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Deutsch – Physik – Chemie

Material und Übungen

zur fachsprachlichen Begleitung des naturwissenschaftlichen Unterrichts

am

Studienkolleg der TU Darmstadt

Diese Materialien erheben keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit und Vollständigkeit. Sie sind nur in Verbindung mit dem laufenden Fachunterricht am Studienkolleg sinnvoll und nur für den internen Gebrauch bestimmt.

© Hans Göttmann, 2003 Korrekturhinweise bitte an den Autor

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Physik – Chemie - Deutsch 2002

Seite 2

SI - Vorsätze

Diese Vorsätze werden als Präfix vor der Einheit gesprochen. Eine andere Schreibweise für Exponent (zur Basis 10) von Dezimalzahlen ist: E n = 10n

Faktor

 

Präfix

Symbol

10

12

E

12

tera

T

109

E

9

giga

G

106

E

6

mega

M

103

E

3

kilo

k

102

E

2

hecto

h

101

E

1

deca

da

10-1

E

-1

deci

d

10-2

E

-2

centi

c

10-3

E

-3

milli

m

10-6

E

-6

micro

µ

10-9

E

-9

nano

n

10-12

E-12

pico

p

SI-Einheiten für Basisgrößen

el. Spannung

Volt

V

= W/A = m 2 kg/s 3 A

Kapazität

Farad

F

= C/V = s 4 A 2 /m 2 kg

el. Widerstand

Ohm

= V/A = m 2 kg/s 3 A 2

Radioaktivität

Becquerel

Bq = 1/s

Drehmoment

Newton Meter

N

m = m 2 kg/s 2

Nicht kohärente gesetzliche Einheiten

Diese Einheiten leiten sich mit einem von 1 verschiedenen Faktor aus den SI-Einheiten ab.

Volumen

Liter

l = 1 dm3 = 1/1000 m3

Masse

Gramm

g

= 1/1000 kg

Masse

Tonne

t = 1000 kg = 1 Mg

Druck

Bar

bar = 100000 Pa = 0,1 MPa

Zeit

Minute

min = 60 s

Zeit

Stunde

h

= 60 min = 3600 s

Temperatur

Grad Celsius

°C

Die Einheiten min, h und °C dürfen nicht mit den dezimalen Vorsätzen gebraucht werden.

Größe

Name

Symbol

Übung1: Tragen Sie die Exponenten ein!

 

Länge

Meter

m

1 W;

TW = 10

1 ms = 10

s;

1 µW = 10

W;

1 ml = 10 1 cl = 10

 

l;

1 nm = 10

m ;

Masse

Kilogramm

kg

1 g;

pg = 10

1 GW = 10

W;

1 km = 10 W

m;

l;

10 cm = 10

m;

Zeit

Sekunde

s

100 ml = 10

l;

0,001 kW = 10

 

el. Stromstärke

Ampère

A

Übung2: Schreiben Sie das Ergebnis als Zahl und als Zehnerpotenz!

 

Temperatur

Kelvin

K

Substanzmenge

Mol

mol

1 MW =

W =

W

Lichtstärke

Candela

cd

1 m =

µm =

µm

 

1 l =

ml =

ml

SI-Einheiten für abgeleitete Größen

 

1 GW =

W

=

W

Frequenz

Hertz: Hz= 1/s

 

Kraft

Newton

N = m kg/s 2

Druck

Pascal

Pa

= N/m 2 = kg/m s 2

Energie

Joule

J = N m = m 2 kg/s 2

Leistung

Watt

W

= J/s = m 2 kg/s 3

el. Ladung

Coulomb

C = s A

siehe auch:

http://www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/si_einh.htm

http://www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/einheit.htm

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Das Periodensystem der Elemente - deutsche Begriffe

e

r

r

e

Ordnungszahl

Siedepunkt [K]

Schmelzpunkt [K]

Dichte bei 300 K [g/cm 3 ]

[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2
[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2
[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2
[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2
[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2
[K] Schmelzpunkt [K] Dichte bei 300 K [g/cm 3 ] 30 1180 692.73 7.14 65.38 2

30

1180

692.73

7.14

65.38

2

Zn

10

[Ar]3d

Zinc

4s 2

r Name des Elements

Bitte beachten Sie:

e Atommasse [u]

e Wertigkeit

oder e Valenz

s

e

Symbol des Elements

Elektronenkonfiguration

In der amerikanischen Schreibweise ist der Punkt das Dezimalzeichen, in der deutschen Schreibweise das Komma. Benutzen Sie bitte in Ihrem Heft die deutsche Schreibweise. (z.B.: Schmelzpunkt : 692,7 K)

Die Namen der Elemente in Englisch und Deutsch:

Oz.

Englisch

Deutsch

Oz.

Englisch

Deutsch

1

Hydrogen

r

Wasserstoff

47

Silver

s

Silber

2

Helium

s

Helium

48

Cadmium

s

Cadmium

3

Lithium

s

Lithium

49

Indium

s

Indium

4

Beryllium

s

Beryllium

50

Tin

s

Zinn

5

Boron

s

Bor

51

Antimony

s

Antimon

6

Carbon

s

Carbon/r Kohlenstoff

52

Tellurium

s

Tellur

7

Nitrogen

r

Stickstoff

53

Iodine

s

Iod

8

Oxygen

r

Sauerstoff

54

Xenon

s

Xenon

9

Fluorine

s

Fluor

55

Cesium

s

Cäsium

10

Neon

s

Neon

56

Barium

s

Barium

11

Sodium

s

Natrium

57

Lanthanium

s

Lanthan

12

Magnesium

s

Magnesium

 

Elemente 72 -77 gleiche

Namen!

13

Aluminium

s

Aluminium

78

Platinum

s

Platin

14

Silicon

s

Silizium

79

Gold

s

Gold

15

Phosphorus

r

Phosphor

80

Mercury

s

Quecksilber

16

Sulfur

r

Schwefel

81

Thallium

s

Thallium

17

Chlorine

s

Chlor

82

Lead

s

Blei

18

Argon

s

Argon

83

Bismuth

s

Wismuth

19

Potassium

s

Kalium

     

20

Calcium

s

Kalzium

 

84-91 gleiche Namen in

Deutsch und Englisch

21

Scandium

s

Scandium

     

22

Titanium

s

Titan

92

Uranium

s

Uran

23

Vanadium

s

Vanadium

     

24

Chromium

s

Chrom

 

>92 gleiche Namen in

Deutsch und Englisch

25

Manganese

s

Mangan

     

26

Iron

s

Eisen

     

27

Cobalt

s

Kobalt

     

28

Nickel

s

Nickel

     

29

Copper

s

Kupfer

     

30

Zinc

s

Zink

     

31

Gallium

s

Gallium

     

32

Germanium

s

Germanium

     

33

Arsenic

s

Arsen

     

34

Selenium

s

Selen

     

35

Bromine

s

Brom

     

36

Krypton

s

Krypton

     
 

Elemente 37 - 46 haben gleiche Namen in D u.E.

     

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Zauberwörter

Philip Marlowe ermittelt: Als er ins Zimmer trat, sah er zuerst die schweren Möbel, die am Boden festgeschraubt waren. Hinter dem Sessel war eine Lampe, auch sie war fest mit den Boden verbunden. Im Hintergrund stand ein alter Schrank. Auf dem Tisch stand eine verschlossene Flasche. Marlow nahm vorsichtig den Verschluss ab und roch daran. Offensichtlich war da Alkohol drin, das konnte man deutlich riechen. Woraus die Flüssigkeit noch zusammengesetzt war, konnte man nur ahnen. Marlow schütte noch etwas Wasser hinein und genehmigte sich dann einen guten Schluck. So wurde der Anfang einer großen Freundschaft gemacht.

Und jetzt die Version mit „Zauberwörtern“ – das sind Verben, die (fast) immer passen:

Er tritt ins Zimmer und sieht zuerst die schweren Möbel, die am Boden befestigt sind. Hinter dem Sessel befindet sich eine Lampe, die auch am Boden befestigt ist. Im Hintergrund befindet sich ein alter Schrank. Auf dem Tisch befindet sich eine verschlossene Flasche. Marlowe entfernt den Verschluss und riecht daran. Offensichtlich enthält die Flasche Alkohol, das kann man riechen. Woraus die Flüssigkeit noch besteht, ist unklar. Marlowe fügt Wasser hinzu und trinkt. So entsteht eine große Freundschaft.

Das klingt nicht so poetisch, man muss aber nicht so viele Wörter lernen. Finden Sie heraus, welche Verben ersetzt wurden, unterstreichen Sie diese und machen Sie sich ihre Bedeutung klar.

Übung1: Welches Universalwort passt stattdessen (Infinitiv)?

Beispiel: Eine Strecke laufen, fahren, schwimmen, fliegen zurücklegen

Etwas an einem Platz ankleben, anschrauben, anbinden (Wir *** die Lampe an der Decke.)

An einem Ort liegen, stehen, hängen, sitzen

(Das Kolleg *** in der Poststraße.) Zu einer vorhandenen Menge dazu tun, hinein tun, addieren

(Man muss noch Salz ***, damit es schmeckt.) Von einer vorhandenen Menge etwas wegnehmen, heraus nehmen

(Bitte *** Sie Ihr Auto! Es steht im Parkverbot!)

darin sein, in einer Menge vorhanden sein (Die Lösung *** Wasser und Alkohol.)

herkommen von, abstammen von

(Erdöl ist einmal aus Pflanzen ***.) aufgebaut sein, zusammengesetzt sein, aus einem Stoff gemacht sein

(Die Prüfung *** drei Teilen.)

Welche Synonyme passen?

Wir müssen die Lampe an der Decke aufhängen ( Aus diesem Streit kann noch ein großer Krieg werden (

 

).

).

Heute wird im Studienkolleg ein großes Fest sein ( Der neue VW kann mit einer Tankfüllung 1000 km fahren (

).

).

Eine Klausur kann aus mehreren Aufgaben

(

).

Bevor wir das Fleisch kochen, müssen wir die Knochen

(

 

).

Vorsicht! Diese Flüssigkeit kann giftige Stoffe

(

).

Wenn es nicht schmeckt, müssen Sie noch Salz

(

)

Wir fahren nach Ägypten. Dort Bei der Reaktion von Eisen und Schwefel

 

sich die Pyramiden Eisensulfid.

Wenn wir einer Zuckerlösung Wasser Zum Nachweis des Hooke’schen Gesetzes Stativ.

,

dann sinkt die Konzentration. eine Federwaage an einem

Wenn man an der Federwaage einen Körper

 

,

wird die Feder

verlängert. Wenn man den Körper wieder

,

wird die Feder kürzer.

 

s.auch: http://www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/zw.htm

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Messen (vgl. www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/fsp0.htm )

Die Physik beschäftigt sich mit den Vorgängen in der uns umgebenden unbelebten Natur. Außerdem beschäftigt sie sich mit den Eigenschaften der in der Natur existierenden Körper 1 .

Wenn wir uns z.B. darüber streiten, ob Karl schöner ist als Peter, kann uns die Physik wenig helfen. Die Eigenschaft "Schönheit" können wir nämlich nicht messen.

Die Frage, ob Karl schwerer ist als Peter, können wir aber leicht entscheiden, indem wir die beiden auf eine Waage stellen. Die Frage läßt sich eindeutig beantworten, indem wir das Gewicht von Karl und Peter messen. Die Eigenschaft "Gewicht" ist also eine meßbare Eigenschaft. Die meßbare Eigenschaft einer Sache nennt man Größe. Die Physik beschäftigt sich mit den meßbaren Eigenschaften von und Körpern. Die Chemie beschäftigt sich mit den Eigenschaften von Stoffen ² .

Student A kommt jeden Tag 1 km zu Fuß ins Studienkolleg und sagt deshalb: "Es ist weit von meiner Wohnung zum Studienkolleg." Student B fährt 1 km mit dem Auto und meint "Es ist nicht weit von meiner Wohnung zum Studienkolleg." Mit diesen Aussagen kann man physikalisch nicht viel anfangen. Um zu einer objektiven Aussage zu kommen, vergleichen wir die Strecke, die die beiden Studenten zurücklegen, mit einer Einheit, hier z.B. der Einheit Meter (m). Es ergibt sich, daß beide Studenten 1000 mal einen Meter zurücklegen müssen, um zum Unterricht zu kommen.

Das Messen einer physikalischen Größe ist also immer ein Vergleich mit einer Einheit.

Fassen wir zusammen: Eine Sache hat Eigenschaften, die man messen kann. Eine meßbare Eigenschaft nennen wir Größe. Eine Größe wird gemessen, indem man sie mit ihrer Einheit vergleicht. Eine Größe besteht deshalb immer aus einer Maßzahl und einer Einheit. Maßzahl und Einheit zusammen sind der Betrag.

Bei der sprachlichen Formulierung muß man genau unterscheiden, ob man von einer Sache oder von einer Größe spricht. Ein Auto z.B. ist eine Sache. Es kann schwer sein, es kann schnell sein oder es kann breit sein. Die Größe, die angibt, wie schnell das Auto fährt, ist die Geschwindigkeit. Sie kann groß oder klein, hoch oder niedrig sein. Wenn man von Größen spricht, benutzt man nur die Adjektive "groß,klein,hoch und niedrig". In einigen Fällen werden statt "niedrig" auch die Adjektive "gering" und "tief" benutzt.

1 ) Als Körper definieren wir eine genau begrenzte Stoffmenge.

²) Ein Stoff ist nicht zählbar. Sprachlich werden Stoffnamen daher immer im Singular und

oft ohne

Artikel benutzt.

Beispiele: Wasser ist flüssig. Der Tisch besteht aus Holz.

Ein Körper ist zählbar. Beispiele: Ich möchte eine Tasse Kaffee. Der Tee ist sehr heiß.

Aufgaben:

1. Bitte kreuzen Sie an, was im Text steht!

Die Physik beschäftigt sich mit Lebewesen. Die Physik beschäftigt sich mit der unbelebten Natur. Die Physik beschäftigt sich mit den Eigenschaften der Körper.

Schönheit ist eine meßbare Eigenschaft. Karl ist schöner als Peter. Man kann nicht messen, was schön ist.

Gewicht ist eine meßbare Eigenschaft. Es ist nicht meßbar, wie schwer eine Sache ist. Eine Größe ist eine meßbare Eigenschaft.

Student A hat einen weiteren Weg als Student B. Die Aussage: "Es ist weit zum Kolleg." läßt sich nicht eindeutig überprüfen. Student B hat es nicht weit zum Unterricht.

Messen bedeutet Vergleichen mit einer Einheit. Eine Einheit für Strecken ist die Einheit Meter (m). Wir vergleichen die Strecke, die die Studenten zurück- legen, tausend mal mit der Einheit Meter.

Ein Auto kann schnell sein. Ein Auto kann hoch sein. Die Geschwindigkeit kann schnell sein.

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2. Beantworten Sie die folgenden Fragen in vollständigen Sätzen! Schreiben Sie bitte keine Sätze aus dem Text ab!

1.Dieser Berg ist h

Berg dieser Gegend. Seine

2. Ich kann l

Das ist ein

beträgt 1.100 m.

tauchen, Herbert kann

Berg. Das ist der

tauchen, aber Claudia

1. Erklären Sie den logischen Unterschied zwischen "Schönheit" und "Geschwindigkeit"!

kann

tauchen.

Sie taucht über die ganze

des

Beckens.

2. Wie kommt man zu einer objektiven Aussage über die Eigenschaften eines Körpers.

(=Worin besteht der Vorgang des Messens?)

3. Warum muß man sprachlich zwischen Größen und Sachen unterscheiden?

4. Nennen Sie alle physikalischen Größen, die im Text vorkommen!

5. Vervollständigen Sie die folgenden Sätze:

Beispiel: Die Temperatur der Luft beträgt 25°C.

Die Luft ist 25°C warm

3. Die Sommerferien sind k Die Herbstferien sind die

(. finde ich jedenfalls.) Die Osterferien sind Ferien des Jahres. In den

Ferien kann man nur wenig unternehmen.

4. Das Studienkolleg ist in einem g

aber

See in Darmstadt wird wegen seiner genannt.

Früher war das Schloss das

Haus. Das Postgebäude gegenüber ist Gebäude in Darmstadt. Ein

auch "der

Woog"

Übung 2: Eine Geschichte

Vor meinem Großvater hatte ich immer g

Respekt als vor meinem Vater. Er

 

war kein besonders g

Mann, aber mit seiner l

Pfeife und

5.1. Die

des Autos

50

km/h.

seinen h

Stiefeln sah er g

aus, als er in Wirklichkeit war. Es

Das Auto

gab keine g

Freude für mich, als mit ihm unter h

Bäumen

5.2. Die

des Tisches

10 kg.

durch den g

Wald zu gehen. Obwohl ich mit meinen k

Beinen

Der Tisch

damals nicht l

als eine Stunde laufen konnte, sind diese Spaziergänge in

Reisen und die Bäume so h

5.3. Die

des Turms

85 m.

meiner Erinnerung l

Der Turm

wie die h

als die l Berge.

6. Suchen Sie weitere Beispiele für Größen (=meßbare Eigenschaften) in Ihrem Alltag,

messen Sie sie und schreiben Sie jeweils zwei Sätze darüber nach dem o.g. Muster!

Die Wörter mit dem verrückten Umlaut

Zur Beschreibung von physikalischen und anderen Größen braucht man oft die Wörter „hoch,“ „groß“, „lang“ und „kurz“ bzw. die daraus abgeleiteten Nomen. Die spielen aber ziemlich verrückt, wie man an der folgenden Tabelle sieht:

Im Herbst, wenn die Tage k die Tage wurden, desto l

wurden, erzählte er gerne Geschichten. Je k wurden seine Geschichten. Die k

g

Geschichte lautete: "Es war einmal ein Zwerg. Der war 1,89 m ".

Im Winter, wenn der Schnee am h

waren, gingen wir zusammen in den Wald, um einen Weihnachtsbaum zu suchen. Die G

des Baumes richtete sich nach der H Großvaters Haus.

lag und die Tage am k

des Wohnzimmers in

Grundform

Komparativ

Superlativ

als Attribut

Nomen

 

hoch

höher

am höchsten

hoh- +Endung

e

Höhe

s. auch: www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/hoch.htm

groß

größer

am größten

groß- +Endung

e

Größe

lang /-e

länger

am längsten

lang- +Endung

e

Länge

kurz

kürzer

am kürzesten

kurz- +Endung

e

Kürze

Übung1: setzen Sie sinnvolle Wörter in der richtigen Form ein.

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Quantität und Qualität

Definitionen:

e

Qualität, e Eigenschaft, e Beschaffenheit Adj.: qualitativ

e

Quantität, -en, allg: e Menge, mess- oder zählbare Eigenschaft Adj.: quantitativ

der Stoff, -e, allg.: jede Form von Materie unabhängig von Aggregatzustand und Zusammensetzung.

r Körper, - : Physik: begrenzte Menge von Materie, Geometrie: ein allseitig von Flächen begrenzter, vollständig abgeschlossener Teil des Raumes.

Stoffe und Körper besitzen Eigenschaften. Einige dieser Eigenschaften kann man mit den Sinnesorganen oder mit einfachen technischen Hilfsmitteln wahrnehmen. Es gibt äußerlich erkennbare Eigenschaften. Schwefel erkennt man z.B. an seiner zitronengelben Farbe. Ein Körper kann z.B. eine glänzende oder eine matte Oberfläche haben. Viele Stoffe erkennt man an ihrem Geruch oder an ihrem Geschmack. Manche Körper kann man verformen, andere Körper sind spröde, sie zerbrechen leicht, wenn man sie verformen will. Auch die Härte eines Stoffes ist oft charakteristisch.

Ob ein Stoff fest, flüssig oder gasförmig ist, kann man ebenfalls leicht mit den Sinnesorganen wahrnehmen. Außerdem haben Stoffe noch magnetische Eigenschaften.

Alle die hier genannten Eigenschaften sind qualitativ. Man kann sie sehen oder in einem einfachen Experiment nachprüfen

Daneben gibt es zahlenmäßig erfassbare, also quantitative Eigenschaften. Wir können z.B. die Masse oder die Temperatur eines Körpers messen. Wir messen die Kräfte, die auf einen Körper wirken oder auch die Energie, die ein System enthält.

Messen ist immer der Vergleich mit einer Einheit. Wenn wir z.B. eine Strecke messen wollen, vergleichen wir diese Strecke mit der Einheit „Meter“. Ist die zu messende Strecke z.B. 100 mal so groß wie die Einheit m, dann beträgt ihre Länge 100 m. Messbare Eigenschaften von Stoffen und Körpern nennt man Größen. Wir unterscheiden Grundgrößen (z.B. Meter, Sekunde) und Größen, die daraus abgeleitet sind (z.B. e Geschwindigkeit). Größenangaben bestehen mindestens aus einer Maßzahl und einer Einheit. (z.B. 273 K) Beides zusammen nennt man den Betrag. Bei manchen Größen kann man noch eine Richtung im Raum angeben. Eine Größe, die durch Angriffspunkt, Betrag und Richtung festgelegt ist, nennt man Vektor. Vektoren kann man als Pfeil darstellen.

Wenn man über Größen spricht, benutzt man die die Adjektive „hoch, niedrig,groß, klein“ In manchen Fällen wird statt niedrig auch „gering“ oder „tief“ benutzt. Ein Auto ist langsam oder schnell - seine Geschwindigkeit (=Größe) ist hoch oder niedrig. Der Kaffee ist kalt oder warm. Seine Temperatur (=Größe) ist hoch oder tief.

Aufgaben:

1. Unterscheiden Sie im Text Informationstext und Beispiele.

2. Erläutern Sie den Unterschied zwischen wahrnehmbaren und messbaren Eigenschaften allgemein und mit Beispielen aus dem Text.

3. Definieren Sie die Begriffe: r Betrag, messen, e Größe, e Grundgröße

4. Schlagen Sie bitte nach: Welche Einheiten werden für die Größen Druck, Temperatur, Dichte, Kraft, Masse, Volumen benutzt? Berichten Sie bitte in ganzen Sätzen.

5. Stellen Sie sich vor: Sie gehen in ein Krankenhaus, weil Sie sich nicht wohlfühlen. Welche Eigenschaften beobachtet der Arzt? Welche misst er? Mit welcher Einheit notiert er sie?

Größe

Einheit

Größe

Farbe der Zunge

/

_Körpergröße

Einheit

m

6. Verben sind trennbar, wenn sie auf der Vorsilbe betont werden. Bilden Sie Sätze in Aktiv Präsens, Aktiv Perfekt und Passiv (wenn möglich).

6.1.wahrnehmen - beim Verbrennen von Schwefel - einen stechenden Geruch - man

6.2. vergleichen - die Temperatur - mit der Einheit Kelvin - man

6.3 verformen - durch Druck - einen Körper - man

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6.4.

nachprüfen - experimentell - die Beobachtung - man

6.5.

erfassen - eine Größe - zahlenmäßig - durch eine Messung - man

6.6

unterscheiden - zwischen - Stoffen, Körpern und Größen - man

6.7 festlegen - Einheiten - international - man

6.8 angeben - bei Vektoren - die Richtung - man

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Seite 9

Definieren

Wenn wir fragen: „Was ist das?“, dann möchten wir in der Regel eine Definition. Ihre Lehrer fragen womöglich auch: „Wie nennt man das?“ oder „Was versteht man darunter?“ Damit Sie darauf auch sprachlich korrekt antworten können, sollten Sie diese Technik lernen und oft üben.

Vier Möglichkeiten,etwas zu definieren:

 

m

Formale Definition:

ρ =

(Dichte ist gleich Masse durch Volumen.)

V

Sprachlich:

sein : Die Dichte ist die Masse eines Stoffes in einem bestimmten Volumen. nennen + Akk. : Die Masse eines Stoffes pro Volumen nennt man Dichte. verstehen unter: Unter Dichte versteht man die Masse eines Stoffes in einem bestimmten Volumen.

bezeichnen als: Die Masse eines Stoffes in einem bestimmten Volumen bezeichnet man als Dichte. Passiv: Die Masseeines Stoffes in einem bestimmten Volumen wird als Dichte bezeichnet.

Ich empfehle beim exakten Definieren folgende Vorgehensweise (Beispeil: „Physik“)

1. Alle bekannten Informationen in einfachen Hauptsätzen aufschreiben

- Die Physik ist eine Naturwissenschaft.

- Die Physik beschäftigt sich mit Körpern.

- Die Physik beschäftigt sich mit Kräften.

- Die Kräfte wirken auf Körper.

2. Dann erst die Definition formulieren:

Die Physik ist eine Naturwissenschaft, die sich mit den Körpern und den auf sie wirkenden Kräften beschäftigt.

Übung 1: Definieren Sie mit den o.g. Methoden:e Geschwindigkeit, e Federkonstante

In einigen Fällen braucht man für die Definition zwei Sätze. Diese kann man z.B. in dieser Form bilden:

z.B.:

e chemische Reaktion = Wechselwirkung zwischen Stoffen, neue Stoffe entstehen

Wenn bei der Wechselwirkung zwischen Stoffen neue Stoffe entstehen, dann spricht man von einer chemischen Reaktion.

Dieser Konditionalsatz wird in Lehrbüchern oft auch so formuliert:

Entstehen bei der Wechselwirkung zwischen Stoffen neue Stoffe, so spricht man von einer chemischen Reaktion. (Beachten Sie: Das Verb des Hauptsatzes steht hierbei am Anfang!)

Übung 2: Definieren Sie mit „wenn - dann“:

e

Flüssigkeit

s Element

e

Sublimation

e Verbindung

r Farbstoff

s Gift

Oft benutzt man zum Definieren auch Relativsätze:

Der Schmelzpunkt ist die Temperatur, bei der ein Stoff von dem festen in den flüssigen Zustand übergeht.

Übung 3: Definieren Sie in dieser Form:

r Siedepunkt

r Feststoff

s Volumen

s Gas

e Lösung

siehe auch: Definition Drehmoment S. 20

s Atom

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Wortschatz: -bar, -lich, -abel / -ibel

Diese Endsilben haben de Grundbedeutung „man kann es machen“.

Beispiel: Der Termin ist verschiebbar. Der Termin kann verschoben werden.

Problematisch ist die Entscheidung zwischen Aktiv und Passiv - mit der Frage „Wer tut was?“ kommt man in der Regel weiter.

Was bedeutet demnach:

1. Schwefel und Eisen sind leicht unterscheidbar.

2. Der Messfehler ist vernachlässigbar.

3. Dieser Unfall war vermeidbar.

4. Wasserstoff ist bei vielen chemischen Verfahren verwendbar.

5. Eisen ist biegbar.

6. Das Hooke’sche Gesetz ist leicht beweisbar.

7. Diese Tasche ist abwaschbar.

8. Das Essen ist heute wieder ungenießbar.

9. Zucker ist wasserlöslich

10. Seine Schrift ist total unleserlich.

11. Das ist für mich leicht begreiflich.

12. Auch deutsche Beamte sind manchmal bestechlich.

13. Der Lärm war unbeschreiblich.

14. Bei diesem Wetter ist der Regenschirm entbehrlich.

15. Eine Abweichung von 5% ist bei diesem Messergebnis tolerabel.

16. Der Fehler ist zwar schlimm aber er ist reparabel.

17. Das Ergebnis ist für mich akzeptabel

18. Notebook-Computer sind wegen ihrer Größe gut transportabel.

s. auch: www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/lichbar.htm

Konzentration: Gehalt / enthalten / -haltig

Da ist was drin.“ - So würde man in der Umgangssprache sagen. Wir sagen es treffender:

Mit einem Adjektiv: Wein ist alkoholhaltig. Mit einem Verb: Wein enthält etwa 10% Alkohol. (genauer gesagt:

Voumenprozent) Mit einem Nomen: Der Alkoholgehalt von Wein beträgt etwa 10%.

Der Gehalt ist eine Größe. Er kann hoch oder gering sein.

Mit dieser Formulierung wird der quantitative Anteil eines Stoffes in einem Stoffgemisch angegeben. In der Chemie wird dafür auch der Begriff „Konzentration“ benutzt. Informieren Sie sich bitte über die gebräuchlichen Einheiten für Konzentration!

Formen Sie bitte um. Benutzen Sie das zusammengesetzte Nomen und das Verb „betragen“.

1. Bier enthält etwa 5% Alkohol.

2. Meerwasser enthält 2,5 g Salz pro Liter.

3. Coca Cola ist koffeinhaltig.

4. Ein Liter der Lösung enthält 5,6 g NaOH.

5. Er wurde mit 2,2 Promille Alkohol im Blut von der Polizei erwischt.

6. Der Kaffee war mir zu süß. Da waren 2 Löffel Zucker in jeder Tasse!

7. Dieser Text enthält wenig Wahrheit.

8. Schweinefleisch ist sehr fetthaltig.

9. Die Atmosphäre enthält 0,03% CO2 .

10. Benzin war früher bleihaltig, heute ist es bleifrei.

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die Kraft (Pl: Kräfte)

Eine Kraft erkennt man an ihrer Wirkung. Eine Kraft kann einen Körper verformen (deformieren). Eine Kraft kann die Bewegungsrichtung oder die Geschwindigkeit eines Körpers verändern.

Der Punkt, an dem eine Kraft wirkt, heißt der Angriffspunkt. Die Kraft greift im Punkt A an. Die Frage heißt : "Wo greift die Kraft an?", d.h. es folgt eine Ortsangabe (Dativ!) Außerdem ist es wichtig, in welche Richtung die Kraft wirkt. Die Antwort ist eine Richtungsangabe. (Akkusativ!) Schließlich interessiert uns, wie "groß" die Kraft ist, also ihr Betrag Die Kraft ist eine Größe und hat die Einheit 1 Newton (N).

Eine physikalische Größe, die durch drei Angaben (Zahl, Einheit und Richtung) festgelegt ist, nennt man Vektor. Einen Vektor kann man als Vektorpfeil darstellen

Um eine Kraft zu messen, braucht man ein Meßgerät. Da eine Kraft einen Körper verformen kann, benutzen wir dazu eine Schraubenfeder. Die Feder hängen wir an ein

Stativ und an die Feder wird ein Gewichtsstück gehängt. Durch die Gewichtskraft wird die Feder ausgedehnt. Die Ausdehnung der Feder wird mit einer Meßlatte gemessen. Als Ergebnis erhalten wir einen Meßwert, nämlich die Ausdehnung der Feder in der Einheit

cm.

Beispiele:

Wenn das Gewicht 20 cN beträgt, dann beträgt die Ausdehnung 2 cm. Wenn sich das Gewicht um 20 cN erhöht, dann steigt die Ausdehnung um 2 cm auf 4 cm. Die Zahlen kann man auch durch Faktoren ersetzen:

Wenn sich das Gewicht verdoppelt, dann steigt die Ausdehnung um 2 cm auf das Doppelte.

Arbeitsvorschläge:

1. Arbeiten Sie mit einem Partner. Eine Person nimmt einen beliebigen Gegenstand (es

kann auch die Nase des Partners sein) und zieht daran. Der Partner schreibt in einem vollständigen Satz auf, an welchem Punkt eine Kraft in welche Richtung wirkt. Tauschen Sie nach 5 Sätzen die Rollen!

2. Führen Sie in kleinen Gruppen das oben beschriebene Experiment durch. Beantworten

Sie die folgenden Fragen mit Hilfe von Messungen:

Um wieviele / auf wieviele cm steigt / sinkt die Ausdehnung einer Feder, wenn man das Gewicht

auf 0,5 N erhöht? verdoppelt? verdreifacht? vervierfacht?halbiert?

Beantworten Sie die Fragen schriftlich und in ganzen Sätzen. Achten Sie auf den Unterschied zwischen "um" und "auf"!

zum sprachlichen Ausdruck von Proportionen vgl. nächste Seite sowie:

www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/fsp3.htm

Größen und Proportionen

1. Exakte Angaben

a a ist kleiner (, weniger, kürzer usw.) als b.

< b

a a ist größer (, länger, mehr usw.) als b.

> b

a a ist genauso (ebenso) groß (, klein usw.) wie b.

= b

a a ist doppelt so groß (, schnell usw.) wie b. a ist das Doppelte von b.

= 2b

a a ist n-mal so groß(, schwer usw.) wie b.

= n • b

Bei Zahlen wird das Wörtchen "mal" nur hinter die Zahl gesetzt. Bsp.: Er hat schon 23 mal gefehlt.

a ist das n-fache von b

Bei diesem Ausdruck gilt die selbe Regel wie oben.

Bsp.: das Vierfache, das Hundertfache, das Tausendfache, aber das 23fache, das 3 3/4fache, das 255,8fache

a = b : 2a ist b durch zwei.

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a ist gleich b-halbe (Fachsprache)

a ist halb so groß wie b,

a ist die Hälfte von b.

a = b : 4

a ist b durch 4, a ist b viertel.

3. Ich bin 1,90m groß, mein Bruder ist 1,93m groß. Er ist also ich.

4. In Kurs A sind 10, in Kurs b 20 Studenten, also sind in Kurs b

a = b : 15 a ist b durch 15, a ist b Fünfzehntel.

5. 12 ist

von 3.

a b

a ist ungefähr gleich b a ist ungefähr/etwa so groß (,klein, viel usw.) wie b. a ist fast so groß (, schnell usw.) wie b.

6. Klaus hat 300 DM, Hans hat 100 DM. Klaus hat also Geld

 

Hans.

(d.h. b ist in jedem Fall kleiner, langsamer usw. als b)

7. 6 ist

2.

Der Ausgangspunkt einer Strecke wird mit der Präposition "von", der Endpunkt mit der Präposition "bis" beschrieben.

8. 7,5 ist

5.

Bsp.: Die Strecke von Darmstadt bis Frankfurt beträgt ca 30km.

Bei der Veränderung von Größen benutzt man folgende Präpositionen:

9. Heute kostet ein Liter Benzin 1,50 DM, vor 20 Jahren kostete er 50 Pfg. Das Benzin

kostet also heute

als vor 20 Jahren. Der Preis ist auf gestiegen. Er ist

1 DM

gestiegen.

Preis für 1 kg Brot:

1950:0,64 DM

Differenz:1,00 DM

1970: 1,64

10 Der Benzinpreis ist

0,50 DM

1,50 DM gestiegen.

DM

11. (Brot: 1970: 3 DM/kg - 1980: 4 DM/kg)

um Bsp: Der Brotpreis ist von 0,64DM um 1 DM auf 1,64 DM gestiegen.

von

auf

Übung 1 Beantworten Sie die Fragen!

1. Wie groß ist ihr Zimmer ungefähr?

2. Wie weit ist der Weg von Ihrer Wohnung zum Studienkolleg?

3. Meine Wohnung ist ca. 60 m 2 groß. Wie groß ist Ihre Wohung im Vergleich zu meiner?

4. Vor zehn Jahren betrug die Miete noch 500 DM, heute zahle ich 750 DM. Wie hat sich

Der Brotpreis ist

1970 1980

Übung 3 Ergänzen Sie die Lücken, so daß sinnvolle Ausdrücke entstehen!

1. Hans ist 1,75m groß, Grete ist 1,75m groß.

die Miete verändert?

Hans ist

Grete

Übung 2 Setzen Sie die richtigen Ausdrücke ein! Manchmal gibt es mehrere richtige Lösungen.

2.

Hans ist 1,75m groß, Marion ist 1,74m groß.

 

Marion ist

Hans.

1. 5 ist

2. Ein Dreipfundbrot ist

Pfund = 500g)

schwer

von 2,5

ein 750g-Brot.(1

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Ursache und Wirkung

In der Naturwissenschaft geht es oft um Ursache und Wirkung. Nach der Ursache (dem Grund) fragt man mit "warum?". Eine Ursache hat eine Wirkung (=eine Folge). Ursachen und Folgen werden meist in Konditionalsätzen ausgedrückt. Außerdem gibt es spezielle Verben, um die Beziehung von Ursache und Folge auszudrücken.

- einige Beispielsätze:

Wenn der Schmelzpunkt eines Feststoffes erreicht wird, dann wird er flüssig. Die Kraft bewirkt die Ausdehnung der Feder Das Verb "bewirken" drückt aus, daß das Subjekt des Satzes die Ursache und das Objekt des Satzes die Folge ist.

2. Komparativ

ein Beispiel:

Wenn die Kraft klein ist, dann ist die Ausdehnung gering. (=klein) Wenn die Kraft groß ist, dann ist die Ausdehnung groß. (=hoch)

und

wenn man die Härte verändert:

Wenn die Kraft kleinerwird, dannwird die Ausdehnung geringer. (kleiner)

Wenn die Kraft größerwird, dann wirdt die Ausdehnung größer. (höher)

anders ausgedrückt:

Je kleiner die Kraft ist, desto geringer ist die Ausdehnung.

Je größer die Kraft ist, desto größer ist die Ausdehnung.

Arbeitsvorschläge:

Übung 1. Suchen Sie Beispiele aus dem Alltag, wo Größen proportional sind und beschreiben Sie die Proportionalität in ganzen Sätzen!

Übung 2. Formen Sie die folgenden Sätze in "wenn-dann"-Sätze um:

Je mehr er ihr gab, desto mehr nahm sie. Je häufiger sie kam, desto mehr freute er sich. Je mehr Fehler ich mache, desto schlechter werden meine Noten. Ich bekomme umso weniger Geld, je weniger ich arbeite.

Die Fachsprache versucht immer, viele Informationen in möglichst kurze Texte zu packen. Deshalb werden Konditionalsätze oft verkürzt. Es gibt dazu zwei Methoden:

Beispiel: Wenn der Druck eines Gases steigt, dann steigt die Temperatur.

---Nebensatz-

--Hauptsatz---

Dieses Konditionalgefüge kann man auch so ausdrücken:

Steigt der Druck eines Gases,

so steigt die Temperatur. -- Hauptsatz--

keine Frage, sondern ein Nebensatz!--

Übung 3 - Wandeln Sie die folgenden Konditionalsätze nach dem obigen Beispiel um!

1. Wenn ich rechne, mache ich immer Fehler.

2. Wenn man Schwefeldampf abkühlt, geht er in den festen Zustand über. (Resublimation)

3. Wenn man Wasser mit Salz mischt, dann löst sich das Salz im Wasser.

4. Wenn eine Kraft auf einen Körper wirkt, dann wird er verformt oder er ändert seinen Bewegungszustand.

5. Wenn eine Kraft auf einen Körper wirkt, dann ändert er seine Bewegungsrichtung.

6. Wenn zwei Kräfte in die gleiche Richtung wirken, dann addieren sich ihre Beträge.

7. Wenn man eine Suspension von Sand in Wasser stehen läßt, dann sinkt der Sand auf den Boden des Glases.

8. Wenn man die Suspension filtriert, bleibt der Sand im Filter zurück.

9. Wenn kein neuer Stoff entsteht, sprechen wir von einer physikalischen Reaktion.

10. Wenn die Temperatur 20°C und der Luftdruck 1040 mb beträgt, liegen Normalbedingungen vor. Eine weitere Möglichkeit, Konditionalsätze zu verkürzen, ist die Nominalisierung. Dabei wird aus dem Verb des Konditionalsatzes ein Nomen. Dieses Nomen wird als Modalangabe mit der Präposition bei+Dativ in den Satz eingebaut.

Beispiel: Wenn ich rechne, mache ich immer Fehler. | Beim Rechnen mache ich immer Fehler.

-->

|

Übung 4 - Nominalisieren Sie die Nebensätze aus Übung1!

Übung 5 - Formen Sie die unterstrichenen Satzteile in konditionale Nebensätze um!

Bei Erhöhung der Kraft erhöht sich die Ausdehnung der Feder. Bei der Einfahrt des Zuges muß man zurücktreten.

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Beim Arbeiten mit Salzsäure muß man sehr vorsichtig sein. Beim Messen der Strecke muß man genau arbeiten. Bei der Addition von Vektoren muß man ihre Richtung beachten. Bei schönem Wetter machen wir einen Ausflug. Bei der Filtration einer Suspension bleibt die feste Phase im Filter zurück. Beim Verdampfen des Wassers bleibt das gelöste Salz zurück.

Größen ändern sich

Wenn sich eine Größe abhängig von einer anderen Größe verändert, spricht man von einer Funktion. Abhängige Größen kann man graphisch in einem Koordinatensystem darstellen, wobei in Physik und Chemie oft nur der I. Quadrant des kartesischen Korrdinatensystems interessant ist. Die Größe, die sich kontinuierlich verändert, wird auf der x-Achse, die abhängige Größe auf der y-Achse abgetragen.

Beispiele:

1. Abhängigkeit von Kraft und Auslenkung bei einer bei einer Feder

F

Feder 1

Feder 2

Feder 2

s

2. Enthalpiedifferenz (H)

exothermen Reaktion mit Aktivierungsenergie (E A ) E A E 1 ∆H E 2 t
exothermen Reaktion mit
Aktivierungsenergie (E A )
E
A
E 1
∆H
E 2
t

Folgende Verben können Sie benutzen: ansteigen, anwachsen, zunehmen, steigen, fallen, sinken, abnehmen, gleich bleiben, konstant sein, einen Wert erreichen, einen Wert übersteigen, einen Wert überschreiten, einen Wert unterschreiten

Aufgabe 1: Lassen Sie sich von Ihrem Mathematiklehrer den Begriff „Funktion“ definieren und lernen Sie diese Definition auswendig.

Aufgabe 2: Übertragen Sie die Zeichnungen in Ihr Heft, ergänzen Sie den Graphen in Beispiel 2 und tragen Sie die Verben an die richtigen Stellen ein!

Aufgabe 3: Beschreiben Sie die Proportionalität in Beispiel 1 mit „je - desto“ ! Beschreiben Sie die Veränderung des Energiegehalts des Stoffsystems (Beispiel 2) in ganzen Sätzen!

Übung4: Setzen Sie die Komparative ein.

1.

Je

Gases bei konstantem Volumen.

der Druck ist, desto

2. Ein Gas wird umso

, je

3. Die Verformung eines Körpers ist um so den Körper wirkende Kraft ist.

wird die Temperatur eines

es zusammengepresst wird.

,

je

die auf

Je

ein Stein ist, den wir auf einen Schwamm legen, desto wird der Schwamm zusammengedrückt.

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Was ist wo?

Übung: Wenden Sie die Wörter in ganzen Sätzen an:

Beispiele:

absolut : Der Kopf ist oben, die Füße sind unten. relativ : Der Teppich liegt unter dem Tisch. Sieh mal hinter die Tafel! Als Attribut: Die linke Flasche ist leer. Die mittlere und die rechte sind noch voll.

1. Wo stehen die Alkalimetalle im Periodensystem?

2. Wo findet man das Element Helium im PSE? (mehrere Methoden sind möglich!)

3. Auf welcher Seite findet man die Edelgase?

4. Vergleichen Sie die Zahlen 1, 1,5 und 2. Welche Zahl ist die Zahl 1,5?

oben über + D oberhalb+G r/e/s obere

1
1

5. Wo befindet sich Kästchen 1, 2 und 3 ?

6. Welches Kästchen ist Kästchen 1, 2 und 3? 7. Wo befindet sich Kästchen 1 relativ zu Kästchen 2?

8. Welches Kästchen ist das mittlere Kästchen? 9. Legen Sie die Rollen der gezeigten Seilführung eindeutig durch ihren Ort

fest!

10. Beschreiben Sie den Verlauf des Seils. Benutzen Sie das Verb „führen“!

den Verlauf des Seils. Benutzen Sie das Verb „führen“!   2 hinten     hinter+D 3
 

2

hinten

 
 

hinter+D

3

r/e/s hintere

 

(rechts) neben

rechts von/Gen.

r/e/s rechte

auf an in der Mitte r/e/s mittlere unten unter+D r/e/s untere
auf
an
in der Mitte
r/e/s mittlere
unten
unter+D
r/e/s untere

(links) neben

links von/Gen.

r/e/s linke

Machen Sie eine Skizze aus diesen Anweisungen!

Eine Lampe ist frei an zwei Seilen aufgehängt. Das erste Seil läuft über eine an der Decke befestigte Rolle und dann senkrecht nach unten und ist am Boden des Raumes befestigt. Der Seilabschnitt zwischen Lampe und Rolle bildet mit der Decke einen Winkel von 30°. Das zweite Seil ist an der Seitenwand des Raums befestigt, mit der es ebenfalls einen Winkel von 30° bildet.

vorn(e)

vor

e/e/s vordere

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Weitere Übungen: Orts- und Richtungsangaben / Positionsverben

Positionsverben gibt es immer paarweise. Das starke Verb drückt eine Position, einen Zustand aus:

Der Teppich lag im Wohnzimmer.“

Das schwache Verb drückt eine Aktion, einen Vorgang aus:

Wir legten den Teppich auf den Boden. / Der Teppich wurde auf den Boden gelegt.

Aufgabe 1:Zum Üben ein Beispiel aus dem Alltag: Familie Günzler zieht um. Wohin kommen die Sachen? (Ergänzen Sie Präposition und Artikel!)

Zuerst hängen sie die Lampen

Decken. Dann legen sie den großen

Teppich

Wohnzimmer, den runden Teppich

Eßzimmer und den kleinen

Teppich

Balkon. Sie stellen den Bücherschrank

Wohnzimmer

Wand Schlafzimmer zwischen

Eßzimmer und stellen die Stühle

Fenster, den Kleiderschrank stellen sie

Fenster und

die Tür. Sie tragen den Tisch

den Tisch. Herr Günzler hängt einige Bilder

Wand. Dann packen sie die Bücher aus und stellen sie

Regal. Nun

hängen die Günzlers noch die Vorhänge

einmal alle

Sessel und

Fenster (Pl.). Nun setzen sich erst Stühle und ruhen sich aus.

Aufgabe 2: „Wo?“ oder „Wohin?“- Ergänzen Sie Präposition und Artikel!

Für Familie Günzler bleibt noch viel zu tun: Herr Günzler hängt die Blumenkästen

Balkongeländer, dann kauft er Blumen und setzt sie

Kästen. In

der Küche dauert es lange, bis die Schränke braucht den halben Tag, bis alle Töpfe

Küchensachen alle

Regal

Wand hängen, und Frau G. Schränken stehen und

richtigen Platz liegen. Im Arbeitszimmer steht ein leeres

Kiste und stellt sie

Fenster. Frau G. nimmt die Aktenordner

Regal. Das Schreibpapier legt sie

Schublade. „Wo sind denn die Schreibtisch“, sagt Herr G.

Stifte?“ fragt sie ihren Mann. „Die liegen schon

„ich habe sie

mittlere Schublade gelegt.

Aufgabe 3: Unterstreichen Sie die Positionsverben in beiden Texten. Finden Sie den jeweiligen Partner!

Aufgabe 4: Nun ist die Arbeit getan. Alles ist ein seinem Platz. Beschreiben Sie, wo was ist, benutzen Sie nur in Ausnahmefällen „sich befinden“!

Aufgabe 5: (Wiederholung) - ergänzen sie! (Es passen manchmal mehrere Wörter in die Lücke.)

Langsame Fahrzeuge sollen auf

Seite

der Autobahn fahren.

Fahrspur ist zum Überholen und für schnelle Autos

vorgesehen. Viele Autofahrer halten sich nicht an diesen Rat. Sie benutzen Fahrspur, auch wenn sie nicht überholen. Auch wenn es drei

Fahrspuren in einer Richtung gibt, soll man auch dort benutzen die meisten Autofahrer die Spur, auch wenn die rechte Spur frei ist.

In Deutschland fährt auch die Eisenbahn

Spur benutzen. Doch oder sogar die

, während sie in den meisten

Ländern

fährt. Im Kolleg befindet sich die Aula

und der

EDV-Raum ganz

Die

Räume sind direkt von der Straße

vom Lehrerzimmer ist die Bibliothek. dem Raum 108 befindet sich der Chemiesaal.

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Seite 17

Beschreiben: Flaschenzug

Chemie - Deutsch 2002 Seite 17 Beschreiben: Flaschenzug Physikalisch ist ein Flaschenzug sicher ke in Problem
Chemie - Deutsch 2002 Seite 17 Beschreiben: Flaschenzug Physikalisch ist ein Flaschenzug sicher ke in Problem

Physikalisch ist ein Flaschenzug sicher kein Problem für Sie. Aber sprachlich? Wie heißen die Dinge bloß? Welche Verben braucht man? Dazu kann man z.B. eine Mindmap (=Gehirnlandkarte) benutzen (s.u.)

In dieser Einheit sollen Sie lernen, ein Experiment sprachlich zu beschreiben und auszuwerten, sich den dazu nötigen Wortschatz zu erschließen und Ihr Ergebnis in angemessener Form zu präsentieren.

Als Musteraufgabe wählen wir einen Flaschenzug Gewicht der Last : 14 N Gewicht der Flasche: 2 N

Aufgaben:

1. Vervollständigen Sie die Mindmap mit dem nötigen Wortschatz (Nomen, Adjektive,

Verben)

2. Beschreiben Sie den Versuchsaufbau (Was ist wo?) in einfachen Sätzen.

3. Beschreiben Sie den Versuchsablauf in wenn-dann-Gefügen. (Den Ablauf können

Sie aus dem Unterschied zwischen dem linken und dem rechten Bild erkennen.

4. Beschreiben Sie Ihre Beobachtung.

5. Erklären Sie die Beobachtung formal und sprachlich (am besten mit Ihrem

Physiklehrer)

6. Stellen Sie Vermutungen an: Was ändert sich, wenn

das Gewicht der Last verdoppelt wird? statt vier nur zwei oder sechs Rollen verwendet werden? Überprüfen Sie Ihre Vermutungen rechnerisch und an der Animation im Internet! (http://www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/kraft3.htm )

r Flaschenzug

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Seite 18

Textaufgaben - Zeichnung

Chemie - Deutsch 2002 Seite 18 Textaufgaben - Zeichnung 1. Formulieren Sie die Aufgabe, die in

1. Formulieren Sie die Aufgabe, die in der Zeichnung dargestellt ist, sprachlich!

2. Stellen Sie die folgenden Aufgaben in Form einer Skizze dar!

1. Ein Schiff wird auf einem geraden Fluß von zwei Schleppern* gezogen. Jeder Schlepper zieht an einem Seil, das an der Spitze des Schiffes befestigt ist. Der Schlepper Nr. 1 zieht unter einem Winkel von 30° zur Längsachse des Schiffes mit 2 kN. Der Schlepper Nr. 2 zieht in einem Winkel von 60° zur Längsachse des Schiffes. Wie stark muß der Schlepper Nr. 2 ziehen, damit das Schiff geradeaus fährt.

* r Schlepper : kleines Schiff, das andere Schiffe zieht

2. Zu ermitteln ist die Gewichtskraft einer mit zwei Seilen an der Decke aufgehängten

Maschine. Dabei bildet das erste Seil einen Winkel von 70° mit der Decke und ist mit

der Kraft von 120 N gespannt, während das andere, einen Winkel von 20° bildende Seil mit einer Kraft von 85 N gespannt ist.

3. Schreiben Sie jeweils das Wort auf, das in den folgenden Textabschnitten fehlt, zu viel oder falsch ist und erklären Sie ihrem Nachbarn, wo der Fehler liegt!!

1. Dass eine Kraft vorhanden ist, können wir an ihrer Wirkung erkennen. Eine Kraft

kann die Bewegungsrichtung oder die Form eines Körpers nicht verändern.

Fehler:

2. Heben sich die an irgendeinem Punkt angreifenden Kräfte auf, so herrscht

Gleichgewicht.

Fehler:

3. Die Geschwindigkeit des Wagens beträgt 20 km/h schnell.

Fehler:

Textaufgaben

Im naturwissenschaftlichen Unterricht haben Sie täglich mit Textaufgaben zu tun. Das wäre oft kein Problem, wenn die Aufgaben nicht so kompliziert formuliert wären.

Dabei läßt sich fast jede Aufgabe auf zwei Elemente reduzieren:

1. Was ist gegeben?

2. Was ist gesucht?

Zwar läßt sich die Aufgabe oft durch eine Skizze darstellen, wenn aber die Skizze fehlt, muß man zuerst den Text verstehen, bevor man eine eigene Skizze anfertigen kann.

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Seite 19

Die Autoren der Aufgaben versuchen, möglichst viele Informationen in einem Satz unterzubringen. Dazu benutzen Sie u.a. zwei Mittel:

Das Partizip

Bsp: zwei in einem Punkt angreifende Kräfte

= zwei Kräfte, die in einem Punkt angreifen. (Gegenwart, Aktiv)

Bsp: ein an zwei Seilen aufgehängter Körper

= ein Körper, der an zwei Seilen aufgehängt ist/wurde (Passiv)

Die Nominalisierung

Beisp: Ein Stoff reagiert unter Abgabe von Energie. = Ein Stoff reagiert, indem er Energie abgibt.

Bsp: Der Druck erhöht sich bei gleichzeitiger Temperaturerhöhung

= Der Druck erhöht sich. Gleichzeitig steigt die Temperatur.

Oft kann man eine Aufgabe leichter verstehen, wenn die komplizierten Satzgefüge in einfache Hauptsätze auflöst. Nehmen wir als Beispiel Aufg. 30 im Lindner:

>Von zwei unter einem rechten Winkel angreifenden Kräften ist eine um 2N größer als die andere. Wie groß sind die Beträge, wenn die Resultierende 8N groß ist.

Probieren Sie diese Methode auch einmal an anderen Aufgaben aus, z.B. :

32. Von zwei unter einem rechten Winkel in einem Punkt angreifenden Kräften ist

eine um 3 N größer als die andere und um 4 N kleiner als die Resultierende. Wie groß sind diese drei Kräfte?

31. Zwei unter einem rechten Winkel angreifende Kräfte von 10 N bzw. 18 N sollen

durch zwei andere, gleich große Kräfte ersetzt werden, die ebenfalls rechtwinkling zueinander wirken und dieselbe Resultierende ergeben. Wie groß sind diese Kräfte?

Definitionen, Gesetze und Rechenvorschriften

Bestimmte Definitionen, Gesetze und Verfahren sind am Anfang schwierig zu durchschauen. Wenn man sich gleichzeitig auf den Inhalt und auf die richtige Sprache konzentriert, ist man schnell überfordert. Deshalb schadet es nicht, wenn man diese Texte zunächst einmal auswendig lernt, Dann muß man nicht mehr auf die sprachliche Form achten und kann sich auf das Verständnis konzentrieren. Lernen Sie bitte die folgenden Texte auswendig und wenden Sie sie an selbstgewählten Beispielaufgaben an! Sagen Sie bei der Lösung der Aufgaben immer genau, was Sie gerade tun.

Beispiel: Gleichgewichtsbedingungen:

1. Ein System ist dann im Gleichgewicht, wenn die Summe aller Kräfte und

r

Drehmomente 0 ist.

Diese Aufgabe sollte man zunächst in einfache Sätze umformen, etwa so:

 

2.

Gegeben:

Es gibt zwei Kräfte. (F 1 , F 2 )

Eine Kraft ist um 2N größer als die andere. (F 1 =F 2 +2N)

-

Die beiden Kräfte greifen in einem Punkt an.

-

Die beiden Kräfte bilden einen rechten Winkel. Der Betrag der Resultierenden (F R ) ist 8 N.

-

Gesucht:

Wir suchen den Betrag von F 1 und den Betrag von F 2 .

 

3.

Zwei Kräfte

r

F

1

und

r

F

2 heben sich auf, wenn

r

F

r

F

r

F

1

1

1

und

und

und

r

F

r

F

r

F

2

2

2

entgegengesetzt gerichtet sind,

auf derselben Wirkungslinie liegen und

denselben Betrag haben.

Die Wirkungslinie einer Kraft ist die Gerade, auf der der Angriffspunkt und der

Nach diesen einfachen Sätzen kann man auch einfach eine Skizze machen.

Vektorpfeil einer Kraft liegen. Den Angriffspunkt einer Kraft kann man entlang ihrer Wirkungslinie verschieben.

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4. Zwei Kräfte, die auf der gleichen Wirkungslinie liegen, kann man zu einer Kraft

r

F

R zusammenfassen, wobei man Beträge gleich gerichteter Kräfte addiert und

Beträge entgegengesetzter Kräfte subtrahiert

Aufgabe: Zeichnen Sie eine erklärende Skizze mit drei Kräften zu den Regeln. Benutzen Sie mögl. verschiedene Farben!!

5. Kräfte, die keine gemeinsame Wirkungslinie haben, fasst man zeichnerisch

zusammen, indem man immer jeweils zwei Kräfte zusammenfasst, bis nur noch ein Vektor übrig bleibt. Zwei Kräfte fasst man zeichnerisch zusammen, indem man den Angriffspunkt der einen Kraft auf den Vektorpfeil der anderen Kraft verschiebt. Die

Resultierende

freien Vektorpfeil.

r

F

R entspricht dann dem Vektor von dem freien Angriffspunkt zu dem

Zeichnen Sie zwei beliebige Vektoren, fassen Sie sie zeichnerisch zusammen und erklären Sie bei jedem Schritt genau, was Sie tun!

6. Eine Kraft kann man in eine waagerechte und eine senkrechte Komponente

zerlegen. Dabei ist die Kraft die Vektorsumme ihrer Komponenten. Komponenten, die im kartesischen Koordinatensystem nach links oder nach unten gerichtet sind, erhalten ein negatives Vorzeichen.

7. Vektoren werden addiert, indem ihre x-Komponenten und ihre y-Komponenten

addiert werden.

Formen Sie Regel 7 ins Aktiv um!

Wiederholung: Definition

Vier Möglichkeiten,etwas zu definieren:

Formale Definition:

M = a • F

Sprachlich:

sein : Das Drehmoment ist das Produkt aus dem Abstand der Wirkungslinie einer Kraft zum Drehpunkt und dem Betrag der Kraft.

nennen: Das Produkt Passiv: Das Produkt

nennt man Drehmoment wird Drehmoment genannt.

verstehen unter: Unter Drehmoment versteht man das Produkt

bezeichnen als: Das Produkt

Passiv: Das Produkt

bezeichnet man als Drehmoment

wird als Drehmoment bezeichnet.

Übung 1: Ergänzen Sie diese Beispiele zu einer kompletten Definition.

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Das Versuchsprotokoll (Physik)

Die Beschreibung eines physikalischen Experiments hat folgende Aufgaben:

• Der Versuch soll anhand der Aufbaubeschreibung exakt reproduzierbar sein. Dazu muß man wissen, welche Geräte benutzt werden und der Versuchsaufbau muß möglichst genau beschrieben sein.

• Die Meßergebnisse müssen dargestellt werden, das geschieht in der Regel in Form einer Tabelle oder eines Diagramms.

• Die Beobachtungen oder Messungen müssen mit Hilfe physikalischer Theorien und Rechneverfahren interpretiert werden.

Daraus ergibt sich folgende Reihenfolge:

1. Ziel des Versuchs

2. Geräteliste

3. Versuchsaufbau

4. Versuchsablauf

5. Versuchsergebnis

6. Interpretation

(z.B. Versuch zur Bestimmung der Federkonstante)

(eine Liste der verwendeten Geräte)

(Was ist wo?)

(Was passiert? Was kann man messen/beobachten?)

(Meßwerte und Beobachtungen)

(Schlußfolgerung aus den Beobachtungen und Meßwerten)

(Schlußfolgerung aus den Beobachtungen und Meßwerten) Beispiel: Versuch zur Drehrichtung einer Garnrolle 1.

Beispiel:

Versuch zur Drehrichtung einer Garnrolle

1.

Geräteliste

e

Rolle

s

Seil

r

Tisch

2. Aufbau (Fragen: Wo sind die Geräte? Was ist womit verbunden?)

Eine Rolle liegt auf dem Tisch. Um die Rolle ist ein Seil gewickelt. Das Seil läuft unter der Rolle durch und dann parallel zur Tischplatte.

3. Ablauf (Fragen: Was passiert, wenn man an dem Seil zieht?)

Man zieht an dem Seil. Die Rolle bewegt sich. / Die Rolle dreht sich. Das Seil wird aufgewickelt.

Man erkennt schnell, daß zwischen den Aussagen ein logischer Zusammenhang

besteht:

Man zieht an dem Seil. Rolle dreht sich Seil wird aufgewickelt.

Wir können die Aussagen also verbinden:

Wenn man an dem Seil zieht, dann bewegt sich die Rolle so, dass das Seil aufgewickelt wird.

Zieht man an dem Seil, so bewegt sich die Rolle. Dabei wird das Seil aufgewickelt.

4. Bei diesem Versuch gibt es keine Messwerte

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5. Erklärung (Frage: Warum bewegt sich die Rolle in dieser Weise?)

Ein Körper dreht sich, wenn es ein Drehmoment ungleich Null gibt. Das Drehmoment ist das Produkt aus der Kraft und dem Abstand ihrer Wirkungslinie zum Drehpunkt.

Der Drehpunkt D ist der Punkt, wo die Rolle den Tisch berührt. Die Wirkungslinie WL der Zugkraft verläuft parallel zum Tisch. Zwischen dieser Wirkungslinie und dem Drehpunkt gibt es einen Abstand a. Daraus folgt ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn.

a. Daraus folgt ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn. Aufgaben: 1. Es gibt noch mehrere Möglichkeiten, wie

Aufgaben:

1. Es gibt noch mehrere Möglichkeiten, wie das Seil verlaufen kann. Dabei gibt es einen Sonderfall, wo sich die Rolle

Ein Brett ist Am oberen Ende des Ein Wagen mit der Masse m W =500 g Ein Seil Das Seil

nicht drehen kann. Probieren Sie alle möglichen Fälle mit einer Garnrolle aus, machen Sie jeweils eine Skizze und ein Versuchsprotokoll in vollständigen Sätzen!

2. Machen Sie ein Protokoll des unten skizzierten Versuches! Benutzen Sie dabei die vorgegebenen Satzanfänge:

Ablauf:

Wenn man den Körper K mit der Masse m K =500 g an das freie Ende des Seils hängt,

Wenn man die Masse des Körpers auf 100 g verringert, dann

Zum Drehmoment s.auch; www.stk.tu-darmstadt.de/jcal/kraft4.htm

Wenn man die Masse des Wagens auf 1000 g erhöht, dann

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Das Versuchsprotokoll (Chemie)

Physik und Chemie sind experimentelle Wissenschaften. Sie erhalten ihre Erkenntnisse hauptsächlich durch Experimente (=Versuche)

Ein Experiment ist nach dem Lexikon die „methodisch-planmäßige Herbeiführung von veränderbaren Umständen zum Zwecke wissenschaftlicher Beobachtung.Im Experiment lässt man Naturvorgänge unter kontrollierten und genau beschriebenen Bedingungen mehrmals ablaufen. (z.B. eine chemische Reaktion bei gegebener Temperatur und gegebenem Druck) Die unter experimentellen Bedingungen ablaufenden Naturvorgänge kann man entweder beobachten oder messen. Man erhält also Beobachtungen und Messwerte bei einem Experiment. Die Beobachtungen und/oder Messwerte müssen nun mit bekannten Tatsachen und Gesetzen in Einklang gebracht, also ausgewertet werden.

Damit ein Experiment aussagekräftig ist, muss es zu jeder Zeit und an jedem Ort unter den gleichen Bedingungen die gleichen Ergebnisse haben. Es kommt also darauf an, die Versuchsbedingungen, die verwendeten Geräte und Materialien und den Versuchsablauf exakt zu beschreiben. Bei der Versuchsauswertung muss man genau zwischen der Beobachtung selbst und der Schlussfolgerung aus den Beobachtungen unterscheiden!

BEISPIEL:

Versuchsziel: Versuch zur Bestimmung der Molmasse eines Gases

Geräte und Stoffe (Liste) :

1 Barometer

1 Thermometer

1 Balkenwaage

1 Glaskolben (Masse: 217 g) Sauerstoff, Kohlendioxid

Deutsch-Hinweis: zwischen den letzten beiden Stellen einer Aufzählung steht „und“ - zwischen den anderen steht ein Komma.

Versuchsaufbau / Versuchsablauf:

• den luftgefüllten Glaskolben wiegen

• den Glaskolben mit Sauerstoffgas füllen (die Luft wird verdrängt)

• den Glaskolben wiegen

• den Glaskolben mit CO 2 füllen • den Glaskolben nochmals wiegen

Aufgabe: Formulieren Sie die Anweisungen oben in ganzen Sätzen.

Beobachtungen / Messwerte (Qualitative Versuche liefern Beobachtungen /quantitative Versuche liefern Messwerte - Messwerte werden oft als Tabelle dargestellt.)

Kolben gefüllt mit

m (Kolben) [g]

Luft

217

Sauerstoffgas

218

CO 2

219

Auswertung: Die machen Sie bitte Ihrem/ Ihrer Chemielehrer/in!

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Physik – Chemie - Deutsch 2002

Seite 24

Zeitpunkt und Zeitraum

Im Sprachkurs lernt man etwa in der dritten Stunde, nach der Uhrzeit zu fragen:

Wann geht Herr Müller ins Büro? Um 8.30 Uhr, am Freitag, im Juni, an Weihnachten

Bei vielen Naturvorgängen ist es wichtig, in welcher Zeit sie ablaufen. Da ein naturwissenschaftliches Experiment zu jeder Zeit und an jedem Ort wiederholbar sein muß, ist die Uhrzeit hier unerheblich. Wir müssen also Zeitpunkte anders definieren. Vorgänge, die innerhalb einer Zeit ablaufen, kann man protokollieren, d.h. mit exakten Zeitangaben aufzeichnen.

Beispiel: Wir verfolgen den Weg von Herrn Müllers Auto an einem Vormittag. (Herr Müller ist Handelsvertreter und deshalb viel unterwegs.) Wir messen die Zeiten aber nicht mit einer normalen Uhr, sondern mit einer Stoppuhr, die Minuten anzeigt. Die Stoppuhr beginnt zu laufen, wenn Herr Müller das Haus verläßt. Folgendes Protokoll ergibt sich:

(Tragen Sie bitte die Zeiten ein!)

Haus in Darmstadt verlassen

Garagentür öffnen

losfahren

Stau auf der Autobahn

Stau löst sich auf, weiterfahren

Ankunft bei Meier in Langen, Herr Meier telefoniert noch

Herr Meier hat Zeit, Begrüßung

Ende der Besprechung mit Herrn Meier

Abfahrt Richtung Süden

Ankunft bei Firma Schröder in Bensheim

Beginn der Besprechung mit Frau Schröder

Ende der Besprechung mit Frau Schröder

Abfahrt Richtung Norden

Ankunft in der Stammkneipe in Zwingenberg

Bier und Essen bestellen

Bier und Essen kommt

Ende des Mittagessens

Tragen Sie die Zeitangaben (Minuten) ein und schreiben Sie dann einen zusammenhängenden Bericht über die Tätigkeiten von Herrn Müller.

0

60

120

180

Aufgabe: Tragen Sie die Termine von Herrn Müller in die Zeitachse ein! (senkrecht!) Überlegen Sie, was er zwischen diesen Zeitpunkten tut und tragen Sie dies in einer anderen Farbe ein!

Übung1: Korrigieren Sie Ihren Text oder das Diktat gegenseitig!

Übung2: Beantworten Sie die folgenden Fragen, indem Sie die Frage als Satzteil benutzen!

1. Wie lange braucht Herr Müller für den Weg vom Haus zur Garage?

2. Wie viele Minuten nach der Abfahrt löst sich der Stau auf?

3. Wie lange fährt Herr Müller bis zum Stau?

4. Wann kommt Herr Müller in Langen an?

5. Wie lange wartet Herr Müller auf Herrn Meier?

6. Wann fährt Herr Müller in Langen ab?

7. Wieviel beträgt die Fahrzeit von Langen nach Heidelberg?

8. Wie lange dauert die Besprechung mit Frau Schröder?

9. Wie groß ist die Zeitspanne zwischen der Ankunft in der Stammkneipe und der

Essensbestellung? 10. Wie lange war Herr Müller insgesamt unterwegs?

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Seite 25

Text: Herr Müller auf Reisen

14.

Auch früher habe ich sie immer besucht,

ich nach Frankfurt kam.

15.

ich meinem Vater im Garten helfe, bereitet meine Mutter dann das Essen

Herr Müller verläßt sein Haus in Darmstadt. Nach einer Minute erreicht er seine

zu.

Garage. Er öffnet sie und vier Minuten später fährt er los. 10 Minuten, nachdem Herr

16.

ich die Stadt vom Flugzeug aus sah, war ich beeindruckt von ihrer

Müller das Haus verlassen hat, gerät er in einen Stau auf der Autobahn. Es dauert vier

Größe.

Minuten, bis sich der Stau wieder auflöst und Herr Müller weiterfahren kann. Nach

17.

wir Urlaub machen, essen wir meist im Restaurant.

einer Fahrzeit von weiteren 8 Minuten kommt er bei Herrn Meier in Langen bei

18.

Wir bestellen uns etwas Gutes und unterhalten uns ,

wir essen.

Frankfurt an. Dieser muß noch 5 Minuten telefonieren, bevor er Herrn Müller

19.

Auch dieses Jahr gingen wir immer ins Restaurant,

wir Hunger hatten.

begrüßen kann. Als die Besprechung mit Herrn Meier endet, sind genau 31 Minuten

20.

Nur an einem Tag,

es stark regnete, blieben wir zu Hause.

vergangen und zwei Minuten später startet Herr Müller wieder. Diesmal fährt er in

21.

wir auf der Autobahn zurück fuhren, waren wir etwas traurig und

die Gegenrichtung, denn sein nächster Termin ist bei der Firma Schröder in

dachten:

Bensheim. Die Fahrt von Langen nach Bensheim dauert 40 Minuten. Er braucht

22.

wir zu Hause sind, werden wir wieder jeden Tag selbst kochen

weitere zwei Minuten, um ins Büro von Frau Schröder zu kommen. Wenn die

müssen.

Besprechung mit Frau Schröder beginnt, sind also 102 Minuten seit dem Verlassen des Hauses vergangen. Eine halbe Stunde braucht Herr Müller für diese Besprechung.

Übung 2: Lösen Sie die Nominalgruppe auf.

 

Eine Minute nach dem Ende der Besprechung startet er wieder in Richtung Norden. Er freut sich schon auf das Essen in seiner Stammkneipe in Zwingenberg, wo er nach

1. Während der Fahrt (des Zuges) sind die Türen geschlossen zu halten.

17 Minuten eintrifft. Zwei Minuten später kommt schon der Kellner, bei dem er das

2. Es kann bei starkem Regen zu Überschwemmungen kommen.

 

Essen und ein Bier bestellt. Schon fünf Minuten später ist das Essen da. Herr Müller

3. Bei schönem Wetter ging er immer schwimmen.

ißt 23 Minuten lang. Als er nach dem Essen seinen Kaffee bestellt, fragt er sich: „Wie

4. Am Ende des Konzerts standen alle auf und applaudierten.

lange war ich eigentlich unterwegs?“

5. Beim Start des Flugzeugs müssen alle Insassen angeschnallt sein.

Übung1: "Als", "Wenn" oder "Während"?

1. Ich war erst elf Jahre alt,

mein Vater starb.

2. er in der Stadt ankam, waren die Geschäfte schon geschlossen.

3. sie spazieren ging, begleitete sie meist ein großer Schäferhund.

4. sie spazieren ging, sprach sie mit dem Hund.

5. Michael Schumacher gewann, wurde im Fanclub immer gefeiert.

6. Aber auch

7. Man darf nicht die Tür öffnen,

8. Bitte stehen Sie erst auf,

9. Bitte bleiben Sie angeschnallt,

er dieses Mal nicht gewann, floss das Bier in Strömen.

der Zug fährt.

das Flugzeug still steht. das Flugzeug aufsteigt.

10. er nicht einschlafen konnte, nahm er öfter eine Tablette.

11. Wir werden immer kontrolliert,

12. Nur letzte Woche,

wir nach Polen fahren.

zum letzten Mal dort waren, winkten uns die

wir

Beamten durch.

13. Ich besuche meine Eltern,

ich nach Frankfurt komme.

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Versuchsbeschreibungen zur Dynamik

1. Versuch zur Messung der Abhängigkeit von Weg und Zeit bei Einwirkung

einer konstanten Kraft. (Rollenfahrbahn)

Wenn man die Taste des Morsetasters drückt, dann wird der Stromkreis des Haltemagneten unterbrochen. Der Wagen setzt sich in Bewegung.

Gleichzeitig wird der zweite Stromkreis, der die Stoppuhr und die Kontaktplatte verbindet, geschlossen. Die Uhr beginnt zu laufen. Wenn der Wagen die Kontaktplatte passiert, öffnet der Zeiger des Wagens die Kontaktplatte und die Uhr bleibt stehen.

Der Versuch wird mehrmals wiederholt. Dabei wird die Strecke vom Haltemagneten bis zur Kontaktplatte jeweils um 0,1 m erhöht.

Man liest die Zeit (t) ab , die der Wagen benötigt hat, um die Teilstrecke vom Haltemagneten zur Kontaktplatte (s) zurückzulegen.

Aus den Meßwerten kann man die Durchschnittsgeschwindigkeit des Wagens auf der gemessenen Strecke berechnen.