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AUSWAHLVERFAHREN 2013 höherer Auswärtiger Dienst - schriftlicher Teil - Prüfung 4: Wirtschaft 25 Fragen (3

AUSWAHLVERFAHREN 2013

höherer Auswärtiger Dienst

- schriftlicher Teil -

Prüfung 4: Wirtschaft

25 Fragen (3 Blätter, doppelseitig bedruckt)

Bearbeitungszeit: 10 Minuten

Nur eine der vier vorgegeben Antwortmöglichkeiten ist richtig. Gewertet wird die Summe der richtigen Antworten.

1.

Wer stiftete 1968 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften?

A

Alfred Nobel

B

Die schwedische Reichsbank

C

Die Weltbank

D

Die schwedische Akademie der Wissenschaften

2.

Ein zentrales Prinzip der WTO ist

A

das Prinzip uneingeschränkter Meinungsfreiheit.

B

der Ausschluss von Entwicklungsländern.

C

die unbedingte Meistbegünstigung.

D

die Konfliktfreiheit.

3.

Was versteht man unter "smart grid"?

A

Den günstigen Einkauf von Wertpapieren, bevor diese im Wert steigen.

B

Ein intelligentes Stromnetz, das Stromerzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch in ein Gesamtsystem integriert.

C

Ein Insider-Geschäft.

D

Eine Gruppe von Top-Managern, die eng miteinander vernetzt sind und sich gegenseitig in ihrer Karriere unterstützen.

4.

Welchen Anteil seines Energiebedarfs deckt Deutschland durch den Import von Energieträgern?

A

rund ein Viertel

B

rund die Hälfte

C

rund drei Viertel

D

rund 90 Prozent

5.

Wo findet im Jahr 2013 die Weltklimakonferenz statt?

A

Nairobi

B

Warschau

C

Peking

D

Kuala Lumpur

6.

Welche Aussage über den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) trifft -- nicht -- zu?

A

Der ESM verfügt über 700 Mrd. Euro Stammkapital, das sich in 80 Mrd. eingezahltes und 620 Mrd. abrufbares Kapital teilt.

B

Der ESM wurde von den 27 EU-Mitgliedstaaten als permanenter Krisenbewältigungsmechanismus gegründet.

C

Der ESM wird sowohl die temporär eingerichtete Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), als auch den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) ablösen.

D

Bis März 2013 hatte nur Spanien Hilfen aus dem ESM in Anspruch genommen.

7.

Welches Land hat zuletzt den Euro eingeführt?

 

A

Estland

B

Polen

C

Zypern

D

Slowakei

8.

Ergänzen Sie das fehlende Wort: "Werden Haushalte nach ihren

Vermögenswerten aufgereiht, so nimmt der

xxx

die mittlere Position

ein: Es gibt ebenso viele reichere wie ärmere Haushalte."

A

Mittelwert

B

Medianwert

C

Mediocranwert

D

Meridianwert

9.

Wer soll ab September 2013 an der Spitze der Welthandelsorganisation WTO stehen?

A

Roberto Azevedo

B

Christine Lagarde

C

Pascal Lamy

D

Karel de Gucht

10.

In welchem EU-Land ist der Durchschnittslohn am niedrigsten?

A

Estland

B

Slowakei

C

Griechenland

D

Bulgarien

11.

Was ist gemeint, wenn von Opportunitätskosten die Rede ist?

A

Von Investmentbanken in Rechnung gestellte Kosten bei der Ausführung von Aktienkäufen.

B

Entgangene Vorteile einer nicht gewählten Alternative.

C

Die Verluste international agierender Hedgefonds.

D

Die Nachteile geringer Kapazitätsauslastung.

12.

Protektionistische Maßnahmen werden üblicherweise unterteilt in

A

Steuern und Subventionen.

B

tarifäre und nicht-tarifäre Maßnahmen.

C

direkte und indirekte Maßnahmen.

D

wirksame und unwirksame Maßnahmen.

13.

Die „Pigou-Steuer“ wird als ein Ansatz zur Lösung eines bestimmten ökonomischen „Problems“ angesehen. Um welches grundsätzliche „Problem“ handelt es sich?

A

Externe Effekte

B

Sozialdumping

C

Spekulation

D

Prohibition

14.

Das „Bretton-Woods-System“

A

geht auf den britischen Nobelpreisträger Bretton-Woods zurück.

B

wird in Kürze zwischen EU, USA und Japan installiert.

C

war ein System fester Wechselkurse mit asymmetrischen Devisenmarktinterventionen.

D

bekämpft internationales Sozialdumping.

15.

Wenn davon gesprochen wird, dass die ausländische Währung gegenüber der inländischen Währung abwertet, dann gilt aus inländischer Sicht:

A

Die Inflationsrate ist gleich null.

B

Der Wechselkurs in Mengennotierung sinkt.

C

Der Wechselkurs in Preisnotierung steigt.

D

Der Wechselkurs in Mengennotierung steigt.

16.

Was ist das vorrangige Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)?

A

Sicherung des Außenwerts des Euro

B

Geldpolitische Flankierung der Wirtschaftspolitik im Euroraum

C

Kontrolle des Geldumlaufs im Euroraum

D

Sicherung der Preisstabilität im Euroraum

17.

Was bedeutet die im Zuge der Euro-Krise häufig erwähnte „no bail out“-Klausel?

A

Die Union haftet nicht für Verbindlichkeiten von EU-Mitgliedstaaten.

B

Die EZB darf keine Verbindlichkeiten von EU-Mitgliedstaaten übernehmen.

C

Keine Finanzierung von nationalen Verbindlichkeiten aus dem EU-Haushalt.

D

Die Kommission haftet nicht für Verbindlichkeiten von EU-Mitgliedstaaten.

18.

Welches Element gehört -- nicht -- zu den Konvergenzkriterien, deren Erfüllung Voraussetzung für den Beitritt zum Euro ist?

A

Hoher Grad an Preisstabilität

B

Auf Dauer tragbare Finanzlage der öffentlichen Hand

C

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum

D

Teilnahme am Wechselkursmechanismus (WKM) II für eine Dauer von mind. zwei Jahren

19.

Welchen Umfang haben die Staats- und Regierungschefs der EU im Februar 2013 für den Mehrjährigen EU-Finanzrahmen 2014-2020 vereinbart?

A

9.600 Mrd. €

B

960 Mrd. €

C

96 Mrd. €

D

9,6 Mrd. €

20.

Welcher der folgenden Mitgliedstaaten ist Nettozahler im EU-Haushalt?

A

Polen

B

Spanien

C

Italien

D

Griechenland

21.

Wie hoch war Ende 2012 der öffentliche Schuldenstand in Deutschland im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt?

A

101,9%

B

81,9%

C

61,9%

D

41,9%

22.

Ein Land ist durch einen hohen Leistungsbilanzüberschuss gekennzeichnet. Welche Aussage trifft uneingeschränkt zu?

A

Das Land ist in jedem Fall weltwirtschaftlich unbedeutend.

B

Das Nettoauslandsvermögen erhöht sich.

C

Die gesamtwirtschaftliche Ersparnis des Landes ist gleich der gesamtwirtschaftlichen Investition.

D

Das Land ist in ein System fester Wechselkurse eingebunden.

23.

Welches Land lag im Jahr 2012 an der Spitze der Bestimmungsländer deutscher Exporte?

A

Niederlande

B

China

C

Frankreich

D

USA

24.

Womit beschäftigt sich das „Nagoya Protocol on Access and Benefit-sharing“ (Kurzfassung des Titels) aus dem Jahr 2010?

A

Mit dem Zugang zu neuen Technologien unter dem WTO-Regime.

B

Mit der besseren Verteilung der Entwicklungshilfe unter den „Least Developed Countries“.

C

Mit der Wasserverteilung und nutzung im Einzugsgebiet des Mekong.

D

Mit dem Zugang zu genetischen Ressourcen und der gerechteren Verteilung der Vorteile ihrer Nutzung.

25.

Welche Aussage hat das Umweltminister-Treffen des Arktischen Rats vom 5./6. Februar in Jukkasjärvi, Schweden, in seinen „Chair’s Conclusions“ -- nicht -- getroffen?

A

“Arctic ice caps are contributing increasingly to the rise of global sea levels.”

B

“Fossil resources discovered in the Arctic should be kept in the ground.”

C

“The Arctic environment acts as a sink for many global pollutants.”

D

“Continued Arctic Ocean acidification may lead to severe consequences for marine life ….”