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ACUSON X300 PREMIUM EDITION

Diagnose-Ultraschallsystem
Gebrauchsanweisung
10566295-ABS-001-01-01

S i e m e n s M e d i c a l S o l u t i o n s U S A, I n c . 10566295 REV 01
Softwareversion 7 CE-Erklärung
©2008-2011 Siemens Medical Solutions USA, Inc. Dieses Produkt trägt entsprechend den Anforderungen
Alle Rechte vorbehalten. in der Ratsrichtlinie 93/42/EWG vom 14. Juni 1993 über
März 2011 Medizinprodukte ein CE-Zeichen. Das CE-Zeichen gilt
Gedruckt in der Republik Korea. nur für medizinische Geräte, die gemäß der genannten
ACUSON X300, AcuNav, Axius, Cadence, Clarify, Ratsrichtlinie auf den Markt gebracht wurden.
DIMAQ, DTI, Evolve Package, fourSight, LITHOSKOP, Unautorisierte Änderungen an diesem Produkt sind
microCase, MultiHertz, QuickSet, SuppleFlex, Siemens, nicht durch das CE-Zeichen und die zugehörige
SieClear, SieScape, SwiftLink, SynAps, syngo, TCE, Konformitätserklärung geschützt.
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www.siemens.com/healthcare Siemens AG
Bereich Healthcare
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www.siemens.com/healthcare
Inhalt
Kapitel 1 Einführung
Allgemeine Übersicht des Ultraschall-Bildgebungssystems.

Kapitel 2 Sicherheit und Pflege


Detaillierte Informationen über Gerätesicherheit, sowie zu Pflege und Wartung des
Gerätes, der Schallköpfe und des Schallkopfzubehörs.

Kapitel 3 Systemeinrichtung
Genaue Erläuterungen zu Transport, Einrichtung und Vorbereitung des Gerätes,
einschließlich der Verfahren zum Anschließen von Schallköpfen und zur
Inbetriebnahme.

Kapitel 4 Untersuchungsgrundlagen
Informationen zum Beginn einer Untersuchung, einschließlich Anleitungen für
Eingabe und Bearbeiten von Patientendaten, Auswahl der Untersuchungsart, des
Bildgebungsmodus und des Schallkopfes.

Kapitel 5 Schallkopfzubehör und Biopsie


Anschlussverfahren für Schallkopfzubehör und eine Erläuterung der Biopsie-
(Punktions-) Funktion einschließlich eines Verfahrens zur Überprüfung des
Nadelwegs.

Kapitel 6 Transösophagealer Schallkopf


Beschreibung des transösophagealen Schallkopfs einschließlich Informationen zu
Reinigung und Pflege des Schallkopfs.

Kapitel 7 Spezialschallköpfe
Beschreibung folgender Spezialschallköpfe:
ƒ EV9F4

Anhang A Technische Beschreibung


Technische Beschreibung des Ultraschallgerätes.

Anhang B Bedienfeld
Erklärung aller Regelelemente und Tasten auf dem Bedienfeld, sowie der
alphanumerischen Tastatur, und des Fußschalters.

Anhang C Bildschirm-Bedienelemente
Erläuterung aller Bildschirmregler einschließlich Menüs und Softkey-Optionen.

Anhang D Schallleistungsreferenz
Akustische Ausgabeermittlungstabellen.

Hinweis: Nicht alle in dieser Unterlage beschriebenen Funktionen und Optionen stehen
uneingeschränkt überall zur Verfügung. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Siemens-Vertretung,
welche Funktionen und Optionen aktuell verfügbar sind.

Gebrauchsanweisung i
ii Gebrauchsanweisung
Informationen zu Benutzer- und Referenzhandbüchern
Die Benutzer- und Referenzhandbücher bestehen aus folgenden Bänden.
Publikation Inhalt
Gebrauchsanweisung ƒ Zielgruppe
ƒ Technische Beschreibung des Ultraschallsystems
ƒ Sicherheits- und Pflegeinformationen für das System und kompatible
Schallköpfe
ƒ Beschreibungen aller Systemsteuerungen
ƒ Verfahren zur Einrichtung des Systems, Untersuchungsgrundlagen und
Biopsiefunktion
ƒ Akustikdaten
Funktionen und ƒ Beschreibungen der Bildaufnahme und -optimierung einschließlich optionaler
Anwendungsreferenz* Bildgebungsfunktionen
ƒ Allgemeine und untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen
ƒ Datenverwaltung
ƒ Erläuterung der klinischen Softwareprogramme zur Verwendung auf dem
Ultraschallsystem
System-Referenz* ƒ Beschreibung der anpassbaren Systemeinstellungen
ƒ Informationen zu DICOM-Konnektivität, Netzwerkfunktionalitäten und
externen Geräten
ƒ Klinische Referenzen
Elektromagnetische Emissionen ƒ Informationen in Bezug auf die Tests über die elektromagnetische
und Immunität: Anweisung und Verträglichkeit (EMV) dieses Systems
Herstellererklärung*
*Für Sprachen, die von der Benutzeroberfläche unterstützt werden, liegt eine Übersetzung dieser
Publ kation bei.

Gebrauchsanweisung iii
Konventionen
Machen Sie sich mit diesen Konventionen gründlich vertraut.
Warnhinweise, Vorsichtshinweise
und Hinweise WARNUNG: Warnhinweise machen den Anwender an Stellen mit
Verletzungsgefahr für den Patienten und Systembenutzer auf die
sorgfältige Einhaltung der Bedienungsanleitungen aufmerksam.

Vorsicht: Vorsichtshinweise machen den Anwender an Stellen mit Gefahr


einer Beschädigung des Systems auf die sorgfältige Einhaltung der
Bedienungsanleitungen aufmerksam.

Hinweis: Hinweise enthalten Informationen zur ordnungsgemäßen Verwendung


des Systems und/oder der ordnungsgemäßen Durchführung eines Verfahrens.

Querverweise Beispiele:
Siehe auch: Hinweise zur biologischen Gefährdung, Sicherheit und Pflege,
Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Siehe auch: Dokumentationsgeräte, Kapitel 2, System-Referenz

Siehe auch: Alphanumerische Tastatur, S. 26

Anpassbare Systemeinstellungen Anpassbare Systemeinstellungen sind wie gezeigt dargestellt.


Beispiel:

Standardeinstell. > Autom. Freeze Belegung

Bedienfeldtasten, Steuerungen Tasten und Regelelemente des Bedienfelds sind in Fettdruck und
und Menüoptionen Großbuchstaben wiedergegeben.
Beispiel:
Den Regler 2D drehen.
Tasten der Tastatur sind durch Fettformatierung hervorgehoben.
Beispiel:
Drücken Sie die Taste Untersuchung.
Objekte auf dem Bildschirm Objekte auf dem Bildschirm wie beispielsweise Menüoptionen, Softkey-
Optionen und Schaltflächen sind durch Fettformatierung hervorgehoben.
Beispiel:
Das Formular Patientenregistrierung wird angezeigt.
Auswahl von Objekten auf dem Die Taste SET auf dem Bedienfeld funktioniert als Auswahlvorrichtung (ähnlich
Bildschirm wie die Taste auf einer Computermaus), wenn ein Trackball benutzt wird.
Mit „Auswählen" oder „Klicken" wird folgende Aktion beschrieben:
Rollen Sie den Trackball, um den Zeiger (Cursor) über einem Bildschirmobjekt
zu positionieren, und drücken Sie dann die Taste SET.
„Ziehen" beschreibt folgende Aktion:
Rollen Sie den Trackball, um den Zeiger (Cursor) über einem Bildschirmobjekt
zu positionieren, und halten Sie dann die Taste SET gedrückt. Rollen Sie den
Trackball, um das Objekt neu zu positionieren, und lassen Sie dann die Taste
SET los.

iv Gebrauchsanweisung
Zielgruppe
Die Zielgruppe für das Benutzer- und Referenzhandbuch umfasst die folgenden Benutzer:
Vorausgesetzte Erfahrungen und sonstige
Benutzer Nutzung des Ultraschallgeräts Merkmale
Sonographie- ƒ Erfassen von Diagnoseansichten der ƒ Neulinge (z. B. Studenten) bis hin zu
Spezialist Anatomie, des Blutflusses und der erfahrenen Fachärzten mit Zertifizierung in
zugehörigen Pathologie verschiedenen Spezialgebieten
ƒ Vornehmen von Messungen und Analysen ƒ Ausbildung in Anatomie, Physiologie,
der erfassten Bilder Patientenversorgung und Bestimmung der
ƒ Vorbereiten von Untersuchungsdaten zur Pathologie in Ultraschallbildern
Prüfung und Interpretation durch einen ƒ Viele Sonographie-Spezialisten besitzen
sachkundigen Arzt einen Bachelor-Abschluss, einige verfügen
über höhere Abschlüsse in ähnlichen
Bereichen
Kardiologe ƒ Durchführen von invasiven und ƒ Arzt
nichtinvasiven Ultraschalluntersuchungen ƒ Experte für die diagnostische Bildgebung,
ƒ Interpretieren der Untersuchungsdaten (auch beispielsweise Computertomographie (CT),
Echokardiogramme) Kernspintomographie (KST), Röntgen,
ƒ Verfassen von Berichten und Ultraschall, Nuklearmedizin
Zusammenfassen der ƒ Weiterbildung in den physikalischen
Untersuchungsergebnisse Grundlagen der Bildgebung, in der Regel
etwa vier bis sechs Jahre Schulung in der
Kardiologie im Anschluss an die Promotion
Geburtshelfer/ ƒ Durchführen von Ultraschalluntersuchungen ƒ Arzt
Perinatologe ƒ Interpretieren der Untersuchungsdaten ƒ Betreuen von Hochrisikoschwangeren bis zur
ƒ Verfassen von Berichten und sicheren Entbindung
Zusammenfassen der ƒ Kenntnisse bei der Interpretation von
Untersuchungsergebnisse Ultraschalluntersuchungsdaten
Radiologe und ƒ Durchführen von Ultraschalluntersuchungen ƒ Arzt
Internist ƒ Interpretieren der Untersuchungsdaten ƒ Experte für die diagnostische Bildgebung,
ƒ Verfassen von Berichten und beispielsweise CT, KST, Röntgen, Ultraschall,
Zusammenfassen der Nuklearmedizin
Untersuchungsergebnisse ƒ Weiterbildung in den physikalischen
Grundlagen der Bildgebung, in der Regel
etwa zwei bis sechs Jahre Schulung in der
Radiologie im Anschluss an die Promotion
System- ƒ Konfigurieren des Ultraschallsystems für den ƒ Systemadministratoren: Mitarbeiter in der
administrator Einsatz im Netzwerk Organisation, die die Systemparameter für die
und Verbindung des Ultraschallsystems oder der
Kundendienst- Ultraschall-Workstation mit einem PACS
techniker (Bildarchivierungs- und
Kommunikationssystem) einrichten
ƒ Kundendiensttechniker: Mitarbeiter von
Siemens, die das Ultraschallsystem oder die
Ultraschall-Workstation während der
Software-Installation konfigurieren und die
Fehlerbehebung unterstützen

Gebrauchsanweisung v
vi Gebrauchsanweisung
1 Einführung
Systemübersicht................................................................................................. 3
Systemüberblick ............................................................................................ 4

Verwendungszweck............................................................................................ 7
Erklärung zu Einsatzgebieten ........................................................................ 8
Schallköpfe und Verwendungszweck ............................................................ 8

Ultraschallbildschirm-Layout .......................................................................... 10
Bildschirmschoner ....................................................................................... 10
Beispieldarstellung eines Ultraschallbildschirms ......................................... 11
Statusleiste........................................................................................... 12

Benutzerdefinierte Systemeinstellungen ....................................................... 12

QuickSets .......................................................................................................... 12

Gebrauchsanweisung 1 - 1
1 Einführung

1 - 2 Gebrauchsanweisung
1 Einführung

Systemübersicht
Das X300-System ist ein portables, digitales Diagnose-Ultraschall-Bildgebungssystem. Das
System nutzt fortschrittliche Bildverarbeitungs- und Schallkopftechnologie. Das Betriebssystem
basiert auf der Windows-Technologie.
Die Betriebssystemsoftware unterstützt Standardanwendungen, untersuchungsspezifische
Bildgebungs-Voreinstellungen, Messungen, Piktogramme, Anmerkungen, Protokolle,
Arbeitsblätter und Systemdiagnosen.
Zu den Betriebsmodi des Systems gehören:
ƒ 2D-Modus
ƒ B+B-Modus
ƒ 2B-Modus
ƒ 4B-Modus
ƒ 2D/M-Modus
ƒ Anatomischer M-Modus (für Herz-Bildgebung)
ƒ Gepulster Doppler
ƒ Farbdoppler
ƒ Power-Doppler
ƒ Steuerbarer Continuous-Wave-Doppler
ƒ Auxiliary-Continuous-Wave-Doppler
Das System ist mit einer DIMAQ-IP-integrierten Arbeitsstation ausgestattet. Die Arbeitsstation
bietet Möglichkeiten zur digitalen Akquisition, Speicherung und Überprüfung von
Ultraschallstudien. Zudem besteht die Möglichkeit der Integration in eine Netzwerkumgebung.
Siehe auch: Technische Beschreibung, Anhang A, Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung 1 - 3
1 Einführung

Systemüberblick

19 1

1 Vom Anwender verstel barer


Monitor mit zwei nach vorn
gerichteten Lautsprechern
2 Alphanumerische Tastatur
18 3 Bedienfeld mit
17 2 Hintergrundbeleuchtung
4 Vorderer Handgriff
16
5 Ablagefach
15
14 3 6 Schallkopfkabelhalterung
13 7 Schallkopfanschlüsse
12 4 8 CW-Schallkopfanschluss
11 5 9 Fußschalter-Anschluss
10 Schwenkrad mit Bremse
11 Luftfilter
6 12 Schwarz/weiß-Drucker
13 Physio-Modul (mit EKG- und
7 Zubehöranschlüssen)
14 CD/DVD-R/W-Laufwerk
15 Schallkopf- und Gel-Halter
8 16 Hintere Ablage
9 17 Schallkopfkabelhalterung
18 EIN/AUS-Teilnetz-Schalter ( )
19 Gelenkarm

10

Beispielabbildung eines Ultraschallsystems, Vorderansicht links.

1 - 4 Gebrauchsanweisung
1 Einführung

1 Gelwärmer (optional)
2 2 Schallkopfablage (optional)

Beispielabbildung eines Ultraschallsystems, Vorderansicht von rechts.

Gebrauchsanweisung 1 - 5
1 Einführung

1 Monitor
2 Kabelhalterung
3 Stromanschlussplatte mit
Stromunterbrecher
2 4 Schwenkrad mit Bremse
5 Eingangs-/Ausgangs-
Anschlussfeld

Beispielabbildung eines Ultraschallsystems, Rückansicht.

1 - 6 Gebrauchsanweisung
1 Einführung

Verwendungszweck
Vorsicht: In den Vereinigten Staaten von Amerika darf dieses Gerät gesetzlich nur von einem
Arzt oder auf Verordnung eines Arztes verkauft oder verwendet werden.

Das X300-Ultraschallsystem unterstützt folgende Anwendungen:


ƒ Abdomen
ƒ Geburtshilfe
ƒ Geburtshilfe (Japan) 1
ƒ Frühgeburtshilfe
ƒ Gynäkologie
ƒ Untersuchungen am Bewegungsapparat
ƒ Kleine Teile
ƒ Mamma
ƒ Hoden
ƒ Schilddrüse
ƒ Urologie
ƒ Orthopädische Untersuchungen
ƒ Zerebrovaskuläre Untersuchungen
ƒ Kardiologie
ƒ Peripheriegefäße
ƒ Venös
ƒ Nieren
ƒ O.Bew.App.
ƒ Päd Abd.
ƒ Päd Echo
ƒ Penis
ƒ Notfallmedizin
ƒ Fetales Echo
ƒ Transkraniell
ƒ Digital
ƒ Neokopf
ƒ Neonatales Echo
ƒ TEE (Erwachsene, transösophageal)
ƒ Aorta

1
Nur für SONOVISTA-Systeme

Gebrauchsanweisung 1 - 7
1 Einführung

Erklärung zu Einsatzgebieten
Das Siemens ACUSON X300-Ultraschallbildgebungssystem ist für die folgenden
Anwendungen vorgesehen: Allgemeine Radiologie, Fetal, Abdominal, Intraoperativ, Pädiatrie,
Kleine Teile, Schädelaufnahmen an Neugeborenen/Erwachsenen, Herz, Transösophageal,
Becken, Transkraniell, Gebh/Gyn, Urologie, Gefäße, Bewegungsapparat, Oberflächlicher
Bewegungsapparat sowie Peripheriegefäße.
Das System ermöglicht ebenfalls die Messung anatomischer Strukturen und bietet
Analysepakete, die Informationen für klinische Diagnosezwecke liefern.

Schallköpfe und Verwendungszweck


Nur die folgenden Schallköpfe von Siemens sind mit dem Siemens ACUSON X300
Ultraschallbildgebungssystem kompatibel:
SCHALLKOPF-NAME BETRIEBSFREQUENZ BETRIEBSMODI VERWENDUNGSZWECK
CURVED- UND LINEAR-ARRAY-SCHALLKÖPFE
CH5-2 2,0 – 5,0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, Abdomen, Nieren, Urologie,
Fetales Echo, Notfallmedizin,
Peripheriegefäße, Venös
C6-2 2,0 – 6,0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, Fetales Echo, Abdomen
beim Kind, Abdomen, Nieren, Aorta,
Venös
C8-5 5,0 – 8,0 MHz 2D, C, D, M Abdomen beim Kind, Kopf des
Neugeborenen, Echo beim Kind,
Zerebrovaskulär
VF10-5 5,0 – 10 MHz 2D, C, D, M Zerebrovaskulär, Peripheriegefäße,
Schilddrüse, Hoden, Brust,
Bewegungsapparat, Venös, Orthopädie,
Notfallmedizin
VF13-5 5,0 – 13 MHz 2D, C, D, M Brust, Schilddrüse, Hoden,
Bewegungsapparat, Oberflächlicher
Bewegungsapparat, Finger, Penis,
Zerebrovaskulär, Venös
VF13-5SP 5,0 – 13 MHz 2D, C, D, M Zerebrovaskulär, Bewegungsapparat,
Venös, Kleine Teile
VF8-3 3,0 – 8,0 MHz 2D, C, D, M Zerebrovaskulär, Peripheriegefäße,
Venös, Bewegungsapparat, Schilddrüse,
Hoden, Brust, Orthopädie, Notfallmedizin

1 - 8 Gebrauchsanweisung
1 Einführung

SCHALLKOPF-NAME BETRIEBSFREQUENZ BETRIEBSMODI VERWENDUNGSZWECK


PHASED-ARRAY-SCHALLKÖPFE
P4-2 2,0 – 4,0 MHz 2D, C, D, M, SCW Kardio, Abdomen, Nieren, Gynäkologie,
Geburtshilfe, Transkraniell, Notfallmedizin
P8-4 4,0 – 8,0 MHz 2D, C, D, M, SCW Abdomen beim Kind, Nieren, Echo beim
Kind, Kopf des Neugeborenen
P5-1 1,0 – 5,0 MHz 2D, C, D, M, SCW Kardio, Abdomen, Transkraniell, Echo
beim Kind, Fetales Echo, Notfallmedizin
P9-4 4,0 – 9,0 MHz 2D, C, D, M, SCW Echo beim Kind, Abdomen beim Kind,
Neonatales Echo, Kopf des Neugeborenen
V5Ms 3,5 – 6,0 MHz 2D, C, D, M, SCW Erwachsener, Transösophageal
ENDOKAVITÄRE SCHALLKÖPFE
EC9-4 4,0 – 9,0 MHz 2D, C, D, M Urologie, Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie
BP9-4 4,0 – 9,0 MHz 2D, C, D, M Urologie
ENDOVAGINALE SCHALLKÖPFE
EV9-4 4,0 – 9,0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, Notfallmedizin
fourSight 4D-SCHALLKÖPFE
C7F2 2,0 – 7,0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, fetales Echo, Abdomen
EV9F4 4,0 – 9,0 MHz 2D, C, D, M Frühgeburtshilfe, Gynäkologie
CONTINUOUS-WAVE-SCHALLKÖPFE
CW2 2 MHz CW Kardio, Echo beim Kind
CW5 5 MHz CW Echo beim Kind, Zerebrovaskulär
EMV-Hinweis: Der Betrieb des Schallkopfs in der Nähe starker elektromagnetischer Felder, wie z. B.
Radiosendestationen oder ähnlichen Anlagen, kann zu einer vorübergehenden Bildverschlechterung
oder Interferenzen auf der Monitoranzeige führen. Es kann bei der Anzeige von echoschwachen
Strukturen zu einer Aufhellung des Hintergrunds, zu Farbspektruminterferenzen, Unruhe oder
waagrechten Linien auf der Bildanzeige kommen. Schallkopf und System wurden im Hinblick auf
solche Interferenzen hin ausgelegt und getestet und sie werden dadurch nicht dauerhaft beschädigt.

Siehe auch: Elektromagnetische Emissionen und Immunität: Anweisung und Herstellererklärung

Gebrauchsanweisung 1 - 9
1 Einführung

Ultraschallbildschirm-Layout
Der Monitor des Ultraschallsystems zeigt klinische Bilder und wichtige Betriebsparameter,
Patientendaten an. Es gibt eine Vielzahl von Bildschirmüberlagerungen und grafischen
Objekten, die bei der Bildauswertung helfen.
Viele der Felder oder Bildschirmbereiche, in denen sich Daten befinden, haben mehrere
Funktionen. Das Bildfeld kann ein 2D-Modus-Bild, einen M-Modus-Scan, ein Doppler-Spektrum
oder Kombinationen derselben sowie Messmarkensätze, Piktogramme und Textkommentare
und CINE-Symbole anzeigen. Ein Bild kann bezüglich einer vertikalen Achse invertiert oder
einer horizontalen Achse invertiert werden, um Ansichten und Messungen zu vereinfachen.
Das System zeigt verkleinerte Referenzbilder (Miniaturbilder) von Bildern, Clips und Volumen
an, die während der Untersuchung gespeichert wurden.
EMV-Hinweis: Der Betrieb des Ultraschallbildgebungssystems in der Nähe starker
elektromagnetischer Felder, wie z. B. Radiosendestationen oder ähnlichen Anlagen, kann zu
Interferenzen auf der Monitoranzeige führen. Das Gerät ist jedoch so ausgelegt und entsprechend
geprüft, dass es durch solche Interferenzen keinen dauerhaften Schaden erleidet.

Bildschirmschoner
Diese Funktion ersetzt die Anzeige automatisch durch einen leeren Bildschirm, wenn das
System über eine bestimmte Anzahl Minuten nicht aktiv war.
Bei Aktivierung des Bildschirmschoners schaltet das System automatisch in den Freeze-
Modus.
Sie stellen den ursprünglichen Bildschirm wieder her, indem Sie auf eine beliebige Taste
drücken oder einen beliebigen Regler einstellen. Die erste Taste, die Sie drücken, stellt die
Ansicht wieder her, ohne dass dabei die entsprechende Funktion ausgeführt wird. Durch
nochmaliges Drücken der Taste wird der Befehl ausgeführt.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen kann die Bildschirmschonerfunktion aktiviert, die
Verzögerungsdauer festgelegt und der Hintergrund für den leeren Bildschirm ausgewählt
werden.
Anzeige > Monitor > Bildschirmschoner aktivieren
Anzeige > Monitor > Bildschirmschoner-Verzögerung
Anzeige > Monitor > Bildschirmschoner-Typ

1 - 10 Gebrauchsanweisung
1 Einführung

Beispieldarstellung eines Ultraschallbildschirms


1 2

SIEMENS 10 15 04 03/03/xx

13
12
11
10

7
6

Beispiel für eine typische Bildanzeige.

1 Daten zur Identifizierung des Patienten, Bedieners und des Krankenhauses oder der Klin k.
2 Uhrzeit und Datum
3 Felder einschließlich Miniaturbilder mit Reglern zum Drucken, Löschen und zur Aufhebung der
Auswahl der Markierung eines Bildes, Clips oder Volumens, Patientendaten zur Anzeige von
Patientendaten und Ergebnisse zur Anzeige von Messergebnissen.
4 Softkey-Optionen für einen Modus oder eine Funktion, einschließlich Reglern zur Bildoptimierung,
Nachverarbeitung, für Messtypen, Anmerkungen und für die Wiedergabe. Verwenden Sie die
entsprechende Umschalttaste auf dem Bedienfeld zur Aktivierung der Option. Drehen Sie den
SEITE-Regler auf dem Bedienfeld, um Zugang zu weiteren Optionen für den Modus oder die Funktion
zu erhalten. Drücken Sie den SEITE-Regler, um auf die Softkey-Optionen für andere Modi und
Funktionen zuzugreifen.
5 Statusleiste. Gibt die dem Trackball derzeit zugewiesene Funktion an: AUSWAHL-Regler, die
Taste UPD. und die Taste ESC. Bietet während der Videoaufzeichnung den Aufzeichnungsstatus und
ein Symbol, welches anzeigt, ob die Mikrofonfunktion aktiviert ist.
6 Registeranzeige. Kennzeichnet Modus oder Funktion für die Softkey-Optionen.
7 Seitenanzeige für die Softkey-Optionen. Die Anzahl der verfügbaren „Seiten“ für einen bestimmten
Modus oder eine Funktion wird identifiziert durch die Anzahl der Bereiche in der „Seitenanzeige“. Der
markierte Abschnitt entspricht der angezeigten „Seite“ der Softkey-Optionen.
8 Bei aktiver Messfunktion wird das Menü Messbezeichnung für den aktiven Bildgebungsmodus und die
Untersuchungsart angezeigt. Mit der Taste MES. können Sie auf das Messmenü zugreifen.
9 Bildgebungsparameter. Zeigt die Einstellungen für die durch die Softkey-Optionen eingestellten
Parameter ein.
10 Schallkopffrequenz
11 Verstärkung für Prioritäts-Modus
12 Aktive Untersuchungsart
13 Name des aktiven Schallkopfes

Gebrauchsanweisung 1 - 11
1 Einführung

Statusleiste
Symbol Beschreibung
Zeigt den Aufzeichnungsstatus während einer Videoaufzeichnung mit einem
VCR oder DVR an. Während der Aufzeichnung wird ein rotes Symbol angezeigt,
während einer Pause oder bei einem Stopp wird ein weißes Symbol angezeigt.
Die Aufzeichnungsdauer wird ebenfalls neben dem Symbol angezeigt.
Gibt die dem AUSWAHL-Regler derzeit zugewiesene Funktion an.

Gibt die der Taste UPD. derzeit zugewiesene Funktion an.

Gibt die der Taste ESC. derzeit zugewiesene Funktion an. Drücken Sie die
Taste ESC., um durch die Funktionen anderen aktiven Modi, die mit der Taste
gesteuert werden, zu wechseln, sofern vorhanden.

Gibt die dem Trackball derzeit zugewiesene Funktion an. Drücken Sie die
Taste SET, um durch die Funktionen, die mit dem Trackball gesteuert werden,
zu wechseln, sofern vorhanden.

Wenn dies angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Aufzeichnungsfunktion mit dem
eingebauten Mikrofon aktiviert ist.

Benutzerdefinierte Systemeinstellungen
Viele Funktionen des Ultraschallsystems lassen sich benutzerspezifisch anpassen, indem über
die Systemvoreinstellungen Grundeinstellungen oder Voreinstellungen zugewiesen werden.
Diese Werte werden in einem nichtflüchtigen Speicher gespeichert und bleiben auch beim
Abschalten des Systems erhalten.
Der Anwender des Systems kann Präferenzwerte für Bildgebung und Grundeinstellungen
festlegen und diese dann auf einer Disk speichern. Diese benutzerdefinierten Einstellungen
können später zusammen mit neuer System-Software geladen werden. Die Disk dient auch
als Sicherungskopie.

QuickSets
Die QuickSet-Funktion ermöglicht Ihnen das Speichern einer optimierten Konfiguration mit
Bildparametereinstellungen für einen speziellen Schallkopf und Untersuchungstyp.

1 - 12 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege
Betriebssicherheit und -umgebung .................................................................. 3
Gerätesymbole .............................................................................................. 3
Bezeichnungen.............................................................................................. 7
Hinweise zur biologischen Gefährdung ......................................................... 9
Hinweis zu fetalen Untersuchungen ..................................................... 10
Akustische Leistung — Mechanische und thermische Indizes .................... 10
Mechanische und thermische Indizes .................................................. 11
Regelung der Sendeleistung ................................................................ 12
Sendeleistungsanzeige ........................................................................ 13
Bildgebungsfunktionen, die die akustische Sendeleistung ändern ....... 14
Schallkopfoberflächen-Temperaturgrenzen................................................. 15
Elektrische Sicherheit .................................................................................. 16
Grad des Schutzes gegen Stromschlag — Schallköpfe ....................... 18
Defibrillatoren ....................................................................................... 18
Herzschrittmacher ................................................................................ 18
Mögliche Kombinationen mit anderen Geräten .................................... 18
Bewahrung der Datenintegrität .................................................................... 19

Ultraschallsystem — Pflege............................................................................. 20
Tägliche Checkliste ..................................................................................... 20
Wartung ....................................................................................................... 21
Reparatur ............................................................................................. 21
Von Siemens genehmigte Pflege ......................................................... 21
Reinigung und Desinfektion......................................................................... 23
Reinigung und Desinfektion des Systems ............................................ 23
Einen Luftfilter reinigen......................................................................... 25
Pflege und Reinigung des Akkupacks ......................................................... 27
Position des Akkupacks........................................................................ 27
Austausch und Entsorgung des Akkus ................................................. 28

Dokumentations- und Speichergeräte — Pflege............................................ 29

Schallköpfe — Pflege ....................................................................................... 29


Reinigung und Desinfektion von Schallköpfen............................................. 30
IPX8 Eintauchtiefen .............................................................................. 31
Liste der zugelassenen Vorreiniger und leichten
Desinfektionsmittel ............................................................................... 33
Liste der zugelassenen Desinfektionsmittel.......................................... 34
Sterilisieren von Schallköpfen — VF13-5SP................................................ 35
Lagerung ..................................................................................................... 35
Reparatur..................................................................................................... 35
Schutzgehäuse............................................................................................ 35

Gebrauchsanweisung 2 - 1
2 Sicherheit und Pflege

Schallkopfzubehör — Pflege ........................................................................... 36


Schallkopfhüllen .......................................................................................... 36
Lagerung .............................................................................................. 36
Gelkissen..................................................................................................... 37
Lagerung .............................................................................................. 37
Nadelführungshalterung-Sätze .................................................................... 37
Lagerung und Transport ....................................................................... 37
Reinigen, Desinifizieren und Sterilisieren —
Nadelführungshalterung-Sätze............................................................. 38
Universal-Nadelführung, Edelstahl ....................................................... 39
Lagerung .............................................................................................. 39

Umweltschutz.................................................................................................... 40
Recycling und Entsorgung........................................................................... 40
Gefahrstoffe.......................................................................................... 40
Umgang mit Akkus ...................................................................................... 40
Recyceln von Akkus .................................................................................... 41
Entsorgen des Verpackungsmaterials ......................................................... 41
Entsorgen von Bauteilen und Zubehör ........................................................ 42
Energieerhaltung ......................................................................................... 43

2 - 2 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Betriebssicherheit und -umgebung


Betreiben Sie das Ultraschall-Bildgebungssystem erst, wenn Sie die in diesem Handbuch
beschriebenen Sicherheitshinweise und -maßnahmen vollständig verstanden haben.

Gerätesymbole
In dieser Tabelle finden Sie wichtige Symbole, die auf dem Ultraschallsystem und auf den
Schallköpfen angebracht sind.
Symbol Erklärung
Wechselstrom

V~ AC (Wechselstrom)-Spannungsquelle
Vorsicht: Gefahr eines Stromschlages

Defibrillatorsichere Patientenverbindung vom Typ BF

Gerätetyp BF

Patientenanschluss vom Typ CF

Bedienungshinweise beachten

Gebrauchsanweisung – Vorgeschriebene Maßnahme


(blaue Grafik)

Vorsicht
(schwarze Grafik)
Hinweis: Für Systeme und Schallköpfe mit Fertigungsdatum vor
dem 1. Oktober 2010 bedeutet dieses Symbol „Achtung,
Begleitmaterial beachten“.

Allgemeine Warnung
(gelbschwarze Grafik)
Tastaturbeleuchtung des Bedienfelds
Kontrollleuchte
Monitor-Menüsteuerung
Monitor-Menüsteuerung, nach links (niedriger)
Monitor-Menüsteuerung, nach rechts (höher)
Symbol Monitor-Bildmenü

Symbol Monitor-Funktion

Gebrauchsanweisung 2 - 3
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Symbol Monitor-Bildschirmmenü

Symbol Beenden des Monitor-Menüs

Monitor-Kontrast

Monitor-Helligkeit

Sicherheitserdung

Signalerdung

Signaleingang

Signalausgang

Videoanschluss (monochrome Videosignale)

Start (einer Aktion für das Gerät)

Digitale Schnittstelle, RS-232-C-Schnittstelle


USB-Schnittstelle

Ethernet 10/100BaseT-Port

Potenzialausgleichs-Anschluss

Fußschalter-Anschluss

Drucker-Anschluss

B/W Schwarzweiß-Druckeranschluss
Video S/W und Farbe

Video: Rot, Grün, Blau

VGA

Anschluss für elektronischen Array-Schallkopf

Continuous-Wave-Doppler-Schallkopfanschluss

2 - 4 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Nicht gesperrt

Gesperrt

Ton

Nicht gegen den Monitor lehnen.

Gewichtsbegrenzung für Peripheriegerätplatte

EIN, nur für Netzschalter

AUS, nur für Netzschalter

Standby-Netzschalter

EKG-Buchse

IPX8 Gegen die Auswirkungen anhaltender Immersion in Wasser


geschützt
Nicht öffnen. Wartungsarbeiten von qualifiziertem Personal
durchfuhren lassen.

Gefahr: Explosionsgefahr bei Verwendung in Gegenwart von


brennbaren Anästhetika

Herstellererklärung zur Produktkompatibilität mit den jeweiligen


0123
EWG-Richtlinien und dem europäischen Notified Body

Herstellererklärung zur Produktkompatibilität mit den jeweiligen


EWG-Richtlinien
UL-Symbol für die Verzeichnung als anerkannte Bauteile für
E170920 Kanada und die USA
Das Gost-R-Symbol zeigt an, dass dieses Produkt den
Sicherheitsanforderungen der Standards des russischen Staates
entspricht

(Installierte Volumen-Komponente)
IVK Kennzeichen für bestimmte Systemkomponenten oder -teile zur
Bestimmung des Produktverbleibs
Symbol "UL-klassifiziert" für Kanada und die USA

Strichcode

Gebrauchsanweisung 2 - 5
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Umweltfreundliche Einsatzdauer

Hersteller

Symbol für das Herstellungsdatum, das Datum erscheint darunter

2006
Nicht im nassen Zustand installieren.

Anbringungsort des Luftfilters

60ºC Lagerungstemperaturbereich (Beispiel)


-40ºC

Diese Seite nach oben

Nicht stapeln

Transportgewicht (Beispiel)

Nicht nass werden lassen

Zerbrechlich. Vorsichtig behandeln.

Nicht über den Hausmüll entsorgen. Elektrische und elektronische


Geräte getrennt entsorgen.
Produkte mit diesem Symbol fallen unter die EU-Richtlinie
2002/96/EG für die Entsorgung elektrischer und elektronischer
Geräte (WEEE), ergänzt durch die Richtlinie 2003/108/EG.
Informationen über Bestimmungen zum Sammeln und Entsorgen
des Produkts, seiner Komponenten und seines Zubehörs erhalten
Sie bei Ihrer örtlichen Siemens-Vertretung.
Die Leuchtmittel der Anzeige enthalten Quecksilber, bitte
ordnungsgemäß entsorgen.

Sicherung

Quetschgefahr.

Bedienfeld-Höheneinstellung

2 - 6 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Bezeichnungen

1 Monitorschild
2 Systemwarn- und Zertifizierungsschild
3 Typenschild

Position der Etiketten.

ए⫼ⲥ㾚఼

Beispiel für ein Monitorschild.

Gebrauchsanweisung 2 - 7
2 Sicherheit und Pflege

Beipsiel für ein Systemwarnschild mit Zertifizierungsbezeichnungen.

Beispiel für ein Typenschild.

2 - 8 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Hinweise zur biologischen Gefährdung


WARNUNG: Dieses Gerät ist nicht für den intrakardialen Einsatz oder den direkten Kontakt mit
dem Herzen geeignet.

WARNUNG: Für die Bildgebung des Neonatalkopfes empfiehlt Siemens, besondere Vorsicht
während der zephalischen Scans beim Neugeborenen walten zu lassen, um mögliche Schäden
im posterioren Augenbereich zu vermeiden. Die vom Schallkopf abgegebene Ultraschallenergie
dringt leicht durch die Stirn des Kindes.

WARNUNG: Siemens unternimmt alle Anstrengungen, leistungsfähige und in der Anwendung


sichere Schallköpfe herzustellen. Achten auch Sie durch Einhaltung einschlägiger
Schutzmaßnahmen sorgfältig darauf, Patienten, Personal und Dritte vor Infektionen und
anderen Gefährdungen zu schützen. Achten Sie besonders bei endovaginalen, endorektalen
oder intraoperativen Ultraschalluntersuchungen oder bei Patienten mit offenen Wunden sowie
bei Biopsien und Punktionen stets auf die folgenden Sicherheitshinweise.

WARNUNG: Um zu verhindern, dass Patienten, Bediener oder Dritte gefährlichen oder


infektiösen Materialien ausgesetzt werden, sind gefährliche oder infektiöse Materialien stets
gemäß den lokalen und nationalen Richtlinien zu entsorgen.

WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Hinweise, die für die USA gelten, finden Sie in FDA Medical Alert MDA91-1.

WARNUNG: Ultraschallenergie wird durch Wasser besser übertragen als durch Gewebe. Falls
Sie eine Abstandvorrichtung, wie z. B. ein Gelkissen verwenden, können die tatsächlichen
mechanischen und thermische Indizes, MI bzw. TI, höher sein als in der Ausgabeanzeige des
Systems angegeben.

Die Beurteilung der biologischen Auswirkungen von diagnostischem Ultraschall auf den
Menschen ist das Thema aktueller wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. Dieses System und
alle diagnostischen Ultraschallverfahren sollten aus gutem Grund, so kurz wie möglich und
unter Verwendung der geringstmöglichen erforderlichen mechanischen und thermische Indizes,
die erforderlich sind, um klinisch annehmbare Bilder zu erzeugen, eingesetzt werden.
Gemäß dem ALARA (As Low As Reasonably Achievable, So Gering Wie Vernünftigerweise
Möglich)-Prinzipien sollte die akustische Leistung auf das niedrigstmögliche Niveau
eingestellt werden, der zur zufrieden stellenden Durchführung der Untersuchung
möglich ist.
Das Ultraschall-Bildgebungssystem erfüllt die AIM (American Institute of Ultrasound in
Medicine)-Normen, die NEMA (National Electrical Manufacturer’s Association)-Normen, die
FDA (United States Food and Drug Administration)-Richtlinien sowie die IEC (International
Electrotechnical Commission)-Richtlinien bezüglich der Sicherheit und der akustischen
Leistungsniveaus. Die Ultraschall-Leistungsniveaus sind angegeben, damit der Benutzer die
Systemeinstellungen im Fall einer Bekanntgabe neuer Forschungsergebnisse kritisch
beurteilen kann.

Gebrauchsanweisung 2 - 9
2 Sicherheit und Pflege

Hinweis zu fetalen Untersuchungen


Die folgende Empfehlung ist ein Auszug aus dem Consensus Statement on the Use of
Ultrasound Imaging During Pregnancy, Band 5, Nr. 1, des US-Gesundheitsamtes (National
Institute of Health), basierend auf der Empfehlung, die im Februar 1984 auf der Health
Consensus Development Conference ausgegeben wurde:
Die Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft sollte aufgrund einer
besonderen medizinischen Indikation durchgeführt werden. Die Daten zur klinischen
Wirksamkeit und Sicherheit erlauben derzeit keine Empfehlung für routinemäßige
Ultraschallscans.
Von Ultraschalluntersuchungen, die einzig deshalb durchgeführt werden, um den Wunsch
der Familie, das Geschlecht des Fetus zu erfahren, den Fetus zu sehen oder ein Bild des
Fetus zu erhalten, sind abzuraten. Darüber hinaus sollte der Fetus nicht nur als lehrreiche
oder kommerzielle Demonstration ohne medizinischen Nutzen dargestellt werden.
Im August 1994 informierte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die
medizinische Gemeinde und die Ultraschallindustrie über ihre Bedenken bezüglich des
Missbrauchs von diagnostischen Ultraschallgeräten für nicht-medizinische Zwecke und riet
Patienten von Sonogrammen aus nicht-medizinischen Gründen ab.
Das American Institute of Ultrasound in Medicine (AIUM) hat sich ebenfalls für den
verantwortungsbewussten Einsatz von diagnostischen Ultraschallverfahren bei allen fetalen
Untersuchungen ausgesprochen (August 2005).

Akustische Leistung — Mechanische und thermische Indizes


WARNUNG: Ultraschallverfahren sollten aus gutem Grund über den kürzestmöglichen Zeitraum
und bei geringstmöglicher mechanischer/thermischer Index-Einstellung, die zur Erreichung
klinisch akzeptabler Bilder erforderlich ist, verwendet werden.

Das Ultraschallsystem umfasst eine Leistungsanzeige der mechanischen und thermischen


Indizes, anhand der Sie die Menge an Ultraschallenergie, die an den Patienten abgegeben
wird, überwachen und beschränken können.
Hinweis: Bei in den USA vertriebenen Systemen ist die im Lieferumfang des Ultraschallsystems
enthaltene und von AIUM erstellte Broschüre Medical Ultrasound Safety mit einem Ultraschall-
Weiterbildungsprogramm zu beachten.

Siehe auch: Schallleistungsreferenz, Anhang D, Gebrauchsanweisung

2 - 10 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Mechanische und thermische Indizes


Die mechanischen und thermischen Indizes werden während der Echtzeitbildgebung in allen
BIldgebungsmodi angezeigt, wenn der mechanische Index oder die thermischen Indizes gleich
dem Wert 0,4 sind oder diesen übersteigen.
Hinweis: Während den Untersuchungen der Kontrastmittelbildgebung (KMB) zeigt das System
stets die Werte für den mechanischen Index (MI) und die maximale Anzahl mechanischer
Indizes, gemessen in den aktiven Fokuszonen (MIF), an.
ACUSON X300 18 59 15 Tu 22/12/XXXX Thumbnails PatientInfo Results
SIEMENS
CH5 2+
Abdomen
CA 45 dB
2 2 MHz
DR 55dB
Edge 1
Persist 3
R/S 3
Map G
Tint 10
17 fps

16 cm
P 2 00% MI 0 19 MIF 0 12

2D CAI

MultiHertz Edg DR Split


2D 2D Size Full Size
2 2 MHz 1 55 dB Off

Thumbnail

Position der mechanischen und thermischen Indizes auf dem Bildschirm.

Nachfolgend finden Sie die Indizes mit ihren Abkürzungen angezeigt:


ƒ MI: Mechanischer Index
ƒ MIF: Maximale Anzahl mechanischer Indizes, gemessen in den aktiven Fokuszonen
(werden nur bei KMB-Untersuchungen angezeigt)
ƒ TIB: Knochen-Wärmeindex (fetale Anwendung)
ƒ TIS: Weichgewebe-Wärmeindex
ƒ TIC: Schädel-Wärmeindex

Gebrauchsanweisung 2 - 11
2 Sicherheit und Pflege

Regelung der Sendeleistung


Stellen Sie die Sendeleistung und den zugehörigen, vom Schallkopf an den Patienten
abgegebenen Schalldruck mit dem zugewiesenen Regler am System ein. Die
Hauptsystemfunktion legt die Ultraschall-Sendestärke für alle Schallköpfe und
Bildgebungsmodi während der Echtzeit-Bildgebung fest, dies ist jedoch nicht die einzige
Funktion, die die mechanischen und thermischen Indizes beeinflusst. Die Reichweite und
besonders der höchste Grad der mechanischen und thermischen Indizes variiert je nach
Schallkopf. Darüber hinaus verfügt jeder diagnostische Untersuchungstyp über
Voreinstellungswerte für mechanische und thermische Indizes.
Siehe auch: Bildgebungsfunktionen, die die akustische Sendeleistung ändern, S. 2-14

Hinweis: Die maximale akustische Sendeleistung und der mechanische Index für jeden
Untersuchungstyp sind in Übereinstimmung mit den Empfehlungen und Richtlinien der FDA
(United States Food and Drug Administration) beschränkt. Die Sendeleistung und die mechanischen
Indexwerte liegen per Systemstandard stets unter den Werten der FDA-Empfehlungen für jeden
Untersuchungstyp. Obgleich einige Untersuchungstypen per Standard nur die maximal zulässige
Sendeleistung erreichen, gibt es andere Systemkontrollen oder -funktionen, die das Leistungsniveau
der akustischen Leistung steigern können.

So lässt sich die Sendeleistung steigern:


ƒ Drücken Sie während der Echtzeit-Bildgebung die Umschalttaste P nach oben, um die
Sendeleistung zu steigern.

So lässt sich die Sendeleistung verringern:


ƒ Drücken Sie während der Echtzeit-Bildgebung die Umschalttaste P nach unten, um die
Sendeleistung zu verringern.

2 - 12 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Sendeleistungsanzeige
Der Bereich der Sendeleistung liegt zwischen 0 und 100 %. Durch Auswahl von 100 % in
Verbindung mit anderen Bedienelementen oder Funktionen erzeugt das System für jeden
Schallkopf die maximale akustische Intensität und den höchsten mechanischen Index, wobei
Folgendes zu beachten ist:
2
ISPTA 3 : ≤ 720 mW/cm und MI ≤ 1,9

Prozentsatz (%) Dezibel (dB) Prozentsatz (%) Dezibel (dB)


100 % 0 dB 4,0 % -28 dB
79 % -2 dB 3,2 % -30 dB
63 % -4 dB 2.5% -32 dB
50 % -6 dB 2,0 % -34 dB
40 % -8 dB 1,6 % -36 dB
32 % -10 dB 1,3 % -38 dB
25 % -12 dB 1,0 % -40 dB
20 % -14 dB 0,79 % -42 dB
16 % -16 dB 0,63 % -44 dB
13 % -18 dB 0,40 % -46 dB
10 % -20 dB 0,50 % -48 dB
7,9 % -22 dB 0,32 % -50 dB
6,3 % -24 dB 0,25 % -52 dB
5,0 % -26 dB 0,20 % -54 dB
Vergleich zwischen Dezibel und Prozentsätzen.

Wenn das Leistungsniveau geändert wird, wird kurzzeitig der Leistungswert hervorgehoben,
um die Änderung anzuzeigen.

ACUSON X300 17:34:43 Th 03/01/xxxx


SIEMENS

Position der Leistungsanzeige auf dem Ultraschallbildschirm.

Gebrauchsanweisung 2 - 13
2 Sicherheit und Pflege

Bildgebungsfunktionen, die die akustische Sendeleistung ändern


WARNUNG: Beobachten Sie stets die Echtzeitanzeige der mechanischen und thermischen
(MI/TI) Indizes.

Zusätzlich zur Einstellung der Sendeleistung kann die Einstellung folgender


Bildgebungsfunktionen und/oder -kontrollen die akustische Leistung beeinträchtigen:
ƒ Automatisches Timeout
ƒ M-Modus-Cursor
ƒ Position und Größe von Color- und Power-ROI; Steuerungswinkel für Linear-Array-
Schallköpfe
ƒ Position und Größe des Doppler-Gates; Steuerungswinkel für Linear-Array-Schallköpfe
ƒ Doppler-PRF
ƒ Color-PRF
ƒ Untersuchungstyp
ƒ Bildfeld (Scan-Winkel); 2D-Winkelsteuerung bei Linear-Array-Schallköpfen
ƒ Fokus
ƒ Zoom
ƒ Bildfrequenz
ƒ Freeze
ƒ Bildtiefe
ƒ Bildgebungsmodus
ƒ Mehrfrequenz
ƒ Ein-/Ausschalten
ƒ Systemvoreinstellungen und QuickSets
ƒ THI (Tissue Harmonic Imaging)
ƒ Auflösung/Bildfrequenz
ƒ Simultan/Aktualisierung
ƒ Schallkopf
ƒ Verwendung des Gelkissens

2 - 14 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Schallkopfoberflächen-Temperaturgrenzen
Die folgende Tabelle gibt die maximale Oberflächentemperatur der systemkompatiblen
Schallköpfe an.
Die Oberflächen-Höchsttemperaturen entsprechen IEC 60601-2-37.
Hinweis: Die systemische Ungenauigkeit der Schallkopfoberflächentemperatur wird auf 1,39 °C
geschätzt.

Höchsttemperatur
Schallkopf TMM Ruhende Luft
CH5-2 <41,4 °C <42,5 °C
C6-2 <41,2 °C <41,1 °C
C7F2 <39,3 °C <40,6 °C
C8-5 <33,1 °C <43,5 °C
VF8-3 <33,5 °C <46,2 °C
VF10-5 <41,1 °C <42,7 °C
VF13-5 <41,4 °C <42,7 °C
VF13-5SP <41,2 °C <42,5 °C
EV9F4 <41,8 °C <43,1 °C
EV9-4 <42,3 °C <43,6 °C
EC9-4 <41,7 °C <43,8 °C
BP9-4 <41,1 °C <41,3 °C
P4-2 <42,2 °C <44,1 °C
P5-1 <41,5 °C <46,0 °C
P8-4 <41,2 °C <42,1 °C
P9-4 <41,7 °C <40,9 °C
VSMs <41,6 °C <44,3 °C
CW2 <31,5 °C <35,5 °C
CW5 <27,0 °C <32,0 °C
TMM = Tissue Mimicking Material (Gewebeähnliches Material)

Mit Plus-Option installierte Systeme

Höchsttemperatur
Schallkopf TMM Ruhende Luft
CH5-2 <40,9 °C <42,1 °C
C6-2 <41,7 °C <43,1 °C
C7F2 <42,0 °C <40,1 °C
C8-5 <41,9 °C <43,4 °C
VF8-3 <41,6 °C <42,8 °C
VF10-5 <41,0 °C <41,9 °C
VF13-5 <40,5 °C <44,5 °C
VF13-5SP <40,0 °C <42,0 °C
EV9F4 <42,7 °C <44,1 °C
BP9-4 <41,1 °C <41,3 °C
TMM = Tissue Mimicking Material (Gewebeähnliches Material)

Gebrauchsanweisung 2 - 15
2 Sicherheit und Pflege

Elektrische Sicherheit
WARNUNG: Zum Schutz vor Stromschlag verbinden Sie das Ultraschallsystem über einen
Schutzleiteranschluss mit der Netzstromversorgung. Damit kann der Hauptschalter die
Stromversorgung bei einem Kurzschluss unterbrechen.

WARNUNG: Gilt für Systeme in den USA: Um ausreichende Erdung sicherzustellen, das Gerät
nur an eine für Kliniken zugelassene Netzsteckdose anschließen.

WARNUNG: Der AC-Netzstecker des Ultraschallsystems ist ein Schutzkontaktstecker mit drei
Stiften (in den USA), der keinesfalls an eine (nicht geerdete) Steckdose für zwei Stifte adaptiert
werden sollte, weder durch eine Modifizierung des Steckers noch mithilfe eines Adapters. In den
USA erfordert eine korrekte Erdung das Anschließen des AC-Netzsteckers an einer für Kliniken
zugelassenen Netzsteckdose.

WARNUNG: Um einen Stromschlag zu vermeiden, den AC-Netzstecker des Ultraschallsystems


keinesfalls modifizieren, da dies zu einer Überlastung der Stromkreise Ihrer Einrichtung führen
kann. Um ausreichende Erdung sicherzustellen, das Gerät nur an eine entsprechende
Netzsteckdose anschließen.

WARNUNG: Um einen Stromschlag zu vermeiden, dürfen Gerät und Netzkabel keine


Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigungen aufweisen bzw. unter Umgehung der Erdung
mit einem Adapter betrieben werden.

WARNUNG: Geräte, die an das Ultraschallsystem angeschlossen sind und sich im


Patientenbereich befinden, müssen von einer medizinisch isolierten Stromquelle mit Strom
versorgt werden oder es muss sich dabei um medizinisch isolierte Geräte handeln. Bei Geräten,
die aus nicht isolierten Quellen mit Strom versorgt werden, kann es zum Überschreiten der
Sicherheitswerte für Leckstrom kommen. Ein Gehäuseleckstrom, der durch Zubehör oder eine
nicht isolierte Steckdose entsteht, kann zum Geräteleckstrom des Ultraschallsystems beitragen.

WARNUNG: Die Verwendung eines Verlängerungskabels oder einer Steckerleiste für die
Stromversorgung des Bildgebungssystems oder der Peripheriegeräte des Systems kann die
Systemerdung beeinträchtigen und dazu führen, dass Ihr System die Grenzwerte für Leckstrom
überschreitet.

WARNUNG: Um einen Stromschlag und Schäden am Ultraschallsystem zu vermeiden, den


Gerätestecker vor dem Reinigen und Desinfizieren der Geräte aus der AC-Netzsteckdose
ziehen.

WARNUNG: Um einen Stromschlag und Schäden des Bedienfelds durch Eindringen von
Flüssigkeiten zu vermeiden, das Gel und den Gelwärmer an der Seite des Systems platzieren,
die sich am nächsten beim Patienten befindet.

WARNUNG: Keine Flüssigkeiten auf die Oberflächen des Testgeräts gelangen lassen. Ein
Eindringen von Flüssigkeit in die elektrischen Schaltkreise kann zum Ausfall des Testgeräts
führen.

WARNUNG: Um eine ordnungsgemäße Erdung und Einhaltung der Grenzwerte für Leckströme
zu gewährleisten, müssen alle Dokumentations- und Speichergeräte vom Siemens-
Kundendienst oder einer von Siemens beauftragten Firma am Ultraschallsystem angeschlossen
werden.

WARNUNG: Um die Sicherheit und FUnktionalität des Ultraschallsystems zu wahren, muss es


alle 12 Monate gewartet werden. In regelmäßigen Abständen müssen auch elektrische
Sicherheitstests durchgeführt werden, gemäß den lokalen Sicherheitsrichtlinien oder
nach Bedarf.

2 - 16 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

WARNUNG: Damit der Patient keinen übermäßigen Kriechströmen ausgesetzt wird, berühren
Sie nicht die zugänglichen Anschlüsse am System, solange Sie den Patienten berühren oder
scannen. Die für Benutzer zugänglichen Anschlüsse sind der EKG-Anschluss, ein USB-
Anschluss sowie sämtliche Audio-, Video- und Datenübertragungsanschlüsse.

WARNUNG: Wenn Peripheriegeräte mit den Zubehöranschlüssen am Ultraschallsystem


verbunden werden, entsteht gewissermaßen ein medizinisches elektrisches System, für das
niedrigere Sicherheitsanforderungen gelten.

WARNUNG: Ohne Genehmigung von Siemens ist eine Modifizierung oder Änderung dieses
Geräts nicht zulässig.

Vorsicht: Um das Risiko eines statischen Schocks und einer Beschädigung des Systems zu
vermeiden, die Verwendung von Aeorosolspray-Reinigungsmitteln auf den Monitorbildschirmen
vermeiden.

Vorsicht: Nicht mit Reinigungssprays auf das Ultraschallsystem sprühen. Dadurch kann
Reinigungsflüssigkeit in das System gedrückt werden, die die elektronischen Bauteile
beschädigen kann. Zudem können Lösungsmitteldämpfe entstehen, die brennbare Gase bilden
oder interne Bauteile beschädigen können.

Vorsicht: Um das Brandrisiko und daraus resultierende Schäden am Gerät zu minimieren,


dürfen am Ethernet-Anschluss des Ultraschallsystems nur Kabel mit einem Querschnitt von
0,14 mm2 oder größer angeschlossen werden.

EMV-Hinweis: Der Betrieb des Ultraschallsystems in der Nähe starker elektromagnetischer Felder,
wie z. B. Radiosendestationen oder ähnlichen Anlagen, kann zu Interferenzen auf der
Monitoranzeige führen. Das Gerät ist jedoch so ausgelegt und entsprechend geprüft, dass es durch
solche Interferenzen keinen dauerhaften Schaden erleidet.

Gebrauchsanweisung 2 - 17
2 Sicherheit und Pflege

Grad des Schutzes gegen Stromschlag — Schallköpfe


WARNUNG: Nur Schallköpfe vom Typ BF mit dem Ultraschallsystem verwenden, um den Grad
des Schutzes gegen Stromschlag nicht zu kompromittieren.

Die Linear-Array-, Curved-Array- und Phased-Array-Schallköpfe haben gemäß EN 60601-1 und


IEC 60601-1 einen "Grad des Schutzes gegen Stromschlag" vom "Typ BF".

Das Symbol "Typ BF" befindet sich auf dem Typenschild des Schallkopfes.

Defibrillatoren
WARNUNG: Die EKG-Funktion ist dafür konzipiert, eine Elektroschockbehandlung auszuhalten.
Sie sollten, wenn möglich, die EKG-Ableitungen während des Defibrillatoreinsatzes dennoch
vom System trennen, da eine Störung der Sicherheitskontrollen sonst zu elektrischen
Verbrennungen des Patienten führen könnte.

Verwenden Sie aus Gründen der Patientensicherheit nur Defibrillatoren, die über keine
geerdeten Patientenstromkreise verfügen.

Herzschrittmacher
WARNUNG: Herzschrittmacher können anfällig sein für das von den Ultraschallgeräten
erzeugte hochfrequente elektrische Signal. Bei der Verwendung von Ultraschallgeräten an oder
in der Nähe einer Person mit einem Herzschrittmacher Vorsicht walten lassen. Bei Interferenzen
die Untersuchung unverzüglich einstellen und das Ultraschallsystem ausschalten.

Mögliche Kombinationen mit anderen Geräten


WARNUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör muss nach
den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. EN 60950 und IEC 60950
für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und IEC 60601-1 für medizinische Geräte).
Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen die Gerätenormen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder
Signalausgang wird automatisch ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt
daher die Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die Leistungsfähigkeit und
Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten Geräte garantieren. Im Zweifelsfall
wenden Sie sich bitte an den Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Im Ultraschallsystem sind drei Dokumentationsgeräte integriert. Zwei dieser integrierten


Dokumentationsgeräte können gleichzeitig betrieben werden.
Integrierbare Peripheriegeräte müssen von einem autorisierten Siemens-Kundendienstvertreter
oder einer von Siemens beauftragten Firma installiert werden. Die Verwendung von Geräten,
die von Fremdanbietern installiert wurden, erfolgt auf Risiko des Benutzers und kann zum
Erlöschen der Systemgarantie führen.

2 - 18 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Strichcodelesegerät

WARNUNG: Zur Vermeidung eines Stromschlags das Strichcodelesegerät nicht an das System
anschließen, wenn bereits mehr als zwei On-board-Dokumentationsgeräte mit dem System
verbunden sind.

WARNUNG: Nicht in den Laserstrahl des Strichcodelesegeräts blicken. Andernfalls könnte es


zu Verletzungen kommen.

Sie können ein von Siemens zugelassenes Strichcodelesegerät direkt an einen USB-Anschluss
am Ultraschallsystem anschließen. Das Strichcodelesegerät ermöglicht das direkte Einlesen
von Patienteninformationen im Registrierungsformular, z. B. Patientenname, Patientenkennung
oder Arztkennung.

Bewahrung der Datenintegrität


Wichtige Informationen

So stellen Sie die Datenintegrität sicher:


ƒ Zur Vermeidung eines Datenverlusts aufgrund von Stromausfällen oder Systemausfällen
durch andere Vorkommnisse müssen Sie wichtige Daten, wie Patientenakten, auf einem
externen Datenträger, wie CD oder auf einem Netzwerk, archivieren.
ƒ Ein unwiederbringlicher Datenverlust ist unter folgenden Bedingungen zu erwarten:
Stromausfall zum Ultraschallsystem, Festplattenausfall, CPU-Ausfall, Einfrieren des
Systems und andere derartige Ursachen.
ƒ Sollte es zu einem abnormalen Herunterfahren des Systems kommen, sind nicht auf
Festplatte oder auf einem externen Datenträger gespeicherte Daten in der Regel
unwiederbringlich verloren.
Ein abnormales Herunterfahren geschieht dann, wenn Sie das Ultraschallsystem nicht
über den Ein/Aus-Teilnetz-Schalter ( ) auf dem Bedienfeld ausschalten. Andere Beispiele
für ein abnormales Herunterfahren des Systems: Fehlfunktion von Geräten, Stromausfall
oder Drücken des Ein/Aus-Teilnetz-Schalters für mehr als vier Sekunden.
ƒ Im Falle eines abnormalen Herunterfahren des Systems kann das System beim ersten
darauffolgenden Versuch langsamer hochfahren oder auf Benutzereingaben reagieren.
Dies liegt daran, dass das Betriebssystem einen Hintergrundscan der Festplatte
durchführt, um fragmentierte oder beschädigte Dateien zu erkennen und zu isolieren.

Gebrauchsanweisung 2 - 19
2 Sicherheit und Pflege

Ultraschallsystem — Pflege
Der Benutzer ist dafür zuständig, täglich sicherzustellen, dass das Ultraschallsystem für den
Diagnosebetrieb sicher ist. Führen Sie jeden Tag vor dem ersten Gebrauch des Systems alle
Schritte auf der täglichen Checkliste durch.
Alle Außenteile des Systems, einschließlich Bedienfeld, Tastatur und Schallköpfen, sollten
nach Bedarf oder zwischen den jeweiligen Verwendungen gereinigt und/oder desinfiziert
werden. Reinigen Sie alle Komponenten, um Obrflächenpartikel zu entfernen. Desinfizieren Sie
die Komponenten, um vegetative Organismen und Viren abzutöten.
Das Luftfilter des Ultraschallsystems muss regelmäßig gereinigt werden, um die korrekte
Kühlung des Systems zu gewährleisten. Das Luftfilter jede Woche entfernen, überprüfen und
nach Bedarf reinigen.

Tägliche Checkliste
Führen Sie täglich vor dem Einsatz des Ultraschallsystems folgende Prüfschritte durch:
ƒ Führen Sie eine Sichtprüfung aller Schallköpfe durch. Verwenden Sie keine Schallköpfe
mit gesprungenem durchstoßenem oder verfärbtem Gehäuse oder abgenutztem Kabel.

WARNUNG: Um einem Stromschlag vorzubeugen, vor Gebrauch eine Sichtprüfung des


Schallkopfes durchführen. Schallköpfe mit Rissen oder anderen Schäden, verfärbtem Gehäuse
oder beschädigtem Kabel dürfen nicht verwendet werden.

Ausnahme bei Verfärbung: Bei Verwendung der zugelassenen Desinfektionsmittel Cidex OPA
und Gigasept FF kann es zu einer Verfärbung des Schallkopfgehäuses einschließlich der
aktiven Fläche kommen. Nur wenn eine Verfärbung des Schallkopfgehäuses auf eines dieser
Desinfektionsmittel zurückzuführen ist, darf der Schallkopf weiter verwendet werden.

Siehe auch: Liste der zugelassenen Desinfektionsmittel, S. 2-34

ƒ Prüfen Sie die Stromkabel optisch. Schalten Sie die Stromversorgung nicht ein, falls ein
Kabel abgenutzt oder gerissen ist oder sonstige Verschleißmerkmale aufweist.
Falls das Stromkabel Ihres Systems abgenutzt oder gerissen ist oder sonstige
Verschleißmerkmale aufweist, setzen Sie sich bitte mit dem Siemens-Kundendienst in
Verbindung, der das Kabel austauschen wird.
ƒ Führen Sie eine Sichtprüfung des EKG-Steckers und des -Kabels durch. Verwenden Sie
die EKG-Funktion nicht, wenn der Stecker oder das Kabel beschädigt oder defekt ist.
ƒ Prüfen Sie, ob der Trackball, die DGC-Schieberegler und andere Regler auf dem
Bedienfeld sauber und frei von Gel oder anderen Verunreinigungen sind.

Nach dem Einschalten des Systems:


ƒ Überprüfen Sie visuell die Bildschirmanzeigen und die Beleuchtung.
ƒ Prüfen Sie, ob der Monitor den richtigen Tag und die korrekte Uhrzeit anzeigt.
ƒ Überprüfen Sie, ob die Schallkopfidentifikation und die angegebene Frequenz für den
aktiven Schallkopf korrekt sind.

2 - 20 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Wartung
WARNUNG: Um die Sicherheit und Funktionalität des Ultraschallsystems zu wahren, muss es
alle 12 Monate gewartet werden. In regelmäßigen Abständen müssen auch elektrische
Sicherheitstests durchgeführt werden, gemäß den lokalen Sicherheitsrichtlinien oder
nach Bedarf.

Reparatur
WARNUNG: Ohne Genehmigung von Siemens ist eine Modifizierung oder Änderung dieses
Geräts nicht zulässig.

Bei Fragen bezüglich der Reparatur oder des Austausches von Geräteteilen Ihres Systems
wenden SIe sich an Ihren Siemens-Kundendienstmitarbeiter.

Von Siemens genehmigte Pflege


Installateure und Bediener müssen alle gesetzlichen Richtlinien für Installation, Betrieb,
Kontrolle und Wartung dieser Geräte beachten.
Um die Sicherheit von Patienten, Bedienern und Dritten zu gewährleisten, müssen diese
Geräte alle 12 Monate gewartet werden; der Austausch von Teilen erfolgt nach Bedarf. Diese
Wartung muss von einem qualifizierten und von Siemens entsprechend autorisierten
Mitarbeiter durchgeführt werden. Es ist wichtig, die Geräte häufiger zu kontrollieren, wenn sie
unter außergewöhnlichen Bedingungen eingesetzt werden.
Führen Sie die Kontrollen und die Wartung in den vorgeschriebenen Zeitintervallen durch, um
verschlissene Teile und eine Gefährdung durch verschlissene Teile zu vermeiden.
Informationen zur erforderlichen Wartung erhaltne Sie beim Siemens-Kundendienst. Als
Hersteller und Installateure von Ultraschallgeräten kann Siemens keine Verantwortung für die
Sicherheitseigenschaften, die Verlässlichkeit und/oder Leistung von Geräten übernehmen,
wenn:
ƒ Installationsarbeiten, Erweiterungen, Neueinstellungen, Modifizierungen, Zusätze oder
Reparaturen von Personen ausgeführt werden, die nicht speziell von Siemens dazu
autorisiert sind.
ƒ Komponenten, die den sicheren Betrieb des Systems beeinflussen, durch nicht von
Siemens autorisierte Teile ersetzt werden.
ƒ Die elektrische Installation des Raums, indem sich die Geräte befinden, nicht die in diesem
Handbuch aufgeführten Leistungs- und Umweltanforderungen erfüllt.
ƒ Die Geräte nicht in Übereinstimmung mit der Bedienungsanleitung betrieben werden.
ƒ Das System von unzureichend unterwiesenem oder ungenügend geschultem Personal
betrieben wird.

Gebrauchsanweisung 2 - 21
2 Sicherheit und Pflege

Siemens empfiehlt, dass Sie sich von jeder Person, die Wartungs- oder Reparaturarbeiten
ausführt, ein Zertifikat vorlegen lassen, das Folgendes nachweist:
ƒ Die Art und das Ausmaß der ausgeführten Arbeiten
ƒ Änderungen in der Nennleistung
ƒ Änderungen an den Arbeitsbereichen
ƒ Wartungsdatum
ƒ Name der Person oder des Unternehmens, die die Arbeiten ausgeführt hat
ƒ Unterschrift der Person, die die Arbeit ausgeführt hat
Technische Dokumentation zum Ultraschallsystem ist gegen eine zusätzliche Gebühr erhältlich.
Dies ist jedoch keinesfalls gleichbedeutend mit einer Genehmigung, Reparaturen oder
Wartungsarbeiten durchzuführen. Siemens lehnt jegliche Verantwortung für Reparaturen ab,
die ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Siemens-Kundendienstes
vorgenommen wurden.

WARNUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör muss nach
den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. EN 60950 und IEC 60950
für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und IEC 60601-1 für medizinische Geräte).
Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen die Gerätenormen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder
Signalausgang wird automatisch ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt
daher die Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die Leistungsfähigkeit und
Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten Geräte garantieren. Im Zweifelsfall
wenden Sie sich bitte an den Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

2 - 22 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Reinigung und Desinfektion


Achten auch Sie durch Einhaltung einschlägiger Schutzmaßnahmen sorgfältig darauf,
Patienten, Personal und Dritte vor Infektionen und anderen Gefährdungen zu schützen. Treffen
Sie bei der Reinigung und Desinfektion universelle Sicherheitsvorkehrungen. Sie sollten alle
Teile des Bildgebungssystems, die mit menschlichem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in
Berührung kommen, als erwiesenermaßen infektiös behandeln.
Alle Außenteile des Systems, einschließlich Bedienfeld und Schallköpfen, sollten nach Bedarf
oder zwischen den jeweiligen Verwendungen gereinigt und/oder desinfiziert werden. Reinigen
Sie alle Komponenten, um Obrflächenpartikel zu entfernen. Desinfizieren Sie die
Komponenten, um vegetative Organismen und Viren abzutöten.

Reinigung und Desinfektion des Systems


WARNUNG: Um einen Stromschlag und Schäden am System zu vermeiden, stets den
Gerätestecker vor dem Reinigen und Desinfizieren der Geräte aus der AC-Stromquelle ziehen.

WARNUNG: Der Inhalt einiger Desinfektionsmittel ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich.


Die Konzentration dieser Desinfektionsmittel in der Luft darf den gültigen vorgeschriebenen
Grenzwert nicht überschreiten. Bei Verwendung dieser Mittel die Herstelleranweisungen
beachten.

Vorsicht: Um das Risiko eines statischen Schocks und einer Beschädigung des
Ultraschallsystems zu vermeiden, die Verwendung von Aeorosolspray-Reinigungsmitteln auf
den Monitorbildschirmen vermeiden.

Vorsicht: Das System nicht mit gechlorten oder aromatischen Lösungsmitteln, sauren oder
basischen Lösungen, Isopropylalkohol oder starken Reinigungsmitteln, wie Produkten mit
Ammoniak, reinigen, da diese die Systemoberfläche beschädigen können. Außenahme bei
Isopropylalkohol: Isopropylalkohol darf nur verwendet werden, wenn es zur Reinigung der
Trackballeinheit empfohlen wird. Die empfohlene Reinigungsmaßnahme verwenden.

Siehe auch: Reinigung des Trackballs, S. 2-24

Vorsicht: Keine Reinigungsmittel auf das Ultraschallsystem sprühen oder Flüssigkeiten auf die
Systemoberflächen gießen, da Flüssigkeit in das System eindringen und elektronische Bauteile
beschädigen kann. Zudem können Lösungsmitteldämpfe entstehen, die brennbare Gase bilden
oder interne Bauteile beschädigen können.

Vorsicht: Keine Flüssigkeiten auf die Oberflächen des Testgeräts gelangen lassen. Ein
Eindringen von Flüssigkeit in die elektrischen Schaltkreise kann zum Ausfall des Testgeräts
führen.

Gebrauchsanweisung 2 - 23
2 Sicherheit und Pflege

Systemoberflächen
Die folgenden Anweisungen beschreiben die Reinigung der Oberfläche des Ultraschallsystems,
einschließlich Trackball und Schallkopfhalter.

So reinigen Sie die Oberfläche des Ultraschallsystems:


1. Schalten Sie das Ultraschallsystem ( ) aus und ziehen Sie das Netzkabel aus der
Netzsteckdose.
2. Wischen Sie die Oberfläche des Ultraschallsystems mit einem Stück Gaze oder einem
fusselfreien Tuch, das leicht mit einem milden Reinigungsmittel befeuchtet ist, ab.
Gehen Sie besonders vorsichtig bei der Reinigung der Bereiche in der Nähe des
Trackballs und der Schieberegler vor. Stellen Sie sicher, dass diese Bereiche frei von Gel
und anderen sichtbaren Rückständen sind.
Stellen Sie sicher, dass die Reinigungslösung nicht in das Bedienfeld, die Tastatur oder
andere Öffnungen eindringt.
3. Trocknen Sie die Oberfläche nach der Reinigung mit einem sauberen, fusselfreien
Tuch ab.
4. Schließen Sie nach der Reinigung das Netzkabel des Ultraschallsystems wieder an der
Netzsteckdose an.
So reinigen Sie die Einsätze der Schallkopfhalter:
1. Entfernen Sie den Einsatz mithilfe der Nase vom Schallkopfhalter.
2. Reinigen Sie den Einsatz unter fließendem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel und
trocknen Sie ihn mit einem fusselfreien Tuch.
3. Setzen Sie den Einsatz wieder in den Schallkopfhalter ein.
Siehe auch: Systemsteuerung, Kapitel 3, Gebrauchsanweisung

So reinigen Sie den Trackball:

Vorsicht: Lassen Sie keine Gegenstände in die Trackballeinheit fallen und platzieren Sie keine
Gegenstände in der Trackballeinheit. Dies kann den Betrieb des Trackballs beeinträchtigen und
das System beschädigen.

Vorsicht: Tauchen Sie die Blende auf der Vorderseite und die Teflondichtung nicht in
Isopropylalkohol, da dies die Klebeverbindung zwischen den beiden Komponenten beschädigen
könnte.

1. Nehmen Sie die Blende auf der Vorderseite des Trackballs ab, indem Sie diese entgegen
dem Uhrzeigersinn drehen.
2. Entfernen Sie den Ball.
3. Reinigen Sie den Ball mit einem Tuch und Isopropylalkohol.
4. Reinigen Sie die Teflondichtung (in der Blende auf der Vorderseite) mit einem Tuch und
Isopropylalkohol.
5. Reinigen Sie die Trackballeinheit von innen mit einem Wattestäbchen und
Isopropylalkohol.
6. Lassen Sie die Teile der Einheit vor dem Wiedereinbau vollständig trocknen.
7. Setzen Sie den Ball wieder ein und bringen Sie die Blende auf der Vorderseite wieder an.

2 - 24 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Einen Luftfilter reinigen


Das Luftfilter des Ultraschallsystems muss regelmäßig gereinigt werden, um die korrekte
Kühlung des Systems zu gewährleisten. Das Luftfilter jede Woche entfernen, überprüfen und
nach Bedarf reinigen.

Der Anbringungsort des Filters ist durch das Luftfilter-Symbol gekennzeichnet.

Anbringung des Luftfilters.

Gebrauchsanweisung 2 - 25
2 Sicherheit und Pflege

So entfernen und reinigen Sie das Luftfilter:

Vorsicht: Den Filter weder schrubben, dehnen, verbiegen noch erhitzen, um Schäden zu
vermeiden.

1. Schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Netzstecker.
2. Ziehen Sie das Luftfilterfach aus dem Gerät heraus.

1 Luftfilter
2 Luftfilterfach

Entnahme des Luftfilterfachs.

3. Spülen Sie das Luftfilterfach unter fließendem Wasser ab und lassen Sie es vollständig
trocknen.
Um den Trockenvorgang zu beschleunigen, können Sie das Luftfilterfach leicht schütteln
oder mit einem fusselfreien Tuch abtupfen.

Vorsicht: Fügen Sie das Luftfilterfach nicht mit einem feuchten Filter in das Ultraschallsystem
ein, da dadurch das System beschädigt werden kann.

4. Schieben Sie das Luftfilterfach wieder in das Ultraschallsystem ein.


5. Schließen Sie den Netzstecker wieder an.

2 - 26 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Pflege und Reinigung des Akkupacks


WARNUNG: Das Akkupack keinen Schlägen oder Stößen aussetzen und es nicht fallen lassen,
da dies zu einer Wärmeentwicklung, einem Aufplatzen oder einem Ausbruch von Feuer führen
kann. Die Verletzung der strukturellen Einheit des Akkus kann zu Austreten von Flüssigkeit oder
Explosion sowie möglicherweise zu Verletzungen führen.

WARNUNG: Das Akkupack nicht verwenden, wenn Flüssigkeit austritt oder wenn es sich in der
Form verändert hat. Wenn Haut oder Kleidung mit Flüssigkeit aus dem Akkupack in Berührung
kommen, den Bereich unverzüglich mit sauberem Wasser abwaschen. Wenn Flüssigkeit in die
Augen des Benutzers gelangt, diese sofort mit Wasser ausspülen und einen Arzt hinzuziehen.

WARNUNG: Das Akkupack nicht mit Wasser in Berührung kommen lassen. Die Verletzung der
strukturellen Einheit des Akkus kann zu Austreten von Flüssigkeit oder Explosion sowie
möglicherweise zu Verletzungen führen.

WARNUNG: Das Akkupack nicht zerlegen. Die Verletzung der strukturellen Einheit des Akkus
kann zu Austreten von Flüssigkeit oder Explosion sowie möglicherweise zu Verletzungen
führen.

Der Akku ist so ausgelegt, dass er den Systemspeicher maximal vierzig Minuten lang aufrecht
erhalten kann.
Die Ladezeit beträgt drei Stunden.

Position des Akkupacks


Das Akkupack befindet sich an der Vorderseite des Ultraschallsystems bei der
Stromversorgung. Für Zugang zum Akkupack muss die Akkuverkleidung entfernt werden.

1 Position des Akkupacks

Position des Akkupacks.

Gebrauchsanweisung 2 - 27
2 Sicherheit und Pflege

Austausch und Entsorgung des Akkus


Ersetzen Sie den Akku, wenn er nicht mehr aufgeladen werden kann.
ƒ Wenn das System mit der Mobile QuickStart-Option verwendet wird und häufig (mehr als
20 Minuten) von der Stromzufuhr getrennt ist, ersetzen Sie den Akku alle 6 Monate.
ƒ Wenn das System mit der Mobile QuickStart-Option verwendet wird und nur gelegentlich
(etwa 20 Minuten) von der Stromzufuhr getrennt ist, ersetzen Sie den Akku jedes Jahr.

1 LED-Anzeige AC OK
2 LED-Anzeige Akkuladezustand

2 1

Beispiel für eine Anschlussplatte mit der LED-Anzeige Akkuladezustand.


Die LED-Anzeige Akkuladezustand befindet sich auf der Rückseite des Systems auf der
Anschlussplatte. Eine grün blinkende LED zeigt an, dass der Akku gerade geladen wird. Eine
grün leuchtende LED zeigt an, dass der Akku voll geladen ist. Ist die LED unbeleuchtet, deutet
dies auf ein Problem mit dem Akkupack hin, oder eventuell ist das Akkupack nicht installiert.

2 - 28 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Dokumentations- und Speichergeräte — Pflege


Vorsicht: Computerviren auf einem USB-kompatiblen Gerät können das Ultraschallsystem
infizieren. Prüfen Sie auf Viren, bevor Sie das Gerät an das System anschließen.

Hinweis: Studiendaten, die direkt auf einem USB-Gerät gespeichert sind, können verloren gehen.
Verwenden Sie kein USB-Gerät zur dauerhaften Datenspeicherung.

Nähere Informationen zur Pflege eines optionalen Dokumentations- oder Speichergeräts


erhalten Sie in der Bedienungsanleitung des Herstellers, die im Lieferumfang des Geräts
enthalten ist.

Schallköpfe — Pflege
WARNUNG: Stets eine sterile, nicht pyrogene Schallkopfhülle über einen Schallkopf ziehen, der
in Verfahren eingesetzt wird, die eine sterile Umgebung erfordern.

WARNUNG: Um das Risiko der Kreuzkontamination und ansteckender Krankheiten zu


verringen, müssen intraoperative Schallköpfe nach jedem Einsatz gereinigt und gründlich
desinfiziert werden. Eine sterile, nicht pyrogene Schallkopfhülle muss bei Verfahren benutzt
werden, die eine sterile Umgebung erfordern.

WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Hinweise, die für die USA gelten, finden Sie in FDA Medical Alert MDA91-1.

WARNUNG: Wenn während eines neurochirurgischen Eingriffs ein Schallkopf mit Gewebe oder
Körperflüssigkeit eines Patienten mit Creutzfeld Jacob in Berührung kommt, muss der
Schallkopf vernichtet werden, da eine Sterilisation nicht möglich ist.

WARNUNG: Wenn Sie einen Endokavitäten- oder Intraoperativ-Schallkopf mit einem Teil vom
Gerätetyp CF verwenden, können die Leckströme für den Patienten kumulativ sein.

WARNUNG: Die Außenflächen eines Endokavitäts- oder Intraoperativ-Schallkopfes müssen


geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine willkürlichen rauen Stellen, scharfen Kanten
oder Vorsprünge vorhanden sind, die die Sicherheit beeinträchtigen könnten.

Vorsicht: Schallköpfe sind empfindliche Instrumente – irreparable Schäden können auftreten,


wenn Schallköpfe herunterfallen, gegen andere Gegenstände schlagen oder Schnitte bzw.
Einschläge erhalten. Versuchen Sie nicht, einen Teil eines Schallkopfes zu reparieren oder zu
verändern.

Vorsicht: Um Kabelschäden zu vermeiden, darf das Ultraschallsystem nicht über die


Schallkopfkabel gerollt werden.

Vorsicht: Um Schäden am Schallkopf zu vermeiden, Schallkopfhüllen vermeiden, die eine


Beschichtung auf Ölbasis aufweisen, und keine Ultraschall-Kontaktmittel auf Petroleum- oder
Mineralölbasis verwenden. Ausschließlich Ultraschall-Kontaktmittel auf Wasserbasis verwenden.

Vorsicht: Alle Anweisungen der Hersteller steriler Artikel (Schallkopfhüllen) befolgen, um


sichere Verfahren beim Umgang, bei der Lagerung und bei der Wiederverwendung aller sterilen
Artikel zu gewährleisten.

Im Umgang mit Schallköpfen und bei ihrer Lagerung besonders vorsichtig vorgehen.
Schallköpfe dürfen nicht herunterfallen, gerüttelt oder gegen andere Objekte gestoßen werden.
Schallköpfe dürfen nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenständen in Kontakt kommen.

Gebrauchsanweisung 2 - 29
2 Sicherheit und Pflege

Reinigung und Desinfektion von Schallköpfen


WARNUNG: Um Stromschläge und Schäden am System zu vermeiden, den Schallkopf vor der
Reinigung oder Desinfektion vom System trennen.

WARNUNG: Angegebene Desinfektionsmittel und Reinigungsmethoden werden von Siemens


aufgrund ihrer Kompatibilität mit den Produktwerkstoffen empfohlen, und nicht aufgrund ihrer
biologischen Wirkung. Den Etiketten der Desinfektionsmittel können Sie Hinweise zur
Wirksamkeit der Desinfektion und zu klinischen Einsatzbereichen entnehmen.

Vorsicht: Schallköpfe nicht mit Heißdampf, Kaltgas oder Ethylenoxid (ETO) sterilisieren.
Wenden Sie sich vor der Verwendung anderer Methoden, die möglicherwiese von den
Herstellern der Sterilisationsgeräte empfohlen werden, an die Siemens-Vertretung.

Vorsicht: An die für jeden Schallkopftyp vorgeschriebenen Eintauchtiefen halten, um Schäden


am Schallkopf zu vermeiden. Vermeiden, dass Kabel oder Stecker des Schallkopfes eingetaucht
oder nass werden.

Vorsicht: Die Schallköpfe wurden speziell konzipiert und auf ihre Eignung geprüft, gründliche
Desinfektionsverfahren in der vom Hersteller des Desinfektionsprodukts empfohlenen Weise
auszuhalten. Die Hinweise des Herstellers des Desinfektionsmittels sind daher genauestens
einzuhalten. Nicht länger als eine Stunde eingetaucht lassen.

Vorsicht: Für die Reinigung und Desinfektion von Schallköpfen keine scheuernden
Reinigungsmittel, organischen Lösungsmittel, wie Benzol, Isopropylalkohol oder Substanzen auf
Phenolbasis sowie keine Reinigugnsmittel, die organische Lösungsmittel enthalten, verwenden.
Diese Substanzen können die Schallköpfe beschädigen.

Vorsicht: Nicht mit Reinigungssprays auf einen Schallkopf sprühen. Dadurch kann
Reinigungsflüssigkeit in das Gehäuse gedrückt werden, die den Schallkopf beschädigen kann.

Alle Schallköpfe sollten vor jedem Einsatz am Patienten gereinigt und sterilisiert werden.
Endokavitäten- und Interoperativ-Schallköpfe müssen vor Gebrauch sorgfältig desinfiziert
werden.
Siehe auch: Transösophagealer Schallkopf, Kapitel 6, Gebrauchsanweisung

2 - 30 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

So reinigen Sie einen Schallkopf:


1. Trennen Sie den Schallkopf vom System.
2. Befeuchten Sie ein sauberes Stück Gaze mit Wasser und reiben Sie den Schallkopf damit
ab, um Gelreste oder anhaftende Partikel zu entfernen. Falls Wasser zur Reinigung nicht
ausreicht, kann ein zugelassener Vorreiniger oder ein leichtes Desinfektionsmittel
verwendet werden.
3. Wischen Sie den ganzen Schallkopf einschließlich Kabel und Stecker vorsichtig ab.
4. Trocknen Sie den Schallkopf nach der Reinigung oder Desinfektion mit einem sauberen
Tuch ab.
So funktioniert die Desinfektion bzw. gründliche Desinfektion eines Schallkopfes:
1. Trennen Sie den Schallkopf vom System.
2. Reinigen und spülen Sie den Schallkopf gründlich und trocknen Sie ihn ab.
3. Achten Sie darauf, dass Zugentlastung und Stecker des Schallkopfes trocken bleiben,
während der Schallkopf bis zu der in der folgenden Abbildung angegebenen Tiefe in ein
zugelassenes Reinigungsmittel eingetaucht wird.
4. Beachten Sie die Hinweise des Desinfektionsmittelherstellers für Desinfektion bzw.
gründliche Desinfektion genau.
5. Trocknen Sie den Schallkopf nach der Desinfektion bzw. gründlichen Desinfektion mit
einem sauberen Tuch ab.

IPX8 Eintauchtiefen
Vorsicht: An die für jeden Schallkopftyp vorgeschriebenen Eintauchtiefen halten, um Schäden
am Schallkopf zu vermeiden. Schallköpfe mit der Schutzebene IPX8 sind durch das Symbol
"IPX8" auf dem Schallkopfstecker gekennzeichnet.

Schallköpfe entsprechen nur wenn das "IPX8"-Symbol auf dem Schallkopfstecker angebracht
ist, beim Eintauchen bis zur Linie, die in der Illustration gezeigt wird dem Ingress Protection
Level IPX8 von EN 60539 und IEC 60539.

Schallkopfetikett mit dem IPX8-Symbol.

Gebrauchsanweisung 2 - 31
2 Sicherheit und Pflege

1 2 3 4 5 6 7 8

IPX8 Eintauchtiefen.

1 Endokavität
2 Linear
3 Convex
4 Phased
5 fourSight 4D
6 fourSight 4D (Endokavität)
7 Continuous Wave (CW)
8 V5Ms

Vorsicht: Das Schild auf dem Kabel des CW-Schallkopfs nicht eintauchen.

Hinweis: Intraoperative Schallköpfe sind bis zur Zugentlastung am Stecker eintauchbar.

2 - 32 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Liste der zugelassenen Vorreiniger und leichten Desinfektionsmittel


In der folgenden Tabelle sind die zugelassenen Vorreiniger und leichten Desinfektionsmittel für
alle Schallköpfe aufgelistet.
Enzol Transeptic Hi-Tor Plus Theracide Plus T-Spray II Super SaniCloth
CH5-2 9 9 9 9 9 9
C6-2 9 9 9 9 9 9
C7F2 9 9 9 9 9 9
C8-5 9 9 9 9 9 9
VF8-3 9 9 NC 9 9 NC
VF10-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5SP 9 9 9 9 9 9
EV9F4 9 9 9 9 9 9
EV9-4 9 9 9 9 9 9
EC9-4 9 9 9 9 9 9
P4-2 9 9 9 9 9 9
P5-1* NC NC NC NC NC NC
P8-4 9 9 9 9 9 9
P9-4 9 9 9 9 9 9
V5Ms 9 9 NA NA 9 NA
CW2 9 9 9 9 9 9
CW5 9 9 9 9 9 9
BP9-4** NA 9 NA NA 9 9
9 = kompatibel
NC = nicht kompat bel
NA = nicht zutreffend (nicht geprüft)
*Zu kompatiblen Vorreinigern und leichten Desinfektionsmitteln für den P5-1 Schallkopf gehören:
T-Spray, ANIOS, Wavicide-01, MetriZyme und Klenzyme.

**Zu weiteren Vorreinigern und leichten Desinfektionsmitteln für den BP9-4 Schallkopf gehören:
T-Spray, Sani-Cloth HB, PeraSafe

Gebrauchsanweisung 2 - 33
2 Sicherheit und Pflege

Liste der zugelassenen Desinfektionsmittel


In der folgenden Tabelle sind die zugelassenen Desinfektionsmittel für alle Schallköpfe
aufgelistet.
Hinweis: Die zugelassenen Desinfektionsmittel Cidex OPA und Gigasept FF können zu
Verfärbungen an den Schallkopfgehäusen und Schallkopfoberflächen führen. Dies hat jedoch
keinerlei negative Auswirkung auf Leistungsvermögen und Zuverlässigkeit des Schallkopfes.

Cidex Cidex Plus Cidex OPA Milton Virkon Gigasept FF


CH5-2 9 9 9 9 NC 9
C6-2 9 9 9 9 9 9
C7F2 9 9 9 9 9 9
C8-5 9 9 9 9 9 9
VF8-3 9 9 9 9 9 9
VF10-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5SP 9 9 9 9 9 9
EV9F4 9 9 9 9 9 9
EV9-4 9 9 9 9 9 9
EC9-4 9 9 9 9 9 9
P4-2 9 9 9 9 NC 9
P5-1 NC 9 9 NC 9 9
P8-4 9 9 9 9 NC 9
P9-4 9 9 9 9 9 9
V5Ms NC 9 9 9 NC 9
CW2 9 9 9 9 9 9
CW5 9 9 9 9 9 9
BP9-4* 9 9 9 NC NC 9
9 = kompatibel
NC = nicht kompat bel
NA = nicht zutreffend (nicht geprüft)
*Zu weiteren Desinfektionsmitteln für den BP9-4-Schallkopf gehören: Gigasept AF, Bibitane,
Metricide 14, Ster-Bac Blu, Wavicide-01

2 - 34 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Sterilisieren von Schallköpfen — VF13-5SP


Vorsicht: Die Schallköpfe wurden speziell konzipiert und auf ihre Eignung geprüft,
Sterilisationsverfahren in der vom Hersteller des Sterilisationssystems empfohlenen Weise
auszuhalten. Die Hinweise des Herstellers der Sterilisationsvorrichtung sind daher
buchstabengetreu einzuhalten.

Das STERRAD®-Sterilisationssystem, ein Hydrogen-Peroxid-Gas Plasma-Sterilisationssystem,


wurde zum Gebrauch mit den aufgeführten Schallköpfen zugelassen.
ƒ VF13-5SP

So sterilisieren Sie einen Schallkopf mit dem STERRAD-System:


Hinweis: Dieses Verfahren gilt nur für den VF13-5SP-Schallkopf.

1. Trennen Sie den Schallkopf vom System.


2. Reinigen und spülen Sie den Schallkopf gründlich und trocknen Sie ihn ab.
3. Befolgen Sie die Herstelleranweisungen zur Sterilisation sorgfältig.

Lagerung
Lagern Sie die Schallköpfe in einer sauberen und trockenen Umgebung. Extreme
Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit können einen Schallkopf beschädigen.
Siehe auch: Technische Beschreibung, Anhang A, Gebrauchsanweisung

Reparatur
Versuchen Sie nicht, einen beliebigen Teil des Schallkopfes zu reparieren oder zu verändern.
Benachrichtigen Sie Ihren Siemens-Kundendienstmitarbeiter unverzüglich, wenn Ihr Schallkopf
beschädigt scheint oder Störungen jedweder Art aufweist.

Schutzgehäuse
Aufgrund der mechanischen Empfindlichkeit der Schallköpfe empfiehlt Siemens, stets das
Schallkopfgehäuse beim Versand eines Schallkopfs oder beim Transfer eines Schallkopfs von
einem Untersuchungsort zu einem anderen zu verwenden. Das Gehäuse wurde speziell für
den Schutz der empfindlichen Schallkopfteile konzipiert. Stellen Sie sicher, dass alle Teile des
Schallkopfes korrekt im Gehäuse platziert sind, bevor Sie den Deckel schließen.

Gebrauchsanweisung 2 - 35
2 Sicherheit und Pflege

Schallkopfzubehör — Pflege
WARNUNG: Stellen Sie vor jedem Gebrauch sicher, dass das Zubehör für den jeweiligen
Schallkopf korrekt gereinigt, sterilisiert oder desinfiziert ist, um eine mögliche
Patientenkontamination zu vermeiden.

Schallkopfhüllen
WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Hinweise, die für die USA gelten, finden Sie in FDA Medical Alert MDA91-1.

WARNUNG: Um das Risiko der Kreuzkontamination und ansteckender Krankheiten zu


verringen, müssen endokavitäre oder intraoperative Schallköpfe nach jedem Einsatz gereinigt
und gründlich desinfiziert werden. Eine sterile, nicht pyrogene Schallkopfhülle muss bei
Verfahren benutzt werden, die eine sterile Umgebung erfordern.

WARNUNG: Nur eine sterile Schallkopfhülle bietet den für chirurgische Eingriffe oder
Punktionen erforderlichen Sterilschutz. Verwenden Sie zur Gewährleistung der Sterilität den
Schallkopf stets mit einer sterilen Hülle, da eine Sterilisation mit Heißdampf, Kaltgas oder
Ethylenoxid (ETO) nicht möglich ist.

Vorsicht: Siemens empfiehlt, dass Sie alle Anweisungen der Hersteller steriler Artikel
(Schallkopfhüllen) befolgen, um sichere Verfahren beim Umgang, bei der Lagerung und bei der
Wiederverwendung aller sterilen Artikel zu gewährleisten.

Schallkopfhüllen sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Sie garantieren die richtige
akustische Kopplung und bieten einen prophylaktischen Schutz bei der vorgesehenen
Ultraschalluntersuchung. Schutzhüllen sind für jeden Schallkopftyp erhältlich. Siemens
empfiehlt, nur geprüfte Schallkopfhüllen zu verwenden.
Die Verwendung einer Einweg-Schallkopfhülle aus Latex auf einem Schallkopf verringert das
Risiko einer Kreuzkontamination. Verwenden Sie stets eine schützende Schallkopfhülle bei
Endokavitätenuntersuchungen, sowie beim Scannen einer offenen Wunde oder eines Bereichs,
wo die Haut nicht intakt ist.

Lagerung
Vorsicht: Bewahren Sie Schallkopfhüllen nicht unter direkter Sonneneinstrahlung auf, da
Schäden durch ultraviolette Strahlung entstehen können.

Latexprodukte sind nur begrenzt lagerfähig und sollten an einem kühlen, trockenen und
dunklen Ort mit einer Umgebungstemperatur von zwischen -5 °C und +40 °C und einer
relativen Luftfeuchtigkeit von bis zu 80 % bei +40 °C aufbewahrt werden. Untersuchen Sie die
Produkte vor dem Gebrauch auf Materialfehler. Auf einigen Verpackungen ist ein
Haltbarkeitsdatum aufgeführt. Ein Produkt, das Materialfehler aufweist oder dessen
Haltbarkeitsdatum überschritten ist, sollte nicht verwendet werden.

2 - 36 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Gelkissen
Überprüfen Sie das Gelkissen vor dem Gebrauch auf etwaige Materialdefekte. Ein
Dünnerwerden, Biegen oder Sprödigkeit des Materials weist auf Schäden hin. Ein defektes
Produkt darf nicht verwendet werden.
Siehe auch: Schallkopfzubehör und Biopsie, Kapitel 5, Gebrauchsanweisung

Lagerung
Lagern Sie Gelkissen nicht unter 5 °C oder über 57 °C. Gelkissen haben nur eine begrenzte
Lagerfähigkeit. Überprüfen Sie diese Produkte vor dem Gebrauch auf etwaige Materialdefekte.
Auf einigen Verpackungen ist ein Haltbarkeitsdatum aufgeführt. Ein Produkt, das Materialfehler
aufweist oder dessen Haltbarkeitsdatum überschritten ist, sollte nicht verwendet werden.

Nadelführungshalterung-Sätze
WARNUNG: Wenn ein Schallkopf mit Gewebe oder Körperflüssigkeit eines Patienten mit
Creutzfeld Jacob in Berührung kommt, muss der Schallkopf vernichtet werden. Eine
Sterilisierung ist gegen Creutzfeld-Jacob-Verunreinigung wirkungslos.

Nadelführungshalterung-Sätze sind für Biopsie- und Punktionsverfahren für spezielle


Schallköpfe erhältlich.
Siehe auch: Schallkopfzubehör und Biopsie, Kapitel 5, Gebrauchsanweisung

Lagerung und Transport


Reinigen und sterilisieren oder desinifizieren Sie Komponenten, die bei einer Nadelpunktion
oder einer Biopsie eingesetzt wurden, nach jedem Gebrauch gründlich.

Lagerung oder Transport des Edelstahl-Endokavitätennadelführungs-Kits


EV9F4
Die in der Packung enthaltenen Informationen und Anleitungen zu Aufbewahrung und
Transport beachten.

Gebrauchsanweisung 2 - 37
2 Sicherheit und Pflege

Reinigen, Desinifizieren und Sterilisieren — Nadelführungshalterung-


Sätze
EC9-4 Einweg-Endokavitätennadelführung

WARNUNG: Die Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
Bei beschädigter Verpackung oder nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist sie nicht mehr zu
verwenden.

Die Einweg-Endokavitäten-Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen Gebrauch
bestimmt. Anweisungen zur Entsorgung finden Sie in der Packung.

EC9-4 Edelstahl-Endokavitätennadelführung

WARNUNG: Nadelführungshalterung-Sätze werden unsteril geliefert. Vor dem ersten Einsatz


sterilisieren.

Die Edelstahl-Endokavitätennadelführung ist zur Wiederverwendung bestimmt. Anweisungen


zur Anbringung sowie zur Pflege, Reinigung und Sterilisation finden Sie in der mitgelieferten
Gebrauchsanweisung.

Edelstahl-Endokavitätennadelführungs-Kit EV9F4

WARNUNG: Nadelführungshalterung-Sätze werden unsteril geliefert. Vor dem ersten Einsatz


sterilisieren.

Die Edelstahl-Endokavitätennadelführung ist zur Wiederverwendung bestimmt. Anweisungen


zum Anbringen sowie zur Pflege, Reinigung und Sterilisation finden Sie in der mitgelieferten
Gebrauchsanweisung.

BP9-4 Endokavitäten-Nadelführungskit für den Mehrfachgebrauch

WARNUNG: Nadelführungshalterung-Sätze werden unsteril geliefert. Vor dem ersten Einsatz


sterilisieren.

Die Edelstahl-Endokavitätennadelführung ist zur Wiederverwendung bestimmt. Anweisungen


zum Anbringen sowie zur Pflege, Reinigung und Sterilisation finden Sie in der mitgelieferten
Gebrauchsanweisung.

BP9-4 2-Weg-Endokavitätennadelführung für den einmaligen Gebrauch

WARNUNG: Die Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
Bei beschädigter Verpackung oder nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist sie nicht mehr zu
verwenden.

Die Einweg-Endokavitäten-Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen Gebrauch
bestimmt. Anweisungen zur Entsorgung finden Sie in der Packung.

2 - 38 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Nadelführungshalterungs-Kits CH4-1, SG-4 und SG-3


Einweg-Nadelführung

WARNUNG: Die Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
Bei beschädigter Verpackung oder nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ist sie nicht mehr zu
verwenden.

Die Nadelführung zur Verwendung mit dem Halterungssatz CH4-1, SG-4 und SG-3 ist nur zum
einmaligen Gebrauch bestimmt. Anweisungen zur Entsorgung finden Sie in der Packung.
Wiederverwendbare Halterung

WARNUNG: Nadelführungshalterung-Sätze werden unsteril geliefert. Vor der ersten


Verwendung sollten diese Produkte daher einer gründlichen Desinfektion unterzogen werden.

Anweisungen zum Anbringen sowie zur Pflege, Reinigung und gründlichen Desinfektion der
Halterung finden Sie in der mitgelieferten Gebrauchsanweisung.

Universal-Nadelführung, Edelstahl
WARNUNG: Nadelführungshalter-Kits sind nicht steril verpackt. Diese Produkte sind vor der
ersten Anwendung zu sterilisieren. Anleitungen zur Sterilisation der Universal-Nadelführung
hierzu finden Sie auf den folgenden Seiten.

Den Universal-Nadelführungshalter und die Einsätze vor der Sterilisation mit einem
enzymhaltigen Mittel reinigen.

Reinigen:
1. Halter und Einsätze mit Wasser spülen.
2. Halter und Einsätze in ein enzymhaltiges Reinigungsmittel legen.
Die Anweisungen des Herstellers sorgfältig beachten.
3. Halter und Einsätze mit Wasser spülen, um alle Rückstände und anhaftendes
Reinigungsmittel zu entfernen.
Sterilisieren:
ƒ Halter und Nadelführungseinsätze mittels der Heißdampfsterilisationsmethode nach dem
Verdrängungsprinzip bei einer Temperatur von 121 °C bis 123 °C 15 bis zu 30 Minuten
lang sterilisieren.

Lagerung
Reinigen und sterilisieren Sie Komponenten, die bei einer Nadelpunktion oder einer Biopsie
eingesetzt wurden, nach jedem Gebrauch.

Gebrauchsanweisung 2 - 39
2 Sicherheit und Pflege

Umweltschutz
Recycling und Entsorgung
Dieses Produkt ist gemäß den lokalen und nationalen Richtlinien zu recyceln.
Batterien und Elektro-/Elektronikgeräte enthalten unter Umständen gefährliche Substanzen.
Werden diese Substanzen freigesetzt, können sie Menschen und/oder der Umwelt schaden.
Siemens hält eine Demontageanleitung zur sicheren und ordnungsgemäßen Entfernung und
Aufbereitung der elektronischen Bauteile dieses Produkts für Recyclingunternehmen bereit.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Siemens-Vertretung.
Soweit durch örtliche Gesetzte und Vorschriften vorgeschrieben hat Siemens Programme für
die Rückgabe gebrauchter Produkte. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen
Siemens-Vertretung.

Gefahrstoffe
WARNUNG: Die Geräte dieses Produkts können Quecksilber enthalten, das entsprechend den
örtlichen und nationalen Bestimmungen recycelt oder entsorgt werden muss.

Gefahrstoff In diesem Produkt enthalten? Position


Quecksilber Ja Die Hintergrundbeleuchtung des
Flachbildschirms enthält eine
geringe Menge Quecksilber
(maximal 5,0 mg/Lampe).

Umgang mit Akkus


WARNUNG: Akkus dürfen keinen Stößen ausgesetzt oder fallen gelassen werden, sind vor
Wasser und sonstigen Flüssigkeiten zu schützen, dürfen nicht zerlegt und nicht an ihren Polen
mit leitenden Objekten in Kontakt gebracht werden. Ferner dürfen Akkus nicht kurzgeschlossen,
erhitzt oder Feuer ausgesetzt werden. Jede dieser Handlungen kann die strukturelle Einheit des
Akkus beeinträchtigen. Wenn die strukturelle Einheit eines Akkus beeinträchtigt ist, kann das
zum Auslaufen des Akkus, zur Erzeugung von Hitze, Feuer oder zu Explosionen und damit auch
zur Verletzung von Personen führen.

WARNUNG: Den Akku nicht verwenden, wenn Flüssigkeit austritt oder wenn er sich in der Form
verändert hat. Wenn Haut oder Kleidung mit Flüssigkeit aus dem Akku in Berührung kommen,
den Bereich unverzüglich mit sauberem Wasser abwaschen. Wenn Flüssigkeit in die Augen des
Benutzers gelangt, diese sofort mit Wasser ausspülen und einen Arzt hinzuziehen.

WARNUNG: Akkus sind gegen Akkus desselben oder eines gleichwertigen Typs
auszutauschen. Die Verwendung nicht kompatibler Akkus kann zum Auslaufen des Akkus, zur
Erzeugung von Hitze, Feuer oder zu Explosionen und damit auch zur Verletzung von Personen
führen.

WARNUNG: Versuchen Sie nicht, Akkus erneut aufzuladen, die nicht erneut aufgeladen werden
können, wie etwa die in Leiterplatten enthaltenen Akkus. Nicht erneut aufladbare Akkus sind
gemäß den lokalen und nationalen Richtlinien zu recyceln.

Im Sinne einer möglichst langen Lebensdauer des Akkus ist wie folgt vorzugehen, wenn das
System nicht verwendet wird:
ƒ Lassen Sie das System an die Steckdose angeschlossen.
ƒ Achten Sie darauf, dass der Netzstromschalter in der EIN-Position steht (I = EIN).
ƒ Das System wenn möglich in einer Umgebung mit niedriger Luftfeuchtigkeit und einem
Temperaturbereich zwischen 0 °C und 21 °C lagern.

2 - 40 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Recyceln von Akkus


WARNUNG: Entsorgen Sie Akkus niemals durch Verbrennen oder Spülen in irgendein
Abwassersystem, wie beispielsweise die Toilette. Die Verletzung der strukturellen Einheit des
Akkus kann zum Austreten von Flüssigkeit oder zur Explosion sowie möglicherweise zur
Verletzung von Menschen führen.

WARNUNG: Werfen Sie Akkus nicht in den Müll. Sammeln und recyceln Sie gebrauchte Akkus
vom Restmüll getrennt.

Typ Geschätzte Einsatzdauer Anweisungen zur Handhabung


Lithium-Akkus 1,5 Jahre Siehe auch: Umgang mit Akkus, S. 2-40

Der Akku hält seine Ladung ab Einsatzbeginn für 1,5 Jahre,


wenn
ƒ das System niemals an das Netz angeschlossen wird.
ƒ das System an das Netz angeschlossen wird, der
Netzstromschalter jedoch während der gesamten 1,5 Jahre
in der Aus-Position steht ({ = AUS).
Wenn die Systemuhr beginnt nachzugehen, ist
möglicherweise die Zeit gekommen, um den Akku
auszutauschen. Verständigen Sie die örtliche Siemens-
Vertretung.
Akkupacks (Lithium- 6 Monate Siehe auch: Pflege und Reinigung des Akkupacks, S. 2-27
Polymer-Akku)
Der Akku ist erneut aufladbar.
Akkus sind gemäß den lokalen und nationalen Richtlinien zu recyceln. Zum Recyceln von
Akkus ist das im jeweiligen Land verfügbare Programm zur Sammlung von Akkus anzuwenden.
Soweit durch örtliche Gesetzte und Vorschriften vorgeschrieben sammelt und recycelt Siemens
die für dieses Produkt benötigten Akkus kostenlos. Die Anweisungen für den Versand von
Akkus erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Siemens-Vertretung vor Ort.

Entsorgen des Verpackungsmaterials


Das Verpackungsmaterial ist gemäß den lokalen und nationalen Richtlinien zu entsorgen oder
zu recyceln.
Soweit durch örtliche Gesetzte und Vorschriften vorgeschrieben sammelt und entsorgt Siemens
das Verpackungsmaterial dieses Produkts. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer
örtlichen Siemens-Vertretung.

Gebrauchsanweisung 2 - 41
2 Sicherheit und Pflege

Entsorgen von Bauteilen und Zubehör


WARNUNG: Bei der Entsorgung der Bauteile und des Zubehörs des Ultraschallsystems sind die
lokalen und nationalen Richtlinien zu beachten.

WARNUNG: Über Körperflüssigkeiten auf Nadeln und Nadelführungen können


Infektionskrankheiten übertragen werden. Entsorgen Sie die Nadel und die Nadelführung in
jedem Fall gemäß den geltenden Bestimmungen, damit keine Ansteckungsgefahr für Patienten,
Bediener oder Dritte durch gefährliches oder infektiöses Material besteht.

Bauteil oder Zubehör Geschätzte Einsatzdauer Anweisungen zur Handhabung


Luftfilterfach variabel Siehe auch: Einen Luftfilter reinigen, S. 2-25

Das Luftfilterfach ist wiederverwendbar.


Das Luftfilterfach ist zu ersetzen, wenn es in
irgendeiner Weise beschädigt ist. Beispielsweise
dann, wenn der Luftfilter ein Loch hat oder das
Luftfilterfach nicht in die Aussparung für das
Luftfilterfach passt.
Nadelführungshalterungs-Kit zum einmaligen Gebrauch Bei der Nadelführung zur Verwendung mit den
CH4-1, SG-3 und SG-4, Haltereinheiten handelt es sich um ein zum
Nadelführung einmaligen Gebrauch bestimmtes Teil.
Anweisungen zur Entsorgung finden Sie in der
mitgelieferten Gebrauchsanweisung.
Nadelführungshalterungs-Kit 7 Jahre Anweisungen zur Entsorgung finden Sie in der
CH4-1, SG-3 und SG-4, (entspricht der mitgelieferten Gebrauchsanweisung.
wiederverwendbare Halterung Lebensdauer des
Schallkopfs)
EV9-4/EC94 Einweg- zum einmaligen Gebrauch Die Einweg-Endokavitätennadelführung ist zum
Endokavitätennadelführung einmaligen Gebrauch bestimmt. Anweisungen zur
BP9-4 2-Weg- Entsorgung finden Sie in der mitgelieferten
Endokavitätennadelführung für Gebrauchsanweisung.
den einmaligen Gebrauch
EV9-4/EC9-4 Edelstrahl- 7 Jahre Die Edelstahl-Endokavitätennadelführung ist zur
Nadelführungssatz (entspricht der Wiederverwendung bestimmt. Anweisungen zum
BP9-4 Endokavitäten- Lebensdauer des Anbringen sowie zur Pflege, Reinigung,
Nadelführung für den Schallkopfs) Desinfektion und Sterilisation finden Sie in der
Mehrfachgebrauch mitgelieferten Gebrauchsanweisung. Anweisungen
dazu, wann eine beschädigte Nadelführung zu
entsorgen ist, finden Sie in der mitgelieferten
Gebrauchsanweisung.
Universal-Nadelführung S 7 Jahre Siehe auch: Nadelführungshalterung-Sätze,
(entspricht der S. 2-37
Lebensdauer des
Schallkopfs) Siehe auch: Universal-Nadelführung, Kapitel 5,
Gebrauchsanweisung

Die Edelstahl-Nadelführung ist zur


Wiederverwendung bestimmt. Ersetzen Sie die
Nadelführung, wenn die Nadelhalterung oder die
Nadelkappe auf irgendeine Weise beschädigt ist.

2 - 42 Gebrauchsanweisung
2 Sicherheit und Pflege

Energieerhaltung
Siehe auch: Mobile QuickStart für Untersuchungen mit dem fahrbaren Gerät (Bereitschaft),
Kapitel 3, Gebrauchsanweisung

Siehe auch: Versorgung des Systems mit Strom, Kapitel 3, Gebrauchsanweisung

Um den Energieverbrauch in Maßen zu halten, solange das System nicht verwendet wird, ist
das System in den Standby-Modus zu versetzen.
Zur besseren Energieerhaltung ist das System, solange es nicht verwendet wird,
auszuschalten. Lassen Sie das System an die Steckdose angeschlossen. Achten Sie darauf,
dass der Netzstromschalter in der EIN-Position steht (I = EIN).
Zur maximalen Energieerhaltung ist das System, solange es gelagert wird, auszuschalten.
Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose oder stellen Sie den Netzschutzschalter in die Aus-
Position ({ = AUS).
Hinweis: Wenn der Systemstecker für lange Zeit aus der Steckdose gezogen wird oder wenn der
Netzschutzschalter für lange Zeit in der Aus-Position ({ = AUS) steht, kann sich die Lebensdauer
der Systemakkus verkürzen.

Gebrauchsanweisung 2 - 43
2 Sicherheit und Pflege

2 - 44 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung
Erste Einrichtung................................................................................................ 3
Verbringen des Gerätes an einen anderen Ort ................................................ 3
Schwenkradbremse....................................................................................... 4
Vordere Schwenkradbremse .................................................................. 4
Hintere Schwenkradbremse ................................................................... 5
Vor der Verbringung an einen anderen Ort.................................................... 6
Während des Transports an einen anderen Ort ............................................ 8
Versenden des Systems................................................................................ 9
Nach dem Transport ...................................................................................... 9
Inbetriebnahme des Systems .......................................................................... 10
Anschließen des Systems ........................................................................... 10
Energieversorgung des Systems................................................................. 11
QuickStart-Funktion (akkubetriebener Bereitschaftsmodus) ................ 13
Einstellen der Regler am Monitor ................................................................ 14
Regler am Monitor................................................................................ 14
Einstellen von Helligkeit und Kontrast .................................................. 15
Einstellen des Monitors über die Monitor-Menüoptionen...................... 16
Audio- und Mikrofonlautstärke.............................................................. 17
Anschließen und Trennen von Schallköpfen ............................................... 18
Array-Schallköpfe ................................................................................. 19
Continuous-Wave-Schallköpfe ............................................................. 21
Schallkopf-Schutzhalterung.................................................................. 22
Schallkopfkabelaufbewahrung.............................................................. 23
Anschließen von Systemzubehör ................................................................ 23
Fußschalter .......................................................................................... 23
EKG-Kabel ........................................................................................... 24
Hilfseingänge........................................................................................ 24
Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld ................................... 25
Anschließen von Peripheriegeräten............................................................. 27
Serielle Schnittstelle ............................................................................. 29
Ergonomie des Systems .................................................................................. 30
Allgemeine Systemeinstellungen.................................................................... 32
Ändern des Krankenhaus- oder Kliniknamens............................................. 32
Einstellen von Systemdatum und Uhrzeit .................................................... 32
Konfiguration der Bedienungsvorrichtung für Dokumentationsgeräte.......... 35
Software-Installation ........................................................................................ 36
Installation von softwarebasierten Optionen ................................................. 38

Gebrauchsanweisung 3 - 1
3 Systemeinrichtung

3 - 2 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Erste Einrichtung
Das Ultraschallsystem wird von einem Siemens-Vertreter ausgepackt und vor Ort installiert.
Der Siemens-Vertreter überprüft die ordnungsgemäße Funktion des Systems. Schallköpfe,
Dokumentation und Speichergeräte sowie sämtliches Zubehör und die zu Ihrem System
gehörenden Optionen werden ebenfalls angeschlossen und installiert.
Gehen Sie täglich vor dem Einsatz des Ultraschallsystems die Checkliste durch.
Siehe auch: Checkliste durch, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Verbringen des Gerätes an einen anderen Ort


WARNUNG: Die entsprechenden Vorbereitungsschritte vor dem Verbringen des Gerätes an
einen anderen Ort sind sehr wichtig, um mögliche Beschädigungen empfindlicher Komponenten
zu vermeiden und Sicherheitsrisiken zu minimieren. Lesen Sie die entsprechenden Anleitungen,
bevor Sie das Gerät an einen anderen Ort verbringen.

WARNUNG: Um Schäden am Bildschirm und das Risiko einer Verletzung des Bedieners zu
vermeiden, sicherstellen, dass der Bildschirm während des Transports nicht schwenken kann.
Die vertikale Stellung des Flachbildschirms vor dem Transport des Ultraschallsystems gemäß
den Anweisungen in diesem Abschnitt der Gebrauchsanweisung arretieren.

Vorsicht: Nicht am Flachbildschirm drücken, um das System zu bewegen. Durch Drücken am


Flachbildschirm kann die Kontrolle über das System verloren gehen und Schäden an den
beweglichen Teilen des Flachbildschirms entstehen.

Vorsicht: Nicht auf den Flachbildschirm lehnen. Durch schwere Belastung des Flachbildschirms
oder extremen Druck kann das Ultraschallsystem beschädigt werden.

Vorsicht: Das Gerät nicht unbeaufsichtigt an einer abschüssigen Stelle abstellen. Selbst wenn
die hinteren Bremsen angezogen sind, kann das System auf einer Rampe ins Rutschen
kommen.

Vorsicht: Um zu vermeiden, dass während der Verbringung an einen anderen Ort Schäden am
System entstehen, alle Klappen/Türen an den Dokumentationsgeräten und am
Ultraschallsystem schließen und alle Ablagen einschieben. Sicherstellen, dass keine
Komponenten hervorstehen.
Das Ultraschallsystem ist als mobiles Gerät konzipiert. Vor der Verbringung an einen anderen
Ort müssen Sie das Gerät entsprechend vorbereiten, indem Sie die Stromversorgung des
Gerätes unterbrechen und das System absichern.

Gebrauchsanweisung 3 - 3
3 Systemeinrichtung

Schwenkradbremse
Das Ultraschallsystem ist mit vier Schwenkradbremsen ausgestattet. Die beiden
Vorderradbremsen verfügen jeweils über einen Arretier- und Arretierungsfreigabehebel sowie
über einen Schwenkarretier- und Schwenkfreigabehebel. Die beiden hinteren Bremsen
verfügen jeweils über einen Arretierhebel und einen Freigabehebel. Sie können die
Schwenkradbremsen mit den Hebeln an jedem Rad einzeln arretieren.

Vordere Schwenkradbremse

4 2

Beispiel für ein Schwenkrad mit Arretierbremse (nicht angezogen)

1 Arretierungsfreigabehebel
2 Arretierhebel
3 Schwenkarretierhebel
4 Schwenkfreigabehebel

Ziel Vorgehensweise Symbol


Anziehen der Bremse ƒ Drücken Sie den Arretierhebel mit dem Fuß in die Arretierposition ON
herunter. (Aktiviert)
Lösen der Bremse ƒ Drücken Sie den Arretierungsfreigabehebel mit dem Fuß herunter, um OFF
die Bremse zu lösen. (deaktiviert)
Anziehen der ƒ Drücken Sie den Schwenkarretierhebel mit dem Fuß herunter, bis die Ú
Schwenkradbremse Schwenkradbremse einrastet.
Lösen der ƒ Drücken Sie den Schwenkfreigabehebel mit Ihrem Fuß herunter, bis
Schwenkradbremse sich die Bremse löst und der Schwenkarretierhebel freigegeben wird.

3 - 4 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Hintere Schwenkradbremse

Beispiel für ein Schwenkrad mit Arretierbremse Beispiel für ein Schwenkrad mit Arretierbremse
(angezogen) (nicht angezogen)

Ziel Vorgehensweise Symbol


Anziehen der Bremse ƒ Drücken Sie den Arretierhebel mit dem Fuß bis zum Anschlag, d. h. in ON
die Arretierposition, herunter. (Aktiviert)
Lösen der Bremse ƒ Drücken Sie den Arretierungsfreigabehebel mit dem Fuß herunter, um OFF
die Bremse zu lösen. (deaktiviert)

Gebrauchsanweisung 3 - 5
3 Systemeinrichtung

Vor der Verbringung an einen anderen Ort


1. Schalten Sie das Ultraschallsystem aus: Der EIN/AUS-Teilnetz-Schalter ( ) befindet sich
oben links auf dem Bedienfeld.
2. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Wandsteckdose. Ziehen Sie dabei am Stecker, nicht
am Kabel.
3. Verlegen Sie das Kabel so, dass Sie nicht mit den Rollen des Systems über das Kabel
fahren.
4. Entfernen Sie alle Schallköpfe und verstauen Sie sie in den entsprechenden
Transportboxen, um sicherzustellen, dass sie den Transport unbeschadet überstehen.
5. Schließen Sie alle Türen und Klappen und schieben Sie alle Ablagen für
Dokumentationsgeräte oder Komponenten am Ultraschallsystem ein.

Schließen der Klappen/Türen und Einschieben der Ablagen.

6. Trennen Sie alle externen Dokumentationsgeräte vom System.


7. Zubehör (z. B. Gel, Videobänder und CD/DVD) ist jeweils getrennt zu transportieren.
8. Trennen Sie den optionalen Fußschalter (sofern vorhanden).

3 - 6 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

9. So arretieren Sie die Position des Flachbildschirms für den Transport:


a. Den Flachbildschirm mit der Mitte vorn des Ultraschallsystems ausrichten.
b. Die Transportsicherung eindrücken und in die Arretierposition drehen. Sicherstellen,
dass der Sicherungsstift in das Loch des Gelenkarms greift.

1
1 Stiftloch
2 Transportsicherung
2

Beispiel für die Transportsicherung (Arretierung) in nicht arretierter Position.

1
2 1 Stift
2 Stiftloch
3 Transportsicherung
3

Beispiel für die Transportsicherung (Arretierung) in arretierter Position.

Beispiel des Bildschirms in vertikaler Position für den Transport.

10. Lösen Sie die Bremsen an den Vorder- und Hinterrädern.

Gebrauchsanweisung 3 - 7
3 Systemeinrichtung

Während des Transports an einen anderen Ort


Vorsicht: Das Ultraschallsystem während der Verbringung an einen anderen Ort vor
Umwelteinflüssen, wie Feuchtigkeit, Wind, Schmutz und Staub sowie extremer Hitze oder Kälte
schützen.

Vorsicht: Das Ultraschallsystem nicht über Flächen mit losem Schmutz, Verunreinigungen oder
stehenden Flüssigkeiten bewegen.

Vorsicht: Stöße und Erschütterungen des Ultraschallsystems so weit wie möglich vermeiden
bzw. minimieren. Unebene Flächen mit starken Höhenunterschieden oder besonderen
Unebenheiten vermeiden.

Vorsicht: Bei Systemen mit Dokumentationsgeräten auf der hinteren Ablage des
Ultraschallsystems: Beschädigungen der hervorstehenden Kabel und Anschlüsse vermeiden,
insbesondere wenn Sie das System um Ecken oder durch Türen transportieren.
Siehe auch: Energieversorgung des Systems, S. 3-11
Siehe auch: Schallköpfe — Pflege, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Hervorstehende Kabel und Anschlüsse.

Das Ultraschallsystem kann in einem Gebäude problemlos von einem Raum in einen anderen
Raum verbracht werden oder während einer Untersuchung anders positioniert werden. Seien
Sie auf Rampen und unebenen Flächen besonders vorsichtig. Das Ultraschallsystem kann
auch über Straßenpflaster oder ähnliche harte Beläge (zum Beispiel auf Parkplätzen) verbracht
werden.
Hinweis: Beim Transport des Ultraschallsystems in einem Fahrzeug müssen die Räder arretiert
werden. Das Ultraschallsystem muss am Fahrzeugboden oder den Wänden ausreichend gesichert
werden, so dass es während des Transportes nicht kippen oder verrutschen kann.

3 - 8 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Versenden des Systems


Führen Sie nach Bedarf die folgenden Vorbereitungsarbeiten aus, um das System
zu versenden.
So bereiten Sie das System auf den Transport über lange Strecken oder über
unebenes Gelände vor:
1. Verpacken Sie das System im Original-Verpackungsmaterial und im Karton.
2. Verladen Sie das System über die Ladebordwand in das Fahrzeug.
Sichern Sie das System mit Transportbändern, um eine seitliche Bewegung des Systems
zu verhindern.
Legen Sie Gegenstände zur Polsterung unter das System, um starke Erschütterungen
während des Transports zu vermeiden.

Nach dem Transport


Vorsicht: Sicherstellen, dass die Luftzirkulation um das Ultraschallsystem während des
Betriebes nicht behindert wird. Das System nicht unmittelbar vor einer Wand oder anderen
Flächen, die die freie Luftzirkulation um das System behindern würden, aufstellen.

Vorsicht: Darauf achten, dass keine Bettlaken, Bettdecken oder Teile herabhängender
Gardinen und Vorhänge die freie Luftzirkulation um das Ultraschallsystem behindern.

Vorsicht: Blockierte Ventilatoren können zur Überhitzung und damit zu einem Leistungsabfall
oder Totalausfall des Gerätes führen.

Vorsicht: Die Bremsen wirken auf einem ebenen Untergrund am effektivsten. Das System
keinesfalls an Orten mit einer Neigung von mehr als 5 Grad abstellen.
Siehe auch: Schwenkradbremse, S. 3-4
Siehe auch: Checkliste durch, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung
1. Aufstellungsort des Systems: Achten Sie darauf, dass das System nicht unmittelbar vor
Wänden oder Gardinen/Vorhängen oder anderen Textilien aufgestellt wird, die den
ungehinderten Luftfluss zu den Kühlventilatoren des Systems behindern könnten.
2. Feststellung der Bremsen: Aktivieren Sie die Bremsen an den vorderen und den hinteren
Rädern.
3. Einstecken des Stromkabels: Stecken Sie das Stromkabel in eine für Krankenhäuser
zugelassene Steckdose oder eine gleichwertige Steckdose am Aufstellungsort ein.
4. Einschalten: Schalten Sie das Ultraschallsystem ( ) ein.
5. Prüfung der Anzeige: Stellen Sie nach dem Systemstart sicher, dass das Anzeigebild stabil
ist, dass Sie einen Schallkopf auswählen können und dass das System auf Eingaben am
Bedienfeld reagiert.

Gebrauchsanweisung 3 - 9
3 Systemeinrichtung

Inbetriebnahme des Systems


Der erste Schritt zum Betrieb des Ultraschallsystems besteht in der Verbindung des Systems
mit einer Stromquelle.

Anschließen des Systems


WARNUNG: Bevor Sie das Ultraschallsystem an eine Spannungsversorgung anschließen,
müssen Sie den Abschnitt über elektrische Sicherheit in Kapitel 2 der Gebrauchsanweisung
gelesen und verstanden haben.
Das Ultraschallsystem ist mit einem festen (nicht abnehmbaren) Netzkabel ausgestattet.
1 2 3 4 5
1 Potenzialausgleichs-
Anschluss
2 Netzspannungs-
Leistungsschalter
+ + 3 Wahlschalter für
Netzspannung
4 Wahlschalter für Spannung
am Zubehöranschluss
+ + 5 Statusanzeige (nur für
Wartungsdiagnose)
6 Steckverbinder-Abdeckung
für das Netzkabel

6
Beispiel einer Anschlussplatte.

So schließen Sie das System an:


ƒ Schließen Sie das Netzkabel an die Netzanschlussbuchse an.
– Bei 200V~ bis 240V~-Systemen: Stecken Sie das Netzkabel in eine Standard-
Wandsteckdose. beispielsweise eine „Schuko"-Steckdose (nach CEE 7-7-Standard).
– 100V~ bis 120V~-Systeme in den USA: Stecken Sie das Netzkabel in eine für Kliniken
zugelassene Netzsteckdose.
– 100V~ bis 120V~-Systeme außerhalb der USA: Stecken Sie das Netzkabel in eine
Standard-Wandsteckdose.

3 - 10 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Energieversorgung des Systems


Das Ultraschallsystem wird mithilfe des EIN/AUS-Teilnetz-Schalters ( ) oben links auf der
Tastatur ein- und ausgeschaltet.
Hinweis: Dieser Schalter schaltet das System nicht vollständig aus und trennt es nicht vom
Stromnetz. Der Schalter dient lediglich zum Ein- und Ausschalten der betriebsrelevanten Teile des
Ultraschallsystems. Um das System vollständig vom Stromnetz zu trennen, muss der Netzschalter in
der Anschlussplatte an der Rückseite von Ein auf Aus geschaltet werden.

Vorsicht: Nach dem Ausschalten des Systems mindestens 20 Sekunden warten, bevor das
System wieder eingeschaltet wird. Auf diese Weise kann das System die Ausschaltsequenz
vollständig durchlaufen.

Anzeige des EIN/AUS-Teilnetz-


Schalters Systemstatus:
Blau Eingeschaltet
Gelb Bereitschaftsmodus
Aus (unbeleuchtet) Ausgeschaltet

So schalten Sie das System ein:


1. Gehen Sie die tägliche Checkliste durch, bevor Sie das System verwenden.
Siehe auch: Checkliste durch, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung
2. Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel sowohl im Gerät als auch in der Steckdose
fest eingesteckt ist.
3. Schalten Sie das Ultraschallsystem ( ) ein.
Nach dem Einschalten durchläuft das System eine Reihe von Selbstdiagnose- und
Kalibrierungstests. Die Tests dauern einige Minuten, danach ist das System betriebsbereit.
Hinweis: Sollte ein Problem auftreten, durchläuft das System nicht die vollständige
Einschaltsequenz. Stattdessen wird ein Fehlercode oder eine entsprechende Meldung auf dem
Bildschirm angezeigt, der/die auf das Problem hinweist. Bitte notieren Sie diese Meldung und
wenden Sie sich an den Siemens-Kundendienst.
Das System ist werksseitig für den 2D-Anzeigemodus vorkonfiguriert.
4. Überprüfen Sie, ob die Bildschirmanzeigen und die Beleuchtung mit den Angaben in der
täglichen Checkliste übereinstimmen.

Gebrauchsanweisung 3 - 11
3 Systemeinrichtung

So schalten Sie das System aus:


Hinweis: Für den Abbruch des Ausschaltvorgangs wählen Sie die Schaltfläche Abbrechen im
Dialogfeld Shut Down System.

1. Drücken Sie kurz auf den EIN/AUS-Teilnetz-Schalter ( ) oben links im


Ultraschallbildschirm.
Das System zeigt das Dialogfeld Shut Down System an.
2. Wählen Sie die Schaltfläche Herunterfahren.
Warten Sie ca. 30 Sekunden, bevor Sie das Ultraschallsystem wieder einschalten.
Hinweis: Ist das System ausgeschaltet, fahren Sie es wie vorgeschrieben herunter, indem Sie den
EIN/AUS-Schalter ( ) wenigstens fünf Sekunden gedrückt halten.
So starten Sie das System neu:
1. Drücken Sie kurz auf den EIN/AUS-Teilnetz-Schalter ( ) oben links im
Ultraschallbildschirm.
Das System zeigt das Dialogfeld Shut Down System an.
2. Wählen Sie die Schaltfläche Rücksetz.
Das System fährt herunter und startet neu.
Aufrufen des Bereitschaftsmodus:
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die aktuelle Studie automatisch zu schließen,
wenn der Bereitschaftsmodus aktiviert ist.
Allgemein 1 > Stu. schließ. bei Syst-Standby

Hinweis: Die Patientendaten bleiben erhalten, während sich das System im Bereitschaftsmodus
befindet. Um einen möglichen Datenverlust zu verhindern, empfiehlt Siemens vor dem Übergang in
den Bereitschaftsmodus die aktuelle Patientenstudie zu schließen, den 2D-Modus zu aktivieren und
zu warten, bis das System die Daten auf das externe Speichermedium geschrieben hat.

1. Drücken Sie kurz den EIN/AUS-Schalter ( ) oben links im Bedienfeld des


Ultraschallsystems.
2. Wählen Sie im angezeigten Dialogfeld die Schaltfläche Bereitschaft.
Das System geht in den Bereitschaftsmodus über.
3. Wenn Sie die akkubetriebene QuickStart-Funktion verwenden, warten Sie nach dem
Ausschalten etwa 20 Sekunden, bevor Sie den Netzstecker ziehen.

3 - 12 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Beenden des Bereitschaftsmodus:


Hinweis: Warten Sie nach dem Ausschalten etwa 20 Sekunden, bevor Sie das Ultraschallsystem
wieder einschalten ( ).
1. Wenn Sie die QuickStart-Funktion verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass das
Netzkabel sowohl im Gerät als auch in der Steckdose fest eingesteckt ist.
2. Drücken Sie den EIN/AUS-Schalter ( ) oben links im Bedienfeld des Ultraschallsystems.
Das System ist in weniger als 15 Sekunden betriebsbereit.
3. Um erneut in den Bereitschaftsmodus überzugehen, müssen Sie nach dem Einschalten
des Systems etwa 20 Sekunden warten.

QuickStart-Funktion (akkubetriebener Bereitschaftsmodus)


Die QuickStart-Funktion für Untersuchungen mit dem fahrbaren Gerät reduziert die für das Ein-
und Ausschalten des Systems erforderliche Zeit, indem es das Ultraschallsystem mit Hilfe des
installierten Akkus in den Bereitschaftsstatus versetzt.
Der Bereitschaftsstatus kann bei ausgestecktem Netzkabel etwa 40 Minuten lang beibehalten
werden.
Befindet sich das System im akkubetriebenen Bereitschaftsstatus, dient der EIN/AUS-Schalter
( ) als Anzeige für den Akkuladezustand.
Farbe des EIN/AUS-
Schalters Akkustatus:
Dauerhaftes Gelb Noch mehr als 60 % Ladung.
Blinkendes Gelb (langsam) Noch mehr als 30 % Ladung.
Blinkendes Gelb (schnell) Akku ist schwach.
Blinkendes Gelb (schnell) mit Akku ist sehr schwach. Wird das System nicht an eine
hörbarem Piepton Steckdose angeschlossen, wird es sich innerhalb von 5 Minuten
automatisch ausschalten.

Gebrauchsanweisung 3 - 13
3 Systemeinrichtung

Einstellen der Regler am Monitor


Mit den Reglern an der Unterseite des Monitors können Sie die Helligkeits- und
Kontrasteinstellungen des Monitors direkt ändern. Zusätzliche Einstellungen stehen im Monitor-
Menü zur Verfügung.
Siehe auch: Optionen im Monitor-Menü, S. 3-16
Hinweis: Die Spracheinstellung für den Monitor erfolgt unabhängig von der Spracheinstellung des
Ultraschallsystems.

1
2
3
4

Beispiel eines Monitors, Vorderansicht. Beispiel eines Monitors, Seitenansicht.

1 LED Monitor Ein/Aus 1 Menü


2 Mikrofon 2 S Rechts, Aufwärts (+)
3 LED M krofon Ein/Aus 3 T Links, Abwärts (-)
4 Tastaturbeleuchtung des Bedienfelds

Regler am Monitor
Monitor-Taste Beschreibung
Menü Drücken Sie die Taste kurz, um die folgenden Funktionen zu
durchlaufen:
ƒ Kontrast-Regelung
ƒ Helligkeits-Regelung
ƒ Aus
Halten Sie Menü und S (mindestens 8 Sekunden lang) gedrückt,
um das Monitor-Menü mit zusätzlichen Einstellmöglichkeiten
anzuzeigen.
T Links, Abwärts (-) Verringert den jeweiligen Einstellungswert oder verschiebt nach
links oder unten.
S Rechts, Aufwärts (+) Erhöht den jeweiligen Einstellungswert oder verschiebt nach
rechts oder oben.
Licht-Intensität Schaltet die Tastaturbeleuchtung des Bedienfels ein oder aus.
(Wechselt durch folgende Einstellungen: Aus, niedrige, mittlere
und hohe Intensität).

3 - 14 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Einstellen von Helligkeit und Kontrast


Hinweis: Auf Grundlage der Standardeinstellungen der Helligkeits- und Kontrastregler des Monitors
wurden werksseitig Bildgebungs-Voreinstellungen vorgenommen. Durch Einstellen der Helligkeits-
und Kontrastregler am Monitor kann die Bildoptimierung beeinträchtigt werden, die durch die
werksseitig vorgenommenen Voreinstellungen gewährleistet ist.
Um eine konsistente Bilddarstellung zu gewährleisten, sollten Kontrast- und
Helligkeitseinstellungen am Monitor vorgenommen werden, bevor die Druckqualität der
installierten Dokumentationsgeräte eingestellt wird.
Diese Verfahren gewährleistet eine konsistente Qualität der Bildanzeige und reduziert das
Potenzial von Bildqualitätseinbußen.
So stellen Sie Helligkeit und Kontrast des Monitors ein:
Hinweis: Gehen Sie bei der Anpassung des Monitors immer von den Werkseinstellungen aus
und verändern Sie dann die einzelnen Regler nach Ihren Bedürfnissen und den Lichtbedingungen
im Raum.
1. Drücken Sie den Regler am Monitor, um die Einstellung für den Kontrast anzuzeigen,
oder drücken Sie die Taste zwei Mal, um die Einstellung für die Helligkeit anzuzeigen.
2. Drücken Sie den Regler T, um die Einstellung zu verringern oder den Regler S, um die
Einstellung zu erhöhen.
Verringern Sie den Einstellungswert, um dunklere Bilder oder einen geringeren Kontrast zu
erhalten. Erhöhen Sie den Einstellungswert, um hellere Bilder oder einen höheren Kontrast
zu erhalten.
So stellen Sie die werksseitigen Standardeinstellungen für Helligkeit und Kontrast
wieder her und sperren sie:
1. Drücken Sie den Regler am Monitor, um die Einstellung für den Kontrast anzuzeigen,
oder drücken Sie die Taste zwei Mal, um die Einstellung für die Helligkeit anzuzeigen.
2. Drücken Sie den Regler T oder und den Regler S gleichzeitig.
Die Standard-Werkseinstellungen für die Option werden wiederhergestellt.
3. Halten Sie den Regler T oder den Regler S (wenigstens 5 Sekunden lang) gleichzeitig
gedrückt.
Das System zeigt die Meldung „Monitor-Hauptmenü ist gesperrt" an.
4. Zur Freigabe der Monitoreinstellungen wiederholen Sie Schritt 3.

Gebrauchsanweisung 3 - 15
3 Systemeinrichtung

Einstellen des Monitors über die Monitor-Menüoptionen


Sie können die Monitoreinstellungen auch über das Monitor-Menü anpassen.
Optionen im Monitor-Menü
Menüsymbol Menüoption
Bild
Kontrast
Helligkeit
Color-Modus
Beenden
Funktion
Skala
Information
Speicherabruf
SBC
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OSD
Sprache
Halbton
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Beenden

So regeln Sie die Monitoreinstellungen über das Monitor-Menü:


1. Halten Sie und S am Monitor gleichzeitig gedrückt, um das Monitor-Menü aufzurufen.
2. Drücken Sie T oder S, um eine Option zu markieren.
3. Drücken Sie , um ein Menü-Symbol auszuwählen.
4. Drücken Sie T oder S, um eine Menüoption auszuwählen, und drücken Sie , um die
Einstellung anzupassen.
5. Drücken Sie T oder S, um die Einstellung zu ändern.
6. Wählen Sie die Schaltfläche BEENDEN oder drücken Sie , um die Einstellung zu
bestätigen und zurückzukehren zum Hauptauswahlbildschirm.
7. Um das Monitor-Menü zu beenden, warten Sie das Timeout (10 Sekunden) ab oder Sie
drücken T oder S, um BEENDEN zu wählen, und dann erneut .
Monitor-Fehlermeldungen
Meldung Maßnahme
KEIN SIGNAL Signalkabel überprüfen
FREQUENZ NICHT KORREKT Prüfen, ob die Betriebsfrequenz nicht korrekt eingestellt ist
SBC-FEHLER Den Monitor auswechseln
(leeres Dialogfeld)

3 - 16 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Audio- und Mikrofonlautstärke


Sie können die Lautstärke der Lautsprecher einstellen. Zur Einstellung der Standardlautstärke
können Sie die Voreinstellungen des Systems verwenden.
Allgemein 1 > Audio

Sie können die Lautstärke auch mithilfe des Lautstärkereglers am Bedienfeld über den DGC-
Reglern einstellen.

Beispiel für den Lautstärkeregler

So stellen Sie die Lautstärke im Doppler-Modus ein:


ƒ Drehen Sie den Lautstärkeregler auf dem Bedienfeld.
So aktivieren Sie das Mikrofon während der Aufzeichnung:
1. Drücken Sie den Lautstärkeregler zur Aktivierung des Mikrofons.
Die LED vorn am Monitor leuchtet auf.
2. Zur Einstellung der Lautstärke den Lautstärkeregler drehen.

Gebrauchsanweisung 3 - 17
3 Systemeinrichtung

Anschließen und Trennen von Schallköpfen


Vorsicht: Vor dem Anschließen oder Trennen von Schallköpfen darauf achten, dass sich das
System im Standbildmodus befindet. Falls ein Schallkopf getrennt wird, während sich das
System nicht im Standbildmodus befindet, wird eine Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall
muss das System zurückgesetzt werden, bevor es weiter verwendet werden kann.
Es können mehrere Schallköpfe an das Ultraschallsystem angeschlossen werden, wobei
jeweils ein Schallkopf aktiv ist.
Drücken Sie die Taste SCHALLKOPF auf dem Bedienfeld, um den aktiven Schallkopf zu
ändern.
Hinweis: Sind drei Schallköpfe an das System angeschlossen, werden die Namen der Schallköpfe
als Softkey-Optionen angezeigt.

Beispiel für Schallkopf-Anschlüsse.

1 Zwei 260-polige Anschlüsse für Standard-Array-Schallköpfe


2 Ein 260 pol. Anschluss für Standard- und Spezial-Array-Schallköpfe
3 Continuous Wave (CW)-Doppler-Anschluss für CW-Doppler-Stiftschallköpfe.

3 - 18 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Array-Schallköpfe
Vorsicht: Sie müssen das System anhalten, bevor Sie einen Schallkopf anschließen oder
entfernen.
Schließen Sie einen Array-Schallkopf an einen verfügbaren Array-Anschluss an.

Beispiel für einen Array-Schallkopf-Anschluss.

Hinweis: Wenn der Schallkopfstecker am System angeschlossen oder vom System getrennt wird,
kann aufgrund des speziellen Abschirmungsmaterials in den Anschlüssen ein gewisser Widerstand
auftreten. Dies ist bei diesen Schallköpfen normal.

1 Verriegelt
2. Entriegelt

1 2

Beispiel für ver- und entriegelte Position der Steckverbindung.

Gebrauchsanweisung 3 - 19
3 Systemeinrichtung

So schließen Sie einen Array-Schallkopf an:


1. Halten Sie den Schallkopfstecker so, dass das Kabel am Stecker nach oben weist.
2. Stecken Sie die Steckerpole in den Anschluss am System ein. Justieren Sie den Stecker
so, dass der Arretierungshebel auf dem Schallkopfstecker bis zum Einrasten im
Uhrzeigersinn gedreht werden kann.
Damit wird der Stecker in der richtigen Stellung arretiert und der bestmögliche Kontakt
gewährleistet.
3. Stecken Sie den Schallkopf in den Schallkopfhalter und führen Sie das Kabel durch die
Kabelaufhängung.
So trennen Sie einen Array-Schallkopf:
Vorsicht: Um eine Beschädigung des Schallkopfkabels zu vermeiden, niemals am Kabel
ziehen, um den Stecker herauszuziehen. Die nachstehenden Anweisungen beachten.
1. Drehen Sie die Verriegelung am Steckergehäuse gegen den Uhrzeigersinn, bis sie gelöst
ist.
2. Nehmen Sie den Schallkopfstecker fest in die Hand und ziehen Sie ihn behutsam vom
Systemanschluss ab.
3. Legen Sie die einzelnen Schallköpfe zur Aufbewahrung in ihre Transportboxen.

3 - 20 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Continuous-Wave-Schallköpfe
Vorsicht: Sie müssen das System anhalten, bevor Sie einen CW-Schallkopf anschließen oder
entfernen.
Einen Continuous-Wave-Schallkopf mit dem runden Bereichsanschluss unterhalb dem linken
Array-Anschluss verbinden.

Continuous-Wave-Schallkopfanschluss.

1 Anschluss
2 Zurückziehbares Steckverbindergehäuse
3 Schallkopfkabel

Beispiel für einen CW-Schallkopf-Steckverbinder.

So schließen Sie einen Continous-Wave-Schallkopf an:


1. Richten Sie den Steckverbinderschlüssel so aus, dass er problemlos in den Anschluss
passt.
2. Schieben Sie den Steckverbinder in den Systemanschluss, bis er einrastet.
So ziehen Sie einen Continous-Wave-Schallkopf ab:
Vorsicht: Um eine Beschädigung des Schallkopfkabels zu vermeiden, niemals am Kabel
ziehen, um den Stecker herauszuziehen. Die nachstehenden Anweisungen beachten.
1. Ziehen Sie am Gehäusering des Steckverbinders ziehen, um den Rastmechanismus zu
entriegeln, und ziehen Sie den Steckverbinder dann aus dem Systemanschluss.
2. Legen Sie die einzelnen Schallköpfe zur Aufbewahrung in ihre Transportboxen.

Gebrauchsanweisung 3 - 21
3 Systemeinrichtung

Schallkopf-Schutzhalterung
Vorsicht: Die Halterungen für die Schallköpfe haben unterschiedliche Längen und
Durchmesser. Um Beschädigungen der Schallköpfe zu vermeiden, müssen Sie die jeweils
passenden Halterungen und/oder Einsätze verwenden, die für Schallköpfe mit großem oder
kleinem Durchmesser oder für Spezialschallköpfe mitgeliefert wurden.
Platzieren Sie nach erfolgtem Anschluss den Schallkopf in die entsprechende Schutzhalterung,
die sich vor dem Bedienfeld befindet. Auch das Kontaktmittel (Gel) kann in einer solchen
Halterung abgelegt werden.
Schallkopfhalterungen
Die Schallkopfhalterungen an den Seiten des Bedienfelds sind auswechsel- und austauschbar.

1 Montagepunkt
2 Dorn
3 Träger
4 Halter

3
4
2

Beispiel für Schallkopfhalterungen.

So entfernen Sie einen Schallkopfhalter:


1. Suchen Sie dien Dorn unterhalb des Halters.
Hinweis: Der Dorn erstreckt sich unterhalb des Montagepunkts bis zum Ultraschallsystem.
2. Drücken Sie den Dorn gegen den Halter und ziehen Sie den Halter nach unten.
So montieren Sie einen Schallkopfhalter:
1. Drücken Sie den Dorn gegen den Halter.
2. Richten Sie den Träger am Halter mit dem Befestigungsschlitz am System aus und
schieben Sie den Halter nach oben, bis er einrastet.

3 - 22 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Schallkopfkabelaufbewahrung
WARNUNG: Um Verletzungen des Patienten oder des Bedieners zu vermeiden, sollten Sie die
am Ultraschallsystem vorhandenen Kabelaufhängungen verwenden und daran das/die
Schallkopfkabel aufhängen. Auf diese Weise werden Verletzungen vermieden, die durch ein
Verfangen im Kabel verursacht werden könnten.
Nachdem ein Schallkopf angeschlossen und gesichert wurde, ist das Schallkopfkabel durch
eine der Kabelführungen an der Rückseite des Bedienfeldes zu führen.
Diese Führungen fungieren als Aufhängung für Kabel, halten die Kabel vom Boden fern und
verhindern ein Verfangen der Kabel, wenn mehrere Schallköpfe an das System angeschlossen
sind.

Anschließen von Systemzubehör

Beschriftung an der Fußschalter-Anschlussbuchse.

Fußschalter
Das Ultraschallsystem kann mit einem optionalen, wasserfesten Fußschalter mit zwei Pedalen
ausgerüstet werden.
Eindringschutz
Mit Ausnahme des Steckverbinders am Fußschalter erfüllt der Fußschalter die Auflagen für den
Eindringschutz (Ingress Protection Level) IPX8 von EN 60539 und IEC 60539.
So schließen Sie den Fußschalter am Ultraschallsystem an:
ƒ Führen Sie das Fußschaltersteckergehäuse in die Anschlussbuchse an der Vorderseite
des Systems ein.

Gebrauchsanweisung 3 - 23
3 Systemeinrichtung

EKG-Kabel
Die EKG-Funktion kann zur Anzeige einer durchlaufenden EKG-Kurve auf dem
Ultraschallbildschirm verwendet werden.

EKG-Beschriftung zur Identifizierung der Anschlussbuchse.

So werden die EKG-Kabel angeschlossen:


ƒ Führen Sie den 6 pol. EKG-Steckverbinder in die Buchse mit der Aufschrift EKG auf der
linken Geräteseite ein.

Hilfseingänge
WARNUNG: Der Eingang Aux 1 ist nicht für eine Direktverbindung mit dem Patienten
vorgesehen. Um die Gefahr eines elektrischen Schlages bei Verwendung dieser Verbindung zu
verringern, sicherstellen, dass die externe Quelle (Peripheriegerät) korrekt eingerichtet und für
eine Patientendirektverbindung vorgesehen ist.

Aux 1

Anschlussbuchse Aux 1.

So schließen Sie ein externes Aux-Kabel an:


1. Schließen Sie das externe 1-pol. Aux-Kabel an der Buchse mit der Aufschrift „Aux 1“ auf
der Systemvorderseite an.
2. Zum Anschließen des externen Aux-Kabels an ein Gerät (externe Quelle) beachten Sie die
Betriebsanleitung des Herstellers.

3 - 24 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld
Die Audio- und Video-Anschlüsse befinden sich am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld.
WARNUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör muss nach
den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. EN 60950 und IEC 60950
für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und IEC 60601-1 für medizinische Geräte).
Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen die Gerätenormen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder
Signalausgang wird automatisch ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt
daher die Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die Leistungsfähigkeit und
Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten Geräte garantieren. Im Zweifelsfall
wenden Sie sich bitte an den Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.
Siehe auch: Zubehörteile und Optionen, Technische Beschreibung, Anhang A,
Gebrauchsanweisung

Vorsicht: Um eine ordnungsgemäße Erdung und Einhaltung der Grenzwerte für Leckströme zu
gewährleisten, müssen alle Dokumentations- und Speichergeräte vom Siemens-Kundendienst
oder einer von Siemens beauftragten Firma am Ultraschallsystem angeschlossen werden. In der
Gebrauchsanweisung sind die Peripheriegeräte zum Einsatz mit dem Ultraschallsystem
aufgeführt.

Vorsicht: Um das Brandrisiko und daraus resultierende Schäden am Gerät zu minimieren,


dürfen am Ethernet-Anschluss des Ultraschallsystems nur Kabel mit einem Querschnitt von
0,14 mm2 oder größer angeschlossen werden.

Gebrauchsanweisung 3 - 25
3 Systemeinrichtung

1 Statusanzeigen (nur für Wartungsdiagnose)


2 Ethernet-Verbindung
5
3 USB-Anschluss
4 RS-232-C-Anschluss
5 RGB-Ausgang
6
6 VGA-Ausgang
7 7 S-VHS-Eingang/Ausgang
Y/C-Eingang/Ausgang
8 VHS-Eingang/Ausgang (BNC)
9 Audioausgang
8 10 Audioeingang
11 Ausgangsbuchsen für Zubehörgeräte

10

11

Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld.

Beschriftung des Zubehör-Anschlusses.

Die Impedanz des Videoeingangs zum Ultraschallsystem muss über die Video-
Impedanzregelung mit der Ausgangsimpedanz des Peripheriegerätes in Übereinstimmung
gebracht werden. Standard-Videogeräte haben eine Ausgangsimpedanz von 75 Ohm, sodass
die Videoimpedanz normalerweise auf die Position 75 Ohm eingestellt ist.

3 - 26 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Anschließen von Peripheriegeräten


Siehe auch: Dokumentationsgeräte, Kapitel 2, System-Referenz
Integrierbare Peripheriegeräte müssen von einem autorisierten Siemens-Kundendienstvertreter
oder einer von Siemens beauftragten Firma installiert werden. Die Verwendung anderer Geräte
mit dem System erfolgt auf Risiko des Benutzers und kann zum Erlöschen der Systemgarantie
führen.
Für die Erfüllung der Normen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 (Medizinische elektrische
Geräte – Teil 1: Allgemeine Festlegungen für die Sicherheit) muss der Anschluss von
Peripheriegeräten an das Ultraschallsystem gemäß einer der folgenden Bedingungen erfolgen:
ƒ Das Peripheriegerät ist ebenfalls ein medizinisches Gerät gemäß EN 60601-1 und
IEC 60601-1 oder
ƒ nicht-medizinische Peripheriegeräte, die einer anderen EN- oder IEC-Norm entsprechen
(EN XXXXX oder IEC XXXXX, z. B. Geräte gemäß EN 60348 und IEC 60348, EN 60950
und IEC 60950 usw.) müssen wie folgt angeschlossen werden:

Der Potenzialausgleichs-Anschluss befindet sich an der Anschlussplatte des Systems.

– Schließen Sie das Bildgebungssystem an einen unabhängigen Schutzerdungskontakt


und ein Erdungskabel an den Potenzialausgleichs-Anschluss des Ultraschallsystems
an. Stellen Sie sicher, dass das Schutzerdungskabel an eine geeignete
Schutzerdungsklemme angeschlossen ist, die unabhängig von der bestehenden
Erdung des Systems (über das Netzkabel) ist.
– Peripheriegeräte müssen sich mindestens 1,50 Meter (in Kanada und den USA
1,80 Meter) außerhalb des Patientenumfelds befinden. Das Patientenumfeld ist der
Bereich, in dem medizinische Untersuchungen, Überwachungen oder Behandlungen
von Patienten stattfinden.
– Peripheriegeräte müssen an eine Steckdose außerhalb des Patientenumfelds
angeschlossen werden, die sich jedoch im gleichen Raum wie das Bildgebungssystem
befindet.
Zusätzliche Informationen und Angaben zu weiteren zulässigen Kombinationen finden Sie in
den Normen für medizinische elektrische Geräte, EN 60601-1-1 oder IEC 60601-1-1, Anhang
BBB.7, Szenario 3c.
Hinweis: Die oben genannten Angaben basieren auf den derzeit gültigen Normen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 von 12/2000. Falls die Vorschriften für medizinische Geräte in Ihrem Land nicht den
Normen EN 60601-1 und IEC 60601-1 sowie EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entsprechen, können
abweichende Anforderungen gelten.

Gebrauchsanweisung 3 - 27
3 Systemeinrichtung

Im normalen Betrieb werden die Ultraschallbilder ohne Rauschen, Artefakte und Verzerrungen,
die nicht physiologischen Ursachen zugeschrieben werden können, auf dem Ultraschallsystem
angezeigt.
Um den ordnungsgemäßen Betrieb des Ultraschallsystems zu gewährleisten, beachten Sie
bitte die Peripherieanschlüsse und die Patientenumgebung in der nachstehenden Abbildung.

Beispiel für den Anschluss von Peripheriegeräten und für eine Patientenumgebung.

1 Patientenumgebung, als schattierter Bereich mit 4 Netzkabel des Peripheriegeräts


einem Durchmesser von genau 1,5 Meter (Kanada 5 Für den medizinischen Einsatz genehmigter
und USA: 1,8 Meter oder 6 Fuß) um den Patienten Trenntrafo
und das Ultraschallsystem herum 6 Netzkabel des für den medizinischen Einsatz
2 Ultraschallsystem genehmigten Trenntrafos
3 Peripheriegerät (EN XXXXX und IEC XXXXX) 7 Druckerdatenkabel
8 Zusätzlicher Schutzleiter
9 Netzkabel des Ultraschallsystems

Beispiel für den Anschluss von Peripheriegeräten und für eine Patientenumgebung.

1 2,5 m (typisch)
2 1,5 m (1,8 m in Kanada und den USA)

3 - 28 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Serielle Schnittstelle
Das System ist mit einer seriellen Schnittstelle für die Verbindung zu einem PC ausgestattet.
Diese Schnittstelle befindet sich auf dem Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld.

Periphere Geräte > Externer RS-232C-Anschluss 1


Periphere Geräte > Externer RS-232C-Anschluss 2

Konfigurieren der seriellen Schnittstelle


Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um das Ziel für die durch die serielle Schnittstelle
übertragenen Daten auszuwählen.
Vorsicht: Wenn Sie das RS-232C-Kabel vom Peripheriegerät abziehen, müssen Sie immer die
Abschlusskappe auf den Anschluss stecken. Die Abschlusskappe schützt die Kontaktstifte des
Anschlusssteckers und schützt außerdem das System vor einer möglichen Verschlechterung
der Bildqualität durch Interferenzen von Radiowellen.

Gebrauchsanweisung 3 - 29
3 Systemeinrichtung

Ergonomie des Systems


WARNUNG: Nicht gegen den Monitor lehnen Dadurch kann das System umkippen, was zu
Verletzungen beim Bediener oder Patienten und/oder Schäden am System führen kann.
Sie können die folgenden Einstellungen am System vornehmen:
Monitor — Den Monitor kippen, um während des Scans eine optimale Darstellung zu erhalten.
Monitorarm — Mit dem Monitorarm können Sie den Monitor nach vorn über das Bedienfeld
ziehen und den Monitor oder den Monitorarm nach links oder rechts schwenken.

Beispiel für den Monitor in gekippter und gerader Stellung. Beispiel für das Schwenken des Monitors bzw. des
Monitorarms.

Beispiel für den Monitorarm in der Verlängerungsposition Beispiel für den Monitor in nicht verlängerter Position.
nach vorn.

Beleuchtung — Unter dem Monitor ist eine Tastaturleuchte angebracht, mit der das Tastenfeld
beleuchtet werden kann.
Bedienfeld — Mit der Taste unter dem Bedienfeld lässt sich die Höhe des Bedienfelds
anpassen.

3 - 30 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Beispiel für die Position der Taste zur Höheneinstellung des Bedienfelds.

Gebrauchsanweisung 3 - 31
3 Systemeinrichtung

Allgemeine Systemeinstellungen
Ausgehend von den Systemvoreinstellungen können Sie die Bildschirmanzeige von
Einstellungen wie Datum, Uhrzeit und Krankenhausname ändern. Die entsprechenden
Angaben werden sowohl auf dem Bildschirm angezeigt als auch in den Patientenprotokollen
gedruckt.

Allgemein 1 > Organisation > Krankenhausname

Ändern des Krankenhaus- oder Kliniknamens


Geben Sie bei Bedarf einen neuen Krankenhaus- oder Kliniknamen als Systemvoreinstellung
ein.
So ändern Sie den Krankenhausnamen:
1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball auf Allgemein 1 links auf dem Bildschirm und drücken Sie dann
die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball über Krankenhausname und drücken Sie die Taste SET.
4. Geben Sie einen Namen ein. Sie können maximal 25 Zeichen eingeben.
5. Rollen Sie den Trackbal über Speichern und drücken Sie die Taste SET, um die neuen
Einstellungen zu speichern und die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

Einstellen von Systemdatum und Uhrzeit


Das Datum wird numerisch im rechten oberen Teil der Bildanzeige eingeblendet. Sie können
bei Bedarf ein anderes Datum und eine andere Uhrzeit eingeben, und Sie können das Format
auswählen, in dem das Datum in der Bildanzeige eingeblendet wird.
Wählen aus den Systemvoreinstellungen ein Datumsformat und stellen Sie Datum und Uhrzeit
ein.

Allgemein 1 > Format > Datumsformat


Allgemein 1 > Format > Datums- & Zeiteinstellungen

Hinweis: Während einer aktiven Studie können Sie Datum und Uhrzeit nicht verändern. Schließen
Sie zunächst die aktive Studie, bevor Sie Datum und Uhrzeit ändern.
So wählen Sie das Datumsformat aus:
1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball auf Allgemein 1 links auf dem Bildschirm und drücken Sie dann
die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball über Monat/Tag/Jahr, Tag/Monat/Jahr oder Jahr/Monat/Tag im
Bereich Dateumfsformat hervorzuheben, und drücken Sie die Taste SET auf dem
Bedienfeld.
4. Rollen Sie den Trackbal über Speichern und drücken Sie die Taste SET, um die neuen
Einstellungen zu speichern und die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

3 - 32 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

So ändern Sie das Systemdatum:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche Allgemein 1 und drücken Sie dann die
Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datum- & Zeiteinstellungen und drücken Sie die Taste SET.
Der Bildschirm Eigenschaften von Datum und Uhrzeit wird angezeigt.
4. Geben Sie das Datum durch Ausfüllen der Datumsfelder ein:
a. Wählen Sie einen Monat aus der Liste der Monate aus.
b. Wählen Sie ein Jahr aus der Liste der Jahre aus.
c. Wählen Sie einen Tag aus dem Kalender aus.
5. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche OK oder Übernehmen und drücken Sie
dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster geschlossen.
Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster bleibt
geöffnet.
So ändern Sie die Systemzeit:
1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche Allgemein 1 und drücken Sie dann die
Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datum- & Zeiteinstellungen und drücken Sie die Taste SET.
Der Bildschirm Eigenschaften von Datum und Uhrzeit wird angezeigt.
4. Geben Sie die Uhrzeit durch Ausfüllen der Felder Stunde, Minute und Sekunde ein.
Mit der Tabulatortaste können Sie jeweils zum nächsten Feld springen. Mit dem Trackball
können Sie den Textcursor neu positionieren, falls Sie eine Korrektur vornehmen möchten.
5. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche OK oder Übernehmen und drücken Sie
dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster geschlossen.
Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster bleibt
geöffnet.

Gebrauchsanweisung 3 - 33
3 Systemeinrichtung

So passen Sie die Zeiteinstellungen für die Sommerzeit an:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche Allgemein 1 und drücken Sie dann die
Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datum- & Zeiteinstellungen und drücken Sie die Taste SET.
Der Bildschirm Eigenschaften von Datum und Uhrzeit wird angezeigt.
4. Rollen Sie den Trackball über die Registerkarte Zeitzone und drücken Sie die Taste SET
auf dem Bedienfeld.
5. Wählen Sie die Zeitzone aus der Liste aus.
Falls in dieser Zeitzone die Sommerzeit gilt, wird ein entsprechendes Kontrollkästchen am
unteren Rand des Fensters angezeigt.
6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um eine automatische Anpassung der Sommerzeit
vorzunehmen.
7. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche OK oder Übernehmen und drücken Sie
dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster geschlossen.
Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster bleibt
geöffnet.
So stellen Sie die Uhrzeit über einen Internet-Zeitserver ein:
Hinweis: Zur Nutzung der Zeitserver-Option muss das System mit Internetzugang konfiguriert sein.
1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche Allgemein 1 und drücken Sie dann die
Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datum- & Zeiteinstellungen und drücken Sie die Taste SET.
Der Bildschirm Eigenschaften von Datum und Uhrzeit wird angezeigt.
4. Rollen Sie den Trackball über die Registerkarte Internetzeit und drücken Sie die
Taste SET auf dem Bedienfeld.
5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Synchronisierung mit einem Internet-Zeitserver
vorzunehmen.
6. Geben Sie den Namen des Internet-Servers in das Feld Server ein.
7. Um die Zeit sofort zu aktualisieren, führen Sie den Trackball über Jetzt aktualisieren und
drücken Sie die Taste SET.
8. Um die Zeit beim nächsten Intervall zu aktualisieren, führen Sie den Zeiger mithilfe des
Trackballs auf OK oder Übernehmen und drücken Sie dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster geschlossen.
Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster bleibt
geöffnet.

3 - 34 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

Konfiguration der Bedienungsvorrichtung für


Dokumentationsgeräte
Sie können die Dokumentationssteuerungen für das Drucken und Speichern konfigurieren. Das
System speichert Bilder, Patientenprotokolle und CINE-Daten auf der Festplatte.

Speichertasten > Taste Druck/Speich 1


Speichertasten > Taste Druck/Speich 2

So konfigurieren Sie die Dokumentationssteuerung:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die Systemvoreinstellungen
aufzurufen.
2. Wählen Sie Periphere Geräte auf der linken Seite des Bildschirms.
3. Wählen Sie für jede Bedienungsvorrichtung für Dokumentationsgeräte (DRUCK/SPEICH 1
oder DRUCK/SPEICH 2 oder CLIP-ERFASS) die gewünschte Option:
Hinweis: Die Optionen PC-Drucker und Disk-Speichern & PC-Drucker stehen zur Verfügung,
wenn Sie im Drucker-Bildschirm einen PC-Drucker wählen.

Konfiguration der
Dokumentationssteuerung für: Optionsauswahl:
Bilder und Patientenprotokolle speichern Disk-Speichern
Clip-Spei.-Daten Clip-Erfass
3D-Volumendaten speichern Volumenspeicher
Drucken von Bildern und ƒ S/W Druck
Patientenprotokollen ƒ Farbdruck
ƒ PC-Drucker
ƒ USB SW
ƒ USB Farbe
ƒ DICOM S/W Druck
ƒ DICOM-Farbdruck
Speichern und Drucken von Bildern und ƒ Disk Speichern & SW-Druck
Patientenprotokollen ƒ Disk Speichern & Farbdruck
ƒ Disk speichern u. PC-Drucker
ƒ Disk speichern u. USB SW
ƒ Disk speichern u. USB Farbe
4. Wählen Sie die Schaltfläche Speichern, um die neuen Einstellungen zu speichern und
die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

Gebrauchsanweisung 3 - 35
3 Systemeinrichtung

Software-Installation
Sie können neue Software installieren oder bereits vorhandene Software erneut installieren.
Beim Installieren oder erneuten Installieren können Sie festlegen, ob benutzerdefinierte
Einstellungen (Systemvoreinstellungen und QuickSets) beibehalten oder entfernt werden
sollen. Wenn Sie die benutzerdefinierten Einstellungen beibehalten, können Sie die neue
Software nutzen, ohne das System neu konfigurieren zu müssen. Wenn Sie die
benutzerdefinierten Einstellungen entfernen, können Sie das System zurücksetzen, wenn Sie
einen anderen Einsatzzweck planen oder wenn Sie alle benutzerdefinierten Einstellungen aus
einer Datensicherung laden möchten.
Siehe auch: Installation von softwarebasierten Optionen, S. 3-38
ƒ Gehen Sie nach den Anweisungen zur Installation von Systemsoftware vor, um Software
zu installieren und alle bestehenden benutzerdefinierten Einstellungen beizubehalten.
ƒ Gehen Sie nach den Anweisungen zum Zurücksetzen der Systemsoftware vor, um neue
Software zu installieren und alle bestehenden benutzerdefinierten Einstellungen zu
entfernen. Beim Entfernen benutzerdefinierter Einstellungen gehen auch alle installierten
softwarebasierten Optionen verloren.
Hinweis: Siemens empfiehlt, die benutzerdefinierten Einstellungen beizubehalten. Unabhängig
davon, ob Sie die benutzerdefinierten Einstellungen beibehalten oder entfernen möchten, sollten Sie
in jedem Fall eine Sicherungskopie der Systemvoreinstellungen und QuickSets erstellen, bevor Sie
Software installieren.
Siehe auch: Systemvoreinstellungen und QuickSets speichern und abrufen, Dokumentationsgeräte,
Kapitel 2, Systemreferenz
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen zur Überprüfung der System-Softwareversion.
Service

3 - 36 Gebrauchsanweisung
3 Systemeinrichtung

So installieren Sie die System-Software:


1. Schalten Sie das Ultraschallsystem ein ( ).
2. Legen Sie den Installationsdatenträger in das CD/DVD-Laufwerk ein.
3. Drücken Sie kurz die Ein/Aus-Teilnetztaste ( ) und wählen Sie anschließend Neustart im
Dialogfeld Shut Down System.
Das System wird neu gestartet und zeigt einen Bildschirm zum Installations-Setup an.
4. Wählen Sie eine Installationsmethode und geben Sie die Nummer ein:
– Zur Installation der Software und Neuinstallation aller vorhandenen
benutzerdefinierten Einstellungen wählen Sie 1. INSTALLATION AKTUALISIEREN
(nur Programm).
– Zur Installation der Software und Entfernung aller vorhandenen benutzerdefinierten
Einstellungen wählen Sie 2. INSTALLATION LÖSCHEN (Programm & Daten).
– Zum Abbrechen der Installation wählen Sie 3. NICHT INSTALLIEREN (NACH
NEUSTART, CD/DVD ENTFERNEN).
Das System wird neu gestartet.
5. Für Methode 1 oder 2 drücken Sie y auf der Tastatur, um mit der Installation fortzufahren.
Das System beginnt mit der Installation.
6. Wenn Sie bei Methode 1 oder 2 den Bildschirm des Sicherungsdienstes zur Sicherung des
benutzerdefinierten Einstellungen aufrufen möchten, drücken Sie n auf der Tastatur.
7. Wenn das System die Fertigstellungsmeldung anzeigt, nehmen Sie die Installationsdisc
aus dem CD/DVD-Laufwerk.
8. Drücken Sie kurz auf die EIN/AUS-Teilnetztaste ( ).
Das System schaltet sich aus.
9. Drücken Sie kurz auf die EIN/AUS-Teilnetztaste ( ), um das System neu zu starten.

Gebrauchsanweisung 3 - 37
3 Systemeinrichtung

Installation von softwarebasierten Optionen


Eine softwarebasierte Option kann im Ultraschallsystem mithilfe eines softwarebasierten
Mediums installiert werden.
So installieren Sie eine softwarebasierte Option:
1. Bereiten Sie das System für die Software-Installation vor:
a. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen, um den Bildschirm Voreinstellungen
anzuzeigen.
b. Wählen Sie Service auf der linken Seite des Bildschirms.
c. Wählen Sie Service.
d. Löschen Sie keine aus dem Textfeld und klicken Sie dann auf OK.
e. Wählen Sie Konfiguration.
f. Wählen Sie Lizenz und Komponenten auf der linken Seite des Bildschirms.
2. Installieren Sie die Software:
a. Drücken Sie die Auswurftaste am CD/DVD-Laufwerk auf der linken Seite des
Ultraschallsystems, um die CD/DVD-Lade herauszufahren. Legen Sie die Lizenz-Disk
ein und drücken Sie dann die Auswurftaste erneut, um die Disk zu laden.
b. Wählen Sie Neue Lizenzdatei wählen oben rechts im Bildschirm.
Das System zeigt den Abschnitt Lizenzdatei festlegen.
c. Wählen Sie die Lizenzdatei über Durchsuchen oder aus Anamnese.
d. Klicken Sie auf Speichern.
Das System zeigt ein neues Status-Dialogfeld.
e. Klicken Sie auf OK.
Die softwarebasierten Optionen werden im Abschnitt Verfügbare Funktionen
angezeigt.
3. Klicken Sie auf OK, wenn das System ein Dialogfeld für den Neustart anzeigt.
Das System startet neu und bestätigt die Installation der Optionen.

3 - 38 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen
Patientenregistrierung ....................................................................................... 3
Verwendung des Patientendatenformulars.................................................... 4
Kalender ................................................................................................. 5
Felder im Patientendatenformular ................................................................. 5
Patient — Original .................................................................................. 6
Patient — E-Eingabe .............................................................................. 7
Anamnese (Alle Untersuchungen).......................................................... 7
Anamnese (Geb.hilfe, Früh-Gbh, Gynäk, Fetal Echo oder NM) —
Originalmethode ..................................................................................... 8
Anamnese (C-Vaskulär, P-Vaskulär und Venös).................................... 9
Anamnese (Urologie) ............................................................................. 9
Klinik....................................................................................................... 9
Untersuchung ......................................................................................... 9
Auswahl eines geplanten Vorgangs .............................................................. 9
Durchsuchen der Arbeitsliste................................................................ 10
Arbeitsliste und Verfahrensbildschirm .................................................. 11
Auswahl eines anderen Vorgangs........................................................ 12
Patientendaten bearbeiten........................................................................... 12

Untersuchungstyp ändern ............................................................................... 13


Untersuchungstyp-Abkürzungen ................................................................. 14

Aktivieren eines Schallkopfs ........................................................................... 15


Ändern der Schallkopffrequenz ................................................................... 15

Auswahl eines Bedienungsmodus.................................................................. 16

2D- und M-Modus-Bildgebung......................................................................... 17


Beispiel für Bildanzeige ............................................................................... 17

2D-Modus mit Color.......................................................................................... 18


Beispiel für Bildanzeige ............................................................................... 18

Doppler .............................................................................................................. 19
Beispiel für Bildanzeige ............................................................................... 19
2D-Modus/Doppler-Formate................................................................. 19

Optimierung der Bilder..................................................................................... 20

Erstellen und Anzeigen von Miniaturbildern .................................................. 20

Anzeigen von Patientendaten auf der Registerkarte „Patientendaten" ....... 22

Anzeige von Messergebnissen in der Registerkarte Ergebn........................ 22

Messfunktionen — Überblick .......................................................................... 23


Allgemeine und untersuchungsspezifische Messungen .............................. 23

Abschließen der Untersuchung....................................................................... 24

Gebrauchsanweisung 4 - 1
4 Untersuchungsgrundlagen

4 - 2 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Patientenregistrierung
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Registriermethode (Patientenformular und
Dateneingabeanforderungen) auszuwählen:
ƒ Original verwendet das normale Patientenregistrierformular mit konventionellen
Anforderungen für die Dateneingabe. (Erforderlich zum Gebrauch mit einem
Strichcodelesegerät.)
ƒ E-Eingabe zeigt eine Überlagerung der Patienten-Identifikationsfelder auf dem
Ultraschallbildschirm an.
Allgemein 2 > Patienten-ID > Eingabereihenfolge anpassen

Ziel Vorgehensweise
Patienteninformationen 1. Drücken Sie NEUER PATIENT auf dem Bedienfeld. Oder drücken Sie
eingeben oder bearbeiten Patientendaten auf der Tastatur.
und eine Untersuchung 2. Geben Sie die erforderlichen Daten in das Registrierungsformular ein.
starten
Siehe auch: Verwendung des Patientendatenformulars, S. 4-4
3. Klicken Sie auf OK. Oder klicken Sie auf Abbrechen, um die Eingaben zu
verwerfen.
Mit einem Hinweis: Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die an Ihrer Einrichtung
Strichcodelesegerät verwendeten Informationen im Strichcode zu ermitteln. Das Strichcodelesegerät muss
gescannte auf Ihr Strichcodesystem eingestellt sein.
Patienteninformationen
eingeben Periphere Geräte > Strichcodeles.

1. Drücken Sie NEUER PATIENT auf dem Bedienfeld. Oder drücken Sie
Patientendaten auf der Tastatur.
2. Setzen Sie den Textcursor in das erste in den Systemvoreinstellungen definierte
Eingabefeld.
3. Scannen Sie den Strichcode.
Sie können die Barcodes für Patientenname und -ID, behandelnden Arzt und
Ultraschallanwender separat scannen.
4. Machen Sie die Eingaben im Registrierungsformular.
5. Klicken Sie auf OK. Oder klicken Sie auf Abbrechen, um die Eingaben zu
verwerfen.
Einen neuen Patienten mit Siehe auch: Durchsuchen der Arbeitsliste, S. 4-10
der Arbeitslisten-
Suchfunktion registrieren
Patienteninformationen 1. Drücken Sie Patienten-Browser auf der Tastatur.
von der Festplatte des Das System zeigt den DIMAQ-IP-Ultraschallbildschirm an, wenn aktuell ein Patient
Ultraschallsystems oder registriert ist. Andernfalls wird der DIMAQ-IP-Studien-Bildschirm angezeigt.
einem externen
Datenträger abrufen 2. Klicken Sie bei Bedarf auf Studien-Bildschirm und wählen Sie anschließend den
Speicherort der Patientendaten im Bereich Scheibe aus.
3. Wählen Sie die erforderliche Studie aus und klicken Sie auf Neu.
Die Patientendaten werden in das Patientenregistrierungsformular übertragen.
4. Verwenden Sie die Tastatur zum Bearbeiten oder Eingeben von Daten.
5. Klicken Sie auf OK, um mit der Studie zu beginnen.
Sofort mit der ƒ Drücken Sie die Bedienfeldtaste, die der Speicherfunktion zugewiesen ist.
Untersuchung beginnen, Das System öffnet eine neue Studie, identifiziert den Patientennamen als
ohne einen Patienten zu Sternchen (*) und die Patienten-ID als Öffnungsdatum- und Uhrzeit. Die
registrieren Patienteninformationen können bis zur Beendigung der Untersuchung geändert
werden.

Gebrauchsanweisung 4 - 3
4 Untersuchungsgrundlagen

Verwendung des Patientendatenformulars


Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Reihenfolge zu bestimmen, in der mit der
Tabtaste die Felder auf dem Formular Neue Patientendaten angesprungen werden.
Allgemein 2 > Patienten-ID > Eingabereihenfolge anpassen

Das Formular Patientendaten enthält allgemeine sowie untersuchungsspezifische


Informationen.
Gewünschter Vorgang: Erforderliche Aktion:
Textcursor an den Anfang des nächsten Drücken Sie die Taste Tab auf der Tastatur. Sie können
Eingabefelds setzen ebenfalls den Trackball auf das nächste Feld rollen und die
Taste SET auf dem Bedienfeld drücken.
Zeichen löschen Drücken Sie die Rücktaste auf der Tastatur.
Wählen Sie eine Schaltfläche oder ein Objekt auf Rollen Sie den Trackball auf die Schaltfläche oder das Objekt
dem Formular aus und drücken Sie die Taste SET.
Speichern der neuen Patientendaten, Beenden der Rollen Sie den Trackball auf die Schaltfläche OK und drücken
Darstellung/Bearbeitung des Patientenformulars Sie die Taste SET oder drücken Sie die Eingabetaste Enter auf
und erneute Anzeige des Ultraschallbildschirms der Tastatur. Oder Sie drücken den 2D-Regler.
Beenden der Darstellung/Bearbeitung des Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche Abbrechen und
Patientenformulars und erneute Darstellung des drücken Sie dann die Taste SET oder drücken Sie die Taste
Ultraschallbildschirms anzeigen, ohne die neuen ESC. auf dem Bedienfeld.
Bildschirmdaten zu speichern

4 - 4 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Kalender
Sie können im Patientendaten-Formular für die folgenden Untersuchungstypen einen Kalender
anzeigen: Geb.hilfe, Früh-GbH, Gynäk., Fetal Echo und NM.
Der Kalender ist für die Datenfelder im Abschnitt Anamnese des Patientendaten-Formulars
verfügbar.

Beispiel für den Kalender.

So verwenden Sie den Kalender:


1. Rollen Sie den Trackball, um den Abwärtspfeil (▼) auf ein Datenfeld des Patientendaten-
Formulars zu bewegen und drücken Sie die Taste SET, um auf den Kalender zuzugreifen.
2. Zum Scrollen durch die Kalendermonate wählen Sie entweder den Zurück-Pfeil (◄) oder
den Vorwärts-Pfeil (►).
3. Rollen Sie den Trackball-Zeiger über ein Datum und drücken Sie die Taste SET.
Das System beendet den Kalender und setzt das ausgewählte Datum in
das Patientendaten-Formular.
4. Zum Verlassen des Kalenders ohne Speicherung der Änderungen wählen Sie die
Schaltfläche Abbrechen unter dem Kalender.

Felder im Patientendatenformular
Das Patientendaten umfasst folgende Bereiche: Patient, Anamnese, Klinik und
Untersuchung.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die folgenden Formate auszuwählen: Datum,
Größe und Gewicht.
Allgemein 1 > Format

Gebrauchsanweisung 4 - 5
4 Untersuchungsgrundlagen

Patient — Original
Feld: Eingabe…
Nachname Nachname des Patienten.
Hinweis: Diese Informationen können mit einem Strichcodelesegerät direkt eingelesen
werden.

Hinweis: Sie können die ersten drei Buchstaben des Nachnamens eingeben, um eine Liste
der gespeicherten Patienteninformationen anzuzeigen.

Vorname Vorname des Patienten.


Hinweis: Diese Informationen können mit einem Strichcodelesegerät direkt eingelesen
werden.

Präfix Dr., Frau, Frau, Frau, Herr, Prof.


Suffix Jr., Sr., I, II, III
Initiale Mittelname Initialen des zweiten Vornamens des Patienten.
Patienten-nummer Identifikationscode für den Patienten.
Wird die Identifikation (ID) nicht eingegeben, erstellt das System einen eindeutigen
Identifikator mit Systemdatum und -uhrzeit am Anfang.
Das System zeigt diesen ID-Code auf dem Ultraschallbildschirm an. Wenn nicht genügend
Platz vorhanden ist, um den vollständigen Code auf dem Ultraschallbildschirm anzuzeigen,
wird ein Teil des Codes angezeigt, gefolgt von drei Punkten (…).
Hinweis: Diese Informationen können mit einem Strichcodelesegerät direkt eingelesen
werden.

Hinweis: Sie können die ersten drei Zeichen der Patienten-ID eingeben, um eine Liste der
gespeicherten Patienteninformationen anzuzeigen.

Geburtsdatum Geburtsdatum des Patienten auf Basis des in den Systemvoreinstellungen ausgewählten
Datumsformats.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System Werte
für Alter an.
Alter Das Alter des Patienten wird auf Basis des Geburtsdatums, wenn eingegeben,
automatisch berechnet und angezeigt.
Geschlecht Geschlecht des Patienten.
Wird Männ. oder Weibl. nicht gewählt, wird Unbekannt gewählt.
Größe Größe des Patienten unter Verwendung des in den Systemvoreinstellungen definierten
Maßsystems: Metrisch oder U.S.
Gewicht Gewicht des Patienten unter Verwendung des in den Systemvoreinstellungen definierten
Maßsystems: Metrisch oder U.S.
RR [mmHg] Blutdruck des Patienten.
BSA Körperoberfläche des Patienten in m2. Das System berechnet die BSA automatisch (anhand
der Angaben für Größe und Gewicht) und überträgt den Wert an das Patientenprotokoll.
Die BSA wird gemäß einer der folgenden beiden Formeln berechnet:
Bei einer Größe in Zentimetern und einem Gewicht in Kilogramm:
BSA = 0,007184 x (Gewicht0,425) x (Höhe0,725)
Bei einer Größe in Fuß/Zoll und einem Gewicht in Pfund (Pounds):
BSA = 0,007184 x (Gewicht x 0,454)0,425) x (Höhe x 2,54)0,725

4 - 6 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Patient — E-Eingabe
Hinweis: Drücken Sie die Taste Tab auf der Tastatur, um den Cursor zu bewegen. Zum Bestätigen
Ihrer Einträge drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld. Oder Sie drücken den 2D-Regler.

Untersuchungen Geb.hilfe, Früh-Gbh, Fetal Echo und NM


Hinweis: GED und das Schwangerschaftsalter werden während der Bildgebung oben im Bildschirm
angezeigt. Diese Werte werden auch im Patientenprotokoll angezeigt.

Feld: Eingabe…
ID Identifikationscode für den Patienten.
Wird die Identifikation (ID) nicht eingegeben, erstellt das System einen eindeutigen
Identifikator mit Systemdatum und -uhrzeit am Anfang.
Name Vor- und Nachname des Patienten.
Alter Das Alter des Fetus in Wochen (w) und Tagen (t).
Das Alter des Fetus in Wochen und Tagen wird auf Basis des bereits eingegebenen LMP
automatisch berechnet und angezeigt.
LMP Startdatum der letzten Monatsblutung (LMP) des Patienten auf Basis des auf dem
Bildschirm angezeigten Datumsformats.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System Werte für
Alter und GED an.
GED Geschätztes Entbindungsdatum (GED) auf Basis des auf dem Bildschirm angezeigten
Datumsformats.
Das geschätzte Entbindungsdatum (GED) wird automatisch berechnet und angezeigt,
wenn bereits ein Wert für LMP und/oder Alter existiert.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System Werte für
Alter und LMP an.

Andere Untersuchungen

Feld: Eingabe…
ID Identifikationscode für den Patienten.
Wird die Identifikation (ID) nicht eingegeben, erstellt das System einen eindeutigen
Identifikator mit Systemdatum und -uhrzeit am Anfang.
Name Vor- und Nachname des Patienten.
Geburtsdatum Geburtsdatum des Patienten auf Basis des auf dem Bildschirm angezeigten
Datumsformats.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System Werte
für Alter an.
Alter Das Alter des Patienten wird auf Basis des Geburtsdatums, sofern eingegeben,
automatisch berechnet und angezeigt.
Geschlecht Geschlecht des Patienten.
Wird Männ. oder Weibl. nicht gewählt, wird Unbekannt gewählt.
Drücken Sie die rechte oder linke Pfeiltaste auf der Tastatur, um das Geschlecht zu
wählen.

Anamnese (Alle Untersuchungen)


Feld: Eingabe...
Weitere Info. Zusätzliche Informationen.

Gebrauchsanweisung 4 - 7
4 Untersuchungsgrundlagen

Anamnese (Geb.hilfe, Früh-Gbh, Gynäk, Fetal Echo oder NM) —


Originalmethode
Siehe auch: Geburtshilfliche Messungen und Berechnungen, Kapitel B3, Funktionen und
Anwendungsreferenz

Anamnese
Fetal
Feld: Eingabe… Geb.hilfe Früh-GbH Gynäk. Echo NM
Datum LMP/IVF Wählen Sie entweder LMP oder IVF 9 9 9 9 9
aus.
Geben Sie für LMP das Startdatum der
letzten Monatsblutung (LMP) im
Datumsformat ein, das in
den Systemvoreinstellungen gewählt ist.
Geben Sie für IVF das Datum der
In-vitro Fertilisation mit dem in den
Systemvoreinstellungen gewählten
Datumsformat ein.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder
ändern, berechnet und zeigt das System
Werte für Alter [Wo/Ta] und GED an.
Das System fügt das Jahr automatisch
ein, wenn Sie Monat und Tag eingaben
(wenn eine kompatible Option
Datumsformat [Tag/Monat/Jahr oder
Monat/Tag/Jahr] in den
Systemvoreinstellungen ausgewählt ist).
GED Das geschätzte Entbindungsdatum 9 9 9 9
(GED) wird automatisch berechnet und
angezeigt, wenn bereits ein Wert
für Datum LMP/IVF und/oder
Alter [Wo/Ta] existiert.
Geben Sie das geschätzte
Entbindungsdatum (GED) auf Basis des
in den Systemvoreinstellungen
gewählten Datumsformats ein.
Wenn Sie einen Wert (außer Null) für
GED ändern, berechnet und zeigt das
System neue Werte für Datum LMP/IVF
und Alter [Wo/Ta] an.
Alter[Wo/Ta] Das Alter des Fetus in Wochen und 9 9 9 9
Tagen wird automatisch berechnet und
angezeigt, wenn bereits ein Wert für
Datum LMP/IVF eingegeben wurde.
Eingabe des fetalen Alters in Wochen
und Tagen.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder
ändern, berechnet und zeigt das System
Werte für Datum LMP/IVF und GED an.
Das System bereichnet das GED
automatisch, jedoch nicht das Datum
LMP/IVF, wenn Sie nur das fetale Alter
eingeben. Wenn Sie Datum LMP/IVF
eingeben und dann das fetale Alter
ändern, berechnet und zeigt das System
auf Basis des fetalen Alters neue Werte
für Datum LMP/IVF und GED an.
Gravida Schwangerschaftsgeschichte des 9 9 9 9 9
Para Patienten.
Aborta Die Eingaben in diesen Feldern werden
Ektopien zum Patientenprotokoll übertragen, aber
nicht auf dem Ultraschallbildschirm
angezeigt.

4 - 8 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Anamnese (C-Vaskulär, P-Vaskulär und Venös)


Anamnese
Feld: Eingabe… C-Vaskulär P-Vaskulär Venös
RR(li) Blutdruck des linken Arms, Messung durch 9 9 9
Systole über Diastole in mmHg.
RR(re) Blutdruck des rechten Arms, Messung 9 9 9
durch Systole über Diastole in mmHg.
ABI [Links/Rechts] Ankle Brachial-Index. 9

Anamnese (Urologie)
Feld: Eingabe…
PSA (ng/ml) Prostate Specific Antigen Level.

Klinik
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Arzt-ID im Patientenprotokoll anzuzeigen.
M & P Konfiguration 1 > Voreinstellungen für Messungen und Protokolle > Punkt anzeigen

Feld: Eingabe…
Überw. Arzt Identifikationsdaten für den überweisenden Arzt.
Behand. Arzt Identifikationsdaten für den behandelnden Arzt.
Hinweis: Diese Informationen können mit einem Strichcodelesegerät direkt eingelesen
werden.

Sonographie-Spezialist Identifikationsdaten für den Sonographie-Spezialisten.


Hinweis: Diese Informationen können mit einem Strichcodelesegerät direkt eingelesen
werden.

Untersuchung
Feld: Beschreibung:
Schallkopf Auflistung der verfügbaren Schallköpfe.
Untersuchung Auflistung der für den ausgewählten Schallkopf verfügbaren Untersuchungstypen.
Auftrags-Nr. Identifikationscode zur Angabe der Sequenz der aktuellen Studie im Bezug auf andere
Studien des Patienten. Zur Verwendung für die Rechnungsstellung. Normalerweise über
einen HIS/RIS- (Arbeitslisten-) Server erstellt.
Indikation Beschreibende Informationen zu einem Symptom oder einem bestimmten Umstand,
das/der die Ratsamkeit oder Notwendigkeit einer bestimmten medizinischen Prozedur
indiziert.

Auswahl eines geplanten Vorgangs


(Erfordert DICOM-Option und DICOM Modality Worklist-Option)

Mit Hilfe der Arbeitslisten-Suchmethode können Sie einen geplanten Vorgang auswählen.

Gebrauchsanweisung 4 - 9
4 Untersuchungsgrundlagen

Durchsuchen der Arbeitsliste


Sie können einen geplanten Vorgang mit Hilfe der Arbeitslisten-Suchfunktion für eine neue
Studie auswählen.
DICOM > Arbeitslisten-Server > Optimierte Suche

Den Arbeitslistenserver durchsuchen und einen geplanten Vorgang beginnen:


1. Drücken Sie die Taste Neuer Patient auf dem Bedienfeld.
Es wird das Formula Neuer Patientendaten angezeigt und der Texteingabe-Cursor steht
im Feld Nachname.
2. Geben Sie die Patientendaten für die Suche ein und wählen Sie dann die Schaltfläche
Arbeitsliste oben links auf dem Formular.
Es erscheint der Bildschirm der Arbeitslistensuche mit den Daten, die im Formular
Neuer Patientendaten eingegeben wurden. Wenn die optimierte Suche aktiviert ist,
werden in den im Formular Neuer Patient Daten eingegeben Daten nach Vorgängen
gesucht, die für die kommenden 24 Stunden geplant sind.
3. Wenn die optimierte Suche nicht aktiviert ist, müssen Sie zunächst auf die Schaltfläche
Suchen klicken, bevor Sie zusätzliche Suchkriterien eingeben.
a. Geben Sie weitere Suchkriterien über die Tastatur ein.
ƒ Drücken Sie die Taste Tab auf der Tastatur, um in das nächste Feld zu wechseln.
ƒ Wählen Sie die Option Löschen, um Daten aus allen Feldern zu entfernen.
b. Wählen Sie Suchen, um mit der Suche zu beginnen.
Hinweis: Wählen Sie Nur US, um nach Verfahren zu suchen, die auf allen
Ultraschallsystemen geplant sind. Wählen Sie Nur dieses System, um die Suche auf
Verfahren zu beschränken, die auf diesem Ultraschallsystem geplant sind.

Die Suchergebnisse werden oben im Bildschirm der Arbeitslistensuche angezeigt


und das Feld Geplante Vorgänge sowie die Schaltfläche Auswahl werden aktiviert.
4. So sortieren Sie Patientendaten:
– Wählen Sie eine Spaltenüberschrift aus, um die Dateien in aufsteigender Reihenfolge
nach dem Spaltentitel zu sortieren.
– Wählen Sie die Spalte erneut aus, um in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
5. So beginnen Sie eine neue Studie:
a. Wählen Sie eine Studie aus dem Bildschirm Arbeitslistensuche aus.
Hinweis: Wenn der Arbeitslistenserver den Vorgängen innerhalb einer Studie
unterschiedliche Aufnahmenummern zuweist, wird jeder Vorgang separat oben auf dem
Bildschirm der Arbeitslistensuche aufgeführt.

b. Klicken Sie auf (wählen Sie) die Schaltfläche Auswahl.


Die Patientendaten werden in das Formular Neuer Patientendaten übertragen.
c. Geben Sie über die Tastatur Daten ein oder ändern Sie die Daten und wählen Sie OK,
um mit der Studie zu beginnen.
Hinweis: Die folgenden Felder können bei vom Arbeitslistenserver übertragenen
Patientendaten nicht bearbeitet werden: Patientname, Patienten-ID, Auftrags-Nr.,
Geburtsdatum/Alter, Geschlecht.

4 - 10 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Arbeitsliste und Verfahrensbildschirm


Feld: Zeigt Folgendes an…
Arbeitsliste
Patientenname Name des Patienten.
Patienten-ID Identifikationscode für den Patienten. Für die Suche nach der ID ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Studienbeschreibung Beschreibung der Studie.
Auftrags-Nr. Auftragsnummer. Bei der Suche nach der Auftragsnummer ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Datum/Uhrzeit Daten und Uhrzeiten der ausgewählten Studie.
Geplante Verfahren Es werden die für die ausgewählte Untersuchung verfügbaren Verfahren angezeigt.
Die Verfahren werden mit Code und Beschreibung dargestellt.
Codewert Wert des Codes.
Beschreibung des Beschreibung des geplanten Verfahrens.
geplanten Verfahrens
Status Verfahrensstatus.
Code
Wert Wert des Codes.
Bedeutung Bedeutung des Codes.

Dialogfeld „Suchen"
Feld: Eingabe...
Patientenname
Nachname Nachname des Patienten. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Nachnamen „Müller" zu suchen, können Sie
beispielsweise „Mül*" oder „*ler" eingeben.
Vorname Vorname des Patienten. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Vornamen „Christoph" zu suchen, können Sie
beispielsweise, „Chris*" oder „*toph" eingeben.
2. Vorname Initiale des 2. Vornamens des Patienten.
Patienten-ID Identifikationscode für den Patienten. Für die Suche nach der ID ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Datum Datumsangaben für die Suche.
Auftrags-Nr. Auftragsnummer. Bei der Suche nach der Auftragsnummer ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Erforderliche Verfahrens-ID ID des angeforderten Verfahrens. Bei dieser Suche ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Geltungsbereich Wählen Sie Nur US, um nach Verfahren zu suchen, die auf allen
Ultraschallsystemen geplant sind. Wählen Sie Nur dieses System, um die Suche
auf Verfahren zu beschränken, die auf diesem Ultraschallsystem geplant sind.
Ausführender Arzt
Nachname Nachname des Arztes. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Nachnamen „Müller" zu suchen, können Sie
beispielsweise „Mül*" oder „*ler" eingeben.
Vorname Vorname des Arztes. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Vornamen „Christoph" zu suchen, können Sie
beispielsweise, „Chris*" oder „*toph" eingeben.
2. Vorname Initiale des 2. Vornamens des Arztes.

Gebrauchsanweisung 4 - 11
4 Untersuchungsgrundlagen

Auswahl eines anderen Vorgangs


Wenn MPPS eingerichtet ist, kann für den ausgewählten Patienten ein anderer Vorgang
gewählt werden.

So wählen Sie einen anderen Vorgang für den ausgewählten Patienten:


1. Drücken Sie die Taste BILDSPEI. auf dem Bedienfeld, um den Ultraschallbildschirm
anzuzeigen.
2. Wählen Sie die Schaltfläche des Verfahrensbildschirms links auf dem Bildschirm, um
den Bildschirm zur Auswahl des Verfahrens aufzurufen.
Hinweis: Diese Option ist verfügbar, wenn ein verbundener DICOM-Worklist-Server mehrere
Vorgänge für den gewählten Patienten enthält.

3. Verfahren aus dem Abschnitt Geplante(s) Verfahren auswählen und dann auf die
Schaltfläche Auswahl rechts auf dem Bildschirm klicken.
Es erscheint eine Bestätigungsmeldung.
4. Mit Auswahl das Beenden des aktuellen Verfahrens bestätigen und das gewählte
Verfahren starten.
5. Zum Abschließen des geschlossenen Vorgangs wählen Sie Abgeschlossen.
6. Zum Abbrechen des geschlossenen Vorgangs wählen Sie Abgebrochen.
7. Um die Bildanzeige aufzurufen und mit dem gewählten Vorgang zu beginnen, klicken Sie
auf die Schaltfläche Live-Bild.
So fügen Sie dem aktuell registrierten Patienten ein anderes Verfahren hinzu:
Hinweis: Sie können ein Verfahren einem anderen laufenden Verfahren hinzufügen.

ƒ Wählen Sie <Zum Anhängen hier klicken …> aus dem Abschnitt Geplante(s) Verfahren
aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Anhängen.
Das neue Verfahren wird im Abschnitt Geplante(s) Verfahren angezeigt.

Patientendaten bearbeiten
Sie können Einträge in das Patientendaten-Formular jederzeit während
der Patientenuntersuchung bearbeiten.
Hinweis: Die folgenden Felder können bei vom Arbeitslistenserver übertragenen Patientendaten
nicht bearbeitet werden: Patientname, Patienten-ID, Auftrags-Nr., Geburtsdatum/Alter,
Geschlecht.

So rufen Sie das Patientendaten-Formular auf:


1. Drücken Sie die Taste Patientendaten auf der Tastatur.
Das Patientendaten-Formular wird angezeigt.
2. Verwenden Sie die Tastatur, um Ihre Einträge zu aktualisieren.
Änderungen am Patientendaten-Formular werden zudem auf dem Ultraschallbildschirm
und im Protokoll für Untersuchungen mit einem Patientenprotokoll aktualisiert.
Bei Änderungen an Feldern, die bei Berechnungen verwendet werden, aktualisiert das
System die zuvor gemessenen Ergebnisse.
3. Rollen Sie den Trackball über die Schaltfläche OK und drücken Sie dann die Taste SET,
um die Änderungen an den Patientendaten zu speichern und den Ultraschallbildschirm
wieder anzuzeigen. Um das aktuelle Patientendaten-Formular wiederherzustellen und
den Ultraschallbildschirm ohne die Änderungen zu speichern wieder aufzurufen, rollen Sie
den Trackball über die Schaltfläche Abbrechen und drücken die Taste SET.

4 - 12 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Untersuchungstyp ändern
Sie können den Untersuchungstyp jederzeit ändern, indem Sie einen Eintrag aus der
Untersuchungs- und QuickSet-Liste auswählen. Systemdefinierte Untersuchungstypen und
benutzerdefinierte QuickSets werden in dieser Liste angezeigt. Ein QuickSet ist eine optimierte
Konfiguration mit Bildparametereinstellungen für einen speziellen Schallkopf, Untersuchungstyp
und Betriebsmodus.
Siehe auch: Bildgebungsfunktionen, Kapitel A1, Referenzen zu Funktionen und Anwendungen

Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Namen der Untersuchungstypen


auszuwählen, die in der Untersuchungs- und QuickSet-Liste angezeigt werden.
Hinweis: Sie können die Anzeige des derzeit aktiven Untersuchungstyps nicht deaktivieren.

Benutzerdef. Unters.liste > Untersuchung aktivieren

So wählen Sie den Untersuchungstyp oder das QuickSet aus bzw. ändern ihn/es:
1. Rufen Sie die Untersuchungs- und QuickSet-Liste aus, indem Sie die
Taste Untersuchung auf der Tastatur drücken.
Es werden die Namen der angeschlossenen Schallköpfe als „Schaltflächenoptionen", eine
Liste mit systemdefinierten Untersuchungstypen und eine Liste mit QuickSets angezeigt.
Hinweis: Wenn der einem QuickSet zugewiesene Schallkopf nicht am System angeschlossen
ist, lässt sich das QuickSet nicht auswählen.

2. Rollen Sie den Trackball auf die Schaltfläche für einen Schallkopf und drücken Sie dann
die Taste SET auf dem Bedienfeld.
Es werden die dem ausgewählten Schallkopf zugewiesenen Untersuchungen angezeigt.
3. Heben Sie mit dem Trackball den Namen des gewünschten Untersuchungstyps oder das
QuickSet hervor und drücken Sie die Taste SET.
Die ausgewählte Option wird arkiert und der Name des ausgewählten Untersuchungstyps
oder QuickSets wird oben links im Ultraschallbildschirm angezeigt.
4. Um den Ultraschallbildschirm wieder aufzurufen, ohne einen Untersuchungstyp oder ein
QuickSet auszuwählen, wählen Sie die Schaltfläche Abbrechen.

Gebrauchsanweisung 4 - 13
4 Untersuchungsgrundlagen

Untersuchungstyp-Abkürzungen
Das Systemzeigt eine Abkürzung für den aktiven Untersuchungstyp oben links im
Ultraschallbildschirm an. Die systemdefinierten Untersuchungen werden wie folgt abgekürzt:
ƒ Abdomen — Abdominal
ƒ Geb.hilfe — Geburtshilfe
ƒ Geb.hilfe(J) — Geburtshilfe (Japan) 1
ƒ Früh-GbH — Frühe Geburtshilfe
ƒ Mamma — Brust
ƒ Schilddr. — Schilddrüse
ƒ Hoden — Hoden
ƒ Gynäk. — Gynäkologie
ƒ Orthopädie — Orthopädie
ƒ Kardiol. — Kardiologie
ƒ Urologie — Urologie
ƒ Renal — Renal
ƒ Bew’app — Muskoskeletal
ƒ C-Vaskulär — Zerebrovaskulär
ƒ P-Vaskulär — Periphervasuklär
ƒ Venös — Venös
ƒ O.Bew.App— Oberflächlicher Bewegungsapparat
ƒ Päd Abd — Abdomen beim Kind
ƒ Päd Echo — Echo beim Kind
ƒ Penis — Penis
ƒ NM — Notfallmedizin
ƒ Fetal Echo — Fetales Echo
ƒ TCD — Transkranial
ƒ Digital — Digital
ƒ NeoKopf — Neonataler Kopf
ƒ Neonatales Echo — Neonatales Echo
ƒ Kleine Teile — Kleine Teile
ƒ TEE — Erwachsener, transösophageal
ƒ Aorta — Aorta

1
Nur für SONOVISTA-Systeme

4 - 14 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Aktivieren eines Schallkopfs


An das Ultraschallsystem können zwar mehrere Schallköpfe gleichzeitig angeschlossen
werden, jedoch kann immer nur ein Schallkopf aktiv sein.
Definieren Sie über die Systemvoreinstellungen den Schallkopfanschluss, der beim Anschalten
des Systems aktiviert sein soll.
Allgemein 1 > Start > Aktiver Schallkopf

So aktivieren Sie einen an das System angeschlossenen Schallkopf:


1. Drücken Sie die Taste SCHALLKOPF auf dem Bedienfeld.
Der Name des aktiven Schallkopfs wird oben links auf dem Bildschirm angezeigt.
2. Um einen anderen, mit dem System verbundenen Schallkopf zu aktivieren, drücken Sie
erneut die Taste SCHALLKOPF.
So aktivieren Sie einen Schallkopf, wenn drei (oder mehr) Schallköpfe
angeschlossen sind:
Hinweis: Sind drei oder mehr Schallköpfe an das System angeschlossen, werden die Namen der
Schallköpfe als Softkey-Optionen angezeigt.

ƒ Drücken Sie die Umschalt-Taste für den erforderlichen Schallkopf.


Der Name des aktiven Schallkopfs wird oben links auf dem Bildschirm angezeigt.

Ändern der Schallkopffrequenz


Sie können die Betriebsfrequenz eines aktiven Schallkopfes für den aktiven Bildgebungsmodus
ändern.
Die Betriebsfrequenz wird oben links auf dem Bildschirm angezeigt.
Während der THI-Bildgebung wird links oben auf dem Bildschirm neben dem Verstärkungswert
„THI" angezeigt.

So ändern Sie die Schallkopffrequenz für den aktiven Bildgebungsmodus:


ƒ Drücken Sie die Umschalttaste MultiHertz.
Die Auswahl wird übernommen und die aktuelle Einstellung wird in den
Bildgebungsparametern am oberen linken Bildschirmrand angezeigt.

Gebrauchsanweisung 4 - 15
4 Untersuchungsgrundlagen

Auswahl eines Bedienungsmodus


Nach dem Einschalten wird das System automatisch im 2D-Modus angezeigt. Sie können die
Modi ändern, indem Sie den entsprechenden Regler oder die entsprechende Taste auf dem
Bedienfeld drücken.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um das 2D-Bild simultan mit der M-Mode-
Zeitachse oder dem Doppler-Spektrum anzuzeigen, wenn M-Modus oder Doppler ausgewählt
ist. Wenn Sie die Sektrum Direktzugang-Option in den Systemeinstellungen nicht aktivieren,
wird das 2D-Bild mit dem Cursor angezeigt, wenn M-Modus oder Doppler gewählt ist, und Sie
müssen den Regler ein zweites Mal wählen, um die Zeitachse oder das Spektrum anzuzeigen.
Anzeige > Doppler/M-Modus > Spektrum Direktzugang

Modus Auswahl
2D-Modus Drücken Sie den 2D -Regler auf dem Bedienfeld.
B+B-Modus Drücken Sie während der 2D-Modus-Bildgebung die Umschalttaste für B+B.
Dual-Modus Drücken Sie die linke oder rechte Taste 2B/AUSWAHL auf dem Bedienfeld. Ein
2D-Bild wird in der entsprechenden Hälfte des Bildbereichs angezeigt. Drücken Sie die
andere Taste 2B/AUSWAHL, um ein Bild in der anderen Hälfte des Anzeigebereichs
anzuzeigen. Die letzte Taste 2B/AUSWAHL, die gedrückt wurde (links oder rechts)
wählt das aktive Bild aus. Drücken Sie eine der Tasten zwei Mal, um das Bild als
Vollbild anzuzeigen. Sie kehren zurück zur Dual-Anzeige, indem Sie die Taste erneut
drücken.
4B-Modus Drücken Sie während der 2D--Modus-Bildgebung die Umschalttaste für 4B.
2D/M-Modus Drücken Sie im 2D-Modus zwei Mal den M-Regler auf dem Bedienfeld.
M-Modus Drücken Sie im 2D-Modus zwei Mal die M-Regler auf dem Bedienfeld und wählen Sie
Voll M aus dem Bildschirm-Menü des M-Modus auf der linken Seite des Bildschirms.
2D-Modus mit Doppler Drücken Sie im 2D-Modus zwei Mal den D-Regler auf dem Bedienfeld.
Doppler Drücken Sie im 2D-Modus zwei Mal die D-Regler auf dem Bedienfeld und wählen Sie
Voll D aus dem Bildschirm-Menü des D-Modus auf der linken Seite des Bildschirms.
Steuerbarer CW-Doppler Einen Phased-Array-Schallkopf an einen Schallkopfeingang anschließen und dann die
(Continuous Wave) Taste CW drücken.
Auxiliary Continuous Schließen Sie einen Continuous-Wave (Stift)-Schallkopf am CW-Anschluss an.
Wave Doppler
Color Drücken Sie den C-Regler auf dem Bedienfeld.
Power Drücken Sie den POWER-Regler auf dem Bedienfeld.

4 - 16 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

2D- und M-Modus-Bildgebung


Beispiel für Bildanzeige

Beispiel einer Bildschirmanzeige im 2D/M-Modus.

1 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige


2 M-Modus-Cursor
3 Tiefenbereich
4 Fokuszonenmarkierung
5 DGC-Kurve
6 Graustufenleiste
7 Bedienfelder, einschließlich Miniaturbilder, Patientendaten und Messergebnisse.
8 Bildstatus (Tiefe in cm, Zoom und Bildfrequenz)
9 Softkey-Optionen und Seitenanzeige
10 Statusleiste. Zeigt die Funktion an, die derzeit dem Trackball, dem AUSWAHL-Regler, der Taste UPD.
und der Taste ESC. zugewiesen ist. Bietet während der Videoaufzeichnung den Aufzeichnungsstatus
und ein Symbol, welches anzeigt, ob die Mikrofonfunktion aktiviert ist.
11 Registeranzeige. Kennzeichnet Modus oder Funktion für die Softkey-Optionen.
12 Bildgebungsparameter (Dynamikbereich, Kantenverstärkung, Zeitachse, Skala und Farbe)
13 Schallkopffrequenz
14 Verstärkung

Gebrauchsanweisung 4 - 17
4 Untersuchungsgrundlagen

2D-Modus mit Color


Beispiel für Bildanzeige

Beispiel für eine Color-Flow-Bildanzeige.

1 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige


2 Color-ROI- oder Power-Fenster
3 Farb- oder Energieleiste und Color-Flow-Geschwindigkeitsbereich (in Richtung Schal kopf)
4 Softkey-Optionen für Color oder Power und Seitenkennzeichen
5 Statusleiste. Gibt die dem Trackball derzeit zugewiesene Funktion an: AUSWAHL-Regler, die Taste
UPD. und die Taste ESC. Während einer Videorekorderaufzeichnung wird der Aufnahmestatus und ein
Symbol als Hinweis auf die aktivierte Mikrofonfunktion angezeigt.
6 Registeranzeige. Kennzeichnet Modus oder Funktion für die Softkey-Optionen.
7 Color-Flow-Bildgebungsparameter (PRF, Persistenz, Filter, A/Bf, Skala, Priorität und Glätten);
Power-Modus-Bildgebungsparameter (PRF, Persistenz, Filter, A/Bf, Skala, Priorität und Glätten)
8 Schallkopffrequenz
9 Verstärkung

4 - 18 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Doppler
Beispiel für Bildanzeige
1 2 3 4 5

10:15:04 03/03/xx
SIEMENS

14
13

12

11

10
Beispiel einer Pulsed-Doppler-Bildanzeige im 2D-Modus/Doppler.

1 Doppler-Gate-Tiefe
2 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige
3 Flusswinkelanzeige
4 Doppler-Gate (Probenvolumen)
5 Doppler-Cursor
6 Geschwindigkeitsskala (cm/s) oder Frequenzskala (kHz)
7 Nulllinie
8 Bildstatus (Tiefe in cm, Zoom und Bildfrequenz)
9 Doppler-Softkey-Optionen und Seitenanzeige
10 Statusleiste. Gibt die dem Trackball derzeit zugewiesene Funktion an: AUSWAHL-Regler, die Taste
UPD. und die Taste ESC. Während einer Videorekorderaufzeichnung wird der Aufnahmestatus und ein
Symbol als Hinweis auf die aktivierte Mikrofonfunktion angezeigt.
11 Registeranzeige. Kennzeichnet Modus oder Funktion für die Softkey-Optionen.
12 Bildgebungsparameter für Doppler (PRF, Filter, Update, DR, Skala, Winkel, Gate und Z/F-Auf)
13 Schallkopffrequenz
14 Verstärkung

2D-Modus/Doppler-Formate
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um das gewünschte Doppler-Format auszuwählen.
Untersuchungskonfiguration > 2D/M & 2D/Doppler Anzeigeformat

Gebrauchsanweisung 4 - 19
4 Untersuchungsgrundlagen

Optimierung der Bilder


Während der Bildgebung zeigt das System modusabhängige Parameter an, die zur
Optimierung der Bilder verwendet werden können. Einige Parameter, wie z. B. Tiefe,
Verstärkung, Fokus und Zoom, werden mit Hilfe der Regler auf dem Bedienfeld verändert.
Andere Parameter, wie z. B. dynamischer Bereich, Hervorhebung der Kontur, Skalen und
Farbe, werden mit Hilfe modusspezifischer Bildschirmsteuerungen und Softkey-Optionen
eingestellt.

Erstellen und Anzeigen von Miniaturbildern


Miniaturbilder sind Bilder (einschließlich eines Bildes des Patientenprotokolls), Clips und
Volumen, die während einer Untersuchung gespeichert werden, in reduzierter Größe.
Hinweis: Sie können Miniaturbilder auch während der Prüfung einer gespeicherten Untersuchung
erstellen.

Nachdem Sie einen Dokumentationsregler in den Systemvoreinstellungen für die


Speicherfunktion (Disk oder Volumen) oder für die Clip-Erfassung konfiguriert haben, erstellt
das System automatisch Miniaturbilder, wenn Sie die zugewiesene Taste drücken.
Gespeicherte Miniaturbilder werden auf der Registerkarte Miniaturbilder rechts im Bildschirm
angezeigt.
Das System weist jedem Miniaturbild eine Nummer zu und zeigt eine Gesamtanzahl für jeden
gespeicherten Miniaturbildtyp unten in der Registerkarte an.
Aktivieren oder deaktivieren Sie die Anzeige Miniaturbilder und passen Sie die Anzahl der
Spalten und Zeilen im Registerkartenlayout Miniaturbilder mithilfe der Voreinstellungen an.
DIMAQ-Programm > Bedienfeld

Hinweis: Während der Clipwiedergabe oder beim Stressecho können keine Miniaturbilder erstellt
werden.

So erstellen Sie ein Miniaturbild:


ƒ Drücken Sie den Dokumentationsregler (DRUCK/SPEICH 1 oder DRUCK/SPEICH 2 oder
CLIP-ERFASS), der in den Systemvoreinstellungen für die Speicherfunktion (Disk oder
Volumen) oder für die Clip-Erfassung konfiguriert wurde.
Das System erstellt ein Miniaturbild und zeigt auf der Registerkarte Miniaturbilder an.

So aktivieren Sie die Registerkarte Miniaturbilder:


ƒ Drücken Sie den AUSWAHL-Regler auf dem Bedienfeld während der Echtzeit-Bildgebung.
Das System zeigt einen Trackball-Zeiger an.
ƒ Drücken Sie die Taste FREEZE auf dem Bedienfeld und dann die Umschalttaste für
Miniaturbild.
Das System zeigt einen Trackball-Zeiger an.

4 - 20 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

So zeigen Sie ein durch ein Miniaturbild repräsentiertes Bild, einen Clip oder ein
Volumen an:
Hinweis: Sind mehrere Miniaturbilder vorhanden, zeigt das System eine Bildlaufleiste an, um durch
die Miniaturbilder zu navigieren.

1. So wählen Sie ein Miniaturbild aus:


– Positionieren Sie den Trackball zur Positionierung des Trackball-Zeigers über das
gewünschte Miniaturbild und drücken Sie die Taste SET.
– Drehen Sie den AUSWAHL-Regler auf dem Bedienfeld, um durch die verfügbaren
Miniaturbilder auf der Registerkarte Miniaturbilder zu scrollen und drücken Sie dann
die Taste AUSWAHL, um das identifizierte Miniaturbild auszuwählen.
Das System konturiert das aktuelle Miniaturbild mit einem weißen Feld und bestätigt das
Miniaturbild durch ein blaues Feld, wenn es ausgewählt wird.
2. Um weitere Miniaturbilder auszuwählen, wiederholen Sie Schritt 1.
3. So heben Sie die Auswahl eines Miniaturbildes auf:
– Rollen Sie den Trackball, um den Cursor über dem ausgewählten Miniaturbild zu
positionieren, und drücken Sie dann die Taste SET.
– Drehen Sie den AUSWAHL-Regler, um den Cursor über einem ausgewählten
Miniaturbild zu positionieren, und drücken Sie dann die Taste AUSWAHL.
4. Doppelklicken Sie entweder mit dem AUSWAHL-Regler oder mit der Taste SET auf das
Miniaturbild, um die ausgewählten Bilder, Clips und Volumen auf dem Anzeigebildschirm
anzuzeigen.
5. Drücken Sie die Taste BILDSPEI. oder ESC. auf dem Bedienfeld, um den
Anzeigebildschirm zu verlassen.
6. Zum Drucken eines ausgewählten Miniaturbildes wählen Sie das Symbol Drucken unten
auf der Registerkarte Miniaturbilder aus.
7. Zum Löschen von ausgewählten Miniaturbildern wählen Sie das Symbol Löschen unten
auf der Registerkarte Miniaturbilder aus.

Gebrauchsanweisung 4 - 21
4 Untersuchungsgrundlagen

Anzeigen von Patientendaten auf der Registerkarte


„Patientendaten"
Sie können die im Patientendatenformular registrierten Daten und Studieninformationen
jederzeit anzeigen, ohne das Formular anzuzeigen. Die Patientendaten und
Studieninformationen werden während einer aktuellen Untersuchung oder während der
Überprüfung einer gespeicherten Untersuchung im Bildschirmabschnitt Patientendaten neben
der Registerkarte Miniaturbilder angezeigt.
Über die Systemvoreinstellungen kann die Anzeige der Registerkarte Patienteninfo aktiviert
und deaktiviert werden.
DIMAQ-Programm > Bedienfeld

Hinweis: Um Daten in einer aktuellen Untersuchung anzuzeigen, während das System angehalten
wird, muss die Funktion der Taste FREEZE so zugeordnet sein, dass die CINE-Funktion aktiviert ist.

Untersuchungskonfiguration > Automatische Freeze-Belegung > Cine

So zeigen Sie die Registerkarte „Patientendaten" an:


1. Aktivieren Sie die Registerkarte Patientendaten.
– Drücken Sie, während das System angehalten ist, die Taste FREEZE auf dem
Bedienfeld und dann die Umschalttaste für Miniaturbild.
– Drücken Sie während der Echtzeit-Bildgebung auf den AUSWAHL-Regler auf dem
Bedienfeld.
– Fahren Sie zur Überprüfung einer gespeicherten Studie mit Schritt 2 fort.
2. Wählen Sie die Registerkarte Patientendaten neben der Registerkarte Miniaturbild aus.
Auf der Registerkarte werden die Patientendaten und die Studieninformationen angezeigt,
die während der Patientenregistrierung eingegeben wurden.
3. Zum Erweitern oder Schließen eines Abschnitts der Patientendaten oder
Studieninformationen rollen Sie den Trackball auf das Symbol für Maximieren/Minimieren
im rechten Bereich der Daten und drücken anschließend den AUSWAHL-Regler.
4. Um durch die gespeicherten Studien zu blättern und die jeweiligen Patientendaten oder
Studieninformationen auf der Registerkarte Patientendaten anzuzeigen, drehen Sie den
AUSWAHL-Regler.

Anzeige von Messergebnissen in der Registerkarte


Ergebn.
Sie können Messergebnisse jederzeit anzeigen, ohne auf das Patientenprotokoll zuzugreifen.
Mit den Systemvoreinstellungen können Sie die Anzeige der Registerkarte Ergebn. aktivieren
und deaktivieren und die Anzeige der Registerkarten auf dem Feld neu ordnen.
DIMAQ-Programm > Bedienfeld

Ziel Vorgehensweise
Zeigen Sie die Registerkarte Ergebn. ƒ Drücken Sie AUSWAHL.
während der Live-Bilderfassung an
Zeigen Sie die Registerkarte Ergebn. ƒ Drücken Sie die Umschalttaste, um Miniaturbild auszuwählen.
während der Systemeinfrierung an

4 - 22 Gebrauchsanweisung
4 Untersuchungsgrundlagen

Messfunktionen — Überblick
Die Messfunktion stellt Messungen und Berechnungen bereit, die für jeden Untersuchungstyp
und jeden Bildgebungsmodus verfügbar sind. Sie können die Messfunktion während der
Untersuchung eines Patienten oder für Bilder verwenden, die in der CINE-Überprüfung
gespeichert wurden. Sie können ferner Messungen an gespeicherten Bildern vornehmen.
Bei aktiver Messfunktion gilt Folgendes:
ƒ In den Softkey-Optionen sind Messmethoden für den aktiven Untersuchungstyp und
den Bildgebungsmodus aufgelistet.
ƒ Der Trackball steuert die Platzierung von Messmarken und die Auswahl von
Messbezeichnungen.
ƒ Das Messmenü enthält auswählbare Bezeichnungen auf der linken Seite der Bildanzeige.
Sofern verfügbar, werden Messwerte in einem Protokoll anhand dieser Bezeichnungen
identifiziert.
ƒ Im Messmenü wird der aktivierte Untersuchungstyp angezeigt.
ƒ In den Messergebnissen werden die Ergebnisse der Messungen sowie Berechnungen für
Untersuchungen des Typs Gbh, Früh-Gbh und Fetales Echo unter den
Messbezeichnungen angezeigt.
ƒ In den Messergebnissen sind die Ergebnisse der Messungen und Berechnungen am
unteren Rand der Bildanzeige zu sehen.

Allgemeine und untersuchungsspezifische Messungen


Das Ultraschallsystem enthält Messungen und Berechnungen, die entweder allgemein –
standardmäßig für alle Untersuchungstypen zutreffend – oder untersuchungsspezifisch (für
einen bestimmten Untersuchungstyp zutreffend) sind.
In Berechnungen werden Formeln verwendet, die bestimmte Messungen erfordern. Das
System führt nach Abschluss der erforderlichen Messungen automatisch eine Berechnung
durch.

Gebrauchsanweisung 4 - 23
4 Untersuchungsgrundlagen

Abschließen der Untersuchung


Nach Abschluss der Patientenuntersuchung werden die Patientendaten vom Bildschirm
entfernt.
Hinweis: Die Patientenuntersuchung wird beim Abschalten des Ultraschallsystems automatisch
abgeschlossen.

So wählen Sie eine Methode zum Abschließen einer Patientenuntersuchung aus:


ƒ Drücken Sie Patienten-Browser auf der Tastatur oder drücken Sie ÜBERPRÜF, um den
DIMAQ-IP-Ultraschallbildschirm anzuzeigen. Klicken Sie danach auf Studie schließen.
Hinweis: Um eine Patientenuntersuchung über den DIMAQ-IP-Studien-Bildschirm
abzuschließen, wählen Sie die Schaltfläche Schließen im Feld Studie.

ƒ Weitere Untersuchungen: Drücken Sie die Taste NEUER PATIENT auf der Tastatur, um
eine neue Untersuchung zu beginnen, geben Sie die Patientendaten ein und wählen Sie
unten im Formular die Taste OK.
ƒ Drücken Sie NEU auf der Tastatur, wenn Studie schließen der Taste zugewiesen ist.
Tasten anpassen > Taste NEU

4 - 24 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie
Schallkopfzubehör.............................................................................................. 3
Schallkopfhüllen ............................................................................................ 3
Allgemeine Hinweise — Schutzhüllen .................................................... 3
Anwendung — Schutzhüllen .................................................................. 4
Entsorgung — Schutzhüllen ................................................................... 5
Gelkissen....................................................................................................... 5
Vorbereitung für den Einsatz .................................................................. 5
Entsorgung — Gelkissen........................................................................ 5
Nadelführungshalter ...................................................................................... 6
EV9-4/EC9-4 Einweg-Nadelführungs-Kit................................................ 6
EV9-4/EC9-4 Nadelführungs-Kit, Edelstahl ............................................ 6
BP9-4 Endokavitäten-Nadelführungskit für den Mehrfachgebrauch....... 6
BP9-4 2-Weg-Endokavitätennadelführung für den einmaligen
Gebrauch................................................................................................ 6
CH4-1 Nadelführungshalter-Kit .............................................................. 6
SG-3 Nadelführungshalter-Kit ................................................................ 6
Nadelführungshalter-Kit SG-4 ................................................................ 6
Universal-Nadelführung S ...................................................................... 7

Führungslinien für Biopsie (Punktion) ........................................................... 11


Aktivierung der Bildschirm-Führungslinien................................................... 11
Biopsiefunktion und der BP9-4-Schallkopf ........................................... 12
Biopsie-Sicherheitsvorkehrungen des Systems........................................... 13

Überprüfung des Nadelweges ......................................................................... 13

Gebrauchsanweisung 5 - 1
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

5 - 2 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Schallkopfzubehör
Die Anschlussverfahren für das folgende Schallkopfzubehör werden in diesem Kapitel
beschrieben oder liegen dem Gerät bei. Die Zubehörteile sind in der nachstehenden Tabelle
nach Schallkopftyp geordnet angegeben.
Zubehör Curved Array Linear Array fourSight 4D
Schallkopfhüllen Alle Alle Alle
Gelkissen --- VF10-5 ---
EV9-4/EC9-4 Einweg-Nadelführungs-Kit EC9-4 --- ---
EV9-4
EV9-4/EC9-4 Nadelführungs-Kit, Edelstahl EC9-4 --- ---
EV9-4
Nadelführungshalter-Kit, SG-3 --- VF10-5 ---
Nadelführungshalter-Kit, SG-4 --- VF13-5 ---
Nadelführungshalter-Kit, CH4-1 CH5-2 --- ---
Nadelführungshalter-Kit, EV9F4 --- --- EV9F4
(Endokavität)
Universal-Nadelführung S C6-2 VF8-3 ---
BP9-4 Endokavitäten-Nadelführungskit für den BP9-4 --- ---
Mehrfachgebrauch
BP9-4 2-Weg-Endokavitätennadelführung für BP9-4 --- ---
den einmaligen Gebrauch

Siehe auch: Schallkopfzubehör — Pflege, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Schallkopfhüllen
Siemens unternimmt alle Anstrengungen, leistungsfähige und in der Anwendung sichere
Schallköpfe herzustellen. Achten auch Sie durch Einhaltung einschlägiger Schutzmaßnahmen
sorgfältig darauf, Patienten, Personal und Dritte vor Infektionen und anderen Gefährdungen zu
schützen. Achten Sie besonders bei endovaginalen, endorektalen oder intraoperativen
Ultraschalluntersuchungen oder bei Patienten mit offenen Wunden sowie bei Biopsien und
Punktionen stets auf die folgenden Sicherheitshinweise.

Allgemeine Hinweise — Schutzhüllen


WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten, ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der Publikation „Medical Alert MDA91-1” der Food and Drug
Administration (in den USA).

WARNUNG: Nur eine sterile Schallkopfhülle bietet den für chirurgische Eingriffe oder
Punktionen erforderlichen Sterilschutz. Verwenden Sie zur Gewährleistung der Sterilität den
Schallkopf stets mit einer sterilen Hülle, da eine Sterilisation mit Heißdampf, Kaltgas oder
Ethylenoxid (ETO) nicht möglich ist.

Schallkopfhüllen sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Sie garantieren die richtige
akustische Kopplung und bieten einen prophylaktischen Schutz bei der vorgesehenen
Ultraschalluntersuchung. Schutzhüllen sind für jeden Schallkopftyp erhältlich. Siemens
empfiehlt, nur geprüfte Schallkopfhüllen zu verwenden.

Gebrauchsanweisung 5 - 3
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Anwendung — Schutzhüllen
WARNUNG: Überprüfen Sie nach dem Überziehen die Schutzhülle auf dem Schallkopf visuell
auf eventuelle Defekte. Verwenden Sie die Hülle nicht, wenn sie Löcher oder Risse aufweist.

Nachfolgend finden Sie schrittweise Anleitungen für sterile und nichtsterile Anwendungen.

7 5L40

7 5L40

Beispiel der Platzierung einer Schutzhülle über einem Schallkopf.

So verwenden Sie eine Schallkopfhülle für nichtsterile Anwendungen:


Spülen Sie vor dem Auftragen von Kontaktgel auf die Schutzhülle evtl. daran haftende
Puderreste mit Wasser ab.
1. Nehmen Sie die Schallkopfhülle aus der Verpackung und falten Sie sie auseinander.
2. Geben Sie in das Innere der Hülle und auf die Kontaktfläche des Schallkopfs etwas
Kontaktgel (auf Wasserbasis).
3. Halten Sie den Schallkopf am Kabelaustritt und ziehen Sie die Hülle über den Schallkopf.
4. Zur Vermeidung von Falten muss die Hülle eng auf der Kontaktfläche aufliegen.
5. Sichern Sie die Hülle mit den mitgelieferten Klebestreifen bzw. Gummibändern am
Schallkopfgehäuse oder am Kabelaustritt.

5 - 4 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

So platzieren Sie den Schallkopf in einer Hülle für sterile Anwendungen:


Spülen Sie vor dem Auftragen von Kontaktgel auf die Schutzhülle evtl. daran haftende
Puderreste mit sterilem Wasser ab.
1. Nehmen Sie die Schallkopfhülle unter sterilen Bedingungen vorsichtig aus der Verpackung
und falten Sie sie auseinander.
2. Tragen Sie vorsichtig, ohne die Hülle zu verschmutzen, in das Innere der Hülle und auf die
Kontaktfläche des Schallkopfes etwas steriles Kontaktgel (auf Wasserbasis) auf.
3. Halten Sie den Schallkopf unter sterilen Bedingungen am Kabelaustritt und ziehen Sie die
Hülle über den Schallkopf und das Kabel.
4. Zur Vermeidung von Falten muss die Hülle eng auf der Kontaktfläche aufliegen.
5. Sichern Sie die Schutzhülle mit den mitgelieferten Klebestreifen oder Gummibändern am
Schallkopfkabel.

Entsorgung — Schutzhüllen
Ziehen Sie die Schutzhülle mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf ab. Entsorgen Sie die
gebrauchte Schutzhülle gemäß den geltenden Bestimmungen für biologisch gefährliche
Abfälle.

Gelkissen
Beim Gelkissen handelt es sich um eine bakteriostatische Vorlaufstrecke zum einmaligen
Gebrauch. Sie wird bei einer oberflächennahen Bildgebung verwendet, wenn zur Ausnutzung
der Fokuszone des Schallkopfs eine entsprechende Vorlaufstrecke erforderlich ist. Das
Gelkissen ermöglicht die Wahrung eines festen Abstands zwischen der Kontaktfläche des
Schallkopfs und der Körperoberfläche.

WARNUNG: Das Wasser im Gelkissen ist ein wirksamerer Leiter für Ultraschallenergie als das
Körpergewebe. Bei Verwendung einer Vorlaufstrecke beliebiger Art, z. B. eine
Wasservorlaufstrecke oder ein Keilgelkissen, kann der mechanische und/oder thermische Index
(MI und/oder TI) höhere Werte als aus der Leistungsanzeige des Systems ersichtlich erreichen.

Vorbereitung für den Einsatz


Überprüfen Sie das Gelkissen vor dem Gebrauch auf etwaige Materialdefekte. Ein defektes
Produkt darf nicht verwendet werden.

Entsorgung — Gelkissen
Nehmen Sie das Gelkissen mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf ab und entsorgen Sie es
gemäß den Richtlinien für medizinischen Sondermüll.

Gebrauchsanweisung 5 - 5
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Nadelführungshalter
WARNUNG: Perkutane Eingriffe stellen immer ein besonderes Risiko für den Patienten und den
Bediener der Biopsienadeln dar. Die von Siemens empfohlenen Biopsiegeräte dürfen nur von
entsprechend geschulten Personen unter Ultraschallführung verwendet werden. Um den
Patienten so wenig wie möglich zu belasten und keinen unnötigen Verletzungsgefahren
auszusetzen, müssen bei der Nadeleinführung die zur Verwendung der Nadelführung
beschriebenen Schritte beachtet werden.

EV9-4/EC9-4 Einweg-Nadelführungs-Kit
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den Unterlagen in der Verpackung enthalten.

EV9-4/EC9-4 Nadelführungs-Kit, Edelstahl


Anweisungen zur Anbringung sowie zur Pflege, Reinigung und Sterilisation finden Sie in der
mitgelieferten Gebrauchsanweisung.

BP9-4 Endokavitäten-Nadelführungskit für den Mehrfachgebrauch


Anweisungen zur Anbringung sowie zur Pflege, Reinigung und Sterilisation finden Sie in der
mitgelieferten Gebrauchsanweisung.

BP9-4 2-Weg-Endokavitätennadelführung für den einmaligen Gebrauch


Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den Unterlagen in der Verpackung enthalten.

CH4-1 Nadelführungshalter-Kit
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den Unterlagen in der Verpackung enthalten.

SG-3 Nadelführungshalter-Kit
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den Unterlagen in der Verpackung enthalten.

Nadelführungshalter-Kit SG-4
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den im Karton befindlichen Unterlagen
enthalten.

5 - 6 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Universal-Nadelführung S
Die Universal-Nadelführung S besteht aus Edelstahl und wird für Biopsien und Punktionen
verwendet.
Die Universal-Nadelführung besteht aus einem Nadelhalter und drei (3) verschiedenen
Nadelführungseinsätzen. Die Einsätze ermöglichen schnelles Austauschen.

Bestandteile der Universal-Nadelführung S

Nadelhalter Einsatz

Nadelhalter und Einsatz für die Nadel weisen nur einen Winkel auf. Wenn Einsatz und
Nadelhalter zusammengefügt sind, entsteht ein Nadelkanal, in dem die Nadel sicher geführt
wird.
Die Einsätze sind mit der jeweils verwendbaren Nadelstärke gekennzeichnet. Für folgende
Nadelstärken sind Einsätze lieferbar:
ƒ 0,9 mm (20 Gauge)
ƒ 1,2 mm (18 Gauge)
ƒ 1,8 mm (15 Gauge)
Hinweis: Mit der Universal-Nadelführung S können ausschließlich die oben genannten Nadelstärken
verwendet werden.

Vorbereitung zum Gebrauch — Universal-Nadelführung

WARNUNG: Die Nadelführung darf erst verwendet werden, wenn der Benutzer mit den
nachfolgenden Anweisungen vollkommen vertraut ist. Die Nadelführung darf nur von
entsprechend ausgebildetem Personal und nach Überprüfung des Nadelweges benutzt werden.

WARNUNG: Die Teile des Nadelführungskits sind nicht steril verpackt und müssen vor dem
ersten Einsatz sterilisiert werden.

WARNUNG: Bitte darauf achten, daß die Teile des Nadelführungskits vor jedem Einsatz
ordnungsgemäß gereinigt und sterilisiert werden, um eine evtl. Patientengefährdung
auszuschließen.

Siehe auch: Schallkopfzubehör — Pflege, Sicherheit und Pflege, Kapitel 2,


Gebrauchsanweisung

WARNUNG: Vor Anbringen der Nadelführung am Schallkopf muß dieser mit einer sterilen
Schutzhülle versehen werden.

Gebrauchsanweisung 5 - 7
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

WARNUNG: Latexhaltige (Naturgummi) medizinische Geräte können schwere allergische


Reaktionen hervorrufen. Vor der Behandlung ist sicherzustellen, daß bei dem Patienten keine
Latexallergie vorliegt. Das Personal muß auf umgehende Einleitung von Gegenmaßnahmen bei
Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in
der Publikation „Medical Alert MDA91-1” der Food and Drug Administration (in den USA).

Vorsicht: Mit diesem Zubehörsatz nur Ultraschall-Kopplungsmittel (Gel) auf Wasserbasis


verwenden. Mittel auf Petroleum- oder Mineralölbasis können zu Schäden am Schallkopf führen.

Anbringen des Einsatzes am Nadelhalter:


1. Eine sterile Schutzhülle über den Schallkopf ziehen.
2. Den Einsatz auswählen, der der für den Eingriff vorgesehenen Nadelstärke entspricht. Die
Nadelstärke ist auf jedem Einsatz angegeben.
3. Den Einsatz in den Steg auf dem Nadelhalter einsetzen, eindrücken und einrasten lassen.
Dies sichert den Einsatz im Nadelhalter und bildet den Nadelkanal.

Befestigen des Einsatzes im Nadelhalter.

5 - 8 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Anbringen der Nadelführung am Schallkopf:


Nach Befestigung des Einsatzes im Nadelhalter muß die Nadelführung am Schallkopf
angebracht werden.

Unter Einhaltung steriler Bedingungen sind folgende Schritte durchzuführen:


1. Die Flügelschraube an der Nadelführung lösen.
Die Nadelführung an den seitlichen Vertiefungen des Schallkopfgehäuses anbringen.
Hinweis: Zur besseren Veranschaulichung wurde der Schallkopf ohne Hülle abgebildet. Bitte
verwenden Sie immer sterile Schutzhüllen über dem Schallkopf.

Anbringen der Nadelführung am Schallkopf.

2. Die Flügelschraube zur Sicherung der Nadelführung am Schallkopf vorsichtig festdrehen.


Vorsicht: Zu starke Kraftanwendung kann den Schallkopf beschädigen.

3. Die Nadel in den Kanal der Nadelführung einführen.


Die Nadelstärke muß mit der Angabe auf der Nadelführung übereinstimmen.
4. Vor der Anwendung am Patienten muß der Nadelweg überprüft werden.
Siehe auch: Überprüfung des Nadelweges, S. 5-13

Gebrauchsanweisung 5 - 9
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Abnehmen — Universal-Nadelführung S
Vor dem Abnehmen der Nadelführung vom Schallkopf muß der Einsatz vom Nadelhalter gelöst
werden.

Lösen des Einsatzes vom Nadelhalter:


1. Die Grifflächen mit dem Daumen nach unten und mit dem Zeigefinger nach oben drücken,
um den Einsatz abzulösen.
2. Den Einsatz vom Nadelhalter abziehen.

Abnehmen des Einsatzes vom Nadelhalter.

Abnehmen der Nadelführung vom Schallkopf:


1. Die Flügelschraube an der Nadelführung lösen.
2. Die Nadelführung anheben und vom Schallkopf wegziehen.

5 - 10 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Führungslinien für Biopsie (Punktion)


WARNUNG: Perkutane Eingriffe stellen immer ein besonderes Risiko für den Patienten und den
Bediener der Biopsienadeln dar. Die von Siemens empfohlenen Biopsiegeräte dürfen nur von
entsprechend geschulten Personen unter Ultraschallführung verwendet werden. Um den
Patienten so wenig wie möglich zu belasten und keinen unnötigen Verletzungsgefahren
auszusetzen, müssen bei der Nadeleinführung die zur Verwendung der Nadelführung
beschriebenen Schritte beachtet werden.

WARNUNG: Die auf dem Bildschirm des Systems erscheinenden Biopsie-Führungslinien stellen
keine absolute Referenz dar. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, bei einer Punktion
oder Biopsie die korrekte Positionierung der Nadel sicherzustellen.

Die Führungslinien können auf dem Bildschirm mit allen Schallköpfen angezeigt werden, die
mit dem Nadelführungsaufsatz kompatibel sind.
Siehe auch: Schallkopfzubehör, S. 5-3

Aktivierung der Bildschirm-Führungslinien


Die Biopsie- (Punktions-)Funktion wird nur in der Echtzeit-Bildgebung in folgenden Modi
aktiviert:
ƒ 2D-mode full FOV
ƒ 2D-Modus mit Color-Modus
ƒ 2D-Modus mit Power-Modus
Wenn versucht wird, die Biopsie- (Punktions-)Funktion von einem inkompatiblen Modus oder
mit einem inkompatiblen Schallkopf zu aktivieren, wird eine Meldung angezeigt.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Biopsie- (Punktions-)Funktion der
Taste BD 1 oder TGO/BD 2 zuzuweisen.
Tasten anpassen > Tastenfunktion > Taste Benutzerdef. 1
Tasten anpassen > Tastenfunktion > Taste Benutzerdef. 2

So aktivieren Sie die Führungslinienfunktion:


Hinweis: Dieses Verfahren ist nicht für den BP9-4-Schallkopf geeignet.

Siehe auch: Biopsiefunktion und der BP9-4-Schallkopf, S. 5-12

1. Drücken Sie die Taste Punktion auf der Tastatur.


Als Vorsichtshinweis erscheint die folgende Meldung:
Achten Sie darauf, dass die physische Nadelführung mit dem gewählten Winkel
übereinstimmt.
2. Wählen Sie OK, um das angezeigte Meldungsfeld zu schließen.
Der Nadelführungswinkel A wird angezeigt.
3. Überprüfen Sie vor der Ausführung sämtlicher Maßnahmen den Nadelpfad.
4. Um den Nadelführungswinkel B, drücken Sie erneut die Taste Punktion.
Hinweis: Winkel B ist bei den folgenden Schallköpfen nicht verfügbar: C6-2, VF13-5, VF8-3,
EV9-4, EC9-4.

5. Drücken Sie die Taste Punktion erneut, um die Funktion zu beenden.


Hinweis: Stattdessen können Sie auch die Taste ESC. auf dem Bedienfeld drücken.

Gebrauchsanweisung 5 - 11
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Biopsiefunktion und der BP9-4-Schallkopf


Die Biopsiefunktion ist nur während der Live-Doppelbildgebung mit dem BP9-4-Schallkopf
kompatibel. Das System zeigt die sagittale Ebene (oder das Endaufnahmebild) rechts im
Bildschirm und die transversale Ebene links im Bildschirm an. Die gepunktete Linke in der
transversalen Ebene entspricht der Schnittlinie mit der sagittalen Ebene.

So aktivieren Sie die Führungslinienfunktion für den BP9-4-Schallkopf:


1. Drücken Sie den Softkey LiveBiPlan.
2. Drücken Sie die Taste Punktion auf der Tastatur.
Als Vorsichtshinweis erscheint die folgende Meldung:
Achten Sie darauf, dass die physische Nadelführung mit dem gewählten Winkel
übereinstimmt.
Auf der transversalen Ebene wird ein Kreis angezeigt, der dem Nadelweg entspricht. Auf
der sagittalen Ebene wird der Nadelweg als Reihe gepunkteter Linien angezeigt.
3. Klicken Sie auf OK.
Das System zeigt Nadelführungen entsprechend Winkel B in grün an.
Hinweis: Bei der wiederverwendbaren Nadelführung muss Winkel B verwendet werden. Die
2-Weg-Endokavitätennadelführung für den einmaligen Gebrauch hat zwei Kanäle. Der gerade
Weg der Führung entspricht Winkel A. Der angewinkelte Weg der Führung entspricht Winkel B.

4. Drücken Sie die Taste Punktion erneut, um Winkel A anzuzeigen.


Die Nadelführungen für Winkel A werden angezeigt.
5. Vor der Anwendung am Patienten ist der Nadelweg zu überprüfen.
6. Drücken Sie die Taste Punktion erneut, um die Funktion zu beenden.
Hinweis: Stattdessen können Sie auch die Taste ESC auf dem Bedienfeld drücken.

5 - 12 Gebrauchsanweisung
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

Biopsie-Sicherheitsvorkehrungen des Systems


Während der Verwendung der Biopsie- (Punktions-)Funktion kann ein anderer kompatibler
Modus aufgerufen oder das Bild eingefroren werden. Wird das Bild in den Freeze-Zustand
versetzt, wechselt die Farbe der Führungslinien von gelb zu weiß.
Wird während der Biopsie- (Punktions-)Funktion eine nicht erlaubte Aktion eingeleitet, weist
das System darauf in einer entsprechenden Meldung hin. Die Meldung wird nach einigen
Sekunden vom Bildschirm gelöscht.
Wird der aktive Schallkopf während einer Biopsie abgenommen, beendet das System die
Biopsie- (Punktions-)Funktion. Der Bediener wird in einer Meldung zum Anschließen eines
Schallkopfs aufgefordert, woraufhin die Meldung angezeigt wird, dass die Biopsie- (Punktions-)
Funktion beendet wurde.

Überprüfung des Nadelweges


Vor jeder Verwendung einer Nadelführung am Patienten ist sicherzustellen, dass der Weg der
Nadel durch die Führungslinien auf dem Bildschirm richtig dargestellt wird.
Die Nadelführung darf erst nach Sicherstellung des richtigen Nadelwegs am Patienten
verwendet warden.

Checkliste der für die Überprüfung des Nadelweges benötigten Artikel:


ƒ Schallkopf mit angebrachter Nadelführung
ƒ Kopplungsmittel (Gel) auf Wasserbasis
ƒ Sterile Schallkopfhülle
ƒ Neue gerade Biopsienadel
ƒ Steriler Behälter mit sterilisiertem und entgastem Wasser

Überprüfen des Nadelweges:

WARNUNG: Die auf dem Bildschirm des Systems erscheinenden Biopsie-Führungslinien stellen
keine absolute Referenz dar. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, bei einer Punktion
oder Biopsie die korrekte Positionierung der Nadel sicherzustellen.

WARNUNG: Die Nadelführung nicht verwenden, wenn der Weg der Nadel durch die
Führungslinien auf dem Bildschirm nicht korrekt wiedergegeben wird. Der angezeigte Nadelweg
muss innerhalb der Führungslinien verlaufen. Bei falsch angezeigtem Nadelweg ist der
Siemens-Kundendienst zu verständigen.

1. Die Nadelführung am Schallkopf anbringen.


2. Den Schallkopf am Gerat anschließen und aktivieren.
3. Das System auf die Tiefe der geplanten Punktion einstellen.
4. Drücken Sie die Taste Punktion auf der Tastatur.
Als Vorsichtshinweis erscheint die folgende Meldung:
Achten Sie darauf, dass die physische Nadelführung mit dem gewählten Winkel
übereinstimmt.

Gebrauchsanweisung 5 - 13
5 Schallkopfzubehör und Biopsie

5. Wählen Sie OK, um das angezeigte Meldungsfeld zu schließen.


6. Drücken Sie die Taste Punktion erneut, um den Nadelführungswinkel zu ändern.
Hinweis: Winkel B ist bei den folgenden Schallköpfen nicht verfügbar: C6-2, VF13-5, VF8-3,
EV9-4 und EC9-4.

7. Die Spitze des Schallkopfs in das entgaste Wasser eintauchen und die Nadel
anschließend in die Nadelführung einfuhren.
8. Sicherstellen, dass der Weg der Nadel entsprechend den auf dem Bildschirm angezeigten
Führungslinien verläuft.
Nach Abschluss der Überprüfung ist die Nadelführung einsatzbereit.

5 - 14 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf
Der Schallkopf V5Ms .......................................................................................... 3
Gelenksteuerung ........................................................................................... 5
Array-Schwenkregler .............................................................................. 5
Flexsteuerungen..................................................................................... 6
Reibungsbremsen .................................................................................. 7

Vorbereitung zum Gebrauch ............................................................................. 9


Vor dem ersten Gebrauch ............................................................................. 9
Vor jedem Gebrauch ..................................................................................... 9
Überprüfen des Schallkopfs ................................................................. 10
Verwendung einer Schallkopfschutzhülle ............................................. 11
Verwenden von sterilen Tüchern.......................................................... 11
Elektrische Sicherheitsvorkehrungen .......................................................... 12
Herzschrittmacher ................................................................................ 12
Defibrillatoren ....................................................................................... 12
Löcher oder Risse ................................................................................ 13
Elektrochirurgische Geräte ................................................................... 13
Verwenden des stiftlosen Mikro-Adapters ................................................... 14

Bildgebung mit dem Schallkopf V5Ms............................................................ 15


Ändern der Scan-Ebene bei der Bildgebung ............................................... 16
Temperaturkontrolle und Sicherheitsvorkehrungen ..................................... 17
Ausfall des Temperaturfühlers.............................................................. 18
Untersuchungsvorkehrungen....................................................................... 19
Beißschutz............................................................................................ 19
Untersuchungsverfahren ...................................................................... 19

Transösophagealer Schallköpf — Pflege ....................................................... 20


Reinigung und Pflege .................................................................................. 21
Zur Reinigung und Desinfektion des Schallkopfs V5Ms zugelassene
Mittel..................................................................................................... 21
Reinigen und Desinfizieren des Schallkopfs......................................... 21
Reinigen und Desinfizieren des Beißschutzes ..................................... 23
Lagerung und Handhabung.................................................................. 23
Wartung und Reparatur ............................................................................... 23

Zusammenfassung — Sicherheit des Patienten und der Ausstattung ........ 24

Technische Daten — V5Ms .............................................................................. 26

Gebrauchsanweisung 6 - 1
6 Transösophagealer Schallkopf

6 - 2 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Der Schallkopf V5Ms


WARNUNG: Der Gebrauch des Schallkopfs ist nur Personen gestattet, die in transösophagealer
Echokardiographie (TEE) ausgebildet sind, und mit der Orientierung der durch
transösophagealer Echokardiographie (TEE) gewonnenen Herzbilder vertraut sind. Der V5Ms
sollte ausschließlich von einem zugelassenen Arzt angewandt werden.

WARNUNG: Der Benutzer muss vor Verwendung dieses Schallkopfs mit dem Ultraschallsystem
und dem Schallkopf und den entsprechenden Sicherheitshinweisen vertraut sein.
Sicherheitsrelevante Informationen finden Sie in diesem Kapitel sowie im Kapitel zu Sicherheit
und Pflege in der Gebrauchsanweisung.

WARNUNG: Für transösophageale Schallköpfe muss vor jeder Verwendung der Leckstromtest
durchgeführt werden, um den Patienten möglichst nicht zu gefährden. Siehe die im
Lieferumfang dieses Prüfgeräts enthaltenen Herstelleranweisungen.

Siehe auch: Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Beim Phased-Array-Schallkopf V5Ms handelt es sich um einen Mehrebenen-Mehrfrequenz-


Sektorschallkopf. Der Schallkopf kann in den Ösophagus des Patienten eingeführt werden, um
Bilder der Herzstruktur zu erhalten. Dieser Vorgang – die transösophageale Echokardiographie
(TEE) – ermöglicht Ihnen einen weitgehend uneingeschränkten Blick in das Herz und das
umliegende Gewebe.
Der Schallkopf V5Ms unterstützt folgende Modi:
ƒ 2D-Mode
ƒ M-Mode
ƒ Gepulster Doppler
ƒ Steuerbarer CW-Doppler
ƒ Farbdoppler
ƒ Color-DTI
ƒ Pulsed-Wave-DTI

Gebrauchsanweisung 6 - 3
6 Transösophagealer Schallkopf

7 1

2
ING
RN
WA

Die Schallkopfsteuerung am Griff des V5Ms ermöglicht Anterior/Posterior-Auslenkung und


Links/Rechts-Auslenkung der distalen Spitze, sowie eine 180°-Drehung des Schallkopf-Arrays.

1 Flexibler Schaft
2 Kabel
3 Schallkopfstecker
4 Schallkopfsteuerung
5 Distale Spitze einschließlich Schwenk-Array
6 Gelenkteil
7 Tiefenmarkierungen in Zentimetern

6 - 4 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Gelenksteuerung
WARNUNG: Stellen Sie beim Einführen und Herausziehen des Schallkopfes sicher, dass sich
die Flexsteuerungen in neutraler Position befinden und die Reibungsbremsen gelöst sind. Bei
Nichtbeachtung kann es zu Verletzungen des Patienten und zu Beschädigungen des
Schallkopfes kommen.

Vorsicht: Verwenden Sie auf keinen Fall Ihre Hände oder Finger, um das Gelenkteil des
Schallkopfs V5Ms zu bewegen. Um Beschädigungen am Gelenkteil zu vermeiden, verwenden
Sie ausschließlich die Schallkopfsteuerung zum Verändern des Gelenkwinkels.

Der Array-Schwenkregler, die Flexsteuerungen und die Reibungsbremsen befinden sich am


Griff des Schallkopfes.

Schallkopfsteuerung.

1 Flexsteuerungen
Lenken das Gelenkteil des Schallkopfschaftes aus
2 Array-Schwenkregler
Dreht das Schallkopf-Array
3 Reibungsbremsen (je eine an jeder Seite des Schallkopfs)
Stellen die Flexsteuerungen fest

Array-Schwenkregler
Der Array-Schwenkregler dreht das Array in der distalen Spitze des Schallkopfs. Die Position
des Arrays entspricht der Bildebene, die zwischen 0° und 180° eingestellt werden kann.

Gebrauchsanweisung 6 - 5
6 Transösophagealer Schallkopf

Flexsteuerungen
Die Flexsteuerungen regeln die Bewegung der distalen Spitze.

Die Flexsteuerungen befinden sich auf dem Schallkopfgriff.

Anterior/Posterior-Auslenkung
Zur anterioren Auslenkung (Anteflexion) der distalen Spitze die Anterior/Posterior-
Flexsteuerung zur Markierung A hin drehen, damit sich die Spitze nach anterior dreht.
Zur posterioren Auslenkung (Retroflexion) der distalen Spitze die Anterior/Posterior-
Flexsteuerung zur Markierung P hin drehen, damit sich die Spitze nach posterior dreht.

Rechts/Links-Auslenkung
Zur rechtsseitigen Auslenkung der distalen Spitze die Rechts/Links-Flexsteuerung zur
Markierung R hin drehen, damit sich die Spitze nach rechts dreht.
Zur linksseitigen Auslenkung der distalen Spitze die Rechts/Links-Flexsteuerung zur
Markierung L hin drehen, damit sich die Spitze nach links dreht.

Neutralposition
Die Anterior/Posterior-Flexsteuerung und die Rechts/Links-Flexsteuerung so drehen, dass die
Markierung N und die erhöhten Referenzlinien gegen die erhöhte Referenzlinie am Griff des
Schallkopfs ausgerichtet ist. Die distale Spitze befindet sich nun in der neutralen Position.

Flexsteuerungen in der neutralen Position.

1 Anterior/Posterior-Flexsteuerung
2 Rechts/Links-Flexsteuerung

6 - 6 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Reibungsbremsen
Die Reibungsbremsen stellen die distale Spitze in ihrer jeweiligen Auslenkungsposition fest. Bei
fest gestellten Bremsen können Sie die Bildebene ändern, ohne den akustischen Kontakt zu
verlieren.
Auf jeder Seite des Schallkopfgriffs befindet sich eine Reibungsbremse. Die Farbkodierung
jeder Reibungsbremse entspricht der zugehörigen Flexsteuerung.

Beispiel eines Schallkopfs mit Symbolen für Festgestellt/Freigegeben. Die Bremse für die
Anterior/Posterior-Flexsteuerung befindet sich in der festgestellten Position.

1 Anterior/Posterior-Flexsteuerung (hellgrau)
2 Bremse für Anterior/Posterior-Flexsteuerung (hellgrau)

Beispiel eines Schallkopfs ohne Symbole für Festgestellt/Freigegeben. Die Bremse für die
Anterior/Posterior-Flexsteuerung befindet sich inder freigegebenen Position.

Feststellen der distalen Spitze in anteriorer/posteriorer Auslenkung:


ƒ Die erhabene taktile Markierung auf der Taste der entsprechenden Bremse drücken.

Freigeben einer Bremse:


ƒ Auf den flachen Teil der Taste der entsprechenden Bremse drücken.

Gebrauchsanweisung 6 - 7
6 Transösophagealer Schallkopf

Beispiel eines Schallkopfs mit Symbolen für Festgestellt/Freigegeben. Die Bremse für die
Rechts/Links-Flexsteuerung befindet sich in der festgestellten Position.

1 Rechts/Links-Flexsteuerung (dunkelgrau)
2 Bremse für Rechts/Links-Flexsteuerung (dunkelgrau)

Beispiel eines Schallkopfs ohne Symbole für Festgestellt/Freigegeben. Die Bremse für
die Rechts/Links-Flexsteuerung befindet sich in der freigegebenen Position.

Feststellen der distalen Spitze in linksseitiger/rechtsseitiger Auslenkung:


ƒ Die erhabene taktile Markierung auf der Taste der entsprechenden Bremse drücken.

Freigeben einer Bremse:


ƒ Auf den flachen Teil der Taste der entsprechenden Bremse drücken.

6 - 8 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Vorbereitung zum Gebrauch


WARNUNG: Wenn ein Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopf mit einem Anwendungsteil
der Schutzklasse CF benutzt wird, können sich die Leckströme für den Patienten summieren.

WARNUNG: Für transösophageale Schallköpfe muss vor jeder Verwendung der Leckstromtest
durchgeführt werden, um den Patienten möglichst nicht zu gefährden. Siehe die im
Lieferumfang dieses Prüfgeräts enthaltenen Herstelleranweisungen.

WARNUNG: Kontrollieren Sie den Schallkopf V5Ms vor jedem Gebrauch, um sicher zu gehen,
daß er ordnungsgemäß funktioniert und keine Beschädigungen wie Einschnitte, Risse, oder
scharfe Kanten aufweist. Andernfalls sind Verletzungen des Patienten und Schädigungen am
Gerät möglich.

WARNUNG: Die Außenflächen eines Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopfs sollten auf


unerwünschte rauhe Stellen, scharfe Kanten oder Vorsprünge hin untersucht werden, die eine
Gefahr für die Sicherheit darstellen können.

Vor dem ersten Gebrauch


Geeignete Vorsichtsmaßnahmen vermindern das Risiko für den Patienten und verhindern
Schäden am Gerät.
ƒ Lesen Sie noch einmal die Hinweise im Kapitel zur Sicherheit und Pflege.
ƒ Machen Sie sich gründlich mit den Anwendungsmöglichkeiten und der Funktionsweise des
Schallkopfs V5Ms vertraut, insbesondere mit dem Gebrauch der Flexsteuerung und der
Arretierung der Reibungsbremse.
ƒ Reinigen und desinfizieren Sie den Schallkopf V5Ms vor dem ersten Gebrauch besonders
gründlich.
ƒ Einen Leckstromtest mit dem Schallkopf durchführen. Siehe die im Lieferumfang dieses
Prüfgeräts enthaltenen Herstelleranweisungen.

Vor jedem Gebrauch


Lesen Sie die folgende Checkliste vor jedem Gebrauch des Schallkopfs V5Ms durch, um die
Sicherheit und den Komfort des Patienten zu gewähr-leisten und das entgegengebrachte
Vertrauen rechtfertigen zu können.
ƒ Machen Sie sich mit der Patientengeschichte vertraut, um sich über mögliche
Gegenanzeigen zu informieren.
ƒ Kontrollieren Sie den Schallkopf sorgfältig auf mechanische Schäden.
ƒ Machen Sie sich mit der Gelenksteuerung vertraut.
ƒ Vergewissern Sie sich, daß der Schallkopf ordnungsgemäß gereinigt und gründlich
desinfiziert worden ist, soweit eine Desinfektion notwendig war.
ƒ Einen Leckstromtest mit dem Schallkopf durchführen. Siehe die im Lieferumfang dieses
Prüfgeräts enthaltenen Herstelleranweisungen.
ƒ Ziehen Sie eine Schutzhülle über den Schallkopf, falls dies notwendig ist.
ƒ Falls notwendig, bedecken Sie den Griff des Schallkopfs, das Kabel, die Steckverbindung
und das Ultraschallgerät mit einem sterilen Tuch.
Siehe auch: Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung 6 - 9
6 Transösophagealer Schallkopf

Überprüfen des Schallkopfs


WARNUNG: Kontrollieren Sie den Schallkopf V5Ms vor jedem Gebrauch, um sicher zu gehen,
daß er ordnungsgemäß funktioniert und keine Beschädigungen wie Einschnitte, Risse, oder
scharfe Kanten aufweist. Andernfalls sind Verletzungen des Patienten und Schädigungen am
Gerät möglich.

WARNUNG: Die Außenflächen eines Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopfs sollten auf


unerwünschte rauhe Stellen, scharfe Kanten oder Vorsprünge hin untersucht werden, die eine
Gefahr für die Sicherheit darstellen können.

Überprüfen des Schallkopfs vor dem Gebrauch:


1. Führen Sie eine Sicht- und Tastkontrolle der gesamten Oberfläche des flexiblen Schaftes
bis zu seiner distalen Spitze durch. Es dürfen keine Einschnitte, Abschürfungen,
Vorsprünge, Löcher, Dellen oder Risse vorhanden sein.
Falls Sie Beschädigungen an der Oberfläche des Schallkopfs ent-decken, verwenden Sie
den Schallkopf auf keinen Fall. Wenden Sie sich an Ihren Siemens-Kundendienst.
2. Testen Sie den Array-Schwenkregler auf leichte Beweglichkeit.
3. Bewegen Sie die Flexsteuerungen in ihrer gesamten möglichen Bandbreite und
beobachten Sie, ob die entsprechenden Bewegungen der Gelenkspitze leichtgängig und
ruckfrei ausgeführt werden.
Falls die Bandbreite der möglichen Bewegungen eingeschränkt oder schwergängig ist,
oder falls die Schallkopfsteuerung beim Gebrauch ein ungewöhnliches Geräusch macht,
verwenden Sie den Schallkopf auf keinen Fall. Wenden Sie sich an Ihren Siemens-
Kundendienst.
Falls die distale Spitze leicht zu hängen scheint, obwohl die Flexsteuerungen auf neutraler
Stellung stehen, ist dies ein Zeichen für überdehnte oder beschädigte Kabel. Verwenden
Sie den Schallkopf auf keinen Fall. Wenden Sie sich an Ihren Siemens-Kundendienst.
4. Durch Drücken jeder Sperrtaste die Bremsen feststellen (Auslenkungssperre).
Die Bremsen halten nach Feststellung die distale Spitze im gewünschten Winkel.

6 - 10 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Verwendung einer Schallkopfschutzhülle


WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Hinweise, die für die USA gelten, finden Sie in FDA Medical Alert MDA91-1.

Um die größtmögliche Sicherheit für den Patienten und den Anwender zu gewährleisten,
bedecken Sie den Schallkopf mit einer Schutzhülle. Siemens empfiehlt, daß Sie für den Markt
freigegebene Schutzhüllen verwenden, die speziell für TEE-Anwendungen vorgesehen sind.
Befolgen Sie die Anwei-sungen des jeweiligen Herstellers der Schutzhüllen.

Entsorgung
Entfernen Sie die Hülle mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf. Entsorgen Sie die Hülle
gemäß den Richtlinien für medizinischen Sondermüll.

Verwenden von sterilen Tüchern


Beachten Sie bitte die Richtlinien Ihres Krankenhauses zum Gebrauch von Geräten unter
infektiösen Bedingungen.

Gebrauchsanweisung 6 - 11
6 Transösophagealer Schallkopf

Elektrische Sicherheitsvorkehrungen
Um einen sicheren Gebrauch dieses Gerätes zu gewährleisten, stellen Sie sicher, daß die
elektrischen Sicherheitsbestimmungen zur Überprüfung einer ordnungsgemäßen Erdung im
Untersuchungsbereich in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Herzschrittmacher
WARNUNG: Herzschrittmacher reagieren auf hochfrequente, elektrische Signale, die von
Ultraschallgeräten und anderen chirurgischen Geräten erzeugt werden. Bei Patienten mit einem
Herzschrittmacher achten Sie bei der Anwendung des V5Ms besonders auf die Funktion des
Herzschrittmachers. Unterbrechen Sie die Untersuchung, falls eine Störung auftritt.

Defibrillatoren
WARNUNG: Der Schallkopf V5Ms wurde defibrillatorensicher konstruiert. Wenn möglich,
entfernen Sie dennoch den Schallkopf während einer Defibrillation, da eine Fehlfunktion der
Sicherheitsvorrichtungen elektrische Verbrennungen beim Patienten verursachen kann.

Der Schallkopf V5Ms wurde defibrillatorensicher konstruiert. Distal des Schallkopfgriffs


befinden sich keine offenen, leitenden Oberflä-chen. Innerhalb des flexiblen Schaftes sind alle
aktiven Stromkreise und Leitungen von einem geerdeten, leitenden Gehäuse über die
Gesamtlänge des Schallkopfs umgeben.
Dieses Etikett gewährleistet, dass ein damit versehener Schallkopf V5Ms ein
defibrillatorensicheres Gerät vom Typ BF gemäß der Norm IEC 60601-1 zur Sicherheit von
medizinischen Geräten ist:

Defibrillatorsicherer Patientenanschluss Typ BF.

Mit diesem Etikett versehene Schallköpfe V5Ms sind nicht als defibrillationssicher zertifiziert:

Anschlussteil Typ BF.

6 - 12 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Löcher oder Risse


Löcher oder Risse in der Außenhaut des Schallkopfs können die Speise-röhre des Patienten
einem Gehäuseleckstrom aussetzen und den Patienten an Masse anschließen. In diesem Fall,
entspricht der Schallkopf nicht mehr den Voraussetzungen der Schutzklasse BF. Der
Schallkopf wäre kein erdfreies Teil mehr und würde die dielektrischen Tests nicht bestehen.
Unter der Voraussetzung, daß die interne Erdung des Netzsteckers des Ultraschallgerätes
unbeschädigt ist, und daß der Netzstecker mit einer ordnungsgemäß geerdeten Steckdose
verbunden ist, besteht wenig Gefahr für den Patienten oder Anwender durch einen Leckstrom
des Gerätes. Da der Patient nun jedoch an Masse angeschlossen wäre, könnten Leckströme
von Geräten in der Nähe des Patienten durch diesen fließen, und damit seine Sicherheit und
die des Anwenders gefährden. Bei Löchern oder Rissen in der Außenhaut des Schallkopfs
wenden Sie sich bitte an Ihren Siemens-Kundendienst.

Elektrochirurgische Geräte
WARNUNG: Verwenden Sie ausschließlich elektrochirurgische Geräte mit isoliertem Ausgang
in Verbindung mit dem Schallkopf V5Ms, und ziehen Sie den Netzstecker, wenn der Schallkopf
nicht in Gebrauch ist. Eine Mißachtung dieser Empfehlung kann zu Verbrennungen am
Patienten führen, das Gerät beschädigen und /oder unzuverlässige Daten liefernn.

Für einen sicheren Gebrauch des Schallkopfs V5Ms empfiehlt sich die Verwendung von
elektrochirurgischen Geräten, die einen isolierten Netz-ausgang haben. Falls möglich,
verwenden Sie FI-Schutzschalter, die zusätzliche Sicherheit bieten.
Elektrochirurgische Geräte und andere Geräte im Untersuchungsbereich, die keine isolierten
Netzausgänge besitzen, können hochfrequente elektro-magnetische Felder oder Ströme an
den Patienten weitergeben. Der Schall-kopf reagiert auf diese hochfrequente Strahlung, die
Störungen der 2D-Mode-Bilder verursachen und Bilder des Farbdopplers völlig überlagern und
sie damit für diagnostische Zwecke wertlos machen kann.
Jede Fehlfunktion eines elektrochirurgischen Gerätes oder eines anderen Gerätes,
einschließlich des Schallkopfs V5Ms, kann zu einem Rückfluß der elektrochirurgischen Ströme
entlang der Schallkopfleiter führen. Als Folge kann der Patient Verbrennungen an den
Schleimhäuten der Speiseröhre erleiden. Ebenso kann dieser Funkenüberschlag den
Schallkopf beschädigen. Um das Risiko eines Leckstromes zu reduzieren und Störungen durch
elektrochirurgische Geräte auszuschließen, trennen Sie die Verbindung zwischen dem
Schallkopf V5Ms und dem Gerät, wenn diese nicht in Gebrauch sind.
Bei Zweifeln hinsichtlich der Isolierung elektrochirurgischer Geräte, ziehen Sie bitte das
Handbuch dieser Geräte zu Rate oder wenden Sie sich an die biomedizinische technische
Abteilung.

Gebrauchsanweisung 6 - 13
6 Transösophagealer Schallkopf

Verwenden des stiftlosen Mikro-Adapters


Vorsicht: Um Schäden am Schallkopf V5Ms, dem stiftlosen Mikro-Adapter oder dem
Ultraschallsystem zu vermeiden, darf der stiftlose Mikro-Adapter bei Verwendung des
Schallkopfes V5Ms nur am ganz linken Array-Schallkopfanschluss des Ultraschallsystems
angeschlossen sein.

Der stiftlose Mikro-Adapter ist erforderlich, um den Schallkopf V5M an das Ultraschallsystem
anzuschließen.

Schallkopfanschlüsse.

1 Schallkopfanschlüsse, an denen der stiftlose Mikro-Adapter angeschlossen werden darf

So schließen Sie den stiftlosen Mikro-Adapter am Ultraschallsystem an:


1. Schieben Sie den Adapter in den äußerst linken Array-Schallkopf-Anschluss.
2. Drehen Sie den Hebel am Adapter im Uhrzeigersinn, bis er einrastet.
3. Schließen Sie den stiftlosen Mikro-Schallkopf am Adapter an.
So ziehen Sie den stiftlosen Mikro-Adapter vom Ultraschallsystem ab:
1. Ziehen Sie den stiftlosen Mikro-Schallkopf vom Adapter ab.
2. Drehen Sie die Verriegelung am Adapter entgegen dem Uhrzeigersinn, bis sie sich löst.
3. Entfernen Sie den Adapter vom Ultraschallsystem.

6 - 14 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Bildgebung mit dem Schallkopf V5Ms


Während der Bildung mit dem Schallkopf V5Ms erscheinen auf dem Bildschirm Informationen
zum Drehwinkel und zur Temperatur der Linsenoberfläche des Schallkopf-Arrays.

40°C 2

Symbol der Scan Ebene Gibt den ungefähren Drehwinkel


der Scan-Ebene bei der Bildgebung an.

1 Schwenkwinkel des Schallkopf-Arrays.


2 Temperaturanzeige
Normale Anzeige < 40°C.

Gebrauchsanweisung 6 - 15
6 Transösophagealer Schallkopf

Ändern der Scan-Ebene bei der Bildgebung


Sie können die Bildebene des Schallkopfs V5Ms mit Hilfe des Array-Schwenkreglers durch
Drehen des Schallkopfkristalls (im Bereich 0° bis 180°) in der distalen Spitze des Schallkopfs
ändern. Die Startposition für den Schallkopf ist 0°.
.

Der Array-Schwenkregler befindet sich am Schallkopfgriff.

Beim Ändern der Array-Orientierung wird das Symbol der Scan-Ebene auf dem Bildschirm
ständig aktualisiert, um die relative Richtung des Arrays und den numerischen Wert des
Schwenkwinkels anzuzeigen.
Ein Winkel von 0° entspricht Ein Winkel von 90° entspricht Ein Winkel von 180° liefert die
der transversalen Scan-Ebene der longitudinalen gespiegelte transversale
der Bildgebung. Scan-Ebene der Bildgebung. Scan-Ebene der Bildgebung.

<40°C <40°C <40°C


Beispiele für das Symbol der Scan-Ebene. Der Array-Rotationswinkel wird nummerisch oben über
dem Symbol angezeigt.

Ändern der Array-Orientierung:


ƒ Drücken Sie den Array-Schwenkregler, um den Array-Drehwinkel zu erweitern oder zu
verkleinern. Durch Drücken und Halten des Reglers ändert sich der Winkel schnell.

6 - 16 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Temperaturkontrolle und Sicherheitsvorkehrungen


Einer möglichen thermischen Schädigung des Ösophagus auf Grund einer örtlichen
Überhitzung während der transösophagealen Echokardiographie beugt der Schallkopf V5Ms
durch einen integrierten Abschaltmechanismus vor (im Interesse der Sicherheit des Patienten).
Weitere Informationen zu Temperaturbeschränkungen können Sie EN 60601-2-37 und
IEC 60601-2-37 entnehmen.
Ein in der distalen Spitze des Schallkopfes angebrachter Temperaturfühler überwacht die
Temperatur des Scanarrays und zeigt sie auf dem Bildschirm an.
Liegt die Temperatur bei max. 40 °C, zeigt die Temperaturanzeige <40 °C an.
Steigt die Temperatur über 40 °C, wird die Isttemperatur angezeigt.

41.5 °C
Eine Temperaturanzeige wird unter dem Scanebenen-Symbol angezeigt.

Die Farbe der Temperaturanzeige ändert sich bei Temperaturänderungen.


Linsentemperaturbereich Farbe der Anzeige
40,0 °C bis 40,9 °C Gelb
41,0 °C bis 42,9 °C Orange
43,0 °C oder höher Rot

Gebrauchsanweisung 6 - 17
6 Transösophagealer Schallkopf

Bildschirmmeldung Ursache Aktion des Benutzers


Schallkopf erreicht Temperaturlimit Die Temperatur hat während der Wählen Sie JA, um die
von 43 °C. Untersuchung 42 °C erreicht, Sendeleistung in Einerschritten zu
Sendeleistung automatisch wenn die Sendeleistung nicht auf senken.
reduzieren? Minimalleistung eingestellt ist. Wenn die Einstellung Hoch ist, geht
die Sendeleistung auf Mittel; wenn
sie Mittel ist, geht sie auf Niedrig.
Schallkopf erreicht Temperaturlimit Die Temperatur erreicht 42 °C Hinweis: Die Bilderfassung kann
von 43 °C. während der Untersuchung, ohne Absenken der Sendeleistung
wenn die Sendeleistung bereits fortgesetzt werden, solange die
auf Minimalleistung eingestellt ist. Temperaturanzeige eine
Diese Meldung bleibt auf dem Temperatur unter 43 °C anzeigt.
Bildschirm, bis die Temperatur
am Array des Schallkopfes ein
erträgliches Niveau (41 °C)
erreicht oder der Bediener OK
wählt, um fortzufahren.
Schallkopf hat Temperaturlimit von Die Temperatur erreicht 43 °C Das System friert automatisch das
43 °C überschritten. Vor dem während der Untersuchung. Bild ein. Damit wird die
Fortfahren Schallkopf abkühlen lassen. Sendeleistung an den Schallkopf
Aktuelle Schallkopftemperatur: ≥ 43 °C. abgeschaltet.
Diese Meldung bleibt auf dem
Bildschirm, bis die Temperatur an
der Linsenoberfläche des
Schallkopf-Arrays einen sicheren
Wert (41 °C) erreicht. Die in der
Meldung angegebene
Schallkopftemperatur zeigt immer
die aktuellste Temperatur des
Arrays, sodass Sie die tatsächliche
Temperatur laufend überwachen
können. Wenn die Temperatur unter
43 °C sinkt, können Sie die
Bildgebung wiederaufnehmen,
indem Sie OK wählen und dann den
Regler 2D drücken.

Ausfall des Temperaturfühlers


Wenn das System eine Störung des Temperaturfühlers erkennt, wird die Bilderfassung beendet
und folgende Meldung angezeigt:
Temperaturausfall.
Bitte benachrichtigen Sie den Siemens-Kundendienst.
Die Meldung bleibt auf dem Bildschirm, bis der Bediener OK wählt oder der Schallkopf entfernt
wird.

6 - 18 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Untersuchungsvorkehrungen

Beißschutz
Der mitgelieferte Beißschutz kann für Patienten verwendet werden, die während der
Untersuchung wach sind. Dieser Beißschutz kann auch von anderen Herstellern bezogen
werden.
Verwenden Sie den mitgelieferten Beißschutz auf keinen Fall bei anästhe-sierten Patienten.
Verwenden Sie hier einen Beißschutz mit Öffnung, der es erlaubt, einen Endotrachealtubus zu
befestigen.

Untersuchungsverfahren
WARNUNG: Stellen Sie beim Einführen oder Herausziehen des Schallkopfes sicher, dass sich
die Flexsteuerungen in neutraler Stellung befinden und die Reibungsbremsen gelöst sind. Bei
Nichtbeachtung kann es zu Verletzungen des Patienten und zu Beschädigungen des
Schallkopfes kommen.

WARNUNG: Um das Risiko von Drucknekrosen zu verringern, stellen Sie den Schallkopf auf
neutral, wenn Sie ihn einführen oder herausziehen. Versuchen Sie so wenig Druck wie möglich
auf das Gelenkteil und die distale Spitze auszuüben. Setzen Sie das Gewebe nicht länger als
fünf Minuten der distalen Spitze aus.

WARNUNG: Verwenden Sie den Schallkopf V5Ms auf keinen Fall bei Untersuchungen, die ein
Überstrecken des Halses erfordern. Eine unsachgemäße Patientenlagerung kann eine Lähmung
der Stimmbänder verursachen.

WARNUNG: Verwenden Sie immer einen Beißschutz, um Schäden am Schallkopf durch die
Zähne des Patienten zu verhindern. Andernfalls sind mechanische oder elektrische
Gefährdungen des Patienten möglich. Die Verwendung eines Beißschutzes dient auch zum
Schutz der Zähne des Patienten.

Verwendung des Schallkopfs V5Ms während einer transösophagealen


Echokardiographie:
1. Zahnprothesen entfernen, sofern der Patient welche trägt, und an einem sicheren Ort bis
zum Abschluss der Behandlung aufbewahren.
2. Nach Bedarf eine Schutzhülle über dem Schallkopf verwenden.
3. Einen Beißschutz auf die distale-Spitze des Schallkopfes setzen.
4. Sicherstellen, dass beide Reibungsbremsen gelöst sind und dass sich beide
Flexsteuerungen in neutraler Stellung befinden, bevor Sie den Schallkopf einführen. Dies
soll gewährleisten, dass sich der Schallkopf der jeweiligen Anatomie des Ösophagus
anpassen kann.
5. Den Schallkopf in den Mund des Patienten einführen. Achten Sie auf eine sichere
Befestigung des Beißschutzes, bevor Sie den Schallkopf in den Ösophagus weiterführen.
6. Nach Einführung des Schallkopfs den Array-Schwenkregler drücken, um die gewünschte
Bildebene einzustellen.
7. Nach Bedarf die anteriore/posteriore und die rechtsseitige/linksseitige Auslenkung mit Hilfe
der Flexsteuerungen einstellen. Den Schallkopf so positionieren, dass ein optimaler
akustischer Kontakt und die gewünschte Bildebene erhalten werden.
8. Die Reibungsbremsen für anterior/posterior und rechts/links feststellen, sobald die
gewünschte Bildebene eingestellt und ein guter akustischer Kontakt vorhanden ist.
9. Beide Reibungsbremsen freigeben und beide Flexsteuerungen in die neutrale Stellung
bringen, um weitere echokardiographische Ansichten zu erhalten. Hierzu muss der
Schallkopf unter Umständen weiter vorgeschoben oder zurückgezogen oder die
Auslenkung geändert werden.
10. Zum Entfernen des Schallkopfs beide Reibungsbremsen freigeben und beide
Flexsteuerungen in die neutrale Stellung bringen.

Gebrauchsanweisung 6 - 19
6 Transösophagealer Schallkopf

Transösophagealer Schallköpf — Pflege


WARNUNG: Um die Gefahr von Kreuzkontaminationen und der Übertragung von
Krankheitserregern zu minimieren, müssen endokavitäre und intraoperative Schallköpfe nach
jedem Gebrauch gereinigt und tiefendesinfiziert werden. Bei Verfahren, die Sterilität erfordern,
muss eine sterile, pyrogenfreie Schallkopfhülle über den Schallkopf gezogen werden.

WARNUNG: Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen gegen medizinische Geräte, die
Latex (Naturkautschuk) enthalten ist dokumentiert. Stellen Sie vor der Behandlung sicher, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende Einleitung
von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet sein. Weitere
Hinweise, die für die USA gelten, finden Sie in FDA Medical Alert MDA91-1.

WARNUNG: Wenn bei neurochirurgischen Eingriffen ein Schallkopf mit Gewebe oder
Körperflüssigkeiten eines an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit leidenden Patienten in Berührung
kommt, muss er anschließend entsorgt werden, da er nicht sterilisierbar ist.

WARNUNG: Wenn ein Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopf mit einem Anwendungsteil


dse Typs CF benutzt wird, können sich die Leckströme für den Patienten summieren.

WARNUNG: Die Außenflächen eines Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopfs sollten auf


unerwünschte raue Stellen, scharfe Kanten oder Vorsprünge geprüft werden, die eine
Sicherheitsgefahr darstellen können.

Vorsicht: Schallköpfe sind empfindliche Instrumente – es kann zu irreparablen Schäden führen,


wenn sie herunterfallen, hart auf andere Objekte stoßen oder anderweitig mechanisch
beschädigt werden. Versuchen Sie nicht, irgendeinen Teil eines Schallkopfs zu reparieren oder
zu verändern.

Vorsicht: Das Gerät nicht über die Schallkopfkabel fahren, um Kabelbeschädigungen zu


vermeiden.

Vorsicht: Keine Schallkopfhüllen mit einer Beschichtung auf Mineralölbasis oder Kontaktgel auf
Mineralölbasis verwenden, um den Schallkopf nicht zu beschädigen. Verwenden Sie nur
Kontaktgel auf Wasserbasis.

Vorsicht: Im Interesse einer ordnungsgemäßen Handhabung, Lagerung und rechtzeitigen


Verwendung steriler Produkte (Schallkopfhüllen) sind die Anleitungen des jeweiligen Herstellers
sorgfältig zu befolgen.

Behandeln Sie die Schallköpfe bei Gebrauch und Lagerung mit äußerster Vorsicht. Sie dürfen
nicht herunterfallen und keinerlei Schlag- und Stoßbelastung ausgesetzt werden. Sie dürfen
nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenständen in Berührung kommen.

6 - 20 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Reinigung und Pflege


Der Schallkopf muß nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden.

Zur Reinigung und Desinfektion des Schallkopfs V5Ms zugelassene


Mittel
WARNUNG: Die Verwendung anderer als der empfohlenen Desinfektionsmittel kann den
Schallkopf beschädigen und zu elektrischen Gefährdungen des Patienten oder des Anwenders
führen.

WARNUNG: Siemens empfiehlt die hier aufgeführten Desinfektionsmittel und


Reinigungsmethoden hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit den Produktmaterialien. Die
Empfehlungen stellen keine Aussage zur biologischen Wirksamkeit dar. Angaben zur
Wirksamkeit eines Desinfektionsmittels und zur sachgerechten klinischen Verwendung sind den
jeweiligen Produktunterlagen und Aufklebern zu entnehmen.

ƒ Cidex
ƒ Cidex Plus
ƒ Cidex OPA
ƒ Milton
ƒ Gigasept FF

Reinigen und Desinfizieren des Schallkopfs


WARNUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Schaden am Gerät zu vermeiden, muss vor
dem Reinigen oder Desinfizieren der Schallkopfstecker aus dem Gerät gezogen werden.

WARNUNG: Sterilisieren Sie den Schallkopf V5Ms niemals mit Heißdampf oder Ethylenoxid.
Diese Sterilisationsmethoden können die Ummantelung, das Schallkopf-Array oder die
Steuerung des Gelenkteils beschädigen, und damit die Sicherheit des Patienten gefährden.

WARNUNG: Verwenden Sie niemals Jod oder eine jodhaltige Lösung, um den Schallkopf V5Ms
zu reinigen oder zu desinfizieren. Jod schädigt das Schaftmaterial und die distale Spitze und
kann somit zu elektrischen Gefährdungen führen.

Vorsicht: Reinigen Sie den Schallkopf niemals mit einem Bleichmittel. Das Reinigen mit einem
Bleichmittel kann zu Beschädigungen der Ummantelung des flexiblen Schaftes, zu erhöhten
Leckströmen und damit zu einem Verfall der Herstellergarantie führen.

Vorsicht: Die distale Spitze ist sehr druckempfindlich. Reinigen Sie die distale Spitze äußerst
vorsichtig, um sie nicht zu beschädigen.

Vorsicht: Der Biegedurchmesser des gebogenen Schafts darf nicht unter 30.5 cm liegen.

Vorsicht: Die Schallköpfe wurden so konzipiert und getestet, dass sie die vom Hersteller des
verwendeten Desinfektionsmittels empfohlene Tiefendesinfektion überstehen. Beachten Sie
genau die Anweisungen des Desinfektionsmittelherstellers.

Vorsicht: Tauchen Sie den Schallkopf V5Ms niemals vollständig in eine Reinigungslösung ein.
Das Eintauchen des Schallkopfgriffes kann zu einem Eintritt von Flüssigkeit in des Gehäuse
führen und die Kontroll- und Steuerungskabel beschädigen.

Vorsicht: Tauchen Sie den Schallkopf nicht mehr als 100 cm ein (von der distalen Spitze
gemessen), um eine Beschädigung der Steuerungselemente zu vermeiden.

Gebrauchsanweisung 6 - 21
6 Transösophagealer Schallkopf

Tauchen Sie den Schall-kopf nur bis zur 100-cm-Markierung ein.

Reinigen des Schallkopfs V5Ms:


1. Den Schallkopf vom Gerät trennen.
2. Entfernen Sie die Schutzhülle mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf. Entsorgen Sie die
Hülle gemäß den Richtlinien für medizinischen Sondermüll.
3. Reinigen Sie die distale Spitze und den flexiblen Schaft des Schall-kopfes mit
Gazestreifen, die in den empfohlenen Reinigungsmitteln getränkt worden sind, oder
tauchen Sie die Spitze und den Schaft bis zur 100-cm-Markierung in ein empfohlenes
Reinigungsmittel ein.
4. Verwenden Sie Gazestreifen mit einer milden Seifenlösung, um die Teile des Schallkopfs
zu reinigen, die nicht eingetaucht werden dürfen.
5. Spülen Sie die distale Spitze und den Schaft bis zur 100-cm-Markierung mit warmem,
fließendem Wasser. Wischen Sie Rückstände der Seifenlösung vom restlichen Teil des
Schallkopfs mit einem angefeuchteten Gazestreifen ab.
6. Reinigen Sie den Schallkopfgriff mit einem in 70 Vol% Isopropylalkohol getränktem Tuch.
Verwenden Sie kein Ethanol.
7. Desinfizieren Sie den Schallkopf.
Desinfizieren des Schallkopfs V5Ms:
1. Tauchen Sie die distale Spitze und den flexiblen Schaft direkt im Anschluß an die
Reinigung bis zur 100-cm-Markierung in eine der empfohlenen Desinfektionsmittel ein.
2. Befolgen Sie die Anweisungen des Desinfektionsmittel-Herstellers für eine besonders
gründliche Desinfektion.
3. Trocknen Sie den Schallkopf mit einem Gazestreifen. Verwenden Sie keine heiße Luft.
4. Lagern Sie den desinfizierten Schallkopf in der Original-Versandpackung grundsätzlich nur
nach der Desinfektion. Der transösophageale Schallkopf ist zerbrechlich und sollte nicht in
den Schallkopfhalterungen des Gerätes gelagert werden.

6 - 22 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Reinigen und Desinfizieren des Beißschutzes


Reinigen des Beißschutzes:
1. Waschen Sie den Beißschutz mit Schutzhandschuhen in mildem, seifigem Wasser. Stellen
Sie sicher, daß alle Rückstände entfernt werden.
2. Spülen Sie den Beißschutz gründlich unter fließendem Wasser.
Desinfizieren des Beißschutzes:
1. Reinigen Sie den Beißschutz gründlich.
2. Legen Sie den Beißschutz in eine der oben empfohlenen Desinfektionsmittel und befolgen
Sie die Anweisungen des Desinfektionsmittel-Herstellers für eine besonders gründliche
Desinfektion.
3. Spülen Sie den Beißschutz gründlich, um Rückstände des Desinfektionsmittels zu
entfernen.
4. Trocknen Sie den Beißschutz mit einem Papierhandtuch oder lassen Sie ihn an der Luft
trocknen.

Lagerung und Handhabung


Der Schallkopf V5Ms ist ein mechanisch empfindliches Gerät. Insbeson-dere die distale Spitze
ist empfindlich gegenüber Stößen und Kratzern. Lassen Sie besondere Sorgfalt bei der
Handhabung und Lagerung des Schallkopfs walten. Bewegen Sie die distale Spitze niemals mit
der Hand. Stets die Flexsteuerungen benutzen.
Stellen Sie sicher, dass bei der Lagerung des Schallkopfes V5Ms beide Reibungsbremsen
gelöst sind, die distale Spitze gerade steht, und die Kabel sowie der flexible Schaft nicht
geknickt sind.
Lagern Sie den desinfizierten Schallkopf in der Original-Versandpackung grundsätzlich nur
nach der Desinfektion. Der transösophageale Schallkopf ist zerbrechlich und sollte nicht in den
Schallkopfhalterungen des Gerätes gelagert werden.

Transportieren des Schallkopfs


Verwenden Sie den Schutzkoffer bei Transport oder Versand des Schall-kopfes. Stellen Sie
sicher, daß die distale Spitze gerade liegt und daß kein Kabel geknickt ist, wenn Sie den
Schallkopf in die Schaumstoffauskleidung legen. Vergewissern Sie sich, daß alle
Schallkopfteile ordnungsgemäß im Koffer plaziert sind, bevor Sie den Deckel schließen.

Wartung und Reparatur


Versuchen Sie auf keinen Fall, den Schallkopf V5Ms zu reparieren oder Teile selbst
auszutauschen. Falls der Schallkopf defekt ist oder nicht richtig funktioniert, wenden Sie sich
bitte umgehend an Ihren Siemens-Kundendienst.

Gebrauchsanweisung 6 - 23
6 Transösophagealer Schallkopf

Zusammenfassung — Sicherheit des Patienten und der


Ausstattung
Die folgenden vorbeugenden Maßnahmen tragen zur Sicherheit des Patienten bei.
Mögliche Gefährdung des
Vorbeugende Maßnahme Problem Patienten/Mögliche Schädigung
Bringen Sie beide Flexsteuerungen des V5Ms Unsachgemäßes Verletzungen der Speiseröhre,
in die neutrale Stellung, mit gelösten Einführen oder Stauchungen, Blutungen,
Reibungsbremsen, wenn Sie den Schallkopf Herausziehen Ligamentschädigungen, Perforationen
einführen oder herausziehen. Wenden Sie
keine Gewalt an.
Kontrollieren Sie den Schallkopf V5Ms vor Mechanische Schwere Traumata,
jedem Gebrauch auf seine volle Schädigungen, Speiseröhrenverletzungen, Blutungen,
Funktionsfähigkeit. Es dürfen keine Einschnitte, elektrische Perforationen, elektrische
Brüche, Verschleiß-erscheinungen, lockere Schädigungen, Verbrennungen, schwere elektrische
Teile oder scharfe Kanten vorhanden sein. Leckströme Schädigung
Verwenden Sie in Verbindung mit dem Nichtisolierte Elektrische Verbrennungen
Schallkopf V5Ms ausschließlich isolierte elektrochirurgische
elektrochirurgische Geräte. Ziehen Sie den Geräte
Netzstecker, wenn der Schallkopf nicht in
Gebrauch ist.
Stellen Sie die Sendeleistung (dB oder %) auf Falsche Schallkopf- Verbrennungen in der Speiseröhre
einen möglichst niedrigen, klinisch sinnvollen Temperatur und/oder
Wert ein. Beobachten Sie auf dem Bildschirm Ultraschalleistung
die Temperatur-meldungen und handeln Sie
entsprechend.
Für eine größtmögliche Sicherheit, verlassen Defibrillation Elektrische Verbrennungen
Sie sich nicht ausschließlich auf die im
Schallkopf eingebauten
Sicherungsvorkehrungen, sondern trennen Sie
den Schallkopf V5Ms vor der Defibrillation vom
Gerät.
Führen Sie regelmäßige Sicherheitskontrollen Elektrische Verbrennungen in der Speiseröhre,
der elektrischen Funktionen durch. Schädigungen, elektrische Schädigungen
Leckströme
Bringen Sie den Schallkopf beim Einführen Drucknekrosen Permanente Schädigungen der
oder Herausziehen, mit beiden Speiseröhrenschleimhaut
Reibungsbremsen gelöst, in die neutrale
Stellung. Vermeiden Sie möglichst jeden Druck
auf die distale Spitze und das Gelenkteil.
Setzen Sie das Gewebe auf keinen Fall länger
als 5 Minuten der distalen Spitze aus.
Verwenden Sie den Schallkopf V5Ms nicht bei Ösophagusvarizen Schwere Blutungen
Patienten mit Ösophagusvarizen, oder bei
Tumoren und Strikturen.
Verwenden Sie den Schallkopf V5Ms nicht für Unsachgemäße Lähmungen der Stimmbänder
Behandlungen, die ein Überstrecken des Lagerung des
Nackens erfordern. Patienten

6 - 24 Gebrauchsanweisung
6 Transösophagealer Schallkopf

Mögliche Gefährdung des


Vorbeugende Maßnahme Problem Patienten/Mögliche Schädigung
Bei Patienten mit lockeren Zähnen können Falsche Zahnverlust
diese während der TEE-Behandlung Einschätzung eines
herausfallen. dentalen Risikos
Verwenden Sie einen Beißschutz. Kein Zahnschutz, Beschädigungen der Zähne, elektrische
Leckströme Schädigungen
Verwenden Sie niemals Sterilisation mit Unsachgemäße Verbrennungen der Speiseröhre
Heißdampf oder Ethylenoxid zur Desinfektion Reinigung führt zu
des Schallkopfs V5Ms. elektrischen
Verwenden Sie nur die empfohlenen Schädigungen
Desinfektionsmittel.
Verwenden Sie niemals Jod oder eine
jodhaltige Lösung, um den Schallkopf V5Ms zu
reinigen oder zu desinfizieren.
Tauchen Sie den Schallkopf V5Ms bei einer Unsachgemäße Nosokomialinfektion, elektrische
besonders gründlichen Desinfektion nicht Desinfektion, Schäden, die die elektrische Sicherheit,
länger ein, als vom Desinfektionsmittel- Elektrische Bauteile die Bildqualität oder mechanische
Hersteller empfohlenen wird. Tauchen Sie einer Flüssigkeit Funktionsfähigkeit beeinträchtigen
niemals die Schallkopf-Steuerung oder die aussetzen können
Steckverbindung in eine Flüssigkeit ein.
Versuchen Sie auf keinen Fall, die distale Gewaltsame Beschädigtes oder gebrochenes
Spitze gewaltsam zu beugen. Verwenden Sie Auslenkung des Gelenkteil
immer die Flexsteuerung um das Gelenkteil zu Gelenkteils
bewegen.
Wenn der Schallkopf V5Ms nicht in Gebrauch Unsachgemäße Schäden an den Array-Elementen,
ist, verstauen Sie ihn im Originalkoffer oder Lagerung Einschnitte und Kratzer am flexiblen
hängen Sie ihn in das dafür vorgesehene Schaft
Wandgestell. Rollen Sie niemals den
Schallkopf zu eng zusammen.

Gebrauchsanweisung 6 - 25
6 Transösophagealer Schallkopf

Technische Daten — V5Ms


Schallkopftyp: Phased-Array, Mehrebenen
Elemente: 64
Array-Rotationswinkel: 0° – 180°
Beugung der distalen Spitze: 120° anterior, 90° posterior
45° rechts, 45° links
2D-Mode-Sendefrequenzen: 4 MHz, 5,7 MHz, 2,7 MHz (THI)
Gepulster Doppler-, Farbdoppler-
Frequenzen: 3,6 MHz
CW-Doppler Frequenzen: 3,6 MHz
Bildgebungsarten: 2D-Mode, gepulster Doppler, steuerbarer
CW-Doppler, Farbdoppler-Mode, M-Mode, Color-DTI,
Pulsed-Wave-DTI
Maximales Bildfeld: 90°
Darstellungsformate: Sektor
Betriebsbedingungen
Temperatur: +10 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: 10 % bis 80 %
Lagerungsbedingungen
Temperatur: -10 °C bis +50 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: 10 % bis 85 %
Schutzgrad gegen elektrischen Dieses Etikett gewährleistet, dass ein
Schlag: damit versehener Schallkopf V5Ms ein
defibrillatorensicheres Gerät vom Typ BF
gemäß der Norm IEC 60601-1 zur
Sicherheit von medizinischen Geräten ist
Mit diesem Etikett versehene Schallköpfe
V5Ms sind nicht als defibrillationssicheres
Gerät vom Typ BF gemäß der Norm IEC
60601-1 zur Sicherheit von medizinischen
Geräten zertifiziert
Schutzgrad gegen Eindringen von
Flüssigkeit: IPX8
Messgenauigkeit
Schwenkwinkel des
Schallkopf-Arrays: ≤3°
Temperatur: Temperatur Genauigkeit
>41 °C 40.1 ≤ 41 °C
>=41 °C 40.1 ≤ 41 °C
>=42 °C 41.1 ≤ 42 °C
>=42 °C und System im 41.9 ≤ 43 °C
Freeze-Zustand

EMV-Hinweis: Bei Betrieb des Schallkopfs in unmittelbarer Nähe von starken elektromagnetischen
Feldern, wie sie im Umfeld von Radiosendern oder ähnlichen Anlagen entstehen, kann es
vorübergehend zu einer sichtbaren Bildstörung auf dem Monitor kommen. Beim Betrachten von
echoschwachen Strukturen kann ein Aufhellen des Bildhintergrundes entstehen. Auf dem Bildschirm
können auch Farbinterferenzen, Bildflimmern oder horizontale Linien erscheinen. Der Schallkopf und
das Gerät sind jedoch so konzipiert und entsprechend getestet, daß sie diese Störeinflüsse tolerieren
und keinen bleibenden Schaden nehmen.

6 - 26 Gebrauchsanweisung
7 Spezialschallköpfe
EV9F4-Schallkopf ............................................................................................... 3
Kennzeichnungen am Schallkopf .................................................................. 3
Bilderfassung mit dem EV9F4-Schallkopf...................................................... 4
Technische Daten für EV9F4......................................................................... 5

Biplaner BP9-4-Schallkopf................................................................................. 6
Kennzeichnungen am Schallkopf .................................................................. 6
Anschließen und Trennen des BP9-4-Schallkopfs ........................................ 7
Bildgebung mit dem BP9-4-Schallkopf .......................................................... 7
Biopsie- und Punktionsverfahren............................................................ 7
Technische Daten für BP9-4.......................................................................... 8

Gebrauchsanweisung 7 - 1
7 Spezialschallköpfe

7 - 2 Gebrauchsanweisung
7 Spezialschallköpfe

EV9F4-Schallkopf
WARNUNG: Bevor Sie einen Endokavitäten-Schallkopf benutzen, müssen Sie eine Ausbildung
zur Bedienung eines Ultraschallgeräts und für Ultraschalltechniken bei Endokavitäten erhalten
haben und sich gründlich mit dem sicheren Betrieb des Ultraschall-Bildgebungssystems vertraut
machen.

Siehe auch: Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Der Schallkopf EV9F4 ist ein fourSight 4D (Curved-Array)-Schallkopf. Der Schallkopf EV9F4
wurde für die endovaginale Bildgebung des allgemeinen Beckenbereichs entwickelt, wie z. B. in
den frühen Stadien der Schwangerschaft, zur Erkennung ektopischer Schwangerschaften und
zur Untersuchung der Follikel, Eierstöcke, Eileiter, inneren Kavitäten sowie von Blase und
Uterus.

Kennzeichnungen am Schallkopf
Der Schallkopf EV9F4 ist mit einer Ausrichtungsanzeige am Schallkopfgriff versehen.

Beispiel für die Ausrichtungsanzeige am Schallkopfgriff.

Gebrauchsanweisung 7 - 3
7 Spezialschallköpfe

Bilderfassung mit dem EV9F4-Schallkopf


Der Schallkopf EV9F4 unterstützt alle Funktionen und Regler, die im 2D-Modus, M-Modus,
Color- und Power-Modus, im Impuls-Doppler-Modus sowie während der Volumenakquisition
verfügbar sind.
Der Schallkopf EV9F4 erfasst einen Sektorbereich von max. 173 °. Sie können eine
interessierende Struktur innerhalb der Scanebene zwischen 18 ° und 173 ° auswählen. Sie
können zudem den Scanwinkel einstellen.
Ziel Vorgehensweise
Steuerwinkel für den ƒ Drücken Sie die Umschalttaste für Steuerwinkel.
Schallkopf EV9F4 Der Steuerwinkel vergrößert oder verkleinert sich entsprechend zum Scanwinkel.
auswählen Eine Grafik auf dem Bildschirm zeigt den Steuerwinkel des Schallkopfes an, wenn
der Steuerwinkel größer oder kleiner 0 ° ist.

Beispiel für das Symbol auf dem Bildschirm für den Schallkopf EV9F4 während der
Bildgebung im 2D-Modus.

Beispiel für das Symbol auf dem Bildschirm für den Schallkopf EV9F4 während der
Volumenakquisition.

Hinweis: Während der fourSight-Bildgebung oder 3-Scape-Bildgebung (bei


Verwendung von AutoSweep) ist der Einstellbereich abhängig vom gewählten Winkel.

Scanwinkel (zur Ermittlung ƒ Drücken Sie auf die Umschalttaste für Winkel.
der Datenmenge für die Während der 3-Scape-Bildgebung berechnet das System die Scandauer basierend
Volumenakquisition) für auf dem ausgewählten Winkel, der Akquisitionsgeschwindigkeit und der aktuellen
den Schallkopf EV9F4 Bildfrequenz und zeigt den Steuerwinkel und die Akquisitionsdauer im
auswählen Ultraschallbildschirm an.

7 - 4 Gebrauchsanweisung
7 Spezialschallköpfe

Technische Daten für EV9F4


Siehe auch: Technische Beschreibung, Anhang A, Gebrauchsanweisung

Schallkopftyp: Mechanisch betriebener Curved-Array

Anzahl der Schallköpfe: 192

Fokus: 24 mm ±10 %

Mind. Tiefe: 3 cm

Max. Tiefe: 14 cm

Betriebsarten: 2D-Modus, M-Modus, 2D/M-Modus, 2D/Doppler, Color, Power, Impuls-Doppler

Max. anzeigbares Bildfeld: 173 °

Max. Scanwinkel
(Wobbel-Winkel): 90 °

Kurvenradius: 13 mm

Ausrichtung: Grafisches Symbol auf dem Bildschirm zeigt den Steuerwinkel an

Gebrauchsanweisung 7 - 5
7 Spezialschallköpfe

Biplaner BP9-4-Schallkopf
WARNUNG: Bevor Sie einen Endokavitäten-Schallkopf benutzen, müssen Sie eine Ausbildung
zur Bedienung eines Ultraschallgeräts und für Ultraschalltechniken bei Endokavitäten erhalten
haben und sich gründlich mit dem sicheren Betrieb des Ultraschall-Bildgebungssystems vertraut
machen.

Siehe auch: Sicherheit und Pflege, Kapitel 2, Gebrauchsanweisung

Der BP9-4-Schallkopf ist ein biplaner Endokavitäten-Schallkopf für die Bildgebung bei Prostata-
und Endovaginaluntersuchungen.

Kennzeichnungen am Schallkopf
Der BP9-4-Schallkopf ist mit einer Ausrichtungsanzeige am Schallkopfgriff versehen. Zum
Einstellen der aktiven Scanebene (sagittal oder transversal) des Schallkopfs ist ein Umschalter
am Schallkopfgriff angebracht.

1 Umschalter
2 1
2 Einkerbung zur Anzeige der
Ausrichtung

Beispiel des BP9-4-Schallkopfgriffs.

1 Nut
2 Einfügepunkt zur Befestigung

Beispiel der Nut zur Befestigung einer Nadelführung am Schallkopf BP9-4.

7 - 6 Gebrauchsanweisung
7 Spezialschallköpfe

Anschließen und Trennen des BP9-4-Schallkopfs


Vorsicht: Um Geräteschäden vorzubeugen, müssen Sie das System anhalten, bevor Sie einen
Schallkopf anschließen oder trennen.

Schließen Sie den BP9-4-Schallkopf am Spezial-Array-Schallkopfanschluss (Array-Anschluss


ganz links) des Ultraschallsystems an.
Siehe auch: Anschließen oder Trennen von Schallköpfen, Systemeinrichtung, Kapitel 3; Aktivieren
eines Schallkopfs, Untersuchungsgrundlagen, Kapitel 4, Gebrauchsanweisung

Bildgebung mit dem BP9-4-Schallkopf


Alle im 2D-Modus, M-Modus, Color und Doppler anwendbaren Funktionen und Regler stehen
auch bei der Verwendung des BP9-4-Schallkopfs zur Verfügung. Der BP9-4-Schallkopf
unterstützt ebenfalls SieScape Panoramic Imaging.
Während der 2D-Bildgebung mit dem BP9-4-Schallkopf kann das Live-Doppelformat aktiviert
werden. Beim Live-Doppelformat werden sowohl das transversale Bild als auch das sagittale
Bild in Echtzeit dargestellt.
Sobald das gewünschte Bild erfasst ist, können Bildausrichtung geändert, Messungen und
Berechnungen durchgeführt, Einblendungen mit Piktogrammen oder Text ins Bild gelegt oder
eine Punktion oder Biopsie durchgeführt werden.
Ziel Vorgehensweise
Aktive Scanebene ƒ Drücken Sie den Umschalter am Schallkopfgriff.
auswählen (sagittal oder Die aktive Scanebene des Schallkopfs wird mithilfe eines Symbols (Scanebenen-
transversal) Symbol) auf dem Ultraschallbildschirm angezeigt.

Beispiel des Scanebenen-Symbols für die Sagittalebene (S).

Beispiel des Scanebenen-Symbols für die Transversalebene (T).

Live-Doppelformat ƒ Drücken Sie den Softkey LiveBiPlan.


aktivieren Die sagittale Ebene wird rechts angezeigt.
Live-Doppelformat ƒ Drücken Sie den Softkey LiveBiPlan.
deaktivieren Das System zeigt das Bild rechts als 2D-Bild im Vollbildformat an.

Biopsie- und Punktionsverfahren


Siehe auch: Führungslinienfunktion für Biopsie (Punktion), Schallkopfzubehör und Biopsie, Kapitel 5,
Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung 7 - 7
7 Spezialschallköpfe

Technische Daten für BP9-4


Siehe auch: Technische Beschreibung, Anhang A, Gebrauchsanweisung

Schallkopftyp: Curved-Array, biplan (sagittal und transversal)

Anzahl Elemente: 128 (jedes Array)

Fokus: 17 mm ±10 %

Mind. Tiefe: 3 cm

Max. Tiefe: 14 cm

Betriebsarten: 2D-Modus, 2B, geteilt (B+B), 4B-Modus, M-Modus, 2D/M-Modus, 2D-Modus mit
Color, Doppler, 2D-Modus mit Doppler

Max. anzeigbares Bildfeld: Sagittale Ebene: 142 °


Transversale Ebene: 142 °

Krümmungsradius: 9,2 mm

Ausrichtung: Grafische Symbole am Bildschirm zeigen die sagittale bzw. transversale


Scanebene an

7 - 8 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung
Standardfunktionen............................................................................................ 3
Bedienfeld...................................................................................................... 3
Mehrsprachige Betriebssystemsoftware ........................................................ 3
Arbeitsleistung ............................................................................................... 3
Farbmonitor mit hoher Auflösung .................................................................. 3
Mobilität ......................................................................................................... 4
Schallkopf-Kompatibilität ............................................................................... 4
Benutzerzugängliche Anschlüsse.................................................................. 4
Betriebsarten ................................................................................................. 5
Bildgebungs-funktionen ................................................................................. 6
2D-Modus............................................................................................... 6
M-Modus ................................................................................................ 8
Impuls-Doppler ....................................................................................... 8
Steuerbarer Continuous-Wave-Doppler ................................................. 9
Continuous-Wave-Doppler (nicht steuerbar) ........................................ 10
Farbdoppler .......................................................................................... 10
Power-Doppler ..................................................................................... 11

Zubehör und Optionen ..................................................................................... 12


Sprachspezifisches Betriebssystem ............................................................ 12
Optionen ...................................................................................................... 13
Schallkopfe .................................................................................................. 17
Dokumentationsgeräte ................................................................................ 18
Verbrauchsmaterial ..................................................................................... 18

Messungen, Berechnungen und Protokolle ................................................... 19


Allgemeine Funktionen ................................................................................ 19
Allgemeine 2D-Modus-Messungen und -Berechnungen ...................... 19
Allgemeine M-Modus-Messungen und -Berechnungen........................ 19
Allgemeine Doppler-Messungen und -Berechnungen .......................... 19
Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen ........................ 20
Messgenauigkeit.......................................................................................... 23

Bildanzeige........................................................................................................ 24

Systemanforderungen...................................................................................... 25
Anforderungen an die Stromversorgung...................................................... 25
Mögliche Kombinationen mit anderen Geräten............................................ 25
Leckströme........................................................................................... 25
Audio-, Video-, und Datenübertragungsanschlüsse — Eingangs-
und Ausgangssignale ........................................................................... 26
Videostandard ...................................................................................... 26
Anforderungen an die Betriebsumgebung ................................................... 27
Schutzmaßnahmen .............................................................................. 28
Maximalgröße....................................................................................... 28

Systemklassifikationen .................................................................................... 28

Normentsprechung........................................................................................... 29

Gebrauchsanweisung A - 1
Anhang A Technische Beschreibung

A - 2 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Standardfunktionen
Bedienfeld
ƒ Verstellbare Höhe und Drehung
ƒ Trackball
ƒ Regler und Tasten mit Hintergrundbeleuchtung
ƒ Sprachenspezifische Bedienfeldetiketten
ƒ Hochauflösende Flüssigkristallanzeige (LCD) mit zugewiesenen Funktionstaste
ƒ Alphanumerische Tastatur mit Sonderfunktionstasten

Mehrsprachige Betriebssystemsoftware
ƒ Volldigitale Systemarchitektur
ƒ Windows®-basierte Betriebssoftware
ƒ Mehrere Sprachen verfügbar, die während der Softwareinstallation ausgewählt werden
können
ƒ Benutzerdefinierbare Systemvoreinstellungen, einschließlich Anmerkungs- und
Piktogrammbibliotheken
ƒ QuickSet-Funktion für die Definition von bis zu 32 Kombinationen bestimmter
Untersuchungs-, Schallkopf- und Bildparameter-Einstellungen

Arbeitsleistung
ƒ DIMAQ-IP-integrierte Workstation
ƒ Möglichkeit für zukünftige Leistungserweiterung und technologische Neuerungen
ƒ SynAps synthetische Apertur-Technologie für verbesserte Bildqualität in der Tiefe
ƒ Signalverarbeitungshardware für parallele und Quad-Signalverarbeitung

Farbmonitor mit hoher Auflösung


ƒ Flachbildschirm (Monitor), 17 Zoll (43 cm)
ƒ Aktivmatrix-LCD-Bildschirm mit einer Bildmatrix von 1280 x 1024
ƒ Monitorneigung von 10° nach oben und 65° nach unten möglich
ƒ Schwenkung des Monitors um 180°, Schwenkung des Arms um 180° möglich
ƒ Helligkeits- und Kontrastregler
ƒ Integrierte Stereolautsprecher
ƒ Es werden die Energiesparrichtlinien gemäß der „VESA Display Power Management
Signaling”-Norm erfüllt

Gebrauchsanweisung A - 3
Anhang A Technische Beschreibung

Mobilität
ƒ Mobile Konsole mit Drehrädern und Transportsicherungen
ƒ Großer Frontsteuergriff für erleichterte Ausrichtung
ƒ QuickStart-Option

Schallkopf-Kompatibilität
ƒ Bildgebungsbereich von 2,0 bis 13,0 MHz
ƒ Breitband-MultiHertz Mehrfachfrequenzbildgebung
ƒ Schallkopftechnologie mit Hanafy-Linsen
ƒ Bildgebung mit virtuellem Format
ƒ Schallkopfanschlüsse:
– Zwei 260-polige Anschlüsse für Standard-Array-Schallköpfe
– Ein Anschluss für Auxiliary-Continuous-Wave-Schallkopf
ƒ Schallköpfe und Gel-Halter mit entnehmbaren Schutzdichtungen
ƒ Schallkopfkabelaufbewahrung
ƒ microCase-Schallkopf-Miniaturisierungstechnologie für mehr Benutzerkomfort und weniger
Ermüdungserscheinungen
ƒ Leichtes und ergonomisches Schallkopfdesign mit SuppleFlex-Kabeln

Benutzerzugängliche Anschlüsse
ƒ CD-RW/DVD-RW-Laufwerk für Benutzervoreinstellungen, Updates und Upgrades der
Systemsoftware, das Speichern und Abrufen von Patientendaten und Bildern und für die
Verwendung mit der integrierten DIMAQ-IP-Ultraschall-Workstation.
ƒ Anschlussmöglichkeit für bis zu zwei Bildaufzeichnungsgeräte (analoger Ausgang)
ƒ RS-232C-Port zur Datenübertragung an einen PC
ƒ USB-Port zum Anschluss eines externen Druckers
ƒ Ethernet-Anschluss
ƒ Vom Benutzer programmierbarer Fußschalter mit zwei Pedalen (optional)

A - 4 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Betriebsarten
Die folgenden Modi sind im System verfügbar:
Kategorie Verfügbare Modi und Anzeigeformate
Einzelne Modi ƒ 2D-Modus, Dual-Modus und geteilter Modus bei Grundfrequenzen und
harmonischen Frequenzen
ƒ M-Modus
ƒ Farbdoppler
ƒ Power-Doppler
ƒ Impuls-Doppler
ƒ Steuerbarer Continuous-Wave-Doppler
ƒ Continuous-Wave-Doppler (nicht steuerbar)
Gemischte Modi ƒ 2D/M-Modus
ƒ 2D/Doppler
ƒ 2D-Modus mit Color-Modus (2D-Modus mit Power-Modus)
ƒ Dual-Modus mit Color-Modus (Dual-Modus mit Power-Modus)
ƒ B+B-Modus mit Color-Modus (Geteilter Modus mit Power-Modus)
ƒ 2D-Modus mit Color/Doppler (Update und Triplex)
ƒ 2D-Modus mit Power/Doppler (Update und Triplex)
ƒ 4B-Modus mit Color-Modus (4B-Modus mit Power-Modus)
ƒ M-Modus mit Color
Bildanzeigeformat ƒ 2D/M-Modus
– 1/3, 2/3
– 1/2, 1/2
– 2/3,1/3
– Nebeneinander
– Vollbild-M-Modus
ƒ 2D/Doppler
– 1/3, 2/3
– 1/2, 1/2
– 2/3, 1/3
– Nebeneinander
– Vollbild-Dopplerspektrum

Gebrauchsanweisung A - 5
Anhang A Technische Beschreibung

Bildgebungs-funktionen

2D-Modus
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
2D-Modus-Verstärkung 0 dB bis 60 dB 1 dB
Dynamikbereich 30 dB bis 70 dB 5 dB
DGC-Regler 20 dB (+/-10 dB) bis —
26 dB (+/-13 dB)
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen Bis zu 4 —
CINE 256 Graustufenbilder —
128 Bilder für den Dual-Modus
Zoom Bis zu 10x —
Grauskalen A, B, C, D, E, F, G, H, I, 1, 2, 3 —
Farbskalen (Farbe) 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 —
Kantenverstärkung 0, 1, 2, 3 —
Persistenz 0, 1, 2, 3, 4 —
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5 —
TGO Verst -5, -4, -3, -2, -1, 0, 1, 2, 3, 4, 5 —
Synthetische Apertur Ein/Aus —
Clarify VE Ein/Aus —
ClarifyVE-Ebene 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 —
SieClear Ein, 1, 2 —
LiveBiplan Ein/Aus —

A - 6 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Parameter Einstellungen Stufen


THI Tissue Harmonic Imaging Ensemble Tissue Harmonic Imaging (THI) ist bei den —
Technology folgenden Schallköpfen und THI-Frequenzen verfügbar:
ƒ Verbesserung der ƒ CH5-2: 1,8 MHz, 2,2 MHz
Visualisierung, vor allem bei ƒ C6-2: 2,0 MHz, 2,5 MHz
schwer zu schallenden
Patienten ƒ C7F2: 2,0 MHz, 2,5 MHz
ƒ Höherer Bildkontrast und ƒ C8-5: 2,7 MHz, 3,1 MHz
verbesserte Raumauflösung; ƒ P4-2: 1,5 MHz, 1,7 MHz, 1,8 MHz, 2,0 MHz
Reduzierung von Bildrauschen ƒ P4-2: 1,3 MHz, 1,5 MHz
(nur bei TCD-Untersuchungen)
ƒ P5-1: 1,5 MHz, 1,7 MHz
(nur bei TCD-Untersuchungen)
ƒ P5-1: 1,7 MHz, 1,8 MHz, 2,0 MHz, 2,2 MHz
(für kardiologische und Päd. Echo-Untersuchungen)
ƒ P5-1: 1,7 MHz, 2,0 MHz
(nur für Abdomenuntersuchungen)
ƒ V5Ms: 2,7 MHz
ƒ VF8-3: 2,7 MHz, 3,6 MHz
ƒ VF10-5: 4,0 MHz, 4,7 MHz
ƒ VF13-5: 4,4 MHz, 5,3 MHz
ƒ VF13-5SP: 5,0 MHz, 5,7 MHz
ƒ P8-4: 2,7 MHz, 3,1 MHz
ƒ P9-4: 2,9 MHz, 3,6 MHz
ƒ EV9-4: 2,9 MHz, 3,3 MHz
ƒ EC9-4: 2,9 MHz, 3,3 MHz
ƒ BP9-4: 2,9 MHz, 3,3 MHz
ƒ EV9F4 : 2,9 MHz, 3,3 MHz

Gebrauchsanweisung A - 7
Anhang A Technische Beschreibung

M-Modus
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
M-Modus-Verstärkung 0 dB bis 60 dB 1 dB
Dynamikbereich 30 dB bis 70 dB 5 dB
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1 —
CINE 256 Graustufenbilder —
Zoom Bis zu 10x —
Grauskalen A, B, C, D, E, F, G, H, I —
Farbskalen (Farbe) 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 —
Kantenverstärkung 0, 1, 2, 3 —
Durchlaufgeschwindigkeit 1, 2, 3, 4, 5 —

Impuls-Doppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
Doppler-Verstärkung 0 dB bis 90 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 34700 Hz Schallkopfabhängig
Dynamikbereich 30 dB bis 60 dB 5 dB
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1 —
CINE Verfügbar —
Zoom Bis zu 10x —
Geschwindigkeitsbereich ±1,5 cm/s bis 350 cm/s —
(0° Winkelkorrektur)
Schallkopfsteuerung VF10-5, VF13-5, VF13-5SP —
Flusswinkelkorrektur 0° bis 89° 1°
Größe Messvolumen Bis zu 8 Auswahlmöglichkeiten —
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 17 8 über der Nulllinie
8 unter der Nulllinie
Doppler-Suchmodus Ein/Aus —
Laufgeschwindigkeitsoptionen 1, 2, 3, 4, 5 —
Zeit-/Frequenzauflösung A, B, C, D, E, F, G, H, I —
Nachbearbeitung der Grauskala A, B, C, D, E, F, G, H —
Doppler-Spektrumfarben 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 —

A - 8 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Parameter Einstellungen Stufen


Automatische Doppler- —
Umfahrungsfunktion
Aus
Oben Maximum, Mittel
Unten Maximum, Mittel
Beides Maximum, Mittel
Spektrale Invertierung Ein/Aus —
Wandfilteroptionen Bis zu 8 Auswahlmöglichkeiten Schallkopfabhängig
Triplex (simultan) Ein/Aus —
Spektral-DTITM Ein/Aus —
(Doppler Tissue Imaging-Funktion)
Hohe PRF Schallkopfabhängig —
Akt.frequenz Aus, 1 Sek., 2 Sek., 4 Sek., 8 Sek., EOS —

Steuerbarer Continuous-Wave-Doppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
Doppler-Verstärkung 0 dB bis 90 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 34700 Hz Schallkopfabhängig
Dynamikbereich 30 dB bis 60 dB 5 dB
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1 —
CINE Verfügbar —
Zoom Bis zu 10x —
Geschwindigkeitsbereich ±0,8 cm/s bis 650 cm/s —
(0° Winkelkorrektur)
Flusswinkelkorrektur 0° bis 89° 1°
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 17 8 über der Nulllinie
8 unter der Nulllinie
Doppler-Suchmodus Ein/Aus —
Laufgeschwindigkeitsoptionen 1, 2, 3, 4, 5 —
Zeit-/Frequenzauflösung A, B, C, D, E, F, G, H, I —
Nachbearbeitung der Grauskala A, B, C, D, E, F, G, H —
Doppler-Spektrumfarben 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 —
Spektrale Invertierung Ein/Aus —
Wandfilteroptionen Bis zu 8 Auswahlmöglichkeiten Schallkopfabhängig

Gebrauchsanweisung A - 9
Anhang A Technische Beschreibung

Continuous-Wave-Doppler (nicht steuerbar)


Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
Doppler-Verstärkung 0 dB bis 90 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 34700 Hz Schallkopfabhängig
Dynamikbereich 30 dB bis 60 dB 5 dB
CINE Verfügbar —
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 17 8 über der Nulllinie
8 unter der Nulllinie
Doppler-Suchmodus Ein/Aus —
Laufgeschwindigkeitsoptionen 1, 2, 3, 4, 5 —
Zeit-/Frequenzauflösung A, B, C, D, E, F, G, H, I —
Nachbearbeitung der Grauskala A, B, C, D, E, F, G, H —
Doppler-Spektrumfarben 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 —
Spektrale Invertierung Ein/Aus —
Wandfilteroptionen Bis zu 5 Auswahlmöglichkeiten Schallkopfabhängig

Farbdoppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
Farbverstärkung -20 dB bis 20 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 19500 Hz —
Schallkopfabhängig
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1 —
CINE 256 Bild-Frames —
Zoom —
2D-Modus mit Color-Modus Bis zu 10x
2D-Modus mit Color-Doppler Bis zu 10x
Geschwindigkeitsbereich ±1,5 cm/s bis 350 cm/s —
Einstellungen für Color-ROI Lage —
Größe
Schallkopfsteuerung VF10-5, VF13-5, VF13-5SP —
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 13 6 über der Nulllinie
6 unter der Nulllinie
Farbskalen A, B, C, D, E, F, G, H —
Farbglättung 0, 1, 2, 3 —
Gewebe/Farb-Priorität 0, 1, 2, 3, 4 —

A - 10 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Parameter Einstellungen Stufen


Farbpersistenz 0, 1, 2, 3, 4 —
Farbaddition Aus, 1 Sek., 2 Sek., 3 Sek. —
Farbinvertierung Ein/Aus —
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5 —
Wandfilter 0, 1, 2, 3 —
Geschwindigkeitsmarke —
Einzel Ein/Aus
Benutzerdefinierter Bereich Ein/Aus
Anzeige Ein/Aus —
Farb-DTI Ein/Aus —

Power-Doppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig —
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
Angezeigt in Prozent (%)
Energieverstärkung -20 dB bis 20 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 19500 Hz (Schallkopfabhängig) —
Dynamikbereich -20 dB bis 20 dB 1 dB
Bildfeld 20 mm bis 300 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen Bis zu 4 —
CINE 256 Bild-Frames —
Zoom Bis zu 10x —
Schallkopfsteuerung VF10-5, VF13-5 —
Einstellungen für Power-ROI Lage —
Größe
Power-Doppler-Farbskalen A, B, C, D, E, F, G, H —
Farbskalen 1, 2, 3, 4, 5, 6 —
Farbzeilendichte 1, 2, 3, 4, 5, 6 —
Power-Glättung 0, 1, 2, 3 —
Gewebe/Farb-Priorität 0, 1, 2, 3, 4 —
Farbpersistenz 0, 1, 2, 3, 4 —
Wandfilteroptionen 0, 1, 2, 3 —
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5 —
Dir. Energ. Ein/Aus —

Gebrauchsanweisung A - 11
Anhang A Technische Beschreibung

Zubehör und Optionen


Hinweis: Nicht alle in dieser Veröffentlichung beschriebenen Funktionen und Optionen sind für alle
Nutzer verfügbar. Bitte wenden Sie sich an Ihren Siemens-Vertreter, um die derzeitige Verfügbarkeit
von Funktionen und Optionen zu ermitteln.

In diesem Kapitel sind die einzigen von Siemens freigegebenen Zubehörteile und Optionen für
das ACUSON X300 Ultraschallsystem beschrieben.
Hinweis: Die Systemsoftware, DIMAQ-IP-integrierte Workstation mit kombiniertem
CD/DVD-Laufwerk, Netzkabel, Schallkopfhaltern und einer Flasche Kontaktmittel (Gel) sind im
Lieferumfang des Ultraschallsystems enthalten.

ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör muss nach
den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. EN 60950 und IEC 60950
für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und IEC 60601-1 für medizinische Geräte).
Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen die Gerätenormen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder
Signalausgang wird automatisch ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt
daher die Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die Leistungsfähigkeit und
Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten Geräte garantieren. Im Zweifelsfall
wenden Sie sich bitte an den Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Hinweis: Verwenden Sie ausschließlich die in diesem Kapitel aufgeführten Geräte mit Ihrem
Ultraschallsystem, um die Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes zu erfüllen.

Sprachspezifisches Betriebssystem
Beinhaltet eine Folie für das Bedienfeld sowie Benutzer- und Referenzhandbücher zum
System.
ƒ Englisches Betriebssystem
ƒ Deutsches Betriebssystem
ƒ Französisches Betriebssystem
ƒ Spanisches Betriebssystem
ƒ Italienisches Betriebssystem
ƒ Chinesisches Betriebssystem

A - 12 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Optionen
Optionen Beschreibung
Option 3-Scape-Bildgebung ƒ Mit erweiterter Option fourSight 4D-Bildgebung
ƒ Kompatible Schallkopf- und Untersuchungstypen:
Gebh Früh-Gebh Gebh(J) GYN Abdomen
CH5-2 9 9 9
C6-2 9 9 9
C7F2 9 9 9 9
EV9-4 9 9 9 9
EV9F4 9 9
ƒ Bei der 3D-Bildgebung handelt es sich um eine Systemoption zur
Akquisition von dreidimensionalen Ultraschallbildern. Multi-Planar
Reformatting (MPR) bietet eine Ansicht jedes Segments des
Volumens als willkürliche Schicht.
ƒ Echtzeit-Rekonstruktion nach Freihand-Erfassung
ƒ Multiplanare Wiedergabe stellt Bildebenen dar, die mit normalen
Scantechniken nicht zugänglich sind
Option fourSight 4D-Bildgebung ƒ Kompatible Schallkopf- und Untersuchungstypen:
Gebh Früh-Gebh Gebh(J) GYN Abdomen
C7F2 9 9 9 9
EV9F4 9 9
ƒ Die Ultraschalltechnologie fourSight 4D-Bildgebung bietet ein
umfassendes Echtzeit-Bild anatomischer Strukturen und
pathologischer Zustände, die simultan in allen räumlichen
Dimensionen dargestellt werden.
ƒ Multiplanare Wiedergabe stellt Bildebenen dar, die mit normalen
Scantechniken nicht zugänglich sind
Erweiterte Option fourSight ƒ Erfordert die Option fourSight 4D-Bildgebung
4D-Bildgebung ƒ Bietet erweiterte Funktionen für 4D-Bildgebung
Option fourSight TEE View-Ansicht ƒ Akquiriert und zeigt 3D-Volumendatensätze an
ƒ Kann die Beurteilung von Herzerkrankungen, wie z. B.
Klappendefekten und die Erkennung von Embolieherden
erleichtern
Mitralklappenbewertung ƒ Erfordert die Option fourSight TEE View-Ansicht
ƒ Bietet einen geführten Workflow zur Messung und Lokalisierung
von Strukturen der Mitralklappe
Option „Axius Edge Assisted Ejection ƒ Hilft bei der Erkennung von Grenzen, die in automatischen
Fraction" Messungen des linken Ventrikelvolumens, der Auswurffraktion,
des Schlagvolumens und des Herzzeitvolumens verwendet
werden

Gebrauchsanweisung A - 13
Anhang A Technische Beschreibung

Optionen Beschreibung
Option „Clarify Vascular Enhancement" ƒ Verfügbar für CH5-2- und Linear-Array-Schallköpfe
(Clarify VE) Technology ƒ Verfügbar in Verbindung mit dem 2D-Modus, dem 2D-Modus-Bild
in Doppler, SieClear Compounding, THI und TGO
Doppler-Gewebebildgebung ƒ Beinhaltet Spektral-DTI
(DTI, Doppler Tissue Imaging) ƒ Beinhaltet Farb-DTI
ƒ Beinhaltet Farb-DTE
Option „SieClear Multi-View Spatial ƒ Verfügbar für Curved- und Linear-Array-Schallköpfe
Compounding"
Option „SieScape Panoramic Imaging" ƒ Verfügbar für Linear-Array- und Curved-Array-Schallköpfe
ƒ SieScape-Bilder können mit einer Länge von bis zu 60 cm und bis
zu 360° erstellt werden, sofern die Tiefe geringer ist als der Radius
des gescannten Zielbereichs.
ƒ Bei der Frame-für-Frame-Überprüfung in der CINE-Anzeige
können innerhalb des SieScape-Bilds einzelne Daten-Frames
angezeigt werden
ƒ Referenz- und Geschwindigkeitsanzeigen auf dem Bildschirm
erweitern die technischen Bildgebungsmöglichkeiten.
ƒ Umkehr während der Akquisition
ƒ Zoom- und Verschiebefunktionen
Option „TGO Tissue Grayscale- ƒ Für alle Schallköpfe verfügbar
Optimierung" ƒ Optimiert automatisch auf gleichförmige Helligkeit im
Anzeigefeld-Bild (FOV)
Dynamic Tissue Contrast Enhancement ƒ Verringert Flecken und verbessert die Kontrastauflösung
(DTCE)
Kontrastmittel-Bildgebungsoption
ACHTUNG: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat die US-
amerikanische Behörde zur Zulassung von Lebens- und
Arzneimitteln (FDA) Ultraschallkontrastmittel nur zur
Verwendung für die linksventrikuläre Opazifizierung (LVO)
freigegeben. Prüfen Sie die zurzeit gültigen Vorschriften
bezüglich der Freigabe von Kontrastmitteln für das Land, in dem
Sie dieses System einsetzen.

ACHTUNG: Beachten Sie bei der Verwendung von


Ultraschallkontrastmitteln genau die Herstelleranweisungen,
einschließlich der Indikationen und Kontraindikationen.

ƒ Kompatibler Schallkopf: CH5-2


Unterstützte Untersuchungstypen: Abdomen
ƒ Nicht-lineares Echtzeit-Bildgebungsverfahren mit geringem
mechanischem Index für Kontrastmitteluntersuchungen

A - 14 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Optionen Beschreibung
Option „syngo Arterial Health Package" ƒ Kompatibel mit Clips oder Bildern, die lediglich Daten und Clips im
2D-Modus oder Bilder enthalten, die mit einem linearen Schallkopf
aufgenommen wurden
ƒ Bietet eine Methode zur Messung der Intima-Mediendicke der
Karotis (CIMT)
ƒ Arbeitet mit der halbautomatischen Randerkennung, um die
maximale und die durchschnittliche Dicke der Intima-
Medienschicht der Karotis zu bestimmen
syngo Auto Left Heart ƒ Erfasst automatisch eine Kontur des Endokardrands des linken
Ventrikels oder des linken Vorhofs für die enddiastolischen und
endsystolischen Bilder in einer apikalen 2-Kammer- oder einer
apikalen 4-Kammer-Ansicht des Herzen
ƒ Erzeugt Berechnungsdaten und Messungen für enddiastolisches
Volumen, endsystolisches Volumen, Auswurffraktion und
Herzfrequenz
Option „syngo Velocity Vector Imaging" ƒ Verfolgt und schätzt die Gewebegeschwindigkeit und andere
Bewegungs- und Deformationsparameter an ausgewählten
Punkten auf einer benutzerdefinierten Kontur einer Struktur
ƒ Hilft bei der Analyse der Rotation, Verschiebung und radialen
Belastung des linken Ventrikels
ƒ Hilft bei der Bewertung der Fötus-/Erwachsenen-Herzkontraktion
durch Analyse der systolischen und diastolischen Belastung und
Rotation
syngo Auto OB ƒ Bietet automatische Messungen des biparietalen Durchmessers
(BPD), des okzipital-frontalen Durchmessers (OFD), des
Kopfumfangs (KU), der Abdomenumfangs (AU), der Femurlänge
(FL) und der Humeruslänge (HL)
Option „Erweitertes Stressecho" ƒ Erfordert die Option „Advanced Cardio-Vascular"
ƒ Erfordert einen Phased-Array-Schallkopf (P9-4 wird nicht
unterstützt)
ƒ Beinhaltet die Option „Stressecho"
ƒ Beinhaltet Stressecho – externes/Adapter-Kabel
CARTOSOUNDTM-Kommunikation ƒ Ermöglicht Ethernet-Kommunikation zwischen dem
Ultraschallsystem und dem Biosense Webster CARTOSOUND™-
System.
DICOM 3.0-Schnittstellen-Option ƒ Software-Lizenz zum Einsatz der Netzwerk-Software
ƒ Bietet digitale Bildübertragung über ein DICOM-Netzwerk zum
Drucken und Speichern. Wenn diese Option installiert ist, verhält
sich das Ultraschallsystem wie ein DICOM-Druckklassenbenutzer
(zum Drucken auf einem DICOM-Netzwerkdrucker) und ein
DICOM-Speicherklassenbenutzer (zum Speichern auf einer
DICOM-Netzwerk-Workstation und/oder einem DICOM-
Archivierungssystem).
Option „DICOM Modality Worklist" ƒ Erfordert die Option „DICOM Connectivity"
ƒ Software-Lizenz zur Anforderung und Steuerung des
Herunterladens eines Patientenarbeitsplans von einem
HIS/RIS-System (Krankenhaus-/Radiologieinformationssystem)
auf das Ultraschallsystem
ƒ Automatische Übertragung der demographischen Patientendaten
in das Patientenregistrierungsformular

Gebrauchsanweisung A - 15
Anhang A Technische Beschreibung

Optionen Beschreibung
Option „DICOM MPPS" ƒ Erfordert die Option „DICOM Connectivity"
ƒ Erfordert die Option „DICOM Modality Worklist"
DICOM Structured Reporting für ƒ Erfordert die Option „DICOM Connectivity"
Geburtshilfe/Gynäkologie
DICOM Structured Reporting für ƒ Erfordert die Option „DICOM Connectivity"
Herzuntersuchungen
DICOM Structured Reporting für ƒ Erfordert die Option „DICOM Connectivity"
Gefäßuntersuchungen
Doppelpedal-Fußschalter ---
Option „Advanced Cardio-Vascular" ƒ Beinhaltet das Physio-Modul
ƒ Beinhaltet steuerbaren Continuous-Wave-Doppler
ƒ Beinhaltet die Option „Axius EF"
Option „Erweitertes Physio-Modul" ƒ Beinhaltet das Physio-Modul
ƒ Beinhaltet die EKG-Funktion (mit EKG-Kabel und -Ableitungen)
ƒ Bietet die Möglichkeit, EKG-Funktionen für Spezialanwendungen
zu konfigurieren, bei denen die Anzeige und Überwachung von
Physio-Kurven erforderlich ist
QuickStart-Option ƒ Für Untersuchungen mit dem fahrbaren Gerät
ƒ Reduziert die für das Ein- und Ausschalten des Systems
erforderliche Zeit, indem es das Ultraschallsystem mit Hilfe des
installierten Akkus in den Bereitschaftsstatus versetzt.
Plus-Option ƒ Eine Beamforming-Hardware-Option, die die Bildqualität, die
Eindringtiefe und die Empfindlichkeit für hochauflösende
Schallköpfe verbessert
ƒ Verfügbare Schallköpfe: CH5-2, C6-2, C7F2, C8-5, VF8-3,
VF10-5, VF13-5, VF13-5SP, EV9F4, BP9-4
Ablagefach ƒ Ablage für einen Schallkopfstecker oder Verbrauchsmaterial
Gelwärmer ---
EKG-Ableitungen ---
Option „AcuNav ICE" ƒ SwiftLink-Katheteranschluss (mit Gebrauchsanweisung)
ƒ Sterile Hüllen
SwiftLink-Katheteranschluss ---
Strichcodeles. ƒ Ermöglicht das direkte Einlesen von Patienteninformationen im
Registrierungsformular, z. B. Patientenname und -ID,
behandelnder Arzt oder Ultraschallanwender

A - 16 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Schallkopfe
Optionen Beschreibung
Schallkopfe, Curved Array ƒ C6-2
ƒ C8-5
ƒ CH5-2
ƒ EV9-4
ƒ EC9-4
ƒ BP9-4
Schallköpfe, fourSight 4D ƒ C7F2
ƒ EV9F4
Schallköpfe, Linear Array ƒ VF8-3
ƒ VF10-5
ƒ VF13-5
ƒ VF13-5SP
Schallköpfe, Phased Array ƒ P4-2
ƒ P5-1
ƒ P8-4
ƒ P9-4
ƒ V5Ms mit stiftlosem Mikroadapter
(erfordert die Option „Cardio-Vascular")
Schallköpfe, Continuous Wave ƒ CW2
(Erfordert die Option „Advanced Cardio-Vascular") ƒ CW5
Schallkopfzubehör ƒ Schallkopfhüllen:
– Nichtsteril, EC9-4
– Steril, EV9-4, EC9-4
ƒ Biopsie-Schutzhüllen, steril, VF10-5, CH5-2
ƒ Gelkissen, Vorlauf, zum einmaligen Gebrauch, VF10-5
ƒ CH4-1 Nadelführungshalter-Kit, CH5-2
ƒ EV9F4 Nadelführungshalter-Kit, EV9F4
ƒ SG-3 Nadelführungshalter-Kit, VF10-5
ƒ SG-4 Nadelführungshalter-Kit, VF13-5
ƒ Nadelführungshalter-Kit, zum einmaligen Gebrauch, EV9-4,
EC9-4, BP9-4
ƒ Nadelführungshalter-Kit, Edelstahl, EV9-4, EC9-4, BP9-4
ƒ Universal-Nadelführung S, C6-2
ƒ Universal-Nadelführung S, VF8-3
ƒ Leckstromtestgerät (kompatibel mit Schallkopf V5Ms)
ƒ Stiftloser Mikroadapter (kompatibel mit Schallkopf V5Ms)

Gebrauchsanweisung A - 17
Anhang A Technische Beschreibung

Dokumentationsgeräte
Optionen Beschreibung
Dokumentationsgeräte ƒ Schwarz/Weiß-Bilddrucker, P95DW, Mitsubishi
ƒ Schwarz/Weiß-Bilddrucker, UP-D897, Sony
ƒ Farbdrucker CP30DW, Mitsubishi
ƒ Farbdrucker, UP-D25MD, Sony
ƒ DVR, BD-X201 MS, JVC
ƒ VCR, MD3000UM, Mitsubishi
ƒ VCR, MD3000E, Mitsubishi

Verbrauchsmaterial
Optionen Beschreibung
Verbrauchsmaterial ƒ Kontaktgel für Untersuchung, 0,25 l
ƒ Kontaktgel für Untersuchung, 5 l
ƒ Kontaktgel für Untersuchung, sterile Päckchen
ƒ Papier, Schwarz/Weiß-Videodrucker
ƒ Reinigungstücher, Schwarz/Weiß-Videodrucker
ƒ CD-R 650MB (10)
ƒ EKG-Einweg-Elektroden
ƒ DVD-RW 4x (1)
ƒ Stressecho – externes/Adapter-Kabel

A - 18 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Messungen, Berechnungen und Protokolle


Bei dem Ultraschallsystem sind zwei Arten von Messungen und Berechnungen möglich:
allgemein und untersuchungsspezifisch.

Allgemeine Funktionen
ƒ Die 2D-Modus- und die M-Modus-Bildgebung haben bis zu acht (8) Distanzeinstellungen
für Calipermessungen pro Bild.
ƒ Fläche und Umfang: bis zu acht Ellipsen- und Umfahrungsmessungen pro Bild
ƒ Doppler hat bis zu acht (8) verfügbare Punkte auf der Kurvenanzeige.
ƒ Verhältnisberechnungen
ƒ Benutzerdefinierbare Übersicht

Allgemeine 2D-Modus-Messungen und -Berechnungen


ƒ Winkel
ƒ Distanz/Tiefe
ƒ Umfang (mit Hilfe einer Umfahrungs- oder Ellipsenmethode)
ƒ Fläche (mit Hilfe einer Umfahrungs- oder Ellipsenmethode)
ƒ Volumen (mit Hilfe einer 1 Distanz-, 2 Distanzen-, 3 Distanzen-, 1 Ellipse-,
1 Ellipse+1 Distanz-, Scheiben- oder Schiddrüsen-Methode)
ƒ Fläche % Stenose
ƒ Durchmesser % Stenose
ƒ Flussvolumen (mit Hilfe einer Flächen- oder Durchmessermethode mit
einer Dopplermessung)

Allgemeine M-Modus-Messungen und -Berechnungen


ƒ Abstand
ƒ Zeit
ƒ Herzfrequenz
ƒ Slope

Allgemeine Doppler-Messungen und -Berechnungen


ƒ Geschwindigkeit (Frequenz)
ƒ Herzfrequenz
ƒ Zeit
ƒ Akzeleration/Dezeleration
ƒ Durchmesser-Flussvolumen
ƒ Flächen-Flussvolumen
ƒ Widerstandsindex
ƒ Pulsatilitätsindex
ƒ Geschwindigkeitsverhältnis

Gebrauchsanweisung A - 19
Anhang A Technische Beschreibung

Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen


Die verschiedenen Messungen und Berechnungen sind nach Untersuchungsarten geordnet
und bei allen Untersuchungsarten verfügbar.
Sämtliche Untersuchungstypen unterstützen die folgenden Messfunktionen:
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
ƒ Benutzerdefinierbare Übersicht
ƒ Untersuchungsspezifisches Patientenprotokoll
ƒ Benutzerdefinierte Anatomiebeurteilungsoptionen

Untersuchung Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen


Geburtshilfe ƒ Fruchtwasserindexmessung
ƒ Beschriftungen für Früh-GbH- und Standard-Geb.hilfe-Parameter
ƒ Beschriftungen für Früh-GbH- und Standard-Geb.hilfe-Messungen
ƒ Berechnungen für Parameter und geschätztes Fetalgewicht (GFG)
ƒ Berechnungen sowohl für die klinische als auch die Ultraschall-
Schwangerschaftswoche und den geschätzten Entbindungstermin
ƒ Beschriftungen für Schwangerschaftswochenparameter
ƒ Benutzerdefiniert:
– Schwangerschaftswochenformeln oder -tabellen
– Verhältnis- oder Parameterformeln
– Wachstumsanalyseformeln oder -tabellen
– Messbezeichnungen für den 2D-Modus
– Messbezeichnungen für Doppler
– Formeln zur Schätzung des Fetalgewichts (GFG)
ƒ Eine Tabelle und eine Formel pro Parameter zur Berechnung der
Schwangerschaftswoche und Schätzung des Entbindungstermins
ƒ Zwei Formeln zur Berechnung der zusammengesetzten Ultraschall-
Schwangerschaftswoche Mittelwert, benutzerdefiniert
ƒ Wachstumsanalysegrafiken
ƒ Das Frühgeburtshilfe-Patientenprotokoll und das Standardgeburtshilfe-
Patientenprotokoll enthalten ein Arbeitsblatt zur Darstellung der Entwicklung im Verlauf
der Untersuchungen und zum Bearbeiten des Protokolls. Dieses Arbeitsblatt umfasst
außerdem Protokollfunktionen für mehrere Feten.
ƒ Schwangerschaftsalter nach einzelnem Parameter
ƒ Gesichtswinkel

A - 20 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Untersuchung Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen


Gbh(J)-Untersuchungen ƒ Benutzerwählbare Formelsätze für Tokio, Osaka und JSUM-Untersuchungen:
(Nur für SONOVISTA- – Schätzung der SSW
Systeme) – Schätzung des fetalen Gewichts
– Berechnung der Wachstumsverhältnisse
ƒ Geburtshilfespezifische Berechnungen:
– Fruchtwasserindex
– Kardio-Thorax-Flächenverhältnis
– Fetale Herzfrequenz
ƒ Geburtshilfespezifische Parameter-, Mess- und Berechnungsbezeichnungen
ƒ Benutzerwählbare primäre und sekundäre Referenzen für die Formelsätze Benutzer1
und Benutzer2
ƒ Benutzerwählbare Messmethoden für X-, Y- und Z-Messungen
ƒ Unterstützt mehrere Schwangerschaftsstudien
ƒ Die klinische SSW wird durch LMP/VGD (vom Benutzer eingegeben) berechnet oder
durch die direkte Benutzereingabe in das Feld Fetusalter auf dem
Patientenregistrierungsformular
ƒ Anzeige der klinischen SSW (ALTER) und voraussichtliches Geburtsdatum (VGD)
oben auf dem Ultraschallbildschirm
ƒ Das Messmenü enthält Bezeichnungen mit Werten und einem Datum, dass die
geschätzte US SSW angibt
ƒ Die Anzeige Messergebnisse enthält die Werte, die Standardabweichung (SA) und die
resultierenden Schätzungen für die Termine der US SSW (ALTER) und das US VGD
(VGD)
ƒ Bearbeitbares Patientenprotokoll
ƒ Wachstumsanalysegrafiken
Zerebrovaskuläre ƒ Messungen der rechten und linken Seite
Untersuchungen ƒ ACC-, ACI-, ACE- und AV-Messungen
ƒ Benutzerdefinierte Bezeichnungen
ƒ Zerebrovaskuläres Patientenprotokoll
Periphärvaskuläre ƒ Messungen der rechten und linken Extremitäten
Untersuchungen ƒ Benutzerdefinierte Bezeichnungen
Venöse Untersuchungen ƒ Messungen der rechten und linken Seite
ƒ Benutzerdefinierte Bezeichnungen
ƒ Venöses Patientenprotokoll
Gynäkologie ƒ Benutzerdefiniert:
– Messbezeichnungen für den 2D-Modus
– Messbezeichnungen für Doppler
– Messungsart für die Follikelmessung
ƒ Messungen zum rechten und linken Follikel, Uterus und rechten und linken Ovar
ƒ Gynäkologisches Patientenprotokoll

Gebrauchsanweisung A - 21
Anhang A Technische Beschreibung

Untersuchung Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen


Kardiologie ƒ Volumenformeln zur Bewertung der linken Ventrikelfunktion
ƒ 2D-Modus-, M-Modus- und Doppler-Berechnungen
ƒ M-Modus-Slope-, Herzfrequenz-, Zeit- und Distanz-Messungen
ƒ Doppler-Akzeleration und -Dezeleration; Umfahrungs-, Herzfrequenz-, Zeit- und
Geschwindigkeits-Messungen
ƒ Kardiologisches Arbeitsblatt und Patientenprotokoll
TEE ƒ Alle Funktionen der Herzuntersuchung sind für die TEE-Untersuchung verfügbar
Urologie ƒ Miktionsvolumen
ƒ Prostatagrößen
ƒ Prostata- und Urologie-Patientenprotokoll
Orthopädische ƒ Hüftwinkelmessung rechts und links
Untersuchungen ƒ Graf-Sonometer
ƒ Orthopädisches Patientenprotokoll (Hüftwinkel)
Päd Echo Hinweis: Sie können die kardiologischen Messungen und Berechnungen mit der
Untersuchung Päd. Echo verwenden.

ƒ Volumenformeln zur Bewertung der linken Ventrikelfunktion


ƒ 2D-Modus-, M-Modus- und Doppler-Berechnungen
ƒ M-Modus-Slope-, Herzfrequenz-, Zeit- und Distanz-Messungen
ƒ Doppler-Akzeleration und -Dezeleration; Umfahrungs-, Herzfrequenz-, Zeit- und
Geschwindigkeits-Messungen
ƒ Päd. Echo-Arbeitsblatt und Patientenprotokoll
Neonatales Echo ƒ Sämtliche Funktionen der Untersuchung Echo beim Kind stehen für die Untersuchung
Neonatales Echo zur Verfügung.
Penis ƒ Anatomie- und Gefäß-Messungsbezeichnungen
ƒ Penil-Patientenbericht
Notfallmedizin Das Paket für die Notfallmedizin (EM) enthält Messungen, Berechnungen und
Patientenprotokolle zur Beurteilung folgender Werte:
ƒ Maße der Bauchorgane: Gallenblasenwand, Gallengang und Aorta
ƒ Herzfunktion: Enddiastolisches und endsystolisches Volumen sowie abgeleitete
Auswurffraktion
ƒ Fetales Wachstum: Fruchtblase, Scheitel-Steiß-Länge und biparietaler Durchmesser
ƒ Blasenmaße in der Transversal- und Sagittalebene
Fetal Echo ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für den 2D-Modus für linke und rechte
Herzstruktur, kardiothorakale Fläche und Arterien
ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für den M-Modus für linke und rechte
Herzstruktur
ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für Doppler von Klappen, Ventrikel, Arterien
und Venen
ƒ Messverhältnisse des fetalen Echos für 2D-Modus LV-Verhältnis der
Verkürzungsfraktion und für Doppler-Mitralklappe E/A und Tei-Index
ƒ Fetale Herzfrequenz
ƒ Patientenprotokoll Fetales Echo
Schilddrüse ƒ 2D-Modus-Volumenberechnung für Lappen und Knoten
ƒ Benutzerdefinierte Bezeichnungen
ƒ Arbeitsblatt und Patientenprotokoll Schilddrüse
Andere ƒ Benutzerdefinierte Bezeichnungen sind in den folgenden Untersuchungstypen
enthalten:
Bewegungsapparat, Brust, Hoden, Nieren, Oberflächlicher Bewegungsapparat,
Transkraniell, Digital, Kopf des Neugeborenen

A - 22 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Messgenauigkeit
In der folgenden Tabelle wird die Variabilität der Genauigkeit für jeden Parameter beschrieben:

Parameter Bereiche Genauigkeit


Bildtiefenbereich 20 bis 300 mm < ± 3 % des gesamten Bereichs
Zweidimensionale Messungen
– Distanz/Tiefe bis zu 240 mm 3 % der Distanz oder 1,5 mm, je nachdem,
welcher Wert größer ist, ausgehend von einer
Schallgeschwindigkeit von 1.540 m/s. Gilt nicht
für das Umfahrungswerkzeug. Die Distanz unter
Verwendung des Umfahrungswerkzeugs ist
abhängig vom Benutzer.
– Fläche bis zu 999 cm2 < ± 6 % oder < 66 mm2, wenn unter 11 cm2
2
– Umfahrung (Ellipse) bis zu 999 cm < ± 6 % oder < 66 mm2, wenn unter 11 cm2
– Winkel 0° bis 180° < ± 3 % auf ½ Segment
– Verhältnis (A/B)
Ergebnis B/A & (A-B)/A bis zu 1,0 < ± 10 % von A
Ergebnis A/B 1,0 bis 99,9 < ± 10 % von A
Time-Motion-Messungen (TM)
– Bildfeld bis zu 280 mm < ± 3 % oder < 0,5 mm, wenn unter 17 mm
– Zeit bis zu 16 Sek. <±2%
– Herzfrequenz 15 bis 999 bpm <±5%
– Geschwindigkeit bis zu 999 mm/s <±5%
Volumenmessungen
– Volumen (Fläche, Länge, Durchmesser) bis zu 999 cm3 < ± 9 % oder < 3,2 cm3, wenn unter 36 cm3
Distanz mit SieScape erweitertem 0 - 60 cm Linearer Schallkopf: 5 % der Distanz oder
Bildfeld 2,5 mm, je nachdem, welcher Wert größer ist,
ausgehend von einer Schallgeschwindigkeit von
1540 m/s.
Gebogener Schallkopf: 8 % der Distanz oder
2,5 mm, je nachdem, welcher Wert größer ist,
ausgehend von einer Schallgeschwindigkeit von
1540 m/s.
Umfahrungsfläche mit SieScape 0 - 560 cm2 10 % der Fläche oder 1,5 cm2, je nachdem,
erweitertem Bildfeld welcher Wert größer ist, ausgehend von
minimalem Bedienerfehler bei der Bildaufnahme
und Umfahrung des gewünschten Objekts sowie
einer Schallgeschwindigkeit von 1540 m/s.

Gebrauchsanweisung A - 23
Anhang A Technische Beschreibung

Bildanzeige
Videostandards: AIE/NTSC und CCIR/PAL
Monitor: Farbmonitor 43 cm (17"), zeilensprunglos, MultiSync (SXGA)
Graustufen: 256 Stufen
Farben: Bis zu 16,7 Mio. Farben
Bildpolarität: Positiv (schwarz auf weiß) oder negativ (weiß auf schwarz)
Datum/Zeit-Anzeige: Das System zeigt über der Bildgebungsfläche das aktuelle Datum und die aktuelle
Uhrzeit an. Bei Standbildern wird die Uhrzeit angehalten.
In den Systemvoreinstellungen ist es außerdem möglich, zwischen Sommer- und
Winterzeit umzustellen.
Bildfeldgröße: 3,5 MHz = 30 bis 280 mm
(für verschiedene 5,0 MHz = 30 bis 280 mm
Frequenzen) 7,5 MHz = 30 bis 160 mm
10,0 MHz = 30 bis 120 mm
12,0 MHz = 30 bis 120 mm
Die Tiefe ist in Stufen von 10 mm auswählbar. Die minimalen und maximalen
Tiefenwerte sind für jede Frequenz schallkopfabhängig.
Bildausrichtung: Links-rechts- oder Rechts-links-Ausrichtung für 2D-, B+B- und Dual-Modi; 2D-Bild in
gemischtem 2D/M-Modus und Doppler-Modus. Die aktive Bildanzeige gibt die
Scanrichtung an.
180-Grad-Drehung für 2D-, B+B- und Dual-Modi; 2D-Bild im 2D/D-Modus und
2D/M Modus.
Bildposition: Bild kann vertikal und horizontal verschoben werden.
Bildschirmanzeige: ƒ Daten zur Identifizierung des ƒ Farbleiste
Patienten, Bedieners und des ƒ Farbflussgeschwindigkeitsbereich
Krankenhauses oder der Klinik
ƒ Farb-ROI
ƒ Feld für Miniaturbilder
ƒ Energieleiste
ƒ Feld für Patienteninformationen
ƒ Power-ROI
ƒ Feld für Messungen
ƒ M-Modus-Cursor
ƒ Datum und Uhrzeit
ƒ Doppler-Cursor
ƒ Aktiver Schallkopf und
Sendefrequenz ƒ Dopplerskalen: Geschwindigkeit, Frequenz
ƒ Bildgebungsparameter ƒ Doppler-Gate: Lage, Tiefe
ƒ Untersuchungsart ƒ Doppler-Flusswinkelanzeige
ƒ Anzeige des aktiven Bilds ƒ Doppler-Winkel
ƒ Fokuszonenmarke Anzahl, Position ƒ Dopplerumkehr
ƒ DGC-Kurve ƒ Messmenü
ƒ Trackball-Geschwindigkeit ƒ Messergebnisse
ƒ Tiefenbereich ƒ Aktive Messmethode
ƒ Zoomanzeige ƒ Softkey-Optionen
ƒ Bildrate ƒ Bildschirmmenü
ƒ Fehlermeldungen ƒ TGO-Marke
ƒ Graustufenleiste ƒ Biplan-Symbol
Patientendatenformular: Felder zur Identifikation des Patienten und des Arztes.
Textanmerkung: Anpassung der Phrasenbibliothek für Patientenprotokolle und Bildschirmanmerkungen.
Sie können direkt über die Tastatur Text auf dem Bildschirm eingeben.
Piktogramme: Standardmäßige und untersuchungsspezifische Grafiken, die anatomische Strukturen
wiedergeben, sind vom Benutzer auswählbar. Auch Position und Ausrichtung des
Schallkopfes können auf den Piktogrammen positioniert werden.

A - 24 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Systemanforderungen
In diesem Abschnitt werden die Anforderungen an die Leistung und die Betriebsumgebung für
das Ultraschallbildgebungssystem beschrieben.

Anforderungen an die Stromversorgung


Netzspannung Bereich Maximalstrom Frequenz
100 V~ bis 120 V~ 90V~ bis 132 V~ 5,5 A 50/60 Hz
200 V~ bis 240 V~ 180 V~ bis 264 V~ 3,0 A 50/60 Hz

Mögliche Kombinationen mit anderen Geräten


Nur die in der Gebrauchsanweisung genannten Peripheriegeräte sind für den Gebrauch mit
dem Ultraschallsystem zugelassen. Die Verwendung anderer Geräte mit dem System erfolgt
auf Risiko des Benutzers und kann zum Erlöschen der Systemgarantie führen.
Integrierte Peripheriegeräte müssen von einem autorisierten Siemens-Kundendiensttechniker
oder einer anderen von Siemens beauftragten Firma installiert werden.

WARNUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör muss nach
den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. EN 60950 und IEC 60950
für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und IEC 60601-1 für medizinische Geräte).
Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen die Gerätenormen EN 60601-1-1 und
IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder
Signalausgang wird automatisch ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt
daher die Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die Leistungsfähigkeit und
Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten Geräte garantieren. Im Zweifelsfall
wenden Sie sich bitte an den Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Leckströme
WARNUNG: Beim Anschluss von aus nicht isolierten Quellen gespeisten Peripherie- und
Zubehörgeräten kann es zum Überschreiten der Sicherheitswerte für Gehäuse-Leckströme
kommen.

Gebrauchsanweisung A - 25
Anhang A Technische Beschreibung

Audio-, Video-, und Datenübertragungsanschlüsse — Eingangs- und


Ausgangssignale
Eingang/Ausgang Anschluss
Composite Video BNC-Typ (1 Eingang, 1 Ausgang)
Y/C-Video S-Anschluss (1 Eingang, 1 Ausgang)
2-Kanal-Audio (Rechts, Links) RCA-Typ (1 Eingang, 1 Ausgang)
USB Serie A-Typ (2 Anschlüsse)
Ethernet (10BaseT/100BaseT) RJ45 (1 Anschluss)

Ausgang Anschluss
VGA 15-Stift, D-sub High Density (1 Anschluss)
RGB/Composite Synchron 15-Stift, D-sub High Density (1 Anschluss)
RS-232-C 9-Stift, D-sub (2 aktive Anschlüsse)
Netzwerkdruckeranschluss Mini-Buchse (Stereo) (1 Buchse)
S/W-Video BNC-Typ (1 Ausgang)

Videostandard
Netzspannung Videostandard
100 V~ bis 120 V~ NTSC (525 Zeilen)
200 V~ bis 240 V~ PAL (625 Zeilen)

A - 26 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Anforderungen an die Betriebsumgebung


EMV-Hinweis: Der Betrieb des Ultraschallbildgebungssystems in der Nähe starker
elektromagnetischer Felder, wie z. B. Radiosendestationen oder ähnlichen Anlagen, kann zu
Interferenzen auf der Monitoranzeige führen. Das Gerät ist jedoch so ausgelegt und entsprechend
geprüft, dass es durch solche Interferenzen keinen dauerhaften Schaden erleidet.

Umgebung
Während Betrieb (während Speicherung oder Transport)
Maximalhöhe:
System Betrieb bis 3000 m Bis 5050 m
(700 hPa bis 1060 hPa) (500 hPa bis 1060 hPA)
Array-Schallköpfe 701 hPa bis 1060 hPa 701 hPa bis 1060 hPa
(außer C7F2)
C7F2 700 hPa bis 1060 hPa 700 hPa bis 1060 hPa
Relative Luftfeuchtigkeit:
System 10% bis 80%, nicht-kondensierend < 95%, nicht kondensierend
Array-Schallköpfe 10% bis 80%, nicht-kondensierend 10% bis 95%, nicht-kondensierend
Temperatur:
System +10°C bis +40°C -20°C bis +55°C
Array-Schallköpfe
C6-2 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
C7F2 +20°C bis +40°C -5°C bis +50°C
C8-5 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
CH5-2 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
EV9-4 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
EC9-4 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
EV9F4 +20°C bis +40°C -5°C bis +50°C
BP9-4 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
P4-2 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
P5-1 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
P8-4 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
P9-4 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
V5Ms +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
VF8-3 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
VF10-2 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
VF13-5 +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
VF13-5SP +10°C bis +40°C -10°C bis +60°C
Schallköpfe, Continuous
Wave
CW2 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
CW5 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C

Gebrauchsanweisung A - 27
Anhang A Technische Beschreibung

Schutzmaßnahmen
Explosionsschutz: Dieses Produkt ist nicht für den Betrieb in Gebieten mit
Explosionsrisiken ausgelegt.

Maximalgröße
Breite: 886 mm
Höhe: 1659 mm
Tiefe: 880 mm
Gewicht: 98 kg ohne Dokumentationsgeräte

Systemklassifikationen
Das Ultraschallbildgebungssystem X300 verfügt über folgende Klassifikationen:
ƒ Schutzart gegen Stromschlag:
Klasse 1, externe Stromversorgung
ƒ Schutzgrad gegen Stromschlag:
– Anwendungsteil vom Typ BF für Schallköpfe
– Defibrillationssicheres Anwendungsteil für EKG
ƒ Grad des Schutzes vor schädlichem Eindringen von Wasser:
Normal (Schallköpfe & Fußschalter: IPX8)
ƒ Sicherheitsgrad bei Anwendung in der Nähe von brennbaren Anästhetika zusammen mit
Luft, Sauerstoff oder Stickoxid:
Das Gerät ist nicht für den Gebrauch in der Nähe von brennbaren Anästhetikagemischen
mit Luft, Sauerstoff oder Stickoxid geeignet.
ƒ Betriebsmodus:
Dauerbetrieb

A - 28 Gebrauchsanweisung
Anhang A Technische Beschreibung

Normentsprechung
Das Ultraschallbildgebungssystem X300 erfüllt die folgenden Normen sowie alle relevanten
Ergänzungen zum Zeitpunkt der Produktfreigabe.

Qualitätsnormen
ƒ FDA QSR 21 CFR Teil 820
ƒ ISO 9001:2000
ƒ ISO 13485:2003

Designnormen
ƒ UL 60601-1
ƒ CSA C22.2 Nr. 601.1
ƒ EN 60601-1 und IEC 60601-1
ƒ EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1
ƒ EN 60601-1-2 und IEC 60601-1-2 (Klasse B)
ƒ EN 60601-2-18 und IEC 60601-2-18
ƒ EN 60601-2-37 und IEC 60601-2-37
ƒ EN 60601-2-25 und IEC 60601-2-25
ƒ EN 60601-1-4 und IEC 60601-1-4

Normen für akustische Ausgaben


ƒ IEC 61157 (Angabe akustischer Leistung)
ƒ AIUM/NEMA UD-2, Norm über die akustische Leistungsmessung für diagnostischen
Ultraschall
ƒ AIUM/NEMA UD-3, Norm über die Echtzeitanzeige thermischer und mechanischer
akustischer Ausgabeindizes bei diagnostischen Ultraschallgeräten

CE-Erklärung
Dieses Produkt trägt entsprechend den Anforderungen in der Ratsrichtlinie 93/42/EWG vom
14. Juni 1993 über Medizinprodukte ein CE-Zeichen. Das CE-Zeichen gilt nur für medizinische
Geräte, die gemäß der genannten Ratsrichtlinie auf den Markt gebracht wurden.
Unautorisierte Änderungen an diesem Produkt sind nicht durch das CE-Zeichen und die zugehörige
Konformitätserklärung geschützt.
Autorisierte EU-Vertretung:
Siemens AG
Medical Solutions
Henkestrasse 127
91052 Erlangen
Deutschland

Gebrauchsanweisung A - 29
Anhang A Technische Beschreibung

A - 30 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld
Bedienfeld ........................................................................................................... 3
Bedienfeldfolie ............................................................................................... 4
Beleuchtung des Bedienfelds ........................................................................ 4
Audiosignal des Bedienfelds.......................................................................... 4
Trackball ........................................................................................................ 5
Set ................................................................................................................. 6
Upd., Ansicht ................................................................................................. 6
Esc., Timer .................................................................................................... 7
Mes................................................................................................................ 8
Auswahl ......................................................................................................... 9
Freeze ......................................................................................................... 10
Patienteninformationstasten ........................................................................ 10
Neuer Patient ....................................................................................... 10
Regler für die 2D- und M-Modus-Bildgebung .............................................. 11
2D......................................................................................................... 11
THI (Tissue Harmonic Imaging)............................................................ 11
2B/Auswahl .......................................................................................... 11
M .......................................................................................................... 12
3D/4D ................................................................................................... 12
Bedientasten Doppler und Color-Flow......................................................... 13
D........................................................................................................... 13
CW ....................................................................................................... 13
C........................................................................................................... 14
Power ................................................................................................... 14
Triplex................................................................................................... 14
Winkel................................................................................................... 15
Steuerung............................................................................................. 15
Umkehr................................................................................................. 15
Bildparameter-Regler .................................................................................. 16
DGC ..................................................................................................... 16
TGO ..................................................................................................... 16
Schallkopf............................................................................................. 16
Bildfeld/Zoom ....................................................................................... 17
Fokus.................................................................................................... 18
Piktogramme und Anmerkungen ................................................................. 19
Text Eingabe ........................................................................................ 19
Piktogramm .......................................................................................... 19

Gebrauchsanweisung B - 1
Anhang B Bedienfeld

Dokumentationsregler ................................................................................. 20
Druck/Speich 1 ..................................................................................... 20
Druck/Speich 2 ..................................................................................... 20
Clip Spei. .............................................................................................. 20
VCR/DVR ............................................................................................. 21
Bildspei................................................................................................. 21
Lautstärkeregler ................................................................................... 21
Umschalttasten und Seite-Regler ................................................................ 22
Umschalten .......................................................................................... 22
Seite ..................................................................................................... 22
Sonderfunktionsregler ................................................................................. 23
Anwendungen ...................................................................................... 23
BD 1 (Benutzerdef. Taste 1)................................................................. 23
TGO/BD 2 (Benutzerdef. Taste 2) ........................................................ 23

Alphanumerische Tastatur .............................................................................. 24


Shortcut-Tasten (Tastenkürzel) ................................................................... 24
Sonderzeichen............................................................................................. 25
Funktionstasten ........................................................................................... 26
Andere alphanumerische Tasten................................................................. 27

Fußschalter ....................................................................................................... 28

B - 2 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Bedienfeld
Die Regler und Tasten für alle Bildgebungsmodi, Parameter, Dokumentationen und Optionen
auf dem Bildschirm sind so gestaltet, dass sich die Regler und Tasten auf dem Bedienfeld gut
einprägen.

Beispiel für das Bedienfeld des Ultraschallsystems.

Gebrauchsanweisung B - 3
Anhang B Bedienfeld

Bedienfeldfolie
Für das Bedienfeld sind sprachenspezifische Folien erhältlich. Die Positionen und Funktionen
der Tasten und Regler werden durch diese Folien nicht beeinträchtigt.
Den folgenden Tasten wurden zwei Beschriftungen zugewiesen: eine Beschriftung für die
Tastenhauptfunktion und eine für die Tastenfunktion bei Stressecho.
Taste Hauptbeschriftung Stressecho-Beschriftung
UPD. ANSICHT

ESC. TIMER

Den folgenden Steuerelementen wurden zwei Beschriftungen zugewiesen: eine Beschriftung


für die Hauptfunktion des Steuerelements und eine für die Funktion bei 3D- bzw.
4D-Bildgebung.
Hauptbeschriftung 3D/4D-Beschriftung
D X
C Y
M Z

Beleuchtung des Bedienfelds


Das Bedienfeld weist zwei Beleuchtungsarten auf: Bei Betrieb des Ultraschall-Bildsystems ist
die Hintergrundbeleuchtung des Bedienfelds aktiviert, zusätzlich erhöht sich die Stärke der
Hintergrundbeleuchtung des jeweils aktiven Bedien- und Regelelements.
Die alphanumerische Tastatur auf dem Bedienfeld ist auch hinterleuchtet.
Regler und Tasten, die für die aktive Funktion nicht verfügbar sind, werden nicht beleuchtet.
Eine Lampe unterhalb des Monitors dient zur weiteren Beleuchtung der Tastatur.

Audiosignal des Bedienfelds


Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die Lautstärke des Pieptons anpassen oder
deaktivieren, einen Piepton aktivieren, wenn eine Taste gedrückt wird und einen Piepton
aktivieren, wenn die Speicherung abgeschlossen ist.
Allgemein 1 > Ton > Piepton bei Tastendruck
Allgemein 1 > Ton > Piepton nach abgeschlossener Speicherung
Allgemein 1 > Ton > Piepton-Lautstärke

B - 4 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Trackball

Mit dem Trackball werden Grafiken, Messmarken und Text positioniert. Er kann auch in
Verbindung mit den Tasten und Reglern auf dem Bedienfeld verwendet werden.
Wenn eine bestimmte Funktion aktiviert ist, wird die Trackballfunktion einer bestimmten
Aufgabe zugeordnet. Die Zuweisung des Trackballs wird neben dem Statussymbol unten auf
dem Bildschirm angezeigt. Objekte auf dem Bildschirm unter Trackball-Kontrolle werden grün
angezeigt.

Beispiel für Statussymbol.

Um ein Objekt auf dem Bildschirm zu wählen (wie etwa ein Miniaturbild oder eine
Messbezeichnung), rollen Sie den Trackballzeiger auf das Objekt und drücken die Taste SET
auf dem Bedienfeld.

Beispiel für den Trackballzeiger.

Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die Geschwindigkeit des Trackballs anpassen.
Allgemein 1 > Trackball-Geschw

Gebrauchsanweisung B - 5
Anhang B Bedienfeld

Set

Mit der Taste SET wird die Auswahl einer bestimmten Funktion oder eines Befehls bestätigt.
Sie können damit beispielsweise Messungen verankern, ein Menüelement oder eine Grafik
auswählen, einen Messwert in ein Patientenprotokoll einbeziehen oder eine Messung aus dem
Arbeitsblatt löschen.
Drücken Sie die SET-Taste, um zwischen den Größen- und Positionsoptionen für den ROI
umzuschalten. Der Trackball-Status in der rechten unteren Ecke des Bildschirms zeigt die
aktive Option an.
Drücken Sie ESC. auf dem Bedienfeld, um zwischen 2D-FOV und ROI umzuschalten.
In Kombination mit dem Trackball hat die Taste SET die gleiche Funktion wie ein Mausklick in
Windows®-Systemen.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Funktionalität der Taste SET auf die Taste
ESC. zu übertragen.
Tastenfunktion tauschen > Funkt SET/ESC tausch

Upd., Ansicht

Hinweis: Dieser Taste wurden zwei Beschriftungen zugewiesen: eine Beschriftung für die
Tastenhauptfunktion und eine für die Tastenfunktion bei Stressecho.

Schaltet bei der Bildgebung im gemischten Modus zwischen Echtzeit-Anzeige und


Standbild-Anzeige um.
Wenn beispielsweise ein Bild im 2D-Modus eingefroren wird, während das Doppler-Spektrum
in Echtzeit dargestellt wird, drücken Sie die Taste UPD., um das 2D-Modus-Bild in Echtzeit
anzuzeigen und das Spektrum einzufrieren.
Wird die Taste UPD. während einer Messung gedrückt, werden die Messmarken nacheinander
zur Bearbeitung aktiviert. Bei abgeschlossenen Messungen wird durch Drücken der Taste
UPD. eine Bearbeitungsfunktion für Messergebnisse aufgerufen.
Wird die Taste UPD. während der Textanmerkung gedrückt, so wird durch die
Anmerkungsbezeichnungen geblättert, die dem Bild zugewiesen sind. Sie können dann den
Trackball drehen, um die Bezeichnung neu zu platzieren und die neue Position bestätigen,
indem Sie die Taste SET drücken.

B - 6 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Wird während der 3D-Bildgebung die Taste UPD. gedrückt, startet oder bricht der
Akquisitionsprozess ab. Drücken Sie nach der Aufnahme auf UPD., schalten Sie für den
aktiven Quadranten zwischen der Funktion für Verschieben und Drehen um.
Wird während der 4D-Bildgebung die Taste UPD. gedrückt, startet oder bricht den
Akquisitionsprozess ab. Drücken Sie nach der Aufnahme auf UPD., schalten Sie für den
aktiven Quadranten zwischen der Funktion für Verschieben und Drehen um.
Wenn während Stressecho die ANSICHT-Taste gedrückt wird, wird eine Ansicht oder Phase
während der Aufnahme von Stressecho-Sequenzen ausgelassen.
Die aktive Funktion wird neben dem Statussymbol unten auf dem Bildschirm angezeigt.

Beispiel für das Statussymbol.

Esc., Timer

Hinweis: Dieser Taste wurden zwei Beschriftungen zugewiesen: eine Beschriftung für die
Tastenhauptfunktion und eine für die Tastenfunktion bei Stressecho.

Beendet den aktuellen Modus, die Funktion oder die Seite und stellt den vorherigen Modus, die
Funktion oder die Seite wieder her. Wird in der Messfunktion die Taste ESC. gedrückt, wird die
Funktion beendet und alle Messungen werden gelöscht. Während des Stressechos wird die
Taste TIMER der Timer-Funktion zugewiesen. Wird der Trackball einer Funktion oder Aufgabe
zugewiesen (angezeigt durch das Trackball-Statussymbol unten auf dem Bildschirm), ändert
das Drücken der Taste ESC. das Objekt, das auf dem Bildschirm gerade unter Kontrolle des
Trackballs ist.
Wenn der Trackball
Während ... zugewiesen ist: Drücken der Taste ESC.:
2D-Modus 2D-FOV Ohne Funktion.
M-Modus oder Gemischt-Modi M-Cursor Aktiviert die Kontrolle des M-Cursors mit der 2D-FOV.
Color Flow oder Power-Modus C-ROI Aktiviert die Kontrolle des C-ROI mit der 2D-FOV.
Doppler D-Cursor Aktiviert die Kontrolle des D-Cursors mit der 2D-FOV.
Doppler mit Gemischt-Modi D-Cursor Aktiviert die Kontrolle des D-Cursor, 2D-FOV und C-ROI.
3D/4D-Bildgebung 3D/4D-ROI Wechselt die Kontrolle des 3D/4D-ROI mit der 2D-FOV.
Steuerbarer Continuous-Wave- D-Cursor Aktiviert die Kontrolle des D-Cursors mit der 2D-FOV.
Doppler

Gebrauchsanweisung B - 7
Anhang B Bedienfeld

Die aktive Funktion der Taste ESC. erscheint neben dem Statussymbol unten auf dem
Bildschirm.

Beispiel für das Statussymbol.


Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Funktionalität der Taste ESC. auf die Taste
SET zu übertragen.
Tastenfunktion tauschen > Funkt SET/ESC tausch

Mes.

Aktiviert die Messfunktion.


Beim Aktivieren der Messfunktion werden Messoptionen für den ausgewählten
Bildgebungs- und Untersuchungstyp angezeigt.
Durch Drücken der Taste MES. während der Messfunktion wird zwischen Messmarke und
Messmenü umgeschaltet.
Drücken Sie die Taste ESC., um die Messfunktion zu beenden.
Mit der Messfunktion kann ein Patientenprotokoll für Untersuchungstypen mit Protokoll erstellt
werden.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Messfunktion beim Drücken der
FREEZE-Taste jedes Mal automatisch zu aktivieren.
Untersuchungs-Konfiguration > Automatische Freeze Belegung

B - 8 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Auswahl

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Mit dem AUSWAHL-Regler wird ein Element auf dem Bildschirm ausgewählt. Durch Drehen
des AUSWAHL-Reglers wird entweder die Auswahl markiert oder durch verfügbare Optionen
geblättert; durch Drücken des AUSWAHL-Reglers wird entweder die Einstellung für die
Auswahl angepasst oder die markierte Auswahl aktiviert.
Wenn dies aktiv ist ... Drehen des AUSWAHL-Reglers Drücken des AUSWAHL-Reglers
Messfunktion Blättert durch die verfügbaren Optionen im Wählt die markierte Bezeichnung.
Messmenü.
Kurvenmessung Löscht die Zeile, einen Punkt nach dem Nicht verfügbar.
anderen.
Bearbeiten von Blättert durch die Werte in den Wählt den Wert aus und aktiviert die
Messergebnissen Messergebnissen. zuletzt verwendete Marke für die
ausgewählten Messdaten.
Piktogramm mit einem Ändert die Richtung des Bestätigt die aktuelle Richtung des
Schallkopfmarker Schallkopfmarkers. Schallkopfmarkers.
Anmerkungspfeil Ändert die Richtung des Pfeils. Bestätigt die aktuelle Richtung des Pfeils.
Überprüfung von Markiert eine Studie. Zeigt die Bilder der Studie im
Patientendaten auf dem Ultraschallbildschirm an.
Studienbildschirm
Überprüfung von Blättert durch die gespeicherten Bilder. Schaltet zwischen dem Vollbild-Anzeige-
Patientendaten im format des gewählten Bildes (durch eine
Ultraschallbildschirm Kontur angedeutet) und dem zuletzt
gewählten Anzeigeformat um.
Miniaturbild Blättert durch die verfügbaren Wählt das/die gewählte/n Miniaturbild/er.
Miniaturbilder. Ein Doppelklick auf AUSWAHL zeigt die
durch das Miniaturbild repräsentierten
Bilder, Clips oder Volumen in der
Prüfanzeige an.
Stressecho Wählt die Phase/Ansicht im Aktiviert den ROI.
Bildgebungsbildschirm aus.
3D-Bildgebung oder Blättert durch Volumen im CINE-Puffer. Zeigt das Vollformat des gewählten
4D-Bildgebung Volumens oder MPR an.
Die aktive Funktion wird neben dem Statussymbol unten auf dem Bildschirm angezeigt.

Beispiel für das Statussymbol.

Gebrauchsanweisung B - 9
Anhang B Bedienfeld

Freeze

Friert das Bild, die Zeitachse oder das Spektrum auf dem Bildschirm ein. Wenn ein Bild oder
eine Zeitachse bereits eingefroren ist, wird mit der Taste FREEZE die Echtzeit-Bildgebung
wiederaufgenommen.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen kann für die Taste FREEZE eine andere Funktion
festgelegt werden oder die Einfrierfunktion auf einen Fußschalter umgelegt werden.
Untersuchungs-Konfiguration > Automatische Freeze Belegung
Speichertasten > Linkes Pedal
Speichertasten > Rechtes Pedal

Bei der 3D-Bildgebung wird während der Volumenakquisition durch Drücken der Taste
FREEZE die Akquisition abgeschlossen.
Bei der 4D-Bildgebung wird während der Volumenakquisition durch Drücken der Taste
FREEZE die Akquisition abgeschlossen.
Bei der SieScape-Bildgebung wird durch Drücken der Taste FREEZE die Bildakquisition
gestoppt. Nach der Bildakquisition wird durch Drücken der Taste FREEZE der
Einrichtungsbildschirm geöffnet.

Patienteninformationstasten
Mit den Patienteninformationstasten werden Patientendaten eingegeben und bearbeitet.

Neuer Patient

Zeigt das Formular Neue Patientendaten an.

B - 10 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Regler für die 2D- und M-Modus-Bildgebung


Mit den Bildgebungsreglern können Sie einen Betriebsmodus aktivieren, die Bildausrichtung
ändern oder die Zeitachsenanzeige anpassen.

2D

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Beim Drücken des 2D-Reglers wird der 2D-Modus für Graustufenbilder aktiviert. Wenn ein
gemischter Modus oder eine Bildgebungsfunktion aktiv ist, wird durch Drücken von 2D der
Modus bzw. die Funktion beendet und das System kehrt in den 2D-Modus zurück.
Durch Drehen des 2D-Reglers wird die Gesamtverstärkung für den 2D-Modus geändert. Beim
Drehen des 2D-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim Drehen nach links wird
die Verstärkung verringert.
Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von 0 dB bis 60 dB.
In Kombination mit dem DGC-Regler ist der Verstärkungsbereich -13 dB bis 73 dB. (Der
DGC-Reglerbereich ist -13 dB bis +13 dB.) Der Verstärkungswert wird in den
Bildgebungsparametern in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt.
Drehen Sie während der 4D-Bildgebung den Regler 2D, um die Gesamtverstärkung
anzupassen. Drehen Sie während anderer Funktionen in 4D, etwa 4D-Cine, den Regler 2D,
um die Helligkeit anzupassen.

THI (Tissue Harmonic Imaging)

Aktiviert Tissue Harmonic Imaging.


Tissue Harmonic Imaging (THI) ist eine Systemfunktion, mit der die Kontrastauflösung durch
die Differenzierung von Weichteilen verbessert werden kann, was bei schwer zu schallenden
Patienten von Vorteil ist.

2B/Auswahl

Der 2B-Modus wird aktiviert, in dem zwei separat erfasste Bilder nebeneinander angezeigt
werden.
Der 2B/AUSWAHL-Regler besteht aus zwei Tasten. Die linke Taste zeigt ein Bild auf der linken
Bildschirmseite an. Die rechte Taste zeigt ein Bild auf der rechten Bildschirmseite an. Der
2B-Modus kann mit beiden Tasten aktiviert werden.
Es kann jeweils nur ein Bild aktiv sein. Die verstärkte Beleuchtung der entsprechenden Taste
und das erleuchtete Symbol auf der Bildanzeige weisen auf das aktive Bild hin.

Symbol auf dem Bildschirm, das die Bildausrichtung angibt und das aktive Bild kenntlich macht.

Gebrauchsanweisung B - 11
Anhang B Bedienfeld

Mit dem 2B/AUSWAHL-Regler kann zum aktiven Bild umgeschaltet werden. Durch Drücken
der linken Taste wird das linke Bild aktiviert und das rechte Bild eingefroren. Durch Drücken der
rechten Taste wird das rechte Bild aktiviert und das linke Bild eingefroren.
Hinweis: Wenn die Taste für das aktive Bild gedrückt wird, wird dieses im Vollbildmodus angezeigt.
Die Anzeige der Bilder nebeneinander wird bei erneutem Drücken dieser Taste wiederhergestellt.

Sind beide Bilder erfasst, können die Bildgebungsparameter unabhängig voneinander für jedes
Bild eingestellt werden.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen kann die nahtlose Anzeige von Doppelbildern und geteilten
Bildern aktiviert werden.
Untersuchungs-Konfiguration > Nahtlos Dual

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drücken des M-Reglers wird ein M-Modus-Cursor in einem 2D-Bild angezeigt. Sie
können dann den Trackball rollen, bis sich der Cursor an der gewünschten Stelle befindet. Wird
M ein zweites Mal gedrückt, wird der 2D/M-Modus angezeigt.
Durch Drehen des M-Reglers wird die Gesamtverstärkung für den M-Modus geändert. Beim
Drehen des M-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim Drehen nach links wird
die Verstärkung verringert. Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse
reicht von 0 dB bis 60 dB. Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der
oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt.
Bei der 3D/4D-Bildgebung dreht dieses Steuerelement das Volumen um die "z"-Achse.

3D/4D

Aktiviert die 3-Scape-Bildgebung und fourSight 4D-Bildgebung.

B - 12 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Bedientasten Doppler und Color-Flow


Mit diesen Reglern und Tasten können Sie die Funktionen Doppler und Color-Flow aufrufen.

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Beim Drücken des D-Reglers werden ein Doppler-Cursor und ein Doppler-Fenster zur
Positionierung im 2D-Modus-Bild angezeigt. Je nach Systemvoreinstellungen wird beim
erstmaligen Drücken des D-Reglers ebenfalls das Doppler-Spektrum angezeigt.
Anzeige > Doppler-/M-Modus > Spektrum Direktzugang

Beim Impuls-Doppler wird durch zweimaliges Drücken des D-Reglers der 2D-Modus mit
Doppler angezeigt und ein akustisches Doppler-Signal übertragen.
Der Doppler-Suchmodus ermöglicht die Übertragung eines akustischen Doppler-Signals,
wenn Sie den D-Regler das erste Mal drücken. Wird der D-Regler ein zweites Mal gedrückt,
wird der 2D-Modus mit Doppler angezeigt. Den Doppler-Suchmodus können Sie mithilfe der
Systemvoreinstellungen aktivieren.
Anzeige > Doppler-/M-Modus > Doppler-Suchmodus

Beim Drehen des D-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim Drehen nach links
wird die Verstärkung verringert. Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse
reicht von 0 dB bis 90 dB. Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der
oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt.
Bei der 3D/4D-Bildgebung dreht dieses Steuerelement das Volumen um die "x"-Achse.

CW

Aktiviert die steuerbare Continuous-Wave- (SCW-) Doppler-Funktion für Phased-Array-


Schallköpfe.
Aktiviert die Funktion Auxiliary-Continuous-Wave-Doppler für den Continuous-Wave-Schallkopf
(Bleistift).

Gebrauchsanweisung B - 13
Anhang B Bedienfeld

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drücken des C-Reglers wird die Color-Flow-Bildgebung gestartet.
Beim Drehen des C-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim Drehen nach links
wird die Verstärkung verringert. Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse
reicht von -20 dB bis 20 dB. Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der
oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt.
Hinweis: Im Power-Modus ändert sich durch Drehen des C-Reglers die Gesamtverstärkung für den
Power-Modus.

Bei der 3D/4D-Bildgebung dreht dieses Steuerelement das Volumen um die "y"-Achse.

Power

Aktiviert den Power-Modus.


Im Power-Modus wird beim Drehen des C-Reglers nach rechts die Verstärkung des
Power-Modus erhöht; beim Drehen nach links wird die Verstärkung des Power-Modus
verringert. Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von
-20 dB bis 20 dB. Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen
linken Ecke des Bildschirms angezeigt.

Triplex

Ermöglicht die gleichzeitige Anzeige von Bildern des gemischten Bildgebungsmodus in


Echtzeit.
Ein Beispiel für den gemischten Bildgebungsmodus ist der 2D-Modus mit Color- und
Doppler-Modus.

B - 14 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Winkel

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drehen des WINKEL-Reglers im Dopplermodus (bei aktiver Winkelfunktion) kann der
Doppler-Winkel geändert werden.
Der Winkelwert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken Ecke des Bildschirms
angezeigt.
Es erscheinen außerdem die Werte für Winkel über 1° im Ultraschallbildschirm. Ist der Winkel
65° oder größer, wird der Wert des Winkels grün markiert.
Durch Drehen des Steuerelements WINKEL nach Drücken des Steuerelements M (wenn der
Spektrum Direktzugang in den Systemvoreinstellungen nicht ausgewählt ist) wird der
anatomische M-Modus aktiviert.
Durch Drücken des Steuerelements WINKEL im anatomischen M-Modus wird der Winkel des
Cursors im anatomischen M-Modus auf den Winkel des Cursors im M-Modus zurückgesetzt.

Steuerung

Steuert bei Linear-Array-Schallköpfen das 2D-Bild. Der Umfang der Steuerung hängt von der
Art des Schallkopfes ab.
Positioniert bei anderen Schallköpfen den M-Modus oder Doppler-Cursor oder den Color-ROI.

Umkehr

Wird im Pulsed-Wave-Modus UMKEHR gedrückt, wird das Doppler-Spektrum vertikal an der


Nulllinie umgekehrt.
Vertauscht im Color-Flow- oder gerichteten Power-Modus die Farben für Vorwärts- und
Rückwärtsfluss im Color-ROI und im Farbbalken.

Gebrauchsanweisung B - 15
Anhang B Bedienfeld

Bildparameter-Regler
Mit den Bildparameter-Reglern wird ein Bild erfasst und angezeigt.

DGC

DGC-Steuerung.

Erhöht oder verringert die Verstärkung für die Bildfeldtiefe. Der Verstärkungsbereich ist für die
aktive Schallkopffrequenz tiefenabhängig.
Es kann eine grafische Darstellung der DGC-Kurve auf der Bildanzeige angezeigt werden.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie festlegen, wie lange die DGC-Grafik auf der
Bildanzeige dargestellt werden soll. Der 2D-Regler beeinflusst auch die Systemverstärkung.
Anzeige > DGC-Kurvenanzeige
Anzeige > DGC-Umkehr bei Bildumkehr

TGO

Optimiert automatisch auf gleichförmige Helligkeit im FOV-Bild.

Schallkopf

Aktiviert einen Schallkopf.


Durch wiederholtes Drücken der Taste SCHALLKOPF werden alle am System
angeschlossenen Schallköpfe nacheinander angewählt. Der Name des aktiven Schallkopfs
wird auf dem Bildschirm angezeigt.
Hinweis: Sind drei oder mehr Schallköpfe an das System angeschlossen, werden die Namen der
Schallköpfe als Softkey-Optionen angezeigt.

B - 16 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Bildfeld/Zoom

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drehen und eine weitere Funktion
durch Drücken und Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drehen des BILDFELD/ZOOM-Reglers wird die Bildtiefe geändert.
Drehen Sie den BILDFELD/ZOOM-Regler nach rechts, um die Tiefe zu verringern und nach
links, um die Tiefe zu erhöhen.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem BILDFELD/ZOOM-Regler die
Drehrichtung zuzuweisen und somit die Tiefe zu erhöhen.
Speichertasten > Tiefe

Die Tiefenskala wird in Zentimetern (cm) angezeigt und die aktuelle Tiefeneinstellung wird in
der unteren rechten Ecke der Bildanzeige angegeben.
Durch Drücken von BILDFELD/ZOOM wird im Bild ein Zoomfenster für die Vergrößerung
aktiviert. Die Zoomfunktion kann im Echtzeit-Modus oder bei einem Standbild ausgeführt
werden. Durch erneutes Drücken von BILDFELD/ZOOM wird das Zoomfenster geschlossen.
Hinweis: Das Zoom-Fenster ist in aktivem Zustand grün hervorgehoben.

Das Zoom-Fenster wird durch Rollen des Trackballs über den interessierenden Bereich (ROI)
positioniert. Durch Drehen des Reglers BILDFELD/ZOOM kann die Größe des Fensters
eingestellt werden. Erneutes Drücken von BILDFELD/ZOOM vergrößert den gewählten
Bereich. Zum Beenden von Zoom den Regler 2D drücken. Durch erneutes Drücken von
BILDFELD/ZOOM wird das Zoomfenster geschlossen.
Bei aktivierter Zoomfunktion wird durch Drehen des BILDFELD/ZOOM-Reglers die
Vergrößerungsebene geändert.
Drehen Sie den BILDFELD/ZOOM-Regler nach rechts, um die Vergrößerungsebene zu
erhöhen und nach links, um die Vergrößerungsebene zu verringern.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem BILDFELD/ZOOM-Regler die
Drehrichtung zuzuweisen und somit den Vergrößerungsfaktor zu erhöhen.
Speichertasten > Zoom

Bei der SieScape-Bildgebung wird das Bild durch Drehen des BILDFELD/ZOOM-Reglers
geschwenkt.
Bei Auto Left Heart wird durch Drehen von BILDFELD/ZOOM zwischen dem Zoom-Bild und
dem Bild in Originalgröße umgeschaltet.

Gebrauchsanweisung B - 17
Anhang B Bedienfeld

Fokus

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drehen und eine weitere Funktion
durch Drücken und Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drücken des FOKUS-Reglers kann die Anzahl der Übertragungsfokuszonen im Bild
geändert werden.
Durch Drehen des FOKUS-Reglers werden die Übertragungsfokuszonen im Bild positioniert.
Drehen Sie den FOKUS-Regler nach rechts, um die Tiefe der Fokuszonenmarker
(im Fernbereich) zu erhöhen und nach links, um die Tiefe der Fokuszonenmarker
(im Nahbereich) zu verringern.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem FOKUS-Regler die Drehrichtung
zuzuweisen und somit die Tiefe der Fokuszonenmarkierung (auf das Nahfeld) zu verringern.
Speichertasten > Fokus

Hinweis: Werden mehrere Fokuszonen verwendet, ist die Bildfrequenz verringert. Das Ausmaß der
Verringerung hängt von der Bildfeldtiefe und dem verwendeten Schallkopf ab.

B - 18 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Piktogramme und Anmerkungen


Mit den Piktogramm- und Anmerkungsreglern können Sie Text und Grafiken auf dem
Bildschirm anzeigen, die anatomische Strukturen darstellen.

Text Eingabe

Aktiviert die Anmerkungsfunktion und positioniert den Textcursor auf der Bildanzeige. Sie
können entweder Text über die Tastatur eingeben oder einen Begriff aus der Liste der
Anmerkungen auswählen.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um bei Auswahl der Anmerkungsfunktion eine
Liste mit Anmerkungen anzuzeigen, die Textbibliotheken anzupassen, Anmerkungen auf dem
Bildschirm bei jeder Bildfreigabe automatisch zu löschen und eine Bibliothek (Anatomie oder
Position) zur Anzeige beim Start auszuwählen.
Allgemein 2 > Gemeinsame Einstellungen > Standard-Anmerkungsbibliothek
Allgemein 2 > Gemeinsame Einstellungen > Fontgröße
Allgemein 2 > Gemeinsame Einstellungen > Bei Unfreeze Text löschen
Textanmerkung

Piktogramm

Piktogramme sind kleine Grafiken auf dem Bildschirm, die den gerade untersuchten Körperteil
und die Ausrichtung des Schallkopfes darstellen. Durch Drücken der Taste PIKTOGRAMM
wird das erste verfügbare Piktogramm für den ausgewählten Untersuchungstyp angezeigt.
Drücken Sie die Umschalttaste für Piktogramm-Auswahl, um durch die verfügbaren
Piktogramme zu blättern.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die einem Untersuchungstyp zugewiesenen
Piktogramme anpassen, die Position des Piktogramms auf dem Bild ändern und das
Piktogramm löschen, wenn das Bild kein Standbild ist.
Piktogrammliste
Allgemein 2 > Gemeinsame Einstellungen > Piktogrammstelle
Allgemein 2 > Gemeinsame Einstellungen > Bei Unfreeze Piktogramm löschen

Durch Drücken der Taste ESC. wird das auf dem Bildschirm angezeigte Piktogramm gelöscht.
Einige Piktogramme enthalten einen Schallkopfmarker. Mit dem AUSWAHL-Regler kann der
Schallkopfmarker gedreht werden. Die Position des Markers können Sie durch Rollen des
Trackballs ändern.

Gebrauchsanweisung B - 19
Anhang B Bedienfeld

Dokumentationsregler
Mit den Dokumentationsreglern können Sie auf Aufzeichnungsgeräte zum Drucken, Speichern
oder Abrufen von Bildern und Bildgebungsparametern zugreifen.

Druck/Speich 1

Speichert oder druckt das angezeigte Bild oder Protokoll an dem in den
Systemvoreinstellungen konfigurierten Ort.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Senden von Bildschirmdaten an ein angeschlossenes Dokumentationsgerät, z. B. einen
S/W-Drucker.
Speichertasten > Taste Drucken/Speichern 1

Druck/Speich 2

Speichert oder druckt das angezeigte Bild oder Protokoll an dem in den
Systemvoreinstellungen konfigurierten Ort.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Senden von Bildschirmdaten an ein angeschlossenes Dokumentationsgerät, z. B. einen
S/W-Drucker.
Speichertasten > Taste Drucken/Speichern 2

Clip Spei.

Sendet das Bild oder das Protokoll auf dem Bildschirm an eine Patientendatei auf der
Festplatte. Systemvoreinstellungen verwenden, um das Ziel anzuzeigen, wenn die Taste
CLIP SPEI. gedrückt wird.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Volumen, Clips oder Bilder speichern.
ƒ Starten Sie die Stressecho-Aufnahme.
ƒ Beginnt die fourSight TEE-Erfassung.
Speichertasten > Taste Clip speichern

B - 20 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

VCR/DVR

Schaltet zwischen der Aufzeichnungsfunktion und der Pause- oder Stopp-Funktion um, wenn
der Videorekorder (VCR/DVR) eingeschaltet ist und ein Band enthält.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Verwenden der Aufnahme-/Pause-Funktion oder der Aufnahme-/Stopp-Funktion.
Periphere Geräte > Video/DVR > Tastenfunktion

Bildspei.

Öffnet die integrierte DIMAQ-IP-Ultraschall-Workstation zur Bild- und Datenverwaltung während


der Untersuchung eines Patienten oder aus gespeicherten Studien.

Lautstärkeregler

Beispiel für den Lautstärkeregler.

Ein Regler mit Doppelfunktion, bei dem eine Funktion durch Drücken und eine weitere Funktion
durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Den Lautstärkeregler oben rechts auf dem Bedienfeld drehen, um das Dopplersignal der
Lautstärke anzupassen.
Drücken des Lautstärkereglers aktiviert die Mikrofonfunktion während einer
Videorekorderaufzeichnung (VCR/DVR).
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Lautstärke während der Videowiedergabe
(VCR/DVR) anzupassen.
Allgemein 1 > Ton > Eing.lautstärke

Gebrauchsanweisung B - 21
Anhang B Bedienfeld

Umschalttasten und Seite-Regler


Die Umschalttasten und der SEITE-Regler können mit den am unteren Bildschirmrand
angezeigten Softkey-Optionen kombiniert werden.

Umschalttasten und SEITE-Regler.

Umschalten

Umschalttaste.

Aktiviert oder ändert die ausgewählte (markierte) Softkey-Option.

Seite

Drehen Sie den SEITE-Regler, um auf die „Seiten“ der Softkey-Optionen für einen Modus oder
eine Funktion zuzugreifen. Drücken Sie den SEITE-Regler, um auf die Softkey-Optionen für
andere Modi und Funktionen zuzugreifen. Im 2D/Doppler-Modus mit Color-Modus wird
beispielsweise durch wiederholtes Drücken des SEITE-Reglers durch die Softkey-Optionen für
2D-Modus, Doppler und Color-Flow geblättert.

B - 22 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Sonderfunktionsregler

Anwendungen

Aktiviert und zeigt die Auswahl von optionalen Funktionen an, die die integrierte DIMAQ-IP-
Workstation benötigen.
ƒ Stress Echo
ƒ SieScape
ƒ Axius EF
ƒ Auto Left Heart
ƒ fourSight TEE

BD 1 (Benutzerdef. Taste 1)

Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Biopsie-Funktion, 4B-Modus oder EKG-Funktion aktivieren.
ƒ Wachstumsanalysegrafiken aktivieren.
Speichertasten > Benutzerdef. Taste 1

TGO/BD 2 (Benutzerdef. Taste 2)

Diesem Steuerelement ist standardmäßig die Update-Funktion für die TGO-Funktion


zugeordnet.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine Funktion zuweisen.
Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Biopsie-Funktion, 4B-Modus oder EKG-Funktion aktivieren.
ƒ Wachstumsanalysegrafiken aktivieren.
Speichertasten > Benutzerdef. Taste 2

Gebrauchsanweisung B - 23
Anhang B Bedienfeld

Alphanumerische Tastatur
Mit der alphanumerischen Tastatur können Sie Patientendaten eingeben, einen
Untersuchungstyp auswählen, Anmerkungen zu klinischen Bildern hinzufügen und die
Systemvoreinstellungen konfigurieren.
Die Tastatur ist wie die Standard-Tastatur eines Computers aufgebaut. Eine Beschreibung der
Funktionstasten und anderer Sondertasten finden Sie im Folgenden.

Beispiel für die System-Tastatur.

Shortcut-Tasten (Tastenkürzel)
Es werden Shortcuts (Tastenkürzel) mithilfe von Tastenkombinationen auf der Tastatur
unterstützt.
Um einen Shortcut zu verwenden, die erste Taste gedrückt halten und die zweite Taste
drücken. Für den Shortcut Ctrl+P die Ctrl-Taste gedrückt halten und die Taste P drücken.

Shortcut (Tastenkombination) Funktion


Ctrl+H Zum Verbergen oder Anzeigen der oberen und linken Grenze des Bildes während
einer Bildanzeige.
Ctrl+P Zum Verbergen oder Anzeigen der Patientendaten auf dem Bildschirm.
Ctrl+Q Zum Abmelden bei der integrierten DIMAQ-Workstation.
Die Systemvoreinstellungen verwenden, um eine Funktion ohne Verwendung von Shortcuts zu
aktivieren (nicht für alle Funktionen verfügbar).
Allgemein 1 > Patientendaten verbergen

B - 24 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Sonderzeichen
Mit der Taste ALT auf der linken oder rechten Seite der Tastatur werden die
Alt Sonderzeichen oben rechts auf den Tasten eingegeben.

Mit der UMSCHALTTASTE auf der linken oder rechten Seite der Tastatur
werden die Sonderzeichen oben links auf den Tasten eingegeben.

Deutsch Französisch
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
Ä ALT p Ç ALT n
ä ALT - ç ALT j
ö ALT 0 (null) à ALT z
Ü ALT [ è ALT x
ü ALT = é ALT s
ß ALT ' ù ALT b
Spanisch Italienisch
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
¡ ALT 1 à ALT z
¿ ALT / è ALT x
Ñ ALT I é ALT s
ñ ALT 9 ì ALT c
á ALT a ò ALT v
é ALT s ù ALT b
í ALT d
ó ALT f
ú ALT g
Skandinavische Sprachen Andere
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
Æ ALT m Œ ALT u
æ ALT k œ ALT 8
Ø ALT . (Punkt) α ALT q
ø ALT ; β ALT w
Å ALT , μ ALT e
å ALT l θ ALT r

Gebrauchsanweisung B - 25
Anhang B Bedienfeld

Funktionstasten
Die Tasten, die sich in einer Reihe über den alphanumerischen Tasten befinden, sind die
Funktionstasten. Mit diesen Tasten greifen Sie auf Patientendaten und -protokolle zu, wählen
Untersuchungstypen aus, konfigurieren Voreinstellungen, definieren QuickSets, aktivieren
Biopsien (Punktionen) und aktivieren die Anmerkungsfunktion.
Funktionstasten Beschreibung
Protokoll Zeigt das Patientenprotokoll an, falls für den aktuellen Untersuchungstyp eines zur
Verfügung steht. Sie können das Protokoll anzeigen, bearbeiten oder ausdrucken.

Patientendaten Zeigt das derzeit verwendete Patientendaten-Formular an. Sie können die Seite
anzeigen oder bearbeiten.

Patienten- Öffnet die integrierte DIMAQ-IP-Ultraschall-Workstation zur Bild- und


Browser Datenverwaltung während der Untersuchung eines Patienten oder aus
gespeicherten Studien.
Untersuchung Zeigt eine Liste der verfügbaren systemdefinierten Untersuchungstypen und
benutzerdefinierten QuickSets an.

Voreinstellungen Zeigt die erste Seite des Bildschirms Voreinstellungen an. Mithilfe der
Systemvoreinstellungen können Sie das System – einschließlich allgemeiner
Einstellungen, QuickSets, Bildanmerkungen und Berechnungseinstellungen –
ändern und anpassen.
Hilfe Zeigt Bedienungsanleitungen an.

QuickSet Öffnet den Bildschirm zum Speichern, Löschen, Umbenennen und Überschreiben
von QuickSets (eine Konfiguration von Bildgebungseinstellungen für einen
bestimmten Schallkopf und einen bestimmten Untersuchungstyp).
Pfeil Setzt einen Pfeil auf den Bildschirm. Die Pfeilposition können Sie durch Rollen des
Trackballs ändern. Drücken Sie die Taste SET, um die Position des Pfeils zu
fixieren. Zum Ändern der Pfeilrichtung können Sie den AUSWAHL-Regler auf dem
Bedienfeld drehen.
Startposition Setzt den Textcursor an die Startposition (wie über die Taste Startpos. setzen
definiert), wenn die Anmerkungsfunktion aktiv ist.

Startpos. setzen Legt die Ausgangsposition des Textcursors fest. Bringen Sie nach dem Drücken
der Taste TEXT EINGABE auf dem Bedienfeld den Textcursor mit dem Trackball
an die gewünschte Position in der Bildanzeige und drücken Sie die Taste
Startpos. setzen. Wenn die Taste Startposition auf der Tastatur gedrückt wird,
wird der Textcursor an die mit der Taste Startpos. setzen definierte Position
gesetzt.
Wort löschen Entfernt den ausgewählten Begriff vom Bildschirm. Wählen Sie den Begriff aus,
indem Sie den Cursor mit dem Trackball zu dem gewünschten Begriff bewegen.

Text verbergen Blendet Anmerkungen und Pfeile ein oder aus.

Bildschirm Entfernt alle Anmerkungen, Pfeile und Piktogramme vom Bildschirm.


löschen

Punktion Zeigt auf der Bildanzeige Biopsie- bzw. Punktionsführungslinien für bestimmte
Schallköpfe an.

B - 26 Gebrauchsanweisung
Anhang B Bedienfeld

Andere alphanumerische Tasten


Andere alphanumerische Tasten Beschreibung
Pfeile Verschieben den Textcursor in die auf der Pfeiltaste gezeigte
Richtung.

Alt Dient zur Eingabe der Sonderzeichen oben rechts auf den Tasten.
Alt

Rückstelltaste Löscht bei der Texteingabe jeweils ein Zeichen von rechts nach links.
Löscht bei abgeschlossenem Text jeweils eine Zeile.

Feststelltaste Alle Buchstaben werden als Großbuchstaben eingegeben.

Ctrl Sonderzeichen eingeben.


Ctrl Aktiviert bei der Verwendung in einem Shortcut (Tastenkombination)
die jeweils zugeordnete Funktion.
Eingabe Bestätigt eingegebene Daten.
Bringt den Cursor an den Beginn der nächsten Textzeile oder in die
nächste Zeile des Eingabefelds.

Umschalttaste Dient zur Eingabe von Großbuchstaben und von den Zeichen oben
links auf den Tasten.

Leertaste Fügt einen Leerschritt ein.

Tabulatortaste Bewegt den Cursor an den Anfang des nächsten verfügbaren


Eingabefelds.

Video I/O Zeigt ein Video-Signal von einer externen Quelle, z. B. einem
Videorekorder auf dem Systemmonitor an.

NEW (NEU) Schließt und speichert die aktuelle Studie und beginnt eine neue
Studie, ohne dass eine Patientenregistrierung eingegeben werden
muss.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Funktionalität der
Taste NEW individuell anzupassen.
Periphere Geräte > Taste NEU > Taste NEU aktivieren

Undefinierte Ohne Funktion.


Taste

Gebrauchsanweisung B - 27
Anhang B Bedienfeld

Fußschalter
Der optionale Fußschalter ist eine alternative Steuerungsmöglichkeit der Tasten auf dem
Bedienfeld.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen können Sie den Pedalen des Fußschalters eine Funktion
zuweisen:
ƒ Ausdruck auf einem S/W-Drucker.
ƒ Ausdruck auf einem Farbdrucker.
ƒ Speichern auf der Festplatte des Systems.
ƒ Einfrieren des Bilds, der Zeitachse oder des Spektrums auf dem Bildschirm bzw. Aufheben
der Fixierung.
ƒ Clip aufnehmen.
Speichertasten > Linkes Pedal
Speichertasten > Rechtes Pedal

B - 28 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente
Softkey-Optionen................................................................................................ 3
Softkey-Optionen für den 2D-Modus ............................................................. 5
Softkey-Optionen für den M-Modus ............................................................... 7
Softkey-Optionen für den Anatomischen M-Modus ....................................... 8
Softkey-Optionen im Doppler-Modus............................................................. 9
Softkey-Optionen für Color-Flow ................................................................. 10
Softkey-Optionen für den Power-Modus...................................................... 11
Softkey-Optionen für Clip Capture............................................................... 13
Softkey-Optionen für den CINE-Modus ....................................................... 14
Softkey-Optionen für die Option SieScape Panoramic Imaging .................. 15
fourSight 4D-Bildgebung und 3-Scape-Bildgebungsregler .......................... 15
Softkey-Optionen für die Physio-Funktion ................................................... 20
Softkey-Optionen für die Kontrastmittelbildgebung...................................... 21
Softkey-Optionen für Videoaufzeichnung .................................................... 23
In der Stressecho-Funktion verwendete Optionen....................................... 24
Softkey-Optionen für Alle Messungen und Berechnungen .......................... 27
Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im 2D-Modus........... 27
Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im M-Modus ............ 28
Softkey-Optionen für Doppler-Messungen und -Berechnungen .................. 29
Softkey-Optionen in der Registerkarte "Standardbeschr." im
Standard-Gebh-Protokoll ............................................................................. 29
Optionen für Übersicht................................................................................. 30
Softkey-Optionen für Anmerkungen ............................................................ 31
Softkey-Optionen im Pfeile .......................................................................... 32
Softkey-Optionen im Piktogramme .............................................................. 32
Softkey-Optionen für Schallköpfe ................................................................ 32
Softkey-Optionen für die Taste „Anwendungen“.......................................... 32
Softkey-Optionen — Überprüfung ............................................................... 32

Optionen beim Überprüfen von Patientendaten ............................................ 34


Studien-Bildschirm — DIMAQ-IP................................................................. 34
Bildanzeige — DIMAQ-IP ............................................................................ 36

Optionen auf dem DICOM-Bildschirm............................................................. 39


Studien-Bildschirm....................................................................................... 39
Bildanzeige .................................................................................................. 39
DICOM-Bildschirm ....................................................................................... 40

Optionen für Auto Left Heart ........................................................................... 42


syngo Auto Left Heart-Bedienelemente ....................................................... 42
Softkey-Optionen für Auto Left Heart........................................................... 43

Gebrauchsanweisung C - 1
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

syngo VVI-Bedienelemente.............................................................................. 44
Anzeige Belastungs-/Geschwindigkeitsmessung ........................................ 46
Anzeige Globale Messungen....................................................................... 47
Anzeige M-Modus, R-Zacken, Beschneiden................................................ 47
Anzeige Dyssynchronitätsanalyse ............................................................... 48

Mit der Axius-EF Funktion verfügbare Einstellungen ................................... 50


Axius-EF Bildschirm .................................................................................... 50
Softkey-Optionen für Axius-EF .................................................................... 51

Bedienelemente von syngo Arterial Health Package (AHP) ......................... 51


AHP-Bildschirm — Navigationskonsole ....................................................... 51
Bildqualitätsfeld ........................................................................................... 52
Symbolleiste zur CIMT-Bearbeitung ............................................................ 52

syngo TEE-Bedienelemente ............................................................................ 54


Softkey-Optionen für syngo TEE ................................................................. 54
syngo Bildschirmeinstellung ........................................................................ 54
Schieberegler .............................................................................................. 54
Symbolleiste (Prüfanzeige).......................................................................... 55
Steuerung — TEE-Optionen (Prüfanzeige) ................................................. 56
Steuerung — TEE-Symbolleiste (Volumenmessungsanzeige).................... 60

syngo MVA-Regler............................................................................................ 61
Symbolleiste ................................................................................................ 61
Arbeitsbereich.............................................................................................. 62
Darstellungswerkzeuge ............................................................................... 62
Beschreibung der automatischen Messungen............................................. 67

C - 2 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen
Softkey-Optionen befinden sich auf dem Bildschirm und sind für die Bildoptimierung und die
Aktivierung spezifische Funktionen verfügbar. Softkey-Optionen sind auf „Seiten“ nach Modus
oder Funktion angeordnet. Die Aktivregisteranzeige kennzeichnet den Modus oder die Funktion
für die verfügbare Softkey-Optionen. Optionen variieren nach Modus oder Funktion, abhängig
von der Bildgebung in Echtzeit oder Systemsperre.
Hinweis: Es befinden sich weitere Regler zur Bildoptimierung oder Aktivierung einer Funktion auf
dem Bedienfeld.

Siehe auch: Bedienfeld, Anhang B, Gebrauchsanweisung

3 2

Die Seitenanzeige befindet sich in der Mitte der Softkey-Optionen.

1 Zahl der verfügbaren „Seiten“ für einen bestimmten Modus oder eine Funktion, identifiziert nach Zahl
der Bereiche in der „Seitenanzeige“.
2 Markierter Abschnitt entspricht der angezeigten „Seite“ der Softkey-Optionen.
3 Modus oder Funktion für die Softkey-Optionen.

Oberhalb der Softkey-Optionen befinden sich Registeranzeigen. Die markierte Registerkarte


entspricht den angezeigten Softkey-Optionen.

Gebrauchsanweisung C - 3
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

So verwenden Sie Softkey-Optionen:


1. Um eine Softkey-Option anzupassen oder zu aktivieren, drücken Sie die Umschalttaste auf
dem Bedienfeld, die der Softkey-Option unten auf dem Bildschirm entspricht.
Bei Softkey-Optionen mit anpassbaren Einstellungen zeigt das System die aktuelle
Einstellung der Bildgebungsparameter am linken Bildschirmrand an.
2. Um auf eine andere „Seite“ mit entsprechenden Softkey-Optionen zuzugreifen, den
SEITE-Regler auf dem Bedienfeld drehen.
Das System zeigt weitere „Seiten“ der verfügbaren Softkey-Optionen für einen
entsprechenden Modus oder eine entsprechende Funktion an.
3. Drücken Sie SEITE zur Auswahl der entsprechenden Registeranzeige, um auf die Softkey-
Optionen für einen anderen Modus oder eine andere Funktion zuzugreifen.

Aktive(r) Modus/Funktion Registerbezeichnungen


2D-Modus 2D
M-Modus M
Anatomischer M-Modus AMM
Doppler PW
Farbe C
Power P
EKG Phy
Kontrastmittelbildgebung KMB
3D/4D 3D/4D
Teilvoreinst.
Text Eingabe Allgemein
Anatomie
Position
Protokoll
Ansehen Ansehen
Anwendungen

C - 4 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für den 2D-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm. ---
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das
System gesperrt ist.

P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,


0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
Kontur Ermöglicht Erkennung der Konturen einer Struktur bei der 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) Real-Time-Bildgebung.
DB Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes. 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65,
(Dynamikbereich) 70 (in dB)
Geteilt Erstellt aus einem 2D-Modus-Bild zwei Bilder Ein, Aus
nebeneinander. Die beiden Bilder werden gleichzeitig
eingefroren oder in Echtzeit dargestellt.
2D-Größe (nur für Linearschallköpfe verfügbar, wenn das ---
Sektoranzeigeformat aktiviert ist)
Ändert die Größe des Bildfelds.
Vollbild (nur für Linearschallköpfe verfügbar, wenn das ---
Sektoranzeigeformat aktiviert ist)
Maximierung des Bildfelds.
Skala Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die Graustufen A, B, C, D, E, F, G, H, I, 1,
Echoamplituden zuweist. 2, 3
Farbe Ändert die Farbe des Bilds. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,
11, 12, 13, 14, 15
Persistenz Durch Erhöhung der Persistenz wird ein sichtbarer 0, 1, 2, 3, 4
Glättungseffekt erzielt, indem die Linien der Bilddaten für
jeden Rahmen der Bildgebung beibehalten werden.
O/U Umkehr Kehrt das Bild vertikal um (Oberseite nach unten oder O, U
Unterseite nach oben). (oben/unten)
L/R Umkehr Kehrt das Bild horizontal um (rechts nach links oder links L, R
nach rechts).
Sektor Aktiviert das Sektorschallkopfformat für lineare Schallköpfe. Ein, Aus
A/Bf Stellt den Ausgleich zwischen Bildzeilendichte (Auflösung) 0, 1, 2, 3, 4, 5
(Auflösung/ und der Bildrate ein.
Bildfrequenz)
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste Bilder ---
angezeigt werden.
SieClear Aktiviert SieClear Multi-View Spatial Compounding. Aus, 1, 2, 3
Offset Ermöglicht horizontales und vertikales Scrollen des Bilds Ein, Aus
mithilfe des Trackballs.

Gebrauchsanweisung C - 5
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung Einstellungen


SynAps Erweiterung der Fokuszone. Ein, Aus
Diese Option ist bei Curved- und Linear-Array-Schallköpfen
verfügbar.
TGO Verst Steuert den TGO-Verstärkungs-Offset für die aktuelle -5 bis 5
2D-Modus-Bildgebung.
ClarifyVE Aktiviert Clarify VE. Ein, Aus
(Für Systeme, in denen die Option ClarifyVE installiert ist)
ClarifyVE-Ebenen Wenn ClarifyVE aktiviert ist, wird gewählt, wie viele 1 bis 7
Flussinformationen in das Bild aufgenommen werden sollen.
(Für Systeme, in denen die Option ClarifyVE installiert ist)
SieClear Aktiviert SieClear Multi-View Spatial Compounding. Aus, 1, 2
Skala ändern Wenn ClarifyVE nicht aktiviert ist, wird „Skala ändern“ ---
aktiviert, um die Form der aktuellen Grauskala zu ändern.
Clip Capture Zeigt Erfassungsoptionen für Herzzyklen an. ---
Den Clip Capture-Optionen werden mithilfe der
Systemeinstellungen bestimmte Standardeinstellungen
zugewiesen.
Hinweis: Sie müssen den Clip Capture-Funktionen in den
Systemeinstellungen einen Dokumentationsbefehl zuweisen.

DGO Aktiviert Dynamic Tissue Optimization für ---


benutzerdefinierbare Stufen des Tiefenausgleichs.
LVO Kontrast Passt den Kontrast für Bildgebung mit linksventrikulärer ---
Opazifizierung an.
DTCE Bietet Kantendiffusion und Pyramidenverarbeitung zur Aus, Niedrig, Mittel, Hoch
Verringerung der Fleckenbildung und Kontrastoptimierung.
LiveBiplan (nur für den Schallkopf BP9-4 verfügbar) Ein, Aus
Aktiviert den Live-Dual-Modus und zeigt gleichzeitig die
sagittale und transversale Ansicht an.
Drehen (nur mit Linear-Array-Schallköpfen verfügbar) ---
Dreht das Bild um 90 Grad im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn.

C - 6 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Bildschirm „Skala ändern“


Schaltfläche Tool Tip Beschreibung Einstellungen
Speichern Zeigt das Feld Benutzerskala an. ---

Schließen Schließt den Bildschirm „Skala ---


ändern“.
Rückgängig Macht die letzte Änderung rückgängig. ---

Wiederholen Stellt die letzte Änderung wieder her. ---

--- Wendepunkte Wählt die Anzahl der auf der 4, 8, 16, 32


(Dropdown-Liste) Verarbeitungskurve angezeigten
Wendepunkte aus.
--- XY Zeigt die Koordinaten der Ein, Aus
(Kontroll-kästchen) Wendepunkte an.
--- Benutzerskala Wählt den Speicherort für die Benutzerskala 1
(Dropdown-Liste) Skaleneinstellungen aus. Benutzerskala 2
Benutzerskala 3

Softkey-Optionen für den M-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm. ---
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das
System gesperrt ist.

MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig


Kontur Ermöglicht Erkennung der Konturen einer Struktur bei der 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) Echtzeit-Bildgebung.
DB Ändert die Gesamtkontrastauflösung der M-Modus- 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65,
(Dynamikbereich) Zeitachse. 70 (in dB)
Zeitachse Ändert die Scroll-Geschwindigkeit der M-Modus-Zeitachse. 1, 2, 3, 4, 5
Voll M Zeigt eine M-Zeitachse im Vollbildmodus an. Ein, Aus
Skala Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die Graustufen A, B, C, D, E, F, G, H, I
Echoamplituden zuweist.
Farbe Ändert die Farbe der Zeitachse. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,
11, 12, 13, 14, 15
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Clip Capture Zeigt Erfassungsoptionen für Herzzyklen an. ---
Den Clip Capture-Optionen werden mithilfe der
Systemeinstellungen bestimmte Standardeinstellungen
zugewiesen.
Hinweis: Sie müssen den Clip Capture-Funktionen in den
Systemeinstellungen einen Dokumentationsbefehl zuweisen.

Gebrauchsanweisung C - 7
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für den Anatomischen M-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %, 0,40 %,
0,50 %, 0,63 %, 0,79 %, 1 %,
1,3 %, 1,6 %, 2 %, 2,5 %, 3,2 %,
4,0 %, 5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %, 31 %,
39 %, 50 %, 63 %, 79 %, 100 %
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
DB Ändert die Gesamtkontrastauflösung der 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70
(Dynamikbereich) M-Modus-Zeitachse. (in dB)
Zeitachse Ändert die Scroll-Geschwindigkeit der 1, 2, 3, 4, 5
M-Modus-Zeitachse.
Skala Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die A, B, C, D, E, F, G, H, I
Graustufen Echoamplituden zuweist.
Persistenz Durch Erhöhung der Persistenz wird ein sichtbarer 0, 1, 2, 3, 4
Glättungseffekt erzielt, indem die Linien der
Bilddaten für jeden Rahmen der Bildgebung
beibehalten werden.
Farbe Ändert die Farbe der Zeitachse. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11,
12, 13, 14, 15
Kontur Ermöglicht Erkennung der Konturen einer Struktur 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) bei der Echtzeit-Bildgebung.
O/U Umkehr Kehrt das Bild vertikal um (Oberseite nach unten O, U (oben/unten)
oder Unterseite nach oben).
L/R Umkehr Kehrt das Bild horizontal um (rechts nach links oder L, R
links nach rechts).

C - 8 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen im Doppler-Modus
Option Beschreibung Einstellungen
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm. ---
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das
System gesperrt ist.

MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig


PRF Stellt den Skalierfaktor der Pulswiederholfrequenz (PRF) Schallkopfabhängig
ein.
Nulllinie Verschiebt die Spektrum-Nulllinie. ---
Zeitachse Regelt die Scroll-Geschwindigkeit des 1, 2, 3, 4, 5
Doppler-Spektrums.
Gr. Messv Stellt die Größe des Doppler-Fensters ein. Schallkopfabhängig
(Größe
Messvolumen)
DTI Aktiviert die DTI-Doppler-Tissue-Imaging-Funktion. Ein, Aus
Skala Ändert die Form der aktuellen Skala. A, B, C, D, E, F, G, H
Farbe Färbt ein Doppler-Spektrum. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,
10, 11
DB Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes. 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60
(Dynamikbereich) (in dB)
Filter (Wandfilter) Unterdrückt niederfrequente Signale, beispielsweise Bis zu acht Ebenen,
Gewebe-Storechos. schallkopfabhängig
Voll D Aktiviert das Vollbildformat für das Doppler-Spektrum. Ein, Aus
Auto Stat Zeigt grafische Kurven an, um Durchschnitts- und/oder Untr, Über, Beid, Aus
Höchstgeschwindigkeiten oder -frequenzen zu verfolgen.
Untr zeigt Kurven unter der Nulllinie an.
Über zeigt Kurven über der Nulllinie an.
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Z/F-Auf Ändert die Zeit-/Frequenzauflösung für eine detailliertere A, B, C, D, E, F, G, H, I
(Zeit-/ Auflösung der Zeit- oder Frequenzdaten.
Frequenz-auflösung)
Akt.frequenz Legt die Aktualisierungsfrequenz für 2D-Modus-Bilder Aus, 2 Sek, 4 Sek, 8 Sek,
fest. EOS
Hinweis: In der Simultan-
Anzeige (Triplex) zeigt das
System Sim (Simultan) an.

Gebrauchsanweisung C - 9
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung Einstellungen


Clip Capture Zeigt Erfassungsoptionen für Herzzyklen an. ---
Den Clip Capture-Optionen werden mithilfe der
Systemeinstellungen bestimmte Standardeinstellungen
zugewiesen.
Hinweis: Sie müssen den Clip Capture-Funktionen in
den Systemeinstellungen einen Dokumentationsbefehl
zuweisen.

Empfindlichkeit Passt die Empfindlichkeit des Umfahrungswerkzeugs an. 1, 2, 3, 4, 5

Softkey-Optionen für Color-Flow


Option Beschreibung Einstellungen
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm. ---
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das
System gesperrt ist.

MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig


PRF Stellt den Skalierfaktor der Pulswiederholfrequenz Schallkopfabhängig
(PRF) ein.
Nulllinie Stellt die relative Nulllinienposition nach oben oder unten ---
ein. Durch Verschiebung der Nulllinie wird der Bereich
der angezeigten Flussgeschwindigkeit angepasst, ohne
dass die System-PRF geändert wird.
Fluss Optimiert die hämodynamischen Flusszustände. Die N, M, H
Parameter für Wandfilter und Pulswiederholfrequenz
(PRF) werden automatisch für den gewählten
Flusszustand eingestellt.
ƒ Niedrig — ermöglicht maximale Empfindlichkeit für
niedrige Flussgeschwindigkeiten. Dies wird durch
Integration der niedrigstmöglichen Filtereinstellungen
und niedrigerer PRF-Werte erreicht. Dabei kann
vermehrt Flash auftreten.
ƒ Mittel — bietet eine optimale Abstimmung zwischen
Flash-Unterdrückung (Bewegungsartefakte) und
maximaler Empfindlichkeit mit einem adaptiven
Wandfilter.
ƒ Hoch — zur Optimierung des Systems für hohen
arteriellen Fluss, wie er in pulsatilen Gefäßen und
unter stenotischen Bedingungen auftritt.
Persistenz Bestimmt wie lange die der Blutflussgeschwindigkeit 0, 1, 2, 3, 4
entsprechenden Farben im Farb-ROI verbleiben, bevor
sie sich auflösen oder durch eine andere Farbe ersetzt
werden.
DTI Aktiviert die DTI-Doppler-Tissue-Imaging-Funktion. Ein, Aus
DTE Aktiviert die DTE-Funktion (Doppler Tissue Energy). Ein, Aus
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve, die einem Farbbereich A, B, C, D, E, F, G, H
den Geschwindigkeitsbereich zuordnet.
Priorität Stellt die Schwelle zum Anzeigen von Farbdoppler- oder 0, 1, 2, 3, 4
(Gewebeunterdr.) 2D-Modus-Daten für die Pixel ein.
A/Bf Stellt den Ausgleich zwischen Bildzeilendichte 0, 1, 2, 3, 4, 5
(Auflösung/ (Auflösung) und der Bildrate ein. Durch ein Erhöhen der
Bildfrequenz oder Zeilendichte erhöht sich die Auflösung und die Bildrate
Zeilendichte) wird verringert.

C - 10 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung Einstellungen


Filter (Wandfilter) Aktiviert und deaktiviert den adaptiven Wandfilter. 0, 1, 2, 3
Glätten Stellt das Niveau der räumlichen Mittelung (sowohl axial 0, 1, 2, 3
(Glättung) als auch lateral) ein, die zum Glätten der
Strömungsmusteranzeige dient.
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Spitze Bestimmt den Zeitraum, in dem Aus, 1 Sek, 2 Sek, 3 Sek
Spitzenfarbgeschwindigkeiten des Blutflusses erfasst
werden.
Ge. mark. Bezeichnet oder markiert eine bestimmte Blutfluss- Aus, Einz, Ber
geschwindigkeit oder einen Bereich von Blutfluss-
geschwindigkeiten in einem Echtzeitbild oder einem
Standbild oder während der CINE-Wiedergabe.
Anzeige Aktiviert die Farbinformationen im ROI. Ein, Aus
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste ---
Bilder angezeigt werden.
Clip Capture Zeigt Erfassungsoptionen für Herzzyklen an. ---
Den Clip Capture-Optionen werden mithilfe der System-
einstellungen bestimmte Standardeinstellungen
zugewiesen.
Hinweis: Sie müssen den Clip Capture-Funktionen in
den Systemeinstellungen einen Dokumentationsbefehl
zuweisen.

Softkey-Optionen für den Power-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm. ---
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das
System gesperrt ist.

MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig


PRF Stellt den Skalierfaktor der Pulswiederholfrequenz (PRF) Schallkopfabhängig
ein.
Hintergr. Aktiviert eine Hintergrundverstärkung einheitlicher Farbe. Ein, Aus

Gebrauchsanweisung C - 11
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung Einstellungen


Fluss Optimiert die hämodynamischen Flusszustände. Die N, M, H
Parameter für Wandfilter und Pulswiederholfrequenz
(PRF) werden automatisch für den gewählten
Flusszustand eingestellt.
ƒ Niedrig — ermöglicht maximale Empfindlichkeit für
niedrige Flussgeschwindigkeiten. Dies wird durch
Integration der niedrigstmöglichen Filtereinstellungen
und niedrigerer PRF-Werte erreicht. Dabei kann
vermehrt Flash auftreten.
ƒ Mittel — bietet eine optimale Abstimmung zwischen
Flash-Unterdrückung (Bewegungsartefakte) und
maximaler Empfindlichkeit mit einem adaptiven
Wandfilter.
ƒ Hoch — zur Optimierung des Systems für hohen
arteriellen Fluss, wie er in pulsatilen Gefäßen und
unter stenotischen Bedingungen auftritt.
Persistenz Stellt durch Berechnung der Power-Amplitudenanzeige 0, 1, 2, 3, 4
den Zeitraum für die Verarbeitung von Power-Daten ein.
Dir Energ. Wählt ein Diagramm zur Identifizierung der Flussrichtung Ein, Aus
(Direktionelle in Bezug auf den Schallkopf.
Energie) Im Gerichteten Power-Modus werden die vom Blutfluss
reflektierten Wellenenergien und -richtung erfasst und es
werden ihnen Farben zugeordnet.
Filter (Wandfilter) Gleicht die Niedrigfluss-Empfindlichkeit gegen die 0, 1, 2, 3
Flash-Unterdrückung aus.
A/Bf Stellt den Ausgleich zwischen Bildzeilendichte 0, 1, 2, 3, 4, 5
(Auflösung/ (Auflösung) und der Bildrate ein. Durch ein Erhöhen der
Bildfrequenz oder Zeilendichte erhöht sich die Auflösung und die Bildrate
Zeilendichte) wird verringert.
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve, die den Farbstufen A, B, C, D, E, F, G, H
Flussamplituden zuordnet.
Priorität Stellt die Schwelle für die Amplitude der Power-Anzeige 0, 1, 2, 3, 4
(Gewebeunterdr.) ein.
Glätten (Glättung) Stellt das Niveau der räumlichen Mittelung (sowohl axial 0, 1, 2, 3
als auch lateral) ein, die zum Glätten der
Strömungsmusteranzeige dient.
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Anzeige Aktiviert die Power-Informationen im ROI. Ein, Aus
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste ---
Bilder angezeigt werden.
Clip Capture Zeigt Erfassungsoptionen für Herzzyklen an. ---
Den Clip Capture-Optionen werden mithilfe der System-
einstellungen bestimmte Standardeinstellungen
zugewiesen.
Hinweis: Sie müssen den Clip Capture-Funktionen in
den Systemeinstellungen einen Dokumentationsbefehl
zuweisen.

C - 12 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Clip Capture


Option Beschreibung Einstellungen
Triggertyp Wählt die Cliperfassung über eine bestimmte Anzahl ---
Zeiterfassung von Sekunden oder Herzzyklen aus.
Schlagerfassung
R-Zacken-Erfassung
s Die Dauer des Clips ist in Sekunden einzugeben. 1, 2, 3, 4, 8*, 60*, 120*
Hinweis: Verfügbar, wenn als Triggertyp die
Option Zeiterfassung gewählt wurde.

Schläge Die Dauer des Clips ist in Herzzyklen einzugeben. 1, 2, 3, 4, 8*, 60*, 120*
Hinweis: Verfügbar, wenn als Triggertyp die
Option Schlagerfassung gewählt wurde.

Schläge Die Dauer des Clips ist in Herzzyklen einzugeben. Das 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10


System erfasst nur die Frames mit R-Zacken im Clip.
Hinweis: Verfügbar, wenn als Triggertyp die
Option R-Zacken-Erfassung gewählt wurde.

Chronologie Retrospektiv zur Auswahl eines Clips vorhergehender ---


Retrospektiv Bilder.
Prospektiv Prospektiv zur Auswahl eines Clips nachfolgender
Bilder.
Komprimierung Wählt die Bildauflösung und Dateigröße aus. ---
Hoch (13:1)
Niedrig (8:1)
Voreinstellung Zeigt die Systemvoreinstellungen an. ---
Schließen Kehrt zum aktiven Bild zurück. ---
* Wenn Prospektiv für Chronologie gewählt wurde.

Gebrauchsanweisung C - 13
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für den CINE-Modus


Option Beschreibung
Startmarke (Nicht verfügbar für M-Modus oder Doppler-Daten) Definiert neuen Startpunkt einer
Sequenz von CINE-Daten.
Endmarke (Nicht verfügbar für M-Modus oder Doppler-Daten) Definiert neuen Endpunkt einer
Sequenz von CINE-Daten.
Marke rücksetz. (Nicht verfügbar für M-Modus oder Doppler-Daten) Setzt die Start- und Endpunkte auf
ihre ursprünglichen Aufnahmepositionen zurück.
Frequenz (Nicht verfügbar für M-Modus oder Doppler-Daten) Ändert die Geschwindigkeit der
CINE-Wiedergabe, wenn Bild-CINE aktiv ist.
Hinweis: Das Signal eines Doppler-Spektrums ist nicht hörbar, wenn die
Wiedergabegeschwindigkeit mit der Option Frequenz eingestellt wurde.

O/U Umkehr (Nur für 2D-Modus verfügbar) Kehrt das Bild vertikal um (Oberseite nach unten oder
Unterseite nach oben).
L/R Umkehr (Nur für 2D-Modus verfügbar) Kehrt das Bild horizontal um (Rechts nach links oder links
nach rechts).
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve, die den Farbstufen Flussamplituden zuordnet.
DB (Nicht verfügbar für Color Flow) Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes,
(Dynamikbereich) Durchlaufs oder Spektrums.
Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes.
Priorität (Nur verfügbar für Color Flow) Stellt die Schwelle für die Amplitude der Farb- oder
(Gewebeunterdr.) Power-Anzeige ein.
Nulllinie (Nur verfügbar für Doppler-Daten) Stellt die relative Nulllinienposition des Spektrums
nach oben oder unten ein. Durch Verschiebung der Nulllinie wird der Bereich der
angezeigten Flussgeschwindigkeit angepasst, ohne dass die System-PRF geändert wird.
Farbe (Nicht verfügbar für Color Flow) Ändert die Farbe des Bildes, Durchlaufs oder Spektrums
durch Hinzufügen von Blau, Rot, Gelb oder Grün zu den Grautönen in einer Grauskala.
Zeitachse (Nicht verfügbar für 2D-Modus oder Color Flow) Regelt die Scroll-Geschwindigkeit des
Durchlaufs oder Spektrums.
Anzeige (Nur verfügbar für Color Flow) Aktiviert die Farbinformationen im ROI.
Ge. mark. (Nur verfügbar für Color Flow) Bezeichnet oder markiert eine bestimmte
Blutflussgeschwindigkeit oder einen Bereich von Blutflussgeschwindigkeiten in einem
Echtzeitbild oder einem Standbild oder während der CINE-Wiedergabe.
Z/F-Auf (Nur verfügbar für Doppler-Daten) Ändert die Zeit-/Frequenzauflösung für eine
(Zeit-/Frequenz- detailliertere Auflösung der Zeit- oder Frequenzdaten.
auflösung)
Skala ändern (Nur für 2D-Modus verfügbar) Ändert die Form der aktuellen Grauskala.
Voll M (Nur für M-Modus verfügbar) Zeigt eine Vollbild-M-Modus-Zeitachse an.
Voll D (Nur für Doppler-Daten verfügbar) Aktiviert ein Vollbildformat für ein Doppler-Spektrum.
Miniaturbild Zugriff auf das Miniaturbildfeld rechts auf dem Bildschirm.
Hinweis: Diese Auswahl wird dann angezeigt, wenn das System gesperrt ist.

C - 14 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für die Option SieScape Panoramic Imaging


Option Funktion
Wieder herstellen Reaktiviert den Überprüfungs-Bildschirm in Setup- oder CINE-Überprüfung.
In Überprüfen wird die Skalierung des SieScape-Bildes auf die ursprüngliche Anzeige des
Standbildes zurückgesetzt.
Wieder anzeigen Zeigt das SieScape-Bild in Überprüfen in der Größe und Rotation an, die vor dem Aufrufen
von CINE (oder in der vorherigen Größe und Rotation, die vor dem erneuten Aufrufen von
Setup) gewählt war.
Einrichten Reaktiviert den Einstellungs-Bildschirm in Überprüfung oder CINE-Überprüfung.
Cine Aktiviert die CINE-Überprüfung in Überprüfung.
Maßstabsanzeige In Überprüfung oder CINE-Überprüfung wird ein flexibles Lineal mit Markern entlang der
Hautlinie angezeigt.
Voll Skaliert in der Überprüfung das Bild in der vollen Größe der Aufnahme.
Optim. Skaliert in der Überprüfung das Bild automatisch auf die Größe des Bildbereichs.

fourSight 4D-Bildgebung und 3-Scape-Bildgebungsregler


Die 4D- und 3D-Bildgebungsoptionen werden als Softkey-Optionen für Betrachtung, Anzeige,
Auswahl, Bearbeitung und Animation der 4D- oder 3D-Datensätze angezeigt.

Softkey-Optionen für die Einrichtung


Option Beschreibung Einstellungen
Scan Wählt die Scanmethode für Volumenakquisition. Linear, Geschwenkt,
AutoSweep
Winkel/Länge Wählt die Scanlänge oder den Scanwinkel für die Schallkopfabhängig
Volumenakquisition.
Geschw. (Nur verfügbar für 3D) Langsam, Mittel, Schnell
Zur Auswahl der Scangeschwindigkeit bei der Akquisition
eines Volumens.
ROI Zum Aufrufen des ROI. Ein, Aus
(Interessierender
Bereich)
3D/4D Zeigt die Softkey-Optionen für 3D bzw. 4D an. 3D, 4D
Qualität Zur Auswahl der Qualitätseinstellungen bei der Akquisition 1, 2, 3, 4, 5, 6
eines Volumens.
Steuerwinkel (Nur verfügbar für den Schallkopf EV9F4) Schallkopfabhängig
Ändert den Steuerwinkel im Schallkopf-Array.
Einstellungsbereich: -30 bis +30 in Fünferschritten
Hinweis: Während der fourSight-Bildgebung oder der
3-Scape-Bildgebung (bei Verwendung der automatischen
Durchgangsmethode) ist der Einstellungsbereich abhängig
vom gewählten Winkel.

Hinweis: Passen Sie bei 2D FOV-Einstellungen die aktivierten Softkeys an.

Gebrauchsanweisung C - 15
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für die Erfassung — Registerkarte 3D bzw. 4D


Die Einstellungen für Opazität werden nur auf den Volumenquadranten angewandt.

Option Beschreibung Einstellungen


Quadrant Wählt einen Quadranten aus (aktiviert ihn). A, B, C, D
Drehen Dreht das Volumen in den ausgewählten Winkel (in Grad). 0, 90, 180, 270
Format Zur Auswahl eines Anzeigeformats: 1:1, 4:1, 1-3, 2:1
ƒ 1:1 — Es wird nur der gewählte Quadrant angezeigt.
ƒ 4:1 — Alle vier Quadranten werden auf dem Bildschirm
angezeigt.
ƒ 2:1 — Es werden zwei Quadranten auf dem Bildschirm
angezeigt.
ƒ 1-3 — Das Volumen wird links auf dem Bildschirm und die
anderen drei Quadranten werden rechts angezeigt.
Wiederg Zur Auswahl einer Anzeigeart für den Volumenquadranten: Schicht
ƒ Schicht — Es wird nur eine ein Voxel starke Schicht in Opazität
ihrem dreidimensionalen Zusammenhang angezeigt. Die Nur MPR
angezeigte Schicht (im Volumen) entspricht dem zuletzt
gewählten (Multi-Planar Reformatting oder MPR) Mini. IP
Schichtquadranten. Maxi. IP
ƒ Opazität — glättet die Bildkonturen und bildet eine glatte, Mittel-IP
gut konturierte Darstellung zum Hervorheben der
Oberflächenstrukturen. Verwendet die modusspezifischen
Optionen für Prozentsatz an Opazität und Schwellenwerte.
ƒ Nur MPR — Erhöht die Wiedergabegeschwindigkeit, indem
nur die MPRs (willkürliche Schichten) angezeigt werden.
ƒ Mini. IP (Minimum-Intensitätsprojektion) — begrenzt die
Anzeige auf Mindestwertpixel durch die Auswahl von Pixeln
mit dem niedrigsten Wert bei jeder Projektion des
Volumens. Kann hilfreich sein zur Darstellung Hypo-Echo-
Läsionen und großen vaskulären Strukturen.
ƒ Maxi. IP (Maximum-Intensitätsprojektion) — begrenzt die
Anzeige auf Höchstwertpixel durch die Auswahl von Pixeln
mit dem höchsten Wert bei jeder Projektion des Volumens.
Kann hilfreich sein zur Darstellung Hyper-Echo-Strukturen
und fetaler Skelette.
ƒ Mittel-IP (Mittel-Intensitätsprojektion) — begrenzt die
Anzeige auf Pixel mit Durchschnittswert durch die Auswahl
von Pixeln mit arithmetischem Mittelwert
(Durchschnittswert) bei jeder Projektion des Volumens.
Schnittebene Aktiviert und deaktiviert die Schnittebene für 2D-Modus-Daten Aus, A, B
im Volumen. Wenn diese Option aktiviert ist, werden keine
2D-Modus-Daten über die Schnittebene hinaus angezeigt.
Aktiviert und deaktiviert die jeweilige Schnittebene (A oder B)
für 2D-Modus-Daten im Volumen. Wenn diese Option aktiviert
ist, werden keine 2D-Modus-Daten über die Schnittebene
hinaus angezeigt.
Drahtmodell Zum Aktivieren und Deaktivieren der Anzeige eines Ein, Aus
Drahtmodells im Volumenquadranten.
VOI Definiert den Inhalt des Volumens (interessierendes Ein, Gekrümmt, Aus
Volumen).

C - 16 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung Einstellungen


Skala Nicht verfügbar für Quadrant D. A, B, C, D, E, F, G, H, I
Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die Graustufen
Echoamplituden zuweist. Wendet die gewählte Kurve auf den
jeweiligen Quadranten an. Wenn ein Schicht (MPR) -Quadrant
gewählt wurde, wird die gewählte Kurve auf alle Schichten
angewandt. Wenn die gewählte Wiedergabemethode Schicht
oder Opak ist, wird die Auswahl auf alle Quadranten
angewandt.
DB Steuert die Gesamtkontrastauflösung. Wendet die gewählte 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60,
(Dynamikbereich) Auflösung auf den jeweiligen Quadranten an. Wenn ein 65, 70, 75, 80, 85, 90
Schicht (MPR) -Quadrant gewählt wurde, wird die gewählte (in dB)
Auflösung auf alle Schichten angewandt. Wenn die gewählte
Wiedergabemethode Schicht oder Opak ist, wird die Auswahl
auf alle Quadranten angewandt.
Farbe Wendet die gewählte Farbe auf den jeweiligen Quadranten an. 0 bis 15
Wenn ein Schicht (MPR) -Quadrant gewählt wurde, wird die
gewählte Farbe auf alle Schichten angewandt. Wenn die
gewählte Wiedergabemethode Schicht oder Opak ist, wird
die Auswahl auf alle Quadranten angewandt.
Unt Schw Nur verfügbar für die Renderingmethoden Opazität. 0 bis 255
(Untere Schwelle) Setzt den unteren Schwellenwert für die Opazitätskurve.
Entfernt 2D-Modus-Daten (Voxel) mit Werten unter dem
gewählten Schwellenwert. Niedrigere Einstellungen erstellen
ein gesättigteres Bild.
Opazität Nur verfügbar für die Renderingmethoden Opazität. 0 % bis 100 % (in
Passt den Prozentsatz der Opazität im Volumen so an, dass Zweierschritten)
die Bildkonturen geglättet werden.
Glätten Passt den Prozentsatz der Glättung der Daten im 0 % bis 100 % (in
Volumenquadranten an. Fünferschritten)
Helligkeit Nur verfügbar für die Wiedergabemethoden Opazität und 0% bis 100%
Ob. Schattg.(Oberflächenschattierung).
Passt den Prozentsatz der Helligkeit in den 2D-Modus-Daten
des Volumens an. Eine Verstärkung der Helligkeit erhöht die
Sättigung von Voxeln mit einem höheren Voxelwert und erhöht
die Helligkeit von Voxeln, mit einem niedrigeren Voxelwert.
Kontrast Passt den Kontrast-Prozentsatz an. 0% bis 100%
Bearbeiten Zeigt die Softkey-Optionen zum Bearbeiten an. ---
Animation Zeigt die Softkey-Optionen zur Animation an. ---
Zurückset. Zeigt die Softkey-Optionen zum Zurücksetzen von ---
Formaten an.
4D-Cine Zeigt die Softkey-Optionen zum Bearbeiten der ---
CINE-Sequenz an.
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0.20% bis 100%
Steuerwinkel (Nur verfügbar für den Schallkopf EV9F4) Schallkopfabhängig
Ändert den Steuerwinkel im Schallkopf-Array.
Einstellungsbereich: -30 bis +30 in Fünferschritten
Hinweis: Während der fourSight-Bildgebung oder der
3-Scape-Bildgebung (bei Verwendung von AutoSweep) ist
der Einstellungsbereich abhängig vom gewählten Winkel.

Winkel Wählt die Scanlänge oder den Scanwinkel für die Schallkopfabhängig
Volumenakquisition.
Qualität Zur Auswahl der Qualitätseinstellungen bei der Akquisition 1, 2, 3, 4, 5, 6
eines Volumens.

Gebrauchsanweisung C - 17
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen zum Zurücksetzen


Option Beschreibung Einstellungen
Sync. Richtet Schichten- und Volumenausrichtungen aus. Wenn ---
(Synchronisation der gewählte Quadrant eine Schicht ist, wird der
zurücksetzen) Volumenquadrant am Schichtquadranten ausgerichtet.
Wenn der gewählte Quadrant der Volumenquadrant ist,
werden alle Schichtquadranten an diesem
Volumenquadranten ausgerichtet.
Ausr. z'setzen Wiederherstellung der Standardausrichtung aller ---
(Ausrichtung Quadranten.
zurücksetzen)
Alle rücksetzen Setzt alle Quadranten auf die Standardausrichtung und das ---
Standardanzeigeformat zurück; stellt ebenfalls für alle
Quadranten die Standardeinstellungen (oder
benutzerdefinierten Einstellungen) der anderen Parameter
wieder her. Benutzerdefinierte Einstellungen sind diejenigen
Einstellungen, die gültig waren, als das aktuelle Volumen
aufgerufen wurde.
Umk. Kehrt die Wiedergaberichtung um. ---
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück. ---

Softkey-Optionen für 4D-Cine


Option Beschreibung
4D-Cine Aktiviert die Softkey-Optionen für 4D-Cine.
Bearbeitungsanfang Definiert den neuen Startpunkt einer Sequenz von CINE-Daten.
Bearbeitungsende Definiert den neuen Endpunkt einer Sequenz von CINE-Daten.
Bearbeitung Setzt die Start- und Endpunkte an die ursprünglichen Positionen zurück.
rücksetzen
Frequenz Ändert die Geschwindigkeit der CINE-Wiedergabe, wenn Bild-CINE aktiv ist.
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück.

Softkey-Optionen zum Bearbeiten


Option Beschreibung
Polygon Definiert eine unregelmäßige Fläche eines gezeichneten Umrisses und entfernt alle Voxel
innerhalb oder außerhalb dieser Fläche.
Umfahren Definiert eine Fläche eines frei gezeichneten Umrisses und entfernt alle Voxel innerhalb
oder außerhalb dieser Fläche.
Parallelschnitt Zur Auswahl einer Ebene (Schicht) innerhalb des Volumens und zum Entfernen aller Voxel
außerhalb der gewählten Fläche. Zeigt das Gitternetz auf dem Volumen an.
Nische Entfernt alle Voxel aus der nächstgelegenen Ecke des Volumens bis zu einer bestimmten
Volumentiefe. Wird für Quadrant D aktiviert.
Gr. Radierg Zeigt den großen Radiergummi-Cursor zur Bearbeitung.
Kl. Radierg. Zeigt den kleinen Radiergummi-Cursor zur Bearbeitung.
Lte Änd rückg Macht die letzte Bearbeitung rückgängig.
Alle Änd rückg Entfernt alle Bearbeitungen.
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück.

C - 18 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Animation


Option Beschreibung Einstellungen
Animation Dreht das Volumen automatisch entsprechend der gewählten Ein, Aus
Werte für Bereich, Geschwindigkeit und Achse.
Hinweis: Die Optionen im Menü Bearbeiten und die allgemeinen
Optionen im Menü 3D-Parameter (außer Drahtmodell) werden
abgeblendet dargestellt, solange das Volumen automatisch dreht.

Winkel Bei 360 dreht sich das Volumen kontinuierlich in eine Richtung um 15, 30, 60, 90, 120, 180,
die gewählte Achse (bei Axial nach rechts, bei Lateral nach 240, 300, 360
unten). Bei den anderen Einstellungen dreht sich das Volumen in
beiden Richtungen um die gewählte Achse (Axial: zuerst nach
rechts, dann nach links; Lateral: zuerst nach unten, dann nach
oben).
Geschw. Zur Auswahl der Drehgeschwindigkeit. Langsam
Mittel
Schnell
Achse Zur Auswahl der Drehachse: Axial
ƒ Axial — Rotiert um die axiale Achse. Lateral
ƒ Lateral — Rotiert um die laterale Achse.
Clipdauer Wählt die Speicherzeit zum Speichern von Clips. 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 (s)
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück. ---

Softkey-Optionen in der erweiterten Bildgebung


Option Beschreibung
Mehr Schichten Zeigt Softkey-Optionen zur simultanen Darstellung mehrerer Querschnittschichten in einer
Ebene an.
TSI Zeigt Softkey-Optionen zur Anpassung der Dicke einer einzelnen Schicht für bessere
Kontrastauflösung an.
Gekr. MPR Zeigt Softkey-Optionen zum Zeichnen eines gekrümmten MPR (Multiplanar Rendering,
multiplanares Rendering) zur Begradigung einer gekrümmten Anatomie an.

Softkey-Optionen für Mehr Schichten


Option Beschreibung Einstellungen
Horizontal Zeigt horizontale bzw. vertikale Schichten des Volumens relativ A, B, C
Vertikal zum ausgewählten MPR-Quadranten an.
Layout Zeigt die Anordnung der Schichten an. 2x2
3x3
4x4
6x6
Schichtabstand Zeigt den Abstand zwischen den Volumenschichten an. 0.2 mm bis 10.0 mm
Vorher. Seite Zeigt die vorherige Seite an. ---
Nächste Seite Zeigt die nächste Seite an. ---
Vorherig. Bild Zeigt die vorherige Seite an. ---
Nächstes Bild Zeigt das nächste Bild an. ---
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück. ---

Gebrauchsanweisung C - 19
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für TSI


Option Beschreibung Einstellungen
Ansicht Zeigt die MPR-Ebene A (Ebene C) auf der linken Seite mit einer A/C, A/A
gepunkteten Linie an, welche die Mitte der starken Schicht angibt. Auf
der rechten Seite wird die Volumenebene C (Ebene A) mit
Standardschichtdicke angezeigt.
Schichtdicke Zeigt die Dicke der Volumenschicht in Millimetern an. 2, 3, 5, 7, 10, 15, 20,
25, 30 (mm)
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück. ---

Softkey-Optionen für Gekrümmte MPR


Option Beschreibung
Linie Legt die Struktur einer gekrümmten Linie durch zwei Markenpositionen fest.
Spline Legt die Struktur einer gekrümmten Linie durch drei oder mehr Markenpositionen fest.
Umfahren Legt die Kontur einer Freihandzeichnung fest.
Rückseite Kehrt zum Modus Bildgebung zurück.

Softkey-Optionen für Teilvoreinstellung


Option Beschreibung
Erweitert Zeigt das Dialogfeld Teilvoreinstellungs-Manager an.

Softkey-Optionen für die Physio-Funktion


Verwenden Sie die Systemeinstellungen, um die automatische Aktivierung der EKG-Funktion
(oder der externen EKG-Funktion), der Zusatzfunktion oder der Atemfunktion bei Auswahl
eines Untersuchungstyps zu aktivieren.
Untersuchungs-Konfiguration > Physio-Verwaltung

Hinweis: Die EKG-Optionen werden angezeigt, wenn die EKG-Funktion aktiv ist.

Kurven oder Signale können separat aktiviert werden.


Internes EKG Aux-EKG
EIN AUS EIN AUS
Aux-Signal O X O X O
Atmung X O O O O
Hinweis: Wenn eine Studie geöffnet ist, werden mit Aktivierung von Aux-EKG andere Funktionen
deaktiviert. Die Atemfunktion kann aber weiterhin durch Drücken des Softkeys aktiviert werden.

C - 20 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für die Kontrastmittelbildgebung


Aktivieren Sie die Kontrastmittelbildgebungs (KMB)-Funktion über die Systemvoreinstellungen
und legen Sie die Dauer der erweiterten Clip-Aufnahme fest.
KMB > KMB-Mod
KMB > Erw. Clipdau

Option Beschreibung Einstellungen


KMB Aktiviert oder deaktiviert die Kontrastmittel-Bildgebungsfunktion. Ein, Aus
KMB-Erfassung Startet oder stoppt Bildaufnahmen während der Ein, Aus
Kontrastmittelbildgebung.
KMB Dau Legt die Dauer der Kontrastmittel-Bildgebungserfassung fest. 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20 s
(KMB-Dauer)
Ausgleich Zeigt das verwiesene 2D-Bild oder das Kontrastmittelbild an. KM, 2D
Timer Aktiviert oder deaktiviert den Bildschirm-Timer. Der Timer zeigt Aus, Ein
die Zeit an, die seit dem Start des Timers verstrichen ist. Wenn
das Bild eingefroren ist, zeigt das System außerdem den
Zeitpunkt an, an dem das Bild eingefroren wurde.
Erweitert. Clip Startet und stoppt die Clip-Erfassung für die Ein, Aus
Kontrastmittelbildgebung.
BF-Steuerung (im Doppler- oder M-Modus nicht verfügbar) Aus, 0,5, 1, 2, 5, 7, 10,
(Bild-Frame-Steuerung) Beschränkt die Bildrate auf den eingestellten Maximalwert. 13 F/s
Burst Start Löst den Burst-Vorgang während der Bildgebung aus. Ein, Aus
Burst-Dau Legt die Dauer des Burst-Vorgangs in Sekunden fest. 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20 s
(Burst-Dauer)

Gebrauchsanweisung C - 21
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für EKG


Option Beschreibung Einstellungen
EKG Aktiviert (Ein) die EKG-Funktion Ein, Aus
Aux-EKG Aktiviert die Hilfs-Physio-Eingabefunktion (Ein). Ein, Aus
Verzög. Ka.1 Wählt den Triggerpunkt für Kanal 1 im Herzzyklus, bei dem das 0 bis 990 ms in
System das Bild der ventrikulären Depolarisation bzw. den ‚R’- Zehnerschritten
Wert der EKG-Kurven aktualisiert.
Verzög. Ka.2 Wählt den Triggerpunkt für Kanal 2 im Herzzyklus, bei dem das 0 bis 990 ms in
System das Bild der ventrikulären Depolarisation bzw. den ‚R’- Zehnerschritten
Wert der EKG-Kurven aktualisiert.
Lage Anpassen der vertikalen Position der Kurve auf dem 0 bis 29 in Einerschritten
Ultraschallbildschirm.
Verstärkung Erhöht oder verringert die Kurvenamplitude. 0 bis 12 in Einerschritten
Invert. Kehrt die Kurve vertikal um. Ein, Aus
Trigger Aktiviert die EKG-getriggerte Akquisition der 2D-Modus-Daten. Ein, Aus
Triggertyp Wählt Einzel- oder Doppeltrigger innerhalb eines Herzzyklus. Einzel, Dual

Softkey-Optionen für Atemkurven


Option Beschreibung Einstellungen
Resp Aktiviert die Atemkurve (Ein). Ein, Aus
(Atmung)
Lage Anpassen der vertikalen Position der Kurve auf dem 0 bis 29 in Schritten von 1
Ultraschallbildschirm.
Verstärkung Erhöht oder verringert die Kurvenamplitude. 0 bis 12 in Schritten von 1

Softkey-Optionen für externe Signale


Option Beschreibung Einstellungen
Aux-Signal Aktiviert das externe Signal (Ein). Ein, Aus
Lage Anpassen der vertikalen Position des Signals auf dem 0 bis 29 in Schritten von 1
Ultraschallbildschirm.
Verstärkung Erhöht oder verringert die Kurvenamplitude. 0 bis 12 in Schritten von 1

C - 22 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Videoaufzeichnung


Ein VCR/DVR-Zähler wird in der rechten oberen Ecke des Wiedergabe-Bildschirms angezeigt.
Hinweis: Der installierte Videorekorder (wie beispielsweise DVR oder VCR) wird in der Mitte der
„Seitenanzeige“ für die Softkey-Optionen angezeigt.

Option Beschreibung
Zurück Sobald die Wiedergabe gestoppt wird, lässt diese Auswahl das Medium in rücklaufender
(Zurückspulen) Richtung im Schnelllauf abspielen, während der Inhalt auf der Bildanzeige angezeigt wird.
Während der Wiedergabe lässt diese Auswahl das Medium in rücklaufender Richtung in
niedriger Geschwindigkeit abspielen, wobei der Inhalt auf der Bildanzeige angezeigt wird.
Auswerfen Öffnet und schließt die CD/DVD-Lade des Aufnahmegeräts.
Wiedergabe Startet die Wiedergabe.
Pause Unterbricht die Wiedergabe oder die Aufzeichnung.
FF Sobald die Wiedergabe gestoppt wird, lässt diese Auswahl das Medium in
(Schnellvorlauf) vorwärtslaufender Richtung im Schnelllauf abspielen, während der Inhalt auf der
Bildanzeige angezeigt wird.
Während der Wiedergabe lässt diese Auswahl das Medium in vorwärtslaufender Richtung
in langsamer Geschwindigkeit abspielen, wobei der Inhalt auf der Bildanzeige angezeigt
wird.
Stopp Stoppt die Wiedergabe oder die Aufzeichnung.
Shuttle Verwendet den Trackball, um das Medium vorwärts oder rückwärts in niedriger oder hoher
Geschwindigkeit abzuspielen.
Wenn Sie Shuttle auswählen, erscheint eine Shuttle-Anzeige oben am Bildschirm. Bevor
Sie den Trackball in eine Richtung bewegen, zeigt die Anzeige nur eine senkrechte Linie
an. Daran erkennen Sie, dass die Wiedergabe des Mediums unterbrochen ist.
Um das Medium vorwärts abzuspielen, rollen Sie den Trackball nach rechts. Um das
Medium rückwärts abzuspielen, rollen Sie den Trackball nach links.
Um das Medium in niedriger Geschwindigkeit abzuspielen, bewegen Sie den Trackball
langsam in die gewünschte Richtung.
Um das Medium in hoher Geschwindigkeit abzuspielen, bewegen Sie den Trackball schnell
in die gewünschte Richtung.
Ein.bildschritt Zeigt die Einzelbilder jeweils einzeln in der gewünschten Richtung an.
Um zum nächsten Bild zu wechseln, den Trackball nach rechts rollen; für den Wechsel zum
vorherigen Bild, den Trackball nach links rollen.
Indexsuche Durchsucht in der gewünschten Richtung nach der Indexmarkierung (1 bis 99), die Sie über
die Funktion Indexschreiben definiert haben.
Wenn beispielsweise die Ziffer 10 im Dialogfeld eingegeben und Rückwärts gewählt wird,
durchsucht das Medium 10 Indexmarkierungen in rückwärtiger Richtung von der aktuellen
Anzeige.
Zählersuche Durchsucht das Aufnahmemedium in der gewünschten Richtung nach dem angegebenen
Zähler und zeigt das entsprechende Bild an.
Hinweis: Bei VCR können negative Zahlen eingegeben werden.

Nur DVRs verfügen über die folgenden Auswahlmöglichkeiten:


Option Beschreibung
Indexschreiben Setzt eine Indexmarkierung (Lesezeichen) an der gewünschten Stelle des angezeigten
Bilds. Sie können eine beliebige Zahl zwischen 01 und 99 eingeben.
Vorher. Studie Gibt die vorhergehende Studie wieder.
Studienanfang Startet die aktuelle Studie neu.
Nächste Studie Gibt die nächste Studie wieder.
Studienliste Zeigt eine Liste der Studien an, die sich auf dem Medium befinden.

Gebrauchsanweisung C - 23
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

In der Stressecho-Funktion verwendete Optionen


Wenn Sie die Stressecho-Funktion verwenden, stehen Optionen in mehreren Fenstern,
Dialogfeldern und Bildschirmen zur Verfügung.

Dialogfeld Protokoll zum Laden wählen


Im Dialogfeld Protokoll zum Laden wählen sind alle verfügbaren Protokolle aufgelistet. Die
Standardliste enthält die folgenden Protokolle:
ƒ Dobutamin-Stressecho
ƒ Ergometrisches Stressecho
ƒ Laufband
ƒ Ergonomie kontinuierlich
ƒ Laufband kontinuierlich
ƒ Ergometrie kontinuierlich R-R
ƒ Laufband kontinuierlich R-R
ƒ Dobutamine Stress Echo Auto Review
ƒ Ergometric Stress Echo Auto Review
ƒ Treadmill Stress Echo Prospective
ƒ Treadmill Stress Echo Retrospective

Protokoll-Fenster
Dauerphasen rufen anders als diskontinuierliche Phasen keine Ansichten im Protokoll-Fenster
auf. Das System reagiert bei diskontinuierlichen Phasen wie folgt. (Phasen sind Stadien.) Das
Protokoll-Fenster listet die Phasen und Ansichten der gewählten Protokolle auf. Zu Beginn der
Akquisition erweitert das System die erste Phase, um die zugehörigen Ansichten anzuzeigen.
Alle anderen Phasen werden reduziert. Das System erweitert die nächste Phase in der
Sequenz, nachdem die Bilder für jede Ansicht in der aktuellen Phase akquiriert wurden. Nach
Beendigung der letzten Phase aktiviert das System STOPP zu Ihrer Auswahl.

C - 24 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Stressecho-Bildschirm
Im Stressecho-Bildschirm stehen Symbolleisten-Schaltflächen sowie für jeden
Stressechomodus spezifische Schaltflächen zur Verfügung.

Symbolleisten-Schaltflächen — Stressecho
Die folgenden Symbolleisten-Schaltflächen werden in allen Stressecho-Modi, außer dem
Akquisitionsmodus, oben im Stressecho-Bildschirm angezeigt.
Symbolleisten-Schaltflächen Beschreibung
Akqusisitionsmodus Schließt den Stressecho-Bildschirm und ruft erneut den
Echtzeitbildgebungsbildschirm auf. Diese Schaltfläche steht nur zur
Verfügung, wenn die Akquisition von Stressecho-Sequenzen noch
nicht beendet ist.
Auswahlmodus Aktiviert Auswahlmodus.

Bildspeichermodus Aktiviert Bildspeichermodus.

Wandbeurteilungsmodus Aktiviert Wandbeurteilungsmodus.

LV-Modus Aktiviert LV-Modus.

Indikation Zeigt das Dialogfeld Indikation an.

Untersuchung speichern Speichert die Stressecho-Daten mit allen Sequenzen (alle Sequenzen
für jede Ansicht oder Dauerphase).
Untersuchung speichern Speichert die Stressecho-Daten nur mit den als „bevorzugt“
(nur ausgewählte Sequenzen) ausgewählten Sequenzen (eine repräsentative Sequenz für jede
Ansicht).
Protokollvorschau Zeigt das Protokoll für den aktuellen Modus an (falls verfügbar).
Protokolle sind im Wandbeurteilungsmodus sowie im LV-Modus
verfügbar.
Drucken Druckt das Protokoll für den aktuellen Modus (falls verfügbar).
Protokolle sind im Wandbeurteilungsmodus sowie im LV-Modus
verfügbar.
Wartung Zeigt das Dialogfeld Wartung an.

Beenden Schließt den Stressecho-Bildschirm, beendet die Stressecho-Funktion


und ruft erneut den Echtzeitbildgebungsbildschirm auf. Die aktuelle
Patientenuntersuchung bleibt aktiviert.
Abspielen-Umschalter Aktiviert (markiert): Spielt die Sequenzen ab. Deaktiviert (nicht
markiert): Zeigt ein Bild pro Sequenz an.
Start der Sequenz Zeigt das erste Bild jeder Sequenz an.

Schritt rückwärts Zeigt das vorherige Bild jeder Sequenz an.

Schritt vorwärts Zeigt das nächste Bild jeder Sequenz an.

Gebrauchsanweisung C - 25
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbolleisten-Schaltflächen Beschreibung
Ende der Sequenz Zeigt das letzte Bild jeder Sequenz an.

Langsamer Spielt die Sequenzen langsamer ab.

Schneller Spielt die Sequenzen schneller ab.

Sweep-Wiedergabe Spielt die Sequenzen in beiden Richtungen ab, vorwärts vom Beginn
der Systole zum Ende der Systole und dann rückwärts vom Ende der
Systole zum Beginn der Systole. Das System spielt zuerst die
angezeigten Sequenzen vorwärts vom Beginn der Systole zum Ende
der Systole ab. Nach dem Abspielen des letzten Bilds kehrt das
System die Wiedergaberichtung um und spielt die angezeigten
Sequenzen vom Ende der Systole zum Beginn der Systole ab.
Sie können die Anfangs- und Endpunkte der Wiedergabe ändern.
Bezeichnungen ein/aus Entfernt Bezeichnungen von Sequenzen.

--- Sequenzsegment Bestimmt das Sequenzsegment für die Anzeige. Dropdown-Liste.


Verfügbare Einstellungen:
ƒ Voller Herzzyklus — zeigt die vollständige Sequenz an (alle
Sequenzen).
ƒ Systole — zeigt nur das Systolensegment an (alle Sequenzen).
ƒ Diastole — zeigt nur das Diastolensegment an (alle Sequenzen).
ƒ Benutzerdefiniert — ermöglicht die manuelle Neupositionierung
der Anzeigemarker auf dem Sequenzregler, um Bilder von der
Anzeige auszuschließen (nur ausgewählte Sequenz).
ƒ Fixierter Bereich — zeigt die Schaltflächen – und + zur
Neupositionierung der Anzeigemarker auf dem Sequenzregler an,
um Bilder von der Anzeige auszuschließen (alle Sequenzen).
Rechte Markerposition (Wird angezeigt, wenn Sie Fixierter Bereich aus der Dropdown-Liste
dekrementieren Sequenzsegment auswählen.) Positioniert den linken Anzeigemarker
auf dem Sequenzregler um ein Bild nach links.
Rechte Markerposition (Wird angezeigt, wenn Sie Fixierter Bereich aus der Dropdown-Liste
inkrementieren Sequenzsegment auswählen.) Positioniert den linken Anzeigemarker
auf dem Sequenzregler um ein Bild nach rechts.
Rechte Markerposition (Wird angezeigt, wenn Sie Fixierter Bereich aus der Dropdown-Liste
dekrementieren Sequenzsegment auswählen.) Positioniert den rechten
Anzeigemarker auf dem Sequenzregler um ein Bild nach links.
Rechte Markerposition (Wird angezeigt, wenn Sie Fixierter Bereich aus der Dropdown-Liste
inkrementieren Sequenzsegment auswählen.) Positioniert den rechten
Anzeigemarker auf dem Sequenzregler um ein Bild nach rechts.
--- (Textfeld) (Wird angezeigt, wenn Sie Fixierter Bereich aus der Dropdown-Liste
Sequenzsegment auswählen.) Kennzeichnet die Bildnummer des
Anzeigemarkers.

C - 26 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Alle Messungen und Berechnungen


Die folgenden Softkey-Optionen werden während der Messfunktion angezeigt, wenn Sie die
UPD.-Taste auf dem Bedienfeld drücken, um vorherige Messungen zu ändern.
Option Beschreibung
Löschen Entfernt die aktuell ausgewählten Messmarken vom Bildschirm.
Hinweis: Mit dieser Option werden keine Messergebnisse aus dem Bildschirm,
Arbeitsblatt oder Protokoll entfernt.

Alles löschen Entfernt alle Messmarken vom Bildschirm.


Hinweis: Mit dieser Option werden keine Messergebnisse aus dem Bildschirm,
Arbeitsblatt oder Protokoll entfernt.

Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im 2D-Modus


Option Beschreibung
Distanz Einfache lineare Messung zwischen zwei Punkten.
Fläche Berechnet die Fläche mittels Ellipse- oder Kurven-Methode.
Ellipse Ellipsen-Messung. Das System ermittelt anhand der Endpunkte der Ellipse einen
Durchmesser und berechnet dann den zweiten Durchmesser.
Umf. Freihand-Kurvenmethode. Rollen Sie mit dem Trackball, um eine Fläche abzugrenzen.
Das System ermittelt den Umfang und die Fläche anhand der Kurvensegmente.
Winkel Ermittelt den Winkel anhand der zwei Linien, die Sie auf dem Bild platzieren. Die Linien
müssen sich berühren oder schneiden.
Ellipse Ellipsen-Messung. Das System ermittelt anhand der Endpunkte der Ellipse einen
Durchmesser und berechnet dann den zweiten Durchmesser.
% Stenose Führt eine %-Stenoseberechnung anhand der Fläche oder des Durchmessers des
gleichen Gefäßes durch.
A-% Stenose Berechnet die %-Flächen-Stenose durch den Vergleich von Querschnittsflächen des
gleichen Gefäßes.
D-% Stenose Berechnet die %-Durchmesser-Stenose durch den Vergleich von Durchmessern des
gleichen Gefäßes.
Volumen Führt eine Volumenmessung durch.
1 Dist Berechnet ein Volumen durch Messung eines Abstands.
2 Dist Berechnet ein Volumen durch Messung von zwei Abständen.
3 Dist Berechnet ein Volumen durch Messung von drei Abständen: die Länge und Tiefe in einer
Ebene und die Breite in einer anderen Ebene.
1 Ellipse + 1 Dist Berechnet ein Volumen durch Messung einer Fläche mit einer Ellipse auf einer Ebene
und Messung eines Abstands auf einer anderen Ebene.
1 Ellipse Berechnet ein Volumen durch Messung einer Fläche mit einer Ellipse, wobei die
gemeinsame Achse beider Ebenen erkannt wird.
Scheibe Berechnet ein Volumen, indem mit dem Trackball eine Struktur umfahren wird und
anschließend eine Achsenlinie positioniert wird, entlang derer die Scheiben berechnet
werden.
Schilddrüse Berechnet ein Volumen durch Messung von drei Abständen: die Länge und Tiefe in einer
Ebene und die Breite in einer anderen Ebene.
Flussvolumen Misst den Abstand oder die Fläche, um einen Schätzwert des Blutflussvolumens zu
berechnen.
A-Flussvolumen Berechnet einen Schätzwert des Blutflussvolumens auf Grundlage der Fläche, wobei
Messungen im 2D-Modus und Doppler-Modus erforderlich sind.
D-Flussvolumen Berechnet einen Schätzwert des Blutflussvolumens auf Grundlage des Durchmessers,
wobei Messungen im 2D- oder M-Modus und Doppler-Modus erforderlich sind.

Gebrauchsanweisung C - 27
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung
Kurvenlänge Kurven-Entfernungsmessung zwischen zwei Punkten.
A/B-Verhältnis Verhältnis von Messungen. Das System berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A
aus den 2D-Modus-Messungen: Abstand, Fläche oder Volumen.
Dist.-Verhältnis Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Distanz.
Flächenverhältnis Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Fläche.
Volumen-Verhältnis Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für das Volumen.
Auto-GFG (Nur für SONOVISTA-Systeme) Blättert durch die zur Berechnung des geschätzten
Fetalgewichts (GFG) erforderlichen Parameter (Messbezeichnungen).
Gilt für die Untersuchungstypen Geburtshilfe oder Frühgeburtshilfe.
Option Beschreibung
Quik GFG Blättert durch die zur Berechnung des geschätzten Fetalgewichts (GFG) erforderlichen
Parameter (Messbezeichnungen).
Quik Grafik Zeigt die aktuellen Studiengrafiken im Vierfachformat an.
Quik Trend Zeigt alle Grafiken der aktuellen und vorherigen Studien im Vierfachformat an.
AQ/ASD Weist die AQ- (Abdominal-transversaler Durchmesser) und ASD- (Abdominal-sagittaler
Durchmesser) Messungen neu zu.
Hinweis: Wird angezeigt, wenn die Messbezeichnung AC im Messmenü ausgewählt ist.

Auto OB Aktiviert syngo Auto OB.

Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im M-Modus


Option Beschreibung
Slope Distanzänderung über einen bestimmten Zeitraum. Die Messung wird mit zwei
Distanzmessmarken durchgeführt.
Distanz Vertikaler Abstand zwischen zwei Punkten auf der M-Modus-Zeitachse.
HF Herzfrequenz, die in einem Herzzyklus im 2D/M-Modus bestimmt wurde.
Dauer Intervall in Sekunden zwischen zwei Messmarken.
A/B-Verhältnis Verhältnis von Messungen. Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A.
Verhältnisse können bestimmt werden für Distanz-, Herzfrequenz- oder Zeitmessungen.
Dist.-Verhältnis Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Distanz.
Volumen-Verhältnis Berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Zeit.

C - 28 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Doppler-Messungen und -Berechnungen


Option Beschreibung
Akzeleration Akzeleration oder Dezeleration von Geschwindigkeit während der verstrichenen Zeit,
bestimmt durch zwei Messmarken.
Geschwindigkeit Distanzänderung über einen bestimmten Zeitraum. Die Messung erfolgt anhand einer
(Frequenz) Messmarke, die auf einer vertikalen Ebene liegt.
RI (Widerstandsindex) Pourcelot-Index: RI = [PS-ED] / [PS]
HF Herzfrequenz, bestimmt über einen Herzzyklus.
Dauer Intervall in Millisekunden zwischen zwei Messmarken.
PI Auto Eine automatische Kurve des Spektrums zur Bestimmung eines Pulsatilitätsindexes.
PI Manuell Eine manueller Kurve des Spektrums zur Bestimmung eines Pulsatilitätsindexes.
Flussvolumen Wählt Methoden zur Schätzung des Blutflussvolumens aus.
A-Flussvolumen Fläche-Flussvolumen erfordert Messungen in zwei Modes: eine Flächenmessung im
2D-Modus über Ellipse, Kreis oder Kurve, sowie eine TAV-Messung (zeitgemittelte
Geschwindigkeit) im Doppler-Modus.
D-Flussvolumen Durchmesser-Flussvolumen erfordert Messungen in zwei Modes: eine
Durchmesserbestimmung im 2D-Modus oder zwei Durchmesserbestimmungen im
M-Modus, sowie eine TAV-Messung (zeitgemittelte Geschwindigkeit) im Doppler-Modus.
Geschw.verh. Berechnet ein Verhältnis zweier Geschwindigkeitsmessungen.
VTI Wählt automatisch die Standardmethode zur Bestimmung eines Geschwindigkeits-Zeit-
Integrals.

Softkey-Optionen in der Registerkarte "Standardbeschr." im


Standard-Gebh-Protokoll
Option Beschreibung
Std anwenden Aktualisiert alle Datenfelder im Protokoll mit einem vordefinierten Satz Optionen
Löschen Entfernt alle angezeigten Datenoptionen aus den Datenfeldern
Als Std festl. Definiert einen Satz Optionen, der für alle Datenfelder gilt.
Die geänderten Optionen werden auf nachfolgende Untersuchungen angewendet, wenn
Sie den Softkey Std anwenden drücken

Gebrauchsanweisung C - 29
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Optionen für Übersicht

Softkey-Optionen für die Übersicht


Option Beschreibung
Export auf USB Speichert die Übersicht auf einem USB-kompatiblen Gerät im PDF- und
RTF-Format.
Drucken Druckt die Übersicht auf einem an das System angeschlossenen USB-Drucker.
Beenden Beendet die Übersichtsfunktion.

Bildschirmoptionen für die Übersicht


Option Beschreibung
Briefkopf Zeigt ein Logo oder Text oben auf der Übersicht an. Verwenden Sie die
Systemvoreinstellungen, um das Logo oder den Text zu definieren.
Patientendaten Zeigt im Formular Patientendaten eingegebene allgemeine Informationen an.
Untersuchungsspezifische Zeigt je nach Untersuchungsart untersuchungsspezifische Daten an.
Daten
Ergebnis Zeigt je nach Untersuchungsart und während der Untersuchung durchgeführter
Messungen und Berechnungen Mess- und Berechnungsergebnisse an.
Bild Fügen Sie bis zu vier Bilder aus den angezeigten Miniaturbildern ein.
Hinweis: Wenn Sie ein Miniaturbild für einen Clip wählen, fügt das System den
angezeigten Frame ein.

Übersicht Fügen Sie vordefinierte Kommentare ein oder geben Sie Kommentare direkt in das
Formular ein.
Empfehlungen Geben Sie Empfehlungen ein.
Unterschrift Zeigt eine Unterschriftenzeile an, die in die gedruckte Übersicht aufgenommen
werden kann.
Grafik Zeigt die Grafiken für Geburtshilfeuntersuchungstypen an.

C - 30 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Anmerkungen


Option Beschreibung
Bibliothek Blendet die Liste der Anmerkungen für den aktuellen Untersuchungstyp ein
oder aus.
Pfeil Setzt einen Pfeil auf den Bildschirm.
(Gleiche Funktion wie die Pfeil-Taste auf der Tastatur.)
Wort löschen Entfernt den ausgewählten Begriff vom Bildschirm. Wählen Sie den Begriff aus,
indem Sie den Cursor mit dem Trackball zu dem gewünschten Begriff bewegen.
(Gleiche Funktion wie die Taste Wort löschen auf der Tastatur.)
Text verbergen Blendet Anmerkungen und Pfeile ein oder aus.
Text anzeigen (Gleiche Funktion wie die Taste Text verbergen auf der Tastatur.)
Startposition Setzt den Cursor an die Startposition (wie über die Taste Startpos. setzen oder
die Softkey-Option Startpos. setzen definiert), wenn die Anmerkungsfunktion
aktiv ist.
(Gleiche Funktion wie die Taste Startposition auf der Tastatur.)
Startpos.festlegen Legt die Ausgangsposition des Textcursors fest.
(Gleiche Funktion wie die Taste Startpos. setzen auf der Tastatur.)
Bildschirm lö. Entfernt alle Anmerkungen und Piktogramme vom Bildschirm.
(Gleiche Funktion wie die Taste Bildschirm löschen auf der Tastatur.)
Zeile löschen Löscht alle Anmerkungen und Piktogramme auf der gleichen Zeile wie der Cursor.

Gebrauchsanweisung C - 31
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen im Pfeile
Option Beschreibung
Weiter Aktiviert den nächsten Pfeil auf dem Bildschirm, wenn sich auf dem Bildschirm mehrere
Pfeile befinden.
Auswahl Blättert durch die auf dem Bildschirm angezeigten bestätigten Pfeile.
Pfeilgröße Blättert durch die verfügbaren Pfeilgrößen.
Drehen 30° Dreht den Pfeil 30° im Uhrzeigersinn.
Drehen 90° Dreht den Pfeil 90° im Uhrzeigersinn.
Löschen Löscht den aktivierten Pfeil.
Alles löschen Löscht alle auf dem Bildschirm angezeigten Pfeile.

Softkey-Optionen im Piktogramme
Option Beschreibung
Piktogramm-Auswahl Zeigt das nächste oder vorherige Piktogramm an.

Softkey-Optionen für Schallköpfe


Option Beschreibung
LC1 Zeigt den Namen des Schallkopfes an, der an den Schallkopfanschluss
angeschlossen ist.
LC2 Zeigt den Namen des Schallkopfes an, der an den Schallkopfanschluss
angeschlossen ist.
LC3 Zeigt den Namen des Schallkopfes an, der an den Schallkopfanschluss
angeschlossen ist.
AUX Zeigt den Namen des CW-Schallkopfes an, der an den Schallkopfanschluss
angeschlossen ist.

Softkey-Optionen für die Taste „Anwendungen“


Option Beschreibung
Stressecho Aktiviert die Stressecho-Funktion.
Axius EF Aktiviert die Funktion „Axius EF“.
SieScape Aktiviert die SieScape-Funktion.
Auto Left Heart Aktiviert die Funktion Auto Left Heart.
fourSight TEE Aktiviert die Funktion fourSight TEE.

Softkey-Optionen — Überprüfung
Die folgenden Softkey-Optionen werden angezeigt, wenn der DIMAQ-IP-Studienbildschirm
oder die DIMAQ-IP-Bildanzeige aktiv ist.

Softkey-Optionen für Studienbildschirm


Option Beschreibung
Archiv anzeigen Zeigt den Archivverlauf für die gewählte Studie an.
Bildanzeige Zeigt den DIMAQ-Ultraschallbildschirm an.
Live-Bild Zeigt den Live-Ultraschallbildschirm an.

C - 32 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Ultraschallbildschirm — Registerkarte Überprüfen


Option Beschreibung
Regler ausblenden Zeigt nur die Bilder an.
Regler einblenden Zeigt die DIMAQ-IP-Bedienelemente an.
Alle anzeigen Die gleichzeitige Anzeige wird beendet, und es werden alle Bilder in der Studie
angezeigt.
Ausgewählte anzeigen Zeigt die gewählten Bilder in einem neuen Ultraschallbildschirm an.
Bildauswahl zurücknehmen Wählt das Bild ab.
Bildanz. ausw. Wählt im Ultraschallbildschirm das Bild.
Ausgewählte löschen Löscht im Ultraschallbildschirm alle gewählten Bilder. Wird bei Auswahl von
Bildauswahl zurücknehmen angezeigt.
Lehrdatei Zeigt ein Dialogfeld an, in dem Bilder aus mehreren Patientenstudien zu nur einer
Lehrdatei zusammengestellt werden können. Wird bei Auswahl von
Bildauswahl zurücknehmen angezeigt.
Löschen Löscht den ausgewählten Clip, das ausgewählte Bilder oder Protokoll.
Schließen Schließt die aktuelle Studie.
Studien-Bildschirm Zeigt den Studienbildschirm an.
Live-Bild Zeigt den Live-Ultraschallbildschirm an.
Frequenz 1/1 Definiert die Wiedergabegeschwindigkeit zu dem ausgewählten Clip. Wird bei
Frequenz 2/1 Auswahl eines Clips angezeigt.
Frequenz 1/8
Frequenz 1/4, Frequenz 1/2

Softkey-Optionen für Ultraschallbildschirm — Registerkarte


Anwendungen
Option Beschreibung
VVI Aktiviert die VVI-Funktion.
Axius EF Aktiviert die Funktion „Axius EF“.
Auto Left Heart Aktiviert die Funktion Auto Left Heart.
IMT Aktiviert die IMT-Funktion.
fourSight TEE Aktiviert die Funktion fourSight TEE.
MVA Aktiviert die Funktion MVA (Mitral Valve Analysis).

Gebrauchsanweisung C - 33
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Optionen beim Überprüfen von Patientendaten


Studien-Bildschirm — DIMAQ-IP
In der oberen Hälfte des Studien-Bildschirms werden alle Studien angezeigt, die auf dem
ausgewählten Medium im Bereich Disk des Bildschirms gespeichert sind. Folgende Spalten
werden in der oberen Bildschirmhälfte angezeigt: Patientenname, Patienten-ID, Datum/Zeit,
Clips, Bilder, Archiviert und MB.
Es können mehrere Studien zum Export, zum Import oder zum Löschen ausgewählt werden.
Wenn die DICOM-Option auf dem Ultraschallsystem installiert ist, werden auf diesem
Bildschirm weitere Optionen angezeigt.
Oben im Studien-Bildschirm wird die Dateigröße der ausgewählten Studien, die Anzahl der
angezeigten Studien sowie die Gesamtzahl der Studien vermerkt. Außerdem werden die
belegte Kapazität und die Gesamtkapazität des ausgewählten Mediums (HD, CD/DVD oder
USB) angezeigt.
Im Bereich Exportieren/Importieren des Studienbildschirms wird die Erkennung (Beispiel:
Bereit) sowie der belegte Speicherplatz des eingelegten Datenträgers angezeigt.
Mithilfe der Systemvoreinstellungen kann im Bereich Netzwerk des Studien-Bildschirms der
Status der Verbindung angezeigt werden.
Netzwerk-Export

Option im Studien-Bildschirm Beschreibung


Studien verbergen Beschränkt die Anzeige auf Studien die nach einem aus der
Dropdown-Liste gewählten Zeitpunkt liegen (nur für Studien von der
Festplatte).
Bildschirm
Bildanzeige Zeigt die Bildanzeige mit den Bildern der ausgewählten Studie an.
Arbeitslisten-Bildschirm (DICOM-Option erforderlich)
Zeigt den Arbeitslisten-Bildschirm an.
Vorgangs-Bildschirm Aktiviert, wenn DICOM MMPS installiert ist.
Live-Bild Schließt den Studien-Bildschirm, beendet die Wiedergabe und zeigt wieder
die Echtzeitbildgebungsanzeige an.
DICOM-Bildschirm (DICOM-Option erforderlich)
Zeigt den DICOM-Bildschirm an.
Suche nach Studien
Suchen … Zeigt ein Dialogfeld an, in das Patientenname, ID und/oder das
Studiendatum eingegeben werden können, und durchsucht anschließend
das ausgewählte Medium nach passenden Studien.
Alle anzeigen Zeigt alle Studien an, die auf dem aktuell ausgewählten Medium
gespeichert sind.

C - 34 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option im Studien-Bildschirm Beschreibung


Scheibe
HD Listet Studien auf der Festplatte des Systems auf.
CD/DVD Listet Studien auf dem eingelegten Speichermedium auf.
USB Listet Studien auf dem angeschlossenen USB-kompatiblen Speichergerät.
Export/Import
Exportieren Kopiert die ausgewählte Studie von der Festplatte des Systems auf das
eingelegte Speichermedium. Diese Option ist verfügbar, wenn unter Disk
die Option HD ausgewählt und eine abgeschlossene Studie ausgewählt
wurde.
Importieren Kopiert die ausgewählte Studie von dem eingelegten Speichermedium auf
die Festplatte des Systems. Diese Option ist verfügbar, wenn unter Disk die
Option CD/DVD ausgewählt und eine abgeschlossene Studie ausgewählt
wurde.
Hinweis: Der Name des angeschlossenen USB-Geräts wird aus der
Dropdown-Liste neben der USB-Option ausgewählt.

Auswerfen Wirft das Speichermedium aus.


Laden Schließt die Lade des Speichermediums.
Abschließen Verhindert weitere Speicherung auf dem eingelegten Speichermedium.
Exportformat Definiert das Format der exportierten Bilder:
(wird nur für Festplatte angezeigt) ƒ Mit TIFF/Avi werden Bilder im Format „Tagged Image File Format“
(TIFF) exportiert.
ƒ Mit DICOM werden Bilder im DICOM-Format (Digital Imaging and
Communications in Medicine) exportiert.
Studie
Neu Erstellt eine neue Studie anhand der erneuten Registrierung des in der
Studie aufgeführten Patienten. Wenn ein Patient bereits registriert ist,
werden Sie zunächst aufgefordert, die aktuelle Studie zu schließen.
Schließen Schließt die ausgewählte Studie.
Löschen Entfernt die ausgewählte Studie von der Festplatte. Studien auf einem
Speichermedium können über die DIMAQ-IP Studienanzeige nicht gelöscht
werden.
Netzwerk
Versenden (DICOM-Option erforderlich)
Kopiert die Bilder der ausgewählten Studie an den aus der Dropdown-Liste
ausgewählten Ort.
(Dropdown-Liste) Enthält die verfügbaren Zielorte, wie Drucker und Server.

Gebrauchsanweisung C - 35
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Bildanzeige — DIMAQ-IP
Hinweis: In diesem Kapitel bezieht sich die Begriff „Bildanzeige“ auf eine Anzeige mit der
DIMAQ-IP-Option. In anderen Kapiteln der Bedienungsanleitung bezieht sich „Bildanzeige“ auf die
typische Bildanzeige der Echtzeitbilder während der Aufnahme.

Oben in der Bildanzeige werden Patientenname, Patienten-ID und Datum/Uhrzeit der Studie
angezeigt, welche die angezeigten Bilder enthält.
Wenn die DICOM-Option auf dem Ultraschallsystem installiert ist, werden auf diesem
Bildschirm weitere Optionen angezeigt.
Oben rechts im Bildschirm werden die laufende Seitennummer und die Gesamtseitenzahl
angezeigt. „1/2“ bedeutet z. B., dass die erste von zwei Seiten angezeigt wird.
Option auf der
Bildanzeige Beschreibung
Optionen Öffnet ein Dialogfeld zur gleichzeitigen Bildwiedergabe und Konfiguration der
sequenziellen Anzeige (Präsentationsfunktion).
1 x 1, 2 x 2, 3 x 3, 4 x 4, Legt das Layoutformat fest, das die Anzahl der Bilder pro Seite bestimmt.
5x5
Wenn diese Option aktiviert (markiert) ist, wird das gewählte Layoutformat
gespeichert, bis das System heruntergefahren wird.
Wenn diese Option deaktiviert (nicht markiert) ist, wird das Anzeigeformat
(Layoutformat) so optimiert, dass alle Bilder der ausgewählten Studie auf einer Seite
enthalten sind.
Zeigt das Dialogfeld Drucker auswählen an.

S/W Druck (DICOM-Option erforderlich)


Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM S/W Drucker-Layoutseite.
Farbdruck (DICOM-Option erforderlich)
Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM Farbdrucker-Layoutseite.
Löschen Löscht das ausgewählte Bild aus dem Speicher.
Studie schließen Schließt die aktuelle Patientenuntersuchung ab und zeigt den Studien-Bildschirm an.
Vorgangs-Bildschirm Aktiviert, wenn DICOM MMPS installiert ist.
Studien-Bildschirm Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Live-Bild Schließt die Bildanzeige, beendet die Wiedergabe und zeigt wieder die
Echtzeitbildgebungsanzeige an.
Zurück Zeigt die vorherige Bildseite an. Das letzte Bild der Seite wird automatisch
hervorgehoben.
Weiter Zeigt die nächste Bildseite an. Das erste Bild der Seite wird automatisch
hervorgehoben.
Clipbearbeitung Wählt eine Reihe von Frames aus, die in einen neuen Clip gespeichert werden sollen.
Clipgeschwindigkeit Definiert die Wiedergabegeschwindigkeit des Clips.
--- Bewegt den Schieberegler. Sie können auch auf den Schieberegler klicken, um einen
Frame auszuwählen.

C - 36 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option auf der


Bildanzeige Beschreibung
Geht zum ersten Frame des angezeigten Clips.

Geht zum vorherigen Frame.

Geht zum nächsten Frame.

Gibt den Clip wieder.

Stoppt die Clipwiedergabe.

Options-Dialogfeld
Das Options-Dialogfeld wird angezeigt, wenn in der Bildanzeige Optionen gewählt wird.
Option Beschreibung
Clip-Wiedergabe ---
Nur gewählten Clip Deaktiviert die simultane Wiedergabe aller Clips der angezeigten Studie.
abspielen
Alle Clips abspielen Aktiviert die simultane Wiedergabe aller Clips der angezeigten Studie.
Gleichlauf Beginnt jeden Wiedergabezyklus zum gleichen Zeitpunkt.
Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn Alle Clips abspielen ausgewählt ist.

Diaschau ---
Diaschau ein Konfiguriert Clips und Bilder zur sequenziellen Anzeige in der laufenden Studie.
Bildanzeigedauer (s) Definiert die Anzeigedauer für jedes Bild.
Clip-Abspielschleifen Definiert, wie oft jeder Clip angezeigt wird.

Gebrauchsanweisung C - 37
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Dialogfeld „Clipbearbeitung“
Schaltfläche Beschreibung
Erster Frame Wählt den ersten Frame für den neuen Clip aus.
Letzter Frame Wählt den letzten Frame für den neuen Clip aus.
Alle löschen Löscht alle Frame-Einstellungen.
Erstellen Erstellt und speichert einen neuen Clip aus den ausgewählten Frames.
Schließen Schließt das Dialogfeld „Clipbearbeitung“ und zeigt erneut die Bildanzeige an.
--- Bewegt den Schieberegler. Sie können auch auf den Schieberegler klicken, um einen
Frame auszuwählen.
Geht zum ersten Frame des angezeigten Clips.

Geht zum vorherigen Frame.

Geht zum nächsten Frame.

Gibt den Clip wieder.

Stoppt die Clipwiedergabe.

Dialogfeld „Lehrdatei“
Schaltfläche/ Option Beschreibung
Lehrdatei auswählen ---
Name Lehrdatei Listet vorhandene Lehrdateien auf.
Status Angehängt Zeigt während der Änderung einer vorhandenen Lehrdatei eine Fortschrittsanzeige an.
Anhängen Hängt die ausgewählten Bilder und Clips an eine bereits vorhandene
Lehrdateiuntersuchung an. Mit dem Trackball werden die Lehrdateiuntersuchung
ausgewählt, an die die Bilder und Clips angehängt werden sollen.
Lehrdatei hinzu ---
Neuer Name Lehrdatei Textfeld zur Eingabe eines Dateinamens.
Hinweis: Das System gibt dem Dateinamen eine eindeutige Kennung („TF“ gefolgt
von Datum und Uhrzeit der Dateierstellung).

Neu Erstellt eine neue Lehrdatei, die die gewählten Bilder und Clips enthält.
Schließen Schließt die DIMAQ-IP-Bildanzeige.

C - 38 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Optionen auf dem DICOM-Bildschirm


Die folgenden Beschreibungen des Studien-Bildschirms, der Bildanzeige und des
DICOM-Bildschirms gelten für die DICOM-Konnektivitäts-Option. Die Optionen für die DIMAQ-
IP Studien- und Bildanzeige können auch für diese Option verwendet werden.
Im Netzwerk-Abschnitt des Studienbildschirms wird der Status der Verbindung angezeigt
(Beispiel: Ping OK).

Studien-Bildschirm
Optionen im Studien-Bildschirm Beschreibung
Bildschirm
DICOM-Bildschirm Zeigt den DICOM-Bildschirm an, über den Sie auf Drucker-Layoutseiten und
Warteschlangen für Drucken und Speichern zugreifen können.
Arbeitslisten-Bildschirm (DIMAQ-IP-Unterstützung und DICOM 3.0-Konnektivitäts-Option erforderlich)
Zeigt den Arbeitslisten-Bildschirm zur automatischen Eingabe von
Patientendaten in das Formular Neue Patientendaten an. Bei Systemen,
auf denen die Arbeitslisten-Option installiert und der Arbeitslisten-Server
konfiguriert ist, wird die Schaltfläche Arbeitsliste auf dem Bildschirm
angezeigt.
Vorgangs-Bildschirm Aktiviert, wenn DICOM MMPS installiert ist.
Netzwerk
Versenden Kopiert die Bilder der ausgewählten Studie an den aus der Dropdown-Liste
ausgewählten Ort.
(Dropdown-Liste) Enthält die verfügbaren Zielorte, wie Drucker und Server.

Bildanzeige
Für jede Druckoption (z. B. S/W Druck) wird die Anzahl von Bildern auf der Drucker-
Layoutseite und die Anzahl der erforderlichen Bilder zum Füllen der Seite angezeigt. Beispiel:
„1/4“ gibt an, dass ein Bild zur Drucker-Layoutseite geschickt wurde und dass vier Bilder
erforderlich sind, um die Seite zu füllen.
Optionen auf der Bildanzeige Beschreibung
S/W Druck Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM S/W Drucker-Layoutseite.
Farbdruck Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM Farbdrucker-Layoutseite.

Gebrauchsanweisung C - 39
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

DICOM-Bildschirm
Im DICOM-Bildschirm werden Layoutseiten für S/W- und Farbdrucker und Warteschlange-
Statusseiten für die DICOM-Druck- und Speicherfunktionen angezeigt.

Drucker-Layoutseiten
Seitenregister oben im DICOM-Bildschirm:
ƒ DICOM S/W Drucker-Layout
ƒ DICOM Farbdrucker-Layout
Die für die Drucker-Layoutseiten verfügbaren Optionen werden nachfolgend beschrieben.
Außerdem führt das System die folgenden Einstellungen am oberen Rand jeder Seite auf:
Einrichtungs-Alias, Filmformat, Anzahl der Kopien und Filmausrichtung (Hoch- oder
Querformat). Diese Einstellungen können nur in den Systemvoreinstellungen ausgewählt
werden.
Oben rechts im Bildschirm werden die laufende Seitennummer und die Gesamtseitenzahl
angezeigt. „1/2“ bedeutet z. B., dass die erste von zwei Seiten angezeigt wird.
Option Beschreibung
Löschen Das grün umrandete Bild wird aus der Layoutseite gelöscht.
Ausschneiden Das grün umrandete Bild wird zum erneuten Anordnen aus der Layoutseite gelöscht.
Die Bildumrandung wird gelb.
Einfügen Wählen Sie zunächst ein neues Bild als Einfügeort aus. Die Umrandung des
Einfügeorts wird blau. Fügen Sie mit Hilfe der Schaltfläche Einfügen das
ausgeschnittene Bild an Stelle des blau umrandeten Bilds ein.
1x1 3x3 Gibt die Spalten und Zeilen an, die für den Aufbau einer ganzen Seite mit Bildern
1x2 3x5 erforderlich sind. Diese Einstellung (Anzeige-Layout) wird in den
2x2 4x5 Systemvoreinstellungen für jeden Drucker separat ausgewählt und kann nicht über die
2x3 4x6 Layoutseite geändert werden.
3x2 5x6
Seite drucken Überträgt die aktuelle Seite mit Bildern an die DICOM-Warteschlange Drucken. Die
Anforderungen für das Anzeige-Layout müssen zum Drucken der Seite nicht erfüllt
werden.
Alle Seiten drucken Überträgt alle Seiten mit Bildern an die DICOM-Warteschlange Drucken.
Rückseite Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Ändern Zeigt ein Dialogfeld zum Ändern der Druckerauswahl, des Filmformats, der Kopienzahl
und der Druckausrichtung an.
Zurück Zeigt die vorherige Seite mit den zu druckenden Bildern an.
Weiter Zeigt die nächste Seite mit den zu druckenden Bildern an.

C - 40 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Warteschlangen für Drucken und Speichern


Seitenregister oben im DICOM-Bildschirm:
ƒ DICOM-Warteschlange Drucken
ƒ DICOM-Warteschlange Speichern
In der DICOM-Warteschlange Drucken werden die folgenden Elemente für jeden
Warteschlangeneintrag aufgelistet:
Element Beschreibung
Patientenname Patientennamen.
Drucker AE-Titel des Druckers.
Anz. Kopien Anzahl der Kopien.
Anz. Blatt Anzahl der Seiten.

Das System listet die folgenden Elemente für jeden Eintrag in der DICOM-Warteschlange
Speichern auf:
Element Beschreibung
Type Art des Vorgangs:
ƒ Speichern (Speichervorgang)
ƒ Commit (Speicherbestätigung)
Patientenname Patientennamen.
Server AE-Titel des Servers.
MB Größe des Eintrags bei Speichervorgängen.
Zustand Anzeige des Archivstatus bei Speichervorgängen:
ƒ Kein
ƒ Gespeichert
ƒ Bestätigt

Die Optionen für die Anzeigeseiten der Druck- und Speicher-Warteschlangen werden
nachstehend beschrieben:
Option Beschreibung
Delete Job Löscht den markierten Warteschlangeneintrag.
(Auftrag löschen) Es können mehrere Warteschlangeneinträge markiert und gelöscht werden.
Rückseite Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Retry Job Versucht, den markierten Warteschlangeneintrag nochmals abzusenden.
(Auftrag neu versuchen)
Zeit gesendet Zeitpunkt, zu dem der Eintrag abgesendet wurde.
Status Anzeige für Warteschlangenstatus.
Details Fehlerbeschreibung.

Gebrauchsanweisung C - 41
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Optionen für Auto Left Heart


syngo Auto Left Heart-Bedienelemente
Option Beschreibung
Links/rechts spiegeln Richtet die Bildansicht-Option übereinstimmend mit dem Clip von links/rechts nach
rechts/links aus.
LV Wählt den linken Ventrikel als aktive Kammer aus.
LA Wählt den linken Vorhof als aktive Kammer aus.
A4C Wählt die apikale 4-Kammer-Bildansicht (Nicht-Kontrast) für den angezeigten Clip.
A2C Wählt die apikale 2-Kammer-Bildansicht (Nicht-Kontrast) für den angezeigten Clip.
A4C Kontrast Wählt die apikale 4-Kammer-Bildansicht (Kontrast) für den angezeigten Clip.
A2C Kontrast Wählt die apikale 2-Kammer-Bildansicht (Kontrast) für den angezeigten Clip.
Pfeiltaste Wenn diese gedrückt wird, wird die Wiedergabe des Clips in der aktiven Ansicht
(ED oder ES) gestartet oder gestoppt.
Linke oder rechte Zeigt den vorherigen oder nächsten Frame des Clips an.
Pfeiltaste
Aufwärts- oder Ändert die Gammakurve (Helligkeit) des aktiven Bilds.
Abwärtspfeiltaste
Stop Stoppt die Wiedergabe des Clips.
Zeigt den ausgewählten Herzzyklus aus Mehrzyklus-Clips an.
1 2
3 4
.
. ..
. .
BILDFELD/ZOOM-Regler Schaltet zwischen den Zoom-Faktoren für die 2D-Bilder um.
Trace zeigen Blendet die Konturen und deren Langachsen, einschließlich der Marker auf den
Bildern, aus oder ein. Berechnungsdaten und Messwerte werden weiterhin unten auf
dem Bildschirm angezeigt.
Automatisch/Manuell Wechselt von der automatischen Trace-Methode zur manuellen Trace-Methode, um
eine Kontur zu erzeugen.
Hinweis: Wenn Sie eine Kurve (Trace) zwischen Auto und Manuell erstellt haben,
bevor die Kurve gespeichert wird, löscht das Programm die Stücke automatisch,
sodass Sie neu beginnen können.

Geführt/manuell Nur für Kontraststudien verfügbar. Wechselt von der geführten Trace-Methode zur
manuellen Trace-Methode, um eine Kontur zu erzeugen.
Hinweis: Wenn Sie eine Kurve (Trace) zwischen Geführt und Manuell erstellt haben,
bevor die Kurve gespeichert wird, löscht das Programm die Stücke automatisch,
sodass Sie neu beginnen können.

Anwenden Verfügbar bei Nicht-Kontrast-Studien nur, wenn sowohl auf den ED- als auch den
ES-Frames eine Kurve (Trace) angezeigt wird und nachdem Änderungen am Rand
vorgenommen wurden. Wendet den syngo Auto Left Heart-Algorithmus auf alle Bilder
im Clip an.

C - 42 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Option Beschreibung
ED SETZEN Wählt das derzeit angezeigte Bild zum repräsentativen Bild für das enddiastolische
Bild.
ES SETZEN Wählt das derzeit angezeigte Bild zum repräsentativen Bild für das endsystolische Bild.
Sicherung Löscht das neueste Segment oder den neuesten Marker der vom Benutzer erzeugten
Kontur. Verfügbar während des Trace-Vorgangs eines neuen Umrisses und bevor die
Kontur abgeschlossen ist.
Markieren Aktiviert die Markierungsfunktion zur Erzeugung einer Kontur aus Punkten, die entlang
des Rands positioniert wurden.
Zeichnen Aktiviert die Trace-Zeichnungsfunktion zur Erzeugung einer Kontur.
Trace beenden Stellt die manuelle Markierung von LV- oder LA-Grenzpunkten fertig und berechnet die
Ergebnisse.
Einheiten ändern Wechselt die in Berechnungen und auf der Volumengrafik angezeigten Einheiten. Als
Einheiten können ml und ml/m2.gewählt werden.
Schließen Schließt das Dialogfeld Volumenbereichsauswahl bzw. KO-Rechner, ohne
Änderungen zu speichern.
Speichern&schließen Schließt das Dialogfeld Volumenbereichsauswahl bzw. KO-Rechner und speichert
die Änderungen.
Speichern Speichert die Berechnungsdaten und Messungen in einen Ergebnisbericht auf dem
syngo US Workplace-Desktop.
Beenden Beendet syngo Auto Left Heart.

Softkey-Optionen für Auto Left Heart


Option Beschreibung
Softmenü 1 Aktiviert das erste Funktionsfeld.
Softmenü 2 Aktiviert das zweite Funktionsfeld.
Softmenü 3 Aktiviert das dritte Funktionsfeld.
Softmenü 4 Aktiviert das vierte Funktionsfeld.

Gebrauchsanweisung C - 43
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

syngo VVI-Bedienelemente
Symbol Option Beschreibung
--- Beenden Beendet das Modul.
Anzeige Belastungs-/ Zeigt Geschwindigkeit, Strain und Strain Rate in der Anzeige
Geschwindigkeitsmessung Strain/Geschwindigkeitsmessung an.

Anzeige Globale Zeigt die Auswurffraktion (EF), Dmin, Dmax, das Volumen und das
Messungen Segmentvolumen in der Anzeige Globale Messungen an.
Hinweis: Die Option ist für Traces, die mit dem
Verarbeitungsalgorithmus Generische Kurve verarbeitet wurden,
möglicherweise nicht verfügbar.

Dyssynchronitätsanalyse Zeigt Peak- und Zeitsteuerungsdaten (wie beispielsweise die doppelten


Scheitelwerte) in Bezug auf Strain, Strain Rate, Geschwindigkeit oder
Verschiebung in der Anzeige Dyssynchronität an.
Hinweis: Die Option ist für Traces, die mit dem
Verarbeitungsalgorithmus Generische Kurve verarbeitet wurden,
möglicherweise nicht verfügbar.

--- Langachse Wählt den Algorithmus Langachse für die Trace-Verarbeitung aus.
--- Kurzachse Wählt den Algorithmus Kurzachse für die Trace-Verarbeitung aus.
--- Generische Kurve Wählt den Algorithmus Generische Kurve für die Trace-Verarbeitung
aus.
--- Durchschnittlicher Berechnet und zeigt bei Auswahl (Aktivierung) die
Herzzyklus Bewegungsparameter für den mittleren Herzzyklus an, indem die Werte
von mehreren R-R-Intervallen gemittelt werden.
Hinweis: Diese Option ist für Multizyklus-Clips erst nach der
Verarbeitung verfügbar.

--- Endo+Epi Zeigt bei Auswahl (Aktivierung) eine zweite Trace außerhalb der
Endokard-Trace an. Erforderlich zur Berechnung der radialen Belastung
und der radialen Belastungsrate.
--- Stellt die ursprüngliche Gamma-Bildeinstellung wieder her.

--- Gamma Passt die Gamma-Bildeinstellung an (ändert sowohl Helligkeit als auch
Kontrast).
Bilder verarbeiten Berechnet die Geschwindigkeitsvektordaten für die ausgewählte Trace.

Neue Trace Aktiviert die Tracing-Funktion (Konturierungsfunktion) und entfernt die


angezeigte Trace (sofern vorhanden) aus der Anzeige.
--- Vergrößert oder verringert den Abstand zwischen Endo-/Epi-Traces.
Wird nur bei der Erstellung oder Bearbeitung von Endo-/Epi-Traces
angezeigt.
Bkg MMode display Blendet die M-Modus-Anzeige in Kurven ein oder aus.

C - 44 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbol Option Beschreibung


Verschieben/Zoom Ändert die Größe des angezeigten Clips.

Trace bearbeiten Aktiviert oder deaktiviert die Bearbeitungsfunktion. Wenn die


Bearbeitungsfunktion aktiviert ist, können die Punkte innerhalb der
Trace neu positioniert werden.
Kürzere Pfeile Verringert die Länge der Geschwindigkeitsvektoren in
Zwei-Pixel-Schritten.

Keine Pfeile Wechselt durch die Anzeigeeinstellungen für Geschwindigkeitsvektoren:


ƒ Geschwindigkeitsvektoren anzeigen
ƒ Geschwindigkeitsvektoren ausblenden
ƒ Anzeige der Bahn der Segmente von Gewebe über die Zeit
ƒ Geschwindigkeitsvektoren und Trace (Kontur) ausblenden
Längere Pfeile Erhöht die Länge der Geschwindigkeitsvektoren in Zwei-Pixel-Schritten.

Kurvenwiedergabe Zeigt alle Kurven auf der Kurvendarstellung an.


wiederherstellen
Ursprüngliche Wechselt zwischen der Anzeige der benutzerdefinierten Trace-Punkte
Grenzpunkte auf und der Anzeige der vom Programm erzeugten Trace-Punkte.
gleichmäßig verteilte
Punkte x4 umschalten
M-Modus, R-Zacken, Ruft die Anzeigen M-Modus, R-Zacken bzw. Beschneiden auf. Hier
Beschneiden haben Sie folgende Möglichkeiten:
ƒ Clip im M-Modus anzeigen
ƒ R-Zacken-Anzeigen hinzufügen, verschieben oder löschen
ƒ Lange Clips beschneiden
Gefilterte/ungefilterte Stellt die Glättung bei den Kurven auf allen Kurvendarstellungen
Darstellungen umschalten (in allen Anzeigen) ein.

Exportieren Exportiert ein Bild oder einen Clip auf ein Speichergerät, Netzwerkziel
oder die Festplatte des Systems.

--- (Schieberegler unten links) Positioniert das Clip-Bild innerhalb des Clip-Fensters.
--- Langsam Verlangsamt die Wiedergabe eines Clips.
Wiedergabe/Stopp Startet und stoppt die Wiedergabe eines Clips: Dies ist ein Umschalter.

Nächster Frame Zeigt den nächsten Frame eines Clips an.

Vorheriger Frame Zeigt den vorherigen Frame eines Clips an.

--- Anamnese Zeigt eine Schaltfläche für jede Trace an.


--- Löschen Entfernt die angezeigte Trace aus der Anzeige.

Gebrauchsanweisung C - 45
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Anzeige Belastungs-/Geschwindigkeitsmessung
Symbol Option Beschreibung
--- Zeilenweise Zeigt die Kurven für alle Punkte der parametrischen M-Modus-Kurven an.
--- Gespeicherte Punkte Entfernt alle ausgewählten Punkte von der parametrischen M-Modus-Kurve
löschen und entsprechend zugewiesenen Kurven.
--- Zoom Vergrößert die ausgewählten Kurvendarstellungen zu einer Vollbildanzeige.
--- Geschwindigkeit Wählt die Geschwindigkeits-Kurvendarstellung für die Vergrößerung aus.
--- Strain Wählt die Strain-Kurvendarstellung für die Vergrößerung aus.
--- Belastungsrate Wählt die Strain Rate-Kurvendarstellung für die Vergrößerung aus.
--- 3D Zeigt die 3D-Anzeige einschließlich 3D-Renderung der Daten in der
zugehörigen parametrischen M-Modus-Kurve an.
Gefilterte/ungefilterte Stellt die Glättung bei den Kurven auf allen Kurvendarstellungen (in allen
Darstellungen Anzeigen) ein.
umschalten
Exportieren Speichert ein Bild oder einen Clip auf einem Speichergerät, Netzwerkziel oder
der Festplatte des Systems.

--- Schließen Schließt die aktuelle Anzeige und stellt wieder die VVI-Anzeige dar.

Anzeige 3D und Anzeige Vergrößerung


Folgende Optionen werden in der Anzeige 3D und der Anzeige Vergrößerung dargestellt, der
Zugriff erfolgt über die Anzeige Strain/Geschwindigkeitsmessung.
Option Beschreibung
Exportieren Exportiert ein Bild oder einen Clip auf ein Speichergerät, Netzwerkziel oder die
Festplatte des Systems.
Schließen Schließt die aktuelle Anzeige und stellt wieder die VVI-Anzeige dar.

C - 46 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Anzeige Globale Messungen


Symbol Option Beschreibung
--- Alle Kurven Wenn diese Option ausgewählt (aktiviert) wird, werden Kurven für alle
Traces angezeigt. Wird die Markierung aufgehoben, werden nur Kurven für
die aktuelle Trace angezeigt.
Gefilterte/ungefilterte Stellt die Glättung bei den Kurven auf allen Kurvendarstellungen (in allen
Darstellungen Anzeigen) ein.
umschalten
Exportieren Exportiert ein Bild oder einen Clip auf ein Speichergerät, Netzwerkziel oder
die Festplatte des Systems.

Wiedergabe/Stopp Startet und stoppt die Wiedergabe eines Clips. Dies ist ein Umschalter.

Nächster Frame Zeigt den nächsten Frame eines Clips an.

Vorheriger Frame Zeigt den vorherigen Frame eines Clips an.

--- LAX Calc Area Wird nur angezeigt, wenn in der Anzeige VVI die Option Langachse gewählt
ist. Berechnet bei Auswahl (Aktivierung) die von der Trace eingeschlossene
Fläche.
--- Schließen Schließt die aktuelle Anzeige und stellt wieder die VVI-Anzeige dar.

Anzeige M-Modus, R-Zacken, Beschneiden


Symbol Option Beschreibung
--- Gamma Passt die Gamma-Bildeinstellung an (ändert sowohl Helligkeit als auch
Kontrast).
--- Stellt die ursprüngliche Gamma-Bildeinstellung wieder her.

--- Rücksetzen Entfernt die derzeit angezeigte freihändige M-Modus-Trace.


--- Farben invertieren Schaltet um zwischen Schwarz-auf-Weiß-Anzeige und Weiß-auf-Schwarz-
Anzeige.
--- SpM Zeigt die Schläge pro Minute an. Ändert sich, wenn Sie eine R-Zacke
hinzufügen oder entfernen.
--- Periodenauswahl Zeigt R-Zacken an. Zeigt den gewählten M-Modus-Hintergrund zur
Betrachtung auf Darstellungen (hinter Kurven) an. Mit Zeitbalken an den
Enden kann der Clip beschnitten werden.
--- Schließen Schließt die aktuelle Anzeige und stellt wieder die VVI-Anzeige dar.

Gebrauchsanweisung C - 47
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Anzeige Dyssynchronitätsanalyse
Symbol Option Beschreibung
--- Zeit bis Peak Kennzeichnet den höchsten Punkt auf jeder Kurve für alle Parameter mit
Ausnahme der Längsbelastung, Umfangsbelastung, Längsbelastungsrate
und Umfangsbelastungsrate.
Kennzeichnet den niedrigsten Punkt auf jeder Kurve für folgende Parameter:
Längsbelastung, Umfangsbelastung, Längsbelastungsrate und
Umfangsbelastungsrate.

--- Zeit bis 75% Kennzeichnet den Punkt 75% vom höchsten Punkt auf jeder Kurve für alle
Parameter mit Ausnahme der Längsbelastung, Umfangsbelastung,
Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate.
Kennzeichnet den Punkt 75% vom niedrigsten Punkt auf jeder Kurve für
folgende Parameter: Längsbelastung, Umfangsbelastung,
Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate.

--- Zeit bis 50% Kennzeichnet den Punkt 50% vom höchsten Punkt auf jeder Kurve für alle
Parameter mit Ausnahme der Längsbelastung, Umfangsbelastung,
Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate.
Kennzeichnet den Punkt 50% vom niedrigsten Punkt auf jeder Kurve für
folgende Parameter: Längsbelastung, Umfangsbelastung,
Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate.

--- Reverse Peak Kennzeichnet für alle Parameter mit Ausnahme der Längsbelastung,
Umfangsbelastung, Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate den
niedrigsten Punkt, den Punkt 75% vom niedrigsten Punkt oder den Punkt
50% vom niedrigsten Punkt wie durch die Auswahl „Zeit bis“ definiert.
Kennzeichnet für die Parameter Längsbelastung, Umfangsbelastung,
Längsbelastungsrate und Umfangsbelastungsrate den höchsten Punkt, den
Punkt 75% vom höchsten Punkt oder den Punkt 50% vom höchsten Punkt
wie durch die Auswahl „Zeit bis“ definiert.
--- R-R Wechselt mit jedem Klick in einem kontinuierlichen Zyklus von Schlag zu
Schlag. Nur bei Erfassung eines einzelnen Schlags deaktiviert.
--- Geschwindigkeit Berechnet die Werte für den ausgewählten Parameter und zeigt sie an:
ƒ Longitudinal (longitudinale Geschwindigkeit). Nur Längsachsen- und
generische Kurvenansichten.
ƒ Rotation (Rotationsrate). Rotation gegen den Uhrzeigersinn ist positiv.
Nur Kurzachsenansichten.
ƒ Radial (radiale Geschwindigkeit).
--- Strain Berechnet die Werte für den ausgewählten Parameter und zeigt sie an:
ƒ Longitudinal (Längsbelastung). Nur Längsachsen- und generische
Kurvenansichten.
ƒ Circumferential (Umfangsbelastung). Nur Kurzachsenansichten.
ƒ Radial (radiale Belastung). Erfordert Endo-/Epi-Traces.

C - 48 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbol Option Beschreibung


--- Belastungsrate Berechnet die Werte für den ausgewählten Parameter und zeigt sie an:
ƒ Longitudinal (Längsbelastungsrate). Nur Längsachsen- und generische
Kurvenansichten.
ƒ Circumferential (Umfangsbelastungsrate). Nur Kurzachsenansichten.
ƒ Radial (radiale Belastungsrate). Erfordert Endo-/Epi-Traces.
--- Verschiebung Berechnet die Werte für den ausgewählten Parameter und zeigt sie an:
ƒ Longitudinal (longitudinale Verschiebung). Nur Längsachsen- und
generische Kurvenansichten.
ƒ Rotation (Rotation). Nur Kurzachsenansichten.
ƒ Radial (radiale Verschiebung).
--- Alle Kurven Wird diese Option ausgewählt (aktiviert), werden alle Kurven angezeigt. Wird
die Auswahl aufgehoben (deaktiviert), werden nur ausgewählte Kurven
angezeigt.
Hinweis: Die Daten in der Anzeige umfassen nur die Werte der angezeigten
Kurven.

Gefilterte/ungefilterte Stellt die Glättung bei den Kurven auf allen Kurvendarstellungen (in allen
Darstellungen Anzeigen) ein.
umschalten
--- Zoom Vergrößert die Kurve. Durch Klicken auf Schließen kehren Sie zur Anzeige
Dyssynchronitätsanalyse zurück.
Exportieren Exportiert ein Bild oder einen Clip auf ein Speichergerät, Netzwerkziel oder
die Festplatte eines Computers.

--- Schließen Schließt die aktuelle Anzeige und stellt wieder die VVI-Anzeige dar.

Gebrauchsanweisung C - 49
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Mit der Axius-EF Funktion verfügbare Einstellungen


Axius-EF nutzt Optionen auf dem Bildschirm Axius-EF.

Axius-EF Bildschirm
Der Axius-EF Bildschirm enthält das Dialogfenster Sichtwinkel angeben mit verschiedenen
Optionen sowie die Herzzyklus-Schaltflächen links unten im Bildschirm.

Dialogfenster Ansicht festlegen


Beim Aktivieren von Axius-EF wird das Dialogfenster Ansicht festlegen angezeigt. Das
Dialogfenster enthält die folgenden Einstellmöglichkeiten:
ƒ A4K: Apikale Vierkammer-Ansicht des Herzens.
ƒ A2K: Apikale Zweikammer-Ansicht des Herzens.

Herzzyklus-Schaltflächen
Das System zeigt links unten im Bildschirm bis zu fünf Herzzyklus-Schaltflächen an (die Anzahl
hängt davon ab, wie viele Herzzyklen das System im Clip detektiert). Durch Auswählen einer
Herzzyklus-Schaltfläche können Sie die dazugehörigen Clip-Einzelbilder darstellen.
Jede Herzzyklus-Schaltfläche weist eine Zahl auf, die einen Herzzyklus im Clip repräsentiert.
Beispiel: Die mit 1 bezeichnete Herzzyklus-Schaltfläche repräsentiert den ersten Herzzyklus,
der mit dem ersten Einzelbild des Clips beginnt.
Die Herzzyklus-Schaltflächen sind zu Beginn grau. Sie werden weiß dargestellt, wenn die
Axius-EF Messungen des jeweiligen Herzzyklus in das Patientenprotokoll übertragen werden.
Das System behält die Nummer jedes Einzelbilds im Clip bei; jeder Herzzyklus beginnt mit dem
Einzelbild nach dem letzten Einzelbild im vorhergehenden Herzzyklus. Beispiel: Wenn ein Clip
zwei Herzzyklen enthält und der erste Herzzyklus mit Bild Nr. 14 endet, beginnt der zweite
Herzzyklus mit Bild Nr. 15. Der letzte Herzzyklus endet mit dem letzten Einzelbild des Clips.

C - 50 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Softkey-Optionen für Axius-EF


Option Beschreibung
A4K Wählt die apikale Vierkammer-Ansicht des Herzens. Beim Aktivieren von Axius-EF angezeigt.
A2K Wählt die apikale Zweikammer-Ansicht des Herzens. Beim Aktivieren von Axius-EF angezeigt.
Stellen ED Wählt das angezeigte Einzelbild als neues repräsentatives Einzelbild für das enddiastolische Bild.
Stellen ES Wählt das angezeigte Einzelbild als neues repräsentatives Einzelbild für das endsystolische Bild.
Recall ED Ruft das aktuell ausgewählte repräsentative Einzelbild für das enddiastolische Bild zum Anzeigen
auf.
Recall ES Ruft das aktuell ausgewählte repräsentative Einzelbild für das endsystolische Bild zum Anzeigen auf.
Manuell Für Trace: Konturdarstellung des linken Ventrikels unter Verwendung des gezeichneten Umrisses.
Für Markieren: Konturdarstellung des linken Ventrikels unter Verwendung der angegebenen
Richtungsänderungen.
Geführt Umfahrung des linken Ventrikels unter Verwendung der angegebenen Grenzen des Mitral-Annulus
und des Apex.
Markieren Erstellt oder modifizierte das gewählte Element (Längsachse oder Rand).
Trace Erstellt oder modifizierte das gewählte Element (Längsachse oder Rand).
Rckg Entfernt die Umrisslinie (Rand oder Längsachse) im gewählten Bild, oder bricht die laufende
Randkorrektur ab.
Wdhn Eine vorher entfernte Randkorrekturaktion wird wiederholt.
Ende Verankert den Marker als Endpunkt des Rands oder der Randkorrektur.
Delete Entfernt die Umrisslinie (Rand oder Längsachse) im gewählten Bild, oder bricht die laufende
Randkorrektur ab.
Achse Aktiviert die Längsachse für Modifizierungen.
Rand Aktiviert den Rand für Erstellen oder Modifizieren.
Eingabe Überträgt die detektierte Herzfrequenz und die berechneten und unten im Bildschirm angezeigten
Werte in das Patientenprotokoll.
Beenden Beendet Axius-EF.

Bedienelemente von syngo Arterial Health


Package (AHP)
Der Begriff „Steuerelement“ umfasst Schaltflächen auf dem Bildschirm, Tasten auf der
alphanumerischen Tastatur und Tasten auf dem Bedienfeld des Systems.

AHP-Bildschirm — Navigationskonsole
Die Navigationskonsole wird oben rechts auf dem AHP-Bildschirm angezeigt.
Symbol Option (Tool Tip) Beschreibung
CIMT-Grenze Zeigt den Bildschirm Intima-Mediendicke der Karotis (CIMT) mit dem
Bildqualitätsfeld und der Symbolleiste zur CIMT-Bearbeitung an.
Protokolle Zeigt das CIMT-Protokoll und die Protokolloptionen an.

Einstellung Zum Aufrufen des AHP-Einrichtungsbildschirms.

Beenden Beendet das AHP-Programm.

Gebrauchsanweisung C - 51
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Bildqualitätsfeld
Das Bildqualitätsfeld wird rechts auf dem Bildschirm angezeigt.

Symbol Option (Tool Tip) Beschreibung


Vorheriges Zeigt den vorherigen Frame eines Clips an.

Start Startet die Wiedergabe des angezeigten Clips.

Stopp Stoppt die Wiedergabe des angezeigten Clips.

Nächste(s) Zeigt den nächsten Frame eines Clips an.

Zoom + Vergrößert den aktuellen Clip oder den aktuellen Frame.

Zoom - Verkleinert den aktuellen Clip oder den aktuellen Frame.

Verschieben Positioniert den aktuellen Clip oder den aktuellen Frame im Fenster.

Kontrast Passt die Differenz zwischen hellen und dunklen Schattierungen an.
(Schieberegler)
Helligkeit Hellt die Schattierungen auf oder verdunkelt sie.
(Schieberegler)

Symbolleiste zur CIMT-Bearbeitung


Die Werkzeuge zur Bearbeitung der Ränder der Intima-Mediendicke der Karotis (CIMT) werden
rechts auf dem Bildschirm angezeigt und stehen zur Verfügung, nachdem der interessierende
CIMT-Bereich (CIMT-ROI) festgelegt wurde.

Fernfeld-Werkzeuge
Schaltfläche Tool Tip Beschreibung
Lumen-Intima Aktiviert die Bearbeitungsfunktion für die ferne Lumen-Intima-Grenze.
bearbeiten

Medien-Adventitia Aktiviert die Bearbeitungsfunktion für die ferne Medien-Adventitia-Grenze.


bearbeiten

Manuelle Trace Aktiviert die manuelle Trace-Funktion für die ferne Lumen-Intima-Grenze.
Lumen-Intima

Manuelle Trace Aktiviert die manuelle Trace-Funktion für die ferne Medien-Adventitia-
Medien-Adventitia Grenze.

C - 52 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Trace-Bearbeitungswerkzeuge
Schaltfläche Tool Tip Beschreibung
Ränder löschen Löscht den aktuellen Rand und den CIMT-ROI (den interessierenden
Bereich).

Frame Schließt einen speziellen Frame von der Analyse und der Messung aus und
ausschließen bezieht ihn wieder ein.
umschalten
Bearbeitung Verwirft die letzte Bearbeitung.
rückgängig

Auf ROI zoomen Vergrößert den ausgewählten ROI (interessierender Bereich).

--- CIMT speichern Speichert Daten im Protokoll.

Softkey-Optionen von syngo Arterial Health Package (AHP)


Option Beschreibung
AHP Aktiviert das Softwareprogramm von syngo Arterial Health Package (AHP).
Beenden Beendet das Softwareprogramm von syngo Arterial Health Package (AHP).

Softkey-Optionen für die Protokolle für die Intima-Mediendicke der


Karotis (CIMT-Protokolle)
Option Beschreibung
Beenden Schließt die Protokollseite und aktiviert den 2D-Modus.
Export Überträgt das Protokoll und das Arbeitsblatt an ein angeschlossenes USB-
Speichergerät.
Vorschau drucken Zeigt das Protokoll im Druckformat an.
Drucken Druckt das Protokoll aus.

Gebrauchsanweisung C - 53
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

syngo TEE-Bedienelemente
Softkey-Optionen für syngo TEE
Option Beschreibung Einstellungen
Beenden Beendet syngo fourSight TEE. Aus, 1, 2, 3
Stufenwinkel Definiert die Erhöhung der Stufenwinkelrotation bei der Aufnahme jedes 3, 5
Herzzyklus.
R-Gating Zeigt die Softkey-Optionen für die Einstellung der Steuerung durch die Ein, Aus
Herzfrequenz.
Autom. Der akzeptierte Bereich der Herzfrequenz wird automatisch basierend ---
Einstellung auf der Herzfrequenz des Patienten eingestellt.
HF Min Definiert die Mindest-Herzfrequenz für eine Aufnahme. ---
HF Max Definiert die Höchst-Herzfrequenz für eine Aufnahme. ---

syngo Bildschirmeinstellung
Symbol Option Beschreibung
Überprüfen Greift auf die TEE-Prüfanzeige und die Optionen zu.

Volumenmessung Greift auf die TEE-Volumenmessanzeige und die Optionen zu.

Beenden Beendet syngo fourSight TEE.

Schieberegler
So zeigen Sie den aktuellen Wert durch die „Schieberegler“-Auswahl an:
ƒ Bewegen Sie den Cursor über den Schieberegler.

C - 54 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbolleiste (Prüfanzeige)
Es werden folgende Optionen in der Symbolleiste über der TEE-Prüfanzeige angezeigt:
Symbol Option Beschreibung
Rückgängig Macht die letzte Bearbeitung rückgängig.

Wiederholen Storniert den letzten „Rückgängig“-Vorgang.

Zurückset. Stellt die ursprüngliche Ausrichtung aller Quadranten wieder her; zeigt die
erste Phase an; ruft alle entfernten Daten wieder auf; löscht Messungen,
Anmerkungen und Pfeile; und löscht den Speicherpuffer.
Schwenk/Orbit Orientiert (schwenkt oder neigt) die Schnittebene, wenn die Schnittebene
oder ein Ebenenquadrant gewählt wurde.
Dreht das Volumen, wenn ein Teil des Volumenquadranten außerhalb des
Volumens gewählt wird.
Drehen Zum Drehen des gewählten Quadranten (Ebene oder Volumen) mit dem
oder gegen den Uhrzeigersinn. Wenn der Volumenquadrant gewählt wird,
wird das Volumen um seinen Mittelpunkt gedreht. Wenn ein
Ebenenquadrant gewählt wird, wird die Ebene um die Position des Cursors
gedreht.
Verschieben Bewegt das Bild (Ebene oder Volumen) im gewählten Quadranten.

Schicht Legt die Schnittebene fest, indem der aktive Ebenenquadrant durch das
Volumen entlang der orthogonalen Achse durchquert wird. Das
Durchqueren der aktiven Ebene wird auch als Stepping durch das
Volumen bezeichnet.
Zoom Vergrößert die Ebene oder das Volumen im gewählten Quadranten.

D↑Art Aktiviert die D↑ Art-Funktion, um nur das interessierende Segment im


Volumenquadranten anzuzeigen. Das interessierende Segment ist durch
die gewählte Ebene (MPR) definiert.
Synchronisieren der Richtet den Volumenquadranten (VR-Anzeige oder Volumenanzeige) mit
VR-Anzeige mit der dem des gewählten Ebenenquadranten (MPR-Anzeige oder Multi Planar
aktiven MPR-Anzeige Reconstruction-Anzeige) aus.
Hinweis: Wenn diese Option aktiviert ist, werden folgende Optionen nur
für die Ebenen verfügbar (nicht für das Volumen): Schwenk/Orbit,
Drehen, Verschieben, Schicht und Zoom.

Gewebe zeigen Es werden nur die 2D-Daten des Volumens angezeigt.


Hinweis: Diese Option ist verfügbar für Volumen, die sowohl 2D- als auch
Color Doppler-Daten enthalten.

Farbe zeigen Es werden nur die Color Doppler-Daten des Volumens angezeigt.
Hinweis: Diese Option ist verfügbar für Volumen, die sowohl 2D- als auch
Color Doppler-Daten enthalten.

Gebrauchsanweisung C - 55
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbol Option Beschreibung


Farbe und Gewebe Es werden sowohl die 2D- als auch die Color Doppler-Daten des
zeigen Volumens angezeigt.
Hinweis: Diese Option ist verfügbar für Volumen, die sowohl 2D- als auch
Color Doppler-Daten enthalten.

Clip Gewebe Aktiviert die Schnittebene für 2D-Daten im Volumen.

Clip Farbe Aktiviert die Schnittebene für Color Doppler-Daten im Volumen.


Hinweis: Diese Option ist verfügbar für Volumen, die sowohl 2D- als auch
Color Doppler-Daten enthalten.

Gewebe-ROI Passt die Ränder des Volumen-Drahtgitters für 2D-Daten an.

Color-ROI Passt die Ränder des Volumen-Drahtmodells für Color Doppler-Daten an.
Hinweis: Diese Option ist verfügbar für Volumen, die sowohl 2D- als auch
Color Doppler-Daten enthalten.

Dekorationen anzeigen Es wird ein graues Drahtmodell um das Volumen angezeigt.

Phasenschleife stoppen Stoppt die Wiedergabe der Phasenschleife.

Phasenschleife starten Beginnt oder stoppt die Wiedergabe der Phasenschleife.

Vorherige Phase Hiermit wird die vorherige Phase angezeigt.

Nächste Phase Hiermit wird die nächste Phase angezeigt.

Lesezeichen erstellen Speichert den Datensatz während der Wiedergabe der Phasenschleife als
AVI-formatiertem Clip im System. Umfasst die Isteinstellungen; umfasst
keine gerenderten Einstellungen.
Speichert den/die angezeigten Quadranten als Bilder auf dem System,
wenn die Phasenschleife nicht wiedergegeben wird.
AVI/BMP exportieren Speichert und exportiert Clips und Bilder auf einem USB-Gerät.

Steuerung — TEE-Optionen (Prüfanzeige)


Es werden die Optionen Zubehör, Messungen oder Wiedergabeeinstellungen angezeigt, je
nachdem welche Steuerung oben rechts in der TEE-Prüfanzeige gewählt wird.
Symbol Option Beschreibung
Patientendaten Zeigt Patientendaten für die aktuelle Studie an.

Zubehör Ruft die Optionen der Zubehör-Gruppe auf.

Messungen Ruft die Optionen der Gruppe Messungen auf.

Wiedergabeeinstellungen Ruft die Optionen der Gruppe Wiedergabeeinstellungen auf.

C - 56 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Zubehör
Folgende Optionen werden angezeigt, wenn Sie Zubehör oben rechts in der TEE-Prüfanzeige
wählen.
Symbol Option Beschreibung
Helligkeit Schieberegler. Verdunkelt oder hellt Schattierungen oder
Farben auf (nur Ebenenquadranten).

Kontrast Schieberegler. Regelt den Unterschied zwischen hellen und


dunklen Schattierungen oder Farben (nur
Ebenenquadranten).
Phasenschleife starten Beginnt oder stoppt die Wiedergabe der Phasenschleife.

Vorherige Phase Hiermit wird die vorherige Phase angezeigt.

Nächste Phase Hiermit wird die nächste Phase angezeigt.

Phasenanimationsgeschwindigkeit Schieberegler. Regelt die Wiedergabegeschwindigkeit der


einstellen Phasenschleife und der automatischen Drehung (Animation).
Das Dreieck unter dem Schieber zeigt die Herzfrequenz bei
der Aufnahme in Relation zur Wiedergabe/
Drehgeschwindigkeit.
Wiedergabeanimation Die wiedergegebene Phase wird automatisch in einer um das
Zentrum schaukelnden Bewegung im gewählten Winkel und
der gewählten Geschwindigkeit angezeigt.
Zeitlupe Zum Aktivieren oder deaktivieren der Zeitlupe bei der
automatischen Drehung des Volumens.
Winkel einstellen Schieberegler. Regelt den vertikalen
Achsenbewegungswinkel zur automatischen Drehung des
Volumens.
Die Gesamtdrehung beträgt zweimal die
Bewegungswinkeleinstellung. Die Gesamtdrehung bei einem
45-Grad-Bewegungungswinkel ist demnach 90 Grad.
Spiegeln Kehrt die Folge der aufgenommenen Schichten im
Volumendatensatz um.
Standardskalpell Zum Entfernen des umrissenen Datenabschnitts aus dem
Volumen.
Entfernte Daten wiederherstellen Stellt die Daten wieder her, die mit Skalpell entfernt wurden.

Schnittlinien umschalten Zum Anzeigen oder Verbergen der Achsen in den Ebenen,
die die Hauptachsen des Volumens darstellen.

Gebrauchsanweisung C - 57
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Messungen
Folgende Optionen werden angezeigt, wenn Sie Messungen oben rechts in der
TEE-Prüfanzeige wählen.

Symbol Option Beschreibung


Distanz Zur Durchführung einer Abstandsmessung.

Winkel Zur Durchführung einer Winkelmessung.

Fläche Zur Durchführung einer Flächenmessung.

Anmerkung Zur Erstellung einer Anmerkung in der gewählten Ebene oder im gewählten
Volumen.
Pfeil Zum Einfügen eines Pfeils in der gewählten Ebene oder im gewählten Volumen.

Gewählte Löscht die ausgewählte Anmerkung oder den Pfeil. Falls keine Anmerkung,
Anmerkung oder Messung und kein Pfeil ausgewählt wurde, werden alle Anmerkungen,
Messung löschen Messungen und Pfeile gelöscht.

Wiedergabeeinstellungen
Folgende Optionen werden angezeigt, wenn Sie Wiedergabeeinstellungen oben rechts in der
TEE-Prüfanzeige wählen.
Symbol Option Beschreibung
Gewebeschwelle Schieberegler. Dunklere Grauschattierungen, Hintergrundrauschen und
"Schneegestöber" werden aus den 2D-Daten des Volumens unterdrückt, indem
Voxel mit Werten unterhalb der gewählten Schwelle entfernt werden.
Gewebetransparenz Schieberegler. Regelt die Oberflächentransparenz der 2D-Daten des Volumens.
Höhere Werte "glätten" die Daten und niedrigere "konsolidieren" sie.
Farbschwelle Schieberegler. Teilt jeder Geschwindigkeitsrichtung der Color Doppler-Daten
eine einzige Farbe zu und eliminiert dann die Daten niedrigerer Amplitude und
das Hintergrundrauschen der Color Doppler-Daten des Volumens indem Voxel
mit Werten unterhalb der Schwelle entfernt werden.
Transparenzfarbe Schieberegler. Regelt die Oberflächentransparenz der Color Doppler-Daten des
Volumens. Höhere Werte "glätten" die Daten und niedrigere "konsolidieren" sie
und zeigen Daten höherer Geschwindigkeiten.
Gradientenmodus Anwenden einer Mischung aus Gradienten- und Strukturschattierung auf die
2D-Daten des Volumens

C - 58 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Symbol Option Beschreibung


Gradient/ Schieberegler. Anwenden einer Mischung aus Gradienten- und
Gradientenmodus Strukturschattierung auf die 2D- und Color Dopplerdaten des Volumens.
Gradient- Schieberegler. Mischt und regelt Gradienten- und Strukturschattierung.
Strukturverhältnis
Strukturintensität Schieberegler. Regelt die Konzentration der Strukturschattierung.

Max IP Modus Es werden nur die 2D-Daten des Volumens mit der höchsten Intensität (dem
(Gewebe) höchsten Wert) angezeigt.
Max IP Modus Es werden nur die Color Doppler-Daten des Volumens mit der höchsten
(Farbe) Intensität (dem höchsten Wert) angezeigt.
Kein 3D-Filter Erhöht das strukturelle Volumendetail.

Glattes 3D (normal) Wendet einen leichten Tiefpassfilter auf das Volumen an, um in der Anzeige
Strukturdetails und Glätte zu betonen.
Glattes 3D (stark) Wendet einen mittleren Tiefpassfilter auf das Volumen an, um in der Anzeige die
Glätte zu betonen.
Glattes 3D (massiv) Wendet einen sehr starken Tiefpassfilter auf das Volumen an, um in der Anzeige
die Glätte stark zu betonen.
Gewebe invertieren Invertiert helle und dunkle Voxelwerte der 2D-Daten im Volumen.

Beutel anzeigen Schaltet zwischen der Anzeige des Volumens (Surface Rendering) und der
zuletzt berechneten Volumenmessung um.

Gebrauchsanweisung C - 59
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Steuerung — TEE-Symbolleiste (Volumenmessungsanzeige)


Es werden folgende Optionen in der Symbolleiste oben in dem TEE-Volumenmess-Bildschirm
angezeigt:
Symbol Option Beschreibung
Rückgängig Macht die letzte Bearbeitung rückgängig.

Wiederholen Storniert den letzten „Rückgängig“-Vorgang.

Zurückset. Stellt die ursprüngliche Ausrichtung aller Quadranten wieder her; zeigt die
erste Phase an; ruft alle entfernten Daten wieder auf; löscht Messungen,
Anmerkungen und Pfeile; und löscht den Speicherpuffer.
Phasenschleife stoppen Stoppt die Wiedergabe der Phasenschleife.

Phasenschleife starten Beginnt oder stoppt die Wiedergabe der Phasenschleife.

Vorherige Phase Hiermit wird die vorherige Phase angezeigt.

Nächste Phase Hiermit wird die nächste Phase angezeigt.

Lesezeichen erstellen Speichert den Datensatz während der Wiedergabe der Phasenschleife als
AVI-formatiertem Clip im System. Umfasst die Isteinstellungen; umfasst
keine gerenderten Einstellungen.
Speichert den/die angezeigten Quadranten als Bilder auf dem System,
wenn die Phasenschleife nicht wiedergegeben wird.
AVI/BMP exportieren Speichert und exportiert Clips und Bilder auf einem USB-Gerät.

Volumenmessungen
Es werden folgende Optionen in der Symbolleiste (auf der TEE Volumenmessanzeige)
angezeigt, wenn Sie Volumenmessung wählen.
Symbol Option Beschreibung
Helligkeit Schieberegler. Verdunkelt oder hellt Schattierungen oder Farben auf (nur
Ebenenquadranten).
Kontrast Schieberegler. Regelt den Unterschied zwischen hellen und dunklen
Schattierungen oder Farben (nur Ebenenquadranten).
Vorheriges Ebenenpaar Zum Anzeigen des vorherigen Ebenpaars in den oberen beiden
Quadranten.
Nächstes Ebenenpaar Zum Anzeigen des nächsten Ebenpaars in den oberen beiden Quadranten.

Doppelte Ebenenanzahl Die ursprünglich angezeigten Ebenenpaare werden zwei Mal angezeigt.

Halbe Ebenenanzahl Reduziert die angezeigten Ebenenpaare um die Hälfte.

Enddiastole einstellen Definiert die derzeit gewählte Phase am Ende der Diastole.

Endsystole einstellen Definiert die derzeit gewählte Phase am Ende der Systole.

--- Volumen berechnen Zum Berechnen des umrissenen Volumens (Messung).


Volumen löschen Zum Löschen der umrissenen Volumenmessung.

C - 60 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

syngo MVA-Regler
Die Regler umfassen Bildschirmoptionen und die Tasten auf der alphanumerischen Tastatur.

Symbolleiste

Darstellungswerkzeuge
Schaltfläche Option Beschreibung
Zurückset. Zeigt den Datensatz so an, wie er ursprünglich nach dem Import
dargestellt wurde.
Sekundäres Capture Legt ein Lesezeichen des Arbeitsbereich-Inhalts an. Jedes Lesezeichen
speichern wird als Miniaturbild auf dem Lesezeichenbildschirm angezeigt.
AVI/BMP exportieren Exportiert Animationsdateien auf ein USB-kompatibles Gerät.

MVA-Voreinstellungen Ändert die Workflow-Einstellungen.

MVA-Abgrenzung Aktiviert die Abgrenzung zur MV-Beurteilung.

Info Zeigt Informationen zur Produktversion an.

Phasenschleife Schaltet zwischen Stopp und Start der Animation einer angezeigten
stoppen/abspielen Phasensequenz um.
Phasenschleife Schaltet zwischen Start und Stopp der Animation einer angezeigten
starten/stoppen Phasensequenz um.
Vorherige Phase Zeigt die vorherige Phase an. Diese ist erst ab der Analysephase der
Darstellung verfügbar.
Nächste Phase Zeigt die nächste Phase an. Diese ist erst ab der Analysephase der
Darstellung verfügbar.

Die folgenden Prüfwerkzeuge werden in der Symbolleiste verfügbar, wenn die Analyse beginnt.
Schaltfläche Option Beschreibung
Gehe zu Springt zur definierten Phase.
interessierendem
Frame
MVA-Analyse Aktiviert die MV-Beurteilungsanalyse.

MVA-Analyse 2D Aktiviert die MV-Beurteilungsanalyse 2D.

Gebrauchsanweisung C - 61
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Navigationswerkzeuge
Schaltfläche Option Beschreibung
Schwenk/Orbit Richtet das Bildziel durch die Drehung der gewählten Schnittebene/des
3D/4D-Datenwürfels um ihre bzw. seine vertikale/horizontale Achse aus.
Drehen Dreht eine der ausgewählten Standard-Schnittebenen (Vorderansicht,
linke Seitenansicht oder Draufsicht) oder den 3D/4D-Datenwürfel um die
Achse senkrecht zum Bildschirm.
Verschieben Positioniert eine der ausgewählten Standard-Schnittebenen
(Vorderansicht, linke Seitenansicht oder Draufsicht) oder den
3D/4D-Datenwürfel innerhalb eines Quadranten neu.
Zoom Vergrößern und Verkleinern des Bildes. Alle anderen Ebenen werden um
denselben Faktor vergrößert.

Arbeitsbereich
Folgende Werkzeuge werden direkt im Arbeitsbereich angezeigt und dienen zur Bildsteuerung.
Symbol Option Beschreibung
Einzelanordnung Zeigt den Quadranten als Vollbild im Arbeitsbereich an.

Vierfachanordnung Zeigt drei 2-dimensionale Schnittebenen (Vorderansicht, linke


Seitenansicht und Draufsicht) und die dreidimensionale Rekonstruktion
(4D-Datenwürfel) im Arbeitsbereich an.
--- Wiedergabeleiste Zeigt innerhalb einer Phasensequenz mehrere Orte mit wichtigen Frames
an (interessierender Frame, tatsächlicher Frame).

Dieses Beispiel einer Wiedergabeleiste zeigt den siebten von zwanzig


Frames an.

Orientierungswürfel Zeigt die Scanrichtung an. Die Scanrichtung wird durch zwei Farben
angezeigt. Die rote Seite des Orientierungswürfels stellt die erste Ansicht,
die blaue Seite die letzte Ansicht des akquirierten Datensatzes dar.

Darstellungswerkzeuge
Der Werkzeugbereich enthält drei Registerkarten, jede mit einem Satz Darstellungswerkzeuge.
Die Registerkarte Analysis enthält Werkzeuge für den Beginn der Analyse, die Registerkarte
Einstellungen enthält Werkzeuge zur Bildoptimierung und -verdeutlichung für eine genauere
Analyse und die Registerkarte Messungen enthält die Werkzeuge zur Einbindung Ihrer
eigenen Messungen in die automatisch akquirierten Messungen.

C - 62 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Analyse
Die Registerkarte Analyse ist der Ausgangspunkt Ihrer Analyse.
Schaltfläche/
Symbol Option Beschreibung
Cine-Schleife zur Schaltet zwischen kontinuierlicher Animation und
Orientierungspunkt-Platzierung unterbrochener Animation einer angezeigten
Phasensequenz um.
Gehe zu interessierendem Frame Springt zur definierten Phase.

Chirurgische Ansicht Zeigt die normale Oberfläche des MV-Annulusrings


(im 4D-Datenwürfel dargestellt) an.
Hinweis: Nur in 3D verfügbar.

Annulus zeigen Zeigt das Modell des Annulusrings im 4D-Datenwürfel an.

Schließungslinie anzeigen Zeigt das Modell der Schließungslinie im 4D-Datenwürfel an.

Neu Platziert einen OP an eine interessierende Stelle innerhalb


eines MPR und weist ihm einen Namen zu. Ist Text in 3D
aktiviert, wird der Name auch im 3D/4D-Datenwürfel
angezeigt.
Hinweis: Nur in 2D verfügbar.

Umbenennen Bearbeitet eine ausgewählte OP-Bezeichnung.


Hinweis: Nur in 2D verfügbar.

Löschen Entfernt eine ausgewählte OP-Bezeichnung.


Hinweis: Nur in 2D verfügbar.

Text in 3D Aktiviert die Bezeichnungsanzeige in der 3D-Rekonstruktion.


Hinweis: Nur in 2D verfügbar.

Automatische Bezeichnungen Zeigt automatisch generierte Bezeichnungen für eine


anzeigen Übersicht der anatomischen Struktur der MV an. Die
automatische Bezeichnung erfolgt gemäß der Carpentier-
Klassifizierung (A1-A3 anteriores Segel, P1-P3 posteriores
Segel).
Bezeichnung hinzufügen Generiert eine Anmerkung. Anmerkungen, die im MPR
generiert werden, werden auch auf den 4D-Datenwürfel
angewendet. Anmerkungen, die im 4D-Datenwürfel
generiert werden, werden nur auf den 4D-Datenwürfel
angewendet.
Löschen Entfernt alle Anmerkungen oder nur eine ausgewählte
Anmerkung.

Gebrauchsanweisung C - 63
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Einstellungen
Einstellungen (Darstellung des 4D-Datenwürfels):
Schaltfläche/
Symbol Option Beschreibung
Wiedergabeanimation Startet/stoppt eine Schaukelbewegung eines 3D/4D-
Datenwürfels um seine vertikale Achse.
Zeitlupe Schaltet zwischen schneller und langsamer
Schaukelbewegung um.
Winkel einstellen Stellt den Grad des Schaukelbewegungswinkels ein. Der
angezeigte Winkel entspricht dem Winkel zwischen der
zentralen Position und der Endposition auf einer Seite.

Einstellungswerkzeuge
Schaltfläche/
Symbol Option Beschreibung
Helligkeit Erhellt oder verdunkelt Gewebe und Farben
gleichermaßen.
Kontrast Stellt die Differenz zwischen hellem und dunklem Gewebe
sowie zwischen hellen und dunklen Farbe ein.
Phasenanimationsgeschwindigkeit Stellt die Animationsgeschwindigkeit ein. Das Dreieck im
einstellen Schiebereglerbereich kennzeichnet die ursprüngliche
Akquisitionsgeschwindigkeit.
Phasenschleife starten Startet die Animation einer angezeigten Phasensequenz.

Vorherige Phase Hiermit wird die vorherige Phase angezeigt.

Nächste Phase Hiermit wird die nächste Phase angezeigt.

Gewebe zeigen Zeigt nur Schwarzweißdaten an.

Farbe zeigen Zeigt nur Farbdaten an.

Farbe und Gewebe zeigen Zeigt Farb- und Schwarzweißdaten in der 3D/4D-
Rekonstruktion an.

C - 64 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Schaltfläche/
Symbol Option Beschreibung
Gewebeschwelle Trennt ein interessierendes Objekt vom Hintergrund
und/oder unerwünschten Daten (Rauschen).
Schwelleneinstellungen helfen bei der Definition, welche
Strukturen für eine 3D/4D-Rekonstruktion relevant sind und
welche nicht. Grauwerte über dem eingestellten
Schwellenwert werden bei der Rekonstruktion
berücksichtigt, graue Werte unterhalb des Schwellenwerts
werden ignoriert.
Gewebetransparenz Legt das Aussehen eines 3D/4D-Datenwürfels fest. Ein
Wert von 0 erzeugt eine feste Oberfläche. Durch Erhöhen
dieses Wertes wird die Transparenz des Objekts
gesteigert.
Farbschwelle Legt fest, welche Farben (Geschwindigkeiten) für den
3D/4D-Datenwürfel relevant sind.
Die Geschwindigkeiten in entgegengesetzter Richtung
werden durch zwei Grundfarben repräsentiert. Farbwerte
über dem eingestellten Schwellenwert werden bei der
Rekonstruktion berücksichtigt, Werte unterhalb des
Schwellenwerts werden ignoriert. Bei einer niedrigen
Schwellenwerteinstellung werden alle Farben
(Geschwindigkeiten) eines Datensatzes angezeigt; bei
einem hohen Schwellenwert werden nur die hohen
Geschwindigkeiten angezeigt.
Transparenzfarbe Legt das Aussehen eines 3D/4D-Datenwürfels fest. Ein
Wert von 0 erzeugt eine feste Oberfläche. Durch Erhöhen
dieses Wertes wird die Transparenz des Objekts
gesteigert. Eine hohe Transparenzeinstellung kann bei der
Anzeige höherer Geschwindigkeiten im Zentrum eines
Geschwindigkeitsprofils hilfreich sein.
Gradienten-Strukturverhältnis Mischt und regelt die Gradienten- und Strukturschattierung
für eine maximale Bildqualität.
Strukturintensität Regelt die Konzentration oder Stärke der
Strukturschattierung.
Kein 3D-Filter Zeigt den 3D/4D-Datenwürfel mit verstärkten
Strukturdetails an.
Glattes 3D (normal) Wendet einen leichten Tiefpassfilter auf den 3D/4D-
Datenwürfel an, um einen guten Kompromiss zwischen
Strukturdetail und glattem Bild zu erhalten.
Glattes 3D (stark) Wendet einen mäßig starken Tiefpassfilter auf den 3D/4D-
Datenwürfel an, um ein glattes Bild zu erhalten, wobei
Artefakte und etwas Rauschen entfernt werden.
Glattes 3D (massiv) Wendet einen starken Tiefpassfilter auf den 3D/4D-
Datenwürfel an, um ein sehr glattes Bild zu erhalten.
Gewebefarbe Wendet eines der verfügbaren Farbschemata auf den
3D/4D-Datenwürfel an.

Gebrauchsanweisung C - 65
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Messungen
Die Werkzeuge auf der Registerkarte Messungen ermöglichen Messungen direkt auf dem Bild.

Meßwerkzeuge
Schaltfläche Option Beschreibung
Distanz Misst gleichzeitig den Abstand zwischen zwei definierten Punkten
in einem MPR und in einem 4D-Datenwürfel, wenn die Messung
innerhalb des MPR erfolgt.
Messungen, die im 4D-Datenwürfel erfolgen, werden nur auf den
4D-Datenwürfel angewendet.
Winkel Berechnet einen Winkel zwischen drei definierten Punkten in
einem MPR und in einem 4D-Datenwürfel, wenn die Berechnung
innerhalb des MPR erfolgt.
Berechnungen, die im 4D-Datenwürfel erfolgen, werden nur auf
den 4D-Datenwürfel angewendet.
Fläche Berechnet gleichzeitig eine Fläche, die durch einen Spline
(Umfahrungsrand) definiert ist, im MPR und im 4D-Datenwürfel,
wenn die Berechnung im MPR erfolgt, oder nur im 4D-
Datenwürfel, wenn sie dort erfolgt.
Berechnungen, die im 4D-Datenwürfel erfolgen, werden nur auf
den 4D-Datenwürfel angewendet.
Kurve Berechnet gleichzeitig eine Kurve, die durch einen Spline
(Umfahrungsrand) definiert ist, in einem MPR und im 4D-
Datenwürfel, wenn die Berechnung innerhalb des MPR erfolgt.
Berechnungen, die im 4D-Datenwürfel erfolgen, werden nur auf
den 4D-Datenwürfel angewendet.
Löschen Entfernt alle Messungen oder nur eine ausgewählte Messung.

Messungen exportieren Exportiert Messdaten auf ein USB-Speichergerät.

Im Dialogfeld Voreinstellungen können Sie diese Optionen aktivieren, bevor Sie mit der
Abgrenzung oder Analyse beginnen.
Kontrollkästchen/
Benutzereingabe Option Beschreibung
Schnelle Workflow- Erhöht die Workflow-Geschwindigkeit durch Verringerung der
Wechsel Anzahl an Optionen, die zur Navigation durch den Workflow
benötigt werden.
Schnelles Setzen von Springt automatisch zur nächsten Schnittebene, nachdem alle
Orientierungspunkten Orientierungspunkte für die aktuelle Schnittebene gesetzt
wurden.
Zahlenwert Anzahl an Schnittlinien Erhöht oder verringert die Anzahl an Schnittebenen mit
mit Schließungslinien Schließungslinien. Durch die neue Fragmentierung werden alle
gesetzten Orientierungspunkte gelöscht.
Zahlenwert Anzahl an Schnittlinien Erhöht oder verringert die erforderliche Anzahl an Schnittebenen
mit Annulus-Abgrenzung mit Annulus-Abgrenzungslinien. Durch die neue Fragmentierung
werden alle gesetzten Orientierungspunkte gelöscht.
Zeitwert Zeitverzögerung für die Stoppt die Schleife für eine voreingestellte Dauer/für
Cine-Schleife zur voreingestellte Zeiträume für jeden interessierenden Frame.
Orientierungspunkt-
Platzierung

C - 66 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Beschreibung der automatischen Messungen


In diesem Abschnitt finden Sie eine Beschreibung der vom System berechneten
Automatischen Messungen. Die Zeichnungen bieten eine Orientierungshilfe für die
Platzierung der Orientierungspunkte.
Messung Beschreibung Zeichnung
Automatische Messung: Abstand zwischen den
AP-Durchmesser (3D) Orientierungspunkten Anteriorer OP
und Posteriorer OP.

AP-Durchmesser.

1 Anteriorer OP
2 AP-Durchmesser (3D)
3 Posteriorer OP

Automatische Messung: Zwei orthogonale Ebenen:


AL-PM-Durchmesser (3D) Die erste Ebene wird durch das
Segment [Anteriorer OP, Posteriorer
OP] und den Strahl der
Chirurgischen Ansicht definiert.
Beide liegen in dieser Ebene.
Die zweite Ebene wird orthogonal in
die Segmentmitte platziert [Anteriorer
OP, Posteriorer OP].
Der Abstand zwischen den beiden
Schnittpunkten des Annulusrings mit
der zweiten Ebene ist als
AL_PM-Durchmesser (3D) definiert.
AL-PM-Durchmesser.

1 Anteriorer OP
2 Posteriorer OP
3 AP-Durchmesser (3D)

Automatische Messung: Verhältnis AP-Durchmesser (3D) zu


Spherizitätsindex (3D) AL_PM-Durchmesser (3D).

Spherizitätsindex.

1 Anteriorer OP
2 AP-Durchmesser (3D)
3 Posteriorer OP
4 AL – PM-Durchmesser (3D)

Gebrauchsanweisung C - 67
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Messung Beschreibung Zeichnung


Automatische Messung: Eine Ebene, die durch die
Kommissur-Durchmesser (3D) Chirurgische Ansicht und die
Endpunkte der Schließungslinie
definiert ist. Alle oben erwähnten
Eigenschaften liegen in dieser Ebene.
Der Abstand zwischen den beiden
Schnittpunkten des Annulusrings mit
dieser Ebene ist als Kommissur-
Durchmesser (3D) definiert.

Kommissur-Durchmesser.

1 Anteriorer OP
2 Posteriorer OP
3 Kommissur-Durchmesser (3D)

Automatische Messung: Winkel, der durch den Mittelpunkt des


Nichtplanarer Winkel (3D) Kommissur-Durchmessers (3D)
(Apex), dem Anterioren OP und dem
Posterioren OP gebildet wird.

Nichtplanarer Winkel.

1 Anteriorer OP
2 Nichtplanarer Winkel
3 Kommissur-Durchmesser (3D)
4 Posteriorer OP

Automatische Messung: Kurvenlänge zwischen den


Länge des anterioren Endpunkten des Kommissur-
Annulus (3D) Durchmessers (3D) durch den
anterioren Teil des Annulusrings.

Länge des anterioren Annulus.

1 Anteriorer OP
2 Länge des anterioren Annulus (3D)
3 Posteriorer OP

C - 68 Gebrauchsanweisung
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

Messung Beschreibung Zeichnung


Automatische Messung: Kurvenlänge zwischen den
Länge des posterioren Endpunkten des Kommissur-
Annulus (3D) Durchmessers (3D) durch den
posterioren Teil des Annulusrings.

Länge des posterioren Annulus.

1 Anteriorer OP
2 Posteriorer OP
3 Länge des posterioren Annulus (3D)
Automatische Messung: Summe der anterioren und posterioren ---
Umfang des Annulus (3D) Annulus-Längen.

Automatische Messung: Projektion der 3D-Annulusfläche auf ---


Annulusfläche (2D) eine Ebene, die orthogonal zur
chirurgischen Ansicht liegt. Der
Bereich der resultierenden planaren
Region ist als Annulusfläche (2D)
definiert.
Automatische Messung: Projektion der 3D-Schließungslinie ---
SL-Länge (2D) auf eine Ebene, die orthogonal zur
chirurgischen Ansicht liegt. Die Länge
der resultierenden planaren Region ist
als SL-Länge (2D) definiert.
Automatische Messung: Länge der Schließungslinie in der ---
SL-Länge (3D) 3D-Struktur.

Gebrauchsanweisung C - 69
Anhang C Bildschirm-Bedienelemente

C - 70 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz
Anzeigeauflösung und Messgenauigkeit ......................................................... 3
Standardmäßig nach Schallkopf angezeigte MI- und TI-Werte ..................... 4
Mit Plus-Option installierte Systeme .............................................................. 5

IEC 61157 Akustische Ausgabeermittlung ....................................................... 6


Legende......................................................................................................... 6
Mit Plus-Option installierte Systeme ............................................................ 17

Track 3, FDA 510(k) und IEC 60601-2-37 Akustische Ausgabeermittlung ... 22


Schallleistungs-Übersichtstabelle ................................................................ 22
Definitionen.................................................................................................. 23
Legende....................................................................................................... 24
Mit Plus-Option installierte Systeme ............................................................ 56
Schallleistungs-Übersichtstabelle......................................................... 56

Gebrauchsanweisung D - 1
Anhang D Schallleistungsreferenz

D - 2 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Anzeigeauflösung und Messgenauigkeit


Bei Schallköpfen, die den mechanischen Index oder den Wärmeindex von 1,0 übersteigen
können, zeigt das Ultraschallsystem Indizes ab einem Wert von 0,4. Die Anzeigeauflösung
beträgt 0,1 für alle angezeigten MI-Werte bzw. 0,2 für alle TI-Werte.
Es ist wichtig zu beachten, dass angezeigte Indizes durch Messungen erhalten werden und
Messfehler auftreten können. Die spezifische Messungenauigkeit für die Schallleistung, den
Schalldruck und die mittlere Frequenz liegt bei jeweils 3,7 %, 8,5 % und 2,0 %. Die
Messgenauigkeit für Ultraschallenergie, Verdünnungs-Spitzendruck und mittlere Frequenz von
einer Standardkombination aus Testschallkopf/Treiber liegt bei jeweils 5,1 %, 4,8 % und 0,2 %.
Bei den angegeben Werten wird von 90 % Population (P) bei einer statistischen Sicherheit von
90 % ausgegangen (γ). Definitionen dieser Parameter finden sich im AIUM/NEMA-Dokument
von 1998 mit dem Titel Standard for Real-Time Display of Thermal and Mechanical Acoustic
Output Indices on Diagnostic Ultrasound Equipment – Revision 1 (auch bekannt als
Ausgangsanzeigestandard (ODS)).

Gebrauchsanweisung D - 3
Anhang D Schallleistungsreferenz

Standardmäßig nach Schallkopf angezeigte MI- und TI-Werte


(Pro Schallkopf/Modus, der den Standard-MI- oder TI-Wert von 0,4 übersteigt)

Modus
B M PWD SCW Farbe CWD
Schallkopf MI TI MI TI MI TI MI TI MI TI MI TI
1 1 1
CH5-2 1.5 - - 1.3(S ) - 1.2(S ) - - - 0.8(S ) - -
0.5(B2) 3.1(B2) 2.6(B2)
C6-2 1.5 - - 0.4(S1) - 3.1(S1) - - - 2.3(S1) - -
0.5(B2) 6.0(B2) 5.7(B2)
C7F2 1.5 - - 0.5(B2) - 1.0(S1) - - - 1.0(S1) - -
2.7(B2) 1.7(B2)
C8-5 1.5 - - 0.4(S1) - 0.6(S1) - - - - - -
2.4(B2)
VF8-3 1.5 - - 0.4(S1) - 1.3(S1) - - - 1.3(S1) - -
2.8(B2) 2.8(B2)
VF10-5 1.5 - - 3.9(S1) - 1.1(S1) - - - 1.3(S1) - -
2.8(B2)
VF13-5 1.3 - - 0.6(S1) - 1.9(S1) - - - 1.2(S1) - -
1.8(B2) 1.2(B2)
VF13-5SP 1.0 - - - - 6.0(S1) - - - 3.2(S1) - -
3.8(B2) 3.2(B2)
EV9F4 1.4 - - - - 0.6(S1) - - - - - -
1.1(B2)
EV9-4 1.4 - - 1.5 - 0.6(S1) - - - - - -
(S1, B2) 2.0(B2)
EC9-4 1.3 - - 0.4 - 1.1(S1) - - - - - -
(S1, B2) 1.0(B2)
BP9-4 1.3 - - - - 0.4(S1) - - - - - -
1.2(B2)
P4-2 1.4 - - 1.0 - 1.9(S1) - 1.3(S1) - 1.1 - -
(S1, B2) 3.5(B2) 4.0(B2) (S1, B2)
P5-1 1.2 - - 0.7(S1) - 1.0(S1) - 1.0(S1) - 1.0(S1) - -
0.8(B2) 2.8(B2) 1.5(B2) 2.6(B2)
P8-4 1.1 - - 1.0 - 1.3(S1) - 0.7(S1) - 1.2 - -
(S1, B2) 2.4(B2) 2.0(B2) (S1, B2)
P9-4 1.5 - - 2.0(S1) - 5.3(S1) - 3.3(S1) - 4.0 - -
1.9(B2) 3.7(B2) 1.1(B2) (S1, B2)
V5Ms 0.7 - - 0.4(S1) - 0.6(S1) - 0.4(S1) - 0.5(S1) - -
0.4(B2) 2.1(B2) 0.8(B2) 0.5(B2)
CW2 - - - - - - - - - - - 0.4(S1)
1.0(B2)
CW5 - - - - - - - - - - - 0.6(B2)

S1: Weichgewebe-Wärmeindex, B2: Knochen-Wärmeindex

D - 4 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Mit Plus-Option installierte Systeme


(Pro Schallkopf/Modus, der den Standard-MI- oder TI-Wert von 0,4 übersteigt)

Modus
B M PWD SCW Farbe CWD
Schallkopf MI TI MI TI MI TI MI TI MI TI MI TI
2 1 1
CH5-2 1.4 - - 0.6(B ) - 1.0(S ) - - - 1.0(S ) - -
2.8(B2) 2.8(B2)
C6-2 1.5 - - 0.4(S1) - 2.8(S1) - - - 3.0(S1) - -
0.5(B2) 5.3(B2) 5.7(B2)
C7F2 1.5 - - 0.4(B2) - 0.8(S1) - - - - - -
1.7(B2)
C8-5 1.4 - - 0.4(S1) - 0.4(S1) - - - - - -
0.5(B2)
VF8-3 1.5 - - 0.5(S1) - 1.3(S1) - - - 1.3(S1) - -
0.4(B2) 2.2(B2) 2.2(B2)
VF10-5 1.6 - - 0.7(S1) - 2.5(S1) - - - 2.5(S1) - -
0.7(B2) 2.4(B2) 2.4(B2)
VF13-5 1.0 - - 0.6(S1) - 1.8(S1) - - - 0.7(S1) - -
0.6(B2) 2.0(B2) 0.7(B2)
VF13-5SP 1.4 - - 1.0(S1) - 4.7(S1) - - - 1.0(S1) - -
0.9(B2) 3.3(B2) 1.0(B2)
EV9F4 1.4 - - - - 0.5(S1) - - - 0.4(S1) - -
1.6(B2) 1.3(B2)
BP9-4 1.3 - - - - 0.4(S1) - - - - - -
1.2(B2)

S1: Weichgewebe-Wärmeindex, B2: Knochen-Wärmeindex

Gebrauchsanweisung D - 5
Anhang D Schallleistungsreferenz

IEC 61157 Akustische Ausgabeermittlung


Legende
Englisch Deutsch
Acoustic Output Reference Referenz zur akustischen Leistung
IEC 61157 Acoustic Output Reporting IEC 61157 Akustische Ausgabeermittlung
Acoustic output information for the Siemens Schallleistungsdaten für das Siemens ACUSON X300 Ultraschall-
ACUSON X300 ultrasound imaging system. Bildgebungssystem.
Phased Array Transducer Phased Array-Schallkopf
Curved Array Transducer Curved-Array-Schallkopf
Linear Array Transducer Linear Array-Schallkopf
Continuous Wave Transducer Continuous-Wave-Schallkopf
Type Type
Manufacturer: Hersteller:
Parameter Parameter
Mode Modus
System settings Systemeinstellungen
Frequency Frequenz
Output Power Sendeleistung
Output beam dimensions Schallkeulen-Ausgangsabmessungen
Maximum power Maximale Leistung
Power-up Mode Einschaltmodus
Initialization Mode Startmodus
Acoustic Output Freeze Abschalten des Schallausgangs
n/a (not applicable) n/a (nicht zutreffend)
Inclusive modes Eingeschlossene Modi
a Acoustic power-up fraction a Akustisches Einschaltverhältnis
b Acoustic initialization fraction b Akustisches Startmodusverhältnis
Acoustic output information is presented Die Schallleistungsdaten sind den Empfehlungen der International
according to the recommendations of the Electrotechnical Commission (in IEC 61157) entsprechend
International Electrotechnical Commission angegeben.
(IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 6 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: CH5-2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.7 3.4 3.9 3.2 45 1.6 40 3.4
Ispta (mW/cm2) 58 543 447 763 188 1505 47 485
System settings: Frequency(MHz) 2.5 3.6 2.7 2.7 36 2.5 25 3.6
Focus(Cm) 4.0 16 16 16 13 8.0 13 16
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 39 139 136 136 123 67 112 139
Wpb6 (II) (mm) 1.9 4.0 4.7 4.7 29 2.0 40 4.0
(⊥) (mm) 4.3 6.0 5.7 5.7 5.4 2.8 50 6.0
prr (kHz) - - - - 3.4 4.9 33 4.1
srr (Hz) 48 48 4 225 - - - -
Output beam dimensions (mm) 10 x 14 31 x 14 31 x 14 31 x 14 26 x 14 19 x 14 28 x 14 31 x 14
fawf (MHz) 2.8 3.0 2.4 2.4 33 2.4 25 3.0
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 37 83 21 30 45 69 8.1 69
Iob (mW/cm2) 27 19 5.0 7 12 26 2.1 16
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: C6-2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.1 3.8 3.0 2.3 3.1 1.0 4.1 3.4
Ispta (mW/cm2) 52.2 157.0 103 3 377.2 124.4 1689.4 70.8 122.4
System settings: Frequency(MHz) 4.0 5.0 3.3 2.5 33 3.3 40 3.1
Focus(Cm) 10.0 13 0 10.0 16 0 10.0 6.0 10.0 8.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 105 128 101 125 101 54 105 63
Wpb6 (II) (mm) 1.74 2.78 1.77 4.79 1.77 1.71 1.74 2.35
(⊥) (mm) 3 27 3.60 3.73 6.11 3.73 2.22 3.27 2.74
prr (kHz) - - - - 0.15 17.36 0.38 0.38
srr (Hz) 23 51 87 222 - - - -
Output beam dimensions (mm) 24 3x11.0 24.3x11.0 24 3x11.0 24.3x11.0 22.0x11 0 14.4x11.0 24.3x11 0 20.1x11.0
fawf (MHz) 3 88 4.27 3 25 2.38 3.25 3.26 3.88 2.74
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 24.35 9.35 23.29 49.44 15.53 103 59 4.33 20.68
Iob (mW/cm2) 9.10 3.50 8.71 18.48 6.41 65.21 1.62 9.33
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 7
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
fourSight 4D Transducer. Type: C7F2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.8 2.0 2.5 2.0 26 1.2 40 3.6
Ispta (mW/cm2) 30.5 85 5 3.6 78 9 105.9 1327.5 60.8 151.4
System settings: Frequency(MHz) 4.2 2.5 3.1 3.1 3.1 3.1 33 3.3
Focus(Cm) 10.0 16 0 6.0 10 0 10.0 6.0 40 6.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 91 109 52 86 85 52 39 60
Wpb6 (II) (mm) 2 06 4.81 1 66 2.32 2.38 1.64 1.27 1.25
(⊥) (mm) 2 66 4.88 2 09 3.31 3.32 2.09 2.45 2.15
prr (kHz) - - - - 0.15 8.22 0.38 0.38
srr (Hz) 30 61 15 145 - - - -
Output beam dimensions (mm) 20 5x11.0 20.5x11.0 15 0x11.0 20.48x11 0 20.5x11 0 15.0x11.0 13.4x11 0 20.2x11.0
fawf (MHz) 3.71 2.45 3 01 2.98 2.98 3.01 3.34 3.31
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 21.34 13.71 4 89 16.20 8.45 51.01 11 93 12.04
Iob (mW/cm2) 9.47 6.09 2 96 7.19 3.75 30.83 8.07 5.43
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: C8-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.4 2.4 4.0 1.8 40 1.2 4.7 4.2
Ispta (mW/cm2) 24.8 89 6 59.2 198.1 175.9 1078.7 65.3 123 0
System settings: Frequency(MHz) 5.7 4.7 4.2 4.2 42 4.2 5.7 4.7
Focus(Cm) 2.0 3.0 2.0 4.0 20 3.0 20 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 14 20 19 31 19 26 14 20
Wpb6 (II) (mm) 1.1 1.7 0 87 1.7 0.86 1.2 1.1 1.7
(⊥) (mm) 0.8 1.1 1.1 1.8 1.1 1.6 08 1.1
prr (kHz) - - - - 0.1 12 0 45 4.5
srr (Hz) 46 120 96 587 - - - -
Output beam dimensions (mm) 5.0 x 5 0 7.7 x 5.0 10 2 x 5.0 10.2 x 5.0 10.2 x 5 0 10.2 x 5.0 5.0 x 5.0 7.7 x 5 0
fawf (MHz) 5.8 4.9 4.4 4.3 43 4.3 58 4.9
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 16.8 13 2 5.3 10.7 39 33 9 26 7.2
Iob (mW/cm2) 67.8 34 3 10.3 20 9 76 66.1 10.3 18.8
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 8 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF8-3
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.7 2.9 3.4 2.9 3.1 2.0 4.1 2.7
Ispta (mW/cm2) 57.4 137.1 62.6 411.2 72.4 1123.7 57.2 176 2
System settings: Frequency(MHz) 4.0 4.0 4.0 3.1 3.1 4.0 40 4.0
Focus(Cm) 2.0 5.0 3.0 7.0 30 4.0 30 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 16 39 23 59 20 27 21 28
Wpb6 (II) (mm) 1.3 1.8 1.3 1.7 16 1.7 15 1.8
(⊥) (mm) 1.2 2.1 1.4 4.2 15 1.5 12 1.5
prr (kHz) - - - - 0.1 2.8 12.2 12.2
srr (Hz) 41 30 49 82 - - - -
Output beam dimensions (mm) 5.0 x 6 2 12.6 x 6.2 10 0 x 6.2 18.8 x 6.2 7.0 x 6.2 9.7 x 6.2 7.6 x 6.2 10 0 x 6.2
fawf (MHz) 4.4 4.0 3.9 3.0 3.1 3.9 43 4.1
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 21.0 21 2 5.4 13 2 2.1 28 2 29 4.1
Iob (mW/cm2) 68.1 27.1 8.8 11 3 4.7 47 0 62 6.6
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF10-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.4 3.5 4.8 3.9 3.7 1.9 46 3.7
Ispta (mW/cm2) 33 559 326 1373 943 1701 34 175
System settings: Frequency(MHz) 4.7 4.0 6.2 6.2 53 6.2 62 8.0
Focus(Cm) 2.0 7.0 5.0 5.0 50 4.0 40 5.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 15 62 46 46 37 27 36 46
Wpb6 (II) (mm) 0 92 1.1 0.8 0.8 1.4 1.5 0.86 0.73
(⊥) (mm) 0 95 4.0 2.8 2.8 20 1.3 23 3.3
prr (kHz) - - - - 28 13 12 10
srr (Hz) 31 86 49 238 - - - -
Output beam dimensions (mm) 4.4 x 5 0 13 x 5.0 11 x 5.0 11 x 5 0 7.8 x 5.0 6 2 x 5.0 6.6 x 5.0 8.2 x 5 0
fawf (MHz) 5.5 4.3 6.1 6.1 53 6.1 65 6.7
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 9.5 162 9.4 23 23 22 73 117
Iob (mW/cm2) 43 253 17 41 59 72 22 283
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 9
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF13-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.7 2.8 4.9 3.8 49 3.0 32 2.9
Ispta (mW/cm2) 159 366 286 866 52 2411 18 204
System settings: Frequency(MHz) 53 5.3 7.3 7.3 73 7.3 73 11.4
Focus(Cm) 30 4.0 4.0 4.0 40 4.0 10 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 26 35 37 37 37 37 6 35
Wpb6 (II) (mm) 08 0.9 0.7 0.6 0.7 0.7 0.7 0.7
(⊥) (mm) 23 3.1 2.8 2.8 28 2.8 08 2.0
prr (kHz) - - - - 0.1 13 12 9.1
srr (Hz) 41 94 51 258 - - - -
Output beam dimensions (mm) 9.9 x 2.5 9 9 x 2.5 13 x 2.5 13 x 2 5 13 x 2.5 13 x 2 5 2.4 x 2.5 9 9 x 2.5
fawf (MHz) 60 5.5 7.3 7.3 73 7.3 8.7 9.6
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 99 14 6.7 19 15 54 02 4.8
Iob (mW/cm2) 40 44 20 57 4.4 163 40 19
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF13-5SP
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 2.7 2.5 4.3 3.4 4.6 1.3 2.7 2.5
Ispta (mW/cm2) 28 78 61.3 349 66 1158 12 13
System settings: Frequency(MHz) 73 7.3 7.3 62 7.3 7.3 73 7.3
Focus(Cm) 15 3.0 4.0 40 4.0 2.0 30 2.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 9 23 37 38 38 15 23 13
Wpb6 (II) (mm) 10 1.0 0.8 08 0.7 0.9 10 1.0
(⊥) (mm) 09 1.7 2.6 29 2.6 1.3 1.7 1.1
prr (kHz) - - - - 0.1 20 93 9.3
srr (Hz) 58 47 33 190 - - - -
Output beam dimensions (mm) 3.8 x 2.5 7 6 x 2.5 13 x 2.5 13 x 2.5 13 x 2.5 6 6 x 2.5 7.6 x 2.5 5.0 x 2 5
fawf (MHz) 8.4 7.9 7.2 6.4 7.2 7.3 79 8.2
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 39 56 20 85 9.3 115 30 1.8
Iob (mW/cm2) 407 295 63 266 29 700 15 14
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 10 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
fourSight 4D Transducer. Type: EV9F4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.3 2.4 3.8 1.7 38 2.3 49 4.9
Ispta (mW/cm2) 10.0 40.1 4.8 99 6 109.5 1273.9 94.8 94 8
System settings: Frequency(MHz) 4.7 4.7 5.3 4.2 53 5.3 4.7 4.7
Focus(Cm) 2.0 6.0 3.0 8.0 30 4.0 30 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 17 28 19 34 19 26 21 21
Wpb6 (II) (mm) 1 00 2.30 1.15 2.69 1.14 1.41 1.28 1.28
(⊥) (mm) 1 05 1.25 1 00 1.76 1.00 1.17 1.08 1.08
prr (kHz) - - - - 0.10 2.79 0.38 0.38
srr (Hz) 25 68 12 173 - - - -
Output beam dimensions (mm) 7 0x6.0 9.0x6 0 7 5x6.0 10.2x6.0 7.5x6.0 9.8x6 0 7.8x6.0 7 8x6.0
fawf (MHz) 5.13 5.0 5.2 4.24 5.24 5.21 5.11 5.11
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 13.51 9.24 3 20 8.41 1.60 22.58 5.35 5.35
Iob (mW/cm2) 31.99 17.19 7.10 13.69 3.55 38.56 11 37 11.37
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: EV9-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.5 2.5 4.2 2.6 43 1.3 43 2.2
Ispta (mW/cm2) 19 58 3.3 307 3.4 1051 64 85
System settings: Frequency(MHz) 5.0 5.0 5.0 4.0 50 5.3 50 5.0
Focus(Cm) 2.0 6.0 4.0 6.0 20 3.0 20 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 15 201 30 42 15 21 15 30
Wpb6 (II) (mm) 1.3 2.1 1.9 2.3 1.1 1.4 1.1 1.9
(⊥) (mm) 1.6 1.2 1.9 2.1 19 1.1 19 1.9
prr (kHz) - - - - 15 14 73 12
srr (Hz) 35 95 7 232 - - - -
Output beam dimensions (mm) 4.0 x 8 0 5 3 x 8.0 4.8 x 8.0 13 x 8 0 5.1 x 8.0 7.7 x 8.0 5.0 x 8.0 10 x 8 0
fawf (MHz) 4.8 4.7 5.0 3.9 50 5.1 50 4.8
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 24 17 6.6 19 76 15 2.7 22
Iob (mW/cm2) 75 40 17 19 19 25 68 27
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 11
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: EC9-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.6 2.3 4.2 2.0 42 1.4 42 2.3
Ispta (mW/cm2) 35 99 8.4 328 8.7 1095 30 93
System settings: Frequency(MHz) 5.0 5.0 5.0 5.3 50 5.3 50 5.0
Focus(Cm) 2.0 4.0 2.0 4.0 20 3.0 20 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 14 31 14 28 14 22 14 31
Wpb6 (II) (mm) 1.2 2.1 1.2 1.8 12 1.4 12 2.1
(⊥) (mm) 1.7 1.8 1.7 1.2 1.7 1.0 1.7 1.8
prr (kHz) - - - - 15 14 68 12
srr (Hz) 35 95 7 521 - - - -
Output beam dimensions (mm) 5.1 x 8 0 10 x 8.0 2.9 x 8.0 9 8 x 8.0 5.1 x 8.0 7 8 x 8.0 5.1 x 14 10 x 8 0
fawf (MHz) 4.8 4.7 4.8 5.1 49 5.2 48 4.7
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 27 38 8.7 11 14 18 33 34
Iob (mW/cm2) 65 45 38 15 34 29 80 40
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: BP9-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.5 1.9 29 2.8 35 2.3 38 3.7
Ispta (mW/cm2) 9.4 28 0 16.6 43 5 9.4 628 5 50.5 70 0
System settings: Frequency(MHz) 2.9 8.0 53 5.3 29 5.3 50 5.0
Focus(Cm) 2.0 8.0 40 4.0 20 2.0 15 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 18 23 30 30 18 15 12 15
Wpb6 (II) (mm) 1.10 2.99 2.06 2.06 1.10 1 09 1.08 1.50
(⊥) (mm) 1 68 1.34 1.94 1.94 1.68 1.44 1.63 1.53
prr (kHz) - - - - - 2.79 0.38 0.38
srr (Hz) 39 71 13 33 39 - - -
Output beam dimensions (mm) 6.40x4.30 5.40x4 30 8.80x4.30 9.20x4 30 6.40x4.30 5.00x4.30 3 80x4.30 4 80x4 30
fawf (MHz) 5 55 7.72 5.39 5.39 5.55 5.43 5.37 5.30
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 4 92 4.35 6.24 6.24 4.92 11.60 3.52 4.76
Iob (mW/cm2) 17.89 18.74 16.49 15.77 17 89 53.96 21 56 23.05
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 12 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Phased Array Transducer. Type: P4-2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi SCWp SCWi
p_ (MPa) 3.0 20 3.8 1.9 4.1 2.0 40 2.6 02 0.2
Ispta (mW/cm2) 73 397 19 64 41 9 1284 38 361 918 918
System settings: Frequency(MHz) 2.5 36 3.1 2.5 3.1 2.7 3.1 3.6 20 2.0
Focus(Cm) 3.0 15.0 5.0 18.0 5.0 7.0 50 11 0 90 9.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 25 79 51 67 51 54 49 79 44 44
Wpb6 (II) (mm) 1.3 4.4 1.4 4.6 1.4 1.7 13 2.6 4.4 4.4
(⊥) (mm) 7.7 36 5.8 2.8 5.8 3.2 58 3.2 30 3.0
prr (kHz) - - - - 7.6 2.6 36 3.7 3.7 3.7
srr (Hz) 62 37 6 213 - - - - - -
Output beam dimensions (mm) 15.0x14.0 17.0x14 0 17 0x14.0 17.0x14 0 17.0x14.0 17 0x14.0 17.0x14 0 17.0x14.0 7.5x14.0 7.5x14 0
fawf (MHz) 2.6 3.1 2.8 2.4 2.8 2.6 28 3.1 20 2.0
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 87 57 53 74 34 80 14 50 137 137
Iob (mW/cm2) 41 24 23 32 14 34 59 22 129 129
Power-up mode B B B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M - -
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - - - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Phased Array Transducer. Type: P5-1
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi SCWp SCWi
p_ (MPa) 3.2 1.5 1.4 1.4 2.4 0.9 4.1 4.1 0.1 0.1
Ispta (mW/cm2) 5.3 25 2 70 7.0 511 1087 76.6 76 6 350 3 388.0
System settings: Frequency(MHz) 4.0 2.2 22 2.2 2.2 2.7 2.7 2.7 2.2 22
Focus(Cm) 15.0 13 0 4.78 4.78 6.48 5 00 9.0 9.0 15.0 55
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 78 64 47 47 59 50 57 57 64 47
Wpb6 (II) (mm) 3 96 3.42 1.83 1.83 2.22 2 03 2 23 2.23 4 53 1.83
(⊥) (mm) 2 36 2.81 3.81 3.81 3.08 3 39 3 28 3.28 3 36 3.81
prr (kHz) - - - - 0.10 9.77 0.38 0.38 8 68 8.68
srr (Hz) 45 70 139 139 - - - - - -
Output beam dimensions (mm) 15.4x14.0 15.4x14.0 12.0x14 0 12.0x14.0 15.4x14.0 12 5x14.0 15.4x14.0 15.4x14.0 15.4x14 12.5x14 0
fawf (MHz) 3.45 2.31 2.13 2.13 2.16 2 57 2 64 2.64 2.12 2.13
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 74.19 47.28 55 26 55.26 14.58 84.92 30.24 30.24 93.57 93.47
Iob (mW/cm2) 34.5 21.98 32.9 32 9 6.78 48.61 14.06 14.06 43.51 53 50
Power-up mode B B B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M - -
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - - - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 13
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Phased Array Transducer. Type: P8-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi SCWp SCWi
p_ (MPa) 2.9 1.6 4.7 1.9 4.8 1.7 4.8 3.6 02 0.2
Ispta (mW/cm2) 3.5 26 0.1 59 0.2 1201 21 43 806 856
System settings: Frequency(MHz) 5.3 3.8 53 3.6 5.3 4.4 5.3 3.8 36 3.6
Focus(Cm) 3.0 9.0 40 8.0 4.0 4.0 4.0 7.0 50 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 27 36 30 36 30 30 30 34 24 24
Wpb6 (II) (mm) 1.0 3.2 1.4 2.7 1.4 1.4 1.4 2.5 23 2.3

(⊥) (mm) 2.5 2.1 22 2.0 2.2 2.1 2.2 2.0 22 2.2

prr (kHz) - - - - 8.7 12 6.0 6.0 82 8.2


srr (Hz) 34 58 2 467 - - - - - -
Output beam dimensions (mm) 9 6 x 8.0 9 6 x 8.0 9.6 x 8.0 9 6 x 8.0 9.6 x 8 0 9.6 x 8.0 9.6 x 8 0 9 6 x 8.0 4.4 x 8.0 4.4 x 8 0
fawf (MHz) 4.3 3.7 43 3.6 4.3 4.2 4.3 3.7 36 3.6
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 46 27 35 41 54 47 12 13 42 42
Iob (mW/cm2) 60 35 45 54 70 61 16 17 120 120
Power-up mode B B B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M - -
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - - - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Phased Array Transducer. Type: P9-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi SCWp SCWi
p_ (MPa) 2.7 1.8 4.4 1.6 45 15 4.4 3.7 0.1 0.1
Ispta (mW/cm2) 3.3 24 0.1 58 100 1202 21 43 650 650
System settings: Frequency(MHz) 5.3 3.8 5.3 3.6 53 4.4 5.3 3.8 3.6 3.6
Focus(Cm) 3.0 9.0 4.0 8.0 40 40 4.0 7.0 5.0 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 27 36 30 36 30 30 30 34 24 24
Wpb12 (II) (mm) 1.0 3.2 1.4 2.7 1.4 1.4 1.4 2.5 2.3 2.3

(⊥) (mm) 2.5 2.1 2.2 2.0 22 2.1 2.2 2.0 2.2 2.2

prr (kHz) - - - - 8.7 12 6.0 6.0 8.2 8.2


srr (Hz) 34 58 2 467 - - - - - -
Output beam dimensions (mm) 9.6 x 8.0 9 6 x 8.0 9.6 x 8 0 9.6 x 8 0 9.6 x 8.0 9.6 x 8.0 9.6 x 8 0 9.6 x 8 0 4.4 x 8.0 4.4 x 8.0
fawf (MHz) 4.3 3.7 4.3 3.6 43 42 4.3 3.7 3.6 3.6
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 46 27 35 41 54 47 12 13 42 42
Iob (mW/cm2) 60 35 45 54 70 61 16 17 120 120
Power-up mode B B B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M - -
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - - - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 14 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Phased Array Transducer. Type: V5Ms
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi SCWp SCWi
p_ (MPa) 1.9 1.4 1.4 1.3 09 08 3.2 2.3 0.1 0.1
Ispta (mW/cm2) 2.4 9.4 0.7 9.0 481.2 521.3 2.1 14.5 122.9 122.9
System settings: Frequency(MHz) 5.7 4.0 3.6 3.6 36 36 4.0 4.0 3.6 3.6
Focus(Cm) 11.0 9.0 2 50 4.97 4.46 30 2.0 9.0 7.0 7.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 47 37 30 37 38 30 19 37 13 13
Wpb6 (II) (mm) 2.72 2.45 1 34 1.73 09 1.35 0 85 2.45 2.41 2.41
(⊥) (mm) 1.24 1.48 2 31 1.80 3.88 2.32 4 00 1.48 3.33 3.33
prr (kHz) - - - - 0.10 13 02 0 38 0 38 0.10 0.10
srr (Hz) 67 209 331 331 - - - - - -
Output beam dimensions (mm) 9.6 x 7.7 9.6 x7.7 9.6 x 7.7 9.6 x 7.7 9.6 x 7.7 9.6 x 7.7 9.6 x 7.7 9.6 x 7.7 9 6 x 7.7 9 6 x 7.7
fawf (MHz) 5.64 4.28 3.74 3.78 3.68 3.65 4 28 4 28 3.62 3.62
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 18.24 23 07 5 61 19.45 19.40 30.48 5 39 5.4 19.25 19.25
Iob (mW/cm2) 24.68 31 21 7 59 26.32 26.25 41 23 7 29 7.3 26.05 26.05
Power-up mode B B B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M - -
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - - - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 15
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Continuous Wave Transducer. Type: CW2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode cwD
p_ (MPa) 0.1

Ispta (mW/cm2) 189.7

System settings -

Focus in mm 100

Output in dB 0

Ip (mm) 12

Wpb6 (II) (mm) 5.3

(⊥) (mm) 3.0

prr (kHz) -

srr (Hz) -

Output beam dimensions (mm) 8 8 x 8.7

fawf (MHz) 2.0

APF a (%) n/a

A F b (%) n/a

Maximum power (mW) 36.7


2
Iob (mW/cm ) 48.1

Power-up mode CW

Initialization mode n/a

Acoustic output freeze Yes

Itt (mm) n/a

Its (mm) Contact

Inclusive modes -

a Acoustic power-up fraction


b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Continuous Wave Transducer. Type: CW5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode cwD
p_ (MPa) 0.1

Ispta (mW/cm2) 536.0

System settings -

Focus in mm 90

Output in dB 0

Ip (mm) 23

Wpb6 (II) (mm) 13

(⊥) (mm) 1.7

prr (kHz) -

srr (Hz) -

Output beam dimensions (mm) 5.9 x 5.4

fawf (MHz) 50

APF a (%) n/a

A F b (%) n/a

Maximum power (mW) 80


2
Iob (mW/cm ) 25.1

Power-up mode CW

Initialization mode n/a

Acoustic output freeze Yes

Itt (mm) n/a

Its (mm) Contact

Inclusive modes -

a Acoustic power-up fraction


b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 16 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Mit Plus-Option installierte Systeme


Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: CH5-2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.8 3.6 2.9 1.7 28 1.1 42 4.1
Ispta (mW/cm2) 6.2 157.0 1.1 124.1 37.8 554.2 21.5 201.1
System settings: Frequency(MHz) 1.8 5.0 2.0 2.0 22 2.2 18 1.8
Focus(Cm) 2.0 13 0 2.0 2.0 20 2.0 20 2.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 45 128 44 7 18 24 45 38
Wpb12 (II) (mm) 1.74 2.78 1.74 1.74 2.62 2.45 2.62 2.42
(⊥) (mm) 7 92 3.60 9 58 7.92 2.78 1.21 2.78 3.22
prr (kHz) - - - - 0.15 0.21 0.38 0.41
srr (Hz) 26 51 26 26 - - - -
Output beam dimensions (mm) 24 3 x 14 24.3 x 14 44 0 x 14 36.0 x 14 18 5 x 14 14.1 x 14 28 2 x 14 31.1 x 14
fawf (MHz) 1 99 4.27 2 05 2.04 2.24 2.21 1.99 1.86
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 24.35 9.35 24.35 22.15 24.68 21.4 5.26 22 3
Iob (mW/cm2) 9.10 3.50 9.10 6.10 9.10 9.40 9.10 10.10
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - -- B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: C6-2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.1 3.8 2.5 1.1 1.8 1.6 4.1 3.4
Ispta (mW/cm2) 44.4 138.3 7.5 198.1 26.1 1689.4 70.8 122.4
System settings: Frequency(MHz) 4.0 5.0 2.5 2.5 3.3 3.3 40 3.1
Focus(Cm) 10 13 3 16 5 6 10 8
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 105 128 12 125 47 54 105 63
Wpb12 (II) (mm) 1.74 2.78 15.98 4.79 1.76 1.71 1.74 2.35
(⊥) (mm) 3 27 3.60 2.15 6.11 3 04 2.22 3.27 2.74
prr (kHz) - - - - 0.15 3.13 0.38 0.38
srr (Hz) 24 4.06 23 103 - - - -
Output beam dimensions (mm) 25.1 x 11.0 25 8 x 11 0 7.2 x 11 0 40.28 x 11.0 12.9 x 11.0 14.1 x 11 0 25.1 x 11.0 29 8 x 11 0
fawf (MHz) 3.9 4.27 2 55 2.38 3 26 3.26 3.88 2.74
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
AIF b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 22.19 8.37 17.29 58.27 17.37 88.79 14 07 20.68
Iob (mW/cm2) 8 04 2.94 21.77 13.15 12.22 57.41 5.10 9.51
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 17
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
fourSight 4D Transducer. Type: C7F2
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 5.7 1.7 1.3 1.0 26 1.0 4.3 3.9
Ispta (mW/cm2) 24.6 121.4 6.9 103.7 153.0 1048.4 60 9 171 5
System settings: Frequency(MHz) 2.0 2.5 2.5 2.5 3.1 3.1 3.3 3.3
Focus(Cm) 2 16 3 16 6 6 4 6
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 23 109 32 105 52 52 39 60
Wpb12 (II) (mm) 13.62 4.81 12.71 5.20 1.64 1.64 1.27 1.25
(⊥) (mm) 1 66 4.88 1.46 4.73 2.09 2.09 2.45 2.15
prr (kHz) - - - - 0.15 8.68 0.38 0.38
srr (Hz) 34 57 14 1.10 - - - -
Output beam dimensions (mm) 9.9 x 11.0 39 0 x 11 0 7.4 x 11.0 40 9 x 11 0 14.1 x 11.0 15.03 x 11.0 13.4 x 11 0 20.1 x 11 0
fawf (MHz) 2 21 2.45 2 58 2.44 3.01 3.01 3.34 3.31
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
AIF b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 9.48 12.85 1 63 13.74 7.69 30.75 6.91 8.24
Iob (mW/cm2) 8 69 2.99 2 01 3.05 4.96 18 58 4.67 -
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: C8-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.4 2.4 4.0 1.8 40 1.2 4.7 4.2
Ispta (mW/cm2) 24.8 89 6 59.2 198.1 175.9 1078.7 65.3 123 0
System settings: Frequency(MHz) 5.7 4.7 4.2 4.2 42 4.2 5.7 4.7
Focus(Cm) 2.0 3.0 2.0 4.0 20 3.0 20 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 14 20 19 31 19 26 14 20
Wpb12 (II) (mm) 1.1 1.7 0 87 1.7 0.86 1.2 1.1 1.7
(⊥) (mm) 0.8 1.1 1.1 1.8 1.1 1.6 08 1.1
prr (kHz) - - - - 0.1 12 0 45 4.5
srr (Hz) 46 120 96 587 - - - -
Output beam dimensions (mm) 5.0 x 5 0 7.7 x 5.0 10 2 x 5.0 10.2 x 5.0 10.2 x 5 0 10.2 x 5.0 5.0 x 5.0 7.7 x 5 0
fawf (MHz) 5.8 4.9 4.4 4.3 43 4.3 58 4.9
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
AIF b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 16.8 13 2 5.3 10.7 39 33 9 26 7.2
Iob (mW/cm2) 67.8 34 3 10.3 20 9 76 66.1 10.3 18.8
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 18 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF8-3
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.7 2.9 3.4 2.9 3.1 2.0 4.1 2.7
Ispta (mW/cm2) 57.4 137.1 62.6 411.2 72.4 1123.7 57.2 176 2
System settings: Frequency(MHz) 4.0 4.0 4.0 3.1 3.1 4.0 40 4.0
Focus(Cm) 2.0 5.0 3.0 7.0 30 4.0 30 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 16 39 23 59 20 27 21 28
Wpb12 (II) (mm) 1.3 1.8 1.3 1.7 16 1.7 15 1.8
(⊥) (mm) 1.2 2.1 1.4 4.2 15 1.5 12 1.5
prr (kHz) - - - - 0.1 2.8 12.2 12.2
srr (Hz) 41 30 49 82 - - - -
Output beam dimensions (mm) 5.0 x 6 2 12.6 x 6.2 10 0 x 6.2 18.8 x 6.2 7.0 x 6.2 9.7 x 6.2 7.6 x 6.2 10 0 x 6.2
fawf (MHz) 4.4 4.0 3.9 3.0 3.1 3.9 43 4.1
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 21.0 21 2 5.4 13 2 2.1 28 2 29 4.1
Iob (mW/cm2) 68.1 27.1 8.8 11 3 4.7 47 0 62 6.6
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF10-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.3 3.4 4.3 3.4 2.7 2.1 46 3.7
Ispta (mW/cm2) 3.8 122.4 1.7 118.4 65 295.1 34 175
System settings: Frequency(MHz) 4.7 3.1 5.3 3.1 53 5.3 62 8.0
Focus(Cm) 0.5 8.0 0.5 8.0 05 4.0 40 5.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 12 63 12 63 4 48 36 46
Wpb12 (II) (mm) 13.22 2.35 1 82 2.35 1.35 3.21 0.86 0.73
(⊥) (mm) 1 81 2.74 3 58 2.74 1.16 2.1 23 3.3
prr (kHz) - - - - 0.10 0.2 12 10
srr (Hz) 53 384 47 384 - - - -
Output beam dimensions (mm) 2.3 x 5 0 19.8 x 5.0 1.8 x 5.0 19.8 x 5.0 0.8 x 5.0 6 2 x 5.0 6.6 x 5.0 8.2 x 5 0
fawf (MHz) 5.9 2.74 5.7 2.74 5.54 5.48 65 6.7
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 3 20 20.68 1.11 20.68 5.68 31.20 73 117
Iob (mW/cm2) 12.74 9.51 12.29 9.51 12 29 24.30 22 283
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 19
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF13-5
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 5.8 5.6 4.6 4.2 50 4.7 60 6.0
Ispta (mW/cm2) 320 2 596.6 155 9 611.7 84.9 2251.0 66.1 66.1
System settings: Frequency(MHz) 7.3 8.9 7.3 7.3 73 7.3 73 7.3
Focus(Cm) 5.0 5.0 5.0 5.0 50 5.0 50 5.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 50 50 47 47 48 48 50 50
Wpb12 (II) (mm) 0 50 0.48 0 68 0.68 0.63 0.63 0.50 0.50

(⊥) (mm) 4 28 4.07 3 82 3.82 4.02 4.02 4.28 4.28

prr (kHz) - - - - 0.10 2.79 0.38 0.38


srr (Hz) 26 60 48 222 - - - -
Output beam dimensions (mm) 24.90x2 50 24 90x2.50 16.80x2 50 16 80x2.50 15.90x2.50 16 80x2.50 24.90x2.50 24 90x2.50
fawf (MHz) 8 02 8.61 7 39 7.39 7.36 7.36 8.02 8.02
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 15.18 10.97 4 55 13.36 13.98 52.50 3.40 3.40
Iob (mW/cm2) 24.39 17.63 10.83 31.81 35.17 125 01 5.47 5.47
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Linear Array Transducer. Type: VF13-5SP
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.7 3.9 4.3 3.0 42 1.3 52 5.2
Ispta (mW/cm2) 17.7 496.3 91.2 301.9 48.4 1170.2 52.7 52.7
System settings: Frequency(MHz) 7.3 7.3 6.2 6.2 73 7.3 73 7.3
Focus(Cm) 4.0 4.0 4.0 4.0 30 2.0 40 4.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 40 40 38 38 26 15 40 40
Wpb12 (II) (mm) 0.49 0.49 0.75 0.75 0.75 0.83 0.49 0.49

(⊥) (mm) 3 53 3.53 3.45 3.45 2.16 1.34 3.53 3.53

prr (kHz) - - - - 0.10 19.53 0.38 0.38


srr (Hz) 3 103 33 181 - - - -
Output beam dimensions (mm) 20.00x2 50 20.0x2 50 13.40x2 50 13.40x2.50 10.00x2.50 6.60x2 50 10.00x2.50 10 00x2.50
fawf (MHz) 7 86 7.86 6.41 6.41 7.33 7.38 7.86 7.86
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 7.48 21.91 7 21 15.40 6.01 75.46 4.01 4.01
Iob (mW/cm2) 14.96 43.81 21.52 45.98 24.06 457 31 16 03 16.03
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

D - 20 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
fourSight 4D Transducer. Type: EV9F4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 4.3 2.4 3.8 1.7 38 2.3 49 4.9
Ispta (mW/cm2) 10.0 40.1 4.8 99 6 109.5 1273.9 94.8 94 8
System settings: Frequency(MHz) 4.7 4.7 5.3 4.2 53 5.3 4.7 4.7
Focus(Cm) 2.0 6.0 3.0 8.0 30 4.0 30 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 17 28 19 34 19 26 21 21
Wpb12 (II) (mm) 1 00 2.30 1.15 2.69 1.14 1.41 1.28 1.28
(⊥) (mm) 1 05 1.25 1 00 1.76 1.00 1.17 1.08 1.08
prr (kHz) - - - - 0.10 2.79 0.38 0.38
srr (Hz) 25 68 12 173 - - - -
Output beam dimensions (mm) 7.0 x 6 0 9 0 x 6.0 7.5 x 6.0 10.2 x 6.0 7.5 x 6.0 9 8 x 6.0 7.8 x 6.0 7.8 x 6 0
fawf (MHz) 5.13 5.0 5.2 4.24 5.24 5.21 5.11 5.11
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
AIF b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 13.51 9.24 3 20 8.41 1.60 22.58 5.35 5.35
Iob (mW/cm2) 31.99 17.19 7.10 13.69 3.55 38.56 11 37 11.37
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) contact contact contact contact contact contact contact contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information for the Siemens ACUSON X300 ultrasound imaging system.
Curved Array Transducer. Type: BP9-4
Manufacturer: Siemens Medical Solutions USA, Inc., Ultrasound Division
Parameter Mode Bp Bi Cp Ci Dp Di Mp Mi
p_ (MPa) 3.5 1.9 2.9 2.8 3.1 2.3 38 3.7
Ispta (mW/cm2) 9.4 28 0 16.6 43 5 50.1 628.5 50.5 70.0
System settings: Frequency(MHz) 2.9 8.0 5.3 5.3 53 5.3 50 5.0
Focus(Cm) 2.0 8.0 4.0 4.0 20 2.0 15 3.0
Output Power (%) 100 100 100 100 100 100 100 100
Ip (mm) 18 23 30 30 15 15 12 15
Wpb12 (II) (mm) 1.10 2.99 2 06 2.06 1.09 1.09 1.08 1.50

(⊥) (mm) 1 68 1.34 1 94 1.94 1.44 1.44 1.63 1.53

prr (kHz) - - - - 0.10 2.79 0.38 0.38


srr (Hz) 39 71 13 33 - - - -
Output beam dimensions (mm) 6.40x4.30 5.40x4 30 8.80x4.30 9.20x4 30 5.00x4.30 5.00x4 30 3 80x4.30 4.80x4 30
fawf (MHz) 5 55 7.72 5 39 5.39 5.43 5.43 5.37 5.30
APF a (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
A F b (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Maximum power (mW) 4 92 4.35 6 24 6.24 1.16 11.60 3.52 4.76
Iob (mW/cm2) 17.89 18.74 16.49 15.77 5.40 53.96 21 56 23.05
Power-up mode B B B B B B B B
Initialization mode B B B B B B B B
Acoustic output freeze Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes Yes
Itt (mm) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
Its (mm) Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact Contact
- - - - B+D B+D B+M B+M
Inclusive modes
- - - - B+C+D B+C+D - -
a Acoustic power-up fraction
b Acoustic initialization fraction

Acoustic output information is presented according to the recommendations of the International Electrotechnical
Commission (IEC) as expressed in IEC 61157.

Gebrauchsanweisung D - 21
Anhang D Schallleistungsreferenz

Track 3, FDA 510(k) und IEC 60601-2-37 Akustische


Ausgabeermittlung
Daten, die in den Formaten Track 3 bzw. IEC 60601-2-37 vorliegen, stellen die
durchschnittlichen MI/TI-Werte für fünf Schallköpfe jedes Schallkopfmodells dar, die unter
akustischen Worst-Case-Ausgabebedingungen gemessen wurden. Die MI/TI-Werte auf dem
Bildschirm basieren auf Messungen auf einem Schallkopf unter akustischen Worst-Case-
Ausgabebedingungen, die auf den nächsten Darstellungswert aufgerundet wurden.
Möglicherweise liegen die auf dem Bildschirm angezeigten Werte über den MI/TI-Werten in den
Formaten Track 3 und IEC 60601-2-37.

Schallleistungs-Übersichtstabelle
Ein "X" zeigt an, dass entweder der MI-Index oder die TI-Indizes für jeden Schallkopf/Modus
über 1,0 liegen. Für jede mit einem "X" gekennzeichnete Kombination aus Schallkopf/Modus
wird eine Schallleistungstabelle im Format Track 3 und IEC 60601-2-37 bereitgestellt.

Betriebsmodus
B-Modus Gepulster Color Flow
Schallkopfmodell (2D) M-Modus Doppler oder Power SCW-Doppler CW-Doppler
CH5-2 X X X X
C6-2 X X X X
C7F2 X X X X
C8-5 X X
VF8-3 X X X
VF10-5 X X X X
VF13-5 X X X
VF13-5SP X X X
EV9F4 X X
EV9-4 X X X X
EC9-4 X X X X
BP9-4 X X X
P4-2 X X X X X
P5-1 X X X X
P8-4 X X X X X
P9-4 X X X X X
V5Ms X
CW2 X
CW5

Für die Übersichtstabelle gelten folgende Regeln:


B-Modus Kein anderer Modus aktiv.
(2D) Für diesen Modus wird nur MI ermittelt (wenn größer als 1,0).
M-Modus Beinhaltet simultanen B-Modus.
PW-Doppler In Duplex-Modi wird der größte angezeigte TIS (gescannt oder nicht gescannt) ermittelt,
wenn er über 1,0 liegt.
Color Flow oder Power Beinhaltet simultanen Color Flow M-Modus, B-Modus und Doppler.
In kombinierten Modi wird der größte angezeigte TIS (gescannt oder nicht gescannt)
ermittelt, wenn er über 1,0 liegt.
Andere Die Ausgabe wird als getrennter Modus ermittelt, wenn die größte TIS-, TIB- oder TIC-
(falls diese Verwendung geplant ist) Formel größer ist als der entsprechende Wert, der für
alle konstituierenden Modi ermittelt wurde.
TIC wird dann ermittelt, wenn der Schallkopf für transkraniale oder neonatale
Schädelaufnahmen eingesetzt werden soll.

D - 22 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Definitionen
Symbol Definitionen
Einheiten
FDA IEC FDA IEC
MI MI Mechanischer Index Entspricht FDA N/Z
TISscan TIS Scan Weichgewebe-Wärmeindex bei automatischem Entspricht FDA N/Z
Aufnahmemodus
TISnon-scan TIS Non-scan Weichgewebe-Wärmeindex bei nichtautomatischem Entspricht FDA N/Z
Aufnahmemodus
TIB TIB Knochen-Wärmeindex Entspricht FDA N/Z
TIC TIC Schädel-Wärmeindex Entspricht FDA N/Z
Aaprt Aaprt Bereich der aktiven Blendenöffnung -12 dB Ausgangsstrahlbereich cm2
Pr.3 pra Reduzierter Verdünnungs-Spitzendruck Abgeschwächter akustischer MPa
Verdünnungs-Spitzendruck
Wo P Ultraschallenergie, außer bei TISscan. In diesem Fall ist es Sendeleistung mW
die Ultraschallenergie, die durch ein Fenster von 1 cm
durchtritt
W.3(z1) Pα(zs) Reduzierte Ultraschallenergie bei einem Achsabstand z1 Abgeschwächte Ausgangsleistung mW
bei zs
ITA.3(z1) Ita, α(zs) Reduzierte räumliche Spitzenwerte, durchschnittliche Abgeschwächte durchschnittliche 2
mW/cm
Schallarbeit bei einem Achsenabstand z1 Schallarbeit bei zs
z1 zs Achsenabstand entsprechend dem Standort von Tiefe für TIS 2
cm
2
max [min (W.3(z), ITA.3(z) x 1 cm )], wobei z > zbp
zbp zbp 1/2 Unterbrechungspunkttiefe cm
1,69 (Aaprt)
zsp zb Achsabstand, an dem TIB ein Maximum erreicht Tiefe für TIB cm
(d. h. zsp = zB.3)
z@PII.3max z at max. Ipi,α Der axiale Abstand entsprechend dem Maximum der Tiefe an dem Punkt, an dem die cm
integrierten räumlichen Impulsspitzenleistung integrierte abgeschwächte
(Megapascal) Impulsleistung im freien Feld ein
Maximum erreicht
deq(z) deq(z) Entspricht dem Strahldurchmesser in Abhängigkeit vom Entspricht dem cm
Achsenabstand z und ist identisch Strahldurchmesser bei einem
0.5 Achsenabstand z
⎡⎛ 4 ⎞⎛ Wo ⎞⎤
mit ⎢⎜ ⎟⎜⎜ ⎟⎟⎥ , wobei ITA(z) die
⎣⎝ π ⎠⎝ ITA (z) ⎠⎦
durchschnittliche Schallarbeit als Funktion von z ist
fc fawf Mittenfrequenz Akustische Arbeitsfrequenz MHz
Dim. of Aaprt Dim. of Aaprt Aktive Blendenabmessungen für die Azimut- und Entspricht FDA cm
Elevationsebenen
PD td Impulsdauer Entspricht FDA μs
PRF prr Impulswiederholfrequenz Impulswiederholrate Hz
pr@PIImax pr at max. Ipi Verdünnungsdruck an dem Punkt, an dem die integrierte Entspricht FDA MPa
räumliche Impulsspitzenleistung im freien Feld ein
Maximum erreicht
deq@PIImax deq at max. Ipi Entspricht dem Strahldurchmesser an dem Punkt, an Entspricht FDA cm
dem die integrierte räumliche Impulsspitzenleistung im
freien Feld ein Maximum erreicht
FL FL Brennweite oder Azimut- und Elevationsebenen, falls Entspricht FDA cm
unterschiedlich
IPA.3@MImax Ipa,α at max. MI Reduzierte durchschnittliche Impulsleistung an dem Entspricht FDA 2
W/cm
Punkt, an dem der globale, maximale MI-Wert ermittelt
wird

Hinweis: Die impulsabhängige Durchschnittsintensität (Ipa) bezeichnet das Verhältnis zwischen


Impulsintensitätsintegral (Ipi) und Impulsdauer (td).

Gebrauchsanweisung D - 23
Anhang D Schallleistungsreferenz

Legende
Englisch Deutsch
Acoustic Output Reporting Table – Track 3, Akustische Ausgabeermittlungstabelle – Track 3, FDA 510(k) und
FDA 510(k) and IEC 60601-2-37 IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI (Pro Schallkopf/Modus, der den MI- oder TI-Wert von 1,0 übersteigt)
value of 1.0)
Transducer Model Schallkopfmodell
Operating Mode Betriebsmodus
Associated Acoustic Parameters Zugehörige Schallleistungs-Parameter
Index label Indexbezeichnung
scan Scan
non-scan Kein Scan
units Einheiten
Maximum Value Höchstwert
Other Information Weitere Informationen
Operator Control Bedienfeld
TX Level (transmit level) TX Level (Sendeleistung)
Focal length Brennweite
Focus Fokus
PRF (Pulsed Repetition Frequency) PRF (Pulswiederholfrequenz)
a This Index is not relevant to this operating a Dieser Index ist für diesen Betriebsmodus nicht relevant.
mode.
b This transducer is not intended for b Dieser Schallkopf ist nicht für transkraniale oder neonatale
transcranial or neonatal cephalic uses. Schädelaufnahmen geeignet.
c This formulation for TIS is less than that c Diese TIS-Formel ergibt in diesem Modus geringere Werte als
for an alternate formulation in this mode. andere Formeln.
# No data is provided for this operation # Für diesen Betriebszustand sind keine Daten angegeben, da der
condition since the maximum index value maximale Indexwert aus dem angegebenen Grund nicht gemeldet
is not reported for the reason listed. wurde.

D - 24 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: CH5-2 Operating mode: 2D-Mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value 1.5 (a) - - - (a)
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) 2.5
Wo P (mW) # - - #
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) 3.9
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) 2.8 # - - - #
Dim. of Aaprt X (cm) # - - - #
Y (cm) # - - - #
PD td (μsec) 0.45
PRF prr (Hz) 8828
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) 4.7


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - #
Focal Length FLx (cm) # - - #
FLy (cm) # - - #
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) 183
TX-Level (dB) 0
Operator
Control

Focus (mm) 40
PRF(prr) (Hz)

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: CH5-2 Operating mode: M-mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - 1.3 - - 2.3
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - 88 - 198
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # - 3.2 - - 3.2
Dim. of Aaprt X (cm) - 2.5 - - 2.5
Y (cm) - 1.4 - - 1.4
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 2.9
Focal Length FLx (cm) - 10 - 10
FLy (cm) - 5.0 - 5.0
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - 100


PRF(prr) (Hz)

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index value is not reported for the reason listed.

Gebrauchsanweisung D - 25
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: CH5-2 Operating mode: Pulsed Doppler
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - - 1.19 3.13 3.69
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - - 72.36 344.40
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


118.44
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) 8.20
zbp zbp (cm) 3.09
zsp zb (cm) 1.0
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) 2.33
fc fawf (MHz) # - - 2.11 2.14 2.08
Dim. of Aaprt X (cm) - - 2.39 0.48 3.05
Y (cm) - - 1.40 1.40 1.40
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) 0.45 0.73
Focal Length FLx (cm) - - 10.00 13.00
FLy (cm) - - 5.00 5.00
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # 0 0 0
Operator
Control

Focus (mm) # 100.00 20.00 130.00


PRF(prr) (Hz) 6250 17361 4883

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: CH5-2 Operating mode: Color / Power
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) <1 - - - 2.81
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) # - - 262.27
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # # - - - 2.44
Dim. of Aaprt X (cm) # - - - 3.05
Y (cm) # - - - 1.40
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 3.55
Focal Length FLx (cm) # - - 16.00
FLy (cm) # - - 5.00
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - 160.00


PRF(prr) (Hz) - - 3552

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index value is not reported for the reason listed.

D - 26 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C6-2 Operating mode: 2D-Mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value 1.5 (a) - - - (a)
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) 2.5
Wo P (mW) # - - #
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) 3.9
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) 2.8 # - - - #
Dim. of Aaprt X (cm) # - - - #
Y (cm) # - - - #
PD td (μsec) 0.76
PRF prr (Hz) 8832
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) 4.58


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - #
Focal Length FLx (cm) # - - #
FLy (cm) # - - #
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) 173.03
TX-Level (dB) 0 # - - - #
Operator
Control

Focus (mm) 40 # - - - #
PRF(prr) (Hz) 8832 # - - - #

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C6-2 Operating mode: M-mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - <1 - <1 1.59
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - - - 117.41
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # - - - - 2.82
Dim. of Aaprt X (cm) - - - - 2.43
Y (cm) - - - - 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 3.83
Focal Length FLx (cm) - - - 20.00
FLy (cm) - - - 6.20
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - - - 200


PRF(prr) (Hz) # - - - - 384

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index value is not reported for the reason listed.

Gebrauchsanweisung D - 27
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C6-2 Operating mode: Color / Power
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) 2.34 - - - 5.58
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) 203.95 - - 412.04
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # 2.41 - - - 2.41
Dim. of Aaprt X (cm) 2.43 - - - 2.43
Y (cm) 1.10 - - - 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 5.35
Focal Length FLx (cm) 20.00 - - 10.00
FLy (cm) 6.20 - - 6.20
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # 0 - - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # 200 - - - 100


PRF(prr) (Hz) # 1395 - - - 4863

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C6-2 Operating mode: Pulsed Doppler
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - 3.06 - 6.00 4.05
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - 196.12 475.49 296.71
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) 5.30
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) 0.42
fc fawf (MHz) # - 3.28 - 2.44 2.41
Dim. of Aaprt X (cm) - 0.49 - 1.37 2.39
Y (cm) - 1.10 - 1.10 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) 0.42 1.95
Focal Length FLx (cm) - 2.00 - 10.00
FLy (cm) - 6.20 - 6.20
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - 0 - 0 0
Operator
Control

Focus (mm) # - 20 - 60 100


PRF(prr) (Hz) # - 17361 - 1563 17361

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index value is not reported for the reason listed.

D - 28 Gebrauchsanweisung
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C7F2 Operating mode: 2D-Mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value 1.5 (a) - - - (a)
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) 2.4
Wo P (mW) # - - #
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) 1.9
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) 2.6 # - - - #
Dim. of Aaprt X (cm) # - - - #
Y (cm) # - - - #
PD td (μsec) 0.74
PRF prr (Hz) 8795
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) 3.36


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - #
Focal Length FLx (cm) # - - #
FLy (cm) # - - #
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) 145.95
TX-Level (dB) 0 # - - - #
Operator
Control

Focus (mm) 20 # - - - #
PRF(prr) (Hz) 8795 # - - - #

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and EC 60601-2-37


(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C7F2 Operating mode: M-mode
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - <1 - <1 1.06
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - - - 58.19
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
zsp zb (cm) -
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # - - - - 3.99
Dim. of Aaprt X (cm) - - - - 1.34
Y (cm) - - - - 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 2.82
Focal Length FLx (cm) - - - 4.00
FLy (cm) - - - 5.50
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - - - 40
PRF(prr) (Hz) # - - - - 384

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index value is not reported for the reason listed.

Gebrauchsanweisung D - 29
Anhang D Schallleistungsreferenz

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C7F2 Operating mode: Color / Power
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) <1 - - - 1.74
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - - - 116.98
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


-
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) -
zbp zbp (cm) -
z@PII.3max zb (cm) -
zsp z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) -
fc fawf (MHz) # - - - - 3.00
Dim. of Aaprt X (cm) - - - - 2.02
Y (cm) - - - - 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) - 4.33
Focal Length FLx (cm) - - - 8.00
FLy (cm) - - - 5.50
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - - - 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - - - 80
PRF(prr) (Hz) # - - - - 4864

Acoustic Output Reporting Table — Track 3, FDA 510(k) and IEC 60601-2-37
(Per transducer/mode that exceeds MI or TI value of 1.0)
Transducer model: C7F2 Operating mode: Pulsed Doppler
MI TIS TIB TIC
Index Label Scan Non-scan Non-scan
Aaprt ≤1 Aaprt >1
Maximum Value (a) - - 1.03 2.74 1.41
FDA IEC Units
Pr.3 pra (MPa) #
Wo P (mW) - - 111.99 66.50
Associated Acoustic Parameters

min of [W.3(z1), Min. of [Pα(zs), (mW)


71.60
ITA.3(z1)] Ita.α(zs)]
z1 zs (cm) 5.20
zbp zbp (cm) 2.54
zsp zb (cm) 5.60
z@PII.3max z @ max. Ipi,α (cm) #
deq(zsp) deq(zb) (cm) 0.30
fc fawf (MHz) # - - 3.02 2.49 2.48
Dim. of Aaprt X (cm) - - 2.05 1.50 0.99
Y (cm) - - 1.10 1.10 1.10
PD td (μsec) #
PRF prr (Hz) #
Other Information

Pr@ PIImax Pr@ max. Ipi (MPa) #


deq@ PIImax deq@ max. Ipi (cm) 0.30 1.44
Focal Length FLx (cm) - - 13.00 4.00
FLy (cm) - - 5.50 5.50
Ipa.3@ MImax Ipa,α@ max. MI (W/cm2) #
TX-Level (dB) # - - 0 0 0
Operator
Control

Focus (mm) # - - 130 60 40


PRF(prr) (Hz) # - - 14205 8224 153

a This Index is not relevant to this operating mode.


b This transducer is not intended for transcranial or neonatal cephalic uses.
c This formulation for TIS is less than that for an alternate formulation in this mode.
# No data is provided for this operation condition since the maximum index val