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Was ist schön?

Schönheitsideale im Check
Cremes auftragen, Joggen gehen, Haare färben: Für den perfekten Look tun wir
so einiges. Aber warum finden wir den einen hässlich, die andere attraktiv? Ein
Blick auf die Gesetze und Kuriositäten der Beautywelt.

Manchmal reicht ein flüchtiger Blick auf der Straße oder in der Bar: Und plötzlich hat uns
irgendjemand Fremdes in seinem Bann und am Liebsten möchten wir ihn sofort kennenlernen.
Mindestens. Ob heißer Typ oder süße Schnecke: Schönheit besitzt - auch in unserer durch und durch
rationalen Welt - noch immer eine schwer beschreibbare Kraft. Und doch ist schön nicht gleich
schön.

Die Herrschaft des Skalpells

zum ArtikelInternationale
BeautytrendsWer schön sein will, lässt schnippeln
Denn Geschmäcker sind verschieden: Erst recht weltweit: Was in Europa en vogue ist, muss in
Indien nicht unbedingt gefallen. Andererseits versuchen Frauen in vielen Ländern, dem westlichen
Look und den Physiognomien zu entsprechen. Hollywood und die Werbeindustrie haben westliche
Schönheitsideale in die ganze Welt getragen. Und so kann es schon sein, dass sich eine
Südkoreanerin unters Messer legt, um eine europäische Augenfalte zu bekommen. Denn das Skalpell
wird weltweit gerne angesetzt.

Kampf der Perfektion


Die Berliner Model-Agentur Misfit Models hingegen hat mit Schönheitsidealen gar nichts am Hut.
Was hier zählt, ist gerade das Unperfekte und Kantige. Im Portfolio gibt's jede Menge schiefe Zähne,
krumme Nasen, dicke Bäuche und tätowierte Arme. Vor allem aber eins: echte Typen. Denn
Ausstrahlung und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper sind unerlässlich für die Außenseiter-
Models. Agentur-Gründer Del Keens ist selbst so einer und erklärt, warum die sonst so glatte
Werbewelt manchmal auch das Raue und Unschöne sucht.

Heute kurvig, morgen knochig

Zeitstrahl öffnen

Der eine oder die andere zieht die Charakterköpfe von Del Keens vielleicht sogar den makellosen
und oft austauschbaren 08/15-Models vor. Der Geschmack in Sachen Körper und Gesicht variiert
aber nicht nur von Mensch zu Mensch und Land zu Land. Er hat sich auch in der Geschichte immer
wieder gewandelt.

Schönheit aus wissenschaftlicher Perspektive


Was ist eigentlich schön? Für die Errechnung von Operations-Ergebnissen hat sich der
Mathematiker Peter Deuflhard mit den Antworten etlicher Disziplinen beschäftigt. Dann hat er eine
überraschende Schlussfolgerung getroffen.

Je verrückter, desto schöner

Vogelkacke als Hautcreme, Kekse für größere Brüste, Schmetterlingsklammern für eine schmalere
Nase – klingt komisch. Aber es gibt Menschen, die für die Schönheit alles machen, auch sich selbst
zum Affen machen. PULS Autorin Claudia Gerauer hat die verrücktesten Beautytrends aus aller
Welt zusammengetragen.

Irgendwann reicht's dann halt auch

Abermillionen Fotos mit #me suchen Bestätigung - und bemühen dazu Photoshop, Retro-Filter oder
abgedroschene Posen. Schade! Denn man könnte im Netz auch sehr gut gegen den Beauty-Wahn
protestieren.

Das ist alles !!!!