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Andreas Volkart

Salenstr. 20
8162 Steinmaur CH Steinmaur, den 31.08.2010

Einschreiben Amtliche Zustellung: Deutsches


mit Rückschein Zur Erzeugung einer Auswärtiges Amt
internationalen Urkunde 11013 Berlin
im Rechtsverkehr bei
Ausfall Ihrer Antwort
Ausserdem per FAX 0049 (0)3018-17-3402

18./31.08.2010: Drittes Schreiben an Auswärtiges Amt der „BRD“


mit amtlicher Bestätigung

Geschäftszeichen: 503-501.00
Meine Anfrage vom 30. Mai 2010
Ihre Antwort vom 21. Juni 2010
Meine zweite Anfrage vom 2. Juli 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

da Sie bis heute keine Antwort auf meine zweite Anfrage vom 2. Juli 2010
gegeben haben, muss ich davon ausgehen, dass Sie nicht in der Lage sind,
überhaupt eine wahrheitsgemäss begründete und beweiskräftige Antwort hierzu
geben. Des weiteren muss ich davon ausgehen, dass die unbegründete und
widersprüchliche Antwort von Herrn Sven Krauspe vom 21. Juni 2010 lediglich
seine persönliche Meinung war, die nicht von Ihrem Ministerium gedeckt war
bzw. ist.

Ich werde deshalb nachfolgend keine Fragen mehr formulieren, sondern die
sich aus Ihrer Nichtbeantwortung meiner Fragen vom 2. Juli 2010 herleitenden
Behauptungen formulieren. Es ist Ihnen somit letztmalig Gelegenheit gegeben,
diese Behauptungen beweiskräftig zu widerlegen. Sollten Sie nicht innerhalb
der international gültigen Frist von 21 Tagen ab Zustellung dieses Schreibens
diese Behauptungen von mir wahrheitsgemäss, beweiskräftig und ausführlich
widerlegt haben, gilt, wer nicht widerspricht, stimmt zu.

Die von mir aufgestellten Behauptungen werden dann als Tatsachen gewertet
und können bei anderen Anlässen als solche benutzt werden.

1. Die Frage zur Staatsangehörigkeit von Dr. Axel Berg haben Sie wie folgt
beantwortet: Selbstverständlich besitzt Dr. Axel Berg die deutsche
Staatsangehörigkeit. Hierbei bleibt unklar, welchen Staates Angehöriger
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Dr. Axel Berg gemäss seiner Personendokumente/Identitätsnachweise tat-
sächlich ist, bzw. welcher Staat im völkerrechtlichen Sinne in seinen Perso-
nendokumenten/Identitätsnachweisen eingetragen ist, auf den sich seine
Staats-Angehörigkeit bezieht. Da Sie „deutsche“ klein geschrieben haben,
kann davon ausgegangen werden, dass Sie keinen Eigennamen, also eine
einzige fest und eindeutig bestimmte Deutsche Staatsangehörigkeit ge-
meint haben.

Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass Dr.
Axel Berg keine völkerrechtlich gültige Staatsangehörigkeit in seinen
Personaldokumenten/Identitätsnachweisen der Bundesrepublik
Deutschland ausgewiesen hat.

Ich behaupte weiter bis zum Antritt des Gegenbeweises, daß Dr. Axel
Berg illegal unter Vortäuschung gefälschter bzw. erlogener Tatsa-
chen als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz
tätig ist, bzw. eine Akkreditierung als Botschafter in der Schweiz nur
unter Vortäuschung gefälschter bzw. erlogener Tatsachen erfolgt ist,
weil die Bundesrepublik Deutschland nie ein völkerrechtlich gültiger
Staat mit eigenen Staatsangehörigen war und ist. Die Bundesrepublik
Deutschland als Verwaltungskonstrukt und Vollstrecker des Willens
der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges bemächtigt sich lediglich
der Staatsangehörigen des „Deutschen Reichs“ und deren Nachkom-
men und stattet diese seit Anbeginn mit „Personal“-Ausweisen statt
Personenausweisen aus, die als Staatsangehörigkeitseintrag
„DEUTSCH“ enthalten, was eine glatte Urkundenfälschung ist und zu-
dem eine Täuschung im nationalen sowie im internationalen Rechts-
verkehr darstellt. Wäre die Bundesrepublik Deutschland ein Staat im
völkerrechtlichen Sinne, dann lautete die Staatsangehörigkeitsangabe
„Bundesrepublik Deutschland“ und nicht „DEUTSCH“.

2. Im Internet kursieren Hinweise, dass Dr. Axel Berg Israeli sei, dem eine Is-
raelische Staatsangehörigkeit zugrunde liegen würde.

Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass Dr.
Axel Berg die Israelische Staatsangehörigkeit besitzt und somit gem.
Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) vom 22. Juli 1913
(RGBI. S. 583) gar kein Deutscher mehr sein kann und als Botschaf-
ter auszuschließen, respektive abzuschieben wäre.
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3. In Ihrem o. g. Schreiben formulieren Sie: Ergänzend darf ich Sie darauf
hinweisen, dass nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutsch-
land sowie nach ständiger Rechtssprechung des Bundesverfassungs-
gerichts die Bundesrepublik Deutschland nicht „Rechtsnachfolger“
des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat
„Deutsches Reich“ ist (der in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung
allerdings bis zur Wiederherstellung der Deutschen Einheit nur „teil-
weise identisch“ war). Ich weise Sie deshalb darauf hin, dass dieser Satz
einer regierungsamtlichen Täuschung gleich käme, wenn Sie die nachfol-
gend im einzelnen aufgeführten Unstimmigkeiten nicht gänzlich ausräumen
könnten. Da Sie sich mit Ihrer Behauptung – die Bundesrepublik Deutsch-
land sei als Staat identisch mit dem Deutschen Reich – lediglich auf das
Grundgesetz der (?) Bundesrepublik Deutschland und die ständige Rechts-
sprechung des Bundesverfassungsgerichts stützen (sowie eine Rechtsnach-
folge und somit einen Übergang ausschliessen), müssen Sie diese behaup-
tete Identität auch staats- sowie völkerrechtlich belegen bzw. beweisen
können.

3.1. Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass
an keiner Stelle des Grundgesetzes für die Bundesrepublik der
eindeutige und unmissverständliche Beleg zu finden ist, dass die
Bundesrepublik Deutschland als Staat identisch mit dem Staat
Deutsches Reich ist.

3.2. Ich behaupte des weiteren bis zum Antritt des Gegenbeweises,
dass der Name „Bundesverfassungsgericht“ eine schwerwiegende
Täuschung im Rechtsverkehr darstellt, und es sich bei dem
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – auf das sich
die Befugnisse des „Bundesverfassungsgerichts“ lediglich be-
schränken – gem. Art. 146 GG nicht um eine Verfassung handelt.

3.3. In dem einstimmig gefassten Urteil BVerfGE 36.1 (15 f.) vom 31. Juli
1973 stellte das Bundesverfassungsgericht autoritativ fest: „Das Grund-
gesetz – nicht nur eine These der Völkerrechtslehre und der Staats-
rechtslehre – geht davon aus, dass das Deutsche Reich den Zusam-
menbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch
durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliier-
ten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist: das ergibt sich
aus der Präambel, aus Art. 16. Art. 23. Art. 116 und Art. 146 GG (...)
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Das Deutsche Reich existiert fort (BVerfGE 2. 266 [277]; 3. 288 [3I9 f.];
5. 85 [126]; 6. 309 [336, 363]), besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist
allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation insbesondere mangels
institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig.“ An dieser Stelle
müssen Sie erklären, wie das Deutsche Reich handlungsunfähig und zu-
gleich mit der Bundesrepublik Deutschland als Staat identisch sein
kann. In dem Urteil aus dem Jahre 1973 wird nicht nur das Fortbe-
stehen des Deutschen Reiches bestätigt, sondern zugleich festgestellt,
dass dieses noch im Jahre 1973 „mangels Organisation, insbesondere
mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig“ sei.
Das schliesst ein, dass die Organe der Bundesrepublik Deutschland
nicht Organe des Deutschen Reiches sind. Denn wäre das der Fall,
wäre die Aussage falsch, daß das Deutsche Reich (1973) „mangels in-
stitutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig“ sei. Mit diesem
Satz des Bundesverfassungsgerichts ist Ihre o. g. Behauptung zur Iden-
tität zwischen Deutschem Reich und der Bundesrepublik Deutschland
widerlegt. Nach diesem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1973
wäre somit nur eine Rechtsnachfolge möglich gewesen, die aber, wie
Sie bestätigen, nicht statt gefunden hat. Selbst wenn Sie sich auf das
Bundesverfassungsgerichtsurteil BVerfGE 77, 137 (150 f., 154 f., 160)
vom 21. Oktober 1987 berufen wollten, wo zu lesen ist: „Mit der Er-
richtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer west-
deutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organi-
siert (vgl. Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates
– Stensser. S. 70). Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht
Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch
mit dem Staat Deutsches Reich – in bezug auf seine räumliche Aus-
dehnung allerdings teilidentisch, so daß insoweit die Identität keine
Ausschliesslichkeit beansprucht…“, stünde nach wie vor das Bundesver-
fassungsgerichtsurteil BVerfGE 36.1 (15 f.) vom 31. Juli 1973 entgegen,
welches bekanntlich nicht aufgehoben wurde. Nach dem Bundesverfas-
sungsgerichtsurteil von 1987 wären die Organe der Bundesrepublik
Deutschland kraft Identität nun die Organe des – jetzt allerdings an-
ders genannten – Deutschen Reiches. Wann also hat zwischen 1973
und 1987 dieser Übergang/diese Rechtsnachfolge (die Sie selbst nicht
kennen) statt gefunden?

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Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass
Ihre Identitätsbehauptung von Deutschem Reich und Bundesrepu-
blik Deutschland eine absichtliche nach innen gerichtete Täu-
schung gegenüber den Staatsangehörigen des Deutschen Reiches
ist und im Aussenverhältnis gegenüber anderen souveränen
Staaten überhaupt keine Geltung besitzt, da dort die tatsächliche
Nichtstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland allseits be-
kannt ist.

3.4.Ich behaupte des weiteren bis zum Antritt des Gegenbeweises,


dass ausser der von Ihnen bereits geäusserten Selbsteinschät-
zung keine anderen staats- und völkerrechtlichen Belege existie-
ren, die Ihre Identitätsbehauptung von Deutschem Reich und
Bundesrepublik Deutschland beweisen.

4. Als Eigentümer der Botschaftsliegenschaften des Deutschen Reichs in Bern


ist zumindest bis August 1975 das Deutsche Reich und nicht die Bundes-
republik Deutschland beim Grundbuchamt Bern beurkundet.

Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass die
Bundesrepublik Deutschland keine Urkunden und anderen Belege be-
sitzt, die einen korrekten und rechtswirksamen Eigentumsübertrag
der Botschaftsliegenschaften des Deutschen Reichs in der Schweiz
vom Deutschen Reich auf die Bundesrepublik Deutschland beweisen,
bzw. dass nie ein rechtswirksamer Eigentumsübertrag der Botschafts-
liegenschaften des Deutschen Reichs in der Schweiz vom Deutschen
Reich auf die Bundesrepublik Deutschland statt gefunden hat.

5. Es gibt Belege dafür, dass die Schweiz von einem staats- und völkerrecht-
lichen Fortbestand des Deutschen Reichs ausgeht und diesen Standpunkt
bis heute nicht revidiert hat.

Ich behaupte deshalb bis zum Antritt des Gegenbeweises, dass es


nie einen zwischenstaatlichen Akt zwischen der Schweiz und der
Bundesrepublik Deutschland gegeben hat, bei welchem seitens der
Schweiz eine offizielle Anerkennung, wonach die Bundesrepublik
Deutschland der Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs sei, ausge-
sprochen wurde bzw. seitens der Schweiz offiziell der Standpunkt

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verkündet wurde, dass die Bundesrepublik Deutschland identisch mit
dem Deutschen Reich sei.

Wenn Sie von Ihrem Tun und voll und ganz überzeugt sind, dass es recht-
schaffen ist und nur dem Wohle des Deutschen Volkes dient, dürfte Ihnen die
wahrheitsgemässe Widerlegung oder sogar Bestätigung meiner Behauptungen
nicht schwer fallen.

Mit freundlichen Grüssen

Andreas Volkart

Anlage

- Antwort Sven Krauspe Auswärtiges Amt vom 21.6.2010

Anmerkung: Dieses sechsseitige Schreiben und das 1-seitige Antworteschrei-


ben vom Auswärtigen Amt Berlin vom 21.6.2010 werden nach erfolgter Ver-
mittlung an das Auswärtige Amt in Berlin und dessen Kenntnisnahme den
Status einer Urkunde besitzen und werden von mir, Andreas Volkart, als
„nicht geheim“ und daher für jedermann zugänglich klassifiziert, sowie öffent-
lich zugänglich (auch im Internet), sowie bei einem Notar in der Schweiz öf-
fentlich hinterlegt werden. Es gilt analog für die Urkunde und die beglaubigten
Kopien das Öffentlichkeitsprinzip. Fragen oder Einsichtsbegehren sind an mei-
ne Postadresse zu richten.

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