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Lesegewohnheiten

In dem hier vorliegenden Schreiben handelt es sich um das Thema Lesegewohnheiten.


Bezüglich dieses Themas wurde eine Umfrage in Österreich durchgeführt.

Die Ergebnisse der Umfrage berichten Folgendes: Die Hälfte der Befragten bevorzugt die
Unterhaltungsliteratur. Das ist große Mehrheit. Auf dem zweiten und dritten Platz mit 20 % und 21
% liegen Sachbücher über Geschichte und Politik und Sachbücher aus dem technischen und
naturwissenschaftlichen Bereich. Deutlich weniger Befragten interessieren sich für die klassische
Literatur und für Fachliteratur zum Thema Psychologie, Pädagogik und Lebenshilfe, etwa 13 % der
Befragten. Die Minderheit der Befragten, nämlich 6%, haben Interesse an der Literatur mit dem
Thema Frau in der Gesellschaft und Esoterik.

Die Ergebnisse der Umfrage sind meiner Meinung nach erwartet. Die Mehrheit der
Menschen liest zur Entspannung und so ist auch zu erwarten, dass die meisten Leser die
Unterhaltungsliteratur bevorzugen. Die Menschen wollen einen leichten Stoff, der ihre Gedanken
nach einem Arbeitstag auf etwas Schöneres lenkt. Die Ergebnisse, die zeigen, dass ein Fünftel der
Befragten Sachbücher über Geschichte und Politik bevorzugt, ist meiner Ansicht nach auch
erwartet. Die Leser lesen solche Bücher, um sich zu entspannen und auch um sich zu informieren.
Der Anteil der Befragten, die sich für solche Literatur interessieren, ist deutlich weniger als der
Anteil derjenigen, die sich für Unterhaltungsliteratur interessieren. Der Grund dafür mag sein, dass
solche Literatur seriöser ist und bessere Konzentration verlangt als die Unterhaltungsliteratur und
somit für viele schwer zu lesen ist. Die Ursache des geringen Interesse an der klassischen Literatur
kann darin liegen, dass solche Literatur für einen durchschnittlichen Leser schwer zu verstehen ist,
vor allem wenn der Leser den Kontekst, in dem das Werk entstanden ist, nicht versteht.
Überraschend ist, dass sich so wenige Leser für das Thema der Frau in der Gesellschaft
interessieren. Das Ergebnis ist noch überraschender wenn man weiß, dass die Frauen generell mehr
als die Männer lesen.

Die Situation hierzulande scheint ähnlich wie in Österreich zu sein. Die meisten Leser
bevorzugen die Unterhaltungsliteratur. Sie lesen meist die auf Serbisch übersetzten Romane der
ausländischen Autoren. Das Schlechte an dieser Tatsache ist, dass viele die von verschiedenen
Sängerinnen und Moderatorinnen geschriebenen Bücher lesen. Das ist Literatur mit einer äußerst
fragwürdigen Qualität. Populär sind auch die Knigge. Entsprechend den geschichtlichen und
politischen Ereignissen in den letzten Jahrzehnten auf dem Balkan, ist das Interesse an den Büchern
mit solcher Thematik auch groß.

Meine Meinung zu diesem Thema ist, dass jeder etwas lesen soll. Sei das eine Zeitung, eine
Zeitschrift oder gar ein Romanheft, wichtig ist nur das man liest. Auf diese Art und Weise bleibt
unser Gehirn fit und unsere Horizonte werden erweitert.
Das Thema der Bücher, die ich lese, ist meistens die Geschichte verschiedener Städte,
Länder oder Epochen. Die Enzyklopädien sind für mich sehr interessant, weil man in nur einem Buch
viele Informationen sammeln kann.

Abschließend ist festzustellen, dass die Mehrheit der Leser zur Entspannung liest. Das Lesen
ist eine schöne Gewohnheit und man soll aus jeder Anregung lesen, sei das die Unterhaltung,
Bildung oder Neugier.

Katarina Vasić, 25.10.2016