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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Inhalt:
Editoral...............................Seite 2
Gemeinde ..........................Seite 3
Tourismusverband ...........Seite 10
Pfarre ...............................Seite 14
Schulen............................Seite 21
Vereine ............................Seite 24
Diverses...........................Seite 29
Seinerzeit.........................Seite 31

Impressum .........................Seite 7
Redaktionsschluss für die
Herbstausgabe:

15. September 2008
Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Landtagswahl am 8. Juni brachte ein äußerst interessantes Ergebnis – die absolut stärkste
Gruppierung ist wie bei der letzten Wahl schon die „Partei der Nichtwähler“. Ich glaube, dass dies
eigentlich das wichtigste Signal für die Politiker sein sollte, sich zu überlegen, warum so viele Tiro-
lerinnen und Tiroler nicht zur Wahl gehen – und zwar zu einem Großteil nicht aus Bequemlichkeit
sondern aus Mangel an glaubwürdigen Volksvertretern. Dass ein volksverbundener Politiker wie
Fritz Dinkhauser hier einen großen Erfolg feiern konnte, ist aus dieser Sicht nicht weiter verwunder-
lich – dass aber die regierenden Parteien ÖVP, SPÖ, aber auch die Grünen scheinbar unbeirrt
weiter machen, ist schon irgendwie eigenartig. Es erwarten uns auf alle Fälle spannende Wochen
auf Landesebene und auch im Bund. Das Wahlergebnis für Tux finden Sie auf der Seite 6.

Das Jahr 2008 ist für zwei Traditionsvereine ein wahrliches Jubeljahr. Die Schützenkompanie feiert
das 200jährige Bestehen und die Musikkapelle spielt schon seit 175 Jahren. Diese beiden Vereine
prägen das kulturelle Dorfleben maßgeblich – was wären denn kirchliche Feste, Prozessionen oder
Feiern der Gemeinde ohne schneidige Schützen und ohne passende Musik? Da ich selbst Mitglied
bei einer Musikkapelle bin, kann ich wirklich abschätzen, welch großer ideeller Einsatz hier er-
bracht wird. Mehr als 80 Einsätze pro Jahr – Ausrückungen, Konzerte und Proben – sind im Laufe
eines Musikjahres zu erbringen, ohne die persönliche Übungszeit am Instrument hier mitzurech-
nen. Die Musik ist aber eines der schönsten Hobbys, das man haben kann. Herkunft und materielle
Dinge sind hier nicht wichtig - jung und alt spielen und arbeiten zusammen, um den Zuhörern ein
schönes Konzert zu bieten, eine Messe feierlich zu gestalten oder auch einem lieben Menschen
die letzte Ehre zu erweisen. Die Musikantinnen und Musikanten begleiten uns in fröhlichen und
traurigen Stunden. Ich wünsche beiden jubilierenden Vereinen einen guten Verlauf ihrer Feierlich-
keiten und weiterhin viel Freude und Kameradschaft.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe der Prattinge viel Vergnügen und verbleibe mit den
Wünschen für einen schönen Sommer
herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Gemeinde
Straßen und Wege hatten rausgehende
schon von Alters her die Einholung einer
wichtige Aufgabe den Zu- Genehmigung private Lei-
gang, die Zufahrt und die tungen und Einbauten ver-
Verbindung zwischen Ort- legt werden, dass Straßen
schaften, öffentlichen Ein- und Flächen aufgegraben
richtungen und Gebäuden, und verändert werden. Hier
aber auch zu privatem und gilt die einfache Regel: So-
agrargemeinschaftlichem weit die öffentliche Verwen-
Besitz zu ermöglichen. An dung derartiger Flächen nicht
diesem Zweck hat sich bis beeinträchtigt wird und keine
heute nichts geändert. Kurz- anderweitige Möglichkeit zur
um das Öffentliche Gut stellt Verlegung privater Einbauten
die erforderliche Verkehrser- besteht, wird die Gemeinde -
schließung sicher! Ein weite- Voraussetzung ist jedoch ein
rer wichtiger Faktor ist die entsprechendes Ansuchen -
Liebe Tuxerinnen und Tuxer! Verwendung dieser Flächen die Genehmigung zur Son-
- soweit möglich - zur Verle- dernutzung erteilen.
In dieser Ausgabe möchte gung von öffentlichen Was-
ich den Begriff „Öffentliches serleitungen, Kanälen und Ein weiteres Kapitel ist die
Gut“ und seine Bedeutung - Leitungen zur Energiever- unerlaubte Kennzeichnung
nicht zu verwechseln mit sorgung. Naturgemäß ziehen von Privatparkplätzen, oder
Agrargemeinschaftsgut - Liegenschaftseigentümer, gar das Absperren des Öf-
etwas näher erläutern: Das welche direkt an Öffentliches fentlichen Gutes für private
Öffentliche Gut als Fläche, Gut angrenzen, den größe- Zwecke. Naturgemäß haben
betrifft in der Regel Ver- ren Nutzen daraus, als jene, der Hauseigentümer oder
kehrsflächen, Straßen und deren Flächen nicht direkt an seine Gäste die größere
Wege, Parkplätze, teilweise Öffentliches Gut angrenzen. Chance einen Parkplatz auf
auch Freiflächen und Bach- Oft schließen Interessent- dem angrenzenden Öffentli-
läufe. Wie schon der Name schafts- oder Privatwege an chen Gut zu finden, als der
sagt, gehört Öffentliches Gut Öffentliches Gut an. Wäh- weiter entfernte Nachbar!
uns allen: dem Staat, dem rend das Öffentliche Gut Eine Kennzeichnung als
Land, der Gemeinde. Daraus ausschließlich von der Ge- Privatparkplatz oder gar die
leitet sich ab, dass diese meinde betreut und erhalten Ableitung eines Besitzan-
Flächen für alle, also zu glei- wird, haben Interessent- spruches zu Gunsten einer
chen Zwecken und gleichen schaften - oder Private ihre privaten Liegenschaft sind in
Bedingungen nutzbar sein Wege selbst zu betreuen und jedem Falle unzulässig! Im
sollen! Soweit das Öffentli- zu finanzieren. Eine Aus- Interesse aller Bürgerinnen
che Gut Straßen, Wege und nahme bilden wiederum die und Bürger ist die Gemeinde
Flächen in den Ortsräumen Straßeninteressentschaften verpflichtet, einen entspre-
betrifft, wird es von der Ge- nach dem Tiroler Straßenge- chenden korrekten Umgang
meinde verwaltet und be- setz, wo die Gemeinde sich mit dem Öffentlichen Gut
treut. Das Land ist für die in der Regel am Bau und der einzufordern.
Landesstraße, die Republik Erhaltung zu beteiligen hat.
für Bach und Wasserläufe Mit den besten Wünschen für
zuständig. Konkret sind dies: So klar diese Begriffe auch einen schönen Sommer
das Wasserbauamt für den sein mögen, der Umgang verbleibe ich, euer Bürger-
Hauptlauf des Tuxbaches, mit dem Öffentlichen Gut meister
bzw. die Wildbach- und La- scheint nicht immer allen
winenverbauung für alle Ne- GemeindebürgerInnen so
benbäche. geläufig. Es kommt leider
öfters vor, dass ohne vo- Hermann Erler
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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Ergebnis der Landtagswahl 2008

Wahlberechtigte: 1440
Ausgestellte Wahlkarten: 118
Wahlbeteiligung: 73,26 %

Gesamtsumme
der
abgegebenen
gültigen und Ungültige Gültige
ungültigen Stimmen Stimmen ÖVP SPÖ GRÜNE FPÖ KPÖ DC FRITZ
937 16 921 481 132 29 58 6 24 191

Neue Beratungsstelle – Alfa – Telefon Österreich 0810 20 0810

Lesen, Schreiben, Rech- gelhaften Schulsystem nisse, die in ihrem Lebens-
nen und Basiswissen für kommen. Schließlich gibt es umfeld – beruflich, privat und
EDV für Erwachsene in Österreich seit Maria The- dem gesellschaftlichen Le-
Kennen Sie Menschen, die resia die Schulpflicht und ben – vorausgesetzt werden.
Probleme mit dem Lesen folglich müssten alle Lesen Die Bandbreite dabei ist sehr
und Schreiben haben? und Schreiben können. Und groß. Sie reicht von fehlen-
Vielleicht fallen Ihnen jetzt doch ist es nicht so. Über den Basiskenntnissen im
Personen ein, die eine ande- 300.000 österreichische Er- Umgang mit dem PC, gerin-
re Muttersprache haben oder wachsene verfügen über gen Lese- und Schreib-
aus Ländern mit einem man- keine ausreichenden Kennt- kenntnissen bis hin zu tat-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

sächlichem Analphabetis- Deshalb sei hier mit aller reich“ eine kostenlose Bera-
mus. Deutlichkeit gesagt: Fehlen- tung aller Betroffenen, aber
Dies bedeutet, dass diese de Schreib- und Lesekennt- auch allen Personen und
Menschen häufig Schwierig- nisse haben nichts mit man- Einrichtungen, die diese un-
keiten haben Formular und gelnder Intelligenz zu tun, terstützen wollen, an.
Anträge auszufüllen, sondern meist mit einer „un- Dazu wurde das „Alfa-
Gebrauchsanleitungen, glücklichen Lerngeschichte“. Telefon Österreich – 0810
Warnhinweise, Verträge oder Neben der ständigen Angst 20 0810“ eingerichtet.
Zeitungsartikel zu verstehen. entdeckt zu werden, sind Ausgebildete BeraterInnen
Besonders nachteilig wirken Ausgrenzung vom gesell- informieren Österreichweit
sich diese Mängel natürlich schaftlichen Leben, ein ho- und anonym über spezielle
in der Arbeitswelt aus, da in hes Arbeitslosigkeitsrisiko, Bildungsangebote für Er-
allen Arbeitsbereichen erhöhte Armutsveränderung, wachsene sowie mögliche
Schriftlichkeit und PC – Wis- Ausschluss von Weiterbil- Förderungen und professio-
sen eine wichtige Rolle spie- dung und dadurch fehlende nelle Anbieter.
len. Entwicklungschancen die
Viele Betroffene haben Angst Folgen. Weitere Informationen finden
davor sich zu blamieren oder Um dieses Tabuthema end- Sie auf der Internetplattform:
für dumm gehalten zu wer- lich aufzubrechen, bietet das www.alphabetisierung.at
den und „verstecken“ ihre „Netzwerk Alphabetisierung
Mängel vor ihrer Umwelt. und Basisbildung in Öster-

„Kern Franz“ zum Gedenken

Am 13. Mai 2008 verstarb plötzlich und überraschend der Eh-
renringträger und langjährige Gemeinderat Franz Fankhauser,
„Kern Franz“. Eine sehr große Trauergemeinde aus Nah und
Fern, Jagdkollegen, Schafzüchter, Freunde und Bekannte aus
ganz Tirol gaben ihm das letzte Geleit. Bürgermeister Hermann
Erler würdigte sein Leben und seine Verdienste um die Tuxer
Öffentlichkeit, als Gastwirt im Tourismusverband und in der Ge-
meinde. Kern Franz gab die Idee zur Gestaltung des Gemein-
dewappens und bewahrte die Tiroler Steinschaf- Rasse vor dem
Aussterben. Mit Franz Fankhauser verliert Tux ein echtes Origi-
nal. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Der Herrgott schenke ihm die ewige Freude!

Impressum:
Offenlegung nach § 25 Mediengesetz:
„Tuxer Prattinge“ ist das Kommunikationsorgan der Gemeinde, Pfarre und des Tourismusverbandes Tux. Die
Blattlinie ist gemeindezentriert.

Herausgeber: Gemeinde, Tourismusverband und Pfarre Tux
Redaktionsteam: Bgm. Hermann Erler, Hermann Erler, Dekan Eduard Niederwieser, Hannes
Schuster, Gastl Mario, Carmen Erler
Layout: HS Tux
Bankverbindung: Sparkasse Tux, Kontonummer: 0500-502505
Herstellung: STERN Druck, Fügen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Jubiläen
Den 80. Geburtstag feierte:

am 14. Mai – Anna Kreidl,
Tux Nr. 506

am 3. April – Ing. Franz Warum,
Tux Nr. 471

am 5. April – Josef Erler,
Tux Nr. 178

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Den 90. Geburtstag feierte:

am 1. April – Filomena Erler,
Tux Nr. 457

Das Fest der Goldenen Hochzeit begingen:

am 12. April – Elisabeth und Franz
am 8. April – Elisabeth und Franz Erler, Tux Nr. 40
Heim, Tux Nr. 455

am 19. April – Elsa und Alois Kreidl, Tux
Nr. 435

Die Gemeinde gratuliert bei
dieser Gelegenheit allen Ju-
bilaren nochmals aufs Herz-
lichste und wünscht ih-
nen und ihren Familien wei-
terhin alles Gute!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

SCHULTASCHEN & -SACHENSAMMLUNG
Bildung + Chance = Zukunft
Schultaschen + Schulsachen-Sammlung für Kinder im Koso-
vo
Mitmachen!

Wir bitten um folgenden Inhalt:
• Hefte A4 und A5 liniert & kariert
• Bleistifte, Kugelschreiber
• Farbstifte Holz
• Radiergummi
• Spitzer
• Lineal
• Wasserfarben, Pinsel

JA! NEIN!
Alle Schulsachen in die Schultasche pa- • kaputte oder verschmutzte Schultaschen bzw. Schulsachen
cken, und so abgeben! • Schulbücher

Eine Umweltaktion Ihrer Gemeinde und
abgeben!

Tourismusverband Tux-Finkenberg

VERANSTALTUNGSKALENDER SOMMER 2008
28.06. -
6. Stammgästewoche in Tux-Finkenberg
05.07.
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
02.07.
nersbach, 20.30 Uhr
03.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
200-Jahr-Feier der Schützenkompanie Tux. Beginn: 17.00 Uhr mit dem Einmarsch der
Schützenkompanien in Hintertux; anschließend Feldmesse, Abmarsch zur Defilierung, Sal-
05.07.
venschießen. Danach großes Zeltfest mit der "Swarovski Musik Wattens" und den "Zillertaler
Musikanten".
08.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
10.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
13.07. Internationaler Zillertal-Berglauf Tux-Finkenberg
15.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
16.07. Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
16.07.
nersbach, 20.30 Uhr

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

17.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
22.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
24.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
27.07. Torseemarsch & Tuxer Wandertag
29.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
30.07. Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
30.07.
nersbach, 20.30 Uhr
31.07. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
03.08. Almerisch g'sungen und g'spielt auf der Brandalm
"Tag der offenen Tür" bei der Freiwilligen Feuerwehr in Finkenberg. Beginn: um 10.00 Uhr
03.08.
mit einem Frühschoppen.
05.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
07.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
08.08. -
Tennis-Sparkasse-Open Tux
09.08.
12.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
13.08. Sun, Fun & Plantschparty beim Erlebnisfreischwimmbad in Finkenberg, ab 13.00 Uhr
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
13.08.
nersbach, 20.30 Uhr
14.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
14.08. -
3. Tuxer Bierfest'l mit Harry Prünster
16.08.
100 Jahre Spannagelhaus am Hintertuxer Gletscher
16.08. Bergmesse um 11.00 Uhr und anschließend ab ca. 12.00 Uhr Fest mit Live-Musik von „Der
Zillertaler und die Geigerin“.
19.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
21.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
23.08. 40. Steinbockmarsch in Ginzling
23.08. Die Nacht der "Zellberg Buam" in Lanersbach. Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
3. Zillertaler Holzhackmeisterschaft in Lanersbach. Ab 11.00 Uhr Frühschoppen, an-
24.08
schließend findet die Meisterschaft statt.
26.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
28.08. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
31.08. Bergmesse am Grünberg
02.09. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Tux beim Musikpavillon in Lanersbach, 20.30 Uhr
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
03.09.
nersbach, 20.30 Uhr
04.09. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
05.09. "Musikant'n spielt's auf..." in der Zirbenstube vom Hotel Central in Lanersbach, 20.30 Uhr
07.09. Pfarrfest in Finkenberg
11.09. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
13.09. Schaf- und Haflinger Almabtrieb in Finkenberg
14.09. Bergmesse der Jägerschaft Tux am Horbergjoch
Theateraufführung der Volksbühne Tux: "Der Saisongockel" im Gemeindesaal Tux in La-
17.09.
nersbach, 20.30 Uhr

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

18.09. Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg, 20.30 Uhr
Abschlusskonzert der Bundesmusikkapelle Finkenberg in der Festhalle in Finkenberg,
26.09.
20.30 Uhr
26.09. -
Hintertuxer Oktoberfest mit Almabtrieb
27.09.
Kuh-Almabtrieb in Finkenberg mit Live-Musik ab 11.00 Uhr. Eintreffen der Kühe um ca.
27.09.
13.00 Uhr. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

Foto: TVB Tux-Finkenberg

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Pfarre
Liebe Pfarrfamilie!
Nach langer Zeit ein „weiter wieder einmal die Ministran- Emp-
Einwurf von der Seite“, aus ten zusammen und Christina find-
dem Pfarrhaus (es wird ja hält ihnen eine Stunde oder samer
gerade die Fußballeuro ge- es wird eifrig gebacken und bin ich
spielt). Pizza gekocht. – Es treffen schon, wenn unwiderspro-
Nein – „Seite“ ist dieses sich im alten JS-Raum Frau- chen nicht überprüfte und
Haus nicht. Dieses Haus en frühmorgens zum Psal- jeder Grundlage entbehren-
steht im Zentrum. Viele Men- mengebet oder zur Vesper de Gerüchte in Umlauf ge-
schen kommen da herein, am Abend. Sehr lebendig bracht oder übernommen
viel Leben wird gefördert, und unterhaltsam ist die werden, die zT sehr ins Per-
von dem manche gar nichts „Kreativstunde“, wenn die sönliche gehen. Da sollten
vermuten. Nicht nur Mess- emsigen Handwerkerinnen einige schon ernsthaft über-
wünsche werden vorge- eintreffen um zu stricken, legen, was sie damit anstel-
bracht. In jedem Wunsch häkeln, hardangern oder len können und über wen
nach Gebet steckt eine Ge- klöppeln ... Jede mit einem dies getan wird. Eigentlich
schichte, oft von Dankbar- anderen „Stück“, einer ande- macht man dies überhaupt
keit, aber auch von Sorge, ren Technik. Dieses Leben nicht. - Wie auch die Unauf-
Trauer und Leid geschrie- gefällt mir. .... richtigkeit: man kann schon
ben. Die einen zeigen’s, die Wie ich bei meinem Start in zu mir kommen, wenn etwas
anderen verschweigen’s. Tux gesagt habe: Der Widum sehr gestört oder vielleicht
So gut es geht (und man ist soll ein möglichst „offenes“ gar verletzt hat. Ich kann ja
nicht immer gleich „drauf“), Haus sein, in das die Leute auch nicht für jeden und jede
versuchen Maria, die Pfarr- groß und klein, alt und jung immer den richtigen Weg,
sekretärin, und Christina, die gerne kommen. Wenn’s mir den richtigen „Ton“ finden,
Pfarrhausfrau, auf die Besu- zu lebendig ist und zu viel der ihm(ihr) entsprechen
cher einzugehen und ihnen Arbeit ansteht, mach‘ ich könnte. Das ist mir sehr wohl
Rede und Antwort zu stehen, mich „aus dem Staub“ und bewusst. Aber ich versuche
ihren Anliegen und Wün- grenze mich ab. Die Vorbe- es immer neu. Nur: wenn
schen entgegenzukommen reitung auf die verschiedens- Leute „hinten rum“ ihre „Sa-
und ein freundliches Wort zu ten Aufgaben von Sitzungen che“ machen - und das ge-
schenken (wenn Zeit bleibt bis zu Liturgie und Verkündi- schieht schon ab und zu -,
auch Kaffee und Kuchen). Zu gung brauchen viel Ruhe, dann kann ich nicht drauf-
Festzeiten (und -wochen) ist Konzentration und Zeit; oft kommen und aus Fehlern
richtig viel „los“ und es kann bis in die späten Nachtstun- lernen.
schon passieren, dass ein den. Ich denke, das ist man Nun geht’s voll Erwartung
Anliegen auf der GDO über- den Leuten schuldig. Es ge- dem Sommer entgegen.
sehen oder eine Information lingt ja dennoch nicht immer Wenn ich dieses Wort
„verschwitzt“ wird. Das ge- gleich gut oder so wie ich’s schreibe, sind wahrscheinlich
schieht aber nicht absichtlich haben möchte. Da freut es die großen Feste unserer
und wir bitten um Nachsicht. mich dann besonders, wenn jubilierenden Korporationen
Wir sind halt auch nicht per- ihr Tuxer ein Lob, einen schon vorbei.
fekt. Maria hat auch Deka- Dank übrig habt. Das gibt Die Schützenkompanie feiert
natsaufgaben zu erledigen Flügel und verleiht neuen 200 Jahre-Jubiläum! Wie
und Christina arbeitet noch Auftrieb. Da ergeht es mir sehr haben die Schützen das
im Vorstand der Österreichi- nicht anders wie euch. Ist Heimatbild geprägt und aus-
schen Berufsgemeinschaft denn wirklich alles selbstver- geformt. Die kostbarsten
der Pfarrhaushälterinnen mit. ständlich? Ich freu mich, „Erbstücke“ unserer „Väter“
Sie sind mir (und der Pfarre) dass ihr Tuxer „geuden“ (und Mütter!) bewahrt und
eine sehr große Stütze. – Im könnt. Denn da würdet ihr an weitergegeben: Heimat,
Widum kommen auch immer der falschen Stelle geizen. Glaube, Brauchtum, Würdi-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

gung der christlichen Feste. gwand“ möge dafür weiterhin ne Klassenunterschiede.
Man kann es nicht genug ein Zeichen nach außen Vielleicht ist so was herein-
schätzen und bedanken. sein. gekommen wie „Ganzheit“
Doch: es gilt auch die Zu- Das zweite Jubiläum feiert(e) und „Annahme“: <wenn ich
kunft zu gestalten, hinein zu die BMK Tux: 175-Jahre: spiele – bin ich ganz>. Und
marschieren voll Vertrauen Wer könnte die vielen Noten ich bin es in Gemeinschaft
und Zuversicht in ein noch zählen, wer die vielen mit anderen Gleichgesinnten,
„offenes“ Land, eine „offene“ Marschschritte, wer die Blät- im klingenden Miteinander
Geschichte. Die „Erbstücke“ ter, wer die ungezählten von Alt und Jung über alle
müssen dabei lebendig und Proben und die Ausgaben für Standesdünkel hinweg.
der „gute Geist Gottes“ aus Instrumente und Kleidung, Harmonie wurde und wird
der Flasche gelassen wer- wer die Stunden für die Mu- erahnt, wie Gott sie gemeint
den. Das christliche Ver- sikschüler, wer die Herz- haben mochte in seiner Voll-
mächtnis und das Erbe schläge bei „schmissigen“ kommenheit. ... Ich kann der
„Heimat“ dürfen nicht Wort- Platzkonzerten, die Einhei- Musikkapelle nur von Herzen
hülsen bleiben, sondern soll- mische wie Gäste erfreut heraus gratulieren und ihr
ten in die Tat umgesetzt haben ... 175 Jahre lag „Mu- weiterhin viel Freude an
werden. Dann können wir sik in der Luft“. Ein Schwin- schöner Musik und Heimat-
den Problemen und Wider- gen und Klingen. Die Musik liebe wünschen.
ständen trotzen, wie unsere hat viele Herzen erreicht, Und von der Bevölkerung
Vorfahren es in schwierigs- berührt, aufgemuntert, Sor- wünsche ich mir, dass sie
ten Zeiten getan haben. Tun gen vertrieben, Beine nicht diese Leistungen zu schät-
wir es nicht, dann ist auch mehr ruhig stehen lassen, für zen und zu honorieren weiß
unser Bekenntnis zu ihnen unbeschwerte Laune ge- in der Förderung all dessen,
nur scheinheilig und halbher- sorgt, die kirchlichen Feste was unserer Dorf- und Pfarr-
zig. Das <Herz-Jesu-Land>“ bereichert „zur größeren Eh- gemeinschaft stärkt.
Tirol braucht auch in Zukunft re Gottes“ und Jugendlichen Herzlich grüßt euch alle
die <herzhaften> TuxerIn- und Erwachsenen eine Euer Dekan
nen. Euer fesches „Tuxer- „zweite“ Heimat geboten oh- Pfarrer Edi Niederwieser

Die „schöne Liturgie“
vität, ja dem Geschmack des verführbar ist durch alles,
Betrachters überlassen was sich ihm als „schön" -
(Schön ist, was dem Be- oder auch als „gut" - anbie-
trachter oder dem Hörer ge- tet. Das Gefällige, erheblich
fällt), oder die das Schöne, billiger als das wahrhaft
gemeinsam mit dem Wahren Schöne, und das Bekömmli-
und dem Guten, in der Abso- che, erheblich billiger als das
lutheit Gottes gewisserma- wahrhaft Gute, können die
ßen objektiv verankert se- Gottes-Sehnsucht irreleiten.
hen. Das zustimmende Oberflächliches verstellt un-
Wohlgefallen, ausgelöst zugängliche Tiefe, billiges
durch Wahrnehmen von et- Glück scheint die Sehnsucht
  was, was als schön empfun- nach Glück vorübergehend
  den wird, weist auf eine dem zu befriedigen.
Was ist schön? Menschen innewohnende So weit Philipp Harnoncourt
Es ist schwierig zu bestim- Sehnsucht hin, Schönheit zu in der Zeitschrift GOTTES-
men, was „schön" ist und erfahren, in dieser Erfahrung DIENST, Ausgabe 11, 12.
was es mit der Schönheit auf zu bleiben... Juni 08
sich hat. Zu stark über-
schneiden sich divergierende Verführerische Schönheit „Liturgie nach Wunsch“?
ästhetische Ansichten, die Die unausrottbare Sehnsucht
das Urteil über Schönheit nach dem Schönen bringt es Besonders bei Sakramen-
entweder allein der Subjekti- mit sich, dass der Mensch tenspendungen, denen ein
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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

gewisser „familiärer“ Charak- achten, dass jegliche Mitge- Braut, des Chores, Sän-
ter anhaftet (Taufe, Trauung, staltung der Liturgie inner- gers usw.). Testamenta-
Beerdigung), begegne ich oft halb der vorgeschriebenen rische Wünsche eines
Gestaltungs-Wünschen der Leitlinien erfolgt. Verstorbenen sind für
Angehörigen. „Singt dieses den Leiter der Liturgie
Lied; lest jenen Text usw. ....„ Was leiten wir daraus für die (Priester, Diakon, WO-
Der Wunsch nach Schönheit Gestaltung von Taufe, Hoch- GO-Leiter) nicht bindend!
ist berechtigt. Der Priester zeit, Jubiläen oder Begräb-
als „treuer Verwalter und nisfeier ab?
Ausspender der hl. Geheim- Ich betone: ich freue mich
nisse“ hat dazu einen Auftrag • Verantwortlicher Leiter sehr über die hohe Bereit-
in der Weihe bekommen. der Liturgie ist der Pries- schaft zur Mitgestaltung in
D.h. nicht nur amtlich der ter! unserer Gemeinde. Auch für
Feier vorzustehen, diese die vielen Möglichkeiten, die
oder jene Erlaubnisse zu • Ideen und Wünsche sind euch zur Verfügung stehen.
erteilen, und „Messe zu le- daher zuerst mit dem Ich möchte sie gerne fördern
sen“, sondern wirklich selbst Priester und dann mit der und danke allen, die stets
(feierlich) zu „zelebrieren“, gewünschten Musikgrup- bereit sind, Liturgie mitzu-
sodass „Gottes Herrlichkeit pe, Solisten oder Chor gestalten. Ich werde mich
mitten unter uns aufleuchtet“. und Lektoren (Vorlesern) weiterhin Wünschen und
Zugleich aber muss wach- zu besprechen. Ideen nicht verschließen,
sam sein gegenüber aller wenn sie im liturgischen
Verführung zur Oberfläch- • Die Musik- und Textwün- Rahmen bleiben und unse-
lichkeit und Banalität; ge- sche müssen als Aus- ren Glauben an den Gott der
genüber jeglicher Verein- druck lobender oder bit- Liebe stärken können.
nahmung fürs Private, denn tender Hinwendung an
Liturgie ist immer „öffentlich“, Gott erkennbar sein. Es Euer
ist immer Liturgie der Ge- geht um Gott, der uns
samtkirche und nicht nur nahekommt, und nicht
einer kleinen Gruppe. So um Huldigung des irdi-
muss der Priester darauf schen Menschen (zB der

Ganz fescht Vergelt`s Gott

Den Familien Fankhauser gelbeutel“ und Zuschuss aus len und die Basis für ein soli-
„Kern“ Traudl und den Fami- dem Kirchenbeitrag das des Budget schaffen könn-
lien von „Schern“ dafür, dass Auskommen zu finden. Das ten. Der laufende Betrieb ist
sie mit dem „Kranzablösen“ geht schon in die Anfänge heutzutage nicht mehr billig.
die Kapelle Mariahilf bedacht der Pfarreibegründung zu- Auch für die Kirche nicht.
haben. Mit den Restaurie- rück, als die Stammpfarre Darum meine Bitte: bedenkt
rungsarbeiten benötigt die Hippach den „Pelzling“ Tux auch in Zukunft eure Pfarre
Kapelle jeden Beitrag sehr! - nur mit dem allernötigsten mit Aktionen aus dem Ver-
Ich kann euch sagen, dass ausgestattet hat. So verfü- einsleben, den Festen und
die Pfarre Tux wirklich kei- gen diese „entlehnten“ Pfar- Kranzablösen. Der Herrgott
nen „Tausender“ auf der Sei- ren nicht über ausreichende wird die Wohltäter der Kirche
te hat, und sich riesig schwer Pfründe und Grundstücke, reich belohnen!
tut, mit dem Erlös aus „Klin- aus denen sie Gewinn erzie-

Hurra – die Urlaubszeit ist da …

Pfarrer Edi Niederwieser und Haushälterin Christina machen vom 6. – 31. Juli
wohlverdienten Urlaub. Das Büro ist in dieser Zeit am Freitag nicht besetzt.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Tux und Finkenberg in einem „SEELSORGERAUM“ mit ... ???

bis zum Jahre 2014 re- sind, ist immer ein Pries-
duziert werden. Die neu- ter. Er ist Pfarrer dieses
en Pfarrgemeinden wer- SSR.
den zwischen 2.013 und 2. Die einzelnen Pfarreien
12.780 Katholiken ha- des SSR können auch
ben. In einigen größeren durch einen Kurator, Ko-
Gemeinden sollen künf- ordinator oder Pastoral-
tig zwei oder mehrere assistent(in) vor Ort mit-
Priester die Seelsorge geleitet werden.
übernehmen. 3. Je nach Größe des SSR
• Das Bistum Trier will steht zur Sicherung vor
die Zahl seiner Pfarrei- allem dieser Dienste, die
en um mehr als die priestergebunden sind
Hälfte verringern. Bis- (Sakramentenspendung;
  lang zählt das älteste hl. Messe), ein Vikar zur
  deutsche Bistum 951 Seite. Da ist es auch
„Seelsorgeraum“, kurz SSR, Pfarreien, zusammenge- aufschlussreich, einen
(bitte immer so lesen in die- fasst in 389 pastoralen Blick auf die Statistik
sem ausführlichen Artikel), Einheiten. Künftig soll es der Sakramentenspen-
dieses Wort geistert schon nur noch 173 pastorale dung in den letzten vier
seit fünf Jahren durch unsere Einheiten geben. Jahren in unserem De-
Diözese. Und manchen Pfar- kanat zu werfen.
reien steht es vor wie ein Wie sieht die prognostizierte 4. Gremien wie PGR und
„Schreckgespenst“: „Was, Priesteranzahl in unserer PKR bleiben jeder Pfarre
wir sollen keinen Priester Diözese aus? erhalten und werden in
mehr am Ort erhalten, wenn • Derzeit 160 Priester für einem SSR-Rat zusam-
uns der amtierende verlässt, 287 Seelsorgestellen, mengeführt, der die Pas-
krank wird, ausfällt, stirbt? Altersdurchschnitt 63 toral und kirchliche Fei-
Wir sollen „eingemeindet“, Jahre, 90 Ordenspriester, ern (zB Prozessionen,
zusammengelegt werden mit die für Hilfen zur Verfü- Metten, Osternacht, Fir-
einer anderen Pfarre? Ein gung stehen mung ...) koordiniert.
Laie soll uns leiten? Wer hält • In 10 Jahren: nur mehr 5. Finanzen werden nicht
denn dann die Beerdigun- 90 Priester, davon die zusammengelegt, son-
gen, Taufen und Trauungen? Hälfte über 70 Jahre alt, dern bleiben der jeweili-
.... Das können wir uns nicht nur mehr 30 Ordens- gen Pfarre.
vorstellen.“ priester 6. Der Übergang erfolgt
So ähnlich klingt‘s in zahlrei- gestuft. Wenn ein Pfarrer
chen Gemeinden, während Dieser Mangel hat die Diö- ausfällt (durch Verset-
sich einige „ganz sicher wie- zese veranlasst ein Modell zung, Pensionierung
gen“, dass diese Entwicklung zu entfalten, wie ordentliche etc.), dann erst tritt dieser
sie nicht treffen wird, und Seelsorge (Pastoral) bei Plan in Kraft.
„den Kopf in den Sand ste- Wahrung der Eigenständig-
cken“. keit der Pfarrgemeinden ga-
rantiert werden kann. Sie Das Dekanat Fügen-
Der eklatante Priestermangel nennt dieses Modell „Seel- Jenbach
zeigt sehr starke Auswirkun- sorgeraum“. Wie sieht ein
gen auch in Deutschlands SSR aus? (ein Doppeldekanat) weist
Diözesen, wie zwei Beispiele mit den Pfarren und Exposi-
dokumentieren: 1. Verantwortlich für die turen 19 Seelsorgestellen
• Bistum Hildesheim: Ins- Leitung eines SSR, in auf, und reicht von Hinterriss
gesamt soll die Zahl der dem mehrere Pfarreien bis Hintertux, von Gallzein
Pfarrgemeinden von 348 zusammengefasst (aber bis an die Gemeindegrenze
im Jahre 2003 auf 120 nicht „eingemeindet“) von Kramsach. Derzeit wir-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

ken noch 9 Pfarrer, Koopera- „Steuerungsgruppe“ (StGr) Dekan stehe dieser StGr vor.
tor James und Kaplan Penz. Dabei wird auch bedacht, mit
Wenn in 10 Jahren nur mehr In unserem Dekanat wurde wie vielen qualifizierten Leu-
die prognostizierten 90 Pries- im April eine 10-köpfige ten ein SSR zusätzlich aus-
ter für die ganze Diözese zur „Steuerungsgruppe“ (StGr) gestattet werden kann vom
Verfügung stehen, dann be- eingerichtet, in der alle Regi- Vikar, Kurator bis zum Pasto-
kommt unser Dekanat an- onen vom Achental bis Tux, ralassistent(in). Wir werden
teilmäßig nur mehr 6 Pries- von Gallzein bis Münster in diesem Prozess der Erar-
ter, eher fünf! vertreten sind. Es gilt in die- beitung von der Diözese mit
ser StGr das Modell künftiger Mag. Christian Nuener be-
SSR-e zu erarbeiten. Ich als gleitet.
Alles, was diese StGr erar-
beitet, wird der Dekanatskon-
ferenz und dem Dekanatsrat
vorgelegt, dort und in den
Pfarrgemeinderäten sowie
mit Menschen in Trägerfunk-
tionen diskutiert und die
Rückmeldungen wieder in
der StGR eingearbeitet, so-
lange, bis sich Dekanatskon-
ferenz und Dekanatsrat für
ein endgültiges Modell ent-
schieden haben. Dieses Mo-
dell muss der Dekan am Ab-
schluss dem Bischofskonsis-
torium präsentieren. Und
dieser befürwortet es oder
lehnt es ab.

ein Erstentwurf

Rechts die Grafik Zweimal schon hat die StGr
unseres Dekanates. einen Nachmittag lang getagt
Der Seelsorgeregion und ein erstes Modell mit
Jenbach-Wiesing- sechs SSR-en erarbeitet.
Münster ist schon Dieses geht nun in die pfarrl.
errichtet und wird von Gremien hinaus zur Diskus-
Pfarrer Marek Cie- sion.
sielski (PL) geleitet. Noch sieht der Erstentwurf
vor, dass Tux-Finkenberg
einen SSR bilden, und im
vorderen Zillertal und Inntal
größere SSR-e entstehen,
weil sie im Nahbereich zu-
einander liegen und nicht so
exponiert auseinander wie
Achental und Tuxertal; aber
es könnte nach den ver-
schiedenen Diskussionen
und Rückmeldungen auch
kommen, dass Tux-
Finkenberg- Ginzling-
Hippach-Aschau einen riesi-
gen SSR bilden, v.a. wenn
wir nur mehr mit fünf Pries-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

tern besetzt werden sollten. Ich persönlich werde mich Und wir brauchen dazu das
Dann müsste man hier un- sehr für einen sechsten SSR Gebet aller Gläubigen!
bedingt Zusatzkräfte einbin- einsetzen. Ich hoffe, wir ha-
den wie einen Vikar (ständi- ben damit Erfolg. Egoismus Danke für die Geduld beim
ger Aushilfspriester) für die und Sturheit sind hier fehl am Lesen und dein Interesse
sakramentalen Dienste, Pas- Platz. Wir werden in Solida- sagt
toralassistenten und Koordi- riät und Loyalität zusammen-
natoren als Bezugs-, schauen, was gemeinsam
Ansprech- und Leitungsper- zum Wohl aller Gemeinden
sonen vor Ort. erzielt werden kann.

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern des Mutes.“ (Paulus)

Des Huagachtstübl

Treffpunkt unserer jungge- tin Stift Ilse, wo wieder viel Allen Kuchenbäckerinnen,
bliebenen Älteren in der Pfar- an frühere Zeiten erinnert die uns während des Jahres
re ist das monatliche Hua- wurde, singen und natürlich verwöhnten, sei herzlich ge-
gachtstübl in der Suppenkü- das Kartenspiel werden hier dankt. Wir freuen uns schon
che. Jeden dritten Donners- bei uns gesetzt. wieder auf den Herbst. Am
tag im Monat treffen sich um Zum Abschluss vor dem 18. September geht’s wieder
die 15 bis 20 Personen (zur „Sommerratschl“ gibt’s noch los und da wäre es uns eine
Zeit nur Frauen) auf a eine kleine Wallfahrt zur Ma- große Freude, wenn ein paar
Ratschl und zu Kaffee und rienkapellen am Hertaberg mutige Männer unsere Run-
Kuchen. Aktivitäten wie ein mit Einkehr beim Säulin- de bereichern.
Diavortrag von Franz Berger, gerhof und Weiterfahren
ganz interessante Nachmit- über den Reitherkogel nach Für die Frauenrunde, Lisi
tage mit unserer Dorfchronis- Reith und wieder heim. Schösser

Blumenschmuck in unserer Kirche

Seit Ostern ist wieder Früh- Eine kleine Anregung: Auch unsere Kapellen in
ling in unseren Kirchen ein- Kranzspenden für Verstor- Madseit und Schöneben sind
gekehrt, wo frische Blumen bene zugunsten das Blu- Kleinode und Mittelpunkt
und frisches Grün ein schö- menschmucks in der Kirche, kleiner, betender Gemein-
ner Rahmen für unsere Fes- das sind Blumen, die lange schaften, die viel Segen
te sind. Ob zur Erstkommu- zur Ehre Gottes blühen. Es bringen. Ein Danke auch
nion, der Maialtar, zu Hoch- gibt auch immer noch die dem Hochmuth Lois, der für
zeiten oder für Prozessionen, Aktion „Regentropfen“. Das den Altar bei den Feldmes-
wir freuen uns über ein ist ein Dauerauftrag mit mo- sen die schönen Alpenblu-
schön geschmücktes Got- natlich einer kleinen Spende, men holt.
teshaus. ergibt übers Jahr einen Mit einem afrikanischen
Da tut gut, wenn sich die schöne Unterstützung. Sprichwort möchte ich Ver-
Anerkennung dieser Aufgabe geltsgott sagen:
in einer Spende auf das Blumenschmuck Konto NR
Blumenschmuckkonto be- 26666 bei der Raika Tux „Wenn viele kleine Leute an
merkbar macht. Ein Dank vielen kleinen Orten viele
allen, die dafür gespendet Ein ganz herzliches Ver- kleine Dinge tun, wird sich
haben, bitte auch weiterhin geltsgott auch für diesen das Angesicht der Erde ver-
darum. Danke auch unserer Dienst in Hintertux und in ändern“
„Blumenhäusel Burgi“ für ihr Vorderlanersbach. Der Herr-
Entgegenkommen! gott lohne euch alle Dienste Lisi Schösser
für Kirche und Pfarre!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Schulen
Volksschule Tux: Raiffeisen JUNIORCUP – der Ball im Mittelpunkt
Noch vor den Tuxer Ferien ter fungierte. Die Kinder Siegern Stefan Würtl, Simon
fand das Raika – Ballturnier, mussten „fair“ spielen, Brugger und Konstantin
das alle 2 Jahre organisiert Teamgeist entwickeln und Brunner für ihre hervorra-
wird, für die 3. und 4. Klasse sich zu Spielende auf die gende Leistung! Die Klas-
statt! Bei diesem Ballfest gab gewonnen oder verlorenen senlehrerin Gerda Aschen-
es verschiedene Ballspielsta- Punkte alleine einigen. Dabei wald und Julia Ritzl möchten
tionen. Bei jeder Station kam wurde vor allem im sozialen sich auf diesem Wege ganz
jeder Schüler mit anderen Bereich viel gelernt! Die Kin- herzlich bei Roland Tipotsch
Teamkollegen zusammen. der genossen den aktiven von der Raiffeisenkasse Tux
Das besondere dabei war, Vormittag auf dem Sportplatz für die tolle Organisation des
dass jeder zugleich als Spie- und hatten viel Freude beim Ballfestes bedanken!
ler wie auch als Schiedsrich- Spiel! Wir gratulieren den

Die Gewinner des Juniorcups 2008 Die Teilnehmer des Raika - Cups 2008 mit
Organisator Roland Tipotsch

Musikschule Tux stellt sich vor
Angebot der Musikschule
Tux wahr und lernen ein oder
sogar zwei Instrumente! Vor-
gestellt wurden uns die
Blechblasinstrumente Tuba,
Horn, Trompete, Posaune
und Tenorhorn. Weiters wur-
den Stücke gespielt mit Gei-
ge, Gitarre, Harfe, Blockflöte,
steirischen Harmonika, Quer-
flöte, Klarinette, Saxophon,
Hackbrett und Okarina.

Ein herzliches Vergelts’ Gott
an die Musikschullehrer Mo-
nika, Alexandra und Maria.
Wie jedes Jahr stellen die strumente vor. Wir haben ja Danke für euer tolles Kon-
Musikschullehrer den Volks- in Tux sehr musikalische zert!
schülern verschiedene In- Kinder und viele nehmen das

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Aktion scharf!
Stellt euch vor, die 3.Klasse fahren sind, einen Apfel. Wir Schultag!
Volksschule in Tux hatte eine standen bei der Eggalmbahn
Aktion mit zwei Polizisten! und das ist ja ein Ortsgebiet - Sofie Wechselberger,
Jeder Drittklässler durfte wie ihr alle wisst! Später gin- 3.Klasse der VS Tux
einmal oder zweimal mit der gen wir noch zum Theater-
Laserpistole Autos blitzen. saal von Tux. Dort wurde uns Auf diesem Wege möchten
Während die Polizistin Caro- das Märchenstück "Hänsel sich die Volksschüler und
line Autos aufhielt, rief ihr und Gretel" von den Kinder- Lehrpersonen ganz herzlich
der Polizist Werner zu, wie- gartenkindern vorgespielt. bei den beiden Polizisten
viel km/h das Auto fuhr. Die Volksschüler und Kin- Caroline und Werner, sowie
Wenn es zu viel war, beka- dergartenkinder von Finken- bei den beiden Kindergar-
men die Autofahrer/innen berg waren auch dabei und tenpädagogen Tanja und
von uns Schülern eine Zitro- einige Hauptschüler von Tux Nicole bedanken!
ne und wenn sie richtig ge- auch! Was für ein schöner

Lara Krajnc erzielte bei jedem Auto einen Treffer! (mit Polizistin Carolin, Simon Würtl und David Klausner im
auf dem Bild Polizist Werner und Markus Geisler) Gespräch mit den Fahrern

Andreas Fankhauser mit der Laserpistole Lukas Kohlmaier lauscht den Anweisungen
von Werner

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Hauptschule Tux - Projekt: Fußreflexzonenmassage mit
Frau Dr. Jutta Wechselberger
des Projektes erzählte uns
Jutta, wie sie dazu kam, sich
für diese Heilmethode zu
begeistern. Anschließend
fragte sie uns nach unseren
täglichen „Problemchen“.
Jutta ging sofort auf unsere
Anliegen ein und zeigte uns
die wichtigsten Handgriffe.
Auf diesem Wege möchten
wir uns alle für diese infor-
mativen und interessanten
Stunden bei Jutta recht herz-
lich bedanken.
Es war ein toller und ausge-
sprochen netter Nachmittag.

Alexandra R., Alexandra E.,
Dieses Jahr wurde zum ers- Leitung von Frau Wisiol und Martina E., Magdalena F.,
ten Mal das Projekt „Fußre- Frau Dr. Jutta Wechselber- Verena W. und Ingrid O.
flexzonenmassage“ unter der ger angeboten. Zu Beginn

Gesundheitstag des Sozialsprengels an der Hauptschule Tux
Am 2. Mai fand der Gesund- Schwestern des Sprengels, und bietet kranken oder be-
heitstag des Sozialsprengels ein Sehtest der Firma Amor, hinderten Menschen jeden
Mayrhofen und Umgebung in ein Hörtest der Firma Audio- Freitagnachmittag eine will-
Tux statt. Mit Schülern der phon, ein Fitness Check, kommene Abwechslung mit
Hauptschule Tux wurde die- „Gehirnjogging“, „Fit im In- Geselligkeit & Spiel.
ser Tag in diversen Projekten ternet“, Erste Hilfe-Übungen
vorbereitet. des Roten Kreuzes Tux, „Fit Abgerundet wurde das Pro-
mit Yoga“: Monika Tipotsch, gramm mit einem Vortrag
„Was macht ein Sozialspren- Tux. von Mag. Christian Kessler
gel?“ Mit diesem Vortrag zum Thema „Wie bleibe ich
eröffnete der Obmann des Aber auch das Hineinfühlen, psychisch gesund?“.
Sozialsprengels OSR Dir. das Hineinversetzen in das
Josef Kröll den Vormittag Leben eines alten oder be- Im Wellness-Cafe konnte
und brachte so, insbesonde- hinderten Menschen und in man sich seinen persönli-
re dem jugendlichen Publi- dessen Probleme im Alltag, chen Tee zusammenstellen
kum, die Anliegen des standen bei der Bewältigung lassen und auf ein gemütli-
Sprengels näher. des „Handicap-Parcours“ im ches „Raschtl“ einkehren.
Vordergrund.
Anschließend konnte man in Der Sozialsprengel Mayrho-
verschiedenen Workshops Als kleine Premiere wurde fen & Umgebung und die
konkrete Anregungen zur der Film „RADA – ein kleiner Hauptschule Tux möchten
Erhaltung und Verbesserung Film, aber eine große Idee“ sich bei allen bedanken, die
der eigenen Gesundheit er- über die Tuxer Einrichtung zum Gelingen des Gesund-
proben: Blutdruck, Blutzu- RADA gezeigt. RADA steht heitstages 2008 in Tux bei-
cker- & Pulsmessungen der für „Raus aus dem Alltag“ getragen haben.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Blutdruckmessung Yoga

Hörtest Pflegebett

Vereine
FC Sparkasse Tux - Frühjahr 2008
Nachdem die erste Hälfte Trainerteam vorstellte: Groß- mindestens bis nach Fügen
des Meisterschaftsdurch- teils durch laufende berufli- ausweichen musste. All die-
ganges wie in der che Verhinderung aufgrund se Vorzeichen sprachen
Herbstausgabe der Prattinge der Arbeit im Tourismus, teils wohl gegen ein erfolgreiches
berichtet für die Kampf- durch Verletzungen aber Abschneiden. Trotzdem wur-
mannschaft bekanntlich lei- auch aufgrund von Motivati- de durch eine bessere zweite
der nicht nach Wunsch ver- onsproblemen war die Trai- Saisonhälfte (3. Rang in der
laufen ist, galt es im Führjahr ningsbeteiligung doch recht Rückrundentabelle!) der
alle Kräfte gegen den Ab- dürftig. Hinzu kam, wie jedes Klassenerhalt geschafft.
stieg zu bündeln. Allerdings Jahr im Frühjahr, das leidige Zwar lag man schlussendlich
verlief auch die Vorbereitung Problem, dass man, um am nur knapp vor den Abstiegs-
während der Wintermonate grünen Rasen trainieren rängen, aber auch nur drei
nicht so, wie es sich das bzw. spielen zu können, Punkte hinter Rang 5! Trai-

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

ner Gerold Wisiol beendet Eltern unserer Nachwuchski- wirtschaftliche Basis nicht
somit seine Kampfmann- cker, denn diese bilden die geschaffen werden. Dem
schafts - Trainerkarriere oh- Basis unseres Vereins. Nur Vorstand ist es ein Anliegen
ne jemals abgestiegen zu so bleibt gewährleistet, dass hier an dieser Stelle ein gro-
sein. Ihm folgt im kommen- auch in Zukunft im Tuxertal ßes DANKESCHÖN auszu-
den Spieljahr Richard Anfang Fußball im Meisterschaftsbe- sprechen – natürlich auch an
aus Finkenberg. trieb gespielt werden kann. die zahlreichen Freiwilligen
für ihre unentgeltliche Unter-
Ein besonderer Dank gilt all Finanziell gilt es sich wie stützung. Gleichzeitig ergeht
jenen, die sich um unseren jedes Jahr nach der Decke auch die Bitte, weiterhin zum
Nachwuchs kümmern. Es ist zu strecken. Durch etliche guten Gelingen unseres Ver-
nicht immer leicht, Zeit zu Veranstaltungen gelingt es einslebens beizutragen.
finden, um mehr als 60 Kin- der Vereinsführung einige
der und Jugendliche zu Euro in die Vereinskasse zu Mit sportlichen Grüßen ver-
betreuen und bei Laune zu bringen. Doch ohne unsere abschieden wir uns in eine
halten. „Vergelt’s Gott“ allen zahlreichen Sponsoren und kurze Pause und wünschen
Trainern und vor allem allen Gönner könnte eine gesunde einen erholsamen Sommer!

Einheitliches Auftreten

Die U18 „SPG Zillertal 3000“ und die Kampfmannschaft des FC Sparkasse Tux bedanken
sich bei Markus „DJ Mox“ Steindl für die Einkleidung mit tollen Fleece-Jacken.

Spielergebnisse und Berichte aller Mannschaften von unseren Kleinsten
im Fussballkindergarten bis zur „Ersten“ in der 1. Klasse Ost und
alle wichtigen Informationen über das Vereinsgeschehen findet ihr
wie gewohnt laufend aktuell auf unserer Homepage:
www.fctux.at

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

175 Jahre Bundesmusikkapelle Tux

Nach dem großartigen Auf- reits wissen, sind, auf Grund Die eine oder andere CD,
takt, dem diesjährigen Früh- unseres 175-jährigen Jubi- oder sogar das ganze Set,
jahrskonzert zu unserem läums, eine wunderschöne wären manchmal sicher eine
Jubiläum, starten wir nun Festschrift und eine sehr sehr gute Geschenksidee.
schön langsam in die bevor- anspruchsvolle CD entstan- Die „Live-Zuhörer“ möchten
stehende Sommersaison. den. Wer also auch zu Hau- wir darauf hinweisen, dass
Um unseren Platzkonzert- se auf die BMK Tux musika- unser erstes Platzkonzert am
freunden auch heuer wieder lisch nicht verzichten möchte
ein abwechslungsreiches und gerne in der Festschrift DIENSTAG, dem 08. Juli
Programm bieten zu können, bzw. Chronik in vergangenen 2008 ab 20.30 Uhr
sind wir eifrig daran, neue Zeiten schmökern will, kann
Konzertstücke einzulernen. beide Werke bei Mitgliedern wie gewohnt beim Musikpa-
Für all diejenigen, die unser der Bundesmusikkapelle Tux villon in Lanersbach stattfin-
Jubiläumskonzert (Früh- erwerben. det. Die Musikantinnen und
jahrskonzert) nicht besuchen Musikanten würden sich
konnten, werden wir natürlich PREISE: freuen, viele Einheimische
das niveauvolle Programm sowie Gäste bei den Som-
aus diesem Konzert im Festschrift: 10,00 € merkonzerten begrüßen zu
Sommer wiederholt zum CD: 14,00 € dürfen.
Besten geben. Wie viele be- Set : 20,00 €

Ausstellungseröffnung der Schützenkompanie und der
Musikkapelle Tux
takt. Beide Vereine haben
anlässlich ihres Jubiläums
ein Chronikbuch erarbeitet.
Die Musikkapelle hat dieses
mitsamt der neu produzierten
CD schon beim Frühjahrs-
konzert vorgestellt.
Die Schützen präsentierten
an diesem Abend voller Stolz
ihr gelungenes Werk. Schüt-
zenobmann Franz Erler
konnte dazu u. a. Bürger-
meister Hermann Erler sowie
Schützenregimentskomman-
dant Hermann Huber, die
Bataillonskommandanten
Fritz Sandhofer und Herbert
Empl und weitere Schützen-
Die Schützenkompanie Tux lung im Mehlerhaus einge- hauptleute des Bataillons
feiert heuer das 200-jährige richtet und diese am 17. Mai begrüßen. Auch zahlreiche
Gründungsjubiläum, die Mu- 2008 gemeinsam feierlich Ehrengäste waren der Einla-
sikkapelle kann auf 175 Jah- eröffnet. Musikkapelle und dung gefolgt. Schützenob-
re Vereinsgeschichte zu- Schützen marschierten vom mann Franz Erler bedankte
rückblicken. Gasthaus Alte Hütte zum sich bei allen, die mitgehol-
Mehlerhaus und boten durch fen hatten, die Ausstellung
Aus diesem Grund haben ihr Spiel bzw. eine schneidi- einzurichten und insbeson-
beide Vereine eine Ausstel- ge Salve den würdigen Auf- dere auch bei jenen, die zum

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Entstehen des Buches bei- verbracht. Zum Dank dafür sich alle bei einem guten
getragen haben. Maria Ti- wurde ihr der Ehrenkranz Essen und es wurde ein ge-
potsch, Mehler, hat maßgeb- des Tiroler Schützenbundes selliger, fröhlicher Abend
lich das Buch gestaltet und verliehen. Nach der Ausstel- gefeiert.
viele Stunden am Computer lungsbesichtigung stärkten

gemeinsamer Einmarsch von Musikkapelle und Schützenkompanie Tux

einige der tollen Ausstellungsstücke …

Die Ausstellung im Mehlerhaus ist im Sommer jeden Freitag von
14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, auch die Chronikbücher der Schützen
und der Musikkapelle sind dort erhältlich.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Volksbühne Tux

Nach eine kurzen Pause lieber ins Wirtshaus. langjährigen Dienste geehrt.
bringt die Volksbühne Tux in Gundls „Freund“ und Ge-
der Stammgästewoche, am schäftsführer vom Touris- Und zwar Frau Johanna To-
Mittwoch, den 2. Juli 2008 musbüro – Flori Stingelmeier mann für 25 Jahre
erstmals wieder das Stück – überredet ihren Vater, ein
„Der Saisongockel“ auf die paar Zimmer an Urlaubsgäs-
Bühne. te zu vermieten. Nach An-
kunft der ersten Gäste be-
Weitere Termine: 16. und 30. mühen sich Flori und Alois
Juli, 13. August, 3. und 17. nur noch um die weiblichen
September 2008 (jeweils Urlauberinnen.
Mittwoch) Diesen tun die Daxenberger-
Frauen leid und sie schlagen
Karten sind im Vorverkauf sich auf ihre Seite, die sich
beim Tourismusverband Tux nun endlich gegen die bei-
/ Finkenberg unter der Tele- den „Saisongockel“ zur Wehr
fonnummer 05287/8506 er- setzen.
hältlich - Restkarten an der
Abendkasse ab 20:00 Uhr Die Volksbühne Tux freut
sich auf euern Besuch und
Kurz zum Geschehen: wünscht jetzt schon einen
Gundl bewirtschaftet mit ih- schönen und unterhaltsa- und
ren Eltern Marianne und men Abend.
Alois den Daxenbergerhof, Frau Gretl Abraham für 60
das heißt, eigentlich arbeiten Bei der Jahreshauptver- Jahre
mehr die Frauen, Alois ist sammlung am 12. April 2008
eher etwas faul und geht wurden 2 Mitglieder für ihre

Als Neumitglied konnten wir
Frau Susanne Aigner für
unseren Verein gewinnen.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

Diverses
Danke an die Hauptschule Tux
diesem Projekt mitzumachen
und die RadA so aus ihrer
Sichtweise der Öffentlichkeit
vorstellen wollten. Das habt
ihr ganz toll gemacht! Danke
auch an ALLE anderen, die
am Projekt mitgewirkt und
mitgeholfen haben.
Das Projekt ist auch ein gu-
ter Beweis, dass junge und
ältere Menschen viel von
einander lernen und sich
gegenseitig helfen können.
Die Schüler/innen haben den
Umgang mit älteren oder
behinderten Menschen geübt
und so Vorurteile bzw.
Am 2. Mai 2008 fand in der Nachmittage verbringen. Wie Hemmschwellen abgebaut.
HS Tux ein Gesundheitstag lustig es manchmal sein Wir wünschen besonders
des Sozialsprengels Mayrho- kann und wie manche/r die unseren älteren Mitbürgern
fen u. Umgebung statt. Es Sorgen des Alltags an die- viel Vertrauen, Hoffnung und
war ein sehr informativer sem Tag der Woche einfach Mut und immer wieder Men-
Vormittag mit vielen nützli- vergessen kann. schen an der Seite, mit de-
chen Informationen für Jung Deshalb ein dickes DANKE- nen sie ihre Freude teilen
und Alt. Wir haben uns sehr SCHÖN an die HS Tux. und von Herzen lachen kön-
gefreut, dass die Hauptschu- DANKE an die Lehrperso- nen, Menschen, die Ver-
le Tux unser RadA in diesem nen, besonders an Herrn ständnis haben und den an-
Zusammenhang mit einge- Direktor Gerold Wisiol sowie deren so tolerieren, wie er
baut hatte… bzw. wurde an Frau Daniela Pirker, die eben ist.
auch ein kleiner Film über die Idee zu diesem Projekt
RadA (Raus aus dem Alltag) bzw. dem Dokumentarfilm RadA-Team Tux
gedreht. Darin wurde u. a. hatten. DANKE an die Schü-
auch gezeigt, was wir sind - ler und Schülerinnen, die
und wie wir unsere Freitag- sich bereit erklärt hatten, an

Raffiniert finanziert!
Ob es um den Kauf eines rungspartner: ausführliche Wertpapierspezialist mit gro-
Hauses, einer Wohnung, Beratung, günstige Konditio- ßer Erfahrung. Er sieht “sei-
eines Autos oder um eine nen, rasche Zusage und ein- ne” Filiale als Drehscheibe
sonstige Anschaffung geht - fache Abwicklung. für das Geldleben der Men-
für die Erfüllung Ihrer Wün- schen in der Region.
sche brauchen Sie eine Fi- Unser Team in Tux:
nanzierung, die Ihren Be- Mit Martin Tipotsch hat die “Man sagt den Tuxern eine
dürfnissen entspricht, mög- Tuxer Geschäftsstelle seit besondere Tüchtigkeit nach.
lichst einfach, rasch und fle- kurzem einen neuen Leiter. Wir versuchen, diesen An-
xibel. Die Sparkasse in Tux Martin Tipotsch ist Kom- spruch unserer Kunden ein-
ist Ihr kompetenter Finanzie- merzkundenberater und zulösen.” Gemeinsam mit

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

seinem Team möchte Martin Hier bekommen Sie alles aus www.sparkasse-schwaz.at
Tipotsch sich als starker einer Hand. Mehr Infos gibt’s oder unter der Tel.Nr.
Partner für die Bevölkerung in der Sparkasse in Tux, im 050100-77490.
und die Wirtschaft im Tuxer- Internet unter
tal profilieren.
In unserer Sparkasse zählt der M

von links: Katharina Wechselberger, Mario Gastl, Martin Tipotsch und Anna Hörhager

In eigener Sache …
Auskunft über die Fotos der Rubrik Seinerzeit der letzten Ausgabe:

Von den schneidigen Schifahrern hat sich keiner erkannt, was ich einfach nicht glauben
kann.

Das zweite Foto entstand bei einem Kinderfest, wenn Frau Pollak – keine Lehrerin, sondern
Fahnenpatin der Schützen und Ehrenbürgerin von Tux – auf Besuch kam. Es gab dann Sü-
ßigkeiten, die in der damaligen Zeit eine Seltenheit waren. Auf dem Bild sind zum Beispiel
Willeit Seppl, Franz, Nanne, Hesser Franz, Nen Frieda, und noch viele andere. Das Bild
wurde ca. 1926-27 aufgenommen.

Liebe Grüße,
Ilse Wechselberger

Danke den großzügigen Unterstützern
Wir danken für die eingegangenen Druckkostenbeiträge für das Jahr 2008. Der Reingewinn
kommt ja direkt den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Tux zu und so wurde unter
anderem ein Kinoabend während der Wienwoche finanziert. Weiters werden gute Bücher als
Anerkennung für Schülerinnen und Schüler mit besonders guten Abschlusszeugnissen ge-
kauft.
Sollten Sie für heuer noch den Druckkostenbeitrag leisten wollen, haben wir einen
Zahlschein beigelegt. VIELEN DANK DAFÜR!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Sommer 2008

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