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Methoden des Fremdsprachenunterrichts

 Grammatik-Übersetzung-Methode
 Audiolinguale/audiovisuelle Methode
 Kommunikativer Ansatz
„Wer die Grammatik beherrscht, beherrscht die fremde Sprache!“
 Die Grundlagen der GÜM
 1. Einsichtnahme in die Baugesetze der fremden Sprache, unter anderem durch
einen Vergleich mit der Muttersprache: d.h. Wissen über das Sprachsystem der
Fremdsprache.
 2. Ziel des Unterrichts (in allen Texten, Übungen und Tests) war die Vermittlung
von Grammatik und Grammatikregeln und nicht der freie Gebrauch der
Fremdsprache im Gespräch oder im schriftlichen Text.
 3. Die Anwendung der Grammatik betrifft folgende Übungen: Bildung korrekter
Sätze durch Anwendung der Regeln, Ergänzen von Lückentexten, Umformung von
Sätzen nach formalen Grammatikkategorien, Übersetzungsübungen.
 Der Unterricht beschränkt sich auf den Grammatikunterricht (Darstellung,
Vermittlung und Anwendung der Grammatik). Er basiert vor allem auf der
Schriftsprache, wobei die gesprochene Sprache vernachlässigt wird.
 Die Grammatikdarstellung und -vermittlung erfolgt lediglich durch die Einführung
von Regeln und deren Ausnahmen.
 Eine damit verbundene Schwierigkeit stellt auch die verwendete Metasprache dar,
mit der die Schüler umgehen lernen müssen.
 Das Unterrichtsverfahren ist strikt vorgegeben; es gibt wenig Abwechselung. Der
Unterricht erfordert vor allem kognitives Arbeiten: Einsicht in die Zielsetzung des
Unterrichts, systematisches und bewusstes Lernen.
 Der Unterricht ist aus den obigen Gründen eher für Erwachsene geeignet.
 Der Anwendungsbereich beschränkt sich auf die Anwendung der Grammatik in
Übungen, welche auch als Überprüfung von Regelkenntnissen dienen.
 Die kommunikative Sprachfähigkeit des Lernenden wird kaum gefördert, da der
Grammatikstoff nicht an reale kommunikative Situationen anschließt und der freie
Sprachgebrauch nicht verlangt wird.
 Da eigentliches Ziel des Fremdsprachenunterrichts das Wissen über das
Sprachsystem der Fremdsprache und die dafür verwendete Methode der
Fremdspracherwerb durch Grammatiklernen ist, bleibt kein Platz für die
Entwicklung der kommunikativen Sprachfertigkeiten des Lernenden; d.h. die
aktive Rolle des Schülers in einer kommunikativen Situation wird vernachlässigt.
 USA
 Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde deutlich, dass es an Leuten fehlte,
die fremde, insbesondere „exotische“ Sprachen wie Japanisch, Chinesisch usw.
beherrschten. Im Auftrag des Militärs wurden deshalb zwischen 1941 und 1943
zahlreiche Sprachprogramme entwickelt, die entscheidend zum neuen Trend der
Unterrichtsmethodik beitrugen.
 Neue Technologien „Konservierung“ gesprochener Sprache auf Schallplatte,
Sprachlabor usw. ) unterstützten diese positive Entwicklung.
 Die audiolinguale Methode entstand unter maβgeblichem Einfluss der
strukturellen Linguistik auf der einen Seite und der behavioristischen
Lernpsychologie auf der anderen.
 Vorrangiges Ziel ist der mündliche Sprachgebrauch.
 Die Sprachmuster der Grammatik werden in Alltagssituationen eingebettet und
dialogisch präsentiert;
 Authentizität der Sprachvorbilder (Nachahmung der Sprachgewohnheiten des
Muttersprachensprechers, insbesondere seiner Aussprache);
 Einübung von Sprachmustern durch Imitation und häufiges Wiederholen
(Einschleifen von Sprachgewohnheiten);
 Grundlegende Einsprachigkeit des Unterrichts, Ausschluss der Muttersprache aus
dem Unterrichtsgeschehen;
 Progression des Lernprogramms anhand der Grammatiklehrstoffe durch
systematische Steigerung der Komplexität der Sprachmuster der Zielsprache (der
Vergleich zur Muttersprache spielt bei der Anlage der Grammatikprogression
keine Rolle);
 Chakakteristische Übungsformen bei der ALM: - Satzmusterübungen in vielfachen
Variationen - Satzschalttafeln/Substitutionsübungen - Lückentexte/Einsetzübungen
- Auswendiglernen und Nachspielen von Modelldialogen.
 Frankreich
 Das Unterrichtsprinzip der audiovisuellen Methode besteht darin, Sprache, wo
immer möglich, mit optischem Anschauungsmaterial zu verbinden.
 Die Unterrichtseinheit beginnt mit der Präsentation eines Bildes oder einer
Bilderfolge (film strip) und eines auf Tonband aufgenommenen Dialogs. Das heißt
ein visueller Reiz wird mit einem akustischen Reiz verbunden, so dass beide eine
Bedeutungseinheit (semantische Einheit) bilden.
 In der zweiten Unterrichtsphase werden die Bedeutungen einzelner
Gesprächseinheiten erklärt (durch Deuten, wiederholtes Anhören einzelner
Passagen, Fragen und Antworten).
 Durch mehrfaches Wiederholen von Bild und Text müssen die Dialoge in der
dritten Phase auswendig gelernt werden.
 In der vierten Phase sollen sich die Schüler allmählich von der visuell-akustischen
Vorgabe lösen. Sie werden z. B. aufgefordert, eigene Dialoge zu den Bildern zu
machen oder die Szene im Rollenspiel nachzuahmen. Außerdem werden in jeder
Stunde Satzmusterübungen (pattern drills) zu den entsprechenden, in den
Dialogen eingeführten Grammatikstrukturen durchgeführt.
 Schreiben und Lesen werden im späteren Verlauf des Kurses ebenfalls in den
Unterricht miteinbezogen. Der Aufbau einer solchen Unterrichtseinheit orientiert
sich deutlich an den behavioristischen Lerngesetzen.
 Der Lernvorgang wird als Verbindung von Reiz (Bild) und Reaktion (sprachliche
Äußerung) gesehen. Die Verwendung technischer Unterrichtsmedien unterstützt
diesen Prozess. Die audiovisuelle Methode bedient sich kombinierter Bild- und
Tonträger, meist in Form von Bildern bzw. Bildstreifen (Diaprojektor) und
Tonbändern (auch im Sprachlabor).
 Die kommunikativ- pragmatische Orientierung (Betonung des funktionalen Aspektes
der Sprache, Sprache als menschliches Handeln, Einbettung der Grammatik in
Sprechakten)
 Ziel des Unterrichtsprozesses ist der Sprachgebrauch (schnelle kreative
Sprachverwendung in authentischen Kommunikationssituationen)
 Ableitung der Grammatik von der Thematik (die Wahl der Thematik ist nicht von der
Grammatik abhängig; die Grammatik wird dagegen von der Thematik abgeleitet
zwecks ihrer Funktionalität dargestellt und vermittelt)
 Veränderung der Grammatikprogression (Grammatikprogression als Ergebnis einer
Sprechaktprogression)
 Rückkehr zur Kognitivierung (Beschreibung der grammatischen Strukturen aufgrund
von Grammatikmodellen, Verwendung terminologischer Begriffe, Visualisierung der
Grammatik, induktive Methode)
 Berücksichtigung der Muttersprache
 Pluralität im Übungsgeschehen
 Der Lehrer tritt als Helfer im Lernprozess auf.
 Der Lernprozess wird mit Inhalt / Thematik / Situativität verknüpft (Bildung eines
Kommunikationsrahmens).
 Es wird vorwiegend versucht, den Lernenden zu aktivieren, so dass er zur
Teilnahme an Kommunikation in Realsituationen befähigt wird.
 Der Lehrstoff wird auf eine offene und flexible Weise gestaltet.

 Die kommunikativ- pragmatisch- orientierte Methode ist keine in sich


geschlossene Methode für den Fremdsprachenunterricht. Sie stellt ein offenes
und flexibles Konzept dar, das in den letzen Jahren entwickelt und modifiziert wird,
und aufgrund der Berücksichtigung verschiedener Lerngruppen und
soziokultureller Disziplinen variiert.
 1. Na sua opinião, quais das seguintes orações caracterizam ensino comunicativo
de línguas estrangeiras?

a. A melhor forma de aprender uma LE é por meio de ações no lugar de estudar o


funcionamento do idioma e praticar suas regras.
b. A gramática deixa de ser importante no ensino de LE.
c. As pessoas aprendem uma LE comunicando-se nessa língua.
d. Os erros não são importantes ao falar uma língua.
e. O ECLE enfatiza exclusivamente o ensino da conversação.
f. As atividades na sala de aula devem ser significativas e considerar a comunicação
real.
 2. Quais dificuldades podem encontrar tanto os professores como os alunos devido
a forma como foram modificados os papéis na metodologia comunicativa?

 3. Você acredita que os exercícios de repetição de modelos ou outras formas de


práticas repetitivas devem ter algum papel no ensino de línguas?

 4. Apresente exemplos de atividades que efetivam o uso da língua e de atividades


de automatização de estruturas para utilizar nas aulas.