Sie sind auf Seite 1von 3

Geschichtsklausur 12/1

17.Juli bis 2.August 1945:Potsdamer Konferenz(Beteiligte:USA,GB,UdSSR):


-Die Ergebnisse der „Potsdamer Konferenz“ in Bezug auf Europa wurden in einem später häufig als
Potsdamer Abkommen bezeichnet
-Zu wichtigsten Beschlüssen zählen die Legitimierung des „geordneten und humanen Transfers“
deutscher „Bevölkerungsteile“ Polens, der Tschechoslowakei und Ungarns sowie Polens
Verwaltungshoheit über die deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie(Protest von GB/USA)
-Die Konferenz von Potsdam markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa und in gewisser
Weise den Anfang des Kalten Krieges

1945/46: Westalliierte bilden Länder und setzen Regierungen ein

1946:Zwangsvereinigung von KDP und SPD zur SED 21./22. April; In Westzonen erste
demokratische Wahlen; Errichtung der Bizone 2. Dezember

1947:Truman Doktrin/Marshallplan(5.Juni)
Truman Doktrin:außenpolitischer Grundsatz der USA:allen Völkern, deren Freiheit von
militanten Minderheiten oder durch einen äußeren Druck bedroht ist“ Beistand zu gewähren;
Anfang einer amerikanischen Eindämmungspolitik (Containment-Politik) gegenüber der UdSSR
und bildete damit den Beginn des Kalten Krieges
Marshallplan:offiziell European Recovery Program (kurz: ERP) genannt, war ein großes
Wirtschafts-Wiederaufbauprogramm der USA ,das nach dem Zweiten Weltkrieg dem
kriegsgeschädigten WESTEUROPA zugute kam. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen,
Lebensmitteln und Waren .Für das Programm gab es drei Gründe:
-Hilfe für die notleidende und teilweise verhungernde Bevölkerung des durch den Krieg zerstörten
Europas,
-Eindämmung (siehe: Containment-Politik) der kommunistischen Sowjetunion und
-Schaffung eines Absatzmarktes für die amerikanische Überproduktion.
Die Sowjetunion und die osteuropäischen Staaten wurden ebenfalls zu den Beratungen über die
Hilfe der USA eingeladen. Sie zogen sich jedoch bald daraus zurück und verboten auch den
osteuropäischen Staaten, die unter ihrem Einfluss standen, jede Teilnahme.

1948: Londoner Sechs-Mächte-Konferenz(23.2.-3.6);20.3: Sowjetunion verlässt Kontrollrat:


Ende der Vier-Mächte-Verwaltung;Währungsreform(im Westen 20.Juni);
Berlinblockade(24.6.48-12.5.49);Währungsreform(in SBZ 24.Juni); Parlamentarischer Rat
konstituiert sich am 1.9 in Bonn.
-Londoner Sechs-Mächte-Konferenz:Konferenz der drei westlichen Besatzungsmächte und der
Benelux-Staaten als direkten Nachbarn Westdeutschlands auf der der Weg zur Gründung der
Bundesrepublik Deutschland geebnet wurde. Eine Einladung an die Sowjetunion erging nicht.Ziel
der Konferenz war es, die Grundlage für die Beteiligung eines demokratischen Deutschlands an der
Völkergemeinschaft zu schaffen, das heißt vor allem, die Entwicklung zu einem föderalistischen,
demokratischen deutschen Staat durch eine Neuorganisation auf dem Gebiet der drei westlichen
Besatzungszonen. Zur Umsetzung wurden die Ministerpräsidenten der Länder ermächtigt, den
verfassungsgebenden Parlamentarischen Rat einzuberufen. Die Siegermächte und Benelux-Staaten
überließen die Ausarbeitung der Verfassung dieser Versammlung, stellten allerdings
Einschränkungen wie ein Verbot von ABC-Waffen und anderer schwerer Rüstung sowie
militärischen Einschreitens in der sowjetischen Besatzungszone. Als Folge der Konferenz stellte die
Sowjetunion ihre Mitarbeit im Alliierten Kontrollrat ein. → Frankfurter Dokumente(getrenntes
Deutschland)
-Währungsreform:Als Vorrausetzung für Marshallplan; Schritt zur Trennung Deutschlands, Folge
→-Berlinblockade:Wenige Tage nach der Währungsreform in den westlichen Besatzungszonen
wird die neue Währung auch in den Westsektoren von Berlin eingeführt. In der Nacht zum 24. Juni
1948 sperren sowjetische Truppen daraufhin die Zufahrtswege nach West-Berlin. Die Gas- und
Stromversorgung der Westsektoren wird von Seiten des Sowjetsektors drastisch eingeschränkt. Aus
gezielten Behinderungen der vergangenen Monate wird jetzt eine totale Sperrung des Westteils der
Stadt. Durch die Berlin-Blockade sollen die Westmächte gezwungen werden, auf die geplante
Gründung eines Weststaates zu verzichten.

1949:8.April Errichtung der Trizone(Festlegung Besatzungsstatus);Westen:Grundgesetz


durch parlamentarischen Rat 23.Mai, Gründung BRD;Osten: Deutscher Volksrat erklärt sich
zur „provisorischen Volkskammer“, Gründung DDR 7.Oktober; 22. November Petersberger
Abkommen
-Besatzungsstatus: Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland ist nur eingeschränkt
souverän. Im Besatzungsstatut, das am 21. September 1949 in Kraft tritt, behalten sich die drei
Westmächte zahlreiche Befugnisse und Zuständigkeiten vor. Die Hohen Kommissare der Alliierten
Hohen Kommission (AHK) können Eingriffe in den Bereichen Außenpolitik, Abrüstung und
Entmilitarisierung, Reparationen, Dekartellisierung und Devisenwirtschaft ohne deutsche
Zustimmung vornehmen. Besatzungsstatut sogar das Recht vor, die "Ausübung der vollen
Regierungsgewalt ganz oder teilweise wieder aufzunehmen, wenn sie dies für unerlässlich erachten
für die Sicherheit oder zur Aufrechterhaltung der demokratischen Ordnung in Deutschland"
-Petersberger Abkommen:Bis 1955 liegt die "oberste Gewalt" in der Bundesrepublik Deutschland
noch bei den drei Westmächten. Sie werden durch die Alliierten Hohen Kommissare vertreten, die
auf dem Petersberg bei Bonn residieren. Ihre Befugnisse sind im Besatzungsstatut festgeschrieben.
Das Petersberger Abkommen vom 22. November 1949 ermöglicht die Aufnahme konsularischer
Beziehungen zu anderen Staaten, den Eintritt in internationale Organisationen und beendet
weitestgehend die Demontagen. Außerdem werden einige Beschränkungen im Schiffsbau gelockert.
Als Gegenleistung muß sich die Bundesregierung verpflichten, die von ihr als diskriminierend
betrachtete internationale Kontrolle des Ruhrgebietes zu akzeptieren.

1950:Walter Ulbricht General des ZK der SED;8.2 MfS wird errichtet;Schuman-Plan 9.Mai
-Schuman-Plan:Der französische Außenminister Schuman legt einen Plan zur Bildung einer
westeuropäischen Montanunion(EGKS,Handelsverband für Kohle/Stahl)) vor.

1951:Beitritt EKGS;BRD tritt Europarat bei.

1951:Stalin Noten; „planmäßiger Ausbau des


Sozialismus“;Deutschlandvertrag;Lastenausgleichgesetz
-Stalin Noten:In der Stalin-Note schlug die Sowjetunion am 10. März Gespräche über einen
Friedensvertrag vor, der ein neutrales, vereintes Deutschland vorsieht.
-Deutschlandvertrag:Der Deutschlandvertrag (Vertrag über die Beziehungen zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten, auch Bonner Vertrag genannt), mit dem
Generalvertrag als Kernstück (in der Sprachregelung der SED als „Generalkriegsvertrag“
bezeichnet[1]), ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der am 26. Mai 1952 zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und den westlichen Besatzungs- beziehungsweise Schutzmächten
Frankreich, Großbritannien und die USA geschlossen wurde.Durch den Deutschlandvertrag
wurde das Ende des Besatzungsstatuts geregelt. Der Bundesrepublik Deutschland wurde in diesem
Zusammenhang das größtmögliche Maß an Rechten eines souveränen Staates zugestanden. Fortan
unterlag das Recht ausländischer Truppen zum Aufenthalt auf dem Gebiet der Bundesrepublik deren
ausdrücklichen Zustimmung.
-Lastenausgleichgesetz:Von größter Bedeutung ist das "Gesetz über den allgemeinen
Lastenausgleich" vom 14. August 1952, das die Schäden und Verluste der Vertriebenen und
Flüchtlinge auszugleichen versucht. Zur Feststellung der erlittenen Verluste und zur Bemessung der
Ausgleichsabgaben, die die weniger betroffenen Bevölkerungsteile entrichten müssen, werden in
der Folgezeit zahlreiche Gesetze erlassen und auf allen staatlichen Ebenen Ausgleichsämter
eingerichtet. Einschließlich staatlicher Zuschüsse werden bis Dezember 1980 rund 104 Milliarden
DM als Entschädigungshilfen gezahlt.