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LANDESKUNDE – ÖSTERREICH – WIEN EINMAL ANDERS M.A.

Trần Lương Anh Thư

I. Zahlen und Fakten über die Stadt Wien


Wien ist nicht nur die Bundeshauptstadt von Österreich, sondern zählt gleichzeitig auch
zu den 9 Bundesländern von Österreich. Zwar ist Wien mit seiner gerade mal etwas über
400 km² großen Fläche das kleinste der Bundesländer, ist aber mit seinen über 1,6
Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Österreichs. Ausgehend von den
Bevölkerungsszahlen liegt Wien damit auf Platz 15 der europäischen Großstädte. Im
Vergleich dazu liegt zum Beispiel Berlin mit 3,4 Mio. Einwohnern auf Platz 5 und
Hamburg mit 1,7 Mio. Einwohnern auf Platz 11 dieser Liste; Gegenüber den Metropolen
Paris, London oder Moskau mit jeweils ca. 10 Millionen Einwohnern ist Wien jedoch fast
schon eine Kleinstadt.

Die Stadt Wien ist in 23 Bezirke unterteilt wie auf der Karte gezeigt:

Der erste Bezirk umfasst das historische Stadtzentrum Wiens innerhalb der ehemaligen
Stadtmauern, heute der Ringstraße, und reicht im Osten bis an den Donaukanal.
Ausserhalb des Rings schliessen sich - im Uhrzeigersinn nummeriert - die Innenbezirke 2
bis 9 an, die bis zum Gürtel, einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt, reichen.
Jenseits des Gürtels und auf der anderen Seite der Donau finden sich alle weiteren
Bezirke, wiederum im Uhrzeigersinn angeordnet.

Vergleichbar mit vielen Städten Mitteleuropas hat Wien ein gemäßigtes kontinentales
Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten, warmen Sommern und kalten Wintern.

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II. Wien und das Wiener Lebensgefühl

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II. Kaffeehaus statt Wohnzimmer


2.1 Kaffeehaus im Allgemein
Von den Wiener sagt man, dass sie nicht gern zu Hause
sind, sondern am liebsten im Kaffehaus sitzen. Wer dort
allerdings einfach einen Kaffee bestellt, bekommt
Probleme. Es gibt ein riesiges Angebot und die vielen
Namen für die verschiedenen Zubereitungsarten sind
eine Wissenschaft für sich. Ein „Einspänner“ ist ein
Espresso im Glas mit Schlagsahne. Ein „kleiner Brauer“ ist eine kleine Tasse Kaffee mit ein
bisschen Milch und eine „Melange“ ist ein Milchkaffee. Und natürlich gibt es in echtem
Wiener Kaffeehaus ein Glas Wasser dazu und manchmal auch einen „grantigen“ Kellner. Der
heißt hier übrigens „Herr Ober”.

2.2 Geschichte des Wiener Kaffeehauses


Obwohl das Wiener Kaffeehaus einen weltberühmten Status innehat, war Wien nicht die
erste Stadt mit einem Kaffeehaus. Schon im 12. Jahrhundert gab es in Mekka etliche
Kaffeehäuser. 1647 eröffnete in Venedig das erste europäische Kaffeehaus. Erste englische
Kaffeehäuser wurden 1650 und 1652 gegründet. Erst 1683 zog Wien nach.

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Auch wenn Wien nicht Vorreiter der Kaffeehauskultur war, so hat das Kaffeehaus doch hier
wie an keinem anderen Ort seine Spuren hinterlassen. Nirgends erlebten Kaffee und
Kaffeehaus einen solch hohen Grad an Verfeinerung wie in Wien.

1683 - Geburtsstunde der Wiener Kaffeehauskultur

Die Geschichte rund um den Ursprung des Wiener


Kaffeehauses ist eng mit dem Ende der Türkenbelagerung
1683 verbunden. Der Wiener Georg Franz Kolschitzky (1640
bis 1694) soll laut Überlieferung für eine Heldentat als erster
die Erlaubnis zum Kaffeeausschank bekommen haben. Der im
eroberten Lager der Osmanen gefundene Kaffee soll dafür
den Grundstock geliefert haben.
In Wirklichkeit wurde das erste Wiener Kaffeehaus vom armenischen Spion Diodato
gegründet. Diodato, ein geheimnisvoller Mann im Dienste des Wiener Hofes, war aufgrund
seiner Herkunft mit der Zubereitung der dunklen Bohnen wohlvertraut. Der Johannes-
Diodato-Park auf der Wieden ist ihm gewidmet.
Die ersten Kaffeehäuser wiesen schon viele Merkmale auf, die heute ein typisches Wiener
Kaffeehaus ausmachen. Es gab das berühmte Glas Wasser, man konnte sich am Billardtisch
vergnügen oder Kartenspielen.

Das Wiener Kaffeehaus erfuhr nach dem Wiener Kongress 1814/15 eine neue Blütezeit. In
der Ära des Vormärz und des Biedermeier wurde das Wiener Kaffeehaus in ganz Europa
zum Inbegriff der Lebensqualität. In Prag, Zagreb, Verona, Triest und Venedig sprossen
Kaffeehäuser nach Wiener Vorbild aus dem Boden. Große Säle, rot-samtige Sitzbezüge,
Leuchter an den Wänden und prunkvolle Kristallluster waren die Ingredienzien, die für ein
Kaffeehaus von Welt unverzichtbar geworden waren.

1856 wurde endlich auch Frauen der Zugang zum Kaffeehaus gestattet. Zuvor durften
Frauen nur in Person der Sitzkassierin vorhanden sein.

1983 feierten die Wiener Kaffeehäuser ihr 300-jähriges Bestehen. Viele Wienerinnen und
Wiener begannen sich wieder der Qualitäten ihrer Kaffeehäuser zu besinnen.

2011 wurde die Wiener Kaffeehauskultur als "typische gesellschaftliche Praxis" in das
Verzeichnis des nationalen immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen

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III. Wien im Sommer


Hofburg, Stephansdom, Burgtheater und Schönbrunn - Wien hat seinen Gästen eine
unendliche Fülle an Kunst und Kultur zu bieten. Bei Fiaker-Rundfahrten können die
prächtige Ringstraße und die Wiener Altstadt mit allen Highlights wie zu Kaisers Zeiten
erkundet werden.
Vor allem im Sommer verstehen es die Bewohner der österreichischen Hauptstadt,
Tradition und die Annehmlichkeiten des modernen Großstadtlebens perfekt miteinander
zu verbinden. Kein Wunder, dass Wien auch 2011 in der so genannten Mercer-Studie
zum wiederholten Male als lebenswerteste Metropole der Welt in Sachen Lebensqualität
bewertet wurde.
In der warmen Jahreszeit zieht es die Wiener nicht nur in die vielen Straßencafés der
Innenstadt, sondern auch an den Stadtstrand: am
Donaukanal und auf der Donauinsel werden
mittlerweile in jedem Sommer Unmengen an Sand
aufgeschüttet. Ein lauer Abend in den unzähligen
Strandbars geht dann oft in eine lange, heiße Party
unterm Sternenhimmel über. Der
Sommmer in Wien ist hier zum Trend für Europa geworden. Ein anderes Beispiel für den
Sommer in Wien ist das Museumsquartier (MQ), Österreichs größtes und ehrgeizigstes
Kulturprojekt. Im Hof des MQ kann man auf den futuristischen Freiluftmöbeln - genannt
Enzis - sowie in den zahlreichen gastronomischen Einrichtungen bestens entspannen. Das
zentral in der Nähe der Ringstraße gelegene Areal hat sich vor allem im Sommer zu
einem beliebten Treffpunkt der Wiener und ihrer Gäste entwickelt.
2012 feiert Wien einen seiner erfolgreichsten Söhne, in diesem Jahr wäre Gustav Klimt
(1862-1918) 150 Jahre alt geworden. Er gilt als revolutionäres Malergenie und
Wegbereiter der Moderne.
Die Museen der Stadt sind aus Anlass seines runden Geburtstages in einen
regelrechtenAusstellungswettstreit getreten. Die weltweit größte Sammlung besitzt das
Belvedere. Hier befindet sich auch sein bekanntestes Gemälde, der berühmte "Kuss", der
schon Millionen Menschen in seinen Bann gezogen hat, seitdem er 1908 erstmals gezeigt
wurde. Mit der mittleren Schaffensperiode Klimts von 1886 bis 1897 beschäftigt sich
dagegen das Kunsthistorische Museum, aber auch viele andere Häuser bis hin zum
Volkskunde-Museum sind mit von der Partie.

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IV. Sehenswürdigkeiten in Wien

Der Stephansdom ist das Wahrzeichen Wiens. Im 12.


Jahrhundert wurde mit dem Bau begonnen. Heute ist er das
bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs.

Der Stephansdom ist 107,2 Meter lang und 34,2 Meter breit.
Er besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm mit 136,44
Meter. Über 343 Stufen gelangt man in die Türmerstube, von
der aus man einen gigantischen Ausblick über Wien hat.
Insgesamt 13 Glocken hängen hier. Die bekannteste Glocke des
Stephansdoms, die Pummerin, befindet sich allerdings im 68,3
Meter hohen Nordturm. Sie ist die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke
Europas. Auf dem Dach des Stephansdoms wurden mit bunten Dachziegeln der k.u.k.
Doppeladler sowie die Wappen der Stadt Wien und Österreichs verlegt. Die
Innenausstattung des Stephansdoms wurde im Laufe der Jahrhunderte bis in die
Barockzeit immer wieder verändert.

Das Riesenrad im Wiener Prater ist eines der


Wahrzeichen der Stadt. Aus fast 65 Metern
Höhe hat man einen atemberaubenden Blick
über die Donaumetropole.

1897 wurde das Wiener Riesenrad anlässlich


des bevorstehenden 50. Thronjubiläums
Kaiser Franz Josephs errichtet. Seither ist es aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Gleich am Anfang des Wurstelpraters gelegen, bietet sich aus einer der Gondeln ein
wunderbarer Ausblick über die Stadt und den Prater. Der Durchmesser des Rades beträgt
knapp 61 Meter, die gesamte Eisenkonstruktion wiegt 430 Tonnen. Das Rad dreht sich
mit einer Geschwindigkeit von 2,7 km/h.

Das Riesenrad spielte auch schon öfter die "Hauptrolle" in Hollywood-Filmen wie "Der
dritte Mann" mit Orson Wells oder im James-Bond-Abenteuer "Der Hauch des Todes" mit
Timothy Dalton. Deshalb wurde es auch im Juni 2016 von der European Film Academy
auf die Liste der "Schätze der europäischen Filmkultur" gesetzt

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Die Wiener Ringstraße ist 5,3 Kilometer lang. Lang genug, um zahlreichen monumentalen
Gebäuden Platz zu geben, die während des Historismus in den 1860er bis 1890er Jahren
erbaut wurden. Die dort errichteten Bauten – von Staatsoper bis zum Kunsthistorischen
Museum – gehören heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens.

"Es ist mein Wille ..." - Mit diesen Worten


ordnete Kaiser Franz Joseph 1857 den Bau
der Ringstraße an. Adelige und Großbürger
beeilten sich, möglichst pompöse Palais
entlang des Prachtboulevards zu errichten.
Viele dieser ehemaligen Privathäuser sind
noch heute zu bewundern (zumeist jedoch
nur von außen). Der Stil, in dem die Gebäude
erbaut wurden, ging als Ringstraßenstil (eine Ausprägung des Historismus) in die
Geschichte ein. Gekennzeichnet ist der durch einen Stilpluralismus: Zahlreiche
Architekturformen vergangener Epochen wurden imitiert.

Die bemerkenswertesten Gebäude sind allerdings nicht die Palais, sondern vielmehr die
großen Bauten wie die Staatsoper, das Parlament, das Rathaus, das Burgtheater ,
die Universität Wien, die allesamt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet
wurden.

V. Zentralfriedhof in Wien
Das Wachsen Wiens zur Millionenstadt ließ die alten
Friedhöfe zu klein werden. Deshalb wurde 1874 der mehr
als zwei Quadratkilometer große Zentralfriedhof eröffnet.
Zur Zeit seiner Eröffnung galt er als die größte
Friedhofsanlage Europas. Im Laufe seiner Geschichte wurde
er ingesamt sieben Mal erweitert, zuletzt im Jahr 1921. Im Zweiten Weltkrieg wurden
12000 Gräber und hunderte Grüfte von diesem Friedhof vollständig zerstört. Alle
Gebäude hier waren beschädigt. Nach den Instandsetzungsarbeiten präsentiert sich er
heute als die bedeutendste Begräbnisstätte Wiens und als Friedhof für alle Religionen.
Der Wiener Zentralfriedhof ist aber nicht nur Stätte der Totenruhe. Mit beeindruckender
Flora und Fauna gilt er als einen schönen Ort der Erholung. Er umfasst eine katholische,
eine evangelische, eine alte und neue jüdische Abteilung und wird in 5 Tore aufgeteilt.

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o Tor 1: die alte jüdische Abteilung


o Tor 2 und Tor 3: die katholische Abteilung
o Tor 4: evangelische Abteilung
o Tor 5 : die neue jüdische Abteilung

Ehrengräber des Zentralfriedhofs


Ehrengräber sind Teil der Kulturgeschichte Wiens. Sie stellen eine hohe Auszeichnung
dar, die die Stadt Wien über den Tod hinaus an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
zu vergeben hat. Die Vergabe von gewidmeten
Gräbern fällt in die Kompetenz des Wiener
Kulturamtes (Magistratsabteilung 7).
Diesbezügliche Beschlüsse fasst der 1965
eingerichtete „Ehrungsbeirat“, in letzter
Instanz der Bürgermeister. Die Stadt Wien sorgt für
die bauliche und gärtnerische Obhut. Das Benützungsrecht ist auf Friedhofsdauer. Diese
befinden sich ausschließlich nur am Wiener Zentralfriedhof.

Geschichte
In den ersten Jahrzehnten nach seiner Errichtung war der Zentralfriedhof aufgrund der
großen Entfernung zur Stadt und der damals weiten, öden Flächen nicht gerade beliebt.
Mit der Errichtung der Ehrengräberanlage war bald ein attraktiver Anziehungspunkt
geschaffen. Zahlreiche berühmte und verdiente Persönlichkeiten, die bereits vor der
Entstehung des Zentralfriedhofes verstorben und auf anderen Wiener Friedhöfen
beigesetzt worden waren, wurden hierher überführt.

Persönlichkeiten in den Ehrengräbern


Die heute rund 1.000 Ehrengräber befinden sich in den Ehrengräbergruppen und in
anderen Gruppen als ehrenhalber gewidmete Gräber. Die hier bestatteten
Persönlichkeiten bilden einen Querschnitt durch das gesellschaftliche Leben Wiens bis in
die jüngste Vergangenheit. Sie haben sich in den Bereichen Musik, Dichtung,
Wissenschaft, Architektur, Malerei, Erfindungen, Schauspielkunst, Politik oder Sport
verdient gemacht. Politiker, die die Geschicke Österreichs maßgeblich mitgestaltet haben,
sind in Ehrengräbern bestattet. Die Präsidentengruft vor der Jugendstilkirche ist die letzte
Ruhestätte aller österreichischen Bundespräsidenten seit 1945.

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VI. Die Donauinsel


Die Donauinsel ist eine künstliche geschaffene Insel entlang der Donau in Wien und liegt
zwischen der eigentlichen Donau im Süden und dem sogenannten Entlastungsgerinne
(auch "Neue Donau") im Norden. Die Länge der Donauinsel beträgt 21 Kilometer, die
Breite beträgt bis zu 250 Meter. Sie entstand durch die Errichtung des Entlastungsgerinnes
in den Jahren 1972-1987. Um die Donauinsel zu begrünen wurden etwa 1,8 Millionen
Bäume und Sträucher, bzw. etwa 170 Hektar Wald gepflanzt. Die Stadt Wien beschloss,
die Donauinsel als Freizeit- und Erholungsraum für die Wiener und Wienerinnen zu
gestalten. Neben dem Hochwasserschutz hat sich die Donauinsel im Laufe der Zeit zu
einem beliebten Freizeitsparadies entwickelt.

Badestrand rechts und links von der "Neuen Donau"

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Man kann auf der ganzen Donauinsel "wild" Baden.


"Wild Baden" heißt soviel wie: wildes Gras und Gestrüpp, keine Duschen, meist kein WC,
kein Eintritt, keine Einzäunung, keine Öffnungszeiten (Schließzeiten), keine Badeaufsicht
bzw. Rettungsschwimmer, mit Vögeln und Fischen, mit Badeanzug oder auch nacktes
FKK-Vergnügen.

Floss: Liegen am Wasser

Entlang beider Ufer der "Neuen Donau", also auf der Donauinsel und am Nordufer, gibt
es zahlreiche Flosse.

Vorteile: Keine Spinnen, Ameisen, Gelsen und sonstige "Viecher".


Nachteil: Sie heizen sich in der Sonne stark auf und bieten keinen Schatten

Bootsfahren und Bootsverleih:

Fotos: Tretboote, Elektroboote, Schlauchboote, Luftmatratzen

Auf der Donauinsel kann man sich entwerder Boot ausborgen oder sein Boot selbst
mitbringen. Sehr beliebt sind die selbst mitgebrachten Schlauchboote und Luftmatratzen.

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Kinder: abgezäunter Spielbereich

Für Kinder - insbesondere Kleinkinder - gibt es einen schönen Spielbereich und Badebereich.
Dieser Kinderspielplatz - übrigens der einzige Kinderspielplatz auf der Donauinsel - befindet
sich bei der Kaisermühlenbrücke. Diese liegt 800 Meter von der Reichsbrücke flussabwärts.
Dort sind auch die WC-Anlagen ok.

Grillen auf der Donauinsel:


Es gibt 15 offizielle Grillplätze auf der Donauinsel bzw. Nordufer der Donau. Grillen ist
nur auf dem Grillplatz erlaubt. Das zusätzliche Aufstellen von Standgrillern im Bereich
und außerhalb des Grillplatzes ist nicht gestattet. Das Grillen auf der Donauinsel ist
außer bei den Wienern noch bei den Türken sehr beliebt, aber auch bei den Cubanern
und Indern.

Grillzeit: Januar bis Dezember


(... bzw. solange, bis der Grillmeister einen Sonnenbrand hat... )

Kosten: Die Grillplätze sind aufgrund eines Beschlußes der Wiener SPö im Rathaus, seit 1. Juli
2008, kostenpflichtig. Die Reservierung eines Grillplatzes kostet zur Einführung 10 Euro.

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Fragen Antworten

1. Was ist das Besondere an der Wiener Donauinsel? Sie ist künstlich angelegt

2. Was hat Wien, wenn man Wien mit Paris


vergleicht?

3. Wie viele Gemeindebezirke hat Wien? 23

4. Welches historische Gebäude gilt als der Mittelpunkt


Wiens?

5. Wie heißt eine berühmte Einkaufsstraße in Wien? Mariahilferstraße

6. Wie heißt die teuerste Straße Wiens?

7. Was meinen die Wiener, wenn Sie "Ring" und


Zwei stark befahrene Straßen
"Gürtel" sagen?

8. Welcher Künstler wird in Wien sehr vielseitig


vertreten?

südlich der Donau, an einem


9. Wo entstand das historische Wien?
Kreuzungspunkt alter Verkehrswege

10. Wann wurde das Stadtrecht von Wien in einer


Urkunde erstmals schriftlich festgelegt?

die Innere Stadt und das Schloss


11. Welche Teile Wiens gehören zum Weltkulturerbe?
Schönbrunn

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12. Wie viele Wohnungen wurden von 1920 bis 1934


von der Stadt Wien gebaut?

13. Wo hat der Wiener Bürgermeister seit 1883 seinen


Wiener Rathaus
Amtssitz?

14. Wie heißt die größte Glocke des Stephansdoms,


die immer zu Beginn des Neuen Jahres (Sylvester)
geläutet wird?

15. Woher kommt der Name des Schlosses Von dem Architekten Schönbrunn, der die
Schönbrunn? Pläne für das Gebäude zeichnete.

16. Was befindet sich in Schönbrunn?

Der Prater ist ein großes öffentliches


17. Was ist der Prater? Erholungsgebiet im 2. Wiener
Gemeindebezirk.

18. Wozu wurde die Donauinsel ursprünglich


errichtet?

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Fragen Antworten

1. Was ist das Besondere an der Wiener Donauinsel?

viel besseres Trinkwasser und zwar aus


2. Was hat Wien, wenn man Wien mit Paris vergleicht?
der Wasserleitung

3. Wie viele Gemeindebezirke hat Wien?

4. Welches historische Gebäude gilt als der Mittelpunkt


Stephansdom
Wiens?

5. Wie heißt eine berühmte Einkaufsstraße in Wien?

6. Wie heißt die teuerste Straße Wiens? Kärtner Straße

7. Was meinen die Wiener, wenn Sie "Ring" und "Gürtel"


sagen?

8. Welcher Künstler wird in Wien sehr vielseitig vertreten? Mozart

9. Wo entstand das historische Wien?

10. Wann wurde das Stadtrecht von Wien in einer Urkunde


im 13. Jahrhundert (1221)
erstmals schriftlich festgelegt?

11. Welche Teile Wiens gehören zum Weltkulturerbe?

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12. Wie viele Wohnungen wurden von 1920 bis 1934 von
rund 65.000 Wohnungen
der Stadt Wien gebaut?

13. Wo hat der Wiener Bürgermeister seit 1883 seinen


Amtssitz?

14. Wie heißt die größte Glocke des Stephansdoms, die


immer zu Beginn des Neuen Jahres (Sylvester) geläutet Pummerin
wird?

15. Woher kommt der Name des Schlosses Schönbrunn?

Der älteste, noch bestehende


16. Was befindet sich in Schönbrunn?
Tiergarten der Welt.

17. Was ist der Prater?

18. Wozu wurde die Donauinsel ursprünglich errichtet? als Hochwasserschutz

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