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Methode 1: Der "klassische Aceton wash"

Spoiler:

Anwendbar auf: Amphetaminsulfat

Löst: Andere Amphetaminsalze, Coffein, Synthesenebenprodukte

Löst nicht: Amphetaminsulfat, Talkum

Schwierigkeit: leicht, sehr geringer präparativer Aufwand

Geräte:

Kaffeefilter

Trichter (es gibt so Sets in 1€ Läden. Sind zwar nicht für Kaffeefilter gebaut, aber die Lösen sich im
Aceton nicht auf!)

2x Gläser

1x Essteller

1x Suppenteller

1x Glasstab oder Löffel zum verrühren

1x Spritze (20ml) oder Pipette

1x Scheckkarte

Chemiekalien:

Aceton (Ph. Eur.), gibt es als 250ml, 500ml oder 1l Gebinde (benötigt werden je nach Menge ca. ~80
Milliliter )

Bemerkung:

Die Trennung der Streckstoffe und Synthesebeiprodukte beruht auf der verschiedenen Lösliskeit im
Verhältnis zum Amphetaminsulfat. Amphetaminsulfat ist in Aceton unlöslich, die meisten Streckstoffe
hingegen schon. Diese Methode funktioniert ausschließlich mit Amphetaminsulfat! Sollte man sich nicht
sicher sein, zunächst mit einer kleinen Menge Speed antesten. Wenn es hinterher besser knallt, war es
Amphetaminsulfat. Wenn nicht, entweder ein anderes Amphetaminsalz (dann kann ruhig eine andere
Methode versucht werden), oder ein RC (dafür lege ich meine Hand nicht ins feuer). Coffein ist eher
schlecht in Aceton löslich, deshalb empfiehlt es sich das Speed 3 Mal zu waschen. Grundsätzlich gilt:
Häufiger weniger Lösungsmittel benutzen löst mehr als einmal viel Lösungsmittel.

Durchführung:

Zunächst gibt man das Speed in das erste Glas und gibt soviel Aceton hinzu, bis es etwa 1cm mit Aceton
bedeckt ist. Dann rührt man es gut durch und wartet bis sich das Speed gesetzt hat. Bei geringen
Mengen, entfernt man das Aceton die ersten 2 Waschgänge mit der Spritze. Manche Kaffeefilter sind
etwas grobporig und es kommt zu kleinen Verluste wenn man es 3 Mal durch den Kaffeefilter jagt. Das
wiederholt man insgesamt 2 Mal und nach dem 3. Waschgang gießt man es in den Kaffeefilter (der
zweckmäßig vorher mit etwas frischem Aceton befeuchtet wurde). Was im Kaffeefilter zurück bleibt ist
das Amphetaminsulfat. Man reißt den Filter über einem Teller auf und lässt ihn an der Luft trocknen, was
bei Aceton ziemlich schnell geht. Anschließend kann man es mit der Scheckkarte vom Filter schaben und
aufhacken. Das gebrauchte Aceton sollte man mal zur Sicherheit in einen Suppenteller geben und dort
verdampfen lassen. Sollte ein anderes Salz enthalten sein, wird es sich dort drin befinden (allerdings
auch mit einigem an Coffein).

Methode 2: Spülung mit eiskaltem Aceton

Spoiler:

Anwendbar auf: Amphetaminsulfat, andere Amphetaminsalze (mit mäßigem Verlust)

Löst: mäßige Mengen anderer Amphetaminsalze, Coffein (schlechter als Methode 1),
Synthesebeiprodukte (geringfügig schlechter als Methode 1)

Löst nicht: Amphetaminsulfat, Talkum

Schwierigkeit: leicht, sehr geringer präparativer Aufwand

Geräte:

Kaffeefilter

Trichter (es gibt so Sets in 1€ Läden. Sind zwar nicht für Kaffeefilter gebaut, aber die Lösen sich im
Aceton nicht auf!)
2x Gläser

1x Essteller

1x Suppenteller

1x Glasstab oder Löffel zum verteilen

ein wenig Frischhaltefolie

Chemiekalien:

Aceton (Ph. Eur.), gibt es als 250ml, 500ml oder 1l Gebinde (benötigt werden je nach Menge ca. ~40
Milliliter )

Bemerkung:

Diese Methode ist ganz praktikabel wenn man nicht genau weiß was im Speed vorhanden ist. Das Prinzip
ist das selbe wie in Methode 1, nur mit dem Unterschied, dass das Aceton vorher im Gefrierfach auf ~-
20°C herunterkühlt. Dadurch wird dessen Lösungsvermögen vermindert.

Durchführung:

Zunächst gibt man ca. 40ml Aceton mit Frischhaltefolie abgedeckt ins Gefrierfach und lässt es dort 30 -
60 Minuten drin.

Man setzt den Kaffeefilter in den Trichter und gibt sein Speed direkt dort hinein. Man spült es nun durch,
indem man soviel Aceton in Schlücken hinzu gibt, bis es etwa 1cm mit Aceton bedeckt ist und rührt
vorsichtig etwas darin herum. Man muss aufpassen, dass man dabei den Kaffeefilter nicht zerstört. Hat
man alles an Aceton durch gegossen, reißt man den Filter über einem Teller auf und lässt das Speed (im
offenen Filter, geht schneller) trocknen. Wenn es trocken ist, mit der Scheckkarte aus dem Filter schaben
und aufhacken. Das gebrauchte Aceton sollte man m zur Sicherheit in einen Suppenteller geben und dort
verdampfen lassen. Sollte ein anderes Salz enthalten sein, wird es sich dort drin befinden (allerdings
auch mit einigem an Coffein).