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Meine Gruppe hat am Projekt Menschliche Beziehungen gearbeitet.

Das Thema meiner


Präsentation lautet – „Gemeinsam statt einsam – Inklusion in den Schulen“. Ich habe mich für
dieses Thema entschieden, weil die Frage der Inklusion im Moment stark diskutiert ist und viele
Probleme enthält.

In meiner Präsentation konzentriere ich mich auf folgende Punkte.


 Was ist die Inklusion?
 Perspektiven der Inklusion
 Risiken
 Situation in Deutschland
 Situation in der Ukraine
 Lösungsansätze

Mitmachen, mitreden, mitarbeiten – egal ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht. Darum
geht es beim Begriff Inklusion. In der Schule bedeutet Inklusion also: Kinder mit und ohne
Behinderung lernen gemeinsam. Warum? Es gibt viele Gründe dafür aber ich möchte nur einige
nennen. Inklusion ist ein Menschenrecht. Das heißt, jeder Mensch kann an den Prozessen der
Gemeinschaft teilnehmen. Jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung von behinderten
Menschen ist eine Menschenrechtsverlätzung. Weitere Gründe sind Gesamtgesellschaftliche
Aufgabe und Schätzen kindlicher Vielfalt. Das anders sein der neuen Mitschüler bewegt die
anderen, sich mit ihren Eihenheiten und Unterschiedlichkeiten zu zeigen. Durch eine Inklusive
Schule lernen Kinder Vielfalt als Bereicherung kennen und bauen Vorurteile durch direkten
Kontakt ab.
Inklusion in der Schule wird heute stark diskutiert. Es gibt natürlich Befürworter und Kritiker. Die
Befürworter der Inklusion sind der Ansicht, dass der gemeinsame Untericht für alle Kinder gut ist.
Kinder mit Behinderung werden besser auf das echte Leben und die Selbständigkeit vorbereitet.
Kinder mit Behinderung müssen teilhaben dürfen und sichtbar sein. Die Schüler in den
Regelschulen lernen mit behinderte Kinder richtig umgehen. Inklusion ist ein Recht, die Kinder mit
Behinderung müssen in unserer Gesellschaft gleichwertig sein.
Die Kritiker der Inklusion sind der Meinung, dass die Lehrerinnen und Lehrer zu wenig über
bestimmte Beeinträchtigungen wissen. Auch gibt es heute nicht genug Lehrkräfte. Kinder mit
Behinderung bremsen das Lerntempo. Ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten stören oft den Ablauf
des Unterrichts. Die Kritiker behaupten, dass die Schulen für Inklusion nicht ausgestattet sind z.B
mit Rampen, technischen Hilfsmitteln und geschützten Räumen. Aber das größte Problem ist die
Haltung der Kinder und ihrer Eltern zu den behinderten Kindern.
Gerade diesem Aspekt möchte ich mehr Aufmerksamkeit schenken.
Das Gejammer über die Schwierigkeiten von Inklusion ist laut. Aber das Problem sind nicht Geld
oder mangelnde Ressourcen. Die größte Hürde ist unser fehlender Wille. Also Inklusion ist eine
Frage der Haltung. Die Kinder und ihre Eltern in den Regelschulen sind nicht immer bereit eine
positive Beziehung zu den Kindern mit erhöhtem Förderbedarf aufzubauen. Man hat Angst oft
davor, was nicht bekannt und nicht verständlich ist. Darum werden in einigen Schulen solche
Kinder akzeptiert, aber sehr oft fühlen sie sich diskriminierend.
Die Situation in Deutschland kann man nach dem Beispiel dieser Grafik sehen.
Das Schaubild gibt die Auskunft über Meinung, ob nicht behinderte Kinder mit Kindern mit
besonderem Förderbedarf gemeinsam lernen sollen. Die Mehrheit der Befragten sind für
gemeinsames lernen mit körperlich behinderte Kindern. Mehr als die Hälfte mit 56% und 53%
haben „ja“ den geistig behinderten und verhaltensauffällige Kinder gesagt.
Jetzt komme ich zur Situation in der Ukraine. Ich habe meine eigene Umfrage zu diesem Thema in
meiner Schule unter Eltern der Schüler gemacht. An dieser Befragung haben 214 Personen
teilgenommen. Die Situation mit körperlich behinderten Kindern ist fast gleich. Aber was ins Auge
springt ist die Zahl der negativen Antworten in Bezug der geistig behinderten mit 77% und
verhaltensauffälligen Kinder mit 66%.
Um dieses Problem ein bißchen zu mildern, schlage ich nächste Lösungsansätze vor: Die
Entwicklung der Willkommenskultur. Das Ziel ist möglichst mehr Eltern über Inklusion in den
Schulen zu informieren und eine positive Einstellung zu den Kindern mit Förderbedarf zu erziehen.
Dann kann man in den Elternkonferenzen diese Probleme zusammen mit den Pädagogen
besprechen, Ideen entwickeln, Meinungen austauschen. Große Rolle spielen gemeinsame
Veranstaltungen von Kindern. Das wichtigste sind positive Vorbilder. Man muss die Leistungen der
Kinder mit Behinderungen möglichst mehr darstellen.
Ich möchte meine Präsentation mit Worten von Franz Kafka beenden… „Wege entstehen dadurch,
dass man sie geht.

Zusamenfassend kann man sagen, dass die Haltung der Eltern zur Inklusion in Deutschland
mehr positiv ist.
Man kann das wahrscheinlich damit erklären, dass die Ukraine nur auf dem Weg zur
inklusiven Schule ist
Die Eltern und auch natürlich die Kinder sind noch nicht bereit zusammen mit Kindern mit
besonderem Förderbedarf gemeinsam zu lernen. Die größte Hürde sind Vorurteile, die in
unserer Gesellschaft existieren.
Also alle Beteiligten müssen offen für die Veränderungen in der Schule sein und konstruktiv
zusammen arbeiten. Der Erfolg von schulischer Inklusion hängt also stark von den
Menschen vor Ort ab.
Meine Gruppe hat am Projekt Menschliche Beziehungen gearbeitet. Das Thema meiner
Präsentation lautet „ “. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil die Frage der
Inklusion im Moment stark diskutiert ist und viele Probleme enthält. In meiner Präsentation
konzentriere ich mich auf folgende Punkte
1. Inklusion (von lateinisch inclusio = Einschluss) bedeutet die selbstverständliche
Aufnahme aller Kinder, auch behinderter, in ganz normale Schulen. Egal wie du aussiehst,
welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. Zum
Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule. Inklusion ist
ein Menschenrecht .Jeder Mensch hat das Recht darauf, dabei zu sein. Gleichheit Inklusion
heißt Gemeinsamkeit von Anfang an. Wir alle haben gleiche Rechte und Bedürfnisse, aber
auch die individuellen Unterschiede. Jeder Mensch hat das Recht auf gesellschaftliche
Teilhabe und individuelle Entwicklung. Gesamtgesellschaftliche Aufgabe Inklusion kann
nicht von heute auf morgen geschehen. Inklusion ist ein Prozess. Neben den notwendigen
Rahmenbedingungen erfordert er eine kontinuierliche Reflexion. Veränderungen in den
Strukturen, aber auch in den Haltungen und Einstellungen aller Menschen sind notwendig –
das braucht Zeit.

2. Ein sehr häufig genannter Vorteil der inklusiven Beschulung ist der Erwerb von sozialen
Kompetenzen. Das gemeinsame Lernen fördert soziale Fähigkeiten wie Hilfsbereitschaft
und Toleranz, dies ist u.a. mit den kooperativen Lernformen zu erklären, die im inklusiven
Unterricht gerne zur Anwendung kommen. Durch gemeinsames Lernen an Stationen,
Projektarbeit und anderen Methoden der inklusiven Didaktik lernen die Schülerinnen und
Schüler nicht nur Fachwissen, sondern auch Rücksichtnahme und Kooperation. Die Schüler
in den Regelschulen lernen mit behinderte Kinder richtig umgehen. Die Kinder mit
Behinderung müssen in unserer Gesellschaft gleichwertig sein. Alle Kinder sollen
gemeinsam zur Schule gehen – egal ob sie blind sind oder taub, im Rollstuhl sitzen oder
Verhaltensprobleme haben, egal ob sie langsam lernen oder kein Handicap haben. Sie
müssen die gleiche Chance bekommen, wie jeder andere auf eine normale Schulausbildung,
Kinder mit Behinderung werden besser auf das echte Leben und die Selbständigkeit
vorbereitet.
3. Die Kritiker der Inklusion sind der Meinung, dass es heute nicht genug Lehrkräfte gibt.
Kinder mit Behinderung können auch Ausgrenzung oder Spott erleben. Die Kritiker
behaupten, dass die Schulen für Inklusion nicht genug ausgestattet sind z.B mit Rampen,
technischen Hilfsmitteln und geschützten Räumen. Kinder mit Behinderung bremsen das
Lerntempo. Ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten stören oft den Ablauf des Unterrichts.
4. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland
verpflichtet, Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
Regelschulen zu unterrichten. In welchem Maße dies umgesetzt wird, ist bisher jedoch stark
vom Bundesland abhängig. Am weitesten sind hier Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein
und Bremen, wo im Schuljahr 2013/14 mitunter weit mehr als die Hälfte der
sonderpädagogisch Förderbedürftigen an Regelschulen lernten. Hessen und Niedersachsen
wiesen mit weniger als einem Viertel die niedrigsten Anteile auf.
5.  Mit 56 Prozent wurde über die Hälfte der Schüler/innen mit BA an den Grundschulen
unterrichtet. Knapp 22 Prozent besuchten eine Gemeinschaftsschule, 18 Prozent eine
Haupt-/Werkrealschule. Zusammen bewältigen diese Schularten also rund 95 Prozent der
inklusiven Angebote. Die dortigen Lehrkräfte und Schulleitungen müssen die
Herausforderungen ohne ausreichende Ressourcen und Unterstützung bewältigen.
6. Wie kann gute Inklusion gelingen? Für einen erfolgreichen inklusiven Unterricht müssen
bestimmte Bedingungen erfüllt sein .
Die Eltern, die die Kinder mit Behinderungen haben, müssen die Wahl haben zwischen
Regel- und Sonderbeschulung entscheiden. Dabei müssen sie verstehen, dass das Wohl der
Kinder, die Vielfalt der Lebensläufe, Möglichkeiten und Bedürfnisse der Kinder im
Mittelpunkt stehen. Unterstützungssystem für inklusive Schulen Je nach der Art der
Behinderung sind unterschiedliche Betreuungskompetenzen notwendig, um neben der
unterrichtlichen Förderung auch eine sichere Betreuung der Kinder und Jugendlichen zu
gewährleisten. Multiprofessionelle Teams (Sozialpädagogen, Psychologen, Therapeuten und
Schülerbegleiter) müssen daher für Schulen mit Gemeinsamem Unterricht zur Verfügung
stehen. Auch für ein inklusives Bildungssystem muss die Qualität des Unterrichts im
Vordergrund stehen. Die spezifischen Kompetenzen der Lehrkräfte der allgemeinen Schulen
und der Sonderpädagogen müssen dabei zusammengeführt werden und Hand in Hand
arbeiten. Räumliche Zugänglichkeit bezieht sich auch auf gute Erreichbarkeit und
Beschilderung, ausreichend Platz, in dem sich jeder selbstbestimmt bewegen. So sind viele
Gebäude nicht barrierefrei. Viele Schulen haben außerdem viel zu wenig Platz, was die
Unterrichtsgestaltung schwierig macht. Denn zum individualisierten Unterricht gehört es
auch, die Klassen für einzelne Aufgaben oder Fächer teilen zu können – was ohne
zusätzliche Räume nur schwer gelingen kann
7. Ich möchte meine Präsentation mit Worten von Henry Ford beenden… Zusamenfassend
kann man sagen, dass alle Beteiligten offen für die Veränderungen in der Schule sein
müssen und konstruktiv zusammen arbeiten. Der Erfolg von schulischer Inklusion hängt also
stark von den Menschen vor Ort ab.
Quellen:

https://dpszt.blogspot.com/2017/11/159_56.html

https://www.04597.com.ua/news/1927967
https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion/inklusion-
schule.html

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/inklusion-schule-lehrer-schueler-eltern

http://inklusion-schule.info/

http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/213296/inklusion-worum-es-
geht?p=all