beenden von Setup um eine Bestätigung.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 4-35


Load Setup Defaults
Diese Option belegt jeden einzelnen Parameter in den Setup-Menüs mit
seinem Standardwert. Bei Wahl dieser Option oder beim Drücken der
<F5>-Taste erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie [Yes], um
Standardwerte zu laden. Wählen Sie Exit Saving Changes oder ändern
Sie andere Punkte, bevor Sie die Werte in das beständige RAM speichern.

Discard Changes
Diese Option ignoriert Ihre Änderungen und stellt die zuvor gespeicherten
Werte wieder her. Bei Wahl dieser Option erscheint eine Bestätigung.
Wählen Sie [Yes], um Änderungen zu ignorieren und zuvor gespeicherte
Werte wieder zu laden.

Save Changes
Diese Option speichert Ihre Auswahlen, ohne das Setup-Programm zu
beenden. Sie können weitere Änderungen in anderen Menüs vornehmen.
Bei Wahl dieser Option erscheint ein Bestätigungsfenster. Wählen Sie
[Yes], um die Änderungen in das beständige RAM zu speichern.

4-36 Kapitel 4: BIOS-Setup


Kapitel 5

Dieses Kapitel beschreibt den Inhalt der


Support-CD, die dem Motherboard-Paket
beigelegt ist.

Software-Unterstützung
Kapitelübersicht
5.1 Installieren eines Betriebssystems .............. 5-1
5.2 Support-CD-Informationen ............................ 5-1
5.3 Software-Informationen ................................. 5-9

ASUS A7V8X motherboard


5.1 Installieren eines Betriebssystem
Dieses Motherboard unterstützt das Betriebssystem Windows 98/
ME/NT/2000/XP. Installieren Sie nur das neueste Betriebssystem und
entsprechende Updates, um die Funktionen der Hardware zu
optimieren.

Da es unterschiedliche Motherboard-Einstellungen und Hardware-


Optionen gibt, dienen die Setup-Vorgänge in diesem Kapitel nur als
allgemeine Referenz. Die Dokumentation Ihres Betriebssystem enthält
weitere Informationen.

5.2 Support-CD-Informationen
Die mit dem Motherboard gelieferte Support-CD enthält nützliche Soft-
ware und mehrere Treiber zur Verbesserung der Motherboard-
Funktionen.

Änderungen des Inhalts der Support-CD sind vorbehalten. Auf der


ASUS-Website finden Sie Updates.

5.2.1 Ausführen der Support-CD


Legen Sie zu Beginn die Support-CD einfach in das CD-ROM-
Laufwerk. Die CD zeigt automatisch ein Begrüßungsfenster und die
Installationsmenüs an, sofern Autorun auf dem Computer aktiviert
ist.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-1


Erscheint das Begrüßungsfenster nicht automatisch, klicken Sie bitte
doppelt auf die Datei ASSETUP.EXE im Ordner BIN auf der Support-CD,
um die Menüs anzeigen zu lassen.

5.2.2 Hauptmenü
Nach dem Begrüßungsfenster erscheint sofort das Hauptmenü. Das
Hauptmenü zeigt eine Abbildung des Motherboards, sowie Schaltflächen
und Symbole, die mit Software, Treibern, Programmen und anderen auf
der Support-CD enthaltenen Informationen verknüpft sind.

Eine Schaltfläche anklicken, Mauscursor auf ein


um Optionen anzeigen zu Symbol setzen und
lassen. klicken, um den
bestimmten Punkt
anzeigen zu lassen.

5-2 Kapitel 5: Software-Unterstützung


5.2.3 Menü “Drivers”
Das Drivers-Menü zeigt verfügbare Gerätetreiber, wenn das System
installierte Geräte erkennt. Installieren Sie die benötigten Treiber, um die
Geräte zu aktivieren.

VIA 4 in 1 drivers
Dieser Punkt installiert folgende Treiber:
- VIA Registrierungs- (INF) Treiber
- VIA AGP VxD-Treiber
- VIA ATAPI-Support-Treiber vom Hersteller
- VIA PCI IRQ-Miniport-Treiber
Avance AC’97 Audio Driver Applicaton
Dieser Punkt installiert den Avance AC’97-konformen Audio-Controller mit
einer Anwendungssoftware.
Promise® FastTrak 376 controller Driver
Dieses Element installiert den Promise PDC20376 SATA-Gerätetreiber.
Install BroadCom BCM5702 LAN Driver
Dieses Element installiert den BroadCom CBCM5702 LAN-Treiber.

USB 2.0 Driver


Dieser Punkt installiert den USB 2.0-Treiber für einen Upgrade der USB
1.1-Anschlüsse auf USB 2.0.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-3


5.2.4 Menü “Software”
Das Software-Menü zeigt vom Motherboard unterstützte Anwendungen
und andere Software an. Klicken Sie einen bestimmten Punkt an, und
beachten Sie den Installationsassistenten.

ASUS PC Probe
Dieses intelligente Programm überwacht Lüftergeschwindigkeit, CPU-
Temperatur und Systemspannungen, und macht Sie auf Probleme
aufmerksam. Mit diesem Programm halten Sie eine gesunde
Betriebsumgebung auf dem Computer aufrecht.
ASUS Update
Dieses Programm lädt die neueste BIOS-Version von der ASUS-Website
herunter.
Vor Ausführung von ASUS Update muss eine Internet-Verbindung
hergestellt sein, damit Sie zur ASUS-Website gelangen.

Microsoft Direct X 8.0 Driver


Dieser Punkt installiert den Microsoft V8.0-Treiber.
PC-cillin 2002
Dieser Punkt installiert die Antivirensoftware PC-cillin 2002. Die Online-
Hilfe von PC-cillin enthält Details.
Adobe Acrobat Reader
Dieser Punkt installiert Adobe Acrobat Reader, damit Sie PDF-Dateien
lesen können.

5-4 Kapitel 5: Software-Unterstützung


Winbond Voice Editor
Dieses Programm dient zum Aufzeichnen und Anpassen von Wavedateien
für ASUS POST Reporter™. Mit diesem Programm können Sie die
Standard-POST-Sprachmeldungen ändern. Die Standardmeldungen sind
in “3.2 POST-Sprachmeldungen” aufgelistet.

E-Color 3Deep
Dieser Punkt installiert die 3Deep-Software. 3Deep ist die erste
Anwendung, die Online-Spielern einen deutlichen Vorsprung bei
Multiplayer-Gefechten bietet. Diese Anwendung entfernt dunkel
verwaschene Grafiken und zeigt farbechte Bilder an.

5.2.5 ASUS-Kontaktinformationen
Klicken Sie auf die ASUS Contact Information-Schaltfläche, um Folgendes
anzuzeigen. Sie finden diese Informationen auch auf Seite x des
Benutzerhandbuchs.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-5


5.2.6 Weitere Informationen
Symbole auf der linken Seite des Fensters informieren zusätzlich über das
Motherboard und den Inhalt der Support-CD. Dieser Abschnitt zeigt die
Kontextfenster an, die beim Anklicken der Symbole erscheinen.

Motherboard-Info
Dieses Fenster zeigt allgemeine Daten des A7V8X Motherboards an.

Durchsuchen dieser CD
Dieses Fenster zeigt den Inhalt der Support-CD in Grafikform an.

5-6 Kapitel 5: Software-Unterstützung


Formblatt für Technische Unterstützungen
Dieses Fenster zeigt das ASUS-Formblatt für Technische Unterstützungen
an, das Sie für eine technische Unterstützung ausfüllen müssen.

Dateiliste
Dieses Fenster zeigt den Inhalt der Support-CD und eine kurze
Textbeschreibung der einzelnen Punkte an.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-7


5.3 Software-Informationen
Die meisten Anwendungen auf der Support-CD haben Assistenten, die Sie
reibungslos durch die Installation führen. Weitere Informationen finden Sie
in der Online-Hilfe oder der Readme-Datei, die in der Software enthalten
ist.
Dieser Abschnitt enthält Details über die vom Motherboard unterstützen
Software-Anwendungen.

5.3.1 ASUS Update


ASUS Update ist ein Programm zur Aktualisierung des Motherboard-BIOS
und der Treiber. Dieses Programm benötigt eine Internet-Verbindung über
ein Netzwerk oder einen Internet-Dienstanbieter (ISP).
Aktualisieren Sie das BIOS mit ASUS Update wie folgt.
1. Starten Sie das Programm vom
Windows-Startmenü aus:
Programme/AsusUpdate Vx.xx.xx/
AsusUpdate
Das Anfangsbild von ASUS Update
erscheint.

2. Wählen Sie die gewünschte Update-


Methode und klicken Sie auf Next.

3. Für einen Update/Download vom


Internet wählen Sie die
nächstgelegene ASUS FTP-Site, um
Netzwerkverkehr zu vermeiden,
oder Auto Select. Klicken Sie auf
Next.

5-8 Kapitel 5: Software-Unterstützung


4. Bitte wählen Sie auf der FTP-Site
die herunterzuladende BIOS-
Version. Klicken Sie auf Next.
5. Stellen Sie das Update anhand
der Anweisungen auf den
nachfolgenden Bildschirmen fertig.

Haben Sie die Option, das BIOS von


einer Datei zu aktualisieren, gewählt,
erscheint ein Fenster zum Öffnen der
Datei. Wählen Sie die Datei, klicken
Sie auf Speichern, und stellen Sie das
Update anhand der Anweisungen auf
den Bildschirmen fertig.

5.3.2 ASUS MyLogo2™


Bei Installation von ASUS Update aus dem Software-Menü wird ASUS
MyLogo2™ automatisch installiert. Siehe Abschnitt “5.2.4 Menü Software”.

Erstellen Sie bitte mit dem AFLASH-Programm eine Kopie von der
Original-BIOS-Datei, oder beziehen Sie die neueste BIOS-Version von
der ASUS-Website, bevor Sie die ASUS MyLogo2-Funktion verwenden.

Die Funktion “Full Screen Logo” im BIOS muss auf [Enabled] gesetzt
sein, wenn Sie die ASUS MyLogo2™ verwenden möchten. Siehe Seite
4-35.

Führen Sie ASUS MyLogo2 wie folgt aus.


1. Starten Sie das Programm ASUS
Update. Siehe Abschnitt “5.3.1
ASUS Update.”
2. Wird von Ihnen die BIOS-Update-
Methode abgefragt, wählen Sie die
Option “Update BIOS from a file.”
3. Geben Sie die Position der BIOS-
Datei z.B. Diskettenlaufwerk an.
Klicken Sie auf Next.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-9


4. Wählen Sie ein Logobild aus der
angezeigten Auswahl aus.
Klicken Sie auf Next.

Auf Wunsch können Sie Ihr


eigenes Startlogo in den
Dateiformaten GIF, JPG
oder BMP erstellen.

5. Wenn Sie ein Bild anklicken,


erscheint es größer auf dem
MyLogo2-Anzeigebild

MyLogo2 unterstützt keine


zu komplexen Bilder.
Wählen Sie ein einfacheres
Bild, wenn Pobleme
auftreten.

6. Das nächste Fenster fordert Sie


auf das Original-BIOS zu
flashen, um es mit dem neuen
Startlogo zu aktualisieren.
Klicken Sie auf Flash, um das
BIOS zu aktualisieren.
7. Klicken Sie zum Schluss auf
Exit, und starten Sie erneut den
Computer.
Das System startet mit dem
neuen Startlogo.

Zum Ändern des BIOS-Startlogos können Sie ASUS MyLogo2 auch


direkt vom Windows-Startmenü aus starten, anstelle von ASUS
Update. Laden Sie nach Aktualisierung der BIOS-Datei mit dem neuen
Logo das neue BIOS mit Hilfe des Programms ASUS Update in das
EEPROM.

5-10 Kapitel 5: Software-Unterstützung


5.3.3 ASUS PC Probe
ASUS PC Probe ist ein nützliches Programm zur Überwachung der
wichtigen Komponenten Ihres Computersystems, z.B. Lüfterumdrehungen,
Spannungen und Temperaturen. Es enthält auch ein Programm mit
nützlichen Informationen über Ihren Computer, wie z.B.
Festplattenspeicher, Speichernutzung, CPU-Typ, CPU-Geschwindigkeit
sowie interne/externe Frequenzen über den DMI Explorer.

Ausführen von ASUS PC Probe


Beim Start von ASUS PC Probe erscheint ein Begrüßungsbildschirm, in
dem Sie bestimmen können, ob dieser Bildschirm beim Start von PC
Probe wieder angezeigt werden soll. Um diesen Startbildschirm zu
übergehen, wählen Sie das Kästchen Show up in next execution ab.

Zum Start von ASUS PC Probe klicken Sie bitte auf die Windows-
Schaltfläche Start , zeigen auf Programme, dann auf ASUS Utility, und
klicken dann auf Probe Vx.xx.

Um anzuzeigen, dass ASUS PC Probe läuft, erscheint das Symbol


PC Probe in der Symbolleiste des Systems. Beim Anklicken dieses
Symbols wird der Status Ihres PCs angezeigt.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-11


Ausführen von ASUS PC Probe
Monitoring
Monitor Summary
Zeigt eine Zusammenfassung
der überwachten Komponenten.

Temperature Monitor
Zeigt die PC-Temperatur (nur
unterstützte Prozessoren).

Temperatur-Warn-
schwelleneinstellung
(Ziehen Sie den Schieberegler hoch,
um den Schwellwert zu erhöhen,
oder herunter, um ihn zu verringern)

Fan Monitor
Zeigt die Umdrehung des PC-
Lüfters.

Lüfter-Warn-
schwelleneinstellung
(Ziehen Sie den Schieberegler hoch,
um den Schwellwert zu erhöhen,
oder herunter, um ihn zu verringern)

Voltage Monitor
Zeigt die PC-Spannungen.

5-12 Kapitel 5: Software-Unterstützung


Settings
Hier stellen Sie Schwellwert,
Abfrage- Aktualisierungszeiten ein
für: PC-Temperatur,
Lüfterumdrehung, Spannungen.

CPU Cooling System Setup


Hier bestimmen Sie, wann der Software-CPU-
Kühlvorgang aktiviert wird. Bei Wahl von “When
CPU Overheated” aktiviert sich das CPU-
Kühlungssystem, sobald die CPU-Temperatur den
Schwellwert erreicht.

History
Zeichnet die
Überwachungsaktivitäten
bestimmter PC-Komponente für
spätere Bezugnahme auf.

Fan Control
Hier aktivieren/deaktivieren Sie
Smart Fan Control. Smart Fan
Control stellt die
Lüftergeschwindigkeit automatisch
anhand der aktuellen CPU-
Temperatur und dem
voreingestellten Schwellwert ein.

Hard Drives
Zeigt belegten und freien
Speicher auf Festplatten des PCs
sowie die verwendete
Dateizuordnungstabelle oder das
Dateisystem.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-13


Information
Memory
Zeigt die PC-Speicherauslastung,
Speichernutzung und Nutzung der
Auslagerungsdatei.

Device Summary
Zeigt eine Zusammenfassung der
auf dem PC vorhandenen Geräte.

DMI Explorer
Zeigt zum PC gehörende
Informationen, wie z.B. CPU-Typ,
CPU-Geschwindigkeit, interne/
externe Frequenzen und
Speichergröße.

Utility
Führt Programme außerhalb der
ASUS Probe-Module aus. Klicken
Sie zur Ausführung eines
Programms auf Execute Program.
HINWEIS: Diese Funktion ist
derzeit nicht verfügbar.

5-14 Kapitel 5: Software-Unterstützung


ASUS PC Probe-Symbol in Symbolleiste
Beim Anklicken des PC
Probe-Symbols mit der
rechten Maustaste erscheint
ein Kontextmenü zum
Öffnen/Schließen von ASUS
PC Probe, sowie zum
Pausieren/Weiterführen aller
Systemüberwachungen.
Findet ASUS PC ein Problem
auf dem PC, wird ein Teil des
ASUS PC Probe-Symbols rot,
der PC-Lautsprecher ertönt und
die ASUS PC Probe-
Überwachung erscheint.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-15


5.3.4 E-Color 3Deep
Der 3Deep Color-Tuner passt die Farbe Ihres CRT- oder LCD-Monitors an
und optimiert die Farbqualität aller Grafikanwendungen. Zudem können
Internet-Anwendungen so angepasst werden, dass die “echten” Internet-
Quellfarben mit der Anzeigefarbe des Monitors übereinstimmen.

3Deep Control Panel


Aktivieren Sie mit der Windows-
Schaltfläche Start, das Programm
3Deep Control Panel aus der Gruppe
3Deep Applications im Menü Main
Program.

Dieses Steuerfeld greift auf das Anpassungs-Programm Color Wizard, eine


Game Gamma-Einstellung und einen Tweak-Schieber zur
Helligkeitseinstellung zu.

5-16 Kapitel 5: Software-Unterstützung


3Deep Color -Anpassung
1. Wählen Sie den an den
Computer angeschlossenen
Monitortyp: CRT oder LCD.

2. Stellen Sie die Helligkeit des


Monitors gemäß den
Anweisungen ein.

3. Wählen Sie die schwächste der


drei Farben: Blau, Rot und Grün.

4. Wählen Sie die Farbquadrate, die


dem Hintergrund am nächsten
kommen.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-17


5. Der nächste Schritt wiederholt die
Farbanpassung, um eine
optimale Farbqualität zu erzielen.

6. Wird Ihnen mitgeteilt, das die


Anpassung abgeschlossen ist,
klicken Sie auf Finish.

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche


Set Up Now , um mit dem Internet
verbunden zu werden. Richten
Sie True Internet Color anhand
der Anweisungen ein.

5-18 Kapitel 5: Software-Unterstützung


5.3.5 Winbond Voice Editor
Die Software Winbond Voice Editor dient zur Anpassung von POST-
Sprachmeldungen. Installieren Sie die Software aus dem Menü Software
von der Support-CD. Siehe Abschnitt “5.2.4 Menü Software”.

Um Konflikte zu vermeiden, sollten Sie Winbond Voice Editor nicht


gleichzeitig mit ASUS PC Probe ausführen.

Verwenden Sie Winbond Voice Editor wie folgt.

Starten des Programms


Starten Sie das Programm mit dem Winbond Voice Editor-Symbol auf dem
Desktop oder über das Windows-Start-Menü: Programme/Winbond Voice
Editor/Voice Editor.
Der Bildschirm von Winbond Voice Editor erscheint.

Standardmeldungen

POST-Ereignisse

Wiedergeben von Standard-Wave-Dateien


Zum Wiedergeben von Standard-Wave-Dateien klicken Sie auf ein POST-
Ereignis links im Bildschirm, und dann auf die Schaltfläche Play.

Die Standardsprache ist Englisch.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-19


Ändern der Standardsprache
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche
Load. Ein Fenster erscheint mit
verfügbaren Sprachen.
2. Wählen Sie die gewünschte
Sprache und klicken Sie auf Open.
Die Ereignismeldungen
erscheinen in der ausgewählten
Sprache im Bildschirm Voice
Editor.

Auf Grund eingeschränkter Dateigrößen sind in einigen Sprachen nicht


alle Ereignisse hörbar.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche


Write, um das EEPROM zu
aktualisieren.
4. Klicken Sie dann im
Bestätigungsfenster auf Yes.

Beim nächsten Start Ihres Computers werden die POST-Meldungen in der


ausgewählten Sprache angesagt.

5-20 Kapitel 5: Software-Unterstützung


Anpassen von POST-Meldungen
Ist Ihre Sprache nicht aufgelistet, können Sie mühelos eigene POST-
Meldungen aufzeichnen, um die vorinstallierten Wave-Dateien zu
ersetzen.
Passen Sie POST-Meldungen wie folgt an.

1. Starten Sie Voice Editor, und schreiben Sie die Liste mit POST-
Ereignissen in der Spalte ganz links im Bildschirm ab.
2. Bereiten Sie eine Meldung für jedes Ereignis vor.

Alle komprimierten Wave-Dateien dürfen insgesamt nicht größer als 1


MBit sein, machen Sie die Meldungen so kurz wie möglich.

3. Nehmen Sie die Meldungen mit einer Aufzeichnungs-Software, z.B.


Windows Recorder, auf.
4. Speichern Sie die Meldungen als Wave-Datei (.WAV). Sie sollten die
Dateien in schlechterer Qualität abspeichern, damit sie klein bleiben.
Z.B. 8-Bit, Mono mit 22 KHz Abtastfrequenz.

Um die Wave-Dateien später schnell finden zu können, können Sie für


sie einen separaten Ordner erstellen.

5. Klicken Sie im Bildschirm Voice


Editor auf die Schaltfläche Add,
um das Fenster Add Wave File
anzuzeigen.
6. Kopieren Sie die aufgenommenen
Wave-Dateien in die Datenbank.
Schließen Sie hiernach das
Fenster.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-21


7. Klicken Sie im Bildschirm Voice
Editor auf ein POST-Ereignis,
dann auf die Schaltfläche Edit.
Das Fenster Event Sound Editor
erscheint.
8. Wählen Sie die Wave-Datei des
Ereignisses aus, und klicken Sie
auf den Pfeil gegenüber von
Voice1. Die ausgewählte Datei
erscheint im nebenstehenden
Leerfeld.
9. Klicken Sie auf OK, um zum
Voice Editor zurückzukehren.
10. Wiederholen Sie die Schritte 7 bis
9 für andere Ereignisse.
11. Klicken Sie zum Abschluss auf
Save. Ein Fenster fordert Sie zum
Speichern der Konfiguration auf.
12. Geben Sie einen Dateinamen mit
Erweiterung .flh ein, und klicken
Sie auf Save.
13. Klicken Sie auf Write, um die
Datei zu komprimieren und in das
EEPROM zu kopieren.
14. Klicken Sie dann im
Bestätigungsfenster auf Yes.

Wird Ihnen mitgeteilt, dass die Dateien die erlaubte Gesamtgröße


überschreiten, haben Sie folgende Möglichkeiten.
• Versuchen Sie, Ihre Meldungen zu kürzen
• Speichern Sie die Wave-Dateien mit schlechterer Qualität ab
• Lassen Sie selten benutzte Ereignisse, z.B. FDD Detection, IDE HDD
Detection, etc., aus

5-22 Kapitel 5: Software-Unterstützung


5.3.6 Mehrkanal-Audiofunktion
PCI-Audiotreiber und Anwendungen befinden sich auf der Support-CD, die
im Motherboard-Paket enthalten ist. Installieren Sie diese Programme, um
die Mehrkanal-Audiofunktion zu aktivieren.
Für dieses Setup benötigen Sie 4- oder 6-Kanal-Lautsprecher.

Einstellen von Audio Mixer


1. Installieren Sie den 6-Kanal-PCI-Audiotreiber von der Support-CD.

2. Nach der Installation erscheint das Mixer-


Symbol unten rechts am Bildschirm. Mixer-Symbol

3. Klicken Sie auf das Mixer-Symbol, um Audio Mixer anzuzeigen.

Schaltfläche Advanced
Durch Klicken auf Start auf dem
Windows-Desktop und Wahl von
Programme/PCI Audio
Applications/Mixer/Audio Rack
startet auch der Mixer.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche


Advanced des Mixers, um die
Menüs Speaker, Volume, Sound
Effects und Options anzuzeigen.

Benutzerhandbuch für ASUS A7V8X Motherboard 5-23


Ausführen des Audio-Demoprogramms
Die Audiodemo testet Ihr
Lautsprechersystem und stellt
es fein ein. Durch Klicken auf
das Windows-Start-Menü und
Wahl von PCI Audio
Applications/Multi-Channel
Audio Demo startet das
Mehrkanal-Audio-
Demoprogramm.
Klicken Sie auf der Demoprogramm-
Oberfläche auf Help, um
Anweisungen und Hardwarebilder
zum Konfigurieren und Testen des
Lautsprechersystems anzuzeigen.

Fernseher
Konfigurieren Sie die Lautsprecher,
indem Sie durch Anklicken des
Fernsehers im Bildschirm das Menü
Speaker Channel Configuration
starten.

Die Funktionen der Anschlüsse Audioausgang (gelb), Audioeingang (blau)


und Mikrofon (rosa) an der Rückseite ändern sich bei Wahl der 6-Kanal-
Audiokonfiguration. Siehe folgende Tabelle.

Einstellungen und Funktionen der Anschlüsse


Kopfhörer/
2-Lautsp 4-Lautsp 6-Lautsp
Gelb Audioausgang/ Audioausgang/ Audioausgang/
L-Sp.aus(vorne)L-Sp.aus(vorne) L-Sp.aus (vorne)
Hellblau Audioeingang L-Sp.aus(hinten) L-Sp.aus (hinten)
Rosa Mik.ein Mik.ein L-Sp.aus (Mitte),
Subwoofer

5-24 Kapitel 5: Software-Unterstützung