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Digitale Bildung

Eymann regt an Bundesrat handelt


So schnell ist Christoph Eymann noch nie ein politischer Wunsch erfllt worden. Erst letzte
Woche hatte der LDP Nationalrat und ehemalige Basler Erziehungsdirektor per Vorstoss
mehr Mittel fr eine umfassende Digitalisierung im Bildungsbereich angeregt. Und bereits
gestern kndigte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann an, eine digitale
Bildungsoffensive starten zu wollen. Er beantragt dem Gesamtbundesrat einen Zusatzkredit
in der Grssenordnung von 150 Millionen Franken. So solle die digitale Grundbildung
gestrkt werden.

Der beantragte Zusatzkredit ist in der vom Parlament erst gerade verabschiedeten Botschaft
fr Bildung, Forschung und Innovation (BFIBotschaft) fr die Jahre 2017-2020 nicht
enthalten. Schneider-Ammann ist sich deshalb bewusst, dass die Finanzierungsdiskussion
noch in epischer Breite gefhrt werden wird. Der Bundesrat wird den Antrag wohl noch vor
den Sommerferien behandeln.

Die Digitalisierung setze sehr hohe Investitionen voraus, sagt Eymann. Die Universitten
htten zwar frh damit begonnen, seien finanziell aber immer wieder an Grenzen gestossen.
Noch sind wir nicht zu spt, ergnzt der Basler Nationalrat. Aber wenn wir jetzt nicht
handeln, dann geraten wir rasch ins Hintertreffen. (dba)