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Juist Persönlichkeiten

Die Schule am Meer auf Juist: Zum 50. Todestag von Martin Luserke

Zum 50. Todestag des bedeutenden Reformpädagogen Martin Luserke


wird sein Grabstein von Hage in Ostfriesland auf den Inselfriedhof Juist
verlegt. Luserke hatte im Jahr 1925 die Schule am Meer auf Juist
gegründet.

Juist, Juni 2018. Am 01. Juni 2018 jährt sich der Todestag des
Reformpädagogen, Dichters und Theatermannes Martin Luserke zum 50. Mal.
Für die Insel Juist hat Luserke eine besondere Bedeutung, denn hier hat er im
Jahr 1925 die Schule am Meer gegründet, die das zu dieser Zeit vorherrschende
Bildungssystem grundlegend veränderte. Anlässlich seines Todestages wird sein
Grabstein nun einen Ehrenplatz auf dem Inselfriedhof auf Juist finden.

Mit sechs Kolleginnen und Kollegen hatte Luserke auf Juist die Schule am Meer
gegründet. Das Gymnasium stellte eines der interessantesten
reformpädagogischen Experimente im Bereich der Landerziehungsheime
während der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen dar. Die Schule war in den
heutigen Gebäuden der Jugendherberge und des Küstenmuseums im westlichen
Ortsteil Loog angesiedelt.

Neben der Vermittlung von Schulwissen, um die Hochschulreife zu erreichen,


strebte die Schule am Meer im Gegensatz zu anderen Bildungseinrichtungen
ihrer Zeit eine ganzheitliche, an demokratischen Prinzipien orientierte Bildung
junger Menschen an. So wurde neben den Hauptfächern insbesondere auch
Wert auf die musische, naturwissenschaftliche, sprachliche und sportliche
Erziehung gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf handlungsorientiertem und
sozialem Lernen. Theater und Musik hatten in der Schule am Meer einen
besonderen Stellenwert und es gab sogar ein eigenes Theater.

Im Jahr 1934 musste die Schule aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Martin
Luserke verließ Juist und lebte fortan auf einem Schiff namens „Krake“, seiner
„schwimmenden Dichterwerkstatt“, auf der er zahlreiche Bücher schrieb, deren
Entwürfe zumeist auf Juist entstanden waren.

Im Jahr 1968 starb Luserke im Alter von 88 Jahren und wurde auf dem Friedhof
in Hage in Ostfriesland neben seiner Frau beigesetzt. Nun wird das Grab
aufgelöst und der Grabstein erhält symbolisch einen Ehrenplatz auf dem Juister
Inselfriedhof. Damit ist er der erste verstorbene Juister, der einen Ehrenplatz
auf dem Inselfriedhof bekommt. Weitere für Juist bedeutsame Persönlichkeiten
sollen folgen.

Weitere Informationen: https://www.juist.de/vor-ort/toewerland/historische-


persoenlichkeiten/
Über Juist:

Juist ist 17 Kilometer lang und 500 Meter breit, Links liegt die temperamentvolle
See und Rechts das stille Wattenmeer, das zum UNESCO zum Weltnaturerbe
zählt.
Die ostfriesische Insel liegt kaum sieben Kilometer vom Festland entfernt und ist
mit dem Schiff in etwa 75 Minuten von Norddeich-Mole erreichbar. Juist hat in
2015 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands
nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden 2015“ erhalten und ist von Tourcert
CSR-zertifiziert. Es ist das erste Programm weltweit zur Zertifizierung und
Leistungsverbesserung für die Reise- und Tourismusindustrie und basiert auf den
drei Säulen Umweltfreundlichkeit, soziale Verantwortung und wirtschaftliche
Rentabilität. Die KlimaInsel“ Juist strebt an, bis zum Jahr 2030 klimaneutral
zu werden. Bei HolidayCheck, dem größten deutschsprachigen Meinungsportal
für Reise - und Hotelbewertungen im Internet, wird Juist von Gästen zu 100
Prozent weiter empfohlen.

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