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Baustellenpraktikum im Käppeli Muttenz 04.03. – 14.03. 2008 von Marina Pflugi

Inhaltsverzeichnis

1. Titelblatt

2. Inhalt

3. Küchenanbau

4. Küchenanbau / Spriessung

5. Spriessung / Fussgängertunnel / Aufbessern der Lagefuge

6. Balkonerneuerung

7. So wird ein alter Balkonboden entfernt

8. Gerüst / Dämmungserneuerung

9. Solaranlage / Regendach / Abdichtung

10. Abdichtung / Von alt zu neu

11. Schnappschüsse

12. Protokoll vom 04.03.08

13. Protokoll vom 05.03.08

14. Protokoll vom 06.03.08

15. Protokoll vom 07.03.08

16. Protokoll vom 11.03.08 Morgen

17. Protokoll vom 11.03.08 Nachmittag

18. Protokoll vom 12.03.08 Morgen

19. Protokoll vom 12.03.08 Nachmittag

20. Protokoll vom 13.03.08 Morgen

21. Protokoll vom 13.03.08 Nachmittag

22. Protokoll vom 14.03.08 Morgen

23. Protokoll vom 14.03.08 Nachmittag

Küchenanbau Im Block D machen sie zur Zeit das Fundament, damit zu einem späteren Zeitpunkt die Küchenanbauten entstehen können. Es gibt jedoch auch noch ein kleineres Problem, welches eigentlich gar keines ist. Dort, wo das Fundament entstehen soll, ist noch eine alte Leitung in der Erde. Die alte Leitung wird bevor das Fundament gemacht wird, noch neu Isoliert und abgedichtet. Bei dem Küchenanbau wird als erstes der Anbau errichtet. Wenn dies vollendet ist, brechen sie von innen nach aussen durch die bestehende Fassade durch in den neuen Anbau. Ist der Durchbruch beendet, sanieren sie innert zwei Wochen die Küche. In den Wohnungen, wo kein Küchenanbau entstehen soll, wurde die Küche schon renoviert, da man dafür keine Baubewilligung benötigt.

renoviert, da man dafür kein e Baubewilligung benötigt. Armierung des Aussen Ansicht der Einsicht in die
renoviert, da man dafür kein e Baubewilligung benötigt. Armierung des Aussen Ansicht der Einsicht in die
renoviert, da man dafür kein e Baubewilligung benötigt. Armierung des Aussen Ansicht der Einsicht in die
renoviert, da man dafür kein e Baubewilligung benötigt. Armierung des Aussen Ansicht der Einsicht in die

Armierung des

Aussen Ansicht der

Einsicht in die

Fundaments

Schalung.

Schalung

Einsicht in die Fundaments Schalung. Schalung Spriessung von der Hauswand zu der Armierung. Unter dieser

Spriessung von der Hauswand zu der Armierung.

Schalung Spriessung von der Hauswand zu der Armierung. Unter dieser Beton- decke befinden sich die alten

Unter dieser Beton- decke befinden sich die alten Leitungen.

dieser Beton- decke befinden sich die alten Leit ungen. Die alten Leit ungen, mit Aufhängung an

Die alten Leitungen, mit Aufhängung an den Seitenwänden.

befinden sich die alten Leit ungen. Die alten Leit ungen, mit Aufhängung an den Seitenwänden. traditionelle

traditionelle Schalung

Quadratische Schalung mit Armierung Auffüllen mit Beton Graben Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung Vibrierstab

Quadratische Schalung mit Armierung

Quadratische Schalung mit Armierung Auffüllen mit Beton Graben Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung Vibrierstab

Auffüllen mit Beton

Quadratische Schalung mit Armierung Auffüllen mit Beton Graben Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung Vibrierstab

Graben

Schalung mit Armierung Auffüllen mit Beton Graben Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung Vibrierstab

Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung

mit Beton Graben Fertig mit Beton aufgefüllte Schalung Vibrierstab Spriessung In der Tiefgarage ist ein Teil

Vibrierstab

Spriessung In der Tiefgarage ist ein Teil der Decke mit Spriessungen versehen. Es ist eine reine Vorsichtsmassnahme, um gravierende Unfälle zu vermeiden. Da Arbeiter auf der Decke der Tiefgarage mit Lastwagen herumfahren, kann man so einen Einsturz der Decke verhindern. Die Spriessungen sind nicht ganz satt unter der Decke eingeklemmt. Die Spriessungen dürfen jedoch auch nicht umfallen. Wenn ein grösseres Gewicht auf die Decke kommt (Lastwagen), wölbt sich die Decke leicht nach unten. Dies ist jedoch nicht schlimm, da die Spriessungen die Last tragen helfen. Ist die Last jedoch zu hoch, kann es vorkommen, dass sich die Spriessungen bananenförmig verbiegen. Entlastet sich das Gewicht, geht die Decke wieder nach oben und die Spriessungen kippen um, da diese gebogen sind. Spriessungen gibt es auf der Baustelle jedoch nicht nur in der Tiefgarage. Eine weitere Anwendung ist, um das Gerüst zu erweitern. (Bild unten)

Spriessung in der Tiefgarage. Spriessung. Eine andere Spriessung bei der verstellbaren Stelle Fussgängertunnel Damit die
Spriessung in der Tiefgarage. Spriessung. Eine andere Spriessung bei der verstellbaren Stelle Fussgängertunnel Damit die

Spriessung in der

Tiefgarage. Spriessung.

Eine andere

Spriessung in der Tiefgarage. Spriessung. Eine andere Spriessung bei der verstellbaren Stelle Fussgängertunnel Damit die

Spriessung bei der verstellbaren Stelle

Fussgängertunnel Damit die abgebrochenen Fassadenteile nicht auf die Bewohner der Häuser fallen, werden drei Meter tiefe Fussgängertunnel errichtet.

werden drei Meter tiefe Fu ssgängertunnel errichtet. Tunnel als ganzes. Befestigung Hineinsicht Aufbessern der

Tunnel als ganzes.

Meter tiefe Fu ssgängertunnel errichtet. Tunnel als ganzes. Befestigung Hineinsicht Aufbessern der Lagefuge. Die

Befestigung

Fu ssgängertunnel errichtet. Tunnel als ganzes. Befestigung Hineinsicht Aufbessern der Lagefuge. Die Lagefuge ist die

Hineinsicht

Aufbessern der Lagefuge. Die Lagefuge ist die Fuge, welche eine tragende Funktion hat. Wenn diese Fuge Löcher aufweist, füllen die Arbeiter diese mit Mörtel wieder auf. Als erstes knallen Sie Mörtel auf die Wand, sodass es wirklich in die Ritze hineingeht und als zweites Nehmen sie den überflüssigen Mörtel wieder weg.

die Wand, sodass es wirklich in die Ritze hineingeht und als zweites Nehmen sie den überflüssigen
die Wand, sodass es wirklich in die Ritze hineingeht und als zweites Nehmen sie den überflüssigen

Balkonerneuerung An einigen Gebäuden kommen neue Balkone dran. Um dies erreichen zu können, müssen als erstes die alten Balkone abmontiert werden. Dies ist keine leichte Aufgabe, da die Balkone in Beton ausgeführt sind. Um den Beton entfernen zu können, nehmen sie eine grosse Kreissäge und schneiden Stück für Stück ab. Die abgetrennten Platten lassen Sie jedoch nicht auf den Boden knallen, sondern lassen sie anhand einer Seilwinde zu Boden. Damit man mit den Seilen, an welchen die Platten zu Boden gelassen werden, nicht aussen an den Balkonen vorbei muss, haben sie Löcher in die alten Balkonböden gemacht. So kann man mit den Seilen Senkrecht runter gehen und die Platten einfacher zu Boden lassen.

runter gehen und die Platten einfacher zu Boden lassen. Loch im alten Balkonboden, um das hinunterlassen

Loch im alten Balkonboden, um das hinunterlassen zu erleichtern.

im alten Balkonboden, um das hinunterlassen zu erleichtern. So sieht es aus, wenn ein Teil des

So sieht es aus, wenn ein Teil des alten Balkonbodens abgetrennt wurde.

Das Sägeblatt Die Maschine als ganzes.
Das Sägeblatt
Die Maschine
als ganzes.
abgetrennt wurde. Das Sägeblatt Die Maschine als ganzes. Das Sägeblatt montiert auf dem Fahrgestell. Seilwinde 6
abgetrennt wurde. Das Sägeblatt Die Maschine als ganzes. Das Sägeblatt montiert auf dem Fahrgestell. Seilwinde 6

Das Sägeblatt montiert auf dem Fahrgestell.

abgetrennt wurde. Das Sägeblatt Die Maschine als ganzes. Das Sägeblatt montiert auf dem Fahrgestell. Seilwinde 6

Seilwinde

So wird ein alter Balkonboden entfernt.

Als erstes wird die Kreissäge an der richtigen Position montiert. Anschliessend kommen Halterungen(1) an die Betondecke, damit man die Decke mittels einer Kette an einer Seilwinde aufhängen kann. (2) Nach dem montieren der Kette, wird durch ein grosses Loch in der Mitte ein Stahlseil gefahren, damit man die Betondecke beim hinunterlassen einwenig steuern kann. Nun wird die grosse Kreissäge in Betrieb genommen. Die Stelle, an der sie schneiden, wird stets mit Wasser gekühlt. Nachdem die Betondecke abgetrennt wurde, entfernen sie die Kreissäge und deren ‘‘Laufschiene‘‘. Danach wird sie hinunter zu einem Stapler gelassen. (3) Und auf ihn aufgeladen. (4)Anschliessend fährt der Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab.

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

1 Halterungen lose

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

Halterungen montiert.

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

2

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

3

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

4

Stapler mit der Betondecke an einen Sammelort und lädt sie dort ab. 1 Halterungen lose Halterungen

4

Gerüst Damit die Sicherheit auf einer Baustelle gewährleistet ist, benötigt es ein Gerüst, welches auch den SIA Normen entspricht.

es ein Gerüst, welches auch den SIA Normen entspricht. Befestigung an Wand Befestigung des Handlaufes an

Befestigung an Wand

welches auch den SIA Normen entspricht. Befestigung an Wand Befestigung des Handlaufes an Stange Befestigung des

Befestigung des Handlaufes an Stange

Befestigung an Wand Befestigung des Handlaufes an Stange Befestigung des Hand- laufs am Ende. Dämmungserneuerung

Befestigung des Hand- laufs am Ende.

Dämmungserneuerung An einigen Gebäuden wird die äussere Schale des Mauerwerks entfernt, um eine bessere Wärmedämmung zu montieren. Durch die Erneuerung der Dämmung senkt man den Heizölverbrauch und tut so auch noch etwas für die Umwelt, da der CO 2 Ausstoss geringfügiger ist.

die Umwelt, da der CO 2 Ausstoss geringfügiger ist. Ein Arbeiter bricht die äussere Schale ab
die Umwelt, da der CO 2 Ausstoss geringfügiger ist. Ein Arbeiter bricht die äussere Schale ab

Ein Arbeiter bricht die äussere Schale ab und entfernt die Backsteine.

Arbeiter bricht die äussere Schale ab und entfernt die Backsteine. Isolation im Sockelbereich der kommenden Balkone.

Isolation im Sockelbereich der kommenden Balkone.

Solaranlage Um im Sommer die Energie der Sonne zu nutzen, werden auf den Dächern Solaranlagen montiert. Diese sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht vorhanden. Ein wichtiger Teil der Solaranlage ist jedoch schon am richtigen Platz in der Tiefgarage und wartet auf die in Betriebnahme. Die gesamte Solaranlage auf dem Dach hat eine Grösse von 213 m 2

Solaranlage auf dem Dach hat eine Grösse von 213 m 2 Die Tankanlage für die Solaranlage.

Die Tankanlage für die Solaranlage.

Grösse von 213 m 2 Die Tankanlage für die Solaranlage. Regendach Damit es nach dem Abbruch

Regendach Damit es nach dem Abbruch der obersten Balkondecke nicht in die Wohnungen hineinregnen kann, machen sie ein provisorisches Regendach.

hineinregnen kann, machen si e ein provisorisches Regendach. Abdichtung Damit es bei den Dämmarbeiten von oben
hineinregnen kann, machen si e ein provisorisches Regendach. Abdichtung Damit es bei den Dämmarbeiten von oben

Abdichtung Damit es bei den Dämmarbeiten von oben nicht zwischen Wand und Vordach herunterregnen kann, wurde das Dach mit einer Dichtungsbahn (Dachpappe) abgedichtet. Dies geschieht folgendermassen. Als erstes legen sie die Bahnen auf, so dass am Ende nichts unabgedichtet bleibt. Die Enden sind immer ein wenig überlappend. Anschliessend rollen sie die Bahn wieder auf, mit der schwarzen Seite nach unten. Nach dem sie das gemacht haben, bringen sie mit einem Flammenwerfer die schwarze Seite zum kochen und kleben diese im heissen Zustand auf die schwarz gestrichene Betondecke. Die Betondecke wurde bereits gestrichen, damit die Dichtungsbahnen besser haften. Logischerweise klebt es sich

nicht so gut auf Staub und eine Betondecke hat immer ein wenig Staub auf der Oberfläche.

Betond ecke hat immer ein wenig Staub auf der Oberfläche. Ein Arbeiter beim Abdichten. Ein Arbeiter

Ein Arbeiter beim Abdichten.

Staub auf der Oberfläche. Ein Arbeiter beim Abdichten. Ein Arbeiter beim aufrollen der Dachpappe. Von alt

Ein Arbeiter beim aufrollen der Dachpappe.

Von alt zu neu

Ein Block im alten Zustand:

der Dachpappe. Von alt zu neu Ein Block im alten Zustand: Abdichtungsbahnen mit Überlappung. Überlappung der
der Dachpappe. Von alt zu neu Ein Block im alten Zustand: Abdichtungsbahnen mit Überlappung. Überlappung der

Abdichtungsbahnen mit Überlappung.

Block im alten Zustand: Abdichtungsbahnen mit Überlappung. Überlappung der Dachpappe mit Naht Ein anderer, welcher

Überlappung der Dachpappe mit Naht

Ein anderer, welcher beendet ist:

Zustand: Abdichtungsbahnen mit Überlappung. Überlappung der Dachpappe mit Naht Ein anderer, welcher beendet ist: 10

Schnappschüsse

Schnappschüsse Schnurgerüst Materialflaschenzug Streifen auf Fassade Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen

Schnurgerüst

Schnappschüsse Schnurgerüst Materialflaschenzug Streifen auf Fassade Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen

Materialflaschenzug

Schnappschüsse Schnurgerüst Materialflaschenzug Streifen auf Fassade Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen

Streifen auf Fassade

Schnurgerüst Materialflaschenzug Streifen auf Fassade Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen (gelb)

Ansicht Block A

Materialflaschenzug Streifen auf Fassade Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen (gelb) Grosser und kleiner

kleine Mulde für den Kranwagen (gelb)

Ansicht Block A kleine Mulde für den Kranwagen (gelb) Grosser und kleiner Pickel. Bohrmaschine mit speziellem

Grosser und kleiner Pickel.

Mulde für den Kranwagen (gelb) Grosser und kleiner Pickel. Bohrmaschine mit speziellem Aufsatz So sehen zufriedene

Bohrmaschine mit speziellem Aufsatz

Kranwagen (gelb) Grosser und kleiner Pickel. Bohrmaschine mit speziellem Aufsatz So sehen zufriedene Lehrlinge aus. 11

So sehen zufriedene Lehrlinge aus.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

04.03.08

Morgen:

Ankunft auf der Baustelle. Nicola machte mit mir eine kurze Führung durch die Baustelle und erklärte mir im Kurzverfahren, wo welche Arbeiten gemacht werden. Danach gingen wir in die Tiefgarage, um die Spriessungen zu kontrollieren. Nach dem wir die Spriessungen kontrolliert hatten, gingen wir auf ein Gerüst um die Maschine anzusehen, mit welcher sie die Betonbalkone Stück für Stück abmontieren. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging ich alleine auf einen Rundgang. Als erstes ging ich auf das Dach und schaute, auf die Baustelle hinunter. Auf dem Weg zurück, traf ich einen Arbeiter, welcher die Betonbrüstung eines Balkons am Entfernen war. Ich schaute ihm einige Zeit zu und ging dann schlussendlich zurück zum Baucontainer. Dort angekommen fing ich an, eine Zusammenfassung des heutigen Tages zu schreiben. Die Zeit verging wie im Flug und ich konnte fast nicht glauben, dass es schon Mittagszeit war.

Nachmittag:

Um 13:00 Uhr setzten die Arbeiter ihre arbeit fort. Kurz nach dem Wiederbeginn der Arbeit ging ich mit Nicola auf einen Kontrollrundgang durch die Baustelle. Ich stellte fest, dass an einem Gerüst einige Bordbretter fehlten, welche bei einem Sturz das hinunterrutschen vom Gerüst verhindern sollten. Zurück im Baucontainer schrieb ich an meiner Zusammenfassung weiter und liess mir einige Dinge von Nicola erklären, welche ich unterwegs gesehen hatte. Gegen 14:30 traf Stefan auf der Baustelle ein und machte mit einem Herrn, welcher der Genossenschaft zum Stab angehört, einen Kontrollgang durch die Baustelle. Anschliessend machte Nicola ihn auf die fehlenden Bordbretter am Gerüst aufmerksam. Daraufhin ging Stefan auf das Gerüst und ich ging mit Nicola retour zur Baracke. Kurze Zeit später holte er uns ab, um eine fertige Küche anzusehen. Die Mieterin der Wohnung, deren Küche wir angesehen haben, wies Stefan noch auf einige Kleinigkeiten hin, welche noch nicht ganz in Ordnung sind. Anschliessend gingen wir in den Container zurück und Stefan machte sich wieder auf den Weg. Nach dem ich abermals an meiner Zusammenfassung weiter geschrieben hatte, machte ich mich alleine auf den Weg um zu sehen, wie die Arbeiten in der Zwischenzeit vorwärts gegangen sind. Wieder ging die Zeit wie im Fluge und es war schon Zeit um so langsam zusammen zu packen und nach Hause zu gehen.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

05.03.08

Morgen:

Um 7:00 traf ich auf der Baustelle ein. Nicola war heute nicht da, da er Nachhilfeunterricht in Liestal hatte. Nachdem ich meinen Laptop gestartet hatte, ging ich mit einer Digitalkamera ausgerüstet durch die Baustelle und hielt gewisse Dinge damit fest. Dazu kam auch die morgendliche Kontrolle der Spriessung in der Tiefgarage. Nach dem Rundgang ging ich retour in den Bauleitungscontainer, um die Bilder der Digitalkamera auf den Laptop zu laden. Anschliessend fing ich an, die Bilder in die Zusammenfassung zu setzen, welche ich gestern angefangen hatte zu schreiben. Als ich dies erledigt hatte, fing ich an zu lesen, was Nicola mir gestern gegeben hatte. Als erstes las ich ein Protokoll einer Bausitzung (Jour Fix) und anschliessend fing ich an die B Bedingung der Offerte zu lesen. Um 10:00 begann die Bausitzung in dem Bauleitungscontainer. Nach ca. einer halben Stunde war alles besprochen, was besprochen werden musste. Anschliessend ging ich mit Stefan noch auf einen Rundgang durch die Baustelle. Unterwegs gab er mir einige Aufgaben, welche ich bis am Abend erfüllen sollte. Dies sind: Kontrollieren, ob die Dichtung auf dem Dach des Blocks C richtig gemacht wurde. Nachsehen, ob die Blachen weg sind. Bordbretter organisieren. Schauen, dass Wasser im Toitoi ist. Stefan sah auch noch, dass ein Lieferwagen die Piste verlassen hatte und rief gleich den Chef dieser Firma an. Danach gab er mir die Aufgabe ihn wegzuschicken, wenn er bis am Mittag nicht weg ist.

Nachmittag:

Nach dem Mittagessen ging ich wieder mit einer Digitalkamera ausgerüstet umher und fotografierte alles, was mir vor die Linse kam. Mitunter konnte ich miterleben, wie sie die Balkone abschnitten. Ich konnte auch sehen, wie viel Vorbereitungen es benötigt, bis man die Balkone mit der grossen Kreissäge bearbeiten kann. Nach dem meine Kamera bald kein Strom mehr hatte, ging ich retour und schrieb an meiner Zusammenfassung weiter. Als die Sonne wieder ein Mal raus kam, hatte ich Lust den Arbeitern bei ihrer Arbeit zuzusehen, was ich dann auch tat. Ich sah zu, wie man eine Abdichtung macht und lernte eine für mich interessante Schalungsmethode kennen. Die Arbeiter sind alle sehr nett und beantworten freundlich meine Fragen. Am Abend ca. um halb fünf Uhr ging ich nochmals durch die Baustelle, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Zum Abschluss kontrollierte ich noch ein Mal die Spriesse in der Einstellhalle, welche alle einen guten Eindruck machten.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

06.03.08

Morgen:

Als ich auf der Baustelle eintraf, fand ich alles Ordnungsgemäss abgesperrt vor. Nicola ist heute wieder nicht auf der Baustelle, da der Donnerstag sein Schultag ist. Als erste Tat dieses Morgens, ging ich in die Einstellhalle und sah mir die Spriesse an, welche alle noch genau gleich waren, wie gestern. Anschliessend ging ich auf das Dach, auf welchem sie gestern die Dachpappe aufgeklebt hatten (Block C). Als ich oben ankam konnte ich gleich noch den Sonnenaufgang erleben und die laue wärme der Sonne spüren. Anschliessend kontrollierte ich sicherheitshalber noch Mals die Dachpappe, welche für mich einen guten Eindruck machte. Um mich ein wenig aufzuwärmen ging ich retour in den Bauleitungscontainer und schrieb an meiner Zusammenfassung weiter. Als die Sonne ein wenig wärmer war, ging ich raus und schaute zu, wie sie die Fundamente aus Beton gossen. Ich fand das sehr witzig zum zusehen, da der Beton an Volumen abnahm, wenn sie mit einem vibrierenden Stab hinein gingen.

Nachmittag:

Nachmittags ging ich ausgerüstet mit einer Digitalkamera auf Tour und fotografierte die Fortschritte, welche die Arbeiten auf dem Bau gemacht haben. Ich fand dies sehr interessant, da ich den Bauablauf so Stück für Stück mitbekam. Anschliessend ging ich auf das Dach des Blocks A und hatte so einen super Überblick über die gesamte Baustelle. Einige Arbeiter haben mich einwenig komisch angesehen, als ich mit einer Digitalkamera vor ihnen auftauchte und sie bei der Arbeit fotografierte. Aber das ging schnell vorbei. Einige Arbeiter haben mir sogar von sich aus etwas erklärt, als ich ein wenig komisch hinsah und in Gedanken eine Frage zu Recht büschelte. Mitten am Nachmittag kam dann auch Stefan auf die Baustelle, um mal nach dem rechten zu sehen. Er gab mir das Protokoll der Bausitzung vom Mittwoch und bat mich es durchzulesen. Er sagte mir, wenn ich noch etwas sehe, was fehlt, oder einen Schreibfehler entdecke, solle ich das irgendwo aufs Protokoll schreiben. Er sagte dann auch noch zu mir, dass wir das Protokoll morgen miteinander anschauen werden. Zum Schluss bat er mich noch einen Vogeldreck auf der Fassade zu entfernen und am Abend schauen, ob alles richtig abgesperrt ist. Diese Dinge erledigte ich dann auch. Als ich dann mal auf die Uhr sah, konnte ich es wieder ein Mal fast nicht fassen, dass die Zeit so schnell vorbei gegangen ist. Denn des war schon wieder viertel vor Fünf Uhr und bald war es Zeit um in den verdienten Feierabend zu gehen.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

07.03.08

Morgen:

Der letzte Arbeitstag in dieser Woche hat begonnen. Nicola war heute wieder auf der Baustelle. Bis jetzt fand ich es sehr interessant, da ich einzelne Arbeitsabläufe von A- Z miterleben konnte. Wie jeden Morgen kontrollierte ich die Spriesse in der Tiefgarage, welche alle noch in tadellosem Zustand sind. Damit ich im laufe des Tages mein kleines Tagebuch schreiben kann, ging ich retour und bereitete das übliche auf dem Laptop vor. Nachdem ich alles geöffnet hatte, was ich pro Tag benötige, schrieb ich an meiner Zusammenfassung weiter und lud noch die restlichen Fotos auf den Laptop. Nach einem kleinen Rundgang durch die Baustelle schrieb ich an meinem Tagebuch und an der Zusammenfassung weiter. Als ich erledigt hatte, was ich wollte, versuchte ich eine kleine Power Point Präsentation zu machen, welches mir jedoch nicht so ganz gelingen wollte. Nach einiger Zeit ging ich wieder raus und sah den Arbeitern bei ihrer Arbeit zu. Wie immer, wenn man sich für ein Thema interessiert, verging die Zeit im Flug und es war Mittag.

Nachmittag:

Zum Beginn des Nachmittags ging ich nochmals die Spriessungen kontrollieren. Alle sind in gutem Zustand. Nach dem ich wieder ein wenig an meiner Zusammenfassung weiter geschrieben hatte, ging ich raus und schaute den Arbeitern bei ihrer Arbeit zu. Ich konnte auch sehen, wie sie die Vorbereitungen trafen, damit sie später einen Pfeiler an die Hausmauer ran bauen können. Alles in allem fand ich diese Woche sehr gut. Ich hatte so einen richtigen Einblick in den Arbeitsalltag der Arbeiter. Ich lernte auch verschiedene Arbeitsgruppen und deren arbeit kennen. Und trotz dem bin ich froh, dass nun bald das Wochenende beginnt, denn die Arbeit an der frischen Luft macht mich müde. Man ist ja auch viel auf den Beinen und dies bin ich mir nicht gewohnt.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

11.03.08

Morgen:

In Pratteln angekommen, wartete ich auf Mary, welche mit einem anderen Zug kam. Anschliessend gingen wir gemeinsam nach Muttenz ins Käppeli. Unterwegs fragte ich sie noch, was sie gestern alles so gemacht hatte und erklärte ihr noch das, mit den weissen Blöcken neben der neuen Renovierung. Ich sagte ihr, warum bei dem Block, den wir renoviert htten die Fenster noch normal aussehen und bei dem anderen so wie Schiessscharten. Angekommen auf der Baustelle zeigte ich ihr noch meine Fotos, welche ich innert der letzten Woche gemacht hatte. Nach dem ich ihr alle Fotos gezeigt hatte und ihr ihre Fragen beantwortet hatte, gingen wir hinaus. Als erstes gingen wir zum Block C und sahen uns die Fortschritte der Arbeiten an. Bei einigen Fenstern war die Unterkonstruktion der kommenden Fensterbänke schon montiert. Anschliessend gingen wir auf das Dach und sahen uns die Dachpappe an. Ich erklärte Mary auch noch, wie sie die Dachpappe auf das Dach machten. Wir hatten auch noch ein wenig Glück, denn wir konnten gerade noch beobachten, wie sie das Gerüst abmontierten. Kurzerhand machten wir noch einen kleinen Film, wie sie einzelne Teile des Gerüstes hinunterliessen. Anschliessend gingen wir wieder hinunter und stiegen die Treppen des Blocks B hinauf. Zu oberst angekommen entdeckten wir noch ein eigenartiges Gerüst, welches auf dem Dach befestigt wurde. Auf dem Weg nach unten sahen wir noch die Seilwinden, mit welchen sie die Balkonplatten nach unten lassen. Einige Schritte später sahen wir auch noch einige Gegenstände, welche wir nicht zuordnen konnten. Auf dem Weg retour zum Container gingen wir an den bereits gegossenen Betonpfeiler vorbei und sahen, wie sie im beendeten Zustand aussehen. Als ich einen Arbeiter fragte, wie die Schalung schlussendlich von dem Beton weg kommt, erklärte er uns dies freundlich. Diese spezielle Schalung kann man nachdem der Beton ausgehärtet ist nur aufreissen. Wenn dies offen ist, kann man die verschiedenen Teile der Schalung entfernen. Die Schalung besteht aus einer pappartigen runden Schalung mit Styropor Inhalt. In der Mitte ist eine art Karton, welcher mit einer Folie beschichtet ist, welche den Beton schön glatt macht. Am Schluss des Vormittags gingen wir noch beim Block A auf das Gerüst. Unterwegs nach oben konnten wir noch sehen, wie ein Arbeiter die Heizungsrohre freilegte und schlussendlich mit einer Dämmung wieder verschloss, damit die warmen Rohre nicht so schnell abkühlen. Wir konnten auch sehen, wie ein Arbeiter die Vorbereitungen traf, um die grossen Löcher in die alten Balkonböden zu machen. Als wir zu oberst angekommen waren, bekamen wir eine gratis Fussmassage, da das Gerüst von gewissen Arbeiten vibrierte. Bevor wir jedoch auf das Gerüst gingen, trafen wir noch einen von der Genossenschaft zum Stab. Er fragte uns, ob wir alles im Griff haben. Als wir mehr oder weniger sagten, antwortete eher mit weniger. Mary fragte ihn noch wozu diese Konstruktion oben auf dem Dach soll. Er sagte uns dann, dass es für das provisorische Regendach ist, damit es bei den obersten Wohnungen nicht hineinregnet.

Nachmittag:

Nach dem Mittagsessen gingen wir zum Block C und sahen, dass sie anfingen die Dämmung zu montieren. Wir sahen auch, wie ein Arbeiter eine Dämmung voneinander schnitt. Anschliessend gingen wir zum Block B und sahen, wie sie die Säge vorbereiteten für den nächsten Schnitt. Jetzt sahen wir auch, für was die Teile benötigt werden, welche wir am Morgen nicht zuordnen konnten. Es waren Teile der grossen Säge, damit das Wasser, mit welchem sie das Sägeblatt kühlen, vom Wind nicht irgendwo hinspritzt, kann man mit diesen Teilen das Wasser ein wenig steuern. Um uns ein wenig aufzuwärmen gingen wir retour in den Container und schrieben an unseren Zusammenfassungen weiter. Nach einer Weile gingen wir wieder hinaus und machten einen kleinen Rundgang durch die Baustelle, um die Fortschritte zu sehen. Hinter unserem Container konnten wir gerade sehen, wie sie den Beton in die Schalungen füllten, welche sie im Vorhinein unten mit einer Abdichtungsmasse dicht gemacht hatten, und diesen mit einem Vibrierstab verdichteten. Unterwegs trafen wir Stefan, welchen wir zuerst gar nicht gesehen hatten. Gemeinsam gingen wir zum Block B und sahen zu, wie zwei Arbeiter in einem SUVA Korb eine Plane an der Fassade befestigten, damit es in der Nacht bei den Storenkästen nicht hineinregnet. Um die Plane befestigen zu können, nahmen sie eine Latte und schraubten sie an der Fassade an. Anschliessend ging ich mit Mary retour in die Baracke und wir schrieben an unseren Zusammenfassungen weiter, bis Stefan kam. Er gab uns einige Aufgaben, welche wir am nächsten Tag zu erledigen haben. Anschliessend gingen wir hinaus, um zu sehen, wo am nächsten Tag der Container hingestellt werden sollte. Herr Albrecht der Polier kam auch mit und wusste so auch bescheid. Nach dem gingen wir retour und packten unsere Sachen zusammen, denn es war schon zehn nach fünf Uhr.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

12.03.08

Morgen:

Zu beginn des Morgens verfasste ich noch die Zusammenfassung des gestrigen Tages zu ende. Nach einiger Zeit kam Herr Albrecht und gab uns die Abfallsäcke und die Kabelbinder für das Plakat. Ich sagte ihm dann gerade noch, dass der Container, welcher neben der Piste steht zu weit weg ist und näher an die Piste heran gestellt müsse. Anschliessend gingen wir auf einen Rundgang und sahen, wie die Arbeiten in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht hatten. Als erstes sahen wir, dass sie die Schalungen der Betonpfeiler entfernten und bei einem Pfeiler ein Loch entstanden war. Dieses Loch flickten sie dann noch. Anschliessend gingen wir weiter in die Tiefgarage, um die Spriesse zu kontrollieren. Beim Block A waren sie immer noch am abbrechen der äusseren Fassadenschicht. Am Abbrechen der alten Balkone waren sie beim Block B. Beim Block C blieben die arbeiten seit gestern im gleichen zustand. Am aufrüsten waren sie beim Block D an der Reihe und beim letzten dem Block E waren sie am absaugen des Wassers in den Aushuben. Während des Rundgangs suchten wir das Plakat der Fankhauser Werbung, welches wir jedoch nicht fanden. Anschliessend gingen wir retour in den Container um die Abfallsäcke zu holen und die groben Bauabfälle auf der Wiese aufzusammeln, welche vom Sturm dort hin getragen wurden. Während wir am zusammenlesen waren, kam immer wieder neuer Wind auf und blies uns erneute Gegenstände zu. Nach einiger Zeit gingen wir retour in den Container und schrieben an unseren Zusammenfassungen weiter. Nach einiger Zeit gingen wir noch Mals raus, um die Werbeplane zu suchen. Nun fanden wir sie auch. Sie lag unter einer grossen Plane versteckt und nur ein kleiner Teil schaute raus. Mary ging dann in den Container um die Kabelbinder zu holen und ich ging schon mal mit der Plane vor. Nach dem wir die Plane aufgehängt hatten, gingen wir in den Container retour, da der nächste Jour Fix bald beginnen sollte. Nach der Sitzung gingen wir mit Stefan, Herrn Albrecht und einer weiteren Person zu Block A. Dort angekommen fragte Stefan die anderen zwei, ob diese Schaltafeln im Gerüstbauer sind und sie antworteten ihm. Unterdessen hat es angefangen zu regnen und wir kehrten zu unserem Container zurück. Der Aufenthalt im Container war ein kurzer, denn Stefan wollte uns noch zeigen, was sie an Block D machen. Am Block D sind sie gerade am Fussgängertunnel aufbauen. Anschliessend gingen wir wieder in den Container und Stefan holte seine Sachen. Er sagte uns auch noch, dass er am Nachmittag nochmals kommen wird. Da es aus strömen regnete, blieben wir in der Baracke und schrieben an unseren Zusammenfassungen weiter. Unsere nassen Jacken hingen wir über einen Stuhl vor die Heizkörper.

Nachmittag

Nach dem Mittagessen gingen wir auf einen Rundgang, um zu sehen, ob alles noch in Ordnung war. In der Zwischenzeit kam die Sonne zum Vorschein. Nur der Wind machte uns noch ein wenig zu schaffen, da wir bis auf das Dach des Blocks B stiegen, um zu sehen, wie die Arbeiten in den letzten Stunden vorwärts gegangen waren. Unten angekommen trafen wir Herrn Albrecht und baten ihn um Absperrband. Ausgerüstet mit dem Band und einem Abfallsack gingen wir umher, um die vom Sturm losen Absperrbänder zu erneuern. Auf einmal fing es wieder an zu regnen. Wir blieben jedoch hartnäckig und machten munter weiter. Es stellte sich dann heraus, dass der Regen nur von kurzer Dauer war und auch nur in Form von leichtem Nieselregen herunterkam. Retour in der Baracke schrieben wir an unseren Zusammenfassungen weiter, bis einer der Genossenschaft zum Stab kam und uns mitteilte, dass man das F-Logo nicht mehr ganz sieht, da es vom Fussgängertunnel verdeckt wird. Nachher gingen wir zu Herrn Albrecht und baten ihn um Kabelbinder und ein Messer. Er sagte uns dann, dass er keine Kabelbinder mehr hat, der Gerüstbauer jedoch sicher welche habe. Er gab uns dann einen Kutter und wir gingen in Richtung Block D. Nachdem ich bei einem Gerüstbauer Kabelbinder verlangt hatte, hängten wir das Logo ein Stockwerk höher, somit dass es wieder voll sichtbar war. Als die Arbeit vollendet war, gaben wir den Kutter retour und gingen in Richtung Baracke. Kurze Zeit später rief uns Silvia an, um uns mitzuteilen, dass sie uns in einer halben Stunde abholt, da wir noch Rechtskunde bei ihr hatten. Anschliessend brachten wir noch den Abfall weg und fuhren unsere Laptops runter.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

13.03.08

Morgen:

Heute bin ich alleine auf der Baustelle, denn Mary hat heute ihren Schultag. Wie jeden Morgen machte ich einen Kontrollgang durch die Baustelle und kontrollierte die Spriesse. Sie waren immer noch in Ordnung, was ich auch gehofft hatte. Anschliessend ging ich in die Baracke, um meine Digitalkamera zu holen und ein paar Fotos zu schiessen. Da mein Akku reklamierte, ging ich in die Baracke, um meine Zusammenfassung des Tages zu beginnen. Nach einiger Zeit ging ich wieder nach Draussen und sah, dass sie mit dem Abbruch der Balkone beim Block A begonnen hatten. Als es dann wieder anfing zu regnen, ging ich retour in den Bauleitungscontainer und schrieb weiter an meiner Zusammenfassung. Als die Sonne wieder ein wenig durchkam, ging ich raus und machte ein paar Fotos, welche ich anschliessend auf meinen Laptop lud. Als es wider ein wenig schöner wurde ging ich mit meiner Digitalkamera ausgerüstet durch die Baustelle und fotografierte alles, was mich interessierte. Nachdem ich ein wenig kalt hatte, ging ich abermals in die Baracke und bearbeitete meine Zusammenfassung. Einige Zeit später ging ich nochmals raus und drehte eine kleine Runde durch die Baustelle. Ich fotografierte die Fussgängertunnel, als ein älterer Herr mich ansprach, ob ich Beweisfotos mache. Darauf antwortete ich mit nein. Anschliessend fragte er mich, wieso ich diese Tunnel fotografiere und ich sagte ihm, dass ich ein Hochbauzeichnerlehrling sei. So langsam kamen wir in ein kleines Gespräch und ich erfuhr, dass er in Block C wohnt und sehr zufrieden sei. Er sagte auch, dass man es jetzt schon merke, dass man durch die zusätzliche Dämmung viel wärmer in der Wohnung habe. Nach dem das Gespräch zu Ende war, verabschiedeten wir uns und ich ging in Richtung Block A. Als ich so ging, sah ich, dass sie auf den betonierten Pfeilern des Blocks D Winkel befestigt hatten, welche ich gleich fotografierte. Anschliessend ging ich die Treppe zur Tiefgarage hinunter und auf ein Mal fragt ein Arbeiter, welcher auf dem Gerüst des Blocks A war, wie viele Kilometer ich eigentlich Pro Tag zurücklegen würde. Da antwortete ich ihm, dass ich das doch nicht wisse und fragte ihn, weshalb ihn das so interessiert. Daraufhin sagte er, dass er mich den ganzen Tag durch die Baustelle gehen sehe und er nie so viel umher gehen würde. Nachdem ich ihm abermals sagte, dass ich es nicht wisse, ging ich die Treppen hinunter um die Spriesse nochmals zu kontrollieren. Als ich wieder rauf kam sah ich, dass sie beim Block A einen Windschutz eines alten Balkons entfernten und stieg die Treppen des Gerüstes hinauf um ihnen bei der Arbeit zuzusehen. Als ich oben ankam, fragte mich derselbe Arbeiter, ob ich es nun wisse, wie viele Kilometer ich pro Tag umhergehe und den Arbeitern bei ihrer Arbeit zusehe. Zur Antwort bekam er wieder ein Nein. Da hatte der Arbeiter eine Idee und sagte, dass ich es ja mit dem PC ausrechnen könne, wo ich umhergelaufen bin. Er sagte noch, dass Nicola nie so viel umhergelaufen sei wie ich und ich antwortete ihm, dass ich durch das Umhergehen am meisten sehen werde und so auch dementsprechend mehr lernen würde.

Nachmittag

Die Sonne schaute immer wieder ein wenig zwischen den Wolken hervor und ich entschloss mich nach draussen zu gehen. Ich ging auf das Gerüst des Blocks D, um die Konstruktion des Regendachs zu fotografieren, und sah, dass auf dem Gerüst orange Dübel herumliegen. Kurz darauf kam Stefan. Er gab mir die selbst gemachten Plakate und bat mich diese aufzuhängen und jedes Plakat einzeln zu fotografieren, wenn sie aufgehängt wurden. Dies sollte ich tun, damit in einem Schadensfall bewiesen werden kann, dass wir alles Mögliche getan hatten um einen Unfall zu vermeiden. Er gab mir auch noch Fensterpläne, welche ich gemeinsam mit Mary am nächsten Tag kontrollieren sollte und die Abweichungen zu notieren. Kurz darauf gingen wir los und trafen Herrn Hürbi. Gemeinsam gingen wir auf einen Rundgang. Herr Hürbi hat noch einige Risse in der bestehenden Backsteinmauer gesehen, welche wir gerade mal ansahen. Stefan erklärte ihm, dass diese Risse nicht schlimm seien, da diese Vertikal sind. Wenn sie Horizontal wären, wäre dies sehr schlimm, denn dann würde die Fassade eine Bewegung nach aussen machen. Stefan erklärte mir auch noch den Unterschied zwischen einer Lagerfuge und einer Stossfuge. Die Lagerfugen sind jene, welche Horizontal ausgebildet sind und die Stossfugen jene, welche Vertikal ausgeführt sind. Die Lagerfugen sind diese Fugen, welche zum Tragen des Bauwerks beitragen. Deshalb haben die Arbeiter diese auch aufgefüllt, damit sie keine Lücken mehr aufweisen. Beim Block C erklärte Stefan mir auch, weshalb es eine Holzplatte unter dem Fensterbank hat. Diese Holzplatte ist dazu da, dass die Fassade nicht kaputt geht, wenn jemand von innen dran tritt. Stefan gab mir dann auch noch einen Auftrag, welchen ich gemeinsam mit Mary erledigen sollte. Es ging wieder ein Mal um das Plakat, welches wir schon einmal Umplatziert hatten. Er sagte mir, dass er es weiter links haben möchte, da es über einer Querstange hangt. Einige Zeit später ist Stefan dann gegangen und ich fing an die Plakate aufzuhängen. Bevor ich die Plakate aufhängen konnte, suchte ich Herrn Albrecht auf, um ihn um ein Messer zu bitten. Als es dann Richtung Feierabend ging, machte ich mich auf den Weg in die Baracke, um meine Zusammenfassung zu schreiben.

Baustellenpraktikum im Käppeli in Muttenz

14.03.08

Morgen:

Mary kam heute wieder auf die Baustelle. Als erstes fragte sie mich, was ich gestern gemacht hatte. Ich erzählte ihr, dass ich einem Arbeiter zusah, wie er die alten Windfänge entfernte. Ich erzählte ihr auch alles, was Stefan mir erzählt und erklärt hatte. Und zwar das mit dem Riss in der Wand und das mit den verschiedenen Fugenarten. Als ich alles gesagt hatte, was ich sagen konnte, fingen wir an den Schrank aufzuräumen, welches wir schon am Mittwoch aufgetragen bekamen und bis heute nicht dazu kamen. Anschliessend klebten wir die Plastikmappen auf der Seite zu und gingen raus, um die restlichen Plakate aufzuhängen. Kurz darauf kam Herr Hürbi und sagte uns, dass vor einem Notausgang der Tiefgarage beim Block A ein Spriess direkt vor der Tür stehe und wir das Stefan sagen sollten. Wir sagten ihm, dass wir ihm das ausrichten werden. Die Arbeiter sahen uns ein wenig komisch an, als wir mit dem Klebeband die Plakate befestigten. Einer sagte sogar zu uns, ob das unser Ernst sei und wir sagten ihm schlicht ja. Da schüttelte er den Kopf und ging weiter. Einige Zeit später fragte uns ein Arbeiter Bei Block A, ob die 25 Tonnen auf einem Plakat pro Quadratmeter seien oder auf die ganze Piste bezogen. Wir sagten dann, dass wir es nicht wissen und Stefan fragen würden, sobald wir ihn sehen. Er sagte uns dann auch noch, dass der Kranwagen alleine 22 Tonnen wiege und die Container je ca. 7 Tonnen. Ich sagte ihm dann nochmals, dass ich Stefan fragen werde, für was die 25 Tonnen stehen. Während wir die Plakate am aufhängen waren, bekam Mary einen Anruf von Herrn Fankhauser, welcher ihr mitteilte, dass sie nächste Woche nicht auf die Baustelle geht, sondern in eine Fensterfabrik in Therwil, um dort zu arbeiten. Anschliessend sind wir in die Baracke gegangen, holten das Absperrband, um die kaputten oder alten Bänder damit zu erneuern. Gleichzeitig fotografierten wir noch die aufgehängten Plakate, als Beweis, dass wir alles Mögliche getan hatten. In einer kleinen Lücke, zwischen dem Bänder spannen, gingen wir noch die Spriessungen kontrollieren und sahen, dass eine weitere Reihe von Spriessen angebracht wurde. Als wir alles erledigt hatten, gingen wir wiederum in die Baracke und fingen an unsere Zusammenfassung des Tages zu schreiben.

Nachmittag

Nach dem wir gegessen hatten, fingen wir an die Fensterpläne zu studieren. Kurz darauf kam Stefan und fragte uns, ob alles in Ordnung sei. Wir antworteten, dass wir seine Aufgabe nicht richtig begriffen haben und er erklärte uns diese nochmals. Anschliessend sagten wir Stefan, dass bei einem Ausgang der Tiefgarage einen Spriess direkt vor der Türe positioniert sei. Daraufhin gingen wir und sahen uns diesen Spriess von Ort an. Er rief dann Herrn Albrecht an, welcher ihm versicherte, dass der Spriess am Abend weg komme. Mary fragte Stefan dann, was das mit den 25 Tonnen auf dem Schild auf sich hat. Er sagte uns dann, dass eine Baumaschine nicht über dieses Gewicht kommen darf, da die Spriesse nicht mehr aushalten würden. Bevor er wieder ging, sagte er uns, dass er um drei Uhr nochmals kommen wird. Als wir mit OK antworteten, ging er von dannen und wir kehrten in unsere Baracke zurück. Anschliessend gingen wir auf das Gerüst des Blocks D, um das Plakat umzuhängen, da Stefan es nicht für schön empfand. Wir hatten das Plakat über eine Querverstrebung des Gerüstes gehängt und dies fand er störend. Er gab uns auch noch den Auftrag in einer Offerte nachzusehen, was der Gerüstbauer bei einem Gebäude vergessen hatte zu machen. Wir lasen die Protokolle nochmals durch und konnten nicht rausbekommen, was fehlte. Wir konnten jedoch vermuten, dass es etwas mit dem Regendach auf sich hatte. Nach dem gingen wir raus, um noch einige Bänder zu erneuern, welche nicht mehr schön aussahen und ein Plakat neu aufzuhängen, welches nicht mehr da war. Anschliessend fingen wir an, die Fensterpläne zu kontrollieren, welches gut ging. Nach einiger Zeit kam Stefan nochmals auf die Baustelle und fragte uns, ob wir nun rausbekommen hatten, was bei einem Gerüst fehlt. Wir antworteten, dass wir es nicht rausbekommen hatten, wir aber vermuten, dass es etwas mit dem Regendach auf sich hat. Stefan sagte uns dann, dass dies stimme und wir mal mitkommen sollen. Wir gingen gemeinsam zum Block B und er zeigte uns vor Ort, was er gemeint hatte. Anschliessend gingen wir weiter und Stefan kam in den Sinn, dass er mit jemandem abgemacht hatte, welcher schon warten würde. Mary und ich hingen noch ein Plakat um, welches Herrn Hürbi nicht gut positioniert fand und gingen dann in die Baracke um einen Block und einen Stift zu holen. Stefan befand sich mit einem Herrn in einer Besprechung in der Baracke. Als Mary und ich den Block und den Stift geholt hatten, gingen wir auf einen Rundgang durch die Baustelle, um zu sehen, was uns übers Wochenende stören würde. Wir fanden einige Dinge und gingen retour in die Baracke. In der Zwischenzeit war es schon viertel nach Vier Uhr und wir hatten eigentlich Feierabend. Stefan war immer noch in der Besprechung, als wir in die Baracke kamen. Mary und ich fingen an unsere Sachen zu packen und warteten, bis Stefan fertig mit der Besprechung war. Nach der Besprechung fragte er uns, ob wir noch etwas gefunden hatten, was nicht in Ordnung sei. Wir sagten ihm, was wir noch nicht in Ordnung fanden. Anschliessend verabschiedeten wir uns von Stefan und wünschten ihm ein schönes Wochenende.