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Privatverkehr in Deutschland

Als dicht besiedeltes Land in zentraler Lage in Europa und mit einer entwickelten Wirtschaft verfügt
Deutschland über eine dichte und moderne Verkehrsinfrastruktur.

Die gängigsten privaten Verkehrsmittel in Deutschland sind Auto, Motorrad, Fahrrad, Moped und
Skateboard. Obwohl das Auto meist für den Individualverkehr genutzt wird, kann es auch für öffentliche
Zwecke eingesetzt werden, zum Beispiel für Taxi und Uber. In einigen Städten gibt es auch die
Möglichkeit zum Reiten von Pferden, aber vor allem zum Sport (z.Bsp. im Koeln, Junkersdorf).

Die Gesamtzahl der am 1. Januar 2020 beim Kraftfahrt-Bundesamt für den öffentlichen Straßenverkehr
in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge (Fahrzeugbestand) stieg um 1,6 Prozent auf den neuen
Rekordstand von 65,8 Millionen Fahrzeugen. Die bei weitem größte Komponente der motorisierten
Fahrzeuge waren Personenkraftwagen (PKW) 47.715.977 (+1,3), gefolgt von Motorrädern mit 4.506.410
(+1,5%). Die am häufigsten registrierten Automarken im Jahr 2020 waren VW, Mercedes und Opel.

Der Hochgeschwindigkeits-Fahrzeugverkehr hat in Deutschland eine lange Tradition, da die erste


Autobahn der Welt, die AVUS, und das erste Automobil der Welt in Deutschland entwickelt und gebaut
wurden. Deutschland verfügt über eines der dichtesten Straßensysteme der Welt. Auf deutschen
Autobahnen gibt es keine pauschale Geschwindigkeitsbegrenzung für leichte Fahrzeuge. Allerdings gibt
es auf vielen gefährlichen oder überlasteten Streckenabschnitten sowie dort, wo Verkehrslärm oder
Umweltverschmutzung ein Problem darstellen, ausgehängte Höchstgeschwindigkeiten (20,8 % bei
statischen oder zeitweiligen Höchstgeschwindigkeiten und durchschnittlich 2,6 % bei variablen
Höchstgeschwindigkeiten ab 2015).

Fahrräder als Transportmittel sind heute beliebter denn je. Mehr als 80 Prozent der Deutschen benutzen
das Fahrrad. Damit ist Deutschland eine der führenden Fahrradnationen. Radfahren ist gut für die
Umwelt und erhöht die persönliche Fitness. Die Regierung nimmt das Radfahren so ernst, dass sie den
Nationalen Radverkehrsplan 3.0 zur Förderung des Radfahrens noch weiter ausgebaut hat. Er enthält
Konzepte, thematische Schwerpunkte und konkrete Ziele, die Bund, Länder und Kommunen sowie
weitere Akteure in ihrem Zuständigkeitsbereich verfolgen. Demnach liegt es auf der Hand, dass
Deutschland weiterhin führendes Fahrradland bleibt und die Radverkehrspopularität nur steigen wird.

Heutzutage werden auch Elektroroller immer beliebter. Es kann zum Preis von 160 Euro gekauft werden
und die erwartete Lebensdauer beträgt etwa zwei Jahre. Der Führerschein für Roller wird in Deutschland
nicht zum Fahren benötigt. Roller können auf den für Fahrräder und Skateboards markierten Straßen
gefahren werden. Die Fahrstrecke mit einem Roller beträgt bei voller Aufladung etwa 32 km. Es besteht
auch die Möglichkeit zur öffentlichen Nutzung mit der Limo-App.