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MÜNDLICHE PRÜFUNG

Teil 1: Präsentation
Sie sollen kurz Ihrem Partner/Ihrer Partnerin eines der folgenden Themen präsentieren. (Die Stichworte in Klammern
können Ihnen dabei helfen.) Sie haben dazu ca. zwei Minuten Zeit. Nach Ihrer Präsentation beantworten Sie die Fragen
Ihres Partners/Ihrer Partnerin. Nachdem Ihr Partner/Ihre Partnerin ebenfalls sein/ihr Thema präsentiert hat, stellen Sie
ihm/ihr einige Fragen, die Sie interessieren. Während der Präsentation unterbrechen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin
möglichst nicht.
– Ein Buch, das Sie gelesen haben (Thema, Autor, Ihre Meinung usw.)
– eine Reise, die Sie unternommen haben (Ziel, Zeit, Land und Leute, Sehenswürdigkeiten
usw.)

Teil 2: Diskussion
Lesen Sie folgenden Text aus einer Zeitschrift. Diskutieren Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin über den Inhalt des Textes,
bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und äußern Sie Ihre Meinung. Begründen Sie Ihre Argumente. Sprechen Sie über
mögliche Lösungen.

Kinder und Konsum


Ben ist zwei Jahre alt und fast 65 Zentimeter groß. Läuft er den Bürgersteig entlang, sind Autos riesige Blechberge.
Trotzdem erkennt er fehlerfrei: „Be-Em-We, Vau-We, Miiisubisi, Merceeedes.“ Am Anfang schreit ein unberührter Mensch,
der wächst und wächst, doch schnell wird die Kinderwelt zur Markenwelt. Die 12- bis 18-Jährigen kennen heute schon mehr
als 130 Modemarken und -ketten, hat die Studie Bravo Faktor Jugend ermittelt. So ausgereift wird jeder Heranwachsende
zum Konsumenten – und damit zum Ziel allen Wirtschaftens.

Redemittel zu „Inhaltswiedergabe“, „Meinungsäußerung“ und „Diskussion“:


– In dem Text geht es um ...
– Der Autor meint, dass ...
– Interessant finde ich dabei, ...
– Dazu fällt mir ein, dass ...
– Meiner Meinung nach dürfen/sollen ...
– Dieses Problem ist nur zu lösen, wenn ...
- In meinem Text geht es um...
- Dieser Text handelt von...
- In diesem Text handelt es sich um...

Redemittel zum Erzählen:


- Ein/e Bekannter/e von mir hat gute/schlechte Erfahrungen damit gemacht.
- Ein/e Freund/in von mir ist etwas Ähnliches passiert.
- Ich kenne jemanden, der...

Meinung ausdrücken:
- Ich glaube / finde / denke...
- Ich halte eine gesunde Ernährung für wichtig, weil...
- Ich bin der Meinung, dass...
- Meiner Meinung nach...
- Meiner Ansicht nach...
- Ich bin sicher / überzeugt, dass...
- In den meisten Fällen...
- Das liegt daran, dass...
- Das ist unglaublich!
Vermutung äußern:
- Es sieht so aus, als ob (Nebensatz) das Kind traurig wäre (Konjunktiv II).
- Ich habe den Eindruck, dass...
- Mir scheint es, dass...
- Ich glaube/vermute, dass...
- Ich nehme an, dass...
- Ich kann mir vorstellen, dass...
- Wahrscheinlich / Vermutlich / Möglicherweise / Vielleicht (+Inversion)
- Das muss... sein.
- Es könnte sein(, dass...)

Teil 3: Problemlösung
In diesem kurzen Gespräch steht die Interaktion im Mittelpunkt. Die Prüfungsteilnehmer sollen gemeinsam eine Aufgabe
lösen.

Sie sind eine dreiköpfige Familie und verdienen insgesamt monatlich nur 1200 Euro netto. Ein Elternteil arbeitet nicht, denn
einen Kindergarten können Sie sich nicht leisten. wo und wie können Sie sparen, um ihre Haushaltskasse zu entlasten?
Überlegen Sie für Ihren Bereich, welche Kosten auftreten und welche sich reduzieren lassen? Wodurch? Machen Sie
Sparvorschläge Machen Sie eine Rangliste.

_ Miete, Wasser, Strom, Heizen


_ Nahrungsmittel, Getränke, Tabak
_ Verkehr
_ Freizeit, Unterhaltung, Kultur
_ Möbel, Haushaltsgegenstände
_ Bekleidung, Schuhe
_ Hotel, Restaurants
_ Gesundheit
_ Telefon, Post
_ Bildung

Redemittel zum Thema „etwas aushandeln“.


Vorschläge machen:
– Ich schlage vor, wir …
– Wir könnten vielleicht …
– Wie finden Sie die Idee …
– Was halten Sie davon, wenn wir …
auf Vorschläge positiv reagieren:
– Das ist eine gute Idee.
– Der Vorschlag gefällt mir.
auf Vorschläge negativ reagieren:
– Ich würde gern einen anderen Vorschlag machen.
– Ich hätte vielleicht eine bessere Idee.
sich einigen:
– Ja gut, so machen wir das.
– Schön, lass uns gleich anfangen.