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KANARENANAREN
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Nr. 50
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18. – 31.
Oktober
2008
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3. Jahrgang
Verkaufspreis 1,25 €
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Die auflagenstärkste deutschsprachige Zeitung auf den Kanarischen Inseln
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26. Oktober
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Auflagenkontrolle durch
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Aktuelle Nachrichten Tankunfall in Santa Cruz Seite 3
Aktuelle Nachrichten
Tankunfall
in Santa Cruz
Seite 3
Im Gespräch Bikepark-Besitzer Zeno Zrenner Seite 6
Im Gespräch
Bikepark-Besitzer
Zeno Zrenner
Seite 6
Teneriffa Nord Seilbahnfahren in Garachico Seite 12
Teneriffa Nord
Seilbahnfahren
in Garachico
Seite 12
Gesundheit Wenn die Angst kommt Seite 22
Gesundheit
Wenn die
Angst kommt
Seite 22

Königlicher Besuch in La Laguna

Das Prinzenpaar eröffnet Opernsaison

Gleich zwei Höhepunkte gab es in La Laguna am 14. Okto- ber zu feiern. Zum einen den Beginn des Opernfestivals von Tene- riffa und damit die Rückkehr des musikdramatischen Gen- res in die ehemalige Haupt- stadt der Insel. Zum anderen den Besuch des spanischen Prinzen Felipe und seiner Prinzessin Letizia, die das neu restaurierte Teatro Leal – den Schauplatz des Festi- vals-, das offiziell schon im September eingeweiht worden war, noch einmal hoch offiziell eröffneten. Prinz und Prinzessin zeig- ten sich begeistert vom herz- lichen Empfang, den man ihnen in La Laguna bereitet hatte. Menschenmengen jubelten dem Paar von Balko- nen und Fenstern zu und die Straßen der Innenstadt waren voll mit Schaulustigen, die gekommen waren, um Felipe und Letizia zu sehen. Obwohl sie etwas verspätet am Schau- platz ankamen, nahm sich das Prinzenpaar die Zeit, um einzelne Personen aus dem

Foto: Phil Crean
Foto: Phil Crean

Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia bestaunen das Teatro Leal

Publikum mit einem Hand- schlag zu begrüßen. Beim feierlichen Eröffnungsakt waren die Abgeordnete der spanischen Regierung, Caro- lina Darias, der Präsident der

Kanaren, Paulino Rivero und Inselpräsident Ricardo Mel- chior anwesend. Bürgermeis- terin Ana Oramas sprach von einem „historischen Tag für La Laguna“. An der abend-

lichen Aufführung der Opern „Il Campanello“ von Gaetano Donizetti und „Il Signor Brus- chino“ von Gioacchino Rossini nahmen die königlichen Ho- heiten nicht teil. Der Besuch

des Prinzenpaars zum Auf- takt des Opernfestivals ver- hieß dem Theater und damit dem kulturellen Leben der Stadt den Weg in eine glanz- volle Zukunft.

Wohnsiedlung

Cho Vito

abgerissen

Am 7. Oktober wurde nach einem Beschluss des Ministe- riums für Umweltschutz, länd- liche- und Küstengebiete die Strandsiedlung Cho Vito auf dem Gemeindegebiet von Can- delaria abgerissen.

23 der 31 bestehenden Gebäude wurden gegen den Widerstand der Bewohner mit Baggern dem Erdboden gleichgemacht. Tragische Szenen spielten sich ab, als die Bewohner, unterstützt von zahlreichen Aktivisten und Umweltschützern, mit Sitz- streiks die Zwangsräumungen ihrer Häuser und Wohnungen zu verhindern versuchten. Bereits am Vorabend der Abrissaktion versperrten die Bewohner der Siedlung in einer Protestaktion die Zufahrt nach Las Caletillas und verur- sachten ein Verkehrschaos auf der Südautobahn. „Wir haben nichts mehr zu verlieren. Wei- nend erreichen wir gar nichts. Wir wollen, dass die ganze Welt von der Ungerechtigkeit erfährt“, berichteten verzwei- felte Nachbarn unter Tränen. Laut dem Sprecher der betrof- fenen Familien, Tomás Gonzá- lez, konnten die beim Gericht eingereichten Protestschreiben nicht mehr rechtzeitig bear- beitet werden. „Letztendlich wird man die Familien wohl irgendwie entschädigen, aber dann stehen ihre Häuser nicht mehr“, bedauert González.

Fortsetzung auf Seite 10

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Foto: jkucharski

Aktuelle Nachrichten

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18. – 31. Oktober 2008

Modernstes Sportzentrum Europas auf Teneriffa eröffnet

2008 Modernstes Sportzentrum Europas auf Teneriffa eröffnet Eine Gruppe von Synchronschwimmerinnen zeigte ihr Können

Eine Gruppe von Synchronschwimmerinnen zeigte ihr Können

Anfang Oktober traf sich die High Society der Insel in La Caleta an der Costa Adeje, um die Einweihung des moderns- ten Trainingszentrums Euro- pas, des so genannten T3 Ath-

Auf mehr als 56.000 m²

das ganze Jahr über trainie- ren. Das Center, das mehrere Schwimmbecken, Fußball- felder, Volleyball- und Ten- nisplätze, ein Platz für Tor- wart-Training, Squashcourts

Kindern ebenso wie Erwachse- nen. In diesem wahren Para- dies für Sportler findet man optimale Trainings-Vorausset- zungen für eine ganze Reihe von Sportarten. Eine Rarität:

leticSphere zu feiern.

können hier Sportler künftig

und modernste Fitnessräume umfasst, steht jedem offen, der hier aktiv sein möchte – ob Profisportlern oder Amateuren,

Auch Rugby kann hier gespielt werden. Das größte der Schwimm- becken eignet sich mit 50

Metern Länge auch für Wett- kämpfe. Die modernste Was- serströmungsanlage der Welt dient nicht nur dem Kondi- tionstraining, sondern auch zum gezielten Aufbau der Atemmuskulatur und anderer Muskelpartien sowie medizi- nisch überwachtem Aufbau- training. Die Benutzung dieses hoch technisierten Beckens, dessen Strömungsstärke mit- tels Computers genau festge- legt werden kann, kostet an die 300 Euro pro Stunde. „Das klingt viel, aber wenn man bedenkt, dass hier bis zu acht Personen gleichzeitig trainie- ren können, relativiert sich das wieder“, erklärt eine Mitarbei- terin von Tenerife Top Training, dem Betreiber des Centers, bei einem ersten Rundgang durch die riesige Anlage. Trai- ner können die Bewegungen ihrer Schützlinge durch ein

Fenster im Strömungsbecken

genau beobachten. Per Video

kann die Trainingseinheit auf-

gezeichnet werden, um sie im

Anschluss genau zu analysie- ren. Sogar das Messen von

Führer durch die spannendsten Geheimnisse der Kanaren

Eine Reise ins Unbekannte

Mehr als 60 Autoren von den kanarischen Universitäten in Las Palmas und La Laguna haben zur Entstehung des neuen Buches „Viaje a lo Des- conocido“ von Juan Francisco Delgado Gómez beigetragen.

Eine Sammlung von 700 Anekdoten und mehr als 600 zum Teil sehr seltenen Fotos führen den Leser auf Deutsch, Englisch und Spanisch in die verborgenen Geheimnisse der Kanaren ein. Seltene Tiere und Pflanzen, Kuriositäten und Rät- selhaftes aus allen 88 kana- rischen Gemeinden wurden zusammengetragen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es ein Wunderöl aus La Orotava gibt und dass das Silberkleid, das die Madonna trägt, seit einem Umzug Schweißstellen aufweist? Kurios ist auch die Geschichte von Christus de Paso Alto in Santa Cruz: Als 1797 genau 41 britische Kanonenkugeln auf Santa Cruz gefeuert wur- den, soll eine davon direkt vor seinem Bild gelandet sein. Dabei explodierte sie nicht, sondern zerbrach in sechs

gleiche Teile. Auf Gran Cana- gle iche Teile. Auf Gran Cana- ria kann man die
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ben, soll sein Körper völ- lig unversehrt gewesen sein. Derzeit läuft ein Antrag auf Heiligsprechung im Vatikan. Auch auf El Hierro finden sich

nisvolle Legenden ran- ken. Von La Palma wird von heißen Heilquellen, verrück- ten Pferden und einer weißen Palme berichtet und auf La

Gomera Gomera finden finde n sich sich Spuren

der Riesenratte und sel-

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ausgegeben hat, stellt das

Buch Buch am am 22. 22. Oktob Oktober um 18

Uhr Uhr in in der der Sa Sala la de de Cabildos

des des Kanarischen Kanarisch en Parlaments Pa

in Santa Cruz im Rahmen einer

öffentlichen öffentlichen Feierstunde F eierstu vor.

Interessierte Interessierte sind sind zur zur Präsen- tation und anschließendem

Cocktailempfang herzlich ein- geladen. Danach ist der Bild- band in allen großen Buch- handlungen erhältlich.

Herzfrequenz und Atemgasen während des Trainings ist mög- lich. Der Strömungskanal eig- net sich auch zur Massage und zu Rehablitationszwecken. Carlos Paulsen, Direktor von Tenerife Top Training, José Miguel Rodríguez Fraga, der Bürgermeister der Gemeinde Adeje, sowie Inselpräsident Ricardo Melchior zeigten sich bei der Einweihung des Cen- ters zuversichtlich, dass dieses nicht nur Spitzensportler aus aller Welt an die Costa Adeje bringen würde, sondern auch

eine wertvolle Bereicherung für die Region sei. Auch lokale Hobby- und Amateursportler haben hier die Möglichkeit, auf höchstem Niveau zu trai- nieren. Zudem wird das sportliche Image der Urlaubsdestination aufgewertet. Tenerife Top Trai- ning – kurz T3 – kümmert sich nicht nur um die sport- liche Betreuung vor Ort, son- dern organisiert auch Anreise und Unterkunft sowie das Trai- nings- und Freizeitprogramm seiner Gäste. (ma)

Trai- nings- und Freizeitprogramm seiner Gäste. (ma) ■ Auch der Inselpräsident Melchior (zweiter von rechts) kam

Auch der Inselpräsident Melchior (zweiter von rechts) kam zur Eröffnung

Walk for Life – gemeinsam gegen Brustkrebs Seit vier Jahren wird immer im Herbst der
Walk for Life –
gemeinsam gegen
Brustkrebs
Seit vier Jahren wird immer im Herbst der so genannte Walk
for Life organisiert – in diesem Herbst wird sogar zweimal für
den wohltätigen Zweck gelaufen, und zwar einmal im Norden
und einmal im Süden. Der Süd-Walk for Life im September
führte die Teilnehmer, die so ihre Solidarität gegenüber an
Brustkrebs erkrankten Menschen und deren Angehörigen
zeigen, von Adeje nach Arona. Mehr als 10.000 Euro an
Spendengeldern wurden dabei gesammelt. Sie kommen der
Krebsforschung und der Behandlung von Krebspatienten
auf den Kanaren zu Gute.
Am 19. Oktober kann sich jeder am zweiten Walk for Life
beteiligen. Gestartet wird in La Laguna, die Strecke, die
alle Teilnehmer gemeinsam gehen, ist etwa 2,5 Kilometer
lang. Treffpunkt ist die Plaza del Adelantado in der Nähe
des Rathauses um 10.30 Uhr. Teilnehmen kann man nicht
nur zu Fuß, sondern auch mit dem Fahrrad oder den Inline-
Skates, ebenso wie mit Kinderwägen oder Rollstühlen. ■
Im Süden fand der Walk of Life überraschend großen Zulauf
Skates, ebenso wie mit Kinderwägen oder Rollstühlen. ■ Im Süden fand der Walk of Life überraschend
Aktuelle Nachrichten Nr. 50 3 Banken-Wissenschaftspakt erneuert Kanaren forschen nach Krebsmittel Das Bankinstitut

Aktuelle Nachrichten

Nr. 50

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Banken-Wissenschaftspakt erneuert

Kanaren forschen nach Krebsmittel

Das Bankinstitut CajaCanarias hat kürzlich eine Förderungs- vereinbarung mit dem Wissenschaftlichen Forschungsrat, CSIC, verlängert. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Naturprodukte und Agrobiologie unter den fünf führenden Wissenschaftlern Víctor Pérez García, Jaime Bermejo, Sara Rubio, José Quintana und Francisco Estévez begann im Jahr 2004. Der Forschungsauftrag besteht in einer umfassenden Analyse und Charakterisierung der einheimischen kanarischen Pflanzen und deren eventuellen Einsatzmöglichkeiten in der modernen Pharmazie. „Organische Synthese und Biosynthese bioaktiver Substanzen“, so heißt das Projekt im wissenschaftlichen Wortlaut. Dahinter verbirgt sich die Isolierung und Identifizierung einzelner Bestandteile sowie die Analyse deren Verhaltens und Wirkung auf den menschlichen Organismus. Die benötigten Pflanzen werden auf einem eigenen Experimentierfeld angebaut. Víctor García, der Koordinator des Forschungslabors bestätigte kürzlich, dass man eine Zusammensetzung entdeckt habe, die man möglicherweise nutzen könne, um ein antineoplastisches Mittel zu entwickeln. Darunter versteht man ein Medikament, das das Zellenwachstum stoppen kann, indem es mit dem genetischen Code der Zellen interagiert. Besonders in der Krebstherapie geben diese Pharmazeutika Grund zu Optimismus. In der Fachsprache nennt man diese Mittel auch Krebs- Antibiotika. Die Laborergebnisse der kanarischen Wissenschaftler haben Substanzen geliefert, in die man große Hoffnungen setzt und die eine Revolution im Bereich der Biomedizin auslösen könnten. Sie überzeugen vor allem durch ihre nur geringen toxischen Nebenwirkungen. Man fand heraus, dass sie wundheilend sind, aber im Reagenzglas auch eine positive Wirkung auf menschliche Leukämiezellen und auf verschiedene Formen des Hautkrebses zeigen. Als nächster Entwicklungsschritt steht die Bestätigung der Ergebnisse im Rahmen klinischer Tests an. Bereits 2006 hatte das Forschungsteam eine potenzielle Anti- Krebswirkung durch das Hydroxyphenylpropanol festgestellt und patentieren lassen. Diese Pflanzensäure wurde in einer besonderen Spezies des Streifenfarns, der im Anagagebirge wächst, entdeckt. Schon damals haben diese neuen Kenntnisse Pharmafirmen aufhorchen lassen. Die Investitionen der CajaCanarias sind deshalb nicht als uneigennützig zu betrachten, denn bei Erfolg bergen sie ein enormes Finanzpotenzial in der Zukunft. Dennoch ist es natürlich zu begrüßen, dass kanarische Forscher durch die Subventionen eine Arbeitsbasis erhalten, die solch bedeutende und umfassende Studien unterstützen und vielleicht sind die Kanarischen Inseln eines Tages nicht nur in der Alzheimerforschung, sondern auch in der Entwicklung von Krebstherapeutika weltweit in aller

Munde.

(sv)

Tankunfall im Hafen von Santa Cruz

2.000 Liter Schweröl ins Hafenbecken gelaufen

Foto: Trasatlántica Española
Foto: Trasatlántica Española

Der Unfall ereignete sich während der Betankung des Schiffes

Ein defektes Ventil am Con- tainerschiff CTE Beatriz der Betreibergesellschaft Tras- atlántica Española führte Anfang Oktober dazu, dass während der Betankung rund 2.000 Liter Schweröl in das Hafenbecken von Santa Cruz de Tenerife flossen. Nachdem das Unglück bemerkt wurde, trat im betroffenen Teil des Hafengebiets unverzüglich ein Notfallplan in Kraft.

Der Unfall ereignete sich am Ostdock des Hafens von Santa Cruz, als das Containerschiff mit 300 Tonnen Schweröl betankt werden sollte. Unmit- telbar nach dem Desaster wur- den das für die Hafenreinigung zuständige Unternehmen, der Lotsendienst, die Seerettung und der Tauchdienst alarmiert. Nachdem die Ursache für das austretende Schweröl ausfin- dig gemacht werden konnte,

errichteten die Sicherheits- kräfte sofort mehrere Sper- ren, um eine Ausbreitung der Öllache in andere Hafenbe- reiche oder gar auf das offene Wasser zu verhindern. Die Sicherheitskräfte arbei- teten die ganze Nacht hin- durch, bis sie die Verschmut- zung in den Griff bekamen und eine weitere Ausbreitung des Schweröls ausgeschlos- sen werden konnte. Während mehreren Stunden musste der Verkehr von und zu dem Ost- dock still gelegt werden, d.h. dieser Teil des Hafens blieb gesperrt. Das Containerschiff wurde in einen anderen Hafenbereich verlegt und vorerst mit einer Auslaufsperre belegt. Die Rei- nigungskräfte machten sich so schnell wie möglich daran, das ausgelaufene Schweröl von der Wasseroberfläche abzusaugen. Die Reinigungsarbeiten dau-

erten allerdings den ganzen darauffolgenden Tag an und konnten erst gegen Mitternacht abgeschlossen werden. Pedro Rodríguez Zaragoza, Präsident der Hafenbehörde von Santa Cruz, zeigte sich mit den Rettungsarbeiten zwar zufrieden, stellte aber dennoch Mängel fest: Nach seiner Ein- schätzung habe man einiges Glück gebraucht, um größe- ren Schaden zu vermeiden, denn die Bereitstellung des Containers zum Aufsaugen des ausgelaufenen Schwer- öls dauerte offensichtlich ganze zwanzig Minuten. Bei unruhigem Gewässer sei dies eine viel zu lange Zeitspanne und hätte zu einer Katastro- phe führen können. Künftig will Rodríguez Zaragoza in allen Hafenbereichen solche Sammelcontainer bereitstel- len, auch wenn dies einige Investitionskosten nach sich

ziehen werde. Antonio Padrón, verantwortlicher Seefahrtsof- fizier der Provinz Santa Cruz de Tenerife, teilte anlässlich einer Pressekonferenz mit, dass gegen die Betreiberge- sellschaft des Containerschiffs CTE Beatriz ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Das Schiff durfte den Hafen von Santa Cruz erst wieder verlassen, nachdem von den Betreibern zwei Kautionen hinterlegt wor- den waren. Die erste zur Deckung der Kosten, die zur Reinigung des verschmutzten Wassers entstanden waren, und die zweite zur Deckung der Sank- tionen, die aus dem Strafver- fahren zu erwarten sind. Bevor das Containerschiff auslaufen durfte, musste es sich einer umfangreichen technischen Inspektion unterziehen, die ohne weitere Beanstandungen

ablief.

(cb)

die ohne weitere Beanstandungen ablief. (cb) ■ Herausgeber: Haftungsausschluss: Herausgeber: Tina Straub,
Herausgeber: Haftungsausschluss: Herausgeber: Tina Straub, Joe Schacher und Henry Cruz verleger@kanarenexpress.com
Herausgeber:
Haftungsausschluss:
Herausgeber: Tina Straub,
Joe Schacher und Henry Cruz
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Aktuelle Nachrichten

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18. – 31. Oktober 2008

Tattoo-Festival ein voller Erfolg

Santa Cruz - Mekka für Fans der Körperkunst

Spanair streicht Kanaren-Flüge Die Fluggesellschaft Spanair wird 50 Prozent ihrer Flüge zwischen den Kanarischen
Spanair streicht
Kanaren-Flüge
Die Fluggesellschaft Spanair wird 50 Prozent ihrer Flüge
zwischen den Kanarischen Inseln und dem spanischen
Festland streichen. Mit dieser radikalen Kürzung ihres
Flugprogramms steckt die angeschlagene Fluglinie in einem
verzweifelten Überlebenskampf.
Nach Auskunft von Spanair verbleiben in dem Winterflugplan
zu den Kanarischen Inseln noch 18 Destinationen, die den
kanarischen Archipel mit dem spanischen Festland verbinden
werden. Dies stellt eine drastische Kürzung dar, wenn man in
Betracht zieht, dass Spanair noch im Juni 2007 ankündigte,
dass sie 38 Flugverbindungen zwischen den Kanaren und
dem spanischen Festland anbieten werde.
Zu Beginn dieses Jahres, noch bevor die Existenzprobleme
der Fluggesellschaft bekannt wurden und drastische
Personalmaßnahmen angekündigt wurden, stellte Spanair
eine Erhöhung der Flüge zwischen den Kanaren und dem
Festland um 21 Prozent in Aussicht, mit dem Ziel der
jährlichen Beförderung von 3,5 Millionen Fluggästen.
Nach den Kürzungen, die am vergangenen Mittwoch
angekündigt wurden, wird Spanair lediglich noch 40.000
Fluggäste wöchentlich zwischen den Kanaren und dem
Festland befördern. Dabei sind diese Streichungen nicht
nur für den Winterflugplan geplant, sondern für das gesamte
kommende Jahr. Das heißt, dass die Spanair künftig in ihrem
Verkehr mit den Kanarischen Inseln kaum noch mehr als
zwei Millionen Fluggäste jährlich befördern wird. Bereits im
September wurden sechs Destiantionen gestrichen. Ab sofort
wird Spanair mit 223 wöchentlichen Flügen zwischen dem
Archipel und dem spanischen Festland operieren. Dabei soll
es aber von allen durch die Spanair angeflogenen kanarischen
Inseldestinationen weiterhin mindestens einen täglichen Flug
sowohl nach Madrid als auch nach Barcelona geben. Laut
Sanierungsplan werden Modernisierung und Restrukturierung
von Spanair im Jahr 2010 abgeschlossen sein. ■

Überraschende Studie

Jeder fünfte Spanier unter 30 Jahren zeugungsunfähig

Mehr als die Hälfte aller männlichen Spanier zwischen 18 und 30 Jahren verfügt laut einer Studie des Marques- Instituts in Barcelona über „schlechtes“ Sperma. Die Untersuchung von über 1.200 Spermaproben ergab, dass 57,8 Prozent der Probanden nur über eine niedrige Zeugungsfähigkeit verfügen und möglicherweise Probleme haben werden, Kinder zu zeugen. Jeder Fünfte ist den Ergebnissen zufolge sogar steril. Besonders schlecht sei die Qualität des Spermas in industrialisierten Regionen. Dabei werde die Spermakonzentration eines Mannes schon im Mutterleib beeinflusst, da schädliche Substanzen über die Nabelschnur in den Organismus des Fötus gelangen können. Dass die Spanier deshalb aussterben, sei nicht zu befürchten, entwarnen die Verfasser der Studie. Die Qualität des Samens mag zwar schlechter sein, doch die medizinische Versorgung und somit auch die Lebenserwartung der Spanier sei dafür sehr hoch. „Vielleicht weisen die Mitglieder eines Stammes im Amazonas-Regenwald bessere Spermaqualität

auf, dafür ist aber ihre Sterblichkeit viel höher“, so einer

der Verfasser.

Mehr als 5.000 Menschen strömten am ersten Oktober- wochenende in die Inselhaupt- stadt, um am ersten Tattoofes- tival Teneriffas teilzunehmen und das Wochenende mit etwas Außergewöhnlichem auszu- füllen. Aber nicht nur Dabei- sein war gefragt, sondern auch Mitmachen. So haben sich rund 200 Besucher ani- mieren lassen, ihren Körper mit kunstvollen Nadelstichen und Farben „aufzupeppen“ und weitere Hundert ließen sich piercen.

Immerhin konnten Tattoo- Liebhaber unter 60 Tätowier- ern aus 14 Nationen, darun- ter sogar ein Chinese und ein Japaner, ihren Favoriten aus- suchen. Ob bunt oder schwarz/ weiß, hier waren so ziemlich alle Stilrichtungen vertreten. Während des Entstehens des prunkvollen Bildes auf nackter Haut muss man allerdings mehr oder weniger lange schmerz- hafte Minuten aushalten. Je nach Schmerzempfindlichkeit und Körperstelle wird zuerst einmal gelitten, was einige schmerzverzerrte Gesichter auch deutlich zum Ausdruck brachten. Andere, „alte Täto-

auch deutlich zum Ausdruck brachten. Andere, „alte Täto- Harte Arbeit und schmerzhafte Stunden gingen diesem

Harte Arbeit und schmerzhafte Stunden gingen diesem Kunstwerk des Siegers Viktor Portugal voraus

wierhasen“ ließen die Prozedur mit einer stoischen Ruhe über sich ergehen. „Ungefähr zehn Sitzungen, die jeweils etwa fünf Stunden dauerten, habe ich über mich ergehen las- sen“, erzählt stolz ein Tattoo- Fan, dessen gesamter Rücken unter einem riesigen Bild ver- schwunden ist. Von kleinen Motiven bis hin zu Ganz-Körper-Bildern konnte man so ziemlich alles sehen, und vor allem durfte man auch so richtig genau hinsehen, ohne unhöflich zu erscheinen. Manches Frauen- bein schien in eine kunstvolle Leggings gehüllt und erst auf den zweiten Blick erkannte man die nackte, aber bemalte Haut.

Star des Wochenendes war der Gewinner für das beste Tat- too, Viktor Portugal aus Uru- guay, der auf Teneriffa lebt.

too, Viktor Portugal aus Uru- guay, der auf Teneriffa lebt. Darf es ein bisschen bunter sein?

Darf es ein bisschen bunter sein? Manche Menschen helfen der Natur ein wenig nach, um sich schön zu fühlen

Auch in der Kategorie Schwarz/ Weiß räumte er den ersten und zweiten Platz ab und bei den bunten Motiven errang er nach Rodrigo Kalak den zwei- ten Preis. Das Rahmenprogramm füllten Stunts der Mountain- biker, Motorradaustellungen und Live-Bands aus. Jeweils eine Musikgruppe aus Lon- don und Berlin war sogar angereist. Vizebürgermeister Ángel Llanos überreichte die Siegerprämien persönlich und wertete die Veranstaltung als vollen Erfolg, der verdeutli- chen würde, dass die urbane Kunst und alles, was damit verbunden ist, durchaus eine beträchtliche Fangemeinde auf den Kanaren hat. (sv)

Weniger Geld für die Kanaren

1.046 Millionen Euro wird die spanische Regierung im kom- menden Jahr auf den Kana- rischen Inseln investieren, so berichtet die Tageszeitung La Opinión.

sparungen mit der aktuellen Wirtschaftskrise. Der Großteil der zur Verfügung stehenden Gelder werde in den Straßen- bau, die Erweiterung der Flug- häfen und Häfen sowie in den

Das sind dreizehn Pro- zent weniger als im Vorjahr. Umgerechnet entspricht das gesamte Haushaltsbudget der Kanaren für 2009 einem Wert von 283 Euro pro Einwohner. Die Regierungsbeauftragte der Kanaren begründet die Ein-

Ausbau der Straßenbahn von Santa Cruz fließen. Die Zentral- regierung Zapateros überweist weitere 29,19 Mio. Euro für das kanarische Gesundheits- wesen und 28,7 Mio. Euro für die Insellage. Zusätzlich wer- den den Inseln aus dem inter- territorialen Ausgleichsfonds

Transferzahlungen in Höhe von 3.137 Mio. Euro zukommen,

das sind 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Vizepräsi- dent und Finanzminister der kanarischen Regierung, José Manuel Soria, kritisierte die Einschnitte der Zentralregie- rung für den Archipel. „Der Staat überweist außerdem nicht die versprochenen 40 Millionen für Erziehung”, beanstandete Soria gegen- über der spanischen Presse

weiter.

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Aktuelle Nachrichten Nr. 50 5 Rehabilitation von Franco-Opfern Kanaren erwarten Einwanderungsflut aus Südamerika Dem

Aktuelle Nachrichten

Nr. 50

5

Rehabilitation von Franco-Opfern

Kanaren erwarten Einwanderungsflut aus Südamerika

Dem spanischen Bürgerkrieg (1936-39) waren mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Eine Mil- lion Bürger, die während der darauffolgenden Franco-Dikta- tur (1939-1975) verfolgt wur- den, sollen jetzt entschädigt werden - moralisch und teil- weise auch finanziell.

machen, sofern sie es wün- schen. Man geht davon aus, dass von den damals rund 60.000 Freiwilligen aus 60 Ländern noch etwa 1.000 am Leben sind. Ein weiterer Punkt des „Ley de Memoria Histórica“ sieht vor, den Nachkommen von kanarischen Emigranten die

Wie die spanische Regie- rung unter José Luis Rodríguez Zapatero verkündet, sollen die Franco-Opfer in einem Doku- ment offiziell als Opfer aner- kannt und rehabilitiert werden. Dies ist im so genannten „Ley de Memoria Histórica“ (Gesetz zum geschichtlichen Geden- ken) vorgesehen. In Einzel- fällen will die Regierung als Wiedergutmachung bis zu 135.000 Euro Entschädi- gungszahlungen an Opfer leisten. Auch Spanier, die während des demokratischen Übergangs nach der Franco- Diktatur politisch verfolgt wur- den, sollen davon profitieren können. Außerdem will man den Angehörigen der internationa- len Brigaden, die gegen die Franco-Truppen kämpften, zu spanischen Staatsbürgern

spanische Staatsbürgerschaft anzubieten. Demnach würden ab Jahresende geschätzte 100.000 Menschen diverser Nationalitäten zu Spaniern werden können. Da es sich bei den Nachkommen um Kinder und Enkelkinder aus- gewanderter Canarios handelt, könnten es sogar mehr sein. Ein Großteil, zwischen 43.000 und 67.000, der Exil- Canarios bzw. deren Nachkom- men lebt in Venezuela. In Kuba sind es etwa 10.000, in Argen- tinien knapp 2.400. Man kann davon ausgehen, dass nicht alle, die die spanische Staats- bürgerschaft annehmen, auch in die Heimat ihrer Vorfahren, also auf die Kanaren, auswan- dern. Viele könnten möglicher- weise auch in andere Regionen Spaniens gehen, um dort ein neues Leben zu anzufangen. Ab 29. Dezember haben alle

ein neues Leben zu anzufangen. Ab 29. Dezember haben alle In der venezolanischen Hauptstadt Caracas soll

In der venezolanischen Hauptstadt Caracas soll es mindestens ein Büro geben, in dem die Nachkommen von Exil-Canarios die spanische Staatsbürgerschaft beantragen können

Nachkommen von Exil-Cana- rios zwei Jahre lang die Mög- lichkeit, die spanische Staats- angehörigkeit anzunehmen. Wie der Abgeordnete der kana- rischen Partei CC (Coalición Canaria) in Madrid und Insel- präsident von La Palma, José Luis Perestelo, betonte, sei es zu begrüßen, dass die Nach- kommen der kanarischen Aus- wanderer endlich das ihnen zustehende Recht erhalten. Andererseits fordert er den spa- nischen Staat auf, seine bila- teralen Beziehungen zu den südamerikanischen Ländern zu nutzen, um dafür zu sorgen, dass ein Großteil der Nach- kommen dort bleiben könne, wo er jetzt lebt. Eine Einwan- derungsflut sei aufgrund der momentanen Wirtschafts- krise und hohen Arbeitslo- senrate in Spanien nicht wün- schenswert, so Perestelo. Die kanarische Gesellschaft wäre damit überlastet, wenn tat- sächlich 100.000 Menschen auf die Inseln kommen wollen, befürchtet der Inselpräsident, zumal die Bevölkerungsrate auf den Kanaren im Vorjahr erstmals auf über zwei Mil- lionen Einwohner gestiegen

(ma)

sei.

die Bevölkerungsrate auf den Kanaren im Vorjahr erstmals auf über zwei Mil- lionen Einwohner gestiegen (ma)

Im Gespräch

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18. – 31. Oktober 2008

Zeno und sein erster kanarischer Bikepark

Ultimativer Adrenalin-Kick auf zwei Rädern

Von Sabine Virgin

Schussfahrt mit Hindernissen, Sprungschanzen, geschlän- gelte Holzstege und noch vieles mehr verschaffen Moun- tainbike-Freaks und Fahrrad- fanatikern den richtigen Kick, der ihr Radlerherz höher schla- gen lässt. Genau dieses Herz- klopfen finden die Abenteurer auf zwei Rädern seit Septem- ber 2007 im Bikepark in der Nähe von Tegueste.

Zeno, der vor zehn Jahren Spanischer Ironman Junior Meister war, schuf diesen Park auf seinem eigenen 133.000 Quadratmeter großen Grund- stück, gemeinsam mit seinem Partner, einem bikenden Archi- tekten, und Juani, einem Profi, der seit 30 Jahren mit seinem Fahrrad über bucklige Pisten sprintet. „Auf dieser Finca hat meine Familie früher Pferde gehalten und ihre Ferien verbracht. Aber ich hatte schon immer mehr ein Faible für Fahrräder als für Pferde. Vor ein paar Jah- ren beschloss ich, meinen Beruf als Hubschrauberpilot für die kanarische Regierung an den Nagel zu hängen und

für die kanarische Regierung an den Nagel zu hängen und Zeno Zrenner (Mitte) mit Salomé Barbuzana

Zeno Zrenner (Mitte) mit Salomé Barbuzana und Yeray Vargas, die sich beide im Bike Park auf Meisterschaften vorbreiten

etwas ganz Neues zu wagen. Am 1. September letzten Jah- res öffneten wir die Tore und seitdem sind wir ständig damit beschäftigt, uns neue Pisten auszudenken und sie in die Tat umzusetzen. Meine ganzen Ersparnisse habe ich in die- sen Park investiert. Die aller- erste Route, die wir damals zur Eröffnung präsentieren konn- ten, nennen wir „Pista del Cabildo“, denn wir bauten sie mit einer kleinen Subvention vom Inselrat für die Abteilung

Sport, mit der wir Holz kaufen konnten“. Sogar eine Kurve ist in dieser ersten Abfahrt enthal- ten und wenn man den Profis Glauben schenken kann, ist es gar nicht so schwierig, die Holzwand hochzufahren. Man muss nur den richtigen Punkt erwischen. „Das Mountainbiking hat bei Umweltschützern einen schlechten Ruf und auf den Kanaren ist das Befahren der Wanderwege verboten. Dabei gibt es eine Studie, die belegt,

dass ein halbes Jahr Bean- spruchung durch Mountain- bikes dem Waldboden weniger Schaden zufügt und weniger Erosion verursacht als ein Tag Regenwetter. Ich fände es viel sinnvoller, Wege zu kennzeich- nen, die nur für Wanderer bestimmt sind, nur für Biker oder von beiden gemeinsam genutzt werden. Hier bei uns im Park ist diese Frage über- flüssig – hier können sich die Biker nach Herzenslust austo- ben. Wir haben sieben Free- ride und Downhill Linien, eine Fourcross-Bahn, auf der man zu viert auf einmal fahren kann und eine große Dirt-Piste, in die Sprünge eingebaut sind und in der man ein Foam-Pit Schaumstoff-Schwimmbad fin- den kann. Alle Abfahrten sind, wie in einem Skigebiet je nach Schwierigkeitsgrad, farblich in Grün, Blau, Rot oder Schwarz gekennzeichnet und bei den anspruchsvollen Routen gibt es eine Ausweichmöglichkeit:

Den „Chicken-Path“, der mit einer Anfängerpiste zu verglei- chen ist“, erklärt Zeno.

Im Winter Schnee und Rodel – Im Sommer Mountainbikes

Tatsächlich entstand die Idee der Bikeparks in Skigebie- ten. Zuerst begann die Idee vor rund 20 Jahren in Kanada zu reifen. Man suchte nach einer Alternative, um die großen Ski- lifte auch in den Sommermo- naten auszulasten, und stieß dabei auf die Mountainbiker. Mittlerweile sind auch die Europäer auf den Geschmack gekommen. „Der Klimawandel macht sich zunehmend auch in den Bergregionen Europas bemerkbar, die Wintersaison wird immer kürzer und bringt sowohl den Liftbetreibern als auch den Hotelbesitzern nicht mehr genügend ein, um die Sommermonate zu überbrü- cken.“ „In der Schweiz, Italien und Andorra nutzt man mittlerweile die Berge und Liftanlagen zum Mountainbiking, sobald der Schnee geschmolzen ist. Auch auf Marbella und Ibiza sind

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die ersten Bike-Hotels ent- standen. Der Bikepark Tene- riffa ist allerdings der einzige Park weltweit, der das ganze Jahr über genutzt werden kann und unsere Abfahrten sind aus- schließlich für Mountainbiker konzipiert. Außerdem fallen wir in eine neue Nische, die gut zu dem neuen Tourismus-Image von Teneriffa passt, das einen Akzent auf Sportangebote setzt. Mountainbiking zählt zwar zu den Extremsportarten, aber dennoch ist es für alle geeignet, die Spaß an Sport auf zwei Rädern haben. Alle unsere Nutzer müssen eine Privatversicherung nachwei- sen oder unsere Zusatz-Versi-

Privatversicherung nachwei- sen oder unsere Zusatz-Versi- „Der jüngste, der hier schon runtergefahren ist, war

„Der jüngste, der hier schon runtergefahren ist, war erst sechs Jahre alt und der Älteste 63“

ist, war erst sechs Jahre alt und der Älteste 63“ cherung nutzen. Eigentlich gilt kurioserweise, je

cherung nutzen. Eigentlich gilt kurioserweise, je gefährlicher eine Sportart ist, umso sicherer ist sie auch. Zum Beispiel ist es unmöglich, dass ein Fall- schirmspringer abstürzt. Geht der Hauptsschirm nicht auf, öffnet sich der Ersatzschirm und das sogar automatisch, sobald der Springer nur noch 1.000 Meter vom Erdboden entfernt ist. Deshalb wird bei einem Absturz sofort die Kri-

Arm- und Körperpolster. Es ist eigentlich noch nie etwas Schlimmes passiert und ein paar Blessuren gehören bei diesem Sport dazu“, erklärt Zeno nach einem Jahr Park- Erfahrung. Angesichts des naturbelassenen Geländes, das mit vielen Kaktusfei- gen übersät ist, könnte man schon ein bisschen skeptisch sein. „Wir pflanzen die Kak- teen sogar an, denn sie sind extrem biegsam und wenn man hineinfällt, federn sie den Sturz fabelhaft ab. Durch die dicke Schutzbekleidung drin- gen die Stacheln nicht durch. Absolut perfekt!“ beschreibt Zeno die Vorzüge von Kak- teen. Außerdem sind entlang der Parcours Baumstämme oder andere Hindernisse, die gefährlich werden können, mit Polsterungen versehen. Sollte es dennoch zu einem schlim- meren Sturz kommen, gibt es eigene Zufahrten, auf denen man dem Verunglückten mit einem Squad zu Hilfe kommen könnte. „Der jüngste, der hier schon runtergefahren ist, war erst sechs Jahre alt und der Älteste 63“. Es ist also nicht unbedingt nur ein Sport für Junge, sondern für alle Fahr- radverrückten.

Biking, eine

Zukunftsperspektive

Derzeit laufen weitere Bau- maßnahmen auf Hochtouren. Im Zuge dessen sollen ehema- lige Stallungen und das Feri- enhaus zu Unterkünften umge- baut werden. Derzeit können

Alle Fotos: www.inselteneriffa.com
Alle Fotos: www.inselteneriffa.com

Die Curva del Cabildo soll gar nicht so schwer zu nehmen sein – abenteuerlich sieht es trotzdem aus

minalpolizei ermitteln, denn es kann sich dabei nur um eine gewollte Manipulation und damit um Mord handeln. Auch bei uns steht Sicher- heit an oberster Stelle. Ein so genannter Full-Face-Helm ist Pflicht. Ebenso Knie-,

die Freaks auf dem Gelände Zelte aufschlagen, um das Biker-Wochenende von früh bis nachts zu genießen. Aber in Kürze soll es dann doch etwas komfortabler werden. Dann können die Gäste zwischen Räumen im Jugendherbergs-

Im Gespräch Nr. 50 7 charakter oder einem Dop- pelzimmer mit eigenem Bad wählen. Sowohl

Im Gespräch

Nr. 50

7

charakter oder einem Dop- pelzimmer mit eigenem Bad wählen. Sowohl Kurz- und Wochenendurlauber als auch Feriengäste für längere Zeit sind willkommen. Auch eine neue Abfahrt, die „Snakeline“, ist im Entste- hen. Auf dieser Piste schlängelt sich der Fahrer über unzählige Kurven im 180 Grad Winkel entlang. Schon zu Fuß sieht diese Strecke abenteuer- lich aus. „Man unterscheidet beim Mountainbiking zwi- schen Downhill, bei dem man so schnell wie möglich von A nach B fährt und Freeride. Dabei geht es vor allem um den Spaß, die Hindernisse und Besonderheiten einer Strecke zu genießen und so geschickt, wie möglich zu nehmen. Wir legen hier am meisten Wert auf den Spaß und deshalb möch- ten wir noch viele unterschied- liche Abfahrten bauen und unserer Phantasie freien Lauf lassen. Gumi, unser Architekt, sorgt dafür, dass die Statik bei allem, was wir uns ausdenken, stimmt“.

Sportliche Sozialarbeit

Das beschränkte Budget des Parks macht die Betrei- ber erfinderisch, um den Aus- bau voranzutreiben. „Wir arbei- ten viel mit Jugendlichen, die sich freiwillig melden. Dabei unterscheiden wir nach Typ A und B. Typ A kommt regelmä- ßig 1-2 Mal pro Woche, um mitzuhelfen. Dafür dürfen die Jugendlichen die Anlage gra- tis benutzen, und wir helfen ihnen, um über unsere Spon- soren an günstige Räder zu kommen. Der Typ B hilft zwei

soren an günstige Räder zu kommen. Der Typ B hilft zwei Geschicklichkeit und Spaß sind im

Geschicklichkeit und Spaß sind im Park oberste Prämisse

bis drei Mal im Monat mit und zahlt dann für die Nut- zung nur noch die Hälfte. Auf diese Weise ist uns geholfen, da wir mit weniger Kapitalein- satz rechnen müssen, und viele Jugendliche haben bei uns eine neue Aufgabe gefunden. Tatsächlich kommen einige aus problematischen Familien und der Sport hat bestimmt schon einige davor bewahrt, auf eine schiefe Bahn zu gera- ten. Da sollen sie sich lieber auf unseren ‘schiefen Bahnen‘ mit dem Bike ausleben“. Sport an sich hat schon immer dazu gedient, sozi- ale Kluften zu überbrücken,

Stärke und Persönlichkeit zu entwickeln und ein Gemein- schaftsgefühl zu erleben. „Wir sind wie eine große Familie. Im letzten Jahr besuchte uns zum Beispiel ein Freund aus Eng- land, der seit einem tragischen Autounfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Er besitzt aber ein speziell für Behinderte konzi- piertes vier-rädriges Mountain- bike und nachdem wir einige breite Abfahrten haben, kam er, um sie auszutesten. Hin- terher gestand er mir, dass er sich seit seinem Unfall nicht mehr so in eine Gemeinschaft integriert gefühlt hat wie hier bei uns. Alle interessierten

sich für sein Spezialbike und wollten es ausprobieren. Bei uns war er nicht der Rollstuhl- fahrer, sondern der Biker mit vier Rädern“. Mountainbiking mit seinen vielen verschiedenen Diszipli- nen erfährt derzeit sowohl als Freizeit- wie auch als Wettbe- werbssport einen regelrechten Boom. Nur wenige wissen, dass viele der besten Fahrer Spaniens von den Kanaren kommen. So trainieren zum Beispiel die erst 15-jährige Salomé Barbuzana, Tinerfe- nin und spanische Meisterin im BMX, oder Yeray Vargas, ehemaliger Champion im Free-

ride und derzeit Drittplatzierter bei den spanischen Meister- schaften, im Bikepark. Im vergangenen Jahr bereiste Zeno verschiedene einschlägige Messen, um die Werbetrommel für den Bike- park Tenerife zu rühren. Mitt- lerweile hat er eine zweite Firma gegründet, in der er sein Fachwissen nutzen kann. Man kann sozusagen einen Bike-Park bei ihm in Auftrag geben, den er dann anhand des jeweiligen Geländes individu- ell gestaltet. Im Moment reali- siert er gerade die ersten Auf- träge in Chile und Argentinien. Auf Teneriffa selbst ist der

Park noch wenig bekannt und mehr ein Geheimtipp in der Bikerszene. Auch das soll sich ändern. So nahm der Park Anfang Oktober an dem Tat-

too-Festival in Santa Cruz teil. Eigens dafür wurden Pisten aufgebaut, auf denen die bes- ten Biker des Parks ihr Können demonstrierten. Ab November soll es außerdem einen Sport- kurs für Kinder und Jugend- liche geben, die von einem ausgebildeten Trainer in die Geheimnisse des Moutainbi- kings eingeweiht werden. Dann werden die Öffnungszeiten des Parks voraussichtlich verlän- gert. Derzeit kann man sich nur von Freitag bis Sonntag zwischen 9 und 20 Uhr (zur Winterzeit von 9 bis 19 Uhr) auf den Bergen „downhill“ stürzen. Die Tagesnutzung kostet 15 Euro für Residente und 20 Euro für Nicht-Resi- dente. Bike und Schutzmon- tur können gemietet werden. Wer also den ultimativen Kick sucht, weiß nun, wo er ihn aus-

leben kann.

So findet man den BikePark Autobahnabfahrt Gua- masa. Unter der Brücke durch in Richtung La
So findet man den
BikePark
Autobahnabfahrt Gua-
masa. Unter der Brücke
durch in Richtung La
Laguna. Links abbiegen
in Richtung El Portezue-
lo und El Socorro. Dieser
Straße folgen bis zum
Restaurant „El Parralito“.
Gleich danach rechts
abbiegen, nach etwa zwei
Kilometern wieder rechts
(dort ist ein Hinweis-
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18. – 31. Oktober 2008

Wie ist Ihre Meinung? Im Bikini im Restaurant – ist das o.k.? Der Tourismus bringt

Wie ist Ihre Meinung?

Im Bikini im Restaurant – ist das o.k.?

Der Tourismus bringt allen, die hier leben, viele Annehmlichkeiten. Es gibt allerdings auch einige Verhaltensweisen von Touristen, die vor allem Einheimische als sehr störend empfinden. So denken viele Urlauber, es sei in Ordnung, nur spärlich bekleidet (manchmal nur in Badehose oder Bikini) ein Restaurant zu betreten. Wie denken Sie darüber?

Monika, Los Silos Bei uns in Los Silos ist das kein Problem, aber ich weiß,
Monika, Los Silos
Bei uns in Los Silos ist das kein Problem, aber ich weiß,
dass die Leute woanders auch schon mal halb bekleidet ins
Restaurant kommen. Ich finde, dass man ein T-Shirt schon
anziehen sollte und ich würde das auch sagen.
Teresa, Buenavista Ich habe im Süden schon Lokale gesehen, wo Schilder darauf hinwiesen, dass man
Teresa, Buenavista
Ich habe im Süden schon Lokale gesehen, wo Schilder darauf
hinwiesen, dass man nicht mit Strandschlappen und -kleidung
kommen soll. Ich finde, man muss, je nachdem wohin man
geht, nicht super elegant aussehen, aber eine angemessene
Bekleidung finde ich wichtig und auch richtig.
Inge, Essen Ich finde, man sollte nicht „oben ohne“ herumlaufen. Wenn man irgendwo abseits ist,
Inge, Essen
Ich finde, man sollte nicht „oben ohne“ herumlaufen. Wenn
man irgendwo abseits ist, ist das ja okay, aber im Restaurant
finde ich das völlig fehl am Platz.
Maite, La Caleta de Interian Ich kann schon verstehen, dass die Leute hier im Urlaub
Maite, La Caleta de Interian
Ich kann schon verstehen, dass die Leute hier im Urlaub sind,
sich über die Sonne freuen und alles etwas lockerer sehen,
aber wenn man sich an den Tisch setzt, sollte man sich schon
etwas anziehen.
Jürgen, Restaurant Klaus, Los Silos Wenn Leute zum Essen gehen, dann sollten sie sich auch
Jürgen, Restaurant Klaus, Los Silos
Wenn Leute zum Essen gehen, dann sollten sie sich auch
etwas anziehen. Das kann ja ruhig Freizeitkleidung sein,
aber eben angezogen. Alles andere finde ich unappetitlich,
unansehnlich und respektlos gegenüber den anderen Gäs-
ten. Ich würde mir als Wirt auch das Recht herausnehmen,
das zu sagen.
Klaus, Los Silos Man setzt voraus, dass Gäste mit angemessener Kleidung in einem Restaurant erscheinen.
Klaus, Los Silos
Man setzt voraus, dass Gäste mit angemessener Kleidung
in einem Restaurant erscheinen. Was das bedeutet, sollte
jeder selbst wissen. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand
außerhalb der Essenszeiten vielleicht an einer Bar einen
Drink nimmt und dabei im Strandlook erscheint, aber zum
Essen sollte man normal bekleidet sein.
an einer Bar einen Drink nimmt und dabei im Strandlook erscheint, aber zum Essen sollte man
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Teneriffa Nr. 50 9 Schlechte Zeiten brauchen gute Menschen Die Helfer von La Mesa Einem

Teneriffa

Nr. 50

9

Schlechte Zeiten brauchen gute Menschen

Die Helfer von La Mesa

Einem Menschen geben, was er braucht – ein Stück Brot, ein Lächeln, ein offenes Ohr – jetzt und nicht irgendwann: Dies ist die Devise, die La Mesa in Puerto de la Cruz nach dem Vorbild der deutschen Tafel vorantreibt.

meinem Leben einen neuen Sinn geben sollte“, berichtet uns Ingrid Lüttgenau. Auch im Bekanntenkreis ihres Sohnes hatte sie miterlebt, dass nicht mehr nur Wohlstand ange- sagt war, sondern es in eini- gen Familien etwas knapper

Ziel ist es, Sozialhilfeemp- fängern eine billige Einkaufs- möglichkeit zu geben. Gegrün- det wurde der gemeinnützige Verein von der Präsidentin Ali- cia Muñoz Perdomo, Ingrid Lüttgenau und ihrem Sohn Phil sowie Inge Leutner, die sich seit Monaten unentgelt- lich einsetzen und mit Hilfe privater Spenden eine Brücke über die immer breiter wer- dende Kluft zwischen Arm und Reich bauen. „Ich lebe seit 25 Jahren hier auf der Insel und hatte mit meinem Mann 22 wundervolle Jahre. Als er 2005 starb, ist auch ein Teil von mir gestor- ben. Mein Leben war erfüllt von einer Leere, die ich bis dahin nicht kannte. Ich begann zu backen, zu kochen und die Ergebnisse an Freunde und Bekannte zu verteilen. Letz- tes Jahr an Weihnachten sah ich einen Bericht über die deutsche Tafel und plötzlich fing ich den Impuls auf, der

zuging. Viele von ihnen hel- fen jetzt mit, damit es ande- ren besser geht. „Bei unserem Inselprä- sidenten Ricardo Melchior sowie dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, und bei Pfarrer Bert- ram Bolz stieß ich sofort auf ein offenes Ohr, als ich ihnen meine Idee vortrug. Sie haben mich unterstützt und mir dabei geholfen, Subventionen zu beantragen, auf die wir nun hoffen“, so Ingrid. Auf einem Empfang traf die engagierte Deutsche Christoph Kiessling, den Direktor des Siam Parks, der ihr ebenfalls spontan Hilfe anbot und unter anderem einen Kontakt zu „Compadres“ her- stellte, der den Verein seither mit Brot und Gebäck versorgt. Viele Unternehmen wie Fon- teide, Hipertrebol, Abora Abas- tos, Mercatenerife, Alcampo, Wurstquelle, Inselbäck und viele andere schlossen sich dem Projekt an und noch viele weitere werden gebraucht.

San Miguel de Abona

Noch Kurs- und Workshopplätze verfügbar

Die Gemeinde San Miguel de Abona bietet im Herbst und Winter wieder eine Reihe von Kursen und Workshops in den diversen Kultur- und Jugendzentren an. Von Mal- über Töpferkurse bis hin zu Folklore-Workshops steht eine bunte Palette zur Auswahl. Wie Bürgermeister Valentín González kommentiert, sei die Teilnahme an einem Kurs nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern auch eine gute Gelegenheit, um Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen sowie Fähigkeiten zu erwerben und die eigene Kreativität zu fördern. Alle Kurse und Workshops werden abends abgehalten. Für Gemeindebürger und Personen über 55 gibt es Rabatte. Mehr Information erhalten Sie in der Concejalía de Cultura im Ayuntamiento von San Miguel oder telefonisch unter 922 700 000, Durchwahl 205.

oder telefonisch unter 922 700 000, Durchwahl 205. ■ Der Sozialsupermarkt befindet sich in der Calle

Der Sozialsupermarkt befindet sich in der Calle Teobaldo Power 13/Nähe Plaza del Charco in Puerto de la Cruz

Das Prinzip funktioniert ganz einfach. Jeder, der vom Sozialamt als bedürftig ein- gestuft wurde, kann ein Mal pro Woche in den Supermarkt kommen und für einen Euro pro Familienmitglied einkau- fen. Dank der Kooperation der Firmen werden Spenden bzw. Waren, die sich kurz vor dem Verfallsdatum befinden oder deren Verpackungen leicht beschädigt sind, nicht ein-

fach weggeworfen und ent- sorgt, sondern sinnvoll an Menschen verteilt, die dafür sehr dankbar sind. „Vor allem lassen wir den Menschen ihre Würde. Sie bekommen keine Almosen, sondern zahlen ja, wodurch sie ihr Selbstbewusst- sein behalten“, erklärt Ingrid. Dabei kommt keiner zu kurz, Pakete werden sinnvoll zusam- mengestellt, so dass sie auch tatsächlich zu Mahlzeiten kom-

biniert werden können. Es gibt aber noch viel zu tun und mitmachen kann jeder! Werden Sie Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 25 Euro oder spenden Sie einfach etwas. Als Geschäfts- mann/frau können Sie sich mit Geld- und Sachspenden betei- ligen, die auch noch steuerlich absetzbar sind. Benötigt wird außerdem ein Kleintranspor- ter, der entweder ein Mal pro

Woche kostenlos zum Abho- len der Waren genutzt werden kann oder dauerhaft gespen- det wird. Selbstverständlich ist ein Werbeschild des Spenders kein Problem. Auch aktive Helfer, die allerdings Spanisch sprechen sollten, sind immer willkom- men. Nicht nur weil Weihnach- ten bald vor der Tür steht, son- dern weil gerade in schwierigen Zeiten Attribute wie Mensch- lichkeit und Solidarität wieder einen Stellenwert gewinnen, sollte sich jeder fragen, in wel- cher Form er helfen kann. Die Not des anderen geht jeden etwas an und wer die Möglich- keit hat, dieser wunderschö- nen Insel und ihren Bewohnern etwas zurückzugeben, sollte nicht länger zögern. Mehr als Worte zählen Taten und mehr als Strohfeuer zählen Dauer- brenner. Willkommen ist in dem Mensch für Menschen Projekt aber jeder. (sv)

Spendenkonto bei der Caja Madrid, IBAN ES34 2038 9015 3060 0039 1114, Kontakt über Telefon 922 38 65 34 oder 664 708 003 oder E-mail asociacion- lamesa@hotmail.com.

56 Prozent mehr Monatsfahrkarten verkauft

Die Aktion der Inselregierung zur Bekanntmachung der neu geschaffenen Monatsfahrkarte für Busse und Straßenbahn im Hauptstadtbereich verläuft erfolgreich.

Konnten doch im Septem- ber 56 Prozent mehr Monats- karten abgesetzt werden. Die Karte verfolgt das Ziel, die Besucher der Metropole zu einer selbstverständlichen Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen und dies zu einem äußerst attrak- tiven Fahrpreis.

Das Transportunterneh- men Titsa, offizieller Betrei- ber der öffentlichen Verkehrs- mittel, konnte nicht nur bei den Monatskarten eine um 56 Prozent höhere Verkaufs- zahl registrieren, auch bei den automatischen Fahrkartenau- tomaten wurden 54 Prozent mehr Fahrkarten verkauft. Und in den Verkaufsbüros im Stadtgebiet stieg der Verkauf gar um 137 Prozent an. Die neu geschaffene Monatskarte erlaubt während eines Monats eine unbeschränkte Benutzung von Bussen und Straßenbahn

eine unbeschränkte Benutzung von Bussen und Straßenbahn zu einem um 60 Prozent redu- zierten Fahrpreis. Das

zu einem um 60 Prozent redu- zierten Fahrpreis. Das Abon- nement wurde von der Inselre- gierung speziell für Besucher der Metropole geschaffen, die regelmäßig die Stadt besuchen und sich schnell und problem- los fortbewegen möchten. Auf diesem Weg motiviert die Inselregierung die Stadtbesu- cher zu einem völlig selbstver- ständlichen Umsteigen auf die öffentlichen Transportmittel im Hauptstadtgebiet.

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Abriss eskaliert zum Politikum

Fortsetzung von Seite 1

Von dem Abbruchbefehl ausgenommen waren sechs Gebäude von Besitzern, die Sozialhilfebezieher der Gemeinde Candelaria sind und ihre Wohnungen als Erst- wohnungen nutzen. Diese sie- ben Familien leben jetzt in Cho Vito zwischen Trümmern und müssen Polizeikontrollen pas- sieren, um zu ihren Häusern zu gelangen. „Es ist als habe ein Hurrikan über die Sied- lung gefegt“, so beschreibt ein betroffener Bewohner die Situation vor Ort. Als Abrissgrund wurde die Nutzung des Küstenabschnitts als öffentliche Strandzone genannt. Nach der geltenden Gesetzgebung, die geändert wurde, nachdem viele Grund- stücksbesitzer ihre Häuser dort bauten, gehört die Siedlung der öffentlichen Hand. Auf den Kanaren und in ganz Spanien sind viele Hauseigentümer in einer ähnlichen Situation wie die Menschen von Cho Vito. Das Land der Eigentümer im genannten Gebiet grenzt laut Grundstücksurkunden an die Hochwassermarke an. Eine spätere Gesetzgebung ver- setzte die Hochwassermarke dann nach hinten. Alle Hau- seigentümer, die von dieser Änderung erfuhren und sich rechtzeitig und mit dem not- wendigen finanziellen Aufwand umregistrieren ließen, konnten ihre Häuser sichern. Das unter- zeichnete Abkommen zwischen

ihre Häuser sichern. Das unter- zeichnete Abkommen zwischen Blick auf die Strandsiedlung Cho Vito Die Bewohner

Blick auf die Strandsiedlung Cho Vito

Die Bewohner von Cho Vito drohten mit kollektivem Selbstmord
Die Bewohner von Cho Vito drohten mit kollektivem Selbstmord

dem Umweltamt und der kana- rischen Regierung liegt nach Berichten der spanischen Presse schon seit 1998 vor. Den Bewohnern von Cho Vito war demnach seit zehn Jahren bekannt, dass ihre Häuser ille- gal sind und auch der geplante Abriss war allen bekannt, so ein Sprecher des Ministeri-

ums für Umwelt. Der Fall Cho Vito ist nicht nur das persön- liches Schicksal bescheidener Fischerfamilien, die mit dem Abriss ihre komplette Exis- tenz verloren, sondern rückt als Politikum auch in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Für viele Umwelt- schützer ist es nicht nachzu-

vollziehen, dass die Entschie- denheit, mit der die Behörden in Cho Vito vorgingen, nicht auch auf andere Wohnkom- plexe oder Luxushotels ange- wendet wird, die ebenfalls an empfindlichen Küstenabschnit- ten stehen und die Umwelt beeinträchtigen. Eine Sprecherin der Um- weltorganisation Ben Magec äußerte sich zu den Vorfällen zwiegespalten: Auf der einen Seite seien natürlich die vie- len armen Menschen zu bedau- ern, aber andererseits müssten auch die Gesetze respektiert werden. „Wenn nicht, geraten wir in den Zustand von früher, als der Biodiversität und der Landschaft soviel Schaden zugefügt wurde“. Familien- Sprecher González kritisierte nicht zuletzt die Art der Räu- mung, die „völlig übereilt, chaotisch und unangemes- sen ablief“. Tatsächlich ist zu bezweifeln, ob das Aufgebot an Sicherheitskräften, bestehend aus zwei Fahrzeugen der spa- nischen Nationalpolizei, sieben Fahrzeugen der Guardia Civil und einem Hubschreiber gegen einen friedlichen Bürgerprotest angebracht waren. Ein Polizei- sprecher rechtfertigte die groß- angelegte Aktion mit der vor- angegangen ausgesprochenen kollektiven Selbstmorddrohung der Bewohner. Deshalb habe man in höchster Alarmbereit- schaft gehandelt. „Man hat uns schlimmer als Terroristen behandelt“, so berichtet ein Bewohner schockiert. (kl)

so berichtet ein Bewohner schockiert. (kl) ■ Bis zum letzten Moment verteidigten die Bewohner ihr

Bis zum letzten Moment verteidigten die Bewohner ihr Eigentum

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Umweltschutz und Tourismus San Blas Reserva Natural Vor rund zehn Jahren nahm die spanische Gruppe
Umweltschutz und Tourismus
San Blas Reserva
Natural
Vor rund zehn Jahren nahm die spanische Gruppe Aqa
mit dem Vier-Sterne-Hotel Jacaranda ihre Aktivitäten auf
Teneriffa auf. Dieses Haus orientierte sich damals an dem
typischen Sonne-Strand-Urlaubsprofil. Doch rund vier Jahre
später entschied man sich, neue Wege zu gehen, um den
Ansprüchen und Bedürfnissen der Urlauber auf einem
hart umkämpften Markt zu genügen und neue Impulse
zu setzen.
Gläserne Wände zwischen dem Schlaf- und Badezimmer geben den
Räumen Weite und einen besonderen Touch
Ein eigener See inmitten der bizarren Felsenlandschaft lädt zum Baden,
Rudern und nassem Vergnügen ein
Auf einem eine Million Quadratmeter großen Grundstück bei
Los Abrigos sollte ein neuer Hotel-Golf-Komplex entstehen.
Dieses Projekt hat im Laufe der Zeit eine Eigendynamik
entwickelt, die aus einem Hotelprojekt das Naturreservat
San Blas werden ließ. Dieses Projekt umfasst nicht nur ein
Fünf-Sterne-Hotel im karibischen Stil und einen 27-Loch-
Golfplatz, sondern es wurde eine eigene Welt geschaffen,
die innovative Tourismusideen auf besondere Weise mit der
Kultur und Tradition Teneriffas verbindet.
Die karge Landschaft an der Süd-Ost-Küste bringt ihre
eigene Flora und Fauna hervor, die nicht durch Üppigkeit,
sondern durch ihre Eigenheiten besticht. Im Laufe der
Bauarbeiten wurden archäologische Spuren entdeckt,
die nicht zerstört, sondern in das Projekt integriert
wurden. Entstanden ist ein Naturreservat, das in einem
Besucherzentrum eindrucksvoll Einblick in die Besonderheit
dieser Landschaft gewährt. Es wurden Dokumentarfilme
gedreht, die das Leben der Menschen auf Teneriffa zu
Zeiten der Guanchen oder des spanischen Bürgerkriegs
möglichst originalgetreu widerspiegeln.
Nicht nur die Menschen, die in dem luxuriösen Hotel,
umgeben von einem eigenen See, ihren Urlaub verbringen,
sondern jeder Besucher und jede Schulklasse sind hier in
Zukunft willkommen, um in eine Welt einzutauchen, die
eine neue Form des Erlebnistourismus mit einzigartigen
Elementen des Lebens auf Teneriffa paart und etwas völlig
Neues entstehen ließ. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich
Ende November, wird die Eröffnungsfeier stattfinden und
das Angebot auf Teneriffa durch eine weitere herausragende
Besonderheit bereichert.
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Teneriffa Süd Nr. 50 11 San Miguel de Abona organisierte Radtag Etwa 100 Bürger unterschiedlichsten

Teneriffa Süd

Nr. 50

11

San Miguel de Abona organisierte Radtag Etwa 100 Bürger unterschiedlichsten Alters beteiligten sich am „Día
San Miguel de Abona
organisierte Radtag
Etwa 100 Bürger unterschiedlichsten Alters beteiligten
sich am „Día de la Bicicleta“ (wörtlich: Tag des Fahrrads),
den die Gemeinde San Miguel de Abona Ende September
organisierte. Ausgangspunkt war die Carretera General del
Sur, von der aus man bis nach La Centinela und wieder
zurück radelte.
Besonders beliebt ist der Radtag, der jedes Jahr im
Rahmen des Gemeindefestes veranstaltet wird, bei jungen
Sportlern. „Die Initiative lockt jedes Jahr mehr Teilnehmer
an“, freute sich Organisator Valentín González, der das
Fahrrad verstärkt als Transportmittel bewerben will. „Es
eignet sich hervorragend, um die Natur der Gemeinde
kennenzulernen“, so González. ■
Vor allem junge Radfahrer konnten sich für die Veranstaltung begeistern

Neue Schule in El Médano

Wie das Bildungsministerium informiert, sind etwa die Hälfte aller Schüler der neuen Hauptschule in El Médano Ausländer. Von den derzeit 260 Schülern stammen 132 nicht aus Spanien. Ein Großteil kommt aus Kolumbien, Großbritannien und Uruguay. Die Schule, die inoffiziell im November 2007 ihren Betrieb aufnahm, wurde vergangenen September offiziell von Paulino Rivero und Bildungsministerin Milagros Brito eingeweiht. Mit dem Bau der Schule sollten die drei anderen Hauptschulen der Gemeinde Granadilla entlastet werden.

Tourismus & Forschung

Teneriffa Unterwasser – Ocean´s Dream Factory

Die Unterwasserlandschaften und das verborgene Leben im Atlantik bedeuten nicht nur für Taucher einen beson- deren Reiz. Die Welt unter- halb der Wasseroberfläche birgt auch ein empfindliches Ökosystem, das geschützt und gepflegt werden muss.

Aus diesem Grund ent- steht in der Bucht von El Puertito im Süden Teneriffas ein Pilotprojekt, das Touris- mus, Umweltschutz und das tägliche Leben der Fischer in Einklang bringt. Ocean´s Dream Factory erforscht das Leben in der Bucht, betreibt Aufklärungs- arbeit und initiiert wichtige Aktivitäten. Ziel des Projekts ist eine im Meer verankerte Plattform, auf der Biologen von einem Forschungslabor aus operieren können und die gleichzeitig Ausgangspunkt für Taucher sein soll. Die Unter- wasserwelt vor der kanarischen Küste wird vor allem durch die schwarzen Seeigel, Erizos de Lima, bedroht. Obwohl sich einige Fischarten von diesem Meerestier ernähren, ist die Zahl der Fressfeinde nicht groß genug, um der Vermeh-

die Zahl der Fressfeinde nicht groß genug, um der Vermeh- Der Mensch taucht in eine faszinierende

Der Mensch taucht in eine faszinierende Unterwasserwelt ein, deren Schutz in vielerlei Hinsicht wichtig ist

rung Einhalt zu gebieten. Die Folge ist, dass sich Algen und Unterwasserpflanzen nicht an den Riffen festsetzen und wachsen können. Diese Was- serfauna ist aber für die dort lebenden Fische unerlässlich. Fehlt sie, sind keine Fische mehr da, die den Fischern wie- derum den Lebensunterhalt garantieren. In gezielten Akti- onen wurden die Seeigel dezi- miert und ein Fischfangverbot zur Sicherung der Bestände erteilt. Dabei stellte man fest,

dass sich schon nach andert- halb Jahren das Ökosystem so weit erholt, dass rund sieben Kilogramm Fisch täglich gefan- gen werden könnten, ohne sich schädlich auszuwirken. Auch die grüne Karettschild- kröte, die eigentlich als Ein- zelgänger gilt, fühlt sich in der Bucht offensichtlich so wohl, dass sich fünf Exemplare fast ständig hier aufhalten und sich nicht einmal durch Taucher stören lassen. Die geplante Forschungsstation soll sowohl

einen neuen Öko-Tauchtouris- mus fördern, der sich an der Vielfalt der Unterwasserwelt erfreut, als auch eine Opera- tionsbasis für Meeresforscher bilden, die hier ungestört ihre Studien durchführen können. Rückschlüsse, die hier getrof- fen werden, können dann auch an anderen Orten in sinnvolle Aktionen umgesetzt werden. Das Zukunftsprojekt soll an Land mit einem ökologischen Campingplatz kombiniert wer-

den.

(sv)

umgesetzt werden. Das Zukunftsprojekt soll an Land mit einem ökologischen Campingplatz kombiniert wer- den. (sv) ■

Teneriffa Nord

12

18. – 31. Oktober 2008

Positives Umwelt-Gutachten

Seilbahnfahren in Garachico

Die Umweltstudie zum geplan- ten Bau einer Seilbahn zwi- schen dem Ortskern von Gara- chico und dem Mirador in San Juan del Reparo fiel laut der Erörterung des Bürgermeis- ters Ramón Miranda positiv aus. Demnach sei das Pro- jekt sowohl aus ökologischer und ökonomischer als auch aus sozialer Sicht zu befürworten und stelle keinerlei schädliche Auswirkung dar.

Im Gegenteil, fast die Hälfte der Bürger, die in den mittle- ren Höhenlagen leben, besit- zen kein Auto. Rund 61 Pro- zent nutzen den Bus, um von ihrem Wohnort aus nach Gara- chico zu gelangen, und diese Fahrt bedeutet, dass sie einen beträchtlichen Umweg über Icod de los Vinos in Kauf neh- men müssen. Etwa 97 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie oftmals in Garachico zu tun haben. Sei es zur ärzt- lichen Versorgung, zum Besuch von Studienmaßnahmen, Ein- käufen oder auch aus persön- lichen Gründen. Viele soziale Kontakte der Bergbewohner sind mit dem Zentrum an der Küste verbunden und auch das neue Schwimmbad oder die

der Küste verbunden und auch das neue Schwimmbad oder die Mal eben schnell den Berg hinauf

Mal eben schnell den Berg hinauf oder hinunter – eine Seilbahn wird es möglich machen

Badebucht am Hafen werden gerne genutzt. Die geplante Seilbahn wäre eine schnelle, effektive, geräusch- und emis- sionsarme sowie kostengüns- tige Alternative, um von den Bergen ins Tal zu gelangen. Die etwa 20-minütige Bus- fahrt würde durch eine nur

zwei Minuten dauernde Fahrt in der Gondel ersetzt. Dabei legt die Seilbahn bei einer Steigung von 63 Prozent vor- aussichtlich rund zehn Meter pro Sekunde zurück und über- windet 500 Höhenmeter. Auch den oppositionellen Umwelt- schützern hat die Studie den

Wind aus den Segeln genom- men, denn das Projekt würde eher helfen, die Eckpunkte des Kyoto-Vertrages einzuhalten. Zudem sieht der Bau eine in der Schweiz erprobte Tech- nik nach dem Moléson-Modell (Berg im Kanton Fribourg in der Schweiz) vor. Das bedeu-

tet, man müsste keine häss- lichen Betonstützen bauen, sondern würde die erforder- lichen Pfosten mit Mikro-Bohr- pfählen verankern. Von der schnellen Verbin- dung könnten sowohl die Bür- ger als auch die Urlauber pro- fitieren, die vom Mirador aus einen herrlichen Panorama- blick über die Nordküste von Buenavista del Norte bis nach El Sauzal genießen könnten. Zudem sei es eine ideale Anbindung an das ebenfalls geplante vulkanologische Zen- trum, das in La Culata entste- hen soll. Kritik übte Miranda an der Opposition, die immer wieder versuche, die Seilbahn sowie den geplanten Sporthafen als unrealistische Projekte zu verunglimpfen. Es sei nicht nur realistisch, sondern auch unbedingt erforderlich, diese Zukunftspläne in die Tat umzu- setzen. Garachico darf dabei mit der vollen Unterstützung von Inselpräsident Ricardo Melchior und der kanarischen Regierung rechnen, die dem Bürgermeister auch bei der Beantragung von Subventi- onen aus dem „Europatopf“ zur Seite stehen werden.

La Laguna im Land des Lächelns

Produzenten des wich- tigsten Fernsehsenders in Japan, NHK, besuchten

kürzlich die historische Alt- stadt La Lagunas. Hier soll nämlich eine Episode der in Japan sehr beliebten Serie „Spaziergang durch die Städte der Welt“ gedreht werden. Während des Besuchs wurden mögliche Drehorte und Perspektiven diskutiert. Rund 45 Minuten lang kön- nen die asiatischen Fern- sehzuschauer voraussicht- lich im Dezember diesen oder im Januar nächsten Jahres einen Spaziergang durch die herrlichen alten Gassen machen und die his- torischen Bauten der Stadt bewundern. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird die Sendung etwa acht Mal wiederholt. Der Kon- takt mit den Programmdi- rektoren aus dem fernen Osten kam durch Promotur Turismo Canarias zustande. Auch wenn Teneriffa nicht gerade ein nahes Urlaubs- ziel für die asiatische Welt ist, so verspricht die Epi- sode doch eine Werbewirk- samkeit auf dem fernen

Markt.

Weltklasse im Tenniscenter Miramar

Das Tenniscenter Miramar in Los Realejos eröffnet die Wintersaison zum fünften Mal mit dem Open Isla de Tene- rife, einem Turnier auf Welt- klasseniveau, das regelmäßig Senioren-Topspieler auf die Insel holt.

Die Wichtigkeit dieses Turniers erkennt man an den Namen auf der Teilnehmerliste und an der Tatsache, dass die hier erworbenen Punkte für die Rangliste relevant sind, sowie an der Anerkennung des Turniers durch die Inter- nationale Tennisföderation. Auch dieses Mal dürfen sich Tennisfans auf ein Wiederse- hen mit altbekannten Stars aus der Tennisarena freuen. Mit dabei sind Spieler aus

Stars aus der Tennisarena freuen. Mit dabei sind Spieler aus Thomas Emmrich war 40 Mal Meister

Thomas Emmrich war 40 Mal Meister in der ehemaligen DDR und ist Weltmeister in der Altersklasse 50

Österreich, Italien, Frank- reich, Holland, Schweden, England, Venezuela, Argenti-

nien, Brasilien und natürlich wieder viele Teilnehmer aus Deutschland. Unter anderem

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ist die Beteiligung des amtie- renden Vizeweltmeisters Thies Röpke bestätigt. Auch der 40- fache deutsche Meister und Europameister 2008 Thomas Emmrich wird versuchen, zum Matchgewinn aufzuschlagen. Prominenz aus Spanien tritt mit dem ehemaligen Daviscup- spieler José Moreno an. George Kux aus der Schweiz wird sei- nen Titel gegen die schlagkräf- tige Konkurrenz schwer vertei- digen müssen. In der Kategorie Herren 35 sind der mehrfache kanarische Meister Günther Grosspietsch und sein Bru- der José-María gemeldet. Die beiden sind seit zwölf Jahren im Doppel ungeschlagen. Bei den Namen kehrt mit Bettina Konsor aus Bremen ebenfalls ein bekanntes Gesicht zurück.

Die 41-Jährige konnte auf dem Platz in Romantica II schon drei Mal den Sieg davontra- gen. Die Veranstalter Gabriela und Henning Neuendorf freuen sich auch in diesem Jahr auf ein spannendes Turnier mit Traumfinale. Der Eintritt zu

den Spielen ist wie immer kos- tenlos. Wer Lust hat, sich auf dem Platz mit den Topspielern zu messen, sollte den Melde- schluss am 23. Oktober nicht verpassen. Mehr Informationen sind unter der Telefonnummer 922 36 40 08 erhältlich.

Ablauf Donnerstag 30.10.: Beginn der Qualifikation für die Teil- nehmer der Kanarischen Inseln. Turnierbeginn mit
Ablauf
Donnerstag 30.10.: Beginn der Qualifikation für die Teil-
nehmer der Kanarischen Inseln. Turnierbeginn mit Vorrun-
denspielen
Sonntag 2.11.: Beginn des Hauptfeldes. 16.00 Uhr Prä-
sentation der Stars des Turniers mit Doppelschaukampf.
Ab 18.00 Uhr kanarisches Buffet auf der Clubterrasse
Donnerstag 6.11.: Halbfinalspiele
Freitag 7.11.: Vormittags Halbfinale, nachmittags Beginn
der Endspiele
Samstag 8.11.: Vormittags die großen Finale mit anschlie-
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Teneriffa Nord Nr. 50 13 Politpakt vor dem Aus? Der politische Balanceakt, den die sozialistische

Teneriffa Nord

Nr. 50

13

Politpakt vor dem Aus?

Der politische Balanceakt, den die sozialistische Führungs- partei unter Lola Padrón mit der rechts gerichteten PP nach den letzten Wahlen eingegangen ist, scheint abzu- stürzen. So gab die Stadtverwaltung kürzlich die Absicht bekannt, den Pakt zu brechen und künftig in der Minderheit weiter zu regieren, falls Randgruppen die erforderliche Unterstüt- zung signalisieren. „Wir können nicht länger mit einem Koalitionspartner kooperieren, der uns bei jeder Gelegen- heit in den Rücken fällt und offenbar versucht, eine Para- llelregierung aufzubauen, die eigene Ziele verfolgt“, so die Stadtverwaltung. Vor allem die bekannte Sprecherin und Stadtplanungsbeauftragte Eva Navarro soll zu der Kluft beigetragen haben. Öffentliche Kritik der Koalitionspartner, mangelnde Loya- lität, eigenmächtige Entscheidungen, die im Gegensatz zu den eigentlichen Plänen der Führung stehen und hinter- rücks einberufene Geheimtreffen werden ihr vorgeworfen. Wenn man ständig darauf achten müsse, dass man nicht plötzlich ein „Messer in den Rücken“ bekomme, könne man nicht effektiv arbeiten. Das hätte weder die Stadt Puerto de la Cruz noch ihre Bürger verdient, so lautet ein Kommentar aus der obersten Etage des Rathauses.

Icod de los Vinos

Geld für den Kauf von Schulmaterial

Die Gemeinde Icod de los Vinos unterstützt Familien mit niedrigen Einkommen mit insgesamt 20.000 Euro bei der

Beschaffung von Schulbüchern und Unterrichtsmaterial. Ziel dieser Initiative ist, den wirtschaftlich schwächeren Bewohnern zu helfen, die Ausgaben für die Beschaffung von Schulmaterial in verkraftbaren Grenzen zu halten. Für die eigentliche Schulmaterialbeschaffung liegen

12.000

Euro bereit. Berechtigte Eltern können bis Ende

Oktober entsprechende Anträge einreichen. Die restlichen

8.000

Euro sind für Transportentschädigungen für

Universitätsstudenten und Studierende vorgesehen, die sich in einem Berufsausbildungszyklus befinden.

La Laguna – Eine Stadt erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Viele Jahre lang war La Laguna, die einstige Hauptstadt Tene- riffas, in einen Dornröschen- schlaf versunken. Erst mit der Erklärung zum Weltkulturerbe im Jahre 1999 erwachte die Stadt zu neuem Leben. Wo frü- her Verkehrschaos herrschte, hat eine neue Verkehrsführung eine beruhigte Innenstadt mit Fußgängerzonen geschaffen, die die Lebensqualität für die Menschen enorm erhöht hat. Hinzu kommt die Reno- vierung der vielen markanten historischen Gebäude, die La Laguna ein besonderes Flair verleihen. Die positive Ten- denz, die die geschichtsträch- tige Stadt in ein völlig neues Licht rückt, spiegelt sich in vie- lerlei Hinsicht wider. Nicht nur der Umstand, dass immer mehr Urlauber die Stadt besuchen, um sie auf eigene Initiative oder mit den kostenlos angebo- tenen Stadtführungen zu erkun- den, sondern vor allem die kon- tinuierlich steigende Zahl der Menschen, die La Laguna zu ihrem Lebensmittelpunkt aus- erkoren haben, belegen, dass diese Stadt einen eigenen pul-

Foto: www.inselteneriffa.com
Foto: www.inselteneriffa.com

Zahlreiche grüne Oasen inmitten historischer Fassaden erhöhen die Wohn- und Lebensqualität der Einwohner von La Laguna

sierenden Rhythmus entwickelt hat. Seit 2005 die Umgestal- tung der Innenstadt mit der Restaurierung und Umwand- lung vieler alter Bauten in moderne Wohnungen hinter historischen Fassaden und mit der Belebung der Geschäftswelt zu greifen begann, wächst die Stadt ständig. Davon zeugen Fakten wie eine Fußgängerzone

mit 26.400 Quadratmetern Flä- che, ein Einwohnerzuwachs von rund tausend Menschen in diesen Jahren, mehr als 130 neue Geschäftslizenzen sowie mehrere hundert Anträge zur Bewilligung kleinerer und größerer Umbaumaßnahmen. Heute zeigt die Stadt ein neues Gesicht, das von grünen Erho- lungsflächen und gemütlichen

Einkaufsstraßen, die zum Bum- meln einladen, geprägt ist. La Laguna charakterisiert sich als moderne und offene Stadt, in der Frieden, Menschlich- keit, Freiheit und Toleranz zu lebendigen Werten wurden. Moderne Impulse gepaart mit der Pflege alter Traditionen sind die Eckpfeiler des neuen

(sv)

Profils.

Werten wurden. Moderne Impulse gepaart mit der Pflege alter Traditionen sind die Eckpfeiler des neuen (sv)

Gran Canaria . Lanzarote . Fuerteventura

14

18. – 31. Oktober 2008

Neue Mole zum Anlegen im Hafen von Fuerteventura

Kreuzfahrtschiff Aida Bella lief als erstes ein

Kreuzfahrtschiff Aida Bella lief als erstes ein In fröhlicher Stimmung wurde die Aida Bella an der

In fröhlicher Stimmung wurde die Aida Bella an der neuen Anlege-Mole für Kreuzfahrtschiffe begrüßt

Mit einer großen Einweihungs- feier wurde kürzlich im Hafen von Fuerteventura die Kreuz- fahrtsaison eröffnet, die von Oktober bis März dauert.

In diesem Jahr begann die neue Saison im „neuen“ Hafen, der um eine Anlege- Mole für Kreuzfahrtschiffe erweitert worden war. Der erste Luxusliner, der dort anlegte, war die renommierte „Aida Bella“, die mit 1.800 deutschen Touristen an Bord einlief. Sie wurde anlässlich der Einweihungsfeier mit einem bunten Folklorefest empfangen. Im Laufe der Wintermonate wird sie noch öfter im Hafen von Fuerte- ventura einlaufen und in der Regel rund 2.200 deutsche Feriengäste sowie rund 650 Mann Besatzung auf die Insel bringen. Der Tourismus zur See boomt überall, denn er ist

schon lange nicht mehr nur den Reichen vorbehalten, sondern auch für Pauschal- touristen erschwinglich. Dies belegen die kontinuierlich stei- genden Zahlen. In der Saison

2006 freute man sich auf Fuer- teventura über die Zahl von 41.000 Kreuzfahrturlaubern, die sich im letzten Jahr noch einmal um 29 Prozent erhöhte. Für diese kommende Win-

noch einmal um 29 Prozent erhöhte. Für diese kommende Win- Für Kreuzfahrtschiffe gibt es im Hafen

Für Kreuzfahrtschiffe gibt es im Hafen von Fuerteventura jetzt eine eigene Mole

tersaison wird ein weiterer Anstieg um 13 Prozent erwar- tet. Inselpräsident Mario Cab- rera begrüßte die deutschen Urlauber an Bord persönlich und genoss einen Rundgang durch das schwimmende Urlaubsparadies. Dabei betonte er, dass mit der neuen Anlege-Mole für Kreuzfahrtschiffe auch eine

neue Epoche für Fuerteven- tura angebrochen sei. Nun könne man die Seetouristen mit Niveau und Komfort will- kommen heißen. Der Insel erschließt sich damit ein neuer Markt, der als zukunftsweisend betrachtet werden kann. So beginnen und enden viele Kreuzfahrten im Hafen von Fuerteventura und eine große Anzahl von Urlaubern hat die Möglichkeit, sich vor oder nach der Schiffsreise zu einigen Tagen Land- und Strandurlaub verleiten zu

lassen.

Gräberfund aus dem 10. Jahrhundert

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Baustelle der neuen Schnellstraße zwischen Guía und El Pagador (Moya) im Norden Gran Canarias stießen Experten auf die Knochenreste von sieben Ureinwohnern, die sehr wahrscheinlich aus den Jahren zwischen 980 und 1030 stammen. Das wurde jetzt offiziell vom kanarischen Ministerium für Öffentlichen Bau sowie von einem Labor in Miami bestätigt, wohin man die Proben umgehend zur Analyse und Datierung geschickt hatte. Laut Wissenschaftlern handelt es sich um einen einmaligen archäologischen Fund in der Geschichte Gran Canarias. Die Knochenreste wurden an zwei Stellen der Felswand von San Felipe entdeckt: In einer Felsspalte und in einer Höhle, beides frühere Begräbnisstätten der Guanchen. An der gleichen Stelle wurden die Forscher noch auf weitere Höhlen und Gräber aufmerksam, die von archäologischem Interesse sein könnten und in denen man noch weitere Reste von Ureinwohnern vermutet. Der Minister für Öffentlichen Bau und das kanarische Kulturministerium wiesen in Zusammenarbeit mit der Firma Arqueocanarias die erwähnte Zone offiziell als archäologische Fundstätte aus. Gegenüber dem Diario de Avisos bestätigte der Minister die vorübergehende Stilllegung des Straßenbauprojektes, bis eine Lösung gefunden ist, die sowohl diese notwendige Infrastrukturmaßnahme als auch den Schutz des kulturellen Erbes der Insel berücksichtigt.

Wilddiebe auf hoher See

Auf Fuerteventura schlugen die Polizeieinheiten gleich zwei Mal zu und stellten Wilddiebe auf hoher See. In Morro Jable machten Anwohner die Behörden darauf aufmerksam, dass ein Boot in einer für Unterwasserfischerei verbotenen Zone festgemacht habe und Taucher ins Wasser gesprungen seien. Das Boot, das erst nach der Abenddämmerung unbeleuchtet in den Hafen einlief, wurde dort von der Guardia Civil erwartet. Die Besatzung muss sich nicht nur wegen elf Kilogramm illegalen Fischfangs, sondern auch wegen Gefährdung der Seesicherheit durch mangelnde Beleuchtung verantworten. Am gleichen Tag wurde in der Nähe von Tindaya ein Muscheldieb gestellt, der etwa 15 Kilogramm geschützter Muscheln nach Hause tragen wollte. Auch dieser Wildfischer muss mit einer saftigen Strafe rechnen.

Handelskammer lockt mit Rabatten

Um die Auslastung der Hotels im Dezember zu garantieren, werden Residenten auf Fuerteventura für diesen Monat attraktive Rabatte für Hotelnächtigungen angeboten. Etwa 70 Hotels und 90 Aparthotels beteiligen sich an der Initiative, die es Residenten ermöglicht, ab 25 Euro pro Person und Nacht „Urlaub“ auf der eigenen Insel zu machen. Außerdem haben sich bereits 150 Restaurants

und Geschäfte darauf geeinigt, Residenten Rabatte von bis zu 15 Prozent zu geben. Organisiert wird die Aktion von

der lokalen Handelskammer.

Residenten Rabatte von bis zu 15 Prozent zu geben. Organisiert wird die Aktion von der lokalen
La Gomera . La Palma . El Hierro Nr. 50 15 Wegen Mordes angeklagter Deutscher

La Gomera . La Palma . El Hierro

Nr. 50

15

Wegen Mordes angeklagter Deutscher unschuldig Ein auf La Palma lebender Deutscher wurde jetzt durch das
Wegen Mordes
angeklagter
Deutscher unschuldig
Ein auf La Palma lebender Deutscher wurde jetzt durch
das Strafgericht von Teneriffa vom angeblichen Mord an
seiner Mutter freigesprochen. Der 60-Jährige saß nach
seiner Verhaftung im August 2006 zwei Jahre lang in
Untersuchungshaft.
Er war des Mordes an seiner an Alzheimer erkrankten Mutter
beschuldigt worden, weil er angeblich nicht mehr für ihre
Betreuung und Pflege aufkommen konnte. Außerdem wurde
behauptet, er habe in Deutschland vorhandenes Eigentum
erben sowie eine große Versicherungssumme einkassieren
wollen. Obwohl die gerichtsmedizinische Untersuchung
ergab, dass die gebrechliche Frau keines natürlichen Todes in
ihrem Haus in El Paso gestorben war und Blutspuren an ihrer
Kleidung gefunden wurden, lautete das Gerichtsurteil „nicht
schuldig“. Die Verteidigung des Deutschen behauptete,
die alte Frau sei an ihrem falschen Gebiss erstickt und ihr
Sohn habe alles Mögliche versucht, um sie zu retten. Der
Angeklagte brach nach dem vier Tage andauernden Prozess
im Gerichtssaal zusammen. Die Staatsanwaltschaft wird
keine Berufung gegen das Urteil einlegen. ■
Im Justizpalast von Teneriffa fand der Strafprozess für den Deutschen
statt

Finanzspritze für La Gomeras Flughafen

Die spanische Wirtschaftsmi- nisterin Magdalena Alvarez will dem Flughafen La Gomera finanziell unter die Arme grei- fen, da der erhoffte Flugver- kehr bisher ausblieb.

ministerium zugeschossen wer- den. Bis 2012 will man unter anderem alle Elektroinstallati- onen modernisiert haben. Alva- rez besuchte den Aeropuerto La Gomera im Rahmen einer

verschwendung, da bisher nur wenige Fluggesellschaften Interesse gezeigt hätten, den Flughafen künftig anfliegen zu wollen. Sie argumentie- ren, dass man das Geld lie-

Um den kleinen Flughafen attraktiver zu gestalten, sollen in den nächsten Jahren fünf Millionen aus dem Wirtschafts-

Besichtigung von einer Reihe kanarischer Flughäfen. Kritiker halten den ge- planten Ausbau des gome- rischen Flughafens für Geld-

ber in das Gesundheitswe- sen investieren sollte, denn davon würde die Bevölkerung der Insel mehr profitieren. Der Bau des Flughafens vor einem

knappen Jahrzehnt hatte fast neun Millionen Euro gekos- tet. Im letzten Jahr wurden nur 40.000 Flugpassagiere abgefertigt.

Im Moment wird der Flug- hafen ausschließlich von der Fluggesellschaft Binter Cana- rias angeflogen und das nur von Teneriffa und Gran Cana-

ria aus.

Schutzpatronin wird gefeiert

Passagiere der Naviera Armas, die am vergangenen Montag Nachmittag den Hafen von San Sebastián de La Gomera in Richtung Los Cristianos verließen, wurden Augenzeu- gen des für La Gomera bedeu- tungsvollsten religiösen Ereig- nisses. Die Schutzpatronin der Insel, die Heilige Jungfrau von Guadalupe, verließ nach fünf Jahren ihre Ruhestätte in der kleinen Höhlenkapelle von Puntallana an der Nord- ostküste, um über das Meer in Begleitung zahlreicher bunt geschmückter Boote in die Hauptstadt San Sebastián zurückzukehren. Der Kapitän des Fährschiffs Volcán de

zurückzukehren. Der Kapitän des Fährschiffs Volcán de Taburiente drehte nach Able- gen im Hafen mehrere Runden

Taburiente drehte nach Able- gen im Hafen mehrere Runden zu Ehren der Schutzheiligen, und die Passagiere konnten aus nächster Nähe diesen bewegenden Augenblick mit Jubelschreien und Kanonen- feuer erleben. Im Hafen von San Sebastián warteten rund

15.000 Pilger von nah und fern auf die Ankunft der Vir- gen de Guadalupe. Die emoti- onsgeladene, festliche Atmos- phäre und die ergriffenen Gesichter der Menschen lie- ßen erahnen, welche Bedeu- tung die Schutzheilige von La Gomera für ihre Einwoh-

ner hat. Anschließend folgte die Menschenmenge der Hei- ligenfigur, begleitet von typisch gomerischer Musik, bis zum Rathausgebäude, wo sie von namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in Empfang genommen wurde. Die „Perle La Gomeras“, wie sie von ihren Anhängern liebe- voll genannt wird, hat vorüber- gehend ihren neuen Standort in der Kirche Nuestra Señora de la Asunción, von wo aus sie am 18. Oktober ihre Pil- gerreise durch alle Gemeinden La Gomeras beginnen wird, um schließlich Anfang Dezember für die nächsten fünf Jahre wieder in die Kapelle von Pun- tallana zurückzukehren.

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Nur wenige Dinge im Leben sind wirklich wertvoll, und das Aufwachen in friedvoller und absolut ruhiger Umgebung gehört auf jeden Fall dazu.

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Werbeforum / Wirtschaft

16

18. – 31. Oktober 2008

PROMOTION Kanarische Sonderzone Umsatz- Interview mit Unternehmens- berater Roland Schumann steigerung bei der Caja
PROMOTION
Kanarische Sonderzone
Umsatz-
Interview mit Unternehmens-
berater Roland Schumann
steigerung
bei der Caja
de Canarias
Roland Schumann ist deut-
scher Abstammung, obwohl
er in Santa Cruz de Tenerife
geboren wurde, der Stadt, in
der er zurzeit auch mit seiner
Familie lebt und wo er seiner
beruflichen Tätigkeit als Unter-
nehmensberater für diverse
Firmen sowie Einrichtungen
und Behörden der öffentlichen
kanarischen Verwaltung nach-
geht.
Schumann, der über eine
langjährige berufliche Erfah-
rung verfügt, die er während
seiner Laufbahn in verschie-
denen europäischen Städten
erworben hat, spricht in die-
sem Interview über wichtige
Aspekte der Wirtschaftslage
auf den Kanarischen Inseln.
Als Experte auf diesem Fach-
gebiet erläutert er, welche
Möglichkeiten der Archipel
ausländischen Investoren im
Allgemeinen bietet. Hier geht
er von der Prämisse aus, dass
die erfolgreichen Erfahrungen
der deutschen Unternehmer
aus der Kanarischen Sonder-
zone (ZEC) der beste Ansatz-
punkt sind.
Veränderungen und, soviel ist
klar, die Kanarischen Inseln
dürfen nicht von der von der
technologischen Revolution
gelenkten globalen Wirtschaft
ausgeschlossen werden. Das
Internet und die neuen Tech-
nologien sind zu Bestandteilen
des alltäglichen Lebens gewor-
den und das hat zu wesent-
lichen Veränderungen geführt.
Die Kanarischen Inseln befin-
den sich in einem entschei-
denden Moment, denn gerade
endet ein Zyklus, der von der
Sättigung des wirtschaftlichen
Wachstumsmodells basierend
auf dem Tourismus und der
Baubranche bestimmt wird
und sich von quantitativen
Kriterien leiten lässt, aber auf
seiner Suche nach Diversifi-
zierung nach einer Umorien-
tierung des bisherigen kana-
rischen Produktionssystems
zu qualitativen Kriterien ver-
langt. Um diesen Prozess in
die Wege zu leiten, sind neue
Systeme erforderlich, die opti-
male Fähigkeiten bei der Ver-
waltung der zur Verfügung
stehenden Ressourcen kom-
binieren.
Während einerseits Ge-
rüchte kursieren über eine
mögliche Übernahme der
Caja de Canarias auf Tene-
riffa (nicht zu verwechseln
mit der blauen Caja Cana-
neue Herangehensweise in die
Wege geleitet werden, sondern
bei den schon aktiven anset-
zen und den Vorteilen, über
die wir verfügen. Das heißt,
sie sollte sich um Aktivitäten
wie den Handel, den Touris-
mus, die Baubranche etc.
herum bewegen. Die Kana-
rischen Inseln müssen eine
Industrie aufbauen, die mit
diesen schon konsolidierten
Geschäftsbereichen verbun-
den ist. In diesem Zusammen-
hang kann man unter ande-
rem Unternehmensinitiativen
in Bereichen wie dem Gesund-
heits-, Freizeit- und Kongress-
tourismus entwickeln.
hinzu kommt die Möglichkeit,
dass die Unternehmen der ZEC
ihre Tätigkeit auf dem gesam-
ten Archipel ausüben können.
Die ZEC ist nicht nur ein wei-
teres Element, das die Kana-
rischen Inseln insgesamt bie-
ten. Die Inseln sind auch ein
wunderbarer Ort zum Leben,
denn sie verfügen über fan-
tastische Klimabedingungen.
Außerdem gibt es direkte
Flugverbindungen zu den
wichtigsten Städten Europas
und ein erstklassiges Schul-
und Gesundheitssystem. Alle
diese Faktoren tragen defini-
tiv dazu bei, dass die Inseln
ein Gebiet mit einem hohen
sozialwirtschaftlichen Niveau
sind, wo die Lebensquali-
tät an erster Stelle steht und
die Kombination dieser Fak-
toren maßgebend ist bei der
Entscheidung, sich in einem
bestimmten Gebiet niederzu-
lassen.
nationaler Ebene abhängig ist.
Sein Entwicklungsstand ist
sehr unterschiedlich auf den
verschiedenen Inseln. Bezüg-
lich der Windenergie besteht
ein leichter Rückstand im Ver-
gleich zum Festland, aber hier
handelt es sich zurzeit um eine
der Geschäftstätigkeiten mit
dem größten Potenzial und
es ist vorgesehen, mehrere
Windparks zu erschließen.
Hervorzuheben ist auch, dass
nach der letzten von der EU
ratifizierten Änderung bezüg-
lich der ZEC die Erzeugung von
erneuerbaren Energien in die
Liste der im Niedrigsteuerge-
biet zugelassenen Aktivitäten
aufgenommen wurde.
Was denken Sie über die
Möglichkeiten der
Kanarischen Inseln als
Logistikplattform für
Unternehmen, die
erwägen, nach Afrika zu
expandieren?
rias), berichtet die Haupt-
filiale in Las Palmas von
steigenden Gewinnen.
Wirtschafts- und Hypo-
thekenkrise zum Trotz
schloss die Bank ihr ers-
tes Geschäftshalbjahr mit
mehr als 14 Billionen Euro
Umsatz ab. Die neunpro-
zentige Umsatzsteigerung
gegenüber dem Vorjahr war
vor allem zurückzuführen
auf die Neukundengewin-
nung im Bereich attraktiver
hochverzinster Sparkonten.
Ein weiterer Erfolgsfaktor
der Caja de Canarias war
eine weniger risikoreiche
Kreditpolitik, indem nur
Kredite mit 20 Prozent
Anfangskapital vergeben
wurden.
Immobilienkrise
auf den Kanaren
Hilfe
Was hat der Archipel bei
der derzeitigen Wirt-
schaftslage Ihrer Meinung
nach ausländischen
Investoren zu bieten?
Auf internationalem Niveau
sind wir Zeugen der Desinte-
gration der klassischen Wert-
ketten, was zum Teil auf den
Globalisierungsprozess zurück-
zuführen ist. Wir befinden uns
in einer Phase tief greifender
Wie beurteilen Sie die
Herausforderung für die
kanarische Wirtschaft auf
der Suche nach der
Diversifizierung ihrer
Produktionsstrukturen?
Die Kanarischen Inseln
verfügen über eines der
interessantesten Steuer-
systeme der Europäi-
schen Union: Die Kana-
rische Sonderzone (ZEC).
Was denken Sie über
dieses Instrument?
Welcher Wirtschaftszweig
bietet Ihrer Meinung
nach die größten
Möglichkeiten für die
Kanarischen Inseln?
Klar ist, dass die Nähe zwi-
schen Afrika und den Kana-
rischen Inseln ein entschei-
dender Faktor ist und sich
die Beziehungen zwischen den
beiden Gebieten aufgrund des
Gewichts der in der Vergan-
genheit aufgebauten Bezie-
hungen vertiefen werden. Des-
abgelehnt
Die Diversifizierung ist
äußerst wichtig für die Kana-
rischen Inseln, aber meiner
Meinung nach sollte diese
nicht durch eine komplett
Selbstlagern nach Maß!
auch
Tiefstpreise
Die Kanarische Sonder-
zone ist ein Instrument, das
die Zeit überdauert hat. An
dieser Stelle sollte daran
erinnert werden, dass das
Niedrigsteuergebiet im Jahr
2000 von der EU-Kommis-
sion genehmigt wurde und im
Jahr 2001 seinen Betrieb auf-
nahm. Zudem wurde die Lauf-
zeit bis zum Jahr 2019 verlän-
gert, und das ist sehr wichtig
für die Unternehmer, denn es
sichert einen stabilen, geregel-
ten Rahmen mit Planungsmög-
lichkeiten. Andererseits sind
die Steuervergünstigungen
der ZEC sehr interessant und
Ich denke, es ist der Be-
reich Erneuerbare Energien.
Die Kanarischen Inseln verfü-
gen über Komponenten wie ein
ganzjährig konstantes Windpo-
tenzial, Sonneneinstrahlung,
Gezeitenkraft und alles, was
mit geothermischer Energie
verbunden ist. Zudem gibt es
auf den Inseln erstrangige For-
schungs- und Entwicklungsins-
titute wie das Technologische
Institut der Kanarischen Inseln
(ITC), d.h. dass die Inseln über
die erforderliche Technologie
für die Entwicklung dieser
Aktivität verfügen. In Bezug
auf die solarthermische Ener-
gie ist das Potenzial enorm,
außerdem handelt es sich
hier um eine Geschäftstätig-
keit mit einem hohen zusätz-
lichen Wert. Zum Bereich Foto-
voltaik ist zu sagen, dass der
Sektor von Subventionen auf
halb erfordert die Erschließung
neuer Märkte, wie das bei den
westafrikanischen Ländern der
Fall ist, die Bildung eines „Cir-
culus virtuosus“. Das bedeu-
tet, das Angebot vor die Nach-
frage zu stellen, um eine Kette
zu schaffen, die die Kanalisie-
rung von Investitionen unter-
stützt. Was das Potenzial der
Kanarischen Inseln als logisti-
sche Operationsbasis angeht,
bestehen hier überhaupt keine
Zweifel, genauso wie bei den
großen Möglichkeiten, die
der afrikanische Kontinent in
einigen Wirtschaftsbereichen
Die kanarische Regierung
hat angeboten, unverkaufte
Bauprojekte aufzukaufen
und diese dann als Sozial-
wohnungen weiter zu ver-
mitteln.
Wie Experten wissen,
hätte die staatliche Agen-
tur für Sozialwohnungen,
Visocan, nur etwa 1.000
Euro pro Quadratmeter zah-
len wollen. Dies entspricht
einem Verkaufswert von nur
70.000 bis 90.000 Euro
pro Wohnobjekt.
Obwohl der Verkauf von
Immobilien im letzten Jahr
um 27 Prozent zurück
gegangen ist, ziehen die
bietet.
Projektträger vor zu warten,
bis sich der Markt wieder
erholt und die Wohnobjekte
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Werbeforum / Wirtschaft Nr. 50 17 PROMOTION Aucasa Honda im Süden stellt brandneue Modelle vor

Werbeforum / Wirtschaft

Nr. 50

17

PROMOTION Aucasa Honda im Süden stellt brandneue Modelle vor Vereinbaren Sie eine Probefahrt mit dem
PROMOTION
Aucasa Honda
im Süden stellt
brandneue
Modelle vor
Vereinbaren Sie eine Probefahrt mit dem Modell Ihrer Wahl
Aucasa ist offizieller Vertragspartner des Autoherstellers
Honda in der Provinz Santa Cruz de Tenerife. Im neuen
Aucasa-Schauraum in Las Chafiras können alle neuen
Modelle von Honda bewundert werden.
Neben Autos werden auch Motorräder und Mopeds
ausgestellt und auch Produkte aus der Seefahrt, sowie
Zubehör und Ersatzteile sind hier erhältlich. Die Marke Honda
hat sich auf Teneriffa bereits vor 30 Jahren etabliert – in den
vergangenen fünf Jahren expandierte der Vertragspartner
Aucasa stark. Und während andere Autohändler Einbußen
von durchschnittlich 22 Prozent verzeichnen mussten,
stiegen die Verkäufe von Honda um etwa 30 Prozent.
Für mehr Informationen oder um eine Probefahrt zu
vereinbaren, besuchen Sie den neuen Schauraum in
der Avenida Siete Islas Canarias in Las Chafiras, direkt
oberhalb der TF-1 Autobahn. Telefonisch ist Aucasa unter
der Nummer 922 735 863 erreichbar und im Internet auf
www.aucasa.com
Geöffnet ist der Schauraum Montag bis Freitag von 8 bis
19.30 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr. ■

Internationaler Währungsfonds

IWF prognostiziert in Spanien für 2009 erste Rezession seit 1993

Der Internationale Währungs- fonds (IWF) prognostiziert für 2009 in Spanien einen leich- ten Rückgang des Bruttoin- landprodukts (BIP) um 0,2 Prozent und damit die erste Rezession seit 1993. Zudem werde Spanien Ende 2008 lediglich ein Wachstum von 1,4 Prozent aufweisen. Diese Prognose liegt zwei Zehntel unter der offiziellen Voraus- sage der spanischen Zentral- regierung.

Der aktuelle Bericht über die Perspektiven der Weltwirt- schaft stimmt danach nicht mit den Voraussagen der spa- nischen Regierung überein. Das Generalbudget des spa- nischen Staates sieht für 2009 ein Wachstum von einem Pro- zent vor, während der Inter- nationale Währungsfonds für Spanien bereits eine Rezession in Aussicht stellt. Es muss dabei in Betracht gezogen werden, dass auch der IWF noch vor drei Monaten, bevor sich die internationale Finanzkrise verschärfte, für Spanien ein BIP-Wachstum von 1,2 Prozent vorausge- sagt hatte. Die Auguren des IWF erwarten für Spanien zudem eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit, die Ende 2008 11,2 Prozent erreichen

der Arbeitslosigkeit, die Ende 2008 11,2 Prozent erreichen Internationaler Währungsfonds in Washington und im Verlauf

Internationaler Währungsfonds in Washington

und im Verlauf des kommenden Jahres sogar gegen 15 Prozent ansteigen soll. Die Teuerung erreiche bis Ende Jahr mit 4,5 Prozent ihren Höhepunkt und werde sich 2009 erholen und bei 2,6 Prozent einpendeln. Neben Spanien werden sich Italien, Irland und Großbritan- nien mit einer Rezession aus- einandersetzen müssen. Trotz-

dem sehen die Währungshüter in diesen Ländern keine mit den USA vergleichbare Gefahr für eine Hypothekenkrise, da diese Länder eine wesentlich restriktivere Kreditpolitik prak- tiziert hätten. Der Finanzstress und die andauernden Preiser- höhungen bei den Nahrungs- mitteln und dem Treibstoff seien Hauptversursacher des

gebremsten Wirtschaftswachs- tums in der Eurozone. Die Stu- die sieht für die europäische Gesamtwirtschaft einen star- ken Wachstumsrückgang bis an die Rezessionsgrenze vor-

aus. Es wird aber auch die Vor- aussage des Weltwirtschafts- wachstums für 2009 von 3,9 auf drei Prozent herunter kor-

rigiert.

PROMOTION

Alles, was Sie über Schwimmbadüberdachungen wissen sollten

Schwimmbadüberdachungen sind dazu da, das Schwimm- bad gegen unerwünschte Einflüsse von draußen abzu- sichern. Weiter nördlich in Europa hört man oft, dass es auf den Kanaren ohnehin warm sei und man das ganze Jahr im Freien baden könne. Wenige, die hier leben, wagen sich allerdings von Oktober oder November bis März oder April regelmäßig ins Wasser, sei es im Schwimmbad, sei es im Meer.

fallen lassen (Vögel!). Ins Was- ser fallen können ohne Schutz auch Haustiere. Sie können zwar meistens schwimmen, verunreinigen aber das Was- ser. Richtig gefährlich kann ein offener Pool für kleine Kinder sein. Somit sorgt eine Schwimmbadüberdachung nicht nur für mehr Hygiene im Wasser, sondern auch für Sicherheit. Irgend etwas muss also über den Pool und es sollte sich in einem vertretbaren und

Die kalte Jahreszeit ist auf den Kanaren zwar kürzer, dafür bläst auf den Inseln das ganze Jahr über der Wind. Und auch wenn dieser Wind nicht wirk- lich kalt ist, bringt er doch eine erhebliche gefühlte Kälte mit sich. Schwimmbadüberda- chungen schützen jedoch nicht nur vor Wind und Wetter, son- dern auch vor Schmutz, Laub, Insekten und anderen Tieren, die entweder selbst ins Wasser fallen oder „etwas“ ins Wasser

finanzierbaren Rahmen bewe- gen. Außerdem sollte es etwas aushalten und nicht beim ersten Sturm kaputt gehen. Schwimmbadabdeckungen gibt es für jeden Bedarf und Geschmack – ob nur praktisch oder auch ästethisch, ob ver- schiebbar oder fest – Airesol bietet Schwimmbadabede- ckungen nach Maß. Zur Wahl stehen zwölf verschiedene Typen. Die Abdeckung kann hoch oder niedrig sein, frei- stehend oder an eine Mauer

angebaut. Die Verglasung kann milchig oder klar sein. Jedes Modell wird in 150 bis 200 verschiedenen Größen her-

montieren oder von einem Freund oder Bekannten auf- stellen lassen. Dennoch muss die Montage sorgfältig durch-

stellen lassen. Dennoch muss die Montage sorgfältig durch- Schwimmbadüberdachungen gibt es von Airesol

Schwimmbadüberdachungen gibt es von Airesol maßgeschneidert

gestellt. Es gibt drei Stan- dardfarben, gegen einen Auf- preis sind auch Sonderfarben möglich. Die Montage einer Schwimmbadüberdachung ist keine Zauberei, und Sie kön- nen Ihre Überdachung selbst

geführt werden und die Exper- ten von Airesol gehen Ihnen gerne zur Hand oder überneh- men die Montage. Denn Feh- ler beim Montieren können unangenehme Folgen haben. Alternativ kann der Pool auch

mit einer Schwimmbadabde- ckung geschützt werden. Dabei handelt es sich um eine Folie, die etwa 15 bis 25 cm ober-

gen kann. Für mehr Informa- tion steht Ihnen Thomas Dolz von Airesol Canarias unter der Nummer 922 79 28 39

Dolz von Airesol Canarias unter der Nummer 922 79 28 39 und für jeden Anspruch halb

und für jeden Anspruch

halb der Wasseroberfläche das Schwimmbad bedeckt. Die Abdeckung schützt ebenfalls vor Verschmutzung, allerdings nicht so effektiv wie eine Über- dachung, da an den Rändern Schmutz in den Pool gelan-

oder 630 41 00 11 Rede und Antwort. Oder richten Sie Ihre Anfrage per E-Mail an airesol@ gmx.net. Airesol finden Sie an der Plaza de Venezuela 1 in Adeje (Hauptstraße Richtung Rathaus, Nähe Post).

Gastronomie

18

18. – 31. Oktober 2008

REZEPT Thunfisch- steaks in Pfefferkruste mit Senf-Sahnesoße Zutaten für 2-3 Personen 3 mittelgroße
REZEPT
Thunfisch-
steaks in Pfefferkruste
mit Senf-Sahnesoße
Zutaten für 2-3 Personen
3 mittelgroße Thunfischsteaks
(jeweils ca. 1 cm dick)
sehr grob gemahlener schwarzer Pfeffer
200 ml Gemüsebrühe oder Fischfond
200 ml flüssige Sahne
Olivenöl
1 mittelgroße rote Zwiebel
3-4 EL Dijon-Senf
Salz, Pfeffer
etwas Brandy oder Whiskey
Zubereitung
Den grob gemahlenen Pfeffer in ausreichender Menge in einem tiefen Teller verteilen. Die Thunfischsteaks eventuell leicht
salzen und dann im Pfeffer wälzen, bis sie rundherum gut bedeckt sind. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und dann
die Thunfischsteaks darin scharf anbraten - auf jeder Seite ca. zwei Minuten. Den Fisch aus der Pfanne nehmen und im
Backofen warm halten. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Anschließend in der gleichen Pfanne glasig dünsten
(evtl. etwas mehr Öl dazu geben). Jetzt den Senf in die Pfanne geben und kurz erhitzen. Mit der Brühe ablöschen und
die Sahne ergänzen. Etwas einkochen lassen. Während des Einkochens einen Schuss Brandy/Whiskey in die Soße rühren.
Jetzt den Fisch in die Soße geben und bei kleiner Hitze kurz ziehen lassen. Evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken und
mit frischem Baguettebrot servieren.
Tipps
Salzkartoffeln, Reis und/oder ein gemischter Salat passen ebenfalls sehr gut dazu.
Wer es deftiger mag, überbackt das Ganze noch mit geriebenem Käse.
Hinweis
Alle Zutaten gibt es normalerweise in den lokalen Supermärkten, wie Mercadona, Hiper Trebol etc.
von Michael
Fehlvon
Michael Fehl

Der beste Käse der Welt kommt aus Arico

Eine Käsesorte aus der Ge- meinde Arico im Süden Te- neriffas wurde jetzt auf dem World-Cheese-Award in Dub- lin zum besten Käse der Welt gekürt.

Bei dem kulinarischen Weltmeister aus der „Quesería de Arico“ handelt es sich um einen mit Pfeffer und Gofio (geröstete Gerste) überzo- genen Ziegenkäse. Zwölf wei- tere kanarische Sorten wurden ausgezeichnet – vier davon erhielten jeweils eine Goldme- daille. Insgesamt waren mehr als 1.500 Käsesorten aus der ganzen Welt angetreten.

Beim World-Cheese-Award ausgezeichnet zu werden, bedeutet für Käsereien eine ganz besondere Ehre. Wie Bob Farrand, Vorsitzender

der Organisation, bestätigt, sei es für viele Käseherstel- ler das oberste Ziel, an diesem einmaligen Event eine Aus- zeichnung zu ergattern. „Die Verkostung ist mittlerweile zur Käseolympiade gewor- den, deshalb sollte sie künf- tig auch in anderen Ländern ausgetragen werden“, so Far- rand. In diesem Jahr war die Veranstaltung erstmals nicht in Großbritannien abgehalten

worden.

erstmals nicht in Großbritannien abgehalten worden. ■ Besonders stolz über die Auszeichnung des Käses aus Arico

Besonders stolz über die Auszeichnung des Käses aus Arico zeigte sich die kanarische Ministerin für Landwirtschaft, Pilar Merino (Mitte) – im Bild mit Repräsentanten der kanarischen Käsereien und dem irischen Minister für Lebensmittel, Trevor Sargent (zweiter von rechts)

PROMOTION

Cafe Yucca in La Paz

Auf der Terrasse schmeckt der Strudel besonders gut Unter der neuen Leitung von Annemarie und
Auf der Terrasse schmeckt der Strudel besonders gut
Unter der neuen Leitung von
Annemarie und Harald Walb-
recht wurde das bekannte Café
Yucca in La Paz wiedereröff-
net.
Am Fußweg zwischen dem
Mirador La Paz und dem Ein-
kaufszentrum Martiánez gele-
gen, ist es ein idealer Ort, um
eine Pause einzulegen, die
Ruhe und Sonne zu genie-
ßen und sich ein bisschen
verwöhnen zu lassen. Früh-
stück, wechselnde kleine
Gerichte, leckere hausge-
machte Kuchen, Eisbecher
und Kaffee aus Mineralwas-
ser locken täglich zwischen 10
und 18 Uhr.
Der Knüller ist allerdings
der köstliche Strudel, den
man hier in verschiedens-
ten Variationen kosten kann.
Egal ob Apfel-, Topfen-, oder
Krautstrudel – lecker sind sie
alle. Strudel gut – alles gut,
so könnte man die Speziali-
tät des Hauses umschreiben,
aber am besten ist immer noch
selbst probieren! ■
Gastronomie Nr. 50 19 Restaurant Luz del Mar in Los Silos Stil mit Wohlfühl-Charakter Die

Gastronomie

Nr. 50

19

Restaurant Luz del Mar in Los Silos

Stil mit Wohlfühl-Charakter

Luz del Mar in Los Silos Stil mit Wohlfühl-Charakter Die gemütliche Terrasse ist genau der richtige

Die gemütliche Terrasse ist genau der richtige Ort für eine Auszeit

Von Sabine Virgen

Euro) am Morgen, zum kre- ativen Snack zwischendurch oder als romantisches Dinner am Abend. Auch die regelmä- ßigen Themenabende richten sich an das breite Publikum. „Wir sind erstaunt, wie gut man uns hier aufgenommen hat. Sowohl die Einheimi- schen als auch ausländische Gäste, die sich auf der Isla Baja aufhalten, gehören zu unseren Gästen. Überhaupt sind die Menschen hier aus-

gesprochen freundlich“, erzäh- len die Restaurantleiter Erika Zickler und Billy Ogleby, die beide jahrelange Erfahrung in der gehobenen Gastronomie in Deutschland nach Teneriffa mitgebracht haben. Das Vorurteil, dass Hotelkü- che gleichbedeutend mit teuer und wenig ist, wird beim ers- ten Blick auf die Speisekarte ausgeräumt. Im Gegenteil, hier regen interessante Kreationen des Küchenchefs John Anto-

Hemmungen über die Schwelle eines Foyers zu treten, um Essen zu gehen, kann man im Restaurant Luz del Mar im gleichnamigen Hotel in Los Silos vergessen. Hier ist jeder willkommen, der Lust hat, sich in einer schönen Atmosphäre eine Auszeit zu gönnen.

Egal ob zum täglichen Frühstücksbuffet (für 8,50

Alle Fotos: www.inselteneriffa.com
Alle Fotos: www.inselteneriffa.com

Das elegante, moderne Restaurant bietet den perfekten Rahmen für ein romantisches Essen zu zweit, aber auch für Festivitäten jeder Art

Essen zu zweit, aber auch für Festivitäten jeder Art Über die Poollandschaft hinweg schweift der Blick

Über die Poollandschaft hinweg schweift der Blick über den Horizont

nio Buchheim, der bereits im Fünf-Sterne-Hotel Botánico in Puerto de la Cruz, im Le Jeton in Bad Kissingen oder im Hilton in Mainz Köstlichkeiten gezaubert hat, zum Ausprobie- ren und Sich-verwöhnen-lassen an. „Bei uns wird alles, bis zur kleinsten Soße, frisch zuberei- tet. Ich möchte die Menschen mit meinen Rezepten überra- schen und glücklich machen“, erklärt der kanarisch-deutsche Küchenzauberer. Mittags kann man zwi- schen á la carte oder einer kleineren Snackkarte wäh- len. Am Abend reizt das drei- gängige Menü, das immer drei Vor- und Hauptspeisen, eine vegetarische Variante und Des- sert beinhaltet, zum Schlem- men ohne Hemmungen. Auf der Karte stehen ausgefal- lene Kombinationen, wie zum Beispiel Senfsuppe mit Honig-Croutons, Törtchen von Knoblauchgarnelen mit Süß- kartoffeln, Meeresfrüchtesa- lat mit Avocadosauce oder Car- paccio vom Pulpo. Oder wie wäre es mit einem fischigen Exoten, einem Pampano mit Safrankruste und Limonen- Risotto? Beim Fleisch locken Hähnchen-Involtini (Röll- chen) mit Mozzarella, Spinat und Rotweinkartoffeln oder ein „Duett“ vom Lamm mit Honigspeckbohnen, Kräuter- kartoffeln und Estragon-Juice. Auch beim Nachtisch gibt es für Schleckermäuler Ausgefal- lenes, wie gebackene Hasel- nusscreme mit Pistazieneis und Waldbeerensoße oder Käsetörtchen mit Mango und Gofio. Ein Geheimtipp ist auch das Tiramisu, das hier mit Erd- beeren und Kokos zubereitet wird, aber nicht immer auf der Karte steht. Bei einigen Gerichten weiß man eigentlich nicht so genau, was man bestellt, aber der Überraschungsef- fekt fällt immer positiv aus. Hier gilt: Wer wagt, gewinnt. Auf der gemütlichen windge-

Hier gilt: Wer wagt, gewinnt. Auf der gemütlichen windge- Das Auge isst mit – Meeresfrüchtesalat mal

Das Auge isst mit – Meeresfrüchtesalat mal anders

windge- Das Auge isst mit – Meeresfrüchtesalat mal anders Mast-Rumpsteak vom Grill mit Portweinzwiebeln Hier kommt

Mast-Rumpsteak vom Grill mit Portweinzwiebeln

mal anders Mast-Rumpsteak vom Grill mit Portweinzwiebeln Hier kommt internationale Avantgarde-Küche stilvoll auf den

Hier kommt internationale Avantgarde-Küche stilvoll auf den Teller

schützten Terrasse schweift der Blick über den Pool, die Berge und das Meer. Man kann hier nachmittags auch einfach nur Kaffee und Kuchen oder einen leckeren Eisbecher genießen. Abends lädt die dazugehörige Bar, wo Billy auf Wunsch alle möglichen Cocktails mixt, dazu ein, den Tag ausklingen zu lassen. Das Restaurant bie- tet außerdem einen stilvollen Rahmen für alle Arten von Festen. Abwechslung und Begeg- nungscharakter haben die The- menabende zu bieten. So gibt es dienstags ein Degustations- menü mit fünf verschiedenen internationalen Tapas und am Donnerstagabend wird es kana- risch, wenn typisch einheimi- sche Spezialitäten und Live- Folklore auf dem Programm stehen. Ab und zu bietet das Haus dann noch besondere Highlights, wie ein Barbecue- Abend mit saftigen Steaks und Würstchen. Das nächste Mal wird übrigens am 18. und 25. Oktober ab 19 Uhr gegrillt. Alle Sonderveranstaltungen kosten 19,50 Euro und es wird um Reservierung gebeten. Wer dieses Restaurant verlässt, wird es garantiert weiterempfehlen. Es bietet den idealen Mix aus leckerer Küche, stilvollem Ambiente, das trotzdem gemütlich wirkt, und einem besonders freund- lichen deutschsprachigen Ser- vice. Der Besuch lässt sich

gut mit einem Abstecher auf die reizvolle Isla Baja, einem Masca-Besuch oder einer Runde Golf auf dem nahe gelegenen Golfplatz in Bue- navista verbinden.

Restaurant Luz del Mar Avenida Sibora 10 Los Silos Öffnungszeiten: Frühstück: 7 bis 10.30 Uhr
Restaurant
Luz del Mar
Avenida Sibora 10
Los Silos
Öffnungszeiten:
Frühstück:
7 bis 10.30 Uhr
Restaurant/Küche:
13 – 16 und
18.30 – 22 Uhr
Kaffee, Kuchen und
Eisbecher auch zwischen
16 und 18.30 Uhr
Tages- & Sondermenü:
19,50 €
Suppen:
4,50 €
Vorspeisen:
4,80 bis 10,50 €
Fischgerichte:
13,50 bis 17,50 €
Fleischgerichte:
10,80 bis 17,50 €
Nachspeisen:
4 bis 7 €
Reservierungen und
Bestellungen:
922 841 623
Kreditkarten:
alle gängigen

Foto: Kevin Tuck/stockxpertFoto:

Körper & Seele

20

18. – 31. Oktober 2008

Warum wir unsere Erinnerungen schönen

Das Wunschzettel-Prinzip

Von Andrea Rink „Ach, der war doch eigentlich sowieso viel zu alt“, meinte eine Freundin
Von Andrea Rink
„Ach, der war doch eigentlich
sowieso viel zu alt“, meinte
eine Freundin neulich zu mir,
nachdem ich gefragt hatte,
wie es denn mit ihrer neuen
Männerbekanntschaft so liefe.
Nach einigen Nachfragen aller-
dings stellte sich heraus, dass
wohl weniger das Lebensalter
des Auserwählten ein Problem
darstellte als vielmehr die Tat-
sache, dass der Gute verheira-
,
tet tet war… war…
Diese Geschichte ist ein
Jaylopez/stockxpert
Foto: Lukás Patzkañ/stockxpert

wunderbares Beispiel für ein Psycho-Problem, das Fach- leute gern mit dem Begriff „Wunschzettel-Prinzip“ be- schreiben. Frei nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“, basteln wir uns unser Leben schön

– und verdrehen dabei ganz

ungeniert auch mal die Tat- sachen. Schön ist diese allzu menschliche Verhaltensweise auch zu beobachten, wenn es um (meist viel zu teure) Spontankäufe geht: „Ach, diese Pumps kann ich zu so vielen Gelegenheiten tra- gen,“ meint meine Kollegin zu den neuen Designerschuhen, „diese Investition lohnt sich allemal“. Zu so vielen Gele- genheiten? In Apfelgrün und mit zwölf Zentimeter hohem Stiletto-Absatz? Wohl kaum

– aber irgendwie muss man

sich ja rechtfertigen. Das gilt

Das Luxusauto redet man sich oft schön, in dem man betont, dass es ein günstiges Angebot war

auch für den sündhaft teuren Flachbild-Fernseher, mit dem man endlich die „spannenden Dokumentationen ganz rea- listisch erleben kann“ (und

nicht etwa den Liebesfilm im Breitwandformat genießen will). Oder das neue Auto, das ja „soo sparsam im Ver- brauch“ ist, dass die Anschaf- fung diverser Extras gar nicht mehr ins Gewicht fällt. Die Liste der Wunschzet- tel-Wahrheiten scheint endlos und erstreckt sich bei Weitem nicht nur auf die Rechtferti- gung materieller Anschaf- fungen. Auch die Vergangenheit wird meist hemmungslos geschönt, interessanter gemacht oder aber relativiert, wenn es um

unschöne Erlebnisse ging. Da wird der Ex-Mann hem-

mungslos als „nach wie vor guter Freund“ tituliert, auch wenn man den monatelangen Rosenkrieg um das Haus, den Hund und die Altersvorsorge nie vergessen wird. Eine simple Bergwanderung wird ebenso gern zur abenteu- erlichen Kletterpartie hoch- dramatisiert, wie eine einstün- dige Flugverspätung, die sich in den Erzählungen dann wie das totale Chaos anhört… Aber warum verändert der Mensch seine Erinnerung so gern, manipuliert also die eigene Vergangenheit? Psy- chologen wissen, dass es vor allem das Gefühl der Machtlo- sigkeit ist, das einen Menschen in einer bestimmten Situation befällt – und aus dem er sich später mit einem klitzekleinen Selbstbetrug rettet.

Foto: Stella Levi/stockxpert
Foto: Stella Levi/stockxpert

Wer zu Kauf-Anfällen neigt, redet die Zahl der gekauften Dinge gern kleiner

her oder später meistens ohne- hin nicht drum herum. Spätestens dann, wenn es im sozialen Getriebe knirscht, merkt man, dass etwas mit der Selbstwahrnehmung nicht stimmt. Denn auch wenn Sie sich selbst gekonnt anlügen – das Umfeld spürt meis- tens, dass etwas faul ist. Wer ehrliche – und somit gute – Freunde hat, wird sich von ihnen dann schon sagen las- sen müssen, dass sie die Dinge anders sehen. Oder man merkt es an ungläubigen Gesichtern oder betretenem Schweigen in bestimmten Situationen. Der Psychotherapeut Victor Chube schreibt in seinem Buch „Lebenslügen und Familienge- heimnisse“ über Bedingungen, die die Auflösung von Selbst- täuschung fördern. Der Selbst- betrug hat seinen Erkenntnis- sen oft ein Ende gesetzt, wenn man das Gefühl hat: „So geht es nicht weiter“ – und wenn man die nötige emotionale

Foto: Mateusz Atroszko/stockxpert
Foto: Mateusz Atroszko/stockxpert

Erinnerungen an die Traumhochzeit werden verklärt, wenn es in der Ehe nicht mehr stimmt

Die kleinen Ego-Lügen machen darüber hinaus das

Leben erträglicher. Sie helfen immer dann, wenn die Fanta- sie momentan besser ist als die Realität und wir diese nicht ändern können oder wollen. Selbst wenn es sich um einen ernsthaften Selbstbetrug han- delt, kann das durchaus posi- tive Seiten haben:

Menschen, die sich bei- spielsweise eine lieblose Ehe immer wieder schönreden, haben oft Angst vor Isolation und Schuldzuweisungen durch das Umfeld. Denn niemand weiß schließlich, wie über ihn gesprochen wird, wenn man eine Ehe beendet… Ergo setzt man in sol- chen Situationen gern mal die Scheuklappen auf - und erfüllt damit eine durchaus wichtige Voraussetzung, das eigene Ego zu schützen: Das Wunschzettel-Prinzip hilft einem nämlich unter Umstän- den, die Zeit durchzuhalten, die man braucht, um den Mut zum Alleinleben zu fassen oder sich gegen die befürchtete Kri- tik der Familie zu wappnen. Als vorübergehender Bewälti- gungsmechanismus hat es also eine wichtige Funktion. Bleibt die Frage, ob es dann überhaupt nötig ist, der Wahr- heit ins Gesicht zu schauen. Sicherlich! Man kommt ja frü-

Unterstützung hat, zum Bei- spiel durch die Familie, gute Freunde oder auch einen The- rapeuten. Menschen, die sich unab- hängiger gemacht haben, finanziell oder emotional, fällt es ebenfalls deutlich leichter, sich selbst mit unbequemen Wahrheiten zu konfrontieren. Manchmal zwingen einen lei- der auch die Verhältnisse zu dieser Ehrlichkeit: Zum Bei- spiel wenn der Partner die Ehe beendet oder der Körper über Schlafstörungen oder Dauer- kopfschmerzen signalisiert, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Wenn man also eines Tages erkennt, dass man sich in die Tasche gelogen hat, braucht man vor allem Humor und lie- bevolles Verständnis für sich. Man kann über sich selbst lachen, weil man wieder mal mehr als spontan gehandelt hat, oder sich selbst Trost spenden, weil man aus Angst, für bemitleidenswert gehalten zu werden, seit Ewigkeiten den glücklichen Single spielt. Ehr- lichkeit zu sich selbst funk- tioniert nämlich auch, ohne dass man die Täuschung nach außen, die mit der Selbsttäu- schung Hand in Hand geht, aufgeben muss.

Selbsttäu- schung Hand in Hand geht, aufgeben muss. ■ Selbst wenn es nur geregnet hat: Gegenüber

Selbst wenn es nur geregnet hat: Gegenüber anderen werden die Ferien als

Traumurlaub bezeichnet

Valdas Zajanckauskas/stockxpert
Valdas Zajanckauskas/stockxpert

Auch die Kindheit war selbstverständlich perfekt

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Gesundheit

22

18. – 31. Oktober 2008

Panikstörungen nehmen alarmierend zu

Wenn die Angst kommt…

Von Andrea Rink

Sie ist ein lebenswichtiges Relikt aus grauer Vorzeit und entwickelt bisweilen ein gefährliches Eigenleben: Die Angst. In Europa nimmt die Zahl der Menschen, die an Panik-Erkrankungen leiden, kontinuierlich zu.

Zunächst einmal ist Angst für den Menschen lebens- wichtig. Im wahren Sinne des Wortes: Sie warnt ihn vor Gefahr und befähigt seinen Körper in kürzester Zeit zu Höchstleistungen. Dabei schüt- tet das Gehirn Botenstoffe wie die Stresshormone Adrenalin und Kortisol aus, die Körper und Geist kurzzeitig unge- wöhnliche Kraft und Energie verleihen. Der Grund für diese Abläufe liegt in der grauen Vor- zeit des Menschen:

Zu Urzeiten mussten unsere Vorfahren sehr schnell ent- scheiden, ob sie kämpfen oder fliehen sollten. Das Abwägen zwischen Flucht und Kampf rettete ihm dabei das Leben.

Funktion als Lebensretter

Zwar gibt es in der Zivili- sation von heute keine Raub- tiere mehr – aber Angst hat die Funktion des Lebensretters behalten und hilft uns nach wie vor, blitzschnell zu reagie- ren, wenn Gefahr droht. Danach kommen Körper und Seele wieder zur Ruhe, der Herzschlag sinkt auf Nor- malmaß, die Produktion der Stresshormone wird gedros- selt. Krankhafte Angst dage- gen macht den Menschen nicht reaktionsschnell, son- dern bewirkt das genaue Gegenteil: Sie lähmt Körper und Geist.

Harmlose Gründe

Solche Angstzustände können vollkommen grund-

Foto: Bina Sveda
Foto: Bina Sveda

Menschen mit Angststörungen leiden häufig unter dem Gefühl, keine Luft zu bekommen

liches zu sagen oder sich zu blamieren. Soziale Phobien sind häufig mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Typische Symptome sind Erröten, Ver- meiden von Blickkontakt, Hän- dezittern und Übelkeit. Meist weichen Menschen mit sozialer Phobie diesen Situationen aus, doch das verstärkt die Angst noch. Die Betroffenen ziehen sich deshalb häufig zurück und leiden gleichzeitig stark unter ihrer Isolation. Am bekanntesten sind die so genannten spezifischen Phobien, bei denen Menschen anhaltende Angst vor bestimm- ten Dingen haben. Sehr häu- fig ist die Angst vor Tieren wie Hunden, Insekten, Schlangen oder Mäusen. Aber auch die Angst vor geschlossenen Räu- men, Höhenangst, Flugangst oder Angst vor Ansteckung sind weit verbreitet. Sie wer- den erst als krankhaft einge- stuft, wenn sie das normale Leben der Menschen stark beeinträchtigen. Die Betroffenen empfinden plötzlich intensive Angst, die ausgeprägte körperliche Symp- tome begleiten. Innerhalb weniger Minuten kommt es zu Herzrasen, Beklemmungs- gefühlen, Atemnot und Zittern. Viele haben starke Todesangst. Solche Panikattacken können einige Minuten andauern oder

sogar einige Stunden. Das Fatale: Menschen, die unter solchen Panikattacken lei- den, entwickeln bald Angst vor der Angst – ein fataler Kreis- lauf, der mehr als schwer zu durchbrechen ist. Denn diese so genannte Erwartungsangst kann zu einem späteren Zeit- punkt in den Mittelpunkt tre- ten und den totalen sozialen Rückzug auslösen. Bei Menschen ab 40 und darüber haben Mediziner zudem eine weitere Begleit- erscheinung dieser Panikstö- rung festgestellt: Die Patienten bemerken häufig Symptome, die mit ihrem Herzen verbun- den sind. Plötzlich treten Herz- probleme ohne körperliche Ursache auf, die mit inten- siver Angst verbunden sind. Viele der Betroffenen kom- men nicht darauf, dass ihre Probleme psychische Ursa- chen haben und sind davon überzeugt, herzkrank zu sein. Eine neue Angststörung ent- steht. Menschen mit einer so genannten generalisierten Angststörung leiden unter Ängs- ten, die nicht von bestimm- ten Objekten oder Situationen ausgelöst werden. Sie haben unrealistische oder übertrie- bene Angst, die sich ganz all- gemein auf ihre Lebensum- stände bezieht. Es plagen sie zum Beispiel grundlose Geld-

los auftreten oder mit harm- losen Gegenständen oder Situationen verbunden sein. Mittlerweile gehören Angster- krankungen zu den häufigsten psychischen Leiden: Etwa 20 Prozent aller Menschen in Europa haben mindestens einmal in ihrem Leben damit zu tun. Massive körperliche und seelische Störungen sind die Folge. Was die Ursachen einer Angsterkrankung betrifft, gehen Mediziner heute davon aus, dass es mehrere Faktoren

gibt, die bei der Entstehung eine Rolle spielen. Dazu gehö- ren die erbliche Veranlagung ebenso, wie persönliche Ent- wicklung und aktuelle Umwelt- einflüsse. So wird aus normaler Angst eine Erkrankung.

Drei Angst-Arten

Generell unterscheiden Fachärzte heute drei Arten von krankhaften Ängsten:

Die Agoraphobie: Dabei fürchten sich Betroffene vor Orten, von denen sie nur schwer fliehen können. Sie haben Angst, dass sie einer Gefahr nicht entkommen kön- nen. Typischerweise treten die Ängste häufig auf öffent- lichen Plätzen auf, in Men- schenmengen oder weit weg von zu Hause. Agoraphobiker meiden deshalb solche Situati- onen, dadurch wird ihre Bewe- gungsfreiheit zunehmend ein- geschränkt. Häufig ist mit der Agoraphobie eine Panikstörung verbunden. In schweren Fäl- len kann der Patient seine Wohnung nicht mehr verlas- sen – oftmals über Jahre hin- weg nicht. Soziale Phobien: Jeder von uns kennt das mulmige Gefühl, das ihn befällt, wenn er im Mittelpunkt stehen muss – um beispielsweise einen Vor- trag zu halten. Bei Menschen mit einer sozialen Phobie hat dieses Gefühl krankhafte Dimensionen angenommen. Sprechen oder Essen in der Öffentlichkeit lösen die Ängste häufig aus. Die Betroffenen fürchten sich, etwas Lächer-

Foto: Janusz Gawron
Foto: Janusz Gawron

Höhenangst gehört zu den häufigsten Störungen

Foto: Esa Oksman
Foto: Esa Oksman

Angst vor Bränden kann sich ins Unermeßliche steigern

Foto: Frank Chopin
Foto: Frank Chopin

Agoraphobie, die Angst vor weiten Plätzen befällt Betroffene urplötzlich

Gesundheit Nr. 50 23 Foto: Aaron Schwab Manche Phobiker meiden Menschenansammlungen panisch sorgen oder Angst,

Gesundheit

Nr. 50

23

Foto: Aaron Schwab
Foto: Aaron Schwab

Manche Phobiker meiden Menschenansammlungen panisch

sorgen oder Angst, dass sich die Familie in akuter Gefahr befinden könnte. Für Therapeuten ist die Abgrenzung zwischen gene- ralisierter Angst und norma- ler Angst sehr schwierig. Als verbindliche Regel gilt, dass die Angst mindestens meh- rere Wochen lang anhält und an den meisten Tagen vor- handen ist. Sie ist verbunden mit körperlicher Anspannung und Ruhelosigkeit, Beklem- mungsgefühlen, Schwitzen und Mundtrockenheit. Die Betroffenen sind schreck- haft und wachsam, gleichzei- tig sind sie reizbar und haben Schwierigkeiten, einzuschlafen oder durchzuschlafen.

Foto: Peter Suneston
Foto: Peter Suneston

Furcht vor Unfällen kann soweit gehen, dass kein Auto mehr gefahren werden kann

Foto: Leslie Watts
Foto: Leslie Watts

Katzen können ebenso Angst-Atta- cken auslösen…

Therapie-Ansätze

Mittlerweile haben Medi- ziner und Psychologen eine Reihe von therapeutischen Maßnahmen entwickelt, die je nach Patient und Art der Angststörung eingesetzt wer- den:

Verhaltenstherapeutische Behandlungen: Sie haben besonders bei Menschen mit Phobien und Panikattacken große Chancen auf Erfolg. Mittlerweile gibt es verschie- dene Therapie-Ansätze. Bei der systematischen Desensi- bilisierung lernen die Betrof- fenen zunächst ein Entspan- nungsverfahren. Dann führt der Therapeut sie an die Angst auslösende Situation oder das Objekt langsam heran. Sie lernen so Schritt für Schritt, dass die befürchteten Konse- quenzen nicht eintreten. Reizkonfrontation: Dabei setzt der Therapeut den Angst- patienten der am meisten gefürchteten Situation aus. So erfährt er, dass selbst stärkste Gefühle der Angst langsam abklingen, wenn er in der Situ- ation bleibt. Diese Konfronta- tionstherapie ist verbunden mit einer kognitiven Thera-

Foto: Betsy Ray
Foto: Betsy Ray

…wie Spinnen. Diese Angst nennt man Arachnophobie

pie. Dabei erfahren Betrof- fene, welche ihrer Denkmus- ter dazu beitragen, dass ihre Angst aufrecht erhalten bleibt oder sich sogar verstärkt. Sie lernen, eingefahrene kognitive Muster zu ändern. Kognitive Verfahren haben sich beson- ders für Menschen mit Panik- attacken bewährt. Darüber hinaus werden Angststörungen auch mit tiefenpsychologischen Maß- nahmen behandelt: Diese Therapien basieren auf den psychodynamischen Theorien zur Entstehung der Angst. Der Konflikt, der Auslöser für die Angst ist, wird im Laufe der Therapie aufgedeckt und bear- beitet. Die Behandlung soll vor allem erreichen, dass die Betroffenen ihre Angst besser

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bewältigen können. Tiefenpsy- chologische Verfahren erstre- cken sich über einige Monate und können mehrere Jahre dauern. Viele Angstpatienten lei- den unter der sozialen Isolie- rung, die sich im Laufe ihrer Erkrankung entwickelt hat. In der Soziotherapie üben sie verlernte Fähigkeiten wieder neu anhand von Gruppenthe- rapie, Rollenspielen und dem Training der sozialen Kompe- tenz.

Wichtige Entspannung

Darüber hinaus sind Ent- spannungstechniken die therapeutischen Verfahren. Besonders aussichtsreich sind autogenes Training, progres- sive Muskelentspannung und Biofeedback. Beim autogenen Training lernen die Angstpati- enten, sich durch ihre Vorstel- lungskraft zu entspannen. Die

progressive Muskelentspan- nung arbeitet mit der gezielten Anspannung und anschlie- ßender Entspannung von ein- zelnen Muskelgruppen. Bio- feedback zeigt den Betroffenen

durch akustische oder visuelle Signale, wie stark einzelne Par- tien ihres Körpers angespannt oder entspannt sind. Beglei- tet werden diese Therapien bei vielen Angststörungen auch von medikamentösen Behand- lungen. Hier kommen vor allem Antidepressiva zum Einsatz, die sich auf das Botenstoffsys- tem des Gehirns auswirken. Im Fall von akuten Erkran- kungen, wie etwa Panikatta- cken, verordnen Ärzte auch Benzodiazepine, die vor allem Angst lösend wirken. Nachteil:

Diese Medikamentengruppe kann abhängig machen. Des- halb werden diese Wirkstoffe nur für kurze Zeit und unter strenger ärztlicher Aufsicht

verabreicht.

und unter strenger ärztlicher Aufsicht verabreicht. ■ Fragen zur Gesundheit Dr. Anna Stange antwortet Frau Dr.
Fragen zur Gesundheit Dr. Anna Stange antwortet Frau Dr. Stange ist Allgemein- medizinerin und Fachärztin
Fragen zur Gesundheit
Dr. Anna Stange
antwortet
Frau Dr. Stange ist Allgemein-
medizinerin und Fachärztin für Innere
Medizin & Diabetologie mit 25-jähriger
Berufserfahrung
Seit ein paar Monaten fühle ich mich schwach und müde,
obwohl meine Arbeitsbelastung nicht größer geworden ist als
in der Vergangenheit. Ich scheue mich vor einem Arztbesuch,
weil ich Angst vor einer ernsthaften Erkrankung habe.
Oft höre ich Klagen meiner Patienten über allgemeine
Schwäche. Das kann eine vielfältige Ursache haben. Die
Spanne reicht vom harmlosen Unwohlsein bis hin zu ernst-
haften Organerkrankungen. Es kann sich auch um eine
begleitende Erscheinung von verschiedenen funktionellen
und psychosomatischen Erkrankungen handeln. In mehr
als der Hälfte der Fälle liegt eine psychische Störung vor.
Nur eine ausführliche und gründliche Anamnese und eine
gründliche körperliche Untersuchung bringen Klarheit. Dazu
gehören selbstverständlich Labor- und technische Unter-
suchungen (RTG, Ultraschall, EKG usw.). Auf keinen Fall
sollte man aus vermutlich unbegründeter Angst die erfor-
derlichen Untersuchungen vor sich herschieben oder gar
unterlassen. Damit würden Sie sich selbst unnötig einem
noch wesentlich höheren Risiko ausliefern und möglicher-
weise eine harmlose Erkrankung in ein schwieriger zu behan-
delndes Stadium bringen.
Ich wohne in der Nähe des Flughafens und werde durch
den Lärm belästigt. Kann das langfristig gesundheitliche
Schäden verursachen?
Im Allgemeinen gilt, dass jede Art von Lärm zu gesundheit-
lichen Problemen führen kann. Die hygienischen Dienste der
jeweiligen Länder haben Grenzwerte für Gesundheitsrisiken
festgelegt. Die EU bemüht sich um einheitliche Grenzwerte.
Das gilt nicht nur für Fluglärm, sondern auch für alle ande-
ren Lärmbelästigungsquellen. Man hat nachgewiesen, dass
dauerhafter Lärmstress zu speziellen Erkrankungen führen
kann. Der häufig vorkommende „hohe Blutdruck“ kann zu
Schlaganfällen oder Infarkten führen. Auch psychische Stö-
rungen und Konzentrationsmängel sind oft die Folge. Nor-
malerweise ist die Grenze bezüglich des Dauerschallpegels
tagsüber auf 65dB und nachts auf 50dB festgelegt.
Bei mir wurden Gallensteine festgestellt, weshalb meine
Gallenblase nun entfernt werden soll. Da ich wie die meis-
ten Leute Angst vor Operationen habe, bin ich noch unent-
schlossen. Ich habe gehört, dass es jetzt eine schonendere
Methode gibt.
Neben der klassischen Operation gibt es die so genannte
laparoskopische Cholezystektomie, die schonend die Gallen-
blase entfernt. Hierbei werden durch kleine Öffnungen die
Instrumente durch die Bauchdecke geführt. Dann erfolgt
die Operation, bei der die Gallenblase entfernt wird. Die
Operationsdauer ist sehr kurz und dadurch auch die Nar-
kose nicht so belastend. Im Normalfall können Sie schon
am nächsten Tag das Krankenhaus wieder verlassen. Nach
einer Woche werden die Klammern entfernt. Eine sichtbare
Narbenbildung bleibt nicht zurück.
Richten Sie Ihre Fragen an Dr. Stange per Tel.: 922 829 829
oder Email: Dr.Anna.Stange@terra.es. Es können nur allge-
meingültige Fragen beantwortet werden. Die Antworten kön-
nen eine Arztkonsultation nicht ersetzen.
Dr. Michael Theis Facharzt für Frauenheilkunde Schwangerschaftsvorsorge Geburtshilfe Sterilisation - Familienplanung
Dr. Michael Theis
Facharzt für Frauenheilkunde
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Sterilisation - Familienplanung
Krebsvorsorge
Mamma-Sonographie
Hormonsprechstunde
Belegbetten
Calle La Hoya Nr. 55
Puerto de la Cruz
Telefon 922 37 08 97
Sprechstunden täglich
nach Vereinbarung
Im Süden: samstags
im Hospital Las Américas
© TE25/2007
FRAUENARZT

Freizeit & Kultur

24

18. – 31. Oktober 2008

Europa-Premiere auf Teneriffa

Santa Cruz im Celia-Cruz-Fieber

Noch bis zum 26. Oktober wird im Teatro Guimerá das Musi- cal „La Vida y Música de Celia Cruz“ die Zuschauer begeis- tern. Triumphale Europa-Pre- miere war am 12. Oktober, dem „Día de la Hispanidad” in Santa Cruz. Kein Wun- der, dass die Nachfrage nach den Eintrittskarten für die 16 vorgesehenen Auftritte sehr groß ist und Anfang Oktober bereits 6.000 Tickets ver- kauft waren.

Wie der Titel bereits ankün- digt, handelt das Musical von dem Leben der legendären Sängerin, die als Erste den Boom der Lateinamerika- nischen Musik ausgelöst hat. Das Stück wurde 2007 am Broadway uraufgeführt und ist jetzt über den „Teich“ nach Europa gekommen. Celia Cruz wurde am 21. Oktober 1925 in Havanna geboren und starb im Juli 2003 in ihrem amerikanischen Exil in New Jersey. Nach der kubanischen Revolution 1959 hatte sie ihre Heimat verlas- sen. Dennoch blieb sie ihren Wurzeln ihr ganzes Leben lang treu. Kubanische Rhythmen wurden durch sie nicht nur gesellschaftsfähig, sondern auch zu einem Modetrend. Im Jahr 1962 heiratete sie den Trompeter Pedro Knight, mit dem sie die Passion für

sie den Trompeter Pedro Knight, mit dem sie die Passion für Santa Cruz und Celia Cruz

Santa Cruz und Celia Cruz haben eine ganz besonders innige Verbindung

Musik teilte und bis zu ihrem Tod glücklich verheiratet war. Die Königin des Salsa adap- tierte ihre Musik immer wie- der an neue Zeitströmungen. So flossen in den 70er Jahren Jazzelemente in ihre Kompo- sitionen ein. Als 78-Jährige erhielt sie, kurz vor ihrem Tod, für „La

Negra tiene Tumbao“ den Grammy-Award für das beste Salsa-Album. Ihr letztes Solo- album „Siempre viviré“ (Ich werde immer leben) entstand im Jahr 2000 und enthielt ihre persönliche emotionale Abschieds-Hymne an Kuba „Por si acaso que no regreso“ (Falls ich nicht zurückkehre).

Sind Sie Sind Sie Sind Sie bereit bereit bereit für den für den für den
Sind Sie
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bereit
bereit
bereit
für den
für den
für den
Herbst?
Herbst?
Herbst?
©KE037/08

Insgesamt ist ihre musika- lische Laufbahn mit drei Grammys und vier Latino Grammys gekrönt. Aus dem einfachen kubanischen Mäd- chen wurde ein international gefeierter Superstar. Celia Cruz war schrill und grell, Perücken und verrückte Outfits formten ihren Stil, der sie und ihre Musik berühmt gemacht hat. Ihr Beiname „Azucar“ (Zucker) ist heute noch ein Begriff in der Szene rund um den Salsa- Kult. Auf der Bühne wird Celia Cruz von dem Broadway-Star Anissa Gathers interpretiert. Gemeinsam mit neun weiteren Darstellern lässt sie das nicht immer zuckersüße Leben der Salsa-Königin Revue passie- ren. Gespickt ist das Spek- takel natürlich mit den größ- ten Songs der kubanischen Legende. Zu Santa Cruz hatte Celia eine sehr persönliche Verbindung. Teneriffa war für sie das Tor zu Europa und zum Karneval in Santa Cruz stellte sie gemeinsam mit den „Billo´s Caracas Boys“ einen Rekord für das Guiness-Buch der Rekorde auf. Noch nie zuvor wurden so viele verschiedene Tänze auf der Straße getanzt, wie hier zum Karneval mit Celia Cruz. Kein Wunder also, dass die Canarios eine beson- ders innige Beziehung zum Leben und Werk von Celia Cruz

haben. Produziert und zusam- mengestellt wird das Musical von dem erfolgreichen Theater- und TV-Direktor Jaime Azpili- cueta, der in Santa Cruz durch seine überzeugenden Chore- ographien der traditionellen Gala zur Wahl der Karnevals- königin ebenso kein Unbe- kannter ist. Seine in Europa einzigartige Erfolgsgeschichte umfasst unter anderem die Klassiker der Musicalszene wie „Jesus Christ Superstar“, „West Side Story“, „Fame“, „My fair Lady“ und „Evita“. Er ist Autor einer Neufassung von „Das Tagebuch der Anne

Carnegie Hall wurde er bereits begeistert gefeiert. Aber nicht nur personell wird auf der Bühne Welt- klasse geboten, sondern auch neueste Bühnentechnik mit 10.000 Watt für Lichteffekte und 4.000 Watt für den per- fekten Sound soll begeistern. Unterdessen ist in Santa Cruz das Celia-Cruz-Fieber ausge- brochen. Im Kaufhaus El Corte Inglés wurde eigens eine Sou- venirabteilung mit Fanartikeln eröffnet. Wer sich noch ein Ticket sichern möchte, kann dies ebenfalls im Kartenvor- verkauf des Corte Inglés oder

dies ebenfalls im Kartenvor- verkauf des Corte Inglés oder Der Vizebürgermeister von Santa Cruz, Ángel Llanos

Der Vizebürgermeister von Santa Cruz, Ángel Llanos (links), stellt die Hauptdarsteller des Musicals vor

Frank“, das vor kurzem urauf-

online über www.santacruz-

geführt wurde, und Gewinner zahlreicher Auszeichnungen.

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25 25 Nr. 50 Freizeit & Kultur Moderne Kunst in Santa Cruz Ab dem 31.
25 25 Nr. 50 Freizeit & Kultur Moderne Kunst in Santa Cruz Ab dem 31.

25 25

Nr. 50

Freizeit & Kultur

Moderne Kunst in Santa Cruz

Ab dem 31. Oktober verfügt die tinerfenische Hauptstadt über eine neue, moderne Kunsthalle. Das TEA (Tenerife Espacio de las Artes) befindet sich im Altstadtteil von Santa Cruz zwischen dem Mercado de la Recova und der Iglesia de la Concepción und beherbergt auf ungefähr 20.622 Quadrat- metern Werke zeitgenössischer Kunst in wechselnden Ausstel- lungen. Das von den bekannten Architekten Jacques Her- zog und Pierre de Meuron (Schweiz) sowie Virgilio Gutié- rrez (Teneriffa) entworfene moderne und lichtdurchflu- tete Gebäude steht im Kon- trast zum historischen Alt- stadtkern von Santa Cruz. Kunstinteressierte finden im

Alt- stadtkern von Santa Cruz. Kunstinteressierte finden im Das TEA trägt die Handschrift der Schweizer Architekten

Das TEA trägt die Handschrift der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron: Modern und minimalistisch

TEA eine dreiteilige Daueraus- stellung: Ein Teil ist dem surre- alistischen Maler aus Teneriffa Óscar Domínguez gewidmet, ein anderer präsentiert die Entwicklung der kanarischen Kunst im 20. Jahrhundert und

ein dritter beherbergt Werke von einheimischen Künstlern ab 1975. Wechselnde Foto- ausstellungen, die bis dato im Centro de Fotografía Isla de Tenerife zu sehen waren, wer- den ab Ende Oktober ins TEA

verlegt. Herzog und de Meuron entwarfen ebenfalls das Tate Modern in London, das Fórum in Barcelona, die Allianz Arena in München und das Olympia- stadion von Peking. Daneben waren sie die Hauptverant- wortlichen für den Umbau der Plaza de España und der Erweiterung der Hafenprome- nade von Santa Cruz. Die künstlerische Leitung des TEA wurde Javier Gonzá- lez de Durana Isusi übertragen, der zuvor das Museum für zeit- genössische Kunst - die Fun- dación Artium - im baskischen Vitoria leitete. Unter anderem war er Mitglied im Ausschuss für die Ankäufe der Kunst- sammlung des berühmten Guggenheim Museums in

Bilbao.

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Die Auflösung finden Sie auf den Kleinanzeigenseiten

CD-Tipp DIE PRINZEN Die neuen Männer Mehr als sechs Millionen Tonträger verkauften sie bislang. Zahlreiche
CD-Tipp
DIE PRINZEN
Die neuen Männer
Mehr als sechs Millionen Tonträger verkauften sie bislang.
Zahlreiche Auszeichnungen in Gold und Platin folgten für
„Die Prinzen“. Schon in der damaligen DDR feiern sie erste,
kleinere Erfolge. Im Jahr 1990 wird die Ex-Ideal Sängerin
Annette An n Humpe auf die Band mit
ihrem ih unverwechselbaren A
capella-Gesang c aufmerksam.
Unter ihrer Regie entsteht das
erste Erfolgsalbum „Das Leben
ist grausam“. Zwei erfolgreiche
Chartsingles C finden sich auf diesem
Album. Alb Im November 2004 erscheint
ihr i vorerst letztes Album „Hardchor“.
Danach wurde es für einige Jahre sehr ruhig um die Prinzen. In
diesem Jahr haben sie sich mit ihrem Folgealbum „Die neuen
Männer“ eindrucksvoll zurückgemeldet. Schon die erste
Singleauskopplung „Frauen sind die neuen Männer“ steigt in
die deutschen Charts ein. Bei genauem Hinhören muß man
den Prinzen bescheinigen: „Tod geglaubte leben länger“.
Empfehlenswert für alle Liebhaber deutscher Musik. (hgs) ■
Oles Radiotagebuch Ein Hundeleben bei ExpressFM Die Zugvögel sind wieder da: Diesen Satz hört man
Oles
Radiotagebuch
Ein Hundeleben bei
ExpressFM
Die Zugvögel sind wieder da: Diesen Satz hört man in unserer
Redaktion derzeit sehr oft. Es hat eine ganze Zeit gedauert,
bis ich merkte, dass man hier von Zwei- und Dreibeinern
redet. Von Spatzen und Störchen kenne ich das ja, aber von
Menschen?!? Vielleicht sagt Heinzel ja deshalb immer, mein
Gehirn hätte die Größe einer Garbanze. Den Sommer verbringen
einige Exemplare der Spezies Mensch in Deutschland, den
Winter auf den Kanaren. Wie die Vögel. Das zeigt, der Mensch
stammt doch vom Tier ab. So sagt man doch immer. Jetzt wird
mir jedenfalls auch klar, warum sowohl wohlgenährte Katzen
(beiderlei Geschlechts), wie auch gepflegte, frisch geschorene
und wohl proportionierte und willige Hundedamen im Sommer
eher die Ausnahme sind. Klar, die verbringen den Sommer mit
ihrem Herrchen und Frauchen in Deutschland. Hey Hündinnen,
Latino-Rüden sind einwandfrei die besseren Liebhaber. Okay,
geboren wurde ich ja in Norddeutschland. Aber inzwischen
bin ich voll der Latinolover. Ehrlich! Außerdem sollten die
inselflüchtigen Hundedamen mal darüber nachdenken, wie
viele Stunden ihres Lebens sie bei dieser Lebensweise im
Frachtraum eines Flugzeugs, eingezwängt in eine Transportkiste,
verbringen müssen. Ohne jede Annehmlichkeit des täglichen
Hundedaseins wie mit Leckerlis und Streicheleinheiten. Da
fällt mir ein, gut aussehende Hundedamen, passende Größe
vorausgesetzt, würde ich höchstgerne über die Sommermonate
in liebevolle Pflege nehmen. Ich könnte mein Hobby zum Beruf
machen und eine Pension für einsame Hündinnen eröffnen.
Bei diesem Gedanken wird meine Nase gleich wieder feucht,
sie beginnt förmlich zu laufen. Aber das wird wohl für ewig
ein Hundetraum bleiben. Wegen meinem Herrchen: Eigentlich
ist er ganz nett, aber sicher hat er was dagegen. Er bringt
ständig „flotte Hasen“ mit nach Hause (unter uns gesagt: Der
verarscht mich, denn diese Geschöpfe sehen aus und riechen
wie Frauen). Das ist wieder typisch. Da wünscht man sich
gewisse Privilegien. Schließlich bin ich der Studiohund von
ExpressFM, also quasi ein Star (Sorry, aber als reinrassiger
Jack Russell ist mir Bescheidenheit fremd). Außerdem,
welcher Hund kann schon von sich behaupten, eine eigene
Zeitungskolumne zu haben? Da darf man doch wohl eine
entsprechend zuvorkommende Behandlung erwarten.
Ob das wohl mal klappt? Ich verrate es Euch beim nächsten
Mal. Grüßt Eure Hündinnen und Katzen von mir.
Euer Ole
Bücher Verdacht Ein einsamer Wanderer erblickt unter einer Felsklippe einen zerschmetterten Körper. Was zunächst
Bücher
Verdacht
Ein einsamer Wanderer erblickt
unter einer Felsklippe einen
zerschmetterten Körper. Was
zunächst wie ein Unfall aus-
sieht, entpuppt sich als Mord,
und die örtliche Ermittlerin Bea
Hannaford steht bald schon einem
ganzen Dutzend Verdächtigen gegenüber – darunter auch
der Wanderer, der sagt Thomas Lynley zu heißen, doch
ausweisen kann er sich nicht. Als Hannaford bei New
Scotland Yard Informationen einfordert, erhält sie eine
Bestätigung und bezieht den Detective Superintendent,
der diesen Beruf nach dem Tod seiner Frau nicht mehr
m
ausüben will, in die Ermittlungen mit ein
Blanvalet ■
Reise
Zum Darwin-Jahr 2009 reist Jürgen
Neffe auf Darwins Spuren zu abgele-
genen Inseln, durchstreift Urwälder,
trifft Indianer, Naturschützer und Gen-
forscher. Immer auf der Suche nach
dem Geheimnis des Lebens. Da lässt
sich am Strand von Rio über sexu-
elle Auslese nachdenken oder bei
einem Ritt durch Patagonien über
die natürliche Zuchtwahl. Ein Roadmovie über die Erfor-
schung des Lebendigen - gesättigt von Erkenntnislust und
Abenteuer.
C. Bertelsmann ■
Neuland
Sein Fachgebiet sind spannende Psycho-
thriller. Doch Top-Autor James Patterson
kann auch anders. Was er mit dieser wun-
derschönen Liebesgeschichte überzeu-
gend unter Beweis stellt. Eine magische
Erzählung über Trauer, Zärtlichkeit und
die heilende Kraft der Fantasie.
Page & Turner ■

Kreuzworträtsel

sagenhaf-

te Insel

im hohen

sagenhaf- te Insel im hohen Abkür- zung für United Heraus- geber ugs. für matt, kraftlos abge-

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für United Heraus- geber ugs. für matt, kraftlos abge- grenzter Teil des mexika- nischer Indianer

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mexika-

nischer

Indianer

Gemahlin

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Teil des mexika- nischer Indianer Gemahlin Lohen- Blas- instru- ment Götter- vater der altnord.

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vater der

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immer,

zu jeder

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Norden

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Basis

 

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Unter- bau, Basis   süßes     Würz-       altrömi-        
   

alkoho-

pflanze,

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alkoho- pflanze, anfäng- sche

lisches

Getränk

Beifuß-

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lich

Mond-

göttin

   
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auf-

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        auf-            
         
Dresch- fallend,

Dresch-

fallend,

abfälle

offen-

 

kundig

 

Erde,

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blüten-

         

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starker

 

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medi-

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Milieu

innerer

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            einen   Ver-   Glocken-
   
            einen   Ver-   Glocken-
     

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            einen   Ver-   Glocken-

Glocken-

Wunsch band- schwen-

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Gemein-

 
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chischer im schafts-

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Wunder-

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Präsi-           un-   all-          
   
Präsi-           un-   all-          
 

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dent

dent     günstig, täglich,
   

günstig,

täglich,

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teilig

lich

 
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Befan-   franz.         glätten, planie- ren            
   

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gensein; Ratlo- sigkeit Herr- scher- anrede Früchte Stock- werk

Kurort

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Kurort am Lago Maggiore         Ab-           latei-  
 
Kurort am Lago Maggiore         Ab-           latei-  
   

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schieds-

gruß

sei ge-

grüßt!

         

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          astrolo-              
         
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gebirge