Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Inhalt:
Editoral...............................Seite 2 Gemeinde ..........................Seite 3 Tourismusverband ...........Seite 10 Pfarre ...............................Seite 14 Schulen............................Seite 21 Vereine ............................Seite 24 Diverses...........................Seite 29 Seinerzeit.........................Seite 31 Impressum .........................Seite 7
Redaktionsschluss für die Herbstausgabe:

15. September 2008
Liebe Leserin, lieber Leser! Die Landtagswahl am 8. Juni brachte ein äußerst interessantes Ergebnis – die absolut stärkste Gruppierung ist wie bei der letzten Wahl schon die „Partei der Nichtwähler“. Ich glaube, dass dies eigentlich das wichtigste Signal für die Politiker sein sollte, sich zu überlegen, warum so viele Tirolerinnen und Tiroler nicht zur Wahl gehen – und zwar zu einem Großteil nicht aus Bequemlichkeit sondern aus Mangel an glaubwürdigen Volksvertretern. Dass ein volksverbundener Politiker wie Fritz Dinkhauser hier einen großen Erfolg feiern konnte, ist aus dieser Sicht nicht weiter verwunderlich – dass aber die regierenden Parteien ÖVP, SPÖ, aber auch die Grünen scheinbar unbeirrt weiter machen, ist schon irgendwie eigenartig. Es erwarten uns auf alle Fälle spannende Wochen auf Landesebene und auch im Bund. Das Wahlergebnis für Tux finden Sie auf der Seite 6. Das Jahr 2008 ist für zwei Traditionsvereine ein wahrliches Jubeljahr. Die Schützenkompanie feiert das 200jährige Bestehen und die Musikkapelle spielt schon seit 175 Jahren. Diese beiden Vereine prägen das kulturelle Dorfleben maßgeblich – was wären denn kirchliche Feste, Prozessionen oder Feiern der Gemeinde ohne schneidige Schützen und ohne passende Musik? Da ich selbst Mitglied bei einer Musikkapelle bin, kann ich wirklich abschätzen, welch großer ideeller Einsatz hier erbracht wird. Mehr als 80 Einsätze pro Jahr – Ausrückungen, Konzerte und Proben – sind im Laufe eines Musikjahres zu erbringen, ohne die persönliche Übungszeit am Instrument hier mitzurechnen. Die Musik ist aber eines der schönsten Hobbys, das man haben kann. Herkunft und materielle Dinge sind hier nicht wichtig - jung und alt spielen und arbeiten zusammen, um den Zuhörern ein schönes Konzert zu bieten, eine Messe feierlich zu gestalten oder auch einem lieben Menschen die letzte Ehre zu erweisen. Die Musikantinnen und Musikanten begleiten uns in fröhlichen und traurigen Stunden. Ich wünsche beiden jubilierenden Vereinen einen guten Verlauf ihrer Feierlichkeiten und weiterhin viel Freude und Kameradschaft. Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe der Prattinge viel Vergnügen und verbleibe mit den Wünschen für einen schönen Sommer herzlichst, Ihr

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Gemeinde
Straßen und Wege hatten schon von Alters her die wichtige Aufgabe den Zugang, die Zufahrt und die Verbindung zwischen Ortschaften, öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden, aber auch zu privatem und agrargemeinschaftlichem Besitz zu ermöglichen. An diesem Zweck hat sich bis heute nichts geändert. Kurzum das Öffentliche Gut stellt die erforderliche Verkehrserschließung sicher! Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Verwendung dieser Flächen - soweit möglich - zur Verlegung von öffentlichen Wasserleitungen, Kanälen und Leitungen zur Energieversorgung. Naturgemäß ziehen Liegenschaftseigentümer, welche direkt an Öffentliches Gut angrenzen, den größeren Nutzen daraus, als jene, deren Flächen nicht direkt an Öffentliches Gut angrenzen. Oft schließen Interessentschafts- oder Privatwege an Öffentliches Gut an. Während das Öffentliche Gut ausschließlich von der Gemeinde betreut und erhalten wird, haben Interessentschaften - oder Private ihre Wege selbst zu betreuen und zu finanzieren. Eine Ausnahme bilden wiederum die Straßeninteressentschaften nach dem Tiroler Straßengesetz, wo die Gemeinde sich in der Regel am Bau und der Erhaltung zu beteiligen hat. So klar diese Begriffe auch sein mögen, der Umgang mit dem Öffentlichen Gut scheint nicht immer allen GemeindebürgerInnen so geläufig. Es kommt leider öfters vor, dass ohne vorausgehende Einholung einer Genehmigung private Leitungen und Einbauten verlegt werden, dass Straßen und Flächen aufgegraben und verändert werden. Hier gilt die einfache Regel: Soweit die öffentliche Verwendung derartiger Flächen nicht beeinträchtigt wird und keine anderweitige Möglichkeit zur Verlegung privater Einbauten besteht, wird die Gemeinde Voraussetzung ist jedoch ein entsprechendes Ansuchen die Genehmigung zur Sondernutzung erteilen. Ein weiteres Kapitel ist die unerlaubte Kennzeichnung von Privatparkplätzen, oder gar das Absperren des Öffentlichen Gutes für private Zwecke. Naturgemäß haben der Hauseigentümer oder seine Gäste die größere Chance einen Parkplatz auf dem angrenzenden Öffentlichen Gut zu finden, als der weiter entfernte Nachbar! Eine Kennzeichnung als Privatparkplatz oder gar die Ableitung eines Besitzanspruches zu Gunsten einer privaten Liegenschaft sind in jedem Falle unzulässig! Im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger ist die Gemeinde verpflichtet, einen entsprechenden korrekten Umgang mit dem Öffentlichen Gut einzufordern. Mit den besten Wünschen für einen schönen Sommer verbleibe ich, euer Bürgermeister

Liebe Tuxerinnen und Tuxer! In dieser Ausgabe möchte ich den Begriff „Öffentliches Gut“ und seine Bedeutung nicht zu verwechseln mit Agrargemeinschaftsgut etwas näher erläutern: Das Öffentliche Gut als Fläche, betrifft in der Regel Verkehrsflächen, Straßen und Wege, Parkplätze, teilweise auch Freiflächen und Bachläufe. Wie schon der Name sagt, gehört Öffentliches Gut uns allen: dem Staat, dem Land, der Gemeinde. Daraus leitet sich ab, dass diese Flächen für alle, also zu gleichen Zwecken und gleichen Bedingungen nutzbar sein sollen! Soweit das Öffentliche Gut Straßen, Wege und Flächen in den Ortsräumen betrifft, wird es von der Gemeinde verwaltet und betreut. Das Land ist für die Landesstraße, die Republik für Bach und Wasserläufe zuständig. Konkret sind dies: das Wasserbauamt für den Hauptlauf des Tuxbaches, bzw. die Wildbach- und Lawinenverbauung für alle Nebenbäche.

Hermann Erler Seite 3

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Ergebnis der Landtagswahl 2008
Wahlberechtigte: 1440 Ausgestellte Wahlkarten: 118 Wahlbeteiligung: 73,26 %
Gesamtsumme der abgegebenen gültigen und Ungültige Gültige Stimmen Stimmen ungültigen

ÖVP 481

SPÖ 132

GRÜNE 29

FPÖ 58

KPÖ 6

DC 24

FRITZ 191

937

16

921

Neue Beratungsstelle – Alfa – Telefon Österreich 0810 20 0810
Lesen, Schreiben, Rechnen und Basiswissen für EDV für Erwachsene Kennen Sie Menschen, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben? Vielleicht fallen Ihnen jetzt Personen ein, die eine andere Muttersprache haben oder aus Ländern mit einem manSeite 6 gelhaften Schulsystem kommen. Schließlich gibt es in Österreich seit Maria Theresia die Schulpflicht und folglich müssten alle Lesen und Schreiben können. Und doch ist es nicht so. Über 300.000 österreichische Erwachsene verfügen über keine ausreichenden Kenntnisse, die in ihrem Lebensumfeld – beruflich, privat und dem gesellschaftlichen Leben – vorausgesetzt werden. Die Bandbreite dabei ist sehr groß. Sie reicht von fehlenden Basiskenntnissen im Umgang mit dem PC, geringen Lese- und Schreibkenntnissen bis hin zu tat-

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 sächlichem Analphabetismus. Dies bedeutet, dass diese Menschen häufig Schwierigkeiten haben Formular und Anträge auszufüllen, Gebrauchsanleitungen, Warnhinweise, Verträge oder Zeitungsartikel zu verstehen. Besonders nachteilig wirken sich diese Mängel natürlich in der Arbeitswelt aus, da in allen Arbeitsbereichen Schriftlichkeit und PC – Wissen eine wichtige Rolle spielen. Viele Betroffene haben Angst davor sich zu blamieren oder für dumm gehalten zu werden und „verstecken“ ihre Mängel vor ihrer Umwelt. Deshalb sei hier mit aller Deutlichkeit gesagt: Fehlende Schreib- und Lesekenntnisse haben nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, sondern meist mit einer „unglücklichen Lerngeschichte“. Neben der ständigen Angst entdeckt zu werden, sind Ausgrenzung vom gesellschaftlichen Leben, ein hohes Arbeitslosigkeitsrisiko, erhöhte Armutsveränderung, Ausschluss von Weiterbildung und dadurch fehlende Entwicklungschancen die Folgen. Um dieses Tabuthema endlich aufzubrechen, bietet das „Netzwerk Alphabetisierung und Basisbildung in Österreich“ eine kostenlose Beratung aller Betroffenen, aber auch allen Personen und Einrichtungen, die diese unterstützen wollen, an. Dazu wurde das „AlfaTelefon Österreich – 0810 20 0810“ eingerichtet. Ausgebildete BeraterInnen informieren Österreichweit und anonym über spezielle Bildungsangebote für Erwachsene sowie mögliche Förderungen und professionelle Anbieter. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetplattform: www.alphabetisierung.at

„Kern Franz“ zum Gedenken
Am 13. Mai 2008 verstarb plötzlich und überraschend der Ehrenringträger und langjährige Gemeinderat Franz Fankhauser, „Kern Franz“. Eine sehr große Trauergemeinde aus Nah und Fern, Jagdkollegen, Schafzüchter, Freunde und Bekannte aus ganz Tirol gaben ihm das letzte Geleit. Bürgermeister Hermann Erler würdigte sein Leben und seine Verdienste um die Tuxer Öffentlichkeit, als Gastwirt im Tourismusverband und in der Gemeinde. Kern Franz gab die Idee zur Gestaltung des Gemeindewappens und bewahrte die Tiroler Steinschaf- Rasse vor dem Aussterben. Mit Franz Fankhauser verliert Tux ein echtes Original. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Der Herrgott schenke ihm die ewige Freude!

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: „Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die Blattlinie ist gemeindezentriert. Herausgeber: Redaktionsteam: Layout: Bankverbindung: Herstellung: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler HS Tux Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505 STERN Druck, Fügen

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Jubiläen
Den 80. Geburtstag feierte:

am 14. Mai – Anna Kreidl, Tux Nr. 506

am 3. April – Ing. Franz Warum, Tux Nr. 471

am 5. April – Josef Erler, Tux Nr. 178

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 Den 90. Geburtstag feierte:

am 1. April – Filomena Erler, Tux Nr. 457

Das Fest der Goldenen Hochzeit begingen:

am 8. April – Elisabeth und Franz Erler, Tux Nr. 40

am 12. April – Elisabeth und Franz Heim, Tux Nr. 455

am 19. April – Elsa und Alois Kreidl, Tux Nr. 435

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit allen Jubilaren nochmals aufs Herzlichste und wünscht ihnen und ihren Familien weiterhin alles Gute!
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SCHULTASCHEN & -SACHENSAMMLUNG
Bildung + Chance = Zukunft Schultaschen + Schulsachen-Sammlung für Kinder im Kosovo

Mitmachen!
Wir bitten um folgenden Inhalt: • Hefte A4 und A5 liniert & kariert • Bleistifte, Kugelschreiber • Farbstifte Holz • Radiergummi • Spitzer • Lineal • Wasserfarben, Pinsel JA! Alle Schulsachen in die Schultasche packen, und so abgeben! NEIN! • kaputte oder verschmutzte Schultaschen bzw. Schulsachen • Schulbücher

Eine Umweltaktion Ihrer Gemeinde und
abgeben!

Tourismusverband Tux-Finkenberg
VERANSTALTUNGSKALENDER SOMMER 2008
28.06. 6. Stammgästewoche in Tux-Finkenberg 05.07. 02.07. 03.07. 05.07. 08.07. 10.07. 13.07. 15.07. 16.07. 16.07. Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr 200-Jahr-Feier der Schützenkompanie Tux. Beginn: 17.00 Uhr mit dem Einmarsch der Schützenkompanien in Hintertux; anschließend Feldmesse, Abmarsch zur Defilierung, Salvenschießen. Danach großes Zeltfest mit der "Swarovski Musik Wattens" und den "Zillertaler Musikanten". Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Internationaler Zillertal-Berglauf Tux-Finkenberg Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr

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17.07. 22.07. 24.07. 27.07. 29.07. 30.07. 30.07. 31.07. 03.08. 03.08. 05.08. 07.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Torseemarsch & Tuxer Wandertag Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Almerisch g'sungen und g'spielt auf der Brandalm "Tag der offenen Tür" bei der Freiwilligen Feuerwehr in Finkenberg. Beginn: um 10.00 Uhr mit einem Frühschoppen. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr

08.08. Tennis-Sparkasse-Open Tux 09.08. 12.08. 13.08. 13.08. 14.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr

14.08. 3. Tuxer Bierfest'l mit Harry Prünster 16.08. 16.08. 19.08. 21.08. 23.08. 23.08. 24.08 26.08. 28.08. 31.08. 02.09. 03.09. 04.09. 05.09. 07.09. 11.09. 13.09. 14.09. 17.09. 100 Jahre Spannagelhaus am Hintertuxer Gletscher Bergmesse um 11.00 Uhr und anschließend ab ca. 12.00 Uhr Fest mit Live-Musik von „Der Zillertaler und die Geigerin“. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr 40. Steinbockmarsch in Ginzling Die Nacht der "Zellberg Buam" in Lanersbach. Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr 3. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Lanersbach. Ab 11.00 Uhr Frühschoppen, anschließend findet die Meisterschaft statt. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Bergmesse am Grünberg Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr "Musikant'n spielt's auf..." in der Zirbenstube vom Hotel Central in Lanersbach, 20.30 Uhr Pfarrfest in Finkenberg Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Schaf- und Haflinger Almabtrieb in Finkenberg Bergmesse der Jägerschaft Tux am Horbergjoch Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in Lanersbach, 20.30 Uhr

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18.09. 26.09. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr Abschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr

26.09. Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb 27.09. 27.09. Kuh-Almabtrieb in Finkenberg mit Live-Musik ab 11.00 Uhr. Eintreffen der Kühe um ca. 13.00 Uhr. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

Foto: TVB Tux-Finkenberg

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Pfarre
Liebe Pfarrfamilie!
Nach langer Zeit ein „weiter Einwurf von der Seite“, aus dem Pfarrhaus (es wird ja gerade die Fußballeuro gespielt). Nein – „Seite“ ist dieses Haus nicht. Dieses Haus steht im Zentrum. Viele Menschen kommen da herein, viel Leben wird gefördert, von dem manche gar nichts vermuten. Nicht nur Messwünsche werden vorgebracht. In jedem Wunsch nach Gebet steckt eine Geschichte, oft von Dankbarkeit, aber auch von Sorge, Trauer und Leid geschrieben. Die einen zeigen’s, die anderen verschweigen’s. So gut es geht (und man ist nicht immer gleich „drauf“), versuchen Maria, die Pfarrsekretärin, und Christina, die Pfarrhausfrau, auf die Besucher einzugehen und ihnen Rede und Antwort zu stehen, ihren Anliegen und Wünschen entgegenzukommen und ein freundliches Wort zu schenken (wenn Zeit bleibt auch Kaffee und Kuchen). Zu Festzeiten (und -wochen) ist richtig viel „los“ und es kann schon passieren, dass ein Anliegen auf der GDO übersehen oder eine Information „verschwitzt“ wird. Das geschieht aber nicht absichtlich und wir bitten um Nachsicht. Wir sind halt auch nicht perfekt. Maria hat auch Dekanatsaufgaben zu erledigen und Christina arbeitet noch im Vorstand der Österreichischen Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen mit. Sie sind mir (und der Pfarre) eine sehr große Stütze. – Im Widum kommen auch immer Seite 14 wieder einmal die Ministranten zusammen und Christina hält ihnen eine Stunde oder es wird eifrig gebacken und Pizza gekocht. – Es treffen sich im alten JS-Raum Frauen frühmorgens zum Psalmengebet oder zur Vesper am Abend. Sehr lebendig und unterhaltsam ist die „Kreativstunde“, wenn die emsigen Handwerkerinnen eintreffen um zu stricken, häkeln, hardangern oder klöppeln ... Jede mit einem anderen „Stück“, einer anderen Technik. Dieses Leben gefällt mir. .... Wie ich bei meinem Start in Tux gesagt habe: Der Widum soll ein möglichst „offenes“ Haus sein, in das die Leute groß und klein, alt und jung gerne kommen. Wenn’s mir zu lebendig ist und zu viel Arbeit ansteht, mach‘ ich mich „aus dem Staub“ und grenze mich ab. Die Vorbereitung auf die verschiedensten Aufgaben von Sitzungen bis zu Liturgie und Verkündigung brauchen viel Ruhe, Konzentration und Zeit; oft bis in die späten Nachtstunden. Ich denke, das ist man den Leuten schuldig. Es gelingt ja dennoch nicht immer gleich gut oder so wie ich’s haben möchte. Da freut es mich dann besonders, wenn ihr Tuxer ein Lob, einen Dank übrig habt. Das gibt Flügel und verleiht neuen Auftrieb. Da ergeht es mir nicht anders wie euch. Ist denn wirklich alles selbstverständlich? Ich freu mich, dass ihr Tuxer „geuden“ könnt. Denn da würdet ihr an der falschen Stelle geizen. Empfindsamer bin ich schon, wenn unwidersprochen nicht überprüfte und jeder Grundlage entbehrende Gerüchte in Umlauf gebracht oder übernommen werden, die zT sehr ins Persönliche gehen. Da sollten einige schon ernsthaft überlegen, was sie damit anstellen können und über wen dies getan wird. Eigentlich macht man dies überhaupt nicht. - Wie auch die Unaufrichtigkeit: man kann schon zu mir kommen, wenn etwas sehr gestört oder vielleicht gar verletzt hat. Ich kann ja auch nicht für jeden und jede immer den richtigen Weg, den richtigen „Ton“ finden, der ihm(ihr) entsprechen könnte. Das ist mir sehr wohl bewusst. Aber ich versuche es immer neu. Nur: wenn Leute „hinten rum“ ihre „Sache“ machen - und das geschieht schon ab und zu -, dann kann ich nicht draufkommen und aus Fehlern lernen. Nun geht’s voll Erwartung dem Sommer entgegen. Wenn ich dieses Wort schreibe, sind wahrscheinlich die großen Feste unserer jubilierenden Korporationen schon vorbei. Die Schützenkompanie feiert 200 Jahre-Jubiläum! Wie sehr haben die Schützen das Heimatbild geprägt und ausgeformt. Die kostbarsten „Erbstücke“ unserer „Väter“ (und Mütter!) bewahrt und weitergegeben: Heimat, Glaube, Brauchtum, Würdi-

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 gung der christlichen Feste. Man kann es nicht genug schätzen und bedanken. Doch: es gilt auch die Zukunft zu gestalten, hinein zu marschieren voll Vertrauen und Zuversicht in ein noch „offenes“ Land, eine „offene“ Geschichte. Die „Erbstücke“ müssen dabei lebendig und der „gute Geist Gottes“ aus der Flasche gelassen werden. Das christliche Vermächtnis und das Erbe „Heimat“ dürfen nicht Worthülsen bleiben, sondern sollten in die Tat umgesetzt werden. Dann können wir den Problemen und Widerständen trotzen, wie unsere Vorfahren es in schwierigsten Zeiten getan haben. Tun wir es nicht, dann ist auch unser Bekenntnis zu ihnen nur scheinheilig und halbherzig. Das <Herz-Jesu-Land>“ Tirol braucht auch in Zukunft die <herzhaften> TuxerInnen. Euer fesches „Tuxergwand“ möge dafür weiterhin ein Zeichen nach außen sein. Das zweite Jubiläum feiert(e) die BMK Tux: 175-Jahre: Wer könnte die vielen Noten zählen, wer die vielen Marschschritte, wer die Blätter, wer die ungezählten Proben und die Ausgaben für Instrumente und Kleidung, wer die Stunden für die Musikschüler, wer die Herzschläge bei „schmissigen“ Platzkonzerten, die Einheimische wie Gäste erfreut haben ... 175 Jahre lag „Musik in der Luft“. Ein Schwingen und Klingen. Die Musik hat viele Herzen erreicht, berührt, aufgemuntert, Sorgen vertrieben, Beine nicht mehr ruhig stehen lassen, für unbeschwerte Laune gesorgt, die kirchlichen Feste bereichert „zur größeren Ehre Gottes“ und Jugendlichen und Erwachsenen eine „zweite“ Heimat geboten ohne Klassenunterschiede. Vielleicht ist so was hereingekommen wie „Ganzheit“ und „Annahme“: <wenn ich spiele – bin ich ganz>. Und ich bin es in Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten, im klingenden Miteinander von Alt und Jung über alle Standesdünkel hinweg. Harmonie wurde und wird erahnt, wie Gott sie gemeint haben mochte in seiner Vollkommenheit. ... Ich kann der Musikkapelle nur von Herzen heraus gratulieren und ihr weiterhin viel Freude an schöner Musik und Heimatliebe wünschen. Und von der Bevölkerung wünsche ich mir, dass sie diese Leistungen zu schätzen und zu honorieren weiß in der Förderung all dessen, was unserer Dorf- und Pfarrgemeinschaft stärkt. Herzlich grüßt euch alle Euer Dekan Pfarrer Edi Niederwieser

Die „schöne Liturgie“
vität, ja dem Geschmack des Betrachters überlassen (Schön ist, was dem Betrachter oder dem Hörer gefällt), oder die das Schöne, gemeinsam mit dem Wahren und dem Guten, in der Absolutheit Gottes gewissermaßen objektiv verankert sehen. Das zustimmende Wohlgefallen, ausgelöst durch Wahrnehmen von etwas, was als schön empfunden wird, weist auf eine dem Menschen innewohnende Sehnsucht hin, Schönheit zu erfahren, in dieser Erfahrung zu bleiben... Verführerische Schönheit Die unausrottbare Sehnsucht nach dem Schönen bringt es mit sich, dass der Mensch verführbar ist durch alles, was sich ihm als „schön" oder auch als „gut" - anbietet. Das Gefällige, erheblich billiger als das wahrhaft Schöne, und das Bekömmliche, erheblich billiger als das wahrhaft Gute, können die Gottes-Sehnsucht irreleiten. Oberflächliches verstellt unzugängliche Tiefe, billiges Glück scheint die Sehnsucht nach Glück vorübergehend zu befriedigen. So weit Philipp Harnoncourt in der Zeitschrift GOTTESDIENST, Ausgabe 11, 12. Juni 08 „Liturgie nach Wunsch“? Besonders bei Sakramentenspendungen, denen ein Seite 15

    Was ist schön? Es ist schwierig zu bestimmen, was „schön" ist und was es mit der Schönheit auf sich hat. Zu stark überschneiden sich divergierende ästhetische Ansichten, die das Urteil über Schönheit entweder allein der Subjekti-

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 gewisser „familiärer“ Charakter anhaftet (Taufe, Trauung, Beerdigung), begegne ich oft Gestaltungs-Wünschen der Angehörigen. „Singt dieses Lied; lest jenen Text usw. ....„ Der Wunsch nach Schönheit ist berechtigt. Der Priester als „treuer Verwalter und Ausspender der hl. Geheimnisse“ hat dazu einen Auftrag in der Weihe bekommen. D.h. nicht nur amtlich der Feier vorzustehen, diese oder jene Erlaubnisse zu erteilen, und „Messe zu lesen“, sondern wirklich selbst (feierlich) zu „zelebrieren“, sodass „Gottes Herrlichkeit mitten unter uns aufleuchtet“. Zugleich aber muss wachsam sein gegenüber aller Verführung zur Oberflächlichkeit und Banalität; gegenüber jeglicher Vereinnahmung fürs Private, denn Liturgie ist immer „öffentlich“, ist immer Liturgie der Gesamtkirche und nicht nur einer kleinen Gruppe. So muss der Priester darauf achten, dass jegliche Mitgestaltung der Liturgie innerhalb der vorgeschriebenen Leitlinien erfolgt. Was leiten wir daraus für die Gestaltung von Taufe, Hochzeit, Jubiläen oder Begräbnisfeier ab? • Verantwortlicher Leiter der Liturgie ist der Priester! Ideen und Wünsche sind daher zuerst mit dem Priester und dann mit der gewünschten Musikgruppe, Solisten oder Chor und Lektoren (Vorlesern) zu besprechen. Die Musik- und Textwünsche müssen als Ausdruck lobender oder bittender Hinwendung an Gott erkennbar sein. Es geht um Gott, der uns nahekommt, und nicht um Huldigung des irdischen Menschen (zB der Braut, des Chores, Sängers usw.). Testamentarische Wünsche eines Verstorbenen sind für den Leiter der Liturgie (Priester, Diakon, WOGO-Leiter) nicht bindend! Ich betone: ich freue mich sehr über die hohe Bereitschaft zur Mitgestaltung in unserer Gemeinde. Auch für die vielen Möglichkeiten, die euch zur Verfügung stehen. Ich möchte sie gerne fördern und danke allen, die stets bereit sind, Liturgie mitzugestalten. Ich werde mich weiterhin Wünschen und Ideen nicht verschließen, wenn sie im liturgischen Rahmen bleiben und unseren Glauben an den Gott der Liebe stärken können. Euer

Ganz fescht Vergelt`s Gott
Den Familien Fankhauser „Kern“ Traudl und den Familien von „Schern“ dafür, dass sie mit dem „Kranzablösen“ die Kapelle Mariahilf bedacht haben. Mit den Restaurierungsarbeiten benötigt die Kapelle jeden Beitrag sehr! Ich kann euch sagen, dass die Pfarre Tux wirklich keinen „Tausender“ auf der Seite hat, und sich riesig schwer tut, mit dem Erlös aus „Klingelbeutel“ und Zuschuss aus dem Kirchenbeitrag das Auskommen zu finden. Das geht schon in die Anfänge der Pfarreibegründung zurück, als die Stammpfarre Hippach den „Pelzling“ Tux nur mit dem allernötigsten ausgestattet hat. So verfügen diese „entlehnten“ Pfarren nicht über ausreichende Pfründe und Grundstücke, aus denen sie Gewinn erzielen und die Basis für ein solides Budget schaffen könnten. Der laufende Betrieb ist heutzutage nicht mehr billig. Auch für die Kirche nicht. Darum meine Bitte: bedenkt auch in Zukunft eure Pfarre mit Aktionen aus dem Vereinsleben, den Festen und Kranzablösen. Der Herrgott wird die Wohltäter der Kirche reich belohnen!

Hurra – die Urlaubszeit ist da …
Pfarrer Edi Niederwieser und Haushälterin Christina machen vom 6. – 31. Juli wohlverdienten Urlaub. Das Büro ist in dieser Zeit am Freitag nicht besetzt. Seite 16

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Tux und Finkenberg in einem „SEELSORGERAUM“ mit ... ???
bis zum Jahre 2014 reduziert werden. Die neuen Pfarrgemeinden werden zwischen 2.013 und 12.780 Katholiken haben. In einigen größeren Gemeinden sollen künftig zwei oder mehrere Priester die Seelsorge übernehmen. Das Bistum Trier will die Zahl seiner Pfarreien um mehr als die Hälfte verringern. Bislang zählt das älteste deutsche Bistum 951 Pfarreien, zusammengefasst in 389 pastoralen Einheiten. Künftig soll es nur noch 173 pastorale Einheiten geben. sind, ist immer ein Priester. Er ist Pfarrer dieses SSR. Die einzelnen Pfarreien des SSR können auch durch einen Kurator, Koordinator oder Pastoralassistent(in) vor Ort mitgeleitet werden. Je nach Größe des SSR steht zur Sicherung vor allem dieser Dienste, die priestergebunden sind (Sakramentenspendung; hl. Messe), ein Vikar zur Seite. Da ist es auch aufschlussreich, einen Blick auf die Statistik der Sakramentenspendung in den letzten vier Jahren in unserem Dekanat zu werfen. Gremien wie PGR und PKR bleiben jeder Pfarre erhalten und werden in einem SSR-Rat zusammengeführt, der die Pastoral und kirchliche Feiern (zB Prozessionen, Metten, Osternacht, Firmung ...) koordiniert. Finanzen werden nicht zusammengelegt, sondern bleiben der jeweiligen Pfarre. Der Übergang erfolgt gestuft. Wenn ein Pfarrer ausfällt (durch Versetzung, Pensionierung etc.), dann erst tritt dieser Plan in Kraft. Fügen-

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3.

  „Seelsorgeraum“, kurz SSR, (bitte immer so lesen in diesem ausführlichen Artikel), dieses Wort geistert schon seit fünf Jahren durch unsere Diözese. Und manchen Pfarreien steht es vor wie ein „Schreckgespenst“: „Was, wir sollen keinen Priester mehr am Ort erhalten, wenn uns der amtierende verlässt, krank wird, ausfällt, stirbt? Wir sollen „eingemeindet“, zusammengelegt werden mit einer anderen Pfarre? Ein Laie soll uns leiten? Wer hält denn dann die Beerdigungen, Taufen und Trauungen? .... Das können wir uns nicht vorstellen.“ So ähnlich klingt‘s in zahlreichen Gemeinden, während sich einige „ganz sicher wiegen“, dass diese Entwicklung sie nicht treffen wird, und „den Kopf in den Sand stecken“. Der eklatante Priestermangel zeigt sehr starke Auswirkungen auch in Deutschlands Diözesen, wie zwei Beispiele dokumentieren: • Bistum Hildesheim: Insgesamt soll die Zahl der Pfarrgemeinden von 348 im Jahre 2003 auf 120

 

Wie sieht die prognostizierte Priesteranzahl in unserer Diözese aus? • Derzeit 160 Priester für 287 Seelsorgestellen, Altersdurchschnitt 63 Jahre, 90 Ordenspriester, die für Hilfen zur Verfügung stehen • In 10 Jahren: nur mehr 90 Priester, davon die Hälfte über 70 Jahre alt, nur mehr 30 Ordenspriester Dieser Mangel hat die Diözese veranlasst ein Modell zu entfalten, wie ordentliche Seelsorge (Pastoral) bei Wahrung der Eigenständigkeit der Pfarrgemeinden garantiert werden kann. Sie nennt dieses Modell „Seelsorgeraum“. Wie sieht ein SSR aus? 1. Verantwortlich für die Leitung eines SSR, in dem mehrere Pfarreien zusammengefasst (aber nicht „eingemeindet“)

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Das Dekanat Jenbach

(ein Doppeldekanat) weist mit den Pfarren und Exposituren 19 Seelsorgestellen auf, und reicht von Hinterriss bis Hintertux, von Gallzein bis an die Gemeindegrenze von Kramsach. Derzeit wirSeite 17

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 ken noch 9 Pfarrer, Kooperator James und Kaplan Penz. Wenn in 10 Jahren nur mehr die prognostizierten 90 Priester für die ganze Diözese zur Verfügung stehen, dann bekommt unser Dekanat anteilmäßig nur mehr 6 Priester, eher fünf! „Steuerungsgruppe“ (StGr) In unserem Dekanat wurde im April eine 10-köpfige „Steuerungsgruppe“ (StGr) eingerichtet, in der alle Regionen vom Achental bis Tux, von Gallzein bis Münster vertreten sind. Es gilt in dieser StGr das Modell künftiger SSR-e zu erarbeiten. Ich als Dekan stehe dieser StGr vor. Dabei wird auch bedacht, mit wie vielen qualifizierten Leuten ein SSR zusätzlich ausgestattet werden kann vom Vikar, Kurator bis zum Pastoralassistent(in). Wir werden in diesem Prozess der Erarbeitung von der Diözese mit Mag. Christian Nuener begleitet. Alles, was diese StGr erarbeitet, wird der Dekanatskonferenz und dem Dekanatsrat vorgelegt, dort und in den Pfarrgemeinderäten sowie mit Menschen in Trägerfunktionen diskutiert und die Rückmeldungen wieder in der StGR eingearbeitet, solange, bis sich Dekanatskonferenz und Dekanatsrat für ein endgültiges Modell entschieden haben. Dieses Modell muss der Dekan am Abschluss dem Bischofskonsistorium präsentieren. Und dieser befürwortet es oder lehnt es ab. ein Erstentwurf Rechts die Grafik unseres Dekanates. Der Seelsorgeregion Jenbach-WiesingMünster ist schon errichtet und wird von Pfarrer Marek Ciesielski (PL) geleitet. Zweimal schon hat die StGr einen Nachmittag lang getagt und ein erstes Modell mit sechs SSR-en erarbeitet. Dieses geht nun in die pfarrl. Gremien hinaus zur Diskussion. Noch sieht der Erstentwurf vor, dass Tux-Finkenberg einen SSR bilden, und im vorderen Zillertal und Inntal größere SSR-e entstehen, weil sie im Nahbereich zueinander liegen und nicht so exponiert auseinander wie Achental und Tuxertal; aber es könnte nach den verschiedenen Diskussionen und Rückmeldungen auch kommen, dass TuxFinkenbergGinzlingHippach-Aschau einen riesigen SSR bilden, v.a. wenn wir nur mehr mit fünf Pries-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 tern besetzt werden sollten. Dann müsste man hier unbedingt Zusatzkräfte einbinden wie einen Vikar (ständiger Aushilfspriester) für die sakramentalen Dienste, Pastoralassistenten und Koordinatoren als Bezugs-, Ansprech- und Leitungspersonen vor Ort. Ich persönlich werde mich sehr für einen sechsten SSR einsetzen. Ich hoffe, wir haben damit Erfolg. Egoismus und Sturheit sind hier fehl am Platz. Wir werden in Solidariät und Loyalität zusammenschauen, was gemeinsam zum Wohl aller Gemeinden erzielt werden kann. Und wir brauchen dazu das Gebet aller Gläubigen! Danke für die Geduld beim Lesen und dein Interesse sagt

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern des Mutes.“ (Paulus)

Des Huagachtstübl
Treffpunkt unserer junggebliebenen Älteren in der Pfarre ist das monatliche Huagachtstübl in der Suppenküche. Jeden dritten Donnerstag im Monat treffen sich um die 15 bis 20 Personen (zur Zeit nur Frauen) auf a Ratschl und zu Kaffee und Kuchen. Aktivitäten wie ein Diavortrag von Franz Berger, ganz interessante Nachmittage mit unserer Dorfchronistin Stift Ilse, wo wieder viel an frühere Zeiten erinnert wurde, singen und natürlich das Kartenspiel werden hier bei uns gesetzt. Zum Abschluss vor dem „Sommerratschl“ gibt’s noch eine kleine Wallfahrt zur Marienkapellen am Hertaberg mit Einkehr beim Säulingerhof und Weiterfahren über den Reitherkogel nach Reith und wieder heim. Allen Kuchenbäckerinnen, die uns während des Jahres verwöhnten, sei herzlich gedankt. Wir freuen uns schon wieder auf den Herbst. Am 18. September geht’s wieder los und da wäre es uns eine große Freude, wenn ein paar mutige Männer unsere Runde bereichern. Für die Frauenrunde, Lisi Schösser

Blumenschmuck in unserer Kirche
Seit Ostern ist wieder Frühling in unseren Kirchen eingekehrt, wo frische Blumen und frisches Grün ein schöner Rahmen für unsere Feste sind. Ob zur Erstkommunion, der Maialtar, zu Hochzeiten oder für Prozessionen, wir freuen uns über ein schön geschmücktes Gotteshaus. Da tut gut, wenn sich die Anerkennung dieser Aufgabe in einer Spende auf das Blumenschmuckkonto bemerkbar macht. Ein Dank allen, die dafür gespendet haben, bitte auch weiterhin darum. Danke auch unserer „Blumenhäusel Burgi“ für ihr Entgegenkommen! Eine kleine Anregung: Kranzspenden für Verstorbene zugunsten das Blumenschmucks in der Kirche, das sind Blumen, die lange zur Ehre Gottes blühen. Es gibt auch immer noch die Aktion „Regentropfen“. Das ist ein Dauerauftrag mit monatlich einer kleinen Spende, ergibt übers Jahr einen schöne Unterstützung. Blumenschmuck Konto NR 26666 bei der Raika Tux Ein ganz herzliches Vergeltsgott auch für diesen Dienst in Hintertux und in Vorderlanersbach. Der Herrgott lohne euch alle Dienste für Kirche und Pfarre! Auch unsere Kapellen in Madseit und Schöneben sind Kleinode und Mittelpunkt kleiner, betender Gemeinschaften, die viel Segen bringen. Ein Danke auch dem Hochmuth Lois, der für den Altar bei den Feldmessen die schönen Alpenblumen holt. Mit einem afrikanischen Sprichwort möchte ich Vergeltsgott sagen: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, wird sich das Angesicht der Erde verändern“ Lisi Schösser

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

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Schulen
Volksschule Tux: Raiffeisen JUNIORCUP – der Ball im Mittelpunkt
Noch vor den Tuxer Ferien fand das Raika – Ballturnier, das alle 2 Jahre organisiert wird, für die 3. und 4. Klasse statt! Bei diesem Ballfest gab es verschiedene Ballspielstationen. Bei jeder Station kam jeder Schüler mit anderen Teamkollegen zusammen. Das besondere dabei war, dass jeder zugleich als Spieler wie auch als Schiedsrichter fungierte. Die Kinder mussten „fair“ spielen, Teamgeist entwickeln und sich zu Spielende auf die gewonnen oder verlorenen Punkte alleine einigen. Dabei wurde vor allem im sozialen Bereich viel gelernt! Die Kinder genossen den aktiven Vormittag auf dem Sportplatz und hatten viel Freude beim Spiel! Wir gratulieren den Siegern Stefan Würtl, Simon Brugger und Konstantin Brunner für ihre hervorragende Leistung! Die Klassenlehrerin Gerda Aschenwald und Julia Ritzl möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich bei Roland Tipotsch von der Raiffeisenkasse Tux für die tolle Organisation des Ballfestes bedanken!

Die Gewinner des Juniorcups 2008

Die Teilnehmer des Raika - Cups 2008 mit Organisator Roland Tipotsch

Musikschule Tux stellt sich vor
Angebot der Musikschule Tux wahr und lernen ein oder sogar zwei Instrumente! Vorgestellt wurden uns die Blechblasinstrumente Tuba, Horn, Trompete, Posaune und Tenorhorn. Weiters wurden Stücke gespielt mit Geige, Gitarre, Harfe, Blockflöte, steirischen Harmonika, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Hackbrett und Okarina. Ein herzliches Vergelts’ Gott an die Musikschullehrer Monika, Alexandra und Maria. Danke für euer tolles Konzert! Seite 21

Wie jedes Jahr stellen die Musikschullehrer den Volksschülern verschiedene In-

strumente vor. Wir haben ja in Tux sehr musikalische Kinder und viele nehmen das

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Aktion scharf!
Stellt euch vor, die 3.Klasse Volksschule in Tux hatte eine Aktion mit zwei Polizisten! Jeder Drittklässler durfte einmal oder zweimal mit der Laserpistole Autos blitzen. Während die Polizistin Caroline Autos aufhielt, rief ihr der Polizist Werner zu, wieviel km/h das Auto fuhr. Wenn es zu viel war, bekamen die Autofahrer/innen von uns Schülern eine Zitrone und wenn sie richtig gefahren sind, einen Apfel. Wir standen bei der Eggalmbahn und das ist ja ein Ortsgebiet wie ihr alle wisst! Später gingen wir noch zum Theatersaal von Tux. Dort wurde uns das Märchenstück "Hänsel und Gretel" von den Kindergartenkindern vorgespielt. Die Volksschüler und Kindergartenkinder von Finkenberg waren auch dabei und einige Hauptschüler von Tux auch! Was für ein schöner Schultag! Sofie Wechselberger, 3.Klasse der VS Tux Auf diesem Wege möchten sich die Volksschüler und Lehrpersonen ganz herzlich bei den beiden Polizisten Caroline und Werner, sowie bei den beiden Kindergartenpädagogen Tanja und Nicole bedanken!

Lara Krajnc erzielte bei jedem Auto einen Treffer! (mit auf dem Bild Polizist Werner und Markus Geisler)

Polizistin Carolin, Simon Würtl und David Klausner im Gespräch mit den Fahrern

Andreas Fankhauser mit der Laserpistole

Lukas Kohlmaier lauscht den Anweisungen von Werner

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Hauptschule Tux - Projekt: Fußreflexzonenmassage mit Frau Dr. Jutta Wechselberger
des Projektes erzählte uns Jutta, wie sie dazu kam, sich für diese Heilmethode zu begeistern. Anschließend fragte sie uns nach unseren täglichen „Problemchen“. Jutta ging sofort auf unsere Anliegen ein und zeigte uns die wichtigsten Handgriffe. Auf diesem Wege möchten wir uns alle für diese informativen und interessanten Stunden bei Jutta recht herzlich bedanken. Es war ein toller und ausgesprochen netter Nachmittag. Alexandra R., Alexandra E., Martina E., Magdalena F., Verena W. und Ingrid O.

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal das Projekt „Fußreflexzonenmassage“ unter der

Leitung von Frau Wisiol und Frau Dr. Jutta Wechselberger angeboten. Zu Beginn

Gesundheitstag des Sozialsprengels an der Hauptschule Tux
Am 2. Mai fand der Gesundheitstag des Sozialsprengels Mayrhofen und Umgebung in Tux statt. Mit Schülern der Hauptschule Tux wurde dieser Tag in diversen Projekten vorbereitet. „Was macht ein Sozialsprengel?“ Mit diesem Vortrag eröffnete der Obmann des Sozialsprengels OSR Dir. Josef Kröll den Vormittag und brachte so, insbesondere dem jugendlichen Publikum, die Anliegen des Sprengels näher. Anschließend konnte man in verschiedenen Workshops konkrete Anregungen zur Erhaltung und Verbesserung der eigenen Gesundheit erproben: Blutdruck, Blutzucker- & Pulsmessungen der Schwestern des Sprengels, ein Sehtest der Firma Amor, ein Hörtest der Firma Audiophon, ein Fitness Check, „Gehirnjogging“, „Fit im Internet“, Erste Hilfe-Übungen des Roten Kreuzes Tux, „Fit mit Yoga“: Monika Tipotsch, Tux. Aber auch das Hineinfühlen, das Hineinversetzen in das Leben eines alten oder behinderten Menschen und in dessen Probleme im Alltag, standen bei der Bewältigung des „Handicap-Parcours“ im Vordergrund. Als kleine Premiere wurde der Film „RADA – ein kleiner Film, aber eine große Idee“ über die Tuxer Einrichtung RADA gezeigt. RADA steht für „Raus aus dem Alltag“ und bietet kranken oder behinderten Menschen jeden Freitagnachmittag eine willkommene Abwechslung mit Geselligkeit & Spiel. Abgerundet wurde das Programm mit einem Vortrag von Mag. Christian Kessler zum Thema „Wie bleibe ich psychisch gesund?“. Im Wellness-Cafe konnte man sich seinen persönlichen Tee zusammenstellen lassen und auf ein gemütliches „Raschtl“ einkehren. Der Sozialsprengel Mayrhofen & Umgebung und die Hauptschule Tux möchten sich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Gesundheitstages 2008 in Tux beigetragen haben.

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Blutdruckmessung

Yoga

Hörtest

Pflegebett

Vereine
FC Sparkasse Tux - Frühjahr 2008
Nachdem die erste Hälfte des Meisterschaftsdurchganges wie in der Herbstausgabe der Prattinge berichtet für die Kampfmannschaft bekanntlich leider nicht nach Wunsch verlaufen ist, galt es im Führjahr alle Kräfte gegen den Abstieg zu bündeln. Allerdings verlief auch die Vorbereitung während der Wintermonate nicht so, wie es sich das Seite 24 Trainerteam vorstellte: Großteils durch laufende berufliche Verhinderung aufgrund der Arbeit im Tourismus, teils durch Verletzungen aber auch aufgrund von Motivationsproblemen war die Trainingsbeteiligung doch recht dürftig. Hinzu kam, wie jedes Jahr im Frühjahr, das leidige Problem, dass man, um am grünen Rasen trainieren bzw. spielen zu können, mindestens bis nach Fügen ausweichen musste. All diese Vorzeichen sprachen wohl gegen ein erfolgreiches Abschneiden. Trotzdem wurde durch eine bessere zweite Saisonhälfte (3. Rang in der Rückrundentabelle!) der Klassenerhalt geschafft. Zwar lag man schlussendlich nur knapp vor den Abstiegsrängen, aber auch nur drei Punkte hinter Rang 5! Trai-

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 ner Gerold Wisiol beendet somit seine Kampfmannschafts - Trainerkarriere ohne jemals abgestiegen zu sein. Ihm folgt im kommenden Spieljahr Richard Anfang aus Finkenberg. Ein besonderer Dank gilt all jenen, die sich um unseren Nachwuchs kümmern. Es ist nicht immer leicht, Zeit zu finden, um mehr als 60 Kinder und Jugendliche zu betreuen und bei Laune zu halten. „Vergelt’s Gott“ allen Trainern und vor allem allen Eltern unserer Nachwuchskicker, denn diese bilden die Basis unseres Vereins. Nur so bleibt gewährleistet, dass auch in Zukunft im Tuxertal Fußball im Meisterschaftsbetrieb gespielt werden kann. Finanziell gilt es sich wie jedes Jahr nach der Decke zu strecken. Durch etliche Veranstaltungen gelingt es der Vereinsführung einige Euro in die Vereinskasse zu bringen. Doch ohne unsere zahlreichen Sponsoren und Gönner könnte eine gesunde wirtschaftliche Basis nicht geschaffen werden. Dem Vorstand ist es ein Anliegen hier an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN auszusprechen – natürlich auch an die zahlreichen Freiwilligen für ihre unentgeltliche Unterstützung. Gleichzeitig ergeht auch die Bitte, weiterhin zum guten Gelingen unseres Vereinslebens beizutragen. Mit sportlichen Grüßen verabschieden wir uns in eine kurze Pause und wünschen einen erholsamen Sommer!

Einheitliches Auftreten

Die U18 „SPG Zillertal 3000“ und die Kampfmannschaft des FC Sparkasse Tux bedanken sich bei Markus „DJ Mox“ Steindl für die Einkleidung mit tollen Fleece-Jacken.

Spielergebnisse und Berichte aller Mannschaften von unseren Kleinsten im Fussballkindergarten bis zur „Ersten“ in der 1. Klasse Ost und alle wichtigen Informationen über das Vereinsgeschehen findet ihr wie gewohnt laufend aktuell auf unserer Homepage:

www.fctux.at

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175 Jahre Bundesmusikkapelle Tux
Nach dem großartigen Auftakt, dem diesjährigen Frühjahrskonzert zu unserem Jubiläum, starten wir nun schön langsam in die bevorstehende Sommersaison. Um unseren Platzkonzertfreunden auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können, sind wir eifrig daran, neue Konzertstücke einzulernen. Für all diejenigen, die unser Jubiläumskonzert (Frühjahrskonzert) nicht besuchen konnten, werden wir natürlich das niveauvolle Programm aus diesem Konzert im Sommer wiederholt zum Besten geben. Wie viele bereits wissen, sind, auf Grund unseres 175-jährigen Jubiläums, eine wunderschöne Festschrift und eine sehr anspruchsvolle CD entstanden. Wer also auch zu Hause auf die BMK Tux musikalisch nicht verzichten möchte und gerne in der Festschrift bzw. Chronik in vergangenen Zeiten schmökern will, kann beide Werke bei Mitgliedern der Bundesmusikkapelle Tux erwerben. PREISE: Festschrift: 10,00 € CD: 14,00 € Set : 20,00 € Die eine oder andere CD, oder sogar das ganze Set, wären manchmal sicher eine sehr gute Geschenksidee. Die „Live-Zuhörer“ möchten wir darauf hinweisen, dass unser erstes Platzkonzert am DIENSTAG, dem 08. Juli 2008 ab 20.30 Uhr wie gewohnt beim Musikpavillon in Lanersbach stattfindet. Die Musikantinnen und Musikanten würden sich freuen, viele Einheimische sowie Gäste bei den Sommerkonzerten begrüßen zu dürfen.

Ausstellungseröffnung der Schützenkompanie und der Musikkapelle Tux
takt. Beide Vereine haben anlässlich ihres Jubiläums ein Chronikbuch erarbeitet. Die Musikkapelle hat dieses mitsamt der neu produzierten CD schon beim Frühjahrskonzert vorgestellt. Die Schützen präsentierten an diesem Abend voller Stolz ihr gelungenes Werk. Schützenobmann Franz Erler konnte dazu u. a. Bürgermeister Hermann Erler sowie Schützenregimentskommandant Hermann Huber, die Bataillonskommandanten Fritz Sandhofer und Herbert Empl und weitere Schützenhauptleute des Bataillons begrüßen. Auch zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt. Schützenobmann Franz Erler bedankte sich bei allen, die mitgeholfen hatten, die Ausstellung einzurichten und insbesondere auch bei jenen, die zum

Die Schützenkompanie Tux feiert heuer das 200-jährige Gründungsjubiläum, die Musikkapelle kann auf 175 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Aus diesem Grund haben beide Vereine eine AusstelSeite 26

lung im Mehlerhaus eingerichtet und diese am 17. Mai 2008 gemeinsam feierlich eröffnet. Musikkapelle und Schützen marschierten vom Gasthaus Alte Hütte zum Mehlerhaus und boten durch ihr Spiel bzw. eine schneidige Salve den würdigen Auf-

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 Entstehen des Buches beigetragen haben. Maria Tipotsch, Mehler, hat maßgeblich das Buch gestaltet und viele Stunden am Computer verbracht. Zum Dank dafür wurde ihr der Ehrenkranz des Tiroler Schützenbundes verliehen. Nach der Ausstellungsbesichtigung stärkten sich alle bei einem guten Essen und es wurde ein geselliger, fröhlicher Abend gefeiert.

gemeinsamer Einmarsch von Musikkapelle und Schützenkompanie Tux

einige der tollen Ausstellungsstücke …

Die Ausstellung im Mehlerhaus ist im Sommer jeden Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, auch die Chronikbücher der Schützen und der Musikkapelle sind dort erhältlich.

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Volksbühne Tux
Nach eine kurzen Pause bringt die Volksbühne Tux in der Stammgästewoche, am Mittwoch, den 2. Juli 2008 erstmals wieder das Stück „Der Saisongockel“ auf die Bühne. Weitere Termine: 16. und 30. Juli, 13. August, 3. und 17. September 2008 (jeweils Mittwoch) Karten sind im Vorverkauf beim Tourismusverband Tux / Finkenberg unter der Telefonnummer 05287/8506 erhältlich - Restkarten an der Abendkasse ab 20:00 Uhr Kurz zum Geschehen: Gundl bewirtschaftet mit ihren Eltern Marianne und Alois den Daxenbergerhof, das heißt, eigentlich arbeiten mehr die Frauen, Alois ist eher etwas faul und geht lieber ins Wirtshaus. Gundls „Freund“ und Geschäftsführer vom Tourismusbüro – Flori Stingelmeier – überredet ihren Vater, ein paar Zimmer an Urlaubsgäste zu vermieten. Nach Ankunft der ersten Gäste bemühen sich Flori und Alois nur noch um die weiblichen Urlauberinnen. Diesen tun die DaxenbergerFrauen leid und sie schlagen sich auf ihre Seite, die sich nun endlich gegen die beiden „Saisongockel“ zur Wehr setzen. langjährigen Dienste geehrt. Und zwar Frau Johanna Tomann für 25 Jahre

Die Volksbühne Tux freut sich auf euern Besuch und wünscht jetzt schon einen schönen und unterhaltsa- und men Abend. Frau Gretl Abraham für 60 Bei der Jahreshauptver- Jahre sammlung am 12. April 2008 wurden 2 Mitglieder für ihre

Als Neumitglied konnten wir Frau Susanne Aigner für unseren Verein gewinnen.

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Diverses
Danke an die Hauptschule Tux
diesem Projekt mitzumachen und die RadA so aus ihrer Sichtweise der Öffentlichkeit vorstellen wollten. Das habt ihr ganz toll gemacht! Danke auch an ALLE anderen, die am Projekt mitgewirkt und mitgeholfen haben. Das Projekt ist auch ein guter Beweis, dass junge und ältere Menschen viel von einander lernen und sich gegenseitig helfen können. Die Schüler/innen haben den Umgang mit älteren oder behinderten Menschen geübt und so Vorurteile bzw. Hemmschwellen abgebaut. Wir wünschen besonders unseren älteren Mitbürgern viel Vertrauen, Hoffnung und Mut und immer wieder Menschen an der Seite, mit denen sie ihre Freude teilen und von Herzen lachen können, Menschen, die Verständnis haben und den anderen so tolerieren, wie er eben ist. RadA-Team Tux

Am 2. Mai 2008 fand in der HS Tux ein Gesundheitstag des Sozialsprengels Mayrhofen u. Umgebung statt. Es war ein sehr informativer Vormittag mit vielen nützlichen Informationen für Jung und Alt. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Hauptschule Tux unser RadA in diesem Zusammenhang mit eingebaut hatte… bzw. wurde auch ein kleiner Film über RadA (Raus aus dem Alltag) gedreht. Darin wurde u. a. auch gezeigt, was wir sind und wie wir unsere Freitag-

Nachmittage verbringen. Wie lustig es manchmal sein kann und wie manche/r die Sorgen des Alltags an diesem Tag der Woche einfach vergessen kann. Deshalb ein dickes DANKESCHÖN an die HS Tux. DANKE an die Lehrpersonen, besonders an Herrn Direktor Gerold Wisiol sowie an Frau Daniela Pirker, die die Idee zu diesem Projekt bzw. dem Dokumentarfilm hatten. DANKE an die Schüler und Schülerinnen, die sich bereit erklärt hatten, an

Raffiniert finanziert!
Ob es um den Kauf eines Hauses, einer Wohnung, eines Autos oder um eine sonstige Anschaffung geht für die Erfüllung Ihrer Wünsche brauchen Sie eine Finanzierung, die Ihren Bedürfnissen entspricht, möglichst einfach, rasch und flexibel. Die Sparkasse in Tux ist Ihr kompetenter Finanzierungspartner: ausführliche Beratung, günstige Konditionen, rasche Zusage und einfache Abwicklung. Unser Team in Tux: Mit Martin Tipotsch hat die Tuxer Geschäftsstelle seit kurzem einen neuen Leiter. Martin Tipotsch ist Kommerzkundenberater und Wertpapierspezialist mit großer Erfahrung. Er sieht “seine” Filiale als Drehscheibe für das Geldleben der Menschen in der Region. “Man sagt den Tuxern eine besondere Tüchtigkeit nach. Wir versuchen, diesen Anspruch unserer Kunden einzulösen.” Gemeinsam mit Seite 29

Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008 seinem Team möchte Martin Hier bekommen Sie alles aus Tipotsch sich als starker einer Hand. Mehr Infos gibt’s Partner für die Bevölkerung in der Sparkasse in Tux, im und die Wirtschaft im Tuxer- Internet unter tal profilieren. In unserer Sparkasse zählt der M www.sparkasse-schwaz.at oder unter der Tel.Nr. 050100-77490.

von links: Katharina Wechselberger, Mario Gastl, Martin Tipotsch und Anna Hörhager

In eigener Sache …
Auskunft über die Fotos der Rubrik Seinerzeit der letzten Ausgabe: Von den schneidigen Schifahrern hat sich keiner erkannt, was ich einfach nicht glauben kann. Das zweite Foto entstand bei einem Kinderfest, wenn Frau Pollak – keine Lehrerin, sondern Fahnenpatin der Schützen und Ehrenbürgerin von Tux – auf Besuch kam. Es gab dann Süßigkeiten, die in der damaligen Zeit eine Seltenheit waren. Auf dem Bild sind zum Beispiel Willeit Seppl, Franz, Nanne, Hesser Franz, Nen Frieda, und noch viele andere. Das Bild wurde ca. 1926-27 aufgenommen. Liebe Grüße, Ilse Wechselberger

Danke den großzügigen Unterstützern
Wir danken für die eingegangenen Druckkostenbeiträge für das Jahr 2008. Der Reingewinn kommt ja direkt den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Tux zu und so wurde unter anderem ein Kinoabend während der Wienwoche finanziert. Weiters werden gute Bücher als Anerkennung für Schülerinnen und Schüler mit besonders guten Abschlusszeugnissen gekauft. Sollten Sie für heuer noch den Druckkostenbeitrag leisten wollen, haben wir einen Zahlschein beigelegt. VIELEN DANK DAFÜR!

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