You are on page 1of 22

Goethe-Zertifikat B2 / Aufgabe 1: Produktion

Die Großfamilie stirbt in Deutschland aus
Nur noch wenige Eltern entscheiden sich für drei
oder mehr Kinder. Denn das neue Ideal der
berufstätigen Mutter passt nicht zum traditionell
geprägten Lebensstil der Großfamilie. Anders als in
Frankreich, den USA oder Schweden gründen
hierzulande nur noch verschwindend wenige Paare
eine Großfamilie. Der Anteil der Familien, in denen
vier und mehr Kinder leben, ist auf drei Prozent
abgesackt. 1980 war ihr Anteil noch doppelt so hoch.
Vor allem die bürgerliche Mittelschicht ist
vergleichsweise kinderarm.
Präsentieren Sie Ihrem/r Gesprächspartner/in Thema und Inhalt des Textes. Nehmen Sie kurz
persönlich Stellung:


Welche Aussage enthält der Text?
Welche Beispiele fallen Ihnen dazu ein?
Welche Meinung haben Sie dazu?

Lösungsvorschlag: Goethe-Zertifikat B2 - Aufgabe 1: Produktion
Im vorliegenden Text geht es um Großfamilien und darum, dass es in Deutschland immer
weniger Großfamilien gibt. Im Vergleich zu anderen Ländern wie z.B. Frankreich oder den
USA gründen in Deutschland nur ganz wenige Paare eine Großfamilie. Im Jahre 1980 hatten
noch sechs Prozent der Familien drei oder mehr Kinder, heute sind es nur noch drei Prozent.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Leben in einer Großfamilie sehr interessant ist. Da
passiert immer etwas, da langweilt man sich nie. Und ich glaube, es muss auch schön sein,
viele Geschwister zu haben. Geschwister können einander immer helfen, es ist immer
jemand da, mit dem man seine Probleme besprechen kann, man bekommt sehr viel Liebe
und Zuwendung, man kann viel gemeinsam unternehmen.
Andererseits haben die Eltern wahrscheinlich nicht so viel Zeit für die einzelnen Kinder.
Vermutlich gibt es auch viele Konflikte in einer Großfamilie, weil die vielen
Familienmitglieder verschiedene Interessen haben. Außerdem muss es in einer Großfamilie
auch schwer sein, allein zu bleiben, obwohl man manchmal gern Zeit für sich selbst haben
möchte.
Bei uns in Ungarn kann man die gleiche Tendenz beobachten: Es gibt nur noch ganz wenige
Großfamilien. Ich persönlich kenne auch nur ein paar Familien mit drei Kindern. Sechs- oder
siebenköpfige Familien kenne ich überhaupt nicht. Dafür gibt es immer mehr kinderlose
Ehepaare, Einzelkinder und allein erziehende Mütter oder Väter.
Meiner Meinung nach kann man das leider auch gut verstehen. Die meisten Menschen haben
Angst vor finanziellen Problemen. Ich bin mir ganz sicher, dass das Leben sehr schwierig ist,
1

wenn man so viele Kinder hat. Entweder die Eltern arbeiten sehr viel für die Familie und
haben wenig Zeit für die Kinder, oder sie arbeiten nicht so viel, aber dann ist es auch schwer
das Geld für den Lebensunterhalt, die Kleidungen und die Schule der Kinder zu verdienen.
Ein Urlaub mit vielen Kindern kostet auch eine Menge Geld.
Heutzutage ist die Karriere für viele Menschen wichtiger als die Familie. Sie wollen
zunächst ihre Karriere aufbauen, erst dann denken sie an die Familiengründung. So ist es
auch schwer eine Großfamilie zu haben.
Was mich persönlich betrifft: Ich habe einen jüngeren Bruder und ich selbst möchte auch
nicht mehr als zwei Kinder haben. Meine Großmutter hatte fünf Geschwister, aber damals
gab es noch viele Großfamilien, es war nichts Besonderes, vier, fünf oder sogar noch mehr
Kinder zu haben.
Ich halte es für wichtig, dass ein Kind Geschwister hat, aber mit vielen Kindern ist das
Leben in vielen Situationen sehr schwer. Deshalb würde ich selbst auch nicht gern in einer so
großen Familie leben.

2

   Machen Sie einen Vorschlag und begründen Sie ihn. 3 .Goethe-Zertifikat B2 / Aufgabe 2: Interaktion Für einen Beitrag in der Lokalzeitung über das Thema „Gibt es noch typische Männer. Widersprechen Sie Ihrem/r Gesprächspartner/in. Jahrhundert?“ sollen Sie eines der drei Fotos auswählen.und Frauenberufe im 21. Kommen Sie am Ende zu einer Entscheidung.

Kandidat/in: Ich denke. Prüfer: Ich glaube. Es gibt immer mehr Frauen. die sich für heute geändert hat. sich um Kinder zu kümmern. Das Foto von der Kindergärtnerin zeigt nämlich eine Situation. unten sehen kann. Kandidat/in: Damit bin ich nicht einverstanden. gibt es schon Frauen. Prüfer: Alles klar. für einen Zeitungsartikel zur Frage „Gibt es noch typische Männer. Ich glaube. Ich kenne persönlich einen jungen Mann. Doch man darf nicht vergessen. Auf diesem Bild sind ein Polizist und eine Polizistin in Uniform zu sehen und das Bild illustriert schön. Prüfer: Da haben Sie nur teilweise Recht. Die „typischen Frauenberufe“ werden meistens immer noch von Frauen ausgeübt. Ich glaube. Jahrhundert?“ das passende Bild auszuwählen. da irren Sie sich. das zweite Foto (oben rechts) würde am besten zu diesem Thema passen. da haben Sie vielleicht Recht. Ich glaube. 4 . dass es heutzutage keine typischen Männer. es gibt immer noch viele traditionelle Frauenberufe. Wie es auch auf dem ersten Bild zu sehen ist. Kindergärtnerin ist also ein ganz typischer Frauenberuf. Ihre Argumente sind schon überzeugend. die als Kfz-Mechanikerinnen arbeiten. Prüfer: Das sehe ich anders. Im Kindergarten arbeiten in der Regel nur Frauen. Es macht ihnen auch Spaß. Man sieht auch immer mehr Busfahrerinnen. Und diese Information muss natürlich auch im Artikel stehen. Kandidat/in: Das stimmt natürlich. dass sehr viele Frauen immer noch typische Frauenberufe ausüben. Bauarbeiter.Lösungsvorschlag: Goethe-Zertifikat B2 . Und auf den Straßen sieht man auch immer mehr Polizistinnen.und Frauenberufe mehr gibt. das ist eher die Ausnahme. obwohl dieser Beruf früher eindeutig als Männerberuf galt. Ich würde also das dritte Foto wählen. Doch als Illustration passt das Foto von der Polizistin – da bin ich mir ganz sicher. die einen männlichen Job wählen. Für einige Jobs sind die Frauen physisch nicht kräftig genug. Kandidat/in: Da kann ich Ihre Meinung nicht teilen. Prüfer: Okay. Kandidat/in: Deswegen sollten wir das zweite Foto nehmen.Aufgabe 2: Interaktion Kandidat/in: Unsere Aufgabe besteht darin. In anderen Fällen haben eben die Frauen ein besseres Gefühl für den Beruf. weil die Frauen besser mit Kleinkindern umgehen können. dass das Foto von der Kindergärtnerin die beste Wahl für den Zeitungsartikel wäre. Und auch die Traditionen sind sehr wichtig. LKW-Fahrer und Feuerwehrleute sind immer noch fast ausnahmslos Männer. dass sich immer mehr Frauen für die Technik interessieren.und Frauenberufe im 21. Prüfer: Ja. Daher denke ich. Im Allgemeinen kann man sagen. wie man das auch auf dem dritten Foto. Die Kinder lieben ihn und auch die Eltern sind sehr zufrieden mit ihm. die Illustration im Zeitungsartikel sollte vor allem die aktuellsten Tendenzen in der Gesellschaft zeigen. wie auf dem zweiten Foto. Nehmen wir dann das Foto von der Polizistin. der im Kindergarten arbeitet. Automechaniker.

Oftmals fehlt den Großeltern das Verständnis für die durch Modetrends und HipHop geprägte.telc Deutsch B2 / Teil 2 – Diskussion Lesen Sie den folgenden Text aus einer Zeitschrift. dass durch das Zusammenleben in einem Haushalt enorme Unkosten eingespart werden können. Durch den ständigen Kontakt mit älteren Menschen lernen Kinder schon früh den Umgang mit ihnen und entwickeln die bei vielen Jugendlichen gänzlich fehlende Toleranz. arbeiten zu gehen. Sprechen Sie über mögliche Lösungen. Diskutieren Sie mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin über den Inhalt des Textes. Sicherlich kann jeder nachvollziehen. da in einem solchen Haushalt zu jeder Zeit jemand da ist. 5 . Doch besteht in einer solchen Großfamilie wirklich ein Nachteil oder hat sie auch ihre Vorteile? Das Leben in einer Großfamilie ermöglicht es vor allem den Eltern jüngerer Kinder. Diese würden anderenfalls doppelt anfallen. moderne Lebensart der Jugend. Somit bleibt als Kompromiss nur. Dazu gehören unter anderem die Mietkosten. Man kann nicht tun und lassen was man möchte. dass diese Konflikte zwischen Kindern und Großeltern noch von erheblich größeren Ausmaßen sind. Drei Generationen unter einem Dach: Schönheiten und Schattenseiten des „Großfamilienlebens“ Besonders in ländlichen Gebieten trifft man oftmals noch auf die traditionellen Großfamilien. Eltern und Großeltern. Begründen Sie Ihre Argumente. dass man in einer solchen Großfamilie stark in seiner Privatsphäre eingeschränkt ist. Versicherungen und Energiekosten. Nach Abwägung der Vor. bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und äußern Sie Ihre Meinung. die eine ständige Betreuung brauchen. sondern muss ständig Rücksicht auf die anderen Familienmitglieder nehmen.) selbst zu treffen hat. der auf die Kinder aufpassen kann. Da ist es ganz natürlich. dass jede Familie diese Entscheidung unter Einbeziehung ihrer Situation (Finanzen usw. Nicht zu vergessen ist. dass oftmals schon zwischen Eltern und Kindern Generationskonflikte bestehen. Die durch jene Generationskonflikte entstehenden Meinungsverschiedenheiten enden somit nicht selten im Streit.und Nachteile können wir keine klare Empfehlung für oder gegen eine Großfamilie aussprechen. Des Öfteren bemerkt man aber auch in diesen Regionen eine Abneigung gegenüber einer Wohngemeinschaft mit Kindern. Auf der anderen Seite wissen wir alle aus eigener Erfahrung.

Außerdem lernen die Kinder auch Toleranz. Das hat super funktioniert. dass meine Großeltern immer da waren. als auch Nachteile hat. meine Großeltern leben ziemlich weit von uns. wenn man sie braucht. Deswegen möchten die meisten Jugendlichen als Erwachsene nicht mit ihren Eltern zusammen leben. Doch die Familie soll die Großeltern möglichst oft besuchen und auch die Großeltern können oft kommen. Kandidat 1: Ich glaube. heutzutage ist es für alle Menschen sehr wichtig. Wir konnten sie damals sehr selten besuchen. die es sehr schön finden. Kandidat 1: In meinem Fall sieht es anders aus. Und es gibt auch immer mehr Singles. Auf der anderen Seite gibt es viele junge Leute. deswegen kann man nicht tun. Nach der Schule bin ich immer zu meiner Großmutter gegangen. sondern sie brauchen selbst Hilfe. wenn wir sie brauchten. Aber für meine Eltern war es sehr gut. Positiv ist zum Beispiel. obwohl das Essen viel schlechter war. wenn die Kleinfamilie nicht mit den Großeltern zusammen lebt. Doch sie brauchen oft die Hilfe ihrer Eltern und freuen sich auch. den ich gelesen habe. konnten sie oft nicht kommen. um auf die Kinder aufzupassen. dass die Eltern arbeiten gehen können. als bei Großmutti. wenn die drei Generationen in einem Haus leben und nicht zwei Wohnungen brauchen. Man kann auch Kosten sparen. also drei Generationen unter einem Dach. will man meistens auch eine eigene Wohnung haben. bis ich so 12 Jahre alt war. weil die Großeltern auf die Kinder aufpassen. Was meinst du darüber? Kandidat 2: Ich meine. als ich noch klein war –. bleibt man gern zu Hause. wenn die Großeltern kommen. Kandidat 2: Das stimmt. Dann können sie nicht mehr helfen. 6 .Lösungsvorschlag: telc Deutsch B2 / Teil 2 – Diskussion Kandidat 1: Im Text. Andererseits ist es negativ. wenn die Großeltern schon sehr alt und krank sind. dass sie in unserer Stadt lebten. von ihren Eltern wegzuziehen. Die Eltern meiner Mutter leben in meiner Stadt. Sie haben überhaupt keine Möglichkeit. was man möchte. die sich nicht leisten können. Und wenn meine Eltern Hilfe brauchten. weil die Großeltern die Jugendlichen oft nicht verstehen. eine eigene Wohnung zu kaufen. geht es um Großfamilien. Kandidat 1: Das finde ich auch. dass sie unabhängig und frei sind. Im Text steht. dass es besser ist. Kandidat 2: Also. sie hat für mich gekocht und hat mir bei der Hausaufgabe geholfen. Ich persönlich glaube. Sondern man muss auch immer auf die anderen achten. Und meine Eltern wünschten sich manchmal – vor allem. sogar mit 30 zu Hause zu wohnen. Was aber noch ein sehr großes Problem ist. Kandidat 2: Das kann ich gut verstehen: Das Menü in der Mensa habe ich auch gehasst. dass es zwischen den Kindern und den Großeltern Generationskonflikte und Streit geben kann. wo Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zusammen leben. Mit 13 wollte ich eigentlich schon mit meinen Klassenkameraden in die Mensa gehen. dass das Zusammenleben von drei Generationen sowohl Vorteile. Aber wenn man eine Familie gründen will. Die Energiekosten sind natürlich nicht so hoch. Noch dazu hat man auch keine richtige Privatsphäre. da hast du nur teilweise Recht. Solange man Single ist.

7 . So könnten wir einander gegenseitig helfen. wenn es dazu kommt. Doch es wäre sehr schön. Kandidat 2: Also. das ist bestimmt sehr schwer. eigentlich möchte ich mit meiner eigenen Familie auch in meiner eigenen Wohnung leben.Kandidat 1: Ja. dass die Kinder und Jugendlichen die Hilfsbereitschaft erlernen. wenn die Großeltern in unserer Nähe leben würden. die Familie ist dafür da. Und ich finde es auch sehr wichtig. wenn jemand Hilfe braucht. dass die Familienmitglieder einander helfen. Doch ich glaube.

gehen sie wahrscheinlich gern in Museen. Entwickeln Sie dann gemeinsam ein Drei-Tages-Programm. einverstanden. die Studenten sollten in Budapest wohnen und an einem Tag könnten wir gemeinsam einen Ausflug nach Pécs machen. Das Museum der Schönen Künste und die Nationalgalerie sollten wir ihnen unbedingt zeigen.000.: Also. das Programm sollten wir unbedingt in Budapest organisieren. doch Pécs ist im Jahre 2010 Europäische Kulturhauptstadt. Kandidat 1: Da hast du Recht. was für ein Programm Sie den Kunststudenten anbieten können und machen Sie Ihrem Partner / Ihrer Partnerin Vorschläge. Ich kann mir auch vorstellen. ist die Sprache kein Problem. Wir sollten lieber eine Party organisieren. Eine Party könnte die Studenten einander näher bringen. unsere Aufgabe ist es. Hast du Ideen dazu? Kandidat 2: Ja. Kandidat 2: Okay. Ich glaube. Galerien und Kunsthochschulen. Das Programm dauert drei Tage und wir haben auch ganz schön viel Geld. Wir mieten einen Bus und fahren alle gemeinsam nach Pécs. Ich glaube. Kandidat 2: Das Theater geht leider nicht. Kandidat 1. ein Treffen für deutsche und ungarische Kunststudenten zu organisieren. Kandidat 1: Das stimmt. Kandidat 2: Das finde ich auch. Und wo? 8 . Geht das? Kandidat 1: Okay. wird es auch langweilig. damit die Studenten sich gleich am Anfang ein bisschen kennen lernen. Ich denke. weil die deutschen Gäste die Sprache nicht verstehen. Kandidat 1: Das habe ich auch nicht gemeint.Lösungsvorschlag: telc Deutsch B2 / Teil 3 – Problemlösung Entwickeln Sie ein dreitägiges Programm für das Treffen einer Gruppe von deutschen Kunststudentinnen und Kunststudenten aus Ihrem Land. Da gibt es nämlich die meisten Museen. an einem Abend sollte die Gruppe ins Konzert oder ins Theater gehen. dass sie nicht den ganzen Tag durch verschiedene Museen laufen müssen. für die sich die Studenten interessieren könnten. Wenn wir immer nur kulturelle Programme anbieten. Und welche Programme können wir anbieten? Da sie alle Kunststudenten sind. Doch ich glaube. Überlegen Sie. Kandidat 1: Wenn wir zu einem Musical gehen. Doch wir müssen auch darauf achten. die Party sollte gleich am ersten Abend stattfinden. Eine internationale Kulturstiftung finanziert das Programm mit € 5. Kandidat 2: Diese Idee finde ich eigentlich doch nicht so gut. dass sich die Studenten in Pécs treffen. Was würdest du dazu sagen? Kandidat 2: Die Idee finde ich eigentlich gut.

Dann bis nächste Woche. Kandidat 2: Okay. Kandidat 2: Ich glaube. Kandidat 1: Alles klar. Kandidat 1: Die Idee ist eigentlich gut. 9 . Können wir die Einzelheiten ein anderes Mal besprechen? Kandidat 2: Ja. Doch wir haben noch Zeit. Sie sind schließlich alle Kunststudenten. eine Skulptur oder so etwas. Und es gibt auch welche. klar. Da können die deutschen Studenten gleich sehen. Dann machen wir das folgenderweise: ein Paar Tage machen wir uns beide noch mal Gedanken über das Programm und nächste Woche besprechen wir alle Einzelheiten. Wo werden die deutschen Studenten übernachten? Kandidat 1: Wir buchen einfach Hotelzimmer für sie. Kandidat 1: Okay. die im Studentenwohnheim leben. Dann könnten sie sich besser anfreunden.Kandidat 1: Entweder im Studentenklub der Hochschule. Ein großes Gemälde. Kandidat 2: Und wie wäre es. oder wir mieten eine Bar an. Weißt du auch schon. Und was mir jetzt gerade einfällt: Wie wäre es. Sie können keine Gäste unterbringen. was sie genau machen sollten? Kandidat 1: Noch nicht. Ich glaube. Kandidat 2: Sehr gute Idee. wo und wie ihre ungarischen Kollegen feiern. doch eine Frage möchte ich noch unbedingt klären. darüber nachzudenken. wir sollten sie zuerst fragen. doch nicht alle Ungarn können Deutsch oder Englisch. wenn die deutschen Gäste bei den ungarischen Studenten wohnen würden? So wie bei einem Austauschprogramm. der Sudentenklub wäre besser. wenn die Deutschen und die Ungarn gemeinsam etwas Kreatives machen sollten. Dann machen wir das so.

Ich besuche sie regelmäßig. Kandidat 2: Ich lebe mit meiner Mutter und habe keine Geschwister. Das hängt nicht unbedingt mit den Großeltern zusammen. aber wir machen keine Programme zusammen. Manchmal gehen wir gemeinsam wandern. Aber ich glaube. Meine Großeltern sind sehr aktiv und laden mich auch oft ein. was meine Mutter tun soll und das fand sie sehr ärgerlich. mehr als 200 Kilometer. meinem Vater und meiner Schwester. Meine Eltern haben sich vor zehn Jahren scheiden lassen und meine Mutter erzieht mich alleine. Ich sehe sie sehr selten. Aber es gab auch viel Streit und viele Konflikte. wenn die Großeltern zu Besuch kommen können. habe ich oft bei meiner Großmutter zu Mittag gegessen und mit ihr gelernt. als auch Nachteile. Kandidat 2: Die Eltern meines Vaters besuche ich auch sehr selten. 4-5-mal im Jahr. Ein paar Jahre haben wir bei meinen Großeltern gelebt. aber das Zusammenleben ist nicht einfach. in jeder Familie gibt es Streit und Konflikte. wie ist es. wenn drei Generationen unter einem Dach leben. Beantworten Sie die Fragen Ihres Prüfers und reagieren Sie auf die Meinung Ihres Partners. Prüfer: Ich möchte mich mit Ihnen über das Thema „Familie“ unterhalten. aber zurzeit lebe ich mit meiner Mutter in einer eigenen Wohnung. wenn die Familie eine eigene Wohnung hat. Kandidat 1: Ich glaube. als ich. Es ist schön. ich komme aus einer vierköpfigen Familie. Wir besuchen sie fast jedes Wochenende. konnte meine Mutter arbeiten oder einkaufen gehen. Was meinen Sie. Einen richtig engen Kontakt haben wir aber nicht. Kandidat 1: Bei uns ist das anders. Er ist immer gut gelaunt und hat sehr guten Humor. es ist viel besser. Prüfer: Also. Aber meine Großeltern mütterlicherseits sehe ich jede Woche. Meine Großeltern wollten oft sagen. Prüfer: Haben Sie einen engen Kontakt zu Ihren Großeltern? Kandidat 1: Die Eltern meines Vaters wohnen ziemlich weit von uns. Haben Sie eine große Familie? Kandidat 1: Nein. Sie haben ein paar Jahre bei Ihren Großeltern gelebt. Aber die Eltern meiner Mutter wohnen in unserer Stadt. die drei Jahre älter ist. Vor allem zu meinem Opa habe ich eine sehr gute Beziehung. Kandidat 2: Das kann schon stimmen. Als ich kleiner war. es hat sowohl Vorteile. Kandidat 2: Ich glaube. während meine Großmutter für mich gekocht und auf mich aufgepasst hat. Als ich klein war.ECL / Aufgabe 1: Gelenktes Gespräch Führen Sie ein Gespräch mit Ihrem Prüfer und Ihrem Partner. oder ich gehe mit meinem Großvater 10 . Ich lebe mit meiner Mutter.

das stimmt nur teilweise. Das finde ich super. Ich denke. die 3 oder 4 Kinder haben.angeln. Ich glaube. Kandidat 2: Außerdem müssen die Mütter. Meiner Meinung nach liegt es eher daran. Kandidat 2: Ja. klar. dass heutzutage alle Menschen eine große Karriere machen wollen. Höchstens drei. dass Sie keine Geschwister haben. zu Hause bleiben. ich möchte nur ein oder zwei Kinder haben. essen wir zu Mittag und spielen vielleicht noch Karten. Aber eigentlich habe ich noch nie darüber nachgedacht. aber dann wollen alle nur noch fernsehen. Prüfer: Möchten Sie persönlich eine große Familie haben? Kandidat 1: Nein. Was denken Sie. Wenn wir uns treffen. Prüfer: Sie haben erwähnt. dass ihre Kinder arm sind. warum gibt es heutzutage immer mehr Ein-Kind-Familien? Und warum gibt es immer weniger Großfamilien? Kandidat 2: Ich denke. Es ist einfach eine Geldfrage. ich werde auch nur ein oder zwei Kinder haben. 11 . Die Eltern wollen nicht. Es gibt auch arme Familien. eine Familie mit zwei Kindern funktioniert sehr gut. Und die meisten Familien können sich nicht leisten. die Menschen haben heutzutage nicht so viel Geld und drei oder vier Kinder zu erziehen. dass die Frau keinen Job hat. Ich würde mich auch freuen. Im Sommer nehmen sie mich jedes Jahr für ein paar Tage mit in den Urlaub. die viele Kinder haben. Prüfer: Sind Sie damit auch einverstanden? Kandidat 1: Ich glaube. Die Karriere ist für viele Menschen wichtiger als die Familie. Kandidat 2: Ich weiß es noch nicht. kostet eine Menge Geld. wenn ich mit meinen Großeltern etwas unternehmen könnte.

ECL / Aufgabe 2: Bildbeschreibung Männer und Frauenberufe 12 .

In diesem Beruf arbeiten sehr wenige Männer. wahrscheinlich deswegen. wie Frauen. Die Polizistin hält ein Handy oder ein Walkie-Talkie in der Hand. das kann man schön erkennen. ist der Beruf Kindergärtnerin ideal. dass sie bei einer großen Veranstaltung helfen müssen. Und auch alle Frauen sollen die Möglichkeit bekommen. gefährliche Arbeiten zu machen. Es gibt viele gefährliche Situationen und sehr viel Stress in diesem Beruf und oft braucht man auch große physische Kraft. Diesen Beruf gibt es bei uns in Ungarn nicht.Auf dem Blatt sehen wir verschiedene Bilder zum Thema Frauen. hier sieht man einen Automechaniker und eine Automechanikerin bei der Arbeit. Meine persönliche Meinung über Frauen. wo man mehr Kraft und technisches Interesse braucht. weil die Männer weniger Geduld haben. die Matadore sind alle Männer. Männer interessieren sich viel mehr für Autos und Technik. angenehme Atmosphäre. die sich gern um Kinder kümmern. Heutzutage gibt es immer mehr Polizistinnen. wenn sie wollen. Doch ich denke auch. für Frauen. sie lächelt liebevoll. um Informationen zu bekommen. dass Frauen und Männer alle die gleichen Chancen haben müssen. Ich vermute. Das Foto ist wahrscheinlich in Spanien gemacht worden. Auf dem ersten Bild ist eine Kindergärtnerin zu sehen. Schon als Kleinkind beschäftigen sie sich oft damit. die mit drei Kindern an einem Tisch sitzt. Das finde ich auch überraschend. Schließlich. Die Kinder konzentrieren sich sehr stark auf das Spiel.und Männerberufe ist. weil es traditionell ein sehr gefährlicher und schwerer Beruf ist. passen eher zu Männern. Die Kindergärtnerin scheint sehr nett zu sein. sie tragen beide weiße Handschuhe und Krawatte. obwohl der Beruf als typischer Männerberuf gilt.und Männerberufe. Die Uniform ist sehr elegant. wo man mehr Geduld und Toleranz braucht. deswegen glaube ich. weil ich noch nie über eine Frau gehört habe. Berufe. sind besser für Frauen. Das ganze Foto hat eine sehr familiäre. Das dritte Bild ist in einer Autowerkstatt gemacht worden. Auf dem zweiten Foto sieht man einen Polizisten und eine Polizistin in Uniform. 13 . auf dem letzten Foto können wir einen Matador sehen. dass die Traditionen sehr wichtig sind. Viele Männer können sich genauso gut um Kinder kümmern. die als Automechanikerin arbeitet. sie haben Spaß daran. Ich glaube. der mit dem Stier kämpft. Die Kinder spielen oder malen vielleicht etwas und die Kindergärtnerin beobachtet sie dabei. Und Berufe.

Ich habe hier Anglistik studiert und die Stadt gefällt mir immer noch sehr. Kandidat: Waren Sie schon in Szeged? Prüfer: Nein. Sie kommen aus Deutschland? Prüfer: Ja. ja.  Erkundigen Sie sich nach dem Zweck und Ziel der Reise Ihres Gesprächspartners / Ihrer Gesprächspartnerin und überlegen Sie. in Budapest. Und wie gefällt es Ihnen bei uns in Ungarn? Prüfer: Budapest ist eine wunderschöne Stadt. Kandidat: Und Sie fahren auch nach Szeged? Prüfer: Genau. die Stadt so richtig kennen zu lernen.  Beginnen Sie das Gespräch! Kandidat: Entschuldigen Sie! Darf ich Sie kurz stören? Ich habe gesehen. Prüfer: Ich habe ein Arbeitsgespräch mit Kollegen aus Szeged. ob und wie Sie der Person in Ihrer Heimatstadt behilflich sein könnten. Kandidat: Sie wohnen also hier in Ungarn? Prüfer: Ja. Ein sehr gutes Buch. was Sie in Szeged machen? Ich bin nämlich Szegediner. Sie hat eine sehr freundschaftliche Atmosphäre. aber ich bin leider so beschäftigt. aus Hamburg. was. Kandidat: Ach so. Also. Ich lebe seit elf Jahren da. Und einen Tag habe ich in Pécs verbracht. aber eigentlich bin ich aus Hamburg. ob Sie gemeinsam etwas unternehmen könnten. Dieses Buch habe ich auf Ungarisch schon gelesen. ich kenne nur Budapest. Ich arbeite bei einer deutschen Firma in Budapest und unsere Firma will neue Kontakte in Ungarn aufbauen. 14 . Prüfer: Ja. das habe ich auch von meinen Kollegen gehört. dass ich sehr wenig Zeit habe. glaube ich.  Überlegen Sie. Prüfer: Wirklich? Kandidat: Ja. dass Sie ein deutsches Buch lesen. ja. Beginnen Sie ein intensives Gespräch. und wenn ja. Kandidat: Darf ich fragen. Vielleicht kann ich mal einen kurzen Spaziergang machen. Aber außerdem habe ich nicht viel von Ungarn gesehen. Ich bleibe jetzt zwei Tage. Aber erst seit zwei Monaten und ich bleibe nur ein halbes Jahr. Kandidat: Szeged ist eine sehr schöne Stadt. jetzt komme eben ich aus Budapest.Aufgabe 1: Kontaktaufnahme Situation: Sie reisen gerade in Ihre Heimatstadt / Ihr Heimatland und lernen dabei eine Person mit dem gleichen Reiseziel kennen.

was meine Kollegen in Budapest empfohlen haben: Ich soll unbedingt einmal eine Szegediner Fischsuppe essen. Kandidat: Auf jeden Fall. Prüfer: Alles klar. zunächst einmal stelle ich mich vor. Wahrscheinlich erst in den Abendstunden. Und wissen Sie. Kandidat: Also. Kandidat: Okay. Kandidat: Das passt. Prüfer: Danke. Abends bin ich in den nächsten zwei Tagen frei. Prüfer: Das wäre super nett von Ihnen. Prüfer: Attila … Okay. Also. Ich schlage vor. Ich warte auf Ihren Anruf. Kandidat: Also. können wir vielleicht zusammen einen kurzen Stadtrundgang machen. Danke. 15 . Ich heiße Attila Máder. Also. Aber leider kenne ich meinen Zeitplan noch nicht genau. wo wir uns treffen können. Ich kann Ihnen dann einiges über die Stadt erzählen. ich rufe Sie am Abend an und dann besprechen wir. meine Nummer ist: 00 36 / 30 / ……. wann ich frei habe.Kandidat: Wenn Sie möchten. Und ich heiße Erich. Prüfer: Perfekt. Erich Kargl. ich weiß nicht so richtig.. Ich kann Ihnen gern das Restaurant mit der besten Fischsuppe in der Stadt zeigen. das möchte ich gern machen. ich gebe Ihnen meine Telefonnummer und Sie rufen mich einfach an.

 beschreiben Sie das Bild und  gehen Sie dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt für Sie das Bild aus? Äußern Sie Ihre Meinung und Vermutung! 16 . warum Sie sich für dieses Bild entschieden haben.Aufgabe 2: Über ein Bild sprechen Wählen Sie eines der drei Bilder aus und  begründen Sie.

In der Großstadt haben sie bessere Chancen darauf. dass ihr Leben schnell und spannend ist und dass sie ihre Ziele verwirklichen können. Es gibt viel mehr Unterhaltungs.und Arbeitsmöglichkeiten. das Foto zeigt eindeutig. Die Autos sind groß. Dafür gibt es aber viele Menschen. das Foto ist in den USA gemacht worden. keine Neuigkeiten. eine Straße mit vielen Autos und modernen Hochhäusern. ich sehe drei Bilder. man erlebt keine großen Überraschungen. Auf dem zweiten Bild ist eine Frau zu sehen. Touristen. Ich glaube. Für mich handelt es sich auf diesem Foto um das Thema Großstadtleben. Die Frau spielt mit dem Delfin und der Delfin scheint Spaß am Spiel zu haben. auf dem Foto kann man eine amerikanische Großstadt. Da ich in einer kleineren Stadt wohne. Ich selbst höre keine Opern und kenne die Welt der Oper auch nicht besonders gut. oft auch Universitäten. die Gebäude sehr modern mit viel Glas und Stahl. Ich denke. Das erste Foto stellt eine Großstadt dar. 17 .Also. Auf dem Foto sieht man keine Menschen. Sie sitzen wahrscheinlich in ihren Autos oder arbeiten in den Bürohäusern. Die großen Häuser stehen sicht nebeneinander. es gibt gute Kliniken. In einer Kleinstadt kennt jeder jeden. die man in einer Kleinstadt oder auf dem Land nicht hat. die sich mit einem Delfin beschäftigt. Für junge Menschen ist es sehr wichtig. Doch das Leben ist auch viel sicherer. eine Metropole sehen. Das heißt. Man trifft viele unbekannte Menschen und da passiert immer etwas Neues. Am Gebäude hängen Poster von bekannten Opernsängern. Die Atmosphäre ist familiärer. überfüllte Straßen. Auf dem dritten Bild sehe ich ein Opernhaus oder ein Theatergebäude. Wie gesagt. Vermutlich sind das Bürohäuser. trotzdem würde ich das Großstadtleben wegen der vielen Vorteile sehr gern ausprobieren. Sie machen wahrscheinlich eine Show für das Publikum. dass man in der Stadt wenig Platz und Privatsphäre hat. Das Großstadtleben ist anonym. das Leben in einer Metropole hat natürlich auch Nachteile. Das ganze Leben ist schneller und abwechslungsreicher. deswegen würde ich am liebsten über das erste Foto sprechen. einmal in eine Großstadt zu ziehen. Lärm und Hektik. Die Großstadt bietet viele Möglichkeiten. beschäftige ich mich auch mit dem Gedanken. Tiere interessieren mich auch nicht so sehr.

wenn Vater oder Mutter einen sehr guten Verdienst haben. Erich (23) 18 . dem man vertraut und den man um Rat sucht. dann hat die Mutter natürlich wenig Zeit für jedes einzelne ihrer Kinder. mit dem sie spielen oder auch ihre Sorgen teilen können. als Einzelkinder. sondern haben immer jemanden. Darüber hinaus sitzen sie nicht unbedingt allein vor der Playstation. Wenn alle Kinder noch zu Hause sind. mit denen man spielt und auf die man aufpasst. Sie sind im hohen Alter nicht allein. die Kinder großer Familien sind glücklicher. wo man einfach mal alleine sein kann – für sich. Die Arbeitsbelastung für die die Eltern ist natürlich enorm – und wenn die Familie nicht außergewöhnlich reich ist und sich mehrere Au-Pairs leisten kann. Diskutieren Sie und versuchen Sie. bekommt jedes Kind weniger Aufmerksamkeit von den Eltern. Kinder in Großfamilien lernen sehr viel schneller für sich selbst und andere zu sorgen. dann hat man selten einen Platz. sondern haben jemanden. Ihren Gesprächspartner mit Argumenten zu überzeugen. Wenn viele Geschwister da sind. Ich glaube. Natalja (18) Ich möchte keine Großfamilie. Und Kinder können auch ganz.Aufgabe 3: Diskussion Situation: Sie und Ihr Gesprächspartner haben folgende Stellungnahmen zum Thema „Großfamilie“ gelesen und sollen darüber diskutieren. Sagen Sie zuerst Ihre Meinung und fragen Sie dann Ihren Gesprächspartner nach seiner Position. In Familien mit vielen Kindern herrschen oft finanzielle Probleme – und das selbst. ganz viel voneinander lernen. denn sie haben jüngere Geschwister.

Sie können härter für ihre Ziele kämpfen. ich denke insgesamt. das erleben die Kinder sehr positiv. können ihnen die Eltern nicht so viel helfen. Und die Kinder können einander viel helfen. wenn man so viele Kinder hat. bekommt man auch große finanzielle Probleme. wissen ganz genau. Gemeinsam spielen. Sie haben teilweise Recht. Die Familienmitglieder können gemeinsame Programme machen. Also. dass das Leben mit so vielen Kindern nicht einfach wird. Solche Kinder kommen im Leben oft besser zurecht. Doch sie haben keine Zeit. gemeinsam lernen. Wenn die Kinder erwachsen sind. die erste eigene Wohnung muss man kaufen. wie Natalja das schreibt. Das stimmt natürlich. dass das Leben in einer Großfamilie bestimmt sehr interessant und spannend ist. dass das Leben in einer Großfamilie sehr interessant ist. Doch die Eltern. vier Kindern helfen und das geht nicht. Weinen. Kandidat: Und ich sehe noch ein großes Problem. die sich für eine Großfamilie entscheiden. Für sie sind aber die positiven Argumente. 19 . Die Eltern müssen sehr viel arbeiten. Sie wissen. die viele Kinder haben und ich sehe. die Kleidungen. wenn sich junge Eltern dafür entscheiden. Aber Großfamilien können oft keinen Urlaub machen. Aber ich finde es trotzdem sehr schön. immer miteinander sprechen können. Das Studium kostet sehr viel Geld.Kandidat: Ich möchte also meine Meinung zum Thema „Großfamilie“ äußern. die Zuwendung. Aber es hat auch viele Schwierigkeiten. Ich habe zwei Kommentare zum Thema gelesen und ich glaube. das Zusammensein wichtiger. so viele Geschwister zu haben. Doch ich glaube. das Essen. Babygeschrei. Da haben Sie Recht. die Liebe. wenn so viele Kinder da sind. Also. die Spielzeuge und die Schulsachen für die Kinder zu kaufen. Es kostet eine Menge Geld. die Kinder einer Großfamilie sind immer viel selbstständiger als Einzelkinder. Doch ich denke. Prüfer: Natürlich. Meinen Sie das nicht? Kandidat: Doch. aber sie sollten sich auch viel um die Kinder kümmern. Prüfer: Da haben Sie völlig Recht. Was denken Sie darüber? Prüfer: Ich glaube. Aber ich kenne einige Familien. Kandidat: Ja. Es hat viele Vorteile für die Kinder und die Eltern. Lärm. für die Eltern ist es bestimmt sehr schwer. Was halten Sie davon? Prüfer: Das finde ich auch schwer. Ich persönlich möchte deshalb keine Großfamilie. Ich bin mir auch ganz sicher. Aber die Eltern müssten allen drei. dass sie vieles alleine machen müssen und die Eltern nicht immer gleich helfen können. Das ist alles sehr schwer. Kandidat: Ja. als das Geld. so viele Kinder zu erziehen. in beiden Meinungen stimmt vieles. Die Eltern müssen sehr gute Nerven haben. aber es gibt auch unglaublich viel Streit und Krach. Die Eltern sind immer gestresst wegen der Arbeit. dass es den Kindern sehr viel Spaß macht. Auch zu Hause ist immer viel Lärm. da ist man nie allein.

Prüfer: Das kann schon sein. In einer Großfamilie passiert immer etwas. weil sie so wenig Geld haben. 5 Minuten Zeit. Doch mit Liebe und Zuwendung kann man im Geschäft nicht bezahlen. In einer Großfamilie müssen die 20 . Kandidat: In allen Familien sind die Eltern wegen ihrer Arbeit überlastet und nervös. da kann man sich nie langweilen. Die Eltern haben viel weniger Zeit für die einzelnen Kinder. die vier Geschwister hat. als ein neues Auto oder den Urlaub. Kandidat: Geld ist aber nicht alles. Kandidat: Die Situation ist sicherlich schwer. wenn man so viele Geschwister hat. es ist sehr spannend. weil immer so viele Leute da sind. die sich für eine große Familie entscheiden. Prüfer: Das kann ich mir gut vorstellen. Das Essen. Vorsicht. familiärer und interessanter als in einer Kleinfamilie. das größte Problem ist das Geld. die großen Familien sind oft harmonischer als die kleinen. die Kleidungen und die Schule kosten sehr viel. Prüfer: Damit bin ich nur teilweise einverstanden. Prüfer: Ja natürlich. mit denen man über seine Probleme sprechen kann. ist es schwierig. in dem Sie Ihre Argumente dafür oder dagegen aufzählen. Doch man kann sehr viel Liebe und Zuwendung bekommen. Doch viele Großfamilien können die Heizung und das Wasser kaum bezahlen. weil sie sich um zwei oder drei andere Kinder kümmern müssen. wenn man nicht so viel Geld hat. Und wenn die Familie in den Urlaub fahren will.Das Leben ist in einer Großfamilie mit 4-5 Kindern viel gemütlicher. Ich denke. Aber wenn man ein bisschen allein sein möchte. Kandidat: Ja. Führen Sie mit Ihrem Prüfer über die obige Aussage ein Gespräch. aber die Eltern. er/sie wird Ihnen widersprechen. Kandidat: Ja. Außerdem kann die Mutter bei vier oder fünf Kindern mehrere Jahre lang nicht arbeiten gehen und so hat die Familie noch weniger Geld. Außerdem sind die Eltern oft überlastet und nervös. Ich denke aber. das stimmt. Reagieren Sie auch auf die Gegenargumente Ihres Gesprächspartners. kostet das auch eine Menge Geld. Bei ihnen passiert immer etwas Interessantes. Aber es hat auch Vorteile: In einer Großfamilie sind immer Leute da. Sie beginnen das Gespräch. Ich habe auch eine Klassenkameradin. Prüfer: Da haben Sie völlig Recht. Sie haben dafür ca. Ich glaube. halten das Familienleben für viel wichtiger. Kandidat: Mit der Aussage bin ich völlig einverstanden. aber bei vier Kindern sind sie doppelt so stark belastet.

Frauen. dass das Leben mit vier oder fünf Kindern sehr schwierig ist. 8 Minuten Zeit. sonst funktioniert das Familienleben nicht. Gehen Sie dabei auf die folgenden Punkte ein: • Welche Situation ist hier dargestellt? • Welches Thema wird angesprochen? • Was denken Sie über das geschilderte Thema? Für Ihren Vortrag haben Sie ca. Aber alle Probleme kann man lösen und das Leben in einer so großen Familie ist bestimmt sehr interessant. Kandidat: Da haben Sie Recht. und nehmen Sie dabei Stellung zum genannten Thema. II.Familienmitglieder immer aufeinander Rücksicht nehmen. Und ich glaube auch. Prüfer: Das finde ich auch.und Männerberufe Äußern Sie sich über die folgenden Bilder. kann das harmonische Familienleben stören. 21 . Aber der große Stress wegen der vielen Probleme.

In meinem Kindergarten hat damals auch ein Mann gearbeitet. Er war sehr nett und witzig und alle hatten ihn lieb. es wird auch in der Zukunft immer mehr Frauen geben. dass Frauen und Männer die gleichen Rechte und Chancen haben.und Männerberufe. Ich als Mann interessiere mich persönlich sehr für Technik. Auf den Bildern handelt es sich um das Thema Frauen. wo das Risiko hoch ist. doch die männlichen Lehrer. Andererseits arbeiten auch immer mehr Männer als Kindergärtner und als Krankenpfleger in Krankenhäusern. sie interessieren sich mehr für andere Menschen. während in den Kindergärten nur Frauen gearbeitet haben. obwohl in den Schulen meistens auch Frauen arbeiten. dass Frauen und Männer bei der Berufswahl und am Arbeitsplatz die gleichen Chancen haben. wie zum Beispiel bei der Feuerwehr. In meiner Grundschule gab es fast nur Lehrerinnen. Auf dem zweiten Foto sieht man einen Polizisten und eine Polizistin in Uniform. die da gearbeitet haben. waren auch sehr beliebt bei den Schülern. In der modernen Gesellschaft ist es aber sehr wichtig geworden. 22 . glaube ich. Heute gibt es viele Karrierefrauen. dass einige Berufe eher für Frauen geeignet sind und andere Berufe eher für Männer. Die Kinder konzentrieren sich stark auf ihre Arbeit und haben viel Spaß daran. Die Kinder spielen oder malen vielleicht etwas und die Kindergärtnerin beobachtet sie dabei. die Lehrer werden möchten. Ich persönlich halte es für sehr wichtig. Aber ich habe auch Klassenkameraden. Ich möchte an der Technischen Universität studieren und Ingenieur werden. Die Armee und die Polizei haben auch immer mehr weibliche Mitarbeiterinnen. Auf dem ersten Bild ist eine Kindergärtnerin zu sehen. Die Männer sind physisch stärker und interessieren sich mehr für die Technik. deshalb arbeiten sie öfter an solchen Arbeitsplätzen. Im Allgemeinen kümmern sich die Frauen lieber um Kinder. die früher nur Männer gemacht haben.und Männerberufe. Kindergärtnerin gilt ganz typisch als Frauenberuf. Jahrhunderte lang waren zum Beispiel alle Polizisten und Soldaten Männer. Die Männer sind meistens auch risikofreudiger. Ich glaube. immer mehr Managerinnen und Direktorinnen. Es ist auch schön. wenn man seinen Job interessant findet. Ich glaube. Der Grund dafür war. Heutzutage ergreifen aber immer mehr Frauen Berufe. die mit drei Kindern an einem Tisch sitzt. dass Frauen und Männer verschiedene Interessen und Eigenschaften haben. Traditionell sind Berufe wie Krankenschwester oder Arztassistentin eher für Frauen und Berufe wie Ingenieur oder Soldat eher für Männer. Doch ich denke. Andererseits denke ich doch. sind vielleicht liebevoller und geduldiger. Auch viele Frauen interessieren sich für Berufe mit Technik. Die Polizistin hält ein Walkie-Talkie in der Hand.Ich sehe zwei Bilder zum Thema Frauen. während Polizist eher ein typischer Männerberuf ist. die männliche Berufe ergreifen und umgekehrt. in den Kindergärten werden auch in der Zukunft hauptsächlich Frauen arbeiten und bei der Feuerwehr hauptsächlich Männer.