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mRNA-Impfung: Eine tickende Zeitbombe?


Gesund leben
21.07.2020 | Werner Meidinger

Zwölf Pharmaunternehmen arbeiten derzeit an der Entwicklung eines mRNA-Impfsto s gegen das
Coronavirus. Um möglichst schnell auf den Markt zu kommen, wurde die Testphase für den Impfsto deutlich
verkürzt. Ob der Impfsto wirklich hilft, steht noch in den Sternen. Womöglich ist er eine neue Ursache für
Impfschäden.

INHALTSVERZEICHNIS

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Auf einen Blick

1 Alle Welt wartet auf eine Impfung gegen Coronaviren. Als Geheimwa e gelten mRNA-Impfungen – ein
verhängnisvoller Fehler?

2 Neu werden bei mRNA-Impfungen nicht mehr abgetötete oder abgeschwächte Teile von Viren benutzt,
sondern Vorgaben mit einem genetischen Code zum Bau von Antikörpern

3 Trotz aller Jubelnachrichten: Die (Aus-)Wirkung von mRNA-Impfungen ist schwer einzuschätzen, da sie noch nie
zugelassen wurden.

4 Es gibt Hinweise, die die Ho nung auf eine Impfung dämpfen: O enbar hält die damit erreichte Immunität nur
kurze Zeit an.

5 Das Einbringen von mRNA in menschliche Zellen enthält eine unabsehbare Gefahr: den Einbau von Genen in
die menschliche Erbsubstanz – mit unbekannten Folgen.

mRNA-Impfung: Wer weiß, was kommt?

Im Internet kursiert ein Brandbrief, der vor den gegen das


Coronavirus in der Entwicklung be ndlichen mRNA-Impfsto en
eindringlich warnt. Sie würden wie eine Genmanipulation
Veränderungen im menschlichen Erbgut vornehmen, deren
mögliche Gesundheitsfolgen nicht ausreichend bekannt und
erforscht sind.

Doch die von mRNA-Impfsto en verursachten Krankheiten


könnten nicht mehr behandelt werden, weil deren Auslöser dann
fest im menschlichen Erbgut verankert sind. Und man wüsste

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nicht im Geringsten, welche anderen menschlichen Gene durch Die von mRNA-Impfsto en verursachten
eine mRNA-Impfung aktiviert oder blockiert werden. Ist das wahr? Krankheiten können nicht mehr behandelt werden,
weil deren Auslöser dann fest im menschlichen
Um eine Antwort im Stil von Radio Eriwan zu geben: »Im Prinzip ja, Erbgut verankert sind
aber das ist noch längst nicht alles.« Es könnte sogar noch ©vchal – shutterstock.com

schlimmer kommen. Doch was wirklich kommt, kann heute noch


niemand sagen.

So funktioniert die Impfung

Während bei den herkömmlichen klassischen Impfsto en ungefährliche Teile von Viren oder abgetötete Viren
übertragen werden, um dem Immunsystem eine Infektion vorzugaukeln, gegen die es Antikörper bildet und in Stellung
bringt, funktionieren mRNA-Impfsto e nach einem ganz anderen, völlig neuen Prinzip.1 Hier werden mit Hilfe der
Messenger-RNA (Boten-RNA) Informationen in Körperzellen eingebracht. Diese sitzen in Form eines genetischen Codes
auf einer einzelsträngigen Ribonukleinsäure.

Zum Vergleich: Die menschlichen Erbanlagen der DNA sitzen auf der
doppelsträngigen Desoxyribonukleinsäure. Gemeinsam ist beiden Formen,
dass es sich um genetische Informationen handelt, die in der Zelle
abgelesen werden. Die mRNA für die Impfung gegen das Coronavirus
enthält die Bauanleitung für ein typisches Protein, das in der Hülle des Virus
vorkommt, in der Impf-Form aber keine Infektion verursachen kann.

Dieses Protein wird in den Zellen nach den Vorgaben der mRNA gebildet
und ist dann eine Vorlage für das Immunsystem, nach der es Antikörper
bildet. Die Antikörper greifen anschließend im Organismus alle Strukturen

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an, in denen dieses Protein enthalten ist – also das Coronavirus. Soweit die
Theorie, falls jemals ein funktionierender und sicherer mRNA-Impfsto
entwickelt werden sollte.

Noch wurde weltweit kein einziger mRNA-Impfsto zugelassen, obwohl seit


vielen Jahren an mRNA-Impfsto en gegen verschiedene Krankheiten
geforscht wird, unter anderem In uenza, Zika, Chikungunya, Cytomegalie,
Tollwut und Krebsleiden. Derzeit wird von Pharmaunternehmen an der
Entwicklung von zwölf unterschiedlichen Impfsto en gegen das Coronavirus
gearbeitet, erste Impfsto e be nden sich bereits in der Testphase.

Während die Entwicklung von Impfsto en in der Regel sonst Jahre oder
sogar Jahrzehnte dauert, um ihre E ektivität und vor allem ihre Sicherheit
auszutesten, muss es diesmal schnell gehen. Zum einen, um die
Ausbreitung des Coronavirus möglichst bald einzudämmen. Zum anderen
bedeutet es für ein Pharmaunternehmen immense nanzielle Vorteile,
wenn es den ersten Impfsto auf den Markt bringt – es ist fast so etwas wie
Mehr Infos eine weltweite Lizenz zum Gelddrucken. Aber beinhaltet auch die Gefahr,
dass vielleicht nicht ganz so genau hingesehen wird, wenn es um die
Sicherheit geht.

mRNA-Impfsto e sind schlecht einzuschätzen

Größter Vorteil möglicher mRNA-Impfsto e ist, dass sie schnell und einfach hergestellt werden können. Außerdem
enthalten sie keine abgeschwächten Krankheitserreger, bei denen immer die Gefahr besteht, dass durch Reversion
(Rückmutation)2 wieder infektiöse Erreger entstehen, wie es vor Jahren bei der Impfung gegen Kinderlähmung

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vorgekommen ist. Die abgeschwächten Erreger erwachen plötzlich zu neuem Leben und rufen genau die Krankheit
hervor, gegen welche die Impfung eigentlich wirken soll.

Aber mRNA-Impfsto e weisen eine Reihe von Unwägbarkeiten auf, an denen abzusehen ist, wie schwer deren Wirkung
einzuschätzen ist:

Die Ergebnisse von Tierversuchen, wie sie im Rahmen der


Sicherheitstests bei der Entwicklung von Impfsto en
vorgeschrieben sind, lassen sich nicht unbedingt auf Menschen
übertragen. So riefen Versuche mit mRNA-Impfsto en gegen
In uenza und Tollwut bei Mäusen, A en und Schweinen eine
ganz hervorragende Immunantwort hervor. Tests mit den

y
pla
gleichen Impfsto en an Menschen generierten keine oder nur
eine ganz schwache, nahezu unbedeutende Immunantwort.3

Selbst die Art der Impfung spielt o enbar eine bedeutende Rolle. Genetische Impfsto e
Während bei einer Studie zu einem mRNA-Tollwutimpfsto nach gegen COVID-19:
einer Impfung mit Spritze und Nadel lediglich 2 Prozent der Ho nung oder Risiko?
Probanden eine Impfantwort herausbildeten, el dies nach einer
nadellosen Impfung mit einem speziellen Applikator durch die
Haut völlig anders aus. Hier entwickelten rund 90 Prozent der Probanden eine Impfantwort.4

Auch wenn stets betont wird, wie harmlos und nebenwirkungsfrei mRNA-Impfsto e sein sollen, sind auch diese
Aussagen mit Vorsicht zu genießen. So zeigten bei der bislang umfangreichsten Studie zu einem mRNA-
Tollwutimpfsto mit 101 Probanden ganze 78 Prozent Nebenwirkungen wie Schüttelfrost und Fieber. Bei einem
Probanden kam es zu einer Gesichtsnervenlähmung.5

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In weiteren Studien kam es sogar zu mittelschweren bis schweren Nebenwirkungen wie Blutbildungsstörungen,
erhöhtem Thromboserisiko, Ödemen, heftigen Entzündungen und bis hin zur Entstehung von
Autoimmunkrankheiten.

Ein Hoher Preis für eine kurze Immunität

Während Patienten nach einer überstandenen Kinderkrankheit häu g eine lebenslange Immunität gegen den
auslösenden Erreger entwickeln, scheint das Coronavirus hier einen ganz eigenen Weg einzuschlagen.6 Neue
Untersuchungen an Patienten, die vor einiger Zeit eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben, zeigten, dass die
Konzentration der Abwehrkörper im Blut schon nach wenigen Wochen zurückging. Ob dies allerdings einen Ein uss auf
die Immunität gegen das Coronavirus hat, ist noch völlig ungewiss. Es könnte sein, dass diese Patienten sich neu mit
dem Coronavirus in zieren können. Genauso gut kann es aber auch sein, dass sie vor weiteren Infektionen geschützt
sind, weil ihr Organismus bislang unbekannte Abwehrmechanismen entwickelt hat, die ihnen eine lange Immunität
verleihen.

Was es auch sei, das Nachlassen der Konzentration von Antikörpern dämpft
deutlich die mit einer zukünftigen Impfung verbundenen Ho nungen. So
zeigte etwa eine Studie mit einem mRNA-Tollwutimpfsto , dass bereits nach
einem Jahr bei fast allen Probanden keine Antikörper mehr nachweisbar
waren. Die Wirkung der Impfung war verpu t.

Wenn beim Coronavirus nach überstandener Infektion die auf natürliche


Weise entstandenen Antikörper schon nach einigen Wochen weniger werden,
wie lange werden sie dann wohl nach einer mRNA-Impfung noch vorhanden
sein? Das ist momentan eine große Frage! Sollte es für einen guten
Impfschutz sogar erforderlich werden, mehrmals im Jahr nachzuimpfen? Und

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dabei aufgrund der kurzen Testzeit das Risiko möglicher Impfschäden
einzugehen?

Es gibt viele Beispiele, bei denen sich – auch wenn es konventionelle


Impfungen waren – Komplikationen erst Jahre nach einer Impfung zeigten. So
wurde zum Beispiel 2018 ein Gürtelroseimpfsto zugelassen, bei dem es erst
nach langer Zeit zu heftigen Hauterkrankungen als Nebenwirkung kam. Erst
jetzt, im April 2020, wurde die Arzneimittelkommission der Deutschen
Ärzteschaft darauf aufmerksam und leitete entsprechende Untersuchungen
ein.7

Mit dem als sicher geltenden Impfsto gegen die Schweinegrippe, der 2009
ebenfalls in einem zeitlich verkürzten Schnellverfahren zugelassen worden
war, wurden rund 30 Millionen EU-Bürger geimpft. Erst sah alles gut und
erfolgversprechend aus. Doch Jahre später, bis 2018, stellte sich heraus, dass
sich bei mehr als 5.000 Geimpften zum Teil schwerste Nebenwirkungen
einstellten – unter anderem eine unheilbare Störung des Schlaf-Wach-
Mehr Infos Rhythmus.

Bekannt bei Impfungen ist auch eine Reaktion, die als Antibody-dependent-enhancement bezeichnet wird. Das
bedeutet, dass die nach einer Impfung gebildeten Antikörper sich nicht gegen das zu bekämpfende Virus richten,
sondern die Auswirkungen des Virus sogar noch verstärken. Selbst wenn diese Reaktion nur selten vorkommt, besteht
die Gefahr jederzeit.

Genmanipulation durch mRNA-Corona-Impfung

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Auch wenn der Einbau der Gensequenz der mRNA des
Coronaimpfsto s in die menschliche DNA äußerst
unwahrscheinlich ist, so besteht diese Möglichkeit und kann nicht
von der Hand gewiesen werden.8 Allerdings müssten dann mehrere
seltene Faktoren zufällig zusammentre en. So müsste etwa in den
Körperzellen, in denen der mRNA-Coronaimpfsto vorhanden ist,
ein spezielles Enzym vorhanden sein, die reverse Transkriptase.
Diese kommt von Natur aus in menschlichen Körperzellen nicht vor.
Allerdings bringen bestimmte andere Viren sie mit, wenn eine
Ansteckung mit ihnen erfolgt, zum Beispiel Retroviren. Die reverse
Transkriptase kann den genetischen Code der mRNA ablesen und
in eine Form umwandeln, die den Einbau in die menschliche DNA Was Impfp icht und
ermöglicht. Einführung von 5G
gemeinsam haben
Zu welchen Fehlern oder Schäden es dann aufgrund dieser
Genmanipulation kommen kann, vermag heute kein Mensch zu Mehr lesen …
sagen. Aber denkbar wäre zum Beispiel, dass nach Jahren bis dahin
ruhende Onkogene plötzlich aktiviert werden und es aufgrund der
früheren mRNA-Impfung dann plötzlich zur Entstehung von
Krebserkrankungen kommt. Oder dass Onko-Schutzgene, die über Jahrzehnte bestens gearbeitet haben, auf einmal
deaktiviert werden und deshalb Krebserkrankungen entstehen.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Nicht nur Krebs, sondern auch viele andere Krankheiten können
aufgrund des Geneinbaus in die DNA zum Ausbruch kommen. Das alles aber kann wegen des zeitlich stark
abgekürzten Zulassungsverfahrens nicht festgestellt werden, da Langzeitbeobachtungen entfallen.

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