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Umwelt - Organisation
der Gemeindeverwaltung Musterburg

11.11. 99

Muster-Umweltmanagement-Handbuch
für kleine Gemeindeverwaltungen

im Auftrag des Landes Baden-Württemberg


- Landesanstalt für Umweltschutz -

Ingenieurbüro für Umweltmanagement


Dr.Murschel Dr.Borkowski
71229 Leonberg

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Sehr geehrte Mitarbeiter/innen,

dieses neue Umwelt-Organisations-Handbuch ist ein sichtbares Zeichen, dass


Umweltschutz ab jetzt nicht mehr nur Herzensangelegenheit ist, sondern auch eine
dienstliche Sache, die vollkommen gleichwertig neben anderen dienstlichen
Angelegenheiten steht und auch genauso konsequent umgesetzt wird. Deshalb ist dieses
Papier eine
- DIENSTANWEISUNG - .

Wir werden aber nur im Umweltschutz weiterkommen, wenn uns die Umweltbelange bei der
Arbeit auch weiter am Herzen liegen. Dieses kleine Handbuch für Ihren Umweltordner kann
nur ein Startschu ゚ sein. Verbessern Sie - JEDE UND JEDER - selber ständig die
Umweltorganisation nach dem Motto "soviel Papier wie nötig - so wenig Papier wie
möglich"!

Musterburg, 11.11. 99

(Bürgermeister)

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INHALTSVERZEICHNIS

ト nderungsstand 7

Umweltmanagement nach EG-ヨ koaudit-VO 9

Umweltleitlinien 12

Zuständigkeiten - Abläufe 13

Kommunikation 19

Kontrolle - Korrektur 20

Dokumentation 21

Personal - Bildung - Qualifikation 25

Bereich 1 - Rathaus (RH Teilheim, KiGa Teilheim) 26

Bereich 2 - Schulzentrum 28

Bereich 3 - Bauhof 29

Bereich 4 - Feuerwehr 32

Bereich 5 - Kläranlage - Kanalisation 34

Umweltziele 1999 36

Umweltprogramm 1999 37

Anhänge 39

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6
ト nderungsstandAbschnitt/ KapitelAusgabe/ DatumAusgabe/ DatumAusgabe/
Datum12312312312312312312312312312312312312312312312312312312312312312312312
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UMWELTMANAGEMENTSYSTEM NACH EG-ヨ KOAUDIT-VERORDNUNG
Das nachfolgend beschriebene Umweltmanagementsystem (UMS) der
Gemeindeverwaltung Musterburg richtet sich nach der EG-ヨ koaudit-Verordnung.

Das UMS ist der Teil der Verwaltungsorganisation (Organisationsstruktur, Zuständigkeiten,


Abläufe usw.) der sich mit der Festlegung und Umsetzung der Umweltleitlinien befasst.

Ziel des EG-Systems ist die Förderung der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen
Umweltschutzes. Das Umweltmanagementsystem stellt die organisatorischen Strukturen
zur Verfügung, um dieses Ziel in der Verwaltung zu erreichen. Ein weiteres Ziel ist die
Unterrichtung der ヨ ffentlichkeit über die wesentlichen Belange des Umweltschutzes in der
Verwaltung. Dieses Ziel wird mit einer regelmä ゚ ig veröffentlichten Umwelterklärung der
Verwaltung umgesetzt. Die Zuverlässigkeit der Umwelterklärung und die Wirksamkeit des
UMS wird regelmä ゚ ig von einem externen Gutachter überprüft.

Das Prinzip des UMS in der Verwaltung von Musterburg ist in der Abbildung dargestellt. Die
einzelnen Elemente des Systems werden im folgenden erläutert.

• Umweltleitlinien

Umweltleitlinien, in der EG-Verordnung als „Umweltpolitik“ bezeichnet, sind die


umweltbezogenen Gesamtziele und Handlungsgrundsätze der Verwaltung, einschlie ゚ lich
der Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften. Sie sind der Ma ゚ stab, an dem sich
das umweltbezogene Handeln der Verwaltung messen lassen mu ゚.

• Umweltprüfung

Die Umweltprüfung ist die erste, einmalig durchgeführte, umfassende umweltbezogene


Bestandsaufnahme in der Verwaltung. Gegenstand der Prüfung sind sowohl die
Umweltbelastungen, welche von der Verwaltung ausgehen, als auch die umweltbezogenen
Managementstrukturen sowie die Einhaltung der einschlägigen Umweltrechtsvorschriften.
Die Umweltprüfung stellt die Grundlage für das erste Umweltprogramm dar.

• Umweltziele und Umweltprogramm

Die Verwaltung setzt sich selbst auf allen Ebenen des Verwaltungsbetriebs bzw. für die
verschiedenen Aufgabenbereiche Umweltziele als Ma ゚ stab für das eigene Handeln. Die
Umweltziele müssen so formuliert sein, da ゚ die Verpflichtung zur stetigen Verbesserung
des betrieblichen Umweltschutzes, wo immer dies in der Praxis möglich ist, quantitativ
bestimmt und mit Zeitvorgaben versehen wird. Auch das UMS ist ständig zu verbessern.

Das Umweltprogramm ist eine Beschreibung der konkreten Ziele der Kommunalverwaltung
und der Ma ゚ nahmen, die zur Erreichung dieser Ziele getroffen oder in Betracht gezogen
werden.

• Organisation und Personal

Dazu gehören die Entwicklung der notwendigen Umweltschutzorganisation und die


Bereitstellung des Personals. So ist ein Vertreter der Verwaltungsspitze als Zuständiger für
den Umweltschutzbereich zu benennen. Die Verantwortlichkeiten und Beziehungen

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zwischen den Mitarbeiter/innen in Schlüsselfunktionen werden genau festgelegt. Das
Personal wird geschult und bei allen Beschäftigten das Umweltbewu ゚ tsein gefördert.

• Auswirkungen auf die Umwelt

Das UMS schlie ゚ t Verfahren zur regelmä ゚ igen Prüfung und Beurteilung der Auswirkungen
der verwaltungsinternen Tätigkeiten am Standort sowie die Erstellung eines Verzeichnisses
mit den Auswirkungen ein. Zusätzlich ist ein Verzeichnis der einschlägigen Rechts- und
Verwaltungsvorschriften zu erstellen, und es sind Regelungen für die kontinuierliche
Aktualisierung und Fortschreibung festzulegen.

• Aufbau- und Ablauforganisation Umwelt

Weitere wichtige Aufgabe sind der Aufbau umweltbezogener Organisationsstrukturen, vor


allem die Benennung von Zuständigen, und die Festlegung von Ablaufverfahren, wo
notwendig. Die Einhaltung dieser Regelungen wird kontrolliert und bei Nichteinhaltung
korrigiert.

• Umweltdokumentation

Die Umweltdokumentation umfa ゚ t die UM-Dokumentation mit der Darstellung der


Umweltleitlinien, der Umweltplanung, der Umweltorganisation sowie auch die Ergebnisse
der ワ berprüfungen ("Kontrolldokumentation") sowie die Aufzeichnungen über die
Auswirkungen der Verwaltungstätigkeit auf die Umwelt ("Umweltwirkungsdokumentation").

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• Umweltbetriebsprüfung

Die Umweltbetriebsprüfung ist das eigentliche „ヨ ko-Audit“ (von lateinisch "audire" =


(an)hören). Sie ist das wichtigste Kontrollinstrument, mit dem in regelmä ゚ igen Abständen
geprüft wird, ob das Umweltmanagementsystem funktioniert, ob die Umweltziele erreicht
wurden und ob die Ma ゚ nahmen zur Zielerreichung geeignet sind.

Die Umweltbetriebsprüfung erfolgt durch systematische Mitarbeitergespräche, Durchsicht


von Umwelt-Aufzeichnungen, Begehungen usw.. Gegebenenfalls werden die Ziele und
Ma ゚ nahmen überarbeitet bzw. aktualisiert. Die stetige Kontrolle und Korrektur ist die
Grundlage für den kontinuierlichen Verbesserungsproze ゚ in der Verwaltung.

• Umwelterklärung

Die Umwelterklärung ist eine an die ヨ ffentlichkeit gerichtete und in knapper, verständlicher
Form geschriebene Information, durch die die Umweltsituation und die
Umweltschutzleistungen der Verwaltung und die Ergebnisse der Umweltprüfung bzw.
Umweltbetriebsprüfungen beschrieben werden.

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UMWELTLEITLINIEN
Wir leben mit unserer Umwelt und nutzen sie nicht aus. Den Umweltschutz machen
wir zum wesentlichen Bestandteil unseres Verwaltungshandelns in allen Bereichen.
Im Umweltschutz sind wir als Dienstleistungsbetrieb beispielgebend für unsere
Bürgerinnen- und Bürger und für die örtlichen Betriebe.

1. Umweltgerechte Leistungen
Wir richten unsere Leistungen nach ökologischen Grundsätzen mit dem Ziel einer
zukunftsfähigen Stadtentwicklung aus und berücksichtigen dabei insbesondere die
Erhaltung des Blaubachtals als Lebensraum, den schonenden Umgang mit Ressourcen,
den Schutz und die Vemetzung wertvoller Biotopflächen und eine ma ゚ volle Siedlungs- und
Wirtschaftsentwicklung.

2. Schonung der Ressourcen


Bei der Erfüllung unserer Aufgaben erweitern wir den Grundsatz der Sparsamkeit auf
unseren Verbrauch an Material, Wasser, Energie und Flächenressourcen. Für
unvermeidliche Ressourcenverbräuche richten wir unser Beschaffungs- und Vergabewesen
- im Rahmen der gesetzlichen und finanziellen Vorgaben - nach ökologischen Kriterien
aus.

3. Verminderung von Emissionen


Wir prüfen regelmä ゚ ig die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf Luft, Wasser und Boden.
Durch den Einsatz der besten verfügbaren Technik - soweit im Rahmen unseres
finanziellen Möglichkeiten machbar - werden wir die Umweltauswirkungen unserer Tätigkeit
kontinuierlich verringern.

4. Ausbildung, Qualifikation, Motivation, Bewu ゚ tseinsbildung


Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Umweltschutz in unserer Gemeinde
mitverantwortlich und werden durch regelmä ゚ ige Informationen und Aus- und
Weiterbildungsangebote für ihre Arbeit qualifiziert. Vorschlagswesen und Eigeninitiativen
werden besonders gefördert.

5. Stetige Verbesserung
Zur Koordinierung und langfristigen Orientierung unserer Umweltleistung - über die Einhal-
tung umweltfreundlicher Vorschriften hinaus - richten wir ein Umweltmanagementsystern
ein, halten es aufrecht und entwickeln es weiter. Dadurch stellen wir die Einhaltung unserer
Umweltleitlinien und deren Anpassung an neue Anforderungen sicher.

6. Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und ヨ ffentlichkeit


In Umsetzung des politischen Auftrages schaffen wir Voraussetzungen, damit auch
Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft einen Beitrag zur zukunftsorientierten
Entwicklung unserer Gemeinde leisten können. Dazu suchen wir einen offenen Dialog mit
den politischen Entscheidungsträgern und der kommunalen ヨ ffentlichkeit.

7. Kooperation mit anderen öffentlichen Institutionen


Von den Erfahrungen Anderer wollen wir lernen und auch unsere Erfahrungen im
Umweltschutz weitergeben. Dazu verstärken wir unsere Bemühungen um regionale und
überregionale Kooperation mit anderen Gemeinden und tragen so zur Erhaltung einer
lebenswerten Umwelt über unsere Gemeindegrenzen hinaus bei.

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ZUSTÄNDIGKEITEN - ABLÄUFE
Die hier dargestellte allgemeine Umweltorganisation regelt in erster Linie die regelmä ゚ igen
Aufgaben im Umweltbereich, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und eine
Aufrechterhaltung der Umwelttätigkeiten sichern. Die Umsetzung des Umweltprogramms,
die das wichtigste Element für die kontinuierliche Verbesserung darstellt, erfolgt durch eine
zeitlich und personell wechselnde Zuordnung von Aufgaben (Projektorganisation) unter der
allgemeinen Leitung des UMB.

Die allgemeine Gliederung der Verwaltung und die Eingliederung wichtiger


Umweltfunktionen ist nachstehend grafisch wiedergegeben:

Die Umweltorganisation als Ganzes wird vom Umweltmanagementbeauftragten (UMB)


betreut, weiterentwickelt und überprüft. Er kümmert sich um das Umweltprogramm, die
Umwelterklärung und die Umwelt-Dokumentation im allgemeinen. Er koordiniert die Arbeit
der Umweltbeauftragten. Die Funktion ist dem Hauptamtsleiter zugewiesen, der auch
Organisationsbeauftragter ist.

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Für die wichtigsten Umweltsachgebiete sind weitere Beauftragte zuständig:
• Der/die Abfallbeauftragte kümmert sich um die Einhaltung des Abfallrechts und die
umweltgerechte Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft im Sinne der Abfall-
Betriebsbeauftragten-Verordnung. Diese Funktion wird einer/m MA der
Liegenschaftsverwaltung zugewiesen.
• Die/der Gefahrstoffbeauftragte kümmert sich um die Einhaltung des Gefahrstoffrechts
und die umweltgerechte Weiterentwicklung des Gefahrstoffumgangs. Die Funktion
wird dem Leiter des Bauhofs zugewiesen, der auch Sicherheitsbeauftragter ist.
• Der/die Gewässerschutzbeauftragte kümmert sich um die Einhaltung des
Wasserrechts und die umweltgerechte Weiterentwicklung der kommunalen
Abwasserwirtschaft im Sinne eines Gewässerschutz-Beauftragten gemä ゚ WHG ァ
21b. Die Funktion ist dem Sachbearbeiter Abwassertechnik im Bauamt
zugewiesen, der zugleich Fachvorgesetzter des Kläranlagenpersonals ist.
• Der/die Energiebeauftragte kümmert sich um einen umweltgerechten Umgang mit
Energie sowie um die Einhaltung der Umweltvorschriften für Heizanlagen. Die Funktion
ist dem Sachbearbeiter Gebäudetechnik im Bauamt zugewiesen.

Diese Beauftragten sind in ihrer Funktion Prüfer, Berater und Koordinatoren im


betreffenden Aufgabengebiet. Sie sind dabei durch alle Mitarbeiter zu unterstützen. Sie
unterstehen in dieser Funktion nur dem Bürgermeister. Die Berichterstattung erfolgt in der
Regel über den UMB. Die Verantwortung für die Umsetzung der Umweltaufgaben liegt bei
den Linienvorgesetzten.

Für die abteilungs- und einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit der Hausmeister und


des Reinigungspersonals werden Arbeitskreise gebildet (siehe Kommunikation).

Die einzelnen Umweltaufgaben sind nach Ma ゚ gabe der folgenden Abschnitte zu


Organisationseinheiten zugeordnet. Die Vorgesetzten sind ggf. für die weitere Zuweisung
an Mitarbeiter und die ワ berwachung der Aufgabenerfüllung zuständig.

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Umweltmanagement:GemeinderatBürgermeister/inV = VerantwortungAmtsleiter/innenM
= MitarbeitUM-Beauftragte/r I = InformationAbf/GefSt/Gew/En-Beauftr.ワ =
ワ berwachungPersonal-StelleKämmereiU-LeitlinienVVMU-ZieleVVMU-ProgrammVVMMMU-
OrganisationVMU-Erklärung,

vereinfachter JahresberichtIVMU-JahresberichtIIIVMU-BetriebsprüfungIVValidierungIVU-
Organisat.-DokumentionMVU-WirkungsdokumentationMVU-VorschriftenverzeichnisVMU-
DokumentenlenkungVU-SchulungVIMU-Tätigkeiten,

Durchführung, KontrolleVI ワワ

Die Umweltleitlinien und -ziele werden vom Bürgermeister (BM) im Zusammenwirken mit
dem Gemeinderat (GR) aufgestellt und wenigstens aufgrund der Ergebnisse der
Umweltbetriebsprüfungen alle drei Jahre überprüft und nötigenfalls angepasst.

Das Umweltprogramm wird nach dem System einer rollenden Dreijahresplanung jährlich
von der Amtsleiterrunde und den Umweltbeauftragten überprüft und angepasst und vom
BM im Zusammenwirken mit dem GR in Kraft gesetzt.

Der BM legt die Umwelt-Organisation wenigstens bis zur Ebene der Amtsleiter und der
Umweltbeauftragten fest, benennt insbesondere auch schriftlich den
Gewässerschutzbeauftragten. Er nimmt seine Organisationsverantwortung dadurch wahr,
dass er sich gewissenhaft und persönlich mit den Ergebnissen der Umweltbetriebsprüfung
befasst. Er gibt die Umwelterklärung ab. Im Einzelnen wird er dabei vom UMB und anderen
Mitarbeiter/inne/n unterstützt.

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AbfallwirtschaftAmts/AbteilungsleiterUM-Beauftragte/rV = VerantwortungAbf-
Beauftragte/rM = MitarbeitHausmeister I = InformationEinkaufsstelleBauamtAbwasser-
Abt.Liegensch.abt.Hausmüll-EntsorgungMVAbf-GenehmigungenMIVEinzelnachweise
besorgenVMNachweisbuchVAbfallbilanzIVMKennzeichnung,
LagerungVMAltlastenbearbeitungIVKlärschlamm-AnalysenIVKlärschlamm-
Doku.IVInformation d. ワ-BehördeVI

Die satzungsgerechte Entsorgung des öffentlich abgefahrenen Hausmülls wird von der
Liegenschaftsabteilung veranla ゚ t (Bestellen von Mülltonnen etc.). Die praktische
Durchführung - insbesondere eine geeignete Abfalltrennung - obliegt den Hausmeistern.
Die Mitarbeiter/innen werden durch ein Informationsblatt auf die Trennpflichten in ihrer
Einrichtung hingewiesen.

Die abfallerzeugenden Abteilungen kümmern sich nach den allgemeinen


Beschaffungsrichtlinien um die Entsorgung der anderen Abfälle, um einen sachgerechten
Umgang damit und um die Einzelverbleibsnachweise (ワ bernahmescheine, Begleitscheine).
In der Regel sind überwachte Entsorgungsfachbetriebe zu beauftragen. Erforderliche
Entsorgungsnachweise (EN, VN) beantragt der Abfallbeauftragte.

Die Einzelnachweise werden dem Abfallbeauftragten ausgehändigt. Die Einkaufsstelle leitet


dem Abfallbeauftragten die zum Nachweis erforderlichen Rechnungen als Kopien und mit
Rechnungen eingehende Einzelnachweise zu.

Der Abfallbeauftragte führt ein Nachweisbuch und eine Abfallbilanz. Ansonsten richten sich
seine Aufgaben nach den gesetzlichen Bestimmungen für Abfall-Betriebsbeauftragte.
Insbesondere ist er uneingeschränkt zu Kontrollen der Abfallwirtschaft befugt und dabei von
den MA zu unterstützen.

Die Entsorgung des Klärschlamms wird entsprechend gehandhabt. Der Abfallbeauftragte


übernimmt auch hier die Gesamt-Dokumentation und den Behördenkontakt.

Kleinmengen von Sonderabfällen aus allen Verwaltungseinrichtungen werden im Bauhof


gesammelt und von dort an Entsorger abgegeben.

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GewässerschutzUM-Beauftragte/rGew-Beauftragte/rV = VerantwortungKläranlagen-
Pers.M = MitarbeitBauhof I = InformationLiegenschaftsamtAmts-/Abt-
LeiterPrüfmittelüberwachung KAVEigenkontrollen KAVBetriebstagebuch
KAIV ワ berwachung/ AbzeichnenVIndirekt-Einleiter-KatasterVEigenkontrolle
KanalisationVMWartung / Leerung ヨ labscheider BHVRegelkontrolle ヨ ltanksVsachgerechter
Umgang mit wassergefährd. StoffenMVBerichterstattungIV

Die Eigenkontrolle der Abwasseranlagen ist im Einzelnen durch die EigenkontrollVO


geregelt. Für den ヨ labscheider und die Heizöltanks ist ein Betriebstagebuch (Kontrollblatt)
mit Terminplan und vorgenommenen Tätigkeiten zu führen. Die wassergefährdenden Stoffe
werden ins Gefahrstoffkataster aufgenommen.

Energie / EmissionenUM-Beauftragte/rEnergie-Beauftragte/rV =
VerantwortungLiegenschaftsabteilungM = MitarbeitHausmeister I =
InformationStrassenabteilungBauhofWartungsvertrag Heizanl.VBedienung
HeizanlagenVwiederkehrende Messung n. Kleinfeuerungsanl-VIVInstandhaltg.+
Erneuerung Stra ゚ enbeleuchtungVASU KFzVVerbrauchsüberwachung KFz und
MaschinenVLärm-Dokumentation

KFz und MaschinenVBerichterstattungIV

GefahrstoffeUM-Beauftragte/r/ SicherheitGefahrstoff-Beauftragte/rBauhofV =
VerantwortungHausmeisterM = Mitarbeitexterner Berater I = InformationGew-
Beauftragte/rBauamtGefahrstoff-KatasterIVMMMMBetriebsanweisungenVMUnterweisung
d. MAVMArbeitssicherheit

(v.a. Feuerlöscher)VMBeratgs.vertrag GefStoffeIVBerichterstattungIV

Wie andere Gefahrstoffe sind auch die wassergefährdenden und brennbaren Stoffe zu
behandeln: Stoffkataster, Betriebsanweisungen, regelmä ゚ ige dokumentierte Unterweisung.
Der Gewässerschutzbeauftragte unterstützt den GefStoff-Beauftragten in seinem
Fachgebiet. Das beauftragte Sicherheitsbüro (das schon die Belange der Arbeitssicherheit
abdeckt) stellt vorläufig die notwendige Fachkunde auf den anderen Gebieten zur
Verfügung, da dringender Handlungsbedarf besteht.

Materialwirtschaft

Die Beschaffung richtet sich weiter nach der DA Beschaffung. Dem Beschaffungsbogen ist
• bei Beschaffung von Stoffen, die der Umweltwirkungsdokumentation unterliegen,
insbesondere von Gefahrstoffen,
• bei der Beschaffung von Kraftmaschinen, -fahrzeugen und Büromaschinen
vorläufig vom Bedarfsträger die "Anlage umweltfreundliche Beschaffung" beizufügen, in der
erläutert wird, welche Umweltgesichtspunkte geprüft wurden und wie sie in die
Entscheidung eingingen. Die Umweltanlage wird mit einer Kopie des Beschaffungsbogens
in der Einkaufsstelle getrennt abgelegt. Diese Ablage wird wenigstens jährlich vom UMB
oder einem beauftragten MA ausgewertet.
Bei Bauma ゚ nahmen und Beschaffungen, die der Zustimmung des GR unterliegen, ist ein
entsprechender Abschnitt in den Sachvortrag aufzunehmen.
Die Verantwortung für ausreichende Kenntnis von Umweltgesichtspunkten, insbesondere
Informationen über die beste verfügbare Technik, liegt bei den Bedarfsträgern. Die
Umweltbeauftragten und die Einkaufsstelle geben nach Möglichkeit Hilfestellung. In den
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Umweltunterlagen sollen im Laufe der Zeit stellentypische Umwelt-Informationen für die
Beschaffung oder Hinweise darauf abgelegt werden.

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KOMMUNIKATION
Die Verwaltung Musterhausen bekennt sich zu einem Führungsstil, der die Mitarbeiter in
Entscheidungen einbindet. Offene und aktive Kommunikation ist ein Grunderfordernis
dieser Führungspraxis. Hier sind vorwiegend spezielle Regelungen getroffen, die die
Zusammenarbeit beim Umweltschutz über die Grenzen der Einrichtungen hinaus fördern.

Bei der wöchentlichen Amtsleiterbesprechung sind amtsübergreifende


Umweltangelegenheiten zu behandeln, insbesondere die Planung und Umsetzung des
Umweltprogramms. Die Tagesordnungspunkte sind zu protokollieren. Die Dokumentation
erfolgt beim UMB.

Die Amtsleiter behandeln geeignete und wichtige Umweltangelegenheiten im Rahmen der


regelmä ゚ igen Amtsbesprechungen.

Die Umweltbeauftragten stimmen sich wenigstens monatlich im "Umwelt-Beauftragten-


Kreis" ab und informieren sich gegenseitig über wichtige Neuigkeiten und Vorgänge. Die
Leitung liegt beim UMB.

Die Hausmeister stimmen sich wenigstens zweimonatlich im "Hausmeister-AK" über ihren


Aufgabenbereich ab, beraten über fachliche Fragen und unterstützen sich gegenseitig bei
ihren Aufgaben im Rahmen des UMS. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher, der die
Abstimmung mit der Liegenschaftsstelle und Gebäudetechnik sicherstellt. Sie ziehen bei
entsprechenden Themen eine/n Vertreter/in des Reinigungspersonals hinzu.

Das Reinigungspersonal trifft sich wenigstens halbjährlich zur Behandlung fachlicher


Fragen, zur Beratung der Aufgaben im UMS und zur Wahl eines/r Vertreters/erin. Die
Versammlung wird vom Vertreter geleitet. Der Sprecher der Hausmeister soll anwesend
sein.

Der Personalrat ist gebeten, im Rahmen von Personalversammlungen regelmä ゚ ig den


Bedarf von Umweltthemen zu prüfen.

Die Mitarbeiter/innen sind gebeten, im Rahmen des Vorschlagswesens auch Vorschläge


zur Verbesserung des Umweltmanagements und der betrieblichen Umweltsituation zu
machen.

Die Feuerwehr behandelt im Rahmen ihrer Treffen wenigstens jährlich Fragen der
Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Die zuständigen Beauftragten sind
hinzuzuziehen.

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KONTROLLE - KORREKTUR
Umweltschutz ist die Sache jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin. Daher beruht die
Kontrolle umweltbedeutsamer Tätigkeiten in erster Linie auf dem Prinzip der Eigenkontrolle.
Jede Stelle, die solche Tätigkeiten ausführt, macht Aufzeichnungen über geplante und
durchgeführte Tätigkeiten, die eindeutig erkennen lassen, ob die Aufgaben erfüllt werden -
insbesondere dort, wo gesetzliche Vorgaben vorliegen.

Die Linienvorgesetzten und die Umweltbeauftragten überzeugen sich nach Ma ゚ gabe der
Umstände durch Gespräche, Einsicht in Aufzeichnungen, Begehungen usw. von der
Einhaltung der Umwelt-Vorgaben. Dabei sind die Bedeutung der Aufgabe sowie auch die
persönlichen Verhältnisse des/r Mitarbeiters/in (Ausbildung, Erfahrung usw.) zu
berücksichtigen.
Abweichungen von den Vorgaben sind auf die Ursachen hin zu untersuchen und von den
Vorgesetzten abzustellen. Die Planung und das Ergebnis derartiger Kontrollen und die Ma ゚
nahmen sind so aufzuzeichnen, dass daran beurteilt werden kann, ob eine wirksame
Kontrolle vorliegt.

Die Umsetzung des Umweltprogramms geschieht über schriftliche Zuweisung von Projekten
an Personen oder Gruppen. Nach Möglichkeit wird ein Projekt mit einem Erledigungstermin
und einer überprüfbaren Zielvorgabe versehen. Von den beauftragten MA sind in der Regel
schriftliche Kurzberichte nach jedem Drittel des geplanten Zeitraumes an den UMB
abzugeben. Die Durchführung wird vom UMB gefördert und überwacht.

Die Umwelt-Betriebsprüfung (UBP) ist die wichtigste Kontrollma ゚ nahme der


Verwaltungsleitung. Sie befasst sich mit
• der Einhaltung der Umweltvorschriften,
• der Situation und Verbesserung der betrieblichen Umweltsituation und
• des Umweltmanagements.
Die erste UBP findet im Oktober 1999 statt. Eine zweite umfassende Prüfung findet im Jahr
2002 vor den Sommerferien statt. Nach der zweiten U-Betriebsprüfung ist die Einführung
einer planmä ゚ ig umlaufenden UBP vorgesehen.
U-Betriebsprüfungen, Prüfungen durch einen Gutachter („Validierung“) und die Eintragung
in das Standort-Register werden durch den UMB geplant, organisiert, bzw., auch
durchgeführt. Der BM ist persönlich und umfassend durch Gutachter und UMB über die
Ergebnisse der U-Betriebsprüfung zu informieren. ワ ber die UBP ist vom UMB (ggf. auch
vom Gutachter) ein Bericht zu verfassen.
Der UMB ergreift zwischen den UBPn geeignete Ma ゚ nahmen zur Kontrolle und
Weiterentwicklung des UMS. Die wesentlichen Entwicklungen und Vorkommnisse des
laufenden Jahres werden vom UMB bis Ende Februar in einem Umweltjahresbericht
zusammengefa ゚ t. Die Umweltbeauftragten übernehmen in diesem Zusammenhang
Teilaufgaben für ihre Sachgebiete.
Eine geeignete Kurzfassung des Umweltjahresberichtes wird vom BM der ヨ ffentlichkeit zur
Verfügung gestellt.

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DOKUMENTATION
Die U-Organisationsdokumentation besteht

1. aus diesem Handbuch mit den zentral ausgegebenen Anlagen. Es wird vom UMB
verantwortlich aktualisiert und angepasst. Wesentliche Organisationsma ゚ nahmen
in den ト mtern sind mit dem UMB abzustimmen und ihm mitzuteilen. Insofern
wirken die Linienvorgesetzten an der Organisationsdokumentation mit. Die UMH
sind bei den betroffenen Stellen in einem separaten Umweltordner abzulegen.

2. aus den Aufzeichnungen von Mitarbeitern über ihre Tätigkeiten, die auch der
Eigenkontrolle dient (Einhaltung von Grenzwerten, Prüftakten etc.), oder

3. Aufzeichnungen von Vorgesetzten über die Kontrolle und Korrektur der U-Organisation
und ihrer konkreten Vorgaben. Diese Kontrolldokumentation oder
Wirkungsdokumentation ist - möglichst unter dieser Bezeichnung - ebenfalls im
Umweltordner aufzubewahren. Die Linienvorgesetzten führen Aufzeichnungen aus ihrem
Bereich, der UMB dokumentiert die Ergebnisse und Ma ゚ nahmen aus den U-
Betriebsprüfungen und seinen laufenden Kontroll- und Korrektur-Aktivitäten.

Der UMB legt verantwortlich ein Verzeichnis der einzuhaltenden Umweltvorschriften an, in
dem auch vermerkt ist, welche Stelle die Vorschrift/en als Volltext vorzuhalten und zu
aktualisieren hat. Die Umweltbeauftragten wirken in ihren Sachgebieten mit. Die
bezeichneten Stellen informieren sich selbständig aus dem Gesetzesumlauf über
ト nderungen von gesetzlichen Vorschriften und nehmen die Aktualisierung vor. Die
Vorschriften sind möglichst ebenfalls im Umweltordner zu führen. Das Zentralsekretariat
organisiert den Gesetzesumlauf nach dem Vorschriftenverzeichnis. Die Aktualisierung der
internen Vorschriften erfolgt mit der Pflege der UM-Dokumentation durch UMB und/oder
Vorgesetzte. Auch behördliche Auflagen bei Genehmigungen oder Erlaubnissen sind
Vorschriften. Die derzeit geltenden Pflicht-Vorschriften richten sich nach der folgenden
Tabelle.

Pflicht-Vorschrift

Stelle(n)EG-ヨ koaudit-VO, UAG-ErweiterungsverordnungUMBNormreihe ISO 14000


ff.UMBWärmeschutzverordnungE-Beauftragte/rVerordnung über
KleinfeuerungsanlagenE-Beauftragte/rHeizungsanlagen-VerordnungE-
Beauftragte/rRasenmäherlärm-VerordnungE-Beauftragte/rGefahrstoffverordnungGefSt-
Beauftragtereinschlägige Technische Regeln für GefahrstoffeGefSt-
BeauftragterVerordnung über brennbare FlüssigkeitenGefSt-
BeauftragterWasserhaushaltsgesetzGew-Beauftragte/rVwV wassergefährdende
StoffeGew-Beauftragte/rAbwasserV / Rahmen-Abwasser-VwV, Anhang 1 und 49Gew-
Beauftragte/rBetriebsgenehmigung KläranlageGew-
Beauftragte/rAbwasserherkunftsverordnungGew-Beauftragte/rWassergesetz für
Baden-WürttembergGew-Beauftragte/rEigenkontrollverordnungGew-
Beauftragte/rIndirekteinleiterverordnungGew-Beauftragte/rAbwassersatzung
MusterburgGew-Beauftragte/rAnlagenverordnung VAwSGew-Beauftragte/r

GefSt-BeauftragterKreislaufwirtschafts- und AbfallgesetzAbf-


Beauftragte/rBestimmungsV besonders überwachungsbed. AbfälleAbf-
Beauftragte/rBestV überwachungsbedürftige Abfälle zur VerwertungAbf-

20
Beauftragte/rNachweisverordnungAbf-Beauftragte/rEAK-VerordnungAbf-
Beauftragte/rAbfallsatzung des Landkreises NebengauAbf-Beauftragte/r,

LiegenschaftsamtKlärschlammverordnungAbf-Beauftragte/r

AbwasserAbt. Verordnung ü. Abfallwirtschaftskonzepte und -bilanzenAbf-


Beauftragte/rVerordnung über Betriebsbeauftragte für AbfallAbf-
Beauftragte/rBaugenehmigungen (Teil Umweltauflagen)Liegenschaftsamt

Dokumentenlenkung: Der UMB führt und aktualisiert die nachstehenden ワ bersichten über
die vorhandenen Umweltdokumente und ihren aktuellen Stand. Er sorgt für eine geordnete
Verteilung und Aktualisierung von Umweltdokumenten und bewahrt alte Fassungen 6 Jahre
auf.

DokumentenübersichtNr. Inhaber/inAmt/ Abteilung/ EinrichtungDatum/ Unterschrift123....

ト nderungsübersichtAbschnitt/ KapitelAusgabe/ DatumAusgabe/ DatumAusgabe/


Datum123123123123123

Umwelt-Wirkungs-UM-BeauftragterDokumentationGew-/Abf-/En-BeauftragteGefStoff-
Beauftragte/rV = VerantwortungWasserversorgungM = MitarbeitLiegenschaftsverw.I =
InformationHausmeisterE = ErhebungKläranlageD = DokumentationBauhofA =
AuswertungSekretariatGas- und Stromverbrauch

IA DEE*Heizölverbrauch

I A DEBenzin- u. Diesel-Verbr.

IA DEN/P-gesamt-FrachtIE D AMStreusalz-/Splitt-Verbrauch

I AE DReinigungsmittel-Verbr.

IE D AAbfälleIE D AMVersiegelungIE D AWasserverlustIE D AWasserverbrauch

IE D ABranntkalk-Verbrauch

IAE DMotorenöl-VerbrauchIE D APapier-VerbrauchIE D AGefahrstoff-Bestand und


-verbrauchIM D AEBerichterstattung

V A D* Stromverbrauch Stra ゚ enbeleuchtung

Es werden folgende Umweltwirkungen laufend überwacht und über geeignete Kennzahlen


bewertet:
• atmosphärische Gas- und Wärme-Emissionen sowie Ressoucenverbrauch durch die
jährliche Aufzeichnung der verbrauchten Treibstoffe, Brennstoffe und von Strom,

21
• Lärmemissionen über eine jährlich aktualisierte Geräteliste mit dB-Werten und
Angaben über die Betriebsdauer
• Ableitungen in Wasser durch eine jährliche Aufzeichnung der Einleitungsfracht von N-
gesamt und P-gesamt, sowie den Verbrauch von Streusalz und Reinigungsmitteln
• Abfälle aller Art durch eine jährliche Abfallbilanz,
• Bodenverbrauch durch eine ワ bersicht über die versiegelten Flächen, die bei Bauma ゚
nahmen aktualisiert wird,
• Wasser- und Ressourcen-Verbrauch durch jährliche Aufzeichnungen über die
Wasserverluste der Wasserversorgung und den Verbrauch von Wasser, Splitt, Kalk,
Motorenöl und Papier.

Die Umwelt-Kennzahlen werden vom Umweltmanagementbeauftragten unter Anhörung der


Betroffenen festgelegt.

Aufbewahrungsfristen von Umweltaufzeichnungen:


was ?

wer ?wie lange ?UMH und andere zentrale Umweltdokumente (Leitlinien, U-Erklärungen,
Auditberichte etc..)UMB9 JahreU-Wirkungsaufzeichnungen nach TabelleDoku-Stellen nach
Zuweisungstabelle6 J.U-Vorschriften

Pflichtstelle nach Tabelle /Archiv3

/30 J.laufende dezentrale Aufzeichnungen über Umwelttätigkeiten, Kontrollen und


Korrekturen

(soweit hier nicht anders genannt)Mitarbeiter, Vorgesetzte6 J.Abfall-NachweisbuchAbf-


Beauftragte/r3 J. nach letzt. EintragKlärschlamm-Lieferscheine

Abf-Beauftragte/r

/ Archiv6

/ 30 J.Betriebstagebücher nach EigenkontrollVO

IndirekteinleiterkatasterGew-Beauftragte/r6 J.Aufzeichngn. Kanalkontrollen n.


EigenkontrollVOGew-Beauftragte/rbis zur näch-sten Kontrolle, mind. 10 J.Aufzeichngn. ü.
Altlastenbearbeitung

Bauamt

/ Archiv6 J.

/30 J.Betriebstagebuch ヨ labscheider

Bauhof6 J.Kontrollen ヨ ltanks

Liegenschaftsabt.während Anlagen-lebensdauerwiederkehrende Messungen nach ImSchRecht,

auch EinstufungsmessungenLiegenschaftsabt.während Anlagen-lebensdauerTankbücher

22
Bauhof2 J.Verbrauchsauswertung Kraftmaschinen/-Fz,

LärmdokumentationBauhofwährend Gerät-LebensdauerGefahrstoff-Kataster

GefStoffBeauftr.6 J.

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PERSONAL - BILDUNG - QUALIFIKATION
Die Umweltaufgaben werden im Rahmen der üblichen Führungstätigkeit durch die
Linienvorgesetzten zugewiesen und dokumentiert und dabei auch
Qualifikationserfordernisse und Weiterbildungsbedarf ermittelt und befriedigt.

Die Personalstelle erstellt bis zum Folgeaudit aus der Personalkartei Stellenbeschreibungen
mit Umweltaufgaben und Umweltqualifikationen und unterstützt die Vorgesetzten bei der
Ausbildung und Schulung der MA.

An die Umweltbeauftragten sind folgende Fachkunde-Anforderungen zu stellen:


• UM-Beauftragte/r: Umweltauditor/in,
• Sachbearbeiter/in Abwasser: Gewässerschutzbeauftragte/r,
• Sachbearbeiter/in Abfall: Abfallbeauftragte/r
• Energie-Beauftragte/r: Immissionsschutzbeauftragte/r.
• Gefahrstoffbeauftragte/r: Grundkurs für Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Die Beauftragten erhalten umgehend entsprechende Fachkundekurse, der/die


Sachbearbeiter/in Gebäudetechnik (Energie-Beauftragte/r) erhält bis Ende 2000 einen
Fachkunde-Kurs als Immissionsschutzbeauftragte/r.

24
BEREICH 1 - RATHAUS
Gas - Strom - Wasser

Der zuständige Hausmeister RHM kontrolliert monatlich Zustand und Einstellung der
Anlagen für die Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung sowie die
Wasserarmaturen, ermittelt die Verbrauchswerte, zeichnet die Ergebnisse in Listen auf und
gibt sie quartalsweise an das Bauamt weiter. Bei Auffälligkeiten, Reparatur- und
Wartungsbedarf verständigt er das Bauamt. Das Bauamt kümmert sich um die
Instandhaltung, Auswertung und Kennzahlen und gibt die Jahreszahlen an den UMB
weiter.

Abfall

Abfallbeauftragte/r und Hausmeister stimmen sich über eine praktikable Umsetzung der
Abfallsatzung ab. Die MA werden darüber vom Abf-Beauftragten mit einem
Informationsblatt Hausmüll unterrichtet. Der Hausmeister ist für die Umsetzung und die
diesbezügliche Anleitung und ワ berwachung des Reinigungspersonals zuständig. Der
Hausmeister beobachtet stichprobenartig die Auslastung der Abfalltonnen und fertigt
Notizen darüber an.

Gebäudereinigung

Der Hausmeister versorgt das Reinigungspersonal aus dem Reinigungsmittellager im


Schulzentrum mit Reinigungsmitteln, sorgt für eine sachgerechte und sparsame
Verwendung und die Information des Reinigungspersonals über Sicherheitsbestimmungen.
Es sollen keine vermeidbaren Reinigungsmittel-Vorräte im Rathaus angelegt werden.

Papier

Das Papier wird zentral vom Sekretariat RH an die Verbraucher ausgegeben. Die
Verbrauchsstellen und Vorräte werden vom Sekretariat nach Art und Menge erfasst und als
Jahresübersicht an den UMB weitergeleitet. Das Sekretariat gibt Bedarfsmeldungen an die
Einkaufsstelle ab. Die Einkaufsstelle informiert das Sekretariat über Lagerzugänge.

Ausrüstung

Beim Sachbearbeiter Gebäudetechnik werden Aufzeichnungen über die vorhandenen


Anlagen für die Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung sowie die
Wasserarmaturen für alle Gebäude der Stadtverwaltung geführt, die einen ワ berblick über
umweltrelevante Eigenschaften der Einrichtungen geben.

Beim EDV-Beauftragten werden ワ bersichtslisten über die vorhandene EDV- und sonstige
Büromaschinen-Ausrüstung in allen Gebäuden geführt, aus denen auch die
umweltrelevanten Eigenschaften der Ausrüstung hervorgehen. Beschaffung von Büro-Gerät
ist mit dem EDV-Beauftragten abzustimmen.

Für die Betreuung der Kopierer ist das Sekretariat zuständig.

Liegenschaften

In der Liegenschaftsabteilung werden Aufzeichnungen über die Versiegelung der


Grundstücke, die Bausubstanz der Gebäude und das Gebäude-Inventar geführt, sofern es
nicht bereits als Haustechnik oder Büromaschinen-Ausrüstung erfasst wird. Aus den
Aufzeichnungen sollen ab 2001 auch die umweltrelevanten Eigenschaften hervorgehen.
Beschaffung

25
Die Einkaufsstelle besorgt Literatur über umweltfreundliche Beschaffung, aktualisiert sie
und hält sie für die Beratung der MA vor. Sie dokumentiert die Anlagen "Umweltfreundliche
Beschaffung" zu den Beschaffungsvorgängen so, da ゚ sie jederzeit vom UMB ausgewertet
werden können.

Information

Das Sekretariat stellt in Absprache mit den Vorgesetzten einen Umlaufverteiler für die
Fachzeitschriften auf, sorgt für einen zügigen Um- und Rücklauf und eine geordnete
Aufbewahrung der Jahresgänge bei der Bücherei.

Stra ゚ enbeleuchtung

Das Bauamt kümmert sich um die Instandhaltung und Erneuerung, Verbrauchsauswertung


und Kennzahlen und gibt einen kurzen Jahresbericht an den UMB weiter. Die Stra ゚
enabteilung sorgt in Ihrem Spezialgebiet für eine ausreichende Kenntnis über die beste
verfügbare Technik. Sie führt einen Beleuchtungsplan, aus dem die umweltrelevanten
informationen hervorgehen.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung erhebt die Wasserverluste, sorgt im Zusammenwirken mit dem


Bauhof für ihre bessere Erfassung und Verringerung und leitet dem UMB einen kurzen
Jahresbericht zu. Die Wasserversorgung sorgt in Ihrem Spezialgebiet für eine
ausreichende Kenntnis über die beste verfügbare Technik. Sie führt einen
Wasserversorgungsplan, aus dem die umweltrelevanten informationen hervorgehen.
Die Bevölkerung ist in geeigneter Weise über die Wasserhärte zu informieren.

Altlasten

Eine Altlastenbearbeitung ist nach derzeitigem Stand nicht mehr erforderllich. Die
Altlastenkarte ist bei der Bebauungsplanstelle vorzuhalten und bei der Bauleitplanung
heranzuziehen.

Friedhof

Für die Betreuung ist der Hausmeister RHM zuständig. Die Bestimmungen für das RH
Musterburg finden ggf. entsprechende Anwendung.

Rathaus und Kindergarten Teilheim

Zuständig ist der Hausmeister Teilheim. Die Bestimmungen für das RH Musterburg finden
ggf. entsprechende Anwendung. Der Heizölverbrauch ist aufzuzeichnen und rechtzeitig
Heizöl über die Liegenschaftsverwaltung nachzubestellen. Es ist auf ヨ lleckagen zu achten
(Geruch?).

26
BEREICH 2 - SCHULZENTRUM
Heizung - Strom - Wasser

Der zuständige Hausmeister SZ kontrolliert monatlich Zustand und Einstellung der Anlagen
für die Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung sowie die Wasserarmaturen,
ermittelt die Verbrauchswerte, zeichnet die Ergebnisse in Listen auf und gibt sie
quartalsweise an das Bauamt weiter. Bei Auffälligkeiten, Reparatur- und Wartungsbedarf
verständigt er das Bauamt. Das Bauamt kümmert sich um die Instandhaltung, Auswertung
und Kennzahlen und gibt die Jahreszahlen an den UMB weiter.

Abfall

Abfallbeauftragte/r und Hausmeister stimmen sich über eine praktikable Umsetzung der
Abfallsatzung ab. Die Schulleitungen und städt. MA werden darüber vom Abf-Beauftragten
mit einem Informationsblatt Hausmüll unterrichtet. Der Hausmeister ist für die Umsetzung
und die diesbezügliche Anleitung und ワ berwachung des Reinigungspersonals zuständig.
Der Hausmeister beobachtet stichprobenartig die Auslastung der Abfalltonnen und fertigt
Notizen darüber an.

Gebäudereinigung

Der Hausmeister SZ beschafft nach Absprache im Hausmeister-AK zentral alle


Reinigungsmittel und -geräte sowie die erforderlichen anwendungstechnischen und
Sicherheits-Unterlagen. Er versorgt die anderen HM und das Reinigungspersonal SZ aus
dem Reinigungsmittellager und führt Aufzeichnungen über Beschaffung, Vorräte und
Abgabe, die nach den Anforderungen des UMB ausgewertet werden können.
Der HM sorgt im SZ für eine sachgerechte und sparsame Verwendung der Reinigungsmittel
und die Information des Reinigungspersonals über Sicherheitsbestimmungen.

Papier

Das Papier wird zentral vom Sekretariat RH an die Verbraucher ausgegeben.

Ausrüstung

Der HM unterstützt die Zuständigen bei der Erfassung der Ausrüstung. Die Kopierer sind im
Zuständigkeitsbereich der Schulverwaltung.

Mehrzweckhalle, Kindergarten Musterburg und Bücherei

Zuständig ist der Hausmeister SZ. Die Bestimmungen für SZ und RH finden ggf.
entsprechende Anwendung. Insbesondere ist der Stromverbrauch getrennt zu erheben,
nach Einbau der Wärme- und Wasserzähler auch dieser Verbrauch.

27
BEREICH 3 - BAUHOF

Umweltorganisation Bauhof

Wegen der besonderen Bedeutung des Bauhofs sind mehrere Personen mit festen
Aufgabenbereichen im Umweltschutz erforderlich (siehe Skizze). Die Aufgaben sind
nachfolgend beschrieben.

Heizung - Strom - Wasser

Der zuständige Hausmeister Teilheim kontrolliert monatlich Zustand und Einstellung der
Anlagen für die Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung sowie die
Wasserarmaturen - insbesondere achtet er auf Heizölleckagen. Er ermittelt die
Verbrauchswerte, zeichnet die Ergebnisse in Listen auf und gibt sie quartalsweise an das
Bauamt weiter. Bei Auffälligkeiten, Reparatur- und Wartungsbedarf verständigt er das
Bauamt, bei Heizölbedarf die Liegenschaftsabteilung. Das Bauamt kümmert sich um die
Instandhaltung, Auswertung und Kennzahlen und gibt die Jahreszahlen an den UMB
weiter.

Abfall - Sonderabfall

Hausmüll: Abfallbeauftragte/r und Hausmeister stimmen sich über eine praktikable


Umsetzung der Abfallsatzung ab. Die MA werden darüber vom Abf-Beauftragten mit einem
Informationsblatt Hausmüll unterrichtet. Der Hausmeister ist für die Umsetzung und die
diesbezügliche Anleitung und ワ berwachung des Reinigungspersonals zuständig. Der
Hausmeister beobachtet stichprobenartig die Auslastung der Abfalltonnen und fertigt
Notizen darüber an. Der Bauhof ist aus rechtlichen Gründen nicht zuständig für den
Hausmüll der Verwaltung - auch aus dem Bauhof.

Für die ordnungsgemä ゚ e Entsorgung der Bauhofabfälle und der gesammelten


Sonderabfälle ist der Bauhofleiter verantwortlich. Der Bauhof ist die zentrale Sammelstelle
für die Sonderabfall-Kleinmengen, die in der Verwaltung anfallen. Der Bauhofleiter benennt
einen Mitarbeiter, der sich besonders um die Abfälle auf dem Bauhof kümmert
("Abfallwart").

Massenabfälle (Grünmaterial, Stra ゚ enkehricht, Abfallsammlung): Die Nachweise über die


Annahme bei der Deponie sind dem Abfallbeauftragten in der Liegenschaftsabteilung
zuzuleiten. Der BH vermerkt die Herkunft der wichtigsten Massenabfälle bei den
Entsorgungsnachweisen, sofern dies nicht aus den Unterlagen hervorgeht (z.B., "Gras /
Laub / Friedhofsabfall" auf Wägezettel Deponie).

Sonderabfälle (ヨ labscheiderinhalt, Altfarben, Altöl etc.): Die Abfälle sind nach Art und
Abfallschlüssel zu kennzeichnen. Sie sind so zu lagern, dass eine Boden- oder
Wasserverunreinigung nicht zu besorgen ist (ワ berdachung, befestigter Boden, ggf.
Wanne). Nach Möglichkeit ist die Schadstoffannahmestelle Nebenstadt zu nutzen. Mit der
sonstigen Entsorgung sind in der Regel überprüfte Fachbetriebe zu beauftragen. Die
ワ bernahmescheine sind der/m Abfallbeauftragten zuzuleiten.

Gebäudereinigung

Die Reinigung des Büro- und Sozialgebäudes obliegt dem Reinigungspersonal. Der
Hausmeister Teilheim versorgt das Reinigungspersonal aus dem Reinigungsmittellager im

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Schulzentrum mit Reinigungsmitteln, sorgt für eine sachgerechte und sparsame
Verwendung und die Information des Reinigungspersonals über Sicherheitsbestimmungen.
Es sollen keine vermeidbaren Reinigungsmittel-Vorräte im Bauhof angelegt werden.

Der Technik-Bereich wird vom Bauhof gereinigt. In der Regel sollen die Flächen trocken
gereinigt werden. ヨ lverschmutzte Flächen sind immer trocken zu reinigen.

Ausrüstung

Im Bauhof werden systematisch Gerätelisten geführt, die einen ワ berblick über Alter,
Erhaltungszustand, Wartungsarbeiten, Prüfungen usw. ermöglichen. Insbesondere sollen
auch die wichtigsten Umwelt-Eigenschaften der vorhandenen Geräte erfasst werden
(Betriebsstunden, Jahres-km, Verbrauchswerte, Lärmangaben etc.).

Der Bauhofleiter benennt einen Mitarbeiter, der sich besonders um die Geräte kümmert
("Gerätewart").

Beschaffung

Die Beschaffung richtet sich nach der Beschaffungsordnung. Umweltaspekte sind nach
wirtschaftlichen und betrieblichen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Für die erforderliche
Kenntnis der besten verfügbaren Technik aus Umweltsicht ist der Bauhofleiter
verantwortlich. Er zieht den Gerätewart zu Rate.

Friedhof, Grünanlagen

Gehölzpflegearbeiten sind nur in der Zeit Oktober bis Februar auszuführen. Dünger ist nur
auf dem Sportplatz und nur auf der Basis einer jährlichen fachkundigen Bedarfsberechnung
einzusetzen.

Stra ゚ enbeleuchtung und -dienst

Der Bauhof erhebt den monatlichen Stromverbrauch der Stra ゚ enbeleuchtung, zeichnet ihn
auf und gibt ihn quartalsweise an das Bauamt weiter. Die Anlagen werden ebenfalls
monatlich überprüft und durchgeführte wesentliche ト nderungen (Lampenaustausch)
aufgezeichnet.

Stra ゚ enreinigung und Winterdienst richten sich nach den vorhandenen Anweisungen und
Plänen. Der Streumitteleinsatz ist am erforderlichen Mindesteinsatz auszurichten. Die
Entwicklung umweltfreundlicher Verfahren ist zu verfolgen. Es sind Einsatzbücher zu
führen, aus denen Ort, Einsatzzeit, Abschnittslänge und Streumittelmenge hervorgehen.

Kanalkontrollen

Der Bauhof führt die Sicht- und Funktionskontrollen der Regenentlastungsanlagen und
Einleitungsstellen nach Eigenkontrollverordnung durch und macht darüber Aufzeichnungen.
Diese sind vom Gewässerschutzbeauftragten gegenzuzeichnen. Die Einzelheiten sind in
der EigenkontrollVO geregelt.

Treib- und Schmierstoffe

ワ ber den Verbrauch von Treib- und Schmierstoffen sind eine Jahresübersicht und für alle
Kraftmaschinen und -fahrzeuge gerätebezogene Aufzeichnungen (Tankbücher) zu führen.
Die Jahresübersicht ist an den Energiebeauftragten zu übermitteln. Die Tankbücher sollen
wenigstens halbjährlich ausgewertet werden.

Gefahrstoffe

29
Für die Einhaltung des Gefahrstoffrechts im Bauhof ist der Bauhofleiter verantwortlich. Der
Gefahrstoffbeauftragte steht fachlich beratend zur Verfügung. Die Beratungsfunktion wird
vorläufig auf ein externes Büro übertragen. Für praktische Routineaufgaben im Bereich des
Bauhofs benennt der Bauhofleiter einen Mitarbeiter ("Gefahrstoffwart").

Es ist eine jährliche Unterweisung der Mitarbeiter über den Umgang mit den betreffenden
Gefahrstoffen durchzuführen und die Teilnahme zu bestätigen. Die Gefahrstoffe sind
sachgerecht zu lagern. Es sind Aufzeichnungen über die vorhandenen Gefahrstoffe, ihren
Lagerort und ihre wichtigsten Eigenschaften zu führen und wenigstens jährlich zu
aktualisieren. Die Jahresübersicht mit Bestand und Jahresverbrauch geht über den
Gefahrstoffbeauftragten an den Umweltmanagementbeauftragen.

Nötigenfalls sind schriftliche Betriebsanweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen zu


erstellen, auszuhängen oder anders bekannt zu machen.

Die wassergefährdenden und brennbaren Stoffe sind entsprechend zu behandeln.

KFz-Wäsche - ヨ labscheider

Die Gerätewäsche ist am vorgesehenen Waschplatz, sparsam und ohne Chemikalienzusatz


durchzuführen. Der ヨ labscheider ist regelmä ゚ ig zu warten und zu entleeren und darüber
Aufzeichnungen zu führen.

Das Bauamt ist für den Abschlu ゚ des Wartungsvertrages verantwortlich, der Bauhofleiter
für die Ausführung.

Brandschutz

Es ist für die Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl von Feuerlöschern zu sorgen. Der
sachgerechte Umgang ist in jährlichen Unterweisungen zu behandeln.

Lärmschutz

Es ist für einen ausreichenden Lärmschutz des Bedienungspersonals zu sorgen. Ab 19 Uhr


sind keine Mäharbeiten mit verbrennungsmotorbetriebenen Geräten durchzuführen.

30
BEREICH 4 - FEUERWEHR
Heizung - Strom - Wasser

Siehe Bauhof (gemeinsame Heizanlage)! Nach Einbau des Wärmezählers für das
Feuerwehrgebäude sind die Verbrauchswerte monatlich getrennt zu ermitteln und
aufzuzeichnen (wie Bauhof).

Abfall

Hausmüll: Abfallbeauftragte/r und Hausmeister stimmen sich über eine praktikable


Umsetzung der Abfallsatzung ab. Die MA werden darüber vom Abf-Beauftragten mit einem
Informationsblatt Hausmüll unterrichtet. Der Hausmeister ist für die Umsetzung und die
diesbezügliche Anleitung und ワ berwachung des Reinigungspersonals zuständig. Der
Hausmeister beobachtet stichprobenartig die Auslastung der Abfalltonnen und fertigt
Notizen darüber an.

Sonderabfälle sind ausreichend gekennzeichnet zur Entsorgung an den Bauhof zu


überstellen.

Gebäudereinigung

Die Reinigung des Büro- und Sozialgebäudes obliegt dem Reinigungspersonal. Der
Hausmeister Teilheim versorgt das Reinigungspersonal aus dem Reinigungsmittellager im
Schulzentrum mit Reinigungsmitteln, sorgt für eine sachgerechte und sparsame
Verwendung und die Information des Reinigungspersonals über Sicherheitsbestimmungen.
Es sollen keine vermeidbaren Reinigungsmittel-Vorräte angelegt werden.

Der Technik-Bereich wird von der FFW gereinigt. In der Regel sollen die Flächen trocken
gereinigt werden. Evtl. ölverschmutzte Flächen sind immer trocken zu reinigen.

Treibstoffe

ワ ber den Verbrauch von Treib- und Schmierstoffen sind eine Jahresübersicht und für alle
Kraftmaschinen und -fahrzeuge gerätebezogene Aufzeichnungen (Tankbücher) zu führen.
Die Jahresübersicht ist an den Energiebeauftragten zu übermitteln. Die Tankbücher sollen
wenigstens halbjährlich ausgewertet werden.

Ausrüstung

Es werden systematisch Gerätelisten geführt, die einen ワ berblick über Alter,


Erhaltungszustand, Wartungsarbeiten, Prüfungen usw. ermöglichen. Insbesondere sollen
auch die wichtigsten Umwelt-Eigenschaften der vorhandenen Geräte erfasst werden
(Betriebsstunden, Jahres-km, Verbrauchswerte, Lärmangaben etc.).

Der FW-Kommandant benennt einen Mitarbeiter, der sich besonders um die Geräte
kümmert ("Gerätewart").

Beschaffung

Die Beschaffung richtet sich nach der Beschaffungsordnung. Umweltaspekte sind nach
wirtschaftlichen und betrieblichen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Für die erforderliche
Kenntnis der besten verfügbaren Technik aus Umweltsicht ist der Kommandant
verantwortlich. Er zieht den Gerätewart zu Rate.

KFz-Wäsche

31
Die Fahrzeuge werden auf dem Waschplatz des Bauhofs gewaschen.

KFz-Arbeiten

Eventuelle KFz-Arbeiten werden in der Werkstatt im Bauhof durchgeführt, insbesondere,


wenn ein Anfall von ヨ l zu erwarten ist..

Gefahrstoffe

Für die Einhaltung des Gefahrstoffrechts bei der FFW ist der Kommandant verantwortlich.

Es ist ggf. eine jährliche Unterweisung der Mitarbeiter über den Umgang mit den
betreffenden Gefahrstoffen durchzuführen und die Teilnahme zu bestätigen. Die
Gefahrstoffe sind sachgerecht zu lagern. Es sind Aufzeichnungen über die vorhandenen
Gefahrstoffe, ihren Lagerort und ihre wichtigsten Eigenschaften zu führen und wenigstens
jährlich zu aktualisieren. Die Jahresübersicht mit Bestand und Jahresverbrauch geht über
den Gefahrstoffbeauftragten an den Umweltmanagementbeauftragen.

Nötigenfalls sind schriftliche Betriebsanweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen zu


erstellen, auszuhängen oder anders bekannt zu machen.

Wassergefährdende und brennbare Stoffe sind entsprechend zu behandeln.

32
BEREICH 5 - KLÄRANLAGE - KANÄLE

Heizung - Strom - Wasser

Der zuständige Hausmeister Teilheim kontrolliert monatlich Zustand und Einstellung der
Anlagen für die Heizung, Warmwasserbereitung und Beleuchtung sowie die
Wasserarmaturen, ermittelt die Verbrauchswerte, zeichnet die Ergebnisse in Listen auf und
gibt sie quartalsweise an das Bauamt weiter. Ggf. macht er eine Bedarfsmeldung
Flüssiggas an das Liegenschaftsamt. Bei Auffälligkeiten, Reparatur- und Wartungsbedarf
verständigt er das Bauamt. Das Bauamt kümmert sich um die Instandhaltung, Auswertung
und Kennzahlen und gibt die Jahreszahlen an den UMB weiter.

Abfall

Hausmüll: Abfallbeauftragte/r und Hausmeister stimmen sich über eine praktikable


Umsetzung der Abfallsatzung ab. Die MA werden darüber vom Abf-Beauftragten mit einem
Informationsblatt Hausmüll unterrichtet. Der Hausmeister ist für die Umsetzung und die
diesbezügliche Anleitung und ワ berwachung des Reinigungspersonals zuständig. Der
Hausmeister beobachtet stichprobenartig die Auslastung der Abfalltonnen und fertigt
Notizen darüber an.

Massenabfälle (Rechen-, Sandfang-Abfälle): Die Nachweise über die Annahme bei der
Deponie sind dem Abfallbeauftragten in der Liegenschaftsabteilung zuzuleiten.
Entsprechendes gilt für die Lieferscheine nach Klärschlammverordnung. Die Veranlassung
von Klärschlammkontrollen liegt beim Kläranlagenpersonal.

Sonderabfälle (Altchemikalien): Sonderabfälle sind ggf. ausreichend gekennzeichnet zur


Entsorgung an den Bauhof zu überstellen.

Gebäudereinigung

Der Hausmeister versorgt das Reinigungspersonal aus dem Reinigungsmittellager im


Schulzentrum mit Reinigungsmitteln, sorgt für eine sachgerechte und sparsame
Verwendung und die Information des Reinigungspersonals über Sicherheitsbestimmungen.
Es sollen keine vermeidbaren Reinigungsmittel-Vorräte angelegt werden.

Ausrüstung

Die Verantwortung für die kontinuierliche Verbessserung der Anlage liegt beim Bauamt.

Beschaffung

Die Beschaffung richtet sich nach der Beschaffungsordnung. Umweltaspekte sind nach
wirtschaftlichen und betrieblichen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Für die erforderliche
Kenntnis der besten verfügbaren Technik aus Umweltsicht ist das Bauamt verantwortlich.

Kläranlagenbetrieb

Der unmittelbare Kläranlagenbetrieb mit Eigenkontrollen nach EigenkontrollVO,


Betriebstagebuchführung, Prüfmittelüberwachung usw. liegt in der Verantwortung des
Kläranlagenpersonals. Die Routinetätigkeiten zur Eigenkontrolle und Unterhaltung der
Kanalisationseinrichtungen (R ワ B) werden vom Bauhof ausgeführt und aufgezeichnet.
Der Sachbearbeiter Abwasser im Bauamt übernimmt die Aufgaben des Betriebsleiters und
Gewässerschutzbeauftragten. Insbesondere sorgt er für eine kontinuierliche personelle
Besetzung, kontrolliert das Betriebstagebuch und kümmert sich um die Fortschreibung des

33
Indirekteinleiterkatasters und der Gesamtdokumentation. Er veranlasst eine
ordnungsgemä ゚ e Entsorgung der Massenabfälle.

34
UMWELTZIELE 1999
Das wichtigste Ziel in der ersten Auditperiode bis 2002 ist die Stabilisierung, der Ausbau
und die Verbesserung des Umweltmanagementsystems. Insbesondere soll
• die Information, Motivation und Beteiligung aller Mitarbeiter verbessert,
• das Beschaffungswesen und die Einbeziehung von Lieferanten und Auftragnehmern
konsequenter eingebunden werden,
• eine Entscheidung der Schulleitungen über die Beteiligung des Schulbetriebs am
UMS herbeigeführt werden und
• eine Entscheidung des Gemeinderates über die Beteiligung des politischen
Bereiches.

Emissionen und Energie: Im Bereich der Kläranlage und der Heizungsanlagen sind viele
technische Verbesserungen möglich. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind derzeit schwer
zu übersehen. In den nächsten zwei Jahren sollen die erforderlichen
Entscheidungsgrundlagen erstellt werden.
Währenddessen sollen die Sparpotenziale bei der Stra ゚ enbeleuchtung und bei der
Nutzung von Fahrzeugen, Arbeitsgeräten und Gebäuden kontinuierlich weiter ausgeschöpft
werden. Insbesondere sollen
• bis zur Beratung des Haushaltes 2001 ein Energiekonzept für die Gebäude und die
Kläranlage erstellt,
• bis zur Beratung des Haushaltes 2002 eine Planung für die Erneuerung der Heizung
im RH Teilheim erstellt und
• mittelfristig 2% Stromeinsparung und 2% Treibstoffeinsparung pro Jahr erreicht werden.
In diesem letzten Punkt sind die Mitarbeiter/innen in der täglichen Arbeit gefordert.

Ab der zweiten Auditperiode liegt dann voraussichtlich der Schwerpunkt des


Umweltprogramms bei der Erneuerung der Heizungsanlagen.

Ressourcenverbrauch und Abfälle: Bei der Wasserversorgung ist eine weitere Verringerung
der Wasserverluste wahrscheinlich machbar, obwohl bereits ein guter Stand erreicht ist.
Hinzu kommen gute Aussichten auf eine Refinanzierung der Ma ゚ nahmen.
• Bis zur Jahresmitte 2000 sollen mögliche Ma ゚ nahmen und der erforderliche Aufwand
detailliert zusammengestellt werden.
• Mittelfristig soll der Wasserverlust um 5% pro Jahr zurückgeführt werden.

Beim Materialeinsatz und der Erzeugung von Massen-Abfällen sind derzeit noch keine
umsetzbaren Wege für wesentliche Fortschritte erkennbar. Teilweise sind Verbesserungen
von der Abfallpolitik der Kreisverwaltung abhängig. Grundsätzlich ist eine konsequente
Rückführung der Biomassen Klärschlamm, Laubsammlung und Grünschnitt in den Kreislauf
denkbar sowie ein Recycling des Splitts, was insgesamt ein gro ゚ es Potenzial an
eingespartem Deponievolumen ist.
• Bis zum Jahresende 2000 soll der diesbezügliche Kenntnisstand zusammengestellt und
aufgearbeitet werden.

Abwasser: Bei der Abwasserbehandlung liegt Verbesserungspotential in der Kläranlage als


auch im Kanalsystem. Die Abwasserbehandlung im Bauhof könnte auf den Stand der
Technik gebracht werden. Unter Berücksichtigung der Bedeutung dieser Bereiche als auch
der finanziellen Möglichkeiten sollen
• bis Ende 2001 sämtliche Kanalschäden der Stufen 1 und 2 repariert werden und
• ab 2002 bis zur nächsten Kanalkontrolle in jedem Jahr 2% des Gesamtnetzes mit
Schadstufe 3.
Bis Ende 2000 soll ein Ingenieurgutachten eingeholt werden, das Aufschluss über die
Verbesserung der Denitrifikation in der Kläranlage und den damit verbundenen Aufwand
gibt. Auf längere Sicht soll die Belastung der Abwasseranlagen durch dezentrale
Regenwasserversickerung zurückgeführt werden.

35
UMWELTPROGRAMM 1999
Das Umweltprogramm ist die zentrale Einrichtung des Umweltmanagementsystems für die
Realisierung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Initiativen für das Umweltprogramm nach den Erkenntnissen der Umweltprüfung und der
Umweltbetriebsprüfungen sind dem UMB aufgetragen. Alle Mitarbeiter sollen formlos oder
im Rahmen des Vorschlagswesens mitwirken und sich damit an den UMB wenden.

Die Umsetzung erfolgt durch die im Umweltprogramm als zuständig vorgesehenen Stellen
unter der allgemeinen Leitung des UMB. Delegation von Aufgaben, Bildung von
Arbeitsgruppen und andere organisatorische Ma ゚ nahmen stehen den zuständigen Stellen
frei. Der Projektfortschritt ist von der zuständigen Stelle dem UMB zu berichten (siehe auch
Kontrolle und Korrektur).

Umwelt - Ma ゚ nahmen 2000

zuständ.TerminVerbesserung des UMSAusbildung der U-Beauftragten (5


TDM)PersStelle06/2000Ausbildung Energie/Immissionsschutzbeauftragter (2
TDM)PersStelle12/2000Ausschreibung Umweltpreis f. Vorschlagswesen (1 TDM
p.a.)PersStelle06/2000Entscheidung Teilnahme der Schule am UMS (0
TDM)BM12/2000Entscheidung Teilnahme GR am UMS (0 TDM)BM12/2000Konzept
"Umweltfreundliche Beschaffung" (0 TDM)KämmAmt12/2000Grundschulung ヨ koaudit für
alle MA (5 TDM)PersStelle06/2001Luftemissionen/EnergieEnergiekonzept Gebäude (25
TDM)Bauamt10/2000Strom-Mess-Programm RHM und RHT (2 TDM)E-
Beauftr.12/2000Schulung "Energiesparendes Fahren" (5 TDM)PersStelle12/2000Techn. Ma
゚ nahmen Fuhrpark (5 TDM)Bauhof06/2000Einbau von Zwischenzählern gem. U-Bericht
(20 TDM)Bauamt12/1999Ressourcenverbrauch und AbfälleAktionsplan
Wasserversorgung (0 TDM)KämmAmt06/2000Abfallkonzept 1 (0 TDM)Abf-
Beauftr.12/2000Wasser/Boden-VerunreinigungDenitrifikations-Konzept Kläranlage (20
TDM)Bauamt12/2000

36
Umwelt - Ma ゚ nahmen 2001

zuständ.TerminVerbesserung des UMSGrundschulung ヨ koaudit für alle MA (5


TDM)PersStelle06/2001Einführung + Test "Umweltfreundliche Beschaffung" (0
TDM)UMB12/2001Konzept Auditsystem 2002+ (0 TDM)UMB12/2001ggf. Integration Schule
/ Umweltausschuss in UMS (0 TDM)(UMB12/2001)Luftemissionen/EnergiePlanung neue
Heizung RHT (8 TDM)Bauamt10/2001Stromsparaktion Rathäuser (5 TDM)E-
Beauftr.12/2001Energiediagnose Kläranlage (15
TDM)Bauamt12/2001Ressourcenverbrauch und AbfälleUmsetzung Abfallkonzept 1 (?
TDM)Abf-Beauftr.Umsetzung Aktionsplan Wasserversorgung (?
TDM)KämmAmtWasser/Boden-VerunreinigungKanalsanierung 180 m Stufe 2 (800
TDM)Bauamt12/2001evtl. Umsetzung Denitrifikationskonzept (? TDM)

mittelfristiges Umweltprogramm

zuständ.TerminVerbesserung des UMSUmsetzung umlaufendes Auditsystem 2002+ (0


TDM)UMBUmsetzung Umweltfreundliche Beschaffung (0 TDM)UMBU-Betriebsprüfung
2002 (5 TDM)UMB06/2002Luftemissionen/EnergieUmsetzung Energiekonzept Gebäude
(? TDM)BauamtErneuerung Heizung RHT (80
TDM ?)Bauamt8/2002Ressourcenverbrauch und Abfällez.Zt. keine Detailplanung
möglichWasser/Boden-VerunreinigungKanalsanierung 440m Stufe 3 (1200
TDM)Bauamt12/2002

37
ANHÄNGE
Die folgenden Anhänge sind allgemeine Formblätter, die die Dokumentation und
Eigenkontrolle der Umwelttätigkeiten - vor allem anfangs - erleichtern sollen. Es besteht
jedoch kein Zwang, diese Formblätter zu verwenden. Der Umfang und die Art der
Dokumentation sind mit den jeweiligen Vorgesetzten abzuklären, so weit dieses Handbuch
keine Regelung trifft. Der UMB berät und hat diesbezüglich auch Weisungsrecht.

Formular S.

Arbeitsblatt Routinetätigkeit Umweltschutz 40

Arbeitsblatt Umweltprojekt 41

MA-Information Abfalltrennung 42

Anlage "Umweltfreundliche Beschaffung" 43

Gefahrstoff-Unterweisung 44

Arbeitsbogen Gefahrstoffbestand 45

Arbeitsbogen Verbrauchserhebung und -bewertung 46

Kraftfahrzeug- /Geräteliste 47

38
Arbeitsblatt Routinetätigkeit Umweltschutz
(wiederkehrende Messungen, Kontrollen etc.)

Bearbeiter: ......................................... betr. Aufgabenbereich: ............................................

geplante TätigkeitTermin (geplant)Termin (erledigt)Ergebnis, Bemerkung

39
40
Arbeitsblatt Umweltprojekt

Projekt: ............................................................. Start: ..................... Ende: ........................

Abteilung / StelleNameTel.Nr. o.ä.Verantwortung:

Mitarbeit:

Mitarbeit:

Mitarbeit:

BERICHTETermin (geplant)Termin (erledigt)Ergebnis, Anmerkungen

Zwischenbericht

Zwischenbericht

Endbericht

Notizen etc.:

41
42
Abfalltrennung
in der Gemeindeverwaltung Musterburg
(MA-Info)

Nach der Abfallsatzung Nebenstadt sind Restmüll, DSD-Verpackungen, verschiedene


Wertstoffe und Problemstoffe zu trennen. Das funktioniert so:

Direkt an den Arbeitsplätzen sind in der Regel drei Abfallbehälter vorhanden:

RESTM ワ LLALTPAPIERDATENSCHUTZ-

• PAPIERverunreinigte Papiere

• Papier mit Störstoffen (Kleber, Folienfenster)

• Verbundmaterialien wie Filz- und Klebe-Stifte, Druckerkartuschen und -bänder,


Plastik-Kuliminen

• usw...Zeitungen

• Briefumschläge

• öffentliche Drucksachen

• usw..Akten

• Schriftwechsel

• nichtöfftl. DrucksachenDiese Stoffe gehen auf die Deponie, oder in die


MüllverbrennungDieses Papier geht direkt zur Papierverwertung des LandkreisesDieses
Papier geht in den Reisswolf und später zur Verwertung

Andere Abfälle fallen meist in geringerer Menge an und werden in besonderen Behältern
zentral in den Arbeitsstellen gesammelt:

GLASDSD-VERPACKUNGENSCHADSTOFFEWir ermuntern Sie,


wiederverwendbare Glasbehälter zu nutzen.

• Getränkekartons

• Folien

• Plastikbecher

• usw..Batterien

• alte Farben und Kleber

• Lösemittel

43
• LeuchtröhrenAnsonsten stehen die öffentlichen Glascontainer zur Verfügung.DSD-
Verpackungen werden in der Wertstoffanlage sortiert und wiederverwendet.Diese
Stoffe werden zur Schadstoffstelle des Landkreises gebracht.

Sammelbehälter finden Sie in Ihrer Arbeitsstelle hier:

Schrott und nicht haushaltsübliche Mengen an Sonderabfällen nimmt auch der Bauhof an
und bringt sie zur Entsorgung.

(Sachstand Aug. 1999)

Anlage Umweltfreundliche Beschaffung

Datum: ...................... Bearbeiter/in: .................................. Stelle: ...................................

Beschaffung von / bei (Produkt, Menge, Lieferant(en), Kosten):

44
Verwendungszweck, voraussichtl. Umweltwirkungen, Gefahrstoff-Informationen:

Sicherheitsdatenblatt liegt vor: Gef.Stoff-Kennz.: ............, WGK: ........, VbF: ..........

geprüfte Alternativen (Umweltvorteile, Kosten):

Stellungnahme Einkaufsstelle: Sichtvmk. UMB:

45
46
Gefahrstoff-Unterweisung
sowie Unterweisung über brennbare und wassergefährdende Stoffe

Datum: ................... Ort: ......................................

Unterweisung durch (Name):

Themen:

Teilnehmer/in (Name, Abt.)Bestätigung Teilnahme (Unterschrift)

47
48
Arbeitsbogen Gefahrstoffbestand

Lagerort: ................................................ Aufnahmedatum: ......................... Bearbeiter/in: .........................................Gefahrstoff

(Produktname

etc.)Bestand

(Gebindezahl, Ltr, kg)grö ゚ tes GebindeGebindeartGefahrstoff-

KennzeichnungVbFWGKAnmerkungen

(Verwendung,

Sicherheits-Einrichtungen)
Arbeitsbogen Verbrauchserhebung und -bewertung
(z.B. Energie- oder Wasserverbrauch)

Bearbeiter: .................................................. Erhebungsart: ..........................................................

DatumMesswertEinheitVerbrauchBezugs-grö ゚ eEinheitKenngrö ゚ eAnmerkung


Kraftfahrzeug- / Geräteliste

Abteilung: ................................................. Bearbeiter: .............................................. Afnahmedatum: ......................lfd. Nr.Kraftfahrzeug

/ GerätDatum

Beschaffg km-Stand

/ Betr-hTreibstoff-VerbrauchSchmierstoff-VerbrauchLärmwert(e)

/ dB(A)Anmerkungen

(Wartung, Abgas-Reinigung etc.)