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MOBILE SURFACE ANALYZER – MSA

MOBILE SURFACE ANALYZER – MSA Benutzerhandbuch VERSION 1-10
MOBILE SURFACE ANALYZER – MSA Benutzerhandbuch VERSION 1-10

Benutzerhandbuch

VERSION 1-10

MOBILE SURFACE ANALYZER – MSA Benutzerhandbuch VERSION 1-10

Inhaltsverzeichnis

Seite 3

Inhaltsverzeichnis

SPAC SPAC SPAC SPAC

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SPAC SPAC SPAC SPAC

1 Allgemeine Informationen

7

1.1 Dokumentationsumfang und Verweis auf andere Dokumente

7

1.2 Symbole und Texthervorhebungen

7

1.2.1 Symbole

7

1.2.2 Texthervorhebungen

8

1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung und Anwendungseinschränkungen

8

1.4 Aufbewahrung und Transport

8

1.5 Technischer Support

8

2 Zu Ihrer Sicherheit

9

2.1 Sicherheitshinweise

10

2.1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise

10

2.1.2 Sicherheitshinweis zur Dosierung von Gefahrstoffen

10

2.1.3 Sicherheitshinweis

zur

Doppel-Druckdosiereinheit

11

2.2 Warnhinweise

11

3 Bedienelemente

12

3.1 Übersicht

12

3.2 Schutzabdeckung

12

3.3 Messtaste

13

3.4 Verfügbare Dosiereinheiten

13

3.5 Klappdeckel

13

3.6 Komponenten auf der Unterseite

14

3.6.1 Prisma

14

3.6.2 Dosierausgänge

14

3.6.3 Beleuchtung

15

3.6.4 Blende

15

4 Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

16

4.1 Vorgehensweise bei der Erstfüllung einer Kartusche

16

4.2 Kartusche herausnehmen

19

4.3 Hinweis zur Wiederverwendung einer Kartusche

20

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Inhaltsverzeichnis

5 Messung durchführen

5.1 Hinweis zur Dosierung und Kalibrierung

5.2 MSA anschließen

5.3 in ADVANCE anlegen

Messung

5.4 durchführen

Messung

6 Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

21

21

21

21

22

23

6.1 Hinweis zum Umbau

23

6.2 Dosiereinheit wechseln

23

6.3 Spritzendosiereinheit füllen

25

6.3.1 Klappdeckel öffnen

25

6.3.2 Spritze füllen

26

6.3.3 Spritzenhülse

einsetzen

26

6.3.4 Spritzenhülse

entnehmen

26

7 Positionierhilfe - PA3900 (optional)

27

7.1 Bedienen

28

7.2 wechseln

Batterien

28

7.3 Positionierhilfe reinigen

29

8 Reinigen

30

8.1 Reinigungsprozess bei Lagerung des Instruments

30

8.1.1 Messvorlage zur Reinigung importieren

30

8.1.2 Reinigung durchführen

31

8.2 Gehäuse reinigen

31

8.3 Unterseite, Prisma und Beleuchtung reinigen

31

8.4 Ventil reinigen

32

8.5 Kanülenführung der optionalen Spritzendosiereinheit reinigen

33

9 Tropfenvolumen kalibrieren

34

9.1 Volumenkalibrierung durchführen

34

9.2 Werkseinstellungen wiederherstellen

35

10 Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

36

10.1

Eigenschaften des Tropfenkonturstandards

36

10.1.1 Ausführungen

36

10.1.2 Konturgeometrie

36

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Inhaltsverzeichnis

Seite 5

10.1.3

Genauigkeit

37

10.2 Handhabung

37

10.3 Kalibrieren vorbereiten

37

10.4 Kalibriermessungen durchführen

38

10.5 Abgleich mit den Toleranzen des Tropfenkonturstandards

39

10.6 Reinigung

39

SPAC SPAC SPAC SPAC

Anhang

40

I Technische Daten

40

II Computersystemanforderungen für ADVANCE

40

III Vorgehensweise bei notwendigen Reparaturen

40

IV Entsorgung von Altgeräten

41

V Gewährleistung und Gewährleistungsausschluss

41

VI Copyright und Änderungsvorbehalt

42

EG-Konformitätserklärung

43

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Allgemeine Informationen

Seite 7

1 Allgemeine Informationen

SPAC SPAC SPAC SPAC

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde von KRÜSS,

herzlichen Dank, dass Sie sich für unseren Mobile Surface Analyzer – MSA entschieden haben. Bei der Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung unterstützt Sie diese Dokumentation.

Lesen Sie diese Dokumentation vor Gebrauch des Messinstruments und Zubehörs aufmerksam durch, so vermeiden Sie Personen- und Sachschäden. Bewahren Sie diese Dokumentation sorgfältig in der Nähe des Messinstruments und über die gesamte Lebensdauer auf, so können Sie jederzeit nachschlagen.

Bei der Zusammenstellung von Texten und Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Hinweise auf etwaige Fehler sowie Verbesserungsvorschläge können Sie per E-Mail senden an: techcom@kruss.de.

Aktualisierungen dieses Benutzerhandbuchs können Sie vom Kunden-Downloadbereich unserer Webseite herunterladen: www.kruss.de.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem MSA.

SPAC SPAC SPAC SPAC

1.1 Dokumentationsumfang und Verweis auf andere Dokumente

Dieses Handbuch beschreibt die manuellen Bedienschritte für das MSA und die Messung der freien Oberflächenenergie mit destilliertem Wasser und Diiodmethan anhand der Standard-Messvorlage der Software ADVANCE. Die Abwandlung von Messparametern und alle weiteren Funktionen von ADVANCE werden in der Softwaredokumentation beschrieben.

SPAC SPAC SPAC SPAC Symbole und Texthervorhebungen

1.2 Symbole und Texthervorhebungen

In diesem Benutzerhandbuch werden nachfolgende Symbole und Texthervorhebungen verwendet, um die Lesbarkeit und Übersicht unterschiedlicher Absätze und Informationen zu erhöhen.

1.2.1

Symbole

SPAC SPAC SPAC SPAC

SPAC SPAC SPAC SPAC

Tipps und Tricks sowie Hinweise, deren Missachtung zu Messfehlern, Datenverlust oder unerwünschtem Verhalten Ihres Messinstruments/Zubehörs oder von ADVANCE führen kann

Weitere Informationen zu diesem Thema an einer anderer Stelle im Benutzerhandbuch oder in einem anderen Dokument

SPAC SPAC SPAC SPAC

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Allgemeine Informationen

einen Handlungsschritt bzw. mehrere Handlungsschritte ausführen

SPAC SPAC SPAC SPAC

1. mehrere Handlungsschritte nacheinander in der beschriebenen Reihenfolge ausführen

SPAC SPAC SPAC SPAC

1.2.2

Aufzählung

SPAC SPAC SPAC SPAC Texthervorhebungen

Texthervorhebungen

Diese Hervorhebung kennzeichnet Wörter und Texte aus der Benutzeroberfläche von ADVANCE

und/oder von Beschriftungen des Gehäuses und/oder aus dem Display des Messinstruments.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Diese

Hervorhebung

kennzeichnet

Dokuments nutzen können.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Hyperlinks,

die

Sie

in

der

elektronischen

Version

des

1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung und Anwendungseinschränkungen

SPAC SPAC SPAC SPAC

Das MSA ist ausschließlich für Messungen des Kontaktwinkels von Flüssigkeiten auf festen

Oberflächen und für die Bestimmung der freien Oberflächenenergie von Festkörpern

vorgesehen.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet die Benutzung ausschließlich des von

KRÜSS gelieferten Zubehörs oder, bei Einwegzubehör, von baugleichen Substituten.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Verwenden Sie das Gerät nicht in staub-, rauch oder aerosolhaltiger Luft. Diese

beeinträchtigt die optischen Bauteile des Gerätes und kann zu dessen Beschädigung führen.

Die folgenden Temperaturbereiche gelten für das MSA:

10 °C bis 40 °C für den Betrieb

-10 °C bis 70 °C für die Lagerung im vollständig geleerten Zustand

1.4 Aufbewahrung und Transport

WICHTIG

Bewahren Sie das Instrument mit gefüllten Kartuschen nicht über Kopf oder auf der Seite liegend auf. Das gilt auch für die Aufbewahrung im Transportkoffer.

auf. Das gilt auch für die Aufbewahrung im Transportkoffer. Wenn Sie das Instrument länger als 14

Wenn Sie das Instrument länger als 14 Tage lagern oder über weite Strecken transportieren (z. B. per Flugzeug), entnehmen Sie die Kartuschen und spülen Sie das Instrument mit Isopropanol. Entfernen Sie anschließend Rückstände von Isopropanol im Instrument (Kapitel 8.1 ).

Allgemeine Informationen

Seite 9

1.5 Technischer Support

Sollte Ihr KRÜSS-Produkt nicht wie erwartet arbeiten, konsultieren Sie bitte unseren

Technischen Support. Sie erreichen ihn unter:

KRÜSS GmbH Technischer Support Borsteler Chaussee 85 22453 Hamburg, Deutschland Tel: +49 40 514401-55 Fax: +49 40 514401-98 E-Mail: service@kruss.de

SPAC SPAC SPAC SPAC Zu Ihrer Sicherheit

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Zu Ihrer Sicherheit

2 Zu Ihrer Sicherheit

Dieses Kapitel enthält sicherheitsrelevante Informationen, die Ihnen helfen sollen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Lesen Sie dieses Kapitel daher bitte aufmerksam durch, um sich über die Risiken und ihre Vermeidung vor der Inbetriebnahme und Nutzung des MSA zu informieren.

2.1

SPAC SPAC SPAC SPAC

Sicherheitshinweise

Allgemeine SPAC SPAC Sicherheitshinweise SPAC SPAC

2.1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise

Um Gefahren zu vermeiden, bitten wir Sie folgende Sicherheitshinweise zu beachten:

SPAC SPAC SPAC SPAC

Das MSA und Zubehör darf nur durch eingewiesenes Personal bedient werden.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Tragen Sie bei der Arbeit mit dem MSA eine Schutzbrille gegen Chemikalien.

Für die Arbeit mit giftigen, ätzenden, explosiven oder radioaktiven Flüssigkeiten ist das MSA nicht ausgelegt.

Das MSA wird in der Standardausführung der Doppel-Druckdosiereinheit mit destilliertem Wasser und Diiodmethan (beide nicht im Lieferumfang enthalten) betrieben. Diiodmethan ist ein Gefahrstoff, der beim Verwenden, Entfernen von der Probe und Entsorgen gemäß Sicherheitsdatenblatt des Lieferanten behandelt werden muss.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Bei Messungen mit Gefahrstoffen müssen die für den Umgang mit den Substanzen geltenden Sicherheitsvorschriften und, soweit vorhanden, die Hinweise in den entsprechenden Sicherheitsdatenblättern beachtet werden.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Bedienelemente des MSA und die eines angeschlossenen Computers dürfen nicht mit Schutzhandschuhen bedient werden, welche bereits für den Umgang mit Gefahrstoffen verwendet wurden.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Verwenden Sie das MSA nicht im Falle offensichtlicher Schäden am Messinstrument.

SPAC SPAC SPAC SPAC

Vermeiden Sie den Kontakt der optischen Bauteile mit scharfkantigen Gegenständen.

Sicherheitshinweis SPAC SPAC SPAC SPAC zur Dosierung von Gefahrstoffen

Zu Ihrer Sicherheit

Seite 11

2.1.2 Sicherheitshinweis zur Dosierung von Gefahrstoffen

Beim Dosieren von Gefahrstoffen kann es je nach Gefahrenklasse zu einer entsprechenden Gefährdung kommen.

Beachten Sie vor der Verwendung die Sicherheitsvorschriften und Sicherheitsdatenblätter für den Umgang mit Gefahrstoffen.

Achten Sie darauf, dass über die Dosierung hinaus keine weitere Flüssigkeit austritt.Sicherheitsdatenblätter für den Umgang mit Gefahrstoffen. SPAC SPAC SPAC SPAC 2.1.3 Sicherheitshinweis zur

SPAC SPAC SPAC SPAC

2.1.3 Sicherheitshinweis zur Doppel-Druckdosiereinheit

Durch unbeabsichtigtes Ausstoßen der Testflüssigkeiten kann es zu Haut- oder Augenkontakt mit Tropfen des Gefahrstoffes Diiodmethan und zu entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Drücken Sie die Messtaste nicht, wenn das MSA sich nicht auf einer Probe befindet. Die Doppel-Druckdosiereinheit stößt Tropfen der Testflüssigkeiten aus.entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. 2.2 SPAC SPAC SPAC SPAC Warnhinweise Warnhinweise Neben den

2.2

SPAC SPAC SPAC SPAC Warnhinweise

Warnhinweise

Neben den Sicherheitshinweisen ergänzen Warnhinweise im Textverlauf Ihre

Sicherheitsinformation, genau an der Stelle in Handlungsabläufen, an der Sie sie benötigen.

Die folgenden, mit gelben Signalzeichen gekennzeichneten Signalwörter beschreiben die

Schwere der eintretenden Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt

werden:

SPAC SPAC SPAC SPAC

der Gefahr nicht befolgt werden:  SPAC SPAC SPAC SPAC VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere

VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten

können.

Warnhinweise mit dem blauen Signalwort WICHTIG sind ohne Signalzeichen gekennzeichnet.

WICHTIG bedeutet, dass die Gefahr eines Sachschadens auftreten kann.

SPAC SPAC SPAC SPAC

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Bedienelemente

3

Bedienelemente

SPAC SPAC SPAC SPAC

3.1 Übersicht

SPAC SPAC SPAC SPAC 1 5 2 4 3
SPAC SPAC SPAC SPAC
1
5
2
4
3

Position

Benennung

Position

Benennung

1

Kamera (eingebaut)

4

Messtaste

2

Anschlusskabel (USB)

5

Klappdeckel Dosiereinheit

3

Unterseite mit Dosierausgängen und Optik (bei Lieferung mit Schutzabdeckung versehen)

   

3.2 Schutzabdeckung

Bei Lieferung ist das MSA mit einer Abdeckung zum Schutz der Dosierventile und der optischen Komponenten auf der Unterseite des Instruments versehen.

Nehmen Sie die Schutzabdeckung für die Arbeit mit dem MSA ab.

2 1
2
1

1: Prismaseite; 2: Beleuchtungsseite

Setzen Sie die Schutzabdeckung wieder auf, wenn Sie das MSA vorübergehend nicht verwenden.

Bedienelemente

Seite 13

3.3 Messtaste

Beim Drücken der Messtaste wird die in der ADVANCE Software eingerichtete Automation gestartet. In der Standardkonfiguration wird dabei eine simultane Kontaktwinkelmessung mit destilliertem Wasser und Diiodmethan durchgeführt und die freie Oberflächenenergie berechnet.

3.4 Verfügbare Dosiereinheiten

Das MSA kann mit zwei verschiedenen Dosiereinheiten verwendet werden:

Standard: Doppel-Druckdosiereinheit mit zwei Kartuschen für die gleichzeitige Dosierung von destilliertem Wasser und Diiodmethan

Optional: Spritzendosiereinheit DO3910 für die Dosierung anderer Flüssigkeiten (Kapitel 6)

3.5 Klappdeckel

anderer Flüssigkeiten (  Kapitel 6 ) 3.5 Klappdeckel Der Klappdeckel wird nur zum Befüllen geöffnet.

Der Klappdeckel wird nur zum Befüllen geöffnet. Bei angeschlossenem MSA wird die Dosiereinheit durch Öffnen des Deckels zum Befüllen vorbereitet:

Doppel-Druckdosiereinheit (Standard): Der Druck wird abgelassen,

optionale Spritzendosiereinheit: Der Kolben wird nach oben gefahren.

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Bedienelemente

3.6 Komponenten auf der Unterseite

5 1 4 2 3
5
1
4
2
3

Position

Benennung

Position

Benennung

1

Prisma

 

4 Beleuchtung (MSA

angeschlossen)

2

Linker Dosierausgang (Kamerasicht) für Wasser

 

5 Blende

3

Rechter Dosierausgang (Kamerasicht) für Diiodmethan

   

3.6.1 Prisma

Das Prisma lenkt das Licht in die eingebaute Kamera um.

3.6.2 Dosierausgänge

Die Tropfen treten aus den Dosierausgängen aus und treffen zwischen der Beleuchtung und dem Prisma auf die Probe. In der ADVANCE Software sind die Dosierausgänge den Positionen links für Wasser und rechts für Diiodmethan zugeordnet (Kamerasicht).

Um die positionsgenaue Dosierung zu erleichtern, befindet sich seitlich am Fuß des MSA eine Markierung, welche die Position der Dosierausgänge anzeigt.

zu erleichtern, befindet sich seitlich am Fuß des MSA eine Markierung, welche die Position der Dosierausgänge

Bedienelemente

Seite 15

3.6.3 Beleuchtung

Die Beleuchtung ist in Segmente aufgeteilt, um zwei dosierte Tropfen separat beleuchten zu können. In der Standardkonfiguration ist die Beleuchtung auf zwei Tropfen von je 1 µL optimiert.

Nach dem Anschließen des MSA ist die Beleuchtung eingeschaltet.

3.6.4 Blende

Dir drehbare Blende verhindert das Überstrahlen flacher Tropfen. Standardgemäß ist die auf eine Schrägung von etwa 45° für Tropfen von 1 µL bei Kontaktwinkeln ab 30° eingestellt.

Justieren Sie gegebenenfalls die Blende mithilfe des mitgelieferten Schraubendrehers, um das Tropfenbild für flachere Tropfen zu optimieren. Zur Orientierung ist seitlich eine Skala von 0° bis 90° in 15°-Schritten aufgedruckt. Drehen Sie die Schraube so, dass deren Schlitz auf den gewünschten Winkel ausgerichtet ist.

deren Schlitz auf den gewünschten Winkel ausgerichtet ist.  Drehen Sie nicht die Schraube auf der
deren Schlitz auf den gewünschten Winkel ausgerichtet ist.  Drehen Sie nicht die Schraube auf der

Drehen Sie nicht die Schraube auf der gegenüberliegenden Seite des Fußes. Dadurch wird die Blende gelöst und kann nicht mehr justiert werden.

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Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

4 Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

Die Doppel-Druckdosiereinheit wird ausschließlich für destilliertes Wasser und Diiodmethan verwendet.

Die Kartuschen sind für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Sollten Sie sie wiederauffüllen, beachten Sie, dass die innere Abdichtfolie mit jedem Zyklus empfindlicher wird. Lesen Sie auch die Anleitung zur Wiederverwendung einer Kartusche (Kapitel 4.3).

4.1 Vorgehensweise bei der Erstfüllung einer Kartusche

1. Öffnen Sie den Klappdeckel des MSA.

2. Drehen Sie die flügelförmige Mutter ab.

des MSA. 2. Drehen Sie die flügelförmige Mutter ab. 3. Nehmen Sie die Dosierungsabdeckung ab. Die

3. Nehmen Sie die Dosierungsabdeckung ab. Die Kammern für die Kartuschen sind jetzt zugänglich.

1 2
1
2

1: Kammer für Diiodmethan-Kartusche (rechts); 2: Kammer für Wasser-Kartusche (links)

4. Entnehmen Sie dem MSA-Koffer eine Kartusche.

Die farblosen Kartuschen sind für destilliertes Wasser vorgesehen, die braunen für

Diiodmethan. Vertauschen Doppel-Druckdosiereinheit.

der

Sie nicht die Kartuschen

und deren Positionen in

5. Setzen Sie einen Luer-Adapter auf die Kartusche.

Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

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6. Füllen Sie eine Einwegspritze mit genau 1 mL der entsprechenden Testflüssigkeit.

VORSICHTmit genau 1 mL der entsprechenden Testflüssigkeit. Das als eine der Testflüssigkeiten verwendete Diiodmethan

Das als eine der Testflüssigkeiten verwendete Diiodmethan ist ein Gefahrstoff.

Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt und die betreffenden H- und P-Sätze.verwendete Diiodmethan ist ein Gefahrstoff. 7. Halten Sie die Kartusche mit dem Luer-Auslass nach oben.

7. Halten Sie die Kartusche mit dem Luer-Auslass nach oben. Setzen Sie die Spritze auf.

1 2 3 6 4 5
1
2
3
6
4
5

Position

Benennung

Position

Benennung

 

1 Spritze

 

4 Stempel

 

2 Luer-Adapter

 

5 Kartusche

 

3 Abdichtfolie

 

6 Stopper

8. Drücken Sie die Flüssigkeit mit langsamen Pumpbewegungen in die Kartusche. Klopfen Sie

dabei regelmäßig gegen die Spritze, sodass Luftblasen nach oben steigen.

WICHTIG

die Spritze, sodass Luftblasen nach oben steigen. WICHTIG Drücken Sie nicht mit Kraft gegen einen spürbaren

Drücken Sie nicht mit Kraft gegen einen spürbaren Widerstand, weil dann die Abdichtfolie zerreißen kann.

Seite 18

Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

9. Ziehen Sie mit der Spritze langsam und vorsichtig restliche Luft auf.

10. Nehmen Sie die Spritze und den Luer-Adapter ab.

VORSICHTauf. 10. Nehmen Sie die Spritze und den Luer-Adapter ab. Der Gefahrstoff Diiodmethan hat eine hohe

Der Gefahrstoff Diiodmethan hat eine hohe Dichte und kann daher leicht aus der Kartusche heraustropfen und Handschuhe, Schutzbekleidung oder den Arbeitsplatz kontaminieren.

Halten Sie die Kartusche nach dem Abnehmen der Spritze und des Luer-Adapter permanent mit dem Luer-Auslass nach oben, bis das Einsetzen in das MSA abgeschlossen ist.Schutzbekleidung oder den Arbeitsplatz kontaminieren. WICHTIG Halten Sie zum Einsetzen der Kartusche das

WICHTIG

bis das Einsetzen in das MSA abgeschlossen ist. WICHTIG Halten Sie zum Einsetzen der Kartusche das

Halten Sie zum Einsetzen der Kartusche das Messinstrument kopfüber, da sonst Flüssigkeit in das Messinstrument gelangen und die Elektronik langfristig schädigen kann. Achten Sie insbesondere beim Einsetzen der Diiodmethan-Kartusche auf diesen Hinweis.

11. Setzen Sie die Kartusche in die Doppel-Druckdosiereinheit ein.

Sie die Kartusche in die Doppel-Druckdosiereinheit ein. 12. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 11 für

12. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 11 für die zweite Testflüssigkeit.

13. Setzen Sie die in Schritt 3 abgenommene Abdeckung auf die Doppel-Druckdosiereinheit.

14. Drehen Sie die flügelförmige Mutter von Hand fest an. Schließen Sie den Klappdeckel.

15. Führen Sie auf einer geeigneten Unterlage Dosiervorgänge durch, bis auf beiden Seiten

Tropfen erscheinen (Kapitel 5).

Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

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4.2 Kartusche herausnehmen

WICHTIG

Halten Sie das Messinstrument kopfüber, während Sie die Kartuschen herausnehmen. So wird die Möglichkeit minimiert, dass Flüssigkeit in die Dosiereinheit gelangt.füllen Seite 19 4.2 Kartusche herausnehmen WICHTIG 1. Klemmen Sie das beigelegte Werkzeug unter die zu

1. Klemmen Sie das beigelegte Werkzeug unter die zu füllende Kartusche, ohne diese zu lösen.

unter die zu füllende Kartusche, ohne diese zu lösen. 2. Halten Sie das Instrument zusammen mit
unter die zu füllende Kartusche, ohne diese zu lösen. 2. Halten Sie das Instrument zusammen mit

2. Halten Sie das Instrument zusammen mit dem Werkzeug kopfüber. Lösen Sie die Kartusche

mithilfe des Werkzeugs und nehmen Sie sie heraus.

Kartusche mithilfe des Werkzeugs und nehmen Sie sie heraus. WICHTIG  Vergewissern Sie sich nach der

WICHTIG

Vergewissern Sie sich nach der Entnahme der Kartuschen, dass kein Flüssigkeitstropfen in der Dosiereinheit verblieben ist.

Falls Sie bemerken, dass ein Tropfen in der Dosiereinheit oder an deren Rand verblieben ist, nehmen Sie den Tropfen mit einem saugfähigen Tuch auf.Flüssigkeitstropfen in der Dosiereinheit verblieben ist. 3. Wenn Sich noch Flüssigkeit in der Kartusche befindet,

3. Wenn Sich noch Flüssigkeit in der Kartusche befindet, die Sie später verwenden möchten,

setzen Sie zur Abdichtung einen Deckel auf die Kartusche.

4. Legen Sie die Kartusche an den vorgesehenen Platz im MSA-Koffer, beziehungsweise

entsorgen Sie sie fachgerecht.

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Kartuschen der Doppel-Druckdosiereinheit füllen

4.3 Hinweis zur Wiederverwendung einer Kartusche

VORSICHTfüllen 4.3 Hinweis zur Wiederverwendung einer Kartusche Gefährdung durch Austreten des Gefahrstoffs Diiodmethan bei

Gefährdung durch Austreten des Gefahrstoffs Diiodmethan bei unsachgemäßem Füllen einer wiederverwendeten Kartusche.

Bei der Wiederverwendung einer Kartusche liegt die Abdichtfolie möglicherweise nicht an der inneren Wandung an, sondern bedeckt den Stopper. Dabei kann die Folie den Stopper verschließen, sodass beim Füllen ein Überdruck entsteht, der zum Zerreißen der Folie oder zum Ablösen der Spritze führen kann. Bei Diiodmethan kann in der Folge der Austritt dieses Gefahrstoffs zu einer Gefährdung gemäß den betreffenden H-Sätzen führen.

Führen Sie die unten beschriebenen Vorbereitungsschritte zur Wiederverwendung einer Kartusche durch.

Beenden Sie den Füllvorgang, wenn Sie beim Drücken des Spritzenkolbens einen Widerstand bemerken. Bereiten Sie die Kartusche wie unten beschrieben zur Wiederverwendung vor oder verwenden Sie eine neue.zur Wiederverwendung einer Kartusche durch. Kartusche zur Wiederverwendung vorbereiten 1. Setzen Sie

Kartusche zur Wiederverwendung vorbereiten

1. Setzen Sie einen Luer-Adapter und eine leere, nicht aufgezogene Spritze auf die Kartusche.

2. Ziehen Sie die Spritze langsam und vorsichtig bis zu einem Volumen von maximal 1 mL auf,

sodass die Abdichtfolie sich an die innere Wandung der Kartusche legt.

Messung durchführen

Seite 21

5 Messung durchführen

5.1 Hinweis zur Dosierung und Kalibrierung

WICHTIG

5.1 Hinweis zur Dosierung und Kalibrierung WICHTIG  Vermeiden Sie den Kontakt von Flüssigkeitstropfen mit den

Vermeiden Sie den Kontakt von Flüssigkeitstropfen mit den optischen Komponenten. Ändern Sie die Position des MSA auf der Probe oder der Kalibierplatte nach erfolgter Dosierung nicht mehr.

Heben Sie das MSA nach der Messung oder Kalibrierung ab, ohne es zu verschieben.

5.2 MSA anschließen

Vor dem Anschließen des MSA muss sich Flüssigkeit in den Kartuschen befinden

(Kapitel 4). Der Arbeitsdruck der Doppel-Druckdosiereinheit kann sonst nicht aufgebaut

werden.

1. Verbinden Sie den USB-Stecker am Hauptkabel des MSA mit einer USB-Schnittstelle des

Computers.

Das MSA initialisiert und baut dabei schrittweise den Arbeitsdruck auf.

2. Falls die Initialisierung nicht beginnen sollte, verbinden Sie den zweiten USB-Stecker mit

einer weiteren USB-Schnittstelle.

5.3 Messung in ADVANCE anlegen

1. Starten Sie die Software ADVANCE.

2. Wählen

Sie

im

Bereich

Tropfen (doppelt).

Wählen

Sie

eine

Messmethode

die

Methode

Liegender

3. Doppelklicken Sie im Bereich Wählen Sie eine Messvorlage auf die Messvorlage Liegender

Tropfen (doppelt).

4. Geben Sie einen Namen für die Messung ein.

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Seite 22

Messung durchführen

5.4 Messung durchführen

1. Stellen Sie das MSA auf die gewünschte Messposition der Probe.

2. Drücken Sie die Messtaste des MSA.

Die Messung wird vollautomatisch durchgeführt. Die Kontaktwinkel für Wasser und Diiodmethan erscheinen in der Ergebnisliste. Darunter wird die freie Oberflächenenergie der Probe angezeigt.

VORSICHTwird die freie Oberflächenenergie der Probe angezeigt. Diiodmethan ist ein Gefahrstoff. Beachten Sie das

Diiodmethan ist ein Gefahrstoff.

Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt und die betreffenden H- und P-Sätze.Probe angezeigt. VORSICHT Diiodmethan ist ein Gefahrstoff. 3. Tupfen Sie dosierte Tropfen auf der Probe mit

3. Tupfen Sie dosierte Tropfen auf der Probe mit einem saugenden Tuch ab und entsorgen Sie das Tuch fachgerecht.

Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

Seite 23

6 Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

Zur Messung mit anderen Flüssigkeiten als destilliertes Wasser und Diiodmethan kann die

Doppel-Druckdosiereinheit gegen die optionale Spritzendosiereinheit DO3910 ausgetauscht

werden.

6.1 Hinweis zum Umbau

WICHTIG

Durch statische Ladung des Körpers können elektronische Bauteile des MSA bei Berührung beschädigt werden.

Bauteile des MSA bei Berührung beschädigt werden.  Führen Sie unmittelbar vor dem Umbau statische Ladungen

Führen Sie unmittelbar vor dem Umbau statische Ladungen vom Körper ab, z. B. durch Berührung eines metallischen, geerdeten Gegenstands.

Vermeiden Sie die Berührung elektronischer Bauteile.

6.2 Dosiereinheit wechseln

Die in den folgenden Schritten zu lösenden Schrauben sind unterschiedlich lang und zum

Teil mit Unterlegscheiben versehen. Ordnen Sie bei der Rückmontage die Schrauben wieder

richtig zu.

1. Ziehen Sie den Stecker von der USB-Schnittstelle des Computers ab.

2. Lösen Sie die sechs in der Abbildung markierten Schrauben auf der Unterseite des MSA.

Abbildung markierten Schrauben auf der Unterseite des MSA. KRÜSS GmbH | Borsteler Chaussee 85 | 22453

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Seite 24

Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

3. Lösen Sie die beiden Schrauben auf der Gehäuseseite ohne Kabeldurchführung. Nehmen Sie die Halbschale des Gehäuses ab. Öffnen Sie den Klappdeckel.

Halbschale des Gehäuses ab. Öffnen Sie den Klappdeckel. 4. Lösen Sie die in der Abbildung markierte
Halbschale des Gehäuses ab. Öffnen Sie den Klappdeckel. 4. Lösen Sie die in der Abbildung markierte

4. Lösen Sie die in der Abbildung markierte Schraube an der Platine.

Sie die in der Abbildung markierte Schraube an der Platine. 5. Ziehen Sie die Platine vorsichtig

5. Ziehen Sie die Platine vorsichtig ab. Lösen Sie dabei die Steckverbindung zwischen der Platine und der Doppel-Druckdosiereinheit.

die Platine vorsichtig ab. Lösen Sie dabei die Steckverbindung zwischen der Platine und der Doppel-Druckdosiereinheit.

Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

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6. Nehmen Sie die Doppel-Druckdosiereinheit heraus. Setzen Sie die Spritzendosiereinheit ein.

heraus. Setzen Sie die Spritzendosiereinheit ein. 7. Führen Sie die Montageschritte 2 bis 5 rückwärts
heraus. Setzen Sie die Spritzendosiereinheit ein. 7. Führen Sie die Montageschritte 2 bis 5 rückwärts

7. Führen Sie die Montageschritte 2 bis 5 rückwärts durch.

6.3 Spritzendosiereinheit füllen

6.3.1 Klappdeckel öffnen

1
1

1: eingeschraubter Kolben

Wird der Klappdeckel des MSA bei angeschlossenem Instrument geöffnet, bewegt sich der eingeschraubte Kolben zur Entnahme nach oben.

Öffnen Sie den Deckel nur, wenn der Spritzenkopf aufgefüllt oder die Flüssigkeit gewechselt werden soll. Nach dem Schließen des Deckels geht die Elektronik von einer vollen Spitze aus und bewegt den Kolben an die obere Position.

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Spritzendosiereinheit verwenden (optional)

6.3.2 Spritze füllen

Für die Spritzendosiereinheit werden die mitgelieferten, kleineren Spritzenhülsen mit rotem Stempel verwendet.

Das Füllen erfolgt wie bei der Standarddosierung. Nach dem Abziehen des Luer-Adapters wird lediglich zusätzlich eine Dosierkanüle aufgesetzt.

6.3.3 Spritzenhülse einsetzen

1. Schrauben Sie mithilfe des mitgelieferten Drehwerkzeugs den eingeschraubten Kolben der Spritzendosiereinheit ab.

den eingeschraubten Kolben der Spritzendosiereinheit ab. 2. Lassen Sie die Spritzenhülse in die Öffnung der
den eingeschraubten Kolben der Spritzendosiereinheit ab. 2. Lassen Sie die Spritzenhülse in die Öffnung der

2. Lassen Sie die Spritzenhülse in die Öffnung der Dosiereinheit gleiten.

3. Schrauben Sie den Kolben wieder auf die Dosiereinheit.

6.3.4 Spritzenhülse entnehmen

1. Drehen Sie den Kolben der Spritzendosiereinheit ab (s. o.).

2. Drehen Sie das MSA um und lassen Sie den Spritzenkopf herausgleiten. Fangen Sie ihn ggf. mit einem Tuch auf.

Positionierhilfe - PA3900 (optional)

Seite 27

7 Positionierhilfe - PA3900 (optional)

Die Positionierhilfe – PA3900 vereinfacht, insbesondere bei der Analyse kleiner Flächenbereiche, die Dosierung und die Messung durch die exakte Bestimmung der gewünschten Messpunkte auf der Oberfläche im Vorfeld einer Messung. Das PA3900 ist ausschließlich für die gemeinsame Verwendung mit dem MSA und einer Doppel-Druckdosiereinheit vorgesehen, nicht für die Verwendung mit einer optionalen Spritzendosiereinheit.

die Verwendung mit einer optionalen Spritzendosiereinheit. Schwarzer Schieber zum Ausklappen des Visiers Beleuchtetes

Schwarzer Schieber zum Ausklappen des Visiers

Schwarzer Schieber zum Ausklappen des Visiers Beleuchtetes Visier bei eingeschobenem Schieber KRÜSS GmbH

Beleuchtetes Visier bei eingeschobenem Schieber

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Positionierhilfe - PA3900 (optional)

7.1 Bedienen

1. Legen Sie den freien Innenrahmen der Positionierhilfe – PA3900 mit der hellen Seite nach

oben auf den Messbereich der Probenoberfläche.

2. Schieben Sie den schwarzen Schieber bis zum Anschlag ein, ohne das PA3900 zu bewegen.

3. Bringen Sie die jetzt sichtbaren Punktmarkierungen auf dem Visier mit den gewünschten

Probemesspunkten in Übereinstimmung.

WICHTIG

Die Probenoberfläche kann bei empfindlichen Materialien durch das Verschieben des PA3900 beschädigt werden.

durch das Verschieben des PA3900 beschädigt werden.  Gehen Sie bei empfindlichen Materialien besonders vorsichtig

Gehen Sie bei empfindlichen Materialien besonders vorsichtig beim Positionieren des PA3900 vor.

Korrigieren Sie ggf. die Position des PA3900 ausschließlich durch Anheben und Versetzen.

4. Setzen Sie das MSA so in das PA3900 ein, dass die MSA-Seite mit der Messtaste an der

Querseite MSA button to this side bündig anliegt.

Die

Programmierung

und

Auswertung

ADVANCE Software beschrieben.

7.2 Batterien wechseln

der

Messung

wird

im

Benutzerhandbuch

der

Die Beleuchtung des Visiers wird von drei Knopfbatterien (Typ LR60) versorgt, die sich im

Inneren der Positionierhilfe befinden. Bei Ausbleiben der Beleuchtung des Visiers können Sie die

Knopfbatterien wechseln.

1. Entfernen Sie die sechs Schlitzschrauben auf der dunklen Rückseite.

Achten Sie im nachfolgenden Arbeitsschritt darauf, dass die helle und die dunkle Seite der

Positionierhilfe sich vorerst nicht voneinander lösen.

2. Drehen Sie das komplette PA3900, sodass die helle Seite oben liegt.

3. Fixieren Sie den schwarzen Schieber von oben mit einem Finger.

4. Heben Sie die helle Seite von der dunklen Seite ab.

Positionierhilfe - PA3900 (optional)

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5. Schieben Sie mit einem dünnen, starren Gegenstand (kleiner Schlitzschraubendreher aus dem MSA-Koffer, aufgebogene Büroklammer etc.) die drei Knopfbatterien durch die offenen Ecken der Batteriehalterungen von innen nach außen.

offenen Ecken der Batteriehalterungen von innen nach außen. Offene Ecken einer Batteriehalterung 6. Schieben Sie drei

Offene Ecken einer Batteriehalterung

6. Schieben Sie drei neue Knopfbatterien (Typ LR60) von außen bis zum Anschlag in die Batteriehalterungen.

7. Setzen Sie die helle Seite auf die dunkle Seite.

Achten Sie im nachfolgenden Arbeitsschritt darauf, dass die helle und die dunkle Seite der Positionierhilfe sich nicht voneinander lösen.

8. Drehen Sie das komplette PA3900, sodass die dunkle Seite oben liegt.

9. Drehen Sie die sechs Schlitzschrauben ein.

10. Entsorgen Sie die entfernten Knopfbatterien fachgerecht.

7.3 Positionierhilfe reinigen

Reinigen Sie das Gehäuse mit einem feuchten Tuch. Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie etwas Spülmittel verwenden.

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Reinigen

8

Reinigen

Bei MSA-Komponenten, die mit Gefahrstoffen kontaminiert sind, kann es je nach Gefahrenklasse zu einer entsprechenden Gefährdung kommen.

Gefahrenklasse zu einer entsprechenden Gefährdung kommen. Beachten Sie die für den Umgang mit den Substanzen

Beachten Sie die für den Umgang mit den Substanzen geltenden Sicherheitsvorschriften und, soweit vorhanden, die Hinweise in den entsprechenden Sicherheitsdatenblättern.

8.1 Reinigungsprozess bei Lagerung des Instruments

WICHTIG

Wenn Sie das Messinstrument länger als 14 Tage nicht verwenden, entnehmen Sie beide Kartuschen aus der Doppel-Druckdosiereinheit und reinigen Sie das Instrument gemäß den Anweisungen in diesem Kapitel.8.1 Reinigungsprozess bei Lagerung des Instruments WICHTIG VORSICHT Die vorgeschlagene Spülflüssigkeit Isopropanol

das Instrument gemäß den Anweisungen in diesem Kapitel. VORSICHT Die vorgeschlagene Spülflüssigkeit Isopropanol

VORSICHT

Die vorgeschlagene Spülflüssigkeit Isopropanol ist ein Gefahrstoff.

Spülflüssigkeit Isopropanol ist ein Gefahrstoff. Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt und die betreffenden

Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt und die betreffenden H- und P-Sätze.

Zur Reinigung und Trocknung der Dosiereinheit befindet sich auf dem ADVANCE Datenträger

eine spezielle Messvorlage, die Sie mit Hilfe eines Automationsprogramms unterstützt. Im Zuge

des Automationsablaufs weisen Dialogfelder auf die jeweils notwendigen manuellen Schritte hin.

8.1.1 Messvorlage zur Reinigung importieren

1. Stecken Sie den ADVANCE Installations-USB-Stick in einen freien USB-Steckplatz.

2. Starten Sie ADVANCE. Wählen Sie im Bereich Wählen Sie eine Messmethode die

Messmethode Liegender Tropfen (doppelt).

3. Klicken Sie im rechten oberen Bereich auf die Schaltfläche

Messvorlagen.

rechten oberen Bereich auf die Schaltfläche Messvorlagen. zum Importieren von 4. Wählen Sie das Verzeichnis

zum Importieren von

4. Wählen Sie das Verzeichnis "Support/Utility templates/Rinsing MSA pressure dosing

system/DE“ auf dem USB-Stick. Wählen Sie die Datei „Rinsing-MSA-Pressure-Dosing-

System.xml“. Klicken Sie auf Öffnen.

5. Unter Wählen Sie eine Messvorlage erscheint der neue Eintrag Spülen der MSA Druck-

Dosiereinheit. Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag.

Eine neue Messung wird geöffnet, deren Automation zusammen mit notwendigen

manuellen Schritten für den Reinigungsablauf sorgt.

Reinigen

Seite 31

8.1.2 Reinigung durchführen

1. Nehmen Sie die eingesetzten Kartuschen heraus (Kapitel 4.2)

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche

(  Kapitel 4.2 ) 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche . Die Reinigungsautomation wird gestartet.

. Die Reinigungsautomation wird gestartet.

3. Füllen Sie zwei saubere Kartuschen mit 1 mL Luft. Gehen Sie dabei genauso vor wie beim

Füllen mit Flüssigkeit.

4. Setzen Sie die Kartuschen in die Dosiereinheit des MSA ein. Setzen Sie das MSA auf eine

saugfähige Unterlage.

5. Klicken Sie in ADVANCE auf OK. ADVANCE löst mehrfache Dosierungen aus, um restliche

Flüssigkeit aus den Dosierventilen zu drücken.

6. Entnehmen Sie die beiden Kartuschen. Füllen Sie zwei saubere Kartuschen mit jeweils 1 mL

Isopropanol.

7. Setzen Sie die Kartuschen in die Dosiereinheit des MSA ein. Setzen Sie das MSA auf eine

saugfähige Unterlage.

8. Klicken Sie in ADVANCE auf OK. ADVANCE löst mehrfache Dosierungen aus, um die

Dosierventile mit Isopropanol zu spülen.

9. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um das Isopropanol aus den Dosierventilen zu drücken

und diese zu trocknen.

8.2 Gehäuse reinigen

Reinigen Sie das Gehäuse mit einem feuchten Tuch. Bei stärkeren Verschmutzungen kann

etwas Spülmittel verwendet werden.

8.3 Unterseite, Prisma und Beleuchtung reinigen

WICHTIG

Verwenden Sie zur Reinigung nur reines Wasser oder benzolfreies Reinigungsbenzin.8.3 Unterseite, Prisma und Beleuchtung reinigen WICHTIG WICHTIG Berühren Sie das Prisma und die Beleuchtung nicht

WICHTIG

Berühren Sie das Prisma und die Beleuchtung nicht mit harten Gegenständen. Verwenden Sie weiche, nicht fusselnde Wattestäbchen.reines Wasser oder benzolfreies Reinigungsbenzin. WICHTIG KRÜSS GmbH | Borsteler Chaussee 85 | 22453 Hamburg |

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Reinigen

8.4 Ventil reinigen

Ein Ventil muss gereinigt werden, wenn

Tropfen in falscher Größe dosiert werden und ein Kalibriervorgang keine Abhilfe schafft,

sich keine Tropfen von den Dosierausgängen lösen.

1. Drehen Sie das MSA auf den Kopf.

2. Schrauben Sie das Ventil mit dem mitgelieferten Ventilschlüssel aus dem MSA heraus.

mit dem mitgelieferten Ventilschlüssel aus dem MSA heraus. 3. Füllen Sie eine der mitgelieferten Einwegspritzen mit
mit dem mitgelieferten Ventilschlüssel aus dem MSA heraus. 3. Füllen Sie eine der mitgelieferten Einwegspritzen mit
mit dem mitgelieferten Ventilschlüssel aus dem MSA heraus. 3. Füllen Sie eine der mitgelieferten Einwegspritzen mit

3. Füllen Sie eine der mitgelieferten Einwegspritzen mit einer geeigneten Reinigungsflüssigkeit (z. B. sauberes Wasser oder Isopropanol).

4. Setzen Sie die Kanüle auf die gefüllte Spritze und führen Sie das Ventil an der anderen Seite ein.

5. Legen Sie den Stabmagneten parallel gegen das Ventil. Reinigen Sie das Ventil durch Pressen des Spritzenkolbens.

Der Magnet öffnet das Ventil.

Pressen des Spritzenkolbens. Der Magnet öffnet das Ventil.  Optional können Sie das Ventil zusammen mit

Optional können Sie das Ventil zusammen mit dem Magneten in ein Ultraschallbad legen.

Der Magnet öffnet das Ventil.  Optional können Sie das Ventil zusammen mit dem Magneten in

Reinigen

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8.5 Kanülenführung der optionalen Spritzendosiereinheit reinigen

Die Kanülenführung an der Unterseite des MSA kann zur Reinigung entnommen werden.

der Unterseite des MSA kann zur Reinigung entnommen werden. 1 1: Kanülenführung 1. Setzen Sie das
1
1

1: Kanülenführung

1. Setzen Sie das mitgelieferte Drehwerkzeug mit den beiden Stiften in die Löcher der Kanülenführung. Drehen Sie die Kanülenführung heraus.

Kanülenführung. Drehen Sie die Kanülenführung heraus. 2. Reinigen Sie die Kanülenführung mit einem geeigneten
Kanülenführung. Drehen Sie die Kanülenführung heraus. 2. Reinigen Sie die Kanülenführung mit einem geeigneten

2. Reinigen Sie die Kanülenführung mit einem geeigneten Lösungsmittel.

WICHTIG

Die Kanülenführung ist nicht gegen Säuren beständig.

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Tropfenvolumen kalibrieren

9 Tropfenvolumen kalibrieren

Wenn das gemessene Volumen um mehr als 0,2 µL vom gesetzten Volumen abweicht, kann eine

Kalibrierung des dosierten Tropfenvolumens durchgeführt werden.

WICHTIG

Fehler bei der Durchführung der Volumenkalibrierung können zu einer Fehljustierung des Dosiervolumens führen.

9.1 Volumenkalibrierung durchführen

Bei der Kalibrierung wird je Flüssigkeit ein Tropfen in drei Dosierschritten erzeugt, d.h. auf

der Kalibrierplatte befinden sich nach der Kalibrierung zwei Tropfen.

1. Führen Sie Maßnahmen zur elektrostatischen Entladung der mitgelieferten Kalibrierplatte

durch, z. B. Abwischen mit einem Antistatiktuch.

2. Setzen Sie das MSA auf die Platte.

einem Antistatiktuch. 2. Setzen Sie das MSA auf die Platte. 3. Tragen Sie die verwendeten Flüssigkeiten

3. Tragen Sie die verwendeten Flüssigkeiten in ADVANCE ein.

4. Drücken Sie in ADVANCE auf die Schaltfläche Volumen kalibrieren.

Sie in ADVANCE auf die Schaltfläche Volumen kalibrieren . Die Kalibrierung wird automatisch durchgeführt. Das MSA

Die Kalibrierung wird automatisch durchgeführt. Das MSA ist messbereit.

Tropfenvolumen kalibrieren

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9.2 Werkseinstellungen wiederherstellen

Sie

Werkseinstellungen zurücksetzen.

können

die

Dosiereinheit

im

Bereich

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche

.
.

Einstellungen

der

ADVANCE

Software

auf

die

2. Wählen Sie die Registerkarte Instrumentkonfiguration.

3. Wählen Sie Pressure im Bereich Komponente.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hardware zurücksetzen.

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Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

10 Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

Für die Kalibrierung des MSA und der Bildauswertung mit der ADVANCE Software ist der Tropfenkonturstandard CP3970/CP3970C bei KRÜSS erhältlich.

Tropfenkonturstandard CP3970/CP3970C bei KRÜSS erhältlich. Der Standard besteht aus einem Fuß für das MSA mit einer

Der Standard besteht aus einem Fuß für das MSA mit einer eingesetzten Glasplatte, auf die Tropfenkonturen mit Kontaktwinkeln von 30 ° , 60° und 120° lithographisch aufgebracht sind.

Ziel der Kalibrierung ist die Überprüfung der optischen Komponenten des MSA und der Bildauswertung der Software hinsichtlich der Genauigkeit der Kontaktwinkelmessung an einer errechneten Tropfenkontur.

10.1 Eigenschaften des Tropfenkonturstandards

10.1.1 Ausführungen

Der Tropfenkonturstandard ist in zwei Ausführungen erhältlich:

CP3970: nicht kalibrierter Standard

CP3970C: kalibrierter Standard mit Kalibrierungszertifikat

Für

Tropfenkonturstandards ist der Kunde verantwortlich.

die

Einhaltung

benutzerdefinierter

Fristen

10.1.2 Konturgeometrie

für

eine

Rezertifizierung

des

Die Konturen sind aus der Young-Laplace-Gleichung errechnet worden. Daher erfolgt auch die Prüfmessung mit der Young-Laplace-Methode.

Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

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10.1.3

Genauigkeit

Die folgenden Angaben beschreiben die optische Genauigkeit des Standards selbst, nicht

die Präzision der mit den KRÜSS-Messmitteln durchgeführten Tropfenkonturanalyse.

Kontaktwinkel

Genauigkeit

30

°

0,1 °

60

°

0,1 °

120°

0,1 °

10.2 Handhabung

WICHTIG

Der Tropfenkonturstandard ist von uns vorjustiert. Bitte verstellen Sie nicht die eingefassten Justierschrauben am Fuß des Standards. Der Standard wird dann dejustiert und kann im Extremfall sogar zerstört werden!

Berühren Sie den Standard nur am Fuß und nicht an den Glasflächen.

Lassen Sie den Standard nicht mit scharfkantigen Gegenständen in Berührung kommen.

nicht mit scharfkantigen Gegenständen in Berührung kommen. Setzen Sie den Standard nicht Temperaturen über 40 °

Setzen Sie den Standard nicht Temperaturen über 40 ° C aus. Es kann sonst zu Verzerrungen der aufgebrachten Tropfenkonturen kommen.

1. Legen Sie den Standard nach Verwendung in die Aufbewahrungsschatulle zurück.

2. Überprüfen Sie den Standard von Zeit zu Zeit auf Kratzer oder Beschädigungen.

10.3 Kalibrieren vorbereiten

ADVANCE bezieht alle Kontaktwinkelergebnisse auf die verwendeten Flüssigkeiten. Da bei der

Kalibrierung keine reale Dosierung durchgeführt wird, müssen den Ergebnissen die Flüssigkeiten

virtuell zugeordnet werden. Gehen Sie wie folgt vor:

1. Schließen Sie das MSA an und starten Sie die ADVANCE Software.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche

die ADVANCE Software. 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche , um in den Bereich Einstellungen zu

, um in den Bereich Einstellungen zu wechseln.

3. Wählen Sie die Registerkarte Instrumentkonfiguration.

4. Klicken Sie unten links im Bereich Komponente auf die Schaltfläche

Spritze hinzuzufügen.

Komponente auf die Schaltfläche Spritze hinzuzufügen. , um eine manuelle KRÜSS GmbH | Borsteler Chaussee 85
Komponente auf die Schaltfläche Spritze hinzuzufügen. , um eine manuelle KRÜSS GmbH | Borsteler Chaussee 85

, um eine manuelle

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Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

5. Legen Sie eine Messung mit der Vorlage Liegender Tropfen an.

6. Wählen Sie im Bereich Analyse die Fitmethode Young-Laplace.

7. Ordnen Sie der zuvor hinzugefügten manuellen Spritze im Bereich Dosierung konfigurieren eine beliebige Flüssigkeit zu.

Für die Kalibrierung muss bei einem Wechsel der verwendeten Kontur des Tropfenkonturstandards eine neue Flüssigkeit zugeordnet werden. Andernfalls wird aus den Kontaktwinkeln der verschiedenen Konturen ein gemeinsamer Mittelwert gebildet. Alternativ können Sie für jede Kontur eine neue Messung anlegen.

10.4 Kalibriermessungen durchführen

Wir empfehlen eine Kalibrierung anhand von zehn Einzelmessungen für jede Tropfenkontur des Tropfenkonturstandards. Um die Aussagefähigkeit der Messungen zu gewährleisten, wird der gesamte Messablauf für jeden Einzelwert wiederholt:

Gerät aufstellen Helligkeit regeln Auswertebereich (ROI) festlegen (s. u.) Messung durchführen.

1. Öffnen Sie in der Kachel Livebild die Einstellungen mit der Schaltfläche

.
.

2. Wählen Sie die beiden Optionen Kamera-Vollbild zeigen und Auswertebereich (ROI).

3. Stellen Sie das MSA mit der Taste des Instruments voran in den Fuß des Standards. Schieben Sie das MSA bis an die Kante.

Fuß des Standards. Schieben Sie das MSA bis an die Kante. 4. Regeln Sie die Helligkeit

4. Regeln Sie die Helligkeit so, dass sich das Tropfenbild kontrastreich abhebt und der Graubereich im Hintergrund nur noch schwach zu sehen ist.

Der Graubereich in Hintergrund entsteht durch den kleinen Lichtspalt zwischen Prisma und Oberfläche und beeinträchtigt bei ausreichender Helligkeit die Messung nicht.

Kalibrieren mit dem Tropfenkonturstandard (optional)

Seite 39

5. Legen Sie den Auswertebereich (ROI, Region of Interest; ADVANCE Benutzerhandbuch)

um die zu messende Tropfenkontur fest.

6. Führen Sie mithilfe der Schaltfläche

fest. 6. Führen Sie mithilfe der Schaltfläche im Bereich Analyse eine einzelne Analyse durch. 7.

im Bereich Analyse eine einzelne Analyse durch.

7. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6, bis zehn Messwerte in der Ergebnistabelle vorliegen.

10.5 Abgleich mit den Toleranzen des Tropfenkonturstandards

Der Mittelwert aus den 10 Einzelmessungen wird in der Ergebnisliste von ADVANCE angezeigt.

1. Überprüfen Sie, ob Mittelwert und Standardabweichung des Kontaktwinkels innerhalb der

angegebenen Toleranz liegt.

Toleranz

Max. Abweichung des

Mittelwertes vom Sollwert

Max. Standardabweichung des

Mittelwertes

0,8 °

±0,5

2. Ist die Toleranz für einen der Kontaktwinkel überschritten, überprüfen Sie die Qualität des

Videobildes und nehmen Sie gegebenenfalls Korrekturen vor.

3. Liegt der Fehler dann immer noch außerhalb der Toleranz, wenden Sie sich bitte an uns.

10.6 Reinigung

WICHTIG

wenden Sie sich bitte an uns. 10.6 Reinigung WICHTIG Reinigen Sie den Tropfenkonturstandard nicht mit rauen

Reinigen Sie den Tropfenkonturstandard nicht mit rauen oder fusselnden Tüchern oder mit harten Pinseln.

Sollte die Glasfläche verschmutzt sein (z. B. durch Fingerabdrücke), reinigen Sie die Fläche

mit einem lösungsmittelgetränkten Wattestäbchen (z. B. mit Isopropanol) und lassen Sie das

Lösemittel verdunsten.

Sollte sich Staub auf der Glasfläche befinden, entfernen Sie ihn mit einem Kaltluftgebläse

oder einem weichen Pinsel.

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Anhang

Anhang

I Technische Daten

Abmessungen

106 × 59 × 112 mm (B × T × H)

Gewicht

ca. 850 g

Leistungsaufnahme

4,5 W

Betriebsspannung

5 VDC (über USB)

Schnittstelle

SPAC SPAC SPAC SPAC

Computersystem anforderungen für ADVANCE

USB

II Computersystemanforderungen für ADVANCE

Damit die ADVANCE Software einwandfrei läuft, muss Ihr Computersystem die von KRÜSS angegebenen Mindestvoraussetzungen erfüllen. Ein Dokument, in welchem diese Voraussetzungen angegeben sind, finden Sie auf dem ADVANCE Datenträger im Verzeichnis “Support\SystemRequirements”.

SPAC SPAC SPAC SPAC Vorgehensweise bei notwendigen Reparaturen

III Vorgehensweise bei notwendigen Reparaturen

KRÜSS kontaktieren

Falls Sie das Messinstrument nicht direkt bei KRÜSS, sondern von einem Händler bezogen haben, kontaktieren Sie zunächst Ihren Händler. Möglicherweise kann er den Schaden beheben. Wenn nicht, kontaktieren Sie den Technischen Support von KRÜSS direkt.

1. Kontaktieren Sie den Technischen Support von KRÜSS (Kapitel 1.5).

Sie erhalten eine Reparaturnummer.

2. Geben Sie diese Nummer bitte beim Versand des Messinstruments im Anschreiben an.

Anhang

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Messinstrument oder Zubehör versenden

1. Versenden Sie das Messinstrument oder Zubehör nicht ohne Rücksprache mit unserem Technischen Support.

Möglicherweise müssen auch Komponenten mitversendet werden, die nicht direkt von dem Schaden betroffen sind. Unser Technischer Support informiert Sie über den notwendigen Umfang der Sendung, hinsichtlich einer sachgerechten Verpackung und gibt Ihnen Hilfestellung bei der eventuellen Demontage eines Messinstruments.

2. Entfernen Sie Flüssigkeiten (z. B. Proben, Temperierflüssigkeit) vollständig aus dem Messinstrument bzw. dem Zubehör.

3. Reinigen Sie das Messinstrument oder Zubehör vor dem Versand. Das gilt insbesondere bei der Kontamination durch Gefahrstoffe

4. Verpacken Sie alle Komponenten separat, die auch bei der Lieferung separat verpackt waren. Versenden Sie sie nicht im anmontierten Zustand.

5. Falls das Messinstrument oder Zubehör mit einer Transportsicherung versehen war, bringen Sie diese vor dem Versand wieder an.

6. Verwenden Sie zum Versand die Originalverpackung des Messinstruments oder Zubehörs. Falls Sie die Originalverpackung nicht mehr besitzen, empfiehlt KRÜSS aus Gründen des Transportschutzes die (kostenpflichtige) Bestellung einer neuen Originalverpackung.

7. Verwenden Sie eine Box-in-Box-Verpackung.

8. Versenden Sie größere Messinstrumente (BP100, DSA30, DSA100, K11, K100 und LSA) aus Gründen des Transportschutzes bitte stehend auf einer Palette an KRÜSS.

SPAC SPAC SPAC SPAC Entsorgung von Altgeräten

IV Entsorgung von Altgeräten

Die KRÜSS GmbH ist bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) unter der WEEE-Reg.-Nr. DE 99379424 registriert.

Die KRÜSS GmbH übernimmt die Entsorgung für eingesandte Altgeräte vom Typ MSA von Kunden mit Geschäftssitz in Deutschland.

Die Kosten für den Versand zum Firmensitz in Hamburg trägt der Kunde.

SPAC SPAC SPAC SPAC Gewährleistung und Gewährleistungsausschluss

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Anhang

V Gewährleistung und Gewährleistungsausschluss

Die Gewährleistungsbedingungen und -fristen sind in den AGB der KRÜSS GmbH beschrieben.

Es besteht kein Gewährleistungsanspruch, wenn das Produkt durch fahrlässigen Umgang oder unsachgemäße Behandlung beschädigt oder nicht bestimmungsgemäß verwendet wurde, sowie bei Missachtung der im Benutzerhandbuch gegebenen Anweisungen, Sicherheits- und Warnhinweise.

Der Gewährleistungsanspruch verfällt, wenn ohne Absprache mit der KRÜSS GmbH am Produkt Veränderungen durch den Kunden oder seitens Dritter vorgenommen wurden, die über die im Benutzerhandbuch beschriebenen Tätigkeiten hinausgehen. Das gilt auch für eigenständig unternommene oder von Dritten durchgeführte Reparaturmaßnahmen.

SPAC SPAC SPAC SPAC Copyright und Änderungsvorbehalt

VI Copyright und Änderungsvorbehalt

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne Vorankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtung seitens der KRÜSS GmbH dar.

Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der KRÜSS GmbH dürfen weder dieses Benutzerhandbuch noch Teile davon für irgendwelche Zwecke, in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, mittels Fotokopie oder Aufzeichnung reproduziert oder übertragen werden.

2014-2017 , KRÜSS GmbH, Hamburg, alle Rechte vorbehalten.

SPAC SPAC SPAC SPAC

EG-Konformitätserklärung

EG-Konformitätserklärung