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5D Dramatik Zusammenfassung

Das Dokument behandelt die Dramatik, deren Ursprung im antiken, religiösen Theater liegt und die zentrale Themen wie das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern behandelt. Es beschreibt die Merkmale von Dramen, einschließlich der Struktur, Figurenrede und Zeichenvielfalt, sowie verschiedene Formen der Dramatik wie Komödie und Tragödie. Zudem werden wichtige Begriffe und der klassische Aufbau eines Dramas nach Freytag erläutert, einschließlich der Ständeklausel, die die Darstellung von Figuren in Tragödien und Komödien regelt.

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Das Dokument behandelt die Dramatik, deren Ursprung im antiken, religiösen Theater liegt und die zentrale Themen wie das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern behandelt. Es beschreibt die Merkmale von Dramen, einschließlich der Struktur, Figurenrede und Zeichenvielfalt, sowie verschiedene Formen der Dramatik wie Komödie und Tragödie. Zudem werden wichtige Begriffe und der klassische Aufbau eines Dramas nach Freytag erläutert, einschließlich der Ständeklausel, die die Darstellung von Figuren in Tragödien und Komödien regelt.

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5D Dramatik Mag.

Zeppetzauer

Dramatik: Was du wissen musst

Begriff:

➢ aus dem Griechischen


➢ bedeutet so viel wie „Handlung“

Antikes Drama:

➢ Hoher religiöser Stellenwert; Ursprung des Theaters liegt im Religiösen


➢ Kernaussage: Verhältnis zwischen Menschen und Göttern, Wille der Götter ist zu
erfüllen; wer dagegen verstößt, wird bestraft
➢ Dramentheorie von Aristoteles
➢ Aristotelische Einheit von Zeit, Ort und Handlung
➢ Ziel ist Katharsis (Reinigung von starken Emotionen)

Merkmale des Dramas:

➢ Konzeption zur Aufführung auf der Bühne

➢ Gliederung in Akte/Aufzüge, Szenen und Auftritte

➢ Regieanweisungen, Beschreibung des Bühnenbildes

➢ Figurenrede, kein Erzähler

➢ Zeichenvielfalt

➢ Klassische Form ist das antike Drama (als Bezugspunkt auch für spätere Stücke)

Regieanweisungen:

➢ Alles, was sich nicht über die Figurenrede transportieren lässt

➢ Kursiv gedruckt (zur Unterscheidung von der Figurenrede)

➢ Anmerkungen zum Bühnenbild sowie Auftritt und Abgang der Figuren

➢ Tlw. auch Hinweise darauf, wie etwas gesagt wird


5D Dramatik Mag. Zeppetzauer

Figurenrede:

➢ Ableiten der Handlung aus der wörtlichen Rede (z.B. „Ich gehe!“)
➢ Besteht aus Dialogen oder Monologen
➢ Nicht nur zum Antrieb der Handlung, sondern auch, um Hintergrundwissen zu
erwerben und Motive zu verstehen (Figuren offenbaren ihre Emotionen)
➢ Veralteter Wortschatz → Inhalt kann aber aus dem Kontext des Gesprochenen
entnommen werden

Zeichenvielfalt:

➢ Akustische Signale: betreffen Sprache, Sprachtempo, Akzent, Betonung,


Lautstärke, Geräusche, Musik, Stimmen aus dem „Off“

➢ Optische Signale: Bühnenbild, Requisiten


Kostüme, Maske Erscheinungsbild, Mimik und Gestik der Figuren

Formen der Dramatik:

➢ Komödie: lustiges Bühnenstück („Lustspiel“)

➢ Tragödie: Trauerspiel mit tragischem Ausgang (Held stirbt zumeist)

➢ Tragikomödie: Drama mit tragischen und komischen Elementen

➢ Sittenstück: bildet kritisch gängige Sitten ab

➢ Mysterienspiel & Mirakelspiel: geistliche Dramen aus dem Mittelalter

➢ Dramolette: kurzes „Minidrama“

Klassischer Aufbau: Freytag’sches Dreieck:

1. Akt – Exposition: Figuren werden vorgestellt, Konflikt kündigt sich an


2. Akt - erregendes Moment: Handlung beginnt, Konflikt vertieft sich
3. Akt – Peripetie: Höhepunkt der Handlung
4. Akt - retardierendes Moment: Handlung fällt ab, Spannungsaufbau
5. Akt – Katastrophe: große Katastrophe oder Lösung des Konflikts
5D Dramatik Mag. Zeppetzauer

Begriffe der Dramatik:

➢ Prolog: Einleitung mit erläuternder, vorausdeutender, interpretierender Funktion

➢ Epilog: Nachwort des Erzählers

➢ Intermezzo: Zwischenspiel während der Haupthandlung

➢ Monolog: Gespräch mit sich selbst

➢ Dialog: Gespräch zwischen mind. 2 Personen

➢ Peripetie: entscheidender Wendepunkt bzw. Umschwung

➢ Protagonist/in: Hauptfigur

➢ Held/in: gehorcht den Pflichten, überlegener Charakter & moralische Stärke

➢ Antiheld/in: typisch menschliche Schwäche weckt Sympathie

➢ Dramatis Personae: alle handelnden Personen, die in einem Drama spielen

➢ Sprechender Name: Name einer Figur beschreibt ihren Charakter (z.B. „Wurm“)
5D Dramatik Mag. Zeppetzauer

Ständeklausel:

➢ nur Mächtige (Könige, Kaiser etc.) durften Hauptfiguren der Tragödie sein

➢ „normale“ Bürger durften nur in Komödien auftreten (über Adelige lacht man
nicht!!)

➢ Ab dem 18.Jhdt.: Bürgerliches Trauerspiel, behandelt Konflikte und Tragödien des


Bürgertums

➢ Generell bricht das moderne Drama mit vielen Regeln und Konventionen (offene
Formen)

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