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GEMEINDE KLAUSEN COMUNE DI CHIUSA

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Anfrage Strafgelder (Manuel Fischnaller - Süd-Tiroler Freiheit – Freies Bündnis für Tirol)

1. Wie hoch ist die jährliche Summe der Strafgelder, welche nun vom Land eingefordert werden?

Der Art. 25 des Gesetzes Nr. 120 vom 29.07.2010 hat den Art. 142 der Straßenverkehrsordnung abgeändert
und sieht vor, dass bei eingehobenen Bußgeldern auf Straßen, die nicht in Besitz der Gemeinden sind,
jedoch von deren Organen festgestellt worden sind, 50% der Einnahmen aus Kontrollen der zugelassenen
Höchstgeschwindigkeit, welche mit vom zuständigen Ministerium zugelassenen technischen Geräten
erhoben werden, an den Straßeneigentümer überwiesen werden.
Die Summe, welche jährlich an das Land überwiesen werden muss, variiert demzufolge aufgrund der im
betreffenden Jahr eingehobenen Strafgelder betreffend die Kontrollen der zugelassenen
Höchstgeschwindigkeit.

2. Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen mit dem Land Südtirol, welche Lösung wird von Seiten
der Gemeindeverwaltung angestrebt?

Die Gemeindeverwaltung hat sich mit dem Gemeindenverband zusammengetan, um gemeinsam ein Lösung
zu finden. Unterstützung bekommmen wir auch von anderen Gemeinden. Nach Rücksprache mit dem Land
werden mehrere Möglichkeiten geprüft. Bis jetzt hat man leider keine ausreichende Antwort bekommen.
Der Gemeindeverwaltung ist bewusst, dass das Gesetz keinen Spielraum lässt, die eingeforderten Gelder zu
erlassen. Man wird aber daran arbeiten nicht die gesamten Jahre rückerstatten zu müssen.

3. Bis wann ist mit einer definitiven Entscheidung zu rechnen?

Zeitliche Angaben können wir dazu leider keine machen, da wir selbst im Zeitraum der Anfrage bereits
hofften nähere Informationen zu bekommen.

4. Sollte die gesamte vom Land geforderte Summe überwiesen werden müssen, welche konkreten
Auswirkungen hat dies auf dem Gemeindehaushalt und den geplanten Projekten und Vorhaben?

Bei diesen Einnahmen handelt es sich um laufende Einnahmen und demzufolge vermindern sich die Mittel,
welche für die Deckung der laufenden Ausgaben zur Verfügung stehen und betreffen im Konkreten nicht den
Investitionshaushalt.

Mit freundlichen Grüßen


Der Gemeindeausschuss Klausen