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Adverbialsätze

1. Übung: Ergänzen Sie! Welche Konjunktion passt? (Es gibt mehrere Möglichkeiten)
(wenn, sobald, nachdem, bevor, bis, als, während)
1. Judith war 18 Jahre alt, _____________ sie das Abitur machte.
2. ________________ ich einkaufen gehe, lese ich noch die Zeitung.
3. ________________ er auf den Markt geht, macht er mit seinem Hund noch einen
Spaziergang.
4. Ich trinke ein Glas Milch, ____________ ich schlafen gehe.
5. Wir können essen, _____________ der Tisch gedeckt ist.
6. Sie war 38, ___________ sie heiratete.
7. Der Einbrecher kam, ________________ Frau Sommer schlief.
8. _________________ sie fünf Jahre verheiratet waren, bekamen sie ihren ersten Sohn.
9. _________________ sie das Haus verlassen hatte, kam plötzlich ein Gewitter.
10. Meistens besuchte sie mich, ______________ sie nach Novi Sad kam.
11. ____________ ich mit den Hausaufgaben fertig bin, gehe ich zu meinem besten Freund.
12. _____________ ich in die Schule gehe, muss ich noch mein Zimmer in Ordnung bringen.
13. _____________ die alte Dame spazieren ging, begleitete sie meist ihr Hund.
14. Das Foto wurde gemacht, __________ mein Onkel 90 Jahre alt war.
15. Zehn Jahre _______________ sie geheiratet hatten, ließen sie sich scheiden.
16. Es wird noch einige Zeit dauern, ___________ der Regen aufhört.
17. Mein Bruder und ich haben oft im Zimmer Fußball gespielt, ____________ unsere Mutter
einkaufen ging.
18. ______________ ich in den Laden einkaufen gehe, schreibe ich mir alles auf, was ich
brauche.
19. _______________ die Sonne aufgegangen war, fuhren wir los.
20. Schweige, _____________ ich rede.

2. Übung: Markieren Sie den richtigen Konnektor.


1. Weil/ Aufgrund Plastik sich auch nach vielen Jahren nicht völlig zersetzt, gibt es in den
Weltmeeren große Mengen von Plastikmüll.
2. Denn/ Aufgrund der langen Haltbarkeit von Plastik gibt es in den Weltmeeren große
Mengen von Plastikmüll.
3. In den Ozeanen gibt es große Mengen von Plastikmüll; weil/ denn Plastik zersetzt sich erst
nach mehreren Hundert Jahren.
4. Es gibt in den Ozeanen große Mengen von Plastikmüll. Plastik zersetzt sich denn/ nämlich
erst nach mehreren Hundert Jahren.
5. Obwohl/ Ungeachtet der schädlichen Folgen für die Umwelt verwenden immer noch viele
Leute Plastiktüten.
6. Viele Leute verwenden immer noch Plastiktüten, trotz/ obwohl sie der Umwelt schaden.
7. Trotz/ Trotzdem der Schäden für die Umwelt verwenden immer noch viele Leute
Plastiktüten.
8. Geschäfte müssen jetzt für Plastiktüten Geld nehmen, deshalb/ sodass die Käufer häufiger
darauf verzichten.
9. Geschäfte müssen jetzt für Plastiktüten Geld nehmen, infolge/ infolgedessen verzichten die
Käufer häufiger darauf.
10. Deshalb/ Infolge der Kosten für die Plastiktüten verzichten Käufer häufiger darauf.
11. Käufer müssen für die Plastiktüten zahlen. Deshalb/ Infolge verzichten sie häufiger
darauf.
12. Eine einfache Plastiktüte landet schnell im Müll, wohingegen/ demgegenüber stabile
Plastiktaschen mehrfach verwendet werden können.
13. Eine einfache Plastiktüte landet schnell im Müll, doch/ demgegenüber können stabile
Plastiktaschen mehrfach verwendet werden.
14. Im Gegensatz zu/ Wohingegen einfachen Plastiktüten können stabile Plastiktüten mehrfach
verwendet werden.
15. Einfache Plastiktüten werden nur einmal verwendet, doch/ demgegenüber stabile
Plastiktüten können mehrfach verwendet werden.
16. Bei/ Wenn/ Es sei denn einem Absturz des Computers entstehen meist große Probleme.
17. Bei/ Wenn/ Es sei denn der Computer abstürzt, hat man meist große Probleme.
18. Man kann ohne Probleme arbeiten. Bei/ Wenn/ Es sei denn, der Computer stürzt ab.
19. Man sollte nicht so viele Informationen über sich ins Netz stellen, zum/ damit die
Privatsphäre geschützt bleibt.
20. Zum/ Damit Schutz der Privatsphäre sollte man nicht so viele Informationen über sich ins
Netz stellen.
21. Durch/ Dadurch dass/ Dadurch man in sozialen Netzwerken aktiv ist, kann man leicht in
Kontakt bleiben.
22. Viele Leute sind in sozialen Netzwerken aktiv. Durch/ Dadurch dass/ Dadurch können sie
leicht in Kontakt bleiben.
23. Durch/ Dadurch dass/ Dadurch soziale Netzwerke kann man leicht in Kontakt bleiben.
24. So/ Indem/ Mit einem elektronischen Vokabeltrainer habe ich die neuen Vokabeln gut
gelernt.
25. So/ Indem/ Mit ich mit einem elektronischem Vokabeltrainer geübt habe, habe ich die
Vokabeln gut gelernt.
26. Ich habe mit einem elektronischen Vokabeltrainer geübt. So/ Indem/ Mit einem habe ich
die Vokabeln gut gelernt.
27. Anstatt/ Anstatt dass/ Stattdessen ich den Computer teuer reparieren lasse, kaufe ich mir
einen neuen.
28. Ich kaufe mir keinen gebrauchten Computer. Anstatt/ Anstatt dass/ Stattdessen kaufe ich
mir einen neuen.
29. Anstatt/ Anstatt dass/ Stattdessen eines gebrauchten Computers kaufe ich mir einen neuen.
30. Ohne/ Ohne dass die Hilfe meines Freundes hätte ich den Drucker nie anschließen
können.
31. Mein Freund hat mir geholfen, ohne/ ohne dass ich ihn lange darum bitten musste.
32. Ich installiere das Programm, gemäß/ wie/ genauso es in der Hilfe-Datei beschrieben ist.
33. Ich installiere das Programm, gemäß/ wie/ genauso der Beschreibung.
34. In dieser Datei ist die Installation beschrieben. Gemäß/ Wie/ Genauso habe ich es
gemacht.
3. Übung: Formen Sie um - Bilden Sie Finalsätze!
1. Zollbeamte haben mehrere Autos zur Kontrolle des Gepäcks angehalten.
2. In Deutschland sparen viele Menschen für den Bau oder Kauf einen eigenen Hauses.
3. Zur Energieeinsparung haben wir Thermostatventile in die Heizkörper einbauen lassen.
4. Die Eltern schicken ihre Kinder zur Erholung an die See.
5. Zwecks Vermeidung unnötiger Wartezeiten werden Nummern an die Patienten
ausgegeben.
6. Bodenproben vom Mond wurden zur Analyse an verschiedene Labors geschickt.
7. Otto hat mir sein Manuskript zum Durchlesen gegeben.
8. Zur Veranschaulichung ihrer Thesen zeigte die Referentin einige Fotos.
9. Man plant eine Umgehungsstraße mit dem Ziel der Verringerung des Verkehrs im
Stadtzentrum.
10. Zum Schutz vor Kopfverletzungen müssen Motorradfahrer einen Helm tragen.
11. Zwecks besserer Ausnutzung des Parkplatzes müssen Autos enger geparkt werden.

Übung 4: Formen Sie um – Bilden Sie Konsekutivsätze!


(Zu Inas Überraschung brachte ihr Mann Blumen mit Inas Mann brachte Blumen mit,
sodass sie überrascht war)
1. Im Tal lag dicker Nebel; infolgedessen konnte man nur etwa zehn Meter sehen.
2. Der Zug hatte Verspätung, infolgedessen bekamen wir keinen Anschluss mehr nach Jena.
3. Die Kleine hatte drei Stück Torte gegessen, folglich wurde ihr schlecht.
4. Infolge familiärer Probleme musste sie ihr Studium unterbrechen.
5. Morgen fallen alle Vorlesungen aus; da könnt ihr ausschlafen.
6. Wir bekam drei verschiedene Wegbeschreibungen – mit dem Ergebnis totaler Verwirrung!
7. Herr Svenson hat ein lückenloses Alibi; also kommt er als Täter nicht in Frage.

Übung 5: Formen Sie um – Bilden Sie negative Konsekutivsätze mit „zu ..., um ... zu“/
„zu ..., als dass“!
(a) Otto sieht zu schlecht, als dass er Auto fahren könnte.Otto sieht sehr schlecht, so dass er
nicht Auto fahren kann. Oder: b) Otto sieht zu schlecht, um Auto fahren zu können.Otto
sieht sehr schlecht, so dass er nicht Auto fahren kann.)
1. Wir haben uns so sehr an das Auto gewöhnt, dass wir nicht mehr darauf verzichten wollen.
2. Das Sachproblem ist so schwierig, dass ich es nicht lösen kann.
3. Sie Sätze sind so lang, dass man sie nicht behalten kann. (behalten hier: sich merken)

Übung 6: Formen Sie um – Bilden Sie Konsekutivsätze mit „so ... dass“!
(Die Situation auf den Straßen ist so schlecht, dass man vom Autofahren abraten muss.)
1. Das Eis ist zu dünn, um darauf Schlittschuh laufen zu können.
2. Dieser Politiker hat zu oft gelogen, als dass ich ihm noch glauben würde.
3. Du bist nicht zu alt, um eine neue Sprache lernen zu können.
Übung 7: Sagen Sie es mit Hilfe der in Klammern angegebenen Wörter anders!
Städtewachstum in der Dritten Welt
1. Infolge des schnellen Städtewachstums in den Ländern der Dritten Welt geraten
die Metropolen außer Kontrolle. (dermaßen, dass / deswegen)
2. Die ländlichen Lebensbedingungen verschlechtern sich; infolgedessen ziehen
immer mehr Menschen vom Land in die Städte. (derart, dass / infolge)
3. Die Landflucht hält an, so dass in den Städten Chaos herrscht. (folglich / infolge)
4. Infolge des Zusammenlebens zu vieler Menschen auf zu engem Raum kommtes zu sozialen
Konflikten. (so dass / deshalb)
5. Das Verkehrsaufkommen ist stark; folglich ist die Schadstoffkonzentration inder Luft sehr
hoch. (so dass / infolge)
6. Politiker und Städteplaner sind ratlos; deshalb läuft die Entwicklung nach eigenen
Gesetzmäßigkeiten ab. (so dass / infolgedessen)
7. Infolge des Tempos und Ausmaßes der Landflucht erscheint fast jede Planung unmöglich.
(ein solches... annehmen, dass)
8. Armut und Wohnungsnot sind so extrem, dass am Rand der Städte riesige Elendsviertel
entstehen. (daher / infolge)

Übung 8: Lesen Sie den Text und setzen Sie dabei die passenden Konjunktionen ein.
Zur Geschichte der Goethe-Institute
Als das erste Goethe-Institut 1951 in Athen gegründet wurde, war noch nicht klar, ob diese
Institution auch in anderen Ländern erfolgreich sein würde. Die Goethe-Institute ernteten,
_______ (1) sie ab dem Jahre 1968 auch kulturelle Programme anboten, Kritik von
konservativen deutschen Politikern, ________(2) die sozialkritische Art der
Kulturvermittlung entsprach nicht ihrem Selbstbild von Deutschland. Aber der
Sozialdemokrat Willy Brandt* bezeichnete die Goethe-Institute als „dritte Säule der
Außenpolitik“, ________(3) diese das Deutschlandbild in der Welt stark prägten. Zuerst
gingen die Menschen nur in Goethe-Institute, ________(4) die deutsche Sprache
_________(4) lernen. Später aber kamen sie auch, ________(5) dort beispielsweise Filme
___________(5) sehen, Konzerte _________(5) hören oder interessante Menschen
_________(5) treffen, und _________(6) die Institute Orte der kulturellen Begegnung waren.
Manche Menschen kamen sogar zuerst mit dem Kulturprogramm des Instituts in Kontakt und
waren davon ________(7) begeistert, ________(7) sie dann auch die Sprache dieses Landes
lernen wollten und deshalb Deutschkurse belegten. Die Gründung von Goethe-Instituten hatte
im Laufe der Jahrzehnte in allen Ländern unterschiedliche Motive. In den 1950er-Jahren
beispielsweise ließ der damalige Bundespräsident Theodor Heuss** an der New Yorker 5th
Avenue eine Villa für den Sitz eines Goethe-Instituts kaufen, _________(8) Westdeutschland
sich nach dem Zweiten Weltkriegin den USA wieder als eine Kulturnation präsentieren
konnte. Und _________(9) sich 1991 die Sowjetunion auflöste, verlagerte sich der
Schwerpunkt der Arbeit bald in die neu entstehenden osteuropäischen Staaten. _________(10)
die Goethe-Institute bestehen, konnten schon viele interessante Projekte verwirklicht werden.
Vor ein paar Jahren waren z.B. in China, wo es kein breites Netz von Goethe-Instituten gibt,
die Menschen von einer kulturellen Wanderausstellung der Goethe-Institute stark angezogen,
__________(11) diesein den großen Städten Chinas gezeigt wurde.Wie ist die Situation der
Goethe-Institute heute?_________ (12) die Zahl der Deutschlerner weltweit zurückgeht, sind
die Institute nicht beunruhigt, _________(13) Deutschlernende mit hohem sprachlichem
Niveau auch weiterhin Deutschkurse besuchen. Und auch finanziell ging es den Goethe-
Instituten in den letzten Jahren recht gut, _______(14) der Kulturausschuss des Deutschen
Bundestags konnte bisher drohende Sparzwänge erfolgreich abwehren. Die Anforderungen an
die Kulturarbeit sind natürlich in allen Ländern unterschiedlich. Jedoch versuchen die Goethe-
Institute ihre Aktivitäten in den jeweiligen Ländern __________(15) zu gestalten,
__________(15) keine Bevölkerungsgruppe ausgeschlossen wird. Natürlich hängt die
kulturelle Arbeit der einzelnen Goethe-Institute immer stark von der jeweiligen Leitung ab:
_________(16) die Institutsleitung von Kunst und Literatur begeistert ist, steckt sie auch mehr
Energie in diesen Tätigkeitsbereich. Andere Leiter verstehen sich mehr als Vermittler der
deutschen Sprache, __________(17) dann der Sprachvermittlung mehr Aufmerksamkeit
geschenkt wird. Und das ist materiell gesehen nicht ganz unwichtig, _______(18) schließlich
finanzieren sich die Goethe-Institute zu 30 Prozent durch die Einnahmen der Sprachkurse.

* Willy Brandt (1913–1992): sozialdemokratischer Politiker, Vorsitzender der SPD von 1964 bis 1987,
Bürgermeister von Berlin von 1957 bis 1966, Bundeskanzler der BRD von 1969 bis 1974, Friedensnobelpreis im
Jahre 1971
** Theodor Heuss (1884–1963): Vorsitzender der 1948 gegründeten FDP, erster Bundespräsident der BRD von
1949 bis 1959

Übung 9: Bilden Sie irreale Konditionalsätze mit dem Konjunktiv II! (Stellen Sie sich immer
das Gegenteil vor!)
(Das Buch war nicht interessant. Ich lese es nicht. Aber wenn das Buch interessant wäre,
würde ich es lesen.)
1. Ich habe kein Geld. Ich verreise nicht.
2. Er bittet mich nicht um Hilfe. Ich kann ihm nicht helfen.
3. Der Mensch hat keine Flügel. Er fliegt nicht wie ein Vogel.
4. Ich bin kein Vöglein. Ich fliege nicht zu dir
5. Der Weg ist so weit. Wir gehen nicht zu Fuß.
6. Ich habe meine Brille nicht bei mir. Ich kann den Brief nicht lesen.
7. Sie hat keinen Führerschein. Sie darf nicht Auto fahren.