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Ethik im Informationsrecht II

 
 

- Eine naturrechtliche Einführung -

 
 

February 13th, 2012

- Version 0.36 -

- Ralf Josephy / Diplom-Informatiker -

 
 

February 13th, 2012

- Köln, 31.08.2011 -

Ein Plädoyer für die naturrechtliche Begründung des informationellen Selbstbestimmungsrecht und die grundgesetzliche Einführung desselben Ralf Josephy Annostrasse 49a Email: ralf.josephy@gmx.de Phone: ++49 221 361283 Inhaltsverzeichnis Zielsetzung 3 Informationsethik 4 Die Wirkungsweise der Grundrechte 5 I.Objektives und subjektives Recht 5 I.Die Struktur des subjektiven Rechts 6 III Grundrechte als subjektiv-öffentliche Rechte 7 Die

 

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Sphärentheorie 9 Schutz der Privatsphäre und Kernbereich privater Lebensgestaltung 9

Sphärentheorie 9 Schutz der Privatsphäre und Kernbereich privater Lebensgestaltung 9
 
 
   

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Zwei ergänzende Sphären

February 13th, 2012 Zwei ergänzende Sphären Feedback geben
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February 13th, 2012

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Die Sphäre Mensch 20 Die mobile Sphäre 23 Vorschläge für eine Ethikkommission 23

Informationsfreiheit 25 Der Schutz der Intim- und Privatsphäre im Polizeirecht - Paragraphensammlung 27 Grundgesetz 27 Europäische Charta der Grundrechte 29 Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten – Europäische Menschenrechtskonvention 31 G10 Gesetz 35 BDSG 36 Bundesverfassungschutzgesetz 38 Integritätsgrundrecht - Bundesverfassungsgericht 42 Polizeirecht NRW 43 StGB 50 Bundesverfassungsgerichtsurteile 53

Klassifizierung der Neurologisch – Biometrischen Ansätze – Bioscanning

Technologiefolgenabschätzung 60

Historische Entwicklung der Biometrie 63 Biometrische Merkmale und Verfahren - Grundsätzliche Verfahrensweise 64 Ablauf einer biometrischen Erkennung 65 Informatisch totalitäre Systeme Bildgebende und Bildnehmende Verfahren 70 Opto-akustische Fernüberwachungssysteme 70

69

59

Elektroimpulswaffen (Airtaser)

70

Voice-to-skull/Mikrowellenhören 84 Terahertz in der inneren Sicherheit – eine Lösungskizze 87 Perspektiven 90 Fazit 92 Literatur 92

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Quellen 92 Zielsetzung Meine Zielsetzung ist die Einführung einer naturwissenschaftlichen Begründung für das informationelle Selbstbestimmungsrecht. Information ist alles oder besser gesagt in allem und vor allem in uns selbst. Die biologische oder genauer gesagt, die medizinische Information ist besonders schützenswert. Informationen stören häufig nicht die körperliche Unversehrtheit, dennoch ist es möglich, in einfachen Experimenten Gedanken zu lesen oder zu übermitteln. Die Geheimdienste versuchen sich an Mind Control Experimenten und der opto-akustischen Fernüberwachung (Terahertzkameras). Dagegen steht der Schutz der Wohnung Artikel 13 (3) und die Gedankenfreiheit, die in Artikel 10 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union 2007 beschlossen wurde. Ich werde im folgenden belegen, dass eine Neuausrichtung der Spährentheorie für die Begründung der informationellen Selbstbestimmung Sinn ergibt. Um hier die richtigen Grundlagen zu legen erscheint es mir als entscheidend, eine leicht verständliche Staatsrechtstheorie zu verwenden. Diese neu zu entwickelnde Sphärentheorie muss jedoch auch dem Informationsfreiheitsgesetz Rechnung tragen. Ich problematisiere mit dem Begriff der aktiven Biometrie die soziotechnischen Gefahren und trage in den technischen Kapiteln dazu bei, ein Gespür zu entwickeln, dass die neue Sphärentheorie die Spezifikation neuer Techniken in einem neuen rechtskonformen Rahmen stellt. Die informationelle Selbstbestimmung so wie ich Sie definiere, schützt die köperliche und geistige Unversehrtheit (Art. 2 GG) vor neuartigen Technologien, die in der Lage sind, Menschen mit Informationen zu manipulieren, die einen direkten Einfluss auf das Nervensystem ausüben oder das Nervensystem oder das Gehirn auslesen. Ich plädiere als Mahnung aus dem Thyssen Krupp Skandal (Thyssen Krupp Einheit Z106) das Grundgesetz so anzupassen, dass die im folgenden erläuterte Sphärentheorie berücksichtigt wird. Informationsethik http://www.capurro.de/Ethik/einf.htm

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Was ist Informationsethik?

Informationsethik dient als umfassende Bezeichnung für ethische Fragen:

· im Bereich Internet (Informationsethk im engeren Sinne bzw. Netzethik)

· im Bereich Massenmedien (Medienethik)

· in der Informatik (Computerethik) Die Informationsethik soll:

· die Entwicklung moralischen Verhaltens im Informationsbereich beobachten und kritisieren

· Strukturen und Machtverhältnisse analysieren, die das

Informationsverhalten bestimmen

· Informationsmythen aufdecken und kritisieren

· verdeckte Widersprüche der herrschenden Sprachnormierung offenlegen

· die Entwicklung informationsethischer Fragestellungen beobachten

Berufethos § 53 Zeugnisverweigerungsrecht aus beruflichen Gründen Zur Verweigerung des Zeugnisses sind ferner berechtigt. Personen, die bei der Vorbereitung, Herstellung oder Verbreitung von Druckwerken, Rundfunktsendungen, Filmberichten oder der Unterrichtung oder Meinungsbildung dienenden Informations- und Kommunikationsdiensten berufsmäßig mitgewirken oder mitgewirkt haben.

Für Diplom Informatiker gilt, dass Sie an Informations- und Kommunikationsdiensten mitwirken. Es gilt das Prinzip der Vertraulichkeit für die Daten und Personen für die sie die technische Verantwortung haben. Die Wirkungsweise der Grundrechte

I. Objektives und subjektives Recht Die Grundrechte stellen sich in der verfassungsgeschichtlichen Überlieferung als rechtliche Vorkehrungen zum Schutz individueller Freiheit gegenüber staatlichen Eingriffen dar, die überwiegend durch Revolutionen erkämpft worden sind und

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den einmal erreichten Rechtszustand auf Dauer sichern wollten. Als Bestandteil der Verfassung, die in der Normenhierarchie den höchsten Rang einnimmt, gehören die Grundrechte zum objektiven Recht. Aufgrund seiner Bindung an Gesetz und Recht (Art. 20 Abs. 3 GG), die im Hinblick auf die Grundrechte besonders hervorgerufen wird (Art. 1 Abs. 3 GG) ist der Staat gehindert, Grundrechte zu verletzen. Auf Antrag der hierzu berechtigten Organe (Art. 93, Abs. 1, Nr. 2 GG) oder auf Vorlage eines Gerichts (Art. 100 Abs 1 GG) prüft das Bundesverfassungsgericht im Verfahren einer Normenkontrolle, ob der Gesetzgeber die ihm durch die Grundrechte gezogenen Grenzen eingehalten hat. Würden sich die Grundrechte in dieser objektiv-rechtlichen Wirkung erschöpfen, könnten sich Einzelne – mangels subjektiver Berechtigung – nicht auf sie berufen und individuelle Rechtsverletzungen mithin geltend gemacht werden. Es gehört nicht viel Phantasie zu der Vorstellung, dass die Grundrechte unter diesen Voraussetzungen zwar regelmäßig als höchste Werte beschworen würden, ihre tatsächliche Wirksamkeit als Schutz der Freiheit aber begrenzt bliebe. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit lässt sich nur dadurch verringern, dass den Grundrechten die Qualität subjektiver Rechte zugemessen wird, auf die sich der Einzelne berufen und deren Verteidigunger er die Gerichte anrufen kann. Ist der Rechtsweg gegen Rechtsverletzungen eröffnet, können die Staatsorgane individuelle Freiheit und Freiheitsbegrenzungen nicht mehr letztverbindlich – mit Wirkung für den Einzelnen – definieren, sondern sehen sich potentiell als Parteien eines Rechtsstreits wieder, in dem das Gericht als unbeteiligter Dritter entscheidet. Die Diskussion um die subjektiv-öffentlichen Rechte im allgemeinen und um die Rechtsnatur der Grundrechte als subjektiv-öffentlicher Rechte im besonderen, ist in der deutschen Staatsrechtslehre seit den Tagen des Konstitutionalismus kontrovers geführt worden. Die Unterschiede der hierbei vertretenen Positionen erklären sich zwanglos daraus, dass subjektiv-öffentliche Rechte die Staatsgewalt stets beschränken, ihre Ablehnung demgegenüber dem Staat

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größere Handlungsmöglichkeiten – auch in der Einschränkung grundrechtlicher Freiheiten – einräumt. Für die im Grundgesetz enthaltenen Grundrechte ist die subjektiv-rechtliche Qualität nicht mehr Gegenstand rechtswissenschaftlicher Kontroversen, weil sie durch die Verfassung selbst vorgegeben ist.” I. Die Struktur des subjektiven Rechts Zu den Begriffsmerkmalen des subjektiven Rechts gehört die dem Einzelnen eingeräumte (klagbare) Rechtsmacht, von einem anderen ein Tun oder Unterlassen zu verlangen. Ob diese am zivilrechtlichen Anspruch (§ 194 Abs. 1 BGB) orientierte Begriffsdefinition das subjektive Recht erschöpfend kennzeichnet, ist umstritten, kann an dieser Stelle jedoch offen bleiben, weil die (Abwehr- oder Leistungs-)Ansprüche jedenfalls das Zentrum der Grundrechte bilden. Eine rechtstheoretische Analyse ergibt, dass subjektive Rechte eine dreigliedrige Struktur aus den Trägern des Rechts, dem Adressaten des Rechts und dem Gegenstand oder “Objekt” des Rechts aufweisen. Trotz ihrer unterschiedlichen – zumeist historisch bedingten – sprachlichen Gestalt lässt sich diese Struktur aus dem Träger des Rechts, dem Adressaten des Rechts und dem Gegenstand oder “Objekt” des Rechts aufweisen. Trotz ihrer unterschiedlichen – zumeist historisch bedingten – sprachlichen Gestalt lässt sich diese Struktur bei sämtlichen Grundrechten herausarbeiten. Jedes Grundrecht gibt – entweder ausdrücklich oder implizit – den Berechtigten an, also denjenigen, dem das Grundrecht zusteht. In Art. 1 Abs. 3 GG werden – diejenigen Staatsorgane, denen gegenüber sich die Berechtigten auf Grundrechte berufen können. Der Gegenstand der Grundrechte wird in den einzelnen Artikeln umschrieben. Die Parallele zum zivilrechtlichen Anspruch, der aus dem Anspruchinhaber (“wer”). Anspruchsgegner (“von wem”) und Anspruchsinhalt (“was”) besteht, liegt auf der Hand. Die “dreigliedrige Struktur” der Grundrechte ist identisch mit ihrer Qualität als subjektiv-öffentlicher Rechte und folgt somit ebenfalls aus der Verfassung. Dies

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leuchtet ein, wenn man die Hypothese aufstellt, Grundrechte seien nur objektives Recht: in diesem Fall fehlte es an den individuell Berechtigten, so dass die Grundrechte nur noch eine zweigliedrige Struktur aufweisen würde: “jemand” - nämlich die Staatsorgane – wäre an “etwas” - nämlich den Grundrechtsinhalten – gebunden. Demgegenüber kann bei dreigliedriger Struktur jemand (der Berechtigte) von einem anderen (dem Verpflichteten) etwas verlangen. Die Bezeichnungen für die Bestandteile des Grundrechts sind verfassungsrechtlich nicht vorgegeben. Für alle drei Elemente finden sich in der Literatur und Rechtsprechung unterschiedliche, meist synonyme Begriffe. Aus diesem Grund bedarf es einer terminologischen Festlegung:

· Soweit derjenige oder diejenigen gemeint sind, denen ein Grundrecht

zusteht (“wer”), ist im Folgenden von “Grundrechtsträgern” die Rede;

· derjenige oder diejenigen, von denen der Grundrechtsträger etwas verlangen kann (“von wem”), werden als “Grundrechtsadressaten” bezeichnet;

· für das, was der Grundrechtsträger vom Grundrechtsadressaten

verlangen kann (“was”), wird im folgenden der Begriff “Grundrechtsinhalt” verwandt. III Grundrechte als subjektiv-öffentliche Rechte 1. Grundrechtsträger a) Menschenrechte Als subjektive Rechte berechtigen die Grundrechte Menschen (“natürliche Personen”) . Die Menschen als Grundrechtsträger werden in den einzelnen Grundrechten ausdrücklich benannt oder sind aus ihrer Formulierung zu schließen. Sind Träger eines Grundrechts alle Menschen, so findet sich entweder die Wendung “jeder” (Art. 2 Abs. 1 und 2,5 Abs. 1 GG) , jedermann (Art. 9 Abs. 3, 17 GG) oder “alle Menschen” (Art. 2 Abs. 1 und 2,5, Abs. 1 GG). Auch die negative Formulierung “niemand” (Art. 3, Abs. 3, 4 Abs. 3, 12 Abs. 2 GG) ordnet das entsprechende Grundrecht allen Menschen zu. Sofern in einem Grundrecht der Grundrechtsträger nicht ausdrücklich erwähnt ist (Art. 1 Abs. 1, 4

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Abs. 1 und 2, 5 Abs. 3, 6

b) Bürgerrechte

Eine Reihe von Grundrechten berechtigt nur Deutsche als Grundrechtsträger (Art. 8, Abs. 1, 9 Abs. 1, 11 Abs. 1, 16 GG). Die Bürgerrechte oder – sprachlich etwas verunglückt - “Deutschengrundrechte” verknüpfen die Rechtsträgerschaft mit der deutschen Staatsangehörigkeit bzw. dem Status eines Deutschen (Art. 116, Abs. 1 GG). Der Begriff Bürgerrechte bezeichnet also die Beschränkung der Grundrechtsträgerschaft auf deutsche Staatsbürger, hat aber nichts mit der sprachlich vergleichbaren Differenzierung der französischen Menschen- und

Bürgerrechtserklärung zu tun, in der bürgerschaftliche Mitwirkungsrechte (“droits du citoyen”) gemeint sind.

d) Personenmehrheiten

Außer den natürlichen Personen sind Grundrechtsträger auch inländische juristische Personen des Privatrechts, sofern die Grundrechte ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind (Art. 19, Abs. 3 GG). Überwiegend wird angenommen,

dass der verfassungsrechtliche Begriff der “juristischen Person” weit auszulegen ist und teilrechtsfähige Personenmehrheiten umschließt. Zu den juristischen Personen des Privatrechts zählen deshalb nicht nur die Aktiengesellschaften, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, der eingetragene Verein, die Stiftung und Genossenschaft, sondern auch die nicht vollrechtsfähigen Vereine. Auch politische Parteien sind – unabhängig von ihrem Rechtsstatus – grundrechtsfähig. Da juristische Personen des Privatrechts keine Staatsangehörigkeit besitzen, bestimmt sich das Qualifikationsmerkmal “inländisch” nach ihrem Sitz; nur solche juristischen Personen des Privatrechts sind deshalb Grundrechtsträger, die ihren Sitz in Deutschland haben.

e) Grundrechtsträgerschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts?

Juristische Personen des öffentlichen Rechts sind nicht grundrechtsberechtigt. Ihre Grundrechtsträgerschaft ist freilich nicht schon aufgrund der Erwägung auszuschließen, dass andernfalls Grundrechtsberechtigung und Grundrechtsverpflichtung zusammenträfen (sog. “Konfusionsargument”). Die

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Grundrechtsberechtigung juristischer Personen des öffentlichen Rechts ist vielmehr zu verneinen, weil Bund, Länder, kommunale Gebietskörperschaften und die Organe der mittelbaren Staatsverwaltung aufgrund gesetzlicher Zuständigkeiten handeln, die ihrem Wesen nach begrenzt sind. „ Die Sphärentheorie Schutz der Privatsphäre und Kernbereich privater Lebensgestaltung Aus: Prof. Dr. E. V. Heyen, Sommersemester 2007 Thema: Schutz der Privatsphäre und Kernbereich privater Lebensgestaltung , Referent C. Löser

http://www.cloeser.org/ext/Schutz%20der%20Privatsph%E4re.pdf

„Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gewährleistet die Befugnis natürlicher Personen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung ihrer eigenen personenbezogenen Daten zu bestimmen20, schützt mithin gegen die unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe individualisierter oder individualisierbarer Daten21. Ermangels einer lebenden natürlichen Person als Trägerin des Grundrechts wirkt es ebensowenig über den Tod eines Menschen hinaus wie die übrigen Ausprägungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG22. Wie auch bei der gleichfalls im Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit aus Art. 2 Abs. 1 GG verorteten allgemeinen Handlungsfreiheit23 handelt es sich beim allgemeinen Persönlichkeitsrecht um ein subsidiäres Grundrecht, das gegenüber speziellen Freiheitsgrundrechtsgarantien (im Gegensatz zu Gleichheitsgrundrechts- und Institutsgarantien) als Auffanggrundrecht fungiert24. So betrifft etwa eine Auskunftspflicht über die Konfessionszugehörigkeit die gegenüber dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung speziellere negative Religionsfreiheit aus Art. 4 Abs. 1, Art. 140 GG i. V. m. Art. 136 Abs. 3 Satz 1 WRV25. Und wie für die allgemeine Handlungsfreiheit gilt auch für das allgemeine Persönlichkeitsrecht die Schrankentrias des Art. 2 Abs. 1 GG26, die letztendlich auf einen einfachen Gesetzesvorbehalt hinausläuft27; in das Grundrecht kann also durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes eingegriffen

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werden Da die geschützte Sphäre beim allgemeinen Persönlichkeitsrecht nicht so eindeutig abgrenzbar ist wie dies bei Art. 10 oder Art. 13 GG der Fall ist, wurde die Sphärentheorie entwickelt, nach der zwischen drei Sphären unterschiedlicher Schutzintensität unterschieden werden kann:

•die Sozialsphäre (auch als Öffentlichkeitssphäre oder missverständlich als Individualsphäre bezeichnet) ist die Sphäre, in der der Einzelne als gemeinschaftsbezoge und gemeinschaftsgebundene Person im Rahmen des öffentlichen Lebens mit anderen Gesellschaftsmitgliedern interagiert28; in diese Sphäre darf auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden •die Privatsphäre ist im Unterschied zur Sozialsphäre ein Bereich privater autonomer Lebensgestaltung, in dem der Einzelne seine Individualität entwickeln und wahren kann29. In Parallelität zum weiten Wohnungsbegriff des Art. 13 GG ist die Privatsphäre nicht auf den eigenen häuslichen Bereich beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Örtlichkeiten und Situationen, an und in denen begründetermaßen objektiv und somit auch für Dritte erkennbar davon ausgegangen werden darf, dass man der Öffentlichkeit nicht ausgesetzt ist30. Die Privatsphäre ist nicht abschließend definiert, sondern aufgrund der Funktion des allgemeinen Persönlichkeitsrechts als Auffangtatbestand (s.o.) vielmehr offen für die Entwicklung weiterer Ausprägungen31. Anerkannte Ausprägungen sind bspw. das bereits angesprochene Recht am eigenen Bild und das Recht am eigenen gesprochenen Wort32. In die Privatsphäre darf nur unter strikter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips eingegriffen werden. Eine Verstärkung der Schutzintensität erfährt die Privatsphäre im Bereich von Ehe und Familie durch Art. 6 Abs. 1 (und Abs. 2) GG33, was zur Schutzintensität der Intimsphäre (s.u.) führen kann34. Neben der vertraulichen Kommunikation mit Ehepartnern und Familienangehörigen ist auch die Kommunikation mit anderen Personen besonderen Vertrauens verstärkt und gegebenenfalls absolut geschützt35. Da das Schutzgut Privatsphäre jedoch zur Disposition des Grundrechtsberechtigten steht entfällt der Schutz, wenn

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und soweit der Betroffene von sich aus – etwa aus kommerziellen Gründen – private Angelegenheiten der Öffentlichkeit zugänglich macht36 •die Intimsphäre schließlich ist ein absolut geschützter, also unantastbarer Kernbereich privater Lebensgestaltung, der aus der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG sowie der Wesensgehaltsgarantie des jeweils einschlägigen Freiheitsgrundrechts nach Art. 19 Abs. 2 GG resultiert37 (zu seiner Entwicklung in der Rechtsprechung siehe unten). Ihr zuzuordnen sind Sachverhalte höchstpersönlichen Charakters38 wie Tagebücher oder 20BVerfGE 65, 1 (43). 21BVerfGE 67, 100 (143), Urt. des Zweiten Senats vom 17. Juli 1984, Az. 2 BvE 11,

15/83.

22BVerfGE 30, 173 (194), Beschl. des Ersten Senats vom 24. Feb. 1971, Az. 1 BvR 435/68; BVerfG, Beschl. der 1. Kammer des Ersten Senats vom 25. Aug. 2000, Az. 1 BvR 2707/95 = BVerfG NJW 2001, 594 (594). Ein post mortem nachwirkender Schutz des Achtungsanspruchs eines Verstorbenen resultiert vielmehr allein aus der Unverletzlichkeit der Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 GG, die als solche nicht mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht gleichzusetzen ist (BVerfGE 30, 173 (196); BVerfG NJW 2001, 594 (594 f.)). 23BVerfGE 6, 32 (36 ff.), Urt. des Ersten Senats vom 16. Jan. 1957, Az. 1 BvR

253/56.

24BVerfGE 54, 148 (153). In dem Beschluss führte der Senat auch aus, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht gegenüber der allgemeinen Handlungsfreiheit als dem aktiven Element der freien Entfaltung der Persönlichkeit einen engeren Schutzbereich aufweise (ebenda, S. 153). „Aktiv“ ist dabei nicht im Sinne des status activus der Jellinekschen Statuslehre zu verstehen, sondern schlicht im Sinne aktiven Handelns. 25BVerfGE 49, 375 (376), Beschl. des Ersten Senats vom 23. Okt. 1978, Az. 1 BvR

439/75.

26BVerfGE 65, 1 (43 f.).

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27BVerfGE 6, 32 (37 ff.). 28Die Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundenheit der Person ist ein Topos ständiger Rechtsprechung des BVerfG, siehe BVerfGE 65, 1 (44) mit weiteren Nachweisen. 29BVerfGE 35, 202 (220). 30BVerfGE 101, 361 (383 f.), Urt. des Ersten Senats vom 15. Dez. 1999, Az. 1 BvR

653/96.

31BVerfGE 95, 220 (241), Beschl. des Ersten Senats vom 26. Feb. 1997, Az. 1 BvR

2172/96.

32Siehe ferner BVerfGE 54, 148 (154) mit weiteren Nachweisen. 33BVerfGE 6, 55 (71, 81 f.), Beschl. des Ersten Senats vom 17. Jan. 1957, Az. 1 BvL 4/54; BVerfGE 101, 361 (386); BVerfGE 109, 279 (321 f.), Urt. des Ersten Senats vom 3. März 2004, Az. 1 BvR 2378/98 und 1084/99. 34BVerfGE 6, 389 (433), Urt. des Ersten Senats vom 10. Mai 1957, Az. 1 BvR 550/52; BVerfGE 109, 279 (321 f.). 35BVerfGE 90, 255 (260 f.), Beschl. des Ersten Senats vom 26. Apr. 1994, Az. 1 BvR 1968/88; BVerfGE 109, 279 (322); siehe ferner bereits BVerfGE 33, 367 (374), Beschl. des Zweiten Senats vom 19. Juli 1972, Az. 2 BvL 7/71. 36BVerfGE 101, 361 (385). 37Ständige Rechtsprechung des BVerfG, vgl. etwa BVerfGE 109, 279 (313 f.) mit weiteren Nachweisen. Der unantastbare Wesensgehalt eines Grundrechts ist dabei für jedes Grundrecht einzeln zu ermitteln (BVerfGE 22, 180 (219), Urt. des Zweiten Senats vom 18. Juli 1967, Az. 2 BvF 3, 4, 5, 6, 7, 8/62, 2 BvR 139, 140, 334, 335/62; BVerfGE 109, 133 (156), Urt. des Zweiten Senats vom 5. Feb. 2004, Az. 2 BvR 2029/01). 38BVerfGE 80, 367 (374), Beschl. des Zweiten Senats vom 14. Sept. 1989, Az. 2 BvR

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Sexualität39, wobei die Zuordnung auch davon abhängen soll, ob ein Sachverhalt aus sich heraus die Sphäre anderer oder die Belange der

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Gesellschaft berührt und welcher Art und Intensität ein solcher Sozialbezug im Einzelfall ist40. Im Bereich von Straftaten bspw. erlangten Aufzeichnungen oder Äußerungen im Zwiegespräch, die ausschließlich innere Eindrücke und Gefühle wiedergeben, nicht schon dadurch einen Sozialbezug, dass sie allgemein Ursachen oder Beweggründe eines strafbaren Verhaltens freizulegen vermögen. Ein hinreichender Sozialbezug liege erst dann vor, wenn sie (auch) Angaben enthalten, die sich unmittelbar auf eine konkrete Straftat beziehen41. Das setzt voraus, dass Informationen grundsätzlich zunächst erhoben und gelesen oder angehört werden dürfen, um sie gegebenenfalls als dem Kernbereich zugehörig zu qualifizieren42. Von vornherein dem Kernbereich zuzuordnen sind mittels DNA-Analysen erstellte bzw. erstellbare Persönlichkeitsprofile (Rückschlüsse auf persönlichkeitsrelevante Merkmale wie Erbanlagen, Charaktereigenschaften oder Krankheiten), wobei DNA-Identitätsfeststellungen aufgrund von Untersuchungen lediglich des nicht-codierenden Bereichs der DNA, die nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht geeignet sein sollen, Persönlichkeitsmerkmale offenzulegen, nicht den Kernbereich betreffen sollen43. Neben diese inhaltliche Zuordnung zum Kernbereich tritt die Betrachtung der Dauer und Intensität eines Eingriffs. So wären auch langandauernde und umfassende Überwachungen (etwa durch herkömmliche Observation oder technische Mittel wie klassische Peilsender, GPS-Ortung oder Funkzellenortung des Mobiltelefons) sowie umfassende Datenverknüpfungen (durch Rasterfahndung), die der Erstellung eines Persönlichkeitsprofils dienen können, als Eingriff in den Kernbereich anzusehen44. Eine Güterabwägung hinsichtlich des Kernbereichs findet nicht statt; jeglicher (über das zu einer persönlichkeitsrechtlichen Qualifikation nötige Durchsehen oder Anhören hinausgehende) Eingriff in diese Sphäre ist unzulässig45. Wie bei der Privatsphäre steht jedoch auch hier der Schutz zur Disposition des Grundrechtsberechtigten selbst46 •das Bestehen eines unantastbaren Kernbereichs privater Lebensgestaltung

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erkannte das BVerfG unabhängig vom Bestehen eines allgemeinen Persönlichkeitsrechts für Recht. Schon im Elfes-Urteil von 1957 leitete es einen „unantastbare[n] Bereich menschlicher Freiheit“ aus der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG sowie der Wesensgehaltsgarantie der Freiheitsgrundrechte nach Art. 19 Abs. 2 GG her47. Kurz darauf sprach das BVerfG im Zusammenhang mit einer aus Art. 6 Abs. 1 GG abgeleiteten Privatsphäre für Ehe und Familie von einer der staatlichen Einwirkung entzogenen „Sphäre privater Lebensgestaltung“48. In den 60er und 70er Jahren benutzten beide Senate des BVerfG in ihren Entscheidungen dann einheitlich die aus diesen beiden Formulierungen zusammengesetzte Formel vom „unantastbaren Bereich privater Lebensgestaltung“49. Im Beschluss des Ersten Senats zum Reiten im Walde von 1989 wurde dann erstmals von einem „absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung“ gesprochen50; innerhalb des drei Monate später verkündeten Beschlusses des Zweiten Senats zur Verwertung privater Tagebuchaufzeichnungen im Strafverfahren variierte die Formulierung dann vor allem zwischen „unantastbare[r]“51 bzw. „absolut geschützte[r] Bereich privater Lebensgestaltung“52, „absolut geschützte[r] Bereich persönlicher Lebensgestaltung“53 und „Kernbereich privater Lebensgestaltung“54. Mit dem Urteil zum Großen Lauschangriff von 2004 schließlich scheint sich die Bezeichnung als „unantastbare[r]“ bzw. „absolut geschützte[r] Kernbereich privater Lebensgestaltung“55 durchgesetzt zu haben Nach wie vor erfasst dieser absolute Kernbereich neben der die Persönlichkeit und die Privatheit bewahrenden Seite auch die „aktive“56 Seite der freien Entfaltung der Persönlichkeit57; der absolute Kernbereich privater Lebensgestaltung ist also nicht deckungsgleich mit der Intimsphäre, sondern umfasst diese vollständig und geht noch über sie hinaus. Eine eindeutige Zuordnung zur einen oder anderen Seite ist dabei nicht immer möglich, wie am Beispiel des durch Art. 4 Abs. 1 und 2 GG geschützten seelsorgerlichen Gesprächs mit einem Geistlichen deutlich wird58 39BVerfGE 75, 369 (380), Beschl. des Ersten Senats vom 3. Juni 1987, Az. 1 BvR

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313/85.

40BVerfGE 6, 389 (433); BVerfGE 80, 367 (374); BVerfGE 109, 279 (314 f.). 41BVerfGE 109, 279 (319). 42BVerfGE 80, 367 (375); BVerfGE 109, 279 (320, 323). 43BVerfG, Beschl. der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 18. Sept. 1995, Az. 2 BvR 103/92 = BVerfG NJW 1996, 771 (772 f.); BVerfGE 103, 21 (31 f.), Beschl. der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 14. Dez. 2000, Az. 2 BvR 1741/99, 276,

2061/00.

44BVerfGE 109, 279 (323); BVerfGE 112, 304 (319), Urt. des Zweiten Senats vom 12. Apr. 2005, Az. 2 BvR 581/01; BVerfGE 115, 320 (350 f.), Beschl. des Ersten Senats vom 4. Apr. 2006, Az. 1 BvR 518/02. 45BVerfGE 80, 367 (373) mit weiteren Nachweisen. 46BVerfGE 80, 367 (374). 47BVerfGE 6, 32 (41). Noch fünf Monate zuvor hatte der Erste Senat in seinem Urteil zum Parteiverbot der KPD nur allgemein von einer durch die Grundrechte garantierten (staats-)freien Sphäre des Bürgers gesprochen, siehe BVerfGE 5, 85 (200), Urt. des Ersten Senats vom 17. Aug. 1956, Az. 1 BvB 2/51. Der im Elfes-Urteil ebenfalls erwähnte „Kernbereich der Persönlichkeit“ war die in dieser Entscheidung gerade verworfene Interpretationsmöglichkeit (BVerfGE 6, 32 (36 f.)). Siehe auch oben, Fußnote 37. 48BVerfGE 6, 55 (81). 49BVerfGE 27, 1 (6); BVerfGE 27, 344 (350), Beschl. des Ersten Senats vom 15. Jan. 1970, Az. 1 BvR 13/68; BVerfGE 32, 373 (379), Beschl. des Zweiten Senats vom 8. März 1972, Az. 2 BvR 28/71; BVerfGE 34, 238 (245); BVerfGE 35, 35 (39), Beschl. des Zweiten Senats vom 11. Apr. 1973, Az. 2 BvR 701/72. 50BVerfGE 80, 137 (153), Beschl. des Ersten Senats vom 6. Juni 1989, Az. 1 BvR

921/85.

51BVerfGE 80, 367 (373, 374, 375, 378). 52BVerfGE 80, 367 (381, 382). 53BVerfGE 80, 367 (376, 377).

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54BVerfGE 80, 367 (374, 383). 55BVerfGE 109, 279 (313, 317). 56Siehe oben, Fußnote 24. 57BVerfGE 80, 137 (152 f.). 58BVerfGE 109, 279 (322), wo zwar lediglich vom Menschenwürdegehalt der Religionsausübung gesprochen wird, aber wohl der absolute Kernbereich des Grundrechts gemeint sein dürfte. Neben der verfassungsrechtlichen Verortung, dem abstrakten Grundrechtsumfang und der Entwicklung seiner Bezeichnung ist die Entwicklung des rechtlichen Gehalts dieses unantastbaren Kernbereichs von besonderem Interesse. Sie kann anhand dreier diesbezüglicher Leitentscheidungen des BVerfG nachvollzogen werden:

•im 1970 mit fünf zu drei Stimmen gefällten Urteil zur Verfassungsmäßigkeit des Siebzehnten Gesetzes zur Ergänzung des Grundgesetzes59, durch das durch Änderung des Art. 10 GG weitreichende Eingriffe in Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis ermöglicht wurden, war sich der Zweite Senat unter anderem uneins über zwei auch für den Kernbereich privater Lebensgestaltung relevante Rechtsfragen: Zum einen ging es darum, ob das Änderungsgesetz den Anforderungen des Art. 79 Abs. 3, 3. Var. GG gerecht wird, wonach eine Änderung des Grundgesetzes, durch die die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, unzulässig ist. Die Beantwortung dieser Frage ist für den Kernbereich insofern relevant, als dieser ja aus der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG sowie der ihrerseits dem Art. 79 Abs. 3, 3. Var. GG verwandten Wesensgehaltsgarantie der Freiheitsgrundrechte nach Art. 19 Abs. 2 GG resultiert. Während die Senatsmehrheit der Verfassungsänderungsschranke des Art. 79 Abs. 3 GG („Grundsätze berührt“) keine striktere Bedeutung beimaß als der Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 GG („Wesensgehalt angetastet“) und eine Verletzung des Art. 79 Abs. 3 GG erst bei prinzipieller Preisgabe der

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in den Art. 1 und 20 GG niedergelegten Grundsätze annahm60, führte die Senatsminderheit in ihrem Sondervotum aus, dass die Formulierung des Art. 79 Abs. 3 GG eine engere sei als die des Art. 19 Abs. 2 GG und es schon genüge, wenn in einem Teilbereich der Freiheitssphäre des Einzelnen die in Art. 1 und 20 GG niedergelegten Grundsätze ganz oder zum Teil außer Acht gelassen würden61. Zum anderen war die damit verknüpfte Frage zu klären, wann die Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG durch eine Verfassungsänderung oder sonstiges staatliches Handeln verletzt ist. Die Senatsmehrheit war der Ansicht, dass eine Verletzung der Menschenwürde erst dann vorliege, wenn der Einzelne vom Staat einer Behandlung ausgesetzt wird, die seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt, oder wenn in seiner Behandlung im konkreten Fall eine willkürliche Missachtung der Würde des Menschen liege62. Die Senatsminderheit hingegen ging davon aus, dass ein Verstoß bereits dann vorliege, wenn ein Mensch unpersönlich, wie ein Objekt behandelt wird, auch wenn das nicht aus Missachtung seines Eigenwertes, sondern in guter Absicht geschehe63. In der Konsequenz hielt die Senatsminderheit aufgrund von Berührung sowohl in Art. 1 als auch in Art. 20 GG niedergelegter Grundsätze i. S. d. Art. 79 Abs. 3 GG die durch das Änderungsgesetz modifizierte Fassung des Art. 10 GG für unzulässig, während es die obsiegende Senatsmehrheit dagegen restriktiv auslegte und dann für verfassungskonform erachtete. Die von der Senatsmehrheit angelegte hohe Hürde für die Qualifikation eines Eingriffs als menschenwürdeverletzend bedeutete gleichzeitig einen reziprok proportional kleinen (potentiellen) Kernbereich •die zweite Leitentscheidung ist der 1989 mit vier zu vier Stimmen ergangene Beschluss zur Verwertung privater Tagebuchaufzeichnungen im Strafverfahren64. Das BVerfG führte hier zunächst seine Rechtsprechung fort, nach der ein Sachverhalt dann nicht zur Intimsphäre gehören soll, wenn er aus sich heraus mit einiger Intensität die Sphäre anderer oder die Belange der Gesellschaft berührt65, und präzisierte dies in Bezug auf Strafverfahren

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dahingehend, dass bspw. für Tagebücher und ähnliche private Aufzeichnungen von Verfassungs wegen nicht per se ein Verbot der Durchsicht auf eventuell strafprozessual verwertbare Informationen bestünde, sondern vielmehr die nach ihrer Durchsicht als dem absolut geschützten Kernbereich zuzuordnende Aufzeichnungen lediglich nicht verwertet werden dürften66. Konkret war nun zu klären, ob die in Frage stehenden Aufzeichnungen dem absoluten Kernbereich zuzuordnen waren und damit im Strafverfahren nicht hätten verwertet werden dürfen. Hinsichtlich dieser Frage war eine Hälfte des Senats der Auffassung, dass die Aufzeichnungen aufgrund ihres höchstpersönlichen Charakters und – da sie keinerlei Hinweise auf die im Strafverfahren konkret vorgeworfene Straftat enthielten – ermangels aus sich heraus erfolgender Berührung der Sphäre anderer oder der Gesellschaft dem Kernbereich angehörten und die über die zur persönlichkeitsrechtlichen Qualifizierung erforderliche erste Durchsicht hinausgehende Verwertung unzulässig war, mithin ein Verstoß gegen das grundrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht vorlag67. Die andere Hälfte des Senats vertrat die Ansicht, dass die Zuordnung zum Kernbereich schon deshalb in Frage stehe, weil der Betroffene seine Gedanken schriftlich niedergelegt hat, sie damit aus dem von ihm beherrschbaren Innenbereich entlassen und der Gefahr eines Zugriffs preisgegeben habe68. Jedenfalls würden die Aufzeichnungen – obwohl sie sich nicht mit der konkreten Planung oder der Schilderung der in Rede stehenden Straftat befassten – einen Sozialbezug aufweisen, aufgrund dessen sie nicht mehr dem Kernbereich zuzuordnen seien69; ein Grundrechtsverstoß liege nach Abwägung der Belange im Endergebnis nicht vor. Auffallend an den Ausführungen zu dieser Meinung ist, dass das Erfordernis, dass ein Sachverhalt gerade aus sich selbst heraus die Sphäre anderer oder die Belange der Gesellschaft berühren muss, überhaupt nicht geprüft wurde. Die die Gegenmeinung vertretenden Richtern bemängelten dann auch dementsprechend, dass an die Aufzeichnungen erst im nachhinein

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und von außen her eine Beziehung zu Allgemeinbelangen herangetragen werde, die ihnen aber ursprünglich, also aus sich heraus, gar nicht eigen 59BVerfGE 30, 1 ff., Urt. des Zweiten Senats vom 15. Dez. 1970, Az. 2 BvF 1/69, 2 BvR 629/68 und 308/69. 60BVerfGE 30, 1 (24). 61BVerfGE 30, 1 (41 f.). 62BVerfGE 30, 1 (26). 63BVerfGE 30, 1 (40). 64BVerfGE 80, 367 ff. 65Siehe oben, Fußnote 40. 66BVerfGE 80, 367 (375). 67BVerfGE 80, 367 (380 ff.). 68BVerfGE 80, 367 (376). 69BVerfGE 80, 367 (376 f.). Dem ist das BVerfG mittlerweile ausdrücklich entgegengetreten, siehe unten, Fußnote 87.

.1

war70. Da in dem Verfahren wegen Stimmengleichheit gem. § 15 Abs. 3 Satz 3 BVerfGG damaliger Fassung (Abs. 4 Satz 3 heutiger Fassung) kein Grundrechtsverstoß festgestellt werden konnte, wurde gleichwohl die einen Grundrechtsvertoß verneinende Meinung inklusive ihrer Ausführungen zu der die Entscheidung tragenden Auffassung. Damit wurde der (potentielle) Gehalt des absoluten Kernbereichs, der nun schon dann nicht vorliegen sollte, wenn – auch ohne konkreten Tatbezug – allgemein Erkenntnisse über die Persönlichkeitsstruktur eines Tatverdächtigen gewonnen werden können, die für die Beurteilung seiner strafrechtlichen Schuld und die Strafzumessung von Bedeutung sind, weiter zurückgedrängt71 •die dritte Entscheidung schließlich ist das mit sechs zu zwei Stimmen ergangene Urteil zum Großen Lauschangriff von 200472. Zu entscheiden war über Verfassungsbeschwerden gegen Art. 13 GG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 13). Wie im oben

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angesprochenen Urteil zur Änderung des Art. 10 GG war auch hier Art. 79 Abs. 3 GG Prüfungsmaßstab73. Vermutlich da die Wesensgehaltsgarantie der Grundrechte nach Art. 19 Abs. 2 GG zwar mit dem in Art. 1 Abs. 1 GG niedergelegten Grundsatz der Unverletzlichkeit der Menschenwürde i. S. d. Art. 79 Abs. 3 GG verwandt, nicht aber gleichzusetzen ist74, eventuell auch um den Meinungsstreit zwischen absoluter und relativer Wesensgehaltsgarantie des Art. 19 Abs. 2 GG zu umgehen, wurde in der Urteilsbegründung besonders deutlich das Bestehen eines Menschenwürdegehalts weiterer Grundrechte und insbesondere des in Frage stehenden Art. 13 Abs. 1 GG herausgestellt75, um die Neufassung des Art. 13 GG letztendlich am absoluten Art. 1 Abs. 1 GG messen zu können; ausdrücklich wird im zweiten Leitsatz dann Art. 13 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG als Verweiskette genannt, die aber in der Urteilsbegründung selbst so keine Verwendung findet76. In Hinblick auf die bisherige Rechtsprechung des BVerfG zum absoluten Kernbereich erscheint fraglich, ob diese (Über-)Betonung überhaupt nötig war oder dem dogmatischen Verständnis nicht eher abträglich ist. An das Urteil von 1970 anknüpfend wurde auch der dort formulierte Gehalt der Menschenwürdegarantie bestätigt, wonach eine Verletzung der Menschenwürde erst dann vorliege, wenn die Subjektqualität eines Menschen grundsätzlich in Frage gestellt wird, ein Akt öffentlicher Gewalt also die Achtung des Wertes vermissen lässt, der jedem Menschen um seiner selbst willen zukommt77. Ausdrücklich wurde auch bekräftigt, dass die für die persönlichkeitsrechtliche Qualifikation erforderliche Durchsicht oder Anhörung schriftlicher, akustischer oder sonstiger Informationen verfassungsrechtlich nicht bedenklich sei78, wiederum jedoch ohne diese Behauptung rechtlich zu fundieren. Und wie auch schon die Neufassung des Art. 10 GG wurde auch die Neufassung des Art. 13 GG restriktiv verfassungskonform ausgelegt und im Ergebnis als den Beschränkungen des Art. 79 Abs. 3 GG genügend angesehen79. In Bezug auf den absoluten Kernbereich führte die Senatsmehrheit aus, dass die Schranken des Art. 13

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GG restriktiv dahingehend auszulegen seien, dass eine Datenerhebung betreffend den Kernbereich auszuschließen sei80. Die Überwachung müsse von vornherein in Situationen unterbleiben, in denen Anhaltspunkte bestehen, dass die Menschenwürde durch die Maßnahme verletzt wird. Davon sei auszugehen, wenn sich jemand allein oder ausschließlich mit Personen in der Wohnung aufhält, zu denen er in einem besonderen, den Kernbereich betreffenden Vertrauensverhältnis steht und es keine konkreten Anhaltspunkte gibt, dass die zu erwartenden Gespräche nach ihrem Inhalt einen unmittelbaren Bezug zu Straftaten aufweisen. Falls eine Überwachung dennoch unerwartet zur Erhebung von dem Kernbereich zuzuordnenden Informationen führt, müsse sie abgebrochen und eventuell erfolgte Aufzeichnungen gelöscht werden. Diese und weitere detailierte Erfordernisse sind Anforderungen im Rahmen des Grundrechtsschutzes durch Organisation und Verfahren81, wie sie auch für das allgemeine Persönlichkeitsrecht82 und im Volkszählungsurteil speziell für das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung83 angemahnt wurden. Die Senatsminderheit knüpfte ihrerseits an die Ausführungen der Senatsminderheit im Urteil von 1970 an. Wie dort bemängelte sie die Auffassung der Senatsmehrheit, dass die Verfassungsänderung den Anforderungen des Art. 79 Abs. 3 GG durch verfassungskonforme Auslegung nachträglich angepasst werden könne, anstatt die Verfassungsänderung schlicht in ihrer vom verfassungsändernden Gesetzgeber vorgesehenen Form an Art. 79 Abs. 3 GG zu messen84. Als solche nämlich genüge die in Frage stehende Verfassungsänderung den Anforderungen nicht und sei damit unzulässig85. Auch im Schlussatz schließt das Sondervotum an die Minderheitsmeinung von 1970 an. Während es aber 1970 noch hieß, dass die Verfassungsänderungsschranke des Art. 79 Abs. 3 GG streng und unnachgiebig auszulegen sei, um den Anfängen zu wehren, beschließt das Sondervotum von 2004 mit der Bemerkung, dass Art. 79 Abs. 3 GG streng und unnachgiebig auszulegen sei, um nicht mehr den Anfängen,

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sondern einem bitteren Ende zu wehren86. Zumindest aber wurde die Rechtsprechung des Tage 70BVerfGE 80, 367 (382).

71Diese Rechtsprechung wurde jedoch mittlerweile korrigiert, siehe unten, Fußnote

87.

72BVerfGE 109, 279 ff. 73BVerfGE 109, 279 (310 f.). 74BVerfGE 109, 279 (311). 75BVerfGE 109, 279 (313). 76Siehe BVerfGE 109, 279 (311, 318, 388 f.). 77BVerfGE 109, 279 (312 f.). 78BVerfGE 109, 279 (323). 79BVerfGE 109, 279 (315 ff.). 80Siehe hierzu und zum Folgenden BVerfGE 109, 279 (318 ff.). 81Der Grundrechtsschutz durch Organisation und Verfahren ist ein Topos ständiger Rechtsprechung des BVerfG, siehe das Urteil zur Hochschulorganisation, BVerfGE 35, 79 (114), Urt. des Ersten Senats vom 29. Mai 1973, Az. 1 BvR 424/71 und 325/72, sowie den Beschluss zum Genehmigungsverfahren für das KKW Mülheim-Kärlich, BVerfGE 53, 30 (57 f., 65), Beschl. des Ersten Senats vom 20. Dez. 1979, Az. 1 BvR 385/77 mit weiteren Nachweisen. 82BVerfGE 63, 131 (142 f.), Beschl. des Ersten Senats vom 8. Feb. 1983, Az. 1 BvL

20/81.

83BVerfGE 65, 1 (44). 84BVerfGE 109, 279 (386 f.). 85BVerfGE 109, 279 (387). 86BVerfGE 30, 1 (47); BVerfGE 109, 279 (391).

.1

buch-Beschlusses von 1989 in dem Punkt korrigiert, dass Aufzeichnungen oder Äußerungen im Zwiegespräch, die ausschließlich innere Eindrücke und Gefühle wiedergeben, nicht schon dadurch Sozialbezug gewinnen, dass sie

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allgemein Ursachen oder Beweggründe eines strafbaren Verhaltens freizulegen vermögen; vielmehr liege erst dann ein hinreichender Sozialbezug vor, wenn sie (auch) Angaben enthalten, die sich unmittelbar auf eine konkrete Straftat beziehen87 Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass wenngleich das BVerfG bis heute selten den Wesensgehalt eines Grundrechts als angetastet88 und in keinem Fall den absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung als durch einen staatlichen Eingriff verletzt angesehen hat, zumindest dessen Teilbereich Intimsphäre in seiner Rechtsprechung an Gehalt gewonnen hat, so dass die Intimsphäre zu mittlerweile mehr als einem lediglich potentiellen Bereich erstarkt ist. Ob allerdings dem höchstpersönlichen Bereich bei seiner Eingrenzung die ihm angemessene Weite eingeräumt wurde, sei dahingestellt.

87BVerfGE 109, 279 (319). 88Siehe BVerfGE 22, 180 (219) in Bezug auf die Freiheit der Person aus Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG.

Zwei ergänzende Sphären In Ergänzung zu den hier beschriebenen Sphären möchte ich zwei zusätzliche Sphären begründen. Die Sphäre Mensch

Informationen können dem menschlichen Körper zugeführt und entnommen werden. Ein besonderes Problem stellen die Nervenzellen im Bereich des Gehirn dar. Beispiele

- Mikrowellenhören, Mikrowellenstimulation (voice-to-skull)

- EEG Steuerung von Modellautos (Universität Braunschweig)

- Gedanken lesen (Stephan Schleim Gedanken lesen Pionierarbeit der Hirnforschung, Heise)

- Lügendetektor

- Cochlear Implantat

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Der Zweckbindungsansatz führt dazu, dass die menschliche Sphäre zu medizinischen Zwecken mit medizintechnischen Geräten, die vom BFARM zugelassen wurden, informationstechnisch verletzt werden kann. Diese Vorgehensweise erfordert strengen Richtlinien für Patientendaten. Durch Einwilligungserklärung und Patientenverfügungen kann das Eingriffsrecht auf das informationstechnische Minimum reduziert werden. Zwangsuntersuchungen für die Polizei dürfen von Ärzten nur dann ausgeführt werden, wenn Folterzustände vermieden werden. Es gibt zur Zeit Technolgien wie der Lügendetektor der auf freiwilliger Basis benutzt werden kann. Andererseits gibt es bei Speichelproben oder allgemeiner genetischen Merkmalen (Haare) den Grundsatz, dass bei schweren Verbrechen, Personen zur Entnahme physischer Informationen “genetischer Fingerabdruck” verpflichtet werden können. Das Körting Prinzip, dass ich nach Sir Karl Popper und Jörn Ipsen auflösen möchte, beschreibe ich wie folgt:

Informationen gegeh Informationen: Die Sphäre Mensch sollte außerhalb der Medizin unantastbar sein. Rechtsgrundsatz StPO § 136a (1) Die Freiheit der Willensentschließung und der Willensbetätigung des Beschuldigten darf nicht beeinträchtigt werden durch Mißhandlung, durch Ermüdung, durch körperlichen Eingriff, durch Verabreichung von Mitteln, durch Quälerei, durch Täuschung oder durch Hypnose. Zwang darf nur angewandt werden, soweit das Strafverfahrensrecht dies zuläßt. Die Drohung mit einer nach seinen Vorschriften unzulässigen Maßnahme und das Versprechen eines gesetzlich nicht vorgesehenen Vorteils sind verboten. (2) Maßnahmen, die das Erinnerungsvermögen oder die Einsichtsfähigkeit des Beschuldigten beeinträchtigen, sind nicht gestattet. (3) Das Verbot der Absätze 1 und 2 gilt ohne Rücksicht auf die Einwilligung des Beschuldigten. Aussagen, die unter Verletzung dieses Verbots

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zustande gekommen sind, dürfen auch dann nicht verwertet werden, wenn der Beschuldigte der Verwertung zustimmt. Voice-to-skull/Mikrowellenhören Mikrowellenhören ist ein schmerzhafter Zustand. Die Mikrowellenstimme gleicht der inneren Stimme. Sie löst psychoseartige oder schizophrene Zustände aus. Ich verweise hier auf Forschungsergebnisse der Universitätsklinik Köln und USamerikanischen Beiträgen der Washington Post und des Internet Portals Slavery.org. http://de.wikipedia.org/wiki/Daschner-Prozess

Fazit: Mikrowellenhören klassifiziere ich als Folter und ist deswegen verboten. Zu wissenschaftlichen Zwecken kann Mikrowellenhören mit freiwilligen Probanden erforscht werden. Mikrowellenhören gehört zur Grundlagenforschung und sollte ansonsten keine Verwendung finden. Ich verweise hier auf die Aussagen voh Motorola und Prof. Dr. Silny: Es reicht aus, ein Knacken oder ein anderes Geräusch zu induzieren. In diesem Sinne hilft das Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) § 14 Befugnisse der Bundesnetzagentur [ ] Die Bundesnetzagentur ist befugt, die notwendigen Maßnahmen zur Klärung elektromagnetischer Unverträglichkeiten zu ergreifen. Sie kann

1. zum Schutz von zu Sicherheitszwecken verwendete Empfangs-oder

Sendefunkgeräten und -anlagen un den zugehörigen Funktdiensten

2. zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze,

3. zum Schutz von Leibe und Leben einer Person oder von Sachen von

bedeutenden Werten oder

4. zum Schutz von Auswirkungen auf Betriebsmitteln, die nicht den

Vorschriften dieses Gesetzes oder anderen Gesetzen mit Festlegungen

zur elekromagnetischen Verträglichkeit genügen

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besondere Maßnahmen für das Betreiben von Betriebsmitteln an einen

bestimmten Ort anordnen, [

Aufgrund einer elektromagnetischen Störung dürfen sich Bedienstete des Bundesnetzagentur Zutritt verschaffen, sowie Zwangs- und Bußgelder verhängen (§ 17, § 20). Dieses Gesetz steht aber mit Umweltverträglichkeitsgesetzen noch nicht richtig in Einklang. Lügendetektor

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/98/1-156-98.php3

BGH 1 StR 156/98 - Urteil v. 17. Dezember 1998 (LG Mannheim) BGHSt 44, 308; Lügendetektor; Polygraph; Menschenwürde; Specific lie response; Freiwilligkeit; Schutz der Menschenwürde; Täuschung; Faktischer Zwang; Kontrollfragenverfahren; Tatwissenverfahren; Beweiserhebungsverbot; Entsprechende Anwendung des § 136a StPO Art. 1 Abs. 1 GG; § 136a StPO; § 244 Abs. 3 Satz 2 StPO; § 338 Nr. 8 StPO; § 349 Abs. 5 StPO; Art. 6 Abs. 1 EMRK Leitsätze 1. Wirkt der Beschuldigte freiwillig an einer polygraphischen Untersuchung mit, so verstößt dies nicht gegen Verfassungsgrundsätze oder § 136a StPO. (BHGSt) 2. Bei freiwilliger Mitwirkung liegt in dem staatlich angeordneten Einsatz eines Polygraphen und in der Verwertung der erlangten Erkenntnisse kein Verstoß gegen die Menschenwürde des Beschuldigten (Art. 1 Abs. 1 GG). Zwar erfaßt das Polygraphenverfahren willentlich nicht unmittelbar beeinflußte körperliche Vorgänge. Es ermöglicht dem Untersuchenden aber keinen "Einblick in die Seele" des Untersuchten, denn es existiert kein eindeutig feststellbarer Zusammenhang zwischen den psychischen Zuständen des Untersuchten und den bei ihm meßbaren Reaktionsmustern. Namentlich kann nicht gemessen werden, ob der Untersuchte die Wahrheit sagt (Aufgabe von BGHSt 5, 332). (Bearbeiter)

]

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[ ] Fazit: Ich beurteile den Stand der aktuellen Technik so, dass eine Messreihe entnommen werden kann, der einer naturwissenschaftlichen oder medizinischen Sicht nicht standhält. Ich fordere für einen sachgerechten Einsatz (krimininalistisch anerkanntes Indiz), dass der Einsatz bei vielen tausend Probanden einem hohen Chi Quadrat Test von 99,5% standhält. Dieser Forderung gilt für in der Regel für medizintechnische Produkte. Ethische Beurteilung: Ich halte es zur Abwendung der Gedankenkontrolle und Gedankenmessung für abwegig, Forschungen in diesem Bereich zu unterstützen oder gar zu finanzieren. Informationen gegen Gewalt: Sprengstoffe im Körper dürfen unter medizinischer und/oder medizintechnischer Hilfe lokalisiert werden. Ein Raster, d.h. die Unersuchung einer Menschenmenge ohne schwerwiegende Verdachtsmomente gegen jeden einzelnen, darf nicht erlaubt sein. Diese Untersuchungen müssen durch geschützte Räume und medizinisch geschultem Personal erfolgen. Die Frage, wann Ärtze hinzugezogen werden müssen. hängt von der Technik ab. Es gibt hier Grundsätze für Terahertzscans und deren Darstellung. Ich plädiere an dieser Stelle jedoch dafür, mit Terahetrzscans keine Rasterfahndung einzuführen. Die visuelle Darstellung mit Pictogrammen erlauben hier Ausnahmen, d.h. ein Raster an Flughäfen wäre erlaubt. Terahertz und Millimeterwellenscanner müssen durch das BMG freigegeben werden. Der Einsatz von Tasern ist damit nicht ausgeschlossen. Ich weise jedoch darauf hin, dass bei jedem Taser der Schuss nachgewiesen werden muss (vergleichen Sie das us-amerikanische Bauprinzip). Der Airtaser ist deswegen abzulehnen. Die mobile Sphäre Nach dem ADAC Urteil, dürfen KFZ Kennzeichen nicht an beliebigen Stellen automatisch erfasst werden. die Erhebung der Kennzeichendaten „ohne Wissen der Person“ als Regelfall ist unverhältnismäßig und wäre mit ausreichender Begründung allenfalls als Ausnahme zulässig.

http://www.adac.de/_mm/pdf/ga_ks_05_expertise0409_adac_gutachten_kurzfas

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sung_49296.pdf

Vorschläge für eine Ethikkommission In der Bundesrepublik Deutschland wird voice-to-skull seit Jahren in NRW und im BMI eingesetzt. Das Konzept nennt sich nach einem Artikel der Süddeutschen Zeitung “Spion am Draht”. Ich emfehle den Innenministerien diese Technik über eine Forschungsprototypen im Sinne der Strahlenschutzverordnung bauen zu lassen und juristisch zu besprechen. Beobachtung: Viele Menschen glauben nicht daran, dass man durch Mauern schauen kann oder das Voice-to-Skull funktioniert oder das man durch Millimeterwellen Schmerzreizungen auslösen kann. Politische Maßnahmen: Bildung einer Ethikkommission, die sich mit den gesundheitlichen Wirkungen von Strahlen insgesamt beschäftigt und sich zu dem Thema Bioethik/Informationsethik äußert.

Wissenschaftliche Maßnahme: Die Kommission wird u.a. von hochrangigen Wissenschaftlern, Kirchenvertretern und ggf. Sozialwissenschaftlern unterstützt. Themenschwerpunkte

- Bioethik/Informationsethik

- Informationelles Selbstbestimmungsrecht u.a. Anpassung der

Sphärentheorie, die den Menschen vom medizinischen Standpunkt

informatorisch beleuchtet.

- Bau eines Demoprototyp von Thyssen Krupp

- Reichweite 5 m

- Fernbedienung für den Probanden

- voice-to-skull (Mikrowellenhören)

- Millimeterwellenpiekser

- das RWTH Piepsen (Trinitus Piepsen)

gewünschte Mitglieder: Prof. Silny (RWTH), Uni Braunschweig/Charite, Fraunhofer Institut, Alexander K. Rossnagel Begleitende Maßnahmen Die Ergebnisse der Ethikkommission und der Demoprototyp werden in der

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Bundesrepublik Deutschland und in Europa in einer Wanderausstellung ausgestellt. Unter Anleitung von Experten führt man vor, dass voice-to-skull ein spezielles Hörempfinden darstellt, dass nicht unbedingt psychatrische Erklärungen benötigt. Informationsfreiheit http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheit aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Stand 17. Mai 2008) „Informationsfreiheit wird in zwei verschiedenen Bedeutungen verwendet. Zum einen wird der Begriff synonym verwendet zum Begriff der Rezipientenfreiheit, also der Freiheit, sich ungehindert aus allgemein zugänglichen Quellen informieren zu dürfen. Dies wird im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland garantiert (Art.5 Abs.1 S.1, 2.Hs GG). "Allgemein zugänglich" sind dabei solche Informationsquellen, die technisch geeignet und bestimmt sind, der Allgemeinheit Informationen zu verschaffen (BVerfGE 27, 71 - Leipziger Volkszeitung). Zum anderen wird der Begriff auch als andere Bezeichnung für Informationszugangsfreiheit bzw. Informationstransparenz verwendet. Unter Informationstransparenz versteht man die Bestrebungen, die verfügbaren öffentlichen Quellen zu erhöhen. In diesem Rahmen können z.B. Ämter und Behörden verpflichtet werden, ihre Akten und Vorgänge zu veröffentlichen (Öffentlichkeitsprinzip) bzw. für Bürger zugänglich zu gestalten (Verwaltungstransparenz) und zu diesem Zweck verbindliche Qualitätsstandards für den Zugang zu definieren. Beide Informationsfreiheitsbegriffe sind insofern miteinander verbunden, als durch die Bestimmungen des jeweiligen IFG die vom IFG erfassten Informationsquellen dazu bestimmt werden, der Allgemeinheit Informationen zu verschaffen und sie damit allgemein zugängliche Quellen i. S. d. Art. 5 I 1, 2. Hs. GG darstellen. Ein allgemeines Informationszugangsrecht für Bürger zu Behördenunterlagen - unabhängig von einer direkten persönlichen Betroffenheit - besteht in

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Deutschland derzeit im Bund und in acht Bundesländern. Lange Zeit gab es neben der Möglichkeit, bestimmte Register (z. B. bei berechtigtem Interesse das Grundbuch) einzusehen, nur das Einsichtsrecht des an einem Verwaltungsverfahren Beteiligten und bereichsspezifische Auskunftsrechte der Betroffenen nach dem Datenschutzrecht. Erst das Umweltinformationsgesetz schuf 1994 erstmals für den Teilbereich der Informationen über die Umwelt weitergehende Transparenz. Ein Diskussionsthema ist die Frage, wie weit das Amtsgeheimnis in der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund der Informationsfreiheit gehen soll. Im Hinblick auf die Umweltinformationen besteht seit 1994 durch die "Richtlinie über den freien Zugang zu Umweltinformationen" die Vorgabe für die Mitgliedstaaten, entsprechende Regelungen zu erlassen. Nach Art. 255 des EG-Vertrages haben die Bürgerinnen und Bürger auf EUEbene zudem ein allgemeines Zugangsrecht zu den Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission.“ § 1 Grundsatz (1) Jeder hat nach Maßgabe dieses Gesetzes gegenüber den Behörden des Bundes einen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Für sonstige Bundesorgane und -einrichtungen gilt dieses Gesetz, soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehmen. Einer Behörde im Sinne dieser Vorschrift steht eine natürliche Person oder juristische Person des Privatrechts gleich, soweit eine Behörde sich dieser Person zur Erfüllung ihrer öffentlich-rechtlichen Aufgaben bedient. (2) Die Behörde kann Auskunft erteilen, Akteneinsicht gewähren oder Informationen in sonstiger Weise zur Verfügung stellen. Begehrt der Antragsteller eine bestimmte Art des Informationszugangs, so darf dieser nur aus wichtigem Grund auf andere Art gewährt werden. Als wichtiger Grund gilt insbesondere ein deutlich höherer Verwaltungsaufwand.

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(3) Regelungen in anderen Rechtsvorschriften über

den Zugang zu amtlichen Informationen gehen mit Ausnahme des § 29 des Verwaltungsverfahrensgesetzes und des § 25 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch vor.

§ 2 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieses Gesetzes ist

1. amtliche Information: jede amtlichen Zwecken dienende Aufzeichnung,

unabhängig von der Art ihrer Speicherung. Entwürfe und Notizen, die nicht Bestandteil eines Vorgangs werden sollen, gehören nicht dazu;

2. Dritter: jeder, über den personenbezogene Daten oder sonstige Informationen

vorliegen.

§ 3 Schutz von besonderen öffentlichen Belangen

Der Anspruch auf Informationszugang besteht nicht,

1. wenn das Bekanntwerden der Information nachteilige Auswirkungen haben

kann auf

a) internationale Beziehungen,

b) militärische und sonstige sicherheitsempfindliche

Belange der Bundeswehr,

c) Belange der inneren oder äußeren Sicherheit,

d) Kontroll- oder Aufsichtsaufgaben der Finanz-, Wettbewerbs- und

Regulierungsbehörden. Fazit: Das Informationsfreiheitsgesetz ist im Sinne der offenen Gesellschaft ein

Hindernis um Probleme in den Innenministerien anzuprangern. Das Wort Informationsfreiheitsgesetz ist im strengen Sinne irreführend. Ich bevorzuge das Wort Verfahrenstransparenz. Das bedeutet, dass die öffentliche Verwaltung Ansprechpartner, Termintreue und Eskalationsstufen bereitstellt. Diese Ansprechpartner sollten durch IT Verfahren im Bereich eGovernment 2.0 unterstützt. Im Bereich der inneren Sicherheit gibt es im Bereich der Selbstkontrolle einige unterstützende Verfahren, z.B. Die Möglickeit sich vom

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Verfassungschutz ein eigenes Dossier zugänglich zu machen. Ich weise hier auch auf das BKA Gesetz hin, dass Privatpersonen das Recht auf Entschädigung bei Informations- oder Datenschutzpannen gibt. Der Schutz der Intim- und Privatsphäre im Polizeirecht - Paragraphensammlung

Grundgesetz1

GG § 2 Freie Entfaltung der Persönlichkeit, Recht auf Leben und köperliche Unversehrtheit, Freiheit der Person (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und köperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletztlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden. GG § 3 Gleichheit 1Textbuch Deutsches Recht, Fechner/Mayer (Hrsg), Medienrecht, VorschriftensammlungAuflage (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. (3) Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. GG § 10, 12 Absätze (3), (4), 13 (3) §10 Telekommunikatiuonsgeheimnis (1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletztlich => mit optischer Fernerkundung kann Post in Briefform als auch in Form

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elektronischer Mail mitgelesen werden. (2) Beschränkungen dürfen nur aufgrund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, dass sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und dass an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt. => für optische Fernerkundungsverfahren gibt es kein Gesetz, das Gegenteil ist wahr. GG § 12 Berufsfreiheit (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Arbeitsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes geregelt werden. (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht. (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig. => Gegen Voice-to-Skull und Folterwaffen auf grossen Distanzen (Amtsmissbrauch) GG § 13 Unverletzlichkeit der Wohnung (3) Begründen bestimmte Tatsachen den Verdacht, dass jemand eine durch Gesetz einzeln bestimmte besonders schwere Straftat begangen hat, so dürfen zur Verfolgung der Tat aufgrund richterlicher Anordnung technische Mittel zur akustischen Überwachung von Wohnungen, in denen der Beschuldigte sich vermutlich aufhält, eingesetzt werden, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise unverhältnismäßig erschwert oder aussichtlos wäre.Die Maßnahme ist zu befristen. Die Anordnung erfolgt durch einen mit drei Richtern besetzten Spruchkörper.

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Bei Gefahr im Verzuge kann sie auch von einem einzelnen Richter getroffen werden. => Es ist keine optische Überwachung von Wohnungen erlaubt. § 20 Absatz (4) Staatsprinzipien, Widerstandsrecht (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ich verweise auf meine Anzeigenflut gegen das BKA, um die diesjährige Evaluationsreihe der Folterwaffen und der rheinischen Polizisten zu stoppen. Wenn die Polizisten im BSI staatstheoristische Waffensystem betreiben und benutzen, ist nach meiner Auffassung das Recht nach §20 Absatz 4 in Anspruch zu nehmen. Ich biete dem BSI an, nächste Woche mit einem Hammer zu erscheinen. Wird man mich dann festnehmen? Wir kennen ja das Kölner Angebot. $72 Konkurrierende Gestetzgebung Ich empfehle dem Innenministerium NRW für Rechtsnormenklarheit zu sorgen. Es geht mir um einen Abgleich des Polizeigesetz NRW mit dem BKAG. Europäische Charta der Grundrechte Art. 3 Recht auf Unversehrtheit (1) Jeder Mensch hat das Recht auf köperliche und geistige Unversehrtheit => kein voice-to-skull (2) Im Rahmen der Medizin und der Biologie muss folgendes beachtet werden

a) die freie Einwilligung des Betroffenen nach vorheriger Aufklärung

entsprechend den gesetzlich festgelegten Einzelheiten

b) das Verbot eugenischer Praktiken, insbesondere derjenigen, welche die

Selektion von Menschen zum Ziel hat. => Thyssen Krupp Handbuch mit dem BMI

c) das Verbot, den menschlichen Körper und Teile davon als solche zur

Erzielung von Gewinnen zu nutzen.

d) das Verbot des reproduktiven Klonens von Mensche

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Art 10 Gedanken, Gewissens- und Religionsfreiheit (1) Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, die Religion oder Weltanschauung zu wechseln, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschaung einzeln oder gemeinsam mit anderen öffentlich oder priat durch Gottesdienst, Unterricht, Bräuche und Riten zu bekennen. (2) Das Recht auf Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen wird nach den einzelstaatlichen Gesetzen anerkannt, welche die Ausübung dieses Rechts regeln. => über voice-to-skull (mind-control) können Aufrufe erfolgen, die der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im Wege stehen (im BMI hat man es in der Regle mit Atheisten zu tun) Art. 11 Freiheit der Meinungsäußerung und der Informationsfreiheit (1) Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Idee ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben. => mit voice-to-skull als behördlichen Eingriff wird die freie Meinungsäußerung unterdrückt, solange der Empfänger keine Informationen weitergibt, die ihm per Mikrowellenhören zugeteilt werden (2) Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet. => Als Popperianer bin ich Pluralist, warum verhört mich der Verfassungschutz? Art 15 Berufsfreiheit und das Recht zu arbeiten. (1) Jede Person hat das Recht, zu arbeiten und einen frei gewählten oder angenommenen Beruf auszuüben. (2) Alle Unionsbürgerinnen und Unionsbürger haben die Freiheit, in jedem Mitgliedsland Arbeit zu suchen, zu arbeiten, sich niederzulassen oder Dienstleistungen zu erbringen.

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=> Ich wurde vom BSI mehrfach in den Niederlanden über voice-toskull und Millimeterwellenwaffen gezwungen an „Demokraturübungen“ teilzunehmen. (3) Die Staatsangehörigen dritter Länder, die im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten arbeiten dürfen, haben Anspruch auf Arbeitsbedingungen, die denen der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger entsprechen. Art 16 Unternehmerische Freiheiten Die unternehmerische Freiheit wird nach dem Unionsrecht und den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gespflogenheiten anerkannt. Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten – Europäische Menschenrechtskonvention Art 2 Recht auf Leben (1) Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt. Niemand darf absichtlich getötet werden, außer durch Vollstreckung eines Todesurteilts, das ein Gericht wegen eines Verbrechen verhängt hat, für das die Todesstrafe gesetzlich vorgesehen ist. => mit Elektrodistanzwaffen auf Millimeterwellenbasis (Thyssen Krupp Einheit Z106) wurden u.a. in Köln Selbstmorddebatten durchgeführt. Das

Opfer das beschossen wurde, wurde mit dem Gedanken des Selbstmord vertraut gemacht. (2) Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um

a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen

b) jemanden rechtsmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die

Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern.

c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.

=> Mit Millimeterwellenwaffen vom Typ Thyssen Krupp Einheit Z106

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wurden Menschen elektronisch gefoltert, die in ihrer Wohnung keinen Aufstand gemacht haben. Ein Aufstand in der Wohnung ist wohl das sinnloseste was die BMI Experten der Bevölkerung andichten können. Einschub Polizeigesetz NRW § 63 (Fn 7) Allgemeine Vorschriften für den Schusswaffengebrauch (1) Schusswaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet sind oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. Gegen Personen ist ihr Gebrauch nur zulässig, wenn der Zweck nicht durch Schusswaffengebrauch gegen Sachen erreicht werden kann. (2) Schusswaffen dürfen gegen Personen nur gebraucht werden, um angriffsoder fluchtunfähig zu machen. Ein Schuss, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich wirken wird, ist nur zulässig, wenn er das einzige Mittel zur Abwehr einer gegenwärtigen Lebensgefahr oder der gegenwärtigen Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ist. (3) Gegen Personen, die dem äußeren Eindruck nach noch nicht 14 Jahre alt sind, dürfen Schusswaffen nicht gebraucht werden. Das gilt nicht, wenn der Schusswaffengebrauch das einzige Mittel zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben ist. (4) Der Schusswaffengebrauch ist unzulässig, wenn für den Polizeivollzugsbeamten erkennbar Unbeteiligte mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet werden. Das gilt nicht, wenn der Schusswaffengebrauch das einzige Mittel zur Abwehr einer gegenwärtigen Lebensgefahr ist. Art 8 Recht auf Achtung des Privat und Familienlebens (1) Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz. => mit Demokraturübungen und Thyssen Krupp Einheiten ist kein Familienleben mehr möglich.Eine Behörde darf in die Ausübung dieses Rechts nur eingreifen, soweit der Eingriff gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig ist für die nationale und öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur

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Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und

Freiheiten anderer. Art 13 Recht auf wirksame Beschwerde. Jede Person, die in ihren in dieser Konvention anerkannten Rechten oder Freiheiten verletzt worden ist, hat das Recht, bei einer innerstaatlichen Instanz eine wirksame Beschwerde zu erheben, auch wenn die Verletzung von Personen begangen worden ist, die in amtlicher Eigenschaft gehandelt haben. Art 14 Diskriminierungsverbot Der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten. Ich verweise hier auf zahlreiche Selbtmorddebatten der Polizisten (Taser in BW und Thyssen Krupp in Köln) BKAG §12 Datenschutzrechtliche Verantwortung im polizeilichen Informationssystem

1. Das Bundeskriminalamt hat als Zentralstelle für den elektronischen

Datenverbund die Einhaltung der Regelungen zur Zusammenarbeit und zur Führung des polizeilichen Informationssystems zu überwachen.

2. Im Rahmen des polizeilichen Informationssystems obliegt die

datenschutzrechtliche Verantwortung für die bei der Zentralstelle

gespeicherten Daten, namentlich für die Rechtmäßigkeit der Erhebung, die Zulässigkeit der Eingabe sowie für die Richtigkeit und Aktualtität der Daten, den Stellen, die die Daten unmittelbar eingeben. Die verantwortliche Stelle muss feststellbar sein. Die Verantwortung für die Zulässigkeit des Abrufs im automatisierten Verfahren trägt der Empfänger.

3. Die Datenschutzkontrolle obliegt nach § 24 Abs. 1 des

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Bundesdatenschutzgesetz dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz. Die von den Ländern in das polizeiliche Informationssystem eingegebenen Datensätze können auch von den jeweiligen Landesbeauftragten für den Datenschutz im Zusammenhang mit der Wahrnehmung ihrer Prüfaufgaben in den Ländern kontrolliert werden, soweit die Länder nach Absatz 2 veranwortlich sind. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz arbeitet insoweit mit den Landesbeauftragten für den Datenschutz zusammen.

4. Für Schadensersatzansprüche des Betroffenen nach § 8 des

Bundesdatenschutzgesetz haftet das Bundeskriminalamt. Ist das Bundeskriminalamt zum Ersatz des Schadens verpflichtet ist der Schaden

der datenschutzrechtlichen Verantwortung einer anderen Stelle zuzurechnen, ist diese dem Bundeskriminalamt zum Ausgleich verpflichtet.

5. Dem Betroffenen ist nach § 19 des Bundesdatenschutzgesetzes Auskunft

zu erteilen. Diese erteilt das Bundeskriminalamt im Einvernehmen mit der Stelle, die die datenschutzrechtliche Verantwortung nach Absatz (2) trägt. Erteilt ein Landeskriminalamt Auskunft aus einem Landessystem, kann es hiermit einen Hinweis auf einen vom Land im polizeilichen

Informationssystem eingegebenen Datensatz verbinden. § 20k Verdeckter Eingriff in informationstechnische Systeme (1) Das Bundeskriminalamt darf ohne Wissen des Betroffenen mit technischen Mitteln in vom Betroffenen genutzte informationstechnische Systeme eingreifen und aus ihnen Daten erheben, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine Gefahr vorliegt für

1. Leib, Leben oder Freiheit einer Person oder

2. solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den

Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt. Eine Maßnahme nach Satz 1 ist auch zulässig, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass ohne Durchführung der

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Maßnahme in näherer Zukunft ein Schaden eintritt, sofern bestimmte Tatsachen auf eine im Einzelfall durch bestimmte Personen drohende Gefahr für eines der

in Satz 1 genannten Rechtsgüter hinweisen. Die Maßnahme darf nur durchgeführt werden, wenn sie für die Aufgabenerfüllung nach § 4a erforderlich ist und diese ansonsten aussichtslos oder wesentlich erschwert wäre. (2) Es ist technisch sicherzustellen, dass

1. an dem informationstechnischen System nur Veränderungen vorgenommen

werden, die für die Datenerhebung unerlässlich sind, und

2. die vorgenommenen Veränderungen bei Beendigung der Maßnahme soweit

technisch möglich automatisiert rückgängig gemacht werden. Das eingesetzte Mittel ist nach dem Stand der Technik gegen unbefugte Nutzung zu schützen.

Kopierte Daten sind nach dem Stand der Technik gegen Veränderung, unbefugte Löschung und unbefugte Kenntnisnahme zu schützen. (3) Bei jedem Einsatz des technischen Mittels sind zu protokollieren

1. die Bezeichnung des technischen Mittels und der Zeitpunkt seines Einsatzes,

2. die Angaben zur Identifizierung des informationstechnischen Systems und die

daran vorgenommenen nicht nur flüchtigen Veränderungen,

3. die Angaben, die die Feststellung der erhobenen Daten ermöglichen, und

4. die Organisationseinheit, die die Maßnahme durchführt.

Die Protokolldaten dürfen nur verwendet werden, um dem Betroffenen oder einer dazu befugten öffentlichen Stelle die Prüfung zu ermöglichen, ob die Maßnahme nach Absatz 1 rechtmäßig durchgeführt worden ist. Sie sind bis zum Ablauf des auf die Speicherung folgenden Kalenderjahres aufzubewahren und sodann automatisiert zu löschen, es sei denn, dass sie für den in Satz 2 genannten Zweck noch erforderlich sind. (4) Die Maßnahme darf sich nur gegen eine Person richten, die entsprechend § 17 oder § 18 des Bundespolizeigesetzes verantwortlich ist. Die Maßnahme darf auch durchgeführt werden, wenn andere Personen unvermeidbar betroffen werden. (5) Die Maßnahme nach Absatz 1 darf nur auf Antrag des Präsidenten des

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Bundeskriminalamtes oder seines Vertreters durch das Gericht angeordnet werden. (6) Die Anordnung ergeht schriftlich. In ihr sind anzugeben

1. die Person, gegen die sich die Maßnahme richtet, soweit möglich, mit Name

und Anschrift,

2. eine möglichst genaue Bezeichnung des informationstechnischen Systems, in

das zur

Datenerhebung eingegriffen werden soll,

3. Art, Umfang und Dauer der Maßnahme unter Benennung des Endzeitpunktes

sowie

4. die wesentlichen Gründe.

Die Anordnung ist auf höchstens drei Monate zu befristen. Eine Verlängerung um jeweils nicht mehr als drei weitere Monate ist zulässig, soweit die Anordnungsvoraussetzungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse fortbestehen. Liegen die Voraussetzungen der Anordnung nicht mehr vor, sind die auf Grund der Anordnung ergriffenen Maßnahmen unverzüglich zu beenden. (7) Liegen tatsächliche Anhaltspunkte für die Annahme vor, dass durch die Maßnahme allein Erkenntnisse aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung erlangt würden, ist die Maßnahme unzulässig. Soweit möglich, ist technisch sicherzustellen, dass Daten, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung betreffen, nicht erhoben werden. Erhobene Daten sind unter der Sachleitung des anordnenden Gerichts nach Absatz 5 unverzüglich vom Datenschutzbeauftragten des Bundeskriminalamtes und zwei weiteren Bediensteten des Bundeskriminalamtes, von denen einer die Befähigung zum Richteramt hat, auf kernbereichsrelevante Inhalte durchzusehen. Der Datenschutzbeauftragte ist bei Ausübung dieser Tätigkeit weisungsfrei und darf deswegen nicht benachteiligt werden (§ 4f Abs. 3 des Bundesdatenschutzgesetzes). Daten, die den Kernbereich privater

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Lebensgestaltung betreffen, dürfen nicht verwertet werden und sind unverzüglich zu löschen. Die Tatsachen der Erfassung der Daten und der Löschung sind zu dokumentieren.Die Dokumentation darf ausschließlich für Zwecke der Datenschutzkontrolle verwendet werden. Sie ist zu löschen, wenn sie für diese Zwecke nicht mehr erforderlich ist, spätestens jedoch am Ende des Kalenderjahres, das dem Jahr der Dokumentation folgt. G10 Gesetz § 3a Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 sind unzulässig, soweit tatsächliche Anhaltspunkte für die Annahme vorliegen, dass durch sie allein Erkenntnisse aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung erfasst würden. Soweit im Rahmen von Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 neben einer automatischen Aufzeichnung eine unmittelbare Kenntnisnahme erfolgt, ist die Maßnahme unverzüglich zu unterbrechen, soweit sich während der Überwachung tatsächliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Inhalte, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, erfasst werden. Bestehen insoweit Zweifel, darf nur eine automatische Aufzeichnung fortgesetzt werden. Automatische Aufzeichnungen nach Satz 3 sind unverzüglich einem bestimmten Mitglied der G10-Kommission oder seinem Stellvertreter zur Entscheidung über die Verwertbarkeit oder Löschung der Daten vorzulegen. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung. Die Entscheidung des Mitglieds der Kommission, dass eine Verwertung erfolgen darf, ist unverzüglich durch die Kommission zu bestätigen. Ist die Maßnahme nach Satz 2 unterbrochen worden, so darf sie für den Fall, dass sie nicht nach Satz 1 unzulässig ist, fortgeführt werden. Erkenntnisse aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung, die durch eine Beschränkung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 erlangt worden sind, dürfen nicht verwertet werden. Aufzeichnungen hierüber sind unverzüglich zu löschen. Die Tatsachen der Erfassung der Daten und der Löschung sind zu dokumentieren. Die Dokumentation darf ausschließlich für Zwecke der Datenschutzkontrolle verwendet werden. Sie ist zu löschen, wenn

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sie für diese Zwecke nicht mehr erforderlich ist, spätestens jedoch am Ende des Kalenderjahres, das dem Jahrder Dokumentation folgt. BDSG

§ 7 BDSG - Schadensersatz bei automatisierter Datenverarbeitung durch

öffentliche Stellen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) (1) Fügt eine verantwortliche öffentliche Stelle dem Betroffenen durch eine nach

diesem Gesetz oder nach anderen Vorschriften über den Datenschutz unzulässige oder unrichtige automatisierte Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner personenbezogenen Daten einen Schaden zu, ist ihr Träger dem Betroffenen unabhängig von einem Verschulden zum Schadensersatz verpflichtet.

(2) Bei einer schweren Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist dem Betroffenen der Schaden, der nicht Vermögensschaden ist, angemessen in Geld zu ersetzen. (3) Die Ansprüche nach den Absätzen 1 und 2 sind insgesamt auf einen Betrag von 130.000 Euro begrenzt. Ist auf Grund desselben Ereignisses an mehrere Personen Schadensersatz zu leisten, der insgesamt den Höchstbetrag von 130.000 Euro übersteigt, so verringern sich die einzelnen Schadensersatzleistungen in dem Verhältnis, in dem ihr Gesamtbetrag zu dem Höchstbetrag steht. (4) Sind bei einer automatisierten Verarbeitung mehrere Stellen speicherungsberechtigt und ist der Geschädigte nicht in der Lage, die speichernde Stelle festzustellen, so haftet jede dieser Stellen. (5) Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Betroffenen mitgewirkt, gilt § 254 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. (6) Auf die Verjährung finden die für unerlaubte Handlungen geltenden Verjährungsvorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechende Anwendung.

§ 19 Auskunft an den Betroffenen

(1) Dem Betroffenen ist auf Antrag Auskunft zu erteilen über

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1. die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft

dieser Daten beziehen,

2. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, an die die Daten

weitergegeben werden, und

3. den Zweck der Speicherung.

In dem Antrag soll die Art der personenbezogenen Daten, über die Auskunft erteilt werden soll, näher bezeichnet werden. Sind die personenbezogenen Daten weder automatisiert noch in nicht automatisierten Dateien gespeichert, wird die Auskunft nur erteilt, soweit der Betroffene Angaben macht, die das Auffinden der Daten ermöglichen, und der für die Erteilung der Auskunft erforderliche Aufwand nicht außer Verhältnis zu dem vom Betroffenen geltend gemachten Informationsinteresse steht. Die verantwortliche Stelle bestimmt das Verfahren, insbesondere die Form der Auskunftserteilung, nach pflichtgemäßem Ermessen. (2) Absatz 1 gilt nicht für personenbezogene Daten, die nur deshalb gespeichert sind, weil sie aufgrund gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher Aufbewahrungsvorschriften nicht gelöscht werden dürfen, oder ausschließlich Zwecken der Datensicherung oder der Datenschutzkontrolle dienen und eine Auskunftserteilung einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. (3) Bezieht sich die Auskunftserteilung auf die Übermittlung personenbezogener

Daten an Verfassungsschutzbehörden, den Bundesnachrichtendienst, den Militärischen Abschirmdienst und, soweit die Sicherheit des Bundes berührt wird, andere Behörden des Bundesministeriums der Verteidigung, ist sie nur mit Zustimmung dieser Stellen zulässig. (4) Die Auskunftserteilung unterbleibt, soweit

1. die Auskunft die ordnungsgemäße Erfüllung der in der Zuständigkeit der

verantwortlichen Stelle liegenden Aufgaben gefährden würde,

2. die Auskunft die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährden oder sonst dem

Wohle des Bundes oder eines Landes Nachteile bereiten würde oder

3.

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die Daten oder die Tatsache ihrer Speicherung nach einer Rechtsvorschrift oder ihrem Wesen nach, insbesondere wegen der überwiegenden berechtigten Interessen eines Dritten, geheim gehalten werden müssen und deswegen das Interesse des Betroffenen an der Auskunftserteilung zurücktreten muss. (5) Die Ablehnung der Auskunftserteilung bedarf einer Begründung nicht, soweit durch die Mitteilung der tatsächlichen und rechtlichen Gründe, auf die die Entscheidung gestützt wird, der mit der Auskunftsverweigerung verfolgte Zweck gefährdet würde. In diesem Fall ist der Betroffene darauf hinzuweisen, dass er sich an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wenden kann. (6) Wird dem Betroffenen keine Auskunft erteilt, so ist sie auf sein Verlangen dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit zu erteilen, soweit nicht die jeweils zuständige oberste Bundesbehörde im Einzelfall feststellt, dass dadurch die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gefährdet würde. Die Mitteilung des Bundesbeauftragten an den Betroffenen darf keine Rückschlüsse auf den Erkenntnisstand der verantwortlichen Stelle zulassen, sofern diese nicht einer weitergehenden Auskunft zustimmt. (7) Die Auskunft ist unentgeltlich. Bundesverfassungschutzgesetz § 8a Besondere Auskunftsverlangen (1) Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf im Einzelfall bei denjenigen, die geschäftsmäßig Postdienstleistungen oder Teledienste erbringen oder daran mitwirken, Auskunft über Daten einholen, die für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung, Änderung oder Beendigung eines Vertragsverhältnisses über Postdienstleistungen oder Teledienste (Bestandsdaten) gespeichert worden sind, soweit dies zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich ist. (2) Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf im Einzelfall Auskunft einholen bei 1. Luftfahrtunternehmen zu Namen und Anschriften des Kunden sowie zur

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Inanspruchnahme und den Umständen von Transportleistungen, insbesondere zum Zeitpunkt von Abfertigung und Abflug und zum Buchungsweg,

2. Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen zu

Konten, Konteninhabern und sonstigen Berechtigten sowie weiteren am Zahlungsverkehr Beteiligten und zu Geldbewegungen und Geldanlagen, insbesondere über Kontostand und Zahlungsein- und -ausgänge,

3. denjenigen, die geschäftsmäßig Postdienstleistungen erbringen oder daran

mitwirken, zu den Umständen des Postverkehrs,

4. denjenigen, die geschäftsmäßig Telekommunikationsdienste erbringen

oder daran mitwirken, zu Verkehrsdaten nach § 96 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 des Telekommunikationsgesetzes und sonstigen zum Aufbau und zur

Aufrechterhaltung der

Telekommunikation notwendigen Verkehrsdaten und

5.

denjenigen, die geschäftsmäßig Teledienste erbringen oder daran mitwirken,

zu

a)

Merkmalen zur Identifikation des Nutzers eines Teledienstes,

b)

Angaben über Beginn und Ende sowie über den Umfang der jeweiligen

Nutzung und c) Angaben über die vom Nutzer in Anspruch genommenen Teledienste, soweit dies zur Aufklärung von Bestrebungen oder Tätigkeiten erforderlich ist

und tatsächliche Anhaltspunkte für schwerwiegende Gefahren für die in § 3 Abs. 1 genannten Schutzgüter vorliegen. Im Falle des § 3 Abs. 1 Nr. 1 gilt dies nur für Bestrebungen, die bezwecken oder auf Grund ihrer Wirkungsweise geeignet sind,

1. zu Hass oder Willkürmaßnahmen gegen Teile der Bevölkerung aufzustacheln

oder deren Menschenwürde durch Beschimpfen, böswilliges Verächtlichmachen

oder Verleumden anzugreifen und dadurch die Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt zu fördern und den öffentlichen Frieden zu stören oder

2. Gewalt anzuwenden oder vorzubereiten, einschließlich dem Befürworten,

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Hervorrufen oder Unterstützen von Gewaltanwendung, auch durch Unterstützen von Vereinigungen, die Anschläge gegen Personen oder Sachen veranlassen, befürworten oder androhen. (3) Anordnungen nach Absatz 2 dürfen sich nur gegen Personen richten, bei

denen 1. tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie die schwerwiegenden Gefahren nach Absatz 2 nachdrücklich fördern, oder 2. auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist

a) bei Auskünften nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1, 2 und 5, dass sie die Leistung für

eine Person nach Nummer 1 in Anspruch nehmen, oder

b) bei Auskünften nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 und 4, dass sie für eine Person

nach Nummer 1 bestimmte oder von ihr herrührende Mitteilungen entgegennehmen oder weitergeben, oder im Falle des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 4, dass eine Person nach Nummer 1 ihren Anschluss benutzt. (4) Die Zuständigkeit für Anordnungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 ist in einer Dienstvorschrift zu regeln, die der Zustimmung des Bundesministeriums des Innern bedarf. Anordnungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 bis 5 werden vom Behördenleiter oder seinem Vertreter schriftlich beantragt und begründet. Im Falle der Auskunft nach Nummer 2 kann der Antrag auch von einem Bediensteten des Bundesamtes für Verfassungsschutz gestellt werden, der die Befähigung zum Richteramt hat. Zuständig für Anordnungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 bis 5 ist das vom Bundeskanzler beauftragte Bundesministerium. Die Anordnung einer Auskunft über künftig anfallende Daten ist auf höchstens drei Monate zu befristen. Die Verlängerung dieser Anordnung um jeweils nicht mehr als drei Monate ist auf Antrag zulässig, soweit die Voraussetzungen der Anordnung fortbestehen. Anordnungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 hat das Bundesamt für Verfassungsschutz dem Betroffenen mitzuteilen, sobald eine Gefährdung des Zweckes des Eingriffs ausgeschlossen werden kann.Über

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Anordnungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 bis 5 unterrichtet das nach Absatz 4 Satz 4 zuständige Bundesministerium monatlich die G 10-Kommission (§ 1 Abs. 2 des Artikel 10-Gesetzes) vor deren Vollzug. Bei Gefahr im Verzug kann es den Vollzug der Entscheidung auch bereits vor der Unterrichtung der Kommission anordnen. Die G 10- Kommission prüft von Amts wegen oder auf Grund von Beschwerden die Zulässigkeit und Notwendigkeit der Einholung von Auskünften.

§ 15 Abs. 5 des Artikel 10-Gesetzes ist mit der Maßgabe entsprechend

anzuwenden, dass die Kontrollbefugnis der Kommission sich auf die gesamte Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der nach Absatz 2 Nr. 3 bis 5 erlangten personenbezogenen Daten erstreckt. Entscheidungen über Auskünfte, die die G 10-Kommission für unzulässig oder nicht notwendig erklärt, hat das Bundesministerium unverzüglich aufzuheben. Die Daten unterliegen in diesem Falle einem absoluten Verwendungsverbot und sind unverzüglich zu löschen. Für die Verarbeitung der nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 bis 5 erhobenen Daten ist § 4 des Artikel 10-Gesetzes entsprechend anzuwenden. § 12 Abs. 1 und 3 des Artikel 10-Gesetzes findet entsprechende Anwendung. Gesetz zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskrimininalamt () Im Paragraph § 20h wird bestimmt, daß das nichtöffentliche Wort aufgezeichnet werden darf; optische Maßnahmen finden keine Erwähnung. IT- und Internetrecht2

vgl. Auch http://www.gesetze-im-internet.de/aktuell.html 2Textbuch Deutsches Recht, Schwartmann/Gennen/Völkel (Hrsg.), IT- und Internetrecht, Vorschriftensammlung https://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/application/navigator?

CUSTOMERNO=3269523&t=de697609977.1308481060.77e0244e

§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

1.

gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft

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bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder

2.

die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig

verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.

Schriften (§ 11 Absatz 3), die zum Hass gegen eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung aufstacheln, zu Gewaltoder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder ihre Menschenwürde dadurch angreifen, dass sie beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,

a) verbreitet,

b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht

oder

d)

herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem anderen eine solche

Verwendung zu ermöglichen, oder

2.

eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

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eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost. (4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt. (5) Absatz 2 gilt auch für Schriften (§ 11 Abs. 3) des in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalts. (6) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, und in den Fällen der Absätze 3 und 4 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend.

§ 130a Anleitung zu Straftaten (1) Wer eine Schrift (§ 11 Abs. 3), die geeignet ist, als Anleitung zu einer in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat zu dienen, und nach ihrem Inhalt bestimmt ist, die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine solche Tat zu begehen, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer

1.

eine Schrift (§ 11 Abs. 3), die geeignet ist, als Anleitung zu einer in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat zu dienen, verbreitet, öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder 2. öffentlich oder in einer Versammlung zu einer in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat eine Anleitung gibt, um die Bereitschaft anderer zu fördern oder zu wecken, eine solche Tat zu begehen. Integritätsgrundrecht - Bundesverfassungsgericht http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/das-bundesdatenschutzgesetzbdsg/ urteile-des-bverfg-zur-informationellen-selbstbestimmung/

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BVerfG, 1 BvR 370/07 und 1 BvR 595/07: Integritätsgrundrecht Leitsätze:

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme. Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems, mittels derer die Nutzung des Systems überwacht und seine Speichermedien ausgelesen werden können, ist verfassungsrechtlich nur zulässig, wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen. Überragend wichtig sind Leib, Leben und Freiheit der Person oder solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt. Die Maßnahme kann schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass die Gefahr in näherer Zukunft eintritt, sofern bestimmte Tatsachen auf eine im Einzelfall durch bestimmte Personen drohende Gefahr für das überragend wichtige Rechtsgut hinweisen. Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems ist grundsätzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen. Das Gesetz, das zu einem solchen Eingriff ermächtigt, muss Vorkehrungen enthalten, um den Kernbereich privater Lebensgestaltung zu schützen. Soweit eine Ermächtigung sich auf eine staatliche Maßnahme beschränkt, durch welche die Inhalte und Umstände der laufenden Telekommunikation im Rechnernetz erhoben oder darauf bezogene Daten ausgewertet werden, ist der Eingriff an Art. 10 Abs. 1 GG zu messen. Verschafft der Staat sich Kenntnis von Inhalten der Internetkommunikation auf dem dafür technisch vorgesehenen Weg, so liegt darin nur dann ein Eingriff in Art. 10 Abs. 1 GG, wenn die staatliche Stelle nicht durch Kommunikationsbeteiligte zur Kenntnisnahme autorisiert ist.

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Nimmt der Staat im Internet öffentlich zugängliche Kommunikationsinhalte wahr oder beteiligt er sich an öffentlich zugänglichen Kommunikationsvorgängen, greift er grundsätzlich nicht in Grundrechte ein. Polizeirecht NRW https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?

anw_nr=2&gld_nr=2&ugl_nr=205&bes_id=5173&aufgehoben=N&menu=1&sg=#

det221525

§ 15a (Fn 6) Datenerhebung durch den offenen Einsatz optisch-technischer

Mittel (1) Zur Verhütung von Straftaten kann die Polizei einzelne öffentlich zugängliche Orte, an denen wiederholt Straftaten begangen wurden und deren Beschaffenheit die Begehung von Straftaten begünstigt, mittels Bildübertragung beobachten und die übertragenen Bilder aufzeichnen, solange Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass an diesem Ort weitere Straftaten begangen werden. Die Beobachtung ist, falls nicht offenkundig, durch geeignete Maßnahmen erkennbar zu machen. (2) Nach Absatz 1 gewonnene Daten dürfen höchstens für die Dauer von 14

Tagen gespeichert werden, es sei denn, sie werden zur Verfolgung von Straftaten benötigt oder Tatsachen rechtfertigen die Annahme, dass eine Person künftig Straftaten begehen wird, und die Aufbewahrung ist zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten erforderlich. (3) Über die Einrichtung der Datenerhebung durch den offenen Einsatz optischtechnischer Mittel entscheidet die Behördenleiterin oder der Behördenleiter. (4) Maßnahmen nach Absatz 1 sind zu dokumentieren. Sie sind jeweils auf ein Jahr befristet. Nach Fristablauf ist zu überprüfen, ob die Voraussetzungen gemäß Absatz 1 weiter vorliegen. Eine Verlängerung um jeweils ein Jahr ist in diesem Fall zulässig. (5) § 15a tritt am 31. Juli 2013 außer Kraft.

§ 16 Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung bei der Datenerhebung mit besonderen Mitteln

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(1) Die Erhebung personenbezogener Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, ist unzulässig. (2) Eine Erhebung ist unverzüglich zu unterbrechen, wenn sich tatsächliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, erfasst werden; dies gilt nicht, soweit die Erhebung aus zwingenden informations- oder ermittlungstechnischen Gründen nicht unterbleiben kann. Die Erhebung darf fortgesetzt werden, wenn zu erwarten ist, dass die Gründe, die zur Unterbrechung geführt haben, nicht mehr vorliegen. Die anordnende Stelle ist über den Verlauf der Maßnahme unverzüglich zu unterrichten. Liegen die Voraussetzungen der Anordnung nicht mehr vor, so hat sie den Abbruch der Maßnahme anzuordnen. (3) Bestehen Zweifel hinsichtlich der Kernbereichsrelevanz der erhobenen Daten, sind diese unverzüglich dem oder der behördlichen Datenschutzbeauftragten und einer von dem Behördenleiter oder der Behördenleiterin besonders beauftragten Leitungsperson des höheren Polizeivollzugsdienstes zur Durchsicht vorzulegen. Im Falle des § 17 Absatz 2 Satz 3 erfolgt die Durchsicht durch das zuständige Amtsgericht. § 18 Absatz 4 bleibt unberührt. (4) Wurden Daten erfasst, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, dürfen sie nicht verwendet werden. Aufzeichnungen hierüber sind unverzüglich zu löschen. Die Tatsache ihrer Erlangung und Löschung ist zu dokumentieren. (5) Der Kernbereich umfasst auch das durch das Berufsgeheimnis geschützte Vertrauensverhältnis zu den in §§ 53 und 53a der Strafprozessordnung genannten Berufsgeheimnisträgern. § 16a (Fn 10) Datenerhebung durch Observation (1) Die Polizei kann personenbezogene Daten erheben durch eine durchgehend länger als 24 Stunden oder an mehr als an zwei Tagen vorgesehene oder tatsächlich durchgeführte und planmäßig angelegte Beobachtung (längerfristige Observation)

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1. über die in den §§ 4 und 5 genannten und unter den Voraussetzungen des § 6 über die dort genannten Personen, wenn dies zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich ist, 2. über Personen, soweit Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass diese Personen Straftaten von erheblicher Bedeutung begehen wollen, sowie über deren Kontakt- oder Begleitpersonen, wenn die Datenerhebung zur vorbeugenden Bekämpfung dieser Straftaten erforderlich ist. Dabei dürfen auch personenbezogene Daten über andere Personen erhoben werden, soweit dies erforderlich ist, um eine Datenerhebung nach Satz 1 durchführen zu können. Als Kontaktpersonen gelten nur die Personen, die enge persönliche, dienstliche oder geschäftliche Beziehungen zu den Personen gemäß Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 unterhalten. Begleitpersonen sind Personen, die nicht nur kurzfristig mit diesen Personen angetroffen werden, ohne jedoch enge persönliche, dienstliche oder geschäftliche Beziehungen zu diesen zu unterhalten. Berufsgeheimnisträger gemäß § 53 der Strafprozessordnung gehören, soweit das geschützte Vertrauensverhältnis reicht, nicht zu den Kontakt- oder Begleitpersonen. (2) Eine längerfristige Observation darf nur durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter angeordnet werden. Nach Absatz 1 erlangte personenbezogene Daten sind besonders zu kennzeichnen. Nach einer Übermittlung an eine andere Stelle ist die Kennzeichnung durch diese aufrechtzuerhalten. (3) Über die Datenerhebung ist die betroffene Person zu unterrichten, sobald dies ohne Gefährdung des Zwecks der Maßnahme erfolgen kann. Im Übrigen gilt § 17 Absatz 5 und 6 entsprechend. (4) Auf eine Observation, die nicht die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen erfüllt (kurzfristige Observation), finden die Absätze 1 bis 3 keine Anwendung. Durch eine kurzfristige Observation kann die Polizei personenbezogene Daten über die in den §§ 4 und 5 genannten und andere Personen nur erheben, soweit

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dies zum Zwecke der Gefahrenabwehr (§ 1 Abs. 1) erforderlich ist und ohne diese Maßnahme die Erfüllung der polizeilichen Aufgabe gefährdet wird. § 17 Datenerhebung durch den verdeckten Einsatz technischer Mittel (1) Die Polizei kann personenbezogene Daten erheben durch den verdeckten Einsatz technischer Mittel zur Anfertigung von Bildaufnahmen und Bildaufzeichnungen sowie zum Abhören und Aufzeichnen des gesprochenen Wortes 1. über die Personen, die in den §§ 4 und 5 genannt werden, sowie unter den Voraussetzungen des § 6 über die dort genannten Personen, wenn dies zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich ist, 2. über Personen, soweit Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass diese Personen Straftaten von erheblicher Bedeutung begehen wollen, sowie über deren Kontakt- oder Begleitpersonen, wenn die Datenerhebung zur vorbeugenden Bekämpfung dieser Straftaten erforderlich ist. Dabei dürfen auch personenbezogene Daten über andere Personen erhoben werden, soweit dies erforderlich ist, um eine Datenerhebung nach Satz 1 durchführen zu können. § 16a Absatz 1 Satz 3 bis 5 gilt entsprechend. (2) Der verdeckte Einsatz technischer Mittel zur Anfertigung von Bildaufnahmen und Bildaufzeichnungen darf nur durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter angeordnet werden. Die Anordnung bedarf der Schriftform und ist auf höchstens einen Monat zu befristen. Der Einsatz der Mittel zum Abhören und Aufzeichnen des gesprochenen Wortes bedarf der Anordnung durch das Amtsgericht, in dessen Bezirk die Polizeibehörde ihren Sitz hat. Für das Verfahren gelten die Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend. Bei Gefahr im Verzug kann die Maßnahme durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter angeordnet werden. Die richterliche Bestätigung ist unverzüglich zu beantragen. Die Anordnung nach Satz 5 tritt

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spätestens mit Ablauf des dritten Tages nach ihrem Erlass außer Kraft, wenn sie bis dahin nicht richterlich bestätigt wird. Erfolgt keine richterliche Bestätigung, dürfen bereits erhobene Daten nicht verwendet werden. Die Daten sind unverzüglich zu löschen. (3) Hinsichtlich der Datenkennzeichnung gilt § 16a Absatz 2 Satz 2 und 3 entsprechend. (4) Wenn das technische Mittel gemäß Absatz 1 ausschließlich zum Schutz der bei einem polizeilichen Einsatz tätigen Personen mitgeführt und verwendet wird, kann die Maßnahme durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter oder eine von ihnen beauftragte Leitungsperson des höheren Polizeivollzugsdienstes angeordnet werden. Eine anderweitige Verwertung der erlangten Erkenntnisse ist nur zum Zwecke der Strafverfolgung oder der Gefahrenabwehr und nur zulässig, wenn zuvor die Rechtmäßigkeit der Maßnahme richterlich festgestellt ist; bei Gefahr im Verzug ist die richterliche Entscheidung unverzüglich nachzuholen. Aufzeichnungen, die nicht im Sinne des Satzes 2 verwendet werden, sind unverzüglich nach Beendigung des Einsatzes zu löschen. § 24 Absatz 7 sowie § 32 Absatz 5 Nummer 1 und 2 bleiben unberührt. (5) Über die Datenerhebung ist die betroffene Person zu unterrichten, sobald dies ohne Gefährdung des Zwecks der Maßnahme erfolgen kann. Dies gilt nicht, wenn zur Durchführung der Unterrichtung in unverhältnismäßiger Weise weitere Daten der betroffenen Person erhoben werden müssten. Auf die Möglichkeit nachträglichen Rechtsschutzes ist hinzuweisen. Ist wegen desselben Sachverhalts ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die betroffene Person eingeleitet worden, ist die Unterrichtung in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft nachzuholen, sobald dies der Stand des Ermittlungsverfahrens zulässt. Die Unterrichtung wird zurückgestellt, solange durch das Bekanntwerden der Datenerhebung Leib, Leben oder Freiheit einer Person gefährdet werden oder der Unterrichtung überwiegend schutzwürdige Belange einer anderen betroffenen Person entgegenstehen.

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(6) Erfolgt eine Unterrichtung gemäß Absatz 5 Satz 1 nicht binnen sechs Monaten nach Abschluss der Maßnahme, bedarf die weitere Zurückstellung der Unterrichtung der richterlichen Zustimmung. Die richterliche Entscheidung ist jeweils nach einem Jahr erneut einzuholen. Über die Zustimmung entscheidet das Gericht, das für die Anordnung der Maßnahme zuständig gewesen ist. Bedurfte die Maßnahme nicht der richterlichen Anordnung, ist für die Zustimmung das Amtsgericht, in dessen Bezirk die Polizeibehörde ihren Sitz hat, zuständig. Nach zweimaliger Verlängerung ist die Zustimmung des für die Einlegung einer Beschwerde zuständigen Gerichts einzuholen. § 68 Absatz 4 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit findet keine Anwendung. Fünf Jahre nach der erstmaligen Entscheidung gemäß Satz 5 darf dieses Gericht allein wegen Vorliegens der Zurückstellungsgründe des § 19 Absatz 3 und des § 20 Absatz 5 keine Zustimmung erteilen. (7) Bild- und Tonaufzeichnungen, die ausschließlich Personen betreffen, gegen die sich die Maßnahme nicht richtete, sind unverzüglich zu vernichten; es sei denn, sie werden zur Verfolgung von Straftaten jener Personen, gegen die sich die Maßnahme richtete, benötigt. § 18 siehe Absätze 3 und 4 Datenerhebung durch den verdeckten Einsatz technischer Mittel in oder aus Wohnungen (1) Die Polizei kann personenbezogene Daten in oder aus Wohnungen (§ 41 Absatz 1 Satz 2) durch den verdeckten Einsatz technischer Mittel gemäß § 17 Absatz 1 über Personen, die in den §§ 4 und 5 genannt werden, sowie unter den Voraussetzungen des § 6 über die dort genannten Personen erheben, wenn dies zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich ist und diese auf andere Weise nicht abgewendet werden kann. Dabei dürfen auch personenbezogene Daten über andere Personen erhoben werden, soweit dies erforderlich ist, um eine Datenerhebung nach Satz 1 durchführen zu können. § 16a Absatz 1 Satz 3 bis 5 gilt entsprechend. Eine

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ausschließlich automatisierte Datenerhebung ist unzulässig. (2) Die Datenerhebung nach Absatz 1 bedarf der Anordnung durch die in § 74a Absatz 4 des Gerichtsverfassungsgesetzes genannte Kammer des Landgerichts, in dessen Bezirk die Polizeibehörde ihren Sitz hat. Sie bedarf der Schriftform und ist auf höchstens einen Monat zu befristen. Sie muss, soweit bekannt, Name und Anschrift der Person, gegen die sich die Datenerhebung richtet, Art und Umfang der zu erhebenden Daten sowie die betroffenen Wohnungen bezeichnen und ist zu begründen. Soweit die Voraussetzungen der Anordnung fortbestehen, sind auf Antrag Verlängerungen um jeweils einen weiteren Monat zulässig. Bei Gefahr im Verzug kann die Maßnahme durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter angeordnet werden. Die richterliche Bestätigung ist unverzüglich zu beantragen. Die Anordnung nach Satz 6 tritt spätestens mit Ablauf des dritten Tages nach ihrem Erlass außer Kraft, wenn sie bis dahin nicht richterlich bestätigt wird. Erfolgt keine richterliche Bestätigung, dürfen bereits erhobene Daten nicht verwendet werden. Die Daten sind unverzüglich zu löschen. (3) Die Maßnahme darf nur angeordnet werden, soweit auf Grund tatsächlicher Anhaltspunkte anzunehmen ist, dass durch die Erhebung Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, nicht erfasst werden. Dabei ist insbesondere auf die Art der zu überwachenden Räumlichkeiten und das Verhältnis der dort anwesenden Personen zueinander abzustellen. Der Kernbereich umfasst auch das durch Berufsgeheimnis geschützte Vertrauensverhältnis der in §§ 53 und 53a der Strafprozessordnung genannten Berufsgeheimnisträger. Gespräche in Betriebs- und Geschäftsräumen sind, soweit sie nicht zur Berufsausübung bestimmte Räume von Berufsgeheimnisträgern gemäß §§ 53 und 53a der Strafprozessordnung sind, in der Regel nicht dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen. (4) Die Datenerhebung ist unverzüglich zu unterbrechen, sofern sich während der Überwachung tatsächliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Daten, die dem Kernbereich privater Lebensgestaltung zuzurechnen sind, erfasst werden. Bestehen insoweit Zweifel, darf statt der unmittelbaren Wahrnehmung nur noch

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eine automatisierte Aufzeichnung erfolgen. Nach einer Unterbrechung oder einer Aufzeichnung gemäß Satz 2 darf die Erhebung fortgesetzt werden, wenn zu erwarten ist, dass die Gründe, die zur Unterbrechung oder zur Aufzeichnung geführt haben, nicht mehr vorliegen. Die automatisierte Aufzeichnung ist unverzüglich dem anordnenden Gericht zur Entscheidung über die Verwertbarkeit und Löschung der Daten vorzulegen. Für die nicht verwertbaren Teile ordnet das Gericht die unverzügliche Löschung an. Das Gericht unterrichtet die Polizeibehörde unverzüglich über den Inhalt der verwertbaren Teile der Aufzeichnung. Die Tatsachen der Datenerfassung und der Löschung sind zu dokumentieren. Die Maßnahme ist abzubrechen, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 nicht mehr vorliegen. (5) Werden technische Mittel ausschließlich zum Schutz der bei einem polizeilichen Einsatz in Wohnungen tätigen Personen verwendet, kann die Datenerhebung nach Absatz 1 durch die Behördenleiterin oder den Behördenleiter angeordnet werden. Eine anderweitige Verwertung der gemäß Satz 1 erlangten Erkenntnisse ist nur zum Zwecke der Strafverfolgung oder der Gefahrenabwehr und nur zulässig, wenn zuvor die Rechtmäßigkeit der Maßnahme richterlich festgestellt ist; bei Gefahr im Verzug ist die richterliche Entscheidung unverzüglich nachzuholen. Aufzeichnungen, die nicht im Sinne des Satzes 2 verwendet werden, sind unverzüglich nach Beendigung des Einsatzes zu löschen. § 24 Absatz 7 sowie § 32 Absatz 5 Nummer 1 und 2 bleiben unberührt. (6) Nach Absätzen 1 und 5 erlangte personenbezogene Daten sind besonders zu kennzeichnen. Nach einer Übermittlung an eine andere Stelle ist die Kennzeichnung durch diese aufrechtzuerhalten. (7) § 17 Absätze 5 bis 7 gilt entsprechend. § 64 Schusswaffengebrauch gegen Personen (1) Schusswaffen dürfen gegen Personen nur gebraucht werden, 1. um eine gegenwärtige Gefahr für Leib oder Leben abzuwehren, 2. um die unmittelbar bevorstehende Begehung oder Fortsetzung

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eines Verbrechens oder eines Vergehens unter Anwendung oder Mitführung von Schusswaffen oder Explosivmitteln zu verhindern,

3. um eine Person anzuhalten, die sich der Festnahme oder

Identitätsfeststellung durch Flucht zu entziehen versucht, wenn sie

a) eines Verbrechens dringend verdächtig ist oder

b) eines Vergehens dringend verdächtig ist und

Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie

Schusswaffen oder Explosivmittel mit sich führt,

4. zur Vereitelung der Flucht oder zur Ergreifung einer Person, die

in amtlichem Gewahrsam zu halten oder ihm zuzuführen ist

a) auf Grund richterlicher Entscheidung wegen eines

Verbrechens oder auf Grund des dringenden Verdachts eines Verbrechens oder

b) auf Grund richterlicher Entscheidung wegen eines

Vergehens oder auf Grund des dringenden Verdachts

eines Vergehens, sofern Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Schusswaffen oder Explosivmittel mit sich führt,

5. umdie gewaltsame Befreiung einer Person aus amtlichem

Gewahrsam zu verhindern. (2) Schusswaffen dürfen nach Absatz 1 Nr. 4 nicht gebraucht werden, wenn es sich um den Vollzug eines Jugendarrestes oder eines Strafarrestes handelt oder wenn die Flucht aus einer offenen Anstalt verhindert werden soll. => Für den sogenannten Air Taser der Thyssen Krupp Einheit (Z106) sind ebenfalls verfahrensforschriften zu entwerfen. StGB § 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen

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Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen

herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht. (3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. (4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

§ 202a Ausspähen von Daten

(1) Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu

drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

§ 202b Abfangen von Daten

Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

§ 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

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(1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er

1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§

202a Abs. 2) ermöglichen, oder

2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,

herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend. § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen (1) Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als

1.

Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker oder Angehörigen eines anderen

Heilberufs, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert,

2. Berufspsychologen mit staatlich anerkannter wissenschaftlicher

Abschlußprüfung,

3.

Rechtsanwalt, Patentanwalt, Notar, Verteidiger in einem gesetzlich geordneten Verfahren, Wirtschaftsprüfer, vereidigtem Buchprüfer,

Steuerberater, Steuerbevollmächtigten oder Organ oder Mitglied eines Organs einer Rechtsanwalts-, Patentanwalts-, Wirtschaftsprüfungs-, Buchprüfungs- oder Steuerberatungsgesellschaft,

4.

Ehe-, Familien-, Erziehungs- oder Jugendberater sowie Berater für Suchtfragen in einer Beratungsstelle, die von einer Behörde oder Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts anerkannt ist. 4a. Mitglied oder Beauftragten einer anerkannten Beratungsstelle nach den §§ 3 und 8 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes,

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5. staatlich anerkanntem Sozialarbeiter oder staatlich anerkanntem Sozialpädagogen oder 6. Angehörigen eines Unternehmens der privaten Kranken-, Unfall- oder Lebensversicherung oder einer privatärztlichen, steuerberaterlichen oder anwaltlichen Verrechnungsstelle

anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis, offenbart, das ihm als

1.

Amtsträger,

2.

für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten,

3.

Person, die Aufgaben oder Befugnisse nach dem Personalvertretungsrecht wahrnimmt,

4.

Mitglied eines für ein Gesetzgebungsorgan des Bundes oder eines Landes tätigen Untersuchungsausschusses, sonstigen Ausschusses oder Rates, das

nicht selbst Mitglied des Gesetzgebungsorgans ist, oder als Hilfskraft eines solchen Ausschusses oder Rates,

5.

öffentlich bestelltem Sachverständigen, der auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten auf Grund eines Gesetzes förmlich verpflichtet worden ist, oder

6.

Person, die auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Geheimhaltungspflicht bei

der Durchführung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben auf Grund eines Gesetzes förmlich verpflichtet worden ist,

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anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist. Einem Geheimnis im Sinne des Satzes 1 stehen Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse eines anderen gleich, die für Aufgaben der öffentlichen Verwaltung erfaßt worden sind; Satz 1 ist jedoch nicht anzuwenden, soweit solche Einzelangaben anderen Behörden oder sonstigen Stellen für Aufgaben der öffentlichen Verwaltung bekanntgegeben werden und das Gesetz dies nicht untersagt. (2a) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend, wenn ein Beauftragter für den Datenschutz unbefugt ein fremdes Geheimnis im Sinne dieser Vorschriften offenbart, das einem in den Absätzen 1 und 2 Genannten in dessen beruflicher Eigenschaft anvertraut worden oder sonst bekannt geworden ist und von dem er bei der Erfüllung seiner Aufgaben als Beauftragter für den Datenschutz Kenntnis erlangt hat. (3) Einem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Rechtsanwalt stehen andere Mitglieder einer Rechtsanwaltskammer gleich. Den in Absatz 1 und Satz 1 Genannten stehen ihre berufsmäßig tätigen Gehilfen und die Personen gleich, die bei ihnen zur Vorbereitung auf den Beruf tätig sind. Den in Absatz 1 und den in Satz 1 und 2 Genannten steht nach dem Tod des zur Wahrung des Geheimnisses Verpflichteten ferner gleich, wer das Geheimnis von dem Verstorbenen oder aus dessen Nachlaß erlangt hat. (4) Die Absätze 1 bis 3 sind auch anzuwenden, wenn der Täter das fremde Geheimnis nach dem Tod des Betroffenen unbefugt offenbart. (5) Handelt der Täter gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe. Bundesverfassungsgerichtsurteile BVerfGE 93, 181 – Rasterfahndung Leitsätze:

1. Artikel 1 § 3 Absatz 3 Satz 1 des Gesetzes zu Artikel 10 Grundgesetz (G 10) vom 13. August 1968 (BGBl. I S. 949) in der Fassung des Artikels 13 des

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Verbrechensbekämpfungsgesetzes vom 28. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3186) ist einstweilen mit der Maßgabe anzuwenden, daß bei der Durchführung von Maßnahmen nach Absatz 1 erlangte personenbezogene Daten nur dann verwendet werden dürfen, wenn bestimmte Tatsachen den Verdacht begründen, daß jemand eine der in der Vorschrift genannten Straftaten plant, begeht oder begangen hat. 2. Artikel 1 § 3 Absatz 5 Satz 1 G 10 in der Fassung des Artikels 13 des Verbrechensbekämpfungsgesetzes ist einstweilen mit der Maßgabe anzuwenden, daß die nach Absatz 1 erlangten Daten den in der Vorschrift genannten Behörden nur dann zu übermitteln sind, wenn bestimmte Tatsachen den Verdacht begründen, daß jemand eine der in § 3 Absatz 3 G 10 genannten Straftaten plant, begeht oder begangen hat. 3. Im übrigen wird der Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung abgelehnt. Aus dem Urteil:

Bliebe die Regelung der Überwachungsbefugnisse in § 3 Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2 bis 6 G 10 in Kraft und hätte die Verfassungsbeschwerde im Hauptsacheverfahren Erfolg, würden möglicherweise Fernmeldeverkehre des Beschwerdeführers und jedenfalls einer sehr großen Zahl anderer Grundrechtsträger computergesteuert mit Hilfe von Suchbegriffen überwacht und gegebenenfalls aufgezeichnet. Einige Datenschutzbeauftragte gehen von Zahlen in sechsstelliger Höhe täglich für die rechnergestützte Überwachung und von täglich etwa viertausend aufgezeichneten Gesprächen aus. Schon daraus können sich Nachteile ergeben. Die Befürchtung einer Überwachung mit der Gefahr einer späteren Auswertung, etwaigen Übermittlung und weiterer Verwendung durch andere Behörden kann bei den Grundrechtsträgern schon im Vorfeld zu Kommunikationsstörungen und zu Verhaltensanpassungen führen. Hier sind nicht nur die individuellen Beeinträchtigungen einer Vielzahl einzelner Grundrechtsträger zu berücksichtigen. Vielmehr betrifft die heimliche Überwachung des Fernmeldeverkehrs auch die Kommunikationsfreiheit und das Kommunikationsverhalten der Fernsprechteilnehmer insgesamt. Das würde nicht

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nur die Entfaltungschancen der Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl (vgl. BVerfGE 65, 1). BVerfGE 103, 21 – Genetischer Fingerabdruck Aus dem Urteil:

Die Feststellung, Speicherung und (künftige) Verwendung des DNAIdentifizierungsmusters greifen allerdings in das durch Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ein (vgl. Benfer, StV 1999, S. 402; allgemein zu Informationseingriffen Chirino Sanchez, Das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung und seine Geltung im Strafverfahren am Beispiel der neuen Ermittlungsmethoden in der Strafprozessordnung, 1999, S. 185 ff.). Dieses Recht gewährleistet die aus dem Gedanken der Selbstbestimmung folgende Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden (vgl. BVerfGE 65, 1 [41 f.]; 78, 77 [84]). Es gewährt seinen Trägern Schutz gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung oder Weitergabe der auf sie bezogenen, individualisierten oder individualisierbaren Daten (vgl. BVerfGE 65, 1 [43]; 67, 100 [143]). Diese Verbürgung darf nur im überwiegenden Interesse der Allgemeinheit und unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes eingeschränkt werden; die Einschränkung darf nicht weiter gehen als es zum Schutze öffentlicher Interessen unerlässlich ist (vgl. BVerfGE 65, 1 [44]; 67, 100 [143]). Dem Schrankenvorbehalt für Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (vgl. BVerfGE 65, 1 [44]) trägt die gesetzliche Regelung in § 2 DNA-IFG i.V.m. § 81g StPO ausreichend Rechnung. Sie bezweckt die Erleichterung der Aufklärung künftiger Straftaten von erheblicher Bedeutung und dient damit einer an rechtsstaatlichen Garantien ausgerichteten Rechtspflege, der ein hoher Rang zukommt (vgl. BVerfGE 77, 65 [76]; 80, 367 [375]). Die gesetzliche Regelung nach § 2 DNA-IFG i.V.m. § 81g StPO genügt auch den

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rechtsstaatlichen Erfordernissen der Normklarheit und Justitiabilität (vgl. BVerfGE 47, 239 [252]; s.a. BVerfGE 65, 1 [46]). Dazu reicht es aus, dass sie mit herkömmlichen juristischen Methoden ausgelegt werden kann (vgl. BVerfGE 65, 1 [54]; 78, 205 [212 f.]). Dies ist insbesondere für die Anknüpfung der Maßnahmen an Straftaten von erheblicher Bedeutung anzunehmen. Dieser Begriff wird auch in anderen strafverfahrensrechtlichen Regelungen verwendet (vgl. §§ 98a Abs. 1, 110a Abs. 1, 163e StPO) und von der Rechtsprechung bezüglich nicht spezialgesetzlich geregelter Ermittlungsmethoden als Begrenzungsmerkmal verwendet (vgl. BGHSt – GSSt – 42, 139 [157]); er ist zudem im Polizeirecht der Länder anzutreffen (vgl. etwa Art. 30 Abs. 5 des Bayerischen Polizeiaufgabengesetzes, dazu Roese in:

Schmidbauer/Steiner/Roese, Bayerisches Polizeiaufgabengesetz, 1999, Art. 30 Rn. 13 f.; § 36 Abs. 1 SächsPolG, dazu Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen, LKV 1996, S. 273 [284]). Durch die hierzu ergangene Rechtsprechung kann der Begriff näher konkretisiert werden. Nach überwiegender Auffassung muss eine Straftat von erheblicher Bedeutung mindestens dem Bereich der mittleren Kriminalität zuzurechnen sein, den Rechtsfrieden empfindlich stören und dazu geeignet sein, das Gefühl der Rechtssicherheit der Bevölkerung erheblich zu beeinträchtigen (vgl. BTDrucks 13/10791, S. 5; Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 44. Aufl., § 98a Rn. 5; Rudolphi in: SK-StPO, § 98a Rn. 10; Senge, NJW 1999, S. 253 [254]). Dabei grenzen die in der Vorschrift genannten Regelbeispiele den unbestimmten Rechtsbegriff weiter ein. Dadurch wird dem Bestimmtheitsgebot hinreichend Rechnung getragen (vgl. Graf, Rasterfahndung und organisierte Kriminalität, 1997, S. 265 ff.; krit. Lindemann, KJ 2000, S. 86 ff.). Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers zu 2. kommt es für die Frage der Erheblichkeit der Bedeutung einer Straftat nicht auf die Wahrscheinlichkeit der Spurenverursachung durch bestimmte Arten von Straftaten an; diese ist vielmehr von Fall zu Fall unter dem Gesichtspunkt der Erforderlichkeit der Maßnahme zu prüfen (vgl. LG Berlin, NJW 2000, S. 752; LG Freiburg, NStZ 2000, S. 165; LG

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Koblenz, StV 1999, S. 141; Eisenberg, Beweisrecht der StPO, 3. Aufl., Rn. 1687k; Senge in: KK-StPO, 4. Aufl., § 81g Rn. 4). BVerfGE 65,1 – Volkszählung Leisätze:

1. Unter den Bedingungen der modernen Datenverarbeitung wird der Schutz des

Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten von dem allgemeinen

Persönlichkeitsrecht des Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG umfaßt. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.

2. Einschränkungen dieses Rechts auf “informationelle Selbstbestimmung” sind

nur im überwiegenden Allgemeininteresse zulässig. Sie bedürfen einer verfassungsgemäßen gesetzlichen Grundlage, die dem rechtsstaatlichen Gebot der Normenklarheit entsprechen muß. Bei seinen Regelungen hat der Gesetzgeber ferner den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten. Auch hat er organisatorische und verfahrensrechtliche Vorkehrungen zu treffen,

welche der Gefahr einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts entgegenwirken.

3. Bei den verfassungsrechtlichen Anforderungen an derartige Einschränkungen

ist zu unterscheiden zwischen personenbezogenen Daten, die in

individualisierter, nicht anonymer Form erhoben und verarbeitet werden, und solchen, die für statistische Zwecke bestimmt sind. Bei der Datenerhebung für statistische Zwecke kann eine enge und konkrete Zweckbindung der Daten nicht verlangt werden. Der Informationserhebung und Informationsverarbeitung müssen aber innerhalb des Informationssystems zum Ausgleich entsprechende Schranken gegenüberstehen.

4. Das Erhebungsprogramm des Volkszählungsgesetzes 1983 (§ 2 Nr. 1 bis 7,

§§ 3 bis 5) führt nicht zu einer mit der Würde des Menschen unvereinbaren Registrierung und Katalogisierung der Persönlichkeit; es entspricht auch den Geboten der Normenklarheit und der Verhältnismäßigkeit. Indessen bedarf es

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zur Sicherung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung ergänzender verfahrensrechtlicher Vorkehrungen für Durchführung und Organisation der Datenerhebung. 5. Die in VoZählG 1983 § 9 Abs. 1 bis 3 vorgesehenen Übermittlungsregelungen (unter anderem Melderegisterabgleich) verstoßen gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Die Weitergabe zu wissenschaftlichen Zwecken (VoZählG 1983 § 9 Abs. 4) ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Aus der Begründung:

1. a) Im Mittelpunkt der grundgesetzlichen Ordnung stehen Wert und Würde der Person, die in freier Selbstbestimmung als Glied einer freien Gesellschaft wirkt. Ihrem Schutz dient – neben speziellen Freiheitsverbürgungen – das in Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG gewährleistete allgemeine Persönlichkeitsrecht, das gerade auch im Blick auf moderne Entwicklungen und die mit ihnen verbundenen neuen Gefährdungen der menschlichen Persönlichkeit Bedeutung gewinnen kann (vgl. BVerfGE 54, 148 [153]). Die bisherigen Konkretisierungen durch die Rechtsprechung umschreiben den Inhalt des Persönlichkeitsrechts nicht abschließend. Es umfaßt – wie bereits in der Entscheidung BVerfGE 54, 148 (155) unter Fortführung früherer Entscheidungen (BVerfGE 27, 1 [6] – Mikrozensus; 27, 344 [350f] – Scheidungsakten; 32, 373 [379] – Arztkartei; 35, 202 [220] – Lebach; 44, 353 [372f] – Suchtkrankenberatungsstelle) angedeutet worden ist – auch die aus dem Gedanken der Selbstbestimmung folgende Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden (vgl. ferner BVerfGE 56, 37 [41 ff.] – Selbstbezichtigung; 63, 131 [142f] – Gegendarstellung). Diese Befugnis bedarf unter den heutigen und künftigen Bedingungen der automatischen Datenverarbeitung in besonderem Maße des Schutzes. Sie ist vor allem deshalb gefährdet, weil bei Entscheidungsprozessen nicht mehr wie früher auf manuell zusammengetragene Karteien und Akten zurückgegriffen werden muß, vielmehr heute mit Hilfe der automatischen Datenverarbeitung

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Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person (personenbezogene Daten [vgl. § 2 Abs. 1 BDSG]) technisch gesehen unbegrenzt speicherbar und jederzeit ohne Rücksicht auf Entfernungen in Sekundenschnelle abrufbar sind. Sie können darüber hinaus – vor allem beim Aufbau integrierter Informationssysteme – mit anderen Datensammlungen zu einem teilweise oder weitgehend vollständigen Persönlichkeitsbild zusammengefügt werden, ohne daß der Betroffene dessen Richtigkeit und Verwendung zureichend kontrollieren kann. Damit haben sich in einer bisher unbekannten Weise die Möglichkeiten einer Einsichtnahme und Einflußnahme erweitert, welche auf das Verhalten des Einzelnen schon durch den psychischen Druck öffentlicher Anteilnahme einzuwirken vermögen. Individuelle Selbstbestimmung setzt aber – auch unter den Bedingungen moderner Informationsverarbeitungstechnologien – voraus, daß dem Einzelnen Entscheidungsfreiheit über vorzunehmende oder zu unterlassende Handlungen einschließlich der Möglichkeit gegeben ist, sich auch entsprechend dieser Entscheidung tatsächlich zu verhalten. Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden. Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß. Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. Wer damit rechnet, daß etwa die Teilnahme an einer Versammlung oder einer Bürgerinitiative behördlich registriert wird und daß ihm dadurch Risiken entstehen können, wird möglicherweise auf eine Ausübung seiner entsprechenden Grundrechte (Art. 8, 9

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GG) verzichten. Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist. Hieraus folgt: Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus. Dieser Schutz ist daher von dem Grundrecht des Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG umfaßt. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Dieses Recht auf “informationelle Selbstbestimmung” ist nicht schrankenlos gewährleistet. Der Einzelne hat nicht ein Recht im Sinne einer absoluten, uneinschränkbaren Herrschaft über “seine” Daten; er ist vielmehr eine sich innerhalb der sozialen Gemeinschaft entfaltende, auf Kommunikation angewiesene Persönlichkeit. Information, auch soweit sie personenbezogen ist, stellt ein Abbild sozialer Realität dar, das nicht ausschließlich dem Betroffenen allein zugeordnet werden kann. Das Grundgesetz hat, wie in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts mehrfach hervorgehoben ist, die Spannung Individuum – Gemeinschaft im Sinne der Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundenheit der Person entschieden (BVerfGE 4, 7 [15]; 8, 274 [329]; 27, 1 [7]; 27, 344 [351f]; 33, 303 [334]; 50, 290 [353]; 56, 37 [49]). Grundsätzlich muß daher der Einzelne Einschränkungen seines Rechts auf informationelle Selbstbestimmung im überwiegenden Allgemeininteresse hinnehmen. Bemerkung: OpenData und Volkszählungen Der OpenData Ansatz ist mit Volkszählungen nur dann verträglich, wenn die Anonymität, d.h. die Herkunft der Daten durch einen Personenbezug aus den

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Daten nicht analysiert oder berechnet werden kann. http://www.jusline.at/17 Statistikgeheimnis_BstatG.html (1) Daten dürfen in personenbezogener Form nur entsprechend § 16 Abs. 3 verwendet werden. Sie dürfen insbesondere nicht in der Weise ausgewertet werden, daß das Zutreffen von Merkmalen personenbezogen dargestellt wird. (2) Die Organe der Bundesstatistik dürfen personenbezogene Daten an Dritte nur übermitteln, wenn Rechtsakte gemäß § 4 Abs. 1 Z 1 oder bundesgesetzliche Bestimmungen dies vorsehen oder der Betroffene ausdrücklich und unmißverständlich der Übermittlung zugestimmt hat. (3) Die mit Aufgaben der Bundesstatistik betrauten Personen sind über alle personenbezogenen Daten, die ihnen in Wahrnehmung dieser Tätigkeit, und über alle Tatsachen, die ihnen bei der statistischen Erhebung zur Kenntnis gelangt sind, zur Verschwiegenheit verpflichtet. Bei der Wahrnehmung der Aufgaben der Bundesstatistik sind sie Beamte im Sinne des § 74 des Strafgesetzbuches (StGB), BGBl. Nr. 60/1974. (4) Das Statistikgeheimnis gilt als Amtsgeheimnis gemäß § 310 StGB. Durch Aggregationen und Projektionen (Weglassungen, Projektionen in der Datenbank) können Daten anonymisiert werden. Eine Anonymisierungsfunktion kann durch Analysefunktionen verifiziert werden. Das Verfahren der Anonymisierung kann mit Mitteln der relationalen Algebra bewiesen werden3. Die Aggregate Straße, Wohnviertel, Stadtbezirk, Stadt, Kreis, Regierungsbezirk, Bundesland können topologisch aber auch nach anderen Projektionen erfolgen. Strategieempfehlung: Das DESTATIS fördert mit dem BMBF eine Forschungsgruppe, die sich mit diesem Ansatz für verschiedene Fachstatistiken beschäftigt. An dieser Stelle muss gegenüber dem Bundesverfassungsgericht die Sphärentheorie erweitert werden. Nach Jörn Ipsen wird hier objektiv anonymisiert. In diesem Fall spreche ich von der Öffentlichen Sphäre. In der Informationsethik IV habe ich beleuchtet, dass es in der Öffentliche Sphäre nur

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Informationsproduzenten und Informationskonsumenten gibt. Diese

3 C.J Date: An Introduction to Database Systems, The System Programming Series, Addison Wesley

1985

Argumentation ist zweckbindungsfrei. Sie unterliegt der Meinungsfreiheit und Verwendungsfreiheit. Klassifizierung der Neurologisch – Biometrischen Ansätze – Bioscanning Als “aktive Biometrie” wird im folgenden die Nutzung biologischer Daten zum Zwecke der Fahndung oder polizeilichen oder geheimdienstlichen Kontrolle biologisch determinierter Informationen bezeichnet. Unter aktiver Biometrie

werden auch die Begriffe Neuroinformatik, Neuro-Bionik, u.ä. subsumiert. Die politische Gefahr an dieser aktiven Biometrie ist die technologische Vorstufe zur politischen Möglichkeit eines Genozid. Diese Problematisierung scheitert in der Regel an den organisatorisch – technischen Maßnahmen die im Sinne des BDSG anzuwenden sind. Es ist jedoch so, dass in den Innenministerien der Länder und des Bundes das BDSG nicht in der Strenge überwacht wird, wie viele es für erforderlich halten. Steuerung

1. Elektrodistanzwaffen/Taser Waffen zur neurologischen Kontrolle (weiße

Folter, Tötung ohne gezielter Todesschuß, Der Einsatz von Polizeiwaffen

muß einem Strafverfahren unterzogen werden können, der

Anspruchsgegner muß zweifelsfrei nachweisbar sein, vgl. Schmauchspuren)

2. “Gehirnschrittmacher” als neurologischer Impuls zur Tötung von

Gedanken (im Widerspruch zur Patientenmündigkeit), Universität Köln

3. Neuroinformatik als “Androidenforschung” , Erkenntnis und Ehtik,

Selbstverpflichtungserklärungen (Integrity). Beobachtung

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1. “berührungslose Personenkontrolle” als Beispiel der Unterhöhlung der

Gesetzeslage wegen fehlendem Rechts: deutsche Echolon (Röntgenstrahlen) - optoelektronische Geräte (BDSG), Artikel 1 Würde des Menschen (Gesundheit)

2. deutsches Echolon (Terraherzgeneratoren) durchdringen Kleidung und

Gebäude, Artikel 1 Würde des Menschen

3. Die Erhebung biometrischer Merkmale führen zur Klassifizierung

biologischer Merkmale, Stigmatisierung – juristische Freiräume im

Europarecht

4. Elektronische Fussfesseln zur automatischen Bestimmung von

Aufenthaltsorten

5. Einsatz von RFID Technologi

Bewertung

1. Verbindung der Ausweisdaten mit Datenpools über Vorbestrafungen,

Psychatriepatienten unter der Vernachlässigung von Gründen, z.B. Stalking oder Folter)

2. Handlungsregulationstheorie, Klassifizierung von Entscheidungs- und

Ermessensspielräumen (politisch, psychologisch, organisatorisch) Artikel 5 [Folterverbot] - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10 Dezember 1948 „Niemand darf der Folter oder grausamer oder erniedrigender Behandlung oder Strafe ausgesetzt werden.“ Der Artikel 3 sollte um den Absatz 1 e) erweitert werden, nachdem von den BürgerInnen der BRD oder der Europäischen Union der Petitionsausschuß oder der vorgeschlagene Ombudsmann/-frau angerufen werden kann, der oder die den §1 Grundsatz für die betroffenen BürgerInnen wieder in Kraft setzt. Subsumierung: Elektrodistanzwaffen, Taser, Elektrowaffen, Waffen, die neurologische Verletzungen hervorrufen: z.B. Schockzustände, nachhaltige Konzentrationsprobleme usw. Technologiefolgenabschätzung

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Die Neuroinformatik ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Informationsverarbeitung in neuronalen Systemen befasst um diese in technischen Systemen anzuwenden. Sie ist zu unterscheiden von der Computational Neuroscience welche als Teilgebiet der Neurobiologie sich mit dem Verständnis biologischer neuronaler Systeme mittels mathematischer Modelle beschäftigt. Bei der Neuroinformatik handelt es sich um ein stark interdisziplinäres Forschungsgebiet im Schnittbereich zwischen KI-Forschung und Kognitionswissenschaft. Im Gegensatz zu der Künstlichen Intelligenz, deren Ziel es ist, Maschinen zu entwickeln, die sich im Ergebnis "intelligent" verhalten, geht es der Neuroinformatik mehr um die innere Arbeitsweise des Gehirns. Dessen Arbeitsweise wird untersucht, indem man seine Grundbausteine, Neuronen und Synapsen und deren Verschaltung simuliert. Neuroinformatik, Computional Neuroscience und Robotik als Vorstufe der Androidenforschung http://www.neuroinformatik.ruhr-uni-bochum.de/ (vom 17. Mai 2008) “Die Neuroinformatik beschäftigt sich mit grundsätzlichen Problemen der Informationsverarbeitung, so wie sie in Nervensystemen und künstlichen autonomen Systemen auftreten. Ziel ist es, die Organisationsprinzipien des Nervensystems bis zur informationstechnischen Anwendbarkeit aufzuarbeiten. Umgekehrt liefern die Anwendungserfahrungen wichtige Randbedingungen und Auswahlkriterien für Theorien der Neurowissenschaften. Exemplarische Probleme sind das künstliche Handeln (autonome Robotik) und Wahrnehmen (Computer-Sehen) mit industrienahen Anwendungsprojekten in der Fahrerassistenz, Gesichtserkennung, biomedizinischen Technik und geophysikalischen Fernüberwachung. Methodisch kommen mathematische Theorien der Nervennetze, die Theorie der stochastischen dynamischen Systeme und die Lerntheorie zum Tragen. Näheres erfahren Sie indem Sie einen der beiden Lehrstühle Theoretische Biologie (G. Schöner, Leiter) oder Systembiophysik (R. Würtz, komm. Leiter) in der linken Leiste

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auswählen.

Kontakt:

Prof. Dr. Gregor Schöner Geschäftsführender Leiter Institut@neuroinformatik.ruhr-uni-bochum.de” http://de.wikipedia.org/wiki/Computational_Neuroscience Computational Neuroscience (von engl. computation: Berechnung, Informationsverarbeitung, und Neuroscience: Neurowissenschaften, Hirnforschung) ist eine interdisziplinäre Wissenschaftrichtung, die sich mit den informationsverarbeitenden Eigenschaften des Nervensystems beschäftigt [1]. Informationsverarbeitung meint dabei das gesamte Spektrum der Hirnfunktionen von den verschiedenen Stufen der Verarbeitung von Sinneseindrücken bis zu kognitive Funktionen wie Lernen, Gedächtnis, Entscheidungsfindung, sowie die Steuerung des motorischen Systems zur Ausführung von Handlungen. Das wichtigste methodische Werkzeug der Computational Neuroscience ist die mathematische Modellierung von Bestandteilen des Nervensystems wie Nervenzellen, Synapsen und neuronalen Netzwerken mit den Methoden der Biophysik und der Theorie der dynamischer Systeme. Diese Modelle werden aufgrund ihrer Komplexität oft auch im Computer simuliert. Außerdem stellt die Computational Neuroscience auch komplexe Analysemethoden experimenteller neuronaler Daten zur Verfügung. Bei all diesen Ansätzen ist eine enge Zusammenarbeit von experimentell arbeitenden Wissenschaftlern aus den Disziplinen Biologie, Medizin und Psychologie, sowie Theoretikern aus der Mathematik, Physik und Informatik erforderlich. Die experimentellen Daten bieten sowohl die Grundlage für die Modelle (z.B. elektrophysiologische Eigenschaften von Nervenzellen und Synapsen, Netzwerkstrukturen in realen Nervennetzen) als auch die Möglichkeit zum Testen ihrer Vorhersagen, etwa über bestimmte dynamische oder informationsverarbeitende

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Eigenschaften. Die Modelle wiederum bieten die Möglichkeit, die oftmals vielfältigen und z.B. widersprüchlich erscheinenden Ergebnisse der Experimente systematisch zu ordnen und durch mathematische Analyse und Simulation komplexe Zusammenhänge zu erkennen, die ohne diese Methode nur schwer oder gar nicht zu erfassen sind. https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Themen/Biometrie/AllgemeineEinfuehrung/einfuehrung. html Grundsätzliche Funktionsweise biometrischer Verfahren

Ziel einer biometrischer Erkennung ist stets, die Identität einer Person zu ermitteln (Identifikation) oder die behauptete Identität zu bestätigen oder zu widerlegen (Verifikation). Berechtigte Personen sollen also z. B. von unberechtigten Personen getrennt werden. Authentizität und damit die Übereinstimmung einer behaupteten mit der tatsächlichen Identität ist neben Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit eines der herausragenden Sicherheitsziele im informationstechnologischen Zusammenhang. Von den drei Möglichkeiten der Authentisierung von Personen anhand von Wissen, Besitz oder Sein bieten sich biometrische Systeme, die auf einer biometrischen Erkennung beruhen, zur Gewährleistung der Authentizität am ehesten an. Denn während bei Wissen ein künstlich generierter Code wie eine Geheimzahl oder ein Passwort sowie bei Besitz ein Element wie eine Karte nur mittelbar durch eine gewollte Zuweisung einer bestimmten Person temporär zugeordnet wird, sind Seins-Merkmale wie körperliche Eigenschaften oder Verhaltensweisen unmittelbar und

sofern für die Biometrie von Bedeutung – in der Regel dauerhaft an eine Person gebunden. Eine (beabsichtigte oder unfreiwillige) Trennung von der Person kann grundsätzlich nicht stattfinden. Etymologisch ist Biometrie die Technik der Erkennung einer Person anhand persönlicher Charakteristika: "Biometrie (die): Wissenschaft von der Zählung und (Körper-) messung an

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Lebewesen" (Duden, Das große Fremdwörterbuch; griechisch: bios=Leben, metron=Maß

bzw. metrein=messen). Biometrische Erkennung erfolgt anhand messbarer, individueller Körpermerkmiometrie steht darüber hinaus im Zusammenhang mit der zahlenmäßigen, d.

h.

mathematishen Beschreibung und Vermessung in der Biologie, hier vor allem im Bereich der Statistik (hier auch "Biometrik"). Dieser Unterscheidung zwischen Biometrie und Biometrik entspricht die Unterscheidung im englischen Sprachraum zwischen "biometrics" und "biometry", wobei letztere ein wesentlich weiteres Feld erfasst und auch statistische Anwendungen der Biologie und Medizin beinhaltet. Biometrische Erkennung durch ein biometrisches System verfolgt das Ziel, eine mittels automatisierter Messung durch ein spezifisches Merkmal bestimmte Person von anderen unterscheidbar zu machen. Es muss sich daher (in Abgrenzung zur Forensik) um die automatische Erkennung eines lebenden Individuums in Echt-Zeit handeln. Unterschieden werden biometrische Verfahren und Systeme. Ein biometrisches Verfahren ist ein auf biometrischer Erkennung basierender Mechanismus zur Authentisierung eines Menschen aufgrund seiner persönlichen, biologischen Eigenschaften mittels entsprechender Erkennungsgeräte. Unter einem biometrischen System ist ein kombiniertes Hard- und Software-Gefüge zur biometrischen Identifikation oder biometrischen Verifikation der Identität zu verstehen, das unter Verwendung biometrischer Verfahren arbeitet. Biometrische Verfahren werden dadurch ermöglicht, dass verschiedene Körper- oder Verhaltensmerkmale einem bestimmten Menschen zuzuordnen sind. Erkannt wird der Nutzer hier anhand seiner Individualität. Körperliche Merkmale sind in der Regel untrennbar mit dem Körper der Person verbunden und müssen daher nicht erst dem Berechtigten künstlich zugeordnet werden. Im Gegensatz zu lediglich auf die Person bezogenen Merkmalen sind

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diese also direkt und nicht nur abgeleitet unmittelbar an die Person gebunden. Körperliche Merkmale sind in der Regel auch nicht wie lediglich einer Person künstlich zugeordnete Besitzelemente verlierbar. An ein körperliches Merkmal muss sich der Merkmalsträger nicht erinnern, er trägt es untrennbar stets bei sich. Es kann im Allgemeinen auch nicht geheim gehalten werden. Im Gegenteil liegen viele der für eine biometrische Erkennung verwendeten körperlichen Merkmale wie Gesicht und Finger offen. Biometrische Merkmale können schließlich nicht übertragen oder weitergegeben werden. Wenn die Zuordnung des körperlichen Merkmals zu einer Person korrekt erfolgt, kann mit Verwendung dieses Merkmals somit sichergestellt werden, dass es sich bei der vorhandenen Person tatsächlich um die angenommene bzw. behauptete Identität handelt. Es ergeben sich also erhebliche Vorteile gegenüber einer Authentisierung anhand des Prinzips Besitz und Wissen. Historische Entwicklung der Biometrie In den vergangenen Jahrhunderten wurden Menschen in unterschiedlicher Art und Weise authentisiert. Archäologische Funde belegen, dass der Fingerabdruck als eine Form der Identifikation schon früh bei den Assyrern eingesetzt wurde, die Tonvasen mit dem Fingerabdruck des Töpfers kennzeichneten. In der Tang-Dynastie (618-906) wurden die ersten Fingerabdrücke verwendet, um Verträge zu authentifizieren. Zur Zeit der Pharaonen wurde die Körpergröße einer Person zum Nachweis seiner Berechtigung verwendet. Die Vermessung des Menschen zu Identifikationszwecken wird vor allem im Bereich der Strafverfolgung schon lange angewendet. 1858 erfolgten erste Vorschläge zur Nutzung des Fingerabdrucks in der Kriminalistik. Im gleichen Jahr wurde erstmals der Fingerabdruck in einem Distrikt im britischen Indien durch Sir William Herschel angewendet, um Verträge mit Handelsreisenden zu authentifizieren. 1879 entwickelte Alphonse Bertillon ein Messsystem, dass bereits das grundsätzliche Ziel der Identifikation durch physiologische Merkmale verfolgte. Darauf beruhend wurde die Methode bei der Polizei auf der ganzen Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt. 1892 fand Sir Francis Galton, Statistiker und Cousin von

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Darwin, als erster heraus, dass der Fingerabdruck einzigartig für jedes Individuum ist und sich prinzipiell während des ganzen Lebens nicht ändert. 1897 wurden die ersten Straftäter durch New Scotland Yard mittels Fingerabdrucks identifiziert. Ein System des Fingerabdrucks wurde von 1901 an eingesetzt und 1903 offiziell in Deutschland eingeführt. Demnach ist die Daktyloskopie in Europa etwa seit der Wende zum 20. Jahrhundert in Gebrauch. Eine Automatisierung erfolgte hingegen erst später. In den sechziger Jahren begannen Arbeiten an der automatisierten Fingerabdruckerkennung auch im nicht-forensischen Bereich für Hochsicherheitssysteme. In den siebziger Jahren folgten Entwicklungen von Handgeometrieerkennungssystemen. Mitte der achtziger Jahre wurden Verfahren zur Erkennung von Retina und Iris entwickelt. Ende der achtziger Jahre wurde das erste Verfahren zur Iriserkennung durch John Daugman patentiert. Auf der Grundlage neuronaler Netze werden biometrische Systeme seit etwa 1995 angewendet. Von 1994-1996 erfolgte der erste Wettbewerb von Gesichtserkennungsverfahren, ausgeschrieben und veranstaltet vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium. Darauf hin entstand die erste Kommerzialisierungswelle biometrischer Systeme, an die sich die Entwicklung des Marktwettbewerbs entsprechender Produkte anschloss. Biometrische Merkmale und Verfahren - Grundsätzliche Verfahrensweise Biometrische Merkmale beruhen stets auf drei Anteilen. Zum einen entstehen sie genotypisch, d. h. sie sind genetisch bedingt und damit teilweise auch vererbbar. Zum anderen entstehen sie in einer embryonalen Phase auf der Basis von Zufallsprozessen, also randotypisch, und bleiben ein Leben lang erhalten. Und schließlich sind sie verhaltensgesteuert und damit konditioniert und können teilweise anerzogen und geändert werden. Unterschieden werden biometrische Verfahren, die mit physiologischen Merkmalen arbeiten, und solche, die verhaltensbezogene Merkmale verwenden. Die Merkmale sind entweder

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unveränderlich, oder aber veränderlich und damit abhängig vom Verlauf. Die darauf beruhende Unterscheidung in statische und dynamische Verfahren lässt sich allerdings nicht immer einhalten, da ein prinzipiell statisches Verfahren, das mit unveränderlichen Merkmalen arbeitet, durch die konkrete Anwendung auch veränderliche Anteile enthalten und dadurch dynamisch werden kann. Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein an sich statisches Sprechererkennungs- oder Unterschriftenprüfsystem zusätzlich ein variables Passwort verwendet. Verfahren, die mit physiologischen Merkmalen arbeiten, beruhen in der Regel auf der Verwendung passiver Merkmale wie Gesicht, Iris, Finger oder Hand. Verhaltensbezogene Merkmale beruhen dagegen grundsätzlich auf einem aktiven Tun wie Unterschrift, Stimme oder Anschlagrhythmus an einer Tastatur. Sie basieren somit auf der Untersuchung der personencharakteristischen Anteile menschlicher Aktionen. Verhaltensbezogene Verfahren unterliegen immer natürlichen Schwankungen. Sie enthalten aber auch stets eine physische Komponente, die bei der Merkmalsauswahl der biometrischen Systeme in der Regel dominieren, und stellen damit auch immer eine Ausprägung eines statischen Merkmals dar. So ist zwar etwa die Unterschriftsbewegung immer unterschiedlich, jedoch ist diese grundsätzlich durch das immer konstante motorische System der jeweiligen Person bestimmt, so wie auch die Stimme einer Person zu einem Großteil durch die Struktur des Mund- und Rachenraumes geprägt ist. Ablauf einer biometrischen Erkennung Das Grundprinzip der biometrischen Erkennung ist bei allen Systemen gleich. Alle biometrischen Systeme enthalten unabhängig von ihrem oft sehr individuellen technologischen Aufbau die Komponenten der Personalisierung oder Registrierung des Nutzers im System (Enrolment), die Erfassung der biometrisch relevanten Eigenschaften einer Person und die Erstellung von Datensätzen (Templates) sowie den Vergleich der aktuell präsentierten mit den zuvor abgespeicherten Daten (Matching). Die Erfassung

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biometrischer Merkmale erfolgt sowohl bei der erstmaligen Erfassung zur Erstellung des sog. Referenzdatensatzes als auch bei der späteren Erfassung zur Wiedererkennung durch Sensoren wie Kamera, Mikrofon, Tastatur, Druckpads, Geruchssensoren oder Fingerabdrucksensoren. Zur Erfassung einer Person in einem biometrischen System wird beim Enrolment zunächst von dem Originalmerkmal ein Bild erzeugt und aufgezeichnet, die sog. Rohdaten. Mittels eines in aller Regel herstellerspezifischen Algorithmus wird dieses Original in einen Datensatz umgewandelt, in das sog. Template. Dieses enthält den extrahierten Datensatz aus den aufgenommen Daten. Für einen reinen Bildvergleich wird dagegen kein Template generiert, sondern das Originalbild als Referenzbild abgespeichert und gegen ein neues Originalbild abgeglichen. Beim sog. Matching wird schließlich ein Vergleich zwischen dem gespeicherten Template und dem Datensatz, der bei der erneuten Präsentation des Merkmals gegenüber dem biometrischen System erstellt wird, vorgenommen. Bei Übereinstimmung meldet das Gerät die Erkennung des Nutzers. Erfassung, Auswertung und Vergleich biometrischer Merkmale ist naturgemäß mit Messfehlern behaftet, da sich die verwendeten Merkmale im Lauf der Zeit verändern. Dies kann auf natürlichen, etwa altersbedingten Änderungen beruhen, aber auch auf äußeren Einflüssen wie Verletzungen oder Krankheiten. Hinzu kommen äußerliche Veränderungen wie Änderung der Haartracht (Frisur, Bart), Tragen einer Brille, von Kontaktlinsen oder veränderte Kosmetik. Zudem wird das Merkmal dem System niemals in der gleichen Art und Weise vom Nutzer dargeboten. Die Position des Fingers z. B. auf einem Fingerabdrucksensor oder der Blickwinkel des Gesichts ändern sich bei jeder Nutzung geringfügig. Dies hat zur Folge, dass zwei digitale Abbilder eines biometrischen Merkmals niemals identisch sind. Ein exakter Abgleich der Daten kann daher nicht erreicht werden. Die tatsächliche Entscheidung über Match oder Non-Match beruht vielmehr auf zuvor eingestellten

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Parametern, die einen Toleranzbereich bilden, in dem biometrische Daten vom System als "gleich" erkannt werden. Die biometrischen Merkmale werden nicht auf Gleichheit, sondern nur auf "hinreichende Ähnlichkeit" getestet. Dies hat zur Folge, dass biometrische Systeme nur mit systemtypischer Wahrscheinlichkeit bestimmen können, ob es sich um den wahren Berechtigten handelt.“ Fazit: Aus meiner Sicht sollte nur das Matching erlaubt sein. Das Suchen von Teilen mit einer bestimmten Zusammensetzung - Genotypen genannt - sollten man verbieten, weil Personentypen (Hautfarbe, Geschlecht, usw) zu Rastern führen, die rassistischen Fragestellungen entsprechen. Gegenstand der Modellierung sind Strukturen auf allen Größen- und Komplexitätsskalen, angefangen von biophysikalischen Simulationen der molekularen Dynamik bestimmter Ionenkanäle und Neurotransmitter, über Modelle einzelner Nervenzellen, bis hin zu komplexen Netzwerkmodellen, die Interaktionen zwischen Hirnregionen nachbilden. Abhängig von der Fragestellung können diese Modelle sehr unterschiedliche Abstraktionsgrade aufweisen, d.h., entweder eng an experimentelle Daten angelegt werden oder eher die generellen Prinzipien und Strukturen abbilden und formalisieren, die aus den Experimenten gewonnen wurden. Computational Neuroscience kann bis zu einem gewissen Grad gegenüber konnektionistischen Theorien der Psychologie, reinen Lerntheorien wie Maschinenlernen und künstlichen neuronalen Netzwerken, sowie dem Gebiet der Neuroinformatik abgegrenzt werden, obgleich diese Gebiete zum Teil parallele Entwicklungsgeschichten haben und teilweise auch ähnliche Ziele verfolgen. Modellierungsansätze der Computational Neuroscience haben den Anspruch, bestimmte Aspekte der neuronalen Strukturen biologisch realistisch abzubilden und direkte Vorhersagen über entsprechende Experimente zu machen. Konnektionistische Modelle verfolgen ein ähnliches Vorhersageziel auf der Ebene psychophysikalischer Experimente, haben aber nur einen eingeschränkten Anspruch auf biologischen Realismus, der sich auf die Struktur

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der Verknüpfungen und die Fähigkeit zum Lernen beschränkt. Ähnliches gilt für die Lerntheorien, die aber oft zusätzlich auch für rein technische Zwecke verwendet werden, etwa für die Vorhersage einer komplexen Zeitreihe oder zur Mustererkennung in Bildern. In diesen anwendungsorientierten Bereichen spielt die Analogie zum Gehirn nur eine untergeordnete Rolle, ein Verständnis menschlicher Informationsverarbeitung wird nicht angestrebt. Die Neuroinformatik schließlich nimmt, ihrem Namen folgend, eine informatische Sichtweise auf die Neurowissenschaften ein. Das beinhaltet unter anderem die Entwicklung von Datenbanken, Datenstrukturen und Standards zur effizienten Speicherung, Archivierung und zum Austausch experimenteller Daten, sowie die Entwicklung von Software sowohl zur Modellierung neuronaler Systeme (z.B. Neuron, Genesis, NEST) und zur Erfassung Analyse experimenteller Daten [2]. Abstraktere Ansätze wie künstliche neuronale Netzwerke und maschinelles Lernen werden bisweilen ebenfalls der Neuroinformatik zugerechnet [3]. Forschungsthemen Elektrischer Schaltplan für das Hodgkin-Huxley-Modell Ein frühes Neuronenmodell (1952), das, teilweise modifiziert, oft die Grundlage heutiger Software ist, ist das Hodgkin-Huxley-Modell. Ausgehend von einer Beschreibung der durch Ionenkanäle entscheidend beeinflussten elektrischen Eigenschaften der Zellmembran von Neuronen in Form eines Ersatzschaltbildes modelliert es die Entstehung von Aktionspotentialen. Die in den vielfältigen Modellen eingesetzten mathematischen Methoden stammen überwiegend aus der Theorie dynamischer Systeme. Dem teilweise sprunghaften Verhalten von Neuronen (z. B. im Bereich des Schwellenpotentials) wird durch Bifurkationen Rechnung getragen.[4] Beispiele für die Anwendung solcher Modelle sind die Beschreibung von Zellen in den Basalganglien, mit dem Ziel, neue Therapieansätze für die Parkinson- Krankheit zu entwickeln,[5] bei denen die auch Modellierung einzelner Zellen (wie z. B. mit der Software Neuron möglich) wichtig ist und Versuche, komplexe kognitive Prozesse wie im Stroop-Test mit dem Programm Emergent zu

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beschreiben, wobei zusätzliche Effekte wie die Hebbsche Lernregel eine Rolle spielen, aber einzelne Zellen aufgrund der berücksichtigen Anzahl deutlich stärker vereinfacht werden.[6]

http://www.tu-braunschweig.de/presse/medien/presseinformationen?year=2008&pinr=92

Nr. 92/2008 vom 19.6.2008 Mit Gehirnsignalen ein Fahrzeug steuern – Hightech-Helm misst Gehirnaktivitäten Der Traum von einer einfachen Schnittstelle zwischen Gehirn und Maschine ist wahr geworden. Mithilfe von Gehirnsignalen kann jeder Mensch zum Beispiel ein Modellauto lenken. Benötigt wird ein Helm, der die Gehirnströme ohne direkten elektrischen Kontakt in Steuerungssignale umsetzt. Forscher an der Technischen Universität Braunschweig haben ihn jetzt entwickelt. Das neue Verfahren basiert auf einem klassischen Elektroenzephalogramm (EEG). Es misst die elektrische Aktivität des Gehirns anhand von Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Ein Computer überträgt die Signale auf das Fahrzeug. Indem sich die Testperson auf vorgegebene Muster konzentriert, kann sie die Richtung des Modellfahrzeugs verändern. In Sekunden einsatzbereit Der Clou: Das neue Brain-Computer-Interface kommt ohne direkten elektrischen Kontakt zum Kopf aus. Die Gehirnsignale werden von den Elektroden im Helm berührungslos gemessen. So kann man auf elastische Hauben und den Einsatz von Kontaktgel verzichten, die beim herkömmlichen EEG benötigt werden. Während ein EEG bisher eine lange und für den Patienten unangenehme Vorbereitung benötigt, ist der Helm in Sekunden einsatzbereit. Mit dieser Methode lassen sich nicht nur Modellautos lenken. Sie soll in Zukunft auch als schonende und kostengünstige Alternative bei der Diagnose von Gehirnerkrankungen verwendet werden. Auch bei der Steuerung von Computerspielen und anderer Geräte wie Rollstühle und Prothesen soll die Entwicklung zum Einsatz kommen. Signale aus dem Sehzentrum

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In dem Fahrzeug-Versuch werden die Signale im Sehzentrum des Gehirns gemessen. Um zu steuern betrachtet man auf einem Bildschirm zwei Schachbrettmuster, die mit unterschiedlicher Frequenz blinken. Konzentriert man sich auf das linke Schachbrett, fährt das Auto nach links, beim rechten Schachbrett entsprechend nach rechts. Wird keines der beiden Muster fokussiert, fährt das Fahrzeug geradeaus. Ein Sensor passt auf eine Zwei-Euro-Münze Das Brain-Computer-Interface ermöglicht den direkten Informationsfluss vom Gehirn zum Computer. Dazu müssen Signale aus dem Gehirn aufgenommen werden. Die Wissenschaftler am Institut für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik (EMG) der Technischen Universität Braunschweig haben dazu eine neue Methode, das kapazitive EEG entwickelt. Die Braunschweiger arbeiteten in dem vom BMBF geförderten Projekt eng mit Prof. Dr. Gabriel Curio von der Klinik für Neurologie der Charité Berlin und Prof. Dr. Klaus-Robert Müller vom Fraunhofer Institut FIRST in Berlin zusammen. „Gehirnaktivitäten lassen sich auch an der Körperoberfläche nachweisen. Sie verursachen Ladungsverschiebungen im Bereich der Kopfhaut“, erläutert EMG-Institutsleiter Prof. Dr. Meinhard Schilling. „Diese Änderung der elektrischen Ladung kann wiederum die Ladung auf einer metallischen Platte in Körpernähe beeinflussen. Das machen wir uns zunutze: Die Platte benötigt keinen elektrischen Kontakt zum Körper mehr. So können wir selbst durch Haare hindurch die Gehirnströme aufzeichnen. “Mit hochempfindlichen Signalverstärkern bereiten die Wissenschaftler die Signale so auf, dass sie später wie Landkarten auf einem Bildschirm dargestellt werden können. Aus zahllosen Gehirnsignalen werden dann die richtigen herausgefiltert. „Der Einzelsensor in unserem Helm hat lediglich den Durchmesser einer Zwei-Euro- Münze und ist damit kaum größer als eine konventionelle EEG-Elektrode“, erläutert Schilling. Fazit: Die Beschäftigung der Geheimdienste mit dem Thema führt zu

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Fragestellungen des Mind Control (Dual Use). Informatisch totalitäre Systeme

Der Mensch wird zur Wahrnehmung gezwungen und dessen Wahrnehmung von anderen abgeprüft.

- bildgebende und bildnehmende Terahertzverfahren

- opto-akustische Fernüberwachungssysteme

- Elektroimpulswaffen (Airtaser) auf der Basis vom Millimeterwelleimpulsen (Thyssen Krupp)

- voice-to-skull

Einige der oben beschriebenen Verfahren dienen der „Gehirnwäsche“. In Kombination eingesetzt handelt es sich um ein technisches Mind Control Programm. Die Sender dieser „Informationen“ bleiben nicht identifizierbar und damit auch nicht authentisierbar. Das Programm ist ein Folterangebot. Technischen Hinweis: Nach meinen Informationen gibt es einen Konflikt des Herstellers mit dem BSI, was die Abhörsicherheit von voice-to-skull betrifft. Der voice-to-skull Strahl (Sendekeule) geht in der Regel durch den Boden und tritt irgendwann an der Oberfläche aus. Wenn die Zielperson sich in einem Hochhaus befindet, gibt es relativ viele Menschen, die ebenfalls zuhören. Hier hängt es jedoch von den Innenohrnervenzellen ab. Ich habe in Köln beobachet, dass sich Innenohrnervenzellen genetisch klassifizieren lassen. Es gibt hier eine Streuung, die bislang nicht wissenschaftlich untersucht wurde, aber nach meinen Beobachtung trifft es bei gleicher Abstammung zu, dass mehrere Zielpersonen mithören können. Aus diesem Grund nenne ich voice-to-skull ein Verfahren der aktiven Biometrie. Bildgebende und Bildnehmende Verfahren 1) Über eine Entwicklung der RWTH Aachen und des französischen Geheimdienst (vgl. Ethik im Informationsrecht I) kann über Terahertz und Millimeterwellenstrahlen flackernde Bilder auf die Netzhaut von Menschen (oder Tieren) projeziert werden. 2) Die Pupillen von Menschen können aus großer Entfernung gescannt

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werden. Die Spiegelungen der gesehenen Objekte der realen Welt (das Bild der Welt, das der sehende Menschen gerade wahrnimmt) kann ebenfalls mit diesen Thyssen Krupp Einheiten oder anderen Terahertzsystemen gescannt werden. Opto-akustische Fernüberwachungssysteme Auf der Basis von Terahertz und Millimeterwellen können Luftschwingungen und andere objekte der realen Welt beleuchtet und erfasst werden. Die von Thyssen Krupp entwickelten Systeme können nach inoffiziellen Mitteilungen des BMI zufolge auf bis zu 850 km eingesetzt werden. Elektroimpulswaffen (Airtaser) Zu dem Problem der Mikrowellenwaffen komme ich wie folgt § 51 WaffG – Strafvorschriften Waffengesetz (1) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer entgegen § 2 Abs. 1 oder 3, jeweils in Verbindung mit Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.1, eine dort genannte Schusswaffe zum Verschießen von Patronenmunition nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 3 Nr. 1.1 erwirbt, besitzt, überlässt, führt, verbringt, mitnimmt, herstellt, bearbeitet, in Stand setzt oder damit Handel treibt. (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Straftaten verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitgliedes handelt. (3) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. (4) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe. Im Sinne der Rechtsnormenklarheit, muss der Missbrauch von Mikrowellenwaffen klassifiziert werden. In meinen bisherigen Anzeigen

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verwendete ich den Begriff Mikrowellenprügel basierend auf wissenschaftliche Artikel des EMF Portal (Prof. Silny). Jetzt komme ich zu einer weiteren Gesetzeslage http://www.bka.de/profil/faq/waffenrecht/faq-waffenrecht.pdf Frage: Wie lange gilt die Allgemeinverfügung für Elektroschocker ? Elektroimpulsgeräte ohne Prüfzeichen dürfen derzeit durch die vom Bundeskriminalamt erteilte Allgemeinverfügung längstens bis zum 31. Dezember 2010 erworben, besessen und geführt werden. Diese Übergangsregelung besitzt Gültigkeit, bis die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig Geräte zugelassen hat. Danach ist vorgesehen, die vorgenannte Allgemeinverfügung in diesem Falle zu widerrufen und eine Übergangsregelung (z. B. zur Ausfuhr und zur Abgabe) zu treffen. Distanz-Elektroimpulsgeräte (sogenannte Airtaser) sind seit dem 1. April 2008 generell verboten und nicht zulassungsfähig. Ich möchte auf folgenden Grundsatz aus den Polizeigesetzen zum finalen Rettungsschuss rekurrieren. Nach der Vorschrift ist der finale Rettungsschuss nur als Ultima ratio zur Abwendung einer akuten Gefahr für Leib oder Leben zulässig:

Ein Schuss, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich wirken wird, ist nur zulässig, wenn er das einzige Mittel zur Abwehr einer gegenwärtigen Lebensgefahr oder der gegenwärtigen Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ist. Um dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit zum Durchbruch zu verhelfen, muss es darum gehen Normenklarheit bei der Verwendung von Mikrowellenwaffen zu erzielen. Wann können und sollten diese Waffen verwendet werden? Ich bin der Meinung dass diese Waffentechnologie ggf. nach dem Raytheon Prinzip und nach dem Taser Prinzipverwendungsfähig ist, aber nicht auf der Basis von Thyssen Krupp Einheiten Z106. Mein Grundsatz dazu ist, dass in jedem Fall nach dem Schuss ermittelt werden können. D.h. übergroße Reichweiten müssen verboten werden. Der Schütze

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muss sichtbar sein. Es muss kenntlich sein wer getroffen wird. Eine Streuwirkung ist in jedem Fall zu vermeiden. Nach Expertenmeinung hat Thyssen Krupp so Stellung bezogen, dass Thyssen Krupp eine Streuwirkung nicht ausschliessen kann. Hierzu sind experimentelle Tests erforderlich, um bei Reichweiten von 850 km wissenschaftlich exakte Aussagen aufzuzeichnen. Diese Vorgehensweise wurde vermieden. Nach meinen Kenntnissen wurde an dieser Stelle kein wissenschaftliches Gegengutachten eingeholt. Einstellungen

- „Machtkopf“, es wird eine Elektromigräne induziert

- „Augen kullern“, Reizungen im Bereich der Augenumgebung

- „Herzflimmern“, Reizungen im linken Brustbereich und im linken Oberarm

- „An die Zunge fassen“, Die Zunge wird gerollt, wie unter Einnahme bestimmter Psychopharmaka

- usw.

Das Wort Einstellungen benutze ich, weil ich als unfreiwilliger Proband weiss, dass ein bestimmtes Frequenzband mit einer spezifischen Impulsdichte mit einer Dauerschaltung beliebig lange auf ein Mikrowellenopfer gepulst werden kann. Fazit: Das vom BSI beschaffte Millimeterwellensystem ist ein Folterwerkzeug. Mit informatisch totalitär ist u.a. ein Waffen- und Fernüberwachungssystem gemeint, dass bei weitem nicht grundgesetzkonform ist, den Rechtsstaat beugt und damit allenfalls diktaturfähig ist. Im folgenden Verweise ich auf öffentliche Studien zu diesem Forschungsgebiet.

http://www.emf-portal.org/viewer.php?aid=15442&l=g

Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie) Electromagnetic millimeter wave induced hypoalgesia: frequency dependence and involvement of endogenous opioids. med./biol. Elektromagnetische Millimeterwellen-induzierte Hypoalgesie: Frequenz- Abhängigkeit und Beteiligung endogener Opioide. Von: Radzievsky AA, Gordiienko OV, Alekseev S, Szabo I, Cowan A, Ziskin MC Erschienen in: Bioelectromagnetics 2008; 29 (4): 284 - 295 ( PubMed Eintrag,

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Journal Website ) Ziel der Studie (lt. Autor) Diese in vivo-Studie wurde durchgeführt, um 1.) zu bestimmen, ob die durch Mikrowellen-Behandlung induzierte Hypalgesie von der Millimeterwellen- Frequenz abhängt und 2.) zu definieren, welche Opioidrezeptor-Typen an der Entstehung der durch Millimeterwellen-Behandlung induzierten Hypalgesie überwiegend beteiligt sind. Hintergrund/weitere Details:

Männliche Mäuse (18-20 g) wurden in zwei Experiment-Modellen untersucht: 1.) dem Kaltwasser-Tail-flick Test (Experiment-Modell für chronischneuropathischen Schmerz), und 2.) dem chronischen Konstriktions-Verletzungs- Test (Experiment-Modell für chronisch-neuropathischen Schmerz mit einseitiger Verletzung des Ischiasnervs). Selektive Opioidrezeptor-Blocker (μ-, δ- und κ-Rezeptor-Blocker) wurden verwendet, um die Opioidrezeptor-Typen zu bestimmen, die an der Entstehung der durch Millimeterwellen-Behandlung induzierten Hypalgesie beteiligt sind. Endpunkt Hypalgesie Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: Millimeterwellen, HF therapeutisches/medizinisches Gerät Feldeigenschaften Parameter 42,25 - 61,22 GHz Expositionsdauer: kontinuierlich während 15 min Leistungsflussdichte: 13,3 mW/cm² FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen Exponiertes System:

Tier (Art/Stamm): Maus/Swiss Webster

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Teilkörperexposition: Bereich um die Nase Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik Effekte auf das neurologische System: endogene Opioid-Konzentration im ZNS-Gewebe (ELISA) Sonstiges: Hypalgesie-Wirkung (Kaltwasser-Tail-flick Test und chronischer Konstriktions-Verletzungs-Test als quantitative Indikatoren für Schmerz) Untersuchtes Material: Gewebeschnitt (in vitro) Untersuchung am lebenden Organismus Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS Untersuchungszeitpunkt: vor, während und nach der Befeldung Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Die Millimeterwellen-Behandlung verminderte frequenz-abhängig, statistisch signifikant die Stärke sowohl des Kaltwasser-induzierten als auch des chronischneuropathischen Schmerzes bei Mäusen. Diese Wirkung war am stärksten ausgeprägt bei einer Frequenz von 61,22 GHz. Die Reaktion auf die Millimeterwellen-Behandlung war signifikant vermindert bei den Mäusen, die mit den selektiven μ- und δ-Rezeptor-Blockern vorbehandelt wurden. Die Konzentration des endogen Opioids Enkephalin war im Mittelhirn und in Hypothalamus-Regionen signifikant erhöht. Diese Ergebnisse zeigen, dass das System der endogenen Opioide eine wichtige Rolle bei den systemischen Wirkungen der Millimeterwellen-Behandlung zu spielen scheint. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/ Hauptstudie, Blindstudie) Studie gefördert durch National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM; U.S. National Institutes of Health), Maryland, USA National Institutes of Health (NIH), Maryland, USA

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Themenverwandte Artikel Radzievsky AA et al. (2004) : Millimeter wave-induced suppression of B16 F10 melanoma growth in mice:

Radzievsky AA et al. (2001) : Peripheral neural system involvement in hypoalgesic effect of electromagnetic Radzievsky AA et al. (2000) : Hypoalgesic effect of millimeter waves in mice: dependence on the site of Betskii OV et al. (2000) : Low intensity millimeter waves in medicine and biology.

http://emf-portal.femu.rwth-aachen.de/viewer.php?sid=&sform=1&aid=3442&l=g

Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie) Search for frequency-specific effects of millimeter-wave radiation on isolated nerve function. med./biol. Suche nach Frequenz-spezifischen Wirkungen einer Millimeterwellen-Befeldung auf isolierte Nerven-Funktion. Von: Pakhomov AG, Prol HK, Mathur SP, Akyel Y, Campbell CB Erschienen in: Bioelectromagnetics 1997; 18 (4): 324 - 334 ( PubMed Eintrag, Journal Website ) Ziel der Studie (lt. Autor) Das Ziel der Studie war es, die Existenz spezifischer Wirkungen von Millimeterwellen auf erregbare Gewebe zu untersuchen. Die Wirkungen einer Kurzzeit-Exposition bei Millimeterwellen auf die Leitung des Summenaktionspotentials wurde an isolierten Frosch-Ischiasnerven- Präparationen untersucht. Die Summenaktionspotentiale wurden entweder durch niedrigratige oder hochratige elektrische Stimulation des Nerven evoziert (4 bzw. 20 gepaarte Pulse). Endpunkt Effekte auf das neurologische System: Summenaktionspotential Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: Millimeterwellen, CW (kontinuierliche Welle)

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Feldeigenschaften Parameter Feld 1: 41,15 - 51,7 GHz kontinuierliche Welle (CW) Expositionsdauer: 30 min Leistungsflussdichte: 0,26 mW/cm² Minimalwert Leistungsflussdichte: 2,6 mW/cm² Maximalwert Feld 2: 40,5 - 51,8 GHz kontinuierliche Welle (CW) Expositionsdauer: 10 - 60 min Leistungsflussdichte: 0,23 mW/cm² Minimalwert Leistungsflussdichte: 3 mW/cm² Maximalwert FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen Exponiertes System:

isolierter Nerv (Nervus ischiadicus und Nervus peroneus) des Frosches Rana berlandieri Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik Effekte auf das neurologische System: Summenaktionspotential (Amplitude; Latenz; Spitzen-Latenz) Untersuchtes Material: isolierter Nerv (Nervus ischiadicus and Nervus peroneus) Untersuchungszeitpunkt: während der Befeldung Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Die niedrigratige Stimulation (Feld 1-9) veränderte nicht den funktionellen Zustand des Nerven. Die Amplitude, die Latenz und die Spitzen-Latenz der Summenaktionspotentiale konnten virtuell über Stunden stabil gehalten werden.

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Die Mikrowellen-Exposition bei 0.24-1.5 mW/cm² für 10 bis 60 Minuten, sowohl bei verschiedenen konstanten Frequenzen sowie bei einer schrittweisen Frequenz-Veränderung, verursachte keine nachweisbaren Veränderungen beim Summenaktionspotential. Die hochratige elektrische Stimulation (Feld 10) erzeugte eine schrittweise und reversible Abnahme der Amplitude der Test-Summenaktionspotentiale und erhöhte ihre Latenzen und Spitzen-Latenzen. Diese Veränderungen waren im Wesentlichen mit und ohne Befeldung dieselben, außer bei der Abschwächung der Verminderung des Test-Summenaktionspotentials. Innerhalb der untersuchten Grenzen schien diese Wirkung eher abhängig von der Frequenz als von der Stärke der Befeldung zu sein, aber diese Beobachtung erfordert zusätzliche experimentelle Bestätigung. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/ Hauptstudie) Studie gefördert durch U.S. Army Medical Research and Development Command of U.S. Medical Research and Materiel Command (USAMRMC) Themenverwandte Artikel Egot-Lemaire SJ et al. (2011) : Dielectric properties of human skin at an acupuncture point in the 50-75 GHz Alekseev SI et al. (2010) : Millimeter wave effects on electrical responses of the sural nerve in vivo. Pakhomov AG et al. (1997) : Role of field intensity in the biological effectiveness of millimeter waves at Pakhomov AG et al. (1997) : Frequency-specific effects of millimeterwavelength electromagnetic radiation

http://emf-portal.org/suche.php?sform=7&fg=1&go=Ischiasnerv&l=g

DETAILS Effects of 50 Hertz-1 mT magnetic field on action potential in isolated rat sciatic nerve. med./biol. Coskun O, Naziroglu M, Comlekci S, Ozkorucuklu S (2011), Toxicol Ind Health:

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127 - 132 Ziel: Es sollten die möglichen Wirkungen eines 50 Hz-Magnetfelds auf das Aktionspotenzial isolierter Ischiasnerven der Ratte untersucht werden. Endpunkte: Zellfunktionen (Aktionspotenzial im isolierten Ischiasnerv) System: isolierter Ischiasnerv Exposition: 50 Hz, magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom) DETAILS Pulsed magnetic fields enhance the rate of recovery of damaged nerve excitability. med./biol. Gunay I, Mert T (2011), Bioelectromagnetics: 200 - 208 Ziel: Es sollten die Leitungs-Eigenschaften sich regenerierender peripherer Nerven unter gepulsten Magnetfeldern untersucht werden. Endpunkte: Effekte auf das neurologische System (Leitungs-Eigenschaften geschädigter Ischiasnerven) System: Tier (Art/Stamm) Exposition: 1 Hz - 100 Hz, magnetisches Feld, niederfrequentes Feld, Signale/Pulse The efficiency of pulsed radiofrequency application on L5 and l6 dorsal roots in rabbits developing neuropathic pain. med./biol. Aksu R, Ugur F, Bicer C, Menku A, Guler G, Madenoglu H, Canpolat DG, Boyaci A (2010), Reg Anesth Pain Med: 11 - 15 Exposition: hochfrequentes Feld, PW (gepulste Welle) DETAILS Millimeter wave effects on electrical responses of the sural nerve in vivo. med./biol. Alekseev SI, Gordiienko OV, Radzievsky AA, Ziskin MC (2010), Bioelectromagnetics: 180 - 190 Ziel: Es sollten die Wirkungen von Millimeterwellen (42,25 GHz) auf die elektrische Aktivität des Nervus suralis (einer der Hauptäste des Ischiasnervs) der Maus untersucht werden. Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob eine Millimeterwellen-Exposition in der Lage ist, kutane sensorische Rezeptoren

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im Hinterbein der Maus zu aktivieren. Endpunkte: Effekte auf das neurologische System (elektrische Aktivität des Nervus suralis) System: Tier (Art/Stamm): Maus/Swiss Webster Exposition: 42,25 GHz, Millimeterwellen, CW (kontinuierliche Welle), PW (gepulste Welle) Comment on: Erdine s et al.; ultrastructural changes in axons following exposure to pulsed radiofrequency fields. Kommentar Sluijter ME, Teixeira A, van Duijn B (2010), Pain Pract: 262 Exposition: elektrisches Feld, Signale/Pulse The effect of pulsed radiofrequency current on mechanical allodynia induced with resiniferatoxin in rats. med./biol. Tanaka N, Yamaga M, Tateyama S, Uno T, Tsuneyoshi I, Takasaki M (2010), Anesth Analg: 784 - 790 Exposition: elektrisches Feld, Signale/Pulse, Elektrotherapie The influence of pulsed magnetic fields (PMFs) on nonsynaptic potentials recorded from the central and peripheral nervous systems in vitro. med./biol. Ahmed Z, Wieraszko A (2009), Bioelectromagnetics: 621 - 630 Exposition: magnetisches Feld, Signale/Pulse Exposure to inhomogeneous static magnetic field ceases mechanical allodynia in neuropathic pain in mice. med./biol. Antal M, Laszlo J (2009), Bioelectromagnetics: 438 - 445 Exposition: statisches Magnetfeld PEMF fails to enhance nerve regeneration after sciatic nerve crush lesion. med. Anwendung Baptista AF, Goes BT, Menezes D, Gomes FC, Zugaib J, Stipursky J, Gomes JR, Oliveira JT, Vannier-Santos MA, Martinez AM (2009), J Peripher Nerv Syst:

285 - 293 Exposition: niederfrequentes Feld, Signale/Pulse Ultrastructural changes in axons following exposure to pulsed radiofrequency

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fields. med./biol. Erdine S, Bilir A, Cosman ER, Cosman Jr ER (2009), Pain Pract: 407 - 417 Exposition: elektrisches Feld, Signale/Pulse

http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=219&l=g

Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie) Effects of millimeter waves on ionic currents of Lymnaea neurons. med./biol. Effekte von Millimeterwellen auf die ionischen Ströme von Lymnaea-Neuronen. Von: Alekseev SI, Ziskin MC Erschienen in: Bioelectromagnetics 1999; 20 (1): 24 - 33 ( PubMed Eintrag, Journal Website ) Ziel der Studie (lt. Autor)

Es sollten die Wirkungen von Millimeterwellen auf Ca 2+ und schnellinaktivierende A-Typ K + Ströme von Lymnaea-Neuronen untersucht werden. Endpunkt Zellfunktionen: Ionenströme Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: Millimeterwellen Feldeigenschaften Parameter Feld 1: 60,22 - 62,22 GHz kontinuierliche Welle (CW) Expositionsdauer: 5 min, 10 min und

20 min

SAR: 2,4 W/g Maximalwert Feld 2: 75 GHz kontinuierliche Welle (CW)

Expositionsdauer: 5 min, 10 min und

20 min

SAR: 2,4 W/g

Maximalwert

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FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen Exponiertes System:

intakte Zelle/Zellkultur (in vitro) Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik Zellfunktionen: Ionenströme Untersuchtes Material: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro) Untersuchungszeitpunkt: während der Befeldung Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Die Millimeterwellen-Befeldung hatte einen signifikanten Effekt auf Ca 2+ und schnell-inaktivierende K + Ströme der Lymnaea-Nervenzellen. Die Änderungen in den unterschiedlichen Parametern der Ströme können hauptsächlich durch

thermische Effekte der Befeldung erklärt werden. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/ Hauptstudie) Studie gefördert durch nicht angegeben Themenverwandter Artikel Partsvania B et al. (2008) : Extremely low-frequency magnetic fields effects on the snail single neurons.

http://psychiatryneurology.blogspot.com/2007/12/electromagnetic-millimeterwave-

induced.html Interesting research and news items from the inteThe Mind Brain Medicine Forumrface of neurology, psychiatry, general medicine, forensic neuropsychiatry, psychoanalysis and psychotherapy, basic neuroscience. Authored by Maurice Preter MD [psychiatryneurology.net] Tuesday, December 11, 2007 Electromagnetic millimeter wave induced hypoalgesia: Frequency dependence and involvement of endogenous opioids.

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Bioelectromagnetics. 2007 Dec 6 [Epub ahead of print] Related Articles, Links Electromagnetic millimeter wave induced hypoalgesia: Frequency dependence and involvement of endogenous opioids. Radzievsky AA, Gordiienko OV, Alekseev S, Szabo I, Cowan A, Ziskin MC. Center for Biomedical Physics, Temple University Medical School, Philadelphia, Pennsylvania. Millimeter wave treatment (MMWT) is based on the systemic biological effects that develop following local skin exposure to low power electromagnetic waves in the millimeter range. In the present set of experiments, the hypoalgesic effect of this treatment was analyzed in mice. The murine nose area was exposed to MMW of "therapeutic" frequencies: 42.25, 53.57, and 61.22 GHz. MMWTinduced hypoalgesia was shown to be frequency dependent in two experimental models: (1) the cold water tail-flick test (chronic non-neuropathic pain), and (2) the wire surface test (chronic neuropathic pain following unilateral constriction injury to the sciatic nerve). Maximum hypoalgesic effect was obtained when the frequency was 61.22 GHz. Other exposure parameters were: incident power density = 13.3 mW/cm(2), duration of each exposure = 15 min. Involvement of delta and kappa endogenous opioids in the MMWT-induced hypoalgesia was demonstrated using selective blockers of delta- and kappa-opioid receptors and the direct ELISA measurement of endogenous opioids in CNS tissue. Possible mechanisms of the effect and the perspectives of the clinical application of MMWT are discussed. Bioelectromagnetics. (c) 2007 Wiley-Liss, Inc. PMID: 18064600 [PubMed - as supplied by publisher] Posted by Maurice Preter MD at 2:45 PM 0 comments:

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Subscribe to: Post Comments (Atom) http://nccam.nih.gov/training/centers/descriptions.htm Energy Medicine Center for Mechanisms Underlying Millimeter Wave Therapy Specialty: Millimeter Wave Therapy Principal Investigator: Marvin Ziskin, M.D. Address:

Temple University Commonwealth Center for Biomedical Physics 3420 North Broad Street Philadelphia, PA 19140 This center will study the mechanisms of action of millimeter wave therapy (use of low-intensity millimeter wavelength electromagnetic waves) for a variety of

diseases and conditions, as well as looking at the therapy's use in animal models of chronic neuropathic pain and pruritis (itching).

http://www.technology-articles.org/Biophysics/Heat-Stress-induced-Injury-

Studies-of-Skin-Heart-of-Rats-by-High-Power-Millimeter-Wave-Local-

Irradiation.html Heat Stress-induced Injury Studies of Skin Heart of Rats by High Power Millimeter Wave Local Irradiation LOADING In this paper, we systematically investigated damage of the skin, damage and repairing of the heart tissue by optical microscopy and electron microscopy after local radiation of the power density of 7.5W/cm2 of 35GHz millimeter-wave on the back of SD male rats with different time.Firstly, we observed rat skin tissue damage after local radiation with different duration time, including 0s,5s,10s,15s,20s,30s,50s. HE staining results showed that:after 5s irradiation, the skin surface temperature was about 30; the surface of the skin became red swelling, but failed to wound. After 15s irradiation, the epidermal tissue appeared

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slightly eosinophilic red dye, cavities appeared near the hair root in the dermis with uneven distribution. However, no significant changes were observed in subcutaneous tissue. After 30s irradiation, skin damage extended to subcutaneous tissue. After 50s irradiation, burning sites emerged on the skin where the subcutaneous tissue were ruined and could not renew.Secondly, we investigated the influences on biochemical index of rats'blood after 8-millimeter local irradiation with different time, including 0s,5s,10s,15s,20s,30s,50s. The results showed that the concentration of AST, LDH, CK changed with the varies of radiation dose and sampling time. These three enzymes are functional units to the heart, liver. These changes suggests heart, liver, skeletal muscle and other organs might be hurt after 35GHz millimeter-wave local radiation with certain times.Finally, we discussed the cardiac heat stress-induced damage and repairing due to HPMMW radiation with different time, including 0s,5s,10s,20s,30s,60s,180s. The results showed that the myocardial cells damages observed by optical microscope were in different levels---blurred the boundaries between cells, myocardial cells deformation, cell necrosis. The damage became worse with an increased irradiation time. The myocardial cells damage observed by electron microscope varied as well. With a longer irradiation time, the muscle fibers tended to be more twisted, mitochondria more swelled. And the outer membranes began to dissolve. Crest damages and cavitations began to appear. The results suggest that high-power millimeter wave irradiation may damage rats'heart. It might be the reason for the rat death that was irradiated by local high power millimeter wave for several minutes. After short time irradiation(less than 180s), the recovery of heart damage was different. The recovery time was closely related to the radiation dose. The shorter time a rat irradiated, the faster it recovered. A lot of researches focus on the effects of electromagnetic radiation on heart, but they concentrated in the cmband. The damage research of heart due to millimeter-wave irradiation is rare. Millimeter-wave as a source of heat stimulation, our studies showed that highpower millimeter-wave local radiation heat-pain stress can damage cardiac of

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rats. Our studies provided experimental evidence for the safe use and effective protection of high-power millimeter-wave devices.Many researches focus on the effects of electromagnetic radiation on heart in cm-band. The damage research of heart due to millimeter-wave irradiation is rare. Millimeter-wave, as a source of heat stimulation, the researches in this paper showed that high-power millimeterwave local radiation heat-pain stress was able to damage rat hearts. Experimental evidences for the safe use and effective protection of high-power millimeter-wave devices were provided in this paper. Folterwaffen und Folterverbot Mikrowellenwaffen werden aus der Sicht der deutschen IT und der Piratenpartei auch als Folterwaffen bezeichnet (vgl. Heise)

http://www.heise.de/tp/artikel/25/25684/1.html

Die Bundesrepublik Deutschland hat die Europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Menschenrechtskonvention

Artikel 3 – Verbot der Folter [Bearbeiten] Art . 3 enthält eines der Kerngrundrechte der Konvention. Nach dieser Vorschrift darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. Die Verbote nach Art. 3 sind nach Art . 15 der Konvention notstandsfest. Das bedeutet, selbst im Falle einer Bedrohung für das Leben der Nation durch einen Krieg oder einen anderen öffentlichen Notstand, gilt das Verbot. Mit voice-to-skull4 besteht die Möglichkeit, Menschen zum Denken zu zwingen. Über Millimeterwellen werden zusätzliche “innere Stimmen” induziert, die etwas lauter sind als die eigentliche innere Stimme. Diese sind weder identifizierbar noch authentifizierbar. Der Mensch der diese Stimmen empfängt, kann das Millimeterhören nicht selbst beenden, es sei denn er hat eine eigene technische Einrichtung (Fernbedienung) oder ähnliches (Millimeterwellenfirewall). Aus informatischer Sicht kostet, das Zuhören von Mikrowellenstimmen (voice-to-skull) Denkzeit. Im IT Umfeld steht hier der Ausdruck Rechenzeit im Hostbetrieb.

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Denkzeit oder Rechenzeit muss kaufmännisch begleitet werden. Artikel 4 – Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit [Bearbeiten] Art . 4 verbietet es, eine Person in Sklaverei oder Leibeigenschaft zu halten (Abs. 1). Weiterhin verbietet dieser Artikel Zwangs- oder Pflichtarbeit (Abs. 2). Nicht als Zwangs- oder Pflichtarbeit nach diesem Artikel zählen allerdings z.B. Arbeitspflichten im Strafvollzug, im Wehr- und Wehrersatzdienst oder bei Katastrophenfällen. Voice-to-skull/Mikrowellenhören

http://stop-mc.bplaced.net/artikel/bewusstseinskontrolle/mind-control-us-gerichtverbietet-

bewusstseinsveraendernde-elektromagnetische-bestrahlung Artikel Mind Control: US-Gericht verbietet bewusstseinsverändernde elektromagnetische Bestrahlung Geschrieben von: stopmc Donnerstag, den 21. April 2011 um 18:59 Uhr Bewusstseinskontrolle [Artikel] 4 Literaturangaben im Anhang, vgl. Auch Mikrowellenhören beim EMF/BfS Benutzerbewertung: / 2 Schwach Perfekt Was zunächst nach wilder Verschwörungstheorie klingt, ist keine. Ein Gericht in Kansas gab einem Mann Ende 2008 recht, der behauptet hatte, Opfer von elektromagnetischer Bewusstseinskontrolle (Mind Control) zu sein. Zitat "Court to Defendant: Stop Blasting That Man’s Mind!" [1] Wer gedacht hat, dass Thema Mind Control würde dank einiger deklassifizierter Regierungsdokumente und Anhörungen des US-Senats [2] Ende der 70er Jahre der Vergangenheit angehören, wird spätestens jetzt eines besseren belehrt 30. Dezember 2008 - James Walbert hatte seinen ehemaligen Geschäftspartner Jerimiah Redford verklagt, weil dieser ihn lt. Walbert's Aussage mit elektromagnetischen Strahlen traktiert hatte, die Elektroschocks und Geräuschfolter ausgelöst hatten:

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Zitat

said, he began feeling electric shock sensations, hearing

electronically generated tones, and getting popping and ringing sounds in his ears." [1] Das Gericht entschied zu Walbert's gunsten:

Zitat "On December 30th, the court decided in Walbert’s favor, and issued a first-of-its-kind order of protection, banning Redford from using “electronic means” to further harass Walbert. No, seriously." [1] Übrigens musste sich ebenfalls erst kürzlich "The Presidential Commission for the Study of Bioethical Issues" - eine von US-Präsident Obama eingesetzte Kommission - aus aktuellem Anlass mit dem Thema Mind Control auseinandersetzen. [3] Nachstehend noch einige Dokumente des Gerichts (bitte für vergrößerte Darstellung anklicken): [4] Evaluationsbericht Voice-to-skull Die Adressierung von Innenohrnervenzellen erfolgt über Millimeterwellenfrequenzen und Modulationen. Jeder Mensch muss zu Zweck des Empfangs erst eingemessen werden. Menschen, die auf diese Situation vorbereitet werden, ist deutlich zu sagen, dass die Mikrowellenstimme der inneren Stimme gleicht. Sie ist zum einen lauter, kann unter anderem mit einem Zwicken im Ohrbereich und an der Stirn verbunden sein. Die innere Stimme oder die Mikrowellenstimme ist tonlos, d.h. sie kommt ohne Obertöne aus und ist damit nicht in der Lage unterscheidbare Kommunikationspartner zuzuordnen. Die Abhörsicherheit ist eine Frage, ob in der Sendekeule andere Menschen mit gleichen Innenohrnervenzellen vorhanden sind. Diese empfangen die Informationen des Mikrowellensenders ebenfalls. Der Rückkanal, besteht darin, dass der Skull-Empfänger, per Hochleistungsmikrofone aufgezeichent werden. Menschen die versehentlich, in der Sendekeule liegen und nicht aufgezeichnet werden, meinen dass sie

Walbert, "

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„Stimmen hören“ weil sie mit der Mikrowellenstimme sprechen ohne dass eine Kommunikation entsteht. Genauer formuliert, die Menschen hinter dem Millimeterwellengenerator empfangen die so gestörten Menschen nicht. Technisch basiert der Rückkanal darauf, dass Luftschwingungen über Terahertz aufgezeichnet werden. Ein Vorgang der auch in der Terahertzmaterialprüfung bekannt ist (IHT, RWTH). Derjenige der die Mikrowellestimme hört fehlen die semiotischen Bezüge. Diese sogenannten Geisterstimmen sind extrem gewöhnungsbedürtig. Voice-to-skull und die Würde des Menschen Zu den oben festgestellten Kommunikationskollateralschäden kommt hinzu, dass es dem Skull Menschen nicht möglich ist, die Kommunikation mit dem Mikrowellegeneratorbetreiber abzubrechen, es sei denn es ist dienstrechtlich geregelt. Ich weise jedoch darauf hin, dass es bei diesem System immer das Problem gibt, dass der Skull Mensch nicht angesprochen werden möchte, weil er sich z.B. im Autoverkehr oder auf andere geistige Tätigkeiten (Lesen eines Buches), oder die Kommunikation mit anderen Menschen konzentrieren muss. Meine Anregungen mir einen Detektor und eine Fernbedienung zur Verfügung zu stellen, so dass ich als Benutzer wie bei jeder anderen Kommunikationseinrichtung, die Kommunikation aufnehmen und nachweisen kann, wenn mein aktueller Zustand es erlaubt. Wir wissen, dass die Menschen in der Sendekeule mit gleichen Innenohrnervzellen und ich selbst psychatrisiert werden kann, wenn ich die Mikrowellenstimme nicht technisch detektieren kann. Viele Menschen in Deutschland wurden zu Versuchen gezwungen, ohne Sie auf diese Technik vorzubereiten oder ihnen diese zu erklären. Innerhalb des BKA, auch im BSI bei Kölner und Bonner Polizisten wurden Selbstversuche angeregt, mit dem Ziel einen Evaluationsbericht aufzustellen. Ich gehe davon aus, dass die Erwägungen der Rechtsabteilung von Thyssen Krupp einfach ausgeführt wurden, ohne die Mittel einer wissenschaftlichen Gegenevaluation auszunutzen. Sowohl das LZPD als auch die Innenministerien

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in NRW und im BMI verweigerten vielen Probanden eine Legal Klausel und die damit verbundene Entschädigung. Fazit: Staatsterror bezeichnet staatsphilosophisch den Einsatz der Angst der Bürger vor dem Gewaltmonopol des Staates als Zwangsmittel des Staates für die Gesetzestreue seiner Bürger. Nicht zu verwechseln ist der Staatsterror mit dem jüngeren Begriff des Staatsterrorismus.5 Mit informatisch totalitären Systemen ist Staatsterror in Kombination mit Amtsmissbrauch möglich. Terahertz in der inneren Sicherheit – eine Lösungskizze Mobile Terahertzkameras in der inneren Sicherheit Auf der Basis von Artikel 13 (Unverletzlichkeit der Wohnung): Die Wohnung ist unverletzlich, stelle ich folgende Lösung vor. (2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr in Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgeschriebenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden. 5 http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsterror Lösung: Im Fall einer richterlichen Eilentscheidung können bei Geiselbefreiungen, das Ausheben einer Terrozelle oder bewaffneter organisierter Kriminalität mobile Terahertz Scanner verwendet werden, um öffentliche

Gebäude oder Wohnräume zu scannen. Diese mobilen Terahertzkameras unterliegen einer Reichweitenbegrenzung und nach BDSG organisatorischtechnischen Kontrollen für den Einsatz und Stillstandszeiten. Zu der Autorisierungstruktur gehören im allgemeinen Personen, die zur Ausrufung einer Krise befähigt sind:

- Innenminister

- Ermittlungsrichter und/oder

- Bundesstaatsanwälte

- Generalstaatsanwälte für die Regierungsbezirke

Ich gestehe zu, dass es noch andere Fälle (Use Cases) mit ähnlicher Gewalt

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geben könnte, hier ist jedoch das richterliche Ermessen wichtig, im Zweifel müssen vor Gericht Präzdenzfälle geklärt werden. In diesem Fall würden mobile Terahertzkameras benötigt, die mit deutscher Technik (FGAN/Fraunhofer) möglich sind. Es gibt aber auch koreanische Hersteller, die Terahertzkameras liefern können, die so eingesetzt werden, dass es auf der Haut der beobachteten Menschen keine Nervenzellenirritationen mehr gibt. In der Diskussion mit BKA Experten wurde eine maximale Reichweite von 40 bis 65 Metern erwogen. Nervenzellenstimulationen wie der Thyssen Krupp Einheit Z106 führen nur dazu, dass der Beobachtete weiss dass er beobachtet wird. Die Datenschutzkonformität wird durch folgende technisch – organisatorischen Maßnahmen (BDSG §9) sichergestellt. Die wichtigste technische Maßnahme sind logging Facilities: Über GPS wird der Standort vermerkt und elektronisch geloggt. Die Betriebszeiten werden ebenfalls geloggt. Es wird ein monatlicher

Report automatisch generiert. Die jeweilige Polizeileitung (u.a. KSK ) nimmt zu diesem Report schriftlich Stellung und veranwortet mit dem Report und der Stellungnahme den Einsatz gegenüber dem BFDI oder dem LDI. Ich schlage eine EEPROM basierte Lösung vor, die Betriebszeiten, Auszeiten aufzeichnet und damit auch Transportzeiten inkludiert. Initiative Strahlenschutzverordnung/Strahlenschutzgesetz Gesetzesinitiative im Sinne eines Richterurteils Generatoren für Terahertz und Millimeterwellen sind in ihrer Reichweite zu begrenzen. Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt zu diesem Zweck ein verbindliches Prüfsiegel für die Generatoren aus. Wer Generatoren ohne Prüfsiegel in Umlauf bringt, macht sich strafbar. Die Reichweite der Generatoren hängt vom Verwendungszweck ab.

a) Sicherheitsbehörden ist eine Reichweite von 5 Metern erlaubt.

b) Medizinischen Geräten ist eine Reichweite von 5 Metern erlaubt.

c) Geräten zur Werkstoffprüfung ist eine Reichweite von 25 Metern erlaubt.

d) Geräte, die nicht dieser Klassifikation unterliegen, müssen über

Einzelnachweise im Bundesamt für Strahlenschutz registriert werden. Diese

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Geräte müssen nachweisen, dass sie keine Nervenzellen manipulieren. Die Betreiber dieser Geräte müssen nachweisen, dass sie nicht optisch oder strahlentechnisch in die Gebäude anderer Eigentümer eindringen. e) Im Bereich der Inneren Sicherheit sind richterliche Eilentscheidung notwendig, um mobile Geräte mit datenschutztechnischen Maßnahmen in einer Reichweite von bis zu 65 Metern zu nutzen. Einsatzwecke sind Geiselbefreiungen, das Ausheben von Terrrorzellen und bewaffneter organisierter Krimininalität. f) Für militärische Zwecke werden Sondergenehmigungen erteilt. Mikrowellenhören und Folterwaffentechnologien (im Sinne der weissen Folter) unterliegen in Deutschland einem Verbot. Die Bundesrepublik Deutschland strebt durch das internationalen Rüstungskontrollrecht ein weltweites Verbot von Millimeterwellenwaffen an. Zuwiderhandlungen unterliegen für Besteller, Hersteller, Lieferanten,Eigentümer und Benutzer dem Strafrecht. Geldstrafen und Haftstrafen von 6 Monaten bis zu 15 Jahre sind möglich. Akustische Fernerkundungsverfahren Es gibt terahertzbasierte Verfahren, die Luftschwingungen abtasten können, und in akustische Signale (Lautsprecher/Kopfhörer) umsetzen. Die Positionierung dieser Abtastung erfolgt über Geokoordinaten. Die Steuerung von beweglichen Zielen erfolgt zur Zeit über eine Optik. D.h. die Zielperson muss optisch fortlaufend überwacht werden. Terahertzkameras mit übergroßen Reichweiten (bis ca. 850 km) dringen dabei auch in Wohnräume ein. Die terahertzbasierende Sendekeule umfaßt einen Zielpunkt von vielen Metern (ca. 30 Meter). Diese Technologie ist nach dem Gesetzgeber nicht zulässig. Lösung: Bestimmte Wohnungen können über GPS Steuerung rein akustisch überwacht werden. Ich empfehle dazu ein Satellitenbild oder GIS basierende Frontends. In Kombination mit einer Funkzellenüberwachung von Handys ist auch eine bewegliche akustische Überwachung technisch möglich. Empfehlung: Die von mir vorgeschlagene Lösung sollte wissenschaftlich und kriminologisch begutachtet werden.

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(http://www.ruhr-uni-bochum.de/kriminologie/) Perspektiven Nach § 7 des BDSG und dem § 12 BKAG verlange ich Schadensersatz für die opto-akustische Fernbeobachtung, die Mikrowellenprüfel (Hypoalgesia) und die voice-to-skull Einsätze. § 7 BDSG - Schadensersatz Fügt eine verantwortliche Stelle dem Betroffenen durch eine nach diesem Gesetz oder nach anderen Vorschriften über den Datenschutz unzulässige oder unrichtige Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner personenbezogenen Daten einen Schaden zu, ist sie oder ihr Träger dem Betroffenen zum Schadensersatz verpflichtet. Die Ersatzpflicht entfällt, soweit die verantwortliche Stelle die nach den Umständen des Falles gebotene Sorgfalt beachtet hat. §12 Datenschutzrechtliche Verantwortung im polizeilichen Informationssystem (vgl. Paragraphensammlung) Aufgrund falscher Ermittlungsergebniss unter der Ägide Schramma/Roters mache ich zahlreiche Aufenthalte in Psychatrien gelten (PsychKG). Es handelt sich hier um Körperverletzung St PO § 403 Der Verletzte oder sein Erbe kann gegen den Beschuldigten einen aus der Straftat erwachsenen vermögensrechtlichen Anspruch, der zur Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte gehört und noch nicht anderweit gerichtlich anhängig gemacht ist, im Strafverfahren geltend machen, im Verfahren vor dem Amtsgericht ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstands. Ich habe dem Bundes- und dem Landesinneministerium die Konzepte Informationsethik IV, Ethik im Informationsrecht II und OpenGovernemt als Stadtentwicklungsportal geliefert. Auch für meine Sachleistung steht mir eine Entschädigung zu. Hauptbeklagte sind der BMI und die Stadt Köln. Fazit Aufgrund der naturrechtlichen Bedeutung des Rechts auf informationellen

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Selbstbestimmung schlage ich eine Änderung des Grundgesetzes vor. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sollte nach meiner Bewertung zwischen Artikel 3 und Artikel 4 stehen. Literatur J.A. Elder* and C.K. Chou, Auditory Response to Pulsed Radiofrequency Energy, Bioelectromagnetics Supplement 6:S162, S173 (2003) Fechner/Mayer (Hrsg): Textbuch Deutsches Recht, Medienrecht, Vorschriftensammlung, 8.Auflage, C.F. Müller, Heidelberg David Holbrook, Robert Sengstaken, Christoper Adams, Walleye Technologies, Inc.141 Powderhouse Blvd., Somerville, MA 02144: A Handheld Active Millimeter Wave Camera Jörn Ipsen: Staatsrecht II, Grundrechte, Carl Heymanns Verlag 2008 (Osnabrück) Don R. Justesen, Microwaves and Behaviour, Laboraties of Experimental Neuropsychology, Veterans Administration Hospital Kansas City, Missouri in American Psychologist March 1975 Schwartmann/Gennen/Völkel (Hrsg.), Textbuch Deutsches Recht, IT- und Internetrecht, Vorschriftensammlung, C.F. Müller, Heidelberg Mit einem Dank an die Thalia Buchhandlung, Köln Quellen H. Joachim Maitre, Senior Editor Axel Springer Gesellschaft für Publizistik, Berlin, Germany J.B. Koeppl, München, Germany

Gepostet vor 13th February 2012 von Ralf Josephy

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