Sie sind auf Seite 1von 22

Allgemeine und Anorganische sowie Organische Chemie im Nebenfach

Modul AC-N II

Inhalt
Seite
1. Vorlesungen und Seminar 1
1.1. Inhalt der Vorlesung Allgemeine und Anorganische Chemie 1
1.2. Inhalt der Vorlesung Organische Chemie 4
1.3. Seminare 6
1.4. Empfohlene Literatur (Vorlesung und Seminar) 6
2. Praktikum zur Allgemeinen, Anorganischen und
3. Organischen Chemie im Nebenfach 8
2.1. Allgemeine Bemerkungen 8
2.2. Literatur (Praktikum) 8
2.3. Inhalt des Praktikums 9
2.4. Ablauf des Praktikums 10
2.5. Versuche und Analysen – Anorganische Chemie 11
2.6. Versuche und Analysen – Organische Chemie 13
2.7. Platzausrüstung 17
2.8. Protokollführung 18
3. Bewertung des Lehrabschnittes 20
3.1. Klausuren 20
3.2. Praktikumsleistungen 20
3.3. Modulleistung 20

Aktuelle Termine werden in der Vorlesung angekündigt

0
1. Vorlesungen und Seminare
1.1. Inhalt der Vorlesung Anorganische und Allgemeine Chemie

1. Einführung
Chemie – eine experimentelle Wissenschaft. Aufgaben der Chemie, Stofftrennung,
Synthese und Analyse.

2. Masse- und Volumenbilanz chemischer Reaktionen - Stöchiometrie


Grundbegriffe (stöchiometrische Wertigkeit, Gesetze von den stöchiometrischen
Proportionen, Molbegriff).
Stöchiometrisches Rechnen (Verbindungen und einfache Reaktionen).
Konzentrationsmaße (Definitionen, Herstellen von Lösungen, Verdünnen, Mischen).

3. Atombau
Atombausteine, Isotope, klassische Atommodelle. Wasserstoff-Atomspektrum.
Wellenmechanisches Atommodell (Welle-Teilchen-Dualismus, Unschärfebeziehung,
SCHRÖDINGER-Gleichung). Atomorbitale, Quantenzahlen.

4. Periodensystem der Elemente


Elektronenkonfiguration (Orbitalenergien, HUND'sche Regel(n), PAULI-Prinzip).
Periodizität physikalischer und chemischer Eigenschaften (Ionisierungsenergie,
Elektronenaffinität, Atom- und Ionenradius, Elektronegativität). Aufbau des PSE.

5. Chemischen Bindung
Kovalente Bindung. Elektronenpaarbindung, Oktettregel, LEWIS-Formeln.
MO-Theorie. Molekülorbitale, Energieniveauschema, Bindungstypen, zweiatomige
Moleküle.
VB-Theorie. Hybridisierung, Mesomerie, Grenzstrukturen.
Mehratomige Moleküle. VSEPR-Modell
Ionenbeziehung. Salze, Ionengitter, Ionenradien, Gitterenergie, BORN-HABER-
Kreisprozess, Lösevorgang.
Metallbindung. Eigenschaften von Metallen, Elektronengas-Modell.
Zwischenmolekulare Wechselwirkungen.

6. Wasserstoff
Vorkommen, Eigenschaften, Darstellung, Isotope, Verwendung. Verbindungen
(Elementwasserstoffe der zweiten Periode – Übersicht und Eigenschaften).

7. Sauerstoff
Vorkommen, Eigenschaften, Darstellung, Verwendung.
Ozon, Darstellung und Eigenschaften, Mesomerie und formale Ladung, Bildung in
der oberen und unteren Atmosphäre, Ozon-Problematik, MAK-Wert.

1
8. Wasser
Eigenschaften, Struktur, Wasserstoffbrückenbindungen, Dichteanomalie, osmotischer
Druck, Dampfdruckerniedrigung, Siedepunktserhöhung, Gefrierpunktserniedrigung
von Lösungen.

9. Energiebilanz chemischer Reaktionen


Thermodynamik, Zustandsgrößen, Reaktionswärme, Triebkraft chemischer
Reaktionen.

10. Reaktionsgeschwindigkeit und chemisches Gleichgewicht


Reaktionsgeschwindigkeit. Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration,
Katalyse.
Massenwirkungsgesetz. Prinzip von LE CHATELIER/BRAUN.
Elektrolytlösungen. Dissoziation und Dissoziationsgrad.
Löslichkeitsprodukt. Gleich- und fremdionige Zusätze, Fällungsgleichgewichte,
Gravimetrie.

11. Säuren und Basen


Modell nach BRØNSTED und LOWRY. Säure-Base-Reaktionen in wässriger Lösung,
Ionenprodukt des Wassers, pH-Wert, Stärke von Säuren und Basen (KS, pKS, KB,
pKB), Stärke und Struktur von Säuren und Basen, Säure-Base-Titrationen,
Indikatoren, Puffersysteme.
Modell nach LEWIS.

12. Wasserstoffperoxid
Bildung und Darstellung, Eigenschaften, Disproportionierung, Redoxamphoterie,
Struktur, Metallperoxide.

13. Redoxreaktionen und Elektrochemie


Oxidationszahl, Aufstellen von Redoxgleichungen, spezielle Redoxreaktionen
(Disproportionierung, Komproportionierung), Normalpotential,
Normalwasserstoffelektrode, elektrochemische Spannungsreihe, Passivierung,
NERNST´sche Gleichung, Anwendung (Akkumulatoren).

14. Nomenklatur
Ionische und kovalente Verbindungen, Oxosäuren und ihre Salze.

15. Alkalimetalle
Gruppeneigenschaften.
Natrium und Kalium. Vorkommen, Darstellung, Chloralkalielektrolyse,
Eigenschaften, Verbindungen und Anwendungen (Na2CO3/SOLVAY-Prozess, NaOH,
Pottasche, Salpeter).

16. Erdalkalimetalle
Gruppeneigenschaften.
2
Magnesium und Calcium. Vorkommen, Eigenschaften, Verbindungen und
Anwendungen (Gips, Kalkmörtel, Chlorkalk, Wasserhärte), Schrägbeziehung.

17. Erdmetalle
Gruppeneigenschaften.
Bor. Vorkommen, Darstellung. Eigenschaften, Verbindungen (Diboran,
Borhalogenide, Borate, Perborate, Borsäure).
Aluminium. Vorkommen, Darstellung, GOLDSCHMIDT-Verfahren, Eigenschaften,
Passivierung, Verbindungen (Al2O3, Al(OH)3, AlCl3, [Al(H2O)6]3+-Ion, Alaune).

18. Kohlenstoffgruppe
Gruppeneigenschaften.
Kohlenstoff. Vorkommen, Eigenschaften, Modifikationen, Verbindungen (Methan,
Ethylen, Acetylen, Halogenkohlenwasserstoffe, CO und isoelektronische
Verbindungen, CO2, Kohlensäure und ihre Salze).
Silicium. Vorkommen, Darstellung, Eigenschaften. Verbindungen (SiCl4, SiO2,
Kieselsäure, Silicate), Anwendungen: Glas, Porzellan, Zeolithe.

19. Stickstoffgruppe
Gruppeneigenschaften.
Stickstoff. Vorkommen, Darstellung, LINDE-Verfahren, Eigenschaften, Verbindungen
(Nitride, NH3, N2H4, HN3, Oxide, Sauerstoffsäuren).
Phosphor. Vorkommen, Darstellung, Eigenschaften, Modifikationen, Verbindungen
(Phosphide, PH3, PCl3, PCl5, P4O6, P4O10, Sauerstoffsäuren und deren Salze).

20. Chalkogene - Erzbildner


Gruppeneigenschaften.
Schwefel. Vorkommen, Eigenschaften, Modifikationen, Verbindungen (Sulfide, H2S,
Halogenide, Oxide und Oxyhalogenide, Sauerstoffsäuren und deren Salze).

21. Halogene - Salzbildner


Gruppeneigenschaften.
Chlor. Vorkommen, Darstellung, Eigenschaften, Verbindungen
(Halogenwasserstoffe, Interhalogene, Pseudohalogene, Oxide, Sauerstoffsäuren und
deren Salze).

22. Edelgase
Gruppeneigenschaften.
Xenon. Reaktivität, Verbindungen (Halogenide und Oxoverbindungen).

23. Einführung in die Chemie der Übergangselemente


Allgemeine Eigenschaften der 3d-Elemente: d-Orbitale, Elektronenkonfiguration,
Oxidationsstufen.

3
24. Komplexverbindungen
Aufbau und Eigenschaften von Komplexen, Nomeklatur, räumlicher Bau –
Stereoisomerie, Stabilität und Reaktivität, chemische Bindung – Ligandenfeldtheorie,
HSAB-Konzept.

1.2. Inhalt der Vorlesung Organische Chemie

1. Alkane
Tetraedermodell, Bindungswinkel, Struktur und Eigenschaften, Strukturisomerie,
Reaktionen, Cycloalkane, Konformationsisomerie.

2. Alkene
Struktur, Eigenschaften, Reaktionen, cis-trans- und E/Z-Isomerie, MARKOVNIKOV-
Regel, Polymerisation.

3. Alkine
Struktur, Eigenschaften.

4. Aromatische Kohlenwasserstoffe
Aromatischer Zustand, HÜCKEL-Regel, Bindungswinkel, planarer Bau, Mesomerie,
elektrophile Substitution, induktiver und mesomerer Effekt, substituierte Aromaten,
Zweitsubstitution, kondensierte aromatische Systeme.

5. Heterocyclen
Fünfring- und Sechsringheterocyclen, π-Elektronenüberschuss- und π-
Elektronenmangel-Verbindungen, Eigenschaften, Reaktionen.

6. Alkohole
Einteilung nach ihrer Oxydationsfähigkeit bzw. nach der Anzahl der OH-Gruppen im
Molekül, Eigenschaften, Reaktionen, optische Aktivität.

7. Phenole
Eigenschaften, Reaktionen, Unterschied Alkohole/Phenole.

8. Ether
Struktur, Bildung.

9. Aminoverbindungen
Unterscheidung zwischen primären, sekundären und tertiären aliphatischen Aminen
sowie aromatischen Aminen, I- und M-Effekte, Basizität der Amine, Verhalten
gegenüber salpetriger Säure.

4
10. Aldehyde und Ketone
Struktur und Reaktionsfähigkeit der funktionellen Gruppe, Polarität der
Carbonylgruppe und Reaktionen, Carbonylaktivität, Nachweisreaktionen von
Aldehyden und Ketonen.

11. Carbonsäuren
Carboxylgruppe und Säureeigenschaften, Einfluss des Restes R auf den
Säurecharakter, biologisch bedeutsame langkettige gesättigte und ungesättigte
Fettsäuren.

12. Dicarbonsäuren
Acidität, thermisches Verhalten, Citronensäure.

13. Substituierte Carbonsäuren


Halogencarbonsäuren, natürliche Hydroxy- und Ketosäuren und ihre Bedeutung in
biologischen Prozessen.

14. Aminosäuren, Peptide, Proteine


α-Aminosäuren, Strukturen, Ampholyteigenschaften, isoelektrischer Punkt,
Nachweisreaktionen, Peptidbindung.

15. Carbonsäurederivate
Säurechloride, Säureanhydride, Säureester, Fette, Wachse, Öle.

16. Kohlenhydrate
Monosaccharide – funktionelle Gruppen, Asymmetriezentren, Ringstruktur, α- und β-
Zucker, cyclische Halbacetale und –ketale, Mutarotation, Desoxyzucker, Disaccharide
– Saccharose, Maltose, Lactose, Nachweisreaktionen, Hydrolysereaktionen,
Polysaccharide – Cellulose und Stärke, Eigenschaften, Reaktionen.

17. Nucleoside, Nucleotide, Nucleinsäuren

18. PSM
Ausgewählte Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel.

5
1.3. Seminare

Seminare finden 1x wöchentlich statt. Eine Einteilung der Studierenden zu den


Seminargruppen erfolgt in der Vorlesung. Wesentliches Ziel der Seminare ist es, den
gebotenen Vorlesungsstoff zu vertiefen. Dazu ist eine auf das Seminar vorbereitende
Nacharbeitung der Vorlesung unter Einbeziehung eines Lehrbuches unerlässlich.
Ideal wäre es, Probleme aus Vorlesung und/oder Literaturstudium im Seminar zu
diskutieren. Die Seminare zur Allgemeinen und Anorganischen sowie zur
Organischen Chemie finden im Wechsel statt.

Woche im Vorlesung Bevorzugte Inhalte im Seminar


Semester Kapitel
1 --- entfällt
2 AC1, AC2 Übungen zur Stöchiometrie
3 AC3 Atombau
4 AC4 Periodensystem
5 AC5 Chemische Bindung
6 OC1 - OC3 Alkane, Alkene, Alkine
7 OC4, OC5 Aromatische Kohlenwasserstoffe
8 AC10 Chemische Gleichgewichte
9 AC11 Säuren und Basen, pH-Wert
10 OC6 - OC8 Alkohole, Phenole, Ether
11 OC9, OC10 Aminoverbindungen, Aldehyde, Ketone
12 OC11 - OC13 Carbonsäuren und Derivate
OC15
13 AC13 Redoxreaktionen
14 OC14 – OC16 Aminosäuren, Peptide, Kohlenhydrate
15 AC23, AC24 Übergangselemente, Komplexbildung

1.4. Empfohlene Literatur (Vorlesung und Seminar)

C. E. Mortimer, U. Müller: „Chemie - Das Basiswissen der Chemie“, Georg Thieme


Verlag Stuttgart, 8. Auflage, 2003, ISBN 3-13-4843307-2.

H. Pscheidl: „Grundkurs Allgemeine Chemie“, 5. Auflage, - Leipzig, Barth, 1992,


402 S., ISBN 3-335-00322-5, 3-540-42938-7.

H. P. Latscha, H. A. Klein: „Anorganische Chemie – Chemie Basiswissen“, 8.


Auflage, Heidelberg, Springer, 2002, 453 S., ISBN 3-540-60485-5, 3-540-42938-7.

H. R. Christen, G. Meyer: „Grundlagen der Allgemeinen und Anorganischen Chemie“


1. Auflage, Frankfurt/M., Salle, 1997, 744 S., ISBN 3-7935-5493-7, 3-7941-3984-4.

6
E. Riedel: „Allgemeine und Anorganische Chemie - Ein Lehrbuch für Studenten mit
Nebenfach Chemie“, 7. Auflage, Berlin, W. de Gruyter, 1999, 398 S., ISBN 3-11-
016415.

J. Oehmichen: „Chemie für Landwirte“, 3. Auflage, Alfeld, Schaper, 1992, 574 S.,
ISBN 3-7944-0168-9.

H.-G. Henning, W. Jugelt, G. Sauer: „Praktische Chemie: ein Studienbuch für


Biowissenschaftler“, 6. Auflage, Volk und Gesundheit, 1990, Berlin, 612 S.,
ISBN 3-333-00126-8.

B. K. Keppler, A. Ding: „Chemie für Biologen“, Spektrum Akademischer Verlag,


1997, Heidelberg, 504 S.; ISBN 3-8274-0244-1.

H. P. Latscha, H. A. Klein: „Organische Chemie – Chemie Basiswissen“, 8. Auflage,


Springer, 2002, Heidelberg, 453 S., ISBN 3-540-42941-7.

G. Reibnegger: „Grundlagen der Chemie – interaktiv“, de Gruyter, 1999, Berlin, 1


CD, ISBN 3-11-016480-9.

Vernetztes Studium Chemie, http://www.vs-c.de/

7
2. Praktikum zur Allgemeinen und Anorganischen sowie Organischen
Chemie im Nebenfach

2.1. Allgemeine Bemerkungen

Im "Praktikum zur Allgemeinen und Anorganischen sowie Organischen Chemie im


Nebenfach" werden grundlegende labortechnische Arbeitsoperationen geübt,
Versuche zum qualitativen Nachweis einfacher anorganischer Ionen und deren
quantitativer Bestimmung sowie einige typische organische Nachweisreaktionen
durchgeführt. In Vorbereitung der Experimente haben sich die Studierenden vor dem
Praktikum zum Versuchsgegenstand zu informieren. Notizen sind dazu in einem
"Laborjournal" zusammenzufassen. Alle experimentellen Einzeldaten, insbesondere
Analysenergebnisse, sind zu dokumentieren (Anfertigung von Protokollen siehe 2.8.).
Zu jedem Praktikumabschnitt werden Einführungsgespräche (Ü) durchgeführt.
Inhaltlich orientiert sind diese Übungen auf die Durchführung der anstehenden
Praktikumsaufgaben, insbesondere auf Trennung und speziellen Nachweis zu
bestimmender Ionen. Dazu ist eine Vorbereitung der Studierenden dringend
erforderlich. Die für den Praktikumstag angeführten Versuche (V) sollen vor den
Analysen durchgeführt werden, da sie eine Vorbereitung auf die Analyse darstellen.
Erforderlich werdende Nachanalysen sollten möglichst am gleichen Praktikumstag
erledigt werden.
Die Terminplanung des Praktikums stellt lediglich eine Orientierung dar, nach
Absprache mit dem Assistenten ist jede effektive Veränderung zulässig.

2.2. Literatur (Praktikum)

J. Strähle, E. Schweda: („Jander-Blasius") „Einführung in das anorganisch-chemi-


sche Praktikum", 14. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart, Leipzig, 1995 (oder ältere
Auflagen).

8
2.3. Inhalt des Praktikums zur Allgemeinen und Anorganischen sowie Organischen
Chemie im Nebenfach

A. Organisatorisches, Einführung in die Laborpraxis (Ü/V)


Arbeitsschutz
Umgang mit Chemikalien
Laborordnung, Fluchtplan
Platzübergabe; Platzabgabe (V0)

B. Nachweis einfacher Anionen


B.1. Theoretische Grundlagen des Anionennachweises (Ü)
- - - - -
Nachweis der Anionen Cl , CO32 , NO3 , SO42 und PO43
Versuche: V1 – V6, Analyse 1

B.2. Nachweis von Halogen-Anionen und Nitrit/Nitrat (Ü)


- - - - - - -
Nachweis der Anionen Cl , Br , I , ClO4 und NO3 , SO42 , CO32
Versuche: V7 - V15, Analyse 2

C. Kationennachweise
C.1. Trennung der Kationen der Ammoniumcarbonat-Gruppe (Ü)
Nachweis von Na+, K+, Mg2+, Ca2+, Sr2+, Ba2+ sowie NH4+
Versuche: V16 – V25, Analyse 3

D. Titrationsverfahren
D.1. Einführung in die quantitative Analyse (Ü)
V26: Demonstrationsversuch, Herstellen und Einstellen einer HCl-Maßlösung
sowie Herstellen und Einstellen einer NaOH-Maßlösung

D.2. Alkalimetrie
Theoretische Grundlagen volumetrischer Bestimmungen (Ü)
Herstellung und Einstellen einer NaOH-Maßlösung (V27)
Bestimmung von Schwefelsäure (Analyse 4)

E. Nachweis funktioneller Gruppen der Organischen Chemie


E.1. Demonstration wichtiger experimenteller Techniken in der organischen
Chemie (Destillation, Extraktion, Schmelzpunktbestimmung,

9
Sublimation, Umkristallisation) (Ü)

E.2. Charakteristische Reaktionen von Carbonylverbindungen (Ü)


Reduktionswirkung, Darstellung von Hydrazonen
Versuche: V28, V29, (Analyse 5)

2.4. Ablauf des Praktikums

In der Semesterpause findet ein ganztägiges Kompaktpraktikum (5-tägig von 8.00 bis
17.30 Uhr) statt. Dazu erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der Klausur I in der
Vorlesung eine Zuordnung zu Praktikumsgruppen. Voraussetzung für die
Teilnahme am Praktikum: Summe der Punkte beider Klausurergebnisse ≥ 50% der
erreichbaren Punkte!

Tag Inhalt Stunden Stunden Versuche Analyse


Übung Vorversuche
Montag A. 4 (V0)
B.1. 1 6 (V1-V6) 1
Dienstag B.2. 3 8 (V7-V15) 2
Mittwoch C. 3 8 (V16-V25) 3
Donnerstag D.1., D.2., E. 4 8 (V26-V29) 4, 5
Freitag Platzabgabe
1)
Konkrete Termine siehe Anlage, Aushänge und
http://www.chemie.uni-halle.de/anorg/ano-educ.htm

10
2.5. Versuche und Analysen – Anorganische Chemie

B. Nachweis einfacher Anionen


- - - - -
B.1. Nachweis der Anionen Cl , CO32 , NO3 , SO42 und PO43
-
V1: Fällung von Cl mit AgNO3 {Seite 136*}
-
V2: Fällung von CO32 mit AgNO3 {136, wie V1, nicht ansäuern!}
-
V3: Reaktion von CO32 mit HCl, Nachweis des CO2 mit Ba(OH)2 {88}
-
V4: Nachweis von NO3 durch Ringprobe {108}
-
V5: Fällung von SO42 als BaSO4 {124}
-
V6: Nachweis von PO43 als Ammoniummolybdatophosphat {111}
- - - -
Analyse 1: Analyse eines Substanzgemisches auf Cl , CO32 , NO3 , SO42 und
-
PO43 {146 u.f.}

B.2. Nachweis der Anionen Cl-, Br-, I-, ClO4-, NO3-, NO2-, SO42- und CO32-
V7: Fällung von Cl-, Br- und I- mit AgNO3 {136, 143}
V8: Löseversuche an Silberhalogeniden durch Komplexbildung
Reaktion von AgX (X = Cl, Br, I) mit NH3 {144}
Nachweis von Cl- neben Br- und I- mittels (NH4)2CO3 {144}
V9: Reaktion von Br- und I- mit Chlorwasser {144}
-
V10: Trennung von Cl-, Br-, I- und NO3 {145}
V11: Fällungsverhalten von ClO4- mit K+ {159}
V12: analog V11: Fällungsverhalten von ClO4- gegen AgNO3 {wie 159}
V13: analog V4: NO2--Nachweis mittels Ringprobe {105}
V14: Komproportionierung von Nitrit mit Harnstoff oder Amidosulfonsäure {105}
V15: NO2- nach LUNGE {106}

Analyse 2: Analysieren Sie ein Substanzgemisch auf Cl-, Br-, I-, ClO4-, NO3-,
NO2-, SO42- und CO32-
Erarbeiten Sie dazu einen Trennungsgang {148}

*J. Strähle, E. Schweda: („Jander-Blasius") „Einführung in das anorganisch


chemische Praktikum" S. Hirzel Verlag, Stuttgart - Leipzig 1995 (ältere Auflagen
auch verwendbar)

11
C. Kationennachweise
C.1. Nachweis von Na+, K+, Mg2+, Ca2+, Sr2+, Ba2+ sowie NH4+
V16: Nachweis von Na+, K+, Ca2+, Sr2+ und Ba2+ durch Flammenfärbung {156, 157,
159, 171, 173, 174}
V17: Nachweis von Na+ als Hexahydroxoantimonat(V) {158}
V18: Fällung von K+ als Perchlorat {159}
V19: Reaktion von Ammoniumsalzen mit NaOH, Ammoniak-Nachweis {162 u.f.}
V20: Reaktion von Mg2+ mit Ammoniak, NaOH {164}
V21: Mg2+-Nachweis als Magnesiumammoniumphosphat {166}
V22: Trennung und Nachweis von Na+, K+ und Mg2+ {167, 308}
V23: Reaktion von Ca2+, Sr2+ und Ba2+ mit Sulfat und Oxalat sowie Ammonium-
carbonat (-carbamat) {171}
V24: Fällung von Sr2+ und Ba2+ als Chromate {173, 175}
V25: Trennung und Nachweis von Ca2+, Sr2+ und Ba2+: Chromat-Sulfat-Trennung
{176}

Analyse 3: Analysieren Sie ein Salzgemisch auf Na+, K+, NH4+, Mg2+, Ca2+, Sr2+
und Ba2+ {306 u.f.}

D: Titrationsverfahren
D.1. Einführung in die quantitative Analyse (Ü/P)
D.2. Alkalimetrie {353 u.f.}
V26: Demonstrationsversuch: Herstellung von HCl- und NaOH- Maßlösungen
(Assistent)
V27: Herstellung und Einstellen einer NaOH-Maßlösung {363}
Analyse 4: Alkalimetrische Bestimmung von Schwefelsäure {364}
.
E: Organische Chemie
E.1. Demonstrationsversuch: wichtige experimentelle Techniken (Assistent)

E.2. Charakteristische Reaktionen von Carbonylverbindungen.


Carbonylreaktionen (Ü)
V28: Aldehyde und Ketone – Reduktionswirkung – Tollens Reagenz
V29: Nachweis mit FEHLINGSCHER Lösung
Analyse 5: Identifizierung einer Carbonylverbindung durch Herstellung von
Hydrazonen und Semicarbazonen

12
2.6. Versuche und Analysen – Organische Chemie
E.1. Demonstration experimenteller Techniken
Es sollen Ihnen wichtige experimentelle Techniken der organischen Chemie
vorgestellt werden. Informieren Sie sich über den theoretischen Hintergrund dieser
Techniken!

Destillation/Vakuumdestillation
Stoffe verfügen über unterschiedliche Siedepunkte, deswegen können sie durch
fraktionierte Destillation getrennt werden. Bei hochsiedenden Flüssigkeiten kann der
Siedepunkt durch Destillation im Vakuum herabgesetzt werden.

Sublimation
Ein Gemisch fester Stoffe kann dann getrennt werden, wenn sich die Dampfdrücke
dieser Verbindungen bei erhöhter Temperatur hinreichend unterscheiden.

Extraktion
Unter Extraktion versteht man das Überführen eines Stoffes aus einer Phase, in der er
gelöst oder suspendiert ist, in eine andere flüssige Phase (Verteilungssatz nach
NERNST).

Umkristallisation
Eine wichtige Methode zur Reinigung von Feststoffen ist die Umkristallisation. Man
sättigt ein geeignetes Lösungsmittel in der Hitze mit dem Rohprodukt, filtriert von
den unlöslichen Bestandteilen noch heiß ab und lässt die Lösung erkalten, wobei die
Substanz - in der Regel in reinerer Form - auskristallisiert.

Schmelzpunkt
Der Schmelzpunkt einer Substanz ist ein wichtiges Merkmal zur Charakterisierung
dieser Substanz. Zur Schmelzpunktbestimmung können Schmelztischmikroskope
oder die Schmelzpunktapparatur nach THIELE genutzt werden.

Vor der Bestimmung des Schmelzpunktes ist zu garantieren, dass der Feststoff
trocken ist. Zur Bestimmung des Schmelzpunktes wird eine 1-2 mm hohe Schicht der
zu untersuchenden Substanz in das zugeschmolzene Ende des Schmelzpunktröhrchens
gebracht. Man drückt das offene Ende des Röhrchens in die Kristalle, nimmt
hierdurch eine kleine Probe auf und klopft dann vorsichtig mit dem zugeschmolzenen
Ende auf die Tischplatte, so dass die Probe heruntergleitet. Noch leichter lässt sich die
Probe in das untere Ende befördern, wenn man dieses durch ein 20-30 cm langes
Glasrohr auf die Fliesen der Tischplatte fallen lässt. Das Schmelzpunktröhrchen wird
in die Schmelzpunktapparatur gestellt und langsam bis zum Schmelzpunkt erwärmt.

13
E.2. Charakteristische Reaktionen von Carbonylverbindungen
V28: Nachweis der Reduktionswirkung mit TOLLENS Reagenz

Bereiten Sie TOLLENS-Reagenz: In einem Reagenzglas werden ca. 3 ml AgNO3-


Lösung mit 10 Tropfen verdünnter NaOH versetzt und der ausgefallene Niederschlag
von AgOH mit verdünntem Ammoniak wieder komplex in Lösung gebracht; es
entsteht eine klare Lösung. Verteilen Sie die Lösung auf 3 Reagenzgläser. In das erste
geben Sie jeweils ca. 1 ml Formaldehyd, in das zweite Acetaldehyd und in das dritte
Aceton (jeweils alkoholische Lösungen, die bereitgestellt werden).

Beobachtungen:

- Formaldehyd Formel :

- Acetaldehyd Formel :

- Aceton Formel :

V29: Nachweis der Reduktionswirkung mit FEHLING´scher Lösung

Bereiten Sie aus 3 ml FEHLING I (CuSO4-Lösung) und 3 ml FEHLING II (Seignettesalz-


Lösung + verdünnte NaOH, Lösungen werden bereitgestellt) ein Gemisch, schütteln
Sie dieses kräftig durch und verteilen es auf 3 Reagenzgläser. In das erste geben Sie 2
ml Acetaldehyd-Lösung, in das zweite 1 ml Benzaldehyd-Lösung, in das dritte 1 ml
Aceton-Lösung (in Ethanol) und erwärmen alle Reagenzgläser gemeinsam 10
Minuten in einem Wasserbad bei ca. 70 °C.
Beobachtungen:

Acetaldehyd Formel:
Aceton Formel:

Schreiben Sie die Reaktionsgleichung in 2 Teilgleichungen:

Oxidation:

Reduktion:

Einige Kondensationsreaktionen der Aldehyde und Ketone werden zur Identifizierung


dieser Substanzen herangezogen; die Kondensation mit Hydroxylamin (Oxime),
Semicarbazid (Semicarbazone) und verschiedenen Phenylhydrazinen (2,4-
Dinitrophenylhydrazone, p-Nitrophenylhydrazon, Phenylhydrazon) liefert gut
14
kristallisierende Verbindungen (sogenannte „Derivate“) mit scharfem Schmelzpunkt,
anhand dessen die Carbonylverbindungen identifiziert werden können.

Analyse 5:
Identifizieren Sie eine unbekannte Carbonylverbindung (Aldehyd oder Keton als
ethanolische Lösung) durch Herstellung zweier Derivate (p-Nitrophenylhydrazon,
2,4-Dinitrophenylhydrazon, Phenylhydrazon oder Semicarbazon) und Bestimmung
deren Schmelzpunkte. Vergleichen Sie die erhaltenen Schmelzpunkte mit der
aushängenden Schmelzpunkttabelle.

Derivatisierung einer Carbonylverbindung - Fällung eines Phenylhydrazons

Zu einer Lösung von 0.4 g 2.4-Dinitrophenylhydrazin in 2 ml konz. Schwefelsäure


(wird bereitgestellt) gibt man unter Rühren oder Schütteln tropfenweise 3 ml Wasser.
Der warmen Lösung setzt man 10 ml 95% Ethylalkohol zu. Zur Herstellung des 2.4-
Dinitrophenylhydrazons wird zu dieser frisch hergestellten Lösung unter Umschütteln
ca. 1 ml einer 10 bis 20 %igen ethanolischen Lösung der Carbonylverbindung
gegeben. Erwärmen Sie das Gemisch 5 bis 10 Minuten im Wasserbad bei ca. 60 °C
und kühlen anschließend unter fließendem Wasser. Das 2,4-Dinitrophenylhydrazon
fällt aus. Filtrieren Sie das Rohprodukt ab, waschen Sie es gut mit Wasser (pH 7)
und kristallisieren Sie es aus wenig Ethylalkohol um. Trocknen Sie das
umkristallisierte 2,4-Dinitrophenylhydrazon auf dem Filterpapier im Trockenschrank
bei 70 °C und bestimmen Sie dessen Schmelzpunkt.

Zur Darstellung der p-Nitro- und Phenylhydrazone benutzt man das entsprechende p-
Nitro- bzw. Phenylhydrazin (Gift) und an Stelle von Schwefelsäure eine 50 %ige
Essigsäure als Lösungsmittel!

Umkristallisation des 2.4-Dinitrophenylhydrazons

Einen Teil der Kristalle übergießt man mit 2-3 ml Ethanol und erwärmt unter
Schschütteln auf dem Wasserbad vorsichtig zum Sieden (Siedeverzug! Brandgefahr!
Ethanol nicht herauskochen oder herausspritzen lassen). Löst sich hierbei nicht die
gesamte Substanzmenge auf, so fügt man in ganz kleinen Anteilen weiteres Ethanol
zu, bis sich in der Siedehitze gerade alles gelöst hat. Beim Nachfüllen mit
Lösungsmittel wird das Reagenzglas in den Ständer gestellt, Ethanol aus einem
anderen Reagenzglas oder mit einer Pipette, niemals direkt aus der Vorratsflasche,
nachgießen und unbedingt darauf achten, dass keine Flamme in der Nähe ist.
Außerdem darf das Reagenzglas höchstens bis zu einem Viertel mit Lösungsmittel
gefüllt sein, anderenfalls muss die Substanzmenge verringert werden. Die beim
Erkalten der Lösung ausgeschiedenen Kristalle werden abgesaugt und eventuell ein
zweites Mal umkristallisiert. Vor der Schmelzpunktbestimmung muss das
Umkristallisat getrocknet werden.

15
Derivatisierung einer Carbonylverbindung - Darstellung eines Semicarbazons

Bereitung einer alkoholische Lösung von Semicarbazidacetat: Man verreibt 1 g


Semicarbazid-hydrochlorid (Gift!) mit 1 g wasserfreiem Natriumacetat in einem
Mörser, überführt die Mischung in einen 50 ml-Rundkolben, kocht mit 10 ml
absolutem (wasserfreien) Ethanol auf und filtriert heiß.
Zum Filtrat gibt man etwa 0.2 g der Carbonylverbindung, erwärmt 30 bis 60 Minuten
auf dem Wasserbad, versetzt mit soviel Wasser, dass eine gerade bleibende Trübung
auftritt und lässt langsam abkühlen, wobei das Semicarbazon auskristallisiert. Zur
Reinigung kann nochmals aus Ethanol wie oben beschrieben umkristallisiert werden.

Schmelzpunkte (oC) von Derivaten verschiedener Ketone und Aldehyde

Verbindungen Phenylhydrazon 4-Nitrophenylhydrazon 2,4-Dinitrophenylhydrazon

Formaldehyd 32 81 166

Acetaldehyd 100 (Zersetzung) 128 164

Benzaldehyd 158 191 238

Aceton 26 152 126

Benzophenon 137 154 232

Diethylketon flüssig 139 156

Ethyl-methyl-keton flüssig 126 117

16
2.7. Platzausrüstung
A. Qualitativer Teil:
Name Bemerkung Anzahl
Abdampfschale ca. 8 - 12 cm 1
Ablagegestell für Tropfer 1
Becherglas 250 ml 2
Becherglas 600 ml 1
Bunsenbrenner mit Schlauch 1
Dreifuß 1
Flaschengestell für Pipettenflaschen 1
Gasprüfer dreiteilig 1
Gestell für Reagenzgläser halbmikro 1
Glastrichter 5 -10 cm 1
Gummistopfen für Halbmikroreagenzgläser 10
Keramikdrahtnetz 1
Kobaltglas 1
Messzylinder 50 o. 100 ml 1
Mörser mit Pistill 6...10 cm 2
Pipetten 10
Pipettierball 1
Pipettenflaschen mit Tropfer 20
Porzellantiegel 1
Sauger 5
Reagenzglas halbmikro 25
Reagenzglasbürste halbmikro 1
Reagenzglasklammer 1
Schutzbrille 1
Spatel halbmikro 1
Spritzflasche 250 o. 500 ml 1
Tiegelzange ca. 20 cm 1
Tondreieck ca. 6 cm 1
Tüpfelplatte 1
Uhrglas 6 - 10 cm 2
Wasserbadeinsatz 1
Zentrifugenglas 4

B. Quantitativer Teil
Name Bemerkung Anzahl
Bürette 25 ml, Preis ca. €40 1
Ausgabe erfolgt später
Bürettenklammer 1
Weithalserlenmeyerkolben 300 ml 2
Maßkolben 100 ml 3
Maßkolben 1000 ml 1
Messpipette 10 ml 1
Vollpipette 10 ml 1
Vollpipette 25 ml 1

17
C. Organischer Teil
Name Bemerkung Anzahl
Reagenzglas groß 5
Rundkolben 50 ml 2
Hirschtrichter 1
Saugfinger 1
Petrischale mit Deckel 1
Die Gerätschaften für den organischen Teil werden am 4. Praktikumstag gesondert
ausgegeben!2.8. Protokollführung

2.8. Protokollführung

Muster

Qualitative Analyse (Analysen-Nr. 1-3):


Datum:

Analyse Nr.: Nachzuweisende Ionen:

Vorproben:
Löslichkeit:
Hauptprüfung: (Hier Reaktionsgleichungen für die positiv
nachgewiesenen Ionen eintragen; z. B.: Chlorid:
Ag+ + Cl- -> AgCl)

1. Angabe: Kationen:
Anionen:

2. Angabe: Kationen:
Anionen:
Unterschrift des Assistenten
=============================================================

18
Muster

Quantitative Analyse (Analysen-Nr. 4):


Datum:
Aufgabe:

Reaktionsgleichung:

Rechnung: Verbrauch v(1) = ml


v(2) = ml
v(3) = ml
(Mittelwert) v = ml

m(X) = (Hier allgemeine physikalische Gleichung und Rechnung)

m(X) = ...... mg (m(X) - Masse an zu bestimmender Substanz X im 100 ml-


Maßkolben)

Unterschrift des Assistenten


=============================================================
Muster

Organische Analyse (Analysen-Nr. 5):


Datum:
Analyse Nr.:

Vorproben: Reaktionsgleichung

Hergestelltes Derivat:

Reaktionsgleichung

Schmelzpunkt des Derivats.


Die unbekannte Substanz ist Name

Unterschrift des Assistenten


=============================================================

19
3. Bewertung des Lehrabschnittes

3.1. Klausuren

Klausur 1
Vorlesung Anorganische und Allgemeine Chemie Kapitel 1-10, Seminarinhalt
Vorlesung Organische Chemie Kapitel 1-10, Seminarinhalt

Klausur 2
Vorlesung Anorganische und Allgemeine Chemie Kapitel 1-22, Seminarinhalt
Vorlesung Organische Chemie Kapitel 1-16, Seminarinhalt

Die Klausuren werden bevorzugt in der 9. und der 13. Semesterwoche an einem
Sonnabend geschrieben.

Vorraussetzung für die Teilnahme am Praktikum: Summe der Punkte beider


Klausurergebnisse ≥ 50% der erreichbaren Punkte

3.2. Praktikumleistungen

Qualitative anorganische und organische Analyse:


Analyse 1. Angabe richtig 5P
2. Angabe richtig 4P
Wdh.-Analyse 1. Angabe richtig 3P
2. Angabe richtig 2P

Quantitative Analyse:
Analyse Fehler innerhalb 1% 5P
Fehler innerhalb 2% 4P
Wdh.-Analyse Fehler innerhalb 1% 3P
Fehler innerhalb 2% 2P

Das Praktikum (siehe 2.4.) gilt als erfolgreich absolviert, wenn mindestens 50 % der
möglichen Punkte erreicht werden.

Die aufgeführten Punktzahlen (Klausuren, Praktikum) sind Modulvorleistungen.

3.3. Modulleistung
Nach erfolgreich absolvierten Modulvorleistungen (Klausuren I und II sowie das
Praktikum) wird die Modulleistung in Form einer Klausur (1. Wdh. Klausur, 2. Wdh.
mündliche Prüfung) in der Semesterpause, bevorzugt im April, abgenommen. Es
werden 10 Leistungspunkte vergeben.
20
Fachpunkteschema:
FP $ 95 $ 90 $ 85 $ 80 $ 75 $ 70 $ 65 $ 60 $ 55 $ 50 < 50
/%
Note 1,0 1,3 1,7 2,0 2,3 2,7 3,0 3,3 3,7 4 5

21