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OCTOPUS 101 Bedienungsanleitung ©INTERZEAG (07/2000) IZ Nr.: 4-0200-0411 r e v i s i o
OCTOPUS 101 Bedienungsanleitung ©INTERZEAG (07/2000) IZ Nr.: 4-0200-0411 r e v i s i o

OCTOPUS 101

Bedienungsanleitung

©INTERZEAG (07/2000) IZ Nr.: 4-0200-0411 revision 1

INTERZEAG AG Rietbachstrasse 5, Postfach, CH-8952 Schlieren, Switzerland Telefon: ++41 1 733 68 11, Fax: ++41 1 730 03 30, E-Mail: info@interzeag.com, www.interzeag.com

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

INHALT

1 Erste Schritte

3

1.1 Sicherheitshinweise

3

1.2 Arbeiten mit Windows

3

1.2.1

Starten des Programms

3

1.3 Hauptbildschirm

3

1.3.1 Titelleiste (A)

3

1.3.2 Menüleiste (B)

3

1.3.3 Werkzeugleiste (C)

3

1.3.4 Arbeitsspeicher (D)

3

1.3.5 Patientendatei (E)

4

1.3.6 Fussleiste (F)

4

1.4 Definitionen

4

1.4.1

Einstellungen

4

1.4.2

Standardprogramme

4

1.4.3

Datenverwaltung

5

1.4.4

Kundenspezifische Tests

5

1.5 Prozedurcodes

5

2 Vorbereitung der Untersuchung

6

2.1 Kalibrierung des Perimeters

6

2.1.1

Methode ‘Normal’ oder ‘blau / gelb’ wählen

6

2.2 Anlegen und Öffnen neuer Patientendateien

6

2.3 Untersuchung eines neuen Patienten

6

2.3.1 Eingeben von Patientendaten

6

2.3.2 Augenspezifische Daten

6

2.3.3 Untersuchungsparameter

6

2.4 Untersuchung eines gespeicherten Patienten

7

2.5 Fortsetzen einer unterbrochenen Untersuchung

7

2.6 Positionierung des Patienten

7

2.6.1 Instruierung des Patienten

7

2.6.2 Positionierung der Kopfstütze

7

2.6.3 Einstellen der Probiergläser

7

3 Der Untersuchungsvorgang

8

3.1 Untersuchungsüberwachung

8

3.2 Starten der Untersuchung

8

3.3 Bildschirminformationen

8

3.3.1

Pupillendurchmesser

8

3.4 Steuerelemente

8

3.4.1

Fixierungshelligkeit

8

3.4.2 Stimulusintervall

8

3.4.3 Fixierungsüberwachung

8

3.4.4 Stopp am Ende einer Stufe

9

3.4.5 Phasen- und Stufenkonzepte

9

3.5 Zustandsindikatoren

9

3.6 Steuerfunktionen

9

3.6.1 Stopp

9

3.6.2 Fortsetzen

9

3.6.3 Neustart

9

3.6.4 Abbruch

9

3.6.5 Speichern

9

3.6.6 Pause

9

3.6.7 Fortsetzen

9

4 Auswertung der Untersuchungsergebnisse

10

4.1 Anzeige der Ergebnisse

10

4.2 Berichte ausdrucken

10

 

4.2.1 Drucker

10

4.2.2 Druckvorgang einleiten

10

4.3

PeriTrend Software (Option)

10

4.3.1 Kriterien zur Auswahl von Untersuchungen

10

4.3.2 Sequenz

10

4.3.3 Serie

11

4.3.4 Trend (Statistische Auswertung)

11

5 Datenverwaltung

12

5.1 Verwaltung der Datendateien

12

 

5.1.1 Löschen von Untersuchungen

12

5.1.2 Zufügen und Ändern von Eingaben

12

5.1.3 Verschieben von Untersuchungen

12

5.2 Importieren von Daten

12

 

5.2.1 Anschluss eines OCTOPUS Perimeters

12

5.2.2 PC für Empfang vorbereiten

12

5.2.3 Datenübertragung

12

5.2.4 Versehen der Untersuchung mit Kennsatz

12

5.3

Suche nach einer Untersuchung

13

5.3.1

Suchkriterien

13

5.4 Sicherungskopien

13

5.5 Wiederherstellen von Daten

13

6 Pflege und Wartung

14

6.1 Kuppel

 

14

6.2 Antwortknopf, Kinnauflage und Kopfstütze

14

6.3 Austausch der Lichtquellen

14

 

6.3.1 Beleuchtungslampentypen OCTOPUS 101 Standardperimeter

14

6.3.2 Beleuchtungslampentypen OCTOPUS 101 Blau/Gelb-Perimeter

14

6.3.3 Auswechseln der Stimuluslampe

14

6.3.4 Auswechseln der Hintergrundlampe

15

6.3.5 Auswechseln der Fixierungsbeleuchtungslampen

16

7 Technische Daten

17

7.1 Hersteller

 

17

7.2 Instrument

17

7.3 EMV

17

7.4 Benennungen

17

7.5 LCD Feld

 

17

8 Zertifizierungen und CE Kennzeichnung

18

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

1 ERSTE SCHRITTE

OCTOPUS 101 ist ein Projektionsperimeter zur Untersu- chung des gesamten 90° Gesichtsfeldes. Das System be- steht aus einer Messeinheit und einem normalen PC, der als Steuereinheit dient. Der Händler, der die Installation von OCTOPUS 101 über- nimmt, sorgt ebenfalls für die Schulung der Bediener. Än- derungen der technischen Spezifikationen ohne Ankündi- gung behalten wir uns vor.

1.1 Sicherheitshinweise

gung behalten wir uns vor. 1.1 Sicherheitshinweise Um jede Gefahr für den Patienten auszuschliessen, er-

Um jede Gefahr für den Patienten auszuschliessen, er- scheinen spezielle Meldungen.

VORSICHT:

Anweisungen, die zur Vermeidung von Risiken für Patienten und/oder Bediener befolgt werden müssen.

ACHTUNG:

Anweisungen, die zu befolgen sind, um Schäden am Perimeter zu verhindern.

ANMERKUNG:

Hinweise zur Sicherstellung einer fehlerfreien Funktion.

ACHTUNG:

Durch den EIN/AUS-Schalter wird das Perimeter nicht vollständig von den Starkstromleitungen getrennt.

VORSICHT:

Die Starkstromleitungen und Anschlusskabel sind so anzuordnen, dass sie keine Gefahr darstellen.

ACHTUNG:

OCTOPUS 101 Bauteile dürfen nur durch Original- INTERZEAG-Bauteile ausgetauscht werden.

ANMERKUNG:

INTERZEAG übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Auswertung von Untersuchungsdaten entstehen.

1.2 Arbeiten mit Windows

von Untersuchungsdaten entstehen. 1.2 Arbeiten mit Windows Bitte sehen Sie in den mit der Windows Software

Bitte sehen Sie in den mit der Windows Software geliefer- ten Bedienungsanleitungen nach.

1.2.1 Starten des Programms

Zum Starten des Perimetrie- programms auf Symbol ‘OCTOPUS 101 ‘Vx.y' doppelklicken.

auf Symbol ‘OCTOPUS 101 ‘Vx.y' doppelklicken. 1.3 Hauptbildschirm Auf dem Hauptbildschirm (Abb. 1-1)

1.3 Hauptbildschirm

101 ‘Vx.y' doppelklicken. 1.3 Hauptbildschirm Auf dem Hauptbildschirm (Abb. 1-1) erscheinen sechs

Auf dem Hauptbildschirm (Abb. 1-1) erscheinen sechs ‘Leisten’ von oben (A) nach unten (F).

1.3.1 Titelleiste (A)

Perimetermodell, Softwareversion und "Dongle"-Identifi- kation.

1.3.2 Menüleiste (B)

Die Drop-Down-Menüs sind in den folgenden Kapiteln erklärt

Datei:

Abschnitt 5.4

Untersuchung:

Abschnitt 2 / 3

Editieren:

Abschnitt 5

Verarbeiten:

Abschnitt 4

Definitionen:

Abschnitt 1.4

1.3.3 Symbolleiste (C)

Die nachstehenden Symbole werden zur einfachen und raschen Bedienung vorgestellt, zum Teil ersetzen sie die Pull-Down-Menüs:

Öffnen einer bestehenden Untersuchungsdateivorgestellt, zum Teil ersetzen sie die Pull-Down-Menüs: Öffnen eines Fensters zur Eingabe neuer Patientendaten

Öffnen eines Fensters zur Eingabe neuer Patientendaten Patientendaten

Öffnen eines Fensters mit den Patientendaten der ausgewählten UntersuchungÖffnen eines Fensters zur Eingabe neuer Patientendaten Öffnen eines Fensters, um zur laufenden Untersuchung

Öffnen eines Fensters, um zur laufenden Untersuchung zurückzukehren Untersuchung zurückzukehren

Auswertung / Drucken der gewählten Untersuchung Untersuchung

‘Sequenz’ Anzeige: maximal 6 UntersuchungenAuswertung / Drucken der gewählten Untersuchung ‘Serien’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen ‘Trend’

‘Serien’ Anzeige: maximal 6 UntersuchungenUntersuchung ‘Sequenz’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen ‘Trend’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen A B C D E

‘Trend’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen‘Serien’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen A B C D E F Abb. 1-1 1.3.4 Arbeitsspeicher (D)

A

B

C

D

E

F

‘Trend’ Anzeige: maximal 6 Untersuchungen A B C D E F Abb. 1-1 1.3.4 Arbeitsspeicher (D)

Abb. 1-1

1.3.4 Arbeitsspeicher (D)

Temporäre Speicherung für vorbereitete Patientendaten und unterbrochene Untersuchungen. Diese Daten können wieder aufgerufen werden, um eine Untersuchung zu beginnen oder fortzusetzen.

ANMERKUNG:

Auch Untersuchungen ohne Kennsatz, die von anderen OCTOPUS Perimetern (***) importiert worden sind, werden im Arbeitsspeicher gespeichert.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

1.3.4.1 Abkürzungen im Arbeitsspeicher

R / L

untersuchtes Auge (rechts / links)

*

vorbereitete Untersuchung

**

unterbrochene Untersuchung

c

Color- (B/G) Perimetrie

k

kinetische Perimetrie

t / d

TOP - / dynamische Strategie

1.3.5

Patientendatei (E)

ANMERKUNG:

Mehr als 1000 Untersuchungen in einer Datei sind zu vermeiden. Die Gesamtanzahl der Untersuchungen wird rechts in der Fussleiste (F) angezeigt.

Patientendaten und Ergebnisse der abgeschlossenen Untersuchungen werden in der Patientendatei gespeichert. Diese Daten können nicht zur Fortsetzung einer Untersuchung abgerufen werden.

1.3.5.1

**c

***

R / L

G2,

Tags in der Patientendatei abgeschlossene Untersuchung (blau / gelb) abgeschlossene Untersuchung (normal) untersuchtes Auge (rechts / links) ausgewählte Standardprogramme

1.3.6 Fussleiste (F)

Zeigt Diskettenlaufwerk / Verzeichnis / ausgewählte Patientendatei und Anzahl der gespeicherten Untersu- chungen an.

1.4 Definitionen

der gespeicherten Untersu- chungen an. 1.4 Definitionen 1.4.1 Einstellungen 1.4.1.1 Sprache Zur Auswahl

1.4.1

Einstellungen

1.4.1.1

Sprache

Zur Auswahl der bevorzugten Sprache:

Auf 'Definitionen' - 'Einstellungen' klicken, um das Fenster zu öffnen (Abb. 1-2).

klicken, um das Fenster zu öffnen (Abb. 1-2). Abb. 1-2 1.4.1.2 Andere Parameter der Grundeinstellung •

Abb. 1-2

1.4.1.2 Andere Parameter der Grundeinstellung

Darstellungsmodus: Definiert eine andere Anordnung der graphischen Anzeigen.

IR Augenillumination: Intensität der Augenillumi- nation. Diese Voreinstellung sollte nach Möglichkeit nicht geändert werden.

Perimetriemethode: Zur Auswahl der Perimetrie- methode 'normal' (weiss / weiss) oder 'blau / gelb'.

ANMERKUNG:

‘Perimetriemethode' ist der einzige Parameter, der beim Wechsel zwischen Standard und blau / gelb Perimetrie geändert werden muss.

Serielle Schnittstelle: Legt die serielle Schnittstelle fest, an der das Kabel von OCTOPUS 101 anzu- schliessen ist.

Videoschnittstelle: Legt fest, ob eine Bildfangschal- tungskarte im PC eingebaut ist.

Summer: Akustisches EIN/AUS Signal vor dem Stimu- lus.

1.4.1.3 Voreinstellung

Programm: Bevorzugtes Untersuchungsprogramm.

Anzeige: Wählt die bevorzugte Art der Anzeige aus.

Fixationsziel: Wählt das bevorzugte Fixationsziel aus.

Fixationshelligkeit: Ein Wert von 20% wird als Ein- stellung für die normale Perimetrie bzw. von 30% für blau / gelb Perimetrie empfohlen.

Untersuchungsstrategie: Zur Auswahl der bevorzug- ten Untersuchungsstrategie.

1.4.2 Standardprogramme Die Perimetriesoftware enthält mehrere Standardpro- gramme und Teststrategien.

G2

Glaukom

ST

Screening (Glaucoma)

M2

Makula

07

Screening (75°)

LVC

schwaches Sehvermögen, zentral

LVP

schwaches Sehvermögen, peripher

32

Generell (30°)

N1

Neurologisch

D1

Diabetes

C08

Makula

BG

Blindengutachten (Deutschland)

ET

Esterman-Test (Option)

FG Führerscheingutachten(Deutschland)

BT

Blepharoptosis-Test

1.4.2.1

Vorauswahl von Standardprogrammen

Auf 'Definitionen' - 'Standardprogramme' klicken und durch (' ') bestätigen, um die am häufigsten benutz- ten Untersuchungsprogramme zu markieren (Abb.

1-3).

Programme G2 und ST bleiben stets aktiv und können nicht ausgeschaltet werden. Der Esterman-Test ist ein als Option erhältliches Programm.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101 Abb. 1-3 1.4.3 Datenverwaltung Siehe Kapitel 5. 1.4.4 Kundenspezifische Tests

Abb. 1-3

1.4.3 Datenverwaltung

Siehe Kapitel 5.

1.4.4 Kundenspezifische Tests

Zehn verschiedene, auf individuelle Bedürfnisse zuge- schnittene Untersuchungsprogramme können für das zentrale Gesichtsfeld frei definiert werden. Einzelheiten sind in der OCTOPUS Gesichtsfeldsammlung enthalten.

1.5 Ablaufcodes

OCTOPUS Gesichtsfeldsammlung enthalten. 1.5 Ablaufcodes Untersuchungsprogramme und Programmabläufe können in

Untersuchungsprogramme und Programmabläufe können in einem ‘Ablaufcode’ kombiniert werden. Unter Verwendung dieser Codes kann eine komplette Untersu- chungsprozedur mit einem einzigen Mausklick definiert werden.

Gehen Sie zu 'Definitionen' - 'Ablaufcode', um das Fenster zu öffnen (Abb. 1-4).

'Ablaufcode', um das Fenster zu öffnen (Abb. 1-4). Abb. 1-4 • Untersuchungsprogramm: Das für die

Abb. 1-4

Untersuchungsprogramm: Das für die Untersuchung zu verwendende Programm.

Ausdruck: Nach der Untersuchung werden die ge- messenen Resultate analysiert und vom System- drucker im gewählten Format ausgedruckt.

Fixierungsziel: Das hier ausgewählte Fixierungsziel wird für die Untersuchung verwendet.

Teststrategie: Die für die Untersuchung verwendete Strategie.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

2 VORBEREITUNG DER UNTERSUCHUNG

Es ist bewährte Praxis, das Perimeter vor der Untersu- chung vorzubereiten.

2.1 Kalibrierung des Perimeters

chung vorzubereiten. 2.1 Kalibrierung des Perimeters Das Perimeter muss nach dem Einschalten kalibriert werden,

Das Perimeter muss nach dem Einschalten kalibriert werden, andernfalls wird dieser Vorgang vor Beginn der Untersuchung eingeleitet.

ANMERKUNG:

Der Perimetrieraum muss während der Kalibrierung dunkel sein.

Je nach der verwendeten Perimetriemethode kann der Kalibriervorgang zwischen 1 und 3 Minuten dauern.

Auf dem LCD Feld die Taste [ ] für ‘ja’ drücken.

2.1.1

Methode ‘Normal’(weiss/weiss) oder ‘blau /

gelb’ wählen Erforderliche Perimetriemethode wählen.

‘Perimetriemethode' unter 'Definitionen' - 'Ein- stellungen' (Abb. 2-1) nach Bedarf ändern.

- 'Ein- stellungen' (Abb. 2-1) nach Bedarf ändern. Abb. 2-1 2.2 Anlegen und Öffnen neuer Patientendateien

Abb. 2-1

2.2 Anlegen und Öffnen neuer Patientendateien

Abb. 2-1 2.2 Anlegen und Öffnen neuer Patientendateien Es ist wichtig, die Untersuchungsergebnisse in separaten

Es ist wichtig, die Untersuchungsergebnisse in separaten Dateien zu organisieren. Die Dateien werden meist in alphabetischer Reihenfolge benannt, wie z.B.

a-pat.pvd

b-pat.pvd

c-pat.pvd, etc.

Genaue Anleitungen zum Umgang mit Dateien sind im Windows Handbuch enthalten.

2.3 Untersuchung eines neuen Patienten

Handbuch enthalten. 2.3 Untersuchung eines neuen Patienten ➢ Auf das Symbol für 'Neuer Patient' das

Auf das Symbol für 'Neuer Patient' das Fenster zu öffnen (Abb. 2-2):

➢ Auf das Symbol für 'Neuer Patient' das Fenster zu öffnen (Abb. 2-2): klicken, um

klicken, um

2.3.1

Eingeben von Patientendaten

Familienname, Vorname(n), Geburtsdatum und Ge- schlecht des erforderliche Angabe fehlt, springt der Cursor automatisch Patienten müssen zwingend eingegeben werden. Die Verwendung einer ID-Nummer ist freigestellt. Falls die zu der bzw. den entsprechenden Stelle(n), wenn auf ‘Statisch’ oder ‘Kinetisch' geklickt wird.

auf ‘Statisch’ oder ‘Kinetisch' geklickt wird. Abb. 2-2 2.3.2 Augenspezifische Daten Das untersuchte Auge

Abb. 2-2

2.3.2 Augenspezifische Daten

Das untersuchte Auge (L/R) muss ausgewählt werden. Andere augenspezifische Einträge sind freigestellt.

ANMERKUNG:

Das System gibt eine Nachricht aus, wenn sich die Kopfstütze bei Beginn des Tests nicht an der spezi- fizierten Position befindet.

2.3.3

Untersuchungsparameter

2.3.3.1

Standarduntersuchungsprogramme

Auf 'Untersuchungsprogramm' Auflistungskasten klicken und eins der Untersuchungsprogramme auswählen.

2.3.3.2 Strategie

Es stehen fünf verschiedene Untersuchungsstrategien zur Verfügung, die in bestimmten Kombinationen mit den Untersuchungsprogrammen verwendet werden können.

Normale Strategie (quantitativ)

Dynamische Strategie (quantitativ)

Strategie für geringe Sehkraft (quantitativ)(Low Vision)

2-Stufen-Strategie (qualitativ)(Screening)

TOP / tendenzorientierte Perimetrie (quantitativ) (Option) Die Resultate einer qualitativen Untersuchung können in der bzw. den folgenden Untersuchungsphase(n) unter Verwendung der normalen oder dynamischen Untersuchungsstrategien quantifiziert werden.

2.3.3.3 Fixationsziel

Eins der drei Fixationsziele kann ausgewählt werden.

2.3.3.4

Auf ‘Code’ Auflistungskasten klicken und einen der Codes auswählen. Siehe auch Kapitel 1.5.

2.3.3.5 Kundenspezifische Tests (CT)

Durch (' ') ‘CT’ Kasten aktivieren und einen der zehn ‘Kundenspezifischen Tests’ im Programmmenü auswählen.

2.3.3.6 Statisch / Kinetisch (Option)

Ablaufcodes

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

2.3.3.7 ‘Vorbereiten’

Patienten- und Augenspezifische Daten und die Untersu- chungsparameter können im voraus eingegeben werden. Alle Eingaben werden im Arbeitsspeicher gespeichert. Der Test kann später gestartet werden.

2.3.3.8 ‘Untersuchen’ (statisch/kinetisch)

Siehe Kapitel 2.4.

2.3.3.9 ‘Abbruch’

Rückkehr zum Hauptmenü, alle Eingaben werden ge- löscht.

2.4 Untersuchung eines gespeicherten Patienten

löscht. 2.4 Untersuchung eines gespeicherten Patienten Zum Öffnen des Dialogfensters (Abb. 2-3): ➢ Doppelklick

Zum Öffnen des Dialogfensters (Abb. 2-3):

Doppelklick auf eine vorbereitete Untersuchung (*) im Arbeitsspeicher oder

eine vorbereitete (*) oder abgeschlossene Untersu-

chung (***) anklicken, dann auf

oder abgeschlossene Untersu- chung (***) anklicken, dann auf Icon klicken. Die zugehörigen Parameter werden angezeigt

Icon klicken.

Die zugehörigen Parameter werden angezeigt und können geändert oder korrigiert werden.

angezeigt und können geändert oder korrigiert werden. Abb. 2-3 2.5 Fortsetzen einer unterbrochenen Unter- suchung

Abb. 2-3

2.5 Fortsetzen einer unterbrochenen Unter-

suchung

Abb. 2-3 2.5 Fortsetzen einer unterbrochenen Unter- suchung ➢ Unterbrochene Untersuchung (**) anklicken und dann auf

Unterbrochene Untersuchung (**) anklicken und dann

auf

➢ Unterbrochene Untersuchung (**) anklicken und dann auf Symbol klicken. ➢ Untersuchungsvorgang fortsetzen. 2.6

Symbol klicken.

Untersuchungsvorgang fortsetzen.

2.6 Positionierung des Patienten

fortsetzen. 2.6 Positionierung des Patienten Patienten aufrecht, aber bequem auf dem Stuhl positio-

Patienten aufrecht, aber bequem auf dem Stuhl positio- nieren. Augenklappe anlegen und dem Patienten den Patientenantwortknopf übergeben.

VORSICHT:

Nur die von INTERZEAG hergestellten und mit OCTOPUS 101 mitgelieferten Antwortknöpfe dürfen am Perimeter angeschlossen werden.

VORSICHT:

Bei eingeschaltetem Strom dürfen keine Gegenstände im Innern der Kuppel berührt werden.

2.6.1 Instruierung des Patienten

Um zuverlässige Untersuchungsergebnisse zu erhalten, muss der Patient ausführlich über den Untersuchungs-

vorgang informiert werden. Insbesondere ist er dahin- gehend zu informieren, dass

die Fixierung beibehalten und regelmässig gezwinkert werden muss, um trockene Augen zu vermeiden;

der Knopf nur gedrückt werden muss, wenn ein Stimulus wahrgenommen wird;

er sich nicht zu sorgen braucht, weil es für das Gabelverfahren charakteristisch ist, dass etwa die Hälfte der Stimuli nicht erkannt werden kann; Der Patient muss darüber informiert werden, wie lange der Test dauern wird.

2.6.2 Positionierung der Kopfstütze

Die Positionierung erfolgt mittels der geeigneten Pfeil- tasten auf dem Feld. Die Bewegungsgeschwindigkeit kann durch gleichzeitiges Drücken von Pfeil und [ ] Taste erhöht werden. Feinabstimmungen können später über die PC Steuerung vorgenommen werden.

VORSICHT:

Während der Bewegung dürfen die vertikalen Säulen der Kopffixierungseinheit nicht berührt werden.

2.6.3 Einstellen der Korrekturgläser

Korrekturgläser können für das zentrale 30° Feld verwen- det werden. Der Linsenhalter ist - wie abgebildet - mit 10° Markierungen (Abb. 2-4) zur korrekten Anpassung der zylindrischen Glasachse versehen.

ANMERKUNG:

Es dürfen nur Korrekturgläser mit kleinem Rand verwendet werden.

2.6.3.1 Zusätzliche Korrekturen für weitsichtige Augen

2.6.3.1 Zusätzliche Korrekturen für weitsichtige Augen Abb. 2-4 Alter Korrektur (Dioptrin) 40 - 44 1.00 45

Abb. 2-4

Alter

Korrektur (Dioptrin)

40

- 44

1.00

45

- 49

1.25

50

- 54

1.75

55

-

2.00

ANMERKUNG:

Für das periphere Feld muss der Glashalter vollständig aus dem Weg gedreht und der Mikroschalter berührt werden.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

3 DER UNTERSUCHUNGSVORGANG

3.1 Untersuchungsüberwachung

3 D ER U NTERSUCHUNGSVORGANG 3.1 Untersuchungsüberwachung Die Untersuchungsüberwachungsanzeige (Abb. 3-1) stellt die

Die Untersuchungsüberwachungsanzeige (Abb. 3-1) stellt die Mittel zur genauen Verfolgung der Testprozedur bereit.

die Mittel zur genauen Verfolgung der Testprozedur bereit. Abb. 3-1 ➢ Mit der linken Maustaste auf

Abb. 3-1

Mit der linken Maustaste auf

bereit. Abb. 3-1 ➢ Mit der linken Maustaste auf klicken, um das Auge in der oberen

klicken, um das

Auge in der oberen linken Ecke anzuzeigen. Auf diese Weise können sowohl Fixierung als auch Zwischenergebnisse überwacht werden.

➢ Mit der rechten Maustaste auf klicken, um die Werte zu decken und ein grosses
➢ Mit der rechten
Maustaste auf
klicken, um
die Werte zu
decken und ein
grosses Bild
des Auges
anzuzeigen.
(Abb. 3-2).
Abb. 3-2

Auge durch Klicken auf die Pfeiltasten zentrieren.

Auf

Auge durch Klicken auf die Pfeiltasten zentrieren. ➢ Auf klicken, um das Videobild zu schliessen. 3.2

klicken, um das Videobild zu schliessen.

3.2 Starten der Untersuchung

das Videobild zu schliessen. 3.2 Starten der Untersuchung Nachdem der Patient korrekt instruiert und positioniert

Nachdem der Patient korrekt instruiert und positioniert wurde, auf 'Start' klicken, um mit der Untersuchung zu beginnen.

WICHTIG:

Das Auge des Patienten muss in dem Zeitpunkt, in dem ‘Start’ gedrückt wird, genau zentriert sein.

WICHTIG:

Der Bediener darf den Patienten nicht völlig unbeauf- sichtigt lassen, insbesondere wenn für den Patient diese Art der Untersuchung neu ist.

Folgendes gehört zur Routine bei der Untersuchung:

Messung des Pupillendurchmessers (automatisch)

Nachstellung der Augenfixierung

Falls erforderlich Anpassung des Stimulusintervalls von adaptivem auf festes Intervall zwischen1,5 und 4 Sekunden.

Neustart der Untersuchung, wenn der Patient die Pro- zedur offensichtlich noch nicht verstanden hat, was sich durch falsche Antworten der positiven und negativen Fangfragen zeigt.

ANMERKUNG:

Der Patient kann die Prozedur jederzeit durch Schliessen des Auges oder durch Gedrückthalten des Antwortknopfes stoppen.

3.3 Bildschirminformationen

des Antwortknopfes stoppen. 3.3 Bildschirminformationen # Fragen: Die Anzahl der präsentierten Stimuli (ein-

# Fragen: Die Anzahl der präsentierten Stimuli (ein-

schliesslich Wiederholungen).

# Wiederholungen: Die Anzahl der wiederholten Stimuli.

Stimuli werden wiederholt, wenn der Patient das Auge schliesst oder innerhalb von 100 ms nach Anzeige des

Stimulus reagiert.

# Positive Fangfragen: Die Gesamtanzahl und die Anzahl der falsch beantworteten positiven Fangfragen.

# Negative Fangfragen: Die Gesamtanzahl und die

Anzahl der falsch beantworteten negativen Fangfragen. Verstrichene Zeit: Abgelaufene Zeit der Untersuchung. Die Zeit für eine Unterbrechung wird ausgelassen. Indices: Die Indices MD, LV und SF (in der zweiten Phase) werden kontinuierlich ermittelt und während der Untersuchung angezeigt.

3.3.1 Pupillendurchmesser

Der Pupillendurchmesser wird automatisch gemessen und registriert. Er kann entweder von Hand oder automatisch geändert werden.

Schaltfläche neben 'Pupillengrösse' anklicken.

3.4 Steuerelemente

'Pupillengrösse' anklicken. 3.4 Steuerelemente 3.4.1 Fixationshelligkeit Die Intensität des

3.4.1 Fixationshelligkeit

Die Intensität des Fixationsziels ist auf den durch 'Defini- tionen' - 'Einstellungen' bestimmten Wert voreingestellt. Für individuelle Bedürfnisse können Neueinstellungen vorgenommen werden (siehe 1.4.1.3.).

3.4.2 Stimulusintervall

Je nach der Patientenreaktionszeit liegt das adaptive Sti- mulusintervall zwischen 1,5 und 4 Sekunden. Bei Bedarf kann auch eine feste Zeit aus dem Auflistungskasten ge- wählt werden.

3.4.3 Fixationsüberwachung

Die automatische Fixationskontrolle wird bei Beginn der Untersuchung gestartet. Die Empfindlichkeit der Fixationskontrolle kann geändert werden

aus:

keine automatische Fixierungsüber-

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

minimal:

medium:

maximal:

wachung nur Lidschlussüberwachung mittlere Empfindlichkeit maximale Empfindlichkeit

wachung nur Lidschlussüberwachung mittlere Empfindlichkeit maximale Empfindlichkeit
wachung nur Lidschlussüberwachung mittlere Empfindlichkeit maximale Empfindlichkeit

3.4.4 Stopp am Ende einer Stufe

Der Untersuchungsprozess wird am Ende einer Stufe gestoppt, wenn 'Pause bei Ende der Stufe' aktiviert ist.

3.4.5 Phasen- und Stufenkonzepte

Es sind Phasen und Stufen definiert, um rasch Informa- tionen über das Gesichtsfeld in Prioritätsstufen zu erhal- ten. Die Untersuchung kann am Ende einer Stufe oder Phase unterbrochen und dann zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.

3.5 Zustandsindikatoren

Zeitpunkt fortgesetzt werden. 3.5 Zustandsindikatoren • Aktuelle Messwerte: On-Line-Anzeige der aktuellen

Aktuelle Messwerte: On-Line-Anzeige der aktuellen gemessenen Werte.

Fortschrittsindikator: Der Untersuchungsfortschritt wird durch ein Balkendiagramm dargestellt.

Verlustindikator: Die Tiefe und Varianz der Gesichtsfeldzwischenergebnisse werden in Form eines vertikalen und horizontalen Balkens dargestellt.

3.6 Steuerfunktionen

und horizontalen Balkens dargestellt. 3.6 Steuerfunktionen Es stehen mehrere Befehle über die Funktionstasten zur

Es stehen mehrere Befehle über die Funktionstasten zur Verfügung.

3.6.1 Stopp

Der Untersuchungsprozess kann jederzeit durch Klick auf 'Stopp' angehalten werden.

Nach einem ‘Stopp’ innerhalb der ersten Stufe erscheinen die Schaltflächen 'Fortsetzen', 'Neustart' und 'Abbruch'.

3.6.2 Fortsetzen

Die Untersuchung wird fortgesetzt.

3.6.3 Neustart

Falls die Untersuchung innerhalb der ersten Stufe gestoppt wird, löst ein Klick auf ‘Neustart’ einen Start von Anfang an aus.

3.6.4 Abbruch

Durch Klick auf 'Abbruch' wird das Steuerfenster ge- schlossen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erhaltenen Mess- werte werden in den Papierkorb geschoben.

3.6.5 Speichern

Die Untersuchung soll nicht fortgesetzt werden. Durch einen Klick auf 'Speichern' wird die Untersuchung beendet, und die Ergebnisse aus den abgeschlossenen Stufen

werden in der Patientendatei gespeichert.

3.6.6 Unterbrechen

Die Untersuchung wird unterbrochen und möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt. Durch einen Klick auf 'Unterbrechen' werden die Zwischenergebnisse im Arbeitsspeicher gespeichert.

3.6.7 Fortsetzen

Falls die Untersuchung am Ende einer Stufe oder Phase gestoppt wurde (‘Pause am Ende der Stufe’ wurde akti- viert), stehen verschiedene Möglichkeiten zum Fortsetzen der Untersuchung zur Verfügung.

Ein zusätzliches Menüfenster wird geöffnet, aus dem die gewünschte Stufe oder Untersuchungsphase ausgewählt werden kann.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

4

AUSWERTUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE

4.1

Anzeige der Ergebnisse

U NTERSUCHUNGSERGEBNISSE 4.1 Anzeige der Ergebnisse ➢ Eine Patientenuntersuchung auswählen ➢ Um die

Eine Patientenuntersuchung auswählen

Um die OCTOPUS 101 Standardanzeige (Abb. 4-1)

zu erhalten, auf

die OCTOPUS 101 Standardanzeige (Abb. 4-1) zu erhalten, auf klicken. Abb. 4-1 Auf klicken, um die

klicken.

101 Standardanzeige (Abb. 4-1) zu erhalten, auf klicken. Abb. 4-1 Auf klicken, um die persönlichen und
Abb. 4-1 Auf
Abb. 4-1
Auf

klicken, um die persönlichen und Testdaten (Abb.

4-2) zu erhalten. Mit ‘Bild’ und ‘Wert' lassen sich die Anzeigearten ändern.

und ‘Wert' lassen sich die Anzeigearten ändern. Abb. 4-2 Die verschiedenen Anzeigearten sind in der OCTOPUS

Abb. 4-2

Die verschiedenen Anzeigearten sind in der OCTOPUS Visual Field Digest erklärt.

4.2 Berichte ausdrucken

Visual Field Digest erklärt. 4.2 Berichte ausdrucken 4.2.1 Drucker Ein Schwarzweiss- oder Farbdrucker wird am PC

4.2.1 Drucker

Ein Schwarzweiss- oder Farbdrucker wird am PC ange- schlossen und gemäss den Windows Setup-Funktionen installiert.

4.2.2 Druckvorgang einleiten

Zur Anzeige gehen und das Druckermenü öffnen (Abb. 4-3), um auf verschiedene Druckformate zuzugreifen.

Abb. 4-3

4-3), um auf verschiedene Druckformate zuzugreifen. Abb. 4-3 4.3 PeriTrend Software (Option) Bei der PeriTrend Option

4.3 PeriTrend Software (Option)

zuzugreifen. Abb. 4-3 4.3 PeriTrend Software (Option) Bei der PeriTrend Option handelt es sich um einen

Bei der PeriTrend Option handelt es sich um einen Zusatz zur OCTOPUS 101 Standard-Software. Drei zusätzliche Icons auf der Funktionsleiste werden aktiv zur Auswertung von ‘Sequenz’, ’Serie’ und ‘Trend’.

4.3.1 Kriterien zur Auswahl von Untersuchungen

Untersuchungen markieren (Abb. 4-4), zum Beispiel durch Ziehen der Maus oder durch Verwendung der ‘Ctrl’ Taste (Windows-Technik).

Gleicher Patient, gleiches Auge

1 bis 6 Gesichtsfelder für die 'Sequenz' und 'Serien' Funktionen

3 bis 6 Gesichtsfelder für die 'Trend' Analyse und Anzeige.

für die 'Trend' Analyse und Anzeige. Abb. 4-4 4.3.2 Sequenz ➢ Auf klicken, um nacheinander die

Abb. 4-4

4.3.2

Sequenz

Auf

Analyse und Anzeige. Abb. 4-4 4.3.2 Sequenz ➢ Auf klicken, um nacheinander die ausgewählte(n)

klicken, um nacheinander die ausgewählte(n)

Untersuchung(en) anzuzeigen (Abb. 4-5).

klicken, um nacheinander die ausgewählte(n) Untersuchung(en) anzuzeigen (Abb. 4-5). Abb. 4-5 © INTERZEAG Seite 10/18

Abb. 4-5

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

Die individuellen Gesichtsfelder können durch Klick auf die Pfeile vorwärts und rückwärts überprüft werden.

Durch Klick auf das Druckersymbol erhält man den Seven-in-one Ausdruck.

4.3.3 Serie

Auf

klicken, um die gewählte(n) Untersu-man den Seven-in-one Ausdruck. 4.3.3 Serie ➢ Auf chung(en) in einem Format anzuzeigen (Abb. 4-6). ➢

chung(en) in einem Format anzuzeigen (Abb. 4-6).

Auf ‘Präsentation’ klicken, um ein Drop-Down-Menü mit mehreren anderen Anzeigeformaten zu erhalten.

Durch Klick auf das Druckersymbol wird die 'Serien' Anzeige mit bis zu drei Untersuchungen pro Seite eingeleitet.

mit bis zu drei Untersuchungen pro Seite eingeleitet. Abb. 4-6 4.3.4 Trend (Statistische Auswertung) ➢ Auf

Abb. 4-6

4.3.4 Trend (Statistische Auswertung)

Auf

klicken, um die Regressionslinie (Trend) derAbb. 4-6 4.3.4 Trend (Statistische Auswertung) ➢ Auf ausgewählten Untersuchungen anzuzeigen (Abb. 4-7). Abb. 4-7

ausgewählten Untersuchungen anzuzeigen (Abb.

4-7).

der ausgewählten Untersuchungen anzuzeigen (Abb. 4-7). Abb. 4-7 Das Programm berechnet die Regressionskurven der MD

Abb. 4-7

Das Programm berechnet die Regressionskurven der MD und sLV Indices anhand der ausgewählten Untersuchun- gen. Falls ein signifikanter Trend im Gesichtsfeld vorliegt, werden die Regressionskurven grün bei Verbesserungen und rot bei Verschlechterungen angezeigt. Ein nicht signifikanter Trend wird blau angezeigt.

Durch Klicken auf das

Trend wird blau angezeigt. ➢ Durch Klicken auf das Druckersymbol wird der Ausdruck eines Trends erzeugt.

Druckersymbol wird der

Ausdruck eines Trends erzeugt.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

5

DATENVERWALTUNG

5.1 Verwaltung der Datendateien

101 5 D ATENVERWALTUNG 5.1 Verwaltung der Datendateien Zur Verwaltung der Daten sehen Sie sich die

Zur Verwaltung der Daten sehen Sie sich die Funktionen des Roll-Down-Menüs ‘Bearbeiten’ an. Einige der Funktionen sind nur aktiv, wenn eine Untersu- chung ausgewählt wurde oder die erforderlichen Ein- stellungen unter 'Definitionen' - 'Datenverwaltung' vorge- nommen wurden.

5.1.1 Löschen von Untersuchungen

Untersuchungen können aus der gewählten Patientendatei oder aus dem Arbeitsspeicher gelöscht werden.

ANMERKUNG:

Gelöschte Untersuchungen werden endgültig aus der Datei entfernt und können danach nicht wiederherge- stellt werden.

5.1.2 Zufügen und Ändern von Eingaben

‘Ändern’ (Abb. 5-1) wird zur Ergänzung, Korrektur oder Änderung von Daten und zum Kennzeichnen von Unter- suchungen verwendet, wenn der Patient nicht in der Patientendatei vorhanden ist (siehe 5.2).

Untersuchung(en) auswählen

Auf ‘Bearbeiten’ und anschliessend auf 'Ändern’ klicken.

und anschliessend auf 'Ändern’ klicken. Abb. 5-1 Die Funktion ‘Ändern’ erlaubt eine

Abb. 5-1

Die Funktion ‘Ändern’ erlaubt eine Mehrfachunter- suchungsauswahl, aber in diesem Fall können nur die persönlichen Patientendaten modifiziert werden.

5.1.3 Verschieben von Untersuchungen

Die Funktion ‘Verschieben’ wird verwendet, wenn Unter- suchungen in eine andere Datei übertragen werden müssen.

a) Vom Arbeitsspeicher zur Patientendatei oder

b) von einer Datei in eine andere Datei oder

c) wenn die gegenwärtige Dateistruktur neu organisiert werden muss.

Die zu verschiebende(n) Untersuchung(en) auswäh- len.

Auf ‘Bearbeiten’ und ‘Verschieben’ klicken.

Datei, in die die Untersuchung(en) übertragen werden soll, auswählen.

Meldung, ob Daten aus der Quelldatei entfernt (ver- schoben) werden sollen oder nicht (kopieren), beant- worten.

5.2 Importieren von Daten

nicht (kopieren), beant- worten. 5.2 Importieren von Daten Mit der OCTOPUS Software können Gesichtsfelddaten aus

Mit der OCTOPUS Software können Gesichtsfelddaten aus anderen OCTOPUS Perimetern importiert werden.

aus anderen OCTOPUS Perimetern importiert werden. Abb. 5-2 5.2.1 Anschluss eines OCTOPUS Perimeters Parameter

Abb. 5-2

5.2.1 Anschluss eines OCTOPUS Perimeters

Parameter im ‘Setup’ auswählen:

Auf Funktion 'Datenimport' (Abb. 5-2) über 'Defini- tionen' - 'Datenverwaltung’ klicken.

OCTOPUS Modell und die serielle Schnittstelle des PCs auswählen, an die das Perimeter angeschlossen wurde. Die Baudrate von 9600 darf nicht geändert werden.

5.2.2 PC für Empfang vorbereiten

Auf 'Import' unter ‘Bearbeiten’ klicken, um Daten zu empfangen; eine rote ‘Im’ Markierung (Abb. 5-3) weist darauf hin, dass der Import aktiv ist. Die 'Import' Funktion bleibt aktiv, bis das Programm beendet wird.

5.2.3 Datenübertragung

Es können mehrere Untersuchungen nacheinander über- tragen und im Arbeitsspeicher gespeichert werden, falls die Felder ohne Kennsatz (wie in Abb. 5-3 dargestellt) von einem OCTOPUS 1-2-3 oder OCTOPUS 500 stammen.

Untersuchungen mit Kennsätzen (von einem OCTOPUS 2000) werden direkt und permanent in der Patientendatei gespeichert.

direkt und permanent in der Patientendatei gespeichert. Abb. 5-3 5.2.4 Versehen der Untersuchung mit Kennsatz Unter

Abb. 5-3

5.2.4 Versehen der Untersuchung mit Kennsatz

Unter Verwendung der Funktionen ‘Kopieren’, ‘Verschie- ben’ und 'Ändern' können Untersuchungen ohne Kennsatz editiert und mit den Patientendaten gekennzeichnet wer- den. Mit ‘Kopieren’ und ‘Verschieben’ ist es möglich, die Pa-

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

tientendaten direkt aus den Patientendateien zu überneh- men.

5.2.4.1 Unter Verwendung der ‘Änderungs’-Prozedur mit Kennsätzen versehen

Die mit Kennsätzen zu versehenden Untersuchungen im Arbeitsspeicher auswählen.

ANMERKUNG:

Wenn mehrere Untersuchungen für denselben Patien-

ten übertragen wurden, können sie zusammen ausge-

wählt werden.

Auf 'Bearbeiten' - 'Ändern’ klicken.

Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Ge- schlecht müssen eingegeben werden, um die Unter- suchung mit Kennsatz zu versehen.

Mit 'OK' bestätigen, wenn alle Eingaben richtig sind. Die Untersuchung wird dann in die Patientendatei verschoben und aus dem Arbeitsspeicher entfernt.

5.2.4.2 Unter Verwendung der Funktionen 'Kopieren'

und 'Verschieben' mit Kennsatz versehen ‘Kopieren’ und ‘Verschieben’ werden verwendet, um Un- tersuchungen mit Kennsätzen zu versehen, falls der Pa- tient bereits in der Untersuchungsdatei vorhanden ist.

Patienten in der Patientendatei auswählen.

Zu 'Bearbeiten' gehen und ‘Kopieren' anklicken.

Die mit Kennsatz zu versehende(n) Untersu- chung(en) im Puffer hervorheben.

Unter Verwendung von ‘Bearbeiten’ - ‘Verschieben’ werden die Patientendaten kopiert, und die Unter- suchung wird zur Patientendatei verschoben und aus dem Arbeitsspeicher entfernt.

ANMERKUNG:

Wenn ‘Kopieren’ - ‘Verschieben’ zum Versehen mit Kennsatz verwendet wird, werden die augenspezifi- schen Daten (Sehschärfe und Refraktion) vom gleichen Auge übernommen, falls keine anderen Werte eingege- ben werden.

5.3 Suche nach einer Untersuchung

eingege- ben werden. 5.3 Suche nach einer Untersuchung Zum raschen Auffinden eines Patienten / einer Untersu-

Zum raschen Auffinden eines Patienten / einer Untersu- chung:

Auf ‘Suchen’ in ‘Bearbeiten’ klicken.

5.3.1

Familienname, Vorname des Patienten (oder Teil desselben).

ID Nummer (oder Teil derselben), falls Untersuchun- gen in der Reihenfolge der ID Nummern gespeichert sind.

Suchkriterien

5.4 Sicherungskopien

gespeichert sind. Suchkriterien 5.4 Sicherungskopien ANMERKUNG: Es empfiehlt sich, mindestens einmal

ANMERKUNG:

Es empfiehlt sich, mindestens einmal wöchentlich eine Sicherungskopie der Datei (en) anzulegen. Hierzu mehrere Disketten und niemals die gleiche Diskette direkt noch einmal verwenden. Das Datum der Sicherung auf der Diskette vermerken.

Vorgehensweise:

1. Wenn ‘Datensicherung’ im Dialogfenster ‘Definitionen’ - ‘Datenverwaltung' mit 'JA' voreingestellt ist, fordert das Programm dazu auf, (Abb. 5-4) eine Sicherungskopie der Patientendatei(en) vor Beenden des Programms anzulegen.

Abb. 5-4

vor Beenden des Programms anzulegen. Abb. 5-4 2. Falls für diese Option ‘NEIN’ gewählt wurde,

2. Falls für diese Option ‘NEIN’ gewählt wurde, müssen

die Sicherungskopien nach dem folgenden Verfahren hergestellt werden.

Auf das Untermenü ‘Sicherung’ in ‘Datei’ klicken

Diskette in das Diskettenlaufwerk legen, das in 'Defi- nitionen’ - ‘Datenverwaltung' - ‘Datensicherung' ange- geben wurde.

Auf ‘Ja’ klicken, wenn die Frage ‘Sicherung der Pa- tientendaten erforderlich?’ auf dem Bildschirm er- scheint.

Auf ‘Sicherung starten’ (Backup) klicken. Alle vorhandenen Patientendateien, die sich im Verzeich- nis ‘C:\OCTOPUS\EXDAT’ mit der Erweiterung ‘.pvd’ befinden, werden auf Diskette(n) kopiert. Falls die Diskettenkapazität nicht ausreicht, fordert das Programm automatisch dazu auf, eine weitere Diskette einzulegen.

WICHTIG:

Wenn der Sicherungsvorgang zum ersten mal einge- leitet wird, muss das Programm konfiguriert werden. Dies ist eine standardmässige Windows-Routine. Die Konfigurationsfrage entweder mit ‘nein’ beantworten oder die Anweisungen auf dem Bildschirm mit Hilfe des örtlichen PC Lieferanten befolgen.

5.5 Wiederherstellen von Daten

PC Lieferanten befolgen. 5.5 Wiederherstellen von Daten Falls Daten auf der Festplatte verloren gehen, können die

Falls Daten auf der Festplatte verloren gehen, können die Daten aus der neuesten Sicherung zur Wiederherstellung benutzt werden.

ANMERKUNG:

Falls der Name der Sicherungskopie mit dem aus der Datei identisch ist, werden die vorhandenen Dateien im Datenverzeichnis durch diese überschrieben. Bitten Sie Ihren örtlichen PC Lieferanten um Unterstützung.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

6 PFLEGE UND WARTUNG

ANMERKUNG:

Es wird empfohlen, die Staubschutzhaube auf dem Perimeter zu lassen, wenn das Gerät nicht in Gebrauch ist.

6.1 Kupola

lassen, wenn das Gerät nicht in Gebrauch ist. 6.1 Kupola Die Innenfläche der Kuppel ist mit

Die Innenfläche der Kuppel ist mit einem Spezialanstrich behandelt, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Im allge- meinen empfiehlt sich eine Trockenreinigung mit einem weichen Langhaarpinsel in Abständen von etwa drei Mo- naten. Eine milde Seifenlauge und ein weiches Tuch können verwendet werden, falls eine intensivere Reinigung nötig ist.

6.2 Antwortknopf, Kinnauflage und Kopfstütze

nötig ist. 6.2 Antwortknopf, Kinnauflage und Kopfstütze Antwortknopf, Kinn- und Stirnauflage nach jeder Unter-

Antwortknopf, Kinn- und Stirnauflage nach jeder Unter- suchung mit einem Tuch oder einem mit Alkohol getränk- tem Baumwollpad abwischen.

6.3 Austausch der Lichtquellen

tem Baumwollpad abwischen. 6.3 Austausch der Lichtquellen 6.3.1 Beleuchtungslampentypen OCTOPUS 101 Standardperimeter

6.3.1 Beleuchtungslampentypen OCTOPUS 101

Standardperimeter Es werden separate Beleuchtungslampen für Stimulus, Hintergrund und Fixationsmarke verwendet.

Stimuluslampe IZ-Nr.: 7.0025.9010 OSRAM Bellaphot Typ 64261 12V / 30W oder

bis einschliesslich SNr. 209

Stimuluslampe IZ-Nr.: 7.0025.9001 OSRAM Xenophot Typ HLX 64610 12V / 50W

beginnend mit SNr. 210

Fixationslampe IZ-Nr.: 7.0025.9011 OSRAM Halostar Starlite Typ 64415S 12V / 10W

Hintergrundbeleuchtung IZ-Nr.: 7.0025.9016 OSRAM Decostar Titan Typ 46860 WFL 12V / 20W 38°

6.3.2 Beleuchtungslampentypen OCTOPUS 101

Blau/Gelb-Perimeter Es werden separate Lampen für Stimulus, Hintergrund und Fixationsmarke verwendet.

Stimuluslampe IZ-Nr.: 4.0600.0380 OSRAM Powerstar Typ HQi-T 70W / WDL (Komplettmodul mit Lampenfassung / Anschlussstecker)

Fixationslampe IZ-Nr.: 7.0025.9011 OSRAM Halostar Starlite Typ 64415S 12V / 10W

Hintergrundbeleuchtung (weiss) IZ-Nr.: 7.0025.9016 OSRAM Decostar Titan Typ 46860 WFL 12V / 20W 38°

Hintergrundbeleuchtung (gelb) IZ-Nr.: 7.0025.9015 OSRAM Decostar Titan Typ 46880 SP 12V / 65W 10°

6.3.3 Auswechseln der Stimuluslampe

VORSICHT:

Vor dem Auswechseln der Lampen sicherstellen, dass

WARNUNG:

der Gerätenetzstecker gezogen ist. Die auszuwechselnden Wärmeableiter und Lampen

ACHTUNG:

sind sehr heiss. Niemals eine neue Lampe mit blossen Fingern berüh- ren. Kunststoffhülle zum Anfassen der Lampe verwen- den.

6.3.3.1 Stimuluslampe Standardperimeter

1. Perimeter Ausschalten.

Deckel an der linken Gehäuseseite öffnen.

Deckel am oberen Teil halten, nach oben hin herausziehen.

2. Auswechseln der Stimuluslampe.

Lampenmodul herausziehen (Abb. 6-1), das mit Magneten festgehalten wird. Die Drähte können nicht vom Modul entfernt werden.

Defekte Lampe aus der Fassung entfernen.

Ersatzlampe einsetzen und fest hineindrücken.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

Abb. 6-1

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101 Abb. 6-1 ➢ Plastikhülle entfernen ➢ Lampenmodul so wieder einsetzen, dass

Plastikhülle entfernen

Lampenmodul so wieder einsetzen, dass es wieder von den Magneten gehalten wird

Aussenabdeckung schliessen, bis sie einrastet.

6.3.3.2 Stimuluslampe B/G-Perimeter

1. Perimeter Ausschalten.

2. An der Seite des Perimeters befindliche Abdeckung öffnen.

3. Nach dem Lösen der Abdeckung, oben halten und nach oben hin herausziehen.

Abb. 6-2

oben halten und nach oben hin herausziehen. Abb. 6-2 4. Beide Sicherungsschrauben lösen (A in Abb.

4. Beide Sicherungsschrauben lösen (A in Abb. 6-2) und Lampeneinheit herausziehen.

5. Stecker (A in Abb. 6-3) vollständig aus dem Gerät herausziehen.

6. Lampeneinheit trennen und entfernen.

7. Neue Lampeneinheit anschliessen, installieren und mit den Rändelknöpfen sichern.

8. Abdeckung schliessen und einrasten lassen.

Abb. 6-3

8. Abdeckung schliessen und einrasten lassen. Abb. 6-3 6.3.4 Auswechseln der Hintergrundlampe 6.3.4.1

6.3.4

Auswechseln der Hintergrundlampe

6.3.4.1

Hintergrundlampe Standardperimeter

1. Perimeter Ausschalten.

2. Frontabdeckung entfernen.

Die vier Riegel durch die Öffnung der Kuppel lösen (Schraube zur Mitte der Kuppelöffnung schieben).

Frontabdeckung herausziehen.

Schrauben der

Frontabdeckung

(Innenansicht)

Abb. 6-4

Schrauben der Frontabdeckung (Innenansicht ) Abb. 6-4 3. Auswechseln der Hintergrundlampe ➢ Beide Schrauben

3. Auswechseln der Hintergrundlampe

Beide Schrauben der linken Abdeckung lösen

Die defekte Lampe nach oben herausziehen (aus den Klemmen) und dann nach unten schwenken

Ersatzlampe einsetzen und Abdeckung wieder anbringen.

6.3.4.2

Hintergrundlampe B/G-Perimeter

6.3.4.2.1

Auswechseln der ‘weissen’ Hintergrund-

lampe

1. Frontabdeckung entfernen (siehe Abb. 6-4)

2. Beide Rändelknöpfe (A in Abb. 6-5) an der linken Lampenabdeckung lösen und dieselbe entfernen.

der linken Lampenabdeckung lösen und dieselbe entfernen. Abb. 6-5 3. Beide Schrauben (A in Abb. 6-6)

Abb. 6-5

3. Beide Schrauben (A in Abb. 6-6) an der linken Wärme- ableitereinheit (C) lösen. Die Schrauben bleiben in der Wärmeableitereinheit.

4. Wärmeableitereinheit aus dem Lampengehäuse entfernen; die Drähte können nicht entfernt werden.

5. Defekte Lampe nach vorn von der Wärmeableiterein- heit herausziehen.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

Abb. 6-6

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101 Abb. 6-6 6. Neue Lampe einsetzen, Wärmeableitereinheit erneut installieren und

6. Neue Lampe einsetzen, Wärmeableitereinheit erneut installieren und Abdeckung wieder anbringen.

7. Frontabdeckung wieder anbringen.

Abb. 6-7

anbringen. 7. Frontabdeckung wieder anbringen. Abb. 6-7 6.3.4.2.2 Auswechseln der ‘gelben’ Hintergrund- lampe

6.3.4.2.2 Auswechseln der ‘gelben’ Hintergrund-

lampe Gleiches Verfahren wie für die weisse Hintergrundlampe. Die gelbe Hintergrundlampe befindet sich in der rechten Wärmeableitereinheit (B in Abb. 6-6).

6.3.5

Auswechseln der Fixationslampe

6.3.5.1

Fixationslampe Standardperimeter

1. Perimeter Ausschalten (siehe Abb. 6-4).

Die vier Riegel durch die Öffnung der Kuppel lösen (Riegel zur Mitte der Kuppelöffnung hin schieben).

Frontabdeckung abziehen.

2. Auswechseln der Fixationslampe

Beide Schrauben an der rechten Abdeckung lösen

Defekte Lampe herausziehen.

Ersatzlampe einsetzen, Plastikhülle entfernen und Abdeckung wieder anbringen.

3. Wiederanbringen der Frontabdeckung.

Führungsstift in die für diesen Zweck vorgese- henen Öffnungen einführen und in Richtung der Kuppel drücken.

Frontabdeckung wieder anbringen, hierzu die vier Riegel wieder in ihre ursprüngliche Position schieben.

6.3.5.2 Fixationslampen B/G-Perimeter

1. Perimeter Ausschalten.

2. Frontabdeckung entfernen (Abb. 6-4)

3. Beide Rändelknöpfe (A in Abb. 6-8) an der rechten Abdeckung lösen und dieselben entfernen.

an der rechten Abdeckung lösen und dieselben entfernen. Abb. 6-8 4. Fixationslampe ersetzen. ➢ Defekte Lampe

Abb. 6-8

4. Fixationslampe ersetzen.

Defekte Lampe herausziehen.

Ersatzlampe einsetzen und Plastikhülle entfer- nen.

Abdeckung wieder anbringen und befestigen.

5. Frontabdeckung wieder anbringen.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

7

TECHNISCHE DATEN

7.1

Hersteller

Perimeter 101 7 T ECHNISCHE D ATEN 7.1 Hersteller INTERZEAG AG Rietbachstrasse 5; CH-8952 Schlieren /

INTERZEAG AG Rietbachstrasse 5; CH-8952 Schlieren / Schweiz

7.2 Instrument

5; CH-8952 Schlieren / Schweiz 7.2 Instrument Bezeichnung: OCTOPUS 101 Leistungsbedarf:

Bezeichnung:

OCTOPUS 101

Leistungsbedarf:

115V~/60Hz, 230V~/50Hz

Stromverbrauch:

115V~/2.6A, 230V~/1.4A

Sicherungen:

2 x T3.15A/230V (flink abschaltend)

Masse (B x L x H):

900 x 700 x 920 mm

Aufstandsfläche:

0.35 m 2 (500 x 700 mm)

Gewicht:

48 kg

Versandgrösse:

1050 x 1000 x 1160 mm

Versandgewicht:

73kg

Temperatur:

Betrieb: +15°C

+40°C

Lagerung:

-20°C

+50°C

Feuchtigkeit:

Betrieb: 20%

75%

Lagerung:

10%

90%

Positioniergenauigkeit:

±0.5°

Arbeitsweise:

Projektionsperimeter (Cupola)

Messprinzip:

Einschwenkverfahren

Messbereich:

0

47dB

Messgenauigkeit:

1dB

Max. Stimulusstärke (weiss): 1910cd/m 2 (6000asb)

Stimulusfarbe (I):

weiss

Stimulusfarbe (II):

blau

Stimulusgrösse:

Goldmann I

Goldmann V

Stimulusdauer:

100ms, 200ms, 500ms

Stimulusintervall:

fest 1,5

4 Sek., adaptiv

Hintergrundintensität (I):

Hintergrundfarbe (I):

Hintergrundintensität (II):

Hintergrundfarbe (II):

7.3

EMV

4asb, 31.4asb (1.27cd/m 2 , 10cd/m 2 )

weiss 314asb (100cd/m 2 ) gelb

2 , 10cd/m 2 ) weiss 314asb (100cd/m 2 ) gelb Das OCTOPUS Perimeter 101 entspricht

Das OCTOPUS Perimeter 101 entspricht den Forderungen der Richtlinie 89/336/EEC für ‘Elektromagnetische Verträglichkeit’. Das Instrument ist so konstruiert und hergestellt, dass Erzeu- gung und Emission von elektromagnetischen Störsignalen soweit beschränkt sind, dass eine Störung der spezifizierten Funktionen anderer Geräte ausgeschlossen ist. Eine ange- messene inhärente Beständigkeit gegen externe, elektromagne- ische Störsignale ist gegeben.

7.4 Benennungen

ische Störsignale ist gegeben. 7.4 Benennungen Instrument der Schutzklasse B, internationale Si-

Instrument der Schutzklasse B, internationale Si- cherheitsbestimmungen zum Schutz gegen Stromschlaggefahr cherheitsbestimmungen zum Schutz gegen Stromschlaggefahr

schweizerisches Sicherheitskennzeichencherheitsbestimmungen zum Schutz gegen Stromschlaggefahr AUS Stromversorgung des OCTOPUS 101 ist unterbrochen EIN

AUS Stromversorgung des OCTOPUS 101 ist AUS unterbrochen unterbrochen

AUS Stromversorgung des OCTOPUS 101 ist unterbrochen EIN OCTOPUS 101 ist an die Stromversorgung angeschlossen

EIN OCTOPUS 101 ist an die Stromversorgung angeschlossen

Elektrische Sicherung

Schutzerdungsanschlussan die Stromversorgung angeschlossen Elektrische Sicherung Erde 7.5 LCD Feld Je nach ausgewählter Betriebsart sind

Erdeangeschlossen Elektrische Sicherung Schutzerdungsanschluss 7.5 LCD Feld Je nach ausgewählter Betriebsart sind die

7.5 LCD Feld

Sicherung Schutzerdungsanschluss Erde 7.5 LCD Feld Je nach ausgewählter Betriebsart sind die Tasten auf dem

Je nach ausgewählter Betriebsart sind die Tasten auf dem LCD Feld verschiedenen Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle:

Taste

Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle: Taste Untersuchungsart Kopffixierung nach links bewegen

Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle: Taste Untersuchungsart Kopffixierung nach links bewegen

Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle: Taste Untersuchungsart Kopffixierung nach links bewegen

Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle: Taste Untersuchungsart Kopffixierung nach links bewegen

Funktionen zugewiesen. Siehe nachstehen- de Tabelle: Taste Untersuchungsart Kopffixierung nach links bewegen

Untersuchungsart

Kopffixierung nach links bewegen Kopffixierung nach rechts bewegen Kinnauflage fährt nach oben

Kinnauflage fährt nach unten

Service Diagnoseart eine Funktion wäh- len eine Funktion wäh- len Vom Haupt- zum Untermenü wech- seln Vom Haupt- zum Untermenü wech- seln

‘Eingabe’ Taste im Menü ‘Perimeter kalibrieren:

ja/nein’ ‘Eingabe’ Taste

LCD heller machen‘Perimeter kalibrieren: ja/nein’ ‘Eingabe’ Taste LCD dunkler machen ‘ESCAPE’ Taste ‘Eingabe’ Taste

LCD dunkler machenja/nein’ ‘Eingabe’ Taste LCD heller machen ‘ESCAPE’ Taste ‘Eingabe’ Taste Änderungen der

‘ESCAPE’ Taste

‘Eingabe’ Taste

Änderungen der technischen Spezifikationen ohne vorherige Mitteilung vorbehalten.

Bedienungsanleitung OCTOPUS Perimeter 101

8 ZERTIFIZIERUNGEN UND CE KENNZEICHNUNG

QM System gemäss: SN EN ISO 9001und EN46001 Zertifiziert von : Bureau Veritas Quality International Dieses Produkt entspricht den nachstehenden Richtlinien und Normen:

Richtlinien

93/42/EWG Medizinische Geräte

89/336/EWG Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

Norme

EN 60601-1:1990

EN 60601-1/A1: 1993

EN 60601-1/A2: 1995

EN 60601-1/A13: 1996

EN 60601-1-2:1993

CE Kennzeichnung

60601-1/A13: 1996 • EN 60601-1-2:1993 CE Kennzeichnung Sicherheitsvorschriften Das Perimeter entspricht EN 60601-1,

Sicherheitsvorschriften

Das Perimeter entspricht EN 60601-1, Instrument der Schutzklasse B.

EU Genehmigung:

J. D. Möller Optische Werke GmbH D - 22880 Wedel Deutschland